Forum: Haus & Smart Home Bosch Induktionsherd geht nicht mehr


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von Christoph B. (chriss83)


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Auf dem ersten Bild ist zu sehen, wie es die Sicherungen zerlegt hat. 
Zumindest zwei Transistoren und der Gleichrichter sind hin.
Hat jemand eine gute Bezugsquelle für die Transistoren?

Ich hätte noch eine Frage zu den Sicherungen. Ich bin zwar 
Elektroingenieur aber mit Platinendesign kenne ich mich wenig aus.
- warum waren dort 5 Sicherungen in Reihe verbaut? Eine hätte doch auch 
gereicht oder?
-hat jemand eine Ahnung auf wie viel Ampere die Sicherung ausgelegt war? 
Als Geschwindigkeit würde ich vorsichtshalber die schnellste nehmen dir 
ich finde.

: Bearbeitet durch User
von Udo S. (urschmitt)


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Christoph B. schrieb:
> Ich hätte noch eine Frage zu den Sicherungen. Ich bin zwar
> Elektroingenieur aber mit Platinendesign kenne ich mich wenig aus.
> - warum waren dort 5 Sicherungen in Reihe verbaut? Eine hätte doch auch
> gereicht oder?
> -hat jemand eine Ahnung auf wie viel Ampere die Sicherung ausgelegt war?
> Als Geschwindigkeit würde ich vorsichtshalber die schnellste nehmen dir
> ich finde.

Also ich sehe da keine Sicherung. Eher eine Art von Einwegfunkenstrecke, 
wahrscheinlich als letzter Überspannungschutz.
Die Platine ist doch an den 5 Stellen verkohlt und die Leiterbahnen 
abgebrannt -> Müll

von Hanns-Jürgen M. (yogy)


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Mehrere Sicherungen in Reihe? wohl kaum.

Die Frage ist, was an den Stellen vorher war? "Nur" verkokelt aufgrund 
einer Überspannungsentladung? Ich glaube, nicht.

Auf jeden Fall hat es da "gerummst", und ich denke, da ist einiges 
zerschossen worden. Aber die Ursache für so etwas muß auch gefunden 
werden.

Das können "zufällig" gestrobene halbleiter sein, oder defekte 
Kondensatoren oder auch ein Leitungsbruch/Wckelkontakt in einer der 
Induktionsspule.

Ich sehe da wenig Dauererfolg bei einer Reparatur. Aber gut, wenn Du 
gerne bastelst, und das mehrfach.. Auf jeden Fall alle Kontakte und 
bauteile auf der Platine nachlöten.

Der heutige Bleifreilötmist neigt halt zu kalten Lötstellen, die erst im 
Laufe der Zeit auftreten. Manche der Bleifreilote greifen Kupfer an.. 
Also nachlöten mit gutem alten Sn60PbCu2 nach DIN1707 Lötzinn.

von Christoph B. (chriss83)


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Laut Posts weiter oben handelt es sich da um Sicherungen. Hier ein Link 
zu einem Bild weiter oben: 
https://www.mikrocontroller.net/attachment/344998/bild_yy.jpeg


Dort sieht man eindeutig, dass dort mal Bauteile waren. Die hat es bei 
mir komplett zerlegt. Die Messungen an den Leistungshalbleitern hat 
ergeben, dass 2 Transistoren hin sind und er Gleichrichter 
wahrscheinlich auch. Kommt auch hin, weil genau auch die Herdplatte zu 
dem Zeitpunkt eingeschaltet war.

Mein Plan ist es die Halbleiter und Sicherungen zu ersetzen und hoffen, 
dass damit die Fehlerquelle beseitigt ist. Falls natürlich die 
Ansteuerung der Transistoren versagt hat oder durch den Kurzschluss noch 
sonst irgendwas gestorben ist, dann natürlich --> ab in den Müll

Da dann aber eigentlich auch gleich ein neues Kochfeld fällig ist, bin 
ich bereit die max. 20 € für die Bauteile zu investieren. Mir fehlt nur 
noch eine brauchbare Quelle für das bisschen Kleinzeug, die mich nicht 
gleich mit 20€ Versandkosten (mouser) belasten möchte....

von Hanns-Jürgen M. (yogy)


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Sind von den erwähnten Bauteilen noch die Kontaktenden angelötet? Müßte 
eigentlich.

Aber Sicherungen in Serienschaltung werden es mit Sicherheit nicht 
gewesen sin. Denkbar wäre eine Kaskade aus Widerständen, die auf diese 
Weise in suma eine höhere Spannung u/o Verlustleistung vertragen. Die 
Spannungsfestigteilt bei Widerständen ist relativ gering.  0,25 W 
Widerstände ist bedrahteter 207er Bauform sind für 250 V spezifiziert, 
bei SMD Widerständen (0402 nzw. 0603) sind das 50 V bzw. 75 V.

Die großen Kupferflächen bei den Bauteilen deutet auf eine größere 
Verlustleistung hin.

Vlt. kann einer der Spezis hier im Forum mal einen Blick auf einen heile 
Platine werden? Ich habe leider weder ein Gerät noch Unterlagen dazu..

Viel Erfolg

yogy

von Christoph B. (chriss83)


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So wie es aussieht handelt es sich um einen ordentlichen Leistungspfad. 
Ich verstehe halt einfach nur nicht, weshalb diese Flächen mit den mini 
Bauteilen verbunden wurden.

Es wäre einfach zu vorteilhaft, wenn man einen genauen Schaltplan, nur 
den scheint es bei Neff nicht zu geben. Meine mail mit der Bitte um 
Hilfe wurde auch gekonnt ignoriert. Die wollen wohl mit ihrem 
überteuerten Service Geld verdienen....

von Hanns-Jürgen M. (yogy)


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Seitdem dieser Thread existiert, wird nach einem Schaltplan gesucht. 
Bislang vergeblich.

Neff ist auch nicht der Hersteller der Leiterkarten, die Dinger kommen 
alle, egal welche Marke, aus der selben Bastelbude, offiziell Italien.

Das Schaltungsdesign ist teilweise jämmerlich, wie das D6 Problem, Dein 
R-Problem oder auch mein damaliges R-Problem im Herd des Nachbarn 
gezeigt haben.

Wir hatten auch überklegt, uns als nächsten Herd eine Induktionsherd 
zuzulegen. Spart halt Strom. Aber die offensichtliche miese Qualität 
dieser Dinger steht in keinem Verhältnis zur Stromeinsparung....

von Christoph B. (chriss83)


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Ist halt einfach zum Kotzen...
Schon klar, dass die BSH Gruppe die Platinen nur zukauft. Wenn se denn 
mal wenigstens die Ersatzplatinen zu akzeptablen Preisen verkaufen 
würden. Der Servicetechniker hätte bestimmt ca. 400 € aufgerufen...

Zurück zum Thema: Hat jemand eine Idee, welchen Wert die explodierten 
Widerstände gehabt haben? Oder was das auch immer für Bauteile waren...


PS: bei mir kommt alles von Neff, weil ich günstige Markengeräte haben 
wollte. Nach 2,5 Jahren Erfahrung kann ich jedoch nur raten: Kauft 
Marken die günstig sind und lange Garantie bieten.

: Bearbeitet durch User
von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Hanns-Jürgen M. schrieb:
> Wir hatten auch überklegt, uns als nächsten Herd eine Induktionsherd
> zuzulegen. Spart halt Strom. Aber die offensichtliche miese Qualität
> dieser Dinger steht in keinem Verhältnis zur Stromeinsparung....

ganz genauso siehts aus.

Wenn man da was teureres anschafft,
geht das auch nur in Richtung Design das dann mehr kostet.

Die Kochfelder werden ohmisch warm und aus ist aus.
GANZ aus. Punkt.

von Bob (Gast)


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Christoph B. schrieb:
> Laut Posts weiter oben handelt es sich da um Sicherungen. Hier ein Link
> zu einem Bild weiter oben:
> https://www.mikrocontroller.net/attachment/344998/bild_yy.jpeg
>
> Dort sieht man eindeutig, dass dort mal Bauteile waren. Die hat es bei
> mir komplett zerlegt. Die Messungen an den Leistungshalbleitern hat
> ergeben, dass 2 Transistoren hin sind und er Gleichrichter
> wahrscheinlich auch. Kommt auch hin, weil genau auch die Herdplatte zu
> dem Zeitpunkt eingeschaltet war.

Hallo Christoph
Bei dem Bild das schwarze ist nur Farbe mit den Eging. habe so eine 
markierung für mich gemacht was ich geprüft bzw getauscht habe.

Bei der F2 der Sicherung, dort sind keine Bauteile eingebaut sondern nur 
die Leiterbahn.

von EGS (Gast)


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Bob schrieb:
> Bei der F2 der Sicherung, dort sind keine Bauteile eingebaut sondern nur
> die Leiterbahn.

Hallo zusammen,

Bobs Aussage kann ich nur bestätigen. Die Sicherungen bestehen aus 
verkleinerten Querschnittsflächen, kann man ja auf der 2 ELIN sehen. 
Dort sind die auch vorhanden. Haben seit 2 Wochen auch ein defektes 
"ELIN Right" mit Überspannungsschaden.

Ich habe dann also die ELIN begutachtet und die Diode D6 geprüft, alles 
i.O. auch keine Überspannungsschäden zu sehen. Shice wenn man zu blöd 
ist die richtige ELIN auszubauen... #facepalm#

Richtige ELIN ausgebaut: Alle Querschnittsverjüngungen bei F2 sind 
verdampft. Die IGBTs haben bei 2 von 4 einen Kurzschluss und nicht die 
im Service manual angegebenen A-B >= 10k und A-C >= 5k.

Aufgrund von Aufwand und Zeitdauer bin ich zu dem Schluss gekommen, ~130 
€ für die Platine vom BSH-Werkskundendienst sind i.O., denn:

1. eine neue geprüfte Platine drin
2. WAF wird eingehalten auch wenn der Geräteretter-Bonus sinkt :\
3. Gefahr durch die Reparatur weiter Fehler/Schäden zu verursachen 
sinkt.
4. ausgehend von meinem Stundenlohn, kann ich auch nicht ewig an dem 
Ding reparieren...

Die 130 € sind aber ohne Einbau, den kann man aber wenigstens noch 
selber machen.

PS: auf der ELIN right ist die D6 nicht vorhanden...

von Hanns-Jürgen M. (yogy)


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EGS schrieb:

> Richtige ELIN ausgebaut: Alle Querschnittsverjüngungen bei F2 sind
> verdampft. Die IGBTs haben bei 2 von 4 einen Kurzschluss und nicht die
> im Service manual angegebenen A-B >= 10k und A-C >= 5k.
>

Servicemanual? Mit Schaltbildern? Ich glaube, daran hätten hier alle 
Intersse..

> Aufgrund von Aufwand und Zeitdauer bin ich zu dem Schluss gekommen, ~130
> € für die Platine vom BSH-Werkskundendienst sind i.O., denn:

Ja, das sehe ich auch so, BNislang war hier der Tenor, daß eine 
Ersatz-Elin über 400 Euronen kosten würde...  Heute las ich in einer 
Werbung vom Mediamarkt ein Angebot für einen Siemens Induktionsherd mit 
Backofenteil für 559 Euro..

von Chriss83 (Gast)


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Also bei mir kostet eine neue Platine 199 €....
Ausgehend von meinen Erfahrungen mit dem Kundendiest würde ich ich auch 
darauf tippen, dass als Reparaturkosten ca. 400 € aufgerufen werden. Neu 
habe ich für das Kochfeld gut 500€ bezahlt. Da finde ich 200 € für eine 
neue Platine einfach zu teuer!
Ich habe mir jetzt 2 neue IGBTs und einen neuen Gleichrichter bestellt. 
Diese Bauteile sind bei mir definitiv kaputt.
Jetzt bin ich nur noch am überlegen, was für eine Feinsicherung die 
explodierten Leiterbahnen ersetzen soll. Würde mich über Vorschläge 
freuen. Sobald ich dann alles eingebaut habe gebe ich natürlich eine 
Rückmeldung ob die Reparatur geglückt ist. Falls nicht, gibt's ein neues 
Kochfeld. Das alte wandert dann zerlegt in Ersatzteile in die Bucht.


