Logik-Bauteile - Die-Bilder

#7800704
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https://www.mikrocontroller.net/attachment/655517/DDR_Bastel_ICs.jpg

Die Sind für dich reserviert. Da ich aber meine fast Letzten ICs im Markt abgeben möchte, ist gibt immer noch Interessenten, möchte ich dir diese noch vorher Zeigen.

Vielleicht kannst du davon noch Einige gebrauchen. Ansonsten geht so ein Sammelsurium meistens von einen Keller in den Anderen. ;-)) https://www.mikrocontroller.net/topic/574077?goto=7800693#7800693

MfG alterknacker

P.S. hatte das erste Sammelsurium noch nicht abgeschickt, weil ich Dieses hier noch vorstellen wollte.

OP #7800790
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Danke für das Angebot. So wie ich das sehe sind das alles Standard-Logik-ICs?

Ich hätte durchaus Lust die bunte Mischung zu dokumentieren, so dass man (zumindest teilweise) die Unterschiede zwischen den Herstellern und Generationen bewundern kann. Auf der anderen Seite habe ich hier noch viele andere hochinteressante Bauteile, die verarbeitet werden wollen.

Sagen wir so: Bevor die Teile in die Tonne wandern würde ich sie auf jeden Fall gerne nehmen. Sie würden dann aber erst einmal eingelagert werden.

OP #7849335
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Christoph M. schrieb:

Zwei Flip-Flops im SN7474S: Ein sehr schönes Foto. Bin schon auf den Die eines HC14 gespannt. Hier gibt's das Foto eines wohl eher alten RCA-40106: https://zeptobars.com/en/read/RCA-CD40106BF-Hex-Schmitt-Trigger-Inverters-CMOS

Der HCT14 ist der Nächste in der Reihe.

Jörg W. schrieb:

Da haben sie ja wirklich das Layout 1:1 gespiegelt. :)

Möglichst wenig Aufwand... :) So verhalten sich die beiden Flip-Flops auch möglichst ähnlich. Ich weiß nicht, ob das hier schon relevant war.

#7850324
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Vielen Dank :-)

Wenn es um die Größen geht, dann kann ich dir sagen, dass 6252 Pixel ungefähr einen Millimeter darstellen.

Ich habe das Bild mal neben den Die-Shot des CD40106 von zeptobars gestellt, um die Unterschiede zu sehen (Bild in niedriger Auflösung mit Link auf deine Seite). Der HCT14 Die ist wohl etwas kleiner als der 40106. Die Strukturen scheinen etwas filigraner zu sein.
Leider weiß ich nicht, wie sich die Schaltungen des 40106 und des HCT14 unterscheiden. Die interne Schaltung eines 40106 war aber mal in einem Datenblatt offen gelegt:
https://www.mikrocontroller.net/attachment/663556/CD401016B_intern.png

Angehängte Dateien:
#7850388
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Richard K. schrieb:

Die Schaltung sollte aber analysierbar sein. Ich versuche heute noch ein Bild eines Schmitt-Triggers in höherer Auflösung aufzunehmen, dann schaue ich mir das nochmal an.

Den umlaufenden Rahmen würde ich für die Vdd-Leitung halten. Dann sind die daran angebundenen großflächigen Bereiche die p-FET und die etwa halb so großen Bereiche daneben die n-FET des Ausgangs-Inverters (viele kleine FET parallel). Das identifiziert Ein- und Ausgänge der Inverter. Z.B. oben links an der linken Kante der Eingang und an der oberen Kante der Ausgang eines Inverters.

Das Gewusel der eigentlichen Innenschaltung ist mir aber zu viel. Das überlasse ich dir :)

#7851279
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Super cool :-)
Interessant finde ich, dass z.B. M2 und M4 parallel geschaltet und stark räumlich getrennt sind.
Wenn ich es richtig sehe, kann man auf dem Foto 3 Lagen erkennen: eine etwas bläuliche, dann eine etwas grauere die unter der oberen Lage ist, die vermutlich die Metallisierung darstellt.
Kann es sein, dass M20 im Schaltplan M22 auf dem Bild ist?

OP #7851285
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Christoph M. schrieb:

Super cool :-) Interessant finde ich, dass z.B. M2 und M4 parallel geschaltet und stark räumlich getrennt sind.

