Hallo,
ich bin in Sachen AVR-Programmierung absoluter Anfänger. Dennoch möchte ich ein bestehendes Projekt mit einem Mikrokontroller neu aufbauen und programmieren. Soweit so gut. Wo ich mir nicht 100% sicher bin ist die Zuweisung der Signale an den richtigen Mirkrokontroller PIN. Für das Projekt ist ein ATTiny2313A in der DIP Version vorgesehen.
Ich habe schon mal eine Tabelle mit den Signal Namen, Signal Typen und welchen PIN ich am Mikrokontroller dafür vorgesehen habe zusammengestellt. Sind die Signal Typen den richtigen PINs und deren Funktion entsprechend korrekt zugewiesen? Oder sollte man etwas ändern? Ist hier jemand der sich das mal anschauen kann und mir sagen ob es so korrekt ist? Über ein Feedback wäre ich dankbar.
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# Signal Name | Signal Type | ATTiny 2313A (PIN Name)
Mit der Liste kann ich nichts anfangen. Daraus geht nicht hervor, was du warum anschließen willst. Die Pinbelegung kannst du selbst mit dem Datenblatt abgleichen. Dafür brauchst du uns nicht.
Fange mal mit einem LED Blinker auf Steckbrett an. Und dann schließt du ein einzelnes Poti an. So kannst du dich mit dem Mikrocontroller vertraut machen.
Signal Name | Signal Type | ATTiny 2313A (PIN Name)
Dazu kann dir niemand was sagen. Die Signalnamen sind einfach nicht aussagekräftig genug. Zumal das ja laut Topic ein "Analoges Projekt" sein soll. Abgesehen davon ist der ATTiny2313 vermutlich keine gute Wahl. Er ist z.B. hornalt (muß kein Nachteil sein, kann aber). Im Allgemeinen nimmt man zum Ausprobieren einen richtig dicken µC. Und wenn es dann läuft, skaliert man es auf einen kleineren herunter.
Das hat den Vorteil, daß man die freien Pins zum Debuggen nutzen kann (z.B. ein Display anknüppern) und auch mit Flash und RAM nicht ständig am Limit ist.
Für das Projekt ist ein ATTiny2313A in der DIP Version vorgesehen.
Du stellst dich mit dieser Gehäuseform selber ins Abseits. Es ist echt kein Hexenwerk, einen QFP mit 40 Pins zu löten.
Ich habe schon mal eine Tabelle mit den Signal Namen, Signal Typen und
welchen PIN ich am Mikrokontroller dafür vorgesehen habe
zusammengestellt. Sind die Signal Typen den richtigen PINs und deren
Funktion entsprechend korrekt zugewiesen?
Kein Mensch (ausser dir) weiß, was die Signale machen, wie schnell sie eingelesen und oder ausgegeben werden müssen und wieviel Rechenzeit dazwischen vergehen darf. Deshalb kann man da nicht viel bewerten. Und weil das "analoge Projekt" so geheim ist, kann man nicht mal bewerten, ob der AVR da theoretisch überhaupt mit den Anforderungen zurechtkommt.
ich bin in Sachen AVR-Programmierung absoluter Anfänger.
Ich würde erst mal kleine Brötchen backen und überhaupt irgendetwas "Kleines" mit dem AVR machen.
Oder sollte man etwas ändern?
Und dann würde ich nicht den kleinstmöglichen AVR nehmen, sondern einen hübsch geräumig großen mit vielen Pins und viel Speicher. Der kostet grade mal ein paar Euro mehr. Wenn es dann in die Serienfertigung mit 10k Stück aufwärts geht, kannst du anfangen zu optimieren und zu sparen.
vielen lieben Dank für euren Input und Kritik. Es ist natürlich kein "geheimes Projekt". Der MC soll bei einem analogen Metalldetektor die kritischen Zeitsteuerungsfunktionen übernehmen. Die Signale sind unter 3kHz. Die Signal Namen sind eigentlich zweitrangig. Wichtig ist doch nur das die Signale vom Type her richtig sind und dass der MC PIN diese "verarbeiten" kann. Es werden auch keine Berechnungen oder Signal Analysen mit dem MC gemacht. Nur einfache Zeitabläufe werden gesteuert. Ein ATTiny2313A wäre für diese Aufgabe völlig ausreichend. Der Hinweis das der ATTiny2313A gar keine ADC-Eingänge hat, ist mir allerdings total entgangen. Danke für den Hinweis. Ich denke dann werde ich wohl auf einen ATTiny261 oder ATTiny461 in der DIP-Version wechseln. Die Bauform in SMD oder QFP ist auch keine Option. Auch ein Großen uPC und LCD-Display oder Debugging Option ist absolut nicht gewünscht. Hört sich zwar komisch an aber was willst du von einem 12 bis 14-jährigen erwarten der später mal das Bastelprojekt zusammenbauen möchte. Er kann vielleicht gerade mal einen Lötkolben und Multimeter halten. Da der Metalldetektor aber eine komplexe zeitkritische Signalsteuerung hat, will ich diese mit einem MC realisieren. Damit braucht die oben genannte Zielgruppe nur den fertig vorprogrammierten MC in den Sockel stecken. Sie benötigt auch kein Oszilloskop der für den Aufbau der analogen Zeitsteuerung nötig wäre. Ach ja, klein soll der MC aus Platzgründen auf dem Board auch noch möglichst sein.
Klein anfangen... Ja, das werde ich. Das kann ich aber auch gleich in dem richtigen Projekt machen, denn wie die Signale die aus dem MC herauskommen oder hereingehen sollen aussehen und was sie machen müssen ist mir ja bekannt.
Auch ein Großen uPC und LCD-Display oder Debugging Option ist absolut
nicht gewünscht. Hört sich zwar komisch an aber was willst du von
einem 12 bis 14-jährigen erwarten der später mal das Bastelprojekt
zusammenbauen möchte.
Ähmm. Es geht beim "großen µC und Debugging" darum, dir zu helfen. Angesichts deiner Selbstbeschreibung als
wirst du jede Hilfe brauchen, die du kriegen kannst. Oder meinst du, du kriegst das auf Anhieb hin?