Kurz off topic: ich würde immer wieder ein Induktionskochfeld kaufen, 
weil das Kochen einfach viel mehr Spaß macht. Wenn ich Hitze brauche ist 
sie da und wenn ich es ausschalte ist die Hitze wieder weg.

von Ichbin (Gast)


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Ich würde eine Sicherung einsetzen die einen Stom zulässt der 
rechnerisch knapp über der Nennleistung des Kochfeldes liegt.
Also bei 2kW etwa 10AF und bei 2,5kW 12AF - 13AF.

Ichbin

von Chriss83 (Gast)


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Ich habe mir die Anschlüsse mal genau angesehen.
- Der Gesamtanschlusswert des Kochfeldes ist 7,2 kW.
- die linke Platine ist an eine Phase und den Neutralleiter 
angeschlossen, kann also Max. 3,6 kW aufnehmen, sonst würde die 
Sicherung fliegen. (Die Summe aller 3 Platten ist aber 5,8 kW. Hier wird 
also schon geschummelt, da einfach alle Platten nicht gleichzeitig mit 
der Leistung betrieben werden können.)
- die Rechte (defekte) Platine hängt zwischen 2 Phasen, könnte also Max. 
6,4 kW aufnehmen. Dies macht aber keinen Sinn, da die beiden versorgten 
Platten eine Leistung von 3,6 kW in der Powerstufe haben, wenn sie 
zusammen betrieben werden. (Die Summe beider einzelnen Platten ist 
natürlich höher ;) )

Rein rechnerisch müsste also ein Strom von 9 A ausreichen um das 
Kochfeld mit Nennleistung zu betreiben. Ich denke jedoch, dass man das 
Kochfeld auch zweiphasig anschließen kann. Dann würden 16 A benötigt 
werden.

Ich denke mal, dass ich mit 9 A anfangen werde. Könnt ihr mir folgen, 
bzw. Mache ich irgendwo einen Denkfehler?

von Christoph B. (chriss83)


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So , Ersatzteile sind eingebaut. Jetzt wollte ich alles wieder zusammen 
bauen und bin gerade am überlegen, wie ich das graue Kabel auf dem Bild 
auf den Konnektor unten kriege. Habe leider keine Fotos gemacht aber ich 
sehe keine andere Möglichkeit das Kabel irgendwo anzustecken. Hat 
zufällig jemand von euch ein Foto von den verkabelten Platinen?

von Uwe (Gast)


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Hallo Kevin,
hast du schon den Fehler gefunden? Mein Induktionsfeld meldet auch U1!?
Danke
Gruß Uwe

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Christoph B. schrieb:
> So , Ersatzteile sind eingebaut. Jetzt wollte ich alles wieder zusammen
> bauen und bin gerade am überlegen, wie ich das graue Kabel auf dem Bild
> auf den Konnektor unten kriege. Habe leider keine Fotos gemacht aber ich
> sehe keine andere Möglichkeit das Kabel irgendwo anzustecken.

wenn Du genau schaust:
der Stecker passt nur in einer Richtung.
Die Pin-Reihe in der Wanne ist etwas nach hinten versetzt
und der Stecker hat Nasen, die in die Schlitze der Wanne müssen.

Wenn Nase und Schlitz nicht genau übereinander stehen ist es verkehrt.

Falls beim Zusammenbau ein Kabel zu kurz erscheint, einfach mal die 
Schrauben der Platine anlösen, damit die Platine etwas Spiel bekommt.
Dann also etwas in Richtung Kabel verschieben.

Oft reicht ein solches Spiel schon aus,
ums gut zusammen stöpseln zu können ;)

zur Not eben die Platine doch wieder ganz lösen.

von Christoph B. (chriss83)


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Wenn es denn so einfach wäre....

Alle Platinen liegen im ihren Halterungen aber das Kabel ist Ca. 2 cm zu 
kurz um überhaupt eine Chance zu haben den konnektor zu erreichen. Habe 
schon die Platinen gelöst alles zusammen gesteckt aber dann passen die 
Platinen bucht mehr im die Halterungen...

Mittlerweile zweifle ich sogar daran ob das Kabel überhaupt da 
angesteckt war aber es gibt sonst keinen anderen Konnektor mit 4 pins 
auf der Platine.
Irgendwas muss falsch sein aber ich weiß nicht was.... war schon kurz 
davor das Kabel einfach zu verlängern aber irgendwie muss es vorher ja 
auch gepasst haben...

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Christoph B. schrieb:
> 2 cm zu kurz

O_° dann ist da wirklich was falsch.
Fotos hab ich von solchem Gerät leider keine.

wieviele Kabelstränge hat es da denn insgesamt?
lässt sich da evtl etwas untereinander vertauschen?

von Christoph B. (chriss83)


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Das ist das Kabel von der “Twistpad Platine“. Dort war es für ganze Zeit 
angesteckt und es gibt auch keine andere Möglichkeit das dort zu 
verbinden. Auf der igbt Platine gibt es aber auch nur den einen 
Konnektor mit 4 ins.
Eigentlich passen die Kabel auch nicht anders auf dje Platinen. Alles 
sieht richtig aus aber es passt das letzte Kabel nicht...

von Christoph B. (chriss83)


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Nun mal eine kurze Rückmeldung zur Reparatur:
- das Kabel habe ich einfach verlängert und angeschlossen. Dann ging 
beim Herd gar nichts mehr..
- Kabel abgenommen und er ließ sich einschalten, scheint also 
tatsächlich überflüssig zu sein...

Zur Reparatur:
- Fehlercode war e1
- 2 IGBTs und der Gleichrichter waren elektrisch defekt und das Feld F2 
war explodiert
- f2 durch eine 16 A Sicherung ersetzt
- alles ersetzt und wieder zusammen gebaut
- man hört beim einschalten der defekten platten die Relais schalten 
aber sobald ein Topf aufgesetzt wird geht die platte in Störung und 
zeigt dass umgedrehte e an


Reparatur scheint gescheitert zu sein oder hat einer von euch schlauen 
köpfen noch eine Idee?

Falls nicht muss wohl leider ein neues Kochfeld her...

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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isser also tot...

dass ein Hersteller Teile (hier das Kabel)
unnötig verbaut kommt selten vor.

Ich repariere seit Jahrzehnten Geräte und mache mir heute
immer noch eine Doku beim Auseinanderbau.
Schrauben nach Reihenfolge hinlegen, Kabel markieren.

naja Doku ist übertrieben, aber das mindeste ist:
an Kabel mache ich nen Strich"code",
also 3 Striche wenns das dritte Kabel ist, dass man löst usw.

am Stecker eine Markierung,
am Gegestück an der selben Seite auch eine.
Damit man weiss wie rum das war.

von Christoph B. (chriss83)


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Mache ich normalerweise auch aber ich las im Internet, dass man 
Flächenbündig eingebaute Kochfelder von unten reparieren kann, damit man 
es nicht erst aus der Platte schneiden muss. Also hab ich angefangen von 
unten die schrauben zu lösen und beim öffnen des ersten teils gleich ein 
paar Kabel gelöst.

Kurz gesagt: hat nicht funktioniert und ich musste doch die silikon 
Fugen durchschneiden. Als ich es dann richtig geöffnet hatte waren aber 
schon ein paar Kabel gelöst....

von Christian S. (chris02)


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Christoph B. schrieb:

> Reparatur scheint gescheitert zu sein oder hat einer von euch schlauen
> köpfen noch eine Idee?
>
> Falls nicht muss wohl leider ein neues Kochfeld her...

Bist du denn weiter gekommen? Sonst kann ich dir auch anbieten mal einen 
Blick auf die Platine zu werfen.
Ggf. habe ich auch noch eine Ersatzplatine.

von Daniel D. (dadu79)


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Moin,

auch ich habe Probleme mit einem Neff Induktionskochfeld. Es stammt aus 
2008 und hat beim Kochen den Geist aufgegeben. Lauter Knall, die rechten 
beiden Platten ohne Funktion und mit permanent blinkendem Fehlercode: 
Abwechselnd eine seitlich gespiegelte neun / null.

Die linken beiden Platten funktionieren einwandfrei. Die 5 und 24 Volt 
Steuerspannungen sind vorhanden und stabil, der Fehler scheint auf der 
rechten Leistungsplatine zu liegen. Optisch waren eine Layoutsicherung 
sowie der unterste IGBT defekt. Der darüber sah unauffällig aus, hatte 
beim Messen jedoch komische Werte. Wurden deshalb beide ausgetauscht. 
Leider weiterhin keine Funktion, es scheint noch mehr Fehler zu geben. 
Ich habe schon dutzende Dioden und Widerstände gemessen, alles gut. 
Woran kann es noch liegen? Die Treiber der IGBTs? Wie kann man die 
vernünftig messen? Hatte jeweils die vier einer Platine verglichen und 
bisher war alles gleich. Ewig langes Suchen unter der Lupe hat keine 
weiteren, auffälligen Bauteile aufgezeigt, auch gibt es sonst nirgendwo 
auf der Leiterplatte weitere Schmauchspuren.

: Bearbeitet durch User
von Christian S. (chris02)


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Die Leiterbahn dauerhaft mit einer Lötbrücke "zu reparieren" halte ich 
für Fahrlässig. Als Provisorium zum Testen kann man es aber nutzen ;)

Die Frage ist, ob neben der Leiterbahnsicherung nicht noch ein anderes 
Bauteil noch im Strompfad war, welches nun auch eine Unterbrechnung hat.

Aber auf Fotos ist das immer nur sehr schwer zu sagen.

von EGS (Gast)


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Hallo zusammen,

So da ich hier mal nach dem.Service Manual gefragt wurde und es 
anscheinend viel Halbwissen zu den Preisen etc. existieren, werde ich 
mal den Kram der bei der Reparatur unseres Bosch Induktionskochfeldes 
zusammen kamen hier veröffentlichen. Muss das nur mal ordentlich 
aufarbeiten so mit Bildern und Texten.

Ich bemühe mich mal das diese Woche zu schaffen.

MFG EGS

von Christian S. (chris02)


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Service Manual ist auf der ersten Seite verlinkt.

Und Ersatzteilpreise können auf der Bosch/Siemens/Neff Homepage 
entnommen werden.
Dort erhält man unter der Eingabe der E-Nr. die Ersatzteilpreise für 
sein Kochfeld.

von EGS (Gast)


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Rüschtüsch Chris, scheinen aber nicht alle mitzubekommen (siehe 
Antworten wie"...nen Servicemanual wäreich auch dran 
interessiert...")...😉

Deswegen ist nen aktuelle Zusammenfassung im Jahre 2017 mal wieder 
angebracht (1. Post ist ja von 2011) 🤓

MFG EGS

von Igor (Gast)


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Guten Tag, ich richte mich mit einem Dolmetscher an Sie aus der Ukraine.
Identifizieren Sie das QR20-Element, das als 1E oder IE signiert ist
der falsche e0

von damarcohh (Gast)


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Hallo,

wollte nur mal was los werden:

D6!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

1000€ GESPART!!! DANKE! DANKE! DANKE!!!!

von Heinz (Gast)


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Großes Lob dem Analysator der defekten Diode D6!!! Selbst 2018 kann man 
damit noch ein NEFF-Induktionskochfeld zum Leben erwecken.

von Alex Fürnsinn (Gast)


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Hi Leute,


auch bei meinem Bosch Induktionsherd war es die D6 Diode.
Hatt in beide Richtungen Durchgang.

Jetzt auch bei mir der D6 Grinser :-) :-) :-)

Hab von der 1N4148 noch einige übrig.
Wenn jemand eine benötigt einfach bei mir melden.

Mail: alex.fuernsinn@gmx.at
Bitte folgendes ohne Anführungszeichen in den Betreff schreiben -> 
"[D6]"
Dann kommt das Mail auch verlässlich an.
Für 50Cent plus Porto würd ich die per Post versenden.

LG. ALex

von Leo (Gast)


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Guten Tag Alle,

Danke fuer alle daten und info im diesem beitrag!

Ich hab schon das zweite mal die IGBT's erneuert und die elco's 2X 
100uF/35 V und die 220uF/35V in das schaltnetzteil.
In die erste fehler waren auch die optocoupler defect und ein set 
wiederstaende zwischen die gate von die IGBT (IHW40N60RF), die sind alle 
parallel 11,2 Ohm.

Alle vier funktionieren jetzt gut, nur hab ich noch ab und zu die 
gespiegelte 9 anzeige. eigentlich nur wenn ich links beide spuhlen 
starte und ab un zo das selbe rechts. Nur eine links oder eine rechts 
funktioniert Gut.

Weiss Jemand woher die gespiegelte 9 kommt, oder was die ursache sein 
konnte?

