Forum: Offtopic Blackout in Spanien: Abschlussbericht


von Falk B. (falk)


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Chris D. schrieb:
> Und was passiert eigentlich bei unzureichenden Vorschriften? Kennst Du
> ja selber von Prototypen - da muss man gerne nochmal etwas ändern, weil
> es nicht wie geplant funktioniert.

Ein AKW ist kein Prototyp, der in einer Hinterhofklitsche von Fricklern 
zusammengebastelt wird. Ebensowenig wie ein Flugzeug und Medizintechnik.

> Und AKWs sind Prototypen, weil man
> bei jedem neuen Typ nicht weiß, wie er sich in 40 Jahren verhält.

Nichts als Ausreden und Ablenkung! Es war nicht das Alter des AKWs, 
welches zum Unfall führte!

> Danach
> gibt es dann wieder andere komplette Neubauten.

Auch falsch! Man bleibt schon so weit wie möglich an bewährten 
Prinzipien. Macht man ÜBERALL so! Und es ist auch nicht so, daß JEDES 
AKW ein neuer Typ ist! Das ist nur mal wieder die übliche Panikmache und 
Propaganda!

> Spielt aber letztendlich auch alles keine Rolle mehr.

In der Tat.

> Die Kernkraft ist tot weil die Dinger nicht wirtschaftlich betreibbar
> sind.

Schon wieder falsch. Kein einziger Betreiber hat Konkurs angemeldet. Sie 
wurden in einer linkspopulistischen, hsystrischen Reaktion auf den 
Reaktorunfall in Folge das Tsunamis in Japan per Gesetz stillgelegt!
Außerhalb Deutschlands wurde weder ein Atomausstieg beschlossen 
geschweige den umgesetzt. Ob die Dinger nun die totale Cashcow oder 
Milliardengrab sind, kann man so allgmein nicht sagen. Fakt ist, es 
laufen noch hunderte Reaktoren und werden es auch noch Jahrzehnte tun.

Deine Aussage ist vom gleichen Propagandakaliber wie "Die 16.000 Toten 
der Atomkatastrophe von Fukishima.", die immer wieder gern von 
linksgrünen Kreisen rausposaunt wird. Es ist eine glatte Lüge. Es gab 
nicht einen einzigen Toten durch den Reaktorunfall, es waren ALLES Opfer 
des Tsunamis, die wurden von der Flutwelle ertränkt!

> Die Erneuerbaren machen sie mit immer weiter fallenden
> Gestehungskosten schlicht platt.

Jaja, und weiter geht das Märchen. Mal sehen was passiert, wenn die 
bösen, alten Kraftwerke mal WIRKLICH weg sind. wir drehen uns schon seit 
Jahrem mit dem Thema im Kreis. Viele GWp (PEAK!) an Wind und Solar 
stehen ohne ausreichend Speicher oder Backup NACKT da!

Und täglich güßt das Murmletier . . . .

06:00 PIEEEEEEP, PIEEEEEEP, PIEEEEEEP,

> Selbst wenn ich einen kompletten Monat
> im Jahr mit teurem Gas aushelfen muss: das geht gemittelt einfach unter.

Und ist damit falsch! Denn der Mittelwert REICHT NICHT! Versuch mal 1h 
im Jahr die Luft anzuhalten. Im Mittel hast du immer noch 99.98888% 
geatmet . . .

> Man muss sich nur mal die garantierten Vergütungen aller KKW-Neubauten
> anschauen.

Und die der Wind- und Solarparks sowie der E-Mobile . . .

> Selbst die bisher nur GEPLANTEN haben schon nicht mehr
> marktfähige Gestehungskosten (siehe bspw. Polen). Also: selbst
> schöngerechnet funktioniert es einfach nicht.

So wie bei den Erneuerbaren ;-)
Warum jammern denn plötzlich alle, daß die GARANTIRTE Einspeisevergütung 
wegfallen soll? Biogas funktioniert ohne Subvention praktisch auch kaum. 
Alles nur Selbstbetrug.

von Falk B. (falk)


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(prx) A. K. schrieb:
>> Harrisburg 1979 war für die Umwelt komplett harmlos
>
> Nicht ganz komplett.
> 
https://de.wikipedia.org/wiki/Reaktorunfall_im_Kernkraftwerk_Three_Mile_Island#Venting_in_die_Umgebung

Ja, nicht schön aber keiner wurde dadurch geschädigt, im Vergleich zu 
den Massen an anderen Schadstoffen und Abgasen, die so rausgeblasen 
werden.

https://www.youtube.com/watch?v=kb75NS3vBB0
https://www.youtube.com/watch?v=AALvz5RBEZM
https://www.youtube.com/watch?v=d0SCf0rxX4E

Drei Video zum Thema Three Miles Island. Die klingen ganz brauchbar und 
auch seriös.

Man hatte Glück, es hat nur den Reaktor geschrottet. Und man konnte 
wichtige Lektionen lernen, hat man auch, weltweit. Naja, außer in der SU 
. . .

von Udo S. (urschmitt)


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Falk B. schrieb:
> Schon wieder falsch. Kein einziger Betreiber hat Konkurs angemeldet. Sie
> wurden in einer linkspopulistischen, hsystrischen Reaktion auf den
> Reaktorunfall in Folge das Tsunamis in Japan per Gesetz stillgelegt!

Klar hat kein Betreiber Konkurs angemeldet. Die wurden ja auch fürstlich 
entschädigt. Und haben sich für ein Taschengeld aus den Ewigkeitskosten 
freigekauft. Auch das dürfen jetzt wir Steuerzahler übernehmen.

Die "linkspopulistischen, hsystrischen Reaktion" kam aber von einer 
"bürgerlich und eher rechten" Regierung.

von Udo S. (urschmitt)


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Falk B. schrieb:
> Man hatte Glück

Da hast du mal recht. Man hatte unverschämtes Glück dass es nicht zu 
einer Katatrophe kam!

von (prx) A. K. (prx)


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Falk B. schrieb:
> Man bleibt schon so weit wie möglich an bewährten Prinzipien.

Weshalb beispielsweise die Dual-Fluiden bisher Wolkenkuckucksheime 
blieben.

: Bearbeitet durch User
von Clara (clara)


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Udo S. schrieb:
>
> Da hast du mal recht. Man hatte unverschämtes Glück dass es nicht zu
> einer Katatrophe kam!

Das hat man beim Autofahren jeden Tag...

von Soul E. (soul_eye)


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Falk B. schrieb:
> Chris D. schrieb:
>> Die Kernkraft ist tot weil die Dinger nicht wirtschaftlich betreibbar
>> sind.
>
> Schon wieder falsch. Kein einziger Betreiber hat Konkurs angemeldet. Sie
> wurden in einer linkspopulistischen, hsystrischen Reaktion auf den
> Reaktorunfall in Folge das Tsunamis in Japan per Gesetz stillgelegt!
> Außerhalb Deutschlands wurde weder ein Atomausstieg beschlossen
> geschweige den umgesetzt. Ob die Dinger nun die totale Cashcow oder
> Milliardengrab sind, kann man so allgmein nicht sagen. Fakt ist, es
> laufen noch hunderte Reaktoren und werden es auch noch Jahrzehnte tun.

Die deutschen Anlagen sind seinerzeit aber massiv subventioniert worden. 
Zum einen bei der Errichtung, um die "neue Technologie" zu fördern. 
Dafür hatten wir sogar mal einen Atomminister. Zum Anderen im Betrieb, 
weil der Staat die Kosten für die Haftpflichtversicherung für den 
Havariefall sowie die Abfallentsorgung übernommen hat. Heutzutage 
müssten die Betreiber das selber tragen. Und damit ist die 
Wirtschaftlichkeit dahin.

Und kein Unternehmen hat Bock auf Invest. Heutzutage ist man lieber in 
der Anschaffung billig und im Betrieb teuer.

von Falk B. (falk)


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Soul E. schrieb:
> Und damit ist die
> Wirtschaftlichkeit dahin.

Kann man so allgemein nicht sagen. Du kennst nicht die echten Zahlen, 
weder in Deutschland noch im Rest der Welt.

> Und kein Unternehmen hat Bock auf Invest. Heutzutage ist man lieber in
> der Anschaffung billig und im Betrieb teuer.

Super, so funktioniert Wirtschaft! ;-)

von Falk B. (falk)


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Udo S. schrieb:
> Die "linkspopulistischen, hsystrischen Reaktion" kam aber von einer
> "bürgerlich und eher rechten" Regierung.

In der Tat "bürgerlich und eher rechten" Regierung. Die war es damals 
schon nicht mehr, heute schon dreimal nicht.

Beitrag #8036773 wurde vom Autor gelöscht.
von G. K. (zumsel)


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Falk B. schrieb:
> (prx) A. K. schrieb:
>>> Harrisburg 1979 war für die Umwelt komplett harmlos
>>
>> Nicht ganz komplett.
>>
> 
https://de.wikipedia.org/wiki/Reaktorunfall_im_Kernkraftwerk_Three_Mile_Island#Venting_in_die_Umgebung
>
> Ja, nicht schön aber keiner wurde dadurch geschädigt, im Vergleich zu
> den Massen an anderen Schadstoffen und Abgasen, die so rausgeblasen
> werden.

Du laberst wie ein Politiker.

von (prx) A. K. (prx)


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Das schaffst auch nur du, den Molkezug als linksgrünversiffte Aktion 
hinzustellen. :)
https://www.spiegel.de/geschichte/tschernobyl-die-reise-des-verstrahlten-molkepulvers-a-1089233.html

: Bearbeitet durch User
von Falk B. (falk)


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(prx) A. K. schrieb:
> Das schaffst auch nur du, den Molkezug als linksgrünversiffte
> Panikaktion hinzustellen. :)

Das hatten wir auch schon mal und hat mit dem Atomausstieg direkt gar 
nichts zu tun, denn zwischen 1986 (Tschernobyl, Molkezug) und dem 
endgültigen Atomausstiegsbeschluß (Fukushima, 2011) liegen satte 25 
Jahre . . . . Da ist selbst die beste Molke zum überreifen, 
versteinerten Käse geworden. ;-)

von Falk B. (falk)


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Für alle AKW-Hysteriker

https://youtu.be/0EBTn_3DBYo?si=ogRJrHvKTVlzAdEP

Ja, künstlerisch sicher ansehnlich, hörenswert und regt zum Denken an. 
Oder doch nicht? Eher zum Angst haben und NICHT Denken!

https://de.wikipedia.org/wiki/Sapere_aude

von G. K. (zumsel)


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Falk B. schrieb:
> Für alle AKW-Hysteriker
>
> https://youtu.be/0EBTn_3DBYo?si=ogRJrHvKTVlzAdEP

Du hast mitbekommen das Kraftwerk den Text von diesem Lied geändert hat?

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Falk B. schrieb:
> Chris D. schrieb:
>> Und was passiert eigentlich bei unzureichenden Vorschriften? Kennst Du
>> ja selber von Prototypen - da muss man gerne nochmal etwas ändern, weil
>> es nicht wie geplant funktioniert.
>
> Ein AKW ist kein Prototyp, der in einer Hinterhofklitsche von Fricklern
> zusammengebastelt wird. Ebensowenig wie ein Flugzeug und Medizintechnik.
>
>> Und AKWs sind Prototypen, weil man
>> bei jedem neuen Typ nicht weiß, wie er sich in 40 Jahren verhält.
>
> Nichts als Ausreden und Ablenkung! Es war nicht das Alter des AKWs,
> welches zum Unfall führte!

Das macht es nur noch schlimmer: Failure by Design! Und ich denke, dass 
da durchaus schlaue Ingenieure geplant haben.

Bei Prototypen besteht immer die Gefahr, dass man entscheidende 
Schwachstellen übersieht. Genau deswegen gibt es Prototypen, Nullserie 
und irgendwann dann die richtige Serie. Nur bei AKW meint man sich so 
etwas sparen zu können. Mit den entsprechenden Effekten.

>> Die Kernkraft ist tot weil die Dinger nicht wirtschaftlich betreibbar
>> sind.
>
> Schon wieder falsch. Kein einziger Betreiber hat Konkurs angemeldet.

Die wurden ja auch entschädigt. Aber mir ging es um die Neubauten.

> Sie wurden in einer linkspopulistischen, hsystrischen Reaktion auf den
> Reaktorunfall in Folge das Tsunamis in Japan per Gesetz stillgelegt!

Sehe ich auch so.

Und? Ist doch Schnee von gestern? Interessiert niemanden mehr. Der Drops 
ist gelutscht und in Deutschland gab es 2025 so zuverlässig elektrische 
Energie wie sonst nur noch in Südkorea.

Das ewige Murmeltier ist eher die Mär vom Blackout durch "Zappelstrom", 
die uns seit über zwanzig Jahren erzählt wird . Nächstes Jahr, da kommt 
er aber ganz bestimmt. Hört man in interessierten Kreisen.

> Außerhalb Deutschlands wurde weder ein Atomausstieg beschlossen
> geschweige den umgesetzt.

Das muss auch keiner. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Es 
gibt praktisch keine Neubauten mehr - und die, die es gibt und geplant 
sind, sind komplett unwirtschaftlich und reißen die Erbauer oft genug in 
die (Fast-)Insolvenz. Ich hatte das weiter oben mal etwas detaillierter 
aufgedröselt. Derselbe Quatsch wird jetzt mit SMRs probiert.

> Ob die Dinger nun die totale Cashcow oder
> Milliardengrab sind, kann man so allgmein nicht sagen.

Doch, das kann man bei den Neubauten schon jetzt sagen. Einfach mal 
gucken, wieviel der Staat da an Garantien vergeben muss, damit überhaupt 
einer baut. Und die garantierten Abnahmepreise - bereits vor 
Fertigstellung ist klar: am freien Markt haben die nicht den Hauch einer 
Chance.

> Fakt ist, es
> laufen noch hunderte Reaktoren und werden es auch noch Jahrzehnte tun.

Jepp - aber eben stark fallend. Und Neubauten sucht man eher mit der 
Lupe.

>> Die Erneuerbaren machen sie mit immer weiter fallenden
>> Gestehungskosten schlicht platt.
>
> Jaja, und weiter geht das Märchen. Mal sehen was passiert, wenn die
> bösen, alten Kraftwerke mal WIRKLICH weg sind.

Du weisst, was bei Abschaltung der drei restlichen AKWs im April 2023 
geschah? Genau: nichts. Die Kapazitäten wurden quasi sofort durch 
Erneuerbare ersetzt.

> wir drehen uns schon seit
> Jahrem mit dem Thema im Kreis. Viele GWp (PEAK!) an Wind und Solar
> stehen ohne ausreichend Speicher oder Backup NACKT da!

Und seit Jahren sagen Dir alle, dass es Backups gibt (zuerst Erdgas, 
später H2). Wir haben entsprechende Gaskraftwerke (und bauen weiter zu), 
wir haben die Speicher. Und sicherlich dann auch mal H2.

>> Selbst wenn ich einen kompletten Monat
>> im Jahr mit teurem Gas aushelfen muss: das geht gemittelt einfach unter.
>
> Und ist damit falsch! Denn der Mittelwert REICHT NICHT! Versuch mal 1h
> im Jahr die Luft anzuhalten. Im Mittel hast du immer noch 99.98888%
> geatmet . . .

Selbstverständlich reicht der Mittelwert. Liest Du eigentlich nicht, was 
ich schreibe?

Wenn ich elf Monate im Jahr für 7ct/kWh Strom beziehe und einen Monat 
für 50ct, dann ist das eben deutlich günstiger als das ganze Jahr über 
13ct zu zahlen. Da fällt die Entscheidung gegen AKW-Strom leicht. Das 
haben unsere Konzerne auch schon lange erkannt und die rechnen sehr 
genau. Strom aus neuen AKWs ist marktwirtschaftlich schon länger nicht 
mehr verwertbar.

>> Man muss sich nur mal die garantierten Vergütungen aller KKW-Neubauten
>> anschauen.
>
> Und die der Wind- und Solarparks sowie der E-Mobile . . .

Eben. Und dann sieht man: Oh, die Vergütungen für AKWs liegen beim zwei- 
bis dreifachen der Erneuerbaren ...

>> Selbst die bisher nur GEPLANTEN haben schon nicht mehr
>> marktfähige Gestehungskosten (siehe bspw. Polen). Also: selbst
>> schöngerechnet funktioniert es einfach nicht.
>
> So wie bei den Erneuerbaren ;-)

Neee, die prognostizierten Kosten für Wind- und Solarenergieparks passen 
zu den späteren Kosten - ganz im Gegensatz zu den AKW-Neubauten.

> Warum jammern denn plötzlich alle, daß die GARANTIRTE Einspeisevergütung
> wegfallen soll? Biogas funktioniert ohne Subvention praktisch auch kaum.
> Alles nur Selbstbetrug.

Klar jammern sie. Das sind Unternehmer, Falk! <:-)

Und trotzdem bauen sie weiter und immer größer - was sagt uns das? 
Genau: die Dinger rechnen sich - sowohl privat wie auch kommerziell. Die 
Anzahl der Anträge ist in den letzten Jahren kräftig angestiegen.

Und im Gegensatz dazu winken selbst die großen Player dieser Republik 
bei neuen AKWs dankend ab - und zwar aus wirtschaftlichen Gründen.

Schau Dir die Zahlen einfach mal an. Da bleibt nur ein Schluss: die 
Kernkraft stirbt - schon rein ökonomisch.

: Bearbeitet durch Moderator
von Falk B. (falk)


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G. K. schrieb:
>> https://youtu.be/0EBTn_3DBYo?si=ogRJrHvKTVlzAdEP
>
> Du hast mitbekommen das Kraftwerk den Text von diesem Lied geändert hat?

Nö, warum auch?

von (prx) A. K. (prx)


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Chris D. schrieb:
> und in Deutschland gab es 2025 so zuverlässig elektrische
> Energie wie sonst nur noch in Südkorea.

Wobei Südkorea gerade eine Energiekrise hat. Zu abhängig vom Öl.

"Es sei nun der Zeitpunkt gekommen, „grundlegende Veränderungen im 
südkoreanischen Wirtschaftssystem vorzunehmen“, räumte Präsident Lee Jae 
Myung am Ende der Woche ein. Der Krieg im Nahen Osten bedrohe die 
Wirtschaft des Landes erheblich, und die derzeitige Krise müsse man 
daher auch als Chance begreifen."

https://taz.de/Energiekrise-in-Suedkorea/!6165789/

: Bearbeitet durch User
von Falk B. (falk)


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Chris D. schrieb:

> Das macht es nur noch schlimmer: Failure by Design! Und ich denke, dass
> da durchaus schlaue Ingenieure geplant haben.

Was für ein Unsinn!

>> Schon wieder falsch. Kein einziger Betreiber hat Konkurs angemeldet.
>
> Die wurden ja auch entschädigt. Aber mir ging es um die Neubauten.

Du hast aber was ganz anderes geschrieben! Du lenkst schon wieder ab!
Oder schreibt ChatGPT für dich?

>> Sie wurden in einer linkspopulistischen, hsystrischen Reaktion auf den
>> Reaktorunfall in Folge das Tsunamis in Japan per Gesetz stillgelegt!
>
> Sehe ich auch so.

Hast du aber nicht geschrieben!

> Und? Ist doch Schnee von gestern? Interessiert niemanden mehr.

Aha. Dann sollte man als die Geschichte allgemein vergessen. Vergangen 
ist Vergangen, Schwamm drüber. Ob das so eine gute Idee ist?

> Der Drops
> ist gelutscht und in Deutschland gab es 2025 so zuverlässig elektrische
> Energie wie sonst nur noch in Südkorea.

Zu welchem Preis? Wer lieferte die Stabilität und Sicherheit? Die Solar- 
und Windanlagen war es mal sicher nicht . . .

> Das ewige Murmeltier ist eher die Mär vom Blackout durch "Zappelstrom",

Das meinte ich gar nicht, sonder unsere immer wieder gleiche, egentlich 
sinnlose Diskussion. Es ist von allen Seiten schon alles gesagt und wird 
immer wieder nur Wiederholt, allen voran der Unsinn.

> die uns seit über zwanzig Jahren erzählt wird . Nächstes Jahr, da kommt
> er aber ganz bestimmt. Hört man in interessierten Kreisen.

Spanien hat das mal probiert. Stimmt, ein Netz kann kollabieren, wenn 
man fast 100% Wind + Solar am Start hat. Sie hatten mehr Glück als der 
Berliner Stadteil, es war Sommer und das Netz in gut 24h wieder voll 
oben. Und die Spanier sind damit entspannter umgegangen als es die 
Deutschen je könnten, auch im Sommer. Sowas will man trotzdem nicht 
haben.

>> Ob die Dinger nun die totale Cashcow oder
>> Milliardengrab sind, kann man so allgmein nicht sagen.
>
> Doch, das kann man bei den Neubauten schon jetzt sagen. Einfach mal
> gucken, wieviel der Staat da an Garantien vergeben muss, damit überhaupt
> einer baut. Und die garantierten Abnahmepreise - bereits vor
> Fertigstellung ist klar: am freien Markt haben die nicht den Hauch einer
> Chancen.

So wie Wind- und Solarstrom ;-)

>> Fakt ist, es
>> laufen noch hunderte Reaktoren und werden es auch noch Jahrzehnte tun.
>
> Jepp - aber eben stark fallend. Und Neubauten sucht man eher mit der
> Lupe.

Setz mal die Brille auf, es sind um die 50 weltweit noch im Bau bzw. 
geplant.

> Du weisst, was bei Abschaltung der drei restlichen AKWs im April 2023
> geschah? Genau: nichts. Die Kapazitäten wurden quasi sofort durch
> Erneuerbare ersetzt.

Keine Sekunde. Schon gar nicht nachts oder bei Windstille! Die sonstigen 
Reserven haben das aufgefangen!

>> wir drehen uns schon seit
>> Jahrem mit dem Thema im Kreis. Viele GWp (PEAK!) an Wind und Solar
>> stehen ohne ausreichend Speicher oder Backup NACKT da!
>
> Und seit Jahren sagen Dir alle, dass es Backups gibt (zuerst Erdgas,
> später H2). Wir haben entsprechende Gaskraftwerke (und bauen weiter zu),
> wir haben die Speicher. Und sicherlich dann auch mal H2.

Mann O Mann, daß DU so verpeilt bist, ist schon irgendwie erschreckend.

>> Und ist damit falsch! Denn der Mittelwert REICHT NICHT! Versuch mal 1h
>> im Jahr die Luft anzuhalten. Im Mittel hast du immer noch 99.98888%
>> geatmet . . .
>
> Selbstverständlich reicht der Mittelwert. Liest Du eigentlich nicht, was
> ich schreibe?

OK. EOD. Ich hab mich unsinnigerweise mal wieder zu der Diskussion 
hinreißen lassen, die eigentlich vor Jahren schon beendet wurde. Lebe 
weiter in deinem grünen Traumland, die Reserven weren noch viele Jahre 
reichen und die Illusion der erfolgreichen Energiewende aufrecht 
erhalten.

Sweet dreams.

von Falk B. (falk)


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Hier mal wieder Propaganda der üblichen Verdächtigen, GANZ aktuell zum 
Thema dieser Diskussion

https://www.zdf.de/play/dokus/terra-x-harald-lesch-102/blackout-wie-sicher-ist-unsere-stromversorgung-102

Hier der Kommentar dazu

https://www.youtube.com/watch?v=9ysiLKo2V98

Urteilen Sie selbst.

von G. K. (zumsel)


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Falk B. schrieb:

> Außerhalb Deutschlands wurde weder ein Atomausstieg beschlossen
> geschweige den umgesetzt.

Du hast Italien, Österreich und Taiwan übersehen, warum betrügst du dich 
permanent selbst?

von (prx) A. K. (prx)


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Spanien wiederum folgt Deutschland in dem Sinn nach, indem man 
vielleicht aus dem bereits angekündigten Ausstieg aussteigen will. 
Während Italien darüber diskutiert, ob man auf dem längst vollzogenen 
Ausstieg aussteigen will. Bis zum nächsten Regierungswechsel oder 
ernsten Problem, dann dreht das wieder.

Auf solcher Basis ist eine privatwirtschaftliche Kalkulation natürlich 
unmöglich.

: Bearbeitet durch User
von Nick (b620ys)


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Falk B. schrieb:
> Nicht, wenn man sich an die Vorschriften hält.

Vorschlag der voll im Trend liegt:
Das Personal durch KI ersetzen. :-)

Chris D. schrieb:
> Und trotzdem bauen sie weiter und immer größer - was sagt uns das?
> Genau: die Dinger rechnen sich - sowohl privat wie auch kommerziell. Die
> Anzahl der Anträge ist in den letzten Jahren kräftig angestiegen.

Je mehr von den nicht bedarfsgerechten Energiequellen installiert 
werden, um so mehr sinken die damit erzielbaren Preise. Sind ja jetzt 
schon oft genug negativ. Mal den Sommer abwarten. Sie rentieren sich 
nicht mehr, denn das mit dem Tag und der Nacht gilt Deutschlandweit. 
Beim Wind ist es nicht gar so deutlich. Wobei man schon 
Abschattungseffekte durch Windparks beobachten kann. Die reichen 
größenordnungsmässig 60 km weit.

Das bezieht sich jetzt auf die Meeresströmung und nicht auf den Wind 
selbst:
https://www.erneuerbareenergien.de/technologie/offshore-wind/offshore-wake-effekte-treten-auch-unter-wasser-auf

von Rick (rick)


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von Norbert (der_norbert)


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Rick schrieb:
> Muß man sich nicht antun.

Volle Zustimmung.
Aber es zeigt auch dass die große Rotte der VTs in wenigen Minuten zig 
Unwahrheiten hinrotzt, es aber Stunden bräuchte um angemessen darauf zu 
antworten und all das zu widerlegen.

Und dieses Ungleichgewicht wird jetzt noch in zunehmendem Maße künstlich 
weiter befeuert.

von Falk B. (falk)


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Wenn es jemanden interessiert

https://www.youtube.com/watch?v=cL9PsCLJpAA

Der Kanal ist IMO recht gut und soweit ich es beurteilen kann auch recht 
objektiv.

14:20 "So began a media frenzy that made the tree mile island accident 
one of the most reported stories of the decade and what has to be the 
worst PR desasters of all time."

Es gab wenige Jahre danach eine Film, der auf der Geschichte aufbaut. 
Ich hab ihn nur zur Hälfte gesehen, war mir zu langweilig, auch wenn 
Jane Fonda mitspielte. Da schau ich lieber den elektrischen Reiter 
(logo, bin ja E-Techniker) ;-)

https://youtu.be/q-D-5wNUqVQ?si=KtcFmj8HRaeyx15Z

von Udo S. (urschmitt)


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Rick schrieb:
> Falk B. schrieb:
>> https://www.youtube.com/watch?v=9ysiLKo2V98
> Muß man sich nicht antun. Die übliche Panikmache:
> https://www.cleanthinking.de/outdoor-chiemgau-angst-narrativ-zerschellt/

Ist das nicht der durchgeknallte Prepper, der sein Geld damit verdient 
es anderen Preppern aus der Tasche zu ziehen, in Verbund mit dem 
dubiosen Edelmetallhandel.
Man brächte 2 Stunden um die alternativen Fakten, die der Kerl in 5 
Minuten raushaut zu widerlegen.
Diskussion völlig sinnlos.

Das eigentlich witzige ist. Wenn er wirklich ein Prepper ist, dann 
müsste er Solarenergie und Speicher als das non plus ulta verkaufen. 
Schließlich ist es die einzige Möglichkeit für einen Privatmensch seine 
Stromversorgung wenigstens halbwegs autark zu bekommen und damit 
unabhängig zu sein.

von Helmut H. (helmuth)


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Falk B. schrieb:
> Es gab wenige Jahre danach eine Film, der auf der Geschichte aufbaut.
umgekehrt:
https://de.wikipedia.org/wiki/Das_China-Syndrom
Zwölf Tage nach dem Kinostart des Films kam es zu einem schweren 
Reaktorunfall im Kernkraftwerk Three Mile Island...

von Udo S. (urschmitt)


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Nick schrieb:
> Das bezieht sich jetzt auf die Meeresströmung und nicht auf den Wind
> selbst:
> 
https://www.erneuerbareenergien.de/technologie/offshore-wind/offshore-wake-effekte-treten-auch-unter-wasser-auf

Das ist natürlich viel schlimmer als das bischen Erderwärmung, das 
Abschmelzen der Polkappen und Gletscher, das Auftauen der 
Permafrostgebiete, Erwärmung der Meere, und dadurch Verringerung des 
Sauerstoffgehalts des Wassers, Versauerung der Meere usw usf.

Nick, so langsam machst du Dieter echt Konkurrenz.
Vielleicht noch was zur Abedoverschlechterung durch Solarmodule?

von G. K. (zumsel)


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Falk B. schrieb:
> Wenn es jemanden interessiert

Was soll das jetzt werden, "Flood the Zone with Shit"?

von G. K. (zumsel)


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Udo S. schrieb:

> Nick, so langsam machst du Dieter echt Konkurrenz.
> Vielleicht noch was zur Abedoverschlechterung durch Solarmodule?

Die Kälteglocken durch Wärmepumpen fehlen noch.

von Nick (b620ys)


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Udo S. schrieb:
> Das eigentlich witzige ist. Wenn er wirklich ein Prepper ist, dann
> müsste er Solarenergie und Speicher als das non plus ulta verkaufen.

Macht er doch, incl. Speicher. Das hättest du sogar selbst rausfinden 
können.

von Nick (b620ys)


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Udo S. schrieb:
> Das ist natürlich viel schlimmer als das bischen Erderwärmung,

Wo hab ich denn das schon wieder gesagt?
Der Hinweis zielte darauf ab, dass man scheinbar meint, durch beliebig 
viele Windräder doch noch auf eine volle Abdeckung des Energiebedarfs zu 
kommen.
Das ist nur eines der Argumente, warum das so nicht 
funktioniert/problematisch ist.
Und ich bin mir ganz sicher, dass ich schon oft genug auf 
Batteriespeicher hingewiesen hab.

von H. H. (hhinz)


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Falk B. schrieb:
> soweit ich es beurteilen kann

Also gar nicht.

von G. K. (zumsel)


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Nick schrieb:

> dass man scheinbar meint

Wer ist "man"?

von Nick (b620ys)


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G. K. schrieb:
> Wer ist "man"?

Die sich nie angesprochen Fühlenden. Also wohl du auch.

von Christoph M. (mchris)


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Clara schrieb:
> Udo S. schrieb:
>>
>> Da hast du mal recht. Man hatte unverschämtes Glück dass es nicht zu
>> einer Katatrophe kam!
>
> Das hat man beim Autofahren jeden Tag...

Mit dem Unterschied, dass es Auto-Haftpflichtversicherungen gibt. 
KKW-Haftplichtversicherungen nicht, da der Schadensfall unbezahlbar 
wäre.

von G. K. (zumsel)


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Christoph M. schrieb:
> Clara schrieb:
>> Udo S. schrieb:
>>>
>>> Da hast du mal recht. Man hatte unverschämtes Glück dass es nicht zu
>>> einer Katatrophe kam!
>>
>> Das hat man beim Autofahren jeden Tag...
>
> Mit dem Unterschied, dass es Auto-Haftpflichtversicherungen gibt.
> KKW-Haftplichtversicherungen nicht, da der Schadensfall unbezahlbar
> wäre.

Der Gebrauchtwagenhändler Christian Lindner dazu:

Für Deutschland sei „die Kernenergie ohnehin keine Option“, sagte 
Lindner. „Manche träumen davon. Wo gibt es eine Bereitschaft für neue 
Anlagen? Wo gibt es private Betreiber? Wo gibt es privates Kapital? Wo 
gäbe es einen privaten Versicherer, der das Risiko der Kernenergie im 
Markt versichern würde? Das gelingt nur mit Staatshaftung“, sagte er. 
„Für einen Marktwirtschaftler ist das bereits ein Anzeichen, dass 
Kernenergie auch ordnungspolitisch nicht vertretbar ist.“

https://www.welt.de/politik/deutschland/article236074502/Christian-Lindner-sieht-fuer-Atomenergie-keine-Option-mehr.html

: Bearbeitet durch User
von Rbx (rcx)


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G. K. schrieb:
> für einen Marktwirtschaftler ist das bereits ein Anzeichen, dass
> Kernenergie auch ordnungspolitisch nicht vertretbar ist.

Vor allem, wenn man selber seine Hausaufgaben "als Marktwirtschaftler" 
nicht gemacht hat, ist man ordnungspolitisch nicht vertretbar. Oder 
anders gesagt: Wer unfähig ist, ein Unternehmen einigermaßen erfolgreich 
zu führen oder VWL_Zusammenhänge brauchbar einzuordnen - geht als 
Versager vor diesem Hintergrund in die Politik. Wir hatten mal einen 
Bundespräsidenten, der hatte wirklich Ahnung hinsichtlich 
wirtschaftlicher Zusammenhänge. Dafür war er aber "politisch" nicht so 
gut, und ist später leider etwas voreilig zurückgetreten.

von Peter F. (toto)


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Dieter D. schrieb:
> Es wird von mir widersprochen, dass Gehen der Grossenergieverbraucher
> als tragisch zu sehen, sondern als Verbesserung der Lage im Hinblick auf
> Regenerative.

Ich möchte darauf hinweisen, dass das Gehen der Grossenergieverbraucher 
das Problem der Großenergieverbraucher(GV) ja nicht aus der Welt 
schafft. Denn wenn GV im Hinblick auf die Regenrativen nicht so toll 
sind, ist das ja weltweit so.

von H. H. (hhinz)


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Peter F. schrieb:
> Dieter D. schrieb:
>> Es wird von mir widersprochen, dass Gehen der Grossenergieverbraucher
>> als tragisch zu sehen, sondern als Verbesserung der Lage im Hinblick auf
>> Regenerative.
>
> Ich möchte darauf hinweisen, dass das Gehen der Grossenergieverbraucher
> das Problem der Großenergieverbraucher(GV) ja nicht aus der Welt
> schafft. Denn wenn GV im Hinblick auf die Regenrativen nicht so toll
> sind, ist das ja weltweit so.

Die gehen doch alle nach USA, gleich nachdem Trump die Regenerativen 
verboten hat.

von (prx) A. K. (prx)


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Nicht nach Maine. "Maine set to be the first US state to pass moratorium 
on big data centers". Weitere dürften folgen, weil es die Strompreise 
für Normalbürger deutlich treibt.
https://www.msn.com/en-us/news/us/maine-set-to-be-the-first-us-state-to-pass-moratorium-on-big-data-centers/ar-AA20VO6Z

: Bearbeitet durch User
von Ein T. (ein_typ)


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Falk B. schrieb:
> Sie sind es. Die Unfälle, so schrecklich sie waren, sind bezogen auf die
> Gesamtheit der Reaktoren und deren bisherige Laufzeit erträglich.
> Es gibt jedes Jahr Millionen Tote im Straßenverkehr (weltweit), trotzdem
> gibt es (noch) keine Massenhysterie bei der Benutzung von Autos.

Bitte werte meine Aussagen nicht als Zustimmung zu Deiner, wie ich 
finde, ausgesprochen unkritischen Bewertung der Kernenergie. Aber ich 
finde, an dieser Stelle sollten wir uns vielleicht auch mal daran 
erinnern, daß im Kohlebergbau jedes Jahr "offiziell" circa 2.400 
Menschen sterben. Andere Schätzungen gehen sogar von bis zu 12.000 
Todesopfern aus, jedes Jahr.

von Ein T. (ein_typ)


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Peter F. schrieb:
> Ich möchte darauf hinweisen, dass das Gehen der Grossenergieverbraucher
> das Problem der Großenergieverbraucher(GV) ja nicht aus der Welt
> schafft. Denn wenn GV im Hinblick auf die Regenrativen nicht so toll
> sind, ist das ja weltweit so.

True. Erschwerend kommt hinzu, daß wir damit ja auch genau das Vorbild 
sind, das wir gerne sein möchten -- allerdings in einem anderen Sinn, 
als wir uns das gewünscht haben. Denn wenn der Rest der Welt sieht, wie 
die ökonomische Basis unseres Wohlstandes und unserer sozialen 
Errungenschaften vertrieben wird, während wir gleichzeitig unsere Bürger 
überfordern und in die Arme von links- und rechtspopulistischen 
Scharlatanen treiben, dann wird uns niemand auf der Welt auf diesem Weg 
folgen wollen.

Bitte, versteh' mich nicht falsch: ich habe nichts gegen die 
Erneuerbaren oder gegen eine Energiewende, im Gegenteil. Aber ich halte 
es für wenig hilfreich, dabei unsere Bürger, unsere Wirtschaft, und 
nicht zuletzt unsere öffentlichen Haushalte zu überfordern -- schon gar 
nicht, wenn politische Entscheidungen häufig den Eindruck erwecken, 
ideologisch begründet, überhastet beschlossen, handwerklich stümperhaft 
gemacht und miserabel kommuniziert zu werden.

von G. K. (zumsel)


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Ein T. schrieb:
> Peter F. schrieb:
>> Ich möchte darauf hinweisen, dass das Gehen der Grossenergieverbraucher
>> das Problem der Großenergieverbraucher(GV) ja nicht aus der Welt
>> schafft. Denn wenn GV im Hinblick auf die Regenrativen nicht so toll
>> sind, ist das ja weltweit so.
>
> True. Erschwerend kommt hinzu, daß wir damit ja auch genau das Vorbild
> sind, das wir gerne sein möchten -- allerdings in einem anderen Sinn,
> als wir uns das gewünscht haben. Denn wenn der Rest der Welt sieht, wie
> die ökonomische Basis unseres Wohlstandes und unserer sozialen
> Errungenschaften vertrieben wird, während wir gleichzeitig unsere Bürger
> überfordern und in die Arme von links- und rechtspopulistischen
> Scharlatanen treiben, dann wird uns niemand auf der Welt auf diesem Weg
> folgen wollen.

Du lässt dich selbst von Scharlatanen bequatschen.
EEs boomen weltweit, und der blöde Donald heißt diesen Boom gerade 
zugunsten Chinas noch weiter an.

https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/katherina-reiche-wirtschaftsministerium-weiss-nicht-was-gruengasquote-kostet-a-ec46d539-cabb-4532-9739-13bbb1318f5f

: Bearbeitet durch User
von Le X. (lex_91)


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Ein T. schrieb:
> Aber ich halte
> es für wenig hilfreich, dabei unsere Bürger, unsere Wirtschaft, und
> nicht zuletzt unsere öffentlichen Haushalte zu überfordern -- schon gar
> nicht, wenn politische Entscheidungen häufig den Eindruck erwecken,
> ideologisch begründet, überhastet beschlossen, handwerklich stümperhaft
> gemacht und miserabel kommuniziert zu werden.

Ich hab halt noch nie einen Nachweis gesehen dass die Erneuerbaren für 
die schlechte Wirtschaftslage ursächlich sind.
Was dagegen spricht:
- unsere peer-group im Länderranking performt momentan auch nicht so 
dolle
- die Energiepreisschocks der letzten Jahre rühren von 
Allmachtsfantasien irgendwelcher (Möchtegern-) Autokraten sowie 
Konzernen die gerne unter Vorwand weiter abkassieren
- Länder mit weniger diversifizierter Energieversorgung müssen weit 
höhere Energiepreisschwankungen in Kauf nehmen
- viele unserer Firmen leiden an hausgemachten Problemen 
(Missmanagement, Ideenlosigkeit, Unfähigkeit), da kommt es gut wenn man 
den schwarzen Peter an die Energiepreise weiterreichen kann

Ich bin erstaunt dass die populistische Mär, man müsse nur Wind- durch 
Atomkraft ersetzen und schon fließt wieder Milch und Honig bei dir auch 
so gut verfängt.

Was die Leute tatsächlich überfordert sind Mehrfachkrisen seit mehreren 
Jahren. Man hat das Gefühl überall weltweit brennt es und alles geht den 
Bach runter. Die Medien, vor allem die Assozialen, propagieren das ja 
auch fleißig. Und vor diesem Hintergrund ist es nur allzu natürlich dass 
man sich nach der vermeintlich einfachen Vergangenheit sehnt. Auch mir 
würde ein bisschen weltpolitische Ruhe gut tun.
Aber mir ist auch klar: die Lösung ist nicht, alle Veränderungen 
rückabzuwickeln. Die Wahrheit ist leider: wir müssen uns noch viel viel 
stärker verändern (siehe Renten- und Gesundheitssystem, Wandel im Job 
durch KI, Rückkehr des Neoimperalismus) Tatsächlich müsste eine 
nichtpopulistische, lösungsorientierte Regierung noch viel mehr 
unliebsame Entscheidungen treffen und uns noch viel mehr abverlangen.
Mit dem Ergebnis dass die Leute noch mehr überfordert wären und ihr Heil 
noch mehr in Kreisen suchen würden, die mit SIcherheit keine Probleme 
lösen.

: Bearbeitet durch User
von Rbx (rcx)


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Le X. schrieb:
> Ich hab halt noch nie einen Nachweis gesehen dass die Erneuerbaren für
> die schlechte Wirtschaftslage ursächlich sind.

Die Lastenverteilung ist viel schlechter geworden, und generell ist der 
Umbau - nicht zuletzt auch aufgrund einiger voreiliger Umbauten - sehr 
teuer. Die Erneuerbaren sind eine große Chance, auf jeden Fall. Nur mit 
der Brechstange reingepresst, und fehlendem Drumherum kommt es zu 
Irritationen weil das Know How, das Geld oder die Leute fehlen. 
Letztendlich erscheint das ganze auch gar nicht Ökonomisch, sondern 
einfach sehr teuer - mit fraglichem Nutzen für die Gemeinschaft.
Und die Medien? Keine Ahnung, was die machen, die scheinen von den 
Erneuerbaren (im Alltag) noch nie was gehört zu haben.
(oder davon, das Pommes auch im (Umluft!- Backofen gehen)
(ich wollte die KI sogar mal fragen, welche Steine sich gut für den 
Backofen eignen)
(selber grillen macht auch viel mehr Spaß, als zuschauen, wie die im 
Fernsehen grillen 
https://mensshed.org/wp-content/uploads/2022/05/BBQ_Cookbook_Final.pdf)

von G. K. (zumsel)


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Rbx schrieb:

> Nur mit der Brechstange reingepresst

Das EEG gibt es seit über einem Vierteljahrhundert.

Und die Physik wird nicht mit dir oder mit der AFD über deine 
Befindlichkeiten diskutieren.

> Letztendlich erscheint das ganze auch gar nicht Ökonomisch, sondern
> einfach sehr teuer

Fossile Importe von 80-120G€/a sind also billig?

: Bearbeitet durch User
von Nick (b620ys)


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G. K. schrieb:
> Das EEG gibt es seit über einem Vierteljahrhundert.

Also schon seit einem Vierteljahrhundert Subventionen. Und, wer zahlts 
wieder hintenrum?
Dazu passend: Heute wurde ein Industriestrompreis vereinbahrt. Wimre 
5ct/kWh. Wo kommt das Geld dafür her? Aus dem EEG? Wer hat was davon? 
Man bekommt das Geld für heuer, wenn man nächstes Jahr nachweist, dass 
man 50% (wimre) davon in energiesparende Maßnahmen steckt.

G. K. schrieb:
> Fossile Importe von 80-120G€/a sind also billig?

Soll das heißen, dass wir Strom importieren müssen? Kann ich nicht 
glauben!

War das nicht Habeck, der forderte, dass wir Strom angebotsgerecht 
verbrauchen sollen? Also in der Früh in die Wettervorschau schauen und 
feststellen, dass heute wieder nicht genug da ist um den Arbeitsplatz zu 
heizen? BMW, Merzedes, MAN, ... freuen sich schon riesig, wenn sie vom 
3-Schicht-Betrieb endlich auf den 
Nicht-Bewölkt-Und-Hoher-Sonnenstand-Betrieb umstellen können.

von Rbx (rcx)


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G. K. schrieb:
> Das EEG gibt es seit über einem Vierteljahrhundert.

Aber nicht bei uns. Erst seit ein paar Jahren, als ich die 
verantwortlichen Institutionen darauf aufmerksam gemacht hatte, ob sie 
nicht was übersehen haben. Die Antwort (ist noch nicht so lange her) war 
"95% der Leute nutzen Öl und Gas". Nichtsdestotrotz ist man aktiver 
geworden (viel Werbung für die Neuen im Postkasten) - und das ist jetzt 
auch überall sichtbar.
Vorbildlich voran gingen die Supermärkte mit Stromanschlüssen (damals 
sogar kostenlos) - oder die Post mit ihren E-Fahrzeugen - wirklich 
befriedigend gelöst sind aber viele Zusammenhänge rund um die Logistik 
noch nicht. Die Geschichte mit den Internetanschlüssen ist m.E. etwas 
besser gelaufen.

von Rbx (rcx)


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G. K. schrieb:
> Fossile Importe von 80-120G€/a sind also billig?

Tja, Atomstromtechnik-Know How aus dem Ausland oder Öl vom Iran (und 
weniger Waffen nach Israel) könnten auch hilfreich wie günstig sein.

von Ein T. (ein_typ)


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G. K. schrieb:
> Du lässt dich selbst von Scharlatanen bequatschen.
> EEs boomen weltweit, und der blöde Donald heißt diesen Boom gerade
> zugunsten Chinas noch weiter an.

Ach ja, China... das aktuell an 30 neuen AKWs baut, 44 weitere in 
Planung hat, gleichzeitig etliche Kohlekraftwerke plant oder bereits 
baut, und aktuell etwa 55 bis 58% seines Stroms aus Kohle erzeugt. Bis 
2040 will China allerdings 40% seines Stroms aus Erneuerbaren erzeugen, 
was zum heutigen Stand von 35% ja nun wirklich nicht besonders 
ambitioniert ist.

Chinas Wohlstand wächst rasant. Dazu braucht es Energie, und die 
versucht es im Moment mit allem zu erzeugen, was geht. Und daran wird 
die kommunistische Partei Chinas so bald auch nichts ändern, denn das 
Wohlstandswachstum ist ja ihre wichtigste, womöglich sogar ihre einzige 
Legitimationsgrundlage.

Irgendwie habe ich das Gefühl, daß Du Dir nur den einen Punkt 
heraussuchst, der Dir gerade in den Kram paßt, und alles andere einfach 
ignorierst. Darum danke ich Dir für Deine Warnung vor Scharlatanen, auch 
wenn Du selbst grade haargenau wie einer argumentierst.

von G. K. (zumsel)


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Nick schrieb:
> G. K. schrieb:
>> Das EEG gibt es seit über einem Vierteljahrhundert.
>
> Also schon seit einem Vierteljahrhundert Subventionen. Und, wer zahlts
> wieder hintenrum?
1
    Wie viel Gewinn – nicht Umsatz – in US-Dollar wird seit 1970 im Durchschnitt pro Tag mit Öl und Gas gemacht?
2
3
    Wie viele Subventionen flossen laut dem Internationalen Währungsfonds 2022 weltweit in fossile Brennstoffe?
4
5
    Wie viel Prozent der 2022 weltweit zugebauten Kapazität zur Erzeugung von Strom war erneuerbar?
6
7
Schätzen Sie mal, es geht nur um ungefähre Größenordnungen.
8
9
Die richtigen Antworten lauten:
10
11
    Drei Milliarden Dollar Gewinn pro Tag wurden mit Öl und Gas erzielt, an 365 Tagen im Jahr, seit 50 Jahren (die Zahlen der Studie reichen von 1970 bis 2020). Das meiste davon entfällt auf die letzten 20 Jahre  dieses Zeitraums, also die Zeit, in der die menschengemachte Erderwärmung längst als Faktum zu akzeptieren war. Kürzer: 1,03 Billionen Dollar Gewinn – nicht Umsatz! – im Jahr. Mehr als drei Viertel davon aus Öl-, der Rest aus Gasgeschäften. Diese Zahlen stammen aus einer peer-reviewten Fachpublikation , die auf Zahlen der Weltbank basiert.
12
13
    Laut den Fachleuten des Internationalen Währungsfonds flossen 2022 sieben Billionen US-Dollar an Subventionen in fossile Brennstoffe. Unterteilt ist diese Summe in sogenannte explizite Subventionen, also Steuererleichterungen für fossile Brennstoffe, direkte Förderung mit Steuergeldern und so weiter, und implizite Subventionen, sprich: nicht eingepreiste Schäden durch Verbrennungsprozesse. Die expliziten Subventionen setzten die IWF-Leute mit 1,3 Billionen US-Dollar an. Die Impliziten sind mit 5,7 Billionen vermutlich deutlich unterschätzt, wie die IWF-Autoren selbst einräumen: Die tatsächlich durch CO₂ verursachen Schäden liegen vermutlich eher in der Größenordnung von 30 Billionen US-Dollar pro Jahr, wenn man die Zahlen des Umweltbundesamtes  (1 Tonne CO₂=etwa 800 Euro Schaden) zugrundelegt.
14
15
    80 Prozent der im Jahr 2022 weltweit neu zugebauten Kapazität zur Stromerzeugung war laut Nat Bullard vom Energieforschungsdienst BloombergNEF  erneuerbar. Und der erneuerbare Zubau wuchs im Anschluss daran, 2023, noch einmal um 50 Prozent .

https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/energiedebatte-wie-gut-kennen-sie-sich-mit-der-energiewirtschaft-aus-kolumne-a-487e40e2-dea7-42fb-920c-12871e5788de

von Nick (b620ys)


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Wenns irgendwie geht, beschränk dich doch auf Deutschland.
Es ist schließlich auch Deutschland, das unter den ersten 5 mit den 
weltweit höchsten Strompreisen liegt.

von G. K. (zumsel)


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Nick schrieb:
> Wenns irgendwie geht, beschränk dich doch auf Deutschland.
> Es ist schließlich auch Deutschland, das unter den ersten 5 mit den
> weltweit höchsten Strompreisen liegt.

S. Anhang.

Oder meintest du das Posting bzgl. der chinesischen AKWs?
Oder meinst du dein eigenes Posting was ich oben zitiert habe?

: Bearbeitet durch User
von Ein T. (ein_typ)


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Le X. schrieb:
> Ich hab halt noch nie einen Nachweis gesehen dass die Erneuerbaren für
> die schlechte Wirtschaftslage ursächlich sind.

Man muß ja nicht jeden Nachweis akzeptieren, den man sehen kann. 
Allerdings kann einem politisch Interessierten kaum entgangen sein, daß 
es bereits seit einigen Jahren eine Debatte über subventionierte 
Industriestrompreise gibt, bereits im Mai 2023 hat ein gewisser Robert 
H., seinerzeit Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, dazu ein 
Konzept vorgelegt.

> Was dagegen spricht:
> - unsere peer-group im Länderranking performt momentan auch nicht so
> dolle
> - die Energiepreisschocks der letzten Jahre rühren von
> Allmachtsfantasien irgendwelcher (Möchtegern-) Autokraten sowie
> Konzernen die gerne unter Vorwand weiter abkassieren
> - Länder mit weniger diversifizierter Energieversorgung müssen weit
> höhere Energiepreisschwankungen in Kauf nehmen
> - viele unserer Firmen leiden an hausgemachten Problemen
> (Missmanagement, Ideenlosigkeit, Unfähigkeit), da kommt es gut wenn man
> den schwarzen Peter an die Energiepreise weiterreichen kann

Also zu deutsch: die Unternehmen sind selbst schuld, außerdem der Putler 
und der Trumpel, und anderen geht es auch schlecht. Merkste selbst, daß 
das diese Argumentation weder Vertrauen noch Zuversicht weckt, oder?

> Ich bin erstaunt dass die populistische Mär, man müsse nur Wind- durch
> Atomkraft ersetzen und schon fließt wieder Milch und Honig bei dir auch
> so gut verfängt.

Oh, ist das so? Habe ich das in der Diskussion so geäußert? Nein, ich 
glaube nicht, denn das ist auch gar nicht mein Standpunkt. Und 
ausgerechnet in jenem Beitrag, den Du beantwortet und leider nur 
teilweise zitiert hast, habe ich mich sogar ausdrücklich für Erneuerbare 
ausgesprochen.

Ich ganz persönlich glaube nur, daß es aus mehreren Gründen 
problematisch ist, wenn gesellschaftliche und ökonomische 
Transformationen den Eindruck machen, sie würden überhastet und ohne 
Rücksicht auf die Lebenssituationen der Bürger getroffen. Neben dem 
Treffen von Entscheidungen muß es eine Kernaufgabe einer gelungenen 
Politik sein, die Bürger mitzunehmen und ihnen die Gelegenheit zu geben, 
unliebsame Entscheidungen zu verstehen und mit zu (er)tragen.

Insbesondere deswegen finde ich es schwierig, wenn eine große 
Industrienation mit beachtlichem Wohlstand binnen kürzester Zeit ihre 
ganze Energieproduktion ersetzen will: Ausstiege aus der Atomkraft, der 
Kohle und zumindest nach den Plänen des bereits genannten Robert H. (und 
des vergesslichen Bundeskanzlers, der unter Herrn H. dienen durfte) auch 
aus dem bösen Gas. Und daß die Kosten für Energie in Deutschland zu den 
europaweit höchsten gehören, während zudem hunderttausende, die ihre 
Altersvorsorge in ein Eigenheim investiert haben,  zur Anschaffung von 
Wärmepumpen gezwungen werden sollen... bitte siehe oben unter "Vertrauen 
und Zuversicht", danke.

> Tatsächlich müsste eine
> nichtpopulistische, lösungsorientierte Regierung noch viel mehr
> unliebsame Entscheidungen treffen und uns noch viel mehr abverlangen.

Das sehe ich sogar ganz ähnlich wie Du, in meinem vorherigen Beitrag ist 
das in dem Teil "ideologisch begründet, überhastet beschlossen, 
handwerklich stümperhaft gemacht und miserabel kommuniziert" gemeint.

> Mit dem Ergebnis dass die Leute noch mehr überfordert wären und ihr Heil
> noch mehr in Kreisen suchen würden, die mit SIcherheit keine Probleme
> lösen.

Sorry, aber nein. Das Problem ist neben den außenpolitischen Krisen noch 
ein ganz anderes: nämlich daß die Bürger merken, daß irgendwie nichts so 
richtig funktioniert und nichts richtig vorangeht. Was die Bürger 
frustriert, ist, daß das alles kein Ende nimmt und unsere Politik 
offenbar keine Lösungen anbietet und schon gar keine liefert, sondern 
sich stattdessen in parteipolitischen und ideologischen Kinkerlitzchen 
verliert.

von G. K. (zumsel)


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Auf besonderen Wunsch noch ein Posting was sich nur mit Deutschland 
beschäftigt.

: Bearbeitet durch User
von Nick (b620ys)


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G. K. schrieb:
>> Wenns irgendwie geht, beschränk dich doch auf Deutschland.

Das bezug sich auf diesen/deinen Beitrag 
Beitrag "Re: Blackout in Spanien: Abschlussbericht"
Ich denk, man hätte das aus dem Kontext schließen können, da du 
irgendwelche weltweiten Daten herangezogen hast.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Chris D. schrieb:
> Und im Gegensatz dazu winken selbst die großen Player dieser Republik
> bei neuen AKWs dankend ab - und zwar aus wirtschaftlichen Gründen.

Das liegt auch an den vielen Saboteuren heutzutage. Allein 1,4 Mrd Euro 
würde die Bewachung der Baustelle bereits kosten, wenn der Bau nicht 
länger, als die Planung dauert. Übrigens ist das eine Strategie von 
grün-rot an allen Stellen, wo es geht, die Kosten hochzutreiben.

von Nick (b620ys)


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G. K. schrieb:
> Auf besonderen Wunsch noch ein Posting was sich nur mit Deutschland
> beschäftigt.

Autarkie ist räääächts!
Ah, nein, wir wollen nicht abhängig sein, darum begeben wir uns in eine 
neue Abhängigkeit um dann endlich komplett abgehängt zu werden.
Pipelinegas ist schlecht, LNG ist heilsbringend, da schon beim Transport 
10 ... 25 % verloren gehen. Glücklicherweise ist das aber gutes 
Treibhausgas.

von Ein T. (ein_typ)


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G. K. schrieb:
>     Laut den Fachleuten des Internationalen Währungsfonds flossen 2022
> sieben Billionen US-Dollar an Subventionen in fossile Brennstoffe.

In Deutschland sind es laut Umweltbundesamt in diesem Zeitraum noch 65 
Mrd. und laut Internationalem Währungsfonds 129 Mrd. gewesen. Wobei es 
schon ein gewisses Hautgout hat, das "Dieselprivileg" -- also die 
niedrigeren Steuern auf Dieselkraftstoff -- als "Subvention" zu 
bezeichnen. Naja.

Allerdings könnte ich mir vorstellen, daß es bei den Bürgern unseres 
Landes möglicherweise nicht so gut ankäme, wenn diese Subventionen 
plötzlich alle gestrichen würden. Denn das Diesel"privileg" betrifft ja 
auch die etlichen LKWs, die das bringen, was man so zum Leben braucht. 
Wenn die Steuerbefreiung von Kraftstoffen in der Luftfahrt und die 
Entfernungspauschalen abgeschafft, also Flugreisen und das Pendeln 
zwischen Wohn- und Arbeitsort teurer würden, ich weiß ja nicht... die 
Deutschen sind in ihrer Geschichte nicht durch eine besondere Neigung zu 
Revolutionen aufgefallen, aber für den Fall sollten wir Fackeln und 
Mistgabeln vorher ins KrWaffKontrG aufnehmen.

Aber okay, kommen wir zu Deinen Zahlen zurück, denn die kann man 
natürlich auch ganz anders lesen, vor allem wenn man als Hintergrund 
weiß, daß wir in Deutschland nur etwa 2% zum weltweiten CO2-Ausstoß 
beitragen. Das bedeutet nämlich im Umkehrschluß, daß wir nicht nur eine 
Revolution (oder zumindest eine weitere Stärkung der politischen Ränder) 
riskieren würden, sondern am Ende womöglich auch nur sehr wenig damit 
bewirkt wird.

Wenn unsere Bemühungen jedoch ohnehin wenig bis nichts bewirken, müssen 
wir darüber nachdenken, ob die Gelder in die Beherrschung des 
Klimawandels gut investiert sind. Denn wenn wir den Klimawandel ohnehin 
nicht verhindern oder zumindest nur unerheblich verlangsamen können, 
wäre es womöglich klüger, in die Beherrschung seiner Folgen zu 
investieren...

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Ein T. schrieb:
> Was die Bürger frustriert, ist, daß das alles kein Ende nimmt
> und unsere Politik offenbar keine Lösungen anbietet und schon
> gar keine liefert,

Was die Bürger viel mehr frustriert ist, dass nur noch bestimmte Kritik 
zugelassen wird, aber andere abgewürgt wird.

Zweitens sehen die Bürger auch, wie wenig freie Flächen das Land noch 
hat im Vergleich zu Norwegen oder USA. Sie merken es jedesmal, wenn sie 
die Preise der Baugrundstücke sehen. Von 357.000 werden 60.000 km² für 
Windparks verbraucht werden. Aber bei einer solchen Dichte, klauen die 
Windräder sich gegenseitig den Wind. Bereits verbraucht sind bereits 
schon 55.000 km² durch den Menschen.

Es gibt durchaus Grenzen, wo alles durch den Grund und Boden so teuer 
wird, dass die Wirtschaft zusammenbricht. Es geht dann dem Land so 
ähnlich, wie es Niagara Falls erlebte. Auf Grund des wirtschaftlichen 
Zusammenbruchs sank die Zahl der Einwohner von 100 Tausend bis unter 50 
Tausend. Wobei dann wieder der Grund und Boden günstiger wird, bis 
wieder ein wettbewerbsfähiges Gleichgewicht erreicht wird.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Das Gleichgewicht kann erreicht werden zum Beispiel indem so viele 
Menschen auswandern bis die Dichte bei uns so gesunken ist und im 
Ausland so gestiegen ist, dass sich die Wettbewerbsfähigkeit somit 
angleicht. Wenn nicht genug auswandern, muss diese Funktion die Armut 
mit Verhungern, hoher Sterblichkeit und frühes Sterben im Alter mangels 
schlechter Medizin ersetzen. Das wird zwar hier niemnden gefallen, aber 
so läuft das, wenn es ohne Kriege ablaufen soll.

von Ein T. (ein_typ)


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Dieter D. schrieb:
> Was die Bürger viel mehr frustriert ist, dass nur noch bestimmte Kritik
> zugelassen wird, aber andere abgewürgt wird.

So ein Quatsch. Innerhalb der von unseren Strafgesetzen vorgegebenen 
Grenzen darf jederndes sagen und natürlich kritisieren, wen, was und wie 
er will. Es muß dann aber womöglich damit leben, wenn andere dieselben 
Rechte für sich in Anspruch nehmen, und also dem zuvor Geäußerten 
widersprechen oder ebendieses oder sogar das Äußernden ihrerseits 
kritisieren.

Halt mal die Griffel still, wenn Du wie üblich nichts beizutragen hast.

von Nick (b620ys)


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Ein T. schrieb:
> Dieter D. schrieb:
>> Was die Bürger viel mehr frustriert ist, dass nur noch bestimmte Kritik
>> zugelassen wird, aber andere abgewürgt wird.

> Halt mal die Griffel still, wenn Du wie üblich nichts beizutragen hast.

Dieter hat es passend beschrieben.

von Rbx (rcx)


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G. K. schrieb:
> also die Zeit, in der die menschengemachte Erderwärmung längst als
> Faktum zu akzeptieren war.

So redet man nur, wenn man von echter Wissenschaft keinen Plan hat. Man 
kann natürlich zum Jünger von H.L werden, der zwar gut in Physik sein 
kann, oder auch gut erklären kann, aber leider noch nicht viel von 
wissenschaftlicher Evaluation, oder von wissenschaftlicher 
Messgenauigkeit oder eben von gewissen Irren und Wendungen in der 
Wissenschaft gehört hat. Oder von der Abhängigkeit der Wissenschaft von 
gewissen Geldgebern. Es ist nämlich nicht immer so, dass die 
Wissenschaft wirklich unabhängig ist - das mag zwar ein Ideal sein, ist 
aber von der Realität noch etwas weit weg.
Und wer kein Plan hat, und zu solchen Sprüchen neigt, kann sich bei den 
Öffis als "Faktenchecker" bewerben. So ist man beim Fernsehen, und das 
Fernsehen hat ja schließlich immer Recht ;)

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Nick schrieb:
> Dieter hat es passend beschrieben.

Klar, Trolle halten zusammen. Aber irgendwie auch süß, viel Glück auf 
Eurem Lebensweg!

von Nick (b620ys)


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Sheeva P. schrieb:
> Klar, Trolle halten zusammen. Aber irgendwie auch süß, viel Glück auf
> Eurem Lebensweg!

Ein Geisterfahrer? Hunderte!

von Ralf X. (ralf0815)


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Nick schrieb:
> Sheeva P. schrieb:
>> Klar, Trolle halten zusammen. Aber irgendwie auch süß, viel Glück auf
>> Eurem Lebensweg!
>
> Ein Geisterfahrer? Hunderte!

Naja, nach Deinen Aussagen befindest Du Dich ja eh in einer Metaebene.

Nick schrieb:
> Ein T. schrieb:
>> Auch diese Frage hat nichts damit zu tun, ob ein KI-Unterforum
>> eingerichtet werden soll. Warum fällt es Dir so schwer, beim Thema zu
>> bleiben oder diesen Thread zu ignorieren, wenn er Dich nicht
>> interessiert?
>
> Doch, hat es schon. Meine Fragen sind Testballons für zu erwartende
> Fragen und Antworten in einem noch nicht existierenden Forum.
> Sie tragen zur Meinungsbildung bei, jedoch auf einer Metaebene.

Da ist es an sich klar, dass Du da direkten Kontakt mit Dieter hast.

von Hippelhaxe (hippelhaxe)


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Rbx schrieb:

> G. K. schrieb:
>> also die Zeit, in der die menschengemachte Erderwärmung
>> längst als Faktum zu akzeptieren war.
>
> So redet man nur, wenn man von echter Wissenschaft keinen
> Plan hat.

So -- nämlich ad hominem -- argumentiert man nur, wenn man
in der Sache unrecht hat.

von Christoph M. (mchris)


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Übrigens ist der Strompreis für die meisten Leute überhaupt kein 
Problem.

Ich mache dazu bisweilen ein kleines Experiment: Ich frage die Leute, 
wie viel die Leute im Monat für ihren Strom bezahlen.
Das witzige: sie können keine Angaben machen und wissen es nicht. Wenn 
der Strompreis für die Leute wirklich ein Problem wäre, wüsten sie ganz 
genau, was sie zahlen. Da sie es aber nicht wissen, würde ich die 
Meinungen zum Strompreis als "indoktriniertes Scheinproblem" bezeichnen. 
Den Leuten wird so lange erzählt, dass sie zu viel für ihren Strom 
zahlen, dass sie glauben, es sei ihre größtes Problem, dabei liegen die 
ganz woanders.
Wer es nicht glaubt, kann ja selbst in seinem Bekannten- und 
Kollegenkreis machen. Einfach mal fragen, wie viel Prozent der 
monatlichen Lebenshaltungskosten für Strom benötigt werden.

von Nick (b620ys)


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Ralf X. schrieb:
> Naja, nach Deinen Aussagen befindest Du Dich ja eh in einer Metaebene.
>> Sie tragen zur Meinungsbildung bei, jedoch auf einer Metaebene.

Nicht ich, sondern die Fragen.
Aber dreh dir Antworten nur so hin damit sie in deine komplett verbogene 
Scheinwelt passen. Das steht dir frei.
Und wenn du den Drang verspürst das auch noch nach aussen zu 
kommunizieren, denk dran, das hat dann Auswirkungen auf dich. Stichwort 
Innenwelt und Aussenwelt.


Ralf X. schrieb:
> Da ist es an sich klar, dass Du da direkten Kontakt mit Dieter hast.

Welchen Dieter? Was für "direkter Kontakt"? Hast du Fantasien?

von Ein T. (ein_typ)


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Christoph M. schrieb:
> Ich mache dazu bisweilen ein kleines Experiment: Ich frage die Leute,
> wie viel die Leute im Monat für ihren Strom bezahlen.
> Das witzige: sie können keine Angaben machen und wissen es nicht. Wenn
> der Strompreis für die Leute wirklich ein Problem wäre, wüsten sie ganz
> genau, was sie zahlen. Da sie es aber nicht wissen, würde ich die
> Meinungen zum Strompreis als "indoktriniertes Scheinproblem" bezeichnen.

Ich kann Dir aktuell haargenau sagen, was ich zahle: Grundpreis 8,00 
Euro im Monat, 32,18 ct/kWh Arbeitspreis. Das weiß ich so genau, weil 
ich erst vor ein paar Tagen die Rechnung meines Stromversorgers erhalten 
und natürlich gelesen habe. Meine Nachbarn in den Niederlanden, gerade 
einmal 10 Kilometer von hier entfernt, zahlen laut Statistischem 
Bundesamt 23 ct/kWh [1].

Dieses Wissen ärgert mich dann kurz und ich weiß es noch, weil ich mich 
noch immer ärgere. Aber ich weiß: in drei oder vier Wochen werde ich 
dieses Wissen verdrängt haben -- aus purem Selbstschutz. Insofern 
bezweifle ich, daß Deine Umfrage wirklich sinnvolle Ergebnisse 
hervorbringt.

[1] 
https://www.destatis.de/Europa/DE/Thema/GreenDeal/_Grafik/strompreise.html

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Nick schrieb:
> Hast du Fantasien?

Er fühlt sich von Personen, die nicht der HH-Mainstreamansichten sind 
ganz einfach nur verfolgt. Das ist der sogenannte Rudelmodus oder 
Herdentrieb geschuldet.

Ein T. schrieb:
> Aber ich weiß: in drei oder vier Wochen werde ich
> dieses Wissen verdrängt haben -- aus purem Selbstschutz.

Verdrängt um nicht aus dem Rudel oder Herde auf Grund einer 
Meinungsabweichung bedrängt oder sogar herausgedrängt zu werden, dürfte 
da der Grund für den "Selbstschutz" sein.

Das fällt allerdings alles, wenn hier die großen Schließungen der Firmen 
erst richtig los gehen. Interessant wird es, ob zuerst die 
Sozialleistungen gekürzt werden oder die Hilfen für die angegriffenen 
EU-Nachbarstaaten eingestellt werden plus radikale Kürzung der 
Verteidigung.

von Norbert (der_norbert)


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Christoph M. schrieb:
> Ich mache dazu bisweilen ein kleines Experiment: Ich frage die Leute,
> wie viel die Leute im Monat für ihren Strom bezahlen.
> Das witzige: sie können keine Angaben machen und wissen es nicht. Wenn
> der Strompreis für die Leute wirklich ein Problem wäre, wüsten sie ganz
> genau, was sie zahlen. Da sie es aber nicht wissen, würde ich die
> Meinungen zum Strompreis als "indoktriniertes Scheinproblem" bezeichnen.

Das ist aber ein grober Fehlschluss.
Wenn diese Leute jeden Tag einen Betrag manuell bezahlen müssten, etwa 
so wie beim Kauf von Lebensmitteln, dann sähe es schon völlig anders 
aus.

Wenn am Backofen nicht nur 180° stünde, sondern zusätzlich ein 
Cent-Zähler laufen würde und der Kuchen schon allein um 70ct an 
Energiekosten teurer würde, dann sähe es schon völlig anders aus.

Es ist eine Frage der Sichtbarkeit.

: Bearbeitet durch User
von Christoph M. (mchris)


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Ein T. schrieb:
> Ich kann Dir aktuell haargenau sagen, was ich zahle: Grundpreis 8,00
> Euro im Monat, 32,18 ct/kWh Arbeitspreis. Das weiß ich so genau, weil
> ich erst vor ein paar Tagen die Rechnung meines Stromversorgers erhalten
> und natürlich gelesen habe.

Und .. wieviel Prozent deiner monatlichen Ausgaben gehen für die 
Stromkosten drauf?

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Wobei hier noch mal aufzugreifen ist, dass die Nebenkriegsschauplätze 
von einigen hier nur begonnen wurden um von den Klarstellungen der 
Ursachen des Blackouts abzulenken. Desweiteren die Diskussion, was an 
Maßnahmen möglich wäre die Situation zu verbessern, fällt auch darunter.

Der Blackout wurde eindeutig durch die Einspeisungen der regenerativen 
Energieerzeuger verursacht.

In dem Abschlussbericht wurde sich nicht getraut, das direkt so zu 
schreiben und wurde wirklich schön verklausuliert formuliert. Es ist 
schön zu sehen, wie dort politisch korrektes Framing genutzt wurde. 
Übrigens die KI mit LLM kann bei Berichten bereits schon sehr gut helfen 
alles so umzuformulieren.

Aber der nächste Blackout kommt bestimmt, wenn es die Ökolobby weiterhin 
schafft die Einwendungen der Netzbetreiber niederzureden und daher die
Maßnahmen, die natürlich auch Geld kosten, weiterhin nicht realisiert 
werden.

Dazu gehören zum Beispiel verschieden Speicher, wie Akkubänke, 
E-Kohlenstoffeprodukte, neue und weiche Netzstabilisierungsregelungen 
für Wechselrichter, Fernsteuerungen - auch Internetunabhängig, usw.

von Bernd K. (bernd_k97)


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Ein T. schrieb:
> [1]
> https://www.destatis.de/Europa/DE/Thema/GreenDeal/_Grafik/strompreise.html

UK wäre Platz Nr. 2 mit 37cent/kWh, wobei es bei denen wohl langfristig 
abwärts gehen wird, wenn die Stromtrassen zu der Offshore-Wind bezahlt 
sind. Jetzt wo PV Rentabel ist, wird dort auch kräftig zugebaut - 
nicht weil man es den Deutschen nachmachen will -

Ich stelle übrigens seit der Stilllegung meines Stromanschlusses keine 
Gefahr mehr für die Netzstabilität dar. Die 100€ Grundgebühr investiere 
ich lieber in die Wartung meines 
https://www.bhkw-forum.de/diskussion/thread/8264-bericht-zu-billig-eigenbau-800w-gas-bhkw/ 
. Zusammen mit meinem Beitrag "DIY 10kW/20kWh eta=99% Insel ESS Projektvorstellung" 
benötige ich kein Netz mehr. Stromüberschüsse im Sommer gehen an die 
Nachbarn, die sich freuen.
(Gegen Netz-Überspannung muss ich mich auch nicht mehr versichern)

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Norbert schrieb:
> Wenn am Backofen nicht nur 180° stünde, sondern zusätzlich ein
> Cent-Zähler laufen würde und der Kuchen schon allein um 70ct an
> Energiekosten teurer würde, dann sähe es schon völlig anders aus.

Wenn alle Verbraucher mit digitalem Stromzähler im 15min-Takt 
ausgerüstet sind, wird ein neues Abrechnungssystem kommen. Jeder 
Virtelstundenwert wird mit dem aktuellen Angebot an regenerativen 
Energien aufsummiert. Wessen Stromverbrauch antizyklisch zum 
regenerativen Stromangebot verläuft, wird unter die 65% regenerativen 
Anteile kommen und wird eine entsprechende Nachforderung 
(Ordnungswidrigkeitsstrafe) als Rechnung bekommen.

Die Rechenzentren sind bereits jetzt schon davon betroffen:

Der Strombedarf von Rechenzentren muss laut DENEFF bis zum 31. Dezember 
2025 zu 75% durch erneuerbare Energien oder CO2-neutrale Energie gedeckt 
sein.

Hier stehen die Vorschriften kurz zusammengefaßt:
https://consulting.tuv.com/aktuelles/datacenter/enefg-im-rechenzentrum

Wenn das nicht zu schaffen sein sollte, dann gibt es bei uns halt keine 
großen Rechenzentren und auch keine entsprechenden KI.
https://aluscreen.de/de/blog/2025/m%C3%BCnchen-baut-ki-zukunft-%E2%80%93-mit-%C3%B6kostrom,-der-nicht-existiert.html

Buchungstechnisch wird das so gelöst, dass der Nicht-Ökostrom auf das 
Konto der privaten Haushalte gebucht wird. Wenn also 6TWh im Jahr 
verbraucht wurden, davon 4TWh regenerativ erzeugt wurden und 2 TWh die 
Rechenzentren zu 100% regenerativ erhahlten haben, dann bleiben 4TWh 
übrig und die anderen Verbaucher bekommen dann nicht 33% fossilen, 
sondern 50% fossilen Strom auf die Rechnung geschrieben.

Analog dazu wird dann mit 15min Verbrauchswerten verfahren werden.

von Nick (b620ys)


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Christoph M. schrieb:
> Und .. wieviel Prozent deiner monatlichen Ausgaben gehen für die
> Stromkosten drauf?

Direkte Kosten oder auch indirekte?

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Norbert schrieb:
> Wenn am Backofen nicht nur 180° stünde, sondern zusätzlich ein
> Cent-Zähler laufen würde und der Kuchen schon allein um 70ct an
> Energiekosten teurer würde, dann sähe es schon völlig anders aus.
>
> Es ist eine Frage der Sichtbarkeit.

Nein. Es ist eine Frage der Häufigkeit. Ich backe eben nicht täglich 
Kuchen und der Trockner läuft auch eher selten. Und genau mit dieser 
Einstellung haben wir unseren Strombedarf seit 2011 mehr als halbiert. 
Es sind die 24/7-Verbraucher, die die Rechnung fett machen, nicht der 
Herd. DAS sollte man den Leuten sichtbar machen.

mchris hat da schon Recht: für den normalen Verbraucher sind die 
Stromkosten Peanuts. Ich zahle hier für das nächste Jahr 25ct/kWh, läge 
also bei der (veralteten) Statistik zwischen Polen und Lettland. Bei um 
die 1500 kWh/Jahr und 14 Euro Grundgebühr kann sich jeder ausrechnen, 
welche gewaltigen Kosten da jeden Monat auflaufen. Dass mein 
französischer Nachbar trotz massiver staatlicher Subventionen mehr 
zahlt, ist nur eine Randnotiz. Dafür verdient er auch weniger ;-)

Bei den ganzen Statistiken darf man auch nicht vergessen: DE war 
strommäßig schon immer ein Hochpreisland und auch 2000 mit 14ct im 
oberen Viertel des europäischen Vergleichs zu finden. Und damals waren 
die Erzeugeroligopole auch die Bösen. Jetzt, wo jeder Energie erzeugen 
und einspeisen darf, ist es auch wieder nicht recht und man möchte 
wieder zurück. Nur die Konzerne nicht ;-)

von G. K. (zumsel)


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Dieter D. schrieb:

> Übrigens die KI mit LLM kann bei Berichten bereits schon sehr gut helfen
> alles so umzuformulieren.

https://www.derstandard.de/story/3000000316864/schon-10-minuten-mit-einem-ki-chatbot-reduzieren-unsere-denkleistung

Alleine deine Formulierung "Die KI" bestätigt diesen Artikel.

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