Chris D. schrieb: > Und was passiert eigentlich bei unzureichenden Vorschriften? Kennst Du > ja selber von Prototypen - da muss man gerne nochmal etwas ändern, weil > es nicht wie geplant funktioniert. Ein AKW ist kein Prototyp, der in einer Hinterhofklitsche von Fricklern zusammengebastelt wird. Ebensowenig wie ein Flugzeug und Medizintechnik. > Und AKWs sind Prototypen, weil man > bei jedem neuen Typ nicht weiß, wie er sich in 40 Jahren verhält. Nichts als Ausreden und Ablenkung! Es war nicht das Alter des AKWs, welches zum Unfall führte! > Danach > gibt es dann wieder andere komplette Neubauten. Auch falsch! Man bleibt schon so weit wie möglich an bewährten Prinzipien. Macht man ÜBERALL so! Und es ist auch nicht so, daß JEDES AKW ein neuer Typ ist! Das ist nur mal wieder die übliche Panikmache und Propaganda! > Spielt aber letztendlich auch alles keine Rolle mehr. In der Tat. > Die Kernkraft ist tot weil die Dinger nicht wirtschaftlich betreibbar > sind. Schon wieder falsch. Kein einziger Betreiber hat Konkurs angemeldet. Sie wurden in einer linkspopulistischen, hsystrischen Reaktion auf den Reaktorunfall in Folge das Tsunamis in Japan per Gesetz stillgelegt! Außerhalb Deutschlands wurde weder ein Atomausstieg beschlossen geschweige den umgesetzt. Ob die Dinger nun die totale Cashcow oder Milliardengrab sind, kann man so allgmein nicht sagen. Fakt ist, es laufen noch hunderte Reaktoren und werden es auch noch Jahrzehnte tun. Deine Aussage ist vom gleichen Propagandakaliber wie "Die 16.000 Toten der Atomkatastrophe von Fukishima.", die immer wieder gern von linksgrünen Kreisen rausposaunt wird. Es ist eine glatte Lüge. Es gab nicht einen einzigen Toten durch den Reaktorunfall, es waren ALLES Opfer des Tsunamis, die wurden von der Flutwelle ertränkt! > Die Erneuerbaren machen sie mit immer weiter fallenden > Gestehungskosten schlicht platt. Jaja, und weiter geht das Märchen. Mal sehen was passiert, wenn die bösen, alten Kraftwerke mal WIRKLICH weg sind. wir drehen uns schon seit Jahrem mit dem Thema im Kreis. Viele GWp (PEAK!) an Wind und Solar stehen ohne ausreichend Speicher oder Backup NACKT da! Und täglich güßt das Murmletier . . . . 06:00 PIEEEEEEP, PIEEEEEEP, PIEEEEEEP, > Selbst wenn ich einen kompletten Monat > im Jahr mit teurem Gas aushelfen muss: das geht gemittelt einfach unter. Und ist damit falsch! Denn der Mittelwert REICHT NICHT! Versuch mal 1h im Jahr die Luft anzuhalten. Im Mittel hast du immer noch 99.98888% geatmet . . . > Man muss sich nur mal die garantierten Vergütungen aller KKW-Neubauten > anschauen. Und die der Wind- und Solarparks sowie der E-Mobile . . . > Selbst die bisher nur GEPLANTEN haben schon nicht mehr > marktfähige Gestehungskosten (siehe bspw. Polen). Also: selbst > schöngerechnet funktioniert es einfach nicht. So wie bei den Erneuerbaren ;-) Warum jammern denn plötzlich alle, daß die GARANTIRTE Einspeisevergütung wegfallen soll? Biogas funktioniert ohne Subvention praktisch auch kaum. Alles nur Selbstbetrug.
(prx) A. K. schrieb: >> Harrisburg 1979 war für die Umwelt komplett harmlos > > Nicht ganz komplett. > https://de.wikipedia.org/wiki/Reaktorunfall_im_Kernkraftwerk_Three_Mile_Island#Venting_in_die_Umgebung Ja, nicht schön aber keiner wurde dadurch geschädigt, im Vergleich zu den Massen an anderen Schadstoffen und Abgasen, die so rausgeblasen werden. https://www.youtube.com/watch?v=kb75NS3vBB0 https://www.youtube.com/watch?v=AALvz5RBEZM https://www.youtube.com/watch?v=d0SCf0rxX4E Drei Video zum Thema Three Miles Island. Die klingen ganz brauchbar und auch seriös. Man hatte Glück, es hat nur den Reaktor geschrottet. Und man konnte wichtige Lektionen lernen, hat man auch, weltweit. Naja, außer in der SU . . .
Falk B. schrieb: > Schon wieder falsch. Kein einziger Betreiber hat Konkurs angemeldet. Sie > wurden in einer linkspopulistischen, hsystrischen Reaktion auf den > Reaktorunfall in Folge das Tsunamis in Japan per Gesetz stillgelegt! Klar hat kein Betreiber Konkurs angemeldet. Die wurden ja auch fürstlich entschädigt. Und haben sich für ein Taschengeld aus den Ewigkeitskosten freigekauft. Auch das dürfen jetzt wir Steuerzahler übernehmen. Die "linkspopulistischen, hsystrischen Reaktion" kam aber von einer "bürgerlich und eher rechten" Regierung.
Falk B. schrieb: > Man hatte Glück Da hast du mal recht. Man hatte unverschämtes Glück dass es nicht zu einer Katatrophe kam!
Falk B. schrieb: > Man bleibt schon so weit wie möglich an bewährten Prinzipien. Weshalb beispielsweise die Dual-Fluiden bisher Wolkenkuckucksheime blieben.
:
Bearbeitet durch User
Udo S. schrieb: > > Da hast du mal recht. Man hatte unverschämtes Glück dass es nicht zu > einer Katatrophe kam! Das hat man beim Autofahren jeden Tag...
Falk B. schrieb: > Chris D. schrieb: >> Die Kernkraft ist tot weil die Dinger nicht wirtschaftlich betreibbar >> sind. > > Schon wieder falsch. Kein einziger Betreiber hat Konkurs angemeldet. Sie > wurden in einer linkspopulistischen, hsystrischen Reaktion auf den > Reaktorunfall in Folge das Tsunamis in Japan per Gesetz stillgelegt! > Außerhalb Deutschlands wurde weder ein Atomausstieg beschlossen > geschweige den umgesetzt. Ob die Dinger nun die totale Cashcow oder > Milliardengrab sind, kann man so allgmein nicht sagen. Fakt ist, es > laufen noch hunderte Reaktoren und werden es auch noch Jahrzehnte tun. Die deutschen Anlagen sind seinerzeit aber massiv subventioniert worden. Zum einen bei der Errichtung, um die "neue Technologie" zu fördern. Dafür hatten wir sogar mal einen Atomminister. Zum Anderen im Betrieb, weil der Staat die Kosten für die Haftpflichtversicherung für den Havariefall sowie die Abfallentsorgung übernommen hat. Heutzutage müssten die Betreiber das selber tragen. Und damit ist die Wirtschaftlichkeit dahin. Und kein Unternehmen hat Bock auf Invest. Heutzutage ist man lieber in der Anschaffung billig und im Betrieb teuer.
Soul E. schrieb: > Und damit ist die > Wirtschaftlichkeit dahin. Kann man so allgemein nicht sagen. Du kennst nicht die echten Zahlen, weder in Deutschland noch im Rest der Welt. > Und kein Unternehmen hat Bock auf Invest. Heutzutage ist man lieber in > der Anschaffung billig und im Betrieb teuer. Super, so funktioniert Wirtschaft! ;-)
Udo S. schrieb: > Die "linkspopulistischen, hsystrischen Reaktion" kam aber von einer > "bürgerlich und eher rechten" Regierung. In der Tat "bürgerlich und eher rechten" Regierung. Die war es damals schon nicht mehr, heute schon dreimal nicht.
Beitrag #8036773 wurde vom Autor gelöscht.
Falk B. schrieb: > (prx) A. K. schrieb: >>> Harrisburg 1979 war für die Umwelt komplett harmlos >> >> Nicht ganz komplett. >> > https://de.wikipedia.org/wiki/Reaktorunfall_im_Kernkraftwerk_Three_Mile_Island#Venting_in_die_Umgebung > > Ja, nicht schön aber keiner wurde dadurch geschädigt, im Vergleich zu > den Massen an anderen Schadstoffen und Abgasen, die so rausgeblasen > werden. Du laberst wie ein Politiker.
Das schaffst auch nur du, den Molkezug als linksgrünversiffte Aktion hinzustellen. :) https://www.spiegel.de/geschichte/tschernobyl-die-reise-des-verstrahlten-molkepulvers-a-1089233.html
:
Bearbeitet durch User
(prx) A. K. schrieb: > Das schaffst auch nur du, den Molkezug als linksgrünversiffte > Panikaktion hinzustellen. :) Das hatten wir auch schon mal und hat mit dem Atomausstieg direkt gar nichts zu tun, denn zwischen 1986 (Tschernobyl, Molkezug) und dem endgültigen Atomausstiegsbeschluß (Fukushima, 2011) liegen satte 25 Jahre . . . . Da ist selbst die beste Molke zum überreifen, versteinerten Käse geworden. ;-)
Für alle AKW-Hysteriker https://youtu.be/0EBTn_3DBYo?si=ogRJrHvKTVlzAdEP Ja, künstlerisch sicher ansehnlich, hörenswert und regt zum Denken an. Oder doch nicht? Eher zum Angst haben und NICHT Denken! https://de.wikipedia.org/wiki/Sapere_aude
Falk B. schrieb: > Für alle AKW-Hysteriker > > https://youtu.be/0EBTn_3DBYo?si=ogRJrHvKTVlzAdEP Du hast mitbekommen das Kraftwerk den Text von diesem Lied geändert hat?
Falk B. schrieb: > Chris D. schrieb: >> Und was passiert eigentlich bei unzureichenden Vorschriften? Kennst Du >> ja selber von Prototypen - da muss man gerne nochmal etwas ändern, weil >> es nicht wie geplant funktioniert. > > Ein AKW ist kein Prototyp, der in einer Hinterhofklitsche von Fricklern > zusammengebastelt wird. Ebensowenig wie ein Flugzeug und Medizintechnik. > >> Und AKWs sind Prototypen, weil man >> bei jedem neuen Typ nicht weiß, wie er sich in 40 Jahren verhält. > > Nichts als Ausreden und Ablenkung! Es war nicht das Alter des AKWs, > welches zum Unfall führte! Das macht es nur noch schlimmer: Failure by Design! Und ich denke, dass da durchaus schlaue Ingenieure geplant haben. Bei Prototypen besteht immer die Gefahr, dass man entscheidende Schwachstellen übersieht. Genau deswegen gibt es Prototypen, Nullserie und irgendwann dann die richtige Serie. Nur bei AKW meint man sich so etwas sparen zu können. Mit den entsprechenden Effekten. >> Die Kernkraft ist tot weil die Dinger nicht wirtschaftlich betreibbar >> sind. > > Schon wieder falsch. Kein einziger Betreiber hat Konkurs angemeldet. Die wurden ja auch entschädigt. Aber mir ging es um die Neubauten. > Sie wurden in einer linkspopulistischen, hsystrischen Reaktion auf den > Reaktorunfall in Folge das Tsunamis in Japan per Gesetz stillgelegt! Sehe ich auch so. Und? Ist doch Schnee von gestern? Interessiert niemanden mehr. Der Drops ist gelutscht und in Deutschland gab es 2025 so zuverlässig elektrische Energie wie sonst nur noch in Südkorea. Das ewige Murmeltier ist eher die Mär vom Blackout durch "Zappelstrom", die uns seit über zwanzig Jahren erzählt wird . Nächstes Jahr, da kommt er aber ganz bestimmt. Hört man in interessierten Kreisen. > Außerhalb Deutschlands wurde weder ein Atomausstieg beschlossen > geschweige den umgesetzt. Das muss auch keiner. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Es gibt praktisch keine Neubauten mehr - und die, die es gibt und geplant sind, sind komplett unwirtschaftlich und reißen die Erbauer oft genug in die (Fast-)Insolvenz. Ich hatte das weiter oben mal etwas detaillierter aufgedröselt. Derselbe Quatsch wird jetzt mit SMRs probiert. > Ob die Dinger nun die totale Cashcow oder > Milliardengrab sind, kann man so allgmein nicht sagen. Doch, das kann man bei den Neubauten schon jetzt sagen. Einfach mal gucken, wieviel der Staat da an Garantien vergeben muss, damit überhaupt einer baut. Und die garantierten Abnahmepreise - bereits vor Fertigstellung ist klar: am freien Markt haben die nicht den Hauch einer Chance. > Fakt ist, es > laufen noch hunderte Reaktoren und werden es auch noch Jahrzehnte tun. Jepp - aber eben stark fallend. Und Neubauten sucht man eher mit der Lupe. >> Die Erneuerbaren machen sie mit immer weiter fallenden >> Gestehungskosten schlicht platt. > > Jaja, und weiter geht das Märchen. Mal sehen was passiert, wenn die > bösen, alten Kraftwerke mal WIRKLICH weg sind. Du weisst, was bei Abschaltung der drei restlichen AKWs im April 2023 geschah? Genau: nichts. Die Kapazitäten wurden quasi sofort durch Erneuerbare ersetzt. > wir drehen uns schon seit > Jahrem mit dem Thema im Kreis. Viele GWp (PEAK!) an Wind und Solar > stehen ohne ausreichend Speicher oder Backup NACKT da! Und seit Jahren sagen Dir alle, dass es Backups gibt (zuerst Erdgas, später H2). Wir haben entsprechende Gaskraftwerke (und bauen weiter zu), wir haben die Speicher. Und sicherlich dann auch mal H2. >> Selbst wenn ich einen kompletten Monat >> im Jahr mit teurem Gas aushelfen muss: das geht gemittelt einfach unter. > > Und ist damit falsch! Denn der Mittelwert REICHT NICHT! Versuch mal 1h > im Jahr die Luft anzuhalten. Im Mittel hast du immer noch 99.98888% > geatmet . . . Selbstverständlich reicht der Mittelwert. Liest Du eigentlich nicht, was ich schreibe? Wenn ich elf Monate im Jahr für 7ct/kWh Strom beziehe und einen Monat für 50ct, dann ist das eben deutlich günstiger als das ganze Jahr über 13ct zu zahlen. Da fällt die Entscheidung gegen AKW-Strom leicht. Das haben unsere Konzerne auch schon lange erkannt und die rechnen sehr genau. Strom aus neuen AKWs ist marktwirtschaftlich schon länger nicht mehr verwertbar. >> Man muss sich nur mal die garantierten Vergütungen aller KKW-Neubauten >> anschauen. > > Und die der Wind- und Solarparks sowie der E-Mobile . . . Eben. Und dann sieht man: Oh, die Vergütungen für AKWs liegen beim zwei- bis dreifachen der Erneuerbaren ... >> Selbst die bisher nur GEPLANTEN haben schon nicht mehr >> marktfähige Gestehungskosten (siehe bspw. Polen). Also: selbst >> schöngerechnet funktioniert es einfach nicht. > > So wie bei den Erneuerbaren ;-) Neee, die prognostizierten Kosten für Wind- und Solarenergieparks passen zu den späteren Kosten - ganz im Gegensatz zu den AKW-Neubauten. > Warum jammern denn plötzlich alle, daß die GARANTIRTE Einspeisevergütung > wegfallen soll? Biogas funktioniert ohne Subvention praktisch auch kaum. > Alles nur Selbstbetrug. Klar jammern sie. Das sind Unternehmer, Falk! <:-) Und trotzdem bauen sie weiter und immer größer - was sagt uns das? Genau: die Dinger rechnen sich - sowohl privat wie auch kommerziell. Die Anzahl der Anträge ist in den letzten Jahren kräftig angestiegen. Und im Gegensatz dazu winken selbst die großen Player dieser Republik bei neuen AKWs dankend ab - und zwar aus wirtschaftlichen Gründen. Schau Dir die Zahlen einfach mal an. Da bleibt nur ein Schluss: die Kernkraft stirbt - schon rein ökonomisch.
:
Bearbeitet durch Moderator
G. K. schrieb: >> https://youtu.be/0EBTn_3DBYo?si=ogRJrHvKTVlzAdEP > > Du hast mitbekommen das Kraftwerk den Text von diesem Lied geändert hat? Nö, warum auch?
Chris D. schrieb: > und in Deutschland gab es 2025 so zuverlässig elektrische > Energie wie sonst nur noch in Südkorea. Wobei Südkorea gerade eine Energiekrise hat. Zu abhängig vom Öl. "Es sei nun der Zeitpunkt gekommen, „grundlegende Veränderungen im südkoreanischen Wirtschaftssystem vorzunehmen“, räumte Präsident Lee Jae Myung am Ende der Woche ein. Der Krieg im Nahen Osten bedrohe die Wirtschaft des Landes erheblich, und die derzeitige Krise müsse man daher auch als Chance begreifen." https://taz.de/Energiekrise-in-Suedkorea/!6165789/
:
Bearbeitet durch User
Chris D. schrieb: > Das macht es nur noch schlimmer: Failure by Design! Und ich denke, dass > da durchaus schlaue Ingenieure geplant haben. Was für ein Unsinn! >> Schon wieder falsch. Kein einziger Betreiber hat Konkurs angemeldet. > > Die wurden ja auch entschädigt. Aber mir ging es um die Neubauten. Du hast aber was ganz anderes geschrieben! Du lenkst schon wieder ab! Oder schreibt ChatGPT für dich? >> Sie wurden in einer linkspopulistischen, hsystrischen Reaktion auf den >> Reaktorunfall in Folge das Tsunamis in Japan per Gesetz stillgelegt! > > Sehe ich auch so. Hast du aber nicht geschrieben! > Und? Ist doch Schnee von gestern? Interessiert niemanden mehr. Aha. Dann sollte man als die Geschichte allgemein vergessen. Vergangen ist Vergangen, Schwamm drüber. Ob das so eine gute Idee ist? > Der Drops > ist gelutscht und in Deutschland gab es 2025 so zuverlässig elektrische > Energie wie sonst nur noch in Südkorea. Zu welchem Preis? Wer lieferte die Stabilität und Sicherheit? Die Solar- und Windanlagen war es mal sicher nicht . . . > Das ewige Murmeltier ist eher die Mär vom Blackout durch "Zappelstrom", Das meinte ich gar nicht, sonder unsere immer wieder gleiche, egentlich sinnlose Diskussion. Es ist von allen Seiten schon alles gesagt und wird immer wieder nur Wiederholt, allen voran der Unsinn. > die uns seit über zwanzig Jahren erzählt wird . Nächstes Jahr, da kommt > er aber ganz bestimmt. Hört man in interessierten Kreisen. Spanien hat das mal probiert. Stimmt, ein Netz kann kollabieren, wenn man fast 100% Wind + Solar am Start hat. Sie hatten mehr Glück als der Berliner Stadteil, es war Sommer und das Netz in gut 24h wieder voll oben. Und die Spanier sind damit entspannter umgegangen als es die Deutschen je könnten, auch im Sommer. Sowas will man trotzdem nicht haben. >> Ob die Dinger nun die totale Cashcow oder >> Milliardengrab sind, kann man so allgmein nicht sagen. > > Doch, das kann man bei den Neubauten schon jetzt sagen. Einfach mal > gucken, wieviel der Staat da an Garantien vergeben muss, damit überhaupt > einer baut. Und die garantierten Abnahmepreise - bereits vor > Fertigstellung ist klar: am freien Markt haben die nicht den Hauch einer > Chancen. So wie Wind- und Solarstrom ;-) >> Fakt ist, es >> laufen noch hunderte Reaktoren und werden es auch noch Jahrzehnte tun. > > Jepp - aber eben stark fallend. Und Neubauten sucht man eher mit der > Lupe. Setz mal die Brille auf, es sind um die 50 weltweit noch im Bau bzw. geplant. > Du weisst, was bei Abschaltung der drei restlichen AKWs im April 2023 > geschah? Genau: nichts. Die Kapazitäten wurden quasi sofort durch > Erneuerbare ersetzt. Keine Sekunde. Schon gar nicht nachts oder bei Windstille! Die sonstigen Reserven haben das aufgefangen! >> wir drehen uns schon seit >> Jahrem mit dem Thema im Kreis. Viele GWp (PEAK!) an Wind und Solar >> stehen ohne ausreichend Speicher oder Backup NACKT da! > > Und seit Jahren sagen Dir alle, dass es Backups gibt (zuerst Erdgas, > später H2). Wir haben entsprechende Gaskraftwerke (und bauen weiter zu), > wir haben die Speicher. Und sicherlich dann auch mal H2. Mann O Mann, daß DU so verpeilt bist, ist schon irgendwie erschreckend. >> Und ist damit falsch! Denn der Mittelwert REICHT NICHT! Versuch mal 1h >> im Jahr die Luft anzuhalten. Im Mittel hast du immer noch 99.98888% >> geatmet . . . > > Selbstverständlich reicht der Mittelwert. Liest Du eigentlich nicht, was > ich schreibe? OK. EOD. Ich hab mich unsinnigerweise mal wieder zu der Diskussion hinreißen lassen, die eigentlich vor Jahren schon beendet wurde. Lebe weiter in deinem grünen Traumland, die Reserven weren noch viele Jahre reichen und die Illusion der erfolgreichen Energiewende aufrecht erhalten. Sweet dreams.
Hier mal wieder Propaganda der üblichen Verdächtigen, GANZ aktuell zum Thema dieser Diskussion https://www.zdf.de/play/dokus/terra-x-harald-lesch-102/blackout-wie-sicher-ist-unsere-stromversorgung-102 Hier der Kommentar dazu https://www.youtube.com/watch?v=9ysiLKo2V98 Urteilen Sie selbst.
Falk B. schrieb: > Außerhalb Deutschlands wurde weder ein Atomausstieg beschlossen > geschweige den umgesetzt. Du hast Italien, Österreich und Taiwan übersehen, warum betrügst du dich permanent selbst?
Spanien wiederum folgt Deutschland in dem Sinn nach, indem man vielleicht aus dem bereits angekündigten Ausstieg aussteigen will. Während Italien darüber diskutiert, ob man auf dem längst vollzogenen Ausstieg aussteigen will. Bis zum nächsten Regierungswechsel oder ernsten Problem, dann dreht das wieder. Auf solcher Basis ist eine privatwirtschaftliche Kalkulation natürlich unmöglich.