Abgesehen davon ist mir schleierhaft, was man bei einem "analogen Metalldetektor" mit einem µC will und welche "kritischen Zeitsteuerungsfunktionen" das sein sollen. Zu meiner Zeit waren das elektronisch triviale LC-Oszillatoren, bei denen man den Schwingungsabriß (einfache Geräte) oder die Verstimmung (bessere Geräte) detektiert hat. Die Herausforderung war immer die Suchspule. Nie die Elektronik.
Die Bauform in SMD oder QFP ist auch keine Option.
Was spricht gegen einen Arduino mit dem ATMega328 als komplettes Board aus China? Erstmal ein paar Gehübungen, später kann der auch als nackter µC ohne Arduino-Umgebung programmiert werden.
Klein anfangen... Ja, das werde ich. Das kann ich aber auch gleich in
dem richtigen Projekt machen, denn wie die Signale die aus dem MC
herauskommen oder hereingehen sollen aussehen und was sie machen müssen
ist mir ja bekannt.
Du hast "klein anfangen" nicht verstanden und verschätzt Dein "richtiges Projekt". Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es nötig war, erstmal einzelne Grundfunktionen umzusetzen, bevor es dann an das tatsächliche Projekt ging.
Hallo Axel,
danke für deine Kommentare. Ich verstehe das ein großer uPC das Debugging einfacher macht. Aber ich will das direkt am eigentlichen Projekt programmieren. Und ja, ich denke das ich das hinbekomme. Habe ja keine Eile oder Zeitdruck. Vor ca. 30 Jahren habe ich schon einmal 8085 und 8086 Prozessoren in Assembler programmiert. Da habe ich auch ein halbes Jahr gebraucht bis ich das einigermaßen konnte. Danach war ich schon in der Lage kleine Programme für Zeitsteuerungen in Assembler zu schreiben.
Bei dem jetzigen Projekt handelt es sich um einen PI-Detektor wobei die Suchspule absolut unkritisch ist. Er funktioniert mit jeder Spulenform. Dabei ist es egal ob die Suchspule sauber oder schlecht gewickelt ist. In dem Detektor übernimmt der MC z.B. das Abtasten (Sampling) des analogen Signales oder die TX-Signal steuerung und andere Trigger Signale. Des Weiteren werden die Parameter Puls Breite, Sampling Breite und Abstand, Frequenz und Delay etc. verändert oder halt bestimmte Funktionen dieser ein bzw. ausgeschaltet.
ein Adruino Nano oder Mini wäre vielleicht auch eine Option. Der Mini ist schön kompakt und auch billig. Vielleicht sollte ich mir die mal als Option genauer anschauen.
Du hast "klein anfangen" nicht verstanden und verschätzt Dein "richtiges
Projekt". Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es nötig war, erstmal
einzelne Grundfunktionen umzusetzen, bevor es dann an das tatsächliche
Projekt ging.
Das tatsächliche Projekt (ohne MC) gibt es schon und es funktioniert auch. Der nächste Schritt in dem MC Metalldetektor Projekt ist alle Zeitsteuerungselemente wie Timer, Counter, Flip-Flop Signale und Signal Einstellungen etc. durch einen MC zu ersetzen. Ein passendes PCB mit MC oder den Arduino Nano oder Mini dafür neu zu machen ist eine einfache Übung. Ich habe schon sehr viele PCB-Projekte in TH oder mit SMD-Komponenten mit 1,2,4, und auch 6-lagige Platinen im Laufe der Jahre gemacht.
Du stellst dich mit dieser Gehäuseform selber ins Abseits. Es ist echt
kein Hexenwerk, einen QFP mit 40 Pins zu löten.
Nein, tut er nicht.
Denn im Gegensatz zu einem aufgelöteten SMD-Bauteil kann er einen Prozessor im DIP-Gehäuse, der in einem Sockel steckt, problemlos austauschen. Für einen Anfänger ein nicht zu unterschätzender Vorteil.
Vor ca. 30 Jahren habe ich schon einmal 8085
und 8086 Prozessoren in Assembler programmiert. Da habe ich auch ein
halbes Jahr gebraucht bis ich das einigermaßen konnte.
Danach war ich
schon in der Lage kleine Programme für Zeitsteuerungen in Assembler zu
schreiben.
Bei mir war es ein 6502 und später ein 6805-basierter Controller. Das erste war ein Schalter an einem Port und eine LED an einem anderen, es hat viele Tage gedauert, die LED schalten zu können. Dann mal ein Lauflicht mit mehreren LEDs programmiert, per Codierschalter die Geschwindigkeit einstellen, am Analogport ein Poti abfragen und alles schön einzeln abgespeichert. Dann, erst dann, eine reale Anwendung, die meine zuvor erarbeiteten Grundlagen benutzt hat.
Nach vielen Jahren ohne µC, wegen beruflich anderer Aufgaben, habe ich mir als Hobby einen China-Arduino-Uno gekauft. Damit bin ich auf genau die gleiche Weise gestartet, tagelang Kinderkram bespielt, bevor ich die eigentliche Aufgabe angegangen bin.
ein Adruino Nano oder Mini wäre vielleicht auch eine Option. Der Mini
ist schön kompakt und auch billig.
Der Nano ist ist nett, wenn man in der A*-IDE C++ programmiert und ihn per USB updaten kann. Will man Strom sparen, stört sein USB-Interface.
Mini kenne ich nicht, meint wohl Pro-Mini? Der ist in der Tat fertige Arbeit, die LED und den Spannungsregler runter, kann man ihn wie einen blanken AT328 betrachten und auch den Sleep-Mode sinnvoll nutzen. In der 8MHz-Version lässt er sich mit einem LiIon-Akku samt 3V3-LDO (MCP1702) sauber betreiben. Der macht Sinn, wenn Du direkt ohne A*-Umgebung programmieren willst.
Aber aufpassen: Die Chinesen haben zwei unterschiedliche Layouts, die nicht direkt austauschbar sind!
Du stellst dich mit dieser Gehäuseform selber ins Abseits. Es ist echt
kein Hexenwerk, einen QFP mit 40 Pins zu löten.
Nein, tut er nicht.
Denn im Gegensatz zu einem aufgelöteten SMD-Bauteil kann er einen
Prozessor im DIP-Gehäuse, der in einem Sockel steckt, problemlos
austauschen. Für einen Anfänger ein nicht zu unterschätzender Vorteil.
So wie das im Betreff steht ist das Projekt total bekloppt und kann nicht funktionieren.
Ein analoges Projekt wie beispielsweise einen Schwarzweiss-Fernseher kann man nicht auf "Mikrocontroller umrüsten".
Man kann Analogtechnik auch mit digitaler Logik implementieren, aber dazu müßen Signale und Funktion passend gewandelt werden. Also nicht nur Namen auflisten sondern alle relevanten Signaleigenschaften (Pegel, Modulation, Stromstärke, Codierung, ...)
PI-Detektor
Hat dich Scientology beauftragt, ein neues Elektropsychometer zu konstruieren ?
solch einen Pulsinduktions Metalldetektor habe ich als Schüler auch mal nach einem Baumvorschlag aus der Electronic Aktuell nachgebaut, und damit allerhand Unfug gefunden und ausgegraben. Also erateinmalnein tolles Projekt.
In dem damalige Projekt wurde dafür ein Zähler / Teilerbaustein und ein paar Flipflops verwendet - damit den Sendepuls - und dann zeitverzögert das abklingende Signal und den darin enthaltenen induzierten Anteil des Suchobjekts abzutasten. Dafür war dann soweit ich mich erinnere so ein mehrfach cmos Schalter eingebaut.
In so einer Schaltung die Abtastzeitpunkte und die Sendeimpulsdauer ändern zu können - ist schon eine schöne Sache - und mit einem Mikrocontroller absolut sinnvoll denkbar.
Nein, das gehört nicht zu dem oben genannten Topic. Und lies mal Maiks vorherigen Beitrag. Er hat sehr gut beschrieben worum es bei dem Projekt geht. FYI... heutzutage werden in kommerziellen Metalldetektoren die Zeitsteuerungselemente auch immer nur durch einen MC gesteuert. Es gibt immer zwei Schaltungsteile. Einen Digitalen und einen Analogen Teil.
Anstoß zu diesem Projekt gab ein entfernter Bekannter. Seine Söhne 12 & 14 Jahre und auch er wollen einen Metalldetektor bauen um damit am Strand auf Schatzsuche zu gehen. Da aber alle keine Ahnung von Elektronik haben, aber wissen wie man einen Lötkolben hält und was man mit einem Multimeter messen kann habe ich gedacht eine funktionierende Puls Induktions Metalldetektor Schaltung (PI-Detektor) so umzubauen damit solche Leute wie der Bekannte mit seinen Söhnen einen Metalldetektor erfolgreich bauen können. Macht das vielleicht jetzt Sinn für dich? Ist doch ein schönes Projekt. Oder?
Hallo Johannes,
Danke für die Info. Und ja, der MC als SPDIP-28 Version wäre auch eine Option für mein Projekt. Den werde ich mir mal zum Testen besorgen sobald ich mich in die Programmierung eingearbeitet habe.
solch einen Pulsinduktions Metalldetektor habe ich als Schüler auch mal
nach einem Baumvorschlag aus der Electronic Aktuell nachgebaut
Was hier als "Baumvorschlag" (sic!) beschrieben wird, ist aber keine
Analog- sondern eine digitale Meßschaltung.
Zähler, FF sind keine Baugruppen der Analogtechnik !
Na Bradward wenn Leuten wie Dir die realistischen Argumente ausgehen, wird auf Rechtschreibfehlern rungeritten. Erbärmlich. Du bist mir keine Rechreibkorrkturlesung wert, Du bist mir hier schon öfters negativ aufgefallen, dass Du Dich an kleinsten Ungenauigkeiten hochziehst.
Und nochmal für alle Anderen. Der echte Signalverarbeitungspfad bei solchen Geräten war und ist oft analog. Und darf es auch gern nach Gusto bleiben.
Die Steuerung der Abtastzeitpunkte ist digital, aber diskret aufgebaut. Da hat der T.O etwas unscharf formuliert. Das Ansinnen ist aber für den allgemeinen Technikinteressierten, der nicht nur stänkern oder narzisstische überhöhen will - klar erkennbar. Ich empfehle Dir eine Nachschulung in Sozialkompetenz.
Zurück zum Threadthema:
Gibt es für das Projekt irgendeine Vorlage, was zu lesen? Jetzt nicht extra was schreiben. Würde ich mir einfach gern mal anschauen, wie das nun so 25 Jahre später nach meinem Selbstbau von anderen gelöst wird..
wirst du jede Hilfe brauchen, die du kriegen kannst. Oder meinst du, du
kriegst das auf Anhieb hin?
Tja, da wirkt ein – zumindest mir aus der Bekanntschaft sehr bekannte – Lehrersyndrom.
Der Lehr- und Schulalltag ist bei den MINT-Fächern ziemlich gleichbleibend, was die Lehrinhalte angeht – jedes Jahr dasselbe. So erlebt (und lernt deshalb) der Lehrer in seinem Berufsalltag, dass er haushoch über den Schülern steht. Das stimmt im Prinzip auch. Er weiß aber nicht (oder hat es nach einigen Jahren vergessen), dass das nur relativ ist.
Absolut betrachtet steht er in vielen Dingen ganz unten, aber er weiß nicht, dass er nicht alles so einfach aus Büchern lernen kann wie die üblichen Lehrinhalte.
Da werden ja im Wesentlichen nur Fakten gelehrt. So lehrt man vielleicht, wie ein Verbrennungsmotor funktioniert, und in einem Leistungskurs wird vielleicht sogar besprochen, wie die Thermodynamik den Dieselmotor sparsamer als den Otto-Motor macht. Wenn aber das Auto morgens nicht anspringt, nützt einem dieses Wissen nichts, da braucht man die Erfahrung und die Problemlösungsstrategien des Kfz-Technikers. Und so ist es auch beim µP: Einschalten und es funktioniert nicht, und schon steht man da wie der Bauer vorm Bahnhof. Da hilft kein Programmierkurs plus einem Sonntagnachmittag.
Tja, da wirkt ein – zumindest mir aus der Bekanntschaft sehr bekannte –
Lehrersyndrom.
Hallo Rolf,
klasse Beschreibung des Lehrer Syndromes. Hahahaha... Leider bin ich kein Lehrer von Beruf. Ich beschäftige mich schon seit über 25 Jahren mit Puls Induktion Detektoren und mache meine eigenen Schaltungsentwicklungen dazu. Bis dato wares alles immer nur analoge Designs ohne MC. Durch den entfernten Bekannten kam ich auf die Idee das es jetzt Zeit wird meine Schaltungen auf MC umzurüsten damit auch einfache Leute so etwas bauen können.
wirst du jede Hilfe brauchen, die du kriegen kannst. Oder meinst du, du
kriegst das auf Anhieb hin?
Tja, da wirkt ein – zumindest mir aus der Bekanntschaft sehr bekannte –
Lehrersyndrom.
Hmm. Was hat das beschriebene Lehrersyndrom nun mit dem von mir geschriebenen zu tun? Weder sind wir hier in der Schule noch ging es um irgendeinen Vergleich zwischen meinem Wissen und dem des TE. Ganz im Gegenteil. Ich würde ich ihm immer noch empfehlen, die eigentliche Entwicklung auf einen der größeren Familienmitglieder seines auserkorenen AVR zu machen. Weil ich nämlich selber nicht auf die Annehmlichkeiten eines solchen Vorgehens verzichten wollen würde.
Und das obwohl ich mich weder als "absoluter Anfänger in Sachen AVR-Programmierung" bezeichnen würde und auch mein letzter Kontakt mit µP keine 30 Jahre zurückliegt. Auch sein nicht sehr ausgeprägtes Unterscheidungsvermögen zwischen Analog- und Digital-Schaltungen stimmt mich nicht sehr optimistisch.
Aber wenn er gern mit einem auf Kante genähten µC sein erstes Projekt seit 30 Jahren umsetzen will - warum nicht. Ich habe eine Empfehlung ausgesprochen, kein Verbot. Ich bin ja nicht seine Mutter.
Wichtig für den Nachbau ist doch, dass die Teile gut verfügbar sind.
Natürlich kannst du einen genau passenden Microcontroller auswählen, den müssen die Leute dann aber samt Programmiergerät beim Distributor kaufen, ist wahnsinnig viel Aufwand und kostet richtig Geld.
Nimm daher lieber einen kleinen Arduino oder einen Raspberry Pi Pico. Die sind zwar für deine Anforderung übertrieben, aber leicht erhältlich und kosten wenig Geld. Da sie viele Ressourcen übrig haben, lässt sich der Funktionsumfang des Geräts später leicht erweitern und bietet so Raum für eigene Experimente. Dank Programmierung über USB ist auch kein Spezialgerät notwendig. Die Module kriegen Pinleisten, auf deinem Board zwei Buchsenleisten, dadurch wird es steck- und austauschbar, falls doch mal was kaputt gehen sollte.
Axel S. schrieb im Beitrag #7875075:
Auch sein nicht sehr ausgeprägtes
Unterscheidungsvermögen zwischen Analog- und Digital-Schaltungen stimmt
mich nicht sehr optimistisch. Auch sein nicht sehr ausgeprägtes
Unterscheidungsvermögen zwischen Analog- und Digital-Schaltungen stimmt
mich nicht sehr optimistisch.
Na ja, das ist dein Empfinden. Wie würdest du denn z.B. eine Komparator Schaltung bezeichnen die Analoge Signale verarbeitet und dann digitale Bausteine steuert? Oder RC-Schaltungen die Digitale Signale umwandeln um analoge Schaltungen zu steuern? Also ein bischen mehr Elektronikverständnis sollte man wohl erwarten das man sieht das es auch keine reinen analog/digitale Schaltung gibt. Es kann nicht immer zu 100% zwischen analogen und digitalen Schaltungen unterschieden werden. Oder? Aber wenn man sich vielleicht noch nie sich mit Metalldetektor Schaltungen beschäftigt hat kann man das auch nicht wissen. Beim Programmieren gibt es ja immer nur entweder 0 und 1. Ausserdem sollte man schon wissen das eine Metalldetektor Schaltung kein Audio Verstärker oder eine Fernbedienung ist.
Wir sind doch aber hier, weil wir von einander lernen wollen und nicht andere zu kritisieren weil sie sich auf einem Gebiet wie der Programmierung von AVR MC nicht auskennen. Nichts zum Trotz haben einige Beitraggeber mir in Sachen AVR-MCs auf die Sprünge geholfen und ich bedanke mich dafür.
Wichtig für den Nachbau ist doch, dass die Teile gut verfügbar sind.
Natürlich kannst du einen genau passenden Microcontroller auswählen, den
müssen die Leute dann aber samt Programmiergerät beim Distributor
kaufen, ist wahnsinnig viel Aufwand und kostet richtig Geld.
Der Beitrag ist mal poduktiv... genau mein Denken bei Entwicklungen von Schaltungen. Bauteile müssen einfach verfügbar und kostengünstig sein.
Zum Beispiel in meinen (analogen) Empfängerschaltungen nutze ich einen NE5534. Der ist zwar nicht der Neuste und Besste Op-Amp aber doch sehr gut, günstig und einfach zu bekommen. Den kann man sogar auch im Dungel von Afrika oder in Kambodscha kaufen.
Das tatsächliche Projekt (ohne MC) gibt es schon und es funktioniert
auch.
Ui, zeig' doch mal! :)
(also als Link, falls es irgendwo veröffentlicht ist, oder wenigstens hier als Schaltplan im Anhang)
Der nächste Schritt in dem MC Metalldetektor Projekt ist alle
Zeitsteuerungselemente wie Timer, Counter, Flip-Flop Signale und Signal
Einstellungen etc. durch einen MC zu ersetzen.
Könntest Du auch schon mal als Schaltplan vorbereiten, oder? Noch ohne den konkreten Mikrocontroller, aber schon mal den Signalen dorthin einen Namen geben. Dann hätten wir zumindest einen Schimmer, was Deine Signalnamen aus dem Anfangspost bedeuten sollen.
Ui, zeig' doch mal! :)
(also als Link, falls es irgendwo veröffentlicht ist, oder wenigstens
hier als Schaltplan im Anhang)
Hallo Chris,
Das analoge Projekt wird z.Z. noch weiter getestet. So bald die Tests abgeschlossen sind, wird das Projekt zum Nachbauen veröffentlicht. Der Detektor besteht aus zwei Platinen. Ein Mainboard und eine Power Supply Einheit mit eingebautem Akku den man über USB laden kann. Der Detektor ist noch voll analog aufgebaut und damit meine ich ohne MC damit es hier keine weiteren Missverständnisse gibt. Das Nachfolge Modell des Detektors soll ja mit MC gemacht werden.
Anbei schon mal ein paar Bilder der "nackten" Platinen zusammen gesetzt. Alles ist mit Standard Bauteilen die einfach zu bekommenden sind aufgebaut. Die Bauteile dafür kann man auf Amazon, eBay, Reichelt, Conrad etc. finden. Auch sind die Platinen so konzipiert das sie in Standard Hammond Gehäuse passen. Vom Chinesen gibt es auch noch ein passendes Gehäuse dafür aber nur auf Amazon. Die Gehäuse kann man alle in den bekannten Online Shops finden.
PS. Es werden zwei Projekte veröffentlicht werden. Eines ist ein "Bipolar Puls Induktions Metalldetektor" und der andere ein "TX-Puls Mode Detector"
So billig kommst du das auch ohne USB nicht an die Bauteile.
Richtig billig wird es mit einem Raspberry Pi Pico (oder kompatibel):
Schon das Original kostet bei deutschen Händlern nur 3,99€, ein
kompatibles Board vom Chinesen weniger die Hälfte. Wenn 20 auf den
Stiftleisten herausgeführte IOs ausreichend sind (der Arduino Nano hat
auch nicht mehr), kann man das RP2040 Zero nehmen. Das ist nicht nur
deutlich kleiner, sondern auch noch billiger.
Gerade nachgeschaut: Mit ein paar Rabattmünzen kosten bei AliExpress 5
Stück RP2040 Zero zusammen 3,07€ inkl. Versand, das Stück also gerade
mal 61,4 Cent. Anderswo kostet allein die USB-C-Buchse schon deutlich
mehr.
Der RP2040 ist zwar für die Anwendung des TE mehr als überdimensioniert,
hat aber den Vorteil, dass er auch für zukünftige Projekte, bei denen
deutlich mehr Flash, RAM und Rechenleitung benötigt werden, immer noch
gut genug ist. Damit können nach einmaliger Einarbeitung eine sehr viel
größere Zahl verschiedener Anwendungen abgedeckt werden, als dies mit
dem Arduino Nano und anderen AVR-Boards möglich ist.
Die Community ist mittlerweile auch für den Raspberry Pi Pico und andere
RP2040-Boards recht groß, so dass einem auch hier schnell geholfen wird.
Für den TE vielleicht auch ganz nett:
Die Endanwender (also die Söhne des Bekannten) können Firmware-Updates
durchführen, ohne dafür eine Flash-Software installieren zu müssen.
Alles, was benötigt wird, ist ein Rechner, der USB-Sticks beschreiben
kann. Das kann heute jeder PC mit praktisch jedem Betriebssystem von
Haus aus. Einfach USB-Kabel anschließen, Firmware-Datei per Drag & Drop
auf das virtuelle Laufwerk ziehen, und fertig ist das Update.
Anbei schon mal ein paar Bilder der "nackten" Platinen zusammen gesetzt.
Also ein Schaltplan wie angefragt oder eine Prinzipskizze wie angehangen (aus https://www.bfr-kmr.de/anhang_3.1.3.html) wäre jetzt hilfreicher als "dramatisch" ausgeleuchtete Platinen deren Beschaltung mensch wg. ungünstiger Perspektive gegenseitiger Überlappung größtenteils erraten muß.
Und für User mit Gedächtnis länger zurück als bis zur letzten Weihnacht - das Thema Metalldetector für Arme wurde hier schon öfters angekaut:
PS: Hätte man statt Distanzbolzen halber Länge gleich welche mit passenden Mass verwendet, sähe es deutlich weniger "laienhaft" aus. Auch die Langlöcher als Befestigungs-"punkte" lassen nicht gerade den Willen zur Präzision vermuten.
PS: Hätte man statt Distanzbolzen halber Länge gleich welche mit
passenden Mass verwendet, sähe es deutlich weniger "laienhaft" aus.
Auch die Langlöcher als Befestigungs-"punkte" lassen nicht gerade den
Willen zur Präzision vermuten.
Hahaha..., dass Du wieder mal das Haar in der Suppe suchst war klar. Aber was du dabei nicht durchschaut hast, weil du vielleicht noch nie etwas konstruiert hast, dass vermute ich mal, ist das die Lang Loch Montagelöcher für verschiedenste Gehäuse Varianten gemacht wurden. Eigentlich erklärt sich das von selbst. Man muss nur hinschauen. Die wurden ja nicht aus Spaß oder als schönes Muster da rein geritzt. Aber nun ja deine Interpretation...
Zu den Abstandsbolzen. Ich würde auch lieber einen passenden dafür nehmen. Aber leider gibt es diesen nicht in der Länge wie er benötigt wird. Auch in China wird diese Länge nicht hergestellt bzw. angeboten. Das habe ich schon längst auf einschlägigen China Einkaufswebseiten für Elektronikteile geprüft gehabt und einen Abstandsbolzen auf Länge abschleifen wäre unprofessionell. Sicherlich wird es jemanden geben der einen Abstandsbolzen dir in passender Länge macht aber welcher DIY-ler wird diese Kosten auf sich nehmen wollen, wenn man sich eine passende Länge einfach zusammenschrauben kann? Das musst doch auch selbst du erkennen.
Die verschiedenen Langlöcher in den Platinen sind mit Absicht so gemacht, damit man die PCB‘s optimal für verschiedene Gehäusetypen und Ausbaustufen der Elektronik, positionieren kann. Des Weiteren gibt es noch andere Power Board Platinen ohne Ladefunktion die natürlich auch passen müssen. Ein weiterer Grund für die vielen Langlöcher ist, dass auf der Hauptplatine MFP's benutzt werden die eine weites Spektrum an Bauteilegrößen das Einlöten ermöglichen. Wie du siehst wurde alles zu vor durchgeplant und nichts dem Zufall überlassen. Daran hast du vielleicht auch nicht gedacht… Aber wie du siehst, ich.
Wenn du noch weitere Fragen hast lass es mich wissen. Ich erkläre dir gerne warum was wie gemacht wurde.
Beitrag "Was genau misst ein Pulsdetektor (Metalldetektor)?"
Beitrag "Pulsinduktionsmetalldetektor"
Beitrag "PI Metallsuchgerät myavr myfinder"
Beitrag "PI Metalldetektor"
Leider kenne ich diese genannten Beiträge nicht. Werde mir sie aber bei Gelegenheit mal anschauen. Ich habe mich hier erst vor zwei Tagen im Forum angemeldet.
ich bin in Sachen AVR-Programmierung absoluter Anfänger. Dennoch möchte
ich ein bestehendes Projekt mit einem Mikrokontroller neu aufbauen und
programmieren.
Ich fasse mal den Verlauf der letzten 36h für mich zusammen:
Es sollen in einem bereits realisierten Projekt/Schaltung einige diskrete (hier pauschal als "analog" bezeichnet) Baugruppen in einem µC verlagert werden und dem Nutzer soll (auch dadurch) ein Mehrwert gegenüber der bisherigen Realisierung geboten werden.
Dafür muß klar sein, welche (elektrischen) Funktionen wie realisiert sind, um Hinweise geben zu können, wie diese durch welchen µC aufgebaut/ersetzt werden könnten.
Für manche Elektronik genügt ein Analogcomperator, andere "Transistor/TTL-Friedhöfe" wie diskret aufgebaute" Dual slope time Integration Analog to digital conversion" ist gut in einem Controller-internen ADU abgelöst.
Für eine solche "Umrüstung" ist es aber nun mal nötig, die zu realisierten Funktionen als "Elektrische Schaltungsteile" mit ihrer Funktion und Grenzwerte (bspw. maximale Induktionsspannung, -transienten) zu beschreiben.
Diese Aufgabenbeschreibung, Details zur Funktionsweise wurden bis jetzt nur ungenügend vom TO geliefert. Auch auf Nachfrage wurde nur "schleierhaft" die fragliche Applikation als "analoger PI-Detector" beschrieben oder es wurde lediglich aufgelistet, was man sich nicht wünscht.
Das ist aber keine Ausgangsbasis für kooperationswillige Helfer, für Zuarbeit braucht es schon eine Art "Aufgabenbeschreibung/Lastenheft", auch im Hobbybereich.
Ich beschäftige mich schon seit über 25 Jahren
mit Puls Induktion Detektoren und mache meine eigenen
Schaltungsentwicklungen dazu. Bis dato wares alles immer nur analoge
Designs ohne MC.
Und ich hab mich zuletzt vor >25Jahren mit sowas beschaeftigt. :-D
Genauer gesagt hab ich damals als Schueler den Impulsdetektor aus der Elrad nachgebaut und dann gar lustige Dinge im Wald ausgegraben....
Heute mache ich im uebrigen anspruchvollere HF-Technik. .-)
Damals bestand die Schaltung (aus dem Kopf) im Prinzip aus zwei NE7555 welche das Timing fuer den Impuls und den passenden Zeitpunkt fuer die Freigabe der Detektion eingestellt haben.
Selbstverstaendlich kann man das heute alles in einem Mikrocontroller unterbringen. Ein CH32V003 oder sonst irgendwas sollte reichen.
Die eigentlich Auswertung sollte analog bleiben weil es schwer wird mit einem Controller die Dynamik eines menschlichen Ohres/Gehirn zu erreichen. Schwer aber nicht unmoeglich. Aber fuer ein kleines Bastelprojekt wuerde ich mir das schenken und nur das Timing mit Controller machen.
Sinnvoll ist es im uebrigen sowas moeglichst modern in SMD zu designen damit die Platine klein wird. Das Metall der Platine ist letztlich die Grenze der Empfindlichkeit. Sobald du die Verstaerkung hoch drehst kommt irgendwann der Punkt wo deine Spule anfaengt die Platine/Akku usw zu detektieren.
BTW: Interessant war im uebrigen auch die menschliche Zuwendung die wir im Wald erhalten haben weil man uns damals kurz nach Tschernobil fuer einen Strahlensuchtrupp gehalten hat. Das hat Wanderer etwas beunruhigt. :-D
Damals bestand die Schaltung (aus dem Kopf) im Prinzip aus zwei NE7555
welche das Timing fuer den Impuls und den passenden Zeitpunkt fuer die
Freigabe der Detektion eingestellt haben.
Selbstverstaendlich kann man das heute alles in einem Mikrocontroller
unterbringen. Ein CH32V003 oder sonst irgendwas sollte reichen.
Die eigentlich Auswertung sollte analog bleiben weil es schwer wird mit
einem Controller die Dynamik eines menschlichen Ohres/Gehirn zu
erreichen. Schwer aber nicht unmoeglich. Aber fuer ein kleines
Bastelprojekt wuerde ich mir das schenken und nur das Timing mit
Controller machen.
