Boost Converter, einfach für Knopfzelle

OP #7956073
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Ich will aus einer CR3032 möglichst lange was rausholen und 3,3V/ca. 200mA erzeugen. Ich hatte mit dem ME2108 experimentiert und bin schwer enttäuscht (Beitrag "Re: Meinungen/Erfahrungen zu BL8530/ME2108"). Wer kennt eine günstige und einfache Alternative?

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Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #7956078
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Jürgen schrieb:

Ich will aus einer CR3032 möglichst lange was rausholen und 3,3V/ca. 200mA erzeugen.

Egal, wie du es machst: "möglichst lange" wird bei grade mal typisch 220mAh grade mal ein paar Minuten sein, denn die typischen 230mAh einer CR3032 sind für einen Entladestrom von 3mA spezifiziert.

Der maximal spezifizierte Entladestrom liegt bei 10mA:

Also Fazit: vergiss es. Diese Batterie ist für deine Anwendung ungeignet. Ich sehe es eher andersrum: deine Anwendung ist für Batteriebetrieb ungeeignet.

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Gast #7956082
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Lothar M. schrieb:

Jürgen schrieb:

Ich will aus einer CR3032 möglichst lange was rausholen und 3,3V/ca. 200mA erzeugen.

Egal, wie du es machst: "möglichst lange" wird bei grade mal typisch 220mAh grade mal ein paar Minuten sein, denn die typischen 230mAh einer CR3032 sind für einen Entladestrom von 3mA spezifiziert.

Die CR3032 (nicht 2032) haben typisch gut 500mAh.

Also Fazit: vergiss es. Diese Batterie ist für deine Anwendung ungeignet. Ich sehe es eher andersrum: deine Anwendung ist für Batteriebetrieb ungeeignet.

ACK.

#7956115
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Jürgen schrieb:

200 mA soll der Regler können. Das heißt nicht, daß ich die andauernd nutze. Meistens werden es eher 20mA sein.

Was willst du damit betreiben? "Meistens" nützt dir überhaupt nichts, wenn bei einer Stromspitze die Spannung völlig zusammen bricht. Wie hoch ist der Spitzenwert von deiner Stromaufnahme (nicht Transienten, die über Kondensator gepuffert werden können)?

Jürgen schrieb:

Ich hatte mit dem ME2108 experimentiert und bin schwer enttäuscht (Beitrag "Re: Meinungen/Erfahrungen zu BL8530/ME2108").

Dort ist nichts von deinen Problemen zu lesen. Warum bist du schwer enttäuscht? Wie sah dein Aufbau aus?

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#7956119
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Jürgen schrieb:

und 3,3V/ca. 200mA

Ähm, nein, eine CR3032 liefert keine 200mA. Falsche Batterie.

Jürgen schrieb:

Ich frage weiterhin nach einem Regler.

Step up mit geringem Eigenverbrauch und 200mA aus 2.5V

ME2108, AW3606A

Ach, ME2108 kanntest du schon. Der kann es, was hast du falsch gemacht ? Stimmt, das war die falsche Batterie, aber das meinst du ja ignorieren zu können. Na, vielleicht versuchst du halt mal ihn mit 2 Mignons zu betreiben.

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#7956135
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Jürgen schrieb:

200 mA soll der Regler können. Das heißt nicht, daß ich die andauernd nutze. Meistens werden es eher 20mA sein.

Das geht ja auch ganz deutlich aus dem Eröfnnungsthread hervor.

Jürgen schrieb:

Was ist daran so problematisch? Ich will eine Batterie aussaugen. Weil die Schaltung auch mal mit Netz versorgt wird, soll der Regler etwa 200mA verkraften

Soll eine LED eine Salami beleuchten?

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OP #7956137
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Michael B. schrieb:

ME2108, AW3606A

Ach, ME2108 kanntest du schon. Der kann es, was hast du falsch gemacht ? Stimmt, das war die falsche Batterie, aber das meinst du ja ignorieren zu können. Na, vielleicht versuchst du halt mal ihn mit 2 Mignons zu betreiben.

Auch aus einem Netzteil schafft der 2108 es nicht. Erst bei >3,3V. Die im verlinkten Beitrag angesprochene Leerlaufspannung ist die Krux. Weil was dranhängt, "startet" er nicht. Genau nach Datenblatt aufgebaut: 47µH, 47µF

: Bearbeitet durch User
OP #7956170
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Rainer W. schrieb:

Jürgen schrieb:

Meistens werden es eher 20mA sein.

Hast du berücksichtigt, dass die Kapazität gängiger CR3032 ab 1.5mA anfängt einzubrechen und die Klemmspannung schon bei 30µA von 3.2 auf 3.0V runter sackt (@20°C)? (Daten von CR2032 Panasonic) https://industrial.panasonic.com/cdbs/www-data/pdf2/AAA4000/AAA4000C345.pdf

Wie gesagt: auch am Netzteil klappt's nicht (s.o.)

OMG: Vergeßt doch einfach die Batterie. Ich habe 2,7V (mein experimenteller Kernfusionsreaktor oder irgendwas - völlig uninteressant) und will mit einem Boost Konverter (einfach, billig) 3,3V mit 200 mA machen.

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#7956174
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Jürgen schrieb:

Ich habe 2,7V und will mit einem Boost Konverter 3,3V mit 200 mA machen.

Suche dir halt einfach ein passendes IC beim Händler deines Vertrauens raus. Da gibt es alle paar Monate andere im Angebot, deswegen nützt es dir nichts, wenn ich dir das eine IC empfehle, daß ich mir für solche Zwecke auf Vorrat gelegt habe.

Noch einfacher sind fertige Module:

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#7956328
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Jürgen schrieb:

OMG: Vergeßt doch einfach die Batterie.

Dann bringe Dein Gebastel erstmal am Netzteil zur Funktion. Kannst Du nicht und willst es nicht zeigen - dann suche ein fertiges Modul.

Jürgen schrieb:

Ich habe 2,7V (mein experimenteller Kernfusionsreaktor oder irgendwas - völlig uninteressant) und will mit einem Boost Konverter (einfach, billig) 3,3V mit 200 mA machen.

Mir dem Kopf gegen die Wand, weil durch wird Dir nicht gelingen.

Uwe S. schrieb:

Diese (und ähnliche) Zellen gäbe es auch als Akku mit wahrscheinlich deutlich höherer Belastbarkeit.

Benutzername bullshit-bingo ist Programm?

Ob ausreichend, da müsste der TO schon selbst suchen. Zumal sich die Hersteller dazu scheinbar ausschweigen, nach dem dritten Typ habe ich aufgegeben, ist ja nicht mein Vorhaben...

Solche Kommentare nennt man Heißluft!

#7956611
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Tja, dann hätten wir ja das völlig Unmögliche gelöst. Knopfzellen-Akku plus geeigneten IC. Für 20mA reicht das locker, das kann man per Augenmaß sagen. Wenn man durchschnittliche Belastbarkeiten von Li-Ion-Akkus heranzieht, dürften sogar die 200mA drin sein.

Jetzt müsste man nur noch die niederen Reaktionen der Experten unterbinden, die den TO so eingenordet haben, jetzt keine abweichenden Wahrheiten akzeptieren können. Lothar, bist du da, es gab bereits, und gibt garantiert noch reichlich Arbeit, verursacht durch euren jahrzehntelangen großen Wert auf nette und kompetente Leute?! Der TO ist wie 137.528 TO´s vor ihm auch schon verschwunden, was irgendwie auch nichts Neues, und verständlich ist...

#7956653
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Uwe S. schrieb:

Wenn man durchschnittliche Belastbarkeiten von Li-Ion-Akkus heranzieht, dürften sogar die 200mA drin sein.

… und wenn man den Thread lesen würde, in den man seinen Bingo-Bullshit schreibt, würde man direkt sehen, dass es gar nicht um Li-Akkus geht, sondern um Batterien, die mit solchem Strom hoffnungslos überfordert sind.

#7956664
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H. H. schrieb:

Nemopuk schrieb:

unproblematische Batterien (wie die LR44)

Da gibts auch ganz erhebliche Unterschiede beim Innenwiderstand.