:
Bearbeitet durch User
Falk B. schrieb: > Nicht, wenn man sich an die Vorschriften hält. Vorschlag der voll im Trend liegt: Das Personal durch KI ersetzen. :-) Chris D. schrieb: > Und trotzdem bauen sie weiter und immer größer - was sagt uns das? > Genau: die Dinger rechnen sich - sowohl privat wie auch kommerziell. Die > Anzahl der Anträge ist in den letzten Jahren kräftig angestiegen. Je mehr von den nicht bedarfsgerechten Energiequellen installiert werden, um so mehr sinken die damit erzielbaren Preise. Sind ja jetzt schon oft genug negativ. Mal den Sommer abwarten. Sie rentieren sich nicht mehr, denn das mit dem Tag und der Nacht gilt Deutschlandweit. Beim Wind ist es nicht gar so deutlich. Wobei man schon Abschattungseffekte durch Windparks beobachten kann. Die reichen größenordnungsmässig 60 km weit. Das bezieht sich jetzt auf die Meeresströmung und nicht auf den Wind selbst: https://www.erneuerbareenergien.de/technologie/offshore-wind/offshore-wake-effekte-treten-auch-unter-wasser-auf
Falk B. schrieb: > https://www.youtube.com/watch?v=9ysiLKo2V98 Muß man sich nicht antun. Die übliche Panikmache: https://www.cleanthinking.de/outdoor-chiemgau-angst-narrativ-zerschellt/
Rick schrieb: > Muß man sich nicht antun. Volle Zustimmung. Aber es zeigt auch dass die große Rotte der VTs in wenigen Minuten zig Unwahrheiten hinrotzt, es aber Stunden bräuchte um angemessen darauf zu antworten und all das zu widerlegen. Und dieses Ungleichgewicht wird jetzt noch in zunehmendem Maße künstlich weiter befeuert.
Wenn es jemanden interessiert https://www.youtube.com/watch?v=cL9PsCLJpAA Der Kanal ist IMO recht gut und soweit ich es beurteilen kann auch recht objektiv. 14:20 "So began a media frenzy that made the tree mile island accident one of the most reported stories of the decade and what has to be the worst PR desasters of all time." Es gab wenige Jahre danach eine Film, der auf der Geschichte aufbaut. Ich hab ihn nur zur Hälfte gesehen, war mir zu langweilig, auch wenn Jane Fonda mitspielte. Da schau ich lieber den elektrischen Reiter (logo, bin ja E-Techniker) ;-) https://youtu.be/q-D-5wNUqVQ?si=KtcFmj8HRaeyx15Z
Rick schrieb: > Falk B. schrieb: >> https://www.youtube.com/watch?v=9ysiLKo2V98 > Muß man sich nicht antun. Die übliche Panikmache: > https://www.cleanthinking.de/outdoor-chiemgau-angst-narrativ-zerschellt/ Ist das nicht der durchgeknallte Prepper, der sein Geld damit verdient es anderen Preppern aus der Tasche zu ziehen, in Verbund mit dem dubiosen Edelmetallhandel. Man brächte 2 Stunden um die alternativen Fakten, die der Kerl in 5 Minuten raushaut zu widerlegen. Diskussion völlig sinnlos. Das eigentlich witzige ist. Wenn er wirklich ein Prepper ist, dann müsste er Solarenergie und Speicher als das non plus ulta verkaufen. Schließlich ist es die einzige Möglichkeit für einen Privatmensch seine Stromversorgung wenigstens halbwegs autark zu bekommen und damit unabhängig zu sein.
Falk B. schrieb: > Es gab wenige Jahre danach eine Film, der auf der Geschichte aufbaut. umgekehrt: https://de.wikipedia.org/wiki/Das_China-Syndrom Zwölf Tage nach dem Kinostart des Films kam es zu einem schweren Reaktorunfall im Kernkraftwerk Three Mile Island...
Nick schrieb: > Das bezieht sich jetzt auf die Meeresströmung und nicht auf den Wind > selbst: > https://www.erneuerbareenergien.de/technologie/offshore-wind/offshore-wake-effekte-treten-auch-unter-wasser-auf Das ist natürlich viel schlimmer als das bischen Erderwärmung, das Abschmelzen der Polkappen und Gletscher, das Auftauen der Permafrostgebiete, Erwärmung der Meere, und dadurch Verringerung des Sauerstoffgehalts des Wassers, Versauerung der Meere usw usf. Nick, so langsam machst du Dieter echt Konkurrenz. Vielleicht noch was zur Abedoverschlechterung durch Solarmodule?
Falk B. schrieb: > Wenn es jemanden interessiert Was soll das jetzt werden, "Flood the Zone with Shit"?
Udo S. schrieb: > Nick, so langsam machst du Dieter echt Konkurrenz. > Vielleicht noch was zur Abedoverschlechterung durch Solarmodule? Die Kälteglocken durch Wärmepumpen fehlen noch.
Udo S. schrieb: > Das eigentlich witzige ist. Wenn er wirklich ein Prepper ist, dann > müsste er Solarenergie und Speicher als das non plus ulta verkaufen. Macht er doch, incl. Speicher. Das hättest du sogar selbst rausfinden können.
Udo S. schrieb: > Das ist natürlich viel schlimmer als das bischen Erderwärmung, Wo hab ich denn das schon wieder gesagt? Der Hinweis zielte darauf ab, dass man scheinbar meint, durch beliebig viele Windräder doch noch auf eine volle Abdeckung des Energiebedarfs zu kommen. Das ist nur eines der Argumente, warum das so nicht funktioniert/problematisch ist. Und ich bin mir ganz sicher, dass ich schon oft genug auf Batteriespeicher hingewiesen hab.
Clara schrieb: > Udo S. schrieb: >> >> Da hast du mal recht. Man hatte unverschämtes Glück dass es nicht zu >> einer Katatrophe kam! > > Das hat man beim Autofahren jeden Tag... Mit dem Unterschied, dass es Auto-Haftpflichtversicherungen gibt. KKW-Haftplichtversicherungen nicht, da der Schadensfall unbezahlbar wäre.
Christoph M. schrieb: > Clara schrieb: >> Udo S. schrieb: >>> >>> Da hast du mal recht. Man hatte unverschämtes Glück dass es nicht zu >>> einer Katatrophe kam! >> >> Das hat man beim Autofahren jeden Tag... > > Mit dem Unterschied, dass es Auto-Haftpflichtversicherungen gibt. > KKW-Haftplichtversicherungen nicht, da der Schadensfall unbezahlbar > wäre. Der Gebrauchtwagenhändler Christian Lindner dazu: Für Deutschland sei „die Kernenergie ohnehin keine Option“, sagte Lindner. „Manche träumen davon. Wo gibt es eine Bereitschaft für neue Anlagen? Wo gibt es private Betreiber? Wo gibt es privates Kapital? Wo gäbe es einen privaten Versicherer, der das Risiko der Kernenergie im Markt versichern würde? Das gelingt nur mit Staatshaftung“, sagte er. „Für einen Marktwirtschaftler ist das bereits ein Anzeichen, dass Kernenergie auch ordnungspolitisch nicht vertretbar ist.“ https://www.welt.de/politik/deutschland/article236074502/Christian-Lindner-sieht-fuer-Atomenergie-keine-Option-mehr.html
:
Bearbeitet durch User
G. K. schrieb: > für einen Marktwirtschaftler ist das bereits ein Anzeichen, dass > Kernenergie auch ordnungspolitisch nicht vertretbar ist. Vor allem, wenn man selber seine Hausaufgaben "als Marktwirtschaftler" nicht gemacht hat, ist man ordnungspolitisch nicht vertretbar. Oder anders gesagt: Wer unfähig ist, ein Unternehmen einigermaßen erfolgreich zu führen oder VWL_Zusammenhänge brauchbar einzuordnen - geht als Versager vor diesem Hintergrund in die Politik. Wir hatten mal einen Bundespräsidenten, der hatte wirklich Ahnung hinsichtlich wirtschaftlicher Zusammenhänge. Dafür war er aber "politisch" nicht so gut, und ist später leider etwas voreilig zurückgetreten.
Dieter D. schrieb: > Es wird von mir widersprochen, dass Gehen der Grossenergieverbraucher > als tragisch zu sehen, sondern als Verbesserung der Lage im Hinblick auf > Regenerative. Ich möchte darauf hinweisen, dass das Gehen der Grossenergieverbraucher das Problem der Großenergieverbraucher(GV) ja nicht aus der Welt schafft. Denn wenn GV im Hinblick auf die Regenrativen nicht so toll sind, ist das ja weltweit so.
Peter F. schrieb: > Dieter D. schrieb: >> Es wird von mir widersprochen, dass Gehen der Grossenergieverbraucher >> als tragisch zu sehen, sondern als Verbesserung der Lage im Hinblick auf >> Regenerative. > > Ich möchte darauf hinweisen, dass das Gehen der Grossenergieverbraucher > das Problem der Großenergieverbraucher(GV) ja nicht aus der Welt > schafft. Denn wenn GV im Hinblick auf die Regenrativen nicht so toll > sind, ist das ja weltweit so. Die gehen doch alle nach USA, gleich nachdem Trump die Regenerativen verboten hat.
Nicht nach Maine. "Maine set to be the first US state to pass moratorium on big data centers". Weitere dürften folgen, weil es die Strompreise für Normalbürger deutlich treibt. https://www.msn.com/en-us/news/us/maine-set-to-be-the-first-us-state-to-pass-moratorium-on-big-data-centers/ar-AA20VO6Z
:
Bearbeitet durch User
Falk B. schrieb: > Sie sind es. Die Unfälle, so schrecklich sie waren, sind bezogen auf die > Gesamtheit der Reaktoren und deren bisherige Laufzeit erträglich. > Es gibt jedes Jahr Millionen Tote im Straßenverkehr (weltweit), trotzdem > gibt es (noch) keine Massenhysterie bei der Benutzung von Autos. Bitte werte meine Aussagen nicht als Zustimmung zu Deiner, wie ich finde, ausgesprochen unkritischen Bewertung der Kernenergie. Aber ich finde, an dieser Stelle sollten wir uns vielleicht auch mal daran erinnern, daß im Kohlebergbau jedes Jahr "offiziell" circa 2.400 Menschen sterben. Andere Schätzungen gehen sogar von bis zu 12.000 Todesopfern aus, jedes Jahr.
Peter F. schrieb: > Ich möchte darauf hinweisen, dass das Gehen der Grossenergieverbraucher > das Problem der Großenergieverbraucher(GV) ja nicht aus der Welt > schafft. Denn wenn GV im Hinblick auf die Regenrativen nicht so toll > sind, ist das ja weltweit so. True. Erschwerend kommt hinzu, daß wir damit ja auch genau das Vorbild sind, das wir gerne sein möchten -- allerdings in einem anderen Sinn, als wir uns das gewünscht haben. Denn wenn der Rest der Welt sieht, wie die ökonomische Basis unseres Wohlstandes und unserer sozialen Errungenschaften vertrieben wird, während wir gleichzeitig unsere Bürger überfordern und in die Arme von links- und rechtspopulistischen Scharlatanen treiben, dann wird uns niemand auf der Welt auf diesem Weg folgen wollen. Bitte, versteh' mich nicht falsch: ich habe nichts gegen die Erneuerbaren oder gegen eine Energiewende, im Gegenteil. Aber ich halte es für wenig hilfreich, dabei unsere Bürger, unsere Wirtschaft, und nicht zuletzt unsere öffentlichen Haushalte zu überfordern -- schon gar nicht, wenn politische Entscheidungen häufig den Eindruck erwecken, ideologisch begründet, überhastet beschlossen, handwerklich stümperhaft gemacht und miserabel kommuniziert zu werden.
Ein T. schrieb: > Peter F. schrieb: >> Ich möchte darauf hinweisen, dass das Gehen der Grossenergieverbraucher >> das Problem der Großenergieverbraucher(GV) ja nicht aus der Welt >> schafft. Denn wenn GV im Hinblick auf die Regenrativen nicht so toll >> sind, ist das ja weltweit so. > > True. Erschwerend kommt hinzu, daß wir damit ja auch genau das Vorbild > sind, das wir gerne sein möchten -- allerdings in einem anderen Sinn, > als wir uns das gewünscht haben. Denn wenn der Rest der Welt sieht, wie > die ökonomische Basis unseres Wohlstandes und unserer sozialen > Errungenschaften vertrieben wird, während wir gleichzeitig unsere Bürger > überfordern und in die Arme von links- und rechtspopulistischen > Scharlatanen treiben, dann wird uns niemand auf der Welt auf diesem Weg > folgen wollen. Du lässt dich selbst von Scharlatanen bequatschen. EEs boomen weltweit, und der blöde Donald heißt diesen Boom gerade zugunsten Chinas noch weiter an. https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/katherina-reiche-wirtschaftsministerium-weiss-nicht-was-gruengasquote-kostet-a-ec46d539-cabb-4532-9739-13bbb1318f5f
:
Bearbeitet durch User
Ein T. schrieb: > Aber ich halte > es für wenig hilfreich, dabei unsere Bürger, unsere Wirtschaft, und > nicht zuletzt unsere öffentlichen Haushalte zu überfordern -- schon gar > nicht, wenn politische Entscheidungen häufig den Eindruck erwecken, > ideologisch begründet, überhastet beschlossen, handwerklich stümperhaft > gemacht und miserabel kommuniziert zu werden. Ich hab halt noch nie einen Nachweis gesehen dass die Erneuerbaren für die schlechte Wirtschaftslage ursächlich sind. Was dagegen spricht: - unsere peer-group im Länderranking performt momentan auch nicht so dolle - die Energiepreisschocks der letzten Jahre rühren von Allmachtsfantasien irgendwelcher (Möchtegern-) Autokraten sowie Konzernen die gerne unter Vorwand weiter abkassieren - Länder mit weniger diversifizierter Energieversorgung müssen weit höhere Energiepreisschwankungen in Kauf nehmen - viele unserer Firmen leiden an hausgemachten Problemen (Missmanagement, Ideenlosigkeit, Unfähigkeit), da kommt es gut wenn man den schwarzen Peter an die Energiepreise weiterreichen kann Ich bin erstaunt dass die populistische Mär, man müsse nur Wind- durch Atomkraft ersetzen und schon fließt wieder Milch und Honig bei dir auch so gut verfängt. Was die Leute tatsächlich überfordert sind Mehrfachkrisen seit mehreren Jahren. Man hat das Gefühl überall weltweit brennt es und alles geht den Bach runter. Die Medien, vor allem die Assozialen, propagieren das ja auch fleißig. Und vor diesem Hintergrund ist es nur allzu natürlich dass man sich nach der vermeintlich einfachen Vergangenheit sehnt. Auch mir würde ein bisschen weltpolitische Ruhe gut tun. Aber mir ist auch klar: die Lösung ist nicht, alle Veränderungen rückabzuwickeln. Die Wahrheit ist leider: wir müssen uns noch viel viel stärker verändern (siehe Renten- und Gesundheitssystem, Wandel im Job durch KI, Rückkehr des Neoimperalismus) Tatsächlich müsste eine nichtpopulistische, lösungsorientierte Regierung noch viel mehr unliebsame Entscheidungen treffen und uns noch viel mehr abverlangen. Mit dem Ergebnis dass die Leute noch mehr überfordert wären und ihr Heil noch mehr in Kreisen suchen würden, die mit SIcherheit keine Probleme lösen.
:
Bearbeitet durch User
Le X. schrieb: > Ich hab halt noch nie einen Nachweis gesehen dass die Erneuerbaren für > die schlechte Wirtschaftslage ursächlich sind. Die Lastenverteilung ist viel schlechter geworden, und generell ist der Umbau - nicht zuletzt auch aufgrund einiger voreiliger Umbauten - sehr teuer. Die Erneuerbaren sind eine große Chance, auf jeden Fall. Nur mit der Brechstange reingepresst, und fehlendem Drumherum kommt es zu Irritationen weil das Know How, das Geld oder die Leute fehlen. Letztendlich erscheint das ganze auch gar nicht Ökonomisch, sondern einfach sehr teuer - mit fraglichem Nutzen für die Gemeinschaft. Und die Medien? Keine Ahnung, was die machen, die scheinen von den Erneuerbaren (im Alltag) noch nie was gehört zu haben. (oder davon, das Pommes auch im (Umluft!- Backofen gehen) (ich wollte die KI sogar mal fragen, welche Steine sich gut für den Backofen eignen) (selber grillen macht auch viel mehr Spaß, als zuschauen, wie die im Fernsehen grillen https://mensshed.org/wp-content/uploads/2022/05/BBQ_Cookbook_Final.pdf)
Rbx schrieb: > Nur mit der Brechstange reingepresst Das EEG gibt es seit über einem Vierteljahrhundert. Und die Physik wird nicht mit dir oder mit der AFD über deine Befindlichkeiten diskutieren. > Letztendlich erscheint das ganze auch gar nicht Ökonomisch, sondern > einfach sehr teuer Fossile Importe von 80-120G€/a sind also billig?
:
Bearbeitet durch User
G. K. schrieb: > Das EEG gibt es seit über einem Vierteljahrhundert. Also schon seit einem Vierteljahrhundert Subventionen. Und, wer zahlts wieder hintenrum? Dazu passend: Heute wurde ein Industriestrompreis vereinbahrt. Wimre 5ct/kWh. Wo kommt das Geld dafür her? Aus dem EEG? Wer hat was davon? Man bekommt das Geld für heuer, wenn man nächstes Jahr nachweist, dass man 50% (wimre) davon in energiesparende Maßnahmen steckt. G. K. schrieb: > Fossile Importe von 80-120G€/a sind also billig? Soll das heißen, dass wir Strom importieren müssen? Kann ich nicht glauben! War das nicht Habeck, der forderte, dass wir Strom angebotsgerecht verbrauchen sollen? Also in der Früh in die Wettervorschau schauen und feststellen, dass heute wieder nicht genug da ist um den Arbeitsplatz zu heizen? BMW, Merzedes, MAN, ... freuen sich schon riesig, wenn sie vom 3-Schicht-Betrieb endlich auf den Nicht-Bewölkt-Und-Hoher-Sonnenstand-Betrieb umstellen können.
G. K. schrieb: > Das EEG gibt es seit über einem Vierteljahrhundert. Aber nicht bei uns. Erst seit ein paar Jahren, als ich die verantwortlichen Institutionen darauf aufmerksam gemacht hatte, ob sie nicht was übersehen haben. Die Antwort (ist noch nicht so lange her) war "95% der Leute nutzen Öl und Gas". Nichtsdestotrotz ist man aktiver geworden (viel Werbung für die Neuen im Postkasten) - und das ist jetzt auch überall sichtbar. Vorbildlich voran gingen die Supermärkte mit Stromanschlüssen (damals sogar kostenlos) - oder die Post mit ihren E-Fahrzeugen - wirklich befriedigend gelöst sind aber viele Zusammenhänge rund um die Logistik noch nicht. Die Geschichte mit den Internetanschlüssen ist m.E. etwas besser gelaufen.
G. K. schrieb: > Fossile Importe von 80-120G€/a sind also billig? Tja, Atomstromtechnik-Know How aus dem Ausland oder Öl vom Iran (und weniger Waffen nach Israel) könnten auch hilfreich wie günstig sein.
G. K. schrieb: > Du lässt dich selbst von Scharlatanen bequatschen. > EEs boomen weltweit, und der blöde Donald heißt diesen Boom gerade > zugunsten Chinas noch weiter an. Ach ja, China... das aktuell an 30 neuen AKWs baut, 44 weitere in Planung hat, gleichzeitig etliche Kohlekraftwerke plant oder bereits baut, und aktuell etwa 55 bis 58% seines Stroms aus Kohle erzeugt. Bis 2040 will China allerdings 40% seines Stroms aus Erneuerbaren erzeugen, was zum heutigen Stand von 35% ja nun wirklich nicht besonders ambitioniert ist. Chinas Wohlstand wächst rasant. Dazu braucht es Energie, und die versucht es im Moment mit allem zu erzeugen, was geht. Und daran wird die kommunistische Partei Chinas so bald auch nichts ändern, denn das Wohlstandswachstum ist ja ihre wichtigste, womöglich sogar ihre einzige Legitimationsgrundlage. Irgendwie habe ich das Gefühl, daß Du Dir nur den einen Punkt heraussuchst, der Dir gerade in den Kram paßt, und alles andere einfach ignorierst. Darum danke ich Dir für Deine Warnung vor Scharlatanen, auch wenn Du selbst grade haargenau wie einer argumentierst.
Nick schrieb: > G. K. schrieb: >> Das EEG gibt es seit über einem Vierteljahrhundert. > > Also schon seit einem Vierteljahrhundert Subventionen. Und, wer zahlts > wieder hintenrum?
1 | Wie viel Gewinn – nicht Umsatz – in US-Dollar wird seit 1970 im Durchschnitt pro Tag mit Öl und Gas gemacht? |
2 | |
3 | Wie viele Subventionen flossen laut dem Internationalen Währungsfonds 2022 weltweit in fossile Brennstoffe? |
4 | |
5 | Wie viel Prozent der 2022 weltweit zugebauten Kapazität zur Erzeugung von Strom war erneuerbar? |
6 | |
7 | Schätzen Sie mal, es geht nur um ungefähre Größenordnungen. |
8 | |
9 | Die richtigen Antworten lauten: |
10 | |
11 | Drei Milliarden Dollar Gewinn pro Tag wurden mit Öl und Gas erzielt, an 365 Tagen im Jahr, seit 50 Jahren (die Zahlen der Studie reichen von 1970 bis 2020). Das meiste davon entfällt auf die letzten 20 Jahre dieses Zeitraums, also die Zeit, in der die menschengemachte Erderwärmung längst als Faktum zu akzeptieren war. Kürzer: 1,03 Billionen Dollar Gewinn – nicht Umsatz! – im Jahr. Mehr als drei Viertel davon aus Öl-, der Rest aus Gasgeschäften. Diese Zahlen stammen aus einer peer-reviewten Fachpublikation , die auf Zahlen der Weltbank basiert. |
12 | |
13 | Laut den Fachleuten des Internationalen Währungsfonds flossen 2022 sieben Billionen US-Dollar an Subventionen in fossile Brennstoffe. Unterteilt ist diese Summe in sogenannte explizite Subventionen, also Steuererleichterungen für fossile Brennstoffe, direkte Förderung mit Steuergeldern und so weiter, und implizite Subventionen, sprich: nicht eingepreiste Schäden durch Verbrennungsprozesse. Die expliziten Subventionen setzten die IWF-Leute mit 1,3 Billionen US-Dollar an. Die Impliziten sind mit 5,7 Billionen vermutlich deutlich unterschätzt, wie die IWF-Autoren selbst einräumen: Die tatsächlich durch CO₂ verursachen Schäden liegen vermutlich eher in der Größenordnung von 30 Billionen US-Dollar pro Jahr, wenn man die Zahlen des Umweltbundesamtes (1 Tonne CO₂=etwa 800 Euro Schaden) zugrundelegt. |
14 | |
15 | 80 Prozent der im Jahr 2022 weltweit neu zugebauten Kapazität zur Stromerzeugung war laut Nat Bullard vom Energieforschungsdienst BloombergNEF erneuerbar. Und der erneuerbare Zubau wuchs im Anschluss daran, 2023, noch einmal um 50 Prozent . |
https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/energiedebatte-wie-gut-kennen-sie-sich-mit-der-energiewirtschaft-aus-kolumne-a-487e40e2-dea7-42fb-920c-12871e5788de
Wenns irgendwie geht, beschränk dich doch auf Deutschland. Es ist schließlich auch Deutschland, das unter den ersten 5 mit den weltweit höchsten Strompreisen liegt.
Nick schrieb: > Wenns irgendwie geht, beschränk dich doch auf Deutschland. > Es ist schließlich auch Deutschland, das unter den ersten 5 mit den > weltweit höchsten Strompreisen liegt. S. Anhang. Oder meintest du das Posting bzgl. der chinesischen AKWs? Oder meinst du dein eigenes Posting was ich oben zitiert habe?
:
Bearbeitet durch User
Le X. schrieb: > Ich hab halt noch nie einen Nachweis gesehen dass die Erneuerbaren für > die schlechte Wirtschaftslage ursächlich sind. Man muß ja nicht jeden Nachweis akzeptieren, den man sehen kann. Allerdings kann einem politisch Interessierten kaum entgangen sein, daß es bereits seit einigen Jahren eine Debatte über subventionierte Industriestrompreise gibt, bereits im Mai 2023 hat ein gewisser Robert H., seinerzeit Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, dazu ein Konzept vorgelegt. > Was dagegen spricht: > - unsere peer-group im Länderranking performt momentan auch nicht so > dolle > - die Energiepreisschocks der letzten Jahre rühren von > Allmachtsfantasien irgendwelcher (Möchtegern-) Autokraten sowie > Konzernen die gerne unter Vorwand weiter abkassieren > - Länder mit weniger diversifizierter Energieversorgung müssen weit > höhere Energiepreisschwankungen in Kauf nehmen > - viele unserer Firmen leiden an hausgemachten Problemen > (Missmanagement, Ideenlosigkeit, Unfähigkeit), da kommt es gut wenn man > den schwarzen Peter an die Energiepreise weiterreichen kann Also zu deutsch: die Unternehmen sind selbst schuld, außerdem der Putler und der Trumpel, und anderen geht es auch schlecht. Merkste selbst, daß das diese Argumentation weder Vertrauen noch Zuversicht weckt, oder? > Ich bin erstaunt dass die populistische Mär, man müsse nur Wind- durch > Atomkraft ersetzen und schon fließt wieder Milch und Honig bei dir auch > so gut verfängt. Oh, ist das so? Habe ich das in der Diskussion so geäußert? Nein, ich glaube nicht, denn das ist auch gar nicht mein Standpunkt. Und ausgerechnet in jenem Beitrag, den Du beantwortet und leider nur teilweise zitiert hast, habe ich mich sogar ausdrücklich für Erneuerbare ausgesprochen. Ich ganz persönlich glaube nur, daß es aus mehreren Gründen problematisch ist, wenn gesellschaftliche und ökonomische Transformationen den Eindruck machen, sie würden überhastet und ohne Rücksicht auf die Lebenssituationen der Bürger getroffen. Neben dem Treffen von Entscheidungen muß es eine Kernaufgabe einer gelungenen Politik sein, die Bürger mitzunehmen und ihnen die Gelegenheit zu geben, unliebsame Entscheidungen zu verstehen und mit zu (er)tragen. Insbesondere deswegen finde ich es schwierig, wenn eine große Industrienation mit beachtlichem Wohlstand binnen kürzester Zeit ihre ganze Energieproduktion ersetzen will: Ausstiege aus der Atomkraft, der Kohle und zumindest nach den Plänen des bereits genannten Robert H. (und des vergesslichen Bundeskanzlers, der unter Herrn H. dienen durfte) auch aus dem bösen Gas. Und daß die Kosten für Energie in Deutschland zu den europaweit höchsten gehören, während zudem hunderttausende, die ihre Altersvorsorge in ein Eigenheim investiert haben, zur Anschaffung von Wärmepumpen gezwungen werden sollen... bitte siehe oben unter "Vertrauen und Zuversicht", danke. > Tatsächlich müsste eine > nichtpopulistische, lösungsorientierte Regierung noch viel mehr > unliebsame Entscheidungen treffen und uns noch viel mehr abverlangen. Das sehe ich sogar ganz ähnlich wie Du, in meinem vorherigen Beitrag ist das in dem Teil "ideologisch begründet, überhastet beschlossen, handwerklich stümperhaft gemacht und miserabel kommuniziert" gemeint. > Mit dem Ergebnis dass die Leute noch mehr überfordert wären und ihr Heil > noch mehr in Kreisen suchen würden, die mit SIcherheit keine Probleme > lösen. Sorry, aber nein. Das Problem ist neben den außenpolitischen Krisen noch ein ganz anderes: nämlich daß die Bürger merken, daß irgendwie nichts so richtig funktioniert und nichts richtig vorangeht. Was die Bürger frustriert, ist, daß das alles kein Ende nimmt und unsere Politik offenbar keine Lösungen anbietet und schon gar keine liefert, sondern sich stattdessen in parteipolitischen und ideologischen Kinkerlitzchen verliert.
Auf besonderen Wunsch noch ein Posting was sich nur mit Deutschland beschäftigt.
:
Bearbeitet durch User
G. K. schrieb: >> Wenns irgendwie geht, beschränk dich doch auf Deutschland. Das bezug sich auf diesen/deinen Beitrag Beitrag "Re: Blackout in Spanien: Abschlussbericht" Ich denk, man hätte das aus dem Kontext schließen können, da du irgendwelche weltweiten Daten herangezogen hast.
Chris D. schrieb: > Und im Gegensatz dazu winken selbst die großen Player dieser Republik > bei neuen AKWs dankend ab - und zwar aus wirtschaftlichen Gründen. Das liegt auch an den vielen Saboteuren heutzutage. Allein 1,4 Mrd Euro würde die Bewachung der Baustelle bereits kosten, wenn der Bau nicht länger, als die Planung dauert. Übrigens ist das eine Strategie von grün-rot an allen Stellen, wo es geht, die Kosten hochzutreiben.
G. K. schrieb: > Auf besonderen Wunsch noch ein Posting was sich nur mit Deutschland > beschäftigt. Autarkie ist räääächts! Ah, nein, wir wollen nicht abhängig sein, darum begeben wir uns in eine neue Abhängigkeit um dann endlich komplett abgehängt zu werden. Pipelinegas ist schlecht, LNG ist heilsbringend, da schon beim Transport 10 ... 25 % verloren gehen. Glücklicherweise ist das aber gutes Treibhausgas.
G. K. schrieb: > Laut den Fachleuten des Internationalen Währungsfonds flossen 2022 > sieben Billionen US-Dollar an Subventionen in fossile Brennstoffe. In Deutschland sind es laut Umweltbundesamt in diesem Zeitraum noch 65 Mrd. und laut Internationalem Währungsfonds 129 Mrd. gewesen. Wobei es schon ein gewisses Hautgout hat, das "Dieselprivileg" -- also die niedrigeren Steuern auf Dieselkraftstoff -- als "Subvention" zu bezeichnen. Naja. Allerdings könnte ich mir vorstellen, daß es bei den Bürgern unseres Landes möglicherweise nicht so gut ankäme, wenn diese Subventionen plötzlich alle gestrichen würden. Denn das Diesel"privileg" betrifft ja auch die etlichen LKWs, die das bringen, was man so zum Leben braucht. Wenn die Steuerbefreiung von Kraftstoffen in der Luftfahrt und die Entfernungspauschalen abgeschafft, also Flugreisen und das Pendeln zwischen Wohn- und Arbeitsort teurer würden, ich weiß ja nicht... die Deutschen sind in ihrer Geschichte nicht durch eine besondere Neigung zu Revolutionen aufgefallen, aber für den Fall sollten wir Fackeln und Mistgabeln vorher ins KrWaffKontrG aufnehmen. Aber okay, kommen wir zu Deinen Zahlen zurück, denn die kann man natürlich auch ganz anders lesen, vor allem wenn man als Hintergrund weiß, daß wir in Deutschland nur etwa 2% zum weltweiten CO2-Ausstoß beitragen. Das bedeutet nämlich im Umkehrschluß, daß wir nicht nur eine Revolution (oder zumindest eine weitere Stärkung der politischen Ränder) riskieren würden, sondern am Ende womöglich auch nur sehr wenig damit bewirkt wird. Wenn unsere Bemühungen jedoch ohnehin wenig bis nichts bewirken, müssen wir darüber nachdenken, ob die Gelder in die Beherrschung des Klimawandels gut investiert sind. Denn wenn wir den Klimawandel ohnehin nicht verhindern oder zumindest nur unerheblich verlangsamen können, wäre es womöglich klüger, in die Beherrschung seiner Folgen zu investieren...
Ein T. schrieb: > Was die Bürger frustriert, ist, daß das alles kein Ende nimmt > und unsere Politik offenbar keine Lösungen anbietet und schon > gar keine liefert, Was die Bürger viel mehr frustriert ist, dass nur noch bestimmte Kritik zugelassen wird, aber andere abgewürgt wird. Zweitens sehen die Bürger auch, wie wenig freie Flächen das Land noch hat im Vergleich zu Norwegen oder USA. Sie merken es jedesmal, wenn sie die Preise der Baugrundstücke sehen. Von 357.000 werden 60.000 km² für Windparks verbraucht werden. Aber bei einer solchen Dichte, klauen die Windräder sich gegenseitig den Wind. Bereits verbraucht sind bereits schon 55.000 km² durch den Menschen. Es gibt durchaus Grenzen, wo alles durch den Grund und Boden so teuer wird, dass die Wirtschaft zusammenbricht. Es geht dann dem Land so ähnlich, wie es Niagara Falls erlebte. Auf Grund des wirtschaftlichen Zusammenbruchs sank die Zahl der Einwohner von 100 Tausend bis unter 50 Tausend. Wobei dann wieder der Grund und Boden günstiger wird, bis wieder ein wettbewerbsfähiges Gleichgewicht erreicht wird.
Das Gleichgewicht kann erreicht werden zum Beispiel indem so viele Menschen auswandern bis die Dichte bei uns so gesunken ist und im Ausland so gestiegen ist, dass sich die Wettbewerbsfähigkeit somit angleicht. Wenn nicht genug auswandern, muss diese Funktion die Armut mit Verhungern, hoher Sterblichkeit und frühes Sterben im Alter mangels schlechter Medizin ersetzen. Das wird zwar hier niemnden gefallen, aber so läuft das, wenn es ohne Kriege ablaufen soll.
Dieter D. schrieb: > Was die Bürger viel mehr frustriert ist, dass nur noch bestimmte Kritik > zugelassen wird, aber andere abgewürgt wird. So ein Quatsch. Innerhalb der von unseren Strafgesetzen vorgegebenen Grenzen darf jederndes sagen und natürlich kritisieren, wen, was und wie er will. Es muß dann aber womöglich damit leben, wenn andere dieselben Rechte für sich in Anspruch nehmen, und also dem zuvor Geäußerten widersprechen oder ebendieses oder sogar das Äußernden ihrerseits kritisieren. Halt mal die Griffel still, wenn Du wie üblich nichts beizutragen hast.
Ein T. schrieb: > Dieter D. schrieb: >> Was die Bürger viel mehr frustriert ist, dass nur noch bestimmte Kritik >> zugelassen wird, aber andere abgewürgt wird. > Halt mal die Griffel still, wenn Du wie üblich nichts beizutragen hast. Dieter hat es passend beschrieben.
G. K. schrieb: > also die Zeit, in der die menschengemachte Erderwärmung längst als > Faktum zu akzeptieren war. So redet man nur, wenn man von echter Wissenschaft keinen Plan hat. Man kann natürlich zum Jünger von H.L werden, der zwar gut in Physik sein kann, oder auch gut erklären kann, aber leider noch nicht viel von wissenschaftlicher Evaluation, oder von wissenschaftlicher Messgenauigkeit oder eben von gewissen Irren und Wendungen in der Wissenschaft gehört hat. Oder von der Abhängigkeit der Wissenschaft von gewissen Geldgebern. Es ist nämlich nicht immer so, dass die Wissenschaft wirklich unabhängig ist - das mag zwar ein Ideal sein, ist aber von der Realität noch etwas weit weg. Und wer kein Plan hat, und zu solchen Sprüchen neigt, kann sich bei den Öffis als "Faktenchecker" bewerben. So ist man beim Fernsehen, und das Fernsehen hat ja schließlich immer Recht ;)
Nick schrieb: > Dieter hat es passend beschrieben. Klar, Trolle halten zusammen. Aber irgendwie auch süß, viel Glück auf Eurem Lebensweg!
Sheeva P. schrieb: > Klar, Trolle halten zusammen. Aber irgendwie auch süß, viel Glück auf > Eurem Lebensweg! Ein Geisterfahrer? Hunderte!
Nick schrieb: > Sheeva P. schrieb: >> Klar, Trolle halten zusammen. Aber irgendwie auch süß, viel Glück auf >> Eurem Lebensweg! > > Ein Geisterfahrer? Hunderte! Naja, nach Deinen Aussagen befindest Du Dich ja eh in einer Metaebene. Nick schrieb: > Ein T. schrieb: >> Auch diese Frage hat nichts damit zu tun, ob ein KI-Unterforum >> eingerichtet werden soll. Warum fällt es Dir so schwer, beim Thema zu >> bleiben oder diesen Thread zu ignorieren, wenn er Dich nicht >> interessiert? > > Doch, hat es schon. Meine Fragen sind Testballons für zu erwartende > Fragen und Antworten in einem noch nicht existierenden Forum. > Sie tragen zur Meinungsbildung bei, jedoch auf einer Metaebene. Da ist es an sich klar, dass Du da direkten Kontakt mit Dieter hast.
Rbx schrieb: > G. K. schrieb: >> also die Zeit, in der die menschengemachte Erderwärmung >> längst als Faktum zu akzeptieren war. > > So redet man nur, wenn man von echter Wissenschaft keinen > Plan hat. So -- nämlich ad hominem -- argumentiert man nur, wenn man in der Sache unrecht hat.
Übrigens ist der Strompreis für die meisten Leute überhaupt kein Problem. Ich mache dazu bisweilen ein kleines Experiment: Ich frage die Leute, wie viel die Leute im Monat für ihren Strom bezahlen. Das witzige: sie können keine Angaben machen und wissen es nicht. Wenn der Strompreis für die Leute wirklich ein Problem wäre, wüsten sie ganz genau, was sie zahlen. Da sie es aber nicht wissen, würde ich die Meinungen zum Strompreis als "indoktriniertes Scheinproblem" bezeichnen. Den Leuten wird so lange erzählt, dass sie zu viel für ihren Strom zahlen, dass sie glauben, es sei ihre größtes Problem, dabei liegen die ganz woanders. Wer es nicht glaubt, kann ja selbst in seinem Bekannten- und Kollegenkreis machen. Einfach mal fragen, wie viel Prozent der monatlichen Lebenshaltungskosten für Strom benötigt werden.
Ralf X. schrieb: > Naja, nach Deinen Aussagen befindest Du Dich ja eh in einer Metaebene. >> Sie tragen zur Meinungsbildung bei, jedoch auf einer Metaebene. Nicht ich, sondern die Fragen. Aber dreh dir Antworten nur so hin damit sie in deine komplett verbogene Scheinwelt passen. Das steht dir frei. Und wenn du den Drang verspürst das auch noch nach aussen zu kommunizieren, denk dran, das hat dann Auswirkungen auf dich. Stichwort Innenwelt und Aussenwelt. Ralf X. schrieb: > Da ist es an sich klar, dass Du da direkten Kontakt mit Dieter hast. Welchen Dieter? Was für "direkter Kontakt"? Hast du Fantasien?
Christoph M. schrieb: > Ich mache dazu bisweilen ein kleines Experiment: Ich frage die Leute, > wie viel die Leute im Monat für ihren Strom bezahlen. > Das witzige: sie können keine Angaben machen und wissen es nicht. Wenn > der Strompreis für die Leute wirklich ein Problem wäre, wüsten sie ganz > genau, was sie zahlen. Da sie es aber nicht wissen, würde ich die > Meinungen zum Strompreis als "indoktriniertes Scheinproblem" bezeichnen. Ich kann Dir aktuell haargenau sagen, was ich zahle: Grundpreis 8,00 Euro im Monat, 32,18 ct/kWh Arbeitspreis. Das weiß ich so genau, weil ich erst vor ein paar Tagen die Rechnung meines Stromversorgers erhalten und natürlich gelesen habe. Meine Nachbarn in den Niederlanden, gerade einmal 10 Kilometer von hier entfernt, zahlen laut Statistischem Bundesamt 23 ct/kWh [1]. Dieses Wissen ärgert mich dann kurz und ich weiß es noch, weil ich mich noch immer ärgere. Aber ich weiß: in drei oder vier Wochen werde ich dieses Wissen verdrängt haben -- aus purem Selbstschutz. Insofern bezweifle ich, daß Deine Umfrage wirklich sinnvolle Ergebnisse hervorbringt. [1] https://www.destatis.de/Europa/DE/Thema/GreenDeal/_Grafik/strompreise.html
Nick schrieb: > Hast du Fantasien? Er fühlt sich von Personen, die nicht der HH-Mainstreamansichten sind ganz einfach nur verfolgt. Das ist der sogenannte Rudelmodus oder Herdentrieb geschuldet. Ein T. schrieb: > Aber ich weiß: in drei oder vier Wochen werde ich > dieses Wissen verdrängt haben -- aus purem Selbstschutz. Verdrängt um nicht aus dem Rudel oder Herde auf Grund einer Meinungsabweichung bedrängt oder sogar herausgedrängt zu werden, dürfte da der Grund für den "Selbstschutz" sein. Das fällt allerdings alles, wenn hier die großen Schließungen der Firmen erst richtig los gehen. Interessant wird es, ob zuerst die Sozialleistungen gekürzt werden oder die Hilfen für die angegriffenen EU-Nachbarstaaten eingestellt werden plus radikale Kürzung der Verteidigung.
Christoph M. schrieb: > Ich mache dazu bisweilen ein kleines Experiment: Ich frage die Leute, > wie viel die Leute im Monat für ihren Strom bezahlen. > Das witzige: sie können keine Angaben machen und wissen es nicht. Wenn > der Strompreis für die Leute wirklich ein Problem wäre, wüsten sie ganz > genau, was sie zahlen. Da sie es aber nicht wissen, würde ich die > Meinungen zum Strompreis als "indoktriniertes Scheinproblem" bezeichnen. Das ist aber ein grober Fehlschluss. Wenn diese Leute jeden Tag einen Betrag manuell bezahlen müssten, etwa so wie beim Kauf von Lebensmitteln, dann sähe es schon völlig anders aus. Wenn am Backofen nicht nur 180° stünde, sondern zusätzlich ein Cent-Zähler laufen würde und der Kuchen schon allein um 70ct an Energiekosten teurer würde, dann sähe es schon völlig anders aus. Es ist eine Frage der Sichtbarkeit.
:
Bearbeitet durch User
Ein T. schrieb: > Ich kann Dir aktuell haargenau sagen, was ich zahle: Grundpreis 8,00 > Euro im Monat, 32,18 ct/kWh Arbeitspreis. Das weiß ich so genau, weil > ich erst vor ein paar Tagen die Rechnung meines Stromversorgers erhalten > und natürlich gelesen habe. Und .. wieviel Prozent deiner monatlichen Ausgaben gehen für die Stromkosten drauf?
Wobei hier noch mal aufzugreifen ist, dass die Nebenkriegsschauplätze von einigen hier nur begonnen wurden um von den Klarstellungen der Ursachen des Blackouts abzulenken. Desweiteren die Diskussion, was an Maßnahmen möglich wäre die Situation zu verbessern, fällt auch darunter. Der Blackout wurde eindeutig durch die Einspeisungen der regenerativen Energieerzeuger verursacht. In dem Abschlussbericht wurde sich nicht getraut, das direkt so zu schreiben und wurde wirklich schön verklausuliert formuliert. Es ist schön zu sehen, wie dort politisch korrektes Framing genutzt wurde. Übrigens die KI mit LLM kann bei Berichten bereits schon sehr gut helfen alles so umzuformulieren. Aber der nächste Blackout kommt bestimmt, wenn es die Ökolobby weiterhin schafft die Einwendungen der Netzbetreiber niederzureden und daher die Maßnahmen, die natürlich auch Geld kosten, weiterhin nicht realisiert werden. Dazu gehören zum Beispiel verschieden Speicher, wie Akkubänke, E-Kohlenstoffeprodukte, neue und weiche Netzstabilisierungsregelungen für Wechselrichter, Fernsteuerungen - auch Internetunabhängig, usw.
Ein T. schrieb: > [1] > https://www.destatis.de/Europa/DE/Thema/GreenDeal/_Grafik/strompreise.html UK wäre Platz Nr. 2 mit 37cent/kWh, wobei es bei denen wohl langfristig abwärts gehen wird, wenn die Stromtrassen zu der Offshore-Wind bezahlt sind. Jetzt wo PV Rentabel ist, wird dort auch kräftig zugebaut - nicht weil man es den Deutschen nachmachen will - Ich stelle übrigens seit der Stilllegung meines Stromanschlusses keine Gefahr mehr für die Netzstabilität dar. Die 100€ Grundgebühr investiere ich lieber in die Wartung meines https://www.bhkw-forum.de/diskussion/thread/8264-bericht-zu-billig-eigenbau-800w-gas-bhkw/ . Zusammen mit meinem Beitrag "DIY 10kW/20kWh eta=99% Insel ESS Projektvorstellung" benötige ich kein Netz mehr. Stromüberschüsse im Sommer gehen an die Nachbarn, die sich freuen. (Gegen Netz-Überspannung muss ich mich auch nicht mehr versichern)
:
Bearbeitet durch User
Norbert schrieb: > Wenn am Backofen nicht nur 180° stünde, sondern zusätzlich ein > Cent-Zähler laufen würde und der Kuchen schon allein um 70ct an > Energiekosten teurer würde, dann sähe es schon völlig anders aus. Wenn alle Verbraucher mit digitalem Stromzähler im 15min-Takt ausgerüstet sind, wird ein neues Abrechnungssystem kommen. Jeder Virtelstundenwert wird mit dem aktuellen Angebot an regenerativen Energien aufsummiert. Wessen Stromverbrauch antizyklisch zum regenerativen Stromangebot verläuft, wird unter die 65% regenerativen Anteile kommen und wird eine entsprechende Nachforderung (Ordnungswidrigkeitsstrafe) als Rechnung bekommen. Die Rechenzentren sind bereits jetzt schon davon betroffen: Der Strombedarf von Rechenzentren muss laut DENEFF bis zum 31. Dezember 2025 zu 75% durch erneuerbare Energien oder CO2-neutrale Energie gedeckt sein. Hier stehen die Vorschriften kurz zusammengefaßt: https://consulting.tuv.com/aktuelles/datacenter/enefg-im-rechenzentrum Wenn das nicht zu schaffen sein sollte, dann gibt es bei uns halt keine großen Rechenzentren und auch keine entsprechenden KI. https://aluscreen.de/de/blog/2025/m%C3%BCnchen-baut-ki-zukunft-%E2%80%93-mit-%C3%B6kostrom,-der-nicht-existiert.html Buchungstechnisch wird das so gelöst, dass der Nicht-Ökostrom auf das Konto der privaten Haushalte gebucht wird. Wenn also 6TWh im Jahr verbraucht wurden, davon 4TWh regenerativ erzeugt wurden und 2 TWh die Rechenzentren zu 100% regenerativ erhahlten haben, dann bleiben 4TWh übrig und die anderen Verbaucher bekommen dann nicht 33% fossilen, sondern 50% fossilen Strom auf die Rechnung geschrieben. Analog dazu wird dann mit 15min Verbrauchswerten verfahren werden.
Christoph M. schrieb: > Und .. wieviel Prozent deiner monatlichen Ausgaben gehen für die > Stromkosten drauf? Direkte Kosten oder auch indirekte?
Norbert schrieb: > Wenn am Backofen nicht nur 180° stünde, sondern zusätzlich ein > Cent-Zähler laufen würde und der Kuchen schon allein um 70ct an > Energiekosten teurer würde, dann sähe es schon völlig anders aus. > > Es ist eine Frage der Sichtbarkeit. Nein. Es ist eine Frage der Häufigkeit. Ich backe eben nicht täglich Kuchen und der Trockner läuft auch eher selten. Und genau mit dieser Einstellung haben wir unseren Strombedarf seit 2011 mehr als halbiert. Es sind die 24/7-Verbraucher, die die Rechnung fett machen, nicht der Herd. DAS sollte man den Leuten sichtbar machen. mchris hat da schon Recht: für den normalen Verbraucher sind die Stromkosten Peanuts. Ich zahle hier für das nächste Jahr 25ct/kWh, läge also bei der (veralteten) Statistik zwischen Polen und Lettland. Bei um die 1500 kWh/Jahr und 14 Euro Grundgebühr kann sich jeder ausrechnen, welche gewaltigen Kosten da jeden Monat auflaufen. Dass mein französischer Nachbar trotz massiver staatlicher Subventionen mehr zahlt, ist nur eine Randnotiz. Dafür verdient er auch weniger ;-) Bei den ganzen Statistiken darf man auch nicht vergessen: DE war strommäßig schon immer ein Hochpreisland und auch 2000 mit 14ct im oberen Viertel des europäischen Vergleichs zu finden. Und damals waren die Erzeugeroligopole auch die Bösen. Jetzt, wo jeder Energie erzeugen und einspeisen darf, ist es auch wieder nicht recht und man möchte wieder zurück. Nur die Konzerne nicht ;-)
Dieter D. schrieb: > Übrigens die KI mit LLM kann bei Berichten bereits schon sehr gut helfen > alles so umzuformulieren. https://www.derstandard.de/story/3000000316864/schon-10-minuten-mit-einem-ki-chatbot-reduzieren-unsere-denkleistung Alleine deine Formulierung "Die KI" bestätigt diesen Artikel.
Chris D. schrieb: > Nein. Es ist eine Frage der Häufigkeit. Ich backe eben nicht täglich > Kuchen und der Trockner läuft auch eher selten. Ich will dir ja nicht zu nahe treten, aber in welcher Welt ist der Energieverbrauch per Anwendung (hier Kuchen backen) von der Anzahl der Anwendungen abhängig? Der Punkt war folgender: Wenn der Backofen sagt, dein Kuchen hat dich nebst Zutaten zusätzlich 70ct für die Energie gekostet. Und wenn du ihn in unserem nord-westlichen Nachbarland gebacken hättest, dann nur halb so viel. Da würden sich eine Menge Menschen Gedanken machen, weil sie es ständig sähen. Genau darum ging es, nicht darum wie man seinen Energiekonsum verringern und die Kosten in halbwegs erträgliche Bereiche senken kann. (Das könnten unsere Nachbarn auch und wir hätten wieder das gleiche Fehlverhältnis)
:
Bearbeitet durch User
Norbert schrieb: > Chris D. schrieb: >> Nein. Es ist eine Frage der Häufigkeit. Ich backe eben nicht täglich >> Kuchen und der Trockner läuft auch eher selten. > > Ich will dir ja nicht zu nahe treten, aber in welcher Welt ist der > Energieverbrauch per Anwendung (hier Kuchen backen) von der Anzahl der > Anwendungen abhängig? Man bekommt schon deutlich andere Konditionen, wenn man sehr viel backt ;-) Aber ernsthaft: natürlich sehe ich deinen Punkt. > Der Punkt war folgender: > Wenn der Backofen sagt, dein Kuchen hat dich nebst Zutaten zusätzlich > 70ct für die Energie gekostet. Und wenn du ihn in unserem > nord-westlichen Nachbarland gebacken hättest, dann nur halb so viel. Da > würden sich eine Menge Menschen Gedanken machen, weil sie es ständig > sähen. In welchem nordwestlichen Land kostet der Strom denn die Hälfte? Wenn man in die Niederlande schaut, dann sieht man, dass auch die massiv in Erneuerbare investieren und der Rest aus Gaskraftwerken kommt. 3% sind noch aus AKWs, also vernachlässigbar. Geplant sind AKWs, allerdings ist die Frage, ob die überhaupt gebaut werden. Und beim jetzigen Preis spielen die ja noch keine Rolle. Wie gesagt: in meinem westlichen Nachbarland ist es im Schnitt teurer, einen Kuchen zu backen, als wenn ich das tue - und das trotz erheblicher staatlicher Subventionen. Ja, das gibt mir zu denken. Wobei ich diese Statistiken irgendwie seltsam finde, denn danach lagen wir in DE bei 38ct/kWh im SCHNITT. D.h. es müsste ja eine nicht unerhebliche Anzahl an Verbauchern geben die deutlich mehr bezahlen. Kann mir da jemand mal eine entsprechende PLZ nennen, wo das der Fall ist? Oder: wer liest hier mit und zahlt über 40ct? MMn liegen diese unfassbar hohen statistischen Strompreise zu einem Großteil daran, dass bspw. 2024 überhaupt nur 7 Millionen Haushalte (von 40 Millionen) ihren Anbieter gewechselt haben. 35% haben überhaupt noch NIE ihren Anbieter gewechselt. Klar, wenn ich hier beim örtlichen Versorger geblieben wäre, dann zahlte ich auch weit über 30ct. Könnte es nicht sein, dass diese "Wechselunwilligen" den statistischen Strompreis höher treiben, als er eigentlich sein müsste? > Genau darum ging es, nicht darum wie man seinen Energiekonsum verringern > und die Kosten in halbwegs erträgliche Bereiche senken kann. (Das > könnten unsere Nachbarn auch und wir hätten wieder das gleiche > Fehlverhältnis) Eine Verweigerung, einen günstigeren Anbieter zu beauftragen, zählt aber nicht dazu, oder?
:
Bearbeitet durch Moderator
Chris D. schrieb: > In welchem nordwestlichen Land kostet der Strom denn die Hälfte? https://www.destatis.de/Europa/DE/Thema/GreenDeal/_Grafik/strompreise.html Gut, sind nicht 50% sondern 60% unserer Kosten. (Künstlerische Freiheit, jedoch verdammt nahe an der Realität)
Chris D. schrieb: > D.h. es müsste ja eine nicht > unerhebliche Anzahl an Verbauchern geben die deutlich mehr bezahlen. > Kann mir da jemand mal eine entsprechende PLZ nennen, wo das der Fall > ist? Oder einfach nur die Staffelung bei unterschiedlichem Verbrauch. Wer weniger nutzt, zahlt mehr.
Chris D. schrieb: > Wie gesagt: in meinem westlichen Nachbarland ist es im Schnitt teurer, > einen Kuchen zu backen, als wenn ich das tue - und das trotz erheblicher > staatlicher Subventionen. Ja, das gibt mir zu denken. Können die Franzosen denn den Tarif nicht auch wechseln, so wie du? Und wenn du den Durchschnittspreis für la grande Nation herziehst, warum gilt das dann nicht für Deutschland? Aber dann wieder für die Polen? Und auch unser Strompreis ist erheblich subventioniert.
Na ja, per unserem eigenen Statistischen Bundesamtes liegen wir in Deutschland an der absoluten europäischen Spitze. Und somit 31% über dem europäischen Durchschnitt. Und das Statistische Bundesamt kann in dieser Hinsicht wohl kaum der Schönfärberei bezichtigt werden.
Nick schrieb: > Und auch unser Strompreis ist erheblich subventioniert. Fressen und Energie wird quasi überall subventioniert. Und das EEG ist so angelegt Subventionen zu reduzieren bzw. abzuschaffen.
Norbert schrieb: > Wenn am Backofen nicht nur 180° stünde, sondern zusätzlich ein > Cent-Zähler laufen würde und der Kuchen schon allein um 70ct an > Energiekosten teurer würde, dann sähe es schon völlig anders aus. > > Es ist eine Frage der Sichtbarkeit. Es ist irgendwie schon seltsam dass so viele Leute jammern wenn sie 100€ pro Monat an Strom zahlen müssen, aber kein Problem damit haben sich für 200 - 300€ pro Monat Sargnägel zu kaufen. Und das rauchen tödlich ist steht da sehr sichtbar drauf.
Udo S. schrieb: > Es ist irgendwie schon seltsam dass so viele Leute jammern wenn sie 100€ > pro Monat an Strom zahlen müssen, aber kein Problem damit haben sich für > 200 - 300€ pro Monat Sargnägel zu kaufen. > Und das rauchen tödlich ist steht da sehr sichtbar drauf. Und das wirkt sich wie genau auf den Strompreis aus?
:
Bearbeitet durch User
Laufende KFZ Kosten in Europa, gemäss KI. Ohne (ChatGPT) und mit Steuern, Versicherung und Wartung (Gemini).
:
Bearbeitet durch User
Nick schrieb: > Und auch unser Strompreis ist erheblich subventioniert. Belege das doch bitte mal. Die AKWs, die letzes Jahrtausend gebaut wurden waren erheblich subventioniert. Die Ewigkeitskosten des Abfalls werden wir noch 100000 Jahre subventionieren. Und kein Energieversorger der Welt will in Deutschland ein AKW bauen, wenn er es nicht subventioniert bekommt. Und eine Versicherung im Falle eines Unfalls gibt es auch nicht.
(prx) A. K. schrieb: > Laufende KFZ Kosten Dieser Beitrag ist in diesem Zusammenhang genauso sinnfrei wie der von Udo.
Korrekt. Löschen konnte ich ihn aber nicht mehr.
:
Bearbeitet durch User
G. K. schrieb: > Fressen und Energie wird quasi überall subventioniert. > Und das EEG ist so angelegt Subventionen zu reduzieren bzw. > abzuschaffen. Überprüf doch nochmal die argumentative Logik: In F ist der Druchschnittspreis (trotz Subvention) höher als der persönliche Preis einer ausgewählten Grppe (obwohl subventioniert wird).
Kernaussage aber bleibt: Üblicherweise hinken Vergleiche einzelner Kostenfaktoren, weil andere Faktoren fehlen, die aber für einen fairen Vergleich der Lebenskosten eingerechnet werden müssten. Speziell in Frankreich gehören auch enorme Schulden der EDF hinzu, die staatlich garantiert sind.
Nick schrieb: > Udo S. schrieb: >> Belege das doch bitte mal. > > EEG Und die Stromleitungen vom Föhrer hätten bestimmt noch weitere 1000 Jahre gehalten?
G. K. schrieb: > Und die Stromleitungen vom Föhrer hätten bestimmt noch weitere 1000 > Jahre gehalten? Keine Ahnung was Föhrer Stromleitungen mit Subventionen für Solar- und Windstrom zu tun haben. Hat das was mit der Insellage zu tun?
Hippelhaxe schrieb: > So -- nämlich ad hominem -- argumentiert man nur, wenn man > in der Sache unrecht hat. Ja, ich mag Pebkac-Zuschreibungen eigentlich auch nicht immer.
G. K. schrieb: > Und die Stromleitungen vom ... Die ersten Trassenplanungen fanden bereis während des Baus des Walchenkraftwerks statt. Oskar von Miller war damals der Projektleiter. Im Auftrag der Weimarer Regierung wurde 1928-1929 die Ausarbeitung eines Generalplans für die deutsche Elektrizitätsversorgung durchgeführt. Er plante in seinem Münchner Ingenieurbüro Kraftwerksanlagen in ganz Europa und Stromnetz über Landesgrenzen hinaus.