Hallo Vanye,
du hast es auf den Punkt gebracht. Die Auswertung der Signale sollte analog bleiben und die Steuerung ein MC übernehmen. Mehr will ich bei meinem "Bastel Projekt" auch nicht.
Anbei das PI-Detektor "Bastel Projekt" aus der ELRAD von September 1985.
Details zur Funktionsweise wurden bis jetzt
nur ungenügend vom TO geliefert. Auch auf Nachfrage wurde nur
"schleierhaft" die fragliche Applikation als "analoger PI-Detector"
beschrieben
Das ganze Gebiet der Puls-Induktions Metalldetektoren scheint sehr Voodoo-lastig zu sein. Google behauptet zwar, ein paar Seiten zu finden. Aber die sind meistens down oder die Domain steht zum Verkauf. Ansonsten jede Menge Marketing für fertige Geräte :)
Der TE will anscheined die digitalen Teile seiner Schaltung von diskret auf µC umstricken. Ob das die Schaltung von Elrad ist, wissen wir nicht. Dementsprechend kann zumindest ich auch nicht abschätzen, ob es einen Mehrwert durch den µC geben wird. Allerdings habe ich mich schon vor ein paar Posts aus diesem Thread zurück gezogen. Soll er halt machen.
PS. Es werden zwei Projekte veröffentlicht werden. Eines ist ein
"Bipolar Puls Induktions Metalldetektor" und der andere ein "TX-Puls
Mode Detector"
Was werden denn das für Riesen-Kisten?!?
Geht doch um ein Metall Such Puls Induktionsmeter, oder? Das muss klein und leicht sein. Analog ist da maximal der eine Doppel-OPV, der die RestSchwingung verstärken soll.
Aber schön, dass sowas alle 10 Jahre wieder versucht wird, neu zu erfinden. Macht ja auch Spass. Leider ist "Sondeln im Wald" immer gleich negativ besetzt und wohl auch nicht erlaubt. Aber egal.
Das ganze Gebiet der Puls-Induktions Metalldetektoren scheint sehr
Voodoo-lastig zu sein.
Was erwartest du? Das ist ein Bereich wo jedes bisschen Verbesserung einer Schaltung die Wahrscheinlichkeit erhoeht den Goldschatz von Koenig Alfons den viertel vor zwoelften zu finden. :-D
Dementsprechend kann zumindest ich auch nicht abschätzen, ob
es einen Mehrwert durch den µC geben wird.
Wie ich schon sagte, ein Mehrwert kann schon allein dadurch erreicht werden das man die metallische Ausdehnung reduziert. Dasselbe gilt im uebrigen auch fuer die Klamotten die man so an hat. Und kein Handy! Damit sind dann Jugendliche schonmal raus. :-D
Der ATtiny2313A ist wegen des fehlenden ADC schon lange keine Option
mehr:
Naja, nach dem Schema aus Beitrag "Re: Analoges Projekt auf MC umrüsten. Frage zu PIN Zuweisungen." will der TO Zeit-punkte/-differenzen messen und keine Amplituden - also braucht man keinen ADC hier. Aber vielleicht will er ja einen Drehknopf als Eingabe für irgendwelche Parameter/Configurationen, dann wäre ein ADC wiederum praktisch. Doch da sein Spielzeug aus Buddelkastenzeiten das nicht kennt, wirds sich dergleichen auch nicht in der geheim gehaltenen Schaltung finden lassen.
Anbei mal das Inhaltsverzeichniss aus dem steinalten "Mikrorechner in der Amateurmeßtechnik" (1988), so als Denkanstoß, welche Baugruppen der Magneto-Wünschelroute wie mit einem µC aufpimpbar sein könnten.
Das ganze Gebiet der Puls-Induktions Metalldetektoren scheint sehr
Voodoo-lastig zu sein.
Hm, ich würd es als "Stark Schlangenöl-haltig" beschreiben, da gibt es viel am Markt ohne den versprochenen Nutzen.
Wobei im Bereich "Kampfmittelsuche" gibt es wahre Doktorarbeiten aus dem Bereich "Metallortung", bspw. in der Nutzung als Bodenradar. In den Neunzigern hatte ich mal eine Promotionsschrift auf dem Tisch, die vom Biot-Savart-Gesetz ausgehend DSP-Algos zur Minenerkennung entwickelte. Das Ganze dann auf einen Wagen/Jeep verfrachtet wurde damit flott und streifenweise große Gelände nach explosiven Altlasten abgescannt.
Oder der Metalldetektor in einer Kohleaufbereitung, das Förderband stoppt, sollte da versteckte Metallstücke unterwegs zur Brikettpresse sein ...
Oder der Metalldetektor in einer Kohleaufbereitung, das Förderband
stoppt, sollte da versteckte Metallstücke unterwegs zur Brikettpresse
sein ...
Der sollte aber eher unempfindlich sein weil er sonst alle paar Minuten wegen einer Bierdose anhaelt. Ich hab schon eine Waesche von innen gesehen. :-D
Der sollte aber eher unempfindlich sein weil er sonst alle paar Minuten
wegen einer Bierdose anhaelt. Ich hab schon eine Waesche von innen
gesehen. :-D
Hehe, da waren richtige Männer bei der Arbeit, die haben sich nicht aus der Bierdose sondern aus dem 0-5 Glasmantelgeschoß bedient. Oder vom "Kumpel tot" ;-)
Oder der Metalldetektor in einer Kohleaufbereitung, das Förderband
stoppt, sollte da versteckte Metallstücke unterwegs zur Brikettpresse
sein ...
Ja, diese Metalldetektoren für Förderbänder oder Metallabscheider auch genannt, kenne ich auch noch aus vergangenen Zeiten. Sie wurden oft vor der Kohlewäsche eingebaut. Eine solcher Metalldetektoren für Steinkohleförderbänder wurde z.B. von der Firma Bebro Elektronik hergestellt. Ich glaube die kamen aus Stuttgart. Hatte auch mal mit denen zu tun gehabt. Letztens als ich bei mir mal "digital" aufgeräumt hatte, habe ich noch eine Kopie der Originalen Schaltpläne des Bebro (Promos) Metalldetektor Elektronik gesehen. Die war aber vom Prinzip genauso aufgebaut wie meine Metalldetektor "Bastelprojekte". Die Zeitsteuerung glaube ich mich zu erinnern dabei ein Motorola 68xxx übernommenen.
Metalldetektoren waren früher sehr einfach aufgebaut. 2 LC-Oszillatoren auf annähernd gleicher Frequenz, dessen eine Spule die Suchspule ist.
Ein Metallstück verstimmt die Suchspule und die Differenzfrequenz wird auf einen Kopfhörer gegeben. Je höher der Ton, umso näher und größer der Gegenstand.
Z.B. mit DCC90 für die beiden Oszillatoren und DAF91 als Mischer und NF-Verstärker.
Metalldetektoren waren früher sehr einfach aufgebaut. 2 LC-Oszillatoren
auf annähernd gleicher Frequenz, dessen eine Spule die Suchspule ist.
Das ist das "andere" Prinzip. Hat den Vorteil das du verschiedene Metalle unterscheiden kannst und so nicht eine Stunde einen Goldschatz ausgraebst der dann ein rostiges Fahrrad ist. Die Impulsteile sind aber empfindlicher. Idealerweise hast du also beides!
"Bodenausgleich" Na, so kann man das auch nennen. Ziel ist eine Synchrongleichrichtung der abklingenden Schwingung. Und eine daraus gewonnene Gleichspannung. Schon fast befremdlich, was man alles schon in den eigenen Fingern hatte und womit man sich so beschäftigte, seinerzeit.
War aber recht spannend. Gab halt aus der Induktivität und der parasitären Kapazitäten der Gesamtschaltung einen abklingeneden Impuls. Es gab hier massig viele, teils auch unterschiedlche, Ansätze, das iwie umsetzen zu wollen. Viele haben einfach einfach nur abgekupfert, andere haben sich tatsächlich die Mühe gemacht und auch mal n Oszilloskop angeschlossen und geschaut, was denn nun wirklich wann schaltungstechnisch passiert und wie die Signale zu den einzelnen Zeitpunkten aussehen.
So kann man durchaus mit dem ADC und der vierfachen Samplerate der Abklingfrequenz einen simplen IQ-Datenstrom generieren, wo man Amplitude und Phase messen und vergleichen kann. Da braucht man dann auch keine Lauflicht-Zeitabfolgesteuerung mit dubiosen 4066er Sample&Hold und was man da alles so gesehen hatte.
Das ganze darf nicht größer werden, als ein "alter HP-Taschenrechner" und muss im allgemeinen federleicht bleiben. Akkus an den Gürtel. Aber auch hier gibt es ja heute kleine, leichte Alternativen.
Bei den derzeitigen technischen Möglichkeiten könnte man glatt auf die Idee kommen, damit nach 20 Jahren mal wieder was zu machen.
ein anderes, nicht nur "das andere". Dieses Doppel-D Spulen Dings, bei dem sich die induzierten Spannungen aufheben und durch ein Metallstück ins Ungleichgewicht gebracht werden, wenn es von einer Spule zur nächsten durchtaucht, gibbet auch noch ,) Da ist die Frequenz fest und es gibt nue einen Ozillator. Es wird nichts gemischt oder so.
Eine solcher Metalldetektoren für
Steinkohleförderbänder wurde z.B. von der Firma Bebro Elektronik
hergestellt. Ich glaube die kamen aus Stuttgart. Hatte auch mal mit
denen zu tun gehabt. Letztens als ich bei mir mal "digital" aufgeräumt
hatte, habe ich noch eine Kopie der Originalen Schaltpläne des Bebro
(Promos) Metalldetektor Elektronik gesehen. Die war aber vom Prinzip
genauso aufgebaut wie meine Metalldetektor "Bastelprojekte". Die
Zeitsteuerung glaube ich mich zu erinnern dabei ein Motorola 68xxx
übernommenen.
So, hab doch noch das Foto vom Steuergerät gefunden, ist von der Firma Präcitronic und nennt sich "Metallspürgerät". Ist mir persönlich zu alt (heute sicher 40 Jahre) als dass da ein MC 68k drinnenstecken könnte. Weil das Foto während einer Museums-Führung durch die Brikettfabrik entstand, hab ich drauf verzichtet mal schnell mit einem Schraubendreher bewaffnet "hinter die Kulissen zu schauen".
Metalldetektoren waren früher sehr einfach aufgebaut. 2 LC-Oszillatoren
auf annähernd gleicher Frequenz, dessen eine Spule die Suchspule ist.
Schwer da eine Stelle zu finden an der ein µC sinnvoll eingesetzt ist. Ja der könnte die Batterie überwachen und Betriebsstunden zählen ...
Schwer da eine Stelle zu finden an der ein µC sinnvoll eingesetzt ist.
Ja der könnte die Batterie überwachen und Betriebsstunden zählen ...
Wo ein Wille ist, ist ein Weg! Ich setze gerade einen CH32V003 ein um mir zwei gegenphasige 50% Rechteck mit Deadtime zu erzeugen. Also ein Schaltnetzteil. Sonst macht der nix, aber er kostet auch nix. Das Schweizer Taschenmesser unter den ICs...
Wo ein Wille ist, ist ein Weg! Ich setze gerade einen CH32V003 ein um
mir zwei gegenphasige 50% Rechteck mit Deadtime zu erzeugen. Also ein
Schaltnetzteil.
Mit einem billigen Schaltnetzteil macht man sich die Genauigkeit eines empfindlichen Messgerätes eher kaputt als das man sie verbessert. Und batteriegespeiste Geräte brauchen ohnehin kein Netzteil, unnötiger Ballast.
Das ganze darf nicht größer werden, als ein "alter HP-Taschenrechner"
und muss im allgemeinen federleicht bleiben. Akkus an den Gürtel. Aber
auch hier gibt es ja heute kleine, leichte Alternativen.