Die sind auch dicker wie CR2032 oder gar CR2025 bzw. CR2016. Zudem benötigt man 2 Stück um auf 3V zu kommen.

Das Angebot an LR44 aka AG13 ist so unübersichtlich dass man sich schon genau informieren muss was man kauft.

#7956691
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Nemopuk schrieb:

Ich erinnere an diese nervigen Funkschlüssel, die nur mit speziell starken Lithium Knopfzellen funktionieren.

Ein 100µ KerKo, oder Tantale parallel zur Knopfzelle, kann "Wunder" wirken. Ich habe einen 100µ 1206 KerKo in einige knopfzelenfressende Konstrukte eingebaut, die laufen jetzt 2-3x so lange, wie vorher. Warum, zum Geier, machen das die Hersteller dieser Jubelelektronik nicht?

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#7956710
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Gerald B. schrieb:

Nemopuk schrieb:

Ich erinnere an diese nervigen Funkschlüssel, die nur mit speziell starken Lithium Knopfzellen funktionieren.

... Warum, zum Geier, machen das die Hersteller dieser Jubelelektronik nicht?

Weil der Auftraggeber das nicht fordert. Der Hersteller baut aus Kostengründen möglichst nur das ein, was nötig ist, um die Anforderungen zu erfüllen.

#7956821
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Uwe S. schrieb:

Tja, dann hätten wir ja das völlig Unmögliche gelöst. Knopfzellen-Akku plus geeigneten IC. Für 20mA reicht das locker, das kann man per Augenmaß sagen.

DU hast gestern den Unfug mit Akkus geschrieben ohne Typen und Kapazitätten dieser zu nennen. Jatzt rate mal, weshalb sich Knopfzellenakkus wir LIR2032 nicht durchsetzen.

Nemopuk schrieb:

Ich erinnere an diese nervigen Funkschlüssel, die nur mit speziell starken Lithium Knopfzellen funktionieren. Dabei wäre es für die Hersteller leicht, unproblematische Batterien (wie die LR44) vorzusehen.

Gut so, im Gegensatz zu LRxx habe ich noch keine sabbernden Li-Knöpfe erlebt, die die Kontakte zerstören, wie die LR44 in meinem Höhenreißer mit deutlich dreistelligem Neupreis. Ich habe gerade heute ein paar unbenutzte LR10 ausgepackt, die ein paar Jahre alt sind. Im Gerät würden die noch nicht auffallen, da sie noch Strom liefern!

In meinem Auto war der Li-Knopf sechs Jahre drin, bis der Wechsel notwendig wurde. Da man weiß, dass Billigkram keinen Sinn gibt, kauft man eben Panasonic. Über Amazon versendet KQ Networx die zu einem moderaten Gesamtpreis per einfachem Brief.

H. H. schrieb:

unproblematische Batterien (wie die LR44)

Da gibts auch ganz erhebliche Unterschiede beim Innenwiderstand.

Und sicher auch bei der Kapazität. Obendrein ist deren Selbstentladung erheblich größer, was hier relevant ist.

Gerald B. schrieb:

Ich erinnere an diese nervigen Funkschlüssel, die nur mit speziell starken Lithium Knopfzellen funktionieren.

Ein 100µ KerKo, oder Tantale parallel zur Knopfzelle, kann "Wunder" wirken. Ich habe einen 100µ 1206 KerKo in einige knopfzelenfressende Konstrukte eingebaut, die laufen jetzt 2-3x so lange, wie vorher.

Mache ich bei Eigenbauten so, um aus zwei LiMn ein 6V-Relais anzuwerfen, was dann Netzspannung aufschaltet.

Bei meinem vorigen PKW mit Keyless_go hätte ich gerne einen C in die FB eingebaut, aber dafür war kein Platz. Na immerhin meldet er im Display die bald leere Batterie. Ein Kollege mit einem neueren PKW anderer Marke bekam die Tage sein Auto nicht per FB auf, der meldet das nicht.

Angehängte Dateien:
#7956935
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Manfred P. schrieb:

im Gegensatz zu LRxx habe ich noch keine sabbernden Li-Knöpfe erlebt, die die Kontakte zerstören,

Das ist ein gutes Argument für LiIo.

Manfred P. schrieb:

Da man weiß, dass Billigkram keinen Sinn gibt, kauft man eben Panasonic.

Woher weiß man denn sechs Jahre später, welche Marke dann gut ist? Problem ist, dass so ziemlich alle guten Marken irgendwann ihre Qualität reduzieren. Zum Beispiel Varta und Duracell.

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#7957138
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... wenn das so klar ist? Manfred P. sprach von 6V.

Dann nimmst du eben ein einen 16V, vielleicht als 0603 oder zwei 0402 uebereinander. Ich weiss nicht wieso man sich das Leben immer so schwer machen muss.... Oh, und wenn start 10uF nur weniger in der Pulle drin ist, vielleicht geht es ja trotzdem? Ich meine irgendeiner muss die ganzen Rollen von dem Zeug ja kaufen und damit zufrieden sein.

Vanye

Persönliche Seite #7957321
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Jörg R. schrieb:

CR2477 ist noch dicker, kann aber auch kaum Strom.

Schafft aber ca. 900mA Kurzschlussstrom;-)

Nein, 1,5-2,5mA Betriebsnennstrom. 950mAh ist die Kapazität.

Renata ist ne gute Quelle. Hatte von denen schon paar tausend in der Hand. Beim Discounter kauft man das nicht, dort ist durchweg Müll mit vielleicht 1/3 der Markenkapazität!

https://www.renata.com/de/produkte/lithium-batterien/cr2477n/

Zumindest die kleineren sind übrigens kurzzeitig kurzschlussfest. Stichwort Wellenlötbad.

#7957493
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Abdul K. schrieb:

Jörg R. schrieb:

CR2477 ist noch dicker, kann aber auch kaum Strom.

Schafft aber ca. 900mA Kurzschlussstrom;-)

Nein, 1,5-2,5mA Betriebsnennstrom. 950mAh ist die Kapazität.

Mein Kommentar bezog sich schon auf den Kurzschlussstrom, nicht auf die Kapazität. Das sollte bei der Angabe von „mA“ in Verbindung mit „Kurzschlussstrom“ eigentlich nicht falsch zu verstehen sein.

Den Test habe ich mit einer CR2477 von EEMB gemacht, natürlich nur ganz kurz. Der Test hat überhaupt nichts mit den eigentlichen der im Datenblatt angegeben Specs der Batterie zu tun.

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Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #7957512
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Jörg R. schrieb:

Mein Kommentar bezog sich schon auf den Kurzschlussstrom

Dabei ist dann die abgegebene Leistung ziemlich genau 0V*900mA = 0W.

Oder andersrum: der "Innenwiderstand" der Batterie ist damit theoretisch 3V/900mA = 3,3 Ohm. Damit kann man dann unter völliger Missachtung des Datenblatts bei "Leistungsanpassung" mit Ri = Rlast für sehr kurze Zeit die geforderten 1,5V*1,5V/3,3V = 680mW entnehmen. Nur muss dann der Schaltregler mindestens 98% Wirkungsgrad haben und bei 1,5V auch noch laufen. Also auch so ein Bauteil aus Utopien.

Dieter D. schrieb:

Daher ein großes +1 für den TO.

Der hat sich dann nach dem quasi unleserlichen "Schaltplan" ohne Bauteilwerte oder sonstwas im Beitrag "Re: Boost Converter, einfach für Knopfzelle" elegant aus der Diskussion verabschiedet und ist zurück nach Trollhausen gereist.

#7957553
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Vanye R. schrieb:

Dann nimmst du eben ein einen 16V, vielleicht als 0603

Das funktioniert so einfach nicht. Das ist eine nichtlineare Abhängigkeit und von verschiedenen Faktoren abhängig. Ein KerKo mit höherer Nennspannung muss überhaupt nicht besser sein. Der hat wieder leicht anderes Keramikmaterial und damit andere Eigenschaften. Es gilt in dem Zusammenhang ganz grob, je kleiner die Bauform und je größer die Nennkapazität um so schlimmer ist der Spannungsabhängige Kapazitätsverlust.

Hier gilt RTFM, für einen Funkschlüssel aber sicherlich nicht so relevant.

