Wobei das halt alles auch ziemlich komplex ist.
Hat der Iran weiter angereichert oder nicht?
War er der Bombe näher?
Ist das was Israel macht noch "Selbstverteidigung". 1139 Tote und 250 Verschleppte durch Terroristen. Aber als was soll der normale Palestinenser jetzt israelische Soldaten bezeichnen wenn in Gaza inzwischen über 20000 Kinder, 16000 Schüler und Studenten, 10000 Frauen, 1700 medizinisches Fachpersonal ums Leben gekommen sind.
Rein nach den Zahlen ist die israelische Regierung keinen Deut besser als das iranische Regime.
1953: https://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Ajax. Das fanden die Iraner nicht nett, was zur islamischen Revolution 1979 betrug und darin den Amerikanern die Bezeichnung "Grosser Satan" eintrug.
Immerhin weisst du so ungefähr als Einziger genau, weshalb der Krieg überhaupt begonnen wurde. Auch Trump selbst scheint das nicht mehr zu wissen, sonst würde er nicht jedes Mal einen anderen Grund nennen. Andere nennen meist Netanjahus Einflüsterungen, und dem ging es vmtl nicht um Geld. :)
Es gibt auch strategische Lichtblicke. Siemens hatte seine
Kernkraft-Anteile an Frankreich verkauft, was sich als langfristig
sinnvoll erwies. Deren Staats-Konzern Électricité de France (EDF) ist
nach wie vor extrem verschuldet.
Ach, ist das so?? Wie hoch ist denn die Fremdkapitalquote? Zur Info, Firmen investieren i.d.R. mit Fremdkapital und refinanzieren die Investition dann aus Produktivitätssteigerung / Gewinnsteigerung etc.. Das ist ganz normales Unternehmertum. 2025: Umsatz 113 Mrd, Operatives Ergebnis 29,3 Mrd, Nettogewinn 8,4 Mrd, Nettoschulden 51,5 Mrd (rund 3 Mrd. weniger als 24). Der Kapitaldienst wird erbracht. Der Laden ist gesund.
Ach, ist das so?? Wie hoch ist denn die Fremdkapitalquote? Zur Info,
Firmen investieren i.d.R. mit Fremdkapital und refinanzieren die
Investition dann aus Produktivitätssteigerung / Gewinnsteigerung etc..
Das ist ganz normales Unternehmertum. 2025: Umsatz 113 Mrd, Operatives
Ergebnis 29,3 Mrd, Nettogewinn 8,4 Mrd, Nettoschulden 51,5 Mrd (rund 3
Mrd. weniger als 24). Der Kapitaldienst wird erbracht. Der Laden ist
gesund.
Allerdings besteht das Inventar von EDF aus antiken Meilern dessen Rückbau und Entsorgung aus welchen Rückstellungen bezahlt werden soll?
Ach, ist das so?? Wie hoch ist denn die Fremdkapitalquote? Zur Info,
Firmen investieren i.d.R. mit Fremdkapital und refinanzieren die
Investition dann aus Produktivitätssteigerung / Gewinnsteigerung etc..
Das ist ganz normales Unternehmertum. 2025: Umsatz 113 Mrd, Operatives
Ergebnis 29,3 Mrd, Nettogewinn 8,4 Mrd, Nettoschulden 51,5 Mrd (rund 3
Mrd. weniger als 24). Der Kapitaldienst wird erbracht. Der Laden ist
gesund.
Und weil er gesund ist, erhält der mittlerweile verstaatlichte Konzern u.a. für seine Investitionsgüter massive staatliche Kredite mit niedrigen Zinsen deutlich unterhalb des Marktes und mit absurd langen Laufzeiten.
Und weil er gesund ist, gibt es staatlich garantierte Mindestabnahmepreise seiner Produkte.
Und weil er gesund ist, übernimmt der französische Staat sämtliche Ausfallgarantien.
So gepampert möchte ich mein Unternehmen auch mal sehen. Da ist es leicht, Gewinne zu machen.
Beide sind alpha-Strahler. Also nicht den Pinsel abschlecken oder oder
als obskures Wässerchen trinken.
Und es ist ausgeschlossen das derartiges in die Nahrungskette gelangt?
Insbesondere wenn man dein Vorschlag umsetzt abgebrannte Brennstäbe einfach in einen Tagebau zu kippen?
Immerhin weisst du so ungefähr als Einziger genau,
Das ist beileibe nicht so. Wenn man das Geschehen und verschiedene amer. Medien intensiv und genau verfolgt, wird man nicht umhin kommen die Tatsache gut aufgeschlüsselt nachverfolgen zu können. Insbesondere die Börsenbewegungen bzgl. des eigenen, exportierten LNG sowie der Kurs der Waffenhersteller.
Einige bemerkenswert substanzielle Transaktionen haben gerade kurz vor Beginn des Überfalls stattgefunden.
Da muss man kein VT sein, nur zuhören, hineinlesen, mitdenken und wundern (oder auch nicht). Das ist natürlich aufwendig, dient aber in nicht unerheblichem Maße der sachkundigen Bewertung.
Und deshalb wurde er 2022 wieder verstaatlicht....
Jepp. Kurz vor der Pleite stand er ja auch noch, der kerngesunde Laden
;-)
Too big to fail. Was ist denn die Alternative? Die AKWs in Frankreich dicht machen? Das geht nicht mal, wenn man es kontrolliert in den nächsten 5-10 Jahren machen würde. Ja, nicht schön, weder das Verstaatlichen noch das Abschalten. Billig wird es so oder so nicht.
Also nicht den Pinsel abschlecken oder oder
als obskures Wässerchen trinken.
Vor allem nicht das Zeug, mit dem du dir offensichtlich die Kante gegeben hast.
Es soll ja auch Rauschzustände geben, aus denen man gar nicht mehr herauskommt.
Auch Trump selbst scheint das nicht mehr zu
wissen, sonst würde er nicht jedes Mal einen anderen Grund nennen.
Auch das ist ziemlich uninteressant, wie man ja unschwer erkennen kann.
Er sagt eben das, was ihm gerade einfällt oder am meisten nützt.
Das darf der Wahrheit auch gerne diametral gegenüber stehen. Er muss es nur oft genug wiederholen und schon reicht es für knapp 100Mio. Wähler. Und es lenkt so herrlich von den eigenen Problemen ab.
Und deshalb wurde er 2022 wieder verstaatlicht....
Jepp. Kurz vor der Pleite stand er ja auch noch, der kerngesunde Laden
;-)
Too big to fail. Was ist denn die Alternative? Die AKWs in Frankreich
dicht machen? Das geht nicht mal, wenn man es kontrolliert in den
nächsten 5-10 Jahren machen würde. Ja, nicht schön, weder das
Verstaatlichen noch das Abschalten. Billig wird es so oder so nicht.
Jepp. Die Verstaatlichung war alternativlos, wenn nicht die Lichter/Heizungen ausgehen sollten. Die Franzosen stecken da in einer Falle, aus der sie so schnell nicht herauskommen.
Aber so ein Unternehmen ist halt eines nicht: gesund
Wenn man das Geschehen und verschiedene amer.
Medien intensiv und genau verfolgt, wird man nicht umhin kommen die
Tatsache gut aufgeschlüsselt nachverfolgen zu können.
Klar doch. Aber nicht Hauptmotiv, sondern Mitnahmeeffekt.
Tja, ist das WIRKLICH die Lösung oder nur Symtombekämpfung? Warum sind die Kosten bei EDF so hoch? Weil es WIRKLICH so teuer ist, die AKWs zu betreiben oder weil der Laden zu ineffizient ist, wie viele große, allen voran STAATLICHE Vereine? Ich war mal auf Dienstreise in Reims bei EDF (Oder war es ein Ableger, weiß nicht mehr genau) War nett, aber ich hatte nicht den Eindruck, daß die Stress hätten ;-)
Aber das hätte sogar noch mehr Unmut bei Bevölkerung und
Gewerbe/Industrie gegeben, so wie man das aus Deutschland schon kannte.
Zu Recht, ganz besonders wenn es von einem Quasi-Monopolisten kommt.
Und die Tabaksteuer zur Gegenfinanzierung zu erhöhen geht hier auch
nicht mehr, die liegt ja schon weit über deutschem Niveau.
Das ist einfach nur irrsinnig. Solche Quersubventionen sind immer ein klares Zeichen, daß da MASSIV was faul ist und stark reformbedürftig.
Bis auf sehr wenige Ausnahmen kann man eigentlich ziemlich sicher sagen, daß Monopole, allen voran staatliche, zu Ineffizienz und hohen Preisen führen. Nur ein GESUNDER Wettbewerb verhindert das. Siehe die ehemalige Bundespost/Telekom/DHL. Und viele andere.
nicht das Motiv für den
Krieg, sondern einen Mitnahmeeffekt.
Denkbar.
Oder aber die sich unerwartet bietende Möglichkeit einen Krieg anzuzetteln und das eigentliche Motiv zu verschleiern.
Bzw. verschleiern zu lassen, die hilfreiche Theorie der ›Einflüsterungen‹ hat ja ihren Ursprung eher bei den Medien.
In dem ganzen Clan sind zweifelsfrei genug geldgeile Leute die auch mal strategisch denken können. Das sollte man nicht unterschätzen. Machtpositionen und Taler. Am Besten beides.
Immerhin hat es in der 230jährigen Geschichte noch niemand zuvor geschafft, im Amt derart viel Vermögen innerhalb kürzester Zeit vom Volk in die eigenen Taschen zu verschieben. So etwas passiert nicht per Zufall.
Weil es WIRKLICH so teuer ist, die AKWs zu
betreiben
Das solltest du doch schon bemerkt haben. Das Betreiben ist der Teil wo Geld reinkommt. Das wird privatisiert.
Das teure ist der Bau, die Kostenim Falle einer Havarie und der Rückbau.
Das wird dann verstaatlicht.
So wäre es ja auch fast mit der Bahn gekommen.
Die Sahnestücke privatisiert und den Staat dann die Gleise komplett sanieren lassen.
Und falls die Gewinne nicht so sprudeln, wird der Rest mit Gewinn rückabgewickelt, denn wie sagst du so schön
Dann schau dir mal die schöne Infrastruktur im sozialistischen Kuba oder
Venezuela an.
Bei dir gibts nur schwarz oder weiß. Ich sehe Farben. Die sind zwar nicht immer leuchtend aber deutlich besser. In diesem Fall soziale Marktwirtschaft.
Sorry aber das ist falsch! Es ist sehr wohl ein Argument, dass jemand
ohne mit der Wimper zu zucken 300€ pro Monat für Kippen ausgibt, aber
jammert, dass er 30€ pro Monat mehr für Strom ausgeben muss als der
Nachbar in Holland.
Du meinst, der Bezug von Strom sei eine Suchtkrankheit? Vermutlich hätten die Neanderthaler das ähnlich gesehen, die sind auch ohne Strom ausgekommen. :-)
Ich weiß, mit dem Nick ist es nicht immer ganz einfach, aber könntest Du Dich bitte um etwas mehr intellektuelle Ernsthaftigkeit bemühen? Danke.
Und damit wird es beim Fahrstrom kompliziert. Der Diesel ist wie er ist,
so lange kein Frittenfett verbrannt wird.
Ah, darum haben die Niederländer einen so viel niedrigeren Strompreis: die erzeugen den Strom einfach aus altem Frittierfett. Wer mal dort war, weiß: dort wird sehr viel frittiert, an altem Fett herrscht also kein Mangel.
Die Kosten hier in Deutschland wurden in den letzten 50 Jahren immer
wieder massiv geschönt. Auf den Exigkeitskosten ist jetzt der deutsche
Steuerzahler sitzen geblieben.
Bitte laß uns einfach davon ausgehen, daß ich bereits alle Argumente beider Seiten gehört oder gelesen habe, darunter auch jene mit den Ewigkeitskosten und der Transmutation.
Und deshalb wurde er 2022 wieder verstaatlicht....
Jepp. Kurz vor der Pleite stand er ja auch noch, der kerngesunde Laden
;-)
Nope, Du denkst zu kurz … schlichten Gemütern passiert das öfter …
Jetzt denk mal an den angespannten französischen Haushalt, Frankreich steht für die Darlehen von EDF mit ein, das drückt den Zins … wer müsste denn einen höheren Kapitaldienst letztlich zahlen? Der Endkunde? Also besser letztlich für den Bürger. 2022 machte EDF 18 Mrd. Verlust, richtig, weil Reparaturen vorgenommen wurden … genialer Move, Frankreich gibt im Gegenzug Staatsanleihen aus, die letztlich bei der EZB landeten, das APP lief bis Mitte 2022.
So versteht man auch wieso das mit der Endlagerstättensuche so lange dauert. Man wollte das nie machen und man wird es nie machen.
Das von Rieck beworbene Buch ist übrigens sehr interessant und gut zu lesen.
Man kann zumindest den Unterschied machen, das staatliche Betriebe oft kostendeckend betrieben werden. Private Unternehmen arbeiten eher Gewinn-orientiert - und nicht nur das: Beschiss oder Piraterie muss man auch erwarten - nicht umsonst gibt es ja hier und da auch den fairen Handel - ist zwar nur ein Tropfen auf dem heißen Stein - aber immerhin.
Wir kennen ja durchaus noch staatliche Krankenhäuser, die kostendeckend geführt wurden. Und mit der Privatisierung kam den der Qualitätsverlust zustande - und dort kann man auch eine gewisse "Prostitution" beobachten - oder den immer höheren Werbedruck. Das ist echt eine Seuche geworden mit der vielen Werbung.
Privatisiert ist sooo viel besser, siehe das moderne Stromnetz und die
tadellosen Straßen un USA.
"Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge und nimmst nicht wahr den Balken in deinem Auge?" (Matthäus 7,3)
Für unsere weniger bibelfesten Mitleser sei daran erinnert, wie großartig die Infrastruktur hierzulande aussieht und wie wunderbar das doch alles funktioniert, angefangen von der Deutschen Bahn über die Carolabrücke in Dresden, oder den Zustand von Autobahnen und Bundesstrassen... verglichen damit funktionieren unsere meines Wissens weitestgehend in privaten Händen befindlichen Stromnetze absolut großartig. Denn wenn die so marode und kaputtgespart wären wie die Bahn, dann würden dort jeden Tag Strommasten umkippen, und Stromausfälle wären nicht die Ausnahme, sondern die Regel, wie die Verspätungen bei der Bahn.
Ich bin in den letzten Monaten 12 Mal die Strecke von Aachen nach Dortmund und zurück gefahren, und von diesen 24 Fahrten war der Zug genau ein einziges Mal pünktlich, also nur fünf Minuten zu spät. Am vorgestrigen hingegen war er mehr als eine Stunde zu spät.
Bitte laß uns einfach davon ausgehen, daß ich bereits
alle Argumente beider Seiten gehört oder gelesen habe,
darunter auch jene mit den Ewigkeitskosten und der
Transmutation.
Warum sollte man?
Für jemanden, der den totalen Durchblick hat, ist es
doch völlig sinnlos, sich an einer Diskussion in einem
beliebigen drittklassigen Forum zu beteiligen...?!
wie großartig die Infrastruktur hierzulande aussieht
und wie wunderbar das doch alles funktioniert,
angefangen von der Deutschen Bahn über die Carolabrücke
in Dresden, oder den Zustand von Autobahnen und
Bundesstrassen...
Stopp.
Wenn alle Deine Argumente so "valide" sind wie das
Beispiel "Carolabrücke", dann weiss ich, dass ich Deine
Beiträge zukünftig ignorieren kann, ohne etwas Wissens-
wertes zu verpassen...
Dir scheint die wesentliche Ironie beim Einsturz der
Carolabrücke entgangen zu sein.
Zur Erinnerung:
1.)
Der Brückenzug C (Straßenbahn) der Carolabrücke ist
am 11.9.2024 eingestürzt.
2.)
Im November 2019 (!!) begann planmäßig die Sanierung
des Brückenzuges A (Straße). Diese war im Juni 2021
abgeschlossen und kostete 5.7 Millionen Euro. (Das war
also VOR dem Einsturz.)
3.)
Von Oktober 2022 bis Juni 2024 wurde planmäßig
Brückenzug B (Straße, Gegenrichtung) saniert. Die
Kosten dafür betrugen 4.1 Millionen Euro. (Das war
also auch VOR dem Einsturz.)
4.)
Im Jahr 2023 wurde bei turnusmäßiger Inspektion
festgestellt, dass der Brückenzug C verkehrstauglich,
aber sanierungsbedürftig ist. Diese Sanierung wurde für
den Zeitraum Januar 2025 bis Q1/2026 eingeplant. (Das
war also -- Du errätst es bereits -- VOR dem Einsturz.)
5.)
Der -- unsanierte, aber zur Sanierung vorgesehene --
Brückenzug C ist, wie schon gesagt, eine Vierteljahr
vor Beginn der Sanierung eingestürzt, nämlich am
11. 9. 2024, und hat dabei die beiden bereits sanierten
Brückenzüge A und B mit in den Abgrund gerissen.
6.)
Ursächlich für den Einsturz war laut Gutachten die
Summe dreier Umstände:
a.
Der verwendete Spannstahl war anfällig für Spannungs-
risskorrosion.
b.
Diese Tatsache war zum Zeitpunkt der Errichtung der
Brücke NICHT BEKANNT .
c.
Der Spannstahl war, dem Stand der Technik der damaligen
Zeit entsprechend, auf eine Weise verbaut, die eine
direkte Inspektion der Spannelemente ausschließt. Die
schon seit Jahren prophylaktisch durchgeführte
Überwachung des Gesamtbauwerkes ließ keinen Rückschluss
auf die Größe des Korrosionsproblems zu.
Du magst mich naiv nennen, aber ich kann hier keinerlei
schuldhaftes Handeln der Verantwortlichen der Stadt
Dresden erkennen.
Ergebnis Stand heute: 10 Mio Euro weg, Brücke weg, keine
Idee, wie man das Problem hätte vermeiden können.
verglichen damit funktionieren unsere meines Wissens
weitestgehend in privaten Händen befindlichen Stromnetze
absolut großartig.
Genau.
Es hat ja niemals einen großflächigen Stromausfall wegen
Blitzeis gegeben, und auch Stromausfälle wegen Missachtung
des (n-1)-Kriteriums aufgrund einer Schiffsdurchfahrt sind
nie passiert.
Demgegenüber stürzen im Minutentakt die völlig maroden
Brücken ein, und auch gebrochene Eisenbahnschienen, um-
stürzende Oberleitungen und entgleiste Züge gehören zum
Tagesbild... Nicht wahr?!
Ich bin in den letzten Monaten 12 Mal die Strecke von
Aachen nach Dortmund und zurück gefahren, und von diesen
24 Fahrten war der Zug genau ein einziges Mal pünktlich,
... und das war alles wegen maroder INFRASTRUKTUR , also
wegen maroder Technik... das weisst Du zuverlässig, nicht
wahr?!
Es kann nicht sein, dass die Bahn beim Hauptkostenfaktor
"Personal" spart, nicht wahr?
Zur Ehrlichkeit gehört nun aber auch die unangenehme Frage, was ein
Regime mit einer Atombombe und weitreichenden Trägersystemen anfangen
würde,
Das Regime, welches sich vor über einem Jahrzehnt in internationalen
Verhandlungen mit mehreren Ländern vertraglich verpflichtet hat, eben
keine Anreicherung durchzuführen und keine A-Bomben zu bauen?
Ja, genau. Das Regime, das die von ihm geschlossenen Verträge noch nie eingehalten hat, und das nach dem von Dir genannten Jahrzehnt auf einmal mit drei vertragswidrig geheimgehaltenen Atomanalagen und über 400 Kilo vertragswidrig auf militärische 60% angereichertes Uranmaterial erwischt worden ist.
Und seit dem über die Jahre
wahrhaft unzähligen
Beobachtern den Zutritt zur
Überprüfung gestattet hat?
Sicherlich meinst Du nicht die Beobachter, die sich immer wieder öffentlich und offen darüber beschwert haben, daß das Regime sie wiederholt rausgeworfen, mehrere seine Anlagen vertragswidrig geheim gehalten (Natanz und Arak bis 2002, Fordo bis 2009, Lavisan-Shian, Varamin und Turquzabad bis 2025) und wiederholt seine Vereinbarungen mit der IAEO und seine internationalen Verträge gebrochen hat, oder?
Nein, diese Beobachter kannst Du ja gar nicht meinen. Aber welche meinst Du dann?
Das Regime welches bis zum
mentalen Durchbrennen der
orangen Ente die Straße von
Hormus eben nicht blockiert
hat?
Es droht schon seit Jahrzehnten immer wieder damit. Aber Du stellst die falsche Frage. 2001 hat der im Westen als gemäßigt geltende Expräsident Rafsandschani gesagt:
"Sollte eines Tages auch die islamische Welt Waffen besitzen, die Israel bereits besitzt, dann würde die Strategie der Imperialisten zum Stillstand kommen, weil eine einzige Atombombe in Israel alles zerstören würde. Jedoch würde dies der islamischen Welt nur schaden. Es ist nicht irrational, solch eine Möglichkeit in Erwägung zu ziehen."
Zu deutsch: wir opfern zwar ein paar Millionen unserer Leute, aber Hauptsache Israel ist weg. Die richtige Frage ist also: was macht so einer, wenn er eine Atombombe in die Finger bekommt?
Da ist die Welt nun
tatsächlich viel besser dran.
Vertrag im Arsch, Vertrauen
im Arsch, keine Beobachter
mehr, Straße von Hormus
gesperrt.
Sogar sehr dumme Leute sollten verstehen können, daß Verträge, die eine Partei nicht einhält, vollkommen zweck-, sinn- und wertlos sind. Und genau das hat Iran seit Jahrzehnten immer und immer gemacht, mit jedem, der dumm genug war, Verträge mit Iran zu schließen und sich von Iran übers Ohr hauen, über den Tisch ziehen, sich von Iran betrügen und verarschen zu lassen. Und da kann, ob es uns gefällt oder nicht, der orange Tünnes ausnahmsweise nix dafür.
Wenn alle Deine Argumente so "valide" sind wie das
Beispiel "Carolabrücke", dann weiss ich, dass ich Deine
Beiträge zukünftig ignorieren kann,
Bitte tu das, wenn es mir Deine "klugen" Antworten erspart.
Im Jahr 2023 wurde bei turnusmäßiger Inspektion
festgestellt, dass der Brückenzug C verkehrstauglich,
aber sanierungsbedürftig ist.
...
5.)
Der -- unsanierte, aber zur Sanierung vorgesehene --
"verkehrstaugliche" (s.o.)
Brückenzug C ist, wie schon gesagt, eine Vierteljahr
vor Beginn der Sanierung eingestürzt,
Der "verkehrstaugliche"??!!
Na, merkst Du was?
Ich bin in den letzten Monaten 12 Mal die Strecke von
Aachen nach Dortmund und zurück gefahren, und von diesen
24 Fahrten war der Zug genau ein einziges Mal pünktlich,
... und das war alles wegen maroder INFRASTRUKTUR ,
Privatisiert ist sooo viel besser, siehe das moderne
Stromnetz und die tadellosen Straßen un USA.
Dann schau dir mal die schöne Infrastruktur im
sozialistischen Kuba oder Venezuela an.
Das erinnert mich an einen Witz (die Quelle teile ich
erst mit, wenn mein Beitrag aufgrund "antisemitischer
Hetze" gelöscht worden ist):
Fritz und Shmul treffen sich zufällig auf der Straße.
Fritz will Shmul ärgern: "Shmul, ich hatte letztens
einen seltsamen Traum. Ich war im Himmel -- aber im
jüdischen Himmel. Das war vielleicht furchtbar! Überall
ein Dreck, ein Geschrei, Geschiebe und Gemauschel...!"
Shmul lächelt kaum merklich. "Seltsam", sagt er, "ich
hatte fast denselben Traum -- nur war ich im christlichen
Himmel. Alles war akkurat, sauber und ordentlich... aber
weit und breit kein Mensch zu sehen..."
Wenn alle Deine Argumente so "valide" sind wie das
Beispiel "Carolabrücke", dann weiss ich, dass ich Deine
Beiträge zukünftig ignorieren kann,
Bitte tu das, wenn es mir Deine "klugen" Antworten erspart.
Das hättest Du wohl gern?
Dass Dein Unsinn unwidersprochen stehenbleibt?
Im Jahr 2023 wurde bei turnusmäßiger Inspektion
festgestellt, dass der Brückenzug C verkehrstauglich,
aber sanierungsbedürftig ist.
...
5.)
Der -- unsanierte, aber zur Sanierung vorgesehene --
"verkehrstaugliche" (s.o.)
Nein:
"...nach dem aktuellen Stand des Wissens, der Technik
und der einzuhaltenden Vorschriften als verkehrstauglich
EINGESCHÄTZTE ..."
Brückenzug C ist, wie schon gesagt, eine Vierteljahr
vor Beginn der Sanierung eingestürzt,
Der "verkehrstaugliche"??!!
Nein:
"...nach dem aktuellen Stand des Wissens, der Technik
und der einzuhaltenden Vorschriften als verkehrstauglich
EINGESCHÄTZTE ..."
Na, merkst Du was?
Ja: Ich merke, dass Dich Fakten offenbar nicht interssieren.
Für den Einsturz der Carolabrücke war ein verdeckter
Konstruktionsmangel zum Zeitpunkt der Errichtung
ursächlich -- und nicht ein schuldhaftes Versagen eines
aktuell Verantwortlichen.
Ausgerechnet die Carolabrücke taugt NICHT als Beispiel
für vergammelte Infrastruktur, denn sie ist
a) vorschriftsgemäß inspiziert worden,
b) bauphysikalsch überwacht worden und
c) zu 2/3 saniert gewesen,
als der eine -- noch nicht sanierte -- Brückenzug
eingestürzt ist.
Hätte man sich zufällig entschieden, im Jahr 2019 am
Zug C mit der Sanierung zu beginnen, hätte alles ganz
anders kommen können...
Ich bin in den letzten Monaten 12 Mal die Strecke von
Aachen nach Dortmund und zurück gefahren, und von diesen
24 Fahrten war der Zug genau ein einziges Mal pünktlich,
... und das war alles wegen maroder INFRASTRUKTUR ,
Meine Güte, das ist doch gar nicht der Punkt.
Ach so?!
Dein Argument lautete also nicht: "Staatliche Infrastruktur
vergammelt, während private Infrastruktur immer topfit ist"?
Dann bin ich ja beruhigt. Ich habe Dich GANZ SICHER falsch
verstanden.
Die richtige Frage ist also: was macht so einer, wenn
er eine Atombombe in die Finger bekommt?
EINE Atombombe?!
Die richtige Frage ist: Welchen Schwachsinn macht jemand,
der TAUSENDE Atombomben, Spionagesatelliten, Abfangjäger,
strategische Bomber, Panzer und dutzende Flugzeugträger
hat, als nächstes?
Welche Relevanz hat da eine Atombombe, die irgendjemand
vielleicht demnächst hat?
Sogar sehr dumme Leute sollten verstehen können, daß
Verträge, die eine Partei nicht einhält, vollkommen
zweck-, sinn- und wertlos sind.
Das ist falsch.
Ein verletzter oder gekündigter Vertrag ist ein SACHBEWEIS
für aggressive Absicht.
Leider gilt das für beide Seiten...
Und genau das hat Iran seit Jahrzehnten immer und immer
gemacht, mit jedem, der dumm genug war, Verträge mit Iran
zu schließen und sich von Iran übers Ohr hauen, über den
Tisch ziehen, sich von Iran betrügen und verarschen zu
lassen.
Bei allem Respekt:
Wenn mir Goliat unter Einsatz von Schwert und Speer das
Versprechen abpressen würde, dass ich niemals Schwert oder
Speer besitzen dürfte, dann würde ich diesem Verbrecher
auch ALLES erzählen...
(Nur für's Protokoll: Ich habe keinerlei Sympathie für
das politische System im Iran. -- Allerdings habe ich
auch keinerlei Sympathie für die Bigotterie der westlichen
Staaten...)
Und deshalb wurde er 2022 wieder verstaatlicht....
Jepp. Kurz vor der Pleite stand er ja auch noch, der
kerngesunde Laden
;-)
Too big to fail. Was ist denn die Alternative? Die AKWs
in Frankreich dicht machen?
Warum nicht?
Du bist doch wohl der Meinung, dass der Markt im Prinzip
alle regelt?!
Also wo siehst Du das Problem?
Was "der Markt" versaut hat, soll doch "der Markt" auch
wieder geradebiegen?!
Das geht nicht mal, wenn man es kontrolliert in den
nächsten 5-10 Jahren machen würde.
Wieso nicht?
Da müssen die Leute "eben den Gürtel mal enger schnallen".
Immerhin frieren sie in dem Bewusstsein, dass sie frei
marktwirtschaftlich frieren, und nicht zentralistisch-
dirigistisch-sozialistisch...
Haben die werten Leser in Deutschland, der Schweiz, Österreich oder Luxemburg schon einmal von ihrem Energieversorger oder Netzbetreiber eine E-Mail oder SMS mit der Aufforderung erhalten, den Stromverbrauch zu bestimmten Zeiten zu begrenzen? Im Atomstromland Frankreich gehört seit 2008 zum Alltag, dass die Bürger dazu auch über Radio und Fernsehen aufgefordert werden, damit es nicht zu einem Blackout im ganzen Land kommt. Der wurde am 8. Januar nur knapp verhindert, als beim Nachbar wieder einmal zum Stromsparen aufgefordert worden war.
Und die Jubelperser der Atomwirtschaft machen aus dem geplanten Neubau von ganzen 6 Reaktoren in einem Land wo 60 antike Reaktoren laufen eine Renaissance der Atomkraft.
Waren es anno Telepolis noch 50 Jahre, sind es nun 60 Jahre Lebensdauer. Wenn nichts unvorhergesehenes dazwischen kommt, wird das eine Schiebewurst, immer wieder 10 Jahre draufsattelnd.
Ach, mir persönlich ist Deine Ignoranz ziemlich wumpe, aber ich denke an die Mitleser
Ausgerechnet die Carolabrücke taugt NICHT als Beispiel
für vergammelte Infrastruktur, denn sie ist
a) vorschriftsgemäß inspiziert worden,
b) bauphysikalsch überwacht worden und
c) zu 2/3 saniert gewesen,
als der eine -- noch nicht sanierte -- Brückenzug
eingestürzt ist.
Okay, es ist na nicht schlimm, daß Du Dich intellektuell ein bisschen schwer tust, ich helf Dir gerne. So, jetzt mal ganz langsam für Dich:
Die Brücke ist EINGESTÜRZT. Allein das ist unentschuldbar, verstehst Du das? Wenn dieses Bauwerk noch kurz vorher nach den einschlägigen Vorschriften als verkehrstauglich eingestuft wurde, ist das ein totales und vollkommenes Versagen von allen Beteiligten, von den Machern der besagten Vorschriften bis hin zu den Fachleuten, die sie entweder nicht hinterfragt oder zumindest nicht auf deren Fehler hingewiwsen haben. So sieht staatliches Versagen aus, in seiner reinsten Form.
Die Brücke ist EINGESTÜRZT. Allein das ist unentschuldbar, verstehst Du
das? Wenn dieses Bauwerk noch kurz vorher nach den einschlägigen
Vorschriften als verkehrstauglich eingestuft wurde, ist das ein totales
und vollkommenes Versagen von allen Beteiligten
Leider ist weder die Technik noch Kontrollen oder Prüfungen 100% zuverlässig und sicher. Das weiß jeder der sich auch nur ein bischen mit Technik befasst.
Wenn jetzt eine Brücke bei so vielen Brücken im Land über einem so langen Zeitraum versagt hat, dann stehen die Verantwortlichen statistisch gesehen verdammt gut da. Auch im internationalen Vergleich.
Aber genau aus dem Grund, dass es in der Technik keine 100% Zuverlässigbarkeit gibt, haben viele ein massives Problem mit Kernenergie, denn wenn da was kastastrophal versagt, dann ist die Karolabrücke ein Fliegenschiss dagegen.
Die
Weingut P. schrieb im Beitrag #8039380:
schlichten Gemütern
blenden dieses Risiko mit extremen Folgen halt gerne aus.
Leider ist weder die Technik noch Kontrollen oder Prüfungen 100%
zuverlässig und sicher. Das weiß jeder der sich auch nur ein bischen mit
Technik befasst.
Wenn jetzt eine Brücke bei so vielen Brücken im Land über einem so
langen Zeitraum versagt hat, dann stehen die Verantwortlichen
statistisch gesehen verdammt gut da. Auch im internationalen Vergleich.
Bisher scheinen wir allerdings vor allem großes Glück gehabt zu haben, wenn ich diesen Artikel [1] richtig verstehe.
Aber genau aus dem Grund, dass es in der Technik keine 100%
Zuverlässigbarkeit gibt, haben viele ein massives Problem mit
Kernenergie, denn wenn da was kastastrophal versagt, dann ist die
Karolabrücke ein Fliegenschiss dagegen.
Das ist tatsächlich ein valides Argument, stimmt. Auch wenn ein technisches Versagen in einer Nuklearanlage natürlich nicht immer gleich ein Super-GAU ist, nicht umsonst gibt es ja eine Skala, mit der solche Unfälle eingeordnet werden können. Aber trotzdem hast Du natürlich vollkommen Recht.
Aber genau aus dem Grund, dass es in der Technik keine 100%
Zuverlässigbarkeit gibt, haben viele ein massives Problem mit
Kernenergie, denn wenn da was kastastrophal versagt, dann ist die
Karolabrücke ein Fliegenschiss dagegen.
Die
Weingut P. schrieb im Beitrag #8039380:
schlichten Gemütern
blenden dieses Risiko mit extremen Folgen halt gerne aus.
Es kann Dir auch ein Balkonkraftwerk oder ne Windkraftanlage aufs Hirn fallen oder n Staudamm brechen.
Zur Ehrlichkeit gehört nun aber auch die unangenehme Frage, was ein
Regime mit einer Atombombe und weitreichenden Trägersystemen anfangen
würde,
Das Regime, welches sich vor über einem Jahrzehnt in internationalen
Verhandlungen mit mehreren Ländern vertraglich verpflichtet hat, eben
keine Anreicherung durchzuführen und keine A-Bomben zu bauen?
Und doch waren da plötzlich über 400 Kilogramm Material, dem die IAEO eine Anreicherung auf "military grade" bescheinigt hat. Aber das wird wohl vom Himmel gefallen sein, sowas kennt man ja.
Und seit dem über die Jahre wahrhaft unzähligen Beobachtern den Zutritt
zur Überprüfung gestattet hat?
Diese Beobachter wurden allerdings nur in die bekannten Anlagen gelassen, und auch das nicht immer. Etliche Male wurde den Inspektoren der IAEO der Zugang verwehrt und diese sogar mehrfach des Landes verwiesen. Während gleichzeitig geheime Anlagen zwar betrieben, aber niemals beobachtet worden sind.
Und daß der Iran ein geheimes Atomprogramm namens AMAD betrieben hat, das er bis heute offiziell leugnet, wurde spätestens dann bewiesen, als der Mossad einen Teil des Archivs dieses Programms entwendet und außer Landes gebracht hat. Übrigens einer der Gründe für Trumpels Ausstieg aus einem Vertrag, den einzuhalten Iran nie beabsichtigt hat, und der von iranischer Seite nur dazu gedient hat, mehr Zeit für die Entwicklung von Atomwaffen (und Trägerraketen mit einer Reichweite mittlerweile bis nach Berlin) zu gewinnen.
Das Regime welches bis zum mentalen Durchbrennen der orangen Ente die
Straße von Hormus eben nicht blockiert hat?
Und das macht es jetzt irgendwie besser? Ehrlich, Norbert, Du bist doch sonst so ein pfiffiger Typ, was ist denn los mit Dir?
Da ist die Welt nun tatsächlich viel besser dran. Vertrag im Arsch,
Vertrauen im Arsch, keine Beobachter mehr, Straße von Hormus gesperrt.
Vertrauen? In den Iran? Der die internationale Gemeinschaft und die IAEO seit Jahrzehnten hinhält, betrügt, und verarscht? Während Teile seines politischen Establishment öffentlich davon träumen, Millionen Menschen auf dem Altar der Vernichtung Israels zu opfern? Dessen Regime gerade Zehntausende der eigenen Bürger massakriert hat? Diesem Iran vertraust Du? Ernsthaft? So sehr, daß Du Dein Leben darauf verwetten würdest? Denn genau darum geht es für Israel: um die totale Vernichtung, Leben oder Tod, um Sein oder Nichtsein. Daran lassen die Äußerungen von iranischen Offiziellen keine Zweifel zu.
Es kann Dir auch ein Balkonkraftwerk oder ne Windkraftanlage aufs Hirn
fallen oder n Staudamm brechen.
Genau. Nur sind die Folgen räumlich und besonders zeitlich deutlich begrenzter als grosse Nuklearkatastrophen. Und damit geht es darum, welche Risikoklassen man akzeptiert, und welche nicht.
Verschärfend kommt hinzu, dass der Geschädigte beim Balkonkraftwerk wahrscheinlich der ohnehin ungeliebte Nachbar im Stock darunter ist, nicht man selbst. :)
Da ist die Welt nun tatsächlich viel besser dran. Vertrag im Arsch,
Vertrauen im Arsch, keine Beobachter mehr, Straße von Hormus gesperrt.
Vertrauen? In den Iran?
Man könnte da jetzt noch seitenweise über Vertrauen, Verträge mit dem Iran und die Verlässlichkeit von IAEO-Beobachtern palavern.
Das der Iran ein Schurkenstaat™ ist denke ich bestreitet niemand.
Dennoch denke ich dass die Welt durch diese ziel- und planlose Invasion nicht besser geworden ist. Bei allem berechtigten "Der Iran hat aber...!!!": die aktuellen militärischen Maßnahmen haben keine Probleme gelöst, werden keine Probleme lösen, schaffen aber fleißig neue Probleme.
Es ist müßig, darüber zu streiten ob der Iran nun der Teufel ist oder nicht, wenn man den Teufel mit dem Belzebub austreibt hat niemand was gewonnen.
Es kann Dir auch ein Balkonkraftwerk oder ne Windkraftanlage aufs Hirn
fallen oder n Staudamm brechen.
So dumm bist du nicht, dass du die Argumentation nicht verstehen kannst. Siehe Fukushima oder Tschernobyl. Also blendest du die Argumente vorsätzlich aus, weil sie nicht in deine Blase passen.
Ich weiß. Das war, als der israelische Auslandsgeheimdienst rund 100.000 Dokumente über das AMAD-Projekt außer Landes gebracht hatte, die bewiesen haben, daß Iran ein geheimes Atomwaffenprogramm betrieben hat, obwohl das gegen den von Iran ratifizierten Atomwaffensperrvertrag verstoßen hat.
Hat der Iran weiter angereichert oder nicht?
Ja, hat er. 2023 hat die IAEA berichtet, in Iran Material mit einem hohen Anreicherungsgrad von 84% entdeckt zu haben.
War er der Bombe näher?
Ja. Die IAEA hat 2023 auf 84% angereicherte Material gefunden. Verschiedene Quellen sagen, ein Anreicherungsgrad von 85 bis 90% reiche bereits aus, um daraus Atomwaffen zu bauen.
Andere Quellen sagen, bei einem Anreicherungsgrad von 60% seien bereits 99% der technischen Vorarbeiten zum Bau von Atomwaffen vollendet. Die IAEA hat 2025 erklärt, Iran verfüge bereits über 408 Kilogramm an Material, das auf diesen Grad angereichert worden sei.
Gleichzeitig sagt die IAEA, daß es für einen solch hohen Anreicherungsgrad keinerlei zivile Gründe gibt, und daß Iran der einzige Staat ohne Atomwaffen sei, der so hoch angereichertes Material besitzt.
"Sheeva P." hat oben bereits einen ehemaligen Präsidenten des Iran zitiert, der über seine Bereitschaft spricht, Millionen Menschen für die Vernichtung Israels zu opfern. Das beweist: Iran war der Bombe nicht nur näher, sondern will sie auch unbedingt haben, und zwar nicht nur gegen Angriffe von außen, sondern um Israel damit anzugreifen und zu vernichten. Der das sagt ist kein durchgeknallter Irrer oder irgendein politischer Hinterbänkler, sondern das ist ein ehemaliger Präsident des Iran!
Ist das was Israel macht noch "Selbstverteidigung".
Das ist eine gute Frage. Die meisten Völkerrechtler scheinen Israel in der Pflicht zu sehen, mit einer Selbstverteidigung abzuwarten, bis Iran seine Atomraketen für den Angriff auf Israel betankt. Andere Völkerrechtler sehen jedoch aufgrund der umfassenden Existenzbedrohung durchaus Spielräume. Dann habe ich Aussagen gelesen, daß es als offene Kriegserklärung zu werten sei, als Iran die Vernichtung Israels in seine Verfassung aufgenommen hat, auch diese Perspektive erscheint mir insbesondere vor dem Hintergrund, daß Iran seit Jahrzehnten den Terror gegen Israel unterstützt, wohl bedenkenswert.
1139 Tote und 250
Verschleppte durch Terroristen. Aber als was soll der normale
Palestinenser jetzt israelische Soldaten bezeichnen wenn in Gaza
inzwischen über 20000 Kinder, 16000 Schüler und Studenten, 10000 Frauen,
1700 medizinisches Fachpersonal ums Leben gekommen sind.
Möglicherweise als haargenau das, was es in der Realität ist: der Mißbrauch dieser Zivilisten als menschliche Schutzschilde.
Rein nach den Zahlen ist die israelische Regierung keinen Deut besser
als das iranische Regime.
Israel hat zehntausende seiner eigenen Bürger massakriert? Israel hat in seiner Verfassung einen Passus zu Vernichtung Irans implementiert? Israel unterstützt antiiranische Terrororganisationen, finanziert, bewaffnet und bildet sie militärisch zum Mord an iranischen Zivilisten aus?
Was Du schreibst, das machen wir Europäer gerne: bloß keine Partei ergreifen, wir halten uns lieber aus allem heraus, waschen unsere Hände in Unschuld und wischen sie dann an unserer blütenweißen Weste ab. Wir nennen das Moral, und zeigen vom hohen Roß herab auf jene, über denen stehend wir uns wähnen. Aber unter anderem diese Haltung -- oder genauer: unser Mangel an Haltung -- hat uns leider in genau jene Lage versetzt, in der wir uns befinden, und aus der wir uns gerade unter riesigen Anstrengungen zu befreien versuchen.
Du weißt schon, daß dieser Krieg die Folge eines brutalen Terrorangriffs auf israelische Zivilsten war, bei dem über 1100 israelische Bürger bestialisch abgeschlachtet und etwa 250 von ihnen als Geiseln genommen wurden, während die Angreifer sich daraufhin hinter der eigenen Zivilbevölkerung verschanzt und diese als menschliche Schutzschilde mißbraucht haben? Das weißt Du aber noch, oder? Ich meine, das hast Du selbst ja oben geschrieben. Wie Du unter diesem Umständen die gewählten Regierungen Israels mit dem iranischen Terrorregime gleichsetzen kannst... unterscheidest Du denn gar nicht zwischen Tätern und Opfern, zwischen Ursache und Wirkung?
Wenn man Telefon, Mobilfunk und Internet zur Infrastruktur zählt, dann
funktioniert das zumindest in diesem Bereich IMHO ziemlich gut.
Wenn man die physikalische Leitung zu Telefon/Internet per Festnetz mitrechnet, funktioniert es bei mir eher schlecht. Leitungen haben eine leichte Ähnlichkeit zu strukturellen Monopolen wie Wasserversorgung, die sich einer Konkurrenz widersetzen.
Auch Mobilfunk ist bei mir zu Hause ziemlich alternativlos.
Wenn man Telefon, Mobilfunk und Internet zur Infrastruktur zählt, dann
funktioniert das zumindest in diesem Bereich IMHO ziemlich gut.
Punkt für dich, aber ohne massiven Druck durch den Staat und die EU gäbe es noch viel mehr weiße Flecke auf dem Land wo es sich "nicht rentiert".
Und wenn ich sehe was bei uns mit Glasfaser für leere Versprechen gemacht werden. Eigentlich sollte ich seit einem Jahr Glasfaser haben, realistisch ist vielleicht in 3-5 Jahren, ausser die Firma (Giganetz) ist dann bankrott.
Das ist eine gute Frage. Die meisten Völkerrechtler scheinen Israel in
der Pflicht zu sehen, mit einer Selbstverteidigung abzuwarten, bis Iran
seine Atomraketen für den Angriff auf Israel betankt.
Palestinenser haben keine Bombe!
Kinder haben keine Bombe!
Deine Argumente sind hier absurd, du mixt mehrfach den Krieg gegen die Palestinenser mit dem Krieg gegen Iran.
Das ist eine gute Frage. Die meisten Völkerrechtler scheinen Israel in
der Pflicht zu sehen, mit einer Selbstverteidigung abzuwarten, bis Iran
seine Atomraketen für den Angriff auf Israel betankt.
Du weißt schon, daß dieser Krieg die Folge eines brutalen Terrorangriffs
auf israelische Zivilsten war, bei dem über 1100 israelische Bürger
bestialisch abgeschlachtet und etwa 250 von ihnen als Geiseln genommen
wurden
Das habe ich selbst geschrieben, wie du sehr gut weisst. Aber ich würde jetzt eher von "Menschen" sprechen. Oder bist du der Meinung, dass für einen toten israelischen Bürger mindestens 18 Kinder, 2 Frauen usw. umgebracht werden müssen?
Oder um es schwächer zu formulieren. Dass der Tod von 10 Kindern und Frauen ein akzeptabler Kollateralschaden für einen toten Terroristen ist?
Was würdest du sagen wenn dein Kind unter diesen Toten wäre.
Fakt ist, Israel löst damit kein Problem. Im Gegenteil. In den letzten beiden Jahren hat es den Grundstein für 100000 neue Terroristen gelegt.
Klingt irgendwie falsch. Und wir wollen in diesem Zusammenhang auch nicht vergessen, welche politischen Hintergründe für Verwerfungen sorgen. Die Soziologie legt einen ziemlich klaren ÖL-Hintergrund nahe. Darüberhinaus steckt in den Vorgängen in Nahen Osten viel Idealismus drin. Es ist ein wenig so, wie wenn im tiefsten Bayern die schlimmste Ideologiekritik mit aller Gewalt auf den Tisch geworfen wird.
(https://www.youtube.com/watch?v=ZC9VLn7380Q)
(war keine einfache Zeit, zum Glück hatte ich damals kluge Zimmernachbarn, die ähnliche Probleme hatten und man sich über bestimmte Schwierigkeiten gut unterhalten konnte)
Und für besonders verlässliche Ehrlichkeit hat sich die amerikanische (oder die israelische) Politik in den letzten Jahren auch nicht gerade stark gemacht.
(https://de.wikipedia.org/wiki/USA_Patriot_Act)
Und gerade solche Hintergründe wirken sich auch denkbar schlecht auf Forendiskussionen aus - weswegen sie besser draußen gehalten werden.
So wie es Leute gibt, die Stautourismus betreiben, gibt es vielleicht irgendwann den Blackouttourismus. Und was wird dieser im Interview sagen: Unser Land wird sich ändern, und zwar drastisch. Und ich freue mich darauf. Jetzt muss ich aber sofort los zum naechsten Blackout. Wenn ich mich nicht beile, komme ich zu spaet und das Netz steht wieder. ;)
So wie es Leute gibt, die Stautourismus betreiben, gibt es
vielleicht
irgendwann den Blackouttourismus. Und was wird dieser im Interview
sagen: Unser Land wird sich ändern, und zwar drastisch. Und ich freue
mich darauf. Jetzt muss ich aber sofort los zum naechsten Blackout. Wenn
ich mich nicht beile, komme ich zu spaet und das Netz steht wieder. ;)
Ein Blackoutzimmer ist ja an deiner Klinik kein Problem. Der Pfleger muss nur die Sicherung ausschalten..
›Er sagt nicht viel, aber wenn er etwas sagt, dann ist's Mist.‹
Das ist natürlich bei genauerer Betrachtung falsch, denn er redet ja ständig. Hält aber konsequenterweise zumindest den zweiten Teil des Satzes aufrecht.
So oder so ähnlich könnten es sich unsere französischen Nachbarn gedacht haben, denn aus dem folgenden Link geht hervor, dass Interconnectoren zwischen Frankreich und Spanien gerade mal 2,5 GW übertragen können:
[...Die neue Leitung verdoppelt die Übertragungskapazität zwischen beiden Ländern auf 5.000 MW...]
Das ist die Leistung von gerade mal zwei 2 Kernkraftwerken der Grohnde-Klasse! Ein Schelm, wer böses dabei denkt!
Die Interconnectoren von Deutschland zu unseren westlichen Nachbarn werden auch gerne mal mit 10 bis 15 GB ausgelastet.
Ich frage mich, ob die Interconnectoren zwischen Frankreich und Spanien bei einer Größenordnung von 5 GW oder besser 10 GW den Blackout in Spanien verhindert hätten...
Ich frage mich, ob die Interconnectoren zwischen Frankreich und Spanien
bei einer Größenordnung von 5 GW oder besser 10 GW den Blackout in
Spanien verhindert hätten...
Spanien hat(te) ein Blindleistungsproblem da hätten fettere Leitungen nach Spanien nichts geändert.
Ich kenne die Datenbasis des Graphs nicht und auch nicht die Methodik zur Berechnung der gezeichneten Extrema. Auf meinem Monitor sind das vielleicht 1600 Punkte Auflösung horizontal.
Sind das die Energy-Charts, die jüngst hier im Forum kritisiert worden sind, mangels Fehlerkorrekturbereitschaft des Erstellers?
Ich halte an meiner Behauptung aus ziemlich guten Gründen fest, werde Dir aber keine Begründung dafür liefern (können).
ich kenne die Datenbasis des Graphs nicht und auch nicht die Methodik
zur Berechnung der Extrema.
Sind das die Energy-Charts, die jüngst hier im Forum kritisiert worden
sind, mangels Fehlerkorrekturbereitschaft des Erstellers?
Für viele Daten, insb. grenzüberschreitende Ströme, bildet entso-e die Datengrundlage, der von diversen Seiten wie energy-charts, argora-energiewende, usw. genutzt wird.
Ich kenne die Datenbasis des Graphs nicht und auch nicht die Methodik
zur Berechnung der gezeichneten Extrema. Auf meinem Monitor sind das
vielleicht 1600 Punkte Auflösung horizontal.
Ja, Blindleistung "ist lokal", und per Gleichstrom ist das eh nicht
"transportierbar".
Allerdings können die HGÜ-Konverter auch Blindleistung kompensieren.
Danke! Diese Information gibt meine vereinfachte Ohmsche Sicht auf das Netz nicht her. Ja, ich weiß, dass es auch kapazitive und induktive Effekte gibt.
Genau. Nur sind die Folgen räumlich und besonders zeitlich deutlich
begrenzter als grosse Nuklearkatastrophen. Und damit geht es darum,
welche Risikoklassen man akzeptiert, und welche nicht.
Verschärfend kommt hinzu, dass der Geschädigte beim Balkonkraftwerk
wahrscheinlich der ohnehin ungeliebte Nachbar im Stock darunter ist,
nicht man selbst. :)
Ist wie beim Flugzeugunfall ... wenn so ne Kiste zerschellt ist es immer sehr dramatisch, weil auf einen Schlag 150-200 Leute weg sind. Rechnet man es auf die Anzahl der Flugbewegungen und die zurückgelegten km um ist der Weg zum Flughafen um Dimensionen gefährlicher als der Flug.
Selbes Phänomen bei Kernkraft-GAU, sehr dramatisch, aber wie groß ist der Schaden denn tatsächlich? Wieviele sind denn bei Fukushima und Tschernobyl tatsächlich umgekommen?
Wieviele sind denn bei Fukushima und
Tschernobyl tatsächlich umgekommen?
Ich lese ja hier nur so ein wenig diagonal mit, aber hier muss ich echt mal fragen: meinst Du das ernst?
Du kannst doch nicht ernsthaft einen Flugzeugunfall und einen Unfall mit Kernenergie direkt einfach hinsichtlich der menschlichen Verletzten bzw. Toten vergleichen?
Klar, vlt gibt es bei einem Kernkraftunfall (aus der Luft gegriffen) "nur" 2000 direkte und ein paar 10.000 indirekte Tote, gerechnet auf 50 Jahre ist das nix, da kostet der normale Straßenverkehr mehr Leben.
Dass ein großes Gebiet hinterher aber auf Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte unbewohnbar bleibt, blendest Du einfach weg?
So ein Schaden ist potentiell unbezifferbar, und damit ist das Risiko nicht berechenbar, ergo kann man es unmöglich eingehen.
Ich hab den Thread leider (oder vlt besser) nicht von oben gelesen, daher möge man entschuldigen, falls diese Frage schon gestellt wurde:
Was bewegt Menschen dazu, nach Kernenergie zu rufen, obwohl die doch genau gar nicht unser eigentliches Problem löst, nämlich das der schnell verfügbaren Regelenergie? Wir haben mehr als ausreichend Potential für "erneuerbare" Energien, nur eben nicht regelmäßig genug, sprich über den Tag bzw. das Jahr verteilt.
Ergo muss man entweder schnell regelbare Kraftwerke als Ausgleich dazu stellen oder eben massiv Speicher bauen.
Warum rufen Leute nach völlig ungeeigneten Kernkraftwerken statt nach massiv Speicherkapazität? Und nach Netzertüchtigung hinsichtlich Smartmeter und V2G/V2X etc.?
Warum rufen Leute nach völlig ungeeigneten Kernkraftwerken statt nach
massiv Speicherkapazität? Und nach Netzertüchtigung hinsichtlich
Smartmeter und V2G/V2X etc.?
Die Vorstellung, nichts würde sich ändern, jeder kann so weitermachen wie bisher ist halt bequem und verlockend.
Und dieses Mantra wird von interessierten Kanälen auch noch kräftig bedient.
BTW: Welche Quelle wurde den von dir bzgl. deiner Aussagen bzgl. des
Imports/Exports von Strom mit den westlichen Nachbarn heran gezogen?
Tennet.
URL?
Und nur ein Teil der deutschen Interkonnektoren mit dem westlichen Ausland wird von Tennet betrieben, da müsste man schon Daten von 3 Netzbetreibern aggregieren.
Was bewegt Menschen dazu, nach Kernenergie zu rufen, obwohl die doch
genau gar nicht unser eigentliches Problem löst
Man hat als hart Rechter ein Thema, mit dem man auf den anderen Parteien rumprügeln kann, besonders natürlich den abgrundtief verhassten Grünen. Folgen hat man keine zu befürchten, so lange man nichts zu sagen hat. Wenn es so weit ist, bleibt immer noch ein faktischer Kurswechsel möglich.
Man kann sich als Wahlkämpfer Mitte/Rechts den ganz Rechten ein wenig nähern, ohne in medias res gehen zu müssen, weil vor frühestens 10 Jahren sowieso nichts passiert. Und dann sind oft andere zuständig.
BTW: Welche Quelle wurde den von dir bzgl. deiner Aussagen bzgl. des
Imports/Exports von Strom mit den westlichen Nachbarn heran gezogen?
Tennet.
URL?
Und nur ein Teil der deutschen Interkonnektoren mit dem westlichen
Ausland wird von Tennet betrieben, da müsste man schon Daten von 3
Netzbetreibern aggregieren.
Es gibt keine URL und die Information stammt nicht vom Pförtner, sondern von jemand anderen.
Klar, vlt gibt es bei einem Kernkraftunfall (aus der Luft gegriffen)
"nur" 2000 direkte und ein paar 10.000 indirekte Tote, gerechnet auf 50
Jahre ist das nix, da kostet der normale Straßenverkehr mehr Leben.
Dass ein großes Gebiet hinterher aber auf Jahrzehnte oder gar
Jahrhunderte unbewohnbar bleibt, blendest Du einfach weg?
Vor einigen Jahren habe ich eine Reportage über Menschen gesehen, die wenige Wochen nach der Atomkatastrophe in Tschernobyl wieder zurück in ihr Häuschen gezogen sind und seitdem dort leben -- obwohl das verboten ist, denn dieses Häuschen liegt mitten in der Sperrzone nur einen Kilometer vor Pripjat. In Hiroshima und Nagasaki lebten Anfang 2021 zusammen 1.602.677 Menschen. Ich kann das nicht seriös beurteilen und möchte auch nicht, aber "unbewohnbar" scheint mir angesichts dieser Daten ein doch recht starkes Wort zu sein.
Vor einigen Jahren habe ich eine Reportage über Menschen gesehen, die
wenige Wochen nach der Atomkatastrophe in Tschernobyl wieder zurück in
ihr Häuschen gezogen sind und seitdem dort leben -- obwohl das verboten
ist, denn dieses Häuschen liegt mitten in der Sperrzone nur einen
Kilometer vor Pripjat.
Als eierlegende Vollmilchsau hat sich bisher noch gar keine Partei entpuppt. Der Trick ist der Austausch und die Diskussion, welche den Fortschritt und die Wertmaßstäbe bringen.
Ein Argument bei Fukushima war mal, dass es den Robotereinsatz beflügelt.
In starker Strahlung sind nicht speziell dafür gebaute und gehärtete Roboter überhaupt nicht einsetzbar. Menschen sind jedoch für eine gewisse Zeit einsatzfähig, wenn auch mit erwartbaren Folgen.
Selbes Phänomen bei Kernkraft-GAU, sehr dramatisch, aber wie groß ist
der Schaden denn tatsächlich? Wieviele sind denn bei Fukushima und
Tschernobyl tatsächlich umgekommen?
So dramatisch, dass es keine Versicherung gibt, die so was versichert.
Tja, der Homo Sapiens ist eben ähnlich gefährlich oder gefährlicher wie
ein AKW.
Es gibt auf lange Sicht nur einen Weg den negativen Impakt der Menschheit auf ein naturvertraegliches Mass zu bringen fuer Tier-, Insekten-, Pflanzenwelt und Regenerative - zurueck zu den Zahlen von 1926, also runter auf 2Mrd.
aus den Kohlekraftwerken kommt auch Radioaktivität, durfte ich lernen. Menge/Dosis ist mir nicht bekannt.
Die Ewigkeitslasten des Kohlebergbaus erfordern auch Energie.
Wasser muss dauernd abgepumpt werden.
Da frage ich mich, ob man die nicht mit Zappelstrom betreiben könnte?
Vielleicht kann man die Pumpen nachts ausschalten?
Zwei Wochen Dunkelflaute ohne Pumpen könnten allerdings für Missstimmung im Ruhrgebiet sorgen. :)
Theoretisch stellen die Pumpen ja eine Grundlast dar.
Wir hatten hier im Kreis auch noch Wasserprobleme, die beschränkten sich aber eher auf einen ziemlich alten Bergbauteil. Früher beim Bandrücken hieß Wasser oft 15 Stunden-Arbeitstag. Da hatte ich mich schon immer gleich nach dem Aufstehen morgens drauf gefreut ;)
aus den Kohlekraftwerken kommt auch Radioaktivität, durfte ich lernen.
Menge/Dosis ist mir nicht bekannt.
Das hatte ich auch im Hinterkopf. Ich habe deshalb vor kurzem mal recherchiert und bin auf dieses Dokument von 1982 gestoßen:
https://dserver.bundestag.de/btd/09/012/0901247.pdf
(Achtung, noch alte Einheiten in mRem/Jahr)
Was ich da rauslese (Werte in mRem/a):
Druckwasserreaktor 0,1
Siedewasserreaktor 0,4
Braunkohlekraftwerk 0,1
Steinkohlekraftwerk 0,7
Wobei das stark mit der Qualität der Abgasreinigung (Feinstaub) korreliert, also inzwischen deutlich besser sein dürfte.
Die Ewigkeitslasten des Kohlebergbaus erfordern auch Energie.
Wasser muss dauernd abgepumpt werden.
Da frage ich mich, ob man die nicht mit Zappelstrom betreiben könnte?
Frag doch einfach den von dem du die Zahlen für den Import/Export von Strom hast
Heute kam im Radio, dass die Schweden die Atomkraft ausbauen möchte.
Schweden betreibt derzeit sechs Kernreaktoren an drei Standorten (Forsmark, Oskarshamn, Ringhals), die etwa 30 % des Stroms erzeugen. Die Regierung plant einen massiven Ausbau der Kernkraft, um den Strombedarf durch Elektrifizierung zu decken, und strebt den Neubau von bis zu zehn Reaktoren bis 2045 an, einschließlich kleiner modularer Reaktoren (SMR).
2023 sollten es 10 Stück für lächerliche 3,5 Milliarden insgesamt sein:
Das ist eine Risikogarantie, mit der der Staat privaten Investoren beispringt, kein Kaufpreis. Also eine Subvention unter anderem Namen, denn dass die fällig wird, ist so sicher wie das Amen in der Kirche.
Voraussetzung ist also, dass sich Investoren finden, die bereit sind, mitsamt dieser 3,5 Mrd Stütze die Sache zu stemmen. Erst dann wird es interessant. Wenn sich niemand findet, kann die Regierung den AKW-Fans gegenüber behaupten, sie habe immerhin das ihre getan.
Man sollte ohnehin zwischen Willensbekundungen und Initiativen einerseits, und konkreten Verträgen und Baubeginn andererseits unterscheiden. Ist ein himmelweiter Unterschied.
2023 sollten es 10 Stück für lächerliche 3,5 Milliarden insgesamt sein:
Das ist eine Risikogarantie, mit der der Staat privaten Investoren
beispringt, kein Kaufpreis. Also eine Subvention unter anderem Namen,
denn dass die fällig wird, ist so sicher wie das Amen in der Kirche.
Voraussetzung ist also, dass sich Investoren finden, die bereit sind,
mitsamt dieser 3,5 Mrd Stütze die Sache zu stemmen. Erst dann wird es
interessant.
Die werden mehr bieten müssen. Die Polen sind da deutlich "weiter": 30% finanziert der Staat komplett, sämtliche Kredite werden staatlich abgesichert und es gibt einen Mindestpreis für den abgenommenen Strom, d.h. der Staat wird später regelmäßig zuschießen. Und natürlich übernimmt der Staat auch die Versicherung im "Schadensfall".
Ah, in zumsels zweiten Link findet sich dann viel von dem, was die Polen auch bieten. Und folgendes:
"Das Konzept wurde erstellt, nachdem sich kein Unternehmen gefunden hatte, das in Schweden allein auf marktwirtschaftlicher Basis neue Atomkraftwerke bauen will – nicht einmal das staatliche Unternehmen Vattenfall. Ohne staatliche Unterstützung und eine Verteilung des Risikos werde es kein neue Atomkraft geben, hieß es von Vattenfall."
Also im Klartext: es lohnt sich marktwirtschaftlich schlicht nicht
Und ich dachte immer, Konservative würden die "freien Kräfte des Marktes" hochhalten ;-)
Man sollte ohnehin zwischen Willensbekundungen und Initiativen
einerseits, und konkreten Verträgen und Baubeginn andererseits
unterscheiden.
Und Bauende und endgültige Kosten.
Ok, eigentlich könnte man schon bei "wir setzen auch auf SMRs" aufhören zu lesen.
Ist ein himmelweiter Unterschied.
So ist es. Absichtserklärungen sind toll. Gab es in den USA auch. Ergebnis: Unternehmenspleite, Preise explodiert, weitere Bauten eingestellt.
Man muss nichts von der Technik dahinter verstehen - es reicht vollkommen, sich die Baukosten, Bauzeiten und Stromkosten sämtlicher Neubauten in Europa, den USA usw. anzuschauen, um zu dem Schluss zu kommen: zu teuer - viel zu teuer.
Währenddessen fallen die Gestehungskosten der Erneuerbaren Wind und PV weiter und weiter...
In Russland ist die Nuklearindustrie ziemlich eng mit der Waffenindustrie gekoppelt.
Könnte es sein, dass Frankreich die AKWs gar nicht aus wirtschaftlichen, sondern verteidigungspolitischen Gründen finanziert?
Die Ewigkeitslasten des Kohlebergbaus erfordern auch Energie.
Wasser muss dauernd abgepumpt werden.
Da frage ich mich, ob man die nicht mit Zappelstrom betreiben könnte?
Frag doch einfach den von dem du die Zahlen für den Import/Export von
Strom hast
Ich glaube, da überschätzt Du wohl das Wisssen meines Bekannten. Und auch Amprion würde Dir nicht sagen können, ob die RAG ihr Lastprofil netzdienlich verändern kann.
Haben die werten Leser in Deutschland, der Schweiz, Österreich oder
Luxemburg schon einmal von ihrem Energieversorger oder Netzbetreiber
eine E-Mail oder SMS mit der Aufforderung erhalten, den Stromverbrauch
zu bestimmten Zeiten zu begrenzen? Im Atomstromland Frankreich gehört
seit 2008 zum Alltag, dass die Bürger dazu auch über Radio und Fernsehen
aufgefordert werden, damit es nicht zu einem Blackout im ganzen Land
kommt. Der wurde am 8. Januar nur knapp verhindert, als beim Nachbar
wieder einmal zum Stromsparen aufgefordert worden war.
aus den Kohlekraftwerken kommt auch Radioaktivität, durfte ich lernen.
Menge/Dosis ist mir nicht bekannt.
Das hatte ich auch im Hinterkopf. Ich habe deshalb vor kurzem mal
recherchiert und bin auf dieses Dokument von 1982 gestoßen:
https://dserver.bundestag.de/btd/09/012/0901247.pdf
(Achtung, noch alte Einheiten in mRem/Jahr)
Könnte es sein, dass Frankreich die AKWs gar nicht aus wirtschaftlichen,
sondern verteidigungspolitischen Gründen finanziert?
Mit den üblichen Druckwasserreaktoren lässt sich nicht sinnvoll waffentaugliches Plutonium erbrüten. Dafür sind Reaktoren erforderlich, deren Brennstäbe schon nach kurzer Zeit wieder entnommen werden können, nicht nur 1x jährlich.
Aus diesem Grund hatte die Sowjetunion den "Bruderländern" nur die dafür untauglichen WWER verkauft, nicht die RBMK-Typen (Tschernobyl).
Haben die werten Leser in Deutschland, der Schweiz, Österreich oder
Luxemburg schon einmal von ihrem Energieversorger oder Netzbetreiber
eine E-Mail oder SMS mit der Aufforderung erhalten, den Stromverbrauch
zu bestimmten Zeiten zu begrenzen? Im Atomstromland Frankreich gehört
seit 2008 zum Alltag, dass die Bürger dazu auch über Radio und Fernsehen
aufgefordert werden, damit es nicht zu einem Blackout im ganzen Land
kommt. Der wurde am 8. Januar nur knapp verhindert, als beim Nachbar
wieder einmal zum Stromsparen aufgefordert worden war.
Das ist ja ein mieser Artikel! Der Passus wirft Fragen auf ohne sie zu
beantworten. Dem französischen Netzbetreiber RTE nach steigt der
Energieverbrauch um etwa 2,3 GW pro Kelvin Temperaturrückgang, natürlich
nicht über die ganze Temperaturbandbreite.
Das Frankreich/EDF zu wenig Kapazität für real existierende Lasten und zu wenig Verträge für Lastabwürfe hat ist kein Problem des Artikels.
Das ist ein Problem der französischen Regulatorik bzw. von EDF.
Botschafter != Botschaft.
Und in dem Artikel ist ein Link der die Vorgänge erläutert, den braucht man einfach nur anklicken. (Neuland und so)
In Russland ist die Nuklearindustrie ziemlich eng mit der
Waffenindustrie gekoppelt.
Könnte es sein, dass Frankreich die AKWs gar nicht aus wirtschaftlichen,
sondern verteidigungspolitischen Gründen finanziert?
Plutonium 240, was in AKWs entsteht soll wohl nicht für Bomben taugen.
Aber da gibt es bestimmt andere Foristen die uns mit mehr Details dazu hier versorgen können.
Plutonium 240, was in AKWs entsteht soll wohl nicht für Bomben taugen.
Ebendies. Uran 238 wird durch Neutroneneinfang erst zu Pu 239, dann später zu Pu 240, 241, 242. Und wenn zu viel 240 drin ist, taugt es nicht mehr für die Bombe. Also muss man die Brennstäbe sehr bald wieder rausnehmen, sowas in Richtung Wochen. Kann man in einem Druckröhrenreaktor wie in Tschernobyl mitten im Betrieb machen. Aber einen Reaktor mit Druckkessel muss man dazu runterfahren wie in der Jahresrevision. Geht nicht, wenn der auch noch halbwegs effizient Strom erzeugen soll.
Haben die werten Leser in Deutschland, der Schweiz, Österreich oder
Luxemburg schon einmal von ihrem Energieversorger oder Netzbetreiber
eine E-Mail oder SMS mit der Aufforderung erhalten, den Stromverbrauch
zu bestimmten Zeiten zu begrenzen?
aber so viele AKWs wären für die paar Bomben nicht nötig.
Traditionelle Kernwaffenstaaten haben derart viel von dem Zeug, dass sie keines mehr brauchen. Es sind die Möchtergern-Kernwaffenstaaten, die welches brauchen. Oder eben Uran anreichern, weil das zwar ein grosser Aufwand ist, aber keinen geeigneten Reaktor benötigt.
Konservative würden die "freien Kräfte des Marktes" hochhalten ;-)
Franz Josef Strauß, CSU Säulenheiliger: »Man muss als Politiker seine
Prinzipien so hoch halten, dass man aufrecht darunter durchgehen kann.«
Nach Keynes kann sich ein gewisser Staatsanteil sehr positiv auf die Wirtschaftsentwicklung auswirken.
https://de.wikipedia.org/wiki/John_Maynard_Keynes
Die Geldmengenorientierung kann auch sehr nützlich sein - ist aber teilweise wegen der lahmen Reaktionsgeschwindigkeit in den Hintergrund getreten.
Keine einfachen Zeiten auf jeden Fall nicht - momentan kriechen ja doppelmoral fingerzeigende Idealisten aus allem möglichen Löchern.
Haben die werten Leser in Deutschland, der Schweiz, Österreich oder
Luxemburg schon einmal von ihrem Energieversorger oder Netzbetreiber
eine E-Mail oder SMS mit der Aufforderung erhalten, den Stromverbrauch
zu bestimmten Zeiten zu begrenzen?
Was allerdings nicht durch einen technischen Strommangel begründet ist, sondern wirtschaftlich begründet ist, das Stichwort dazu ist Redispatch.
Eingebrockt hat uns das die bayrischen Landesregierung weil die sich unterschiedlichen Stromgebotszonen verweigert und den Netzausbau massiv verzögert hat.
Da hättest auch einen Artikel von Höcke im ND als Beweis verlinken
können, dass die AfD eine soziale und ausländerfreundliche Partei
darstellt.
Sicherlich kannst du du deine These mit dem entsprechenden ENTSOE-Abschlussbericht untermauern.
Gerne kannst du uns hier eine entsprechende Zusammenfassung posten um deine These zu untermauern.
Eingebrockt hat uns das die bayrischen Landesregierung weil die sich
unterschiedlichen Stromgebotszonen verweigert und den Netzausbau massiv
verzögert hat.
Da der Laden TransnetBW heißt, und nicht TransnetBY, ist das ziemlich unwahrscheinlich.
Eingebrockt hat uns das die bayrischen Landesregierung weil die sich
unterschiedlichen Stromgebotszonen verweigert und den Netzausbau massiv
verzögert hat.
Da der Laden TransnetBW heißt, und nicht TransnetBY, ist das ziemlich
unwahrscheinlich.
Eben wegen fehlender Leitungen muss der Strom den Umweg über BW machen.
Erstmal lehnte NRW, Hessen den Netzausbau (Strom und Schiene Kohlentransporte) in den 60/70ern ab. Ausweg boten die AKW. Eine der N-S Trassenreservierungen 380kV verbauten übrigens die Hessen.
Es geht vielleicht um https://de.wikipedia.org/wiki/Suedlink, in dem Tennet (Bayern) und TransnetBW (B-W) agieren, und in dem allerlei Kommunen und auch Bayern dem Prinzip nach zustimmten, vorausgesetzt die Leitungen führen möglichst wenig bei ihnen durch, lieber beim Nachbarn.
Es geht vielleicht um https://de.wikipedia.org/wiki/Suedlink, in
dem
Tennet (Bayern) und TransnetBW (B-W) agieren, und in dem allerlei
Kommunen und auch Bayern dem Prinzip nach zustimmten, vorausgesetzt die
Leitungen führen nicht bei ihnen durch, sondern beim Nachbarn.
Es geht vielleicht um https://de.wikipedia.org/wiki/Suedlink, in dem
Tennet (Bayern) und TransnetBW (B-W) agieren, und in dem allerlei
Kommunen und auch Bayern dem Prinzip nach zustimmten, vorausgesetzt die
Leitungen führen möglichst wenig bei ihnen durch, lieber beim Nachbarn.
Tja.
AKW wollen wir nicht
Kohlekraftwerke wollen wir nicht
Windparks vor der Nase wollen wir nicht
Solarparks vor der Nase wollen wir nicht
Überlandleitungen vor der Nase wollen wir nicht
Wir wollen nur die Welt retten und überall Ökoenerige haben.
Na dann mal los!
AKW wollen wir nicht
Kohlekraftwerke wollen wir nicht
Windparks vor der Nase wollen wir nicht
Solarparks vor der Nase wollen wir nicht
Überlandleitungen vor der Nase wollen wir nicht
... und Öl&Gas kriegen wir nicht. Schätze, wie müssen wieder rauf auf die Bäume, was war das Leben damals doch so bequem. :)
Als Pragmatiker will ich zuvorderst meinen Geldbeutel retten, und den meiner Nachkommen. Das geht mit AKWs nicht.
Weiter rettenswert erscheint mir unsere Souveränität, das geht nicht mit Öl.
Wenn das nebenbei die Welt rettet, nehm ich gerne mit. Aber erstmal schaue ich auf mich bzw. die Meinigen.
Strom aus der Steckdose will natürlich auch jeder.
Aber schon beim Stromkabel von Steckdose zum Wecker, oder über Ladegerät zum Handy, scheiden sich die Geister. Strom erzeugt böse Felder. Sind ungesund oder stören den Schlaf.
Neues von unserer Lobby^H^H^H^H^H^H Wirtschaftsministerien:
1
"Deutsche Städte und Landkreise können ihre Einnahmen aus erneuerbaren Energien mehr als verdoppeln, wenn sie die Ausbauziele für Wind- und Solaranlagen erreichen." Das ist die zentrale Botschaft einer neuen Studie des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW), des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung und des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln Consult (IW Consult).
2
Die Studie, die im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums erstellt wurde, zeigt, dass insbesondere in ländlichen Regionen Kommunen durch erneuerbare Energien mehr Steuereinnahmen, mehr Arbeitsplätze und mehr Unternehmensansiedlungen gewinnen können.
Wir wollen nur die Welt retten und überall Ökoenerige haben.
Na dann mal los!
Immerhin haben bei uns ein paar Leute eine Wassermühle wieder in Gang gesetzt und aktiviert. Schöne Sache. Im Osten stehen auch noch tolle Windmühlen herum, die scheinen aber vor sich hin zu verrotten. Schade eigentlich.
Also im Klartext: es lohnt sich marktwirtschaftlich schlicht nicht
Die Aussagen von Anna Borg, der CEO von Vattenfall, lesen sich IMHO aber ein winzig kleines bisschen anders:
"Laut Aftonbladet habe sie darauf hingewiesen, dass der schwedische Staatskonzern Vattenfall profitabel sein müsse, denn der schwedische Reichstag hat ein Rentabilitätsziel für den Energieversorger festgelegt. Anna Borg habe aber nicht vor zu investieren, wenn neue Atomkraft nicht kalkulierbar sei, heißt es in dem Bericht. Und wenn es etwas gebe, was schwer zu berechnen sei, dann sei es die Atomkraft." (Quelle: [1])
Nun kann ich die Seriosität der Quelle nicht beurteilen, die Betreiberin ist laut Impressum eine "Internationales Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) / IWR.de GmbH" und bei dem Namen würde ich jetzt keine übergroße Nähe zur AKW-Befürworterszene vermuten.
Allerdings scheinen wir, lieber Chris, hier wir wohl wieder vor einem jener Phänomene zu stehen, wo sich aus derselben Information ganz unterschiedliche Schlußfolgerungen ziehen lassen. Natürlich kannst Du jetzt sagen: "siehste, sogar Vattenfall als AKW-Betreiber hält das für unwirtschaftlich". Aber die Aussage von Frau Borg läßt sich IMHO auch so lesen, daß die Wirtschaftlichkeit von Kernenergie immer auch sehr vom politischen Klima und der Politik selbst abhängt (wer wüßte das besser als wir in Deutschland...) und sie sich darum nicht alleine, also ohne einen entsprechenden auch finanziellen Rückhalt der Politik nicht auf dieses schwer kalkulierbare Abenteuer einlassen mag.
Natürlich ist die Versuchung der Atomgegner jetzt groß, das so zu verstehen, wie Du das geschrieben hast. Aber das erscheint mir ehrlich gesagt auch nicht viel seriöser als die Argumente, mit denen die Kernkraftfreunde die Fragen zu Risiken und Endlagern wegzuwischen versuchen.
Wobei die studienerstellende Organisation übrigens Lobby hoch drei sind. Es hätte eigentlich jeden verwundert, wenn die was anderes geschrieben hätten.
Nachzusehen wäre, wann die Studie vergeben wurde. In der Regel laufen solche Studien über zwei Jahre. Vorher war dann übrigens noch die Ausschreibungsphase oder diese wurde von dem Ministerium freihändig vergeben. Das wären die interessanten Informationen zur Studie.
daß die Wirtschaftlichkeit von Kernenergie immer auch sehr vom
politischen Klima und der Politik selbst abhängt
Genau so ist es. Wenn die Politik (auch auf Grund von NGO-Lobbies) der Kernkraft richtig teure Auflagen reindrückt, dann wird das unwirtschaftlich.
Und wer meint, das ginge bei den regenerativen nicht auch umgekehrt, der bekommt dann als Antwort um die Ohren gehauen, es wäre doch möglich eine 70% Sonnensteuer auf den Ertrag vorzuschreiben als Übergewinnabgabe und Ausgleich denjenigen gegenüber, die kein Chance auf Solardach haben, weil diese in einem großen Mietsblock sitzen. Das ist übrigens die Mehrheit und mit einer gut geführten Neiddebatte würde das schon klappen.
Sicherlich kannst du du deine These mit dem entsprechenden
ENTSOE-Abschlussbericht untermauern.
Gerne kannst du uns hier eine entsprechende Zusammenfassung posten um
deine These zu untermauern.
Oder gilt für dich Beweis durch Behauptung?
IdR. leisten sich beide (extreme) Seiten seit Jahr und Tag nur verlogene und sinnlose Dauergefechte, was zur Folge hat, dass ich mich in solchen Spielkreisen weniger/seltener blicken lasse.
Insb. da ich der "erneuerbaren" Seite bedeutend näher stehe, sehe ich auch deren Dauerlügen besonders kritisch.
Leider hat Fraunhofer/energy-charts ihre Seiten in den letzen Jahren um immer mehr einstmals sehr nützliche Tools und Seiten "erleichtert", ggf. hat es der Gegenseite zuviele Argumente frei Haus geliefert?
Telepolis, Spiegel und SZ sind Medien, die gerne jedes negative Ereignis bzgl. des französischen Strommarktes förmlich abfeiern, schaffen es damit (ohne TP) auch regelmässig in die Tagesschau/Heute, die den Schwachsinn nachplappern.
Typisch: Kältewelle in Europa sorgt für Engpass in FR, dortiger Spotpreis auf unbezahlbarer Höhe...
Verschwiegen wird nur, dass dort kaum ein Franzose einkauft, eher dann Nachschub aus den Märkten der direkten Nachbarn bedeutend billiger eingekauft wird und ausgerechnet DE ebenfalls notleidend ist und die französischen Hammerspotpreise bezahlen muss!
EdF und RTE darüber fürstliche Gewinne aus diesen Lieferungen an DE einfahren.
Nebenbei hat FR 2025 die 10fache Menge exportiert, als importiert.
Nach DE sogar die 27fache Menge.
Früher konnte man sich bei https://energy-charts.info/charts/import_export/chart.htm?l=de&c=DE u.a. Seiten noch easy die preislichen Daten abrufen.
Aber da konnte man noch sehen, dass DE idR. einiges mehr pro kWh an FR & Co für deutsche Importe zahlen musste, als DE für den Exportstrom (pro kWh) erzielt.
ENTSOE-Abschlussbericht
Was ist und soll das?
Bei Entso-e kannst Du Dir die 15 min Strommengenwerte über Grenzkoppelstellen runterladen, bei der EPEX die Preise für den Spotmarkt, wobei man das nicht 1:1 verbinden kann.
Monats- und Jahresergebnisse bekommt man bei Destatis und eurostat.
Wir haben in Deutschland und Europa zwar noch große unerschlossene Reserven, aber die wollen wir (zumindest jene in D) nicht abbauen. Aber ich befürchte, dieser kontroversen, aber dennoch erfreulich sachlichen Diskussion noch eine Dimension bezüglich des Frackings zuzuführen, könnte sie kippen lassen.
Schätze, wie müssen wieder rauf auf
die Bäume, was war das Leben damals doch so bequem. :)
Welche Bäume denn? Es gibt doch längst gar keine Bäume mehr! Hast Du denn das Waldsterben schon vergessen?
daß die Wirtschaftlichkeit von Kernenergie immer auch sehr vom
politischen Klima und der Politik selbst abhängt
Genau so ist es. Wenn die Politik (auch auf Grund von NGO-Lobbies) der
Kernkraft richtig teure Auflagen reindrückt, dann wird das
unwirtschaftlich.
Ähnliches gilt auch, wenn die Politik vor dem Ende der Laufzeit der Kraftwerke beschließt, aus der Kernenergie auszusteigen. Unser deutsches Beispiel ist mit Sicherheit auch in Schweden bemerkt worden, besonders bei Vattenfall.
mit einer gut geführten Neiddebatte würde das schon klappen.
Och nö, bitte nicht schon wieder eine Neiddebatte.
Genau so ist es. Wenn die Politik (auch auf Grund von NGO-Lobbies) der
Kernkraft richtig teure Auflagen reindrückt, dann wird das
unwirtschaftlich.
Meinst du Auflagen wäre geringer wenn man die Dinger privat für bezahlbare Policen versichern müsste?
Und wer meint, das ginge bei den regenerativen nicht auch umgekehrt, der
bekommt dann als Antwort um die Ohren gehauen, es wäre doch möglich eine
70% Sonnensteuer auf den Ertrag vorzuschreiben als Übergewinnabgabe und
Ausgleich denjenigen gegenüber, die kein Chance auf Solardach haben,
weil diese in einem großen Mietsblock sitzen. Das ist übrigens die
Mehrheit und mit einer gut geführten Neiddebatte würde das schon
klappen.
Diese Neiddebatte müsste den Argument widerstehen ob man die $€$€$€ lieber irgentwelchen Journalistenaufschlitzern aus Saudi-Arabien oder anderen Kleptokraten und Massenmördern geben möchte.
Ich denke dann ist deine Neiddebatte ganz schnell im Arsch und wird das Gegenteil erzeugen.
Lass mal lieber besser die Finger von PR und Spin Doctoring.
Natürlich ist die Versuchung der Atomgegner jetzt groß, das so zu
verstehen, wie Du das geschrieben hast. Aber das erscheint mir ehrlich
gesagt auch nicht viel seriöser als die Argumente, mit denen die
Kernkraftfreunde die Fragen zu Risiken und Endlagern wegzuwischen
versuchen.
Hängt in erster Line davon ob man Marktwirtschaftler oder Sozialist ist.
Wir haben in Deutschland und Europa zwar noch große unerschlossene
Reserven, aber die wollen wir (zumindest jene in D) nicht abbauen. Aber
ich befürchte, dieser kontroversen, aber dennoch erfreulich sachlichen
Diskussion noch eine Dimension bezüglich des Frackings zuzuführen,
könnte sie kippen lassen.
Welche Reichweite sollen den diese Reserven haben?
IdR. leisten sich beide (extreme) Seiten seit Jahr und Tag nur verlogene
und sinnlose Dauergefechte, was zur Folge hat, dass ich mich in solchen
Spielkreisen weniger/seltener blicken lasse.
Umso mehr wundert es mich das du keine Fakten und keine Quellen bringst die deine Thesen untermauern.
Insb. da ich der "erneuerbaren" Seite bedeutend näher stehe, sehe ich
auch deren Dauerlügen besonders kritisch.
Ja der liebe Gott hat die Kirschen auf den Torten nicht gleichmäßig verteilt, isso.
Leider hat Fraunhofer/energy-charts ihre Seiten in den letzen Jahren um
immer mehr einstmals sehr nützliche Tools und Seiten "erleichtert", ggf.
hat es der Gegenseite zuviele Argumente frei Haus geliefert?
Ganz oben gibt es ein Klappmenü "Preise".
Telepolis, Spiegel und SZ sind Medien, die gerne jedes negative
Ereignis bzgl. des französischen Strommarktes förmlich abfeiern,
schaffen es damit (ohne TP) auch regelmässig in die Tagesschau/Heute,
die den Schwachsinn nachplappern.
Schnapp dir den Abschlussbericht von ENTSOE, einer dieser Abschlussberichte ist ja das offizielle Thema dieses Threads und ist gleich im Startpost verlinkt, dann kannst du dir ein fundiertes Urteil darüber bilden wo Scheiße drin steht. So bleibt deine These nur Geraune.
Typisch: Kältewelle in Europa sorgt für Engpass in FR, dortiger
Spotpreis auf unbezahlbarer Höhe...
Verschwiegen wird nur, dass dort kaum ein Franzose einkauft, eher dann
Nachschub aus den Märkten der direkten Nachbarn bedeutend billiger
eingekauft wird und ausgerechnet DE ebenfalls notleidend ist und die
französischen Hammerspotpreise bezahlen muss!
EdF und RTE darüber fürstliche Gewinne aus diesen Lieferungen an DE
einfahren.
Angebot und Nachfrage und die Auswirkungen auf die Preise sind dir ein Begriff?
Nebenbei hat FR 2025 die 10fache Menge exportiert, als importiert.
Nach DE sogar die 27fache Menge.
Früher konnte man sich bei
https://energy-charts.info/charts/import_export/chart.htm?l=de&c=DE u.a.
Seiten noch easy die preislichen Daten abrufen.
Aber da konnte man noch sehen, dass DE idR. einiges mehr pro kWh an FR &
Co für deutsche Importe zahlen musste, als DE für den Exportstrom (pro
kWh) erzielt.
Ich habe mir seinerzeit das entsprechende Diagramm exportiert und siehe da die Preise für den Import und Export unterscheiden sich nur unwesentlich.
Der entsprechende Export liegt im Anhang von diesem Post.
Und dein Link zeigt übrigens das D bisher in diesem Jahr mehr Strom exportiert als importiert hat.
Hier gibt ein lustiges Diagramm über den Import/Export der Jahre seit 2002:
Zusätzlich, und das verbuche ich als irreführenden rhetorischen Trick von dir, war der Aufhänger deines Post der übliche Strommangel in F wenn es kalt ist.
Jetzt mal so einfach daraus einen Strommangel in D zu schließen ist mehr als fragwürdig.
ENTSOE-Abschlussbericht
Was ist und soll das?
Schnapp dir den Abschlussbericht von ENTSOE, einer dieser Abschlussberichte ist ja das offizielle Thema dieses Threads und ist gleich im Startpost verlinkt.
Mit ein wenig Recherche wäre auch Dir mit Sicherheit aufgefallen, was der Harzer Tourismusverband dazu unter [1] sagt:
"Der Borkenkäfer gilt als Auslöser des Fichtensterbens im Harz."
Die deutschsprachige Wikipedia [2] ergänzt dazu:
"Eine Gruppe pensionierter Forstbeamter sieht in der Ursache ausschließlich die Nichtbekämpfung des Borkenkäfers im Bereich des Nationalpark Harz, dessen riesige Käferpopulation auf den übrigen Harz übergesprungen sei. [27]"
An anderer Stelle [3] ist über die Quelle Nr. 27 der Wikipedia zu lesen:
"In den Augen der Autoren, darunter mit Dr. Wolf-Eberhardt Barth auch der ehemalige Leiter des niedersächsischen Nationalparks Harz, der 2006 mit dem Nationalpark Hochharz (Sachsen-Anhalt) vereinigt wurde, ist das große Baumsterben in der Region ein „ideologisch motiviertes Versäumnis“. Die Bekämpfung des Borkenkäfers sei „sehr wohl möglich gewesen“. "
Also halten wir mal fest: den Harz haben die Trockenheit und der Borkenkäfer arg gebeutelt. Eine Reihe ehemaliger Forstbeamter behauptet obendrein, diese Borkenkäferplage sei aus ideologischen Gründen nicht verhindert worden. Dort scheinen die Bemühungen zum Umweltschutz also nicht das gewünschte Ergebnis erzielt zu haben. Und jetzt hälst Du mir ausgerechnet das als Begründung für eine Ausweitung ebendieses Umweltschutzes vor?
Es wäre schön, wenn auch Du Dich um ein bisschen Sachlichkeit und Seriosität bemühen könntest. Bisher habe ich leider eher das Gefühl, daß Du die Debatte stören möchtest und Dir dazu jedes Mittel Recht ist.
Es wäre schön, wenn auch Du Dich um ein bisschen Sachlichkeit und
Seriosität bemühen könntest. Bisher habe ich leider eher das Gefühl, daß
Du die Debatte stören möchtest und Dir dazu jedes Mittel Recht ist.
Das Bäume bei Trockenheit weniger Harz bilden können welches der Baum u.a. zur Abwehr von Borkenkäfern nutzt ist dir bekannt? Und insbesondere Fichten sind als Flachwurzler besonders von Trockenheit betroffen.
Und wenn es dem Baum generell beschissen geht ist auch die Abwehr von Feinden schwieriger, das solltest du auch von deinem eigenen Körper kenne.
So viel zum Thema Seriosität, deine unvollständige Fakten und das weglassen von Informationen trägt zur Störung von Debatten bei.
BTW: Du weist wie die von dir zitierte Borkenkäferbekämpfung aussieht bzw. was da passiert?
Wir haben in Deutschland und Europa zwar noch große unerschlossene
Reserven, aber die wollen wir (zumindest jene in D) nicht abbauen. Aber
ich befürchte, dieser kontroversen, aber dennoch erfreulich sachlichen
Diskussion noch eine Dimension bezüglich des Frackings zuzuführen,
könnte sie kippen lassen.
Welche Reichweite sollen den diese Reserven haben?
Schätzungen der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) gehen von technisch förderbaren Schiefergasressourcen zwischen 800 Milliarden und 2,3 Billionen Kubikmetern aus. Es wird ein technisch erschließbares Potenzial von rund 450 Milliarden Kubikmetern Erdgas aus Kohleflözen vermutet, und die sicheren und wahrscheinlichen konventionellen Erdgasreserven lagen Ende 2024 bei ungefähr 32 Milliarden Kubikmetern.
Wenn ich bei den Schätzungen die Mittelwerte nehme, könnten wir mit diesen Mengen 20 Jahre ohne jeden Gasimport auskommen, gerechnet auf die etwa 102 Milliarden Kubikmeter die wir 2021 verbraucht haben, oder 24 Jahre, auf den Verbrauch von etwa 83 Milliarden Kubikmetern im Jahr 2025 gerechnet.
Hast Du sonst noch Fragen, die Dir eine Internetsuchmaschine binnen weniger Sekunden beantworten könnte?
Schätzungen der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR)
gehen von technisch förderbaren Schiefergasressourcen
"Technisch förderbar" sind auch Vorkommen in Schutzgebieten wie z.b. Wasserschutzgebieten, Wäldern, etc. oder auch direkt neben Wohngebieten.
Und "technisch förderbar" trifft auch keinerlei Aussagen über die Wirtschaftlichkeit einer möglichen Förderung.
Da fehlen schon wieder Informationen von dir welche die Interpretation deiner Quellen für den unbedarften Leser verzerren.
Und das BGR hat schon merkwürdige Aktionen durchgeführt welche durchaus ein gewisses Geschmäckle haben:
Nachzusehen wäre, wann die Studie vergeben wurde. In der Regel laufen
solche Studien über zwei Jahre. Vorher war dann übrigens noch die
Ausschreibungsphase oder diese wurde von dem Ministerium freihändig
vergeben. Das wären die interessanten Informationen zur Studie.
Bei uns gibt es auch Käferfraß im Wald. Ist in meinem ganzen Leben nicht aufgefallen, erst in letzter Zeit (seit 2-3 Jahren). Teilweise spielt die Umweltvernichtung ja auch mit rein - beispielsweise haben vor einigen Jahren ganz viele MinierMotten unsere Kastanien überall (im 100 km Umkreis) total überfallen. Vorangegangen waren zwei superkalte Winter (2012 und 2013) welche einen stillen Frühling (kein Vogelgezwitscher) beschert hatten.
Nachzusehen wäre, wann die Studie vergeben wurde. In der Regel laufen
solche Studien über zwei Jahre. Vorher war dann übrigens noch die
Ausschreibungsphase oder diese wurde von dem Ministerium freihändig
vergeben. Das wären die interessanten Informationen zur Studie.
Also im Klartext: es lohnt sich marktwirtschaftlich schlicht nicht
Die Aussagen von Anna Borg, der CEO von Vattenfall, lesen sich IMHO aber
ein winzig kleines bisschen anders:
"Laut Aftonbladet habe sie darauf hingewiesen, dass der schwedische
Staatskonzern Vattenfall profitabel sein müsse, denn der schwedische
Reichstag hat ein Rentabilitätsziel für den Energieversorger festgelegt.
Anna Borg habe aber nicht vor zu investieren, wenn neue Atomkraft nicht
kalkulierbar sei, heißt es in dem Bericht. Und wenn es etwas gebe, was
schwer zu berechnen sei, dann sei es die Atomkraft." (Quelle: [1])
Hmm, klingt als würde die CEO von Vattenfall gerne die Risiken sozialisieren.
"Technisch förderbar" sind auch Vorkommen in Schutzgebieten wie z.b.
Wasserschutzgebieten, Wäldern, etc. oder auch direkt neben Wohngebieten.
Ist also genauso wie bei den sog. erneuerbaren Energien.
Und die Auswirkungen, Risiken und möglichen Schäden sind vergleichbar?
Wenn man die berichteten Beeinträchtigungen durch z.B. Windparks als Schwurbelei, alternative Fakten und sowieso rechts verunglimpft und abtut, ja dann nicht.
Dem gegenüber stünde eine planbare und sichere Energieversorgung.
IdR. leisten sich beide (extreme) Seiten seit Jahr und Tag nur verlogene
und sinnlose Dauergefechte, was zur Folge hat, dass ich mich in solchen
Spielkreisen weniger/seltener blicken lasse.
Umso mehr wundert es mich das du keine Fakten und keine Quellen bringst
die deine Thesen untermauern.
Ich brauche selten andere Unterstützer, die offiziellen Datenquellen sollten Dir bekannt sein.
Insb. da ich der "erneuerbaren" Seite bedeutend näher stehe, sehe ich
auch deren Dauerlügen besonders kritisch.
Ja der liebe Gott hat die Kirschen auf den Torten nicht gleichmäßig
verteilt, isso.
Hohle Sprüche helfen nicht.
Leider hat Fraunhofer/energy-charts ihre Seiten in den letzen Jahren um
immer mehr einstmals sehr nützliche Tools und Seiten "erleichtert", ggf.
hat es der Gegenseite zuviele Argumente frei Haus geliefert?
Ganz oben gibt es ein Klappmenü "Preise".
Und da findest Du irgendetwas zu aktuellen und vergangenen Preisen, etc. zum Stromhandel zwischen DE und FR`?
Telepolis, Spiegel und SZ sind Medien, die gerne jedes negative
Ereignis bzgl. des französischen Strommarktes förmlich abfeiern,
schaffen es damit (ohne TP) auch regelmässig in die Tagesschau/Heute,
die den Schwachsinn nachplappern.
Schnapp dir den Abschlussbericht von ENTSOE, einer dieser
Abschlussberichte ist ja das offizielle Thema dieses Threads und ist
gleich im Startpost verlinkt, dann kannst du dir ein fundiertes Urteil
darüber bilden wo Scheiße drin steht. So bleibt deine These nur Geraune.
Bei Dir ist das Thema schon wieder mal ganz woanders gelandet, und darauf habe ich Dir geantwortet.
Passt das Dir nicht und Du möchstes ablenken?
Typisch: Kältewelle in Europa sorgt für Engpass in FR, dortiger
Spotpreis auf unbezahlbarer Höhe...
Verschwiegen wird nur, dass dort kaum ein Franzose einkauft, eher dann
Nachschub aus den Märkten der direkten Nachbarn bedeutend billiger
eingekauft wird und ausgerechnet DE ebenfalls notleidend ist und die
französischen Hammerspotpreise bezahlen muss!
EdF und RTE darüber fürstliche Gewinne aus diesen Lieferungen an DE
einfahren.
Angebot und Nachfrage und die Auswirkungen auf die Preise sind dir ein
Begriff?
Natürlich, ich habe lebendslang gehandelt, leider hat darunter mein Fachwissen Elektronik/SW gelitten, konnte nicht aktuell gehalten werden.
Also noch einmal für Dich:
Wenn in einer grossflächigen Engpassphase DE mehr für Strom bezahlt als FR, hat DE das grössere Problem.
An sich ganz einfach.
Nebenbei hat FR 2025 die 10fache Menge exportiert, als importiert.
Nach DE sogar die 27fache Menge.
Früher konnte man sich bei
https://energy-charts.info/charts/import_export/chart.htm?l=de&c=DE u.a.
Seiten noch easy die preislichen Daten abrufen.
Aber da konnte man noch sehen, dass DE idR. einiges mehr pro kWh an FR &
Co für deutsche Importe zahlen musste, als DE für den Exportstrom (pro
kWh) erzielt.
Ich habe mir seinerzeit das entsprechende Diagramm exportiert und siehe
da die Preise für den Import und Export unterscheiden sich nur
unwesentlich.
Der entsprechende Export liegt im Anhang von diesem Post.
Und dein Link zeigt übrigens das D bisher in diesem Jahr mehr Strom
exportiert als importiert hat.
Hier gibt ein lustiges Diagramm über den Import/Export der Jahre seit
2002:
Das Thema ist seit hunderten Kommentaren in Richtung FR und Atom-/Kernkraftwerke entglitten.
Was also sollen Deine allgemeinen Schwurbeleien, ohne dabei auf FR speziell einzugehen?
Zusätzlich, und das verbuche ich als irreführenden rhetorischen Trick
von dir, war der Aufhänger deines Post der übliche Strommangel in F wenn
es kalt ist.
Jetzt mal so einfach daraus einen Strommangel in D zu schließen ist mehr
als fragwürdig.
Was daran ist unschlüssig?
Ok, Du gehörst zu den Spezialisten, die bei einem Jahresbedarf von 3.500 kWh darauf schliessen, dass ihnen eine Zuleitung mit einer Belasbarkeit von aufgerundet 0,5 kW ausreicht.
Sorry, das ist anders.
ENTSOE-Abschlussbericht
Was ist und soll das?
Schnapp dir den Abschlussbericht von ENTSOE, einer dieser
Abschlussberichte ist ja das offizielle Thema dieses Threads und ist
gleich im Startpost verlinkt.
Soso, und da steht etwas drin, worüber Du seit Beginn am stänkern bist?
Hmm, klingt als würde die CEO von Vattenfall gerne die Risiken
sozialisieren.
Du bist lediglich ein Massenschwätzer mit ADHS, dem verdammt vieles fehlt.
Die meisten skandinavischen Staatsunternehmen agieren mit harter Hand, aber in der Art rigoröser Gewinnoptimierung zugunsten des Staates.
Oft auch mittels gerichtlicher Klärung zwischen unterschiedlicher Staatsbetriebe.
Was denkst Du kleines Dummerchen, wer bei einem Staatsbetrieb die Risiken trägt?
Was also sollen Deine allgemeinen Schwurbeleien, ohne dabei auf FR
speziell einzugehen?
Die Nebenkriegsschauplätze sollen nur von den Klarstellungen der
Ursachen des Blackouts abzulenken.
Der Blackout wurde eindeutig durch die Einspeisungen der regenerativen
Energieerzeuger verursacht. Es ist schön zu sehen, wie dort das Framing genutzt wurde. Aber der nächste Blackout kommt bestimmt, wenn es die Ökolobby weiterhin
schafft die Einwendungen der Netzbetreiber niederzureden und daher die
Maßnahmen, die natürlich auch Geld kosten, weiterhin nicht realisiert
werden.
Dazu gehören zum Beispiel verschieden Speicher, wie Akkubänke,
E-Kohlenstoffeprodukte, neue & weiche Netzstabilisierungsregelungsvorgaben
für Wechselrichter, Fernsteuerungen - auch Internetunabhängig, usw.
Durch Fehler lernt man. Manchmal sogar auch durch Fehler Anderer.
Dass die Umstellung auf andere Strukturen in der Stromerzeugung Konsequenzen hat, liegt auf der Hand. Es führt auch zu veränderter Netzsteuerung. Mit Glück erwischt man alle pathologischen Fälle rechtzeitig in Simulationen. Aber wie heisst Murphy auf Spanisch?
Wenn man die berichteten Beeinträchtigungen durch ...
Die negativen Impakts gibt es nunmal. Die Vertreter der alternativen Physik fordern, wenn sie das Lesen, in der Regel zum Medikamentenmissbrauch auf oder wollen die Personen in den Geschlossenen wissen.
Aber die Nachteile wären problemlos zu handhaben, wenn hier nur die Bevölkerungsdichte wie in Norwegen, Brasilien oder die USA vorhanden wäre. Die USA wäre auch hier im Vorteil. Das sollte man nicht vergessen.
Eher durch deren ungünstige Regelungsstrategie die sich technisch
beheben lässt.
Solange aber jeder, der Kritik äußert, in die rechte Ecke gestellt wird, wird es nicht richtig angepackt, sondern nur nach jedem Blackout ein bißchen was gemacht.
Anfang diese Woche war auch der Strom wieder mal knapp. Es wurden per Fernsteuerung viele Wärmepumpen außerhalb Münchens abgeschaltet. Bei einem Fall gibg dann diese nicht wieder an und schaltete wegen flatterhaften Strom mit Störungsmeldungen ab. Der Fehlerspeicher hatte interessante Infos gesammelt.
Wie machen die das - also das Berechnen der nicht gegebenen Wirtschaftlichkeit von Atomkraftwerken? Verzichten die dann auf teure Notkuehlsysteme? Rechnen die damit, sich spaeter bei Dunkelflauten mit dem Verkauf von Energie in'n Westen eine goldene Nase zu verdienen?
Die Hoffnung, dass Flintenuschi sagt: "Oh bitte keine AKWs mehr bauen, wir kacken euch ersatzweise mit EU-Geldern zu" kanns ja nicht sein, wenn Uschi schon letzthin gemeint hatte, hmmm, jaa, also das mit dem Ausstieg in D war im Nachhinein jetzt vielleicht nicht die allertollste Idee...
Oder foerdert die EU dann vielleich auch noch den Neubau?
Questions over Questions...
Wie machen die das - also das Berechnen der nicht gegebenen
Wirtschaftlichkeit von Atomkraftwerken?
Die Ukraine hat schlicht keine Erneuerbaren. Worauf sollten sie also sonst setzen? Und im Moment wird da eh nichts gebaut werden.
Verzichten die dann auf teure
Notkuehlsysteme? Rechnen die damit, sich spaeter bei Dunkelflauten mit
dem Verkauf von Energie in'n Westen eine goldene Nase zu verdienen?
Eher nicht. Diese Flauten sind zu selten, hier gibt es Gaskraftwerke, die dann einspringen - und außerdem sind die Wege aus der Ukraine lang.
Im übrigen gilt: geplant wird viel, gebaut deutlich weniger - siehe die Planungen in Schweden, Polen, Niederlande usw.
Also im Klartext: es lohnt sich marktwirtschaftlich schlicht nicht
Die Aussagen von Anna Borg, der CEO von Vattenfall, lesen sich IMHO aber
ein winzig kleines bisschen anders:
"Laut Aftonbladet habe sie darauf hingewiesen, dass der schwedische
Staatskonzern Vattenfall profitabel sein müsse, denn der schwedische
Reichstag hat ein Rentabilitätsziel für den Energieversorger festgelegt.
Anna Borg habe aber nicht vor zu investieren, wenn neue Atomkraft nicht
kalkulierbar sei, heißt es in dem Bericht. Und wenn es etwas gebe, was
schwer zu berechnen sei, dann sei es die Atomkraft." (Quelle: [1])
Aber die Aussage von Frau Borg läßt sich IMHO auch so
lesen, daß die Wirtschaftlichkeit von Kernenergie immer auch sehr vom
politischen Klima und der Politik selbst abhängt (wer wüßte das besser
als wir in Deutschland...) und sie sich darum nicht alleine, also ohne
einen entsprechenden auch finanziellen Rückhalt der Politik nicht auf
dieses schwer kalkulierbare Abenteuer einlassen mag.
Wo liest Du das heraus? Ich kann dazu keinen Satz finden.
Es sind wohl eher die enormen Risiken der Preissteigerungen bei solchen Bauvorhaben - und dazu muss man sich nur die letzten Neubauten und deren Kostenexplosionen ansehen. Und auch die Konzerne, die das in die Beinahepleite trieb (Westinghouse, EDF)
Allerdings findet sich im Artikel die Anmerkung, dass nicht klar ist, ob ÜBERHAUPT weitere AKWs gebaut werden. Selbst das ist offenbar noch nicht einmal sicher. Soviel zu "Schweden plant!".
Natürlich ist die Versuchung der Atomgegner jetzt groß, das so zu
verstehen, wie Du das geschrieben hast.
Ich schrieb allerdings auch nichts von wirtschaftlich sondern von marktwirtschaftlich. Das ist schon ein Unterschied.
Denn die Schweden hatten es ja marktwirtschaftlich versucht - mit dem Ergebnis: keine Angebote. Jetzt sucht man einen Weg, das doch irgendwie schmackhaft zu machen. Natürlich mit viel staatlichem Geld und Garantien.
Wenn man sich sämtliche Neubauten und auch Planungen ansieht, dann fällt auf: offenbar sind Konzerne nur dann bereit, überhaupt so etwas bauen, wenn:
1.) Der Staat selbst ordentlich Geld mit hineinsteckt
2.) Der Staat sämtliche Kredite absichert und diese direkt selbst vergibt
3.) Hohe Mindestabnahmepreise über extrem lange Zeiträume garantiert
Mit diesen Bedingungen baue ich Dir auch mit Kusshand jede Maschine ;-)
Aber betrachten wir das mal mit Deiner Interpretation: es geht rein um den politischen Eiertanz, den der Konzern befürchtet (und in dem Punkt stimme ich Vattenfall zu).
Dann wäre es ein Leichtes, das vertraglich so festzuzurren, dass VF nicht auf seinen Kosten sitzen bleibt: sollte politisch bedingt das AKW vorzeitig vom Netz gehen müssen, dann wird für die Restlaufzeit zum aktuellen Stromtarif entschädigt.
Dazu benötigt man aber keine Anschubfinanzierung und auch keine Kreditausfallversicherung vom Staat. Und auch keine hohe Mindestvergütung, die schon jetzt weit über dem mittleren Marktpreis liegt.
Wenn sich das denn alles rechnen würde.
Dass die Konzerne auf diesen massiven staatlichen Subventionen unterschiedlichster Art bestehen, zeigt mir nur eines: es rechnet sich marktwirtschaftlich eben nicht.
Die Preise für Erneuerbare sind mittlerweile SO weit von jeglichen AKW-Naubau-Strompreisen entfernt, dass weitere Planungen ohne massive staatliche Hilfe schlicht tot sind.
Für die jetzigen Groschengräber kann man ja noch Verständnis haben, da zu der Planungsphase Erneuerbare teuer waren. Aber JETZT AKW-Neubauten zu planen, bei den weiter steigenden AKW-Baukosten und den weiter fallenden Preisen der Erneuerbaren (die Schere geht ja immer weiter auf)?
Das halte ich für echten wirtschaftlichen Unsinn.
Aber das erscheint mir ehrlich
gesagt auch nicht viel seriöser als die Argumente, mit denen die
Kernkraftfreunde die Fragen zu Risiken und Endlagern wegzuwischen
versuchen.
Ich hatte ja weiter oben schon die Kosten der meisten Neubauten hier in Europa und den USA recht detailliert angegeben. Diese Zahlen kann man mMn nicht einfach ignorieren. Die Baukosten und Mindestvergütungspreise sind ja keine Stammtischzahlen - die stammen aus den offiziellen staatlichen Quellen.
Die Risiken kann man meinetwegen alle beiseite schieben, Endlagerung usw.
Trotzdem ist die Lage doch sehr deutlich: die Energie aus AKW-Neubauten ist nicht (mehr) konkurrenzfähig - nicht einmal ansatzweise. Teilweise sind sie irrwitzig hoch (Hinkley Point C, Fertigstellung eventuell 2031, jetzige garantierte Vergütung: 15,7ct/kWh - weiter steigend, da inflationsbasierend). In Polen ist noch nicht einmal der erste Spatenstich erfolgt und man ist schon bei 13ct. Dasselbe in Frankreich.
Bei Freiflächen-PV liegen in DE die Vergütungen bei Neuprojekten jetzt um die 5,5ct, WKA irgendwo bei 6,5ct.
Tendenz: weiter fallend!
Die Erneuerbaren machen die KK einfach monetär platt. Selbst mit Mindestvergütungen liegen die schon jetzt weit drunter.
Wie machen die das - also das Berechnen der nicht gegebenen
Wirtschaftlichkeit von Atomkraftwerken?
Die Ukraine hat schlicht keine Erneuerbaren. Worauf sollten sie also
sonst setzen? Und im Moment wird da eh nichts gebaut werden.
Bitte verzeih', aber sprechen wir von derselben Ukraine? Sonnensystem, Planet Erde, Osteuropa?
Wenn diese Ukraine gemeint ist, so deckt sie bereits heute etwas mehr als 20% ihres Strombedarfs aus Erneuerbaren Energien, zudem hat in den letzten Jahren trotz des russischen Angriffskrieges ein starker Ausbau stattgefunden. Und er soll weitergehen, nicht zuletzt gerade wegen des russischen Angriffskrieges, denn eine dezentralisierte Stromerzeugung ist für den Aggressor natürlich viel schwerer und teurer zu (zer)stören als wenige große zentrale Kraftwerke.
Die Ukraine, von der ich gerade spreche, hat darüber hinaus allerdings große Mengen an Bodenschätzen, unter anderem Erdöl und Erdgas, und diese auch noch in Regionen, die der russische Aggressor aktuell gar nicht akut bedroht [1]. Besagte Ukraine kann problemlos Energie aus fossilen Brennstoffen erzeugen, wenn sie das wollen würde, und ihr Uran [2] gewinnbringend vermarkten oder einfach dort lassen, wo es ist.
Gleichzeitig ist jene Ukraine, die ich meine, tatsächlich sogar der Standort der bis dato schwerwiegendsten Nuklearkatastrophen der Welt gewesen, nämlich des G~ttseibeiuns deutscher Atomkraftgegner: der Katastrophe von Tschernobyl. Bis heute ist ein Gebiet von 6700 Quadradkilometern in der nördlichen Ukraine und dem benachbarten Belarus so belastet, daß es als unbewohnbar gilt (1). Da müßte mir mal jemand plausibel erklären, warum ausgerechnet diese Ukraine mit ihrer im wahrsten Sinne des Wortes verheerenden Erfahrung mit Kernenergie, warum also ausgerechnet diese Ukraine den Bau neuer Atomkraftwerke plant? Und warum es in dieser Ukraine anscheinend keinen starken zivilgesellschaftlichen Widerstand gegen solche Pläne gibt?
Sind die Ukrainer also zu doof, um trotz ihrer jahrzehntelangen Erfahrung mit der Kernenergie deren Unwirtschaftlichkeit zu erkennen, und dann gleichzeitig auch noch zu dumm, um sich an die Katastrophe in ihrem Land zu erinnern? Aus unerfindlichen Gründen bin ich nicht religiös genug, um das zu glauben.
Ich verstehe das nicht. Wie zum Teufel kann das sein, wie paßt das zusammen? Ausgerechnet diese Ukraine denkt über neue Kernkraftwerke nach? Ausgerechnet DIESE Ukraine? Die ökonomisch gebeutelte, vom russischen Angriffskrieg stark zerstörte, von einer verheerenden Nuklearkatastrophe schwerwiegenden, mit bis heute anhaltenden Folgen betroffene, stellenweise immer noch enorm korrupte Ukraine, ausgerechnet die plant neue Atomkraftwerke? WTF? Keine Ahnung, warum mir das so wenig überzeugend erscheint, liegt aber sicher nur an mir.
Bitte entschuldige, Chris, aber "die Ukraine hat schlicht keine Erneuerbaren" ist abgesehen vom faktischen Unwahrheitsgehalt der Aussage keine befriedigende Antwort auf die Frage, warum gerade, insbesondere, ausgerechnet diese Ukraine gerade neue Atomkraftwerke plant. Klar: eine Planung bedeutet nicht, daß auch etwas gebaut wird. Aber verzeih, empfindest Du das nicht als unbefriedigende, um nicht zu sagen: lahme Ausrede? Die nicht einmal ansatzweise erklärt, oder das auch nur versucht, warum Energie für solche Pläne verschwendet wird (2)?
(1) Daß da trotz des Verbotes und der Belastung immer noch Menschen leben und das einen gewissen Widerspruch zu dem Wort "unbewohnbar" darstellt, vergessen wir an dieser Stelle einfach mal.
(2) ... zumal es sich gerade die Ukraine aktuell sicherlich nicht besonders gut leisten kann, Ressourcen zu verschwenden ...