M2 und M4 sind außerdem sehr unterschiedlich groß. Vielleicht konnte man mit den integrierten Transistoren auch eine andere Schaltung aufbauen und die Parallelschaltung hat sich nur ergeben, damit die Transistoren nicht "offen rumliegen".

Wenn ich es richtig sehe, kann man auf dem Foto 3 Lagen erkennen: eine etwas bläuliche, dann eine etwas grauere die unter der oberen Lage ist, die vermutlich die Metallisierung darstellt. Kann es sein, dass M20 im Schaltplan M22 auf dem Bild ist?

Um die NMOS-Transistoren kann man teilweise die Kanten der Wannen sehen, in die die NMOS-Transistoren integriert wurden. Die Drain- und Source-Bereiche sind so bläulich. Offensichtlich schauen die p- und die n-dotierten Drain/Source-Bereiche gleich aus. Das grau-grünliche Material ist das Polysilizium, dass die Gate-Elektroden darstellt. Und ganz oben ist dann die Metalllage.

#7855470
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Hi Richard, ich habe in meiner Sammlung vielleicht noch ein paar interessante ICs... TRAC020 von Zetex, ein programmierbarer Analogbaustein, ein Propeller-Chip 8 Kern Mikrocontroller und ein paar Inmos Transputer müssten auch noch im Keller liegen... Interesse? Meinen Infineon C167 Bond-Out mit mehreren hundert Pins geb' ich aber nicht her ;-)

Gruß Bernhard

#7899368
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"Offensichtlich wird die Schleife dafür verlängert". Das wäre interessant nachzuprüfen. Bei den Standard-TTL-Familien 74L, 74 und 74H tauscht man jeweils Stromaufnahme gegen Geschwindigkeit. Ich kann mir vorstellen, dass das auch bei identischer Geometrie durch unterschiedliche Dotierung realisiert wurde. Das wäre auch eine Ursache für den doppelten bzw halbierten Widerstand.

OP #7899378
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Das nachzuprüfen ist nicht so einfach. Diese alten 74er-Versionen bekommt man nicht so einfach und die neuen sind oft deutlich unterschiedlich aufgebaut.

Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass man den Widerstandswert mit einer Variation der Dotierung verdoppelt hat. Auf der anderen Seite finden sich eine Hinweise im Datenblatt, dass sich tatsächlich mehr Widerstandswerte geändert haben. Hm... Das muss man wohl noch einmal überprüfen...

OP #7899391
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H. H. schrieb:

Richard K. schrieb:

Diese alten 74er-Versionen bekommt man nicht so einfach

Ich hab da noch ziemlich viel. Mach doch mal eine Liste, dann schau ich nach.

Danke für das Angebot! Allzu sehr will ich mich im Bereich "54/74" nicht verkünsteln, das artet schnell in eine Lebensaufgabe aus. Aktuell würde mich wegen der Widerstands-Frage nur der L121 von TI interessieren. Ich vermute aber, dass es wirklich ein altes Bauteil sein muss. Auf dem 74121 steht kein Datecode, aber der 7400S, der aus der gleichen Gruppe kommt, wurde 1970 produziert.

Gast #7899398
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Richard K. schrieb:

Allzu sehr will ich mich im Bereich "54/74" nicht verkünsteln, das artet schnell in eine Lebensaufgabe aus. Aktuell würde mich wegen der Widerstands-Frage nur der L121 von TI interessieren. Ich vermute aber, dass es wirklich ein altes Bauteil sein muss. Auf dem 74121 steht kein Datecode, aber der 7400S, der aus der gleichen Gruppe kommt, wurde 1970 produziert.

Was ich davon da hab, das stammt sicher aus den 70ern. Ich schau später nach, jetzt ists im Schuppen zu warm.

#7929505
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Richard K. schrieb:

U106

Das ist doch einer aus der Hochvolt-MOS-Serie.

Ich bin da zu jung, hast Du in Erfahrung bringen können, wie man sich die für den Betrieb benötigten Spannungen (-13V, -27V) erzeugt hat. So bequem wie mit dem 7805 wird es wohl nicht gewesen sein. Auch dürfte wegen der Spannung das Einsatzgebiet und die Verbreitung recht eingeschränkt gewesen sein, oder?

#7929508
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Rick schrieb:

Richard K. schrieb:

U106

Das ist doch einer aus der Hochvolt-MOS-Serie.

Ich bin da zu jung, hast Du in Erfahrung bringen können, wie man sich die für den Betrieb benötigten Spannungen (-13V, -27V) erzeugt hat. So bequem wie mit dem 7805 wird es wohl nicht gewesen sein. Auch dürfte wegen der Spannung das Einsatzgebiet und die Verbreitung recht eingeschränkt gewesen sein, oder?

Das war ein Doppelnetzteil bestehens aus 2 Einschüben:

  1. Normaler 50 Hz Netztrafo, 2 Graetzgleichrichter und Ladeelkos,
  2. Platine mit Doppelregler.

Die Serie wurde nur ganz kurz benutzt, deshalb, weil es hochintegrierte Zählerschaltkreise und Dekoder für die grünleuchtenden Anzeigeröhren gab. Da war in TTL im Osten noch nicht bezahlbar.

mfg

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#7929566
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Rick schrieb:

Richard K. schrieb:

U106

Das ist doch einer aus der Hochvolt-MOS-Serie.

Ja. p-MOS wohlgemerkt.

Ich bin da zu jung, hast Du in Erfahrung bringen können, wie man sich die für den Betrieb benötigten Spannungen (-13V, -27V) erzeugt hat.

So wie es halt ging. Mal mit Netzteil - Z-Dioden und Emtterfolger reichten zur Stabilisierung in der Regel aus. Mal mit Transverter.

Richard K. schrieb:

Lotta  . schrieb:

ich hab noch ein paar Kistchen davon. Soll ich schauen, ob da noch was für Dich da ist?

Wenn du was interessantes hast gerne. Der U102 ist schon hier.

Ich hab auch noch einen Karton voll von dem Zeug. Glaube ich wenigstens. Oder hab ich den schon entsorgt? Denkbar wärs.

#7931381
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Hey, Richard!

Ich möchte nun meinem Versprechen nachkommen und Dir ein paar DDR-U-Chips zukommen lassen.

Von jedem Typ hab ich jeweils 3 Stück auf den IC-Schaumstoff gesteckt:

U102 2 NOR Gatter, U103 RST-Flipflop, U104 2 fach XOR Gatter, U105 6-Fach Transistor, U107 3-fach NAND, U112 Frequenzteiler 7 mal 2;1 U121 Zähler 4 Bit Binär, U122 4 Bit Binärzähler, U311 5 bit Schieberegister.

Kannst du mir per PM bitte Deine Postadresse zukommen lassen, damit ich Dir das Zeugs zusenden lassen kann?

Mit vorzüglichster Hochachtung, Lotta.

#7931462
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Axel S. schrieb:

Lotta  . schrieb:

Von jedem Typ hab ich jeweils 3 Stück auf den IC-Schaumstoff gesteckt:

U102 2 NOR Gatter, U103 RST-Flipflop, U104 2 fach XOR Gatter, U105 6-Fach Transistor, U107 3-fach NAND, U112 Frequenzteiler 7 mal 2;1 U121 Zähler 4 Bit Binär, U122 4 Bit Binärzähler, U311 5 bit Schieberegister.

Wow. Da hat aber einer gebunkert :-)

Nö. Das stammt wohl aus frühen Projekten, den Imperialismus zu überholen, ohne ihn einzuholen. Inzwischen hat der Imperialismus uns ja eigeholt, die Leuts, die das damals vorausgesagt haben, waren wohl doch nicht so schlecht. :-P

mfg

: Bearbeitet durch User
#7931884
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Richard, bitte,

Irgendwie ist aus unerfindlichen Gründen Deine PM bei uns nicht angekommen. :-((

Bitte sende Deine Addy noch einmal an "meine" Gruppe unter der Mailadresse

(entfernt)

damit wir Dir die Schaltkreise dann schicken können

Danke! Mit vorzüglicher Hochachtung! Lotta.

(Offene Mailadresse entfernt. Mod.)

: Bearbeitet durch Moderator
#7931902
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Volker B. schrieb:

Lotta  . schrieb:

Irgendwie ist aus unerfindlichen Gründen Deine PM bei uns nicht angekommen. :-((

Die findest Du auch im Impressum auf Richards Homepage: https://www.richis-lab.de/

Grüßle, Volker

Hey, danke, ich werd mich umgehend darum kümmern. Wir sitzen hier nämlich vor Christian's alten Harmonika-Programm, und bekommen den Mund nicht zu, was sich da hinter der prüden Benutzeroberfläche für ein modernes Klassenmodell verbirgt ---

Und unser Postillon meint, das die PM nicht da ist...

mfg

#7931998
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Rick schrieb:

Ich bin da zu jung, hast Du in Erfahrung bringen können, wie man sich die für den Betrieb benötigten Spannungen (-13V, -27V) erzeugt hat.

Wenn man nicht die maximale Frequenz braucht, kann man auch deutlich weniger Spannung nehmen. Ist schon lange her, ich meine man kann +/-12V nehmen, aber auch nur 12V reichte schon, um mit dem U103 zu zählen.

#7932001
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Richard K. schrieb:

Ja das ist wohl beides richtig.

Naja, komisch ists, das die Admin-Mail, das meine angegebene Mailadresse sicherheitshalber gelöscht wurde, durchgekommen ist. Dabei wär die Löschung nicht notwendig gewesen, da sie unsere offizielle Mail für Maillisten u.s.w. ist, aber das kann der Admin ja nicht wissen.

@Richard, ich hab nun Deine Addy aus dem Impressum genommen, wie es Volker vorgeschlagen hat, der Kram wird nun abgeschickt.

Mit vorzüglicher Hochachtung! Lotta.

#7932007
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Rick schrieb:

Ich bin da zu jung, hast Du in Erfahrung bringen können, wie man sich die für den Betrieb benötigten Spannungen (-13V, -27V) erzeugt hat.

Mehrere Spannungen waren früher ganz normal und es war auch völlig normal, dass die in Netzteilen genutzten Trafos mehrere Spannungen lieferten. Ein 7805 ist zwar angenehm, aber für eine Hilfsspannung ist man bereits mit 1-2 Transistoren und einer Z-Diode dabei. https://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0204131.htm

Die anfängliche IC-Technik von Mikroprozessoren setzte neben +5V auch noch +12V und -5V voraus. Negative Hilfsspannungen waren in ICs noch lange verbreitet, wurden aber später meist intern erzeugt.

: Bearbeitet durch User
Moderator Persönliche Seite #7932023
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(prx) A. K. schrieb:

Die anfängliche IC-Technik von Mikroprozessoren setzte neben +5V auch noch +12V und -5V voraus.

… und mindestens beim 2708 sollten die -5 V auch noch eher anliegen als die anderen beiden Spannungen. Da dort allerdings die Stromaufnahme eher gering war, war das kein so großes Problem.

Aber die -27 V / -13 V von HV-MOS sind dann schon noch eine andere Nummer. Die wurden nur noch übertroffen von der Programmiervorschrift für den 1702 EPROM. :)

Gast #7932041
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(prx) A. K. schrieb:

Die anfängliche IC-Technik von Mikroprozessoren setzte neben +5V auch noch +12V und -5V voraus. Negative Hilfsspannungen waren in ICs noch lange verbreitet, wurden aber später meist intern erzeugt.

Was wir heute gar nicht mehr auf dem Schirm haben ist der Leistungsbedarf fuer die Maschinen in den 80'er Jahren: ECL-Gatter (https://en.wikipedia.org/wiki/Emitter-coupled_logic) heizten immer (und mit signifikanten Stroemen), der Fortschritt mit NMOS (2 kB RAM mit 1A/5V) und dann mit CMOS (1/25 Stromverbrauch bei vergleichbarer Rechenleistung) war schon eine grosse Verbesserung (in sehr kurzer Zeit).

Bob Supnik schreibt zu dieser Zeit (er hatte damals bei DEC gearbeitet):

1
From 1975, with the introduction of the KL10, until 1991, when NVAX was released, the highest performance processors at DEC were built with ECL (emitter coupled logic) technology. Fast, hot, and not very dense, ECL was the technology of choice for high-end systems, not just at DEC, but at computer companies world-wide. Then, in the space of just a few short years, it became obsolete. In 1985, DEC's ECL systems were 7 times faster than the fastest CMOS systems. In 1992, they were no faster.

Quelle: https://simh.trailing-edge.com/semi/raven.html

#7932047
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Thomas W. schrieb:

Was wir heute gar nicht mehr auf dem Schirm haben ist der Leistungsbedarf fuer die Maschinen in den 80'er Jahren: ECL-Gatter

Ich hatte einstmals ein Linearnetzteil-Einschub eines TR-440 Mainframes aus dem Schrott gerettet. Vorne Drehstrom rein, hinten 5,5V raus. Davon gab es natürlich zig Stück oben auf den Racks. https://www.computerhistory.org/collections/catalog/102668165/

: Bearbeitet durch User
#7932051
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Jörg W. schrieb:

… und mindestens beim 2708 sollten die -5 V auch noch eher anliegen als die anderen beiden Spannungen. Da dort allerdings die Stromaufnahme eher gering war, war das kein so großes Problem.

Beim 4116 ebenso. Sonst gehen die Dinger in den Latchup. Ein klassischer Fehler beim ZX Spectrum, wenn die Elkos im Transverter breit sind und der deshalb nicht anschwingt.

OP #7936343
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Richard K. schrieb:

U106, ein Vierfach-NOR-Gatter aus dem Funkwerk Erfurt:

https://www.richis-lab.de/logic50.htm

Es handelt sich um einen Nachbau des MEM1013 von General Instruments, wobei man nicht diese in meinen Augen zweifelhafte Technik des dicken Gateoxids übernommen hat.

Ich muss mich korrigieren: Bei dieser MTOS-Technik von General Instruments ist das Gateoxid anscheinend genauso dünn wie bei "normalen" MOS-Transistoren. Dicker haben sie nur das Oxid über Unterquerungen ausgeführt!

https://www.richis-lab.de/logic50.htm#MTOS

Ich frage mich, ob das wirklich einen merklichen Unterschied gemacht hat...

#7953925
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Am interessantesten an den diversen 7413 Derivaten finde ich, das die Verknüpfung der 4 Eingänge mit Dioden (wie bei 74LS bzw. generell bei Schottky-TTL) gemacht wird und nicht mit dem typischen Multi-Emitter Transistor wie beim D120: https://www.richis-lab.de/logic34.htm

Schaltungstechnisch ist der 7413 damit näher am 74LS20 als am 7420, obwohl er eigentlich der anderen Familie angehört.

OP #7955365
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Axel S. schrieb:

Am interessantesten an den diversen 7413 Derivaten finde ich, das die Verknüpfung der 4 Eingänge mit Dioden (wie bei 74LS bzw. generell bei Schottky-TTL) gemacht wird und nicht mit dem typischen Multi-Emitter Transistor wie beim D120: https://www.richis-lab.de/logic34.htm

Schaltungstechnisch ist der 7413 damit näher am 74LS20 als am 7420, obwohl er eigentlich der anderen Familie angehört.

Da stimme ich dir zu, das ist schon interessant. Vielleicht musste man den Eingang etwas beschleunigen, um die zusätzliche Schmitt-Trigger-Stufe zu kompensieren.

Hier haben wir nun auf jeden Fall noch den FLH351 von Siemens:

https://www.richis-lab.de/logic56.htm

Siemens hatte wohl eine Lizenz für das Design von Texas Instruments.

#7986749
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hallo richard,

da hast du dich vertippt. 54as32 ist ja ein vierfach or gatter.

ich habe ja hier noch weitere ics für dich liegen, die ich dir mal wieder zusenden wollte. auch weitere von 3peak.

einen guten rutsch wünsche ich dir und allen anderen ins neue jahr. liebe grüße helmut

OP #7986752
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Hallo Helmut,

danke für den Hinweis! Das war wohl eine Halluzination des zu Ende gehenden Jahres. :)

Wenn es nicht eilt, immer her mit den Bauteilen. Wenn es eilt, dann müssen wir vorher noch darüber unterhalten.

Auch ich wünsche dir und allen anderen einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Richard

#8029595
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Richard K. schrieb:

Hier haben wir einen fünfstelligen Zähler, einen Motorola MC14534:

Das ist echt ein toller Schaltkreis, zwei Dinge wären noch echt wünschenswert gewesen. Dass man den Übertrag jedes Zählers einstellen kann, und dass es sechs Zähler wären, dann hätte man damit wirklich einfach Uhren bauen können...

Ende der Neunziger habe ich mir das alles mühselig aus Zählern und Dekodern aufgebaut...

#8038344
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Danke für die schönen Fotos in voller Auflösung!

Bei dem DRB hast Du diesen Ausschnitt aus der Doku von Ricoh was das Gate-Array alles anbietet (I/O-Cell, Gate, Block, und dann die Varianten darunter).

Wenn ich mir das Foto aber so anschaue, dann scheint es auf dem Die nur 2 Varianten von Strukturen zu geben statt 3 - I/O-Cell und Gate. Ich sehe keine fertig vorkonfigurierten Blöcke mit z.B. Addierern, Decodern etc., sondern solche Blöcke muss man sich nach Bedarf aus den einzelnen Gates selbst zusammenverbinden - richtig?

OP #8038350
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Gerd E. schrieb:

Danke für die schönen Fotos in voller Auflösung!

Gerne!

Gerd E. schrieb:

Bei dem DRB hast Du diesen Ausschnitt aus der Doku von Ricoh was das Gate-Array alles anbietet (I/O-Cell, Gate, Block, und dann die Varianten darunter).

Wenn ich mir das Foto aber so anschaue, dann scheint es auf dem Die nur 2 Varianten von Strukturen zu geben statt 3 - I/O-Cell und Gate. Ich sehe keine fertig vorkonfigurierten Blöcke mit z.B. Addierern, Decodern etc., sondern solche Blöcke muss man sich nach Bedarf aus den einzelnen Gates selbst zusammenverbinden - richtig?

Das ist ein Gatearray, kein Standardzellen-System. Nach der reinen Lehre sollte alles auf diesen einfachen Gatter-Strukturen basieren. Ich gehe davon aus, dass auch die "ganz großen Blöcke" darauf basieren. Für den Anwender stellen die Blöcke lediglich Makros dar, die er direkt einfügen kann. So muss er sich gerade eben nicht die Arbeit machen einen möglichst effizienten Decoder o.ä. selbst zusammen zu bauen.

Grundsätzlich wäre es denkbar, dass sich hinter sehr komplexen Blöcken Sonderstrukturen verbergen. Ich glaube aber nicht, dass das der Fall ist. Speicherblöcke nutzen auf jeden Fall spezielle Strukturen, das sieht man im Datenblatt und ist wenig verwunderlich.

#8055618
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Wie geil ist das denn!? Der ZX81 war mein erster Computer. Über 30 Jahre ist es her. Damit hab ich BASIC programmieren gelernt.

Ich hatte den sogar aufgeschraubt und im Handbuch gab es wohl ein paar Worte, über einen Spezialchip, der ganz viele Funktionen zusammenfasst, aber an den roten Lötstoplack auf der Untetseite kann ich mich nicht erinnern.

Danke fürs Zeigen! thumbsup

P.S. berechnet PayPal für Spenden eigentlich auch Gebühren?

: Bearbeitet durch User
#8055625
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Richard K. schrieb:

Ferranti ULA2C210E, ein wirklich interessantes, altes, bipolares Gatearray aus dem Sinclair ZX81

Wirklich interessant. Die ULA hatte mich schon immer fasziniert. Ursprünglich zwar die des ZX Spectrum, aber die aus dem ZX81 ist auch nicht schlecht. CML scheint ja eine Vorversion von ECL zu sein, kein Wunder daß die da mit thermischen Problemen zu kämpfen hatten. Beim ZX Spectrum ist ja die ULA nochmal größer, scheint aber die gleiche Schaltungstechnik zu verwenden.

: Bearbeitet durch User
OP #8055635
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Marek N. schrieb:

Ich hatte den sogar aufgeschraubt und im Handbuch gab es wohl ein paar Worte, über einen Spezialchip, der ganz viele Funktionen zusammenfasst, aber an den roten Lötstoplack auf der Untetseite kann ich mich nicht erinnern.

So wie ich das gesehen habe, gab es verschiedene Lötstoplackfarben.

Danke fürs Zeigen! thumbsup

Es war mir eine Freude! Gatearrays sind ja oft langweilig, aber diese Logikzellen sind schon wirklich sehr interessant. Auch die Verteilung der Spannungsversorgung durch das Silizium, faszinierend...

P.S. berechnet PayPal für Spenden eigentlich auch Gebühren?

Ja, leider. Wenn man Paypal hat, kann man Spenden auch direkt an info@richis-lab.de senden.

Axel S. schrieb:

CML scheint ja eine Vorversion von ECL zu sein, kein Wunder daß die da mit thermischen Problemen zu kämpfen hatten.

Die Thermik war da sicher nicht ganz ohne. Mich würde interessieren wie sich die Verlustleistung aufgeteilt hat auf:

  • Stromversorgung über Silizium
  • Widerstände im Basiszweig der Stromsenken
  • Die eigentlichen Logikblöcke

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