5V in 100V out

#7988996
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Detlef _. schrieb:

Sperrwandler oder einfacher Trafo?

Damit ein Sperrwandler aus 5V satte 100V macht muss die Spule eine Güte von deutlich über 20 haben und das Tastverhältnis pendelt sich auf 5% ein.

Ungünstig, ein Trafo bzw. Spule mit Anzapfung ist günstiger.

Das geht nach der Art einer Nixie-Versorgung sogar mit einem MC34063

http://www.intusoft.com/onsemipdfs/AN920-D.pdf Figure 27

Beitrag "100V und mehr mit MC34063"

Beitrag "Re: Nixie-Netzteil"

4W sind bei 5V rein aber mit dieser Schaltung nicht erreichbar, eher so 2.5

#7989004
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Detlef _. schrieb:

Hi,

bei nem Strom von 40mA

also rund 4W bei sowas habe ich schon mal mit

https://shop.schukat.com/de/de/EUR/HN-Power/SIM1-0524-SIL4/p/4080 Bitte beachten Sie, dass wir nicht an private Endverbraucher liefern!

upps

aufgebaut mit 4 Stück SIM1 0524 kommst du auf 96V wenns nicht reicht nimmst halt noch einen 0505 oder einen 0506 0512 dazu oder gar einen 0524 + Längsregler nachgeschaltet, nach belieben, da würde ich keinen fetten Aufwand betreiben, die 5V Seite alle parallel mit einem Elko als Puffer und auf der 24V Seite alle in Reihe.

aber vielleicht findet man andere Anbieter

Beitrag "-28V Bias Spannung für Photomultiplier"

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(Firma: Funkenflug Industries) #7989055
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Einzelstück? Sperrwandler-Trafo aus einem Standby-Netzteil von einem PC-ATX-Netzteil "rückwärts" betreiben, würde ich aber mit einem externen FET an einem PWM-Regler-IC machen. Leider sind die 5V recht wenig für viele PWM-Regler-ICs, da wären 12V schöner wenn verfügbar.

Oder gleich einen Sperrschwinger bauen, endet aber mit Trafo selbst wickeln.

(Firma: Hobbytheoretiker) #7989061
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https://www.elektronik-labor.de/Projekte/last.html 2.7.15: Labortagebuch: DCDC-Wandler 70 V aus 3 V https://www.elektronik-labor.de/Projekte/Labortagebuch/Tagebuch0715.html

Leider leere Seite.

(Untedrückt weil über 60V als gefährdend gilt?)

Aber den gibt es noch mit bis zu über 200V: https://www.elektronik-labor.de/Notizen/SinusWandler.html

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#7989067
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Ist dank nur 4W überhaupt kein Problem, auch nur mit Drossel. Wer da von Problemen spricht, hat noch nie einen halbwegs an der Zeit befindlichen Schaltregler gebaut... Aber das ist auch kein Wunder, denn ihr nutzt ja immer nur Spezial-ICs, am besten nach Hersteller-Layout-Vorgabe. Wo soll das Wissen/Können denn da noch herkommen?!

#7989117
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Joachim B. schrieb:

aufgebaut mit 4 Stück SIM1 0524 kommst du auf 96V wenns nicht reicht nimmst halt noch einen 0505 oder einen 0506 0512 dazu

Typische Bastleridee. Wenn man nur einen Hammer (5V auf 24V Module) hat, sieht jedes Problem aus wie ein Nagel. Statt 4 derartige Module zu ver(sch)wenden, baut man besser einen Sperrwandler selber auf.

Vorteil: man kann dabei etwas lernen!

Als Vorlage nimmt man einfach eine der unzähligen Nixie-Versorgungen aus dem Netz. Im einfachsten Fall halt ein 555 mit Transistor/MOSFET dahinter und ein selbst gewickelter Trafo.

Stepup nur mit einer Spule ist halt ungünstig, weil durch den geringen Stromflußwinkel sekundär viel Ripple entsteht. Wenn man wüßte, wofür das Ding sein soll, könnte man besser einschätzen ob das ok wäre.

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Gast #7989123
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Uwe S. schrieb:

Ist dank nur 4W überhaupt kein Problem, auch nur mit Drossel. Wer da von Problemen spricht, hat noch nie einen halbwegs an der Zeit befindlichen Schaltregler gebaut... Aber das ist auch kein Wunder, denn ihr nutzt ja immer nur Spezial-ICs, am besten nach Hersteller-Layout-Vorgabe. Wo soll das Wissen/Können denn da noch herkommen?!

Mal wieder Bullshit, wie üblich.

#7989131
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Axel S. schrieb:

Typische Bastleridee. Wenn man nur einen Hammer (5V auf 24V Module) hat, sieht jedes Problem aus wie ein Nagel. Statt 4 derartige Module zu ver(sch)wenden, baut man besser einen Sperrwandler selber auf.

Vorteil: man kann dabei etwas lernen!

manchmal wollen Chefs daß man weniger lernt sondern Ergebnisse schneller liefert, zu Hause am Basteltisch ohne daß die "Cheffin" drängelt mag das anders sein und manchmal ist der Weg das Ziel, oder es muß nie fertig werden.

#7989134
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Ist dank nur 4W überhaupt kein Problem, auch nur mit Drossel. Wer da von Problemen spricht, hat noch nie einen halbwegs an der Zeit befindlichen Schaltregler gebaut...

Naja, man (Tietze&Schenk) sagt das so maximal 1:10 sinnvoll sind weil sonst Wirkungsgrad den Bach runter geht. Wenn man nur 1-2mA braucht geht das natuerlich trotzdem. Bei 40mA geht das vielleicht auch noch irgendwie, ist aber schon kacke. Eine angezapfte Spule ist schon besser. Heisst natuerlich selber wickeln und berechnen. Sollte einen nicht ueberfordern. :-D

34063 geht natuerlich, hat aber die Eigenschaft je nach Last verschieden hoch zu singen. Muss halt zur Anwendung passen.

Vanye

#7989146
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Joachim B. schrieb:

https://shop.schukat.com/de/de/EUR/HN-Power/SIM1-0524-SIL4/p/4080 Bitte beachten Sie, dass wir nicht an private Endverbraucher liefern!

Gibt es für private Endverbraucher z.B. bei Reichelt. DigiKey geht aber schneller.

Dioden nicht vergessen, sonst können beim Einschalten manche der in Reihe geschalteten Wandler eine negative Spannung am Ausgang abbekommen.

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(Firma: Hobbytheoretiker) #7989257
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Uwe S. schrieb:

Ist dank nur 4W überhaupt kein Problem, ...

Z.B. Resonanzkonverter. Für einen Anfänger vielleicht dann doch etwas zu schwer.

Wenn ganz unbekannt sein sollte, wo die Schaltung mal laufen soll:

Typische Werte für besondere Sicherheit

  • < 60 V DC / 25 V AC: Hier kann auf Schutzmaßnahmen gegen Berührung oft gänzlich verzichtet werden.
  • In Wasser (< 12 V AC / 25 V DC): Für Anwendungen wie Schwimmbäder gelten noch niedrigere, extrem sichere Werte.
OP #7989307
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Ihr Lieben,

vielen Dank für die nützlichen Ratschläge. Ich werde einen Flusswandler bauen. Primärspule ist center tapped und ich schalte mit einem übrig gebliebenem timer im uC die beiden MOSFETs abwechselnd. Sekundärspule wird gleichgerichtet und fettes C dahinter. Die Regelung der Spannung mache ich mit einem übrig gebliebenem Comparator im uC, entweder mache ich die Blöckchen schmaler oder lasse welche aus ( Was ist besser ?). Das geht alles voll in Software.

Was für eine Spule nehme ich, Schalenkern oder Toroid? Wenn Toroid, welches Material, Eisenpulver?

Vielen Dank für die Hinweise. Cheers Detlef

PS Detlef _. schrieb:

Hochspannungsseite

Wenn du die "nur 100 Volt" sekundärseitig meinst, das ist keine Hochspannung!

Achso.

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#7989326
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Detlef _. schrieb:

die beiden MOSFETs abwechselnd.

Dann ist es ein Gegentaktwandler!

Detlef _. schrieb:

Was für eine Spule nehme ich, Schalenkern oder Toroid? Wenn Toroid, welches Material, Eisenpulver?

Für meinen Mosfet-Gegentaktwandler von 5V auf 24V habe ich einen Ferritschalenkern mit einem Durchmesser von 30 mm genommen, der macht 10 Watt bei 20kHz. Die Kühlkörper werden überhaupt nicht warm.

2x15 Wdg. 0,5mm Cul. Draht auf der Primärseite und 1x80 Wdg. auf der Sekundärseite.

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(Firma: Hobbytheoretiker) #7989371
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Nemopuk schrieb:

Welchen Vorteil bringt die Delon-Brückenschaltung im Vergleich zu passendem Wicklungsverhältnis im Trafo?

Eine entsprechende höhere Wicklungzahl ist für den Bau des ersten Trafos etwas kniffelig für Anfänger. Eine Person dort abholen, wo sie steht.

Mit zu dickem Draht reicht am Schluss der Wickelraum nicht mehr. Der passende Draht wird dann deutlich dünner werden. Der Draht reißt viel leichter beim Wickeln. Das saubere Legen der Lagen beim Wickeln ist mit dickerem Draht einfacher. Bei über 300 Wicklungen wird das halt kniffliger.

#7989381
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Dieter D. schrieb:

Mit zu dickem Draht reicht am Schluss der Wickelraum nicht mehr.

Genau so sieht es aus. Mit 80 Windungen ist der Kunststoffwickelkörper für die Sekundärkammer schon prall gefüllt!

Für 160 Windungen sollte man dann sowieso eine Drahtstärke von nur 0,3 mm oder noch weniger nehmen, sonst passt es nicht!

160 Windungen durch einen Ferritringkern zu stopfen, ist regelrechte Strafarbeit.

#7989463
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Detlef _. schrieb:

Was für eine Spule nehme ich, Schalenkern oder Toroid?

Egal, oder E-Kern.

Wenn Toroid, welches Material, Eisenpulver?

Für Flusswandler immer hochpermeables Ferrit für beste Kopplung, kein Luftspalt zur Energiespeicherung.

Der Flusswandler an sich transformiert immer im Windungsverhältnis, wenn deine 5V rein also geregelt sind macht 1:20 Windungsverhältnis 100V raus (abzüglich Gleichrichterdiodenverlust).

Soll ein Flusswandler regelbar sein, kommt vor den Elko eine Buck step down Spule mit Freilaufdiode und das ist dann eine mit Luftspalt z.B. aus Eisenpulver (gelb weiss).

Die vom Flusswandlertrafo erzeugte Spannung muss dann unter allen Umständen höher sein, z.B. 120V mit 1:24 Windungsverhältnis.

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#7989473
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Dieter D. schrieb:

Eine entsprechende höhere Wicklungzahl ist für den Bau des ersten Trafos etwas kniffelig für Anfänger. Eine Person dort abholen, wo sie steht.

Hast Du jemals irgendeinen Trafo gewickelt?

Dieter D. schrieb:

Mit zu dickem Draht reicht am Schluss der Wickelraum nicht mehr. Der passende Draht wird dann deutlich dünner werden. Der Draht reißt viel leichter beim Wickeln. Das saubere Legen der Lagen beim Wickeln ist mit dickerem Draht einfacher. Bei über 300 Wicklungen wird das halt kniffliger.

KI-Antwort!

Eine Person dort abholen, wo sie steht.

Was soll das bedeuten, Dieter!

Ein normaler Mensch schreibt so etwas nicht...

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#7989562
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Dieter D. schrieb:

Bei über 300 Wicklungen wird das halt kniffliger.

Windungen sind das! Ein Trafo mit 300 Wicklungen ist zwar nicht undenkbar, erfordert aber im Extremfall 600 Anschlüsse. Klein wird der also ohnehin nicht!

Marcel V. schrieb:

Mit 80 Windungen ist der Kunststoffwickelkörper für die Sekundärkammer schon prall gefüllt!

Für 160 Windungen sollte man dann sowieso eine Drahtstärke von nur 0,3 mm oder noch weniger nehmen, sonst passt es nicht!

Ja. Und? 0.25mm ø ergeben 0.05mm² Querschnitt. Das reicht dicke für 40mA.

160 Windungen durch einen Ferritringkern zu stopfen, ist regelrechte Strafarbeit.

Sicher. Schon deswegen würde man eher einen geteilten Kern mit Wickelkörper nehmen. Gibt es ja.

Wobei ich trotzdem einen Sperrwandler ins Auge fassen würde. Ein Windungsverhältnis von 20:1 braucht man da nicht. Da reicht auch 5:1 oder 10:1. Macht weniger Arbeit und erhöht die Chance etwas passendes von der Stange zu finden. Den Gegentakt-Flußwandler würde ich nur nehmen, wenn die Ausgangsspannung ungeregelt sein kann. Aber zur Anwendung verliert der TO hatürlich kein Wort ...

(Firma: Funkenflug Industries) #7989625
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Also ich habe für einen Kumpel mal eine 230V-Blitzlampe auf 12V umgebaut und dafür wie ich oben bereits schrieb einfach den besagten 5V-Standby-Trafo aus einem ATX-Netzteil benutzt. Dessen Wicklung auf der 230V Seite hat so 50..60 Windungen, keine 160. Für gerade mal 4..5W Leistung ist der Aufwand eines Gegentaktwandlers deutlich zu hoch.

OP #7989773
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So Ihr Lieben, so siehts erstmals aus.

Als Schalenkern hab ich den ausgewählt https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/ferritkernsatz_4_9_h_material_t38-245942 für schlanke dreineunzig.

Für das primäre Ampere benötige ich 0.2mm^2 Draht, sekundär 20mal weniger 0.01mm^2. Der Wickelraum ist ca. 5.62.4mm^2. Bei N0.2+10N0.01 = 5.6*2.4 kommt ungefähr N=40 raus. In dem design sind so wenige Fehler dass man die nachher wahrscheinlich noch ausbügeln kann .

Ich betreibe ein wunderbares Ultraschall Anemometer. Die Geber werden von Würth Trafos mit 80V versorgt. Die haben wahrscheinlich einen Goldkern, sonst läßt sich der Preis nicht erklären. Mit den frischen 100V steuere ich die direkt ohne Trafo an.

Vielen Dank. Cheers Detlef

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(Firma: Funkenflug Industries) #7989792
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Was soll der Quatsch mit den vielen Kondensatoren und den Symmetrierwiderständen? Ich dachte, es sind nur 100V und nicht 10kV ... muss ich mich wohl geirrt haben.

Ein Gegentaktwandler mit Einweggleichrichtung...

Das kann man sogar machen, wird halt nur während einer Halbwelle Leistung übertragen, die andere ist der Wandler im Leerlauf.

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OP #7989803
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Ben B. schrieb:

Was soll der Quatsch mit den vielen Kondensatoren und den Symmetrierwiderständen? Ich dachte, es sind nur 100V und nicht 10kV ... muss ich mich wohl geirrt haben.

Die 'vielen' Kondensatoren sind notwendig weil ich geringe Restwelligkeit benötige und JLCPCB nur die 22u/25V billig hat, die kosten nen Cent. Die Widerstände sind Symmetrier- und Messwiderstände. Die sind mit 30V Maximalspannung gespect, deswegen die Anzahl.

Ein Gegentaktwandler mit Einweggleichrichtung... Das kann man sogar machen, wird halt nur während einer Halbwelle Leistung übertragen, die andere ist der Wandler im Leerlauf.

Oh, ja. Vielen Dank für den Hinweis. Ich werde das Ding durch eine Graetz-Brücke ersetzen.

Cheers Detlef

#7989842
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Dieter D. schrieb:

Vermutlich eine Tüte mit 22µF/25V Elkos gefunden oder geschenkt bekommen. Die sollen jetzt verbraucht werden.

Nö, er hat sogar die LCSC-Teilenummer reingeschrieben: C12891, das sind Samsung CL31A226KAHNNNE MLCC, die bei den hier vorliegenden 20V noch ganze 3µF Kapazität haben. Sind halt billig.

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OP #7989857
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Zino schrieb:

Dieter D. schrieb:

Vermutlich eine Tüte mit 22µF/25V Elkos gefunden oder geschenkt bekommen. Die sollen jetzt verbraucht werden.

Nö, er hat sogar die LCSC-Teilenummer reingeschrieben: C12891, das sind Samsung CL31A226KAHNNNE MLCC, die bei den hier vorliegenden 20V noch ganze 3µF Kapazität haben. Sind halt billig.

Oh. Sowenig. Gefühlsmäßig dachte ich 20% oder so. Vllt. ersetze ich sie durch Elkos, mal auf den Preis kucken

Cheers Detlef

#7989917
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Zino schrieb:

und wirklich einen 100V-Elko bei 100V ohne Sicherheitsabstand betreiben möchtest...

Er kann ja insgesamt vier Stück 100 uF Elkos verwenden. Jeweils zwei Elkos parallel und dann noch mal zwei in Reihe und diese noch jeweils mit je einen 47k Widerstand belasten, so dass die Elkos nur noch mit 50V geladen werden können.

Falls der Wandler mit 50 kHz betrieben wird, dann sollte man statt einem normalen 50Hz Brückengleichrichter, lieber 4 einzelne Schottky Dioden einsetzen. Die sind für diese hohen Frequenzen schneller.

OP #7990012
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Nemopuk schrieb:

Detlef: hat dein Cad Programm kein richtiges GND Symbol?

KiCad 7. Doch. Das benötige ich aber für nen anderen GND.

Zum Ausgleich nimmt er Gleichrichter mit enormem Sicherheitsabstand...

Die US1M ist die einzige fast recovery diode aus der basic parts liste von JLCPCB. Die kostet 1.1 Cent incl. Bestückung. Für den Preis nehme ich die überdimensionierte 1kV reverse breakdown voltage in Kauf.

Cheers Detlef

Engineering is the art of making the things that you want from the things that you can get.

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Beitrag #7990036 wurde von einem Moderator gelöscht.
(Firma: Funkenflug Industries) #7990280
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Au man ...

Nimm 160V Elkos, von mir aus 2x 100µF parallel wenn der Platz kein Problem ist und lade die geregelt auf 100V auf. Die Restwelligkeit ist kein so großes Problem, da die Schaltfrequenz des Wandlers hoch ist und man kann sie mit einer Induktivität zwischen beiden Elkos noch verringern. Manno, 100V mit 30mA ist doch nun wirklich keine Raketenwissenschaft.

#7990513
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Silvester schrieb:

Axel S. schrieb:

Windungen sind das!

Dein Geschrei ist genauso erbärmlich wie das einer Lehrerin, die ihre Liebesbriefe mit Rotstift korrigiert wegen unbedeutenden Rechtschreibfehlern. Ab ins Eck Du Allerwertester!

Axel weis, was der Unterschied ist von Wicklungen und Windungen!

Allerwertester Silvester, viele Schreiber hier im Forum sind schon lange weg von der Lehrerin mit Rotstift...

Es ist schon ein gravierender Unterschied zwischen WINDUNGEN und WICKLUNGEN, daher wäre es besser, wenn Du etwas nachdenkst...

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(Firma: Hobbytheoretiker) #7990530
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Silvester schrieb:

Lehrerin

Das hat zwar Axel übertrieben, aber im Gegensatz zu anderen hat er das nicht böse gemeint. Aber die Reaktion auf Deinen Post ist auch übertrieben. Jeder legte halt immer etwas mehr auf die Schippe bei Euch.

Es heisst zwar 300 Windungen, aber wir winden nicht 300mal, sondern wickeln 300mal um den Kern. Weil das so ein gefrickel ist, hatte ich überlegt, ob ich "300 Fricklungen" schreiben soll.

Beitrag #7991255 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7991262 wurde von einem Moderator gelöscht.
#8004259
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Danke, nicht schlecht, nur die galvanische Trennung fehlt. Könnte man vorschalten, DCDC von 5V auf 5V hab ich, dann noch einen Controller an die Zwischen-5V, zB mit isoliertem CAN. Machbar, hatte gehofft das muss einfacher gehn. Aktueller "fauler" Plan ist, ein paar 0524 DCDC zusammenzuschalten, und einige davon primär zu/wegzuschalten um die Spannung stufenweise einzustellen.

OP #8004714
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Uwe schrieb:

Detlef _. schrieb:

Engineering is the art of making the things that you want from the things that you can get.

Konntest du den Wandler schon in Betrieb nehmen? Ich such so 'was ähnliches, 5V in, 300 bis 400V out, vom Controller einstellbar, galvanisch getrennt, wenige Milliampere.

Ich hab dann abgebrochen. Mit den 100 Wollt volte ich einen Ultraschallwandler bespassen. Die ganze Sache wurde dann aber zu aufwendig um eine Alternative zu den teuren Würth Trafos zu werden.

Aber dieser Gegentakt Wandler mit Mittenanzapfung primär ( spart highside switcher ) und Graetzbrücke aus billigen fast recovery Dioden sekundär war schon gut. Spannung kannst Du ja beliebig über das Wicklungsverhältnis machen.

Cheers Detlef

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#8005154
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Detlef _. schrieb:

bei nem Strom von 40mA auf der Hochspannungsseite. Sperrwandler oder einfacher Trafo? Externer MOSFET? Welches Trafo? Welcher Schaltregler?

Wir hatten mal eine ähnliche Herausforderung. Die Lösung war, zuerst mit einem Boost-Modul die Spannung von 5V auf 12V zu erhöhen. Damit ließen sich die 100V dann sehr gut erzeugen. Weiß leider nicht mehr genau, wie die 100V letztlich aus den 12V erzeugt wurden, war irgendwas mit einem Trafo mit einem Ferritkern, aber welche Technik genau, keine Ahnung.

Gast #8005178
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Das Transformator Prinzip gilt in beide Richtungen. Dem Trafo ist es schnurz ob man von 100V auf 5V oder von 5V auf 100V transformiert oder das ein 325V zu 15V Trafo ist, der ein ähnliches Wicklungsverhältnis hat. Letztlich brauchst Du einen Sperrwandler (Flyback) Trafo) mit einem Wicklungsverhältnis prim / Sek von ca. 20 der bei den notwendigen Peak strömen nicht in Sättigung geht und die Leistung bei der gewählten Schaltfrequenz übertragen kann.

Du brauchst 4W am 100V Ausgang, mit überschaubarem Wirkungsgrad also min. 1A Effektiv auf den 5V. Rechne beim Sperrwandler mit Ipeak = 4x Ieff, also 4A Peak. Mit Reserven eher 5-6A Peak.

Nun baust du damit einen ziemlich normalen current mode Sperrwandler auf, wie er erschöpfend in hunderten Applikationsschriften beschrieben wird. Bleib unter 50Khz, dimensioniere nichts auf Kante, Snubber am Fet und Spannunsgfestigkeit nicht zu niedrig wählen.

Ohne Trafo, mit einfacher Drossel wirds bei 20/1 nicht schöner.

Daniel schrieb:

Herausforderung

Hm. Eigentlich eher ein netter Einstieg in die Schaltnetzteiltechnik.

