Bosch Induktionsherd geht nicht mehr

#6625183
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Stefan H. schrieb:
> Vorgesehener Platzt gibts hier ja nicht.

Ja, das stimmt leider.
Wenn die Sicherung samt Halter unter die Platine passt (ausmessen):
Dann könnte man eine dieser Kupferflächen komplett entfernen (dass auch 
sicher die Trennabstände eingehalten werden) und den Sicherungshalter 
quasi als SMD-Bauteil auflöten.
Dazu muss viel Lötstopplack abgeschabt werden. Geht mit einem 
Cuttermesser oder einem kleinen flachen Schraubendreher.

Wenn es unten nicht passt: Oben ist noch Platz in Form einer weißen 
Fläche, oder?
https://i.ebayimg.com/images/g/uvgAAOSwhYdZzmR0/s-l1600.jpg

Dann könnte man auch an den Lötaugen rechts den einen Halter annlöten 
(ein Beinchen des Halters ab, aber vielleicht noch einen kleinen Draht 
seitlich ran, damit nicht alles durch einen Pin geht, der auch noch 
etwas mechanisch beansprucht wird) und die andere Seite dann mit Litze 
(1,5mm2) bis zum Anschluss des VDR (braun oder blau) oder direkt zum 
Brückengleichrichter führen.
Dabei würde es sich sehr empfehlen, alles mit Schrumpfschlauch zu 
isolieren und dafür zu sorgen, dass sich nichts einfach bewegen kann.


EDIT:
Eigentlich noch viel besser: Wenn die Platine an der Stelle nur 
einseitig genutzt wird und oben oder innen drin keine Leiterbahnen 
verlaufen:
Einfach vier kleine Löcher für den Halter so bohren, dass er auf den 
Kupferflächen angelötet werden kann. Auch hier am besten ein Rechteck 
entfernen. Dann alles soweit mit aufgelötetem Draht flicken, dass die 
neue Sicherung angeschlossen ist.

Zum Prüfen, ob keine Leiterbahnen vorhanden sind, die stören würden: 
Gegen das Licht halten und genau betrachten.
#6625224
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Sam W. schrieb:
> Wenn es unten nicht passt: Oben ist noch Platz in Form einer weißen
> Fläche, oder?
> https://i.ebayimg.com/images/g/uvgAAOSwhYdZzmR0/s-l1600.jpg

Ja, schau mal anbei meine Bilder. Meinst Du die zwei Lötpunkte mit der 
Bezeichnung FSTLWP? Daran hatte ich auch schon gedacht.
Angehängte Dateien:
#6625406
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Stefan H. schrieb:
> Meinst Du die zwei Lötpunkte mit der
> Bezeichnung FSTLWP?

Exakt.

Das sieht aber soweit gut aus, da kannst du auch die Sicherung als THT 
einbauen, also Variante 3). Ggfs. auf Plastikclips vom Gehäuse o.ä. 
achten, aber der ist ja eher klein:
https://www.mikrocontroller.net/attachment/497067/IMG_20210317_070254.jpg
Lüfterkabel halt später etwas herum legen ;)
Gast #6642382
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Update: ich habe die Platine eingesetzt. Die obere Herdplatte 
funktioniert wieder.Die untere leider nicht. Diese versucht 5-10 sec zu 
starten, dann kommt wieder die umgedrehte 6. Ich muss also das defekte 
Bauteil finden. Wie im vorherigen Post von mir geschrieben, scheinen die 
Feinsicherungen und die IGBTs zu funktionieren. Das ist für mich als 
Laie ein Riesenerfolg.(meine ersten smd Lötversuche. Da die IGBTs nicht 
die Fehlerquelle sind, bin ich für weitere offen. Bzw. wo könnten die 
Fehlerquellen noch liegen? Ich bin für weitere Hilfestellungen mega 
dankbar. Und wenn alles dann mal funktioniert, schreibe ich meine 
Erfahrungen hier rein 😂😂.

Frohe Ostern, vielen Dank, bleibt Gesund!
Gast #6667189
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Hallo zusammen!



Wer kann mir helfen? Ich habe ein 90cm 5-Platten Neff-Kochfeld mit den 
bereits besprochenen ELINs drin. Bei mir zeigte aber nur die mittlere 
Platte plötzlich F0. Ich hatte keine Zeit und vier Platten reichen 
normalerweise, also habe ich es ein paar Wochen blinken lassen.



Dann hat mich aber der Ehrgeiz gepackt. Tatsächlich waren vor Jahren 
schon mal die beiden linken Platten mit F0 ausgefallen. Nach dem Tausch 
der D6-Diode laufen die wieder super. Also schnell bei Pollin ein paar 
passende Dioden bestellt und die Diode auf dem mittleren Elin getauscht.



Leider nichts. Es blieb bei F0. Die ausgebaute Diode gemessen - War gar 
nicht kaputt. Also weiter gesucht, aber nichts gefunden. Kein Bauteil 
sah verdächtig aus.



Da ich noch ein ELIN von einer anderen Platte da hatte, habe ich auf gut 
Glück auch noch den TOP getauscht, aber das brachte auch nichts. Also 
frustriert wieder zusammen gebaut und blinken lassen.



Dann, vor zwei Tagen plötzlich: Blinken weg, mittlere Platte 
funktionierte wieder einwandfrei. Schon gefreut, aber gestern Abend ging 
das Blinken wieder los. Seitdem ist die Platte wieder tot.



Wo soll ich Eurer Meinung nach suchen? Leider bin ich nicht so der 
Elektronik-Spezi. Elektrik - kein Problem, aber bei Transistoren und ICs 
steige ich irgendwo aus. Ich habe allerdings ein Mutimeter. :-D
Gast #6681025
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Hallo zusammen
Ich habe auch ein Problem mit meinem Induktionsfeld.
Beim Demontieren fiel auf , dass sich offensichtlich ein Bauteil von der 
Platine gelöst hat.
Kann mir jemand sagen, was sich an der Bezeichnung C6 befinden sollte?
Sieht aus wie ein Kondensator, Ähnlich dem von C23

Gruß
Jochen
Gast #6866448
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Guten Tag Allerseits. ich habe auch ein defektes Kochfeld der oben 
genannten Bauart Angezeigt wird F0 F0 es wurde versehentlich falsch 
angeschlossen auf so das es 400V und nicht 230V bekommen hat. Es ist 
aber komischerweise nur ein Widerstand abgefackelt alles andere ist 
optisch heil geblieben. Es sind pro Seite 2 Mikrocontroller verbaut ein 
Pic18F46K20 und wahrscheinlich ein Sonderbauteil von Bosch I H5-I BSH 
90000255274. Jetzt die frage weis jemand wie man so einen MC Prüft. auf 
der Platine steht an dem Stecker zum Bedienteil Lin könnte das ein Lin 
bus sein mit dem das ganze System kommuniziert. Wäre erstmal ein 
Ansatzpunkt. Bin für weitere hinweise offen. Danke
Gast #6957228
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Auch im Jahr 2022 klappt es noch - den Defekt der Diode fast übersehen, 
obwohl ich es vorher wusste. Elkos sehen noch alle gut aus, hab mir dann 
das ausbauen & nachmessen gespart. Ein schönes großes 90cm 5-Platten 
Kochfeld auf Ebay ergattert, erst hinterher gelesen, dass es potentiell 
so leicht zu reparieren geht -> fertig, läuft

Ursprungssymptom war "F0 F0" auf dem linken Touchpanel & blinkende 
Striche in der Mitte, rechts war dunkel. 5 und 24V "pumpend" im 
mittleren Feld, das linke hatte 5V stabil (2. Netzteil...). Ohne 
Touchpanel-Last 5V stabil, 24V immernoch nicht.
Gast #6994224
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Hallo zusammen,
ich habe ein autarkes Bosch Induktionsfeld PIV651N14M /01 mit der 
Fehlermeldung e1 auf dem gesamten rechten Feld. Das ETIN (rechts) hat 
die Teilenummer 9000486094. Das linke funktioniert einwandfrei. Nach 
anlegen der Spannung blinkt sofort die ominöse (vertikal gespiegelte) 
neun (also "e" laut dem manual von Joachim P.) und die 1 im Wechsel. 
Klartext: "Damaged measurement circuit; The Vbus measurement circuit has 
become damaged".
Leider ist das die einzige Information die ich zu dem Thema finden 
konnte. Klingt doch ganz einfach, oder?
Nach ratlosem messen konnte ich zwei Widerstände, R3 & R4 ausfindig 
machen die es in den Himmel geschickt hat. Auf dem einen sind 15R (so 
glaube ich) 10% aufgedruckt, der andere ist nicht bedruckt, weggebrannt 
oder auf der Unterseite beschriftet.
Kann mir evtl. jemand die Werte von R3 und R4 mitteilen? ich bin mir 
nicht sicher ob es sich wirklich um 15 Ohm handelt. Bei dem Ø der 
Widerstände würde ich mal auf 2 bis max. 5 Watt tippen.
Ich hänge mal ein paar Bilder mit an. Vielleicht kann mir jemand 
helfen?!
Gruß
Torsten
Gast #6994252
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Torsten Wedemeyer schrieb:
> Nach ratlosem messen konnte ich zwei Widerstände, R3 & R4 ausfindig
> machen die es in den Himmel geschickt hat. Auf dem einen sind 15R (so
> glaube ich) 10% aufgedruckt, der andere ist nicht bedruckt, weggebrannt
> oder auf der Unterseite beschriftet.
> Kann mir evtl. jemand die Werte von R3 und R4 mitteilen?

