Oh ja, dies könnte auch wie folgt nachvollzogen werden.
Nachdem ein als ideal angenommener Platten -Kondensator mit Kapazität
$$C_0 \ = \ \epsilon \cdot \frac{A}{d_0}$$
durch die ideale Spannungs-Quelle "U_0" {hinreichend lange} in Serie über den unvermeidlichen ohmschen Widerstand "R" geladen wurde, bleibt die Ladung
$$Q \ = \ C_0 \cdot U_0$$
auch nach Trennung von der Quelle erhalten.
Bei Reduktion des Platten -Abstandes "d" wird die Kapazität
$$C(d) \ = \epsilon \cdot \frac{A}{d}$$
grösser, während die Spannung
$$U(d) \ = \ \frac{Q}{C(d)} \ = \ \frac{Q \cdot d}{\epsilon \cdot A}$$
fällt.
Die Feldstärke dagegen
$$E \ = \ \frac{U(d)}{d} \ = \ \frac{Q}{\epsilon \cdot A}$$
bleibt konstant.
Die Original -Frage bezüglich des Faktors 1/2 mit Spiel & Spass findet eine Entsprechung auch bei der Kraft zwischen den Platten.
Laut z. B. http://schulphysikwiki.de/index.php/Der_Kondensator#Die_Kr.C3.A4fte_auf_die_Kondensatorplatten gilt für die {anziehende} Kraft zwischen den Platten
$$F = \ \frac{1}{2} \cdot Q \cdot \underbrace {E}_{\frac{Q}{\epsilon \cdot A}} \ = \frac{1}{2} \cdot \frac{\overbrace{C_0^2\cdot U_0^2}^{Q^2}}{\epsilon \cdot A} \ = \ \frac{1}{2} \cdot \frac{C_0 \cdot U_0^2}{d_0},$$
unabhängig {wie auch die Feldstärke} vom Platten -Abstand "d".
Sobald sich die beiden Platten nun "mechanisch" zusammen schmiegen,
ereilt den Platten -Kondensator konsistenterweise die Energie -Bilanz
$$W_{C_0, \mathrm{entl}} \ = \ \int\limits_{d_0}^{0\mathrm{m}} \underbrace{F}_{\frac{1}{2}\cdot \frac{C_0 \cdot U_0^2}{d_0}} \ \mathrm{d} \ d \ = \ -\frac{1}{2} \cdot C_0 \cdot U_0^2;$$
als Referenz z. B. das uneigentliche Integral
$$W_{C_0} \ = \ \int\limits_{0 \mathrm s}^{\infty} \underbrace{\overbrace{C_0 \cdot u_{C_0}'(t)}^{i_{C_0}(t)} \ \cdot \overbrace{u_{C_0}(t)}^{U_0 \cdot (1-\mathrm{e}^{-\frac{t}{R\cdot C_0}})}}_{p_{C_0}(t)} \mathrm{d} t \ = \ \frac{1}{2}\cdot C_0 \cdot U_0^2,$$
wie 27.11.2024 23:18 erwähnt wurde.