Ich hab die frage schon ofter gesehen aber bisher kein antwort gefunden?

Danke in voraus,

Gruesse,

leo

von Gaius Focus (Gast)


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Nachtrag zu meinem Beitrag vom: 09.07.2014

Wie bereits zu lesen sind die Module von ELIN universell bei Bosch, 
Siemens, Neff... usw. verbaut. Bitte schaut nach, ob evtl. zwei 
Netzgeräte verbaut sind. Bei unserem 5-flammigen Siemens Feld befindet 
sich ein Netzgerät auf der linken ein weiteres auf der mittleren Platine 
(jeweils im linken oberen Bereich). Ich hätte es eigentlich sehen 
müssen. Habe ich Nicht! Ergo 4 Jahre später nochml das Gefummel und beim 
2. NG auch die Diode nachlöten.
Die Schlussfolgerung könnt ihr euch denken...

Ach ja, wenn die LED'S pulsieren und 'F0' angezeigt wird ist vermutlich 
das linke NG defekt bei Fehler 'F6' auf der linken Anzeige und Striche 
auf den anderen dreien ist vermutlich das mittlere NG ausgestiegen (F6 = 
keine Rückmeldung vom BUS; dass der Bus-Verbindungsstecker abfällt ist 
eher unwahrscheinlich).

Gruß aus dem Club der D6er Dioden ;-)

von hinz (Gast)


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Gaius Focus schrieb:
> Wie bereits zu lesen sind die Module von ELIN universell bei Bosch,
> Siemens, Neff... usw. verbaut.

Und bei weiteren Marken:


https://www.bsh-group.com/de/

von Andreas (Gast)


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Hi,

mein Kochfeld bzw. die rechte ELIN ist leider auch seit ein paar Tagen 
defekt.
Ich habe allerdings den Fehler e0 der laut dem Service Dokument auf 
einen Relaisfehler hindeutet.
Allerdings sind alle Relais intakt, schalten, haben Durchgang und werden 
angesteuert. Ich sehe auch mit dem Ozi dass die IGBTs angesteuert werden 
und auch an die Spulen kurz einige Impulse abgegeben werden. Ca. 1-2sek, 
dann schaltet das Feld mit e0 ab. Steuerspannungen sind alle i.O. 
optisch ist auch keinerlei defekt auf der Platine zu erkennen.

Ich glaube das hier irgend eine Spannungsüberwachung / Feedbackschaltung 
o.Ä. fälschlicherweise signalisiert dass keine Netzspannung zum 
Gleichrichter kommt / nach dem Gleichrichter verfügbar ist. Obwohl ich 
wie gesagt an den Spulenabgängen kurz die gepulsten 300V anliegen habe. 
Und ich glaube das könnte sich zu einer Suche nach der Nadel im 
Heuhaufen entwickeln, wenn hier nur irgend ein kleiner SMD Widerstand 
oder so gestorben ist.

Habe angefragt, eine neue ELIN für 200€ ist es mir für dieses alte 
Kochfeld nicht mehr wert. Zumal die andere ELIN gelegentlich immer mal 
den F0 Fehler hat.
Sofern hier niemand eine Zündende Idee hat werde ich mir ein komplett 
neues Kochfeld anschaffen.

VG

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Andreas schrieb:
> ein komplett neues Kochfeld anschaffen.

ich empfehle ein normales Ceranfeld.
so wie bei mir klicken dann nur ganz normale Bimetall-Schalter.

Und wenn die Industrie das nicht mehr herstellen will,
auch einen gebrauchten Herd. Von Leuten, die jetzt
aber GANZ unbedingt was hippes in der Küche brauchen.

Ceran, damit das wenigstens andeutungsweise modern aussieht,
aber innen rein ohm'sche Hitze-Erzeuger.

ich hätte selbst mit ganz normalen Eisenplatten keine Probleme.

von Random .. (thorstendb) Benutzerseite


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<leicht OT>
Ich arbeite mit zwei einzelnen Induktionsplatten, das reicht mir (in 
Verbingung mit nem kleinen Backofen). Mittlerweile sind beide (gleiches 
Fabrikat) der ersten Generation kaputt, nach dem gleichen Schema: Wohl 
überhitzt, geht intern alles auf Kurzschluss und wirft den 16A 
Hausautomaten für die Küche. Misst man den Durchgang am Schukostecker, 
sieht man dort bereits den Kurzschluss.

Daraufhin hab ich das Dingen mal aufgeschraubst: Neben einigem 
Hühnerfutter und der MCU gibt es zwei große Halbleiter (ein schaltendes 
Element und Gleichrichter denke ich) auf einem Kühlkörper, beide messen 
Durchgang zwischen allen Pins. Spannend: Nicht mal ne Feinsicherung 
liegt im Leistungspfad ...

Das Ganze ist dann ohne weitere Nachforschungen auf dem Schrott gelandet 
:-)
</leicht OT>

: Bearbeitet durch User
von Andreas (Gast)


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● J-A V. schrieb:
> Andreas schrieb:
>> ein komplett neues Kochfeld anschaffen.
>
> ich empfehle ein normales Ceranfeld.
> so wie bei mir klicken dann nur ganz normale Bimetall-Schalter.
>
> Und wenn die Industrie das nicht mehr herstellen will,
> auch einen gebrauchten Herd. Von Leuten, die jetzt
> aber GANZ unbedingt was hippes in der Küche brauchen.
>
> Ceran, damit das wenigstens andeutungsweise modern aussieht,
> aber innen rein ohm'sche Hitze-Erzeuger.
>
> ich hätte selbst mit ganz normalen Eisenplatten keine Probleme.

Ich bin gerade aufgrund des Defekts wieder bei meinem alten Halogen 
Ceran.
Ist für mich aber leider keine Option mehr dies wieder auf Dauer zu 
verwenden.
Die einzige Alternative wäre Gas, bei mir leider nicht möglich bzw. zu 
aufwändig, da ich mit Flaschen arbeiten müsste.

Im Prinzip gebe ich dir recht, an einem normalen Ceran Feld kann 
eigentlich nichts kaputt gehen und ist eine robuste Technik. Jedoch mir 
leider zu träge.

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Andreas schrieb:
> Jedoch mir leider zu träge.

Kartoffeln brauchen 20Minuten, wenn die normal geschnitten sind.
je nach Art auch mehr.

von Andreas (Gast)


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Moinsen,

mein Kochfeld läuft wieder.
Ich habe als letzten Versuch mal alle SMD Teile mit dem Heislüftfön 
bearbeitet :)

von Hanns-Jürgen M. (yogy)


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...der Fluch des Bleifreilots...

von Christian (Gast)


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Hallo, habe ein Induktionskochfeld (4 Platten) von Siemens. Seit 
neuesten habe ich bei beiden Seiten also auf allen 4 Platten den Fehler 
F0 anstehen. Wenn ich den Leitungsschutzschalter kurz ausschalte und 
dann wieder ein dann funktionieren alle Platten wieder. Sobald ich die 
Platten wieder ausschalte und etwas warte gehen sie wieder nicht. 
Wieder das Spiel mit dem Leitungsschutzschalter aus u.s.w. Anstatt des 
Leitungsschutzschalters kann ich auch neben der Polybox den 
Kommunikationsstecker kurz Austecken und dann wieder ein dann geht es 
auch wieder. Die D6 Diode gibt es bei mir nicht. 5 Volt und 24 Volt 
stehen sauber an. Hat da wer eine Idee? M.f.G.

von Hanns-Jürgen M. (yogy)


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Suche hier im Forum mal nach F0. Vielleicht ist da etwas dabei.

Möglich wäre ggf, auch folgender Ffehler, den ich in einem Siemens Herd 
in der Polybox hatte.

Ich zitiere meinen früheren Beitrag:
"Ursache der Herd-Nichtfunktion waren die beiden 470 Ohm Widerstände in
der Polybox, die hochohmig geworden waren. Sie sind Bestandteil der
Phasenerkennung (zwei Phasen)"

Also mal nachsehen und ggf. tauschen.

von Christian (Gast)


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Hallo Hans-Jürgen M.
Werde ich testen.
Hab aber noch was auffälliges beobachtet: wenn die Platten funktionieren 
kommen beim Kommunikationsstecker der gleich neben der Polybox ist 3 
Volt Gleichspannung von der Induktionsplatte an. Wenn die Platten nicht 
mehr funktionieren stehen 5V Gleichspannung. an. Kurz den 
Kommunikationsstecker von der Platine neben der Polybox aus und wieder 
einstecken und die 5V fallen wieder auf 3V ab und die Platten 
funktionieren wieder für kurze Zeit.
Eine Idee dazu?
M.f.G.

von Hanns-Jürgen M. (yogy)


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Nun, es handelte sich damals nicht um meinen eigenen Herd, daher kann 
ich das hier nicht checken, und ich habe auch keine weitere Erinnerung 
mehr an den Herd.

Wenn eine Betriebsspannung zusammenbricht (Hast Du Dir die mal mit dem 
Oskar angesehen? Riplle oder so?), dann liegt im Netzteil ein Fehler 
vor. Schaltnetzteile (es schüttelt mich...) belasten bestimmte Elkos bis 
an deren Grenze, obwohl es dort Low-ESR Typen sein müssen... Wenn die 
Widerstände in der Polybox okay sind, dann hiklft vielleicht das 
Tauschen aller Lo-ESR Elkos in der Stromversorgung für die Steuerung.

Was hat Dein Herd für ein Baujahr?

von Christian (Gast)


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Hallo, der Herd ist BJ. 2013 denke ich.
Wo genau befindet sich die Stromversorgung für die Steuerung?
Hab nur mit einen FLUKE gemessen.
M.f.G.

von Christian (Gast)


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Ist die Steuerplatine unter den Induktionsplatten?

von Hanns-Jürgen M. (yogy)


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Ja, gute Frage, es ist zu lange her, daß ich den herd bei mir hatte... 
und einiges im Dementia-Shredder verschwunden.

Also Erinnerung:

Hier im Thread wird ja diese Diode erwähnt, die wohl häufig hinüpber 
ist. Ja genau, die ist Bestandteil der Stromversorgung der Logik etc. Es 
führt weiterhin ein mehrpoliges Kabel (Flachleitung, glaube ich) von 
diesem ELIN zur Steuerplative, die (je nach Herdtyp) mit den Bedien- und 
Anzeigeelementen vorne unter der Glasplatte ist. Ist das die Platine 
bzw. das KJabel, an dem Du gemessen hast?

Ach ja, der Fehler F0 bedeutet wohl: Fehlende Kommnikation zw. 
Bedienplatine und den ELINs, die mit zu geringer Versorgungsspannung 
gestört ist.

Also suche doch mal die hier im Thread erwähnte Diode... Ich wüßte 
nicht, daß der Herd von 2013 oder älter diese Diode nicht hat.

Der Herd meines Nachbarn, den ich repariert hatte, war auch etwa Baujahr 
2013, desen Fehler waren aber die Widerstände in der Polybox. Die (SMD) 
Widerstände  wasren optisch okay, hatten aber einen unendlichen 
Widerstand. Ich denke, sie waren zu schwach bemessen. (Die von mir 
irgendwo angebene Widerstandswert von unter 1kOhm ist aber wohl falsch! 
Den richtigen Wert ablesen bzw. einen intakten Widerstand nachmessen)

Good Luck

von Hanns-Jürgen M. (yogy)


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Ach ja, siehe meine Beiträge von Juni 2016, auch bezüglich der ominösen 
D6

von Christian (Gast)


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Hallo, danke für ihre Tipps!
Der Fehler war in der Polybox mit den Widerständen. 2 sind beim Messen 
unendlich gewesen!
Es sind 470 Ohm Widerstände. Hab sie erneuert und jetzt läuft das ding 
wieder!
DANKE ihnen!!!
M.f.G.

von Hanns-Jürgen M. (yogy)


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Gern geschehen.

mfg Yogy

von Lutz T. (lutz_t)


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Hallo,

ich besitze auch ein Bosch Induktionsfeld, NIV675B17E. Dieses zeigt zwar 
keine Fehlermeldung, allerdings funktioniert die Platte vorn rechts 
nicht mehr, es sind nur ständige Relais-Geräusche zu hören. Ein leises 
ticken im Takt der Relais ist vom Topfboden aus zu hören. Wenn man den 
Topf wegnimmt dann geht die Anzeige auf 0, so wie es auch sein soll. Die 
anderen Felder funktionieren bestens. Hat jemand vielleicht einen Tip 
was das sein könnte? Ich wollte erst einmal versuchen ein paar Infos 
einzufangen bevor ich dran rum fummle. Ganzen Herd stromlos machen hat 
nix gebracht.

Mfg

von Hanns-Jürgen M. (yogy)


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Da muss ich leider ziemlich passen. Aber ich vermute, daß die Ursache 
bei der Leistungselektronik für die Platte zu suchen ist.

Wichtige Frage:
Trat der Fehler plötzlich und endgültig auf, oder gab es Tage, andenen 
es funktionierte und an anderen Tagen nicht mehr?

Und: Welches Relais taktet? Vielleicht mal ein Photo machen und darauf 
die Position markieren. "Taktgeräusche" könnten auf vom Topfboden 
erzeucgt werde, wenn die Induktionsspule Strom bekommt.

Wie erwähnt, bei Leistungselektronik muß ich aber leider passen...

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Ich weiss: hätte hätte Fahrradkette.

Trotzdem mal die Aufrechnung:
Wäre ich auf Kundendienst angewiesen und
hätte ich 1995 auf Induktion umgestellt (sofern verfügbar)
und wäre das dann heutige Qualität der Geräte:

Ich hätte bis jetzt so viereinhalb Geräte verschlissen,
wenn der ganze Mist grad mal nur 5 Jahre hält.
Na, und bei wem hielt es bis jetzt KEINE 5 Jahre...?

der KD würde statt reparieren die Preise gleich so ansetzen
dass man als naiver Kunde sagt:

>>> ach... kauf neu.

und noch 'ne Erkenntnis:
hey, ich bin mit meinem Ceranfeld total nachhaltig ;)

von Hanns-Jürgen M. (yogy)


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@J-A V

Mit Ihrer Ausssage haben Sie völlig recht. Nur das hilft den armen 
Opfern eher nicht...

Ich selber bin schon berufsbedingt Elektronik- und Technikliebhaber und 
habe auch zeitweise mit einem Induktionsherd geliebäugelt. Vorteil: 
Stromsparend und eine Kochverhalten fast wie bei einem Gasherd.

Nur meine Erfahrungen mit Schaltnetzteilen und allen anderen 
"getakteten" Dingen haben die prinzipielle Unzulänglichkeit dieser 
Lösungen gezeigt. Neben dem möglichen Auftreten von Überspannungen im 
Eingangskreis, die zum Tod des Schaltelementes führen, sind die 
pulsbelasteten Elkos der Schwachpunkt. Die verlieren alle (!) nach und 
nach ihre Kapazität.

Daher auch mein Tip: Unterhaltungselektronik immer vom Netztrennen und 
nicht im Standby laufen lassen. Der Standby-Betrieb ist aufgrund der 
extrem kurzen Strompulse viel schädlicher für die Elkos als der 
"Leistungsbetrieb"

Aber ich komme vom Thema ab. Mein Fazit meiner "Erlebnisse" und diesen 
Threads ist ganz klar, bei mir kommt kein Induktionsherd in die Küche. 
Unser Ceranfeld funktioniert seit 1995!

Viele Grüße, Yogy

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Hanns-Jürgen M. schrieb:
> Mit Ihrer Ausssage haben Sie völlig recht. Nur das hilft den armen
> Opfern eher nicht...

schon klar.
Aber es könnte evtl Leute dazu bringen,
sich wieder rein ohm'sche Verbraucher anzuschaffen,
den man elektromechanisch schalten kann.

Und wenns was gebrauchtes ist:
Die Leute schmeissen zur genüge den unbequemen Kram raus
(was ist daran unbequem???) und schaffen sich Induktionsgelumpe an.

was ist am Induktionsherd stromsparend?
Das was man am Strom spart,
schmeisst man mit defekten Geräten doppelt weg.

von Hanns-Jürgen M. (yogy)


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> was ist am Induktionsherd stromsparend?
> Das was man am Strom spart,
> schmeisst man mit defekten Geräten doppelt weg.

In suma richtig, deswegen rate ich auch jedem von den Induktionsherden 
ab!

von Lutz T. (lutz_t)


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Hallo Induktionherdhasser,

euch ist schon klar das "Ceran" auch auf meinem Induktionsherd steht? 
Also habe ich auch ein Ceranfeld. Nur moderner. Der Herd läuft jeden 
Tag, die Elektronik hat hier nix zu lachen, aber es funktionierte bis 
jetzt gut. Nun ist halt ein kleines Bauteil im Himmel, das wird auch 
wieder. Habt ihr auch keine Brennwerttherme aber dafür noch Kachelöfen 
mit Braunkohle-Hunger?


Hallo Hans-Jürgen,

Hanns-Jürgen M. schrieb:
> Da muss ich leider ziemlich passen. Aber ich vermute, daß die Ursache
> bei der Leistungselektronik für die Platte zu suchen ist.
>
> Wichtige Frage:
> Trat der Fehler plötzlich und endgültig auf, oder gab es Tage, andenen
> es funktionierte und an anderen Tagen nicht mehr?


Fehler trat plötzlich auf, ließ sich auch nicht wieder verbessern.


>
> Und: Welches Relais taktet? Vielleicht mal ein Photo machen und darauf
> die Position markieren. "Taktgeräusche" könnten auf vom Topfboden
> erzeucgt werde, wenn die Induktionsspule Strom bekommt.
>
> Wie erwähnt, bei Leistungselektronik muß ich aber leider passen...

Ich hab das Teil (Fachbegriff: "Induktionsgelumpe") noch nicht geöffnet, 
es sind definitiv Relaisgeräusche, die hört man immer nach dem 
einschalten einer Platte, die hören aber normalerweise nach 2-3s auf. 
Bei der betroffenen Platte hört das nicht auf, erst mit Topf wegnehmen 
oder ausschalten der Platte. Da der Topf ja offensichtlich erkannt wird 
gehe ich davon aus das die Induktionsspulen nicht defekt sind. Zum 
Öffnen des Kochfeldes fehlte bis jetzt die Zeit, ich wollte erst einmal 
Infos sammeln. Ein Schaltplan der Leistungselektronik ist scheinbar auch 
nicht aufzutreiben, sehr schade. Ich werde natürlich versuchen den 
Fehler zu finden und die Platine zu reparieren, gegen eine neue tauschen 
kann ja jeder.

Gruß Lutz

von Hanns-Jürgen M. (yogy)


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Lutz T. schrieb:
> Hallo Induktionherdhasser,

**ggg**

Nein, kein Induktionsherdhasser, nur ein Schaltnetzteilhasser (in meinem 
Fall).

> ...
> Habt ihr auch keine Brennwerttherme aber dafür noch Kachelöfen
> mit Braunkohle-Hunger?
>

Nein, ich habe keine Brennwerttherme, auch keinen Kachelaofen, ich heize 
mit Öl. Und beim Heizkesseltausch vor 6 Monaten habe ich mich gegen 
Brennwert entschieden. Für 3..maximal 5 % Heizöleinsparung sprich 
maximal 250 l/jahr nehme ich keine Mehrkosten (bei Eigenmontage) incl. 
12m Edelstahlkamin von rund 8000 EURO in kauf, sprich: Ich akzeptiere 
hier keine Amortisationszeiten von über 5 Jahren. Bei einem Hausneubau 
sähe das ggf. anders aus, aber wer will heute noch "neu bauen" bei den 
staatlich verordneten Mehrkosten? Okay, das ist ein anderes Thema.

Zurück zum Herd:

Auch ich habe, wie die anderen Teilnehmer hier auch, keinen Schaltplan 
oder gar eine Serviceanleitung gefunden. Da hilft nur "basteln". Der 
eine oder andere hier hat das auch geschafft, eine "tote" Kochstelle 
wieder zum Leben zu erwecken. Also: Good luck, wegschmeißen kannst Du 
das Ding bzw. die zug. Leiterkarte immer noch.

Ich persönlich würde dort alle Halbleiter und alle Kondensatoren (Elkos 
und "dicke" Folienkondensatoren, und falls vorhanden, alle Tantals, 
tauschen. Und dann prüfen...  Sind auch noch alle Leiterbahnen 
vorhanden? Ein Teilnehmer hier im Thread  hatte verbrannte 
"Leiterbahnsicherungen".

Viele Grüße

yogy

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Lutz T. schrieb:
> Nun ist halt ein kleines Bauteil im Himmel, das wird auch wieder

klar, unsereins kann das fixen.
Millionen andere nicht.

es wäre mir schon lästig, wenn ich mir was kochen würde,
mir läuft das Wasser im Mund zusammen und dann:

fopp - aus

von Lutz T. (lutz_t)


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Ihr habt ja schon recht, allerdings suchen die meisten hier Rat und Tat 
für vorhandene Defekte und keine Vorträge über technologisch bedingte 
Fehlkäufe. Ich gebe zu das ich in vielen Dingen ein Technikfreak bin, 
bei der neuen Küche sollte auch mal etwas High-Tech dabei sein, deswegen 
Induktion. Nur selber testen macht schlau. Die hohe Ausfallquote mit 
gesalzenen Reparaturkosten gibts ja auch wo anders, Autobranche zum 
Beispiel. So schnell kommt mir aber die Induktionsplatte nicht weg, das 
kocht sich nämlich recht gut bis jetzt, und das täglich. Wenn ich das 
Teil wieder hinbekomme werde ich berichten. Trotzdem danke fürs lesen 
und beachten.


Gruß

von Jörg S. (schartiie)


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Hallo,
ich habe einen Neff T46BT60 mit defektem Bedienteil. Die Touch-Elemente, 
kleine graue Kästchen die auf die Platine geklipst sind, reagieren nur 
auf Berührung mit gewissem Druck (was nur geht, wenn die Ceranscheibe 
nicht aufgelegt ist).

Mit der Scheibe funktionieren sie nicht mehr. Der Grund dürfte wohl ein 
mangelnder Kontakt der kleinen Gummilippen an den Kästchen sein. 
Eventuell reicht eine Reinigung mit Isopropanolalkohol aus (habe ich 
aber gerade nicht im Hause). Probiere ich morgen.

Besser wäre sicherlich eine Erneuerung der Bauteile (nicht des ganzen 
Moduls!). Müssen ja nur reingeklipst werden.

Hat jemand eine Ahnung, wo man die Teile einzeln bekommen kann?

Viele Grüße

Jörg

von hinz (Gast)


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Wie heißt denn der 16-Beiner?

von Jörg S. (schartiie)


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Hallo hinz,

da muss ich heute Abend mal nachsehen und die Info nachliefern.

Glaubst Du, der IC oder die ICs sind kaputt oder haben Lötfehler (sieht 
nicht danach aus)?

Ich glaube die ICs sind es nicht, denn wie beschrieben funktionieren die 
Touch-Felder (leider nur ohne Glas) wenn man halt Druck ausübt mit dem 
Ergebnis, dass die Kontaktfahnen aus (leitendem) Gummi auf die 
Kontaktflächen auf der Platine gedrückt werden. Die Kästchen sind 
wahrscheinlich mit einer leitenden Farbe/Beschichtung versehen, die hier 
und da ein wenig abbröselt. Vielleicht ist dadurch auch die 
Leitfähigkeit des ganzen reduziert. Leitlack könnte das womöglich 
verbessern...

Viele Grüße
Jörg

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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> Eventuell reicht eine Reinigung

schon gemacht?

Jörg S. schrieb:
> mit einer leitenden Farbe/Beschichtung versehen

sind diese Kontaktflächen evtl auch aus Silber,
das nur etwas schwarz werden will oder schon ist?

von Jörg S. (schartiie)


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Hallo,

ja schon gereinigt, hat aber nichts gebracht.

Die Kontaktstellen sind glänzend silbern (sieht nach einem Standard 
Lötpad aus). Sie sind nicht angelaufen.

Ich habe schon überlegt, da mal etwas Lötzinn aufzubringen...

Nochmal die Frage: Hat jemand Ahnung ob und wo man die Kästchen als 
Ersatzteil kaufen kann...

Viele Grüße

Jörg

von hinz (Gast)


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Jörg S. schrieb:
> Glaubst Du, der IC oder die ICs sind kaputt oder haben Lötfehler (sieht
> nicht danach aus)?

Nein, aber oft kann man aus dem Datenblatt oder der AppNote auf die 
passenden Teile kommen.

von Oldwood12 (Gast)


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Defekt am Induktionsherd Bosch PIB 75M24E/02
2019-02-26
Rechte vordere Platte auf Boost in Betrieb mit kleiner Pfanne (Schmalz 
schmelzen).
Links vorne auch Betrieb?->

Lauter Knall, Leitungsschutzschalter fällt.- Wieder eingelegt. Rechts 
Fehlermeldg. m. kopfstehender6

Pfanne links vorne in Betrieb genommen, Sauerkraut in Schmalz gedünstet, 
Würstel dazu und geröstet, -kein Ausfall der linken Seite.
Nach dem Essen:

Platte ausgebaut und mit Messung Defekt an IRGP4068 festgestellt. F2 war 
wie schon auf anderen Bildern ersichtlich an allen 5 
Stellendurchgebrannt
(Anm.: F steht für fuse es ist also eine Sicherung unter Verwendung von 
5 nacheinander geschalteten dünnen und ganz kurzen Leiterbahnen. Im 
Normalbetrieb wird die in Ihnen entstehende Wärme über die großen 
benachbarten quadratischen Flächen abgeführt. Beim Durchschmelzen 
entsteht zunächst ein Lichtbogen, der weiterfließende Kurzschlussstrom 
schmilzt die nächste kleine Leiterbahn, usw. bis alle 5 durchgebrannt 
sind. Dadurch wird ein Größerwerden jedes einzelnen kleinen Lichtbogens 
und damit eine umfassende Zerstörung und eventuell ein Brand 
verhindert).

2019-02-27
 Einengung der Defekte auf 2. Und 3. IRGP4068. ->
Je ein Transistor für die re vordere und re hintere Platte defekt, wobei 
einer gegen +liegt (oberer Zweig) und einer gegen- (Masse, damit unterer 
Zweig).
Da zu dem Zeitpunkt noch nicht bekannt war, welche Bauteile die Treiber 
für die IRGPs sind, wurden diese nicht untersucht, wohl aber nach Ausbau 
der defekten IRGPs zwischen Gate u. Emitter jeweils gleiche Widerstände 
von ca. 10k gemessen (bei den verbliebenen IRGPs an ihren Anschlüssen, 
bei den ausgelöteten an den Platinenpunkten für b und e). Damit war 
klar, dass die Treiber keinen Kurzschluss machen, ihre ordnungsgemäße 
Funktion war aber nicht nachgewiesen.

Nun den 4.IRGP ausgebaut und auf den Platz des nun fehlenden 2.IRGP 
versetzt, in der Hoffnung, dass die vordere re Platte nun funktioniert.

Dies war auch kurzzeitig (bis zur Erwärmung der Elektronik) der Fall. 
Dann aber war die re vordere Platte nicht mehr startbar mit Anzeige des 
obigen Fehlers.

Vergleich des Zustandes der li und re Hälfte (später im kalten Zustand):
-Einschalten mit Hauptschaltertaste:
1. Alternatives Anwählen aller re und li Platten ohne Töpfe->Aufleuchten 
von zugehöriger 0.0 Daueranzeige für jeweils ca. 10s, dann Ausschalten 
des gesamten Gerätes.
2.Alternatives Anwählen aller re und li Platten ohne Töpfe, danach 
gleich Anwählen von z.B. Stufe 1-> blinkende Anzeige 1.0 (im 
Sekundentakt) für ca. 90s, danach wie 1.
3.Anwählen der re hinteren Platte (ohne Transistoren, s.oben!) mit Topf 
und Stufe 1->mit ca. 0,5s verzögert schaltet eines der Relais mit 
Daueranzeige1.0 auf ca.1s, dann blinkendes 1.0 ca. 8mal -> Relais fällt 
ab und es blinken abwechselnd 6 und kopfstehende 6. Nur ausschaltbar mit 
Ausschalten an der Hauptschaltertaste.
4.Anwählen der re vorderen Platte (mit Transistoren, wobei der 2. Von 
Position 4 vorgesetzt wurde, s.oben!) mit Topf und Stufe 1 -> Platte 
wärmt manchmal mit 1.0 Daueranzeige solange Elektronik kalt ist. Nach 
auch nur geringer Erwärmung der Elektronik unregelmäßiges Verhalten-> 
Erwärmendes Topfes mit 1.0 Daueranzeige auf ein paar Sekunden, dann 
Geräusch wie Flattern eines Relais oder Funkenüberschlag(?), 1.0 blinkt 
Erwärmung aus.

Aus Pkt. 1 bis 4 ergeben sich viele Schlußfolgerungen…..

Verwendung der linken Herdhälfte zu Kochzwecken:
Solange Elektronik kalt ->normales Verhalten in allen Kochstufen. 
Ventilator läuft  nicht an, offenbar da seine Speisung über die re 
Kochplattenhälfte erfolgt(?). Wenn Elektronik sich erwärmt, Ausschalten 
des Heizbetriebs und Anzeige springt auf alternierendes d und 3, 
unabhängig von vorher eingestellter Stufe.

Um ca. 20€ Bestellung von 10Stk IRGP4068 für Versuche.
Fortsetzung folgt.

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Oldwood12 schrieb:
> Fehlermeldg. m. kopfstehender6

also mit einer 9 ?

von Oldwood12 (Gast)


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Nein, habe mich offenbar missverständlich ausgedrückt: 6 steht wohl am 
Kopf, ist aber nicht zentrisch gespiegelt (ums Zentrum um 180grad 
gedreht), sondern um die horizontale Mittellinie gespiegelt (steht also 
auch am Kopf, d.h. Ringlein oben, Schwänzchen unten), aber somit keine 
"9", sondern eine seitenverkehrte 9.

Korrektur zum ersten Bericht: Linker Herdteil (vordere linke und hintere 
linke Platte) gehen ganz normal, Ventilator springt ohnehin an. Hatte 
ihn beim obigen Versuch falsch angesteckt und das erst entdeckt, als ich 
nochmals öffnete und mit externen Ventilator kühlen wollte.

Herd geht also jetzt linksseitig.

Weiters habe ich zwar die Funktion von F2 erklärt, da in etlichen 
früheren postings darüber gerätselt wurde, habe aber nicht erwähnt, dass 
ich als erste Tätigkeit die 5 durchgebrannten Stellen mit ganz dünnen 
Litzenüberbrückt habe (nach penibler Entfernung der schwarzen Stellen 
und der von den Lichtbögen verursachten Cu-Niederschläge). F2 sollte man 
nicht mittels einer einfachen 20mm Glasrohsicherung ersetzen, wenn man 
bei einem spätern KSchluss ein Feuerwerk verhindern will. Die kleinen 
Glasrohrsicherungen haben nicht die erforderliche Schaltleistung!

Fortsetzung folgt.

von hinz (Gast)


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Oldwood12 schrieb:
> F2 sollte man
> nicht mittels einer einfachen 20mm Glasrohsicherung ersetzen, wenn man
> bei einem spätern KSchluss ein Feuerwerk verhindern will. Die kleinen
> Glasrohrsicherungen haben nicht die erforderliche Schaltleistung!

Man wird gar keine 20A Sicherung in 5x20 bekommen.

Aber auch bei den vorgesehenen 6,3x32 sollte man auf das Schaltvermögen 
achten.

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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mach'n Bild

von Oldwood12 (Gast)


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Bild geht dzt nicht. Herd ist wieder zu, eingebaut und es wird auf der 
li Hälfte gekocht.

Erst nach (- wann auch immer -) Lieferung der IRGPs gehtsweiter.

von Oldwood12 (Gast)


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20A für F2 sicher zu hoch, da mit F2 nur die re Hälfte des Herdes 
abgesichert wird, sollte wahrscheinlich 15A (träge) sein.

von hinz (Gast)


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Oldwood12 schrieb:
> 20A für F2 sicher zu hoch, da mit F2 nur die re Hälfte des Herdes
> abgesichert wird, sollte wahrscheinlich 15A (träge) sein.

Deshalb hat der Hersteller ja "20A T" in den Bestückungsdruck 
genommen....

von Loddar (Gast)


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Hallo
Hatte auch dieses Problem. Grauen Sensorknopf vorsichtig entfernt. 
Vorsichtig das nichts abbricht. Habe vorher das was unten rausschaut ein 
wenig mit einer Flachzange zusammen gedrückt und mit einem etwas flachem 
Gegenstand (Schraubendreher oder der Flachzange) rausgedrückt. Dann mit 
einer sehr feinen Lötspite am Lötkolben ein ganz klein wenig Zinn auf 
die zwei Kontaktflächen aufgetragen. Tasten wieder eingedrückt und Zack 
alles funktioniert wieder. :-) :-) Gleich bei allen Sensoren gemacht. 
Scheint etwas zu wenig Zinn da zu sein um Kontakt zu haben.
LG
Loddar

von Lars S. (Gast)


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Leute, großartig. Eure Beiträge zum Thema D6 waren auch bei mir 
zielführend.
Ich möchte mich bei bedanken. Somit >1000€ gespart für einen neuen Ofen 
gespart. Wahnsinnn!!!!!!

tausend Dank. Ehrlich ich bin so glücklich darüber.

Gruß Lars

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Lars S. schrieb:
> Somit >1000€ gespart für einen neuen Ofen
> gespart. Wahnsinnn!!!!!!

genauso'n Wahnsinn finde ich es,
dass mein Ceran-Herd seit 1995 funktoniert
und ich bereits mehrere Schaltereinsätze aus'm Schrott gezogen habe,
die da passen, wenn's doch mal Kontaktbrand gibt.

Und dass alle, die auf Induktion umsteigen, grundsolide Technik
funktionierend wegwerfen und ab dann
jede Olympiade einen neuen Herd brauchen.

-Nachhaltgkeit? Mahlzeit!

von oldwood12 (Gast)


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Oldwood12 schrieb:
> Nein, habe mich offenbar missverständlich ausgedrückt: 6 steht
> wohl am
> Kopf, ist aber nicht zentrisch gespiegelt (ums Zentrum um 180grad
> gedreht), sondern um die horizontale Mittellinie gespiegelt (steht also
> auch am Kopf, d.h. Ringlein oben, Schwänzchen unten), aber somit keine
> "9", sondern eine seitenverkehrte 9.
>
> Korrektur zum ersten Bericht: Linker Herdteil (vordere linke und hintere
> linke Platte) gehen ganz normal, Ventilator springt ohnehin an. Hatte
> ihn beim obigen Versuch falsch angesteckt und das erst entdeckt, als ich
> nochmals öffnete und mit externen Ventilator kühlen wollte.
>
> Herd geht also jetzt linksseitig.
>
> Weiters habe ich zwar die Funktion von F2 erklärt, da in etlichen
> früheren postings darüber gerätselt wurde, habe aber nicht erwähnt, dass
> ich als erste Tätigkeit die 5 durchgebrannten Stellen mit ganz dünnen
> Litzenüberbrückt habe (nach penibler Entfernung der schwarzen Stellen
> und der von den Lichtbögen verursachten Cu-Niederschläge). F2 sollte man
> nicht mittels einer einfachen 20mm Glasrohsicherung ersetzen, wenn man
> bei einem spätern KSchluss ein Feuerwerk verhindern will. Die kleinen
> Glasrohrsicherungen haben nicht die erforderliche Schaltleistung!
>
> Fortsetzung folgt.

Nun die Fortsetzung:
Die GP4068D sind aus Feernost eingetroffen.
Eingelötet; nun funktioniert auch die rechte vordere Platte, allerdings 
streikt nach wie vor die rechte hintere.
Habe alle g-e Widerstände (10k) ausgelötet, um die g-e-Strecke messen zu 
können, war ok.Habe irrtümlich einen der hinteren Treiberbausteine 
verdächtigt,auch ausgelötet, da kein Ersatz lagernd, schnell getestet, 
hat normal geschaltet. Habe den Leistungsteil der Schaltung aufgenommen 
und bin darauf gekommen, dass die beiden Leistungstransistoren der 
hinteren Platte bei "Boost" zu den vorderen parallelgeschaltet werden 
über das "Boostrelais"; die hintere Induktionsspule, deren Strommessung 
und die Schwingkreiskondensatoren CRH11 bis 13 und CRL11 bis 13 sind 
dabei stillgelegt. (Deshalb steht in der Betriebsanleitung, dass bei 
Boostbetrieb der vorderen Platte die hintere nicht benützt werden kann).
Da die vordere Platte auch in Booststellung funktioniert, ist ein Fehler 
an der Ansteuerung der beiden hinteren Leistungstransistoren und an 
ihnen selbst auszuschließen, da sie ja parallel benützt werden.

Dies ist der derzeitige Stand. Da der Herd ohne der re hinteren Platte 
ganz gut benützbar ist, habe ich ihn zugemacht und er ist mit 3 Platten 
verwendbar.

von Sascha P. (sascha_p69)


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Hallo, mich hat es nun auch mit F0 (halbseitige Lähmung) erwischt und 
das Kochfeld liegt nun schon 2-3 Wochen offen rum.

Es is ein Siemens EH787502/01.

Es ist nicht das gleiche ELIN(P0221623), es sieht so aus als wäre es der 
Vorgänger.
Es hat noch kein TOP254GN.
Die 5V und 24 sind stabil und auch die NTCs für die Felder scheinen 
okay.

Dioden und Widerstände zeigen keine Auffälligkeiten (Sichtprüfung und 
Messung soweit eingebaut möglich.)

Falls jemand eine Idee für einen Schubser in die richtige Richtung parat 
hat, wäre ich sehr dankbar.

Viel Grüße
Sascha

von Hanns-Jürgen M. (yogy)


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Ich hatte auch einmal das "Vergnügen" mit dem Siemens-Herd meines 
nachbarn. Ursache dort waren hochohmig gewordene 470 Ohm Widerstände in 
der Polybox (Poly-Box). Suche hier im Thread mal nach den Beiträgen 
(nicht ur meine), die das Wort "box" beinhalten. Vlt. ist es ja die 
Ursache.

Die Widerstände beim Siemens (u.a.?) in der Polybox sind IMHO genauso 
ein "Standardfehler" wie die ominöse D6.

Good Luck.

von Sascha P. (sascha_p69)


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Hanns-Jürgen M. schrieb:
> Ursache dort waren hochohmig gewordene 470 Ohm Widerstände in
> der Polybox (Poly-Box)

Erst einmal danke für die schnelle Antwort, jedoch gibt es die Polybox 
meines Wissens nur bei Kombigeräten.
Es gibt allerdings im Umfeld des Netzteils 2 470 Ohm Widerstände, die 
sind 'leider' okay.

von Christian S. (chris02)


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Sascha P. schrieb:
> Hanns-Jürgen M. schrieb:
>> Ursache dort waren hochohmig gewordene 470 Ohm Widerstände in
>> der Polybox (Poly-Box)
>
> Erst einmal danke für die schnelle Antwort, jedoch gibt es die Polybox
> meines Wissens nur bei Kombigeräten.
> Es gibt allerdings im Umfeld des Netzteils 2 470 Ohm Widerstände, die
> sind 'leider' okay.

Mit deiner Vermutung liegst du richtig. Die Polybox dient als 
Schnitstelle zwischen Backofen und Kochfeld, wenn es sich um kein 
autarkes Kochfeld handelt. Deins ist aber autark, daher hast du auch 
keine Polybox.

Poste doch mal Bilder von der gesamten Vorder- und Rückseite deiner 
Elektronik.

von Sascha P. (sascha_bln)


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Christian S. schrieb:

> Poste doch mal Bilder von der gesamten Vorder- und Rückseite deiner
> Elektronik.

Gib mir etwas Zeit, ich hoffe ich schaffe es morgen Nachmittag.
Wobei bei einer kompletten Abbildung wohl keine Defekte mehr zu erkennen 
sein werden.

von Christian S. (chris02)


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Defekte sind meistens eh nicht optisch zu erkennen sondern messtechnisch 
zu ermitteln.

Ob bis morgen Nachmittag in Ordnung ist, musst du beurteilen. Nicht, 
dass du verhungerst :D

von Sascha P. (sascha_p69)


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Christian S. schrieb:
> Nicht,
> dass du verhungerst :D

Okay, überredet, aber die Qualität ist der späten Stunde geschuldet.

von Hanns-Jürgen M. (yogy)


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Auch wenn keine Polybox vorhanden ist, so wird doch IMHO die 
Fuktionalität (Phasenkontrolle) anderswo vorhanden sein...  Ich würde da 
mal von den Eingangsquellen der Netzstromversorgung ausgehend suchen, ob 
da nicht irgendwelche Optokoppler über (vermutlich SMD) Widerstände 
betrieben werden.

von Sascha P. (sascha_p69)


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Hier noch einmal eine Version mit Tageslicht. Ich hätte sie auch als 
Poster anhängen können, aber das wird nicht so gern gesehen...

von Sascha P. (sascha_p69)


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Hanns-Jürgen M. schrieb:
> Ich würde da
> mal von den Eingangsquellen der Netzstromversorgung ausgehend suchen, ob
> da nicht irgendwelche Optokoppler über (vermutlich SMD) Widerstände
> betrieben werden.

Also der Optokoppler ist auf dem 'bottom' Bild zu sehen(es sind mehrere 
Optokoppler da, aber es geht um den gelblich-weißen(TLP181) in der Nähe 
vom LM392 und dem IPS15HI-SO. Auf der Oberseite gibt es dann deine 
erwähnten 470 Ohm Widerstände an der Stelle, in dem Fall sind es nur 
460iger mit leichter Zugabe(465+466). Ich werde mal noch weiter mit 
meinen Nadel darin rumstochern, obwohl ich langsam denke, das Netzteil 
ist auszuschließen. Zumal die Spannung ja auch am Konnektor zum 
Touchpanel anliegt und das auch stabil.

von Hanns-Jürgen M. (yogy)


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Die 470 Ohmer und die zug. Optokoppler sind IMHO keine funktionalen 
Komponenten des Netzteils sondern dienen nur der "Netzvorhanden" 
Detektion, vlt. auch Feststellung der Nulldurchgänge.

Bei "meinem" Problemkind damals lief auch das Netzteil (die 
Kleinspannungen waren vorhanden), obwohl die Widerstände hochohmig 
geworden waren. Als Ursache vermute ich, daß sie zu schwach 
diemensioniert waren/sind, das auf einen Serienfehler hindeuten könnte.

von Christian S. (chris02)


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Sascha P. schrieb:
> Hier noch einmal eine Version mit Tageslicht. Ich hätte sie auch als
> Poster anhängen können, aber das wird nicht so gern gesehen...

Quali reicht mir, da ich die selbe Platine vor mir habe. Habe noch eine 
funktionsfähige darum liegen.

Mess mal R48 und R49, diese könnten für die Netzsspannungsmessung sind.

von Sascha P. (sascha_bln)


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Christian S. schrieb:

> Mess mal R48 und R49, diese könnten für die Netzsspannungsmessung sind.

Dafür müsste ich zunächst jeweils ein Bein anheben(auslöten), da sich 
darüber die Kondensatoren entladen. Mal sehen ob ich das gleich noch 
schaffe.

von Sascha P. (sascha_p69)


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Also beide Widerstände sind okay, einer ist mit 764kΩ gerade noch in der 
2% Toleranz.

von Christian S. (chris02)


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Da fällt mir auch aktuell nichts ein.

Was ich dir noch anbieten kann, dass du mir die Platine mal zusendest 
und ich sie mir angucke und messe.

von Sascha P. (sascha_bln)


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Danke für das Angebot, aber ich werde erst einmal selbst weitersuchen. 
Noch habe ich nicht ganz aufgegeben.
Wobei ich zugeben muss, ich brauche schon etwas länger, habe zwar mal 
was in der Richtung gelernt und auch praktiziert, aber das ist so ca. 25 
Jahre her, seitdem fast ausschließlich IT...

Der Aha-Effekt läßt daher öfter länger auf sich warten, oder bleibt auch 
mal aus ;-).

von Christian S. (chris02)


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Wenn man den Fehler selber findet ist das was anderes und man(n) stolz, 
kann ich verstehen.

Wenn du noch Fragen bei deinen Messungen hast, hau sie raus.

Ansonsten melde dich einfach per PN :)

von Sascha P. (sascha_bln)


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Danke für das Angebot, werde ich machen.

von oldwood12 (Gast)


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hi sascha p.,
möchte mich ja nicht einmischen, aber R48 sieht auf dem bild aneinem 
ende stark verfärbt aus; dem ist sicher warm geworden.

von Sascha P. (sascha_bln)


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Hi oldwood12,
Warm mag ihm geworden sein, solche Wärmeablagerungen gab es an einigen 
Stellen, aber leider bisher keine wo ein Defekt festzustellen war. So 
war es auch hier. Bisher habe ich auch eher bräunliche Verfärbungen 
gesehen, wenn die Wärme durchgeschlagen ist.
Werde wohl nach Ostern mal eine Elkokur machen und schauen das ich die 
NTC auf dem Board ersetzt bekomme.

von Ben314 (Gast)


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Hello,
I have an issue on BOSCH PIL645R14E induction table (use elin IH5-I left 
power and control board).

Issue description: starts correctly and stops suddenly after 5 minutes. 
The display is not powered on during the issue. Work again for a while 
after cutting the 220Vac power during 5 seconds.

Investigation:  The 330Vdc after the diode bridge is always correct 
(measured on the bridge component DF10, BRGPS marking on PCB).
The +5Vdc and +24Vdc (on the connector to the display/touch pad) are at 
0V during the issue, but at +24Vdc and +5Vdc when in the off and state.
It means that the flyback DC/DC is shutted down. The DC/DC is controlled 
by the TOP254GN (UPS PCB marking, SOIC7 surface mount package) 
component, which has a thermal security power off.
It is solved after changing the TOP254GN component.

Solution: Change the TOP254GN component.

Hope it can help someone...

von Martin (Gast)


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Hallo,
Ich habe auch einen Ausfall meiner linken Induktionsfelder meines Neff 
zu beklagen.
Nach öffnen habe ich folgende verbrannte Stelle auf der Platine 
gefunden: siehe Bild. Mein Problem: was war da mal, war da die 
berüchtigte D 6 Diode?
Wer kann helfen?
Besten Dank!

von hinz (Gast)


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Martin schrieb:
> was war da mal

Da war ein wenig Kupferleiterbahn, als Sicherung.

von ichbin (Gast)


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hinz schrieb:
> Da war ein wenig Kupferleiterbahn, als Sicherung.

Siehe auch Saschas Bilder vom 14.04. und 15.04.

von Maschinenstürmer (Gast)


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Ich finde diesen Thread ganz interessant und freue mich über Eure 
Reparaturerfolge.

Andrerseits bin ich etwas schockiert über die häufigen Ausfälle in der 
Praxis mit dieser Induktionsherd Technik. Man hat den Eindruck die ELIN 
Leute haben das doch nicht so gut im Griff wie man hoffen sollte. Wenn 
man Eure Forums Beiträge aufs ganze Land projiziert, scheinen die 
Gesamtausfälle ja geradezu epidemische Formen angenommen zu haben. Kein 
Induktionsherd sollte innerhalb von 10 Jahren ausfallen. Aber der 
Hersteller scheint kein Interesse zu haben den Puls der Nation zu fühlen 
und systematische Fehler durch ein Neudesign der betroffenen 
Schaltungsteile zu beheben. Wenn das tatsächlich der Fall sein sollte 
werden die armen Konsumenten wieder mal ordentlich veräppelt und 
ausgenommen. Wie lange soll das noch so weitergehen? High-Tech wirklich 
um jeden Preis?. Modern sein zu wollen? Oder täuscht der Schein?

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Maschinenstürmer schrieb:
> Aber der
> Hersteller scheint kein Interesse zu haben den Puls der Nation zu fühlen
> und systematische Fehler durch ein Neudesign der betroffenen
> Schaltungsteile zu beheben.

und solange da politisch nicht gegengesteuert wird,
sage ich:
Haben wir kein Ressourcen- und Klimaproblem.

ein Bügeleisen braucht keine Elektronik.
ein Herd auch nicht.
ein (...) etcpp

von hinz (Gast)


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Maschinenstürmer schrieb:
> Oder täuscht der Schein?

Es melden sich hier nur Leute mit defektem Kochfeld...

von Martin (Gast)


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Danke, hätte ich selber drauf kommen können...habe alle Dioden 
durchgemessen, scheinen ok. Kann es sein das diese Sicherung ohne 
weiteren Defekt durchbrennen kann? Und wie finde ich heraus wie stark 
die war?

Danke , interressantes Forum! Mein Neff ist übrigens 12 Jahre alt, bei 
täglichem intensiven Gebrauch. Bei soviel Elekronik ist die Gefahr 
natürlich groß. Bei den Autos ist es nicht anders: früher konnte man 
einfach den Defekt lokalisieren und mit geringen Kosten beheben, heute 
tauscht man nur noch ganze Baugruppen, weil keiner mehr 
durchblickt....und das Geschäftsmodell rechnet sich für die 
Hersteller...

Grüße!

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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hinz schrieb:
> Maschinenstürmer schrieb:
>> Oder täuscht der Schein?
>
> Es melden sich hier nur Leute mit defektem Kochfeld...

und wieviele melden sich mit defektem "Widerstandsherd"?

von hinz (Gast)


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● J-A V. schrieb:
> hinz schrieb:
>> Maschinenstürmer schrieb:
>>> Oder täuscht der Schein?
>>
>> Es melden sich hier nur Leute mit defektem Kochfeld...
>
> und wieviele melden sich mit defektem "Widerstandsherd"?

Den kann ja jeder Heimwerker reparieren.

von hinz (Gast)


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Martin schrieb:
> habe alle Dioden
> durchgemessen, scheinen ok.

Dioden?


> Kann es sein das diese Sicherung ohne
> weiteren Defekt durchbrennen kann?

Sicher nicht.


> Und wie finde ich heraus wie stark
> die war?

Auf vergleichbaren Teilen findet man T20A.

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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hinz schrieb:
> Den kann ja jeder Heimwerker reparieren.

nicht wirklich...

von hinz (Gast)


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● J-A V. schrieb:
> hinz schrieb:
>> Den kann ja jeder Heimwerker reparieren.
>
> nicht wirklich...

War schon im Paläolithikum so.

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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solche Kommentare sind unnötig und lächerlich.

von hinz (Gast)


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● J-A V. schrieb:
> solche Kommentare sind unnötig und lächerlich.

Dann lass sie doch einfach.

von Werner (Gast)


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Hallo Techniker,

wir haben ein Induktions-Kochfeld von Siemens:
EX875LYC1E.
Mittlerweile müssen wir vor JEDER Benutzung die beiden Sicherungen
ausschalten, ein wenig warten und wieder einschalten.
Nach solch einem Reset funktioniert das Kochfeld wieder.

Wenn das Kochfeld nach dem Kochen irgendwann ausgeschaltet
wird, ist beim nächsten Mal aber wieder der gleiche Vorgang
erforderlich.

Habt Ihr einen Lösungsansatz???

Herzlichen Dank.

von Hanns-Jürgen M. (yogy)


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ungewöhnliche Fehlererscheinung.

Vielleicht liegt es an der "Polybox", siehe die Beiträge ab  21.06.2016 
13:46.

Falls die dortigen Widerstände kurz vor dem Hitztod stehen, könnte ein 
kurzzeitiges Abschalten der Stromversorgung als Workaround funktionieren 
???????

Also ich würde hier die Widerstände mal tauschen... Vielleicht gegen 
höher belastbare Typen?

Viel Erfolg

Yogy

von Werner (Gast)


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Wenn ich es recht verstehe, wird die Polybox doch nur bei der 
Kombination mit Kochfeld UND Backofen verwendet.

Mein Kochfeld ist ein autarkes Kochfeld mit direktem und alleinigem 
Anschluss von L1 und L2.

von Hanns-Jürgen M. (yogy)


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Hmm, da bin ich überfragt.

Nur ich denke, daß die Phasenüberwachung auch bei einem "nackten" 
Kochfeld irgendwo vorhanden sein muß. Die besagten Vorwiderstände 
reduzieren die Netzphasenspannungen (bzw. den Strom) vor dem/den 
nachgeschalteten Optokoppler/n. Und diese Widerstäbde sind etwas schwach 
dimensioniert.

Nur so ein Tip von mir, ob das im vorliegenden Fall zutrifft, weiß ich 
nicht. Es war "damals" auch das einzige Mal, daß ich einen 
Induktionsherd auf dem Labortisch hate.

von Werner (Gast)


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Hallo Yogi,

danke für Deine Infos.
Dann werde ich mir das Kochfeld einmal zerlegt anschauen.

Es gibt ja offensichtlich so GAR KEIN Induktions-Kochfeld, dass als
zuverlässig einzustufen wäre...

Denn die Fehler bei unserem Kochfeld fingen ja schon kurz nach
dem Kauf an.

Der Siemens-beauftragte Techniker sagte, wenn die Probleme nach
einem Neustart behoben sind, dann laufen die Kochfelder danach
störungsfrei...

Wohl dem, der s glaubt.

Ich würde ja auch auf ein wieder neues Kochfeld umschwenken,
wenn es denn Sinn macht. Aber damit kaufe ich mir wohl auch
wieder neue Probleme ein.
Und vom Bedienablauf macht dieses Feld eigentlich Spaß.

Bis auf die Timer-Funktionen, die ja auch ausgefallen sind...

Danke und
Grüße

Werner

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Werner schrieb:
> Neustart

welches Betriebssystm hat das Kochfeld denn?

wenn im Kochfeld wenigstens ein Bildschirm mit integriert wäre,
worauf man gleich nach Rezepten oder ähnliches rumkugeln könnte,
wäre das ja noch mal interessant.

aber wenn die Kiste lediglich warm werden soll,
kommt nur eines in Frage:
Glühdraht!
Man glaubt kaum, wie nachhaltig das durchhalten kann.

Und das beste:
Man könnte das alles für umsonst regelmässig im Vorbeifahren aufgabeln.
Und die Töpfe gleich mit.

: Bearbeitet durch User
von hinz (Gast)


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● J-A V. schrieb:
> aber wenn die Kiste lediglich warm werden soll,
> kommt nur eines in Frage:
> Glühdraht!

Holzfeuer! Und wohnen in der Höhle...

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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nun disqualifizierst Du Dich gänzlich.

von Christian (Gast)


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Hallo zusammen,

erst einmal vielen herzlichen Dank für diesen Thread, besonders an 
Joachim P., H.B. und Gaius Focus.

Yeah! Ich konnte mein 10 Jahre altes, sehr lieb gewonnenes 
Induktionsfeld von Bosch (PIB651N14E) reparieren, indem ich die Diode D6 
ersetzt habe. Für 2 Cent! Großartig.

Vorher unregelmäßiges Aufflammen der Bedienfelder. Und die Messung der 
24V- und 5V-Versorgung am 4-poligen Stecker der Bedienplatine hat ebenso 
unregelmäßige Spannungsschwankungen zw. 0V und gut 50V ergeben. Also D6 
gewechselt und Spannungsversorgung ging wieder.

Gerade ersten Kaffee gekocht. Geil!

Grüße
Christian

von Jan L. (najjannaj)


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Hallo zusammen,

ich habe eine Siemens Induktionsherdkochfeld vom Typ: EH787501 mit zwei 
gleichen ELIN-IZDA V36 Platinen.

Erst war die linke Seite und nun auch die rechte Seite kaputt. Es 
blinken an allen Stellen "-" auf. Ich hab wie empfohlen als erstes D6 
gesucht und gefunden und musste feststellen das die in Ordnung ist und 
auf der Platine nichts mit dem Stromkreislauf zu tun haben scheint. Ich 
habe 5 und 24V gemessen und beide Werte pulsieren beide stark. Sowohl 
links als auch rechts. Auf beiden Seiten gibt es ähnliche Schmauchspuren 
siehe Bilder. Die 470k Ohm Widerstände habe ich bereits ersetzt weil ich 
den Eindruck hatte das diese komische Werte beim Messen hatten. Optisch 
sehen die restlichen Dinge in Ordnung aus, die zwei Dioden habe ich auf 
dem Board durchgemessen und auch da sehen die Messwerte gut aus. 
Irgendwelche anderen Ideen?

Viele Grüße
Jan

von Hanns-Jürgen M. (yogy)


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@Jan L

Eine Möglichkeit könnten durchgebrannte (hocohmig gewordene) 
Vorwiderstände in der Phasenerkennung sein (Polybox). Suche hier mal 
nach meinen äklteren Beiträgen. Vlt. hilft es.

Good Luck

Yogy

von Jan L. (najjannaj)


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Hi Yogy,
Ich glaube das Induktionsfeld hat keine Polybox da beide Felder eine 
getrennte Stromversorgung jeweils eine Phase und einen neutraleiter 
haben. Oder wo sollte ich die Polybox finden?

Viele Grüße
Jan

von Hanns-Jürgen M. (yogy)


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Dann ist offenbar keine Polybox verbaut. Das Problem sscheint auch ein 
anderes zu sein (Pulsierende 5V/24V Versorgung). Wo sind die 
Schmauchspuren? Die dunklen Stellen auf IMG_2976 neben der Leiterbahn? 
Ist das noch der Oroginalzustand oder hast Du versucht, das abzuwischen? 
Für mich sieht das eher nicht nach Schmauchspuren aus, denn dann müßten 
auch irgednwo "Brandspuren" sein? Ich vermute eher, es sind durch 
Elektrostatik angezogene Staubpartikel??? In diesem Fall müßten sie sich 
leicht wegwischen lassen.

Pulsierende %V/24V Spannungen: Puklsieren beide Werde exakt zeitgleich? 
Wie ist die Kurvenform? Ein zyklicher Einbruch könnte auch einen 
Überlast hindeuten.. Aber bei Schaltnetzteilschaltungen muß ich leider 
passen...

Ach ja: Der Knackpunkt bei Schaltreglern ist der Elektrolytkondensator, 
der die getaktete Spannung glätten muß (C20 ?). Diese Belastung ist für 
alle Elkos tödlich. Normale elkos sind meistens direkt kaputt, die 
speziellen Low ESR Typen leben länger, aber auch nicht ewig. Bei 
TV-Geräten winken sie Schaltnetzteeile manchmal schon nach 5..6 Jahren 
ab, das die Elkos insb.  im Stand-By Betrieb mit sehr kurzen Pulsen 
belastet sind. Wie alt ist denn das Kochfeld?

Dioden: Ist neben D7 und D11 auch D9 okay?

Was sind C14 und C16 für Kondensatoren? Ich hoffe, kein Tantal (bei 
Werten über 1 uF verm. Tantal)

yogy

von Jan L. (najjannaj)


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Hi,

also heute nochmal ein kleines Update. Ich hatte auf beiden Seiten am 
Optokoppler "UREAL" dunklere Stellen gesehen, neue bestellt, 
ausgetauscht leider ohne Erfolg.

Die Bilder sind vom Originalzustand, inzwischen hab ich leider viel 
abgewischt aber die Bilder sind direkt vom öffnen. Es könnte wirklich 
Staub sein da es leicht abging aber doch recht dunkel für Staubpartikel.

Ich hab leider kein Oszilloskop da und kann daher den Kurvenverlauf 
nicht nachvollziehen. Beide Werte schwanken aber sehr ähnlich, beide 
Werte werden aber nie voll erreicht, konnte am Multimeter nie die 24 und 
nie die 5V wirklich feststellen. Bei 5 Volt maximal 4,2 und bei den 24V 
sogar nur um maximal 16,8V.

Das Kochfeld ist ungefähr 7 Jahre alt. C14 konnte ich leider noch nicht 
wirklich identifizieren (die Schrift is in Gelb und mini mini 
aufgedruckt, selbst mit Lupe lässt sich da nichts machen) und um die 
Kapazität zu messen fehlen mir hier leider auch die Möglichkeiten. C16 
ist ein 2.2nF 250VAC KX222M. D9 habe ich ebenfalls gemessen und sieht 
soweit gut aus. Ich habe nochmal ein gesamtes Bild angehängt. Ich hatte 
Masse genommen und gegen verschiedene Stellen am Board gemessen und 
überall haben die Werte geschwankt. Kann mir jemand sagen wo ich stabile 
Werte haben sollte?

Viele Grüße
Jan

von Hanns-Jürgen M. (yogy)


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Ich glaube, nun muß ich ich ferndiagnostisch passen.

Grundsätzlicher Fehlermöglichkeit wären die hoch belasteten Elkos, bei 
einem Gerät, das 7 Jahre am Netz hing (ich denke, da ist kein 
Netztrennschalter vorhanden), durchaus zu erwarten.

Also mal tauschen, kosten nicht die Welt. Wichtig: Low ESR Typen nur 
durch Low EXR typen ersetzen, und +85-Grad Typen sind nicht zwingend 
low-ESR!

Denkbar wären auch "kalte" Lötstellen. Das heutige Bleifrei-Lot ist 
nicht sehr haltbar. Also mal nachlöten.

Good Luck, yogy

von Jan L. (najjannaj)


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Danke, Elkos sind bestellt und bin gespannt ob der Fehler tatsächlich an 
einem Elko liegt, äußerlich sehen alle top aus und bei der Messung in 
der Schaltung konnte ich erstmal nichts feststellen. Ich werde 
berichten!

von Jan L. (najjannaj)


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Update: Ich hab C35 C51 C37 C20 C22 C25 C23 getauscht, leider ohne 
Erfolg. Beim ersten einschalten hatte ich zwar das Gefühl das für 3-5 
Sekunden die 5V konstant anlagen sind aber danach direkt wieder 
eingebrochen. Also alles leider ohne Erfolg bisher. Als nächstes werde 
ich nochmal UFUENTE was der AC/DC-Wandler zu scheien seint mal messen ob 
der die richtigen Spannungen anliegen hat. Langsam weiß ich aber 
wirklich nicht mehr weiter. Keiner sonst eine Idee?

von Jan L. (najjannaj)


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So ich habe den "ICE2A180Z" gemessen. Die VCC Eingangspannung schwankt 
zwischen 9.8 - 12.3V. DRAIN schwankt extremer zwischen 0 und ca. 140V. 
Allgemein hab ich das Gefühl das bereits die Wechselspannung schwankt 
zwischen 154-160V. Kann das sein oder hab ich einen Denkfehler?

von Dieter (Gast)


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Jan L. schrieb:
> UFUENTE was der AC/DC-Wandler
Hat der eine Typbezeichnung, oder ist die auch schon abgewischt?
Habe keinen Schaltplan im Thread gesucht, aber könnte vielleicht eine 
Sparvariante mit Varistor als Regelkreis ZD sein.

von Jan L. (najjannaj)


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UFUENTE ist die Typenkennung "ICE2A180Z" und fälschlicherweise von mir 
als AC/DC-Wandler benannt. Der Gleichrichter ist davor D9 ein "IR 
DF10M".

von Peter P. (peterpo)


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Falls jemand Bedarf hat, weis leider nicht mehr woher ich es habe.
Gruß
Peter

von Hanns-Jürgen M. (yogy)


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Jan L. schrieb:
> UFUENTE ist die Typenkennung "ICE2A180Z" und fälschlicherweise von mir
> als AC/DC-Wandler benannt. Der Gleichrichter ist davor D9 ein "IR
> DF10M".

Das ist sehrwohl das Spannungsregler-IC.

https://www.infineon.com/dgdl/Infineon-ICE2XXX-DS-v02_10-en.pdf?fileId=db3a304412b407950112b418cbe626ac

Ich denke, ohne Oszilloskop kommst Du nicht weiter....

BTW: Mit "DRAIN" meinst Du den Drain-Pin (Nr 5) des IC, nehme ich an. 
Daß das die Spannung extrem schwankt, ist völlig normal. Bei einem 
Schaltregler wird halt (DRAIN) geschaltet.. Man müßte jetzt die 
Schaltung der Stromversorgung analysieren, um "richtig" nachmessen 
(Oszi) zu können.

Hat das hier einer mal gemacht?

Ich muß hier ersteinmal passen, sorry

Ach ja, Brutalmethode wäre, testweise die 24 und 5 Volt extern 
einzuspeisen und das Schaltnetzteil derweil "totzulegen".

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Hanns-Jürgen M. schrieb:
> Ach ja, Brutalmethode wäre, testweise die 24 und 5 Volt extern
> einzuspeisen und das Schaltnetzteil derweil "totzulegen".

oha, was wurde ich dereinst für sowas schon angegangen...
man wäre ja inkompetent etc...
so brutal finde ich das nicht.

das erweist sich aber als durchaus dauer-praktikabel, solange 
"geräteintern"
nur die Standardspannungen 3,3  5  12 oder 24V benötigt werden

von Alexander.Ko (Gast)


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Jan L. schrieb:
> So ich habe den "ICE2A180Z" gemessen. Die VCC Eingangspannung schwankt
> zwischen 9.8 - 12.3V. DRAIN schwankt extremer zwischen 0 und ca. 140V.
> Allgemein hab ich das Gefühl das bereits die Wechselspannung schwankt
> zwischen 154-160V. Kann das sein oder hab ich einen Denkfehler?

Vcc ist in Ordnung. Am Drain soll die Spannung schwanken, also auch in 
Ordnung.
Aber die 154V kommen mir komisch vor. Wo wurde es gemessen?
Wie groß ist die Spannung auf dem großen Elko? Müsste um die 310-320V 
sein.

1.Vielleicht geht der Regler in Strom Limit, weil die Stromaufnahme zu 
hoch ist. Widerstand zwischen 24 und gnd und 5v und gnd gemessen?

2. Oder ist das Netzteil wirklich defekt(ICE2A180Z oder der kleine Kram 
um die IC.)

von Alexander.Ko (Gast)


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Ich würde das Netzteil alleine auf dem Tisch einschalten und belasten, 
so findet man heraus ob das Netzteil funktioniert und in Schutz geht 
oder das Netzteil hat selbst ein defekt.

von Jan L. (najjannaj)


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Ich hab es bisher immer ohne Verbraucher (ohne Platten und ohne das 
Display) gemessen und getestet. Die 154V Messe ich nochmal nach und 
erkläre dann wie. Elko werde ich direkt mit messen.

von Alexander.Ko (Gast)


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Gut, also ist das Netzteil wirklich defekt. Ich würde gerne wissen warum 
er nicht läuft und natürlich den anderen den Grund mitteilen. Besteht 
die Möglichkeit die Platine zu versenden? Ich repariere beruflich 
Schaltnetzteile und bin komplett ausgestattet.
Ich finde schade wenn man die komplette Platine kaufen muss, wenn nur 
Ersatzteile bis zu max 5€ kosten.
Sie sind bestimmt nicht alleine mit dem Problem, das wird das neue 
typische Krankheit werden.

Die ICE2A180Z wurde noch nicht getauscht?

von Hanns-Jürgen M. (yogy)


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Hast Du wirklich alle Elkos getauscht? Auch den nach dem 
Netzgleichrichter?
Vlt. bekommt der Gleichrichter auch nicht genug Wechselstromsaft"Saft"? 
Lötstellen? Anschlußklemmen?

Oder wirklich den Vorschkag von Alexander.Ko annehmen.

von Jan L. (najjannaj)


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@Alexander kannst du mir deine E-Mail-Adresse oder Handynummer schicken, 
dann finden wir eine Lösung und ich bin auch bereit die Versandkosten 
dafür zu tragen um eine Lösung zu finden.

von Alexander K. (alexanderko)


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Jan L. schrieb:
> @Alexander kannst du mir deine E-Mail-Adresse oder Handynummer schicken,
> dann finden wir eine Lösung und ich bin auch bereit die Versandkosten
> dafür zu tragen um eine Lösung zu finden.
Siehe Email Postfach

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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wenn es hier möglicherweise auch um taube Elkkos geht,
hilft evtl der Standardtrick:

Die ganze Platine mal warm föhnen.
wenns dann läuft, kann man an die Elko-Kur gehen

von Alexander.Ko (Gast)


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Es geht um die ELIN-IZDAV36 Platine. Wenn die +5V,+24V Spannungen nicht 
stabil sind, kann es an der IGBT's G80N60 und deren Treiber TLP250 
liegen. Es werden zwei separate Spannungen(ca.18V und 20V) mit dem 
gleichen Trafo für die Treiber erzeugt. Wenn da zu großer Strom fliest 
z.b. IGBT's defekt, schaltet der ICE2A180Z ab und startet neu, dadurch 
schwanken alle Spannungen.

Es werden im Stand By fünf Spannungen erzeugt:
Für die Front/Mikrocontroller V1=+5V, V2=+24V, V3_Linear=5V
Für die IGBT Treiber V4=18V, V5=20V

Also es sind nicht immer die Elkos schuld. Auf der Platine wurden 
teilweise gute Jamicon Elkos verwendet, aber zum Teil leider auch 
Capxon.

Zwei IGBT's waren defekt(C>E 0,9Ohm, CE>G 50Ohm), nach dem auslöten sind 
alle Spannungen stabil.

von Alexander K. (alexanderko)


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Hanns-Jürgen M. schrieb:
> Ach ja, Brutalmethode wäre, testweise die 24 und 5 Volt extern
> einzuspeisen und das Schaltnetzteil derweil "totzulegen".

Also das kann man vergessen, es werden mehrere Spannungen gebraucht, 
dazu kommt noch, daß im Gerät zwei Massen(ground) gibt. Da wird man 
schon mehrere Netzteile mit verschiedenen Spannungen brauchen. Ich denke 
das es einfacher die Platine zu reparieren.

von Hanns-Jürgen M. (yogy)


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Alexander K. schrieb:
> Hanns-Jürgen M. schrieb:
>> Ach ja, Brutalmethode wäre, testweise die 24 und 5 Volt extern
>> einzuspeisen und das Schaltnetzteil derweil "totzulegen".
>
> Also das kann man vergessen, es werden mehrere Spannungen gebraucht,
> dazu kommt noch, daß im Gerät zwei Massen(ground) gibt. Da wird man
> schon mehrere Netzteile mit verschiedenen Spannungen brauchen. Ich denke
> das es einfacher die Platine zu reparieren.

Das war mir unbekannt, da ich damals keinen Schlatplan hatte. Ich haben 
Deinen ersten Beitrag von heute übrigens aufmerksam zur Kenntnis 
genommen.

Ich selber stehe bei Schaltnetzteilen mangels Erfahrung wie der Ochs 
vorm Berg. Enn ich mal eines aus der braunen ware auf dem Tisch hatte, 
dann hat meistens der Elkotausch geholfen.

von Alexander K. (alexanderko)


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Hanns-Jürgen M. schrieb:
> Das war mir unbekannt, da ich damals keinen Schlatplan hatte. Ich haben
> Deinen ersten Beitrag von heute übrigens aufmerksam zur Kenntnis
> genommen.

Ich habe gestern erst das erste mal eine ELIN in der Hand und konnte es 
analysieren.

Bei der ELIN die ich hatte findet die Phasenüberwachung auch auf der 
Platine, paar Widerstände und ein Optokoppler, danach geht das alles zum 
Mikrocontroller PIC.

von Qft 1. (qft1967)


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Verrückt, bei uns lag es auch an zwei durchgebrannten 470 Ohm 
Widerständen in der Polybox. Siehe Bilder.

Es fing zunächt vor etwa einem halben Jahr an, dass man immer erst eine 
linke Herdplatte anstellen muss, bevor man eine rechte anstellen konnte. 
Sonst blieben die rechten Platten einfach aus.
Vor kurzen ging dann gar nichts mehr, und man musste immer erst die 
Sicherung rausnehmen und direkt danach konnte man den Herd wieder 
benutzen. Etwa eine halbe Stunde nach dem Ausschalten, musste man wieder 
den Sicherungstrick hernemen.
Nach Austausch der Widerstände funktioniert alles wieder wie es soll!

Danke für die Infos aus diesem Forum!

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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bei breiten+flachen Bauformen der SMD Widerstände reissen auch gerne
die Lötstellen auf. Das ist dann auch in anderen Gerätearten so,
nicht nur bei Kochfeldern.

von Thomas U. (thomas_u239)


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Hab mich eigentlich nur angemeldet um euch allen hier zu danken. Super, 
dass ihr hier mit anderen teilt, was ihr herausgefunden habt!

Bei mir hat das Bosch-Induktionskochfeld (2013 angeschafft) vor ein paar 
Wochen angefangen zu "spinnen". Zuerst ließen sich die beiden linken 
Platten nur einschalten, wenn man zuvor eine der rechten Platten 
eingeschaltet hat. Dann gingen inrgendwann die rechten Platten auch 
nicht mehr an. Man musste immer zuerst den Herd stromlos schalten 
(Sicherung raus), dann ging's wieder. Aber nur kurz. Wenn alle Platten 
länger als eine halbe Minute aus waren, wurde beim Wiedereinschalten 
immer der Fehler "F0" angezeigt.

Den Herd ständig über die Sicherung zurücksetzen zu müssen war 
irgendwann ziemlich nervig. Meine Frau war kurz davor, einen neuen Herd 
zu bestellen. Dann bin ich über den Thread hier gestolpert. Was soll ich 
sagen? Rumgeschraubt, durchgemessen, Problem gefunden: drei der vier 470 
Ohm Widerstände in der Polybox waren durch. Gerät repariert für 21 Cent 
+ Versandkosten. Und meine Frau ist glücklich und beschwert sich jetzt 
auch bestimmt nicht mehr, wenn ich mir irgendwelches 
Elektronik-Bastelzeugs bestelle ;-)

Danke für die Hinweise, besonders bei qft1967 für die Bilder!

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