Dieter D. schrieb: > Die ersten Trassenplanungen fanden bereis während des Baus des > Walchenkraftwerks statt. Oskar von Miller war damals der Projektleiter. > Im Auftrag der Weimarer Regierung wurde 1928-1929 die Ausarbeitung eines > Generalplans für die deutsche Elektrizitätsversorgung durchgeführt. Er > plante in seinem Münchner Ingenieurbüro Kraftwerksanlagen in ganz Europa > und Stromnetz über Landesgrenzen hinaus. Und bis heute ist das Stromnetz in Bayern unter aller Sau: https://www.smard.de/page/home/topic-article/444/215544/update-verteilernetze-bis-2045 Ist auch irgendwie kein Wunder wenn man nur von vorgestern quatscht.
G. K. schrieb: > Und bis heute ist das Stromnetz in Bayern unter aller Sau: Außer in Neuschwanstein.
Christoph M. schrieb: > Ein T. schrieb: >> Ich kann Dir aktuell haargenau sagen, was ich zahle: Grundpreis 8,00 >> Euro im Monat, 32,18 ct/kWh Arbeitspreis. Das weiß ich so genau, weil >> ich erst vor ein paar Tagen die Rechnung meines Stromversorgers erhalten >> und natürlich gelesen habe. > > Und .. wieviel Prozent deiner monatlichen Ausgaben gehen für die > Stromkosten drauf? Das hängt von meinen monatlichen Einnahmen ab. Nun, Du hattest jetzt schon zwei Fragen, und ich habe beide beantwortet. Schau, wenn meine Nachbarn und Freunde in den Niederlanden deutlich weniger für ihren Strom bezahlen müssen, dann beweist das doch, daß das irgendwie möglich sein muß. Und daß es auch im Rahmen des EU-Rechts möglich ist, denn die Niederlande sind ja ebenfalls ein EU-Mitglied, genau wie wir. Da scheint mir die Frage, wie die das machen, und warum wir uns das nicht einfach von ihnen abgucken können, doch sehr naheliegend. Klar, wenn man annimmt, daß das alles nur eingebildete Probleme seien, weil sich sowieso alle die hohen Preise problemlos leisten könnten, dann stellen sich solche Fragen natürlich nicht. Ich glaube allerdings, daß das für sehr viele unserer Mitbürger keineswegs nur eingebildete Probleme sind und dabei sind hohe Stromkosten leider auch nicht die einzigen.
Dieter D. schrieb: > Das Gleichgewicht kann erreicht werden zum Beispiel indem so viele > Menschen auswandern bis die Dichte bei uns so gesunken ist und im > Ausland so gestiegen ist In Spanien gab es eine Solarsteuer. Deswegen sind bisher weniger Module auf den Dächern als hier, wurde mir berichtet.
H. H. schrieb: > Lu schrieb: >> In Spanien gab es eine Solarsteuer. > > Von 2015 bis 2018. IMHO unter einem rechten Atom-Freak.
Ein T. schrieb: > Schau, wenn meine Nachbarn und Freunde in den Niederlanden deutlich > weniger für ihren Strom bezahlen müssen, dann beweist das doch, daß das > irgendwie möglich sein muß. Und daß es auch im Rahmen des EU-Rechts > möglich ist, denn die Niederlande sind ja ebenfalls ein EU-Mitglied, > genau wie wir. Da scheint mir die Frage, wie die das machen, und warum > wir uns das nicht einfach von ihnen abgucken können, doch sehr > naheliegend. Möglicherweise gibt es dort keine Parteien gibt die regelmäßig torpedieren?
Dieter D. schrieb: > Die ersten Trassenplanungen fanden bereis während des Baus des > Walchenkraftwerks statt. Oskar von Miller war damals der Projektleiter. > Im Auftrag der Weimarer Regierung wurde 1928-1929 die Ausarbeitung eines > Generalplans für die deutsche Elektrizitätsversorgung durchgeführt. Und du warst als Assistent persönlich dabei. Schon klar :-)
Nick schrieb: > Udo S. schrieb: >> Belege das doch bitte mal. > > EEG Was für eine Verdrehung. Das EEG regelt, dass die Errichtung der erneuerbaren Energien subventioniert werden. So weit so normal wenn man eine neue Technologie pushen will. Die Kosten dieser Subvention zahlen wir mit dem Strompreis. Du hast oben behauptet Nick schrieb: > Und auch unser Strompreis ist erheblich subventioniert. was etwas völlig anderes ist. In Frankreich wird der günstigere Strompreis für alle subventioniert, wobei die ganzen versteckten Kosten für Rückbau und Entsorgung der AKWs noch gar nicht dabei sind. Das alles muss am Ende der Steuerzahler dort aufbringen. Aber Nick, du kannst uns sicher mal erklären wohin mit all dem Müll, sowohl dem hochradioaktiven als auch mit den viel größeren Mengen an Mittel und niedrigaktiven, der erst beim Rückbau anfällt. Sicher kennst du noch ein paar sichere Asse(n).
:
Bearbeitet durch User
Udo S. schrieb: > wohin mit all dem Müll, > sowohl dem hochradioaktiven als auch mit den viel größeren Mengen an > Mittel und niedrigaktiven, Exportieren in den Iran. Die haben genug Teppiche, um den drunter zu kehren.
Udo S. schrieb: > Die Kosten dieser Subvention zahlen wir mit dem Strompreis. > Du hast oben behauptet Ach so, du zahlst keine Steuern. Also wer das bis jetzt noch nicht kapiert hat, woher das Geld für Subventione kommt, hat glaub ich noch nichts kapiert. Es ist völlig egal ob du direkt gezwungen wirst zu subventionieren, oder über den Umweg gleich welcher Steuer. Sobald das Wort "Steuererleichterung" fällt, achte auf den folenden Satz. Da kommt dann "Gegenfinanzierung". Das ist das gleiche System.
H. H. schrieb: > Die haben genug Teppiche, um den drunter zu kehren. Bei fliegenden Teppichen ist das Verfahren nicht ratsam.
:
Bearbeitet durch User
(prx) A. K. schrieb: > Bei fliegenden Teppichen ist das Verfahren nicht ratsam. Die sind doch schon lange vergriffen. Den letzten soll eine gewisse Sheherazade bekommen haben.
:
Bearbeitet durch User
Vor einiger Zeit wurde erwähnt, dass die Endlagersuche noch 79 Jahre dauert (meine ich mich zu erinnern, die Zahl kann leicht daneben liegen). Nach einigen Beschwerden hat man dann das Datum auf 30 Jahre gekürzt (meine ich, man möge die Zahlen korrigieren). Hier einer meiner neuen Thesen: Da es immer Proteste am jeweiligen Standort des Endlagers geben wird und die Politik sich damit eigentlich nur Ärger einfängt, wird der Atommüll für immer in den Zwischenlagern verbleiben und die Suche jeweils einfach immer weiter ausgedehnt. Fazit: Wenn man nicht an den Müll denkt und ihn auch nicht sieht, stört er eigentlich auch nicht weiter.
Christoph M. schrieb: > Hier einer meiner neuen Thesen: Da es immer Proteste am jeweiligen > Standort des Endlagers geben wird und die Politik sich damit eigentlich > nur Ärger einfängt, wird der Atommüll für immer in den Zwischenlagern > verbleiben und die Suche jeweils einfach immer weiter ausgedehnt. Fazit: > Wenn man nicht an den Müll denkt und ihn auch nicht sieht, stört er > eigentlich auch nicht weiter. Wenn demnächst Nazis in SA regieren, können die ein Endlagern mit ihrem Saalschutz durchsetzen.
G. K. schrieb: > Wenn demnächst Nazis in SA regieren, können die ein Endlagern mit ihrem > Saalschutz durchsetzen. Zuerst aber bitte den Drehstrom von rechtsdrehend auf linksdrehend umklemmen. Deutschlandweit! Ich kann es nicht fassen, dass du das so locker hinnimmst.
H. H. schrieb: > Die sind doch schon lange vergriffen. Den letzten soll eine gewisse > Sheherazade bekommen haben. Außerdem hat man in Frankreich auch noch seine Kolonien für dies und das. G. K. schrieb: > Wenn demnächst Nazis in SA regieren, können die ein Endlagern mit ihrem > Saalschutz durchsetzen. War ja klar, immer wieder mit der pösen Rechtskeule kommen.
G. K. schrieb: > Wenn demnächst Nazis in SA regieren, Jaaaa! Das erklärt natürlich alles. Muß man eigentlich kognitiv besonders benachteiligt sein für solche Ergüsse? Oder genügt da gewöhnliche Dummheit?
G. K. schrieb: > Wenn demnächst Nazis in SA regieren, können die ein Endlagern mit ihrem > Saalschutz durchsetzen. Die Endlagersuche wird durch das BGE künstlich in die länge gezogen. Die Führungsetage ist "Grün" und will kein Endlager finden, da Sie befürchten es würde die Akzeptanz zur Kernkraft erhöhen. Ansonsten zur Kernkraft noch mal eine Aussage nach längerer Überlegung.: Die Risikoabwägung kann ich für mich nicht seriös leisten. Ich kann aus dem Bauchgefühl sgen, Ja Kernkraft ist toll billig und 24/7 verfügbar. Allerdings sehe ich auch Risiken, geschultes Personal; Gefahr von infiltrierung; Terorrismus; Kriegsziel etc. Endlager sehe ich tatsächlich nicht als wichtigstes Problem. Aber Faireweise muss ich sagen, "Ich bin nicht kompetent genug diese Frage zu beantworten" und ich kenne auch keinen den ich genug Fachkompetenz dafür zutraue.
Frank D. schrieb: > und ich kenne auch keinen den ich genug Fachkompetenz dafür > zutraue. Naja, das ist zweigeteilt. Auf der einen Seite gibt es sehr gute Fachleute - auf der anderen Seite viel Hickack mit Gutachten, die sich in so manchen Räumen bis zur Decke stapeln. Etwas mehr Pragmatismus und viel weniger Idealismus täte der Szene schon ganz gut.
Frank D. schrieb: > Die Endlagersuche wird durch das BGE künstlich in die länge gezogen. Die > Führungsetage ist "Grün" und will kein Endlager finden, da Sie > befürchten es würde die Akzeptanz zur Kernkraft erhöhen. Paranoia.
H. H. schrieb: > Frank D. schrieb: >> Die Endlagersuche wird durch das BGE künstlich in die länge gezogen. Die >> Führungsetage ist "Grün" und will kein Endlager finden, da Sie >> befürchten es würde die Akzeptanz zur Kernkraft erhöhen. > > Paranoia. Zum Termin der befürchtet wird: 2074 https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesgesellschaft_f%C3%BCr_Endlagerung Dr. Jan-Niclas Cesenhues (Vorsitzender des Aufsichtsrates der BGE) -> Grüner
Frank D. schrieb: > Die Endlagersuche wird durch das BGE künstlich in die länge gezogen. > Die Führungsetage ist "Grün" Die BGE gibt seit 2016. Das Atomgesetz gibt es seit 1960. Die erste Rot-Grüne Bundesregierung entstand 1998. Man hatte die Aufgabe also schon 38 Jahre in die Länge gezogen bevor die Grünen bundesweit überhaupt mitreden konnten, und 56 Jahre vor der Gründung der BGE. Und nun soll ausgerechnet die BGE an verschleppter Entsorgung Schuld sein?
:
Bearbeitet durch User
Nick schrieb: > Vorsitzender des Aufsