Das Problem bei den P-Röhren war, das der Kaltwiderstand
des Heizfadens sehr niedrig war und deshalb der Strom beim
Einschalten sehr hoch. Das könnte den Zuführungsdraht in
der Röhre zum Heizfaden überlasten und der könnte durchbrennen.
Das soll dieser Widerstand verhindern. Das Aufheizen soll
deshalb möglichst langsam geschehen. Die Geräte die diese
Röhren verwendeten hatten deshalb meistens NTC-Widerstände
im Heizstromkreis. Da war der Kaltwiderstand hoch und wurde
mit der Zeit immer niedriger je wärmer sie wurden.
Das hat die Röhren langsam sanft erwärmt.
Wenn du keinen NTC-Widerstand benutzt, must du den Widerstand
eben nach einiger Zeit kuzschließen, oder automatisch mit
einen Zeitschalter, oder das Einschalten mit einen
zwei-Stufen-Schalter manuell machen, oder du mußt eben
über 30V Heizspannung benutzen.
NEIIINNNN !
80 Ohm bei 300 mA müßte 7,2 W dauernd aushalten, also ein 10-W-Zementtyp.
Rs gehört NICHT in den Heizkreis, sondern in den Anodenkreis, um den Anodenstrom (Impuls) und damit die Kathodenbelastung zu begrenzen.
Rs = Schutzwiderstand.
Rs is bei vielen Leistungs-Gleichrichterröhren angegeben, wird aber meist schon vom Wicklungs-Eigenwiderstand abgedeckt bzw. wird eingerechnet. Ebenso ist ein maximaler Ladeelko bei Netzgleichrichtern angegeben.
Was die Boosterdiode so macht, ist nur umständlich mit langem Text zu erklären.
Die Horizontal-Endstufe von Fernsehern ist sehr trickreich und ausgebufft. Jeder RF-Techniker mußte sie für die Abschlußprüfung verstanden haben.
Fange mal mit s/w Fernsehern an, da gab es viele z.Tl gute Erklärungen in Fachbüchern und Zeitschriften. Farbfernseher wurden wegen der nötigen Kurvenkorrekturen noch komplizierter und aufwändiger.
Vielleicht ist manches im Netz zu finden (Zeitschriften FunkTechnik und Funkschau)
Rs gehört NICHT in den Heizkreis, sondern in den Anodenkreis, (...)
Im Datenblatt steht klar und deutlich, dass Rs der Mindestwiderstand der restlichen Heizfadenkette ist. Er kann durch weitere in Serie geschaltete P-Röhren oder durch einen ohmischen Widerstand realisiert werden.
Üblicherweise schaltet man alle Heizer in Reihe und füllt dann mit einem Widerstand auf um auf 220 V zu kommen.
Er kann durch weitere in Serie
geschaltete P-Röhren
Die haben aber alle das selbe Problem. Mann kommt also
um den Widerstand nicht drum rum. Am besten man nimmt
einen NTC-Widerstand, wie daß früher üblich war.
Das hat nichts mit Einschaltstrom zu tun, da dieser Mindestwiderstand zu JEDEM Ende der Heizkette bestehen muss. Für den Einschaltstrom wäre es egal wo der in der Kette liegt.
Daher vermute ich, dass es darum geht, dass im Falle eines sporadischen Überschlags (die Kathode bekommt immerhin Impulse von mehreren kV beim Rücklauf ab) der Strom der Entladung soweit begrenzt wird, dass er sich nicht über verdampfendes Material etc. zur Bogenentladung ausweiten kann, sondern von selbst löscht.
Da die Impulse erst auftreten wenn die Schaltung zu arbeiten beginnt, also die Röhren warm sind (die Boosterdiode war extra langsam, damit die Zeilenendröhre erst Betriebsspannung bekommt wenn der Zeilenoszillator schon läuft), kann man auch die Widerstand der Heizfäden dafür nehmen.
Ist doch Käse!
Die Widerstände und NTC im Heizkreis dienen NUR dazu, die ca. 300 mA bei Nennspannung ± 10 % fließen zu lassen. Die neueren P-Röhren hatten sogar eine "normierte" Anheizzeit, damit alle fast gleichzeitig aktiv wurden. Die Heizfadentemperatur ist bei Oxydkathoden in weiten Bereichen unkritisch, der Fernseher läuft schon vor Erreichen der Nenntemperatur. Nur röhrenbestückte Meßelektronik mußte man etlicher Stunden vorheizen lassen, um stabile Messwerte zu bekommen.
Rs ist der Schutzwiderstand für den maximal erlaubten Kathodenstrom (= Anodenstrom). Wenn der Maximalstron überschritten wird, geht das auf Kosten der Röhren-Lebensdauer. Das kann man alles in der alten Literatur mit Begründung nachlesen und die damaligen Schaltungsentwickler haben das auch berücksichtigt. Die Kathode ist der kritischte Teil der Röhren, weil sie Elektronen liefern muß.
@ Christian E.:
Die Boosterdiode ist deshalb die langsamste, weil sie eine zusätzliche (gewendelte) Keramikisolierung zwischen Heizfaden und Kathodenrohr enthält. Das dient nicht der (hier vorteilhaften) Verzögerung der Emission, sondern weil die Kathode gegen den Heizkreis für 5-6000 V auch bei Rotglut isoliert sein muß.
Rs ist der Schutzwiderstand für den maximal erlaubten Kathodenstrom (=
Anodenstrom).
Der Schutzwiderstand Rs im Heizkreis hat nichts mit dem Anodenstrom zu tun. Ja, der Anodenstrom hängt auch von der Heizleistung ab, aber das ist nicht der Sinn des Rs in Reihe mit dem Heizer.
Für diejenigen, die kein Tool zum Anzeigen von PDF-Dateien haben, im Anhang nochmal die Fußnote aus dem Datenblatt.
Rs ist der Schutzwiderstand für den maximal erlaubten Kathodenstrom
widerspricht halt dem Datenblatt, soll ich nun dem glauben oder dir?
Im Zweifel glaube ich erst mal dem Datenblatt bis ich mich selbst von der Fehlerhaftigkeit des Datenblatt überzeugen konnte.
https://www.mikrocontroller.net/attachment/652728/PY88.pdf
Das hat nichts mit Einschaltstrom zu tun, da dieser Mindestwiderstand zu
JEDEM Ende der Heizkette bestehen muss. Für den Einschaltstrom wäre es
egal wo der in der Kette liegt.
Daher vermute ich, dass es darum geht, dass im Falle eines sporadischen
Überschlags (die Kathode bekommt immerhin Impulse von mehreren kV beim
Rücklauf ab) der Strom der Entladung soweit begrenzt wird, dass er sich
nicht über verdampfendes Material etc. zur Bogenentladung ausweiten
kann, sondern von selbst löscht.
Du siehst den Widerspruch? Mehrere kV gibt es nur in der Zeilenendstufe von Fernsehern dort gibt es aber gar keine Heizfadenkette.
Tatsächlich ist es viel simpler. P-Röhren jeden Typs haben alle denselben Heizstrom, aber ggf. unterschiedliche Heizleistung. Also kann man alle Heizfäden in Reihe schalten und über einen gemeinsamen Vorwiderstand von einigen Watt direkt an Netzspannung (egal, ob DC oder AC) legen. So war das früher bei Fernsehern der 1950er Jahre. Die hatten ja viel mehr Röhren als die alten Radios, entsprechend niedriger war der Vorwiderstand. Man sparte nicht nur den Netztrafo, sondern hatte auch noch den Vorteil, dass die Geräte Allstromgeräte waren: In meiner Kindheit hatten wir in der ganzen Stadt nur DC. :-(
@Soul Eye:
Ok, akzeptiert.
Aber der Sinn dieser Angabe erschließt sich mir nicht. Das bedeutet, daß die PY88 nicht die erste oder die letzte in der Heizkette sein soll. Aber warum?
Vielleicht als Entkopplung bei Überschlägen von der Kathode zum Faden?
Im Telefunken Dabla ist da nichts erwähnt.
@Rolf:
Ich kenne die Schaltungstechnik der Fernseher, da brauchst du nichts wiederholen.
Du siehst den Widerspruch? Mehrere kV gibt es nur in der Zeilenendstufe
von Fernsehern dort gibt es aber gar keine Heizfadenkette.
Sicher gibt es die, sowohl die Anode der PL als auch die PY (hier relevant) bekommen ein paar Rücklaufpulse. Die Hochspannungswicklung setzt da noch was drauf. Einen Teil weil das einfach so sein muss wegen der Spannungs-Zeitfläche der Ablenkspule (das ist was die Boosterdiode gleichrichtet), die noch höheren Impulse wegen der Streuinduktivität.
@ Christian E.:
Die Boosterdiode ist deshalb die langsamste, weil sie eine zusätzliche
(gewendelte) Keramikisolierung zwischen Heizfaden und Kathodenrohr
enthält. Das dient nicht der (hier vorteilhaften) Verzögerung der
Emission, sondern weil die Kathode gegen den Heizkreis für 5-6000 V auch
bei Rotglut isoliert sein muß.
Die hatten
ja viel mehr Röhren als die alten Radios, entsprechend niedriger war der
Vorwiderstand. Man sparte nicht nur den Netztrafo, sondern hatte auch
noch den Vorteil, dass die Geräte Allstromgeräte waren: In meiner
Kindheit hatten wir in der ganzen Stadt nur DC. :-(
Ja Allströmer in Radios kenne ich auch, dachte auch das es Allströmer TV gab, bin aber nicht mehr so sicher als ich letztens bei alten TV suchte fand ich keinen. Bilder der Rückwände zeigten immer AC.
Jungs , was stimmt nun? anode kathode oder heizung?
also ich glaube das der Rs in der heizung hingehört
ich würde einen ntc mit 4,7k wählen , das wären ca 200mW
was heist bei RS: mindestens 80 ohm?
mindestens so groß oder grösser?
oder mindestens so gros , oder kleiner?
Ja, wenn aber mehr Spannung an ihn abfallen soll,
muß er natürlich auch größer sein.
ich würde einen ntc mit 4,7k wählen , das wären ca 200mW
Nein. Wie kommst du auf die 200mW? 4,7kOhm ist zu groß.
Ich würde einen NTC mit einen Kaltwiderstand von
vielleicht so 200- bis 300 Ohm nehmen. Wenn er dann
warm ist schätze ich mal, daß er dann unter 100 Ohm hat.
Und er sollte wenigstens eine Leistung von 5W aushalten,
damit keine Rauchwolke aufsteigt.
Jungs , was stimmt nun? anode kathode oder heizung?
also ich glaube das der Rs in der heizung hingehört
ich würde einen ntc mit 4,7k wählen , das wären ca 200mW
was heist bei RS: mindestens 80 ohm?
mindestens so groß oder grösser?
oder mindestens so gros , oder kleiner?
Sigrid, du hast geschrieben "Röhren Einpuls Gleichrichtung".
Die PY88 ist also nicht in einem alten TV im Einsatz, sondern in einer anderen Schaltung? Die PY88 ist darin die einzige Röhre, oder welche gibt es noch? Soll sie direkt aus der Netzspannung beheizt werden (mit Vorwiderstand) oder über einen Trafo, der die Heizspannung liefert? Aus dem Datenblatt sieht man ja, dass sie 300mA bei 26V (DC oder Ac,eff) benötigt, also 7,8W Heizleistung, Warmwiderstand 87 Ω, Kaltwiderstand etwa 10 Ω, beim Einschalten würde also ein sehr hoher Strom > 2A fließen. Vorwiderstand und NTC müssen genau auf die Heizspannungsquelle und deren Innenwiderstand abgestimmt sein. Der NTC muss sich ja durch den durchfließenden Strom genau soweit erwärmen, dass sein Widerstand dem nötigen Wert entspricht.
Dass auf jeder Seite 80 Ω angeschlossen werden muss, ist nur bei Heizung direkt aus dem Netz nötig und wohl auch nur beim Einsatz als Booster-Diode mit einigen kV zwischen Katode und Heizfaden.
Das bedeutet, daß
die PY88 nicht die erste oder die letzte in der Heizkette sein soll.
Aber warum?
Mit der Position in der Heizkette hat das gar nichts zu tun. Für die Position in der Heizkette ist die zulässige Spannung zwischen Kathode und Heizfaden relevant. Die PY88 hat da um die 6kV und da ist es egal wo sie in der Heizkette sitzt. Allerdings sitzt sie meist am Ende (bezüglich Bezugspotential), wei die anderen Röhren meist deutlich weniger haben (max. 200V).
Wenn Du Dir mal den verlinkten Schaltplan Iris angesehen hättest wüßtest Du das.
Ja, wenn aber mehr Spannung an ihn abfallen soll,
muß er natürlich auch größer sein.
ich würde einen ntc mit 4,7k wählen , das wären ca 200mW
Nein. Wie kommst du auf die 200mW? 4,7kOhm ist zu groß.
Ich würde einen NTC mit einen Kaltwiderstand von
vielleicht so 200- bis 300 Ohm nehmen. Wenn er dann
warm ist schätze ich mal, daß er dann unter 100 Ohm hat.
Und er sollte wenigstens eine Leistung von 5W aushalten,
damit keine Rauchwolke aufsteigt.
ich finde keine 100-500 ohm ptc mit genügend leistung, und das was ich in dem bereich finde sind nur 500mw ptc typen,, daraus folgt bei 30v /100 ohm , das dies in bezug auf U2/R weit über 500mW sind
und da die heizung beim einschalten fasst 0-1ohm ist ,dann ergäbe das :
ntc "finster" plop kaput,,
bzw ntc ist zerstört
Sigrid, du hast geschrieben "Röhren Einpuls Gleichrichtung".
Die PY88 ist also nicht in einem alten TV im Einsatz, sondern in einer
anderen Schaltung? Die PY88 ist darin die einzige Röhre, oder welche
gibt es noch? Soll sie direkt aus der Netzspannung beheizt werden (mit
Vorwiderstand) oder über einen Trafo, der die Heizspannung liefert? Aus
dem Datenblatt sieht man ja, dass sie 300mA bei 26V (DC oder Ac,eff)
benötigt, also 7,8W Heizleistung, Warmwiderstand 87 Ω, Kaltwiderstand
etwa 10 Ω, beim Einschalten würde also ein sehr hoher Strom > 2A
fließen. Vorwiderstand und NTC müssen genau auf die Heizspannungsquelle
und deren Innenwiderstand abgestimmt sein. Der NTC muss sich ja durch
den durchfließenden Strom genau soweit erwärmen, dass sein Widerstand
dem nötigen Wert entspricht.
Dass auf jeder Seite 80 Ω angeschlossen werden muss, ist nur bei Heizung
direkt aus dem Netz nötig und wohl auch nur beim Einsatz als
Booster-Diode mit einigen kV zwischen Katode und Heizfaden.
Für die TVs mit 300mA Serienheizung P-Röhren direkt aus der Netzspannung gab es Heißleiter, die bei 300mA Nennstrom dann je nach Type ca. 10..30V Spannungsabfall im heißen Zustand hatten. In der DDR waren das die TNA-Typen und Kennlinien siehe Anhang. TNA 22/300 hab ich noch einige.
Ohne NTC bzw. RS geht's auch wenn man eine Stromquelle zur Versorgung der Röhre(n) nimmt. Die kann dann halt max. 300mA, die Spannungen über den Heizfäden stellen sich dann automatisch ein. Ist halt schaltungstechnisch Mehraufwand.
ich finde keine 100-500 ohm ptc mit genügend leistung, und das was ich
in dem bereich finde sind nur 500mw ptc typen
Ja, das ist ein Problem heutzutage. Man kann vielleicht
noch versuchen sie auf Radio- und Funkflohmärte zu bekommen.
Ansonsten bleibt nur normale Widerstände zu benutzen und
die höhere Wärmeproduktion hinzunehmen, oder es manuell
mit Zweistufenschalter zu machen, eine Minute lang mit
geringen Strom vorwärmen und dann auf volle Heizleistung
schalten.
Ohne Datenblatt kannst du da gar nichts beurteilen, höchstens ausprobieren.
Und deine Frage nach der benötigten Spannung: Im Datenblatt der Röhre steht ja 26V, dann zieht sie die benötigten 300mA.
Fall 1: Du heizt die Röhre direkt an 230VAC. Dann brauchst du einen Vorwiderstand, an dem 230V - 26V = 204V abfallen. Mit den 300mA kommst du auf R = 680 Ω, der verbrät dann locker 61,2 W. Einen NTC brauchst du nicht, denn mit dem Kaltwiderstand des Fadens fließen beim Einschalten lediglich 333mA. Sowas würde man natürlich nicht machen, das wäre ja eine Heizung. Bei den Allstrom-TV-Geräten war das anders, es waren ja mehrere Röhren-Heizfäden in Reihe, die Spannungen addierten sich, z.B. auf 200V, und man benötigte etwa 50-100 Ω als Vorwiderstand, mit 15-30V Spannungsabfall entsprechend 7,5-15W Verlustleistung. Da war ein NTC nötig, da die Röhren zusammen nur ca. 100 Ω kalt hatten statt 680 Ω heiß.
Fall 2: Du heizt die Röhre über einen Trafo, der eine niedrigere Spannung als 230V, aber mehr als 26V viefert, z.B. ein Typ 10W/30V. Dann brauchst du einen Vorwiderstand, an dem 30V - 26V = 4V abfallen, bei 300mA muss der 13,3 Ω haben, dann verbrät er 1,2W. Mit dem Kaltwiderstand des Fadens von etwa 10 Ω hätten wir zusammen 23,3 Ω und es würden etwa 1,3A fließen. Also nimmt man einen NTC, der 13,3 Ω hat, wenn in ihm 1,2W umgesetzt werden. Kalt hat er dann einen höheren Widerstand, welcher, ist egal, sollte nur nicht so hoch sein, dass es ewig dauert, bis er warm ist. Wichtig: Beim Einschalten liegt fast die volle Spannung am NTC. Bei 50 Ω kalt würden 500mA fließen, der NTC setzt 12,5W um, bei 100 Ω sind es 273mA und 7,4W. Man braucht also einen recht dicken NTC und dessen Datenblatt, wo nicht nur drinstehen muss welchen Widerstand bei welcher Temperatur, sondern auch welche Temperaturerhöhung (ungekühlt) bei welcher Verlustleistung, oder zumindest den K-Wert. Dann gehts ans rechnen und ausprobieren...
Bei etwas höherer Trafospannung ist es dann sinnvoll, einen NTC und einen Festwiderstand in Reihe zu schalten, bis der NTC irgendwann unnötig wird (Fall 1).
Für die Idee von Günter L. (Schalter der Zusatz-Vorwiderstand überbrückt) gabs auch Elektor-Schaltungen in den 1990ern, Stichwort "Kaltstart".
Ohne Datenblatt kannst du da gar nichts beurteilen, höchstens
ausprobieren.
Und deine Frage nach der benötigten Spannung: Im Datenblatt der Röhre
steht ja 26V, dann zieht sie die benötigten 300mA.
Fall 1: Du heizt die Röhre direkt an 230VAC. Dann brauchst du einen
Vorwiderstand, an dem 230V - 26V = 204V abfallen. Mit den 300mA kommst
du auf R = 680 Ω, der verbrät dann locker 61,2 W. Einen NTC brauchst du
nicht, denn mit dem Kaltwiderstand des Fadens fließen beim Einschalten
lediglich 333mA. Sowas würde man natürlich nicht machen, das wäre ja
eine Heizung. Bei den Allstrom-TV-Geräten war das anders, es waren ja
mehrere Röhren-Heizfäden in Reihe, die Spannungen addierten sich, z.B.
auf 200V, und man benötigte etwa 50-100 Ω als Vorwiderstand, mit 15-30V
Spannungsabfall entsprechend 7,5-15W Verlustleistung. Da war ein NTC
nötig, da die Röhren zusammen nur ca. 100 Ω kalt hatten statt 680 Ω
heiß.
Fall 2: Du heizt die Röhre über einen Trafo, der eine niedrigere
Spannung als 230V, aber mehr als 26V viefert, z.B. ein Typ 10W/30V. Dann
brauchst du einen Vorwiderstand, an dem 30V - 26V = 4V abfallen, bei
300mA muss der 13,3 Ω haben, dann verbrät er 1,2W. Mit dem
Kaltwiderstand des Fadens von etwa 10 Ω hätten wir zusammen 23,3 Ω und
es würden etwa 1,3A fließen. Also nimmt man einen NTC, der 13,3 Ω hat,
wenn in ihm 1,2W umgesetzt werden. Kalt hat er dann einen höheren
Widerstand, welcher, ist egal, sollte nur nicht so hoch sein, dass es
ewig dauert, bis er warm ist. Wichtig: Beim Einschalten liegt fast die
volle Spannung am NTC. Bei 50 Ω kalt würden 500mA fließen, der NTC setzt
12,5W um, bei 100 Ω sind es 273mA und 7,4W. Man braucht also einen recht
dicken NTC und dessen Datenblatt, wo nicht nur drinstehen muss welchen
Widerstand bei welcher Temperatur, sondern auch welche
Temperaturerhöhung (ungekühlt) bei welcher Verlustleistung, oder
zumindest den K-Wert. Dann gehts ans rechnen und ausprobieren...
Bei etwas höherer Trafospannung ist es dann sinnvoll, einen NTC und
einen Festwiderstand in Reihe zu schalten, bis der NTC irgendwann
unnötig wird (Fall 1).
Für die Idee von Günter L. (Schalter der Zusatz-Vorwiderstand
überbrückt) gabs auch Elektor-Schaltungen in den 1990ern, Stichwort
"Kaltstart".
ok soweit ,, ist es ratsam , die heizung auf kathodenpotential zu heben?
in meinen fall ca 200v?
wen nein, sind 200v zwischen kath und heizung zulässig
ich würde dann die variante wählen, mit einem last R ca 200ohm in reihe zur heizung beschalten,
in jeden datenblatt verschiedener hersteller steht aber 30v , und bei einem davon steht einmal 30v und einmal 26v
was ist nun richtig?
und mit einem kfz relais das ganze wegschalten, da ich einige davon habe
die ntc variante ist mir zu undurchsichtig , und die leistungsfähigen ntcs , sind auch schnell bei 20eur für 4st
Von Potential war nicht die Rede. Wie jemand anders geschrieben hat, hat die PY88 offenbar eine extra Keramikisolation zwischen Heizfaden und Katode und es sind daher dazwischen mehrere kV Potentialunterschied erlaubt.
Du antwortest nicht auf Fragen zur Schaltung, daher sind nur allgemeine Aussagen möglich. Wenn das nur ein Testaufbau ist, würde ich die Heizung mit einem Labornetzteil machen und das von 0V auf 26V hochregelen. Mit einem Amperemeter dazwischen oder einem 1-Ω-Widerstand und Voltmeter an dessen Anschlüssen kannst du prüfen, ob 300mA fließen und sehen, ob das eher bei 26V oder bei 30V der Fall ist. Ob du die Katode mit dem Erdanschluss des Netzteils verbinden kannst oder nicht hängt von der Schaltung ab. Und je nachdem auch die Potentialdifferenzen zwischen Anode, Katode und Heizfadenanschlüssen.
Wenn das eine Schaltung auf Dauer werden sollte und es die einzige Röhre in der Schaltung ist, wäre wohl ein Trafo für 30-32V/10W für die Heizung angebracht. Irgendwo wird sich auch eine Schaltung für Konstantstromregelung ohne NTC finden lassen. Ich nehme an, sowas fünktioniert über Messung des Spannungsabfalls an einem Widerstand (mit wenig Ohm)...
Irgendwo hatte ich auch eine PY88. Oder war es eine PY86? Jedenfalls so eine mit einem Zitronencreme-Bällchen oben drauf. 120 m² + Kellerabteil sind halt arg viel, wenn man schon 26 Jahre da wohnt...
Sigrid, du hast geschrieben "Röhren Einpuls Gleichrichtung".
Die PY88 ist also nicht in einem alten TV im Einsatz, sondern in einer
anderen Schaltung? Die PY88 ist darin die einzige Röhre, oder welche
gibt es noch? Soll sie direkt aus der Netzspannung beheizt werden (mit
Vorwiderstand) oder über einen Trafo, der die Heizspannung liefert? Aus
dem Datenblatt sieht man ja, dass sie 300mA bei 26V (DC oder Ac,eff)
benötigt, also 7,8W Heizleistung, Warmwiderstand 87 Ω, Kaltwiderstand
etwa 10 Ω, beim Einschalten würde also ein sehr hoher Strom > 2A
fließen. Vorwiderstand und NTC müssen genau auf die Heizspannungsquelle
und deren Innenwiderstand abgestimmt sein. Der NTC muss sich ja durch
den durchfließenden Strom genau soweit erwärmen, dass sein Widerstand
dem nötigen Wert entspricht.
Dass auf jeder Seite 80 Ω angeschlossen werden muss, ist nur bei Heizung
direkt aus dem Netz nötig und wohl auch nur beim Einsatz als
Booster-Diode mit einigen kV zwischen Katode und Heizfaden.
Sag doch mal etwas mehr über den Einsatzzweck.
, nein, es ist eine einweg , und eine 2 puls gleichrichtung , mit 200-240vdc
einen 30v trafo lass ich mir wickeln, bzw habe ich angefragt.
es sind 30v nicht 26v , laut verschiedenen hersteller datenblätter , nur in einem datenblatt sind 1x 26v und gleichzeitig 30v angegeben
die heizung wird zuerst hochgefahren und dann die anodenspannung angelegt
so lange aber der punkt nicht geklärt ist , lasse ich auch keinen trafo wickeln
die ntc sache ist mir zu ungenau und undurchsichtig , mit spice kann ich das nicht simulieren, bzw , weis ich nicht wann der ntc 0ohm hat ,,, bzw gibt es wenige die überhaupt 100-200ohm haben, mit hoher leistung und sie sind sau teuer zum hochjagen
die widerstand in reihe variante , und dann per relais wegschalten nehme ich ins auge , so lange die heizung nicht unbedingt auf kath potential von 200-240 v liegen muss , da ich ein kfz relais habe ,
diese sind bis 30v ausgelegt zwischen steuer und laststromkreis
oder einen 2x18V/16W wie
https://www.conrad.de/de/p/gerth-pta543602-printtransformator-1-x-230-v-2-x-18-v-ac-16-va-444-ma-1092978.html
plus NTC als Vorwiderstand, der etwa 6V wegnimmt, also warm etwa 20 Ohm hat. Kalt wären um 110 Ohm am besten. Der muss anfangs gut 8W verkraften, am Ende wenn er warm ist dauerhaft 1,8W. Oder ein Festwiderstand mit 10 Ohm und ein NTC in Serie, der kalt 100 und warm 10 Ohm hat. Der Festwiderstand ist auf sagen wir 3W auszulegen, der NTC zieht dann kalt 9W, warm 1W. Wenn der NTC anfangs 200 Ohm hat, nimmt er gut 5W auf, sollte aber warm auch nur 10 Ohm haben. Es haängt halt von der Bauweise ab, wie stark er sich erwärmt durch die in ihm verbratene Leistung. Kann ich auch nicht sagen.
Bisschen billiger, leichter, kleiner und vieeel konstantstromquelliger als so ein Trafo und in der guten, aber nicht mehr ganz so alten Zeit, als SW-TVs nur noch Roehren in den Endstufen und nicht mehr in den Vorstufen hatten, auch sehr beliebt, war ein Kondensator zur Heizstrombegrenzung.
Also hier z.b. gute 3.9µF (darf ein bisschen mehr sein) in Reihe zur Heizung und das ganze dann direkt an 230V~.
Das Problem bei den P-Röhren war, das der Kaltwiderstand
des Heizfadens sehr niedrig war und deshalb der Strom beim
Einschalten sehr hoch. Das könnte den Zuführungsdraht in
der Röhre zum Heizfaden überlasten und der könnte durchbrennen.
Das soll dieser Widerstand verhindern. Das Aufheizen soll
deshalb möglichst langsam geschehen.
Na sooo langsam nun auch wieder nicht, fünf Sekunden würden sicher ausreichen.
Beim Auto sollte man auch verhindern, daß man mit Vollgas starten kann.
Ich würde vorschlagen mindestens 10 Minuten nur mit 1/4 Gas zu fahren.
Schont das Material und den Geldbeutel.
Die Geräte die diese
Röhren verwendeten hatten deshalb meistens NTC-Widerstände
im Heizstromkreis. Da war der Kaltwiderstand hoch und wurde
mit der Zeit immer niedriger je wärmer sie wurden.
Das hat die Röhren langsam sanft erwärmt.
Wenn du keinen NTC-Widerstand benutzt, must du den Widerstand
eben nach einiger Zeit kuzschließen, oder automatisch mit
einen Zeitschalter, oder das Einschalten mit einen
zwei-Stufen-Schalter manuell machen, oder du mußt eben
über 30V Heizspannung benutzen.
, nein, es ist eine einweg , und eine 2 puls gleichrichtung , mit
200-240vdc
einen 30v trafo lass ich mir wickeln, bzw habe ich angefragt.
es sind 30v nicht 26v , laut verschiedenen hersteller datenblätter , nur
in einem datenblatt sind 1x 26v und gleichzeitig 30v angegeben
die heizung wird zuerst hochgefahren und dann die anodenspannung
angelegt
so lange aber der punkt nicht geklärt ist , lasse ich auch keinen trafo
wickeln
die ntc sache ist mir zu ungenau und undurchsichtig , mit spice kann
ich das nicht simulieren, bzw , weis ich nicht wann der ntc 0ohm hat ,,,
bzw gibt es wenige die überhaupt 100-200ohm haben, mit hoher leistung
und sie sind sau teuer zum hochjagen
die widerstand in reihe variante , und dann per relais wegschalten nehme
ich ins auge , so lange die heizung nicht unbedingt auf kath potential
von 200-240 v liegen muss , da ich ein kfz relais habe ,
diese sind bis 30v ausgelegt zwischen steuer und laststromkreis
lg sigi
Die verwirrenden 26V Heizspannung sind nur bei den vorläufigen Daten von Philips aus den Jahren 1956/58 angeben und wurden dann ab 1959 auf 30V geändert. Kann also sein, dass Philips ursprünglich einen 300mA/26V Heizer vorgesehen hatte und vielleicht auch bei Röhren bis 1958 eingesetzt hatte, um dann später einen Heizer mit 300mA/30V einzusetzen, damit die vorgesehenen Daten auch noch in jedem Fall gesichert sind (insbesondere nach längerer Betriebsdauer).
Die Rs Angaben beziehen sich auf die Serienheizung direkt aus der Netzspannung. Mit enem 30V Heiztrafo braucht man keine Rs, auch nicht wegen des höheren Heizstromes bei kaltem Heizfaden im Einschaltmoment. Das verträgt der Heizfaden auf Grund der thermischen Trägheit des Heizsystems. In anderen Datenblättern zu PYxx Booster-Dioden findet man sogar die Angabe, dass im Einschaltmoment die Heizspannung um 50% höher sein darf.
Als Gleichrichter-Diode kann man die Booster-Dioden gut bis 500…600Vdc Kathodenspannung ohne Isolationsproblemen zum Heizer verwenden. Das findet man auch in einigen Datenblättern anderer PYxx so direkt angegeben, weil das der Booster-Spannung entspricht.
die ntc sache ist mir zu ungenau und undurchsichtig , mit spice kann
ich das nicht simulieren, bzw , weis ich nicht wann der ntc 0ohm hat ,,,
bzw gibt es wenige die überhaupt 100-200ohm haben, mit hoher leistung
und sie sind sau teuer zum hochjagen
Sorry Du hast schlichtweg 0 Ahnung - lass es einfach sein. Mit dem NTC ist doch bibi einfach und Tom hat es doch mehrfach erläutert wie das funktioniert und da
muß dann man auch nichts simuliert werden. Wozu auch, unsere Altvorderen konnten nicht simulieren, weil es das schlichtweg nicht gab, aber die konnten Datenblätter lesen und rechnen.
Ansonsten beschäftige Dich für diesen Fall einfach noch mal mit den Grundlagen der E-Technik und zwar speziell mit Spannungsquelle (Konstantspannung) und Stromquelle (Konstantstrom).
Ja in Deutschland herrscht halt Bildungsnotstand. Ist halt nicht weiter schlimm, bei uns liegt so einiges im argen. Wie sagte doch mal neulich einer in einer Podiumsdiskussion, wo es um Digitalisierung und Bildung ging: "Deutschland wird einfach nach hinten durchgereicht." Leider sind das wahre Worte.
Ja in Deutschland herrscht halt Bildungsnotstand. Ist halt nicht weiter
schlimm, bei uns liegt so einiges im argen. Wie sagte doch mal neulich
einer in einer Podiumsdiskussion, wo es um Digitalisierung und Bildung
ging: "Deutschland wird einfach nach hinten durchgereicht." Leider sind
das wahre Worte.
Das allerschlimmste daran ist aber die Schwarzmalerei.
Ja in Deutschland herrscht halt Bildungsnotstand. Ist halt nicht weiter
schlimm, bei uns liegt so einiges im argen. Wie sagte doch mal neulich
einer in einer Podiumsdiskussion, wo es um Digitalisierung und Bildung
ging: "Deutschland wird einfach nach hinten durchgereicht." Leider sind
das wahre Worte.
Das allerschlimmste daran ist aber die Schwarzmalerei.
Schlimm genug,
aber wenn Lehrstühle politisch besetzt werden und nicht nach Fachkunde, dann braucht man sich auch nicht wundern, und wenn da das so wichtig ist, dass richtig gegendert werden muss, da sonst Abzüge in der Benotung vorgenommen werden müssen...
Kondensator als "Vorwiderstand" gut und schön - ist das nicht problematisch beim Einschalten im Spannungsmaximum? Der Kondensator hat ja dann R=0, somit liegen an ihm die vollen 325V Scheitelspannung und als Strom stellt sich 325V/Kaltwiderstand des Heizfadens, also über 30A ein. Ich habs mal simuliert: Es dauert 0,8ms, bis die Spannung unter die später sich einstellenden 42,5V Scheitelspannung gesunken ist, und während dieser Zeit ist die mittlere Leistung des Fadens über 2kW! Ob er den Einschaltstromstoß übersteht? Oder auch da einen NTC in Reihe, der kalt 680 und warm <<100 Ohm hat (P < 5W)?
Kondensator als "Vorwiderstand" gut und schön - ist das nicht
problematisch beim Einschalten im Spannungsmaximum? Der Kondensator hat
ja dann R=0, somit liegen an ihm die vollen 325V Scheitelspannung und
als Strom stellt sich 325V/Kaltwiderstand des Heizfadens, also über 30A
ein. Ich habs mal simuliert: Es dauert 0,8ms, bis die Spannung unter die
später sich einstellenden 42,5V Scheitelspannung gesunken ist, und
während dieser Zeit ist die mittlere Leistung des Fadens über 2kW! Ob er
den Einschaltstromstoß übersteht? Oder auch da einen NTC in Reihe, der
kalt 680 und warm <<100 Ohm hat (P < 5W)?
sehe ich auch so ...
es ist weder mit c noch mit ntc , welche von den datenblättern noch von der leistungsklasse , überhaupt , verwendbare ergebnisse erzielt werden können, eine gute lösung
wie lange gibt es den schon ntc aus dem realen comerz markt ..
ich frage mich
warum sollte den die heizwicklung kaputt gehen , wenn man 30 v bei 200v anodenspannung ansetzt , und nicht 220v mit mehreren wicklungen in reihe?
Das einfachste heutzutage ist eine 300 mA Konstantstromquelle.
In Form eines LED-Netzteils.
Muss eine Version ohne Schnickschnack sein, nur fixe 300 mA,
ABER: für mind. 30 Volt Spannung.
Das Reichelt "SLD15-300IL-ES" sollte passen,
oder das KSQ "LDD-300L" .
Das Einfachste ist heitzutage eine Siliziumdiode 1N4007.
Braucht gar keine Heizung, "schafft" mehr, bei dramatisch weniger Verlustleistung. Lässt sich fliegend verdrahten, verschleisst nicht, heizt nicht mit 9 Watt Heizleistung rum und ist sofort betriebsbereit.
Das Einfachste ist heitzutage eine Siliziumdiode 1N4007.
Braucht gar keine Heizung, "schafft" mehr, bei dramatisch weniger
Verlustleistung. Lässt sich fliegend verdrahten, verschleisst nicht,
heizt nicht mit 9 Watt Heizleistung rum und ist sofort betriebsbereit.
es ist weder mit c noch mit ntc , welche von den datenblättern noch von
der leistungsklasse , überhaupt , verwendbare ergebnisse erzielt werden
können, eine gute lösung
wie lange gibt es den schon ntc aus dem realen comerz markt ..
Warum sollte es auch hier besser laufen als mit der Darstellung von Texten auf einem Fernseher?
Beitrag "Suche Programierung für Alten TV"
Alte Volksweisheit, leicht abgewandelt: Wenn der Bauer nicht heizen kann, liegts an der PY88.
1N4007: Macht aber keinen Spaß! Und ohne den gäb's auch keine Oldtimer- und Dampflokfans, keine Mittelalterfestivals, keine Filme wie "Der Name der Rose" und vermutlich auch keine Ü-30-Partys.
Der Sigrid-Theo baut aber gar keinen Röhrenfernseher nach, er restauriert auch keinen. Gleich kommt er wieder mit seinem Physik-Doktoranden daher und seinem Elektriker.
eines frage ich mich noch , ob die heizung symetrieret werden , oder auf
ein potential gelegt werden muss?
Wenn mit einem Heiztrafo betrieben muss man da nichts dergleichen machen. Nur wenn die Kathodenspannung der (bisher unbekannten) Gleichrichterschaltung Möhre als die bereits genannten 500…600Vdc überschreitet, muss man einen Heizfadenanschluss dann mit der Kathode verbinden und der Heiztrafo muss dann auch eine entsprechende Isolierspannung haben.
eines frage ich mich noch , ob die heizung symetrieret werden , oder auf
ein potential gelegt werden muss?
Wenn mit einem Heiztrafo betrieben muss man da nichts dergleichen
machen. Nur wenn die Kathodenspannung der (bisher unbekannten)
Gleichrichterschaltung Möhre als die bereits genannten 500…600Vdc
überschreitet, muss man einen Heizfadenanschluss dann mit der Kathode
verbinden und der Heiztrafo muss dann auch eine entsprechende
Isolierspannung haben.
danke dir , es sind 200-240v , von 500-600v oder mehr , war von mir nie die rede
naja , Rs ist irgendwie alles heisse luft und nur ein lade wiederstand , sonst nix
danke an alle , beleidigende trolls sind ausgenommen
ich habe nun einen "alten Röhren Haudegen" gefragt , hier die Antwort:
Py88 , die will ich als 1puls Gleichrichter für ca 250v
verwenden
Was ist mit diesem Rs, im Datenblatt?
Das ist der minimale Widerstand in Reihe zur Röhre und einer 0-Ohm
Spannungsquelle.
ebenso mit der Heizspannung 30v und 26v die im dateblatt angegeben ist?
welche ist richtig
..Keine.
Die Heizung der PY88 ist mit 300mA spezifiziert, nicht für eine
Spannung. Du mußt 300mA durch die Heizung schicken und kannst dann
gucken welche Spannung da abfällt, dann ist das die für diese Röhre
gültige Heizspannung, aber nur für diese eine Röhre.
Das kann zwischen verschiedenen Herstellern völlig unterschiedlich sein,
300mA ist angegeben, keine Spannung.
brauche ich diese 80ohm , überhaupt in meiner Anwendung'?
Die 80 Ohm sind der Minimale Widerstand des Heizkreises der sich aus
allen Schaltungsteilen wie Drähten, Kupferwiderstand der Heizwicklung
zusammensetzt, auch andere Röhren in Reihe usw..
Gebraucht wird der, damit der Heizfaden nicht gleich beim Einschalten
durchbrennt (aufblitzen) da der Kaltwiderstand des Fadens deutlich
niedriger ist als bei Betriebstemperatur.
ich habe nun einen "alten Röhren Haudegen" gefragt , hier die Antwort:
Was ist mit diesem Rs, im Datenblatt?
Das ist der minimale Widerstand in Reihe zur Röhre und einer 0-Ohm
Spannungsquelle.
Rs liegt nicht in Reihe zur Röhren-Diodenstrecke und hat schon gar nichts mit
einer 0 Ohm Wechselspannungsquelle zu tun. Rs im Serienheizkreis zwischen beiden Fadenanschlüssen und den jeweiligen Netzspannungsanschlüssen angeordnet sein, wenn der Serienheizkreis direkt mit der Netzspannung betrieben wird.
ebenso mit der Heizspannung 30v und 26v die im dateblatt angegeben ist?
welche ist richtig
..Keine.
Die Heizung der PY88 ist mit 300mA spezifiziert, nicht für eine
Spannung. Du mußt 300mA durch die Heizung schicken und kannst dann
gucken welche Spannung da abfällt, dann ist das die für diese Röhre
gültige Heizspannung, aber nur für diese eine Röhre.
Das kann zwischen verschiedenen Herstellern völlig unterschiedlich sein,
300mA ist angegeben, keine Spannung.
Vom Prinzip her sind die 300mA Heizstrom bei P-Röhren die Dimensionierungsgrundlage für einen Serienheizkreis. Die im Datenblatt angegebene Heizspannung stellt sich dann automatisch auf Grund der Ausführung der Heizung der Röhre ein. Werden einzelne P-Röhren direkt über einen Heiztrafo mit der im Datenblatt angegeben Heizspannung betrieben, ist das in der Praxis auch in Ordnung. Dann stellt sich automatisch der 300mA Heizstrom ein, wenn auch nicht unbedingt ganz genau. Wer es in solch einem Fall ganz genau haben will, müsste die Spannung des Heiztrafos etwas höher wählen und mit passendem/einstellbarem Serienwiderstand den genauen Heizstrom einstellen. Viel Aufwand wegen nichts.
Zu den verschiedenen Heizspannungsangaben im älteren Datenblatt von Philips hab ich ja schon was angemerkt.
brauche ich diese 80ohm , überhaupt in meiner Anwendung'?
Die 80 Ohm sind der Minimale Widerstand des Heizkreises der sich aus
allen Schaltungsteilen wie Drähten, Kupferwiderstand der Heizwicklung
zusammensetzt, auch andere Röhren in Reihe usw..
Gebraucht wird der, damit der Heizfaden nicht gleich beim Einschalten
durchbrennt (aufblitzen) da der Kaltwiderstand des Fadens deutlich
niedriger ist als bei Betriebstemperatur.
Diese 80 Ohm Rs Widerstände sind nur bei niederohmiger Netzspannung als Spannung für den Serienheizkreis vorgeschrieben. Warum auch immer, jedenfalls nicht wegen dem Durchbrennen des Heizfadens. Einen Grund könnten nur die Konstrukteure der PYxx nennen, alles andere wäre raten.
Nehm einen 30V (Heiz-)Trafo und betreibe damit eine PY88. Dass im Einschaltmoment da die Heizung eventuell „aufblitz“ ist normal und nicht weiter schlimm. Das beobachtet man auch so bei einigen anderen Röhren mit Parallelheizung.
R stand doch im Datenblatt Seite8 ganz oben. Der R in der Heizfadenkette soll beim Einschalten den Kaltwiderstand der Heizkette verbessern.
Hintergrund kann u.a. das zeitliche Zusammenspiel mit den restlichen Röhren sein. Wenn die Anodenspannung schneller da ist, als die Last, gibt es unerwünschte Spannungsspitzen.
Anbei noch ein Datenblatt der PY88 aus dem FWE.
R stand doch im Datenblatt Seite8 ganz oben. Der R in der
Heizfadenkette
soll beim Einschalten den Kaltwiderstand der Heizkette verbessern.
Hintergrund kann u.a. das zeitliche Zusammenspiel mit den restlichen
Röhren sein. Wenn die Anodenspannung schneller da ist, als die Last,
gibt es unerwünschte Spannungsspitzen.
Anbei noch ein Datenblatt der PY88 aus dem FWE.
ich muss ja dann die heizung bei 250v Ukath auf masse legen , und nicht auf kathode laut deinem heftchen , das ist dann eine ganz andere bauteil auswahl...
ich kann mir nicht vorstellen, das das heftchen recht hatt .. ich liege mit anode und kathode weit über 220v ,
logischerweise müsste ich die heizung auf kathode legen , wie bei anderen röhren auch
Und so sieht das in der Realität aus. Auszüge aus einem Schaltplan eines Fernsehers. Senator irgendwas vertrieben von Quelle.
Natürlich geht es nur um den Heizkreis und um nichts anderes.
R stand doch im Datenblatt Seite8 ganz oben. Der R in der Heizfadenkette
soll beim Einschalten den Kaltwiderstand der Heizkette verbessern.
Hintergrund kann u.a. das zeitliche Zusammenspiel mit den restlichen
Röhren sein. Wenn die Anodenspannung schneller da ist, als die Last,
gibt es unerwünschte Spannungsspitzen.
Mann, was macht ihr das bloß so kompliziert.
Die Hauptaufgabe des Widerstands ist einfach, den Widerstand der Heizkette so zu erhöhen, dass sich 300 mA ergaben. Die addierten Heizspannungen aller Röhren zusammen ergeben ja im Normalfall weniger als die Netzspannung, also ergänzt man den Rest mithilfe eines Widerstands. Kaltwiderstand/Warmwiderstand – egal.
So sieht man es schön im Schaltplan von @Arno M. und so kennen wir "Alten" das aus der Praxis der 1960er Jahre und früher. Die Anodenspannung war immer schon lange da, bevor die Röhren endlich warm waren.
Ok, es mag, vor allem später, auch andere Schaltungen gegeben haben. Aber die alten Allstromgeräte ohne jeden Transistor und Netztrafo, die waren so.
So sieht man es schön im Schaltplan von @Arno M. und so kennen wir
"Alten" das aus der Praxis der 1960er Jahre und früher. Die
Anodenspannung war immer schon lange da, bevor die Röhren endlich warm
waren.
...
Nö, der Heizstromkreis ist noch nicht geschlossen, ergo kein Heizstrom...
Interessant an dem TV-Schaltplan ist aber, dass die Heizfäden mit Gleichstrom geheizt werden und als Vorwiderstände zur Erzeugung von 25V DC wohl für ein transistorisiertes Modul dienen. Mit schöner Siebschaltung aus 3R und 3C. Und die Bedingung mit Rs ist auch erfüllt mit einmal 91 Ohm auf der einen und 2x 68 Ohm auf der anderen Seite der Heizkette. Da offenbar weniger als 300mA bei 25 V fließen, ist der 680 Ohm gegen Masse, an dem liegen noch 55V an, 30 fallen an den 2 68 Ohm ab.
Interessant an dem TV-Schaltplan ist aber, dass die Heizfäden mit
Gleichstrom geheizt werden
Diese Einweggleichrichtung reduziert die Wärmeproduktion an
den Widerständen, weil die dann nicht so groß sein müssen.
Diesen Trick kann man zum Beispiel auch bei Lötkolben anwenden um
auf halbe Leistung zu schalten, ohne das es Verlustwärme
an einen Vorwiderstand gibt.
Wieder was gelernt aus deinem gezeigten Schaltbild! Ich habe es mal simuliert, und an Punkt D stellt sich eine Spannung von 25 V ein, wenn man einen Lastwiderstand von 206 Ohm gegen Masse einsetzt. Da sind noch 31mVss Ripple drauf, offenbar unbedenklich.
Gestutzt habe ich, als ich an PY88 einen Spannungsabfall zwischen 0 und 62V gemessen habe (Halbwellen), und der durchfließende Strom zwischen 0 und 0,62A schwankt (Halbwellen). Bei Gleichspannung wären es konstant 30V und 0,3A, bei AC bzw. Vollweggleichrichtung 42,5V und 0,425A. Lösung: 30V0,3A=9W; 42,5V0,425A=18W - muss aber wegen des Sinusverlaufs durch 2 geteilt werden ==> ebenfalls 9W. 62V*0,62A=38,44W - da hier nur jede 2. Halbwelle kommt, muss durch 4 geteilt werden ==> ca. 9,6W und damit greingfügig zuviel, d.h. im Mittel liegen 31V/0,31A am Heizfaden.
Wieder was gelernt aus deinem gezeigten Schaltbild! Ich habe es
mal
simuliert, und an Punkt D stellt sich eine Spannung von 25 V ein, wenn
man einen Lastwiderstand von 206 Ohm gegen Masse einsetzt. Da sind noch
31mVss Ripple drauf, offenbar unbedenklich.
Gestutzt habe ich, als ich an PY88 einen Spannungsabfall zwischen 0 und
62V gemessen habe (Halbwellen), und der durchfließende Strom zwischen 0
und 0,62A schwankt (Halbwellen). Bei Gleichspannung wären es konstant
30V und 0,3A, bei AC bzw. Vollweggleichrichtung 42,5V und 0,425A.
Lösung: 30V0,3A=9W; 42,5V0,425A=18W - muss aber wegen des
Sinusverlaufs durch 2 geteilt werden ==> ebenfalls 9W. 62V*0,62A=38,44W
da hier nur jede 2. Halbwelle kommt, muss durch 4 geteilt werden ==>
ca. 9,6W und damit greingfügig zuviel, d.h. im Mittel liegen 31V/0,31A
am Heizfaden.
also brauch ich nun 42,5v anstadt 30v? für die heizung
muss ich diese bei 25v auf masse oder auf kathode legen?
Habe grade im linearen TV "Rosins Restaurants" gesehen. Dem ging's wie mir, konnte ihn gut verstehen.
@sigrid: Vergiss das mit der Netzspannung. Das war anno Schnee eine Notlösung, um den Netztrafo zu sparen. Wegen der Kosten und möglicher magnetischer beeinflussung des Elektronenstrahls in der Bildröhre. Heute nimmt man einen passenden Trafo oder sicherer eine Konstantstromquelle, die die nötige Spannung liefern soll. Wurde aber alles bereits genannt.
dachte auch das es Allströmer TV
gab, bin aber nicht mehr so sicher als ich letztens bei alten TV suchte
fand ich keinen. Bilder der Rückwände zeigten immer AC.
Ja, Fernseher liefen nur an Wechselstrom. Der Grund ist die höhere Anodenspannung durch den Spitzenwert des Sinus. An Gleichstrom hatte man hinter dem Selenstab bestenfalls noch 200V, da stimmte keine Ablenkfrequenz mehr und kein Arbeitspunkt. Nur der Heizstrom stimmte noch.