mikrocontroller.net

Forum: Haus & Smart Home Bosch Induktionsherd geht nicht mehr


Autor: Joachim P. (yes_i_can)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo zusammen,

heute brauche ich einmal eure Hilfe.
Seit einigen Tagen will unser Induktionsherd nicht mehr.
(Natürlich nach 2,5 Jahren = 6 Monate nach der Garantie).
Nach einem Wochenend Abwesenheit wollte er sich nicht mehr
per Touchfeld einschalten lassen.

Eine erste Analyse der Platine zeigt keine (Rauch-)Schäden.
Auch die Layoutsicherungen F1 und F2 sind noch ganz.
Auf der Platine ist ein Bestückungsdruck vorhanden.
Zwei Systemspannungen (5V und 24V) sind auch tot.

Die 400V DC nach dem Gleichrichter liegen an.
Ich habe den dummen Verdacht, dass der Schaltregler abgeraucht ist.
Da schwingt auch irgendwie nichts mehr (sagt mein Scope).
Es handelt sich bei dem IC um einen TOP254GN.

Hat evtl. jemand Erfahrung mit diesem Herd oder evtl. einen Schaltplan?

Falls nicht, hat jemand evtl. so ein IC vorrätig?
(Ich weiss, den gibt´s bei RS, habe aber im Moment kein Gewerbe 
angemeldet).

Ich hab im Moment keine Lust, den Service-Techniker anzurufen,
der dann sowieso nur die Hauptplatine tauscht und dann 400 Euronen will.

Vielen Dank im Voraus für Eure Hilfe.

Joachim

: Verschoben durch Moderator
Autor: Chris (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich nehme an, Du hast dabei die Sicherungen entfernt. Meine Eltern 
hatten mal das gleiche Problem. Sicherungen raus, eine paar Minuten 
warten, wieder rein und er läuft tadellos. Das ganze muss man alle paar 
Monate mal machen. Das spricht zwar nicht für Qualität, aber man kann 
damit leben :-)

Autor: Joachim P. (yes_i_can)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Chris,

das habe ich auch schon probiert.
Hat leider nicht geholfen.
Im Moment liegt die Platine bei mir auf dem Tisch.
Bei Betrieb (mit Trenntrafo und ohne Heizspulen)
ist im gesamten Sekundär-System keine Spannung zu messen.

Dennoch danke für den Tipp.

Joachim

Autor: Pig Cop (Gast)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Die Induktionsfelder kommen doch eh alle aus Italy.Auch die Elektronik.
Die Hersteller von Consumer Elektronik sollten per Gesetz gezwungen 
werden Aufgelöste Schaltbilder zur Verfügung zu stellen.

Für jeden TV Glotzkasten gibt es ein Service Manual,warum können das die
Hausgerätehersteller nicht?



Nur mal so meine Meinung.

Autor: Alex R. (vernichtericus)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
@ Resonator
THEMA VERFEHLT! Er sucht hier Hilfe und keine Schuldpredigten!

@Joachim P.
Könntest du eventuell Fotos von der Platine machen und hier reinstellen?

Man könnte das IC rauslöten, externe 5V und 24V  mit STROMBEGRENZUNG 
anschließen und schauen, ob es funzt.

Autor: Daniel W. (roughdog)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Hi!

Muss Alex R. da recht geben, was sollen solche Kommentare Resonator? 
Heute nen schlechten Tag gehabt an dem alle anderen Schuld hatten?

Zum Fragesteller: es dauert zwar noch bis Anfang nächster Woche, aber da 
werde ich bei RS bestellen. Falls bis dahin keine anderweitige Lösung in 
Sicht ist, könnte ich Dir die mitbestellen, gibt es wie ich gesehen habe 
aber nur im 5er Pack. Kannst ja bescheid geben...

Viele Grüße und einen schönen Abend

DANIEL

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Diese TOPxxx Schaltnetzteile versagen recht gerne mal.

1. IC heilgeblieben? Meistens fliegt der Deckel weg oder die Dinger 
knacken an der Seite auf.

2. Schutzwiderstand heile? Oft ist ein Widerstand in der positiven 
Stromversorgungsleitung drin, der im Fehlerfall durchbrennen soll.

3. Trafowicklung noch in Ordnung? Wenn der IC stirbt tötet die in den 
Zwischenkreiskondensatoren gespeicherte Energie manchmal die 
Primärwicklung des Trafos. Ist dann meist das Ende des Netzteils.

4. Wenn ein kleiner Kondensator zur Versorgung des IC vorhanden ist 
tausch diesen einfach mal auf Verdacht aus. Die verlieren gerne an 
Kapazität und dann startet das Netzteil nicht mehr.

Ach ja, ganz wichtig: Vermeide das Messen an der Leitung zwischen Trafo 
und IC. Mit etwas Pech führt die Kapazität des Messkabels dazu, daß das 
IC stirbt!

Autor: Joachim P. (yes_i_can)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo, da bin ich wieder.

Bin leider oft lange arbeiten.
Erst einmal vielen Dank für die Tipps.

@vernichtericus:
Hoffentlich ist der Name nicht Programm :-)
Das mit dem Einspeisen habe ich mir auch schon gedacht.
Wollte ich im Moment aber noch nicht machen,
damit die Prozessoren ohne angeschlossene Spulen nicht
gleich den Fehlerspeicher vollhauen und dann das System
vielleicht komplett sperren.

@roughdog:
Zur Info: RS liefert nach tel. Auskunft wirklich nur an
Firmen usw.; naja, ich könnte fast hinlaufen...
Ich habe mich heute unter meinen Kollegen umgefragt
und jemanden gefunden, der das Teil jetzt für mich bestellt.
Soll schon am Donnerstag auf meinem Tisch liegen.
Trotzdem vielen Dank für dein Angebot.
Anscheinend gibt es hier auch Leute, die nicht VW fahren :-)

@burning_silicon:
Sieht aus, als hättest du Erfahrung mit den Dingern.
Das Gehäuse ist noch ganz, die vier Wicklungen des Trafos sind auch
im grünen Bereich (primär 2,8R; secundär 0,2R, 0,8R,0,8R).
Der 4M Widerstand ist auch ok.
Den Rest muss ich noch aus dem Applikationsdatenblatt herausorakeln.
Ist anscheinend nicht Alles TOP, wo TOP draufsteht.

Ich werde dann am langen Wochenende das IC tauschen und euch auf dem 
laufenden halten.

Hab übrigens zu dem Kochfeld ein sehr interessantes Service-Handbuch 
gefunden (leider aber ohne Schaltplan).

Werde gleich ein paar Fotos und den Link auf das Manual einstellen.

Joachim

Autor: Joachim P. (yes_i_can)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
So Leute,hier der Link auf das Service-Manual:

http://www.forum-electromenager.com/depannage/plaq...

Und hier meine Fotos:


Ich werde weiter berichten.

Joachim.

Autor: Daniel W. (roughdog)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> @roughdog:
> Zur Info: RS liefert nach tel. Auskunft wirklich nur an
> Firmen usw.; naja, ich könnte fast hinlaufen...
> Ich habe mich heute unter meinen Kollegen umgefragt
> und jemanden gefunden, der das Teil jetzt für mich bestellt.
> Soll schon am Donnerstag auf meinem Tisch liegen.
> Trotzdem vielen Dank für dein Angebot.
> Anscheinend gibt es hier auch Leute, die nicht VW fahren :-)

Hoi!

Ich weiß! Sollte das nicht klappen mit dem Kollegen, sag bescheid, 
Angebot steht immer noch! Ich kann da bestellen...

Viele Grüße und ansonsten viel Glück mit der Reparatur! Und berichte... 
;-)

DANIEL

Autor: whatthe (Gast)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
wenn du einen heißluftfön hast dann halte den mal einige zeit da drauf 
und versuche erneut das gerät zu starten. Wenn du Glück hast beginnt das 
SNT wider zu funktionieren.

Habe das Prob auch shcon mal gehabt. Gerät zur Reparatur bekommen. 
Fehlerbeschreibung: keine Spannung.
Ist dann für ein paar Stunden  am Fenster im Sonnenschein gelegen bis 
ich dazu kam. zum Test halt mal angesteckt. Funktionierte tadellos. Also 
retour zu meinem Bekannten damit. Der hatte wieder das gleiche Problem. 
Habs dann wieder bekommen am Abend und hab mich gleich dazu gesetzt. Und 
es hatte, wie er gesagt hatte, nicht funktioniert. Hab dann überlegt und 
auf Verdacht das mit dem Fön ausprobiert und siehe da.... ging wieder. 
Musste dann nur einen Elko und einen C tauschen und die Funktion war 
wieder da, auch ohne heißer Luft. Erklären kann ich mir das allerdings 
leider nicht.

Autor: Klaus2 (Gast)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
...das mit den elkos ist bei der art von snt ics ein häufiges problem, 
KANN also daran liegen. mess deren uF mal durch, besonders den 
glättungselko am TOP. sicherungswiderstand ist iO? versorg den herd doch 
mal extern mit 5/24V, geht er dann? nicht, dass da noch mehr auf dich 
wartet :)

Klaus.

Autor: Joachim P. (yes_i_can)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo zusammen,

ich wollte abschliessend noch kurz ein Feedback geben.

Also:
Der Tausch des TOP254 hat nichts gebracht.
Die Sensorplatine hat aber mit externer 5 Volt-Versorgung gelebt.
Ich habe noch ein wenig weiter gesucht, aber nichts mehr gefunden..

Nachdem mittlerweile der Herd einige Wochen "kalt" war
hat meine Frau mal beim Bosch-Hausgeräte-Service angerufen.
Und siehe da:
Aussage Bosch: Natürlich ist das kein Problem so kurz nach der Garantie.
Wir tauschen das auf Kulanz, wenn niemand daran "rumgefummelt" hat :-(

Naja, einige Tage später war der Monteur da und hat die grosse 
Hauptplatine getauscht. Und schwupps ging es wieder. Er hat aber nichts 
von meinen Versuchen gemerkt. Glück gehabt :-)

Anscheinend gibt es doch noch Service in Deutschland.

Grüsse an Alle.

Joachim

Autor: tim (Gast)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
das nenn ich service...

ja manchmal lohnt es sich doch ein deutsches qualitätsprodukt zu kaufen 
;)

viel spass beim kochen...

Autor: Stefan Ellermann (schmantibus)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,
ich habe mit Interesse diesen thread verfolgt. Ich bin ein Newbie und 
habe relativ bescheidene Kenntnisse von elktrischen Schaltungen.
Vielleicht kann mir dennoch einer ein paar Tips geben:

Selbige Platine ist in meinem Siemens induktionsherd verbaut und 
arbeitet nicht mehr :-(
Es gab einen lauten Knall und die Sicherung ist herausgeflogen (nicht 
FI) als ich dämlicherweise Eine Lasagneform auf beide rechte Platten 
stellte und beide Felder aktivierte.
Die visuelle Untersuchung ergab, dass beide mittleren 
Leistungstransistoren (G80N60UDF)durch waren. EIn Austausch beider 
brachte nicht viel:
Der herd ließ sich anschalten, die beiden rechten Induktionsfelder auch, 
aber als der Topf draufgestellt wurde, ging wieder einer der 
Leistungstransistoren kaputt, dieses mal hat der Linke (neben dem 
Gleichrichter) visuell gesehen Schaden genommen (siehe Abb 1 
"Bestückungsseite" von Joachim).
Kann mir jemand helfen, wie ich bei der Fehlersuche vorgehen soll?
Gruß
Stefan Ellermann

Autor: H.B. (Gast)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Zusammen,
der Beitrag ist zwar schon älter, aber sicher lesen ihn immer wieder 
neue
Besucher. So wie ich jetzt auch.
Bei mir, bzw. einem Freund war ein Siemens (Baugleich Bosch o. NEFF) 
TouchSlider-Induktionsfeld defekt:
Das Feld ging nach einem allgemeinen Stromausfall nicht mehr an.
Letztlich war es eine defekte 1N4148 Diode D6 im Schaltnetzteil.
Die Diode hatte Durchgang in beide Richtungen. Optisch jedoch fast
einwandfrei. Die Diode wies nur eine kleine, fast nicht sichtbare Kerbe 
(ähnlich wie ein Riss) auf der Oberseite auf. Die muss aber schon bei 
der Herstellung der Diode so gewesen sein. Sehen konnte ich die Kerbe 
nur durch ein vergrößertes Foto mit Blitzlicht. Eine Messung (stromlos) 
bestätigte einen Defekt. Das Bauteil getauscht (Kosten: < 1Ct ), und 
schon ging die Platine wieder. Warum die Diode "durchgeschlagen" ist 
kann man nur spekulieren, evtl. mechanisch nicht perfekt hergestellt und 
deshalb nicht so spannungsfest (typ. 75V) wie üblich? Jedenfalls halte 
ich diese Diode normal nicht für gefährdet. Die Diode ist die 
Gleichrichterdiode für die Regelspannung des Schaltreglers TOP254.

Es war auch erst mal ein Servicemann Vorort:
Der Servicemensch war wohl ein wenig inkompetent (an diesem Tag ?). Er 
tauschte auf Verdacht
die Bedien-Platinen, weil ".... das geht ja nicht mehr an, dann muss es 
die Bedienplatine sein ..." . Ich hatte später eine Messung vorgenommen 
und festgestellt, dass es für die Elektronik keine +5V und +24V mehr im 
System gab. Das lenkt mein Verdacht sofort auf das Netzteil.
Nachdem der Servicemensch keinen Erfolg hatte, tauschte er die Platinen 
zurück. Übrigens: diese kaum mit Bauteilen bestückte Platinen schlagen 
mit 350Euro zu Buche !!! Viel zu hoch! Auch mit Ausbau/Anfahrt etc. !
Der Servicemensch hielt danach die linke ELIN Platine für defekt. Die 
war jedoch nicht dabei und sollte innerhalb von 2 Wochen dann lieferbar 
sein. Kosten: 300Euro (günstiger als die Bedienplatinen???). Ein 
freundlicher Anruf nach dem Servicebesuch bei SIEMENS: Lieferung 
innerhalb von 24h und 139Euro bei Selbsteinbau.
Für das Bestellen des Servicemenschen zahlt man dann trotzdem 70Euro. 
Bei Einbau beim zweiten Besuch wird´s aber verrechnet.
Also Service sieht anders und effizienter aus!

Zur Ehrenrettung muss aber gesagt werden: eine Fehlersuche kann sehr 
viel Zeit in Anspruch nehmen und einen Tausch einer Platine vorab 
rechtfertigen.
Wenn man aber im Netz ein Bischen liest, stellt man fest, dass Siemens 
sicher typische Probleme mit den Feldern hat und der Serviceablauf für 
mich eher wie eine zusätzliche Einnahmequelle erscheinen lässt.

Zum Beitrag von Stefan Ellermann:
Das Problem kenne ich, hatte ich auch persönlich schon. Ich frage mich, 
warum Siemens auf der rechten ELIN Platine die robusteren  IGBTs 
verbaut?
Ich hatte mich für einen Tausch der Platine entschieden. Siemens wollte 
99Euro inkl. Versand (ich hatte mich beschwert, dass nach 3,3 Jahren die 
Platine defekt war). Für eine Reparatur im Leistungsteil würde ich alle 
verdächtigen Halbleiter (Messung ohne Spannung!) gleich mittauschen. 
Aber  bei 139Euro würde ich eher die komplette Platine tauschen (eben 
auch mit dem Hintergrund, dass evtl. noch mehr Probleme mit der alten 
Platine auftreten könnten).

Mal aus anderer Richtung betrachtet: wenn man an das Thema "geplante 
Obsoleszenz" denkt, dann hat hier vieleicht jemand zwar etwas knapp aber 
doch perfekt entwickelt: Man liest von vielen Defekten kurz nach der 
Garantiezeit .... .

So long,
H.B.

Autor: anrho (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

auch unser Bosch Induktionsherd hat den Geist aufgegeben.

Es blinken nur noch in längeren Abständen rote Striche in den 
Anzeigefeldern.

Ich kann an der linken Elin Platine augenscheinlich nichts sehen. Wenn 
ich aber die Spannung zum Bedienteil messe, fällt auf dass die Werte 
stark schwanken, und es ist auch ein gleichzeitig schwankendes fiepen 
(allerdings von der rechten Platine) zu hören.

Wenn ich den Stecker von der Bedienplatine abziehe ist die 5V Spannung 
stabil, die 24V schwanken aber immer noch zwischen 0 und 24V.

Weiss hier jemand Rat für mich? Vermutlich ist es am Besten die linke 
Platine zu tauschen, oder kann man anhand meiner Beschreibung ein 
Bauteil ausfindig machen, welches einfach zu wechseln wäre?

Vielen Dank

Autor: Gaius Focus (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo zusammen,

ich möchte mich bei Euch für äußerst hilfreiche Posts bedanken.
Danke an Joachim P. für ein super Wartungsheft, danke an H.B. für den 
Tip mit der 1N4148 Diode (D6).
So und jetzt von vorn.

Siemens Induktionsfeld 5-flammig. Plötzlich flammte sporadisch an den 
linken beiden Touchsliderfeldern "F0" auf und die beiden Felder waren 
ohne Funktion. Das Teil aufgeschraubt und an den Messpunkten des linken 
Feldes die 5V und 24V versucht zu Messen. Die Spannungen kamen genau so 
hoch wie das aufflammen der Anzeige F0. An den anderen beiden Modulen 
stand die Spannung je konstant an (das mittlere und die beiden rechten 
Feldern hatten ja noch Funktion). Das Steuerbussignal war noch überall 
vorhanden. Anhand des Wartungsheftes von Joachim P. war der Netzteilpart 
auf der Platine einfach zu finden. Mess, mess und studier: Das internes 
Netzgerät kommt nicht mehr hoch und pulst. Und jetzt bin ich mal blind 
auf den Tip von H.B. gesprungen, hab auf der Platinenunterseite die 
SMD-Diode "D6" gefunden, ausgelötet und gemessen...
...1,2 V Verlustspannung in beide Richtungen. Alles klar, die hats 
erwischt. Jetzt der Dank für den Typ 1N4148, damit konnt' ich mir das 
Schaltplanorakeln sparen. Neue Diode für sage und schreibe 2 Cent 
gekauft und eingebrutzelt. 5V wieder da 24V wieder da. Zugeschraubt und 
STRIKE.
Ich könnt im Kreis grinsen.

Allerbesten Danke (auch von meiner Frau) an alle fleißigen Schreiber Ihr 
habt uns sehr geholfen
Gaius Focus

@ Resonator: Deinen unqualifizierten Unsinn kannst Du für Dich behalten.

Autor: Björn G. (bgt)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gleiches Problem (blinkende Striche auf den LED-Anzeigen wg. instabiler 
24V-Versorgung) mit gleicher Lösung (defekte D6 durch 1N4148 aus dem 
Bastelschrank ersetzen) bei mir.

Super! Vielen Dank.

Autor: Mark Space (voltwide)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich beobachte in letzter Zeit gehäuft Fehlermeldungen, wo switcher ICs 
von PI die alleinige Ursache von Netzteilausfällen sind. Für mich sind 
diese Teile genauso IBahh wie Tantalelkos.
Es besteht von daher eine gute Chance, dass Du durch Austausch des 
TOP-Switches alles wieder zum Laufen bekommst.

Autor: CLK (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Sehr interessanter thread.
Auch bit mir sind seit heute nur noch rote Striche auf dem NEFF 
Bedienend zu sehen. Leider bin ich nicht so technisch versiert um an der 
Platine rum zu löten, aber die Häufung der Ausfälle zum jetzigen 
Zeitpunkt ist schon auffällig.
Mir bleibt da wohl nur der NEFF Service...

Autor: TG (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo allerseits,

ich muss allen danken die hier hilfreiche Hinweise gegeben haben. Ich 
habe ein Neff Feld, das vollständig tot war, kein einschalten mehr 
möglich.
Am Ende war es genau die oben beschriebene Diode 6. Vorher das Teil 
einem Reparaturbetrieb zur Fehlersuche übergeben, für 35 Euronen 
geprüft-angeblich beide Platinen kaputt, Kosten ca. 500€. Alles wieder 
mitgenommen, mal aufgemacht und selber versucht zu messen. Mit der Hilfe 
aus diesem Forum genau die Fehler auch gefunden, keine 5 und 24V an den 
Messpunkten. Die entsprechende Diode gesucht, gefunden und mit etwas 
Geschick getauscht bekommen. Ergebnis: Diode für 8 Cent Materialpreis 
getauscht und alles wieder gut...

Vielen Dank noch mal an alle!!!!

Autor: Mike P. (madmike)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo zusammen,

als Erstes möchte ich ein großes Lob auf dieses Forum aussprechen.

Durch den hier veröffentlichen Beitrag konnte ich unser Siemens 
Induktionskochfeld wieder zum Leben erwecken.

Nach etwa 4,5 Jahren Betriebsdauer hat sich unser Kochfeld mit der
beschriebenen Fehlermeldung verabschiedet und ließ sich nicht mehr 
bedienen.

Blinkende Striche an den LED Anzeigen des Kochfeldes bzw. blinkende 
Ziffern.

Auch das Aus- und Wiedereinschalten der Herdsicherungen brachte keinen 
Erfolg.

Daraufhin habe ich das Kochfeld zerlegt, um an die Platinen zu gelangen.

Dank der sehr guten Beschreibung von Joachim P., und H.B. (Gast) war 
eine gezielte Fehlersuche möglich.

Die 5V und 24V Spannungsversorgungen takteten nur noch.

Die beschriebene Diode D6 war zerstört.

Die SMD Diode wurde gegen eine Universal-Silizium-Diode 1N4148 
getauscht.

Nach dem Zusammenbau funktioniert das Kochfeld wieder tadellos.


Ein echtes Armutszeugnis welches sich hier die Firmen Bosch, Neff,
Siemens und alle anderen Hersteller, die diese Platinen verwenden, 
ausstellen.

Ich hoffe, dass noch viel mehr Leute, die die gleichen Probleme
mit Ihren Induktionskochfeldern haben, bzw. das Problem erfolgreich 
beheben konnten,
Ihren Beitrag hier veröffentlich werden.


Nochmals vielen Dank an alle Beiträger und einen guten Start in 2015

Autor: Matthias L. (limbachnet)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Mike P. schrieb:
> Ein echtes Armutszeugnis welches sich hier die Firmen Bosch, Neff,
> Siemens und alle anderen Hersteller, die diese Platinen verwenden,
> ausstellen.

Das sind alles Marken von ein- und demselben Hersteller, nämlich BSH. 
BSH war bis vor Kurzem noch ein Zusammenschluss von Bosch und Siemens, 
jetzt hat Siemens seine Anteile an Bosch verkauft.

Autor: Hecke (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,
und vielen Dank für den Tipp mit Diode 6.
Habe sie getauscht und alles funktioniert wieder.
Vorher keine Funktion (nichts ging mehr)!
Habe allerdings 100 St. bestellen müssen.
Falls jemand eine braucht, bitte bescheid geben.

MfG

Fred.

Autor: Markus (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo zusammen,

ich mache jetzt keinen neuen Beitrag, weil es genau das Thema trifft und 
ich hätte gerne eure Meinung dazu:

Bei mir hat es die beiden rechten Kochfelder (vom Kochfeld 
EH645EB15E/02) zerstört (Kurzschluss und auslösen einer Sicherung) Es 
blinkt die umgedrehte 9 im Wechsel mit der 1 und Phasen sind geprüft - 
Spg liegt an. Das "Sicherungsfeld F2 ist zerstört und hat 
Schmauchspuren. Ich neige dazu, das ETIN zu bestellen und zu tauschen 
(144,80 plus Versand). Frage: Wie groß ist eurer Einschätzung nach, dass 
der Fehler auf dem ETIN liegt? Außer massig kalter Lötstellen ist bei 
der reinen optischen Kontrolle nix festzustellen (u.a. auch der Wechsel
richter auf den Kühlrippen).

Vielen Dank im Vorfeld!

VG
Markus

Autor: Fragensteller (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hab eine kurze Frage, wofür ich nicht extra einen neuen Thread aufmachen 
will, daher schreib ich sie hier dazu, auch wenn sie nur im 
entferntesten mit dem eigentlichen Thema hier zu tun hat.

Würde das Induktionsprinzip immer noch funktionieren, wenn an den 
Kochtopf, welcher auf der Induktionskochplatte steht, der Schutzleiter 
angeschlossen ist?

Besitze leider keinen IH um dies praktisch zu überprüfen.

Autor: Joachim B. (jar)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Fragensteller schrieb:
> Würde das Induktionsprinzip immer noch funktionieren, wenn an den
> Kochtopf, welcher auf der Induktionskochplatte steht, der Schutzleiter
> angeschlossen ist?

ja logisch sonst wäre es keine Induktion

Das funktioniert ja auf die Reibung der Minimagnete die in 
Kochtopfbodenplatte hin und her "geschleudert" werden, deswegen müssen 
ja die Bodenplatten magnetisch sein.

Auch einem Dauermagneten interessiert es nicht ob sein Kumpel Eisen am 
SL angeschlossen ist

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Joachim B. schrieb:
> Das funktioniert ja auf die Reibung der Minimagnete die in
> Kochtopfbodenplatte hin und her "geschleudert" werden, deswegen müssen
> ja die Bodenplatten magnetisch sein.

Nein. Das sind Wirbelströme, und für die muss der Topf nicht 
ferromagnetisch sein. Der Ferromagnetismus ist nur für die Topferkennung 
erforderlich, und der Wirkungsgrad ist bei ferromagnetischen Töpfen am 
höchsten.

Wirbelstrom funktioniert auch in Aluminium, wie alte mechanische 
Autotachos und Ferraris-Stromzähler beweisen.

Autor: Fragensteller (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Nein. Das sind Wirbelströme, und für die muss der Topf nicht
> ferromagnetisch sein. Der Ferromagnetismus ist nur für die Topferkennung
> erforderlich, und der Wirkungsgrad ist bei ferromagnetischen Töpfen am
> höchsten.

Das bedeutet, dass wenn ein Schutzleiter an einem Topf angeschlossen 
ist, dass das ganze nicht mehr funktionieren würde, right?

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Fragensteller schrieb:
> Das bedeutet, dass wenn ein Schutzleiter an einem Topf angeschlossen
> ist, dass das ganze nicht mehr funktionieren würde, right?

Nö. Der Wirbelstrom fließt im Topfboden, den Topf an den Schutzleiter 
anzuschließen sollte keine Auswirkung haben. Bedenke, daß in der Küche 
stehende Menschen den Topf gefahrlos anfassen können müssen -- auch wenn 
sie mit der anderen Hand gerade einen Wasserhahn oder anderen geerdeten 
Gegenstand berühren. Auch Metallteile des Elektroherdgehäuses sind 
geerdet ...

Autor: Schaltnetzteilhasser (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Der durch den Topf kurzgeschlossene Sekundärkreis ist doch galvanisch 
getrennt, so daß das Potential des Topfes keine Rolle spielen sollte. 
Andersrum könnte man sich auch fragen, warum am Topf eine Spannung gegen 
Erde entstehen soll ? Ich habe es auch noch nicht ausprobiert und werde 
dies  auch nie tun, da ich seit mehr als 20 Jahren ohne jedes Problem 
auf Gas koche.

Merke: Je weniger Elektronikdreck im Haus, desto weniger Ärger..

Autor: Fragensteller (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Nö. Der Wirbelstrom fließt im Topfboden, den Topf an den Schutzleiter
> anzuschließen sollte keine Auswirkung haben. Bedenke, daß in der Küche
> stehende Menschen den Topf gefahrlos anfassen können müssen -- auch wenn
> sie mit der anderen Hand gerade einen Wasserhahn oder anderen geerdeten
> Gegenstand berühren. Auch Metallteile des Elektroherdgehäuses sind
> geerdet ...

Es gibt jedoch auch Töpfe, welche komplett aus Gusseisen sind und da 
kann man dann nicht sagen, dass der Wirbelstrom nur im Topfboden 
fließt.

Wobei natürlich das Argument mit dem Berühren schon stichhaltig ist. :/

Schaltnetzteilhasser schrieb:
> Merke: Je weniger Elektronikdreck im Haus, desto weniger Ärger..

Ich glaube du bist im falschen Forum unterwegs ^^

Autor: Joachim B. (jar)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Wirbelstrom funktioniert auch in Aluminium, wie alte mechanische
> Autotachos und Ferraris-Stromzähler beweisen.

ich weiss, aber trotzdem weil der Ferrariszähler funktioniert wird 
trotzdem kein Alu Topf dadurch auf dem Induktionsherd warm, ich dachte 
früher mal ähnlich, aber offensichtlich ist der Wirkungsgrad zu gering, 
stell einfach einen Alu-Topf aufs Induktionsfeld und messe.

Alle werden dir überall erzählen das man induktionsgeeignete Töpfe und 
Pfannen nur am Magnettest erkennt, weil es eben auf 
Ummagnetisierungsverluste beruht und nicht auf Wirbelströme!

Ich habe mich auch geärgert alle Töpfe umtauschen zu müssen weil mit das 
mit der magnetischen Bodenplatte nicht einleuchten wollte (habe genauso 
argumentiert wie du mit Wirbelstrom und Ferrariszähler, interessiert 
aber den Topf und das Induktionsfeld nicht)

Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Der Ferromagnetismus ist nur für die Topferkennung
> erforderlich,

dann würde ja eine kleine Eisenplatte neben den Alu Topf reichen?
oder die Topferkennung überlisten, hätten sie auch anders lösen können

: Bearbeitet durch User
Autor: Mike B. (Firma: Buchhaltung+Controlling) (mike_b97) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
btw. eine Anekdote etwas OT

Ich hatte mal eine einzelne Induktionsplatte von Lidl oder Aldi, die für 
30€ oder was die da kam.

Funktioniert hat sie ja prima, nur ein richtiger Ausschalter hat mal 
wieder gefehlt, gibt's wohl in China nicht.
Eine kleine LED war wohl zum Auffinden im Dunkeln immer an.
Das Verbrauchsmessgerät zeigte dann auch unlustige 120W Standby-Leistung 
an.
Viel Spaß bei der nächsten Stromabrechnung.

Vielleicht mal die eigene Platte oder den Herd (wenn möglich) 
überprüfen.
Genau wie Waschmaschine, Trockner, Spülmaschine usw. Aber das Thema ist 
ja schon älter.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Joachim B. schrieb:
> stell einfach einen Alu-Topf aufs Induktionsfeld und messe.

Da kann man nichts messen -> Topferkennung.

Das mit dem Alu-Topf ist sicherlich auch ein Extrem; der Topfboden 
dürfte zu dünn sein, um irgendwelche nennenswerten Effekte zu erzielen, 
selbst wenn die Topferkennung nicht das Problem wäre.

Jedoch kenne ich Edelstahl-Töpfe, bei denen die 
Hausfrauen-Induktionstauglichkeitsprüfung versagt (sprich: ein 
drangehaltener Permanentmagnet wird nicht angezogen), die aber sowohl 
die Topferkennung überzeugen als auch ausreichend bewirbelstromt werden, 
daß man in ihnen kochen kann.

Schaltnetzteilhasser schrieb:
> Ich habe es auch noch nicht ausprobiert und werde dies  auch nie tun, da
> ich seit mehr als 20 Jahren ohne jedes Problem auf Gas koche.

Ich koche auch mit Gas, aber wenn ich aus welchen Gründen auch immer 
wechseln müssen sollte, kommt mir nichts anderes als ein (guter) 
Induktionsherd ins Haus. Das Regelverhalten ist mit dem eines Gasherdes 
vergleichbar, und es macht weniger Dreck.

Obendrein kann man auch so Spielereien wie das Unterlegen einer Zeitung 
bei spritzender Bratpfannennutzung veranstalten ... mach das mal bei 
'nem Gasherd.

Autor: Joachim B. (jar)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Obendrein kann man auch so Spielereien wie das Unterlegen einer Zeitung
> bei spritzender Bratpfannennutzung veranstalten ... mach das mal bei
> 'nem Gasherd.

so heiss wie der Topfboden werden kann würde ich das nicht machen, mich 
ärgert die ganze Sensortechnik, kann bei ausgeschaltetm Herd nix auf die 
Platte legen, wenn Wasser überkocht fühlen sich die Sensorfelder erst 
mal angesprochen und dann geht nix mehr bis der Herd wieder sauber ist.

Ein echtes Meisterwerk der "aus welchem Land?" Ingenieurskunst.

Autor: chris (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Von WO bist du? Have insult ions Platte mit glasdefekt rumliegen.

Autor: J. Ad. (gajk)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Rufus Τ. Firefly schrieb:

>
> Obendrein kann man auch so Spielereien wie das Unterlegen einer Zeitung
> bei spritzender Bratpfannennutzung veranstalten ... mach das mal bei
> 'nem Gasherd.

Guter Tipp! Hatte mal eine Metro-Induktionsplatte für rund 50 Euro. 
Darauf habe ich Griesbrei gekocht und gehofft, durch die wählbare 
Temparatur ein Überkochen  der Milch verhindern zu können...

Nun, die Regelung war nur in 10K-Schritten und so kochte dann doch was 
über und danach waren Flecken auf der Platte, die nicht mehr 
wegzubekommen waren (war nicht mal Glas, sondern Kunststoff).

Zum Glück hat die Metro das Gerät anstantslos zurückgenommen.

Die Idee, die Küchenreinigung nach einer Pfannenbenutzung durch 
untergelegtes Zeitungspapapiert drastisch zu vereinfachen - also das 
gefällt mir wiederum!

Autor: Andy D. (rackandboneman)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
"Alle werden dir überall erzählen das man induktionsgeeignete Töpfe und
Pfannen nur am Magnettest erkennt, weil es eben auf
Ummagnetisierungsverluste beruht und nicht auf Wirbelströme!"


Jepp, wenn die Dinger wirklich nach dem Prinzip "Topf zum 
kurzgeschlossenen Sekundärkreis eines Hochstromtrafos machen und durch 
ohmsche Verluste erhitzen" arbeiten würden (wie ein industrieller 
InduktionsOFEN), würden sie mit Alu mindestens so gut funktionieren - 
wobei es ja durchaus Felder gibt die das beherrschen aber eben nicht 
viele ...

Autor: Joachim B. (jar)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Andy D. schrieb:
> Jepp, wenn die Dinger wirklich nach dem Prinzip "Topf zum
> kurzgeschlossenen Sekundärkreis eines Hochstromtrafos machen und durch
> ohmsche Verluste erhitzen" arbeiten würden

dann hätte ich etliche hundert € für neue Töpfe gespart, ich vermute ein 
Komplott zwischen Herdentwickler und Topfhersteller :-)

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
-3 lesenswert
nicht lesenswert
Joachim B. schrieb:
> dann hätte ich etliche hundert € für neue Töpfe gespart

Was für Kochtöpfe hast Du Dir da andrehen lassen? Von blonden Jungfrauen 
im Mondschein auf der Innenseite ihrer Oberschenkel gedengelte?

Autor: Andy D. (rackandboneman)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Auf dem japanischen Markt gibt es solche Herde schon seit einer Weile...

Autor: lrep (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Mike B. schrieb:
> Eine kleine LED war wohl zum Auffinden im Dunkeln immer an.
> Das Verbrauchsmessgerät zeigte dann auch unlustige 120W Standby-Leistung
> an.
> Viel Spaß bei der nächsten Stromabrechnung.

Schmeiss dieses Verbrauchsmessgerät auf den Müll!

Autor: Mike Beh (Gast)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
> Schmeiss dieses Verbrauchsmessgerät auf den Müll!

du traust also einem Chinaherd mehr als einem Messgerät?
Welches bisher immer verlässlich gemessen hat.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Mike Beh schrieb:
> Welches bisher immer verlässlich gemessen hat.

Was für ein Messgerät soll das gewesen sein?

Wenn die Kochplatte 120 Watt Leistungsaufnahme hat, dann wird sie 
deutlich wahrnehmbar warm. Das müsste Dir aufgefallen sein.

Autor: Joachim B. (jar)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Was für Kochtöpfe hast Du Dir da andrehen lassen? Von blonden Jungfrauen
> im Mondschein auf der Innenseite ihrer Oberschenkel gedengelte?

der Kommentar ist eines MOD unwürdig, schon mal gute Kochtöpfe gekauft 
oder redest du nur?

Ich meine nicht den Schrott aus den TV Werbeportalen oder Schlußverkauf 
für 9,95

Meine Töpfe und Pfannen die ich ersetzen musste waren über 30 Jahre alt 
und tip top, die hätte ich gerne weiter benutzt, logisch habe ich mich 
für den selben Hersteller entschieden, da kann eine Pfanne schon mal 79 
€ kosten Deckel extra.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Joachim B. schrieb:
> der Kommentar ist eines MOD unwürdig, schon mal gute Kochtöpfe gekauft
> oder redest du nur?

Klär' mich auf: Was außer dem Preis macht "gute" Kochtöpfe aus?

Die üblicherweise zu hörenden Argumente erinnern mich oft an die aus der 
Audiophilie, oder denen von Oma Wuttke, nach denen nur brauchbar sein 
kann, was ordentlich teuer ist.

Klar, am unteren Ende der Preisskala gibt es tatsächlich auch Müll 
(hauchzartes Blech, labberige Plastikgriffe), aber um den zu umgehen, 
muss man nicht mehrere hundert EUR ausgeben.

'Ne anständige Pfanne ist immer noch was anderes, da bin ich ja bereit, 
Dir zuzustimmen, aber bei Kochtöpfen ...

Autor: Joachim B. (jar)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Rufus Τ. Firefly schrieb:
> 'Ne anständige Pfanne ist immer noch was anderes, da bin ich ja bereit,
> Dir zuzustimmen, aber bei Kochtöpfen ...

OK dann zähl mal auf was ich deiner Meinung nach für

5 Töpfe mit Deckel -> 2x 20cm, 2x 24cm, 1x 28cm
1 Schnellkochtopf 6L
4 Pfannen mit Deckel -> 1x Grillpfanne 28cm, 1x beschichtet 28cm, 2x 
20cm beschichtet

deiner werten Meinung nach nur hätte wo für was bezahlen dürfen, statt 
einige 100€

bin gespannt wieviel ich zuviel ausgegeben habe.....

Autor: J. Ad. (gajk)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Rufus Τ. Firefly schrieb:

> 'Ne anständige Pfanne ist immer noch was anderes, da bin ich ja bereit,
> Dir zuzustimmen, aber bei Kochtöpfen ...

Das rettet deine Ehre wieder. Über Kabelklang lass ich ja noch mit mir 
streiten, aber mit besch... Töpfen vergeht einem wirklich die Lust am 
Kochen weil nix so läuft wie man will. Und klar, Pfannen sind das 
oberheikel.

Wer natürlicn nur Nudelwasser warm macht, für den ist es dann egal...

Autor: Andy D. (rackandboneman)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Vor allem spielen Topf und Hitzequelle immer zusammen ... dünne 
Topfböden können auf eine Gussplatte sogar nützlich sein - WENN sie sich 
nicht verziehen (was auf Induktion schnurz ist), aber werden bei Ceran 
zum Alptraum...

Autor: Bastler (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo alle zusammen,

geiler Tipp mit der Diode 6 und der 1N4148!!!
Hab nur blöderweise versucht das Kochfeld umgedreht von unten aus zu 
öffnen - sollte man nicht tun - sondern mit Kochplatte nach oben und 
dann von der Seite die Schrauben entfernen - dann fallen einem auch 
nicht die ganzen Einzelteile entgegen. Musste auch 25 1N4148 für 1,75€ 
in der Bucht schießen und hab jetzt noch 25 übrig...

LG Bastler Udo

Autor: Jennifer (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo zusammen,
bei uns funktioniert ein Kochfeld nicht, blinkt immer E4 im Wechsel, 
weiss jemand villeicht wie man diesen Fehler beheben kann?

Autor: Eric (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

hab genau dasselbe Problem. 2 Wiederstände waren sichtbar durchgebrannt, 
neue eingelötet, nix gebracht.

Wo bestellt man die Platine?

Gruß

Eric

Markus schrieb:
> Hallo zusammen,
>
> ich mache jetzt keinen neuen Beitrag, weil es genau das Thema trifft und
> ich hätte gerne eure Meinung dazu:
>
> Bei mir hat es die beiden rechten Kochfelder (vom Kochfeld
> EH645EB15E/02) zerstört (Kurzschluss und auslösen einer Sicherung) Es
> blinkt die umgedrehte 9 im Wechsel mit der 1 und Phasen sind geprüft -
> Spg liegt an. Das "Sicherungsfeld F2 ist zerstört und hat
> Schmauchspuren. Ich neige dazu, das ETIN zu bestellen und zu tauschen
> (144,80 plus Versand). Frage: Wie groß ist eurer Einschätzung nach, dass
> der Fehler auf dem ETIN liegt? Außer massig kalter Lötstellen ist bei
> der reinen optischen Kontrolle nix festzustellen (u.a. auch der Wechsel
> richter auf den Kühlrippen).
>
> Vielen Dank im Vorfeld!
>
> VG
> Markus

Autor: Kirk (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,
wo genau befindet sich dieses Diode D6 die getauscht werden muss?
Kann sie nicht finden, das Manual hat mit leider auch nicht geholfen.
Vielen Dank im Voraus!
Gruß aus Hamburg

Autor: Mike P. (madmike)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Kirk,

schau Dir mal den Beitrag von Joachim P. vom 07.06.2011 an.
Das mittlere Bild, dort siehst Du die betroffene Platine.
Ich habe Dir zusätzlich eine Nahaufnahme hochgeladen.
Die SMD Diode D6 zeigte bei mir eine leichte Veränderung der Oberfläche.
Dort war ein Haarriss entstanden.
Wenn Du den Defekt von außen schon erkennst, tausche die Diode aus.
Um sicher zu gehen, dass die Diode D6 defekt ist, musst Du sie 
durchmessen.
Bei mir konnte ich im eingebauten Zustand feststellen, dass die Diode D6 
defekt ist.

Autor: Peick (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

ich konnte auch eine pulsierende 5V und 24V Spannung messen. Die Diode 
D6 hatte ein kleines Loch und in beiden Richtungen Durchgang.

Vielen Dank Leute!!!

Autor: V.Reichart (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Tolles Forum!
Bei mir war auch die Diode D6 defekt.

Grüße

Autor: Kalli (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo, habe mich hier schon einwenig umgeschaut, aber zu meinem Problem 
nichts gefunden. Unser Induktionsfeld geht soweit noch aber mit 
Einschränkungen.
Auf der rechten Seite kann man keine zwei Töpfe mehr gleichzeitig 
betreiben.
Entweder das hintere oder das vordere Feld geht alleine für sich.
Schaltet man beide ein, gehen vorne die LED Anzeiegn auf blinkend 0.
Es hat den anschein als wenn man beide Platten auf Turbo Mod einschalten 
würde, was zumindest das gleiche Abschaltverhalten zeigt.
Hat jemand eine Idee warum man nur noch eins der beiden Induktionsfelder 
betreiben kann und nicht mehr beide zusammen?

Autor: Kalli (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
So hat sich für mich erledigt.
Leider habe ich hier keine Info von den Spezies erhalten und konnte das 
Problem nur durch den Austausch beheben ~400€. Das war mir dann doch 
zuviel und es wurde ein neues NEFF Induktionskochfeld für 50% mehr 
Ausgaben als das Ersatz teilkostet bestellt. Na ja die Wirtschaft wird 
es mir danken.

Autor: Der Andere (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Kalli schrieb:
> Leider habe ich hier keine Info von den Spezies erhalten

Wie denn auch? Du hast nicht mal den Hersteller und den genauen Typ 
angegeben, wie soll man dir da helfen können.

Das ist als ob einer fragt: " Hilfe mein Auto fährt nur noch langsam, 
was soll ich tun?"

Mögliche Antworten:
"Gas geben"
oder
"hochschalten"

und 100 mehr.

Autor: Die Wirtschaft (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Danke!

Autor: Reinhard S. (rezz)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Der Andere schrieb:
> Kalli schrieb:
>> Leider habe ich hier keine Info von den Spezies erhalten
>
> Wie denn auch? Du hast nicht mal den Hersteller und den genauen Typ
> angegeben, wie soll man dir da helfen können.

Nun, angesichts des Threads dürfte der Hersteller wohl klar sein...

Autor: Pindrei P. (pindrei)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

anscheint wurde die Platine bei neueren Neff-Geräten überarbeitet, die 
Diode 6 entfernt :-) und der Schaltregler durch einen 7805 ersetzt.

Dennoch habe ich den Fehler "e0", was anscheinend bedeutet, dass beim 
einschalten der Herdplatte das Relais nicht richtig anzieht. Komisch ist 
nur dass der Fehler bei zwei Herdplatten der gleichen Seite auftritt.

Ich beginne bei Gelegenheit mal mit der Fehlersuche...

: Bearbeitet durch User
Autor: Der Andere (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Reinhard S. schrieb:
> Nun, angesichts des Threads dürfte der Hersteller wohl klar sein...

Nur dass Kalli erst 2 Monate später dazugestossen ist und den Thread für 
sein Problem gekapert hat.
Es kann also der selbe Hersteller wie bei dem TO sein, muss aber nicht. 
Die Erfahrung zeigt dass es oft genug völlig andere Parameter sind, wenn 
Threads gekapert werden.
Und wenn jemand konkret Hilfe zu einem defekten Gerät will dann ist es 
äusserst sinnvoll möglichst viele Informationen zu liefern.
Aber du hast ja offensichtlich eine super funktionierende Glaskugel, 
also hilf doch Kalli :-)

Was jetzt noch zu klären wäre: Ist "Pindrei P." = Kalli?

Autor: Pindrei P. (pindrei)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Der Andere schrieb:

> Was jetzt noch zu klären wäre: Ist "Pindrei P." = Kalli?

mmh ne.

Ich finde es aber grundsätzlich gut, dass man nur einen Thread für die 
Fehlersuche an nahezu dem gleichem Gerät eröffnet. Wenn jemand ein 
Problem hat, kann er alles komplett durchlesen und dann erst die Frage 
stellen. Natürlich gehört zu einer Frage auch die Herstellerangabe. 
Schuldzuweisungen und Diskussionen (wie diese) sind unproduktiv.

Autor: Udo (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
gerne kaufe ich von Dir 3 Dioden für 3 € !!!
Danke

Autor: Loog (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Udo schrieb:
> gerne kaufe ich von Dir 3 Dioden für 3 € !!!
> Danke

Welche Dioden sind das denn?

Autor: Pindrei P. (pindrei)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
.....so ich bin mal mit der Suche angefangen.

Es handelt sich um ein Neff Kochfeld mit ELIN Platine. Es lässt sich nur 
die Hälfte der Kochplatten einschalten, bei der anderen hört man kein 
Relais schalten und es erscheint der Fehler e0, was bedeutet, dass das 
Relais die Spannung nicht geschaltet hat.

Als erster habe ich alle in der Schaltung beschrifteten Spannungen (5v 
und 24v) gemessen, alles OK. Anschließend habe ich im einschaltmoment 
die Spulen Spannung des Relais gemessen, leider ohne Erfolg. Nach einer 
kurzen Leiterbahn Verfolgung bin ich auf das Transistorarray U7 
gestoßen, welches das PIC direkt mit dem Relais verbindet. Die 
Versorgungsspannung des Arrays ist vorhanden........

: Bearbeitet durch User
Autor: Pindrei P. (pindrei)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
.... Anscheinend gibt das PIC das Relais nicht frei. Wieso kann ich mir 
noch nicht erklären.....

Autor: Jose (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hola, tengo una BALAY 3EB815L/01 que no encendia, si tenia 5V pero los 
24V eran pulsos, le cambie el diodo D6 (1N4148) que estaba dañado, ahora 
si tengo los 5V y los 24V me dan 59V. Que mas puedo mirar? alguna ayuda? 
gracias.

Autor: Jose (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jose schrieb:
> Hola, tengo una BALAY 3EB815L/01 que no encendia, si tenia 5V pero
> los
> 24V eran pulsos, le cambie el diodo D6 (1N4148) que estaba dañado, ahora
> si tengo los 5V y los 24V me dan 59V. Que mas puedo mirar? alguna ayuda?
> gracias.

Nota, en el display da fallo "9" al reves "1" ¿la posicion del diodo es 
la correcta, el katodo a la ralla blanca del encapsulado SMD? he puesto 
un diodo 1N4148 normal con el katodo en la ralla blanca

Autor: Pindrei P. (pindrei)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Pindrei P. schrieb:
> Hallo,
>
> anscheint wurde die Platine bei neueren Neff-Geräten überarbeitet, die
> Diode 6 entfernt :-) und der Schaltregler durch einen 7805 ersetzt.
>
> Dennoch habe ich den Fehler "e0", was anscheinend bedeutet, dass beim
> einschalten der Herdplatte das Relais nicht richtig anzieht. Komisch ist
> nur dass der Fehler bei zwei Herdplatten der gleichen Seite auftritt.
>
> Ich beginne bei Gelegenheit mal mit der Fehlersuche...


Kochfeld funktioniert wieder, NTC4 war defekt. Bei 20 grad muss er ca 
2,5 kOhm haben......

Autor: Gerd (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

habe ein Induktionsfeld von Siemens EI645EB11E / 01 mit den ELIN 
LEFT/RIGHT IH5-I Platinen. Alle paar Minuten blinkt es 3x "-" auf der 
Anzeige. Beim Einschalter der Felder blinken die Zahlen eine Zeit und 
dann geht es wieder auf die "-" Anzeige.

Nach Demontage konnte ich mehrere visuelle Probleme feststellen:

ELIN RIGHT

* C18 TOP - (100uF/35V/105°C)

hat dicke Backen und sich unten aufgedrückt

* UPSR BOT (LNK304GN)

Schmauchspuren, R15 BOT hat aber noch 33K

ELIN LEFT

* C35 TOP

hat dicke Backen

* C31 TOP

hat dicke Backen


Teile sind bestellt, ich werde berichten.

Autor: Gerd (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

IC und Kondensatoren getauscht, keine Änderung. Dann D6 getauscht und 
siehe da es läuft wieder.


Danke für die Infos!!!

Autor: Horst Uwe (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo zusammen,

Dank der sehr guten Beschreibung von Joachim P., und H.B. (Gast) habe 
auch ich unserem Neff Induktionskochfeld T44T40 mit Bräterzone wieder 
erstes Leben einhauchen können.
Hatte mir die Suche mittels Messungen der Ausgangsspannungen zur 
Steuerung (5 und 24V) ersparrt und die Diode D6 1N4148 direkt getauscht.

Anschließend ging das Feld wieder an, doch das Kochfeld oben links mit 
der Bräterzone zeigt nach der Anwahl der Kochstufe kurz darauf folgende 
blinkende Fehlermeldung e6 oder die umgedrehte 9 mit der 6.

Laut der hier zugänglich gemachten englischen Reparaturanleitung (Autor 
Dieter Helmich), vermute ich nun das der Temperatursensor NTC, der 
mittig in dem Feld sitzt und mittels Stecker auf der linken Elin-Platine 
angeschlossen ist, erneuert werden muß.

Hat jemand von euch schon einmal das gleiche Problem mit ähnlichen 
Kochfeldern gehabt?
Woher bekomme ich nun diesen NTC-Sensor und wie tausche ich diesen aus? 
Ist der geklebt? Müssen die Sensoren der Kochfelder wieder neu mit der 
weißen Paste an das Glas angekoppelt werden?

An dieser Stelle vielen Dank an alle fleißigen Schreiber hier in diesem 
Forum und an meine Frau, die aufgrund des in meinem Augen simplen 
Suchtitels "Induktionsherd geht nicht mehr" letztlich dieses Forum und 
die Lösung gefunden hat.

Viele Grüße an alle ehrgeizigen Bastler.

Horst Uwe

P.S.: Lieber die Nächte um die Ohren hauen, als kostspieliege 
Module/Platinen) tauschen lassen. Die Zeit und die Nerven mal nicht 
gerechnet ;-)

Autor: Pindrei P. (pindrei)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Horst Uwe schrieb:
> Laut der hier zugänglich gemachten englischen Reparaturanleitung (Autor
> Dieter Helmich), vermute ich nun das der Temperatursensor NTC, der
> mittig in dem Feld sitzt und mittels Stecker auf der linken Elin-Platine
> angeschlossen ist, erneuert werden muß.

Hallo,

Auf der Herdplatte befinden sich 4 Temperatursensoren. Da die Sensoren 
vermutlich gleich sind, ist die einfachste Lösung erst einmal die 
Widerstandswerte zu vergleichen. Da es rechst selten ist, dass zwei 
Fehler gleichzeitig auftreten könnte auch beim zusammenbauen etwas 
schief gegangen sein.......

MFG Pindrei

Autor: Horst Uwe (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Pindrei P. schrieb:
> Auf der Herdplatte befinden sich 4 Temperatursensoren. Da die Sensoren
> vermutlich gleich sind, ist die einfachste Lösung erst einmal die
> Widerstandswerte zu vergleichen. Da es rechst selten ist, dass zwei
> Fehler gleichzeitig auftreten könnte auch beim zusammenbauen etwas
> schief gegangen sein.......

Hallo,
vielen Dank für die schnelle Antwort.
Habe natürlich nochmal alles zerlegt und versucht die Widerstände der 
NTC-Sensoren zu messen. Leider vergeblich.

Doch nachdem ich die Platten nochmal neu an die linke Platine 
angeschlossen hatte, war das Projekt D6 endgültig von Erfolg gekrönt.
Vermutlich hatte ich vorher etwas vertauscht ;-(

Nun funktioniert es wieder.

Vielen Dank nochmal an alle Beteiligten.

MfG

Horst Uwe

Autor: Gerd Rotzinger (gerdmithoffnung)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Alle Zusammen

Erst mal größten Respekt für die guten Beiträge die ich bis jetzt
Zu diesem Thema gelesen habe.

Ich habe/ hatte bei meinem Neff Induktionskochfeld t44t90n0/01
Auch das Problem das die Spannungen 5v und 24v nicht mehr vorhanden 
waren.
Dank des Threads habe ich die D6 durch eine universelle 4148 Diode 
ersetzt und siehe da, die 5v sind wieder konstant da.
Ich habe aber ( Die Elin left habe ich ausgebaut auf dem Schreibrisch 
und über externe 230v angehängt ) bei der 24v Versorgung eine 
Spannungsschwankung zwischen 0 und 55 Volt weiterhin.

Hat dazu noch jemand eine Idee?

Grüße
Gerd

Autor: Gerd (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hast du die Kondensatoren und Schaltregler geprüft?

Autor: Gerd R. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Gerd
Danke für die Frage
Nein, ich habe das Problem das ich kein Schaltplan habe.
Ich bin zwar Energieanlagenelektroniker aber ohne Schaltplan?.
Das wechseln der Diode 6 hatte ja die 5V wieder gebracht.
Aber sonst ist kein Kondensator unförmig oder Schaltregler äußerlich
beschädigt.
Hast du den Top 254GN gedacht bzw. wie kann ich den durchmessen.
Welchen Kondensator? Kann man auf der Platine schwer nachverfolgen, da
das abgreifen der Spannungen für 0/5/24V am Ende der Platine erfolgt.
(Stecker)
Ich habe als Hilfsmittel nur ein Multimeter.

Grüße
Gerd

Autor: Gerd (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Evtl. ist der LNK304GN bei dir defekt.

Autor: Gerd R. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Gerd

Danke dir schon mal für deinen Einsatz.
Werde mich mal die Tage damit beschäftigen.

Das Kochfeld ist von einer Bekannten, die leider keine Möglichkeiten
hat sich ein Neues zu kaufen.
Ich habe momentan die mittlere und rechte Platine ausgebaut und die 2 
Phasen abgehängt. Die Zuleitung 5/24 V für die Bedienplatine habe ich 
verlängert und am linken Elin eingesteckt. So kann Sie zumindest die 2 
linken Herdplatten verwenden.?

Grüsse und ein Frohes Fest

Gerd

Autor: Gerd R. (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Gerd und an Alle

Ergänzend zu meiner letzten Nachricht.

Der LNK304GN befindet sich auf der ELIN Right!
Hoffe das die heil ist.

Die Spannungsschwankung 24V habe ich auf der ELIN Left IH 5-I

Ist auf der ELIN Left, wo auch mein Stecker für die 24V sind, dann
Der Top 254 GN für die Konstanten 24V zuständig?

Autor: Norbert JORDAN (njordan)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Guten Abend, ich bin bis vor kurzem "stolzer" Besitzer eines Siemens 
80cm Induktionskochfelds gewesen....wirklich kaum verwendet und gestern 
plötlich ein blinkendes "-" bei den beiden mittleren Feldern. Dachte 
irgendwas verstellt / Kindersicherung, nichts gefunden, STROM aus hat 
auch nichts gebracht....und jetzt bin ich auf dieses Forum gestossen....

- Was kann da genau sein, eigenartig weil eben keine typische 
F-Fehlermeldung
- Wie kann ich testen....muss für die beiden Right/Left Hauptplatinen zu 
Test/Messzwecken auch alles verbaut sein oder kann man nur die 
Hauptplatinen direkt versorgen und den Rest offen lassen?

- gibt es typische Messpunkte wo ich loslegen kann/sollte....wird die 
Left oder auch die Right Platine zu prüfen sein?

Besten Dank,
Norbert

Autor: Rene Van den Bergh (enerbe)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Grüss Gott, danke für die Beitrage hier, habe fast alles versucht 
was hier beschrieben ist aber kein Ergebnis.

Nur eine Größere platte gibt ein umgekehrter 9 an und Blinkt vorhin.

Habe nicht viel elektronisch im Bauch, wurde aber gerne die wieder im 
laufen haben,

Danke Rene.

Autor: chris (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Kann mir einer weiter helfen ich habe ausersehen das induktionskochfeld 
statt 230V 400V angeschlossen, da ich dachte da es ein 5 adrig Leitung 
war das die graue ader L3 ist aber diese sollte auch als null leiter 
genutzt werden weiß jemand was da defekt geworden sein könnte.
Ich habe eine schwarze stelle auf der Platine gefunden das 
wahrscheinlich von dem IC LNK304NG kam.
Aber muss ich noch nach was schauen?

Autor: Chris (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
hey des Problem hatte ich auch, bei mir war das ich die Spannung falsch 
angeschlossen habe und zwar habe ich den die graue ader als L3 benutzt 
aber die sollte auch ein null leiter sein. (also falsch angeschlossen).
Jetzt ist bei mir was defekt wenn mir da jemand helfen kann wäre echt 
super was ich da jetzt unternehmen muss????

Autor: Gerez Manterias (manterias)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo, ich bin verfolgt mit Interesse die Reparatur, schreibe ich aus 
Spanien, Sie mein Schreiben in Deutsch vergeben

Sehen Sie, wenn Sie mir helfen können, ich habe einen vitro-Induktion 
BOSCH PIK-651 T14E mit cereler Platte und ein Problem in der "ELIN-LEFT 
IH5-I" Modul, das vitro nichts tus, ist die Brücke K.0 retificador. was 
ich bereits oben Diese gibt es einen Transformator als L8 
gekennzeichnet, dass keine niedrige Spannung oder einfach ein 
Trenntransformator entfernt, ist die Tatsache, dass diese verbrannt und 
keine nützliche Referenz zu sehen, alles, was Sie lesen ist "533 X d".
Ich legte einen Link, wo Sie den Transformator Platte, Entlöten und ein 
anderer von einem Foto sehen kann ich online eine andere ähnliche Platte 
gefunden

Dank für die Zusammenarbeit

Autor: Kai (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo zusammen,

ich habe heute eine defekte Bosch Induktionskochplatte bekommen.
D6 ist bei mir auch nicht das Problem. Die hier häufig ausgefallene 
Seite funktioniert bei mir. Betroffen ist die andere Seite der Platten - 
folglich die andere Platine.
F2 (Leiterbahnsicherung auf der Platine) ist abgefackelt.
Zwei Leistungstransistoren sind tot.
Die Induktionsspulen scheinen noch ok zu sein.

Bestellung bei Digikey ist raus. Ich werde weiter berichten, da hier 
vereinzelt ja auch eben dieses Fehlerbild aufgetaucht war.

Grüße,
Kai

Autor: Kai (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Sorry, noch etwas...
Die Leistungstransistoren sind Infineon IHW40N60RF. (falls jemand nach 
der Bezeichung suchen sollte, da diese nicht mit der Beschriftung auf 
den Transistoren übereinstimmt.

Autor: MaWin (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gerez M. schrieb:
> Sehen Sie, wenn Sie mir helfen können, ich habe einen vitro-Induktion
> BOSCH PIK-651 T14E mit cereler Platte und ein Problem in der "ELIN-LEFT
> IH5-I" Modul, das vitro nichts tus, ist die Brücke K.0 retificador. was
> ich bereits oben Diese gibt es einen Transformator als L8
> gekennzeichnet

Das ist eine Gleichtaktdrossel zur Funkenstörung,
die durch den Kurzschluss des Brückengleichrichters
auch überlastet wurde,
eine Sicherung hat sich Bosch ja offensichtlich gespart.

Ersetze sie durch eine ähnliche Gleichtaktdrossel z.B.
aus einem PC-Netzteil, die sollte schon bei einem 350W Modell
von der Leistung her ausreichend.

http://german.alibaba.com/product-gs/uf-uu9-8-10-5...

Autor: MaWin (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
chris schrieb:
> weiß jemand was da defekt geworden sein könnte

Alles, die gesamte Elektronikplatine.

Autor: Kai (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
So, die bestellten Transistoren sind heute angekommen.
Ich habe die beiden defekten Transistoren ausgetauscht.
Die Sicherung habe ich mittels einer 10,3 x 38 mm Feinsicherung mit 16A 
ersetzt.
Das Kochfeld funktioniert nun wieder einwandfrei.

Autor: Danksager (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Danke :-)

Es war D6 Oberseite mit Löchern bei einem NEFF aus dem Jahre 2009 :-\
1N4148 aus einem alten PC Netzteil ausgelötet und eingelötet
=>
Hausfrieden gerettet, nächster Kurzurlaub auch.
Ein paar Euro werden noch aufgehoben... die Elkos machens auch nicht 
mehr lange.

Schöne Grüße

Autor: Joachim B. (jar)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Danksager schrieb:
> Ein paar Euro werden noch aufgehoben... die Elkos machens auch nicht
> mehr lange.

Gute Idee, ich restauriere gerade meine Aktivboxen aus den '70/'80er, da 
war noch 220V und nach dem Gleichrichter am ElKo 57V nun mit 230V sind 
es schon 60V mit bis zu +5% nähert man sich der verbauten ElKo Spannung 
von 63V, bei 255V habe ich 69V gemessen, es war Zeit für 100V Elkos.

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Herzlichen Dank auch von mir - seit heute bin ich sehr zufriedener 
"D6-Grinser" :-)

Das hätte ich ohne den Hinweis nie gefunden ...

Autor: Hans Müller (schnitzelfreund)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Danksager
Bei meinem Neff Kochfeld T44T90N01 waren die Diode D6 und der 
Schaltverstärker 254gn defekt. Nach Austausch sind die 5 und 24v auf der 
Platine wieder konstant.
Nun ist auf der rechten Elin ein bzw. zwei Kondensatoren sichtlich 
defekt.
Da diese verkokelt sind kann ich nicht lesen was für welche es sind.
Neben dem einen steht C102 und neben dem anderen L2R.
Hast du die Möglichkeit in Erfahrung zu bringen was das für welche sind?

Grüße
Hans

Autor: Hans Müller (schnitzelfreund)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Joachim
Es ist zwar schon paar Jahre her als du den Link zum Service Manual rein 
gestellt hast. Hat mir sehr weitergeholfen.
Hast du zufällig auch Zugang zu einem Bestückungsplan,Schaltplan der 
Elin Right.
Auf meinem Neff Kochfeld T44T90N01 sind außer rechten Elin zwei 
Kondensatoren defekt und man kann nicht mehr lesen was drauf stand.
Der eine ist der C102 und der andere L2R

Danke wäre super wenn du was hättest.

Grüße
Hans

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hans M. schrieb:
> Da diese verkokelt sind kann ich nicht lesen was für welche es sind.
> Neben dem einen steht C102 und neben dem anderen L2R.

Da (auf Deinem Bild) ist nichts verkokelt. Das eine ist ein ganz 
normaler Aluminium-Elektrolytkondensator, das andere hingegen ist eine 
mit schwarzem Schrumpfschlauch überzogene Induktivität mit Ferritkern.

Das Aussehen der Bauteile ist vollkommen normal; Du suchst an der 
falschen Stelle.

Autor: Hans Müller (schnitzelfreund)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Rufus
Am rechten Kochfeld blinkt an beiden Platten die 1 und das e im Wechsel.
Da das optisch die zwei Bauteile sind die am ehesten " Unnormal " 
aussehen,
hatte ich die in Verdacht.
Als Hilfsmittel habe ich lediglich ein Digitales Multimeter.
Einen Schaltplan der Platine fehlt mir auch.
Somit ist es schwer für mich den Fehler zu analysieren.
?

Grüsse Hans

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hans M. schrieb:
> Somit ist es schwer für mich den Fehler zu analysieren.

Auch Dir würde ich wärmstens die Diode D6 empfehlen - Austausch gegen 
1N4148 (bei mir war nicht die geringste Beschädigung zu erkennen) und 
alles flutscht wieder.

Platine ausbauen - Unterseite, nahe dem Schaltregler. Ich musste alle 
Kabel / Stecker abziehen, um da ran zu kommen.

Vorsicht, die Plastik-Teile ("Nasen") sind recht empfindlich ... Ich 
habe den Zustand aller Stecker etc. vorher mit der Digital-Kamera 
festgehalten - das hilft später ...

Autor: Hans Müller (schnitzelfreund)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Dieter vielen Dank für die schnelle Antwort.
Also der Historie nach erzähle ich das Problem mit dem Kochfeld meiner 
Bekannten nochmal.

Am Kochfeld ging nichts mehr.
Ich hatte mich zuvor noch nie mit Kochfeldern beschäftigt.
Irgendwann bin ich nach ewigem suchen im Netz zufällig auf
diese Forum gestoßen.
Durch gute Beiträge und Bilder habe ich mit bei Conrad die Diode 6 
bestellt.
Eingelötet und siehe das das Kochfeld lies sich wieder einschalten.
Kurz die 5V für das Bedienfeld waren wieder da.
Leider hatte ich die 24V für die Kochfeldern nicht.
Ich habe dann das Kabel verlängert und die 24V von der linken Elin 
geklaut.
Top somit gingen wenigstens die zwei linken Kochplatten wieder.
Auf der mittleren Platine musste ich jetzt den Fehler finden um meine 24 
V wieder zu bekommen.
Ich habe den Top 254gn nach langen hin und her gewechselt.
Jetzt waren die 24V wieder da und die mittlere Platte geht auch wieder.
Das Kochfeld war auch fehlerlos und die Platten Liesen sich alle 
einschalten.
Voll Happy nachhause????
Nach 15 Minuten ruft meine Bekannte an das sie Milch im Topf auf der 
rechten
Unteren Platte warm machen wollte. Kurz war die Platte an dann sind die 
zwei rechten Platten auf Störung mit dem im letzten Beitrag erwähnten 
Fehler blinkende 1/e

Grüße
Hans

Autor: Hanns-Jürgen M. (yogy)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Nun bin ich auch ein "Opfer". Zudem habe ich mit Ind. Herden keine 
Erfahrung.

Meine Nachbarn rief an: Unser Ind. Herd (Siemns, ca 7 Jahre alt, 
Platinen entsprechen den hier beschriebenen) geht nicht mehr.

Da Netzversorgung anlag, habe ich das gute Stück mit zu mir genommen. 
Ich fand im Zusatz-Stecker-Kasten (Poly Box) je einen Widerstand (470 
Ohm) der beiden "Spannungserekennerschaltungen", die hochohmig geworden 
waren (R = unendlich). Also getauscht, Netz angelegt, und es zeigte sich 
nach einigen Sekunden die Azeige "F0" (siehe Bild). Deweiteren fand ich 
auf der linken ELIN einenb Widerstand R47, nominal vermutl. 10 Ohm, der 
"angebrannt"§ war und einen Widerstahjnd von rund 5 Ohm zeigte. 
Getasucht, keine Veränderung. IGBTs und Gleichrichter sind okay (Beide 
ELINs), 5 und 24 Volt liegen an und sind stabil. eine "D6" habe ich 
nicht gefunden, verm. anderes release als die Eingangs beschriebenen.

FO sagt "eighentlich", daß nkeine Verbindubng zu den Cokkuing/FRying 
Sensoren vorhanden ist. Na klar, die gibt es auch nicht. (Die NTCs an 
den 4 "Platten" sind damit ja nicht gemeint, diese sind auch okay).

Zweite Möglichkeit laut Service-Manual: "Communication failure
with the induction coil."  Das sagt mir jetzt eher nichts, auch da alle 
Kabel angeschlossen sind

Wo kann/soll ich suchen?

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hanns-Jürgen M. schrieb:
> 5 und 24 Volt liegen an und sind stabil. eine "D6" habe ich
> nicht gefunden,

Wenn die stabil sind wird es vermutlich auch nicht an D6 (Unterseite 
große Platine, in der Nähe des Schaltreglers) liegen.

Autor: Hanns-Jürgen M. (yogy)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dieter F. schrieb:
> Hanns-Jürgen M. schrieb:
>> 5 und 24 Volt liegen an und sind stabil. eine "D6" habe ich
>> nicht gefunden,
>
> Wenn die stabil sind wird es vermutlich auch nicht an D6 (Unterseite
> große Platine, in der Nähe des Schaltreglers) liegen.

Mein ELIN hat keine "D6". Und alle 3 Dioden des Schaltreglersystems 
(Ausgänge) sind okay, sonst wären ja auch die Spannungen nicht 
vorhanden..

Keiner ein Idee / Festmöglichkeit bez. der Anzeige F 0 F 0

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert

Autor: Hanns-Jürgen M. (yogy)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dieter F. schrieb:
> http://repdata.eu.dedi359.your-server.de/wbb2/inde...
>
> http://www.justanswer.de/haushaltsgeraete/7ksey-me...

Ja, danke für die Links. Den ersten, der de facto auch auf die ominöse, 
bei mir nicht vorhandene, Diode D6 abhebt, hatte ich auch gefunden. Der 
dortige Link mit Schaltbildausschnitt ist aber vlt. für andere sehr 
interessant.

Den zweiten Link kanne ich auch, hatte ihn aber wg. des nervigen Chat 
Pupups nicht bis zu Ende durchgelesen. Das habe ich soeben gemacht, und 
der Hinweis auf die Schalterlemente könnte bei mir die Lösung bringen... 
Morgen gehe ich  mit Oszi zum Nachbarn. Wäre toll, wenn ich dort die 
Ursache finden würde.

Am Rande: Meine Nachbarn haben sich vor 7 Jharen eine Privileg Küche 
gekauft (Schauder...), damals war Quellöe gerade dabei, Insolvenz 
anzumelden... Der dort verbaute Iduktionsherd Marke "P..." hauchte dann 
nach 4 Jahren (??) das Leben aus und meine NAchbarn kauften einen 
Siemens, der jetzt streikt, nach gerade einmal 3 Jahren Betrieb...

Ich möchte hier an dieser Stelle auch die anderen 
"Induktionsgeschädigten" auf die "Poly Box" hinweisen, in der die beiden 
verwendeten Phasen auf Vorhandensein geprügt werden. Und dort sind die 
470 Ohm Widerstände ein Schwachpunkt, bei mir wären sie "durchgebrannt" 
(Hochohmig, ohne sichtbare Beschädigung).

Autor: Hanns-Jürgen M. (yogy)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
.. So, der Siemens Herd geht wieder. Beim letzten Test habe ich offenbar 
das "Datenkabel" von der Polybox verdreht auf die Steckeraufnahme das 
Bedienteils aufgesteckt.

Ja, das geht, der ist nicht absolut verdrehsicher!

Erst dadurch ist vielleicht der 10-Ohm Widerstand R47 auf der linken 
ELIN zerstört worden. Ich kann das aber nicht mit Sicherheit sagen.

Ursache der Herd-Nichtfunktion waren die beiden 470 Ohm Widerstände in 
der Polybox, die hochohmig geworden waren. Sie sind Bestandteil der 
Phasenerkennung (zwei Phasen).

Autor: Kurt B. (Gast)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Moin zusammen!

Hier ist es ein Siemens Induktionskochfeld, 2,5 Jahre alt, mit F0 F0 im 
Display. 24Volt brechen zusammen sobald der Stecker zum Touchmodul 
aufgesteckt wird, nach ein paar Sekunden wird dann F0 F0 angezeigt. 
Datenleitung zum rechten ELIN Modul vorher abgezogen. tja da bin ich 
ratlos.
Kann ja nur das Touchmodul sein wenn das linke ELIN schon getauscht ist 
oder ?
Vielleicht kennt das ja jemand und liest hier grad mit....

Gruß an alle hier :-)

Autor: Hanns-Jürgen M. (yogy)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
F0 FO bedeutet, daß keine Datenkommunikation mit dem Bediensystem 
vorhanden ist. ich denke, in diesem Fall mit dem Touchmodul wg. der 
"zusammenbrechenden" 24 V.

Wieweit brechen die 24V zusammen? Völlig auf nahezu 0V?

Bleiben die 5V stabil?

IMHO fehlerhaft kann die Stromnversorgung sein, aber die ist auf dem 
linken ELIN (??). Sonst liegt der Fehler auf dem Touchmodul. Ich würde 
da mal den Widerstand der 24V Versorgung gegen Masse messen. Ist diese 
sehr niederohmig und zeigt insb. kein "Diodenverhalten", dann könnte ein 
Kondensator, insb. ein TANTAL oder ELKO ausgefallen sein.

Good Luck..

Autor: Kurt B. (Gast)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Hanns-Jürgen M. schrieb:
> F0 FO bedeutet, daß keine Datenkommunikation mit dem Bediensystem
> vorhanden ist. ich denke, in diesem Fall mit dem Touchmodul wg. der
> "zusammenbrechenden" 24 V.
>

ok. Wer misst misst Mist... Spannungen beide stabil bei 5 und 24 Volt. 
Habe den falschen Pin am Diagnosestecker verwendet :-(
Die linke ELIN ist übrigens schon getauscht, hatte ich vergessen zu 
erwähnen.

Also alles gut bloss funktionieren tuts nicht. Kann es trotzdem das 
Touch sein oder muss ich den Herd auch noch aufschrauben (weil da die 4 
Leistungs-Einsteller fürs Kochfeld sitzen,ohjee und Frauchen trommelt 
schon mit den Fingern :-) ). Der rechte ELIN hat bez. des Fehlers ja 
wohl keine Relevanz....

Vielen Dank aber nicht zu vergessen :-)

Autor: Hanns-Jürgen M. (yogy)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
ich hatte vor kurzem einen wohl ähnlichen Siemensherd mit Ind.Kochfeld 
und getrennt im "Gehäuse" untergebrachten Drehreglern "am Hals".

Nach dem ich "eigentlich" die Ursache der Nichtfunktion (470 Ohm 
Widerstände in der "Polybox", siehe mein Beitrag vom 24.06.2016 10:35) 
gelöst hatte, erhielt ich zunächst auch die Fehlermeldung F0 F0 (keine 
Kommunikation mit den "Drehreglern") Ursache (siehe gleicher Beitrag) 
war der von mir verdreht aufgesteckte "Datenstecker", der auch 
vermutlich den 10 Ohm wiederstand auf ELIN links hatte durchbrennen 
lassen...

Vlr schaust Du dort mal genauer hin, vermutlich "darfst" Du danach der 
Herd aufschrauben. Schicke Deine Göttergattin in der Zeit zum "shoppen". 
:-)

Autor: Kurt B. (Gast)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Nun zur Vollständigkeit das Ergebnis.

Im Herd befindet sich ein Schaltnetzteil zur Versorgung der 
Bedienelektronik für das Kochfeld. Dort sah man schon den leicht 
angekokelten 10 Ohm Widerstand auf der "Primärseite". Ein Ersatz 
desselbigen hatte keinen Erfolg ebenso das ohmmäßige Ausmessen der 
Halbleiter, also komplettes Netzmodul bestellt und eingebaut und alles 
läuft wie am ersten Tag.

Autor: Hanns-Jürgen M. (yogy)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
War/ist das ein getrenntes Netzteil (also nicht das auf ELIN links). 
Falls ja, ist dieses Netzteil im "Herd" bei den Bedienknöpfen verbaut? 
Würde mich interessieren. mfg

Autor: Kurt B. (Gast)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Kurt B. schrieb:
> Netzmodul bestellt und eingebaut und alles
> läuft wie am ersten Tag.

Hanns-Jürgen M. schrieb:
> War/ist das ein getrenntes Netzteil (also nicht das auf ELIN links).
> Falls ja, ist dieses Netzteil im "Herd" bei den Bedienknöpfen verbaut?

Ja, es ist ein separates Netzteil. Es ist eher in der Mitte am 
Ventilator angebracht. Offensichtlich wird nur der I2C Bus zum Kochfeld 
gelegt.
siehe http://www.bosch-home.com/de/store/product/Netzmod...

Autor: Igor B. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo zusammen,

Sorry, ich spreche kein Deutsch, so meine Entschuldigung für mögliche 
Gags in der Übersetzung.

Ich habe einen Fehler e6 an meinem Induktionsherd Bosch PIL615R14E 
bekam. Die mittlere Induktor funktioniert nicht und zeigt blinkend e6 
Fehler. Die kleine Induktivität mit dem gleichen ELIN Modul angetrieben 
(rechts) ordnungsgemäß funktioniert.

Das Problem wurde durch eine relativ kleine Pfanne mit (groß genug das 
Modul starten, aber klein genug, um zu lassen Sie die Überlastung / 
Überhitzung IGBT zu verursachen). Die Bodenfläche wurde aus 
konzentrischen Ringen, nicht eine solide ein.

Die Symptome sind:
 - Auf die Stromversorgung des Mediums Induktivität (Leistung = 9), die 
Relais-Klicks, aber es gibt keine unverwechselbare Brummen der 
Induktivität zu arbeiten. In ~ 2 Sekunden beginnt die Anzeige "9" zu 
blinken, und weitere 2 Sekunden die "e6" Fehlercode beginnt zu blinken;
 - Kleine Induktivität ordnungsgemäß funktioniert ohne Probleme;

Nach der Primärdiagnostik:
 - Meine ELIN Board-Version ist ELIN-RIGHT IH5-I;
 - Es gibt keine visuell beschädigte Komponenten. Keine gebrannte Wege, 
keine geräucherten Dioden usw.
 - Ich schlage vor, dass alle gängigen Schaltmodule sind OK, da der 
zweite Induktor arbeitet. Das Problem kann in den Schemata lokalisiert 
werden, um die defekte Drossel dient;
 - Induktionsspulen und Thermosensoren sind in Ordnung (ich habe den 
Widerstand geprüft);
 - Die Diodenbrückengleichrichter ist in Ordnung;
 - Eine von vier IGBTs tot war (Widerstand zwischen Basis und Emitter 
war 1.7KOhm, für die anderen unendlich);
 - Die Steuerschaltung auf der Rückseite der ELIN Bord zu sein scheinen 
OK (Dioden sind in Ordnung, keine karbonisierten Komponenten);
 - Ich habe überprüft explizit die Dioden im Spannungswandler-Modul (die 
Idee über die Diode D6), alle Dioden in Ordnung sind (obwohl es in 
meiner ELIN Board-Version keine D6 Diode ist);

Ich habe zwei IGBTs für nicht funktionierende Induktivität (die, die auf 
der Unterseite) ersetzt. Jedoch wird das Problem nicht gelöst - Symptome 
gleich sind.

Also, Fragen:
 - Was sind die nächsten möglichen Diagnose und zur Fehlerbehebung?
 - Wie ist die allgemeine Logik der E6 Problem zu diagnostizieren?
 - Wie die ELIN Modul erkennt, dass der Induktor-Modul startet nicht (es 
könnte eine Rückkopplungsschaltung sein)?
 - Wie kann man überprüfen, dass das Leistungsmodul Induktivität kommt? 
Ich kann keine Messungen auf dem offenen ELIN Schaltung; die 
Induktivität Kabellänge ist sie nicht genug beiseite zu legen;
 - Wie kann sichergestellt werden, dass jeder gegebenen IGBT-Transistor 
eingeschaltet wird, wenn der Induktor beginnen wird? Es gibt 
IGBT-Treiber opto-Module, Toshiba TLP350, auf der Rückseite der ELIN, 
aber ich kann sie nicht kontrollieren. Die LED-Teil jedes TLP350 ist in 
Ordnung, aber ich kann die Ausgänge nicht überprüfen. Die passiven 
Komponenten jedes TLP350 scheinen in Ordnung zu sein;

Vielen Dank im Voraus für Ihre Antworten.

(Ein Original dieser Nachricht in englischer Sprache ist bei möglichen 
Verwirrungen in Übersetzung verfügbar)

Autor: Alexander J. (alexj)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo allerseits.

Ich habe ein sehr sehr SEHR ähnliches Problem wie hier überall 
beschrieben. Mein Siemens EH545EB11E/01 (6 Jahre alt) hat sich während 
des Kochvorganges einfach ausgeschaltet und lässt sich jetzt nicht mehr 
einschalten. Die 5V und 24V pulsen sehr seltsam durch die Gegend und es 
zeigen sich die ominösen roten Striche jede Minute oder so.

Ich gehe also davon aus, dass hier ebenfalls die 1n4148 Schuld hat. Hat 
noch jemand welche übrig und möchte mir 1 oder 2 per Post schicken? Ich 
überweise natürlich im Voraus. Bitte am besten eine PM hinterlassen.

LG, Alex

Autor: Alexander J. (alexj)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Nachdem sich keiner gemeldet hat (und ich festgestellt hatte, dass es 
gar keine PMs gibt in dieserm Forum) habe mich mir einfach einen Satz 
Dioden bestellt und die 1n4148 ausgetauscht. Jetzt liegt zwar wiede eine 
(relativ) konstante Spannung an, aber diese ist nur bei 20V bzw. 1.1V. 
Zum Testen ist die Platte derzeit an einer normalen Steckdose (230V/16A) 
angeschlossen. Für diesen Zweck wurde von mir der L2 (rechte ELIN) 
vorläufig nicht verdrahtet. Rein zum Testen der 24/5V sollte das doch 
ausreichend sein, oder?

Was könnte für die geringere Spannung verantworlich sein? Widerstand? 
Spule?

: Bearbeitet durch User
Autor: Alexander J. (alexj)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich bin gerade beim Ausmessen der Widerstände und gleich auf ein Problem 
gestoßen. Im Anhang sind zwei (gleiche?) Widerstände abgebildet von 
denen ich die Ohm nicht mit meinem Multimeter ausmessen kann. Wie viel 
sollten diese haben? Mein Multimeter zählt bei beiden langsam von 450 
auf 690 kOhm hinauf. Sind die eventuell defekt?

Mein erstes Post wurde abgewertet. Gibt es hierfür einen Grund?

Autor: Reinhard S. (rezz)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Alexander J. schrieb:
> Ich bin gerade beim Ausmessen der Widerstände und gleich auf ein Problem
> gestoßen. Im Anhang sind zwei (gleiche?) Widerstände abgebildet von
> denen ich die Ohm nicht mit meinem Multimeter ausmessen kann.

Aber die Farben sind gut erkennbar :)
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/bau/1109051.htm

> Mein erstes Post wurde abgewertet. Gibt es hierfür einen Grund?

Das kann dir nur der sagen, der dich so bewertet hat.

Autor: Alexander J. (alexj)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Reinhard S. schrieb:
> Aber die Farben sind gut erkennbar :)
> http://www.elektronik-kompendium.de/sites/bau/1109051.htm
>
Ja die Farben sind erkennbar. Aber kann das Verhalten der beiden 
Widerstände auf einen Fehler hinweisen oder ist mein Multimeter einfach 
nur schlecht? Die Zahlen stimmen mit dem gemessenen überhaupt nicht 
überein oder kann es daran liegen, dass mein Multimeter nur bis 2 MOhm 
rauf geht?

Autor: Christian Sch. (chris02)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Alexander J. schrieb:
> Ich bin gerade beim Ausmessen der Widerstände und gleich auf ein Problem
> gestoßen. Im Anhang sind zwei (gleiche?) Widerstände abgebildet von
> denen ich die Ohm nicht mit meinem Multimeter ausmessen kann. Wie viel
> sollten diese haben? Mein Multimeter zählt bei beiden langsam von 450
> auf 690 kOhm hinauf. Sind die eventuell defekt?
>
> Mein erstes Post wurde abgewertet. Gibt es hierfür einen Grund?

Das klingt danach, als ob sich ein Kondensator lädt.
Du misst halt auch in einer Schaltung, glaube aber nicht, dass diese 
Widerstände dein Problem sonst.

Wie weit bist du denn mittlerweile?

Autor: Alexander J. (alexj)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Christian S. schrieb:

> Wie weit bist du denn mittlerweile?

Komme nicht weiter. Mir fehlt leider die Expertise. Ich werde noch 
versuchen den TOP265GN auszutauschen. Es sind einfach leider nur 20 und 
1.1V, die an am Steuerelement anliegen.

Autor: Christian Sch. (chris02)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Der Schaltregler ist in Ordnung, sonst hättest du gar keine Spannung. 
Dein Problem klingt nach einem Fehler in der Feedback Beschaltung. Die 
Diode war kaputt?

Ansonsten kann ich dir mal anbieten einen Blick drauf zu werfen.

Autor: Alexander J. (alexj)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Christian S. schrieb:
> Der Schaltregler ist in Ordnung, sonst hättest du gar keine Spannung.
> Dein Problem klingt nach einem Fehler in der Feedback Beschaltung. Die
> Diode war kaputt?
>
> Ansonsten kann ich dir mal anbieten einen Blick drauf zu werfen.

Die Diode war ziemlich sicher kaputt, da ich zuvor ein pulsende Spannung 
hatte. Wo ist die Feedback Beschaltung? Wie würdest du einen Blick drauf 
werfen wollen? Soll ich dir die ELIN schicken?

Autor: fringer (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Pig Cop schrieb:
> Die Induktionsfelder kommen doch eh alle aus Italy.Auch die
> Elektronik.
> Die Hersteller von Consumer Elektronik sollten per Gesetz gezwungen
> werden Aufgelöste Schaltbilder zur Verfügung zu stellen.
>
> Für jeden TV Glotzkasten gibt es ein Service Manual,warum können das die
> Hausgerätehersteller nicht?
>
> Nur mal so meine Meinung.

Gebe dir RECHT Ersatzteile in Asien sehr stark :-(

Autor: eProfi (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Autor:  Igor B. (Gast)  Datum: 20.08.2016 22:44
It is ok to write in english here.
Probably the Driver IC (Opto-IGBT-Driver) is dead, too.
Often it is an A3126, no datasheet can be found, but i think it can be 
replaced with A3120 = HCPL3120 = ACPL3120 = ICPL3120

Autor: Boris (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,
Gibt es aktuell eine Lösung zum Problem?
Beste Grüße

Autor: JanD (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Moin,

ich nun auch, nach 8 Jahren Siemens Induktionsfeld ... D6

Werde mir die 1N4148 besorgen, die OriginalDiode ist ja recht klein, da 
ist ein ">" Zeichen drauf, das wäre wahrscheinlich die Durchlassrichtung 
- richtig

Gibt es Bilder von einer eingelöteten Diode?

Gruß Jan

Autor: Mike P. (madmike)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Jan,

wenn du die SMD-Diode auslötest, siehst du einen weißen Balken auf der 
Platine. Das ist die Kathode der Diode. Auf der 1N4148 findest du einen 
schwarzen Balken. Dieser markiert ebenfalls die Kathode.
Bring die beiden Balken übereinander und löte die neue Diode ein.
Ein Bild von der eingelöteten Platine habe ich nicht.

Viel Erfolg

Autor: JanD (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
mit dem Balken kann ich etwas anfangen - Danke

Hab die Dioden schon bestellt, 1,67 € inkl Versand für 35 Dioden, man 
man man, wie geht das?

Werd ich schon festgebrutzelt bekommen... hab ja genug zum Probieren ;-)

Autor: JanD (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:
  • preview image for b4.jpg
    b4.jpg
    144 KB, 545 Downloads

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
so - gerade mein Induktionsherd wieder repariert - gajol!

Auslöten der D6 war blöd, die sieht man ja mit bloßem Auge garnicht...
Neue Diode eingelötet, ging ganz gut.

Dann habe ich aber festgestellt, dass Kondensatoren auch nicht so gut 
aussahen, und zwar die besagten (von bahn erwähnten) - war letzte Woche 
noch nicht als ich das erste mal das Teil offen hatte...


C18 (100uF, 35V), C35 (330uF, 35V) und C31 (100uF, 35V). Sie waren 
gewölbt bzw. tw. trat oben schon die braune Suppe aus.


Bei mir: C18 mit braunem Grisel drauf, die anderen gewölbt
C18 hatte ich da und habe den gleich mitgetauscht



Also definitiv die D6 (Einbau einer neuen 1N4146) - Kosten im 
Cent-Bereich (hab 35 Stück für 1,67€ inkl Porto gekauft, hab noch 34 
über... verkaufe ich für Stück 2€ :thumbsup:

Autor: Mike (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

bei meinem Bosch Induktionskochfeld wird F0F0 angezeigt. Das rechte 
Kochfeld funktioniert einwandfrei.Wenn ich das Feld vom Netz trenne und 
wieder anschließe kommt erst mal gar nichts, wenn ich dann einschalte 
und eine von den linken Platten starte ziehen die Relais an fallen aber 
nach kurzer Zeit wieder ab, und dann erscheint F0F0. Ich habe den 
Eindruck das das Kochfeld loslegen will, noch irgendwelche Bedingungen 
prüft, eine nicht erfüllt wird und dadurch dann wieder abbricht. Kann 
mir da evtl jemand weiter helfen was das sein könnte? Die 24V und 5V 
Spannungen sind ok...rechts auch als links.

MFG Mike

Autor: Joachim B. (jar)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
JanD schrieb:
> so - gerade mein Induktionsherd wieder repariert - gajol!
> Auslöten der D6 war blöd, die sieht man ja mit bloßem Auge garnicht...
> Neue Diode eingelötet, ging ganz gut.
> Also definitiv die D6 (Einbau einer neuen 1N4146) - Kosten im
> Cent-Bereich (hab 35 Stück für 1,67€ inkl Porto gekauft, hab noch 34
> über... verkaufe ich für Stück 2€ :thumbsup:

und warum nicht die MELF Version?
http://www.comchiptech.com/cms/UserFiles/Mini%20Melf-1.JPG

Autor: Christian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Danke für die guten und nützlichen Tipps in diesem Gesprächsfaden.
Mein Bosch-Ceranfeld funktioniert wieder, nachdem ich das Modul SNT-7-F 
für rund 50€ bei Bosch unter o.g. Link neu bestellt und eingebaut habe.
Ein spezielles Dankeschön an Kurt B. (Gast).

Autor: Alex (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Christian schrieb:
> Danke für die guten und nützlichen Tipps in diesem Gesprächsfaden.
> Mein Bosch-Ceranfeld funktioniert wieder, nachdem ich das Modul SNT-7-F
> für rund 50€ bei Bosch unter o.g. Link neu bestellt und eingebaut habe.
> Ein spezielles Dankeschön an Kurt B. (Gast).

Welcher Link?

Autor: hinz (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Alex schrieb:
> Christian schrieb:
>> Danke für die guten und nützlichen Tipps in diesem Gesprächsfaden.
>> Mein Bosch-Ceranfeld funktioniert wieder, nachdem ich das Modul SNT-7-F
>> für rund 50€ bei Bosch unter o.g. Link neu bestellt und eingebaut habe.
>> Ein spezielles Dankeschön an Kurt B. (Gast).
>
> Welcher Link?

Beitrag "Re: Bosch Induktionsherd geht nicht mehr"

Autor: Uwe S (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Vielen Dank für den Tipp mit D6!

Das Kochfeld, das ich zur Reparatur hatte war ein Siemens EH645EC11/03, 
mit ELIN-left ih5-i.

Die Diode zeigte weder optisch unter der Lupe, noch messtechnisch mit 
dem Multimeter einen Defekt an.
Uf ca. 0,58V, Ur hochohmig.

Sie war aber auch hier die Ursache, und nach Austausch gegen eine 4148 
war die Fehlermeldung (e0) behoben.

Autor: Kevin (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo zusammen,

mein Siemens Kochfeld EH811TL11 / 2 möchte seit ein paar Tagen 
SPORADISCH nicht mehr. Vor ca. 2 Wochen habe ich es eingeschaltet, Topf 
aufgestellt, eine der beiden rechten Kochfelder auf max. gestellt, dann 
ist 3 Sekunden nichts passiert und dann kam im Display der linken beiden 
Felder Fehler U1 (Spannungsversorgung fehlerhaft). Ich gleich gemessen, 
beide Phasen zu N hatten 234V, also alles gut. Über Nacht waren dann die 
Sicherungen raus. Am nächsten Tag war die Funktion ganz normal gegeben. 
Ich habe etwas gekocht und dann eine Stunde später nochmal versucht eine 
Zone einzuschalten. Direkt wieder Fehler U1 an beiden linken Zonen. Wenn 
man dann versucht eine der rechten Zonen einzuschalten kommt dort e9. 
Also Sicherungen raus, Kundendienst bestellt. Bis der Zeit hatte konnte 
ich noch ein paar Mal probieren. Wenn die Sicherungen über Nacht raus 
sind lässt sich das Kochfeld immer normal benutzen. Erst beim 2. oder 
dritten Versuch kommt U1. Wenn ich es eine Nacht vom Netz trenne, dann 
die Sicherungen einschalte, es aber nicht benutze kommt bei dem 
Nutzungsversuch 5h später direkt U1.
Dann der große Tag. Servicetechniker da und.... Natürlich alles geht... 
Der hat dann kurz in seiner Bedienungsanleitung geblättert was die 
Fehler bedeuten, hat mir eine Rechnung über 79€ ausgestellt und sich mit 
den Worten verabschiedet "wenn der Fehler immer kommt Platine für 339€ 
tauschen. Toll!!!
Am nächsten Tag alles wieder beim Alten... Fehler U1.
Ich das Kochfeld rausgebaut, geöffnet, kurz meditiert um wieder runter 
zu kommen :-) ... Optisch ist alles gut.
Mit den bisher im Forum beschriebenen Fehlern finde ich keinen 
Zusammenhang.
Ist es möglich, das ein Relais defekt ist? Immer wenn der Fehler nicht 
auftritt kommt ca. 2 Sekunden nach dem einschalten der Kochzone ein 
knacken. Die Fehlermeldung U1 kam immer erst ca. 3 Sekunden nach dem 
einschalten und es war kein Knacken zu hören. Passt aber irgendwie nicht 
zu dem sporadischen Fehlerbild. Das zeigt nach meinem laienhaften 
Verständnis eher auf eine Kapazität.

Habt ihr eine Idee??

Danke

Autor: hinz (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Kevin schrieb:
> Ich gleich gemessen,
> beide Phasen zu N hatten 234V,

Unter Last?

Autor: Hanns-Jürgen M. (yogy)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Beachte meinen Beitrag vom:

22.06.2016 19:35

(Netzerkennung)

Good Luck

Autor: Kevin (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hanns-Jürgen M. schrieb:
> Ich möchte hier an dieser Stelle auch die anderen
> "Induktionsgeschädigten" auf die "Poly Box" hinweisen, in der die beiden
> verwendeten Phasen auf Vorhandensein geprügt werden. Und dort sind die
> 470 Ohm Widerstände ein Schwachpunkt, bei mir wären sie "durchgebrannt"
> (Hochohmig, ohne sichtbare Beschädigung).

Wo finde ich diese Widerstände bzw. was ist die Polybox?

Gemessen habe ich die 234V direkt in der Anschlussdose bei 
abgeschalteten Kochfeld

Autor: hinz (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Kevin schrieb:
> Gemessen habe ich die 234V direkt in der Anschlussdose bei
> abgeschalteten Kochfeld

Und wenn der N hochohmig ist...

Autor: Hanns-Jürgen M. (yogy)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Leider habe ich keine Unterlagen bez. der damaligen Reparatur mehr.

Aber ich habe einen Link:

http://www.chefkoch.de/forum/2,8,591647/Siemens-Ko...

Hier der erste Beitrage:
ZITAT
Hallo Ich habe ein Siemens Induktionskochfeld bekommen und hab es mal an 
den Strom gehängt es schaltet auch ein Jedoch kann man es nicht aus 
schalten und auch sonst nichts machen Bei zwei herdplatten zeigt es F an 
und bei zwei zeigt es 0 an.
Es geht auch noch ein Kabel weg in der Bedienungsanleitung steht es 
unter Kommunikationskabel jedoch leider nicht wozu dieses gut ist ich 
hab ja keinen Passenden Herd (den man wohl auch nicht brauchen wird) 
also hat die Funktionslosigkeit vielleicht mit diesem Kabel zu tun? Oder 
muss man es speziell anschließen?

Auf dem Kochfeld steht leider kein Hinweis drauf welches es genau ist 
ich hab es aber mit allen bei Siemens verfügbaren verglichen und es 
sollte ein EI645EB11M sein Hier ist die Bedienungsanleitung 
https://portal.bsh-partner.com/TCcustomBSH/control...

Das Anschlusskabel ging in eine "Poly - Box" auf einen Siemens 
spezifischen Stecker von dort hab ichs abgeschnitten und direkt an das 
Stromnetz angeklemmt.
/ZITAT

Vom Kochfeld gehen die Stromversorgungsleitungen und ein paar weitere 
Kabel in eine Plastixbox, ca 5 x 10 x 20 cm³ groß (soweit ich mich 
erinnere), die im Herd eingesteckt ist. (Hinter dem backofen??) Dies ist 
die Polybox.

In dieser sind u.a. ain paar Widerstände, die die Phasenspannungen 
herunterteilen, um auf die Weise die Anwesenheit der Phase feststellen 
zu können. Wie gesagt, ich habe keine Unterkagen mehr. Messen helft. Bei 
dem betreffenbden Herd (IKochfeld) waren die Wiederstände (SMD-Dinger) 
hochohmig geworden (durchgebrannt??).

Vlt. sind auch sonstige Stromversorgungskabel "lose", die wie erwähnt 
die N-leitung sollte geprüft werden.

Autor: Anti-Siemensianer (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich würde auf jeden Fall auch die Elkos austauschen, wenn hier schon 
berichtet wurde, dass sie austrocknen und bauchig werden.
Evtl. ist das sogar die Ursache für das Dahinscheiden der D6.

Hat der Widerstand in der Eingangsbox/Polybox wirklich 470 Ohm oder etwa 
470k?

Bei uns waren auch die FETs und deren Treiber kaputt.
Nach deren Tausch ging es mehrere Monate, dann wieder das selbe.
Ich vermute, da ist noch ein Snubber oder C kaputt.

Autor: Hanns-Jürgen M. (yogy)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
... gute Frage, die ich aus meiner Erinnerung nicht "prozessicher" 
beantworten kann. Ich denke, es waren 470 KILOOHM, und jeweils zwei 
Stück in Serie. Dann würde ein Strom 220 uA durch sie fließen. 
Verlustleistung pro Widerstand wäre dann ca 25 mW. Soweit ich mich 
erinnere, gingen die Widerstände zu einem Optokoppler. Richtig?
Haben die vorhandenen Widerstände denn keinen Aufdruck? Oder einfach mal 
nachmessen, vlt. funktioniert einer ja noch..

Autor: Manuel R. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Mein Bosch Induktionskochfeld NIB645E14M /01 hat sich am Wochenende 
verabschiedet. Alle Felder hatten nur noch binkende Anzeigen. Die 
Messung der 5V und 24V ergaben instabile, pulsierende Anzeige. Und 
tatsächlich war auch bei mir die D6 defekt. Mein Nachbar hatte noch eine 
1N4007, die zwar etwas überdimensioniert ist, aber gut funktioniert. Der 
Herd läuft wieder und 300-400€ für den Service sind gespart.
 Danke an alle, die diese hilfreichen Informationen bereitgestellt 
haben.

Autor: Leon R. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich konnte meinen Bosch-Herd diese Woche auch wiederbeleben :-)

Hat plötzlich Fehler e6 angezeigt, wenn man das Feld rechts unten 
benutzen wollte. Sichtprüfung der Platine hat nix ergeben, aber zwischen 
Pin 1 und 3 eines IGBTs für diese Platte hat man nur noch 20 Ohm, statt 
~ 10 KOhm wie bei allen anderen IGBTs, gemessen. Nach dem tausch des 
IGBTs bin ich drauf gekommen das der IGBT-Treiber kaputt war. Ist ein 
TLP350 (großer, weißer Chip auf der Unterseite der PCB) den es auch bei 
RS gibt. Getauscht und jetzt geht wieder alles.

Beitrag #5070349 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Rudolf (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo

Nach 10 Jahren hat mein Siemens Herd auch den D6 Fehler aufgewiesen (5V 
und 24V Schwankung).
Nach Tausch vom D6 funktioniert alles wieder.

Herzlichen Dank für die Beiträge.

er.

Autor: Jörg S. (schartiie)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

mein Neff Induktionsherd T4404N0 (rechte Seite) hat sich ebenfalls mit 
e0 verabschiedet. Das Gerät besitzt rechts ein ELIN-DCHA ADV V26. Hier 
gibt es keine D6 Diode.
Bei der optischen Kontrolle sind ein hochgebrannter LNK304PN und ein 
hochgebrannter 15 Ohm Widerstand davor aufgefallen. Diese hatte ich 
getauscht, aber es blieb bei e0. Das Schaltnetzteil lieferte keine 
Spannung, offensichtlich war es überlastet. Zwei IGBT Transistoren sowie 
die Optokoppler davor waren ebenfalls kaputt. Nun habe ich diese auch 
gewechselt, es bleibt jedoch bei e0. Das Schaltnetzteil läuft nun 
zumindest wieder und liefert 19V. Passt das? Hat jemand noch einen Tipp?

Viele Grüße

Schartiie

: Bearbeitet durch User
Autor: Meister Bob (bob19)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo.
An Sonntag wollte sich unser Siemens EI675TB11E/02 nicht mehr 
einschalten, obwohl der am Samstag und davor immer 100% gelaufen hat und 
nie eine Fehlermeldung ausgegeben hatte.

Nach dem ich die Induktionsplatte nun aufgeschraubt habe, konnte ich zur 
erst auf der ELIN-LEFT IH5-I keine visuellen Schäden feststellen.

Kurzer Blick auf die Platine unten Links habe ich den Stecker für die 
Steuerplatine gesehen und die Aufschrift 5V 24V

Nach einer kurzen Messung habe ich festgestellt das da nichts ankommt.

Ab ins Internet, und da habe ich euch gefunden.
Nach etwas durchzulesen habe ich da was von der D6 mitbekommen und 
wollte sofort schauen wo die sitzt.
Nachdem ich das ELIN Board ausgebaut habe und die Rückseite gesehen 
habe, da habe ich einen Schreck bekommen. Der TOP254GN komplett zerstört 
und die D6 hat keinen Durchgang in keine Richtung.

Hat jemand von euch noch einen TOP254GN?

Bitte um Hilfe

: Bearbeitet durch User
Autor: Hanns-Jürgen M. (yogy)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert

Autor: Meister Bob (bob19)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Yogy

Ja ich habe das bei Amazone schon gesehen. Wollte nur hier mal 
nachfragen ob jemand noch welche da hat.
Weil 5 Stück ja ein bisschen viel ist.
Ich brauche ja nur ein.

Aber so bestelle ich bei Amazone.

Autor: Jörg S. (schartiie)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

hier noch einmal ein Foto meines defekten ELIN Schaltnetzteils.

Interessant ist, dass sich 19V am Ausgang messen ließen (an der Z-Diode 
oben), als diese defekt war. Nachdem ich sie erneuert hatte (sowie davor 
schon die Elkos, den LNK304 und den 15 Ohm Widerstand) pendelt das 
Netzteile immer zwischen ein paar Volt.

Was könnte noch defekt sein? Die IBGTs und deren Treiber sind ersetzt. 
Diese sorgen auch nicht für eine Überlastung des Netzteils. Zur Probe 
habe ich die Leiterbahn dorthin unterbrochen.

Weiß jemand, wofür der rechte (rot markierte Bereich dient)? Der LM 392 
hatte ca. 3,3 Volt anliegen, als die kaputte Z-Diode noch drin war. 
Jetzt liegt dort keine Spannung mehr.

Viele Grüße

Schartiie

Autor: Bob (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo an alle.
Ich habe nun den Top254 und die Diode D6 getauscht.
Immer noch die Pulsierenden 5 und 24 Volt.

Hat jemand von euch eine Idee woran es noch liegen kann?

Bitte um Hilfe

Autor: Hanns-Jürgen M. (yogy)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Bob oder Meister Bob ???

zunächst hat das Schaltnetzteiul nicht geliefert und nach der Reparatur 
pulsen die Ausgangsspannungen 5 und 24 V? Habe ich das richtig 
verstanden?

Denkbare Ursache: Da ist eine Last angeschlossen (fehlendes Bedienteil), 
manche Schaltnetzteile arbeiten nicht ohnen Last.

Oder die Last ist zu groß (Bedienteil defekt)? Dann anstelle des 
Bedienteiles Lastwiderstände anschließen, ich denke, so 47..100 Ohm 
müßten dafür okay sein. Sind dann die Spannungen stabil?

Falls ja, und das sollten nur die Leute machen, die die Schaltung kennen 
(ich tue das nicht), mal eine externes Netzteil mit Strombegrenzung (2 
Netzteile natürlich, 5 und 24 V) anschließen und die Ströme beachten.

ABER: Sollten die 5 / 24 V Spannungen auch auf den ELINS benötigt 
werden, hilft das auch nicht... Checke dann mal, ob vlt noch andere 
Bauteile auf den ELINs hin sind. Und auch mal die Elkos prüfen / messen.

Oder auch mal, falls vorhanden, alle Elkos (und auch Tantals), soweit 
vorhanden, die zum Schaltnetzteil gehören, tauschen. (Low ESR Typen sind 
zwingend notwendig, also keine "normalen" Elkos, die sind bei 
Schaltnetzteilen durch die Stromspitzen sofort "hin".

Good Luck.

Autor: Meister Bob (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Yogy.

Dankeschön für die Hinweise.

Ja mein Elin war vorher ganz kaputt.
Habe ich ein paar Posts weiter oben berichtet.

Also folgendes habe ich beobachtet.

Sobald ich das bedienteil abklemme, dann bleiben die 5 Volt stabil und 
die 24 Volt Pulsen.

Wenn ich die 5 Volt für das Bedienteil extern drauf gebe, dann 
funktioniert das bedienteil einzeln.

Wie kann ich die 24 Volt stabil bekommen?

Autor: ● J-A VdH ● (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Meister Bob schrieb:
> Wie kann ich die 24 Volt stabil bekommen?

auch von extern zuführen?

Autor: Jörg S. (schartiie)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Yogy,

bzgl. der Low ESR Kondensatoren und Deiner Aussage "die sind bei
Schaltnetzteilen durch die Stromspitzen sofort "hin"":

Wenn man keine ESR Kondensatoren eingesetzt hat (das habe ich nicht), 
funktioniert das Schaltnetzteil dann erst gar nicht oder geht es relativ 
schnell wieder kaputt?

Viele Grüße

Schartiie

Autor: Hanns-Jürgen M. (yogy)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Schartiie,

etwas ausführlicher:

Low-ESR Kondensatoren sind unbedingte Pflicht bei einem Schaltnettzteil, 
soweit sie im pulsbelasteten Zweig liegen. Das heißt, es betrifft die 
Kondensatoren, die als Siebelement(e) hinter dem Schasltnetzteil-IC 
resp. hinter dem Schsaltransistor zur "Siebung" liegen, sowie die 
Kondensatoren, die im Stromeingang liegen, deren Spannung also "zerhackt 
"wird.

Das sind die meisten ELKOs in einem Schaltnetzteil (ich kenne die 
vorliegende Schaltung nicht)

Setzt man anstelle dieser Low-ESR Elkos allgemein übliche Alu-Elkos ein, 
so werden dieser innerhalb kurzer bzw. kürzestere zeit, teilweise 
innerhalb weniger Sekunden zerstört. Sie können dann platzen, auslaufen, 
einen Kurzschluß bilden, mehr oder weniger schnell die Kapazität 
verlieren oder einfach nur hochohmig werden. Das Schaltnetzteil 
funktioniert dann nicht. Also: Low-ESR Elkos sind "mandatory".

Nicht verwechseln: "85-Grad" Elkos sind nicht unbedingt "Low ESR"! Ein 
Lieferant für solche elkos ist z.B. https://www.elko-verkauf.de

Aber auch "Low ESRä-Elkos" altern und verlieren ihre Kapazitär im Laufe 
der Jahre. Daher funktionieren "plötzlich" Videorecorder, Receiver, TCs 
nach einigene Jahren nicht mehr, inbesondere wenn sie im Stand-By 
gehalten  werden anstelle völlig ausgeschaltet zu sein. Ein Tausch der 
Elkos wirkt dann manchmal (kostengünstig) Wunder.

Tantal-Ekos sollte man ohnehin sogleich gegen Folienkondensatoren 
erstzen. Die Dinger taugen allesamt nichts bzw. werden spannungsmäßig 
(scheinbar) völlig überdimensioniert.

Good Luck

Yogy

Autor: Meister Bob (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Yogy

Vielen Dank für deine Tipps mit den Elkos.
Folgendes Problem:

Habe die Elkos getauscht. Einer war auf.
Habe die daneben auch mit gemacht. Die Anderen laut Multimeter waren OK

5V Spannung bleib stabil

24V Spannung ist am pulsen bis ca. 5-24V

Habe ein Externes Netzteil mal angeschlossen und siehe da, ist der Herd 
sofort angegangen.

Also muss ich die 24V Stabil bekommen. Aber wie?

Hat vielleicht jemand von euch ein Tipp mit welchen Bauteil es zusammen 
hängen könnte?

Bitte noch ein mal um Hilfe.

Autor: Hanns-Jürgen M. (yogy)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Da muß ich leider passen, ich kenne die Schaltung nicht. Aber Du 
könntest mal den Stromverbrauch auf der 24V Schiene messen...

Und/oder das 24V Schaltnetzteil mit Widerständen belasrten, um 
abzuchecken, ob  das Pilsen von der Belastung abhängig ist.

Beginne mit 100 Ohm (24 mA(, dann 50 Ohm und weiter bis vielleicht 10 
Ohm (ACHTUNG! Belastbarkeit??). Spannung stabil wann/wie/wo??

(Kennt hier jemand im Forum die maximale Belastbarkeit der 24 V 
Versorgung?)

(Lastwiderstände nehmen, Verflustleistung ist 576/R Watt, bei 10 Ohm 
also fast 6 W.)

: Bearbeitet durch User
Autor: Meister Bob (bob19)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi Yogy

Die 24V Pulsen ohne Last, Pulsen mit Last und Pulsen auch mit Externen 
Stromversorgung mit und ohne Last

Autor: Hanns-Jürgen M. (yogy)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi Meister Bob,

Ich hoffe, ein anderer User hier im Forum kann dabei helfen.

"Brutalmethode" wäre das dauerhafte MAnschließen eines 24V Netzteiles...

VG  Yogy

Autor: Meister Bob (bob19)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo yogy.
Dankeschön für deine Bemühungen und Hilfestellungen

Das habe ich mir auch gerade gedacht ein dauerhaften 24V betrieb zu 
nutzen.

Ich messe noch ein bisschen auf der Platine rum. Vielleicht entdecke ich 
noch etwas

Autor: Meister Bob (bob19)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Nachtrag.

 Habe gerade den Travo gemessen. Auf der Eingangsseite kommt schon die 
Pilsierende Spannung rein.

Kann das sein das der Top 254 nicht richtig schaltet.

: Bearbeitet durch User
Autor: Hanns-Jürgen M. (yogy)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
...Wenn Du kannst, poste die Schaltung des Netzteils. Dimensionierung 
ist erst einmal nicht wichtig, nur das Prinzipschakltbild. Dann überlege 
ich mal...

Und.vlt. nochmal das Posting von Ben vom  07.06.2011 00:00 lesen.

Autor: ● J-A VdH ● (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
"Brutalmethode" wie auch von Yogy erwähnt ist das externe Anschliessen 
der Spannungen, die das ursprüngliche Netzteil liefern soll.

Dazu ist es durchaus nötig, das geräteeingene Netzteil tot zu legen.
Also Trafo raus und an den ebenfalls entfernten entspr. Elkos
für die 5V und die 24V die externen Spannungen anlegen.
Bei den meisten Netzteilen erkennt man das anhand ser 
Spannungsfestigkeiten der jeweiligen Elkos.
Ein 16Völter (evtl auch nur bis runter zum 6,3-Völter) ist für die 5V 
und
ein dickerere der mehr als 24V Festigkeit hat, für eben diese 24V.

das geht so im Prinzip wie hier:

Beitrag "Re: Quick&dirty - schnelle Problemlösungen selbst gebaut"

Der Monitor tut so gefixt immer noch seinen Dienst.

Beitrag #5182962 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Meister Bob (bob19)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Yogy

Der Ben schrieb etwas vom Schutz Wiederstand welcher währe das?

Autor: Hanns-Jürgen M. (yogy)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
..auch dazu benötige ist ein Schaltbild, nicht ein Photo der 
Leiterkarte!

Aber nach Begutachtung der Photos scheint hier kein Schutzwiderstand 
vorhanden zu sein.

Frage: Ist das "Zappeln" der 24 W völlig zufällig oder hat es eine 
Wiederholfrequenz? Falls ja, welche? Ist die Eingangsspannung den 
"stabil" (Messen mit dem Oszi an den beiden "dicken" schwarzen 
Kondensatoren (auch diese sollten Low ESR Typen sein, falls das 
ursprünglich nicht der Fall war, könnten sie Kapazität durch die 
pulartige Entladungsbelastung durch das Schalten verloren haben.) Die 
gemessene Spannung muß "glatt", d.h. fast kein Netzrippel (100 Hz) 
aufweisen...

Ach ja, ich mache jetzt erst einmal "Feierabend, das Bier ruft

VG Yogy

Beitrag #5183122 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Meister Bob (bob19)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Yogy

Erst ein mal einen schönen Feierabend wünsche ich dir.
Lass dir das Bier schmecken.


Zu deinen Fragen. Die 24V zappeln geschätzt in Sekundentakt.
Da ich kein Oszi besitze, kann ich dir die Frage nicht beantworten mit 
welcher Frequenz.

Die beiden Kondensatoren habe ich nicht getauscht. Die sind noch 
Original.
Ich habe die mit einen Kapazität Tester kontrolliert und die haben genau 
33uF wie auf dem Kondensator aufgedruckt ist.

Die Spannung an den Kondensatoren mit dem Multimeter gemessen ist 
stabil.

Die Eingansspannung am Gleichrichter geht sauber rein und kommt auch 
sauber raus.

Die Eingangsspannung am Trafo ist am Pulsen, somit auch der Ausgang am 
Pulsen.

Es tut mir leid, aber ich habe kein Schaltbild von der Platte.
Habe die nirgends gefunden.

LG
Bob

Autor: Meister Bob (bob19)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
● J-A V. schrieb:

> Dazu ist es durchaus nötig, das geräteeingene Netzteil tot zu legen.
> Also Trafo raus und an den ebenfalls entfernten entspr. Elkos
> für die 5V und die 24V die externen Spannungen anlegen.


Was passiert wenn ich nur den Trafo raus nehme?

Autor: Hanns-Jürgen M. (yogy)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi Bob, ganz kurz "zwischendurch"

Dass der Eingangspin des Tranformators pulst ist norml und auch richtig. 
Denn grundsätzlich kann Gleichapnnaung als solche nicht transfomiert 
werden  Dazuz muß die Gleichspannung "zerhackt" werden, und dies macht 
ein Schaltnetzteil.

Ich glaube, ohn Oszi kommst Du hier eher nicht weiter.

Wie Du schreuibst, "zappeln" die 24 V etwa im Sekundentakt. Das deutet 
i.A. auf eine Überlast des Netzteiles hin, oder auf einen Defekt. 
Denkbar wäre durchaus, das der TOP254 wieder hin ust, vielleixcht 
gestorben durch Messversuche, insb. an dem "Eingangspin"? Ich weiß es 
aber nicht..

Der TOP254 brinhaltet den Schaltransistor, der in MOS Technik abreitet. 
MOS Transistoren (wie auch alle CMOS Bausteine) sind empfundlich 
gegenüber statischer Ladung ist hauchen dann mal schnell das leben aus. 
Heute sind die Beusteine zwar alle vile robuster als vor 30..40 Jahren 
aber auch sie können immer nioch "sterben".

Maßnahmen zum ESD gerechten Arbeiten, also zur verhjinderung von 
statischen Entladungen der Werkzeuge oder auch der Finger finden sich im 
Internet.  (Erdung des Baurteiles und des Körpers, Vorsicht bei 
Teppichböden)..

Kennst Du keinen Kumpel bei Dir vor Ort, der Dir helfen kann? Sonst 
hilft wirklich nur die "Brutalmethode"

Guud Luck

Yogy

Autor: Meister Bob (bob19)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Yogy

Ich hatte auch den Top 254 vermutet, aber leider nicht der Fall.
Da ich 5 Stück von den Top 254 bestellt hatte, habe ich den noch mal 
gewechselt. Leider ohne Aussicht zur Besserung.

Ich habe leider keine Möglichkeit mir ein Osziloskop auszuleihen.

Ja, muss dann wohl komplett extern Versorgung anlegen.

Also Trafo raus.

Was passiert wenn ich nur den Trafo raus nehme?

Autor: Hanns-Jürgen M. (yogy)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
..ich bin nochmal in Deinen Posts zurückgegangen:

Nach Tausch des TOP254 plsierte die 5 UND 24 V.
nachdem die Last (Beidenteil) an die 5 V angeklemmt waren, blieben die 5 
V stabil und "nur" noch die 24V pulsten. Okay?

Damit steht IMHO fest, das das Schakltnetzteil (TOP254) funktioniert. 
Das Problem liegt in den nachgeschalteten Elektroniken für die 5 und 24 
V Stablisierung (bzw. nur in der für die 24V)

Ich vermute daher wieder, das das Problem in einer nicht vorhandenen 
Last für die 24 V liegt. An welcher Stelle mißt Du die 24V und an 
welcher Stelle hast die den Versuchslastwiderstand angebracht? Photo 
dazu?

Wenn Du mir die TypBezeichnung der SMD-Ics und Halbleiter Bausteiene 
nennen könntet, könnte ich mal nachsehen.. Ich das markiert..

Ein nhochauflösendes Photo dieses Auschnitts wäre auch hilfreich

Autor: Meister Bob (bob19)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Yogy

Also. Die 5 Volt sind Stabil sobald ich die Bediener Platine abklemme.
Die 24 Volt Pulsen

Wenn die Bediener Platine aufgesteckt ist, dann Pulsen 5 Volt und 24 
Volt.

Sobald ich nur die 24 Volt Extern auf die Bediener Platine drauf lege, 
sind die 5 Volt wieder da und der Herd geht an und die Töpfe werden 
Heiß.

Ich hoffe du kannst mit dem Fotos hier was anfangen



LG Bob


Ach ja: die 24 Volt habe ich hier auf dem Stecker mit der Last belegt.
Beziehungsweise auch gemessen mit der Angeschlossenen Bediener Platine

: Bearbeitet durch User
Autor: ● J-A VdH ● (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Meister B. schrieb:
> Was passiert wenn ich nur den Trafo raus nehme?

kann klappen, dass das reicht.
Es könnte halt irgendwo noch ein anderer Fehler im Netzteil sein.

wenn man also erstmal das geräteeigene Netzteil abklemmt
und die dahinter liegende(n) Baugrupp(en) dann extern versorgt,
kann man erkennen ob ein Fehler im Netzteil liegt oder in Baugruppen 
dahinter.

Autor: Meister Bob (bob19)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich habe jetzt nur den Trafo raus gelötet und habe auf den unteren 
Stecker 5V 24V und GRND von einem externen Netzteil zum Testen 
angeschlossen.

Die Rechte ELIN und somit die beiden rechten Zonen gehen an und man kann 
schon mal was drauf kochen.

Die linke ELIN wo der Trafo drauf war da blinken auf den beiden Zonen 
eine umgedrehte 9 im Wechsel mit einer 1 (9/1/9/1/9/1 usw.)

Ich schätze mal das da weitere Komponenten auf der Platine Strom 
brauchen und deswegen die nicht 100% läuft.

Autor: Hanns-Jürgen M. (yogy)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Da Entfernen des Trafos reicht nicht.

Baue ihn mal wieder ein.

Am 21.10 um 14h19 schriebst Du, daß der Herd mit internebn 5 V und 
externen 24 V "angeht". Funktjionierten da alle 4 Kochstellen?

Fall nein ist auf der betroffenen ELIn Platine noch mehr kaputt.

Autor: ● J-A VdH ● (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
kannst du mal die komplette Platine vorn und hinten ablichten?

Autor: Meister Bob (bob19)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Yogy und Desinfector.

Wenn ich die 5 Volt intern lasse und 24 Volt externen benutze, passiert 
das gleiche wie 5 Volt und 24 Volt Extern.

Wie es aussieht ist auf dem Originalen Netzteil noch mehr im 24 Volt 
Bereich etwas arg im Magen.
Aber schon mal eine riesengroße Freude für meine Frau da Sie erstmal die 
beiden rechten Zonen benutzen kann.

Ich warte auf meinen neuen Multimeter, den ich mir bestellt habe mit 
Min/Max Anzeige und mit Hz Anzeige um eventuell weiter zu kommen.

@ Desinfector

Hier ist schon mal die vordere Seite der Platine. Die Rückseite kann ich 
auf Wunsch die Tage machen, wenn ich die Kochplatte wieder Zerlege.

Lg Bob

Autor: ● J-A VdH ● (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
war denn wirklich auch das gesamte Netzteil tot gelegt?

Es kann natürlich auch sein, dass bei all diesen
ganzen blauen Kondensator-"Kaubonbons" ein Fehler mit drin ist.
Das ist der Bereich für die Schwingungserzeugung für die Kochfelder.
Dann die ganzen Transistoren auf dem Kühlkörper.

Es hat in dem Gerät nicht nur ein Netzteil das da schwingen soll,
sondern für jedes InkuktionsFeld eine Schaltung.

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Meister B. schrieb:
> Aber schon mal eine riesengroße Freude für meine Frau da Sie erstmal die
> beiden rechten Zonen benutzen kann.

Glückwunsch zu der Beziehung :-)

Ich hätte nach spätestens 2 Tagen ernsthafte Probleme - wobei ich 
gestehen muss, dass ich selbst mir auch nicht mehr Zeit zugestehen 
würde. Entweder der Fehler ist einfach in diesen 2 Tagen zu finden und 
"zeitnah" zu beheben (bei "lebensnotwendigen Geräten" - ein Herd gehört 
für uns dazu, ein "Ambilight am Fernseher"-haben wir nicht, nur als 
Beispiel- nicht) oder ich lasse den Fachmann sein Brot verdienen (und 
andere kräftig mit :-( )

Eine poplige Diode ist schnell ersetzt - wenn es ans Rätselraten geht 
würde ich mich nicht durchsetzen können :-)

Autor: Meister Bob (bob19)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@ Desinfector
Am 03.10.2017 11:44 habe ich geschrieben das der Top 254 Explodiert ist.
Seit dem benutzte die Hausfrau den Backofen und die Microwelle.

Die Transostoren auf dem Kühlkörpern habe ich alle gemessen und die sind 
alle OK.

@ jim_quakenbush

Leider ist es das man keine 300€ für einen Service Techniker über hat, 
der dann die gesamte Platine tauscht.

Da probiert man das auch mal selber fertig zu machen. Auch wenn erstmal 
nur halb.

: Bearbeitet durch User
Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Meister B. schrieb:
> @ jim_quakenbush
>
> Leider ist es das man keine 300€ für einen Service Techniker über hat,
> der dann die gesamte Platine tauscht.

Kann ich nachvollziehen - aber wenn man es nicht in einer vernünftigrn 
Zeit schafft, den Fehler zu beheben - geht es halt nicht anders - oder?

Autor: Meister Bob (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das ist richtig. Aber jetzt gehen schon mal 2 Zonen.

Sonst halt noch der Ofen. Da kann man auch noch paar Sache zubereiten

Autor: Jesse Custer (jessecuster)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ihr seid sooooo geil!
Danke Danke Danke!
Fick die Wegwerfgesellschaft!

Ich sage nur D6.

Ok etwas mehr alleine schon für die Googlesuche.
Ich habe ein Siemens Induktionkochfeld EH645EB15E. Kartoffeln kochen, 
ich will den Lachs in die Pfanne werfen. Und alles ist tot. Also nicht 
nur der Fisch, sondern auch das Kochfeld. Nichts geht. Nichts leuchtet. 
Nichts reagiert. Sicherung gecheckt. Alles ok. Dann einmal ein Blick ins 
Feld werfen.
Feld umdrehen aufschrauben. Mööp! Hätte ich hier erst mal gelesen hätte 
ich gewusst. Das Feld öffnet man von oben! Durch lösen der seitlichen 12 
Schrauben. Danach das linke Feld aus der Federhalterung lösen. Geht mit 
der Hand. Verbindungen fotografiert und dann abgezogen. Noch 2 Schrauben 
lösen und schon habt ihr die Platine in der Hand. Echt super easy! Ach 
ja ich vergaß. Ich hatte dann noch mal wie wild drauf rumgedrückt und da 
sind mir die ab und an 3 streifen aufgefallen die leuchten (alle 3-5 
min).
Danach die Platine zu einem fernsehelektroniker gegeben (ich kann nicht 
löten) dieser hat die D6 für mich ersetzt. Und! Hat noch die Ursache 
behoben. Die kaltlötstelle der spulen nachgelötet. Er meinte die waren 
leicht lose und bei einem Funken würde die D6 durchfliegen.
Et voilá... es geht

Autor: Erich R. (grobysbl)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo

Kann mir bitte einer Sagen was die umgedrehte 9 und 7 bedeutet?
Und wie komme ich ins Servicemenü wo ist die Zone 3 die mit gedrückt 
werden muss?

Vielen Dank im voraus
Erich

Autor: Hanns-Jürgen M. (yogy)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Erich

in diesem Thread hat

Autor: Joachim P. (yes_i_can)
am
Datum: 07.06.2011 22:00

einen (noch funktionierenden) Link zur Serviceanleitung angegeben. Darin 
dürften Deine Fragen beantwortet werden.

mfg yogy

Autor: Erich R. (grobysbl)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo

Die Anleitung habe ich jetzt.
Dort wird ein Fehler nur als D7 bezeichnet und sagt aus "The cooking 
sensor signal is short circuiting" die Platte hat aber keinen Cooking 
Sensor" eine Fehler e7 gibt es noch im Manual der sagt aus das ein NTC 
nicht in Ordnung ist. Die sind aber laut Messung io.

Ein Symbol als umgedrehter 9 finde ich nicht im Servicemanual.

Es ist auch ein Herd der Firma NEFF aber mit der gleichen Platine.
Gruß
Erich

: Bearbeitet durch User
Autor: Hanns-Jürgen M. (yogy)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
..eine "umgedrehte 9" ist für mich eine "6", eine vertikal umgeklappte 
"9" ein "d".

Ich vermute, Du meinst letzteres. Fehler "d7" ist laut manual: "cooking 
Sensor signal ist short circuiting"

Ohne cooking Sensor ist das nat. "blöde". Oder sind vlt. die Anschlüsse 
für den Sonsor (ich weiß es nicht, ob das möglich ist) kurzgeschlossen? 
Oder der eingangs-OP (falls vorhanden), ist hin??

Interessant ixct auch immer die Frage:

Kam der Fehelr plötzlich beim Einschalten einwer "Platte"?

War zuvor die Sicherung raus bzw. eine Stromversorgungsunterbrechung?

Zeigte sich der Fehler ohne Kochplatteneinschaltung "plötzlich ganz von 
selber", ist es vlt. über Nacht passiert?

Manchmal hilft ewine solche Überlegung bei der Fehlereinkreisung.

Ach ja, sind die Versorgungsspannungen stabil (die ominösen 5 und 24 
Volt)

good luck!

Autor: Erich R. (grobysbl)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo

Der Fehler kam über Nacht.
Die Versorgungsspannungen sind io.
Ein cooking Sensor ist wie gesagt nicht vorhanden.
Der Fehler wird nach Anwahl einer der rechen Platten angezeigt.

Autor: JuculianD (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo!
Auch wir hatten vor paar Tagen ein Induktionskochfeld geschrottet. Im 
boost modus den Topf hochgehoben und bumm. Ich habe dann mit meinen 
Laienhaften Elektronik Kenntnissen die IGBTs gemessen und gesehen dass 
die der Kollektor zwischen Emitter kurzgeschlossen war. Bei RS neue 
bestellt und eingebaut. Geht nicht. Dann bin ich auf diesen Thread 
gestoßen und habe gesehen, dass die Diode D6 Probleme machen kann. Die 
habe ich getauscht. Dann noch die Platinen Sicherung (F2) repariert und 
die Platte geht wieder!
Vielen vielen Dank für die Hilfe durch den Thread.
Ich habe zwar hiermit nicht geholfen wollte euch aber mein 
Erfolgserlebnis nicht ersparen :).

Autor: Gernot K. (gernot)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo zusammen,

habe einen Fehler an meinem BOSCH PIB645M24M/01 FD 8903, der hier schon 
öfter beschrieben wurde.

Phase 1: Aus heiterem Himmel läßt sich das Gerät nicht mehr anschalten.
Phase 2: Sicherung für einige Minuten rausgenommen, Sicherung weider 
rein
Phase 3: Gerät blinkt (relativ langsam) nur noch mit Strichen. Keine 
Fehlermeldung.

Habe das Ding jetzt zerlegt ELIN right P0221754 liegt vor mir! Der Fuß 
eines Kondensators sieht etwas dunkel aus und im Bereich des 
Spannungsreglers gibt es leicht Schatten auf der Platine

Könnte jetzt die besagte D6 messen und auch, ob 6 bzw. 24 Volt noch da 
sind, aber dann käme ich nicht gut weiter...

Daher die Frage kommt einer der Experten hier aus dem Raum Köln, bzw. 
kennt iht Ansprechpartner die hier reparieren statt zu tauschen oder neu 
zu kaufen...

Erstmal viele Grüße
Gernot

Autor: Christoph B. (chriss83)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo zusammen,

auch bei mir verabschiedeten sich 2 von 5 Kochplatten mit einem lauten 
Knall.
Nach auseinanderbau zeigte sich, dass sich bei der rechten Platine das 
Sicherungsfeld F2 komplett zerlegt hat. Die Sicherungen sind allesamt 
komplett in Staub aufgegangen.

Meint ihr es lohnt sich bei der Platine auf Fehlersuche zu gehen oder 
wird sich so viel zerlegt haben, dass es vergebene Mühe ist?
Bei dem Schadensbild muss es irgendwo einen satten Kurzschluss gegeben 
haben. Einen optischen Schaden sehe ich aber nirgends. Daher würde ich 
darauf tippen, dass es wahrscheinlich irgendwo einen Kurzschluss in 
einem der Leistungstransistoren gegeben hat. Ist nur die Frage ob
- der Transistor kaputt ist
- oder die Ansteuerung

Hat jemand eine rettende Idee? Direkt nach dem Schaden blinkte in der 
Anzeige der Fehlercode F1.

Autor: ● J-A VdH ● (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
kommt drauf an.
Wenn jetzt auch das Platinenmaterial schwarz ist,
könnte es nur mit viel Rekonstruktion möglich sein, da noch etwas
zu reparieren.

ein so beschriebener Kurzschluss/Knall könnte schon mal auch ein 
Leistungshalbleiter sein, der da gehimmelt wurde.
Muss man messen.

bei Sicherungen mit Glaskörpern (Feinsicherungen) konnte man schon immer 
einigermassen abschätzen wie stark der Kurze war.
ist nur de rDraht durch wars was kleines.
Ist innen der ganze Draht aufs Glas beschlagen wars was dickeres,
da floss wirklich "gut Strom".

Autor: Christoph B. (chriss83)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Auf dem ersten Bild ist zu sehen, wie es die Sicherungen zerlegt hat. 
Zumindest zwei Transistoren und der Gleichrichter sind hin.
Hat jemand eine gute Bezugsquelle für die Transistoren?

Ich hätte noch eine Frage zu den Sicherungen. Ich bin zwar 
Elektroingenieur aber mit Platinendesign kenne ich mich wenig aus.
- warum waren dort 5 Sicherungen in Reihe verbaut? Eine hätte doch auch 
gereicht oder?
-hat jemand eine Ahnung auf wie viel Ampere die Sicherung ausgelegt war? 
Als Geschwindigkeit würde ich vorsichtshalber die schnellste nehmen dir 
ich finde.

: Bearbeitet durch User
Autor: Udo Schmitt (urschmitt)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Christoph B. schrieb:
> Ich hätte noch eine Frage zu den Sicherungen. Ich bin zwar
> Elektroingenieur aber mit Platinendesign kenne ich mich wenig aus.
> - warum waren dort 5 Sicherungen in Reihe verbaut? Eine hätte doch auch
> gereicht oder?
> -hat jemand eine Ahnung auf wie viel Ampere die Sicherung ausgelegt war?
> Als Geschwindigkeit würde ich vorsichtshalber die schnellste nehmen dir
> ich finde.

Also ich sehe da keine Sicherung. Eher eine Art von Einwegfunkenstrecke, 
wahrscheinlich als letzter Überspannungschutz.
Die Platine ist doch an den 5 Stellen verkohlt und die Leiterbahnen 
abgebrannt -> Müll

Autor: Hanns-Jürgen M. (yogy)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Mehrere Sicherungen in Reihe? wohl kaum.

Die Frage ist, was an den Stellen vorher war? "Nur" verkokelt aufgrund 
einer Überspannungsentladung? Ich glaube, nicht.

Auf jeden Fall hat es da "gerummst", und ich denke, da ist einiges 
zerschossen worden. Aber die Ursache für so etwas muß auch gefunden 
werden.

Das können "zufällig" gestrobene halbleiter sein, oder defekte 
Kondensatoren oder auch ein Leitungsbruch/Wckelkontakt in einer der 
Induktionsspule.

Ich sehe da wenig Dauererfolg bei einer Reparatur. Aber gut, wenn Du 
gerne bastelst, und das mehrfach.. Auf jeden Fall alle Kontakte und 
bauteile auf der Platine nachlöten.

Der heutige Bleifreilötmist neigt halt zu kalten Lötstellen, die erst im 
Laufe der Zeit auftreten. Manche der Bleifreilote greifen Kupfer an.. 
Also nachlöten mit gutem alten Sn60PbCu2 nach DIN1707 Lötzinn.

Autor: Christoph B. (chriss83)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Laut Posts weiter oben handelt es sich da um Sicherungen. Hier ein Link 
zu einem Bild weiter oben: 
https://www.mikrocontroller.net/attachment/344998/...


Dort sieht man eindeutig, dass dort mal Bauteile waren. Die hat es bei 
mir komplett zerlegt. Die Messungen an den Leistungshalbleitern hat 
ergeben, dass 2 Transistoren hin sind und er Gleichrichter 
wahrscheinlich auch. Kommt auch hin, weil genau auch die Herdplatte zu 
dem Zeitpunkt eingeschaltet war.

Mein Plan ist es die Halbleiter und Sicherungen zu ersetzen und hoffen, 
dass damit die Fehlerquelle beseitigt ist. Falls natürlich die 
Ansteuerung der Transistoren versagt hat oder durch den Kurzschluss noch 
sonst irgendwas gestorben ist, dann natürlich --> ab in den Müll

Da dann aber eigentlich auch gleich ein neues Kochfeld fällig ist, bin 
ich bereit die max. 20 € für die Bauteile zu investieren. Mir fehlt nur 
noch eine brauchbare Quelle für das bisschen Kleinzeug, die mich nicht 
gleich mit 20€ Versandkosten (mouser) belasten möchte....

Autor: Hanns-Jürgen M. (yogy)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Sind von den erwähnten Bauteilen noch die Kontaktenden angelötet? Müßte 
eigentlich.

Aber Sicherungen in Serienschaltung werden es mit Sicherheit nicht 
gewesen sin. Denkbar wäre eine Kaskade aus Widerständen, die auf diese 
Weise in suma eine höhere Spannung u/o Verlustleistung vertragen. Die 
Spannungsfestigteilt bei Widerständen ist relativ gering.  0,25 W 
Widerstände ist bedrahteter 207er Bauform sind für 250 V spezifiziert, 
bei SMD Widerständen (0402 nzw. 0603) sind das 50 V bzw. 75 V.

Die großen Kupferflächen bei den Bauteilen deutet auf eine größere 
Verlustleistung hin.

Vlt. kann einer der Spezis hier im Forum mal einen Blick auf einen heile 
Platine werden? Ich habe leider weder ein Gerät noch Unterlagen dazu..

Viel Erfolg

yogy

Autor: Christoph B. (chriss83)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
So wie es aussieht handelt es sich um einen ordentlichen Leistungspfad. 
Ich verstehe halt einfach nur nicht, weshalb diese Flächen mit den mini 
Bauteilen verbunden wurden.

Es wäre einfach zu vorteilhaft, wenn man einen genauen Schaltplan, nur 
den scheint es bei Neff nicht zu geben. Meine mail mit der Bitte um 
Hilfe wurde auch gekonnt ignoriert. Die wollen wohl mit ihrem 
überteuerten Service Geld verdienen....

Autor: Hanns-Jürgen M. (yogy)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Seitdem dieser Thread existiert, wird nach einem Schaltplan gesucht. 
Bislang vergeblich.

Neff ist auch nicht der Hersteller der Leiterkarten, die Dinger kommen 
alle, egal welche Marke, aus der selben Bastelbude, offiziell Italien.

Das Schaltungsdesign ist teilweise jämmerlich, wie das D6 Problem, Dein 
R-Problem oder auch mein damaliges R-Problem im Herd des Nachbarn 
gezeigt haben.

Wir hatten auch überklegt, uns als nächsten Herd eine Induktionsherd 
zuzulegen. Spart halt Strom. Aber die offensichtliche miese Qualität 
dieser Dinger steht in keinem Verhältnis zur Stromeinsparung....

Autor: Christoph B. (chriss83)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Ist halt einfach zum Kotzen...
Schon klar, dass die BSH Gruppe die Platinen nur zukauft. Wenn se denn 
mal wenigstens die Ersatzplatinen zu akzeptablen Preisen verkaufen 
würden. Der Servicetechniker hätte bestimmt ca. 400 € aufgerufen...

Zurück zum Thema: Hat jemand eine Idee, welchen Wert die explodierten 
Widerstände gehabt haben? Oder was das auch immer für Bauteile waren...


PS: bei mir kommt alles von Neff, weil ich günstige Markengeräte haben 
wollte. Nach 2,5 Jahren Erfahrung kann ich jedoch nur raten: Kauft 
Marken die günstig sind und lange Garantie bieten.

: Bearbeitet durch User
Autor: ● J-A VdH ● (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hanns-Jürgen M. schrieb:
> Wir hatten auch überklegt, uns als nächsten Herd eine Induktionsherd
> zuzulegen. Spart halt Strom. Aber die offensichtliche miese Qualität
> dieser Dinger steht in keinem Verhältnis zur Stromeinsparung....

ganz genauso siehts aus.

Wenn man da was teureres anschafft,
geht das auch nur in Richtung Design das dann mehr kostet.

Die Kochfelder werden ohmisch warm und aus ist aus.
GANZ aus. Punkt.

Autor: Bob (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Christoph B. schrieb:
> Laut Posts weiter oben handelt es sich da um Sicherungen. Hier ein Link
> zu einem Bild weiter oben:
> https://www.mikrocontroller.net/attachment/344998/...
>
> Dort sieht man eindeutig, dass dort mal Bauteile waren. Die hat es bei
> mir komplett zerlegt. Die Messungen an den Leistungshalbleitern hat
> ergeben, dass 2 Transistoren hin sind und er Gleichrichter
> wahrscheinlich auch. Kommt auch hin, weil genau auch die Herdplatte zu
> dem Zeitpunkt eingeschaltet war.

Hallo Christoph
Bei dem Bild das schwarze ist nur Farbe mit den Eging. habe so eine 
markierung für mich gemacht was ich geprüft bzw getauscht habe.

Bei der F2 der Sicherung, dort sind keine Bauteile eingebaut sondern nur 
die Leiterbahn.

Autor: EGS (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bob schrieb:
> Bei der F2 der Sicherung, dort sind keine Bauteile eingebaut sondern nur
> die Leiterbahn.

Hallo zusammen,

Bobs Aussage kann ich nur bestätigen. Die Sicherungen bestehen aus 
verkleinerten Querschnittsflächen, kann man ja auf der 2 ELIN sehen. 
Dort sind die auch vorhanden. Haben seit 2 Wochen auch ein defektes 
"ELIN Right" mit Überspannungsschaden.

Ich habe dann also die ELIN begutachtet und die Diode D6 geprüft, alles 
i.O. auch keine Überspannungsschäden zu sehen. Shice wenn man zu blöd 
ist die richtige ELIN auszubauen... #facepalm#

Richtige ELIN ausgebaut: Alle Querschnittsverjüngungen bei F2 sind 
verdampft. Die IGBTs haben bei 2 von 4 einen Kurzschluss und nicht die 
im Service manual angegebenen A-B >= 10k und A-C >= 5k.

Aufgrund von Aufwand und Zeitdauer bin ich zu dem Schluss gekommen, ~130 
€ für die Platine vom BSH-Werkskundendienst sind i.O., denn:

1. eine neue geprüfte Platine drin
2. WAF wird eingehalten auch wenn der Geräteretter-Bonus sinkt :\
3. Gefahr durch die Reparatur weiter Fehler/Schäden zu verursachen 
sinkt.
4. ausgehend von meinem Stundenlohn, kann ich auch nicht ewig an dem 
Ding reparieren...

Die 130 € sind aber ohne Einbau, den kann man aber wenigstens noch 
selber machen.

PS: auf der ELIN right ist die D6 nicht vorhanden...

Autor: Hanns-Jürgen M. (yogy)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
EGS schrieb:

> Richtige ELIN ausgebaut: Alle Querschnittsverjüngungen bei F2 sind
> verdampft. Die IGBTs haben bei 2 von 4 einen Kurzschluss und nicht die
> im Service manual angegebenen A-B >= 10k und A-C >= 5k.
>

Servicemanual? Mit Schaltbildern? Ich glaube, daran hätten hier alle 
Intersse..

> Aufgrund von Aufwand und Zeitdauer bin ich zu dem Schluss gekommen, ~130
> € für die Platine vom BSH-Werkskundendienst sind i.O., denn:

Ja, das sehe ich auch so, BNislang war hier der Tenor, daß eine 
Ersatz-Elin über 400 Euronen kosten würde...  Heute las ich in einer 
Werbung vom Mediamarkt ein Angebot für einen Siemens Induktionsherd mit 
Backofenteil für 559 Euro..

Autor: Chriss83 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Also bei mir kostet eine neue Platine 199 €....
Ausgehend von meinen Erfahrungen mit dem Kundendiest würde ich ich auch 
darauf tippen, dass als Reparaturkosten ca. 400 € aufgerufen werden. Neu 
habe ich für das Kochfeld gut 500€ bezahlt. Da finde ich 200 € für eine 
neue Platine einfach zu teuer!
Ich habe mir jetzt 2 neue IGBTs und einen neuen Gleichrichter bestellt. 
Diese Bauteile sind bei mir definitiv kaputt.
Jetzt bin ich nur noch am überlegen, was für eine Feinsicherung die 
explodierten Leiterbahnen ersetzen soll. Würde mich über Vorschläge 
freuen. Sobald ich dann alles eingebaut habe gebe ich natürlich eine 
Rückmeldung ob die Reparatur geglückt ist. Falls nicht, gibt's ein neues 
Kochfeld. Das alte wandert dann zerlegt in Ersatzteile in die Bucht.


Kurz off topic: ich würde immer wieder ein Induktionskochfeld kaufen, 
weil das Kochen einfach viel mehr Spaß macht. Wenn ich Hitze brauche ist 
sie da und wenn ich es ausschalte ist die Hitze wieder weg.

Autor: Ichbin (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich würde eine Sicherung einsetzen die einen Stom zulässt der 
rechnerisch knapp über der Nennleistung des Kochfeldes liegt.
Also bei 2kW etwa 10AF und bei 2,5kW 12AF - 13AF.

Ichbin

Autor: Chriss83 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich habe mir die Anschlüsse mal genau angesehen.
- Der Gesamtanschlusswert des Kochfeldes ist 7,2 kW.
- die linke Platine ist an eine Phase und den Neutralleiter 
angeschlossen, kann also Max. 3,6 kW aufnehmen, sonst würde die 
Sicherung fliegen. (Die Summe aller 3 Platten ist aber 5,8 kW. Hier wird 
also schon geschummelt, da einfach alle Platten nicht gleichzeitig mit 
der Leistung betrieben werden können.)
- die Rechte (defekte) Platine hängt zwischen 2 Phasen, könnte also Max. 
6,4 kW aufnehmen. Dies macht aber keinen Sinn, da die beiden versorgten 
Platten eine Leistung von 3,6 kW in der Powerstufe haben, wenn sie 
zusammen betrieben werden. (Die Summe beider einzelnen Platten ist 
natürlich höher ;) )

Rein rechnerisch müsste also ein Strom von 9 A ausreichen um das 
Kochfeld mit Nennleistung zu betreiben. Ich denke jedoch, dass man das 
Kochfeld auch zweiphasig anschließen kann. Dann würden 16 A benötigt 
werden.

Ich denke mal, dass ich mit 9 A anfangen werde. Könnt ihr mir folgen, 
bzw. Mache ich irgendwo einen Denkfehler?

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.