(Firma: Funkenflug Industries) #8005398
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Millionen von Netzteilen schaffen das mit einem Optokoppler. :)

Das sind aber Festspannungsnetzteile, da ist nichts mit einem µC galvanisch getrennt einstellbar. Von 5V hoch auf galvanisch getrennte 400V wird das etwas komplizierter wenn diese mittels µC geregelt werden sollen, man muss sie halt galvanisch getrennt messen, das geht schon mittels Optokoppler, für den braucht man aber eine Hilfsspannung usw.

400V mit ein paar mA aus 5V sind kein großes Problem wenn man einen PWM-Regler verwendet, der mit 5V schon anläuft. Das ist zuweilen schwierig. Ansonsten halt Sperrschwinger, wird vom Wirkungsgrad her nicht so ultimativ prickelnd, aber funktioniert problemlos mit einer einzigen Stufe. Spannungsvervielfacher bzw. Kaskadenschaltung wäre auch noch ein Ansatz wenn jemanden das hohe Windungsverhältnis stört, wobei das aber meiner Meinung nach gerade der Vorteil eines Trafos ist.

#8005531
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Michael K. schrieb:

Das Transformator Prinzip gilt in beide Richtungen.

ja theoretisch

Dem Trafo ist es schnurz ob man von 100V auf 5V oder von 5V auf 100V transformiert oder das ein 325V zu 15V Trafo ist, der ein ähnliches Wicklungsverhältnis hat.

aber für eine galvanische Trennung 230V/12V und 12V/230V ging es mit Kleintrafos schief, der 2te Trafo kam in die Sättigung, es klappte nur mit 230V/9V und 12V/230V. Dadurch war zwar die hohe AC geringer aber der 2te kam nicht in die Sättigung.

(Firma: Funkenflug Industries) #8006117
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Du hast bestimmt eigensichere Mini-Trafos verwendet, bei denen die Primärwicklung so hochohmig ist, daß man die Dinger auch kurzgeschlossen betreiben kann, ohne daß sie überhitzen.

Nimm mal richtige Trafos, z.B. zwei 300W Halogentrafos. Die funktionieren wunderbar als Trenntrafo wenn man sie mir den 12V-Wicklungen zusammenschaltet.

#8008080
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Die 5V auf 24V DCDC-Wandler liefern etwas mehr (ca. 26V), sodass der Versuchsaufbau 105V zeigt. Die Wandler liefern keine feste Spannung, sondern proportional der Eingangsspannung, zB 3V zu 65V, 4V zu 87V, 5V zu 105V, 6V zu 125V. Ruhestrom immerhin 100mA bei 5V.

Knapp 15 Euro für 21 Stück auf Aliexpress inklusive Versand.

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#8008091
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Uwe schrieb:

Knapp 15 Euro für 21 Stück auf Aliexpress inklusive Versand.

Klasse, wie viel Strom können die denn am Ausgang?

Uwe schrieb:

Ruhestrom immerhin 100mA bei 5V.

Also 25 mA pro Stück. Wenn du den 100V Ausgang mit 40 mA belastest, dann müssten die parallel geschalteten 5 Volt Eingänge insgesamt mindestens 800 mA an Strom aufnehmen!

Hast du das mal getestet?

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#8008098
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Das sind laut Beschreibung 1-Watt-Wandler. Ich gehe davon aus, dass das chinesische Watt sind, also vielleicht die Hälfte in echt. Test steht noch aus. Ein wenig größer und fast genauso billig gibt es die 3-Watt-Version, falls man mehr Strom braucht.

#8008133
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Uwe schrieb:

Die Teile sind viel besser als erwartet.

Okay, wenn die 95 Volt am Ausgang mit den von Detlef geforderten 40 mA (2,4 kOhm) belastet werden, dann beträgt der Eingangsstrom auf der 5 Volt Seite 880 mA.

Ich gehe davon aus, dass diese DC-DC-Wandler auch eine galvanische Trennung haben.

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