Das sind beides 15 Ohm Sicherungswiderstände, und die haben nicht ohne 
Grund ausgelöst.

Schau mal auf der Unterseite nach einem Chip in SO-7.
Gast #6994534
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...der hat vollen Durchgang und damit ist er dann wohl hin?! Den neuen 
habe ich schon hier, ich dachte mir schon, dass der die Widerstände mit 
gerissen hat. Leider habe ich nur normale 15 Ohm Widerstände in 2W 
besorgt. Wo bekomme ich denn Sicherungswiderstände mit diesem Wert her?
Gast #6994547
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H. H. schrieb:
> Torsten Wedemeyer schrieb:
>> Leider habe ich nur normale 15 Ohm Widerstände in 2W
>> besorgt. Wo bekomme ich denn Sicherungswiderstände mit diesem Wert her?
>
> 
https://www.tme.eu/de/details/nfr2w-15r/sicherungswiderstande/royal-ohm/frn02wk0150a10/
>
> Ebay-Artikel Nr. 333173769537

Vielen Dank für deine Hilfe. Bei Ebay habe ich auch gesucht und war 
offensichtlich zu blöd da fündig zu werden. Ich habe die Widerstände 
jetzt bei TME bestellt. Ich hatte sogar ein Konto dort das war mir 
überhaupt nicht mehr bewusst.
Ich gebe Rückmeldung ob die Reparatur geglückt ist.
Bis dahin meinen Dank und Gruß.
Torsten
Gast #6997761
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Widerstände sind angekommen und wurden auch gleich eingebaut und 
montiert. Ohne weiter zu messen habe ich das Gerät wieder montiert und 
musste mit Ernüchterung feststellen, dass der Fehler der gleiche (e1) 
geblieben ist, die rechte Seite bleibt tot. Hat jemand eine Idee was 
noch betroffen sein könnte oder evtl. den gleichen Fehler gehabt? 
Getauscht wurde der LNK und die beiden Sicherungswiderstände.
Gruß und Danke
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #6997803
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T.W. schrieb:
> geringfügig unqualifizierte Bemerkung. Ein neues Kochfeld überschreitet
> die Reparaturkosten wohl bei weitem. Außerdem würde das ganze Forum
> bei dieser Einstellung überflüssig.

ach und welcher Fehler kommt nach der Rep als nächstes?
WENN das denn klappt...?

Und wenn man bei Eigenreparatur tagelang warten kann,
steht offenbar keine Frau daneben.
#6997837
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●DesIntegrator ●. schrieb:
> T.W. schrieb:
>> geringfügig unqualifizierte Bemerkung. Ein neues Kochfeld überschreitet
>> die Reparaturkosten wohl bei weitem. Außerdem würde das ganze Forum
>> bei dieser Einstellung überflüssig.
>
> ach und welcher Fehler kommt nach der Rep als nächstes?
> WENN das denn klappt...?
>
> Und wenn man bei Eigenreparatur tagelang warten kann,
> steht offenbar keine Frau daneben.

ohne Worte. Ist nicht wirklich zielführend.
#6999650
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Hallo zusammen,
wie es ausschaut sind beide Optokoppler am Ausgang des LNK304 gestorben. 
Weiß jemand was das für welche sind bzw. welche ich dafür einsetzen 
kann. Es handelt sich um die Bauteile TSP224 und TSP230. Auf den 
Kopplern ist aufgedruckt Zeile1:181 Zeile2:172 Zeile3:A zu lesen. 
Handelt es sich evtl. um einen HCPL-181?
Ich wäre dankbar wenn jemand helfen könnte.
Gruß
#7005576
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Hallo H.H.,
die Optokoppler sind getauscht. Ich könnte nochmal deine Hilfe 
gebrauchen.
Ich konnte noch einen defekten Widerstand R28 in 1206 ausmachen. 
Aufgedruckter Wert 24R9, gemessener Wert liegt bei 27kOhm. Ich vermute 
mal, dass es sich wieder um einen Sicherungswiderstand handelt?!
Jetzt die Frage: welche Daten und wo bekommt man den her?

Falls jemand Bedarf an den Optokopplern hat.....ich musste 25 Stück 
ordern.

Gruß und Danke
Angehängte Dateien:
Beitrag #7007123 wurde von einem Moderator gelöscht.
#7011443
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So, nachdem ich nun den Spannungsregler und auch noch das LM393 
getauscht habe scheint der Fehler e1 behoben zu sein. Neuer Fehler ist 
nun e6, die Relais schalten aber wieder. Die IGBT`s sind i.O. leider 
sind zwei der A3126 defekt. Ich vermute mal, dass es sich dabei um 
HCPL-3126 handelt. Finde nur kein Datenblatt dazu. Weiß jemand was das 
für Typen sind und wo man die beziehen kann?
Gruß und Danke
#7011503
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Torsten W. schrieb:
> So, nachdem ich nun den Spannungsregler und auch noch das LM393
> getauscht habe scheint der Fehler e1 behoben zu sein. Neuer Fehler ist
> nun e6, die Relais schalten aber wieder. Die IGBT`s sind i.O. leider
> sind zwei der A3126 defekt. Ich vermute mal, dass es sich dabei um
> HCPL-3126 handelt. Finde nur kein Datenblatt dazu. Weiß jemand was das
> für Typen sind und wo man die beziehen kann?
> Gruß und Danke

Ich habe jetzt die beiden "guten" A3126 in einen Heizkreis gesetzt. Der 
Fehler ist behoben und die Platten heizen wieder. Bleibt die Frage ob 
mir jemand sagen kann ob es sich um HCPL-3126 
(IGBT-Gate-Drive-Optokoppler) handelt und wo man diesen beziehen kann. 
Vielleicht kann man den auch gegen HCPL-3120 tauschen?

Danke für Eure Hilfe.
#7012441
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H. H. schrieb:
> Eindeutig Broadcom/Avago, aber einen HCPL-3126 scheinen nur ein
> paar
> Chinesen zu kennen.

Ja, habe ich da auch nur gefunden. Leider gibt es kein Datenblatt zum 
3126 (Broadcom kennt den Typ überhaupt nicht) nur zum 3120. Könnte 
gefühlt aber passen ;-).
Ich habe jetzt die Teile aus China bestellt, aber ich muss zugeben, dass 
ich leichte Bauchschmerzen habe die einzubauen. Vielleicht sind es ja 
original Avago Bauelemente :-).
Beitrag #7012453 wurde von einem Moderator gelöscht.
#7012591
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H. H. schrieb:
> Eindeutig Broadcom/Avago, aber einen HCPL-3126 scheinen nur ein
> paar
> Chinesen zu kennen.
3126 könnte evtl. auch für QCPL-3126 stehen. Er taucht in einer Product 
Change Notice auf, siehe 
https://docs.broadcom.com/docs/PCN_V13-006-32002150-0B
Vielleicht ist das auch eine Variante des HCPL-3120.

Torsten W. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Zeig mal ein Foto des Teils.
>
> bitte schön. Sollte der weiße Punkt stören entferne ich ihn gerne.

Laut der PCN steht unter dem Punkt nur der Date Code. Auf dem anderen 
Bild lese ich 1109, also Arbeitswoche 9/2011.
#7012665
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Tobias L. schrieb:
> 3126 könnte evtl. auch für QCPL-3126 stehen. Er taucht in einer Product
> Change Notice auf, siehe
> https://docs.broadcom.com/docs/PCN_V13-006-32002150-0B
> Vielleicht ist das auch eine Variante des HCPL-3120.

Das Dokument hatte ich auch schon beim Wickel, unter dem QCPL bin ich 
auch nicht fündig geworden.

Interessant ist das auf dem linken ELIN wohl ein TLP350 verbaut ist, ich 
weiß nur nicht ob die IGBT´s auch identisch sind (gehe ich aber von 
aus), muss ich wenn die Chinesenteile eingetroffen sind gleich mal 
eruieren. Der TLP350 hat wieder Ähnlichkeit mit dem HCPL-3120.

Vielleicht frage ich bei Broadcom einfach mal an.
#7028257
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Die China-Bauteile sind eingetroffen, die originalen machen einen 
wertigeren Eindruck, sie funktionieren aber einwandfrei. Das Kochfeld 
ist damit wieder voll einsatzfähig.

Auf dem linken ELIN sind ebenfalls die 3126 verbaut. Leider antwortet 
Broadcom nicht auf meine Anfragen zum Datenblatt.

An der Stelle nochmal vielen Dank an alle, insbesondere an H. H. für die 
stets schnelle und kompetente Hilfe.
Gast #7098490
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Hallo zusammen,

habe hier alles durchgelesen. Leider aber noch keine Lösung gefunden.

Ich habe einen Neff Induktiosnkochherd aus dem Jahre 2009. Keine 
Funktion. die 24 V Spannung fehlt, Dieser kommt auch nicht nur für kurze 
Zeit. Primärseitig habe ich DC Spannung.
Nun hat dieses leider einen etwas anderen Aufbau, und keinen TOP254GN.

Habe schon diverse Dioden durchgemessen, FET P4NK80Z gewechselt,   Elkos 
getauscht, leider ohne Erfolg. Sekundärseitig sehe ich mit dem Oszi ganz 
kurz einen Peak, aber das wars dann auch schon.
Platine Elin-IZDA ADV
Hat da noch jemand einen Idee?
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Gast #7100709
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Ich habe nicht alle getauscht, aber so wie ich das früher bei TV 
Reparaturen gemacht habe, einfach einen Elko parallel angelötet zum 
test, bei fast allen. bei einigen war ich nicht sicher, welche Kapazität 
sie haben, bei dehnen habe ich nichts gemacht.
übrigens defekt ist nach einem Stromausfall aufgetreten. Insofern sind 
die Elkos schon verdächtig.
Gast #7151213
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Hallo Ihr Bosch Kochfeld Freunde,

ich habe noch ein 4 flammiges Bosch Induktionskochfeld in der Garage 
liegen, dass nach mit Hilfe dieses Threads reparieren wollte.
2 Platten gehen einwandfrei. Bei den anderen beiden fliegt der LS wenn 
man diese einschaltet. Da ich in absehbarer Zeit nicht dazu kommen 
werden das Feld zu reparieren, möchte ich es an einen motivierten 
Bastler verschenken.

Abholung bei östlich von Köln oder Versand auf eigene Kosten.

Wer mag?

LG Der Schenker
Gast #7294550
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Hallo Experten,

wir haben einen Neff (E-Nr. T4583NO/01), 220V, 6800 W, mit magnetischem 
"TwistPad" aus dem Jahr 2005, 4 Induktionsfelder plus ein herkömmliches 
Wärmefeld in der Mitte. Herd lief bis vor kurzem einwandfrei. 
Netzanschluss geht zur linken Platine. Neuerdings geht nach ca. 8 
Minuten Betriebszeit der rechten Induktionsfelder der Herd kurz komplett 
aus (auch die linken Felder), alle LED-Anzeigen der Bedienheit 
erlöschen. Nach ca. 3 Sekunden geht der Herd wieder an, die vorherigen 
Einstellungen bleiben erhalten. Dabei ist es egal, welches der beiden 
rechten Felder an ist. Jeweils nach ein paar Sekunden wiederholt sich 
der Vorgang.
Werden nur die linken beiden Felder betrieben, läuft der Herd normal.

Verbaut ist rechts eine Platine ELIN-IZDEV36 von CERLER.
Da der Fehler unabhängig davon auftritt, welche der beiden rechten 
Felder in Betrieb ist, kann es vermutlich keiner der parallel 
geschalteten Kondensatoren sein, die zu den jeweiligen Feldern gehören.

Kann die Ursache sein, dass eine Diode (z.B. D6) nach Erwärmung durch 
den Betrieb ausfällt? Oder liegt es eher an einem der Kondensatoren im 
Eingangsbereich?
NEFF hat die Ersatz-Platine für 631,20 Euro als Ersatzteil im Angebot 
("derzeit nicht verfügbar"). Für dieses Geld bekomme ich einen neuen 
Induktionsherd.

Für euren Rat wäre ich daher sehr dankbar.
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#7294767
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Ganz allgemein: Das Schlimmste in "modernen" Elektronikgeräten ist das 
Schaltnetzteil zur Eigenstromversorgung. (Noch schlimmer sind 
Kondensatornetzteile, aber so etwas wird hier eher nicht verbaut sein)

Ich tippe hier auf einen Low-ESR Elko im Netzteil, der seine Kapazität 
verloren hat. Bei einem fast 20 Jahre alten System ziemlich normal, ich 
kenne aber das Netzteil des Kochfeldes nicht, daher nur als Hinweis.

Good Luck!

Yogy
#7294853
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Was ist denn da für ein Schaltregler drin - der in den DIP7 Gehäuse.
Der war in meinem bauähnlichen Neff Kochfeld komplett hin.
War ein Infineon Typ, genaue Bezeichnung habe ich gerade nicht parat. 
War in D nicht zu bekommen,
da habe ich beim Chinamann einen 5er Pack an gebrauchten geholt.
Mindestens einer dieser Chips hat ein vergleichbares Verhalten gezeigt.
#7294964
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Klaus schrieb:
> Was ist denn da für ein Schaltregler drin - der in den DIP7 Gehäuse.
> Der war in meinem bauähnlichen Neff Kochfeld komplett hin.
> War ein Infineon Typ, genaue Bezeichnung habe ich gerade nicht parat.
> War in D nicht zu bekommen,
> da habe ich beim Chinamann einen 5er Pack an gebrauchten geholt.
> Mindestens einer dieser Chips hat ein vergleichbares Verhalten gezeigt.

War das ein Typ von VIPER?
Dieses Verhalten ist für eine Serie von vor ca. 5 Jahren bekannt. Der 
hatte wohl auch eine erhöhte LL-Stromaufnahme und wurde wärmer im 
Betrieb.
Gast #7296587
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Hallo zusammen,

erst mal Danke für die ersten Antworten!

Ich bin über Hl. Abend noch nicht dazu gekommen, die linke Platine 
auszubauen.
Deswegen habe ich mir auf der NEFF-Webseite die Explosionszeichnung 
angesehen.

Rechtsseitig am Herd sind die Kochfelder unterschiedlich groß. Ich 
denke, dass deswegen auf der rechten Platine einmal 8 und einmal 10 
Leistungskondensatoren verbaut sind. Links sind die Kochfelder aber 
gleich groß.
Deswegen sind dort zweimal 8 Leistungskondensatoren verbaut. (siehe 
Anlage).

@H.H. Tauschen geht also nicht.

@Hanns-Jürgen:
Links ist zusätzlich eine Platine "42 5609" verbaut. Auf der Webseite 
vom Neff erscheint hierzu leider keine Zeichnung. Es wird dort 
allerdings als "Relaismodul" bezeichnet. Die Funktion des Relaismoduls 
kenne ich nicht. Scheint mir allerdings kein Netzteil zu sein? Wenn es 
keines ist, dann müssten aber 2 Netzteile verbaut sein - auf jeder 
Platine eines? Evtl dort, wo die 3 Wicklungen und die 2 runden 
Kondensatoren sind? Das gelbe, quadratische Bauteil ist wohl ein Trafo 
(SmartCoil von Bobitrans)?
Wenn dem so ist, könnte das Netzteil auf der rechten Platine einen 
Schaden haben. Allerdings geht ja der Herd komplett aus (nicht erst nach 
8 Sekunden, wie von mir letztesmal geschrieben, sondern eher nach 3 
Sekunden, habe heute nochmals geschaut) und nach 2 Sekunden wieder an. 
Woran merkt die zentrale Steuerung für alle Platten, dass rechts was 
nicht stimmt?

@Klaus: Was ist ein DIP7-Gehäuse?

Danke vorab für eure weiteren, wertvollen Rückmeldungen und noch schöne 
Feiertage!

Wilhelm
Angehängte Dateien:
Gast #7296600
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Hallo Klaus,

hab nach DIP-7 gegoogelt und mir meine Fotos von der Platine angesehen. 
Könnte es das Bauteil sein, das auf der Platine mit "UFUENTE" 
beschriftet ist. Wenn ich das richtig lese, steht "ICE 2A1502" drauf.

(Foto anbei)

Liebe Grüße
Wilhelm
Angehängte Dateien:
#7296732
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Irgendwo im Umfeld des Netzteils um diesen IC (oder der selbst) ist der 
Fehler zu suchen.
Dieses Netzteil versorgt die komplette Steuerelektronik. Fällt die aus, 
geht natürlich auch die Anzeige sowie die Linke Häfte des Kochfelds 
nicht mehr.
Dass der Fehler nur beim Betrieb der rechten Häfte auftritt, deutet auf 
eine Temperaturabhängigkeit hin.

Edit: oh, das Standby Netzteil ist ja auf der linken Seite, aber 
ausfallen tut es wenn rechts in Betrieb ist. Dann wohl eher doch keine 
Temperaturabhängigkeit.
Gast #7297296
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Hallo Klaus,

danke auch für deine Unterstützung bei meinem Problem / Herausforderung.

Wegen der Temperaturabhängigkeit: Der Fehler tritt erstmals immer erst 
nach ein paar Minuten auf, nachdem man eine der rechten Platten 
eingeschaltet hat. Interessanterweise erscheint mir aber die Dauer bis 
zum Ausfall unabhängig von der eingestellten Kochfeldleistung immer 
gleich. Selbst bei "P" (Booster) dauert es so lange.
Ich kann mir keine andere physikalische Größe als die Temperatur als 
Grund dafür vorstellen, warum der Ausfall erst immer nach einigen 
Betriebsminuten und nicht gleich eintritt.

Würde eine Temperaturabhängigkeit eher auf einen gealterten Kondensator 
(Materialermüdung, zB. Dielektrikum rissig o.ä.) oder einen IC 
hindeuten?
Ich habe einen Oldtimer BJ 1958 (Messerschmitt Kabinenroller), bei dem 
die Zündung immer nach ca. 10 Minuten komplett versagte, weil die 
Isolierung nach Erwärmung in der Zündspule immer "durchgezündet" hat.

Liebe Grüße
Wilhelm
Gast #7304685
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Hallo zusammen, ich habe einen 8 Jahre alten Neff Induktionsherd, wo auf einmal die vordere rechte Platte nicht mehr funktioniert. Es erscheint die E6 (umgedrehte 9) Fehlermeldung. Die anderen 3 Platten funktionieren noch.

Ein erster Blick auf die Elektronik hat einen Kondensator gezeigt, der etwa "Luft ablassen" musste..... "Ohmisch" scheint auf den ersten Blick soweit alles OK zu sein, was ich im eingebauten Zustand messen konnte.

Kennt jemand so einen Fehler bzw. kann mir einen Tipp geben

Danke vorab

Angehängte Dateien:
Gast #7305109
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Hallo Martin,

nachdem es wirklich nur die eine Platte ist, liegt der Fehler sicher auch in diesem Bereich. Ob der Kondensator aus Altersgründen Luft abgelassen hat, oder ihn ein defekter Transistor (sitzen auf den Alu-Kühlrippen) geschossen hat, kann ich dir allerdings nicht sagen. Wenn man den geschossenen Kondensator ohne großen Aufwand wechseln kann, würde ich es an deiner Stelle versuchen. Wenn er wieder "Luft ablässt", dann liegt es vermutlich an (mindestens) einem der Transistoren.

(in anderen Foren habe ich gelesen, dass E6 wohl angeblich bedeutet, dass das Kochfeld nur an eine Phase angeschlossen sei. Mach aber keinen Sinn, wenn der Herd auf 230V läuft, dann gibt es immer nur eine Phase)

Wünsche maximale Erfolge!

Wilhelm

Gast #7305135
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●DesIntegrator ●. schrieb:

ach und welcher Fehler kommt nach der Rep als nächstes? WENN das denn klappt...?

Da ist was dran. Ich hatte mal für einen Geschirrspüler + 5 Jahre Garantie dazu gekauft. Die hatten sich auf jeden Fall gelohnt. Nach den 5 Jahren kam zwar keine Verrechteckigung bzw. ein wenig Decline war schon im Gang - aber da ging wohl u.a. die Pumpe entgülig nicht mehr - so dass der Geschirrspüler dann ausgetauscht wurde.

#7305172
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Wilhelm schrieb:

(in anderen Foren habe ich gelesen, dass E6 wohl angeblich bedeutet, dass das Kochfeld nur an eine Phase angeschlossen sei. Mach aber keinen Sinn, wenn der Herd auf 230V läuft, dann gibt es immer nur eine Phase)

Wenn das gute Stück nur an einer Phase angeschlossen ist, dann wird diese eine Phase eben mehrfach geprüft. Ist also wurscht. Suche hier in diesem Thread mal nach "Polybox", dort wirst Du ggf. fündig.

Good luck

yogy

Gast #7305285
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Hallo Wilhelm, danke für deine Antwort, die Transistoren "sehen" auf den ersten Blick (Ohmisch durchgemessen) gut aus. Weiß jemand wo ich solche Kondensatoren her bekomme? Im Inet habe ich nichts gefunden.

Danke vorab

#7305463
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Martin schrieb:

Weiß jemand wo ich solche Kondensatoren her bekomme? Im Inet habe ich nichts gefunden.

Hi, was steht denn drauf? Auf dem Foto erkenne ich nichts. https://www.mikrocontroller.net/attachment/583064/IMG_2309.jpg

Diese Angaben wären für Ersatzbeschaffung nötig: Kapazität (µF?) Spannung (320V~ ?) Kategorie X2 oder...?

Klimakategorie nicht unbedingt z.B. 40/120/25 bedeutet -40°C + 120°C Temperaturbereich und Feuchteklasse 25 Tage

ciao gustav

Gast #7308727
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So, ich hab jetzt mal die kleine hintere Platte "geopfert" und dort 2 (es war noch ein weiterer defekt) Kondensatoren ausgelötet und bei der defekten Platte eingelötet, um zu schauen, ob nicht noch mehr defekt ist. Und was soll ich sagen, die Platte funktioniert nun wieder.... :)

Jetzt wäre es halt schön, wenn ich die 2 Kondensatoren irgendwo kaufen könnte. Ich hab schon das ganze Internet danach abgesucht, aber nichts gefunden.

Sollte jemand welche besitzen und nicht mehr benötigen, oder wissen, wo ich welche ordern kann, wäre ich für einen Tipp dankbar.

#7308836
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Martin schrieb:

verstehe ich jetzt nicht ganz, die Kapazität wissen wir doch.... 0,18 µF 900V...

DANACH habe ich schon die ganze Epcos Webseite abgesucht. Bisher finde ich nur 150nF und dann 220nF. Der Wert 180nF ist mir da nicht untergekommen. Kann man die (deutliche lesbare) B-Nummer nicht irgendwie zurückübersetzen?

Und es gibt da reichlich Auswahl beim genauen Typ. Das dürfte bei dieser Anwendung/Belastung ziemlich wichtig sein. EIn "08/15" Ersatz wird eher nicht funktionieren auch wenn die "profanen" Daten stimmen.

#7310410
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Ich denke, die Kondensatoren sind alle parallel geschaltet, und zwei sind defekt?

Dann nehme einen mit 150 nF und einen mit 220 nF, macht zusammen 370 nF. Passt.

Ob zwei mal 220 nF parallel funktionierten, kann ich nicht sagen. Aber Folienkondensatoren verlieren auf die Dauer merklich eher keine Kapazitär, im Gegensatz zu Elkos.

Ach ja, Bauform checken.

#7414626
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Hallo zusammen,

ich habe ein Neff Induktionsfeld T43T40N0/01, aus dem Jahr 2009....

Gestern mussten wir auf Grund eines Einbau eines Shelly 3em im Sicherungskasten die Sicherung vom Kochfeld herausnehmen. Nach dem Einschalten der Sicherung hat noch alles gut geklappt auch das Kochfeld hatte noch Funktion.

Ca. 1h später habe ich per Zufall festgestellt, dass das Kochfeld spontan immer wieder (siehe Video) aufblinkt.... Also Sicherung raus, gewartet, aber noch immer das gleiche und keine Funktion. Die Sicherung ist seit gestern aus, probiere dann heute Abend noch einmal mein Glück....

Heute bin ich hier auf das Forum gestoßen und habe mich etwas eingelesen.... Kann/Könnte das Problem mit dem D6 zusammenhängen? Bin leider kein Elektriker und kann auch nicht gut genug löten... würde mir zutrauen die Platine auszubauen, aber das wars dann auch..... Evtl kann mir hier ja jemand helfen? Zumindest mal den Fehler einzugrenzen und dann muss ich mir einen Lötservice oder etwas in der Art suchen....

DANKE im Voraus!

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(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #7414663
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Basti schrieb:

Nach dem Einschalten der Sicherung hat noch alles gut geklappt auch das Kochfeld hatte noch Funktion.

heisst es wurde nach Wiederanschaltung damit gekocht?

sonst, würde ich sagen, könnte es ein Problem sein, das auch viele Netzteile betrifft, die dauerhaft am Netz hängen.

Solange die Spannung anliegt ist alles gut. nach Abschaltung und Wiederanschaltung gibts Ausfälle.

Es hängt eher mit Kondensatoren zusammen, die über die Jahre ihre Werte verlieren. Oder auch mit schlecht werdenden Lötstellen.

#7414712
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Danke erstmal für die Antwort!!!

Nein, nur an/aus gemacht.... nix gekocht.... da mein Kumpel von dem Magnet"Schalter" so begeistert war ;-)

Ich werde mich heute erstmal versuchen das Kochfeld auszubauen (in der Hoffnung, dass es nicht geklebt wurde...).

Und dann mal zu öffnen und die Spannung 5V/24V zu testen.... dann sollte ich ja mehr sehen/wissen und evtl mal die ganzen Kondensatoren usw ansehen.... hoffe das macht so Sinn?

#7414923
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So...gute und schlechte News...

Habe es problemlos geschafft, das Feld auszubauen, zu öffnen... dann vorder Platine weg, Linke Platte abmontiert, jetzt kommen die "schlechten News": an XLINL habe ich +24 und +5 gegen GND gemessen.... +24 => gab 0.68 +5 => gab gar nix....

Ich prüf nachher noch mein altes Messgerät an nem Netzteil, aber glaube das geht leider :(

#7415045
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Basti schrieb:

Hallo zusammen,

ich habe ein Neff Induktionsfeld T43T40N0/01, aus dem Jahr 2009....

Gestern mussten wir auf Grund eines Einbau eines Shelly 3em im Sicherungskasten die Sicherung vom Kochfeld herausnehmen. Nach dem Einschalten der Sicherung hat noch alles gut geklappt auch das Kochfeld hatte noch Funktion.

Ca. 1h später habe ich per Zufall festgestellt, dass das Kochfeld spontan immer wieder (siehe Video) aufblinkt.... Also Sicherung raus, gewartet, aber noch immer das gleiche und keine Funktion. Die Sicherung ist seit gestern aus, probiere dann heute Abend noch einmal mein Glück....

Heute bin ich hier auf das Forum gestoßen und habe mich etwas eingelesen.... Kann/Könnte das Problem mit dem D6 zusammenhängen? Bin leider kein Elektriker und kann auch nicht gut genug löten... würde mir zutrauen die Platine auszubauen, aber das wars dann auch..... Evtl kann mir hier ja jemand helfen? Zumindest mal den Fehler einzugrenzen und dann muss ich mir einen Lötservice oder etwas in der Art suchen....

Nicht nur für Löthilfe dienen Repaircafes, sie beheben auch Fehler in Elektrogeräten, Elektronikgeräten, sofern man solche dort hin bringen kann. Waschmaschinen, Spülmaschinen und ähnlich großes kann nur zuhause bearbeitet werden.

Also suche in deinem Umfeld/Umkreis nach Repaircafe, dort werden Sie geholfen.

#7415382
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DANKE für Eure Hilfe!! Fehler gefunden.... warum auch immer kamen auf der Phase, die am linken Feld angeschlossen ist nur 50V an, obwogl am Verteiler 230V raus gehen... Klar, dass dann auch keine 5V oder 24V an der Elektronik rauskommen ;-) Muss die Ursache noch suchen, vermutlich in der Dose ein Wackler oder so... aber mit vollem Strom läuft die Herdplatte wieder 1a! DANKE!!!!

#7485499
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So, jetzt hat es unser 19 Jahre altes Induktionskochfeld auch erwischt. Ist ein EH777501/01 mit ELIN-IZDAV36 Board und war wohl eines der ersten auf dem Markt.

Von jetzt auf nachher tot - keine Spannung 5/24 V mehr da. Schmauchspuren im Bereich des Spannungswandlung... Die Leistungsdidoden D7/D11 sind kurzgeschlossen, was mich vermuten lässt, das noch einiges mehr dahinter hinüber ist.

Wollte jetzt die Dioden und den Spannungswandler wechseln. Leider ist das ein uralter Infineon ICE2A180Z, der 2015 abgekündigt wurde. Hat jemand eine gute Idee für einen identischen Ersatzchip, ober muß ich den aus China importieren. Bei Infineon und im Netz konnte ich nichts relevantes finden.

#7503251
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Hallo, ich habe ein defektes Neff t44t40. Fehler E9, rechter Elin. Steht ELIN-RIGHT IH5-I CM/N 9000495122 FCT: 09/10/10 SW: PROG_R_3I_4I_15-21_VA06_21.hex drauf. Leider habe ich eher keine Ahnung von der Thematik. Weiss nicht, ob hier nach Reparaturhilfe gesucht werden darf, daher idealerweise jemanden zuschicken der Lust und Plan hat. Gerne via PM.

#7536889
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Hat eigentlich mal jemand die Kommunikation zwischen Bedienteil und ELIN aufgedröselt? Hab gerade einen Fehler "F0" gefixt - also "Kommunikations-Error". War ein 22k Pullup auf dem Bedienteil hin (oder dessen Lötstelle). Als das Ding wieder lief war ich aber neugierig geworden was das für ein Protokoll ist. Von dem Atmel auf dem Bedienteil wird ein USART benutzt wobei TX und RX auf eine Leitung verodert werden. Auf dem Scope sehe ich 9600 Baud. Also ganz gemütlich. Mitsniffen brachte aber nicht wirklich was. Also entweder ein ziemlich schräges Protokoll oder eine rein Binäre Übertragung. Hab im Moment aber keine Zeit da noch mit zu spielen.

Auf einem anderen Kochfeld habe ich einen Error "e8" auf dem Linken ELIN. Das ist der Messkreis. Kommt auch in - am Ausgang der Messbrücke sehe ich kein Signal (Das ist für jede Platte ein "Trafo" wobei die Primärseite aus einer halben Wicklung besteht. Lediglich ein fetter Drahtbügel). Die Optokoppler kriegen beim Einschalten aber kurz ihre rund 70kHz und die IGBTs sind in Ordnung. Mir scheinen die 1.4 Volt für die TLP350 etwas schwach. Sollten laut Datenblatt 1.6V bis 1.8V sein. Weiss also nicht ob der durchschält. Mangels Trenntrafo kann ich da auch nicht gross messen. Spannungen sind alle OK - aber wenn da kein Strom durch die Messbrücke fliesst, dann wäre der "e8" schon möglich. Schält dann ja auch sofort ab.

Die ganzen Service-Manuals hab ich natürlich. Aber leider kein Schaltplan. Ohne Schematics mit Sollwerten für die Testpunkte ist leider alles ein endloses Werk.

#7537739
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Wir können auch wieder n Feuerchen machen. Unschlagbar in Sachen Romantik, Nostalgie - da kommt echt Stimmung auf. Ich würde dennoch nicht wieder tauschen. Mein NEFF Induktionsherd mit satten 7KW läuft seit 10 Jahren absolut stabil. Was ich so in die Werkstatt kriege ist bis auf wenige Ausnahmen Kleinkram und schnell repariert. Die verrecken auch nicht mehr als die Analogen. Haben aber nur Vorteile: Die komischen Heizspiralen reagieren ja extrem zeitversetzt auf Temperaturänderungen und man nimmt dann ständig den Topf von der Platte. Dauert natürlich auch bis die auf Temperatur sind - bis dahin ist mein Tee auf Induktion längst fertig. Naja und Gas hat keine anständige power.

Nun hat aber zum Glück jeder die Möglichkeit das zu benutzen was er mag. Auf die Idee alles Andere zu verbieten sind sie noch nicht gekommen - und wollen wir mal niemand auf dumme Ideen bringen....

#7537747
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Uli H. schrieb:

Von dem Atmel auf dem Bedienteil wird ein USART benutzt wobei TX und RX auf eine Leitung verodert werden. Auf dem Scope sehe ich 9600 Baud. Also ganz gemütlich. Mitsniffen brachte aber nicht wirklich was. Also entweder ein ziemlich schräges Protokoll oder eine rein Binäre Übertragung.

Ich denke es ist ein LIN-Bus / Protokoll.

#7537756
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@Uli

Unbestreitbar hat ein Induktionskochfeld große "kochtechnische" Vorteile. Er hat etwas vom guten alten Gasherd. Gas brennt: Es ist heiß. Gas aus: Es ist kalt. Na gut, fast. Ein Elektroherd mit Heizspiralen ist hier suboptimal.

Nur: Der e-Herd ist einfach (wie ein Gasherd) und arbeitet Jahrzehnte zuverlässig. Er hat halt wenigen Bauteile. Da kann fast nichts kaputt gehen. Bei einem, Induktionskochfeld sieht das halt anders aus. Neben den hier beschriebenen (geplanten?) Schwachstellen gibt es Alterungseffekte insb. an Elkos und Lötstellen. Steckverbinder sind auch so ein Ding. (Siehe KfZ Elektronik).

HiTech ist nun einmal grundsätzlich störanfälliger.

Ich hatte auch früher überlegt, mir ein Induktionskochfeld anzuschaffen, wenn die "alte" Küche 'mal ersetzt werden muß. Aber nach diesem Thread hier würde ich meine persönliche Preferenz eher bei einem Gasherd sehen. Dann steht draußen eben eine Propangasflasche.

Das Ganze kann man auch mit Autos vergleichen: Ein oller Käfer rollt und rollt (bis er durchgerostet ist). Aber er ist durstig, und seine Leistung ist bescheiden. Moderne Autos mit den ganzen intelligenten Motorsteuersystemen (und auch mit Fahrernervsystemen) bieten große Vorteile, solange man ggf. auf eine gute (!) Werkstatt zurückgreifen kann. In Afrika bringt ein superdupio-Hightechauto nur begrenzt Freude.

Aber jeder muß und kann das für sich entscheiden.

#7537774
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Natürlich kann ich Dir da nur zustimmen, Hanns-Jürgen. Sicher. Mich hat das auch fast umgehauen als ich zum Ersten mal die verbaute High-Tech gesehen hab. Hatte mir zum Testen erst so ne 25 Euro Induktion-Einzelplatte geholt und irgendwann dann noch eine. Das ist sicher 20 Jahre her. Die Dinger laufen immer noch! Später dann so ein Neff-Kochfeld - auch das läuft noch bis auf einen Sprung in der Glasplatte. Bin deshalb auch immer auf der Suche nach Defekten. Ceranplatte fiel bisher aber keine ab weil sich die Geräte doch meist reparieren lassen.

Nicht zuletzt aufgrund der doch massiven Sicherheitsvorkehrungen die da verbaut sind. Jedes Fehlerchen wird abgefangen und dann blinkt halt der Code bevor teure Chips verdampfen.

Bemängeln muss ich halt das Drama um die Serviceunterlagen. Da fehlt meines Erachtens auch ein Machtwort von der EU. Ich bin in einer Zeit aufgewachsen als in jedem Fernseher hinten der Schaltplan reingeklemmt war. Kein Radio oder Kassettendeck kam ohne Schaltplan. Das Zeug muss reparierbar sein!

#7537982
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Uli H. schrieb im Beitrag #7537774: ...

Bemängeln muss ich halt das Drama um die Serviceunterlagen. Da fehlt meines Erachtens auch ein Machtwort von der EU. Ich bin in einer Zeit aufgewachsen als in jedem Fernseher hinten der Schaltplan reingeklemmt war. Kein Radio oder Kassettendeck kam ohne Schaltplan. Das Zeug muss reparierbar sein!

Sicher! ABER: Die Komplexität und die Verdongelung der Geräte entwickelt sich diametral der Ergebnisse bei PISA. Wer traut sich da noch ran, außer einigen Enthusiasten und den hier so hoch gelobten Rentnern mit Vorkenntnissen? Und außerdem die UUUmwelt wegen des Papierverbrauches, dass dann ungelesen in die blaue Tonne wandert, so jedenfalls die Vorstellung der Begründer... Natürlich ist eine Reparatur ja sooo gefährlich. Darwin lässt grüßen! Bei Vielen zurecht. ;-))

#7538386
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Thomas U. schrieb:

Sicher! ABER: Die Komplexität und die Verdongelung der Geräte entwickelt sich diametral der Ergebnisse bei PISA.

Ach, ich sehs nicht ganz so pessimistisch. Schau Dir die Sache mit den Reparatur-Cafes an. Die müssen ja nicht die kompletten Unterlagen beilegen. Klar gingen die 99% ungelesen in den Müll. Das wollen wir alle nicht. Reicht doch, wenn die das online anbieten oder eben spätestens auf Nachfrage rausrücken. Oder sie bieten das über die grossen Archive an die es ja gibt.

Hat halt alles vor und Nachteile. So wie die Lage jetzt ist, kann man, nachdem man sich in die undokumentierte Technik eingefriemelt hat und die Geräte wegen jeder kalten Lötstelle auf den Müll gehen, nen guten Euro machen mit "Refurbished Hobs". Und der Rücklauf ist sehr gering. Im Allgemeinen funktionieren die dann wieder wie neu.

Verdongelung hält sich zum Glück in Grenzen. im Grunde ist da nur dieser ASIC der aber so viel gar nicht macht. Einen defekten hatte ich noch nie. Von den beiden Controllern auch nicht. Den ATMega644 vom Bedienteil würde ich mir inzwischen zutrauen nachzuprogrammieren. Der reicht auch nur durch was von den ELINs kommt. Bedient den Timer, bissel Multiplexing für die Tasten und das kleine Service-Menu mit den Pxx Codes auf dem Timer-Display. Features wie diese "maximale Betriebsdauer" die per Servicemenu abschaltbar ist - kann man einbauen, muss man aber nicht. Für Slow-Cooking ists blöd.

#7538396
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Uli H. schrieb:

Thomas U. schrieb:

Sicher! ABER: Die Komplexität und die Verdongelung der Geräte entwickelt sich diametral der Ergebnisse bei PISA.

Ach, ich sehs nicht ganz so pessimistisch. Schau Dir die Sache mit den Reparatur-Cafes an. Die müssen ja nicht die kompletten Unterlagen beilegen. Klar gingen die 99% ungelesen in den Müll. Das wollen wir alle nicht. Reicht doch, wenn die das online anbieten oder eben spätestens auf Nachfrage rausrücken. Oder sie bieten das über die grossen Archive an die es ja gibt.

Hat halt alles vor und Nachteile. So wie die Lage jetzt ist, kann man, nachdem man sich in die undokumentierte Technik eingefriemelt hat und die Geräte wegen jeder kalten Lötstelle auf den Müll gehen, nen guten Euro machen mit "Refurbished Hobs". Und der Rücklauf ist sehr gering. Im Allgemeinen funktionieren die dann wieder wie neu.

Und du meinst, dass bei dieser Herangehensweise unsere Bedenkenträger auf Grund eigener Unfähigkeit von wegen Garantie und SICHERHEIT hier keinen Zwergenaufstand machen? Das eigene Ego freut sich regelmäßig, wenn es so ein Gerätchen nach einigen Stunden Analyse und Reparatur 'wieder tut'! Das ich auch was wert!

#7539093
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Thomas U. schrieb:

Und du meinst, dass bei dieser Herangehensweise unsere Bedenkenträger auf Grund eigener Unfähigkeit von wegen Garantie und SICHERHEIT hier keinen Zwergenaufstand machen?

Bei Einigen scheint das wirklich pathologisch zu sein. Aber mir scheint dieses Grüppchen auch sehr überschaubar. Keine Ahnung was sie antreibt. Vermutlich ganz persönliche schlechte Erfahrungen. Ist ja legitim sich dann einfach anders zu entscheiden. Zum Glück hat jeder diese Möglichkeit. Die Eigenheit, alle Anderen aber runterzumachen sagt nur etwas über sie selbst aus. Nichts über die Technik und nichts über die, die sie gerne benutzen.

#7814180
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Hallo Zusammen,

nun hat's auch meinen Siemens Induktionsherd erwischt - Fehlercode "F 0 F 0". Wenn ich die Sicherung raus mache und wieder nach 30sek rein, dann geht's kurz. Beim nächsten mal ist dann wieder alles tot.

Zuerst war ich ziemlich euphorisch als ich hier von diesem "D6" gelesen habe. Nachdem ich die ELIN-Left ausgebaut habe, wurde meine Euphorie jedoch schnell getrübt, als ich den D6 nicht gefunden habe.

Kann mir jemand erklären, wie ich das Problem eingrenzen kann. Ich muss dazusagen, dass ich ein absoluter Elektronik-Noob bin. Auslösten und einlöten kriege ich hin - Aber mit Messen wird's dann schon dünn. Von meinem Vater habe ich ein Multimeter geerbt - Also was zum Messen hätte ich da.

Vielen Dank schonmal im Voraus!

Grüße Bostjan

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#7814433
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Hanns-Jürgen M. schrieb:

Bostjan D. schrieb:

Hi yogy,

ja, der hat noch eine Polybox. Die habe ich auch schon zerlegt, konnte aber optisch nichts auffälliges feststellen.

Hallo Bostjan,

den Widerstanden dort sieht man ein "Versagen" nicht an. Einfach alle (Ich glaube, es sind 6 oder 9) Widerstände ersetzen. Kosten nur "Pfennige". Sind leider SMD-Teile.

Good Luck

Yogy

Hi yogy,

vielen Dank für den Tip! kannst Du mir bei Gelegenheit markieren, welche das sind? Vielen Dank schonmal im Voraus!

Gruß Bostjan

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#7814459
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Hmmm, ja, Deine Platine sieht anders aus als die in der Polybox, die ich vor vielen Jahre repariert habe.

Es handelt sich um 470 Ohm Widerstände. Die haben den Aufdruck 471 also 47 plus eine "Null" = 470 Ohm.

Bei Deiner Platine scheinen das 4 Stück auf der rechten Seite zu sein ???

Messe die nach. Hochohmig (also über 500 Ohm) = kaputt.

Good Luck

Yoygy

#7814485
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Hallo Zusammen,

habe die Wiederstände jetzt gemessen: Der in der Mitte links und unten links bringen jeweils >500Ohm. Die beiden anderen zeigen überhaupt kein Ergebnis. Was meint Ihr - Soll ich da gleich alle vier tauschen?

Die Kondensatoren kann ich leider nicht messen und werde die wohl am besten auch gleich tauschen.

Kann mir evtl. jemand zwei Links schicken, damit ich weiß, was und vor allem WO ich die Wiederstände und Kondensatoren mit kurzer Lieferzeit bestellen kann. Am besten nicht gerade aus China - Irgendwann hängt mir die Fertigpizza aus dem Ofen zum Hals raus :-)

Vielen lieben Dank Euch!

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#7814497
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Ha, wie gedacht. Alle Widerstände tauschen, Kondensatoren ggf. auch.

Ich kaufe meine Bauteile seit "Jahrzehnten" hauptsächlich bei https://www.reichelt.de/. Schnell und einigermaßen günstig.

Oder auch beim IMHO Platzhirsch: https://www.conrad.de/ Ebenfalls schnell und zuverlässig.

Es gibt aber einige Versandhändler mehr, ich kann nicht alle auflisten

Oder mal in Bucht suchen,da gibt es mehrere Anbieter, die "deutsch" sind oder zumindest aus Deutschland versenden.

Falls Du in Deiner Stadt bzw. in der Nähe einen Bauteilehändler hast (eine Conrad Filiale??), dann hin zu ihm, wäre wohl das schnellste

Bei den Kondensatoren solltest Du darauf achten, ob diese nicht X-Kondensatortypen o.ä. sein müssen. Ist aufgedruckt.

Yogy

#7814517
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Nur um sicher zu gehen: Widerstände: https://www.conrad.de/de/p/royalohm-cq1007f4700t4e-praezisions-widerstand-470-smd-2010-0-75-w-1-100-ppm-c-1-st-tape-cut-2889743.html

Kondensatoren: https://www.conrad.de/de/p/kemet-r46ki310000m1m-1-st-mkp-funkentstoer-kondensator-radial-bedrahtet-100-nf-275-v-20-15-mm-l-x-b-x-h-18-x-5-x-11-1235278.html

Hier ist der einzige Unterschied dass bei denen unten rechts C2 anstatt CD steht.

Wenn das aus Eurer Sicht passt, würde ich mich dann morgen mal auf den Weg nach Stuttgart zum Conrad machen.

Ich berichte Euch dann, ob ich erfolgreich war.

OP #7814578
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H. H. schrieb:

Karl B. schrieb:

Joachim P. schrieb:

Ich weiss, den gibt´s bei RS, habe aber im Moment kein Gewerbe angemeldet).

Gibt mittlerweile auch: https://www.rsonline-privat.de/404EOH.html

Wird ihm nach 14 Jahren nichts mehr nützen.

Hallo zusammen,

Ich wollte mich nach all der Zeit mal melden und freue mich, dass hier schon vielen Leuten geholfen werden konnte. An all die Zweifler über die schlechte Qualität "BSH / Made in Germany": unsere Herd läuft nach dem damaligen Tausch der Platine (auf Garantie) auch heute noch einwandfrei :-)

Joachim P.

#7814824
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OT Das Sortiment bei RS online privat war aber bislang nicht dasselbe wie bei dem für Gewerbetreibende. Also bestimmte Artikel wurden zurückgehalten. Wegen Lieferschwierigkeiten. Die Privatleute mussten bis zu drei Monate auf den bestellten Artikel warten, den die Gewerbetreibenden direkt bekamen. Plötzlich ist wieder alles da. Frage mich nur, ob das von Dauer ist. Bevor das Trackingtool upgedatet ist, ist die Lieferung schon erfolgt. Geht ziemlich schnell, wenn man öfter bestellt. Arbeiten mit GLS zusammen. /OT

ciao gustav

(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #7814964
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H. H. schrieb:

Klaus schrieb:

Bostjan D. schrieb:

auf den Weg nach Stuttgart zum Conrad machen.

Viel Erfolg bei der Suche...

In Stuttgart gibts gar keinen Bauteileeinzelhandel mehr.

warum auch? Wieviel Leute gibts denn im Umkreis, die noch einzelne Bauteile zu verarbeiten wissen? wie soll von den paar people ein Laden existieren?

#7816397
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Hallo Zusammen,

mein Herd geht jetzt wieder :-) An dieser Stelle einen ganz lieben Dank an yogy und hhinz! Ohne die Orientierung von yogy wäre ich komplett lost gewesen.

Ursprünglich hatte ich das Problem, dass bei meinem Siemens Induktionsherd irgendwann die Platte unten rechts nur noch anging, wenn ich eine andere Platte eingeschaltet habe. Vor ein paar Tagen ging dann gar nichts mehr (Fehlercode: F 0 F 0). Nach stundenlangem Googeln bin ich dann hier auf diesen Thread gestoßen. Voller Vorfreude hab' ich mein Kochfeld zerlegt um mich auf der ELIN-Left Platine auf die Suche nach der ominösen Diode "D6" zu machen. Verzweifelt stellte ich fest, dass es diese auf meiner Platine nicht gibt.

Dann kam der rettende Tip von yogi, dass der Fehler möglicherweise in der Polybox zu suchen ist. Auf der Platine darin tauschte ich dann die vier rechten 470 Ohm Wiederstände und die beiden Folienkondensatoren (siehe Bild).

Da ich zuvor noch nie was vom SMD-Löten hörte, habe ich mir erstmal dieses YouTube-Video rein gezogen, welches mir sehr geholfen hat: https://youtu.be/4GrQNH80oDY?si=ewAsJGmlAD34nYkR

Das Material und Werkzeug:

SMD-Wiederstände: https://www.conrad.de/de/p/royalohm-cq1007f4700t4e-praezisions-widerstand-470-smd-2010-0-75-w-1-100-ppm-c-1-st-tape-cut-2889743.html

Folienkondensatoren: https://www.conrad.de/de/p/kemet-r46ki310000m1m-1-st-mkp-funkentstoer-kondensator-radial-bedrahtet-100-nf-275-v-20-15-mm-l-x-b-x-h-18-x-5-x-11-1235278.html

Lötzinn: https://www.conrad.de/de/p/felder-iso-core-ultra-clear-sn100ni-loetzinn-bleifrei-spule-sn99-25cu0-7ni0-05-0-5-mm-2226460.html

Flussmittelstift: https://www.conrad.de/de/p/stannol-x32-10i-flussmittelstift-inhalt-10-ml-f-sw-33-812062.html

Lötpinzetten: https://www.amazon.de/dp/B0BTT23K3B?ref=ppx_yo2ov_dt_b_fed_asin_title

Entlötlitze: https://www.amazon.de/dp/B01M7YZ3FM?ref=ppx_yo2ov_dt_b_fed_asin_title

Viele Grüße Bostjan D.

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#7816411
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Bostjan D. schrieb:

Hallo Zusammen,

mein Herd geht jetzt wieder :-) An dieser Stelle einen ganz lieben Dank an yogy und hhinz! Ohne die Orientierung von yogy wäre ich komplett lost gewesen.

Danke für die Blumen :-)

Und gut, daß Du nicht länger auf Pizzen angewiesen bist.

Ja, diese Polybox ist schon ein ganz spezielles Ding... Die kleinen SMD-Widerstände sind "eigentlich" nicht für einen großen Spannungsabfall vorgesehen. Ich bin "damals" auch eher zufällig auf die Polybox gestoßen.

Viele Grüße

Yogy

#7838553
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Hallo, mein Name ist Kurt. Ich bin über dieses super interessante Forum gestolpert, da ich ebenfalls Probleme mit einem Neff Induktionskochfeld habe. Typ: T54T55N2/01 Das Feld stammt aus 2015 und die vordere rechte Platte heizt nicht mehr, nach dem Aktivieren der Platte hört man die Relais klicken (wie bei den heilen Platten), aber das Feld heizt nicht. Auf der rechten Seite ist in der Leistungselektronik (ELIN?) ein blaues "Kaubonbon" das so (kaputt) aussieht wie auf dem Bild von Martin 03.01.2023. Wenn ich das hier richtig gelesen habe handelt es sich dabei um einen Folienkondensator eines Schwingkreises (Hersteller TDK). Auf dem Bauteil steht: Z113202451 P10 U12 J900 EO. Leider finde ich nirgends Informationen zu diesem Bauteil. Wo bekomme ich dieses Teil oder was kann ich als Ersatz verwenden? Für Infos wäre ich echt dankbar. LG Kurt

#7842723
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Erstmal Dank an alle, die hier mithelfen, Geräte wieder zum Laufen zu bringen. Das Thema ist zwar schon recht alt, aber vielleicht hilft meine Lösung noch jemand anders bei seinem Herd.

Mein NEFF (T4553N0/03) zeigte auch den #"Fehler F0F0" auf dem ELIN links (Modul NEFF 00666324). Die bisherigen Tipps (Kondensatoren ersetzen, Dioden und FETs prüfen, etc.) haben bei mir den Fehler jedoch nicht beheben können, weshalb ich das Board immer besser verstehen lernte:

Der Prozessor im Bedienteil kommuniziert mit den verschiedenen ELINs über ein LIN Protokoll (19200 Bd), das nach einem Sync (0x55) per ID die jeweiligen Zustände der ELINs abfragt (und vermutlich auch steuert). Die ELINs antworten dann jeweils mit ihren Zuständen. Schade dass es dafür (öffentlich) keine Adresstabelle gibt, das würde die Fehlersuche extrem vereinfachen.

Ich habe nun beobachtet, dass bei gerader ID diese Telegramme nicht beantwortet wurden, nur die ungeraden IDs (vermutlich vom intakten ELIN rechts) enthielten Nutzdaten. Daraufhin untersuchte ich, ob die LIN Daten am PIC ankommen (ja) und ob sie vom PIC beantwortet wurden (nein). Damit waren die beiden Transistoren (als LIN Treiber) außen vor.

Als nächstes habe ich per PICkit den PIC18F2520 ausgelesen (CNT2 ist das ICSP Interface), um einen Defekt auszuschließen. Wie erwartet ist der Flash-Speicher des PIC gegen Auslesen geschützt, aber die CONFIG Bits waren lesbar. Also schien der PIC auch zu funktionieren, zeigte jedoch keine Änderungen an den Ports und auch kein Signal an Clock out (CLKO). Der PIC kann zwar bezüglich Takt auf unterschiedlichste Weise konfiguriert werden, aber dass er am Pin OSC/CLKI eine Verbindung zum ASIC besitzt nährte den Verdacht, dass er den Takt von diesem ASIC bekommt. Und da war nichts messbar (TSP170).

Der ASIC verwendet einen Murata Resonator mit 30 MHz (X1), eventuell einen Ceralock CSTLS30M0X51-A0 (3.1 x 3.7 mm). Leider sind diese nicht mehr verfügbar. Außerdem sind sie laut Datenblatt mit unterschiedlichsten internen Kondensatoren ausgestattet und eine genaue Typenbezeichnung nicht erkennbar. Versuchsweise einen through-hole CSTLS30M0X51-B0 teuer aus USA bestellt und eingelötet - kein Takt messbar. Also habe ich den Resonator ausgelötet und auf Verdacht einen vorhandenen Quartz-Oszillator angeschlossen. Daraufhin war am PIC sofort ein Taktsignal mit 1/3 der Oszillatorfrequenz vorhanden. Die Auswahl ist bei 30 MHz nicht besonders groß. Deshalb bestellt, was gerade günstig zu bekommen war und mit 3 kurzen Drähten (5V, GND und Clk) angelötet.

Bis jetzt hatte ich das Board ausgebaut auf dem Schreibtisch liegen und nur mit 5 V versorgt (Ausgang des Spannungsreglers zur Sicherheit isoliert). Nachdem ich alles wieder zusammen montiert hatte, kam der Moment der Wahrheit. Zunächst mit Trenntrafo eingeschaltet - und siehe da: F0F0 war weg!

Der Test an einer Steckdose (mit mehr Leistung als mein Trenntrafo) zeigte auch Heizleistung auf den Platten. Ein kleiner Mangel ist allerdings noch vorhanden: Die Platte hinten links schaltet sich sporadisch aus und ein (Topferkennung?). Eventuell liegt es an diesem Oszillator, weil die 30 MHz auf der Versorgungsspannung erkennbar sind - ein 10 nF Kondensator brachte nur wenig Besserung. Eventuell könnte hier ein Oszillator mit weniger Stromaufnahme was bringen, aber ob das mit diesem Effekt zu tun hat, habe ich noch nicht untersucht.

Auf jeden Fall hat der Ersatz des Resonators das Board wieder zum Leben erweckt. Ohne Clock funktioniert halt auch kein LIN ;-)

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#7842839
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Klaus D. schrieb:

Ein kleiner Mangel ist allerdings noch vorhanden: Die Platte hinten links schaltet sich sporadisch aus und ein (Topferkennung?). Eventuell liegt es an diesem Oszillator, weil die 30 MHz auf der Versorgungsspannung erkennbar sind - ein 10 nF Kondensator brachte nur wenig Besserung. Eventuell könnte hier ein Oszillator mit weniger Stromaufnahme was bringen, aber ob das mit diesem Effekt zu tun hat, habe ich noch nicht untersucht.

Ich halte es für unwahrscheinlich, daß ein Oszillator soviel Strom "verbraucht", daß die 30 Mhz auf der Versorgungsleitung zu sehen sind. Ich denke, da liegt ein klassischer Meßfehler vor. Die Ursache für das "Plattenproblem" wird IMHO woanders zu suchen sein.

Wie alt ist das gute Stück? Könnten die Low-ESR Elkos in den Schaltreglern zur Eigenstromversorgung bereits zu viel Kapazität verloren habe? Könnte könnte, muß aber nicht.

Aber auf jeden Fall herzlichen Dank an Deine Fehlerlösung. Das wird bestimmt anderen Induktionsherdgeplagten bei der Fehlersuche sehr helfen.

Viele Grüße, Yogy

#7843160
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Den Herd hatten wir von 2006 bis 2021 in Betrieb also rund 15 Jahre! Dafür waren die Elkos in erstaunlich guter Verfassung. Kapazitätsverlust innerhalb der Toleranz. Trotzdem hatte ich etliche Elkos im Vorfeld auf Verdacht schon mal getauscht, obwohl die Spannungen (5 V und 24 V) unauffällig waren.

Messfehler kann durchaus sein, kann aber auch am suboptimalen Anschluss des Oszillators liegen (vgl. Bild). Bei der Messung hatte ich auch eine "Ersatz"-Stromversorgung. Vieles ist möglich und ich werde da noch mal weiter untersuchen müssen. Der Oszillator ist auch nur bis 85° spezifiziert, darüber wird die Auswahl noch dünner. Zunächst wollte ich herausfinden, ob damit der Herd wieder funktioniert.

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#7844152
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So, jetzt habe ich das Glasfeld nochmal runtergenommen, und (vor allem) die Leitungen zu den Spulen ordentlich verlegt, damit das Glas wirklich plan auf den Spulen aufliegt. Und dann zuerst hinten zugeschraubt, damit dort das Ceranfeld die Federn sanft zusammendrückt. Jetzt ist auch die Topferkennung unauffällig. Bei Gelegenheit bestelle ich mir einen passenden Stecker für den LIN Bus, der ist ja von vorne rechts unten zugänglich. Ich denke, mit einem "TE 3-1534796-4" kann man sich eine Art Diagnose-Adapter bauen. Dann protokolliere ich mal aus purem Interesse einen kompletten Kommunikationszyklus.

#7878898
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Hallo an alle Elektronikspezialisten,

ich habe hier die Platine von einem Induktionsherd. Bei dieser Platine sind mehrere Kondensatoren (6er Gruppe) aufgeplatzt bzw. haben sich aufgewölbt. Werte der Kondensatoren 0.12µF 900V DC bzw. 300V AC MKP R74 Alter ca. 12 Jahre.

Ich wollte als Ersatz Kondensatoren der Serie Kemet R75 einfach metallisiertes Propylen DC1000V AC300V 0.12µF 75QN3120(1)00(2) R75QN3120(1)00(2) verwenden. Diese sind aber nirgendwo erhältlich.

Jetzt meine Frage, es gibt die Serie R76 doppelt metallisiertes Propylen DC1000V AC600V 0.12µF 76QN3120(1)50(2) R76QN3120(1)50(2)

Spricht etwas dagegen diese Kondensatoren der Serie R76 zu verwenden. Gehäusegrößen sind gleich und nur 1 mm breiter als die originalen Kondensatoren. Viele suchen im Netz nach Ersatzkondensatoren aber aber keiner erwähnt die Serie R76 ?

Mal noch als Hinweis , die R76 Kondensatoren sind schon eingelötet und die Herdplatte funktioniert mit den Kondensatoren normal. Erwärmung der Kondensatoren bis auf 70 Grad in 1,5 Stunden bei Stufe 8. Die Erwärmung ist aber identisch mit den Kondensatoren der restlichen Platten wo noch die originalen Kondensatoren verbaut sind. Ich denke mal da kommt auch einiges vom Topf und den Leistungshalbleitern.

Viele Dank schon mal.

Ron

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