#7957908
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Lothar M. schrieb:

Jörg R. schrieb:

Mein Kommentar bezog sich schon auf den Kurzschlussstrom

Dabei ist dann die abgegebene Leistung ziemlich genau 0V*900mA = 0W.

Oder andersrum: der "Innenwiderstand" der Batterie ist damit theoretisch 3V/900mA = 3,3 Ohm. Damit kann man dann unter völliger Missachtung des Datenblatts bei "Leistungsanpassung" mit Ri = Rlast für sehr kurze Zeit die geforderten 1,5V*1,5V/3,3V = 680mW entnehmen.

Gerade habe ich nach dem Thread gesucht in dem ich Screenshots von 3 Messungen gemacht habe, natürlich jeglicher Vernunft und ohne Beachtung irgendwelcher Datenblätter:

Beitrag "Re: CR2032 in Funkschlüssel bei 3V bereits leer?"

Auf den Screenshots sieht man die Peaks. CR2032 von Varta und EEMB und CR2477 von EEMB.

Das die Knopfzellen in Teelichtern usw. weit außerhalb ihrer Specs betrieben werden ist hier im Forum doch öfter ein Thema. Das Knopfzellen die so ziemlich schlechteste Wahl für, wie z.B. die Anforderung des TO sind, muss wohl nicht diskutiert werden.

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#7957915
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Moin,

ich habe zwar diesen Thread nicht komplett durchgelesen, möchte aber dazu bemerken, daß die Stromzelle auf alle Fälle mit einem ESR-gerechten Kerko-C überbrückt werden muss, um dem Schaltstrom des Induktors eine Rückführung zum internen Schalttransistor Nullpunkt zu ermöglichen und den notwendigen Spitzenstrom dazu zu ermöglichen.

Wie immer sucht sich Stromfluß seine "Kreise", dem Gesetz von Kirchhoff nach; deshalb sollte man immer darueber Gedanken machen, wie ein solcher Wandler intern in seinen operativen Phasen funktioniert und wie sich seine verschiedenen Stromfluß-Pfade über die Schaltung abspielen.

Sich auf den internen Widerstand der Zelle zu verlassen ist riskant und reduziert auch den Wirkungsgrad. An sich sollte so ein Wandler bei niedriger Belastung der Zelle mit den erwähnten Zellen betreibbar sein. Ich habe mich zwar noch nie selber damit befassen müssen, bin aber der Meinung, daß es hier nur auf dieses C ankommt.

Gerhard

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#7957922
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Gerald B. schrieb:

Gerhard O. schrieb:

Ich habe mich zwar noch nie selber damit befassen müssen, bin aber der Meinung, daß es hier nur auf dieses C ankommt.

Das C hilft in vielen - aber nicht in allen Fällen. Kurze Bursts, wie in IR und Funkfernbedienungen, das geht. "Dauerstrich" Betrieb kann auch kein Puffer-C ermöglichen. Genau das wollte aber der TO

Ich habe nochmals den TO gelesen und muss Dir zustimmen. 200mA ist bei einer CR(3?)(2?)032 unrealistisch. Diese Anwendung dürfte leider ins Feld des Hanebüchenen passen;-)

#7957933
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Gerhard O. schrieb:

Gerald B. schrieb:

Gerhard O. schrieb:

Ich habe mich zwar noch nie selber damit befassen müssen, bin aber der Meinung, daß es hier nur auf dieses C ankommt.

Das C hilft in vielen - aber nicht in allen Fällen. Kurze Bursts, wie in IR und Funkfernbedienungen, das geht. "Dauerstrich" Betrieb kann auch kein Puffer-C ermöglichen. Genau das wollte aber der TO

Ich habe nochmals den TO gelesen und muss Dir zustimmen. 200mA ist bei einer CR(3?)(2?)032 unrealistisch. Diese Anwendung dürfte leider ins Feld des Hanebüchenen passen;-)

Das ging bereits aus dem ersten Kommentar hervor und ist sowieso den meisten Usern hier klar.

Gerhard O. schrieb:

ich habe zwar diesen Thread nicht komplett durchgelesen,

Eine derzeit häufig benutzte Einleitung eines Kommentars;-(

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