Operationsverstärker - Die-Bilder

OP #7887405
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In China wird die Halbleiterindustrie weiter kultiviert, im Kleinen und im Großen.

Mich würde interessieren, warum diesen relativ kleinen Prozess mit der relativ dicken oberen Metalllage verwendet wurde. War der Prozess da und der Operationsverstärker musste da rein passen oder hat der Prozess bestimmte Vorteile, wenn es um derartige Schaltungen geht?

Mich würde außerdem interessieren, ob die Schaltung dem ähnlich ist, was wir bisher gesehen haben. Einige Strukturen erscheinen mir etwas eigenartig, aber für eine genauere Analyse ist der Prozess zu klein und die obere Metalllage im Weg.

Gast #7909172
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Roland F. schrieb:

Man könnte zu der Überzeugung gelangen, das der TAA761 nicht zu den Sternstunden der Halbleiterentwicklung gehört.

Das ist ein Kind der '60er Jahre, und hat damals Marktlücken gefüllt.

Das das Innenschaltbild im Datenblatt unplausibel erscheint und auch nicht die tatsächliche Struktur beschreibt passt dann zum Bild.

Es war damals ganz üblich die tatsächliche Schaltung nicht zu veröffentlichen. Heute wird noch viel weniger veröffentlicht.

#7909209
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H. H. schrieb:

Roland F. schrieb:

Man könnte zu der Überzeugung gelangen, das der TAA761 nicht zu den Sternstunden der Halbleiterentwicklung gehört.

Das ist ein Kind der '60er Jahre, und hat damals Marktlücken gefüllt.

Auch heute noch hat der seine Daseinsberechtigung. Der open collector Ausgang bietet Möglichkeiten die man sonst nicht hat. Z.B. sind viele einfache Labornetzteile mit dem xx2761 aufgebaut, mit je einem OPV für Spannungs- und Stromregelung. Die Ausgänge der OPV sind direkt verodert, ohne die sonst nötigen Dioden.

Die Tätärä hat den B2761 sogar in RIAA-Entzerrerstufen von Plattenspielern eingesetzt. Geht. Siehe:

https://picclick.de/Vorverst%C3%A4rkerplatine-f%C3%BCr-RFT-Plattenspieler-HK-PA-1203-1205-373383179261.html

OP #7914931
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Zu HFO-Mitarbeitern habe ich leider leider keinen direkten Kontakt.

Ich habe mich auch schon gefragt, ob die 14 nicht einfach etwas anderes bedeutet, aber bisher haben die Zahlen vor der Bezeichnung immer die Revision angezeigt. Wobei das natürlich nicht heißen muss, dass tatsächlich 14 Revisionen produziert und verkauft wurden. Vielleicht hat man im Hintergrund öfter mal am Design gearbeitet und so "theoretische" Revisionen erzeugt.

Als Urgestein darf man den A110 auf jeden Fall bezeichnen.

OP #7916484
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Dieter W. schrieb:

Die Transistoren mit dem Verguss erinnern stark an TO106 Gehäuse. Das Unterteil gibt es aus dunkler oder auch weißer Keramik. Der Transistor mit der länglichen Struktur dürfte ein J-FET sein.

Ja, das ist so eine Art TO106-Gehäuse. (https://www.richis-lab.de/BipolarA60.htm)

Der längliche Transistor sieht mir schon nach einem Bipolartransistor aus.

OP #7936345
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Richard K. schrieb:

Texas Instruments OPA1641, ein Verstärker aus der SoundPlus-Reihe, der auf dem OPA140 basiert:

https://www.richis-lab.de/OpampA08.htm

Ich wurde auf etwas interessantes hingewiesen: Der OPA1641 hat einen stärkeren ESD-Schutz als der OPA140. Das ist vermutlich die Erklärung für die höhere Eingangskapazität und den höheren Leckstrom des OPA1641. Man hat dort schlicht ein paar zusätzliche Schutzelemente an die Eingänge angeschlossen.

https://www.richis-lab.de/OpampA08.htm

OP #7936805
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Richard K. schrieb:

Richard K. schrieb:

Texas Instruments OPA1641, ein Verstärker aus der SoundPlus-Reihe, der auf dem OPA140 basiert:

https://www.richis-lab.de/OpampA08.htm

Ich wurde auf etwas interessantes hingewiesen: Der OPA1641 hat einen stärkeren ESD-Schutz als der OPA140. Das ist vermutlich die Erklärung für die höhere Eingangskapazität und den höheren Leckstrom des OPA1641. Man hat dort schlicht ein paar zusätzliche Schutzelemente an die Eingänge angeschlossen.

https://www.richis-lab.de/OpampA08.htm

Da hat sich leider ein Fehler eingeschlichen: Die Unterschiede bei ESD-Schutz und Eingangsstrom sind korrekt und logisch. Die Eingangskapazität des OPA1641 ist allerdings geringer als die des OPA140. Das ergibt keinen Sinn, steht aber so im Datenblatt. Vielleicht klärt sich der Punkt irgendwann nochmal auf...

OP #8028346
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Richard K. schrieb:

Zwei Batches gefälschter National Semiconductor LM4562:

https://www.richis-lab.de/OpampA19.htm

https://www.richis-lab.de/OpampA20.htm

An den Oberflächen erkennt man die Fälschungen deutlich. Witzigerweise sind zweimal ST MC4558 drin, allerdings unterschiedliche Revisionen.

Kleine Korrektur: Es scheint eher ein MC33078 zu sein. Das muss man mal verifizieren... :)

OP #8034864
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Andrew T. schrieb:

Richard K. schrieb:

Und hier haben wir nun einen AliExpress OPA4134, in dem sich ein LM324 versteckt:

https://www.richis-lab.de/OpampA22.htm

Vermutlich hat es da selbst beim günstigne Ali ein "leichtne" Preisaufschalg zum 324 gegeben. mundus vult decipi ergo decipiatur also auch hier .-)

Auri sacra fames...

H. H. schrieb:

Lausige Fälschung...

Immerhin ist etwas darauf abgebildet, das man als Logo bezeichnen könnte. Das habe ich schon schlechter gesehen:

https://www.richis-lab.de/Opamp71.htm

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