Zugegeben, nicht ganz Mikrocontroller konform, denke ich bekomme aber trotzdem eine zielführende Antwort.
Gestern sind mir an mehreren Hochspannungsleitungen die im Bild erkennbaren Komponenten aufgefallen. Kann mir jemand sagen was das ist?
Die Teile hängen ja wie ein „Vogel“ auf einem Draht. Was kann dies dann für einen elektrischen Sinn machen?
Interessant ist, dass die Teile immer im Bereich einer Straße angebracht waren und einmal im Bereich eines Masten, wo die Freileitung in ein Erdkabel wechselte.
Das sind Strommess"zangen".
Sie melden ihren Status über Bluetooth an eine Basisstation, die in einem kleinen Kasten im Umkreis von ein paar Metern untergebracht ist.
Von da aus gehts zum Netzbetreiber über Mobilfunk weiter.
Kenne ich aber bisher nur von 15 kV-Bahnstromleitung.
Es ist manchmal auch gar nicht so leicht, herauszufinden, wofür diese Teile wirklich sind.
Von einer Hochschule gab es vor vielen Jahren eine Messung des Leiterdurchhangs über ein Jahr. Dazu waren in den Gehäusen von "üblichen" Teilen, die an Hochspannungsleitungen gehängt werden, das Messequippment untergebracht. Da saisonaler unterschiedlicher Bewuchs dabei stört, wurde das Zeugs über eine Straße an die Leitungen gehängt.
Kenne ich aber bisher nur von 15 kV-Bahnstromleitung.
Da habe ich heute auch was Hängendes gesehen und ein Bild davon gemacht. Das sieht aber auch deutlich anders aus. Entweder ich hänge das hier später dazu oder in einen neuen Thread.
ich sehe auf dem Bild keinen Empfänger, nur Wolken.
Muss wohl ein cloud-basiertes System sein.
Tata tata wumm brumm....
Karnevalsniveauscherz...?
Nur lustig ab 1.5 Promille...
Dir ist klar, dass auch ein unbearbeitetes Foto auch ohne KI Foto immer "lügt"? Meist nicht mal gewollt und bewusst, sondern weil es anders nicht geht oder es so komponiert wurde.
Es zeigt immer nur ein Ausschnitt der Realität und nebenbei auch nie (Reprofotografie und kalibrierter, geeigneter Monitor in geeigneter Umgebung ausgenommen) die 100% echten Farben.
Ich, nein sogar jeder, der schon mal "ernsthaft" fotografiert hat, kann den Mittelstreifen mit geeignetem Bildausschnitt und gezielt gesetzter Schärfe einer Autobahn zum Naturschutzgebiet machen (Eine Bildunterschrift, die frech lügt, hilft, ist aber nicht notwendig) oder das Naturschutzgebiet zur verseuchten Industrieruine (Man muss nur bei der Bildunterschrift geschickt Lügen)machen.
Man darf Bildern nie, aber auch wirklich nie 100% vertrauen, in besondere, wenn sie Stimmung machen sollen und Bildunterschriften vorhanden sind.
Der kleine Empfänger kann hinter dem Fotografen sein, links oder rechts des Bildausschnitts (Bildwinkel des Objektivs), unten auf der Erde, usw.
Außerdem gibt es nicht das nur das eine Bluetooth, sondern einige Varianten, die auch eine "hohe" Reichweite haben können...
ich sehe auf dem Bild keinen Empfänger, nur Wolken.
Muss wohl ein cloud-basiertes System sein.
Tata tata wumm brumm....
Karnevalsniveauscherz...?
Nur lustig ab 1.5 Promille.
Also ich fand den Kommentar sehr schön, auch mit 0 Promille.
Deine nachfolgenden Ausführungen will ich nicht verstehen.
Dir ist klar, dass auch ein unbearbeitetes Foto auch ohne KI Foto immer
"lügt"? Meist nicht mal gewollt und bewusst, sondern weil es anders
nicht geht oder es so komponiert wurde.
An dem Bild etwas zu drehen wäre mir wirklich zu blöde gewesen.
nach Reparatur, Instandsetzung, teilweise Neuerrichtung einer Hochspannungsleitung wurden auf einem Leiter die auf dem Foto ersichtlichen Teile installiert, ca. aller 200-300m (der Abstand lässt sich schlecht genau ermitteln) eines davon. Flexibel, mit fünf Lamellen, die sich im Wind dann tummeln.
Für was sollte da der Zweck/Umstand sein, sowas zu installieren?
nach Reparatur, Instandsetzung, teilweise Neuerrichtung einer
Hochspannungsleitung wurden auf einem Leiter die auf dem Foto
ersichtlichen Teile installiert, ca. aller 200-300m (der Abstand lässt
sich schlecht genau ermitteln) eines davon. Flexibel, mit fünf Lamellen,
die sich im Wind dann tummeln.
Für was sollte da der Zweck/Umstand sein, sowas zu installieren?
Entweder ich hänge das hier später dazu oder in einen neuen Thread.
Das Teil auf dem Foto sieht auch so aus, wie auf einem Foto, das ich noch posten wollte. Es hängt dort nur an einem fahrdrahtmastbegleitenden Hochspannungsleitung mit 15 kV und 16+2/3 Hz.
Sind keine 16 2/3Hz mehr, sondern 16,7Hz. Der Grund dafür sind rotierende Umformer (Einphasen-Synchronmaschine mit Dreiphasen-Asynchronmaschine), die bei längerem Synchronlauf mit dem 50Hz-Netz Probleme mit der Asynchronmaschine bekommen.
Neben den Hinweisen auf "Markierung für Rettungshubschrauber o.ä." findet sich dort ein Hinweis auf "Versuchsmessstelle für Smart Grid". Das setzt man aber eher an Stellen, die man ohne Industrieklettern erreicht.
Man könnte sich zusätzliche Info's zu der Trasse aus: https://openinframap.org/#11.74/53.1774/14.4057 für die Region holen, dann weiß man zumindest die Leistungsklasse der Trasse "mit diesen Teilen".
Für 16,7 Hz gibt es dann aber eigene Kraftwerke! Denn man wird nicht extra für die Bahn einfach die Drehzahl von der gemeinsamen Generatorwelle von 1000 Umdrehungen pro Minute auf 1002 Umdrehungen pro Minute erhöhen können, sonst hätte man statt 50 Hz ruckzuck 50,1 Hz! Und einen mechanischen Schlupf in der Drehzahl, kann es bei starrer Formschlüssigkeit der Welle nicht geben! Es sei denn, man treibt den Stator von dem Bahngenerator über ein Planetengetriebe ganz langsam an.
Diese "Kraftwerke" heißen neuerdings Frequenzumrichter.
Und vorher hatte die Bahn tatsächlich eigene Kraftwerke, allein schon, weil Bahnstrom zweiphasig ist.
Manche haben auch einfach nur 'ne Lampe und fangen an zu blitzen,
entweder wenn Spannung anliegt/Strom fließt oder eben nicht.
Das erspart mir den Thread, den ich vor ein paar Tagen beinahe eröffnet hätte.
Ich bin auf dem Heimweg unter einer Hochspannungstrasse hindurchgefahren und an (auf) einem Mast nahe der Isolatoren blitzten mehrere Strobo Blitzer.
Sehr gut sichtbar, auch bei vollem Sonnenschein.
Jetzt weiß ich wofür das gut ist.
Beispielsweise lieferte das alte Kraftwerk Datteln 300MW Bahnstrom, das Atomkraftwerk Neckarwestheim hatte einen extra Turbosatz für 150MW Bahnstrom (war der weltweit größte einphasige Wechselstromgenerator), das Kohlekraftwerk Schkopau hat einen 110MW Turbosatz für Bahnstrom.
Inzwischen wird sowas aber nicht mehr neu gebaut, sondern die Bahnlinien werden entweder mit dezentralen Umrichtern aus dem öffentlichen Netz (110kV) versorgt oder Umrichterwerke verbinden das 50Hz-Netz mit dem 110kV Bahnstromnetz. Die früher dafür gebauten rotierenden Umformer verschwinden immer mehr.
Der Unterschied ist marginal und betrifft auch den Schlupf von ASM gegenueber SM.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Bahnstrom#:~:text=16 2⁄ 3 Hz gegenüber 16,7 Hz,-Umformer für Bahnstrom&text=Zum Leistungsausgleich zwischen dem Bahnstromnetz,dreifachen Polzahl der Synchronmaschine eingesetzt.
Gerade letzterer Link - sprich der Wikipediaartikel ist eigentlich ein (kleines, da geht noch vieeeeel mehr - allerdings auch viel anstrengender und nicht mal "eben so", leicht verständlich sowieso nicht...) muss für jeden, der auch "nur" in einem Forum (besonders in sogenannten Bahnforen, hier gibt es wenigstens einige die wirkliche technisch / physikalisches Wissen, und nicht nur Meinung und vage Geschichtskenntnisse haben) "offiziell" und aktuell nur das Wort "Bahnstrom" benutzen wollen.
Diese "Kraftwerke" heißen neuerdings Frequenzumrichter.
Und vorher hatte die Bahn tatsächlich eigene Kraftwerke, allein schon,
weil Bahnstrom zweiphasig ist.
Was heist "vorher, IMHO hat es auch heute in .de Kraftwerke, die "Bahnstrom" direkt "produzieren". Beispielsweise einige (kleinere) Wasserkraftwerke an der Donau: