Chris D. schrieb: > Und was passiert eigentlich bei unzureichenden Vorschriften? Kennst Du > ja selber von Prototypen - da muss man gerne nochmal etwas ändern, weil > es nicht wie geplant funktioniert. Ein AKW ist kein Prototyp, der in einer Hinterhofklitsche von Fricklern zusammengebastelt wird. Ebensowenig wie ein Flugzeug und Medizintechnik. > Und AKWs sind Prototypen, weil man > bei jedem neuen Typ nicht weiß, wie er sich in 40 Jahren verhält. Nichts als Ausreden und Ablenkung! Es war nicht das Alter des AKWs, welches zum Unfall führte! > Danach > gibt es dann wieder andere komplette Neubauten. Auch falsch! Man bleibt schon so weit wie möglich an bewährten Prinzipien. Macht man ÜBERALL so! Und es ist auch nicht so, daß JEDES AKW ein neuer Typ ist! Das ist nur mal wieder die übliche Panikmache und Propaganda! > Spielt aber letztendlich auch alles keine Rolle mehr. In der Tat. > Die Kernkraft ist tot weil die Dinger nicht wirtschaftlich betreibbar > sind. Schon wieder falsch. Kein einziger Betreiber hat Konkurs angemeldet. Sie wurden in einer linkspopulistischen, hsystrischen Reaktion auf den Reaktorunfall in Folge das Tsunamis in Japan per Gesetz stillgelegt! Außerhalb Deutschlands wurde weder ein Atomausstieg beschlossen geschweige den umgesetzt. Ob die Dinger nun die totale Cashcow oder Milliardengrab sind, kann man so allgmein nicht sagen. Fakt ist, es laufen noch hunderte Reaktoren und werden es auch noch Jahrzehnte tun. Deine Aussage ist vom gleichen Propagandakaliber wie "Die 16.000 Toten der Atomkatastrophe von Fukishima.", die immer wieder gern von linksgrünen Kreisen rausposaunt wird. Es ist eine glatte Lüge. Es gab nicht einen einzigen Toten durch den Reaktorunfall, es waren ALLES Opfer des Tsunamis, die wurden von der Flutwelle ertränkt! > Die Erneuerbaren machen sie mit immer weiter fallenden > Gestehungskosten schlicht platt. Jaja, und weiter geht das Märchen. Mal sehen was passiert, wenn die bösen, alten Kraftwerke mal WIRKLICH weg sind. wir drehen uns schon seit Jahrem mit dem Thema im Kreis. Viele GWp (PEAK!) an Wind und Solar stehen ohne ausreichend Speicher oder Backup NACKT da! Und täglich güßt das Murmletier . . . . 06:00 PIEEEEEEP, PIEEEEEEP, PIEEEEEEP, > Selbst wenn ich einen kompletten Monat > im Jahr mit teurem Gas aushelfen muss: das geht gemittelt einfach unter. Und ist damit falsch! Denn der Mittelwert REICHT NICHT! Versuch mal 1h im Jahr die Luft anzuhalten. Im Mittel hast du immer noch 99.98888% geatmet . . . > Man muss sich nur mal die garantierten Vergütungen aller KKW-Neubauten > anschauen. Und die der Wind- und Solarparks sowie der E-Mobile . . . > Selbst die bisher nur GEPLANTEN haben schon nicht mehr > marktfähige Gestehungskosten (siehe bspw. Polen). Also: selbst > schöngerechnet funktioniert es einfach nicht. So wie bei den Erneuerbaren ;-) Warum jammern denn plötzlich alle, daß die GARANTIRTE Einspeisevergütung wegfallen soll? Biogas funktioniert ohne Subvention praktisch auch kaum. Alles nur Selbstbetrug.
(prx) A. K. schrieb: >> Harrisburg 1979 war für die Umwelt komplett harmlos > > Nicht ganz komplett. > https://de.wikipedia.org/wiki/Reaktorunfall_im_Kernkraftwerk_Three_Mile_Island#Venting_in_die_Umgebung Ja, nicht schön aber keiner wurde dadurch geschädigt, im Vergleich zu den Massen an anderen Schadstoffen und Abgasen, die so rausgeblasen werden. https://www.youtube.com/watch?v=kb75NS3vBB0 https://www.youtube.com/watch?v=AALvz5RBEZM https://www.youtube.com/watch?v=d0SCf0rxX4E Drei Video zum Thema Three Miles Island. Die klingen ganz brauchbar und auch seriös. Man hatte Glück, es hat nur den Reaktor geschrottet. Und man konnte wichtige Lektionen lernen, hat man auch, weltweit. Naja, außer in der SU . . .
Falk B. schrieb: > Schon wieder falsch. Kein einziger Betreiber hat Konkurs angemeldet. Sie > wurden in einer linkspopulistischen, hsystrischen Reaktion auf den > Reaktorunfall in Folge das Tsunamis in Japan per Gesetz stillgelegt! Klar hat kein Betreiber Konkurs angemeldet. Die wurden ja auch fürstlich entschädigt. Und haben sich für ein Taschengeld aus den Ewigkeitskosten freigekauft. Auch das dürfen jetzt wir Steuerzahler übernehmen. Die "linkspopulistischen, hsystrischen Reaktion" kam aber von einer "bürgerlich und eher rechten" Regierung.
Falk B. schrieb: > Man hatte Glück Da hast du mal recht. Man hatte unverschämtes Glück dass es nicht zu einer Katatrophe kam!
Falk B. schrieb: > Man bleibt schon so weit wie möglich an bewährten Prinzipien. Weshalb beispielsweise die Dual-Fluiden bisher Wolkenkuckucksheime blieben.
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Udo S. schrieb: > > Da hast du mal recht. Man hatte unverschämtes Glück dass es nicht zu > einer Katatrophe kam! Das hat man beim Autofahren jeden Tag...
Falk B. schrieb: > Chris D. schrieb: >> Die Kernkraft ist tot weil die Dinger nicht wirtschaftlich betreibbar >> sind. > > Schon wieder falsch. Kein einziger Betreiber hat Konkurs angemeldet. Sie > wurden in einer linkspopulistischen, hsystrischen Reaktion auf den > Reaktorunfall in Folge das Tsunamis in Japan per Gesetz stillgelegt! > Außerhalb Deutschlands wurde weder ein Atomausstieg beschlossen > geschweige den umgesetzt. Ob die Dinger nun die totale Cashcow oder > Milliardengrab sind, kann man so allgmein nicht sagen. Fakt ist, es > laufen noch hunderte Reaktoren und werden es auch noch Jahrzehnte tun. Die deutschen Anlagen sind seinerzeit aber massiv subventioniert worden. Zum einen bei der Errichtung, um die "neue Technologie" zu fördern. Dafür hatten wir sogar mal einen Atomminister. Zum Anderen im Betrieb, weil der Staat die Kosten für die Haftpflichtversicherung für den Havariefall sowie die Abfallentsorgung übernommen hat. Heutzutage müssten die Betreiber das selber tragen. Und damit ist die Wirtschaftlichkeit dahin. Und kein Unternehmen hat Bock auf Invest. Heutzutage ist man lieber in der Anschaffung billig und im Betrieb teuer.
Soul E. schrieb: > Und damit ist die > Wirtschaftlichkeit dahin. Kann man so allgemein nicht sagen. Du kennst nicht die echten Zahlen, weder in Deutschland noch im Rest der Welt. > Und kein Unternehmen hat Bock auf Invest. Heutzutage ist man lieber in > der Anschaffung billig und im Betrieb teuer. Super, so funktioniert Wirtschaft! ;-)
Udo S. schrieb: > Die "linkspopulistischen, hsystrischen Reaktion" kam aber von einer > "bürgerlich und eher rechten" Regierung. In der Tat "bürgerlich und eher rechten" Regierung. Die war es damals schon nicht mehr, heute schon dreimal nicht.
Beitrag #8036773 wurde vom Autor gelöscht.
Falk B. schrieb: > (prx) A. K. schrieb: >>> Harrisburg 1979 war für die Umwelt komplett harmlos >> >> Nicht ganz komplett. >> > https://de.wikipedia.org/wiki/Reaktorunfall_im_Kernkraftwerk_Three_Mile_Island#Venting_in_die_Umgebung > > Ja, nicht schön aber keiner wurde dadurch geschädigt, im Vergleich zu > den Massen an anderen Schadstoffen und Abgasen, die so rausgeblasen > werden. Du laberst wie ein Politiker.
Das schaffst auch nur du, den Molkezug als linksgrünversiffte Aktion hinzustellen. :) https://www.spiegel.de/geschichte/tschernobyl-die-reise-des-verstrahlten-molkepulvers-a-1089233.html
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(prx) A. K. schrieb: > Das schaffst auch nur du, den Molkezug als linksgrünversiffte > Panikaktion hinzustellen. :) Das hatten wir auch schon mal und hat mit dem Atomausstieg direkt gar nichts zu tun, denn zwischen 1986 (Tschernobyl, Molkezug) und dem endgültigen Atomausstiegsbeschluß (Fukushima, 2011) liegen satte 25 Jahre . . . . Da ist selbst die beste Molke zum überreifen, versteinerten Käse geworden. ;-)
Für alle AKW-Hysteriker https://youtu.be/0EBTn_3DBYo?si=ogRJrHvKTVlzAdEP Ja, künstlerisch sicher ansehnlich, hörenswert und regt zum Denken an. Oder doch nicht? Eher zum Angst haben und NICHT Denken! https://de.wikipedia.org/wiki/Sapere_aude
Falk B. schrieb: > Für alle AKW-Hysteriker > > https://youtu.be/0EBTn_3DBYo?si=ogRJrHvKTVlzAdEP Du hast mitbekommen das Kraftwerk den Text von diesem Lied geändert hat?
Falk B. schrieb: > Chris D. schrieb: >> Und was passiert eigentlich bei unzureichenden Vorschriften? Kennst Du >> ja selber von Prototypen - da muss man gerne nochmal etwas ändern, weil >> es nicht wie geplant funktioniert. > > Ein AKW ist kein Prototyp, der in einer Hinterhofklitsche von Fricklern > zusammengebastelt wird. Ebensowenig wie ein Flugzeug und Medizintechnik. > >> Und AKWs sind Prototypen, weil man >> bei jedem neuen Typ nicht weiß, wie er sich in 40 Jahren verhält. > > Nichts als Ausreden und Ablenkung! Es war nicht das Alter des AKWs, > welches zum Unfall führte! Das macht es nur noch schlimmer: Failure by Design! Und ich denke, dass da durchaus schlaue Ingenieure geplant haben. Bei Prototypen besteht immer die Gefahr, dass man entscheidende Schwachstellen übersieht. Genau deswegen gibt es Prototypen, Nullserie und irgendwann dann die richtige Serie. Nur bei AKW meint man sich so etwas sparen zu können. Mit den entsprechenden Effekten. >> Die Kernkraft ist tot weil die Dinger nicht wirtschaftlich betreibbar >> sind. > > Schon wieder falsch. Kein einziger Betreiber hat Konkurs angemeldet. Die wurden ja auch entschädigt. Aber mir ging es um die Neubauten. > Sie wurden in einer linkspopulistischen, hsystrischen Reaktion auf den > Reaktorunfall in Folge das Tsunamis in Japan per Gesetz stillgelegt! Sehe ich auch so. Und? Ist doch Schnee von gestern? Interessiert niemanden mehr. Der Drops ist gelutscht und in Deutschland gab es 2025 so zuverlässig elektrische Energie wie sonst nur noch in Südkorea. Das ewige Murmeltier ist eher die Mär vom Blackout durch "Zappelstrom", die uns seit über zwanzig Jahren erzählt wird . Nächstes Jahr, da kommt er aber ganz bestimmt. Hört man in interessierten Kreisen. > Außerhalb Deutschlands wurde weder ein Atomausstieg beschlossen > geschweige den umgesetzt. Das muss auch keiner. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Es gibt praktisch keine Neubauten mehr - und die, die es gibt und geplant sind, sind komplett unwirtschaftlich und reißen die Erbauer oft genug in die (Fast-)Insolvenz. Ich hatte das weiter oben mal etwas detaillierter aufgedröselt. Derselbe Quatsch wird jetzt mit SMRs probiert. > Ob die Dinger nun die totale Cashcow oder > Milliardengrab sind, kann man so allgmein nicht sagen. Doch, das kann man bei den Neubauten schon jetzt sagen. Einfach mal gucken, wieviel der Staat da an Garantien vergeben muss, damit überhaupt einer baut. Und die garantierten Abnahmepreise - bereits vor Fertigstellung ist klar: am freien Markt haben die nicht den Hauch einer Chance. > Fakt ist, es > laufen noch hunderte Reaktoren und werden es auch noch Jahrzehnte tun. Jepp - aber eben stark fallend. Und Neubauten sucht man eher mit der Lupe. >> Die Erneuerbaren machen sie mit immer weiter fallenden >> Gestehungskosten schlicht platt. > > Jaja, und weiter geht das Märchen. Mal sehen was passiert, wenn die > bösen, alten Kraftwerke mal WIRKLICH weg sind. Du weisst, was bei Abschaltung der drei restlichen AKWs im April 2023 geschah? Genau: nichts. Die Kapazitäten wurden quasi sofort durch Erneuerbare ersetzt. > wir drehen uns schon seit > Jahrem mit dem Thema im Kreis. Viele GWp (PEAK!) an Wind und Solar > stehen ohne ausreichend Speicher oder Backup NACKT da! Und seit Jahren sagen Dir alle, dass es Backups gibt (zuerst Erdgas, später H2). Wir haben entsprechende Gaskraftwerke (und bauen weiter zu), wir haben die Speicher. Und sicherlich dann auch mal H2. >> Selbst wenn ich einen kompletten Monat >> im Jahr mit teurem Gas aushelfen muss: das geht gemittelt einfach unter. > > Und ist damit falsch! Denn der Mittelwert REICHT NICHT! Versuch mal 1h > im Jahr die Luft anzuhalten. Im Mittel hast du immer noch 99.98888% > geatmet . . . Selbstverständlich reicht der Mittelwert. Liest Du eigentlich nicht, was ich schreibe? Wenn ich elf Monate im Jahr für 7ct/kWh Strom beziehe und einen Monat für 50ct, dann ist das eben deutlich günstiger als das ganze Jahr über 13ct zu zahlen. Da fällt die Entscheidung gegen AKW-Strom leicht. Das haben unsere Konzerne auch schon lange erkannt und die rechnen sehr genau. Strom aus neuen AKWs ist marktwirtschaftlich schon länger nicht mehr verwertbar. >> Man muss sich nur mal die garantierten Vergütungen aller KKW-Neubauten >> anschauen. > > Und die der Wind- und Solarparks sowie der E-Mobile . . . Eben. Und dann sieht man: Oh, die Vergütungen für AKWs liegen beim zwei- bis dreifachen der Erneuerbaren ... >> Selbst die bisher nur GEPLANTEN haben schon nicht mehr >> marktfähige Gestehungskosten (siehe bspw. Polen). Also: selbst >> schöngerechnet funktioniert es einfach nicht. > > So wie bei den Erneuerbaren ;-) Neee, die prognostizierten Kosten für Wind- und Solarenergieparks passen zu den späteren Kosten - ganz im Gegensatz zu den AKW-Neubauten. > Warum jammern denn plötzlich alle, daß die GARANTIRTE Einspeisevergütung > wegfallen soll? Biogas funktioniert ohne Subvention praktisch auch kaum. > Alles nur Selbstbetrug. Klar jammern sie. Das sind Unternehmer, Falk! <:-) Und trotzdem bauen sie weiter und immer größer - was sagt uns das? Genau: die Dinger rechnen sich - sowohl privat wie auch kommerziell. Die Anzahl der Anträge ist in den letzten Jahren kräftig angestiegen. Und im Gegensatz dazu winken selbst die großen Player dieser Republik bei neuen AKWs dankend ab - und zwar aus wirtschaftlichen Gründen. Schau Dir die Zahlen einfach mal an. Da bleibt nur ein Schluss: die Kernkraft stirbt - schon rein ökonomisch.
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G. K. schrieb: >> https://youtu.be/0EBTn_3DBYo?si=ogRJrHvKTVlzAdEP > > Du hast mitbekommen das Kraftwerk den Text von diesem Lied geändert hat? Nö, warum auch?
Chris D. schrieb: > und in Deutschland gab es 2025 so zuverlässig elektrische > Energie wie sonst nur noch in Südkorea. Wobei Südkorea gerade eine Energiekrise hat. Zu abhängig vom Öl. "Es sei nun der Zeitpunkt gekommen, „grundlegende Veränderungen im südkoreanischen Wirtschaftssystem vorzunehmen“, räumte Präsident Lee Jae Myung am Ende der Woche ein. Der Krieg im Nahen Osten bedrohe die Wirtschaft des Landes erheblich, und die derzeitige Krise müsse man daher auch als Chance begreifen." https://taz.de/Energiekrise-in-Suedkorea/!6165789/
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Chris D. schrieb: > Das macht es nur noch schlimmer: Failure by Design! Und ich denke, dass > da durchaus schlaue Ingenieure geplant haben. Was für ein Unsinn! >> Schon wieder falsch. Kein einziger Betreiber hat Konkurs angemeldet. > > Die wurden ja auch entschädigt. Aber mir ging es um die Neubauten. Du hast aber was ganz anderes geschrieben! Du lenkst schon wieder ab! Oder schreibt ChatGPT für dich? >> Sie wurden in einer linkspopulistischen, hsystrischen Reaktion auf den >> Reaktorunfall in Folge das Tsunamis in Japan per Gesetz stillgelegt! > > Sehe ich auch so. Hast du aber nicht geschrieben! > Und? Ist doch Schnee von gestern? Interessiert niemanden mehr. Aha. Dann sollte man als die Geschichte allgemein vergessen. Vergangen ist Vergangen, Schwamm drüber. Ob das so eine gute Idee ist? > Der Drops > ist gelutscht und in Deutschland gab es 2025 so zuverlässig elektrische > Energie wie sonst nur noch in Südkorea. Zu welchem Preis? Wer lieferte die Stabilität und Sicherheit? Die Solar- und Windanlagen war es mal sicher nicht . . . > Das ewige Murmeltier ist eher die Mär vom Blackout durch "Zappelstrom", Das meinte ich gar nicht, sonder unsere immer wieder gleiche, egentlich sinnlose Diskussion. Es ist von allen Seiten schon alles gesagt und wird immer wieder nur Wiederholt, allen voran der Unsinn. > die uns seit über zwanzig Jahren erzählt wird . Nächstes Jahr, da kommt > er aber ganz bestimmt. Hört man in interessierten Kreisen. Spanien hat das mal probiert. Stimmt, ein Netz kann kollabieren, wenn man fast 100% Wind + Solar am Start hat. Sie hatten mehr Glück als der Berliner Stadteil, es war Sommer und das Netz in gut 24h wieder voll oben. Und die Spanier sind damit entspannter umgegangen als es die Deutschen je könnten, auch im Sommer. Sowas will man trotzdem nicht haben. >> Ob die Dinger nun die totale Cashcow oder >> Milliardengrab sind, kann man so allgmein nicht sagen. > > Doch, das kann man bei den Neubauten schon jetzt sagen. Einfach mal > gucken, wieviel der Staat da an Garantien vergeben muss, damit überhaupt > einer baut. Und die garantierten Abnahmepreise - bereits vor > Fertigstellung ist klar: am freien Markt haben die nicht den Hauch einer > Chancen. So wie Wind- und Solarstrom ;-) >> Fakt ist, es >> laufen noch hunderte Reaktoren und werden es auch noch Jahrzehnte tun. > > Jepp - aber eben stark fallend. Und Neubauten sucht man eher mit der > Lupe. Setz mal die Brille auf, es sind um die 50 weltweit noch im Bau bzw. geplant. > Du weisst, was bei Abschaltung der drei restlichen AKWs im April 2023 > geschah? Genau: nichts. Die Kapazitäten wurden quasi sofort durch > Erneuerbare ersetzt. Keine Sekunde. Schon gar nicht nachts oder bei Windstille! Die sonstigen Reserven haben das aufgefangen! >> wir drehen uns schon seit >> Jahrem mit dem Thema im Kreis. Viele GWp (PEAK!) an Wind und Solar >> stehen ohne ausreichend Speicher oder Backup NACKT da! > > Und seit Jahren sagen Dir alle, dass es Backups gibt (zuerst Erdgas, > später H2). Wir haben entsprechende Gaskraftwerke (und bauen weiter zu), > wir haben die Speicher. Und sicherlich dann auch mal H2. Mann O Mann, daß DU so verpeilt bist, ist schon irgendwie erschreckend. >> Und ist damit falsch! Denn der Mittelwert REICHT NICHT! Versuch mal 1h >> im Jahr die Luft anzuhalten. Im Mittel hast du immer noch 99.98888% >> geatmet . . . > > Selbstverständlich reicht der Mittelwert. Liest Du eigentlich nicht, was > ich schreibe? OK. EOD. Ich hab mich unsinnigerweise mal wieder zu der Diskussion hinreißen lassen, die eigentlich vor Jahren schon beendet wurde. Lebe weiter in deinem grünen Traumland, die Reserven weren noch viele Jahre reichen und die Illusion der erfolgreichen Energiewende aufrecht erhalten. Sweet dreams.
Hier mal wieder Propaganda der üblichen Verdächtigen, GANZ aktuell zum Thema dieser Diskussion https://www.zdf.de/play/dokus/terra-x-harald-lesch-102/blackout-wie-sicher-ist-unsere-stromversorgung-102 Hier der Kommentar dazu https://www.youtube.com/watch?v=9ysiLKo2V98 Urteilen Sie selbst.
Falk B. schrieb: > Außerhalb Deutschlands wurde weder ein Atomausstieg beschlossen > geschweige den umgesetzt. Du hast Italien, Österreich und Taiwan übersehen, warum betrügst du dich permanent selbst?
Spanien wiederum folgt Deutschland in dem Sinn nach, indem man vielleicht aus dem bereits angekündigten Ausstieg aussteigen will. Während Italien darüber diskutiert, ob man auf dem längst vollzogenen Ausstieg aussteigen will. Bis zum nächsten Regierungswechsel oder ernsten Problem, dann dreht das wieder. Auf solcher Basis ist eine privatwirtschaftliche Kalkulation natürlich unmöglich.
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Falk B. schrieb: > Nicht, wenn man sich an die Vorschriften hält. Vorschlag der voll im Trend liegt: Das Personal durch KI ersetzen. :-) Chris D. schrieb: > Und trotzdem bauen sie weiter und immer größer - was sagt uns das? > Genau: die Dinger rechnen sich - sowohl privat wie auch kommerziell. Die > Anzahl der Anträge ist in den letzten Jahren kräftig angestiegen. Je mehr von den nicht bedarfsgerechten Energiequellen installiert werden, um so mehr sinken die damit erzielbaren Preise. Sind ja jetzt schon oft genug negativ. Mal den Sommer abwarten. Sie rentieren sich nicht mehr, denn das mit dem Tag und der Nacht gilt Deutschlandweit. Beim Wind ist es nicht gar so deutlich. Wobei man schon Abschattungseffekte durch Windparks beobachten kann. Die reichen größenordnungsmässig 60 km weit. Das bezieht sich jetzt auf die Meeresströmung und nicht auf den Wind selbst: https://www.erneuerbareenergien.de/technologie/offshore-wind/offshore-wake-effekte-treten-auch-unter-wasser-auf
Falk B. schrieb: > https://www.youtube.com/watch?v=9ysiLKo2V98 Muß man sich nicht antun. Die übliche Panikmache: https://www.cleanthinking.de/outdoor-chiemgau-angst-narrativ-zerschellt/
Rick schrieb: > Muß man sich nicht antun. Volle Zustimmung. Aber es zeigt auch dass die große Rotte der VTs in wenigen Minuten zig Unwahrheiten hinrotzt, es aber Stunden bräuchte um angemessen darauf zu antworten und all das zu widerlegen. Und dieses Ungleichgewicht wird jetzt noch in zunehmendem Maße künstlich weiter befeuert.
Wenn es jemanden interessiert https://www.youtube.com/watch?v=cL9PsCLJpAA Der Kanal ist IMO recht gut und soweit ich es beurteilen kann auch recht objektiv. 14:20 "So began a media frenzy that made the tree mile island accident one of the most reported stories of the decade and what has to be the worst PR desasters of all time." Es gab wenige Jahre danach eine Film, der auf der Geschichte aufbaut. Ich hab ihn nur zur Hälfte gesehen, war mir zu langweilig, auch wenn Jane Fonda mitspielte. Da schau ich lieber den elektrischen Reiter (logo, bin ja E-Techniker) ;-) https://youtu.be/q-D-5wNUqVQ?si=KtcFmj8HRaeyx15Z
Rick schrieb: > Falk B. schrieb: >> https://www.youtube.com/watch?v=9ysiLKo2V98 > Muß man sich nicht antun. Die übliche Panikmache: > https://www.cleanthinking.de/outdoor-chiemgau-angst-narrativ-zerschellt/ Ist das nicht der durchgeknallte Prepper, der sein Geld damit verdient es anderen Preppern aus der Tasche zu ziehen, in Verbund mit dem dubiosen Edelmetallhandel. Man brächte 2 Stunden um die alternativen Fakten, die der Kerl in 5 Minuten raushaut zu widerlegen. Diskussion völlig sinnlos. Das eigentlich witzige ist. Wenn er wirklich ein Prepper ist, dann müsste er Solarenergie und Speicher als das non plus ulta verkaufen. Schließlich ist es die einzige Möglichkeit für einen Privatmensch seine Stromversorgung wenigstens halbwegs autark zu bekommen und damit unabhängig zu sein.
Falk B. schrieb: > Es gab wenige Jahre danach eine Film, der auf der Geschichte aufbaut. umgekehrt: https://de.wikipedia.org/wiki/Das_China-Syndrom Zwölf Tage nach dem Kinostart des Films kam es zu einem schweren Reaktorunfall im Kernkraftwerk Three Mile Island...
Nick schrieb: > Das bezieht sich jetzt auf die Meeresströmung und nicht auf den Wind > selbst: > https://www.erneuerbareenergien.de/technologie/offshore-wind/offshore-wake-effekte-treten-auch-unter-wasser-auf Das ist natürlich viel schlimmer als das bischen Erderwärmung, das Abschmelzen der Polkappen und Gletscher, das Auftauen der Permafrostgebiete, Erwärmung der Meere, und dadurch Verringerung des Sauerstoffgehalts des Wassers, Versauerung der Meere usw usf. Nick, so langsam machst du Dieter echt Konkurrenz. Vielleicht noch was zur Abedoverschlechterung durch Solarmodule?
Falk B. schrieb: > Wenn es jemanden interessiert Was soll das jetzt werden, "Flood the Zone with Shit"?
Udo S. schrieb: > Nick, so langsam machst du Dieter echt Konkurrenz. > Vielleicht noch was zur Abedoverschlechterung durch Solarmodule? Die Kälteglocken durch Wärmepumpen fehlen noch.
Udo S. schrieb: > Das eigentlich witzige ist. Wenn er wirklich ein Prepper ist, dann > müsste er Solarenergie und Speicher als das non plus ulta verkaufen. Macht er doch, incl. Speicher. Das hättest du sogar selbst rausfinden können.
Udo S. schrieb: > Das ist natürlich viel schlimmer als das bischen Erderwärmung, Wo hab ich denn das schon wieder gesagt? Der Hinweis zielte darauf ab, dass man scheinbar meint, durch beliebig viele Windräder doch noch auf eine volle Abdeckung des Energiebedarfs zu kommen. Das ist nur eines der Argumente, warum das so nicht funktioniert/problematisch ist. Und ich bin mir ganz sicher, dass ich schon oft genug auf Batteriespeicher hingewiesen hab.
Clara schrieb: > Udo S. schrieb: >> >> Da hast du mal recht. Man hatte unverschämtes Glück dass es nicht zu >> einer Katatrophe kam! > > Das hat man beim Autofahren jeden Tag... Mit dem Unterschied, dass es Auto-Haftpflichtversicherungen gibt. KKW-Haftplichtversicherungen nicht, da der Schadensfall unbezahlbar wäre.
Christoph M. schrieb: > Clara schrieb: >> Udo S. schrieb: >>> >>> Da hast du mal recht. Man hatte unverschämtes Glück dass es nicht zu >>> einer Katatrophe kam! >> >> Das hat man beim Autofahren jeden Tag... > > Mit dem Unterschied, dass es Auto-Haftpflichtversicherungen gibt. > KKW-Haftplichtversicherungen nicht, da der Schadensfall unbezahlbar > wäre. Der Gebrauchtwagenhändler Christian Lindner dazu: Für Deutschland sei „die Kernenergie ohnehin keine Option“, sagte Lindner. „Manche träumen davon. Wo gibt es eine Bereitschaft für neue Anlagen? Wo gibt es private Betreiber? Wo gibt es privates Kapital? Wo gäbe es einen privaten Versicherer, der das Risiko der Kernenergie im Markt versichern würde? Das gelingt nur mit Staatshaftung“, sagte er. „Für einen Marktwirtschaftler ist das bereits ein Anzeichen, dass Kernenergie auch ordnungspolitisch nicht vertretbar ist.“ https://www.welt.de/politik/deutschland/article236074502/Christian-Lindner-sieht-fuer-Atomenergie-keine-Option-mehr.html
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G. K. schrieb: > für einen Marktwirtschaftler ist das bereits ein Anzeichen, dass > Kernenergie auch ordnungspolitisch nicht vertretbar ist. Vor allem, wenn man selber seine Hausaufgaben "als Marktwirtschaftler" nicht gemacht hat, ist man ordnungspolitisch nicht vertretbar. Oder anders gesagt: Wer unfähig ist, ein Unternehmen einigermaßen erfolgreich zu führen oder VWL_Zusammenhänge brauchbar einzuordnen - geht als Versager vor diesem Hintergrund in die Politik. Wir hatten mal einen Bundespräsidenten, der hatte wirklich Ahnung hinsichtlich wirtschaftlicher Zusammenhänge. Dafür war er aber "politisch" nicht so gut, und ist später leider etwas voreilig zurückgetreten.
Dieter D. schrieb: > Es wird von mir widersprochen, dass Gehen der Grossenergieverbraucher > als tragisch zu sehen, sondern als Verbesserung der Lage im Hinblick auf > Regenerative. Ich möchte darauf hinweisen, dass das Gehen der Grossenergieverbraucher das Problem der Großenergieverbraucher(GV) ja nicht aus der Welt schafft. Denn wenn GV im Hinblick auf die Regenrativen nicht so toll sind, ist das ja weltweit so.
Peter F. schrieb: > Dieter D. schrieb: >> Es wird von mir widersprochen, dass Gehen der Grossenergieverbraucher >> als tragisch zu sehen, sondern als Verbesserung der Lage im Hinblick auf >> Regenerative. > > Ich möchte darauf hinweisen, dass das Gehen der Grossenergieverbraucher > das Problem der Großenergieverbraucher(GV) ja nicht aus der Welt > schafft. Denn wenn GV im Hinblick auf die Regenrativen nicht so toll > sind, ist das ja weltweit so. Die gehen doch alle nach USA, gleich nachdem Trump die Regenerativen verboten hat.
Nicht nach Maine. "Maine set to be the first US state to pass moratorium on big data centers". Weitere dürften folgen, weil es die Strompreise für Normalbürger deutlich treibt. https://www.msn.com/en-us/news/us/maine-set-to-be-the-first-us-state-to-pass-moratorium-on-big-data-centers/ar-AA20VO6Z
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Falk B. schrieb: > Sie sind es. Die Unfälle, so schrecklich sie waren, sind bezogen auf die > Gesamtheit der Reaktoren und deren bisherige Laufzeit erträglich. > Es gibt jedes Jahr Millionen Tote im Straßenverkehr (weltweit), trotzdem > gibt es (noch) keine Massenhysterie bei der Benutzung von Autos. Bitte werte meine Aussagen nicht als Zustimmung zu Deiner, wie ich finde, ausgesprochen unkritischen Bewertung der Kernenergie. Aber ich finde, an dieser Stelle sollten wir uns vielleicht auch mal daran erinnern, daß im Kohlebergbau jedes Jahr "offiziell" circa 2.400 Menschen sterben. Andere Schätzungen gehen sogar von bis zu 12.000 Todesopfern aus, jedes Jahr.
Peter F. schrieb: > Ich möchte darauf hinweisen, dass das Gehen der Grossenergieverbraucher > das Problem der Großenergieverbraucher(GV) ja nicht aus der Welt > schafft. Denn wenn GV im Hinblick auf die Regenrativen nicht so toll > sind, ist das ja weltweit so. True. Erschwerend kommt hinzu, daß wir damit ja auch genau das Vorbild sind, das wir gerne sein möchten -- allerdings in einem anderen Sinn, als wir uns das gewünscht haben. Denn wenn der Rest der Welt sieht, wie die ökonomische Basis unseres Wohlstandes und unserer sozialen Errungenschaften vertrieben wird, während wir gleichzeitig unsere Bürger überfordern und in die Arme von links- und rechtspopulistischen Scharlatanen treiben, dann wird uns niemand auf der Welt auf diesem Weg folgen wollen. Bitte, versteh' mich nicht falsch: ich habe nichts gegen die Erneuerbaren oder gegen eine Energiewende, im Gegenteil. Aber ich halte es für wenig hilfreich, dabei unsere Bürger, unsere Wirtschaft, und nicht zuletzt unsere öffentlichen Haushalte zu überfordern -- schon gar nicht, wenn politische Entscheidungen häufig den Eindruck erwecken, ideologisch begründet, überhastet beschlossen, handwerklich stümperhaft gemacht und miserabel kommuniziert zu werden.
Ein T. schrieb: > Peter F. schrieb: >> Ich möchte darauf hinweisen, dass das Gehen der Grossenergieverbraucher >> das Problem der Großenergieverbraucher(GV) ja nicht aus der Welt >> schafft. Denn wenn GV im Hinblick auf die Regenrativen nicht so toll >> sind, ist das ja weltweit so. > > True. Erschwerend kommt hinzu, daß wir damit ja auch genau das Vorbild > sind, das wir gerne sein möchten -- allerdings in einem anderen Sinn, > als wir uns das gewünscht haben. Denn wenn der Rest der Welt sieht, wie > die ökonomische Basis unseres Wohlstandes und unserer sozialen > Errungenschaften vertrieben wird, während wir gleichzeitig unsere Bürger > überfordern und in die Arme von links- und rechtspopulistischen > Scharlatanen treiben, dann wird uns niemand auf der Welt auf diesem Weg > folgen wollen. Du lässt dich selbst von Scharlatanen bequatschen. EEs boomen weltweit, und der blöde Donald heißt diesen Boom gerade zugunsten Chinas noch weiter an. https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/katherina-reiche-wirtschaftsministerium-weiss-nicht-was-gruengasquote-kostet-a-ec46d539-cabb-4532-9739-13bbb1318f5f
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Ein T. schrieb: > Aber ich halte > es für wenig hilfreich, dabei unsere Bürger, unsere Wirtschaft, und > nicht zuletzt unsere öffentlichen Haushalte zu überfordern -- schon gar > nicht, wenn politische Entscheidungen häufig den Eindruck erwecken, > ideologisch begründet, überhastet beschlossen, handwerklich stümperhaft > gemacht und miserabel kommuniziert zu werden. Ich hab halt noch nie einen Nachweis gesehen dass die Erneuerbaren für die schlechte Wirtschaftslage ursächlich sind. Was dagegen spricht: - unsere peer-group im Länderranking performt momentan auch nicht so dolle - die Energiepreisschocks der letzten Jahre rühren von Allmachtsfantasien irgendwelcher (Möchtegern-) Autokraten sowie Konzernen die gerne unter Vorwand weiter abkassieren - Länder mit weniger diversifizierter Energieversorgung müssen weit höhere Energiepreisschwankungen in Kauf nehmen - viele unserer Firmen leiden an hausgemachten Problemen (Missmanagement, Ideenlosigkeit, Unfähigkeit), da kommt es gut wenn man den schwarzen Peter an die Energiepreise weiterreichen kann Ich bin erstaunt dass die populistische Mär, man müsse nur Wind- durch Atomkraft ersetzen und schon fließt wieder Milch und Honig bei dir auch so gut verfängt. Was die Leute tatsächlich überfordert sind Mehrfachkrisen seit mehreren Jahren. Man hat das Gefühl überall weltweit brennt es und alles geht den Bach runter. Die Medien, vor allem die Assozialen, propagieren das ja auch fleißig. Und vor diesem Hintergrund ist es nur allzu natürlich dass man sich nach der vermeintlich einfachen Vergangenheit sehnt. Auch mir würde ein bisschen weltpolitische Ruhe gut tun. Aber mir ist auch klar: die Lösung ist nicht, alle Veränderungen rückabzuwickeln. Die Wahrheit ist leider: wir müssen uns noch viel viel stärker verändern (siehe Renten- und Gesundheitssystem, Wandel im Job durch KI, Rückkehr des Neoimperalismus) Tatsächlich müsste eine nichtpopulistische, lösungsorientierte Regierung noch viel mehr unliebsame Entscheidungen treffen und uns noch viel mehr abverlangen. Mit dem Ergebnis dass die Leute noch mehr überfordert wären und ihr Heil noch mehr in Kreisen suchen würden, die mit SIcherheit keine Probleme lösen.
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Le X. schrieb: > Ich hab halt noch nie einen Nachweis gesehen dass die Erneuerbaren für > die schlechte Wirtschaftslage ursächlich sind. Die Lastenverteilung ist viel schlechter geworden, und generell ist der Umbau - nicht zuletzt auch aufgrund einiger voreiliger Umbauten - sehr teuer. Die Erneuerbaren sind eine große Chance, auf jeden Fall. Nur mit der Brechstange reingepresst, und fehlendem Drumherum kommt es zu Irritationen weil das Know How, das Geld oder die Leute fehlen. Letztendlich erscheint das ganze auch gar nicht Ökonomisch, sondern einfach sehr teuer - mit fraglichem Nutzen für die Gemeinschaft. Und die Medien? Keine Ahnung, was die machen, die scheinen von den Erneuerbaren (im Alltag) noch nie was gehört zu haben. (oder davon, das Pommes auch im (Umluft!- Backofen gehen) (ich wollte die KI sogar mal fragen, welche Steine sich gut für den Backofen eignen) (selber grillen macht auch viel mehr Spaß, als zuschauen, wie die im Fernsehen grillen https://mensshed.org/wp-content/uploads/2022/05/BBQ_Cookbook_Final.pdf)
Rbx schrieb: > Nur mit der Brechstange reingepresst Das EEG gibt es seit über einem Vierteljahrhundert. Und die Physik wird nicht mit dir oder mit der AFD über deine Befindlichkeiten diskutieren. > Letztendlich erscheint das ganze auch gar nicht Ökonomisch, sondern > einfach sehr teuer Fossile Importe von 80-120G€/a sind also billig?
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G. K. schrieb: > Das EEG gibt es seit über einem Vierteljahrhundert. Also schon seit einem Vierteljahrhundert Subventionen. Und, wer zahlts wieder hintenrum? Dazu passend: Heute wurde ein Industriestrompreis vereinbahrt. Wimre 5ct/kWh. Wo kommt das Geld dafür her? Aus dem EEG? Wer hat was davon? Man bekommt das Geld für heuer, wenn man nächstes Jahr nachweist, dass man 50% (wimre) davon in energiesparende Maßnahmen steckt. G. K. schrieb: > Fossile Importe von 80-120G€/a sind also billig? Soll das heißen, dass wir Strom importieren müssen? Kann ich nicht glauben! War das nicht Habeck, der forderte, dass wir Strom angebotsgerecht verbrauchen sollen? Also in der Früh in die Wettervorschau schauen und feststellen, dass heute wieder nicht genug da ist um den Arbeitsplatz zu heizen? BMW, Merzedes, MAN, ... freuen sich schon riesig, wenn sie vom 3-Schicht-Betrieb endlich auf den Nicht-Bewölkt-Und-Hoher-Sonnenstand-Betrieb umstellen können.
G. K. schrieb: > Das EEG gibt es seit über einem Vierteljahrhundert. Aber nicht bei uns. Erst seit ein paar Jahren, als ich die verantwortlichen Institutionen darauf aufmerksam gemacht hatte, ob sie nicht was übersehen haben. Die Antwort (ist noch nicht so lange her) war "95% der Leute nutzen Öl und Gas". Nichtsdestotrotz ist man aktiver geworden (viel Werbung für die Neuen im Postkasten) - und das ist jetzt auch überall sichtbar. Vorbildlich voran gingen die Supermärkte mit Stromanschlüssen (damals sogar kostenlos) - oder die Post mit ihren E-Fahrzeugen - wirklich befriedigend gelöst sind aber viele Zusammenhänge rund um die Logistik noch nicht. Die Geschichte mit den Internetanschlüssen ist m.E. etwas besser gelaufen.
G. K. schrieb: > Fossile Importe von 80-120G€/a sind also billig? Tja, Atomstromtechnik-Know How aus dem Ausland oder Öl vom Iran (und weniger Waffen nach Israel) könnten auch hilfreich wie günstig sein.
G. K. schrieb: > Du lässt dich selbst von Scharlatanen bequatschen. > EEs boomen weltweit, und der blöde Donald heißt diesen Boom gerade > zugunsten Chinas noch weiter an. Ach ja, China... das aktuell an 30 neuen AKWs baut, 44 weitere in Planung hat, gleichzeitig etliche Kohlekraftwerke plant oder bereits baut, und aktuell etwa 55 bis 58% seines Stroms aus Kohle erzeugt. Bis 2040 will China allerdings 40% seines Stroms aus Erneuerbaren erzeugen, was zum heutigen Stand von 35% ja nun wirklich nicht besonders ambitioniert ist. Chinas Wohlstand wächst rasant. Dazu braucht es Energie, und die versucht es im Moment mit allem zu erzeugen, was geht. Und daran wird die kommunistische Partei Chinas so bald auch nichts ändern, denn das Wohlstandswachstum ist ja ihre wichtigste, womöglich sogar ihre einzige Legitimationsgrundlage. Irgendwie habe ich das Gefühl, daß Du Dir nur den einen Punkt heraussuchst, der Dir gerade in den Kram paßt, und alles andere einfach ignorierst. Darum danke ich Dir für Deine Warnung vor Scharlatanen, auch wenn Du selbst grade haargenau wie einer argumentierst.
Nick schrieb: > G. K. schrieb: >> Das EEG gibt es seit über einem Vierteljahrhundert. > > Also schon seit einem Vierteljahrhundert Subventionen. Und, wer zahlts > wieder hintenrum?
1 | Wie viel Gewinn – nicht Umsatz – in US-Dollar wird seit 1970 im Durchschnitt pro Tag mit Öl und Gas gemacht? |
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3 | Wie viele Subventionen flossen laut dem Internationalen Währungsfonds 2022 weltweit in fossile Brennstoffe? |
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5 | Wie viel Prozent der 2022 weltweit zugebauten Kapazität zur Erzeugung von Strom war erneuerbar? |
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7 | Schätzen Sie mal, es geht nur um ungefähre Größenordnungen. |
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9 | Die richtigen Antworten lauten: |
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11 | Drei Milliarden Dollar Gewinn pro Tag wurden mit Öl und Gas erzielt, an 365 Tagen im Jahr, seit 50 Jahren (die Zahlen der Studie reichen von 1970 bis 2020). Das meiste davon entfällt auf die letzten 20 Jahre dieses Zeitraums, also die Zeit, in der die menschengemachte Erderwärmung längst als Faktum zu akzeptieren war. Kürzer: 1,03 Billionen Dollar Gewinn – nicht Umsatz! – im Jahr. Mehr als drei Viertel davon aus Öl-, der Rest aus Gasgeschäften. Diese Zahlen stammen aus einer peer-reviewten Fachpublikation , die auf Zahlen der Weltbank basiert. |
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13 | Laut den Fachleuten des Internationalen Währungsfonds flossen 2022 sieben Billionen US-Dollar an Subventionen in fossile Brennstoffe. Unterteilt ist diese Summe in sogenannte explizite Subventionen, also Steuererleichterungen für fossile Brennstoffe, direkte Förderung mit Steuergeldern und so weiter, und implizite Subventionen, sprich: nicht eingepreiste Schäden durch Verbrennungsprozesse. Die expliziten Subventionen setzten die IWF-Leute mit 1,3 Billionen US-Dollar an. Die Impliziten sind mit 5,7 Billionen vermutlich deutlich unterschätzt, wie die IWF-Autoren selbst einräumen: Die tatsächlich durch CO₂ verursachen Schäden liegen vermutlich eher in der Größenordnung von 30 Billionen US-Dollar pro Jahr, wenn man die Zahlen des Umweltbundesamtes (1 Tonne CO₂=etwa 800 Euro Schaden) zugrundelegt. |
14 | |
15 | 80 Prozent der im Jahr 2022 weltweit neu zugebauten Kapazität zur Stromerzeugung war laut Nat Bullard vom Energieforschungsdienst BloombergNEF erneuerbar. Und der erneuerbare Zubau wuchs im Anschluss daran, 2023, noch einmal um 50 Prozent . |
https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/energiedebatte-wie-gut-kennen-sie-sich-mit-der-energiewirtschaft-aus-kolumne-a-487e40e2-dea7-42fb-920c-12871e5788de
Wenns irgendwie geht, beschränk dich doch auf Deutschland. Es ist schließlich auch Deutschland, das unter den ersten 5 mit den weltweit höchsten Strompreisen liegt.
Nick schrieb: > Wenns irgendwie geht, beschränk dich doch auf Deutschland. > Es ist schließlich auch Deutschland, das unter den ersten 5 mit den > weltweit höchsten Strompreisen liegt. S. Anhang. Oder meintest du das Posting bzgl. der chinesischen AKWs? Oder meinst du dein eigenes Posting was ich oben zitiert habe?
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Le X. schrieb: > Ich hab halt noch nie einen Nachweis gesehen dass die Erneuerbaren für > die schlechte Wirtschaftslage ursächlich sind. Man muß ja nicht jeden Nachweis akzeptieren, den man sehen kann. Allerdings kann einem politisch Interessierten kaum entgangen sein, daß es bereits seit einigen Jahren eine Debatte über subventionierte Industriestrompreise gibt, bereits im Mai 2023 hat ein gewisser Robert H., seinerzeit Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, dazu ein Konzept vorgelegt. > Was dagegen spricht: > - unsere peer-group im Länderranking performt momentan auch nicht so > dolle > - die Energiepreisschocks der letzten Jahre rühren von > Allmachtsfantasien irgendwelcher (Möchtegern-) Autokraten sowie > Konzernen die gerne unter Vorwand weiter abkassieren > - Länder mit weniger diversifizierter Energieversorgung müssen weit > höhere Energiepreisschwankungen in Kauf nehmen > - viele unserer Firmen leiden an hausgemachten Problemen > (Missmanagement, Ideenlosigkeit, Unfähigkeit), da kommt es gut wenn man > den schwarzen Peter an die Energiepreise weiterreichen kann Also zu deutsch: die Unternehmen sind selbst schuld, außerdem der Putler und der Trumpel, und anderen geht es auch schlecht. Merkste selbst, daß das diese Argumentation weder Vertrauen noch Zuversicht weckt, oder? > Ich bin erstaunt dass die populistische Mär, man müsse nur Wind- durch > Atomkraft ersetzen und schon fließt wieder Milch und Honig bei dir auch > so gut verfängt. Oh, ist das so? Habe ich das in der Diskussion so geäußert? Nein, ich glaube nicht, denn das ist auch gar nicht mein Standpunkt. Und ausgerechnet in jenem Beitrag, den Du beantwortet und leider nur teilweise zitiert hast, habe ich mich sogar ausdrücklich für Erneuerbare ausgesprochen. Ich ganz persönlich glaube nur, daß es aus mehreren Gründen problematisch ist, wenn gesellschaftliche und ökonomische Transformationen den Eindruck machen, sie würden überhastet und ohne Rücksicht auf die Lebenssituationen der Bürger getroffen. Neben dem Treffen von Entscheidungen muß es eine Kernaufgabe einer gelungenen Politik sein, die Bürger mitzunehmen und ihnen die Gelegenheit zu geben, unliebsame Entscheidungen zu verstehen und mit zu (er)tragen. Insbesondere deswegen finde ich es schwierig, wenn eine große Industrienation mit beachtlichem Wohlstand binnen kürzester Zeit ihre ganze Energieproduktion ersetzen will: Ausstiege aus der Atomkraft, der Kohle und zumindest nach den Plänen des bereits genannten Robert H. (und des vergesslichen Bundeskanzlers, der unter Herrn H. dienen durfte) auch aus dem bösen Gas. Und daß die Kosten für Energie in Deutschland zu den europaweit höchsten gehören, während zudem hunderttausende, die ihre Altersvorsorge in ein Eigenheim investiert haben, zur Anschaffung von Wärmepumpen gezwungen werden sollen... bitte siehe oben unter "Vertrauen und Zuversicht", danke. > Tatsächlich müsste eine > nichtpopulistische, lösungsorientierte Regierung noch viel mehr > unliebsame Entscheidungen treffen und uns noch viel mehr abverlangen. Das sehe ich sogar ganz ähnlich wie Du, in meinem vorherigen Beitrag ist das in dem Teil "ideologisch begründet, überhastet beschlossen, handwerklich stümperhaft gemacht und miserabel kommuniziert" gemeint. > Mit dem Ergebnis dass die Leute noch mehr überfordert wären und ihr Heil > noch mehr in Kreisen suchen würden, die mit SIcherheit keine Probleme > lösen. Sorry, aber nein. Das Problem ist neben den außenpolitischen Krisen noch ein ganz anderes: nämlich daß die Bürger merken, daß irgendwie nichts so richtig funktioniert und nichts richtig vorangeht. Was die Bürger frustriert, ist, daß das alles kein Ende nimmt und unsere Politik offenbar keine Lösungen anbietet und schon gar keine liefert, sondern sich stattdessen in parteipolitischen und ideologischen Kinkerlitzchen verliert.
Auf besonderen Wunsch noch ein Posting was sich nur mit Deutschland beschäftigt.
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G. K. schrieb: >> Wenns irgendwie geht, beschränk dich doch auf Deutschland. Das bezug sich auf diesen/deinen Beitrag Beitrag "Re: Blackout in Spanien: Abschlussbericht" Ich denk, man hätte das aus dem Kontext schließen können, da du irgendwelche weltweiten Daten herangezogen hast.
Chris D. schrieb: > Und im Gegensatz dazu winken selbst die großen Player dieser Republik > bei neuen AKWs dankend ab - und zwar aus wirtschaftlichen Gründen. Das liegt auch an den vielen Saboteuren heutzutage. Allein 1,4 Mrd Euro würde die Bewachung der Baustelle bereits kosten, wenn der Bau nicht länger, als die Planung dauert. Übrigens ist das eine Strategie von grün-rot an allen Stellen, wo es geht, die Kosten hochzutreiben.
G. K. schrieb: > Auf besonderen Wunsch noch ein Posting was sich nur mit Deutschland > beschäftigt. Autarkie ist räääächts! Ah, nein, wir wollen nicht abhängig sein, darum begeben wir uns in eine neue Abhängigkeit um dann endlich komplett abgehängt zu werden. Pipelinegas ist schlecht, LNG ist heilsbringend, da schon beim Transport 10 ... 25 % verloren gehen. Glücklicherweise ist das aber gutes Treibhausgas.
G. K. schrieb: > Laut den Fachleuten des Internationalen Währungsfonds flossen 2022 > sieben Billionen US-Dollar an Subventionen in fossile Brennstoffe. In Deutschland sind es laut Umweltbundesamt in diesem Zeitraum noch 65 Mrd. und laut Internationalem Währungsfonds 129 Mrd. gewesen. Wobei es schon ein gewisses Hautgout hat, das "Dieselprivileg" -- also die niedrigeren Steuern auf Dieselkraftstoff -- als "Subvention" zu bezeichnen. Naja. Allerdings könnte ich mir vorstellen, daß es bei den Bürgern unseres Landes möglicherweise nicht so gut ankäme, wenn diese Subventionen plötzlich alle gestrichen würden. Denn das Diesel"privileg" betrifft ja auch die etlichen LKWs, die das bringen, was man so zum Leben braucht. Wenn die Steuerbefreiung von Kraftstoffen in der Luftfahrt und die Entfernungspauschalen abgeschafft, also Flugreisen und das Pendeln zwischen Wohn- und Arbeitsort teurer würden, ich weiß ja nicht... die Deutschen sind in ihrer Geschichte nicht durch eine besondere Neigung zu Revolutionen aufgefallen, aber für den Fall sollten wir Fackeln und Mistgabeln vorher ins KrWaffKontrG aufnehmen. Aber okay, kommen wir zu Deinen Zahlen zurück, denn die kann man natürlich auch ganz anders lesen, vor allem wenn man als Hintergrund weiß, daß wir in Deutschland nur etwa 2% zum weltweiten CO2-Ausstoß beitragen. Das bedeutet nämlich im Umkehrschluß, daß wir nicht nur eine Revolution (oder zumindest eine weitere Stärkung der politischen Ränder) riskieren würden, sondern am Ende womöglich auch nur sehr wenig damit bewirkt wird. Wenn unsere Bemühungen jedoch ohnehin wenig bis nichts bewirken, müssen wir darüber nachdenken, ob die Gelder in die Beherrschung des Klimawandels gut investiert sind. Denn wenn wir den Klimawandel ohnehin nicht verhindern oder zumindest nur unerheblich verlangsamen können, wäre es womöglich klüger, in die Beherrschung seiner Folgen zu investieren...
Ein T. schrieb: > Was die Bürger frustriert, ist, daß das alles kein Ende nimmt > und unsere Politik offenbar keine Lösungen anbietet und schon > gar keine liefert, Was die Bürger viel mehr frustriert ist, dass nur noch bestimmte Kritik zugelassen wird, aber andere abgewürgt wird. Zweitens sehen die Bürger auch, wie wenig freie Flächen das Land noch hat im Vergleich zu Norwegen oder USA. Sie merken es jedesmal, wenn sie die Preise der Baugrundstücke sehen. Von 357.000 werden 60.000 km² für Windparks verbraucht werden. Aber bei einer solchen Dichte, klauen die Windräder sich gegenseitig den Wind. Bereits verbraucht sind bereits schon 55.000 km² durch den Menschen. Es gibt durchaus Grenzen, wo alles durch den Grund und Boden so teuer wird, dass die Wirtschaft zusammenbricht. Es geht dann dem Land so ähnlich, wie es Niagara Falls erlebte. Auf Grund des wirtschaftlichen Zusammenbruchs sank die Zahl der Einwohner von 100 Tausend bis unter 50 Tausend. Wobei dann wieder der Grund und Boden günstiger wird, bis wieder ein wettbewerbsfähiges Gleichgewicht erreicht wird.
Das Gleichgewicht kann erreicht werden zum Beispiel indem so viele Menschen auswandern bis die Dichte bei uns so gesunken ist und im Ausland so gestiegen ist, dass sich die Wettbewerbsfähigkeit somit angleicht. Wenn nicht genug auswandern, muss diese Funktion die Armut mit Verhungern, hoher Sterblichkeit und frühes Sterben im Alter mangels schlechter Medizin ersetzen. Das wird zwar hier niemnden gefallen, aber so läuft das, wenn es ohne Kriege ablaufen soll.
Dieter D. schrieb: > Was die Bürger viel mehr frustriert ist, dass nur noch bestimmte Kritik > zugelassen wird, aber andere abgewürgt wird. So ein Quatsch. Innerhalb der von unseren Strafgesetzen vorgegebenen Grenzen darf jederndes sagen und natürlich kritisieren, wen, was und wie er will. Es muß dann aber womöglich damit leben, wenn andere dieselben Rechte für sich in Anspruch nehmen, und also dem zuvor Geäußerten widersprechen oder ebendieses oder sogar das Äußernden ihrerseits kritisieren. Halt mal die Griffel still, wenn Du wie üblich nichts beizutragen hast.
Ein T. schrieb: > Dieter D. schrieb: >> Was die Bürger viel mehr frustriert ist, dass nur noch bestimmte Kritik >> zugelassen wird, aber andere abgewürgt wird. > Halt mal die Griffel still, wenn Du wie üblich nichts beizutragen hast. Dieter hat es passend beschrieben.
G. K. schrieb: > also die Zeit, in der die menschengemachte Erderwärmung längst als > Faktum zu akzeptieren war. So redet man nur, wenn man von echter Wissenschaft keinen Plan hat. Man kann natürlich zum Jünger von H.L werden, der zwar gut in Physik sein kann, oder auch gut erklären kann, aber leider noch nicht viel von wissenschaftlicher Evaluation, oder von wissenschaftlicher Messgenauigkeit oder eben von gewissen Irren und Wendungen in der Wissenschaft gehört hat. Oder von der Abhängigkeit der Wissenschaft von gewissen Geldgebern. Es ist nämlich nicht immer so, dass die Wissenschaft wirklich unabhängig ist - das mag zwar ein Ideal sein, ist aber von der Realität noch etwas weit weg. Und wer kein Plan hat, und zu solchen Sprüchen neigt, kann sich bei den Öffis als "Faktenchecker" bewerben. So ist man beim Fernsehen, und das Fernsehen hat ja schließlich immer Recht ;)
Nick schrieb: > Dieter hat es passend beschrieben. Klar, Trolle halten zusammen. Aber irgendwie auch süß, viel Glück auf Eurem Lebensweg!
Sheeva P. schrieb: > Klar, Trolle halten zusammen. Aber irgendwie auch süß, viel Glück auf > Eurem Lebensweg! Ein Geisterfahrer? Hunderte!
Nick schrieb: > Sheeva P. schrieb: >> Klar, Trolle halten zusammen. Aber irgendwie auch süß, viel Glück auf >> Eurem Lebensweg! > > Ein Geisterfahrer? Hunderte! Naja, nach Deinen Aussagen befindest Du Dich ja eh in einer Metaebene. Nick schrieb: > Ein T. schrieb: >> Auch diese Frage hat nichts damit zu tun, ob ein KI-Unterforum >> eingerichtet werden soll. Warum fällt es Dir so schwer, beim Thema zu >> bleiben oder diesen Thread zu ignorieren, wenn er Dich nicht >> interessiert? > > Doch, hat es schon. Meine Fragen sind Testballons für zu erwartende > Fragen und Antworten in einem noch nicht existierenden Forum. > Sie tragen zur Meinungsbildung bei, jedoch auf einer Metaebene. Da ist es an sich klar, dass Du da direkten Kontakt mit Dieter hast.
Rbx schrieb: > G. K. schrieb: >> also die Zeit, in der die menschengemachte Erderwärmung >> längst als Faktum zu akzeptieren war. > > So redet man nur, wenn man von echter Wissenschaft keinen > Plan hat. So -- nämlich ad hominem -- argumentiert man nur, wenn man in der Sache unrecht hat.
Übrigens ist der Strompreis für die meisten Leute überhaupt kein Problem. Ich mache dazu bisweilen ein kleines Experiment: Ich frage die Leute, wie viel die Leute im Monat für ihren Strom bezahlen. Das witzige: sie können keine Angaben machen und wissen es nicht. Wenn der Strompreis für die Leute wirklich ein Problem wäre, wüsten sie ganz genau, was sie zahlen. Da sie es aber nicht wissen, würde ich die Meinungen zum Strompreis als "indoktriniertes Scheinproblem" bezeichnen. Den Leuten wird so lange erzählt, dass sie zu viel für ihren Strom zahlen, dass sie glauben, es sei ihre größtes Problem, dabei liegen die ganz woanders. Wer es nicht glaubt, kann ja selbst in seinem Bekannten- und Kollegenkreis machen. Einfach mal fragen, wie viel Prozent der monatlichen Lebenshaltungskosten für Strom benötigt werden.
Ralf X. schrieb: > Naja, nach Deinen Aussagen befindest Du Dich ja eh in einer Metaebene. >> Sie tragen zur Meinungsbildung bei, jedoch auf einer Metaebene. Nicht ich, sondern die Fragen. Aber dreh dir Antworten nur so hin damit sie in deine komplett verbogene Scheinwelt passen. Das steht dir frei. Und wenn du den Drang verspürst das auch noch nach aussen zu kommunizieren, denk dran, das hat dann Auswirkungen auf dich. Stichwort Innenwelt und Aussenwelt. Ralf X. schrieb: > Da ist es an sich klar, dass Du da direkten Kontakt mit Dieter hast. Welchen Dieter? Was für "direkter Kontakt"? Hast du Fantasien?
Christoph M. schrieb: > Ich mache dazu bisweilen ein kleines Experiment: Ich frage die Leute, > wie viel die Leute im Monat für ihren Strom bezahlen. > Das witzige: sie können keine Angaben machen und wissen es nicht. Wenn > der Strompreis für die Leute wirklich ein Problem wäre, wüsten sie ganz > genau, was sie zahlen. Da sie es aber nicht wissen, würde ich die > Meinungen zum Strompreis als "indoktriniertes Scheinproblem" bezeichnen. Ich kann Dir aktuell haargenau sagen, was ich zahle: Grundpreis 8,00 Euro im Monat, 32,18 ct/kWh Arbeitspreis. Das weiß ich so genau, weil ich erst vor ein paar Tagen die Rechnung meines Stromversorgers erhalten und natürlich gelesen habe. Meine Nachbarn in den Niederlanden, gerade einmal 10 Kilometer von hier entfernt, zahlen laut Statistischem Bundesamt 23 ct/kWh [1]. Dieses Wissen ärgert mich dann kurz und ich weiß es noch, weil ich mich noch immer ärgere. Aber ich weiß: in drei oder vier Wochen werde ich dieses Wissen verdrängt haben -- aus purem Selbstschutz. Insofern bezweifle ich, daß Deine Umfrage wirklich sinnvolle Ergebnisse hervorbringt. [1] https://www.destatis.de/Europa/DE/Thema/GreenDeal/_Grafik/strompreise.html
Nick schrieb: > Hast du Fantasien? Er fühlt sich von Personen, die nicht der HH-Mainstreamansichten sind ganz einfach nur verfolgt. Das ist der sogenannte Rudelmodus oder Herdentrieb geschuldet. Ein T. schrieb: > Aber ich weiß: in drei oder vier Wochen werde ich > dieses Wissen verdrängt haben -- aus purem Selbstschutz. Verdrängt um nicht aus dem Rudel oder Herde auf Grund einer Meinungsabweichung bedrängt oder sogar herausgedrängt zu werden, dürfte da der Grund für den "Selbstschutz" sein. Das fällt allerdings alles, wenn hier die großen Schließungen der Firmen erst richtig los gehen. Interessant wird es, ob zuerst die Sozialleistungen gekürzt werden oder die Hilfen für die angegriffenen EU-Nachbarstaaten eingestellt werden plus radikale Kürzung der Verteidigung.
Christoph M. schrieb: > Ich mache dazu bisweilen ein kleines Experiment: Ich frage die Leute, > wie viel die Leute im Monat für ihren Strom bezahlen. > Das witzige: sie können keine Angaben machen und wissen es nicht. Wenn > der Strompreis für die Leute wirklich ein Problem wäre, wüsten sie ganz > genau, was sie zahlen. Da sie es aber nicht wissen, würde ich die > Meinungen zum Strompreis als "indoktriniertes Scheinproblem" bezeichnen. Das ist aber ein grober Fehlschluss. Wenn diese Leute jeden Tag einen Betrag manuell bezahlen müssten, etwa so wie beim Kauf von Lebensmitteln, dann sähe es schon völlig anders aus. Wenn am Backofen nicht nur 180° stünde, sondern zusätzlich ein Cent-Zähler laufen würde und der Kuchen schon allein um 70ct an Energiekosten teurer würde, dann sähe es schon völlig anders aus. Es ist eine Frage der Sichtbarkeit.
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Ein T. schrieb: > Ich kann Dir aktuell haargenau sagen, was ich zahle: Grundpreis 8,00 > Euro im Monat, 32,18 ct/kWh Arbeitspreis. Das weiß ich so genau, weil > ich erst vor ein paar Tagen die Rechnung meines Stromversorgers erhalten > und natürlich gelesen habe. Und .. wieviel Prozent deiner monatlichen Ausgaben gehen für die Stromkosten drauf?
Wobei hier noch mal aufzugreifen ist, dass die Nebenkriegsschauplätze von einigen hier nur begonnen wurden um von den Klarstellungen der Ursachen des Blackouts abzulenken. Desweiteren die Diskussion, was an Maßnahmen möglich wäre die Situation zu verbessern, fällt auch darunter. Der Blackout wurde eindeutig durch die Einspeisungen der regenerativen Energieerzeuger verursacht. In dem Abschlussbericht wurde sich nicht getraut, das direkt so zu schreiben und wurde wirklich schön verklausuliert formuliert. Es ist schön zu sehen, wie dort politisch korrektes Framing genutzt wurde. Übrigens die KI mit LLM kann bei Berichten bereits schon sehr gut helfen alles so umzuformulieren. Aber der nächste Blackout kommt bestimmt, wenn es die Ökolobby weiterhin schafft die Einwendungen der Netzbetreiber niederzureden und daher die Maßnahmen, die natürlich auch Geld kosten, weiterhin nicht realisiert werden. Dazu gehören zum Beispiel verschieden Speicher, wie Akkubänke, E-Kohlenstoffeprodukte, neue und weiche Netzstabilisierungsregelungen für Wechselrichter, Fernsteuerungen - auch Internetunabhängig, usw.
Ein T. schrieb: > [1] > https://www.destatis.de/Europa/DE/Thema/GreenDeal/_Grafik/strompreise.html UK wäre Platz Nr. 2 mit 37cent/kWh, wobei es bei denen wohl langfristig abwärts gehen wird, wenn die Stromtrassen zu der Offshore-Wind bezahlt sind. Jetzt wo PV Rentabel ist, wird dort auch kräftig zugebaut - nicht weil man es den Deutschen nachmachen will - Ich stelle übrigens seit der Stilllegung meines Stromanschlusses keine Gefahr mehr für die Netzstabilität dar. Die 100€ Grundgebühr investiere ich lieber in die Wartung meines https://www.bhkw-forum.de/diskussion/thread/8264-bericht-zu-billig-eigenbau-800w-gas-bhkw/ . Zusammen mit meinem Beitrag "DIY 10kW/20kWh eta=99% Insel ESS Projektvorstellung" benötige ich kein Netz mehr. Stromüberschüsse im Sommer gehen an die Nachbarn, die sich freuen. (Gegen Netz-Überspannung muss ich mich auch nicht mehr versichern)
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Norbert schrieb: > Wenn am Backofen nicht nur 180° stünde, sondern zusätzlich ein > Cent-Zähler laufen würde und der Kuchen schon allein um 70ct an > Energiekosten teurer würde, dann sähe es schon völlig anders aus. Wenn alle Verbraucher mit digitalem Stromzähler im 15min-Takt ausgerüstet sind, wird ein neues Abrechnungssystem kommen. Jeder Virtelstundenwert wird mit dem aktuellen Angebot an regenerativen Energien aufsummiert. Wessen Stromverbrauch antizyklisch zum regenerativen Stromangebot verläuft, wird unter die 65% regenerativen Anteile kommen und wird eine entsprechende Nachforderung (Ordnungswidrigkeitsstrafe) als Rechnung bekommen. Die Rechenzentren sind bereits jetzt schon davon betroffen: Der Strombedarf von Rechenzentren muss laut DENEFF bis zum 31. Dezember 2025 zu 75% durch erneuerbare Energien oder CO2-neutrale Energie gedeckt sein. Hier stehen die Vorschriften kurz zusammengefaßt: https://consulting.tuv.com/aktuelles/datacenter/enefg-im-rechenzentrum Wenn das nicht zu schaffen sein sollte, dann gibt es bei uns halt keine großen Rechenzentren und auch keine entsprechenden KI. https://aluscreen.de/de/blog/2025/m%C3%BCnchen-baut-ki-zukunft-%E2%80%93-mit-%C3%B6kostrom,-der-nicht-existiert.html Buchungstechnisch wird das so gelöst, dass der Nicht-Ökostrom auf das Konto der privaten Haushalte gebucht wird. Wenn also 6TWh im Jahr verbraucht wurden, davon 4TWh regenerativ erzeugt wurden und 2 TWh die Rechenzentren zu 100% regenerativ erhahlten haben, dann bleiben 4TWh übrig und die anderen Verbaucher bekommen dann nicht 33% fossilen, sondern 50% fossilen Strom auf die Rechnung geschrieben. Analog dazu wird dann mit 15min Verbrauchswerten verfahren werden.
Christoph M. schrieb: > Und .. wieviel Prozent deiner monatlichen Ausgaben gehen für die > Stromkosten drauf? Direkte Kosten oder auch indirekte?
Norbert schrieb: > Wenn am Backofen nicht nur 180° stünde, sondern zusätzlich ein > Cent-Zähler laufen würde und der Kuchen schon allein um 70ct an > Energiekosten teurer würde, dann sähe es schon völlig anders aus. > > Es ist eine Frage der Sichtbarkeit. Nein. Es ist eine Frage der Häufigkeit. Ich backe eben nicht täglich Kuchen und der Trockner läuft auch eher selten. Und genau mit dieser Einstellung haben wir unseren Strombedarf seit 2011 mehr als halbiert. Es sind die 24/7-Verbraucher, die die Rechnung fett machen, nicht der Herd. DAS sollte man den Leuten sichtbar machen. mchris hat da schon Recht: für den normalen Verbraucher sind die Stromkosten Peanuts. Ich zahle hier für das nächste Jahr 25ct/kWh, läge also bei der (veralteten) Statistik zwischen Polen und Lettland. Bei um die 1500 kWh/Jahr und 14 Euro Grundgebühr kann sich jeder ausrechnen, welche gewaltigen Kosten da jeden Monat auflaufen. Dass mein französischer Nachbar trotz massiver staatlicher Subventionen mehr zahlt, ist nur eine Randnotiz. Dafür verdient er auch weniger ;-) Bei den ganzen Statistiken darf man auch nicht vergessen: DE war strommäßig schon immer ein Hochpreisland und auch 2000 mit 14ct im oberen Viertel des europäischen Vergleichs zu finden. Und damals waren die Erzeugeroligopole auch die Bösen. Jetzt, wo jeder Energie erzeugen und einspeisen darf, ist es auch wieder nicht recht und man möchte wieder zurück. Nur die Konzerne nicht ;-)
Dieter D. schrieb: > Übrigens die KI mit LLM kann bei Berichten bereits schon sehr gut helfen > alles so umzuformulieren. https://www.derstandard.de/story/3000000316864/schon-10-minuten-mit-einem-ki-chatbot-reduzieren-unsere-denkleistung Alleine deine Formulierung "Die KI" bestätigt diesen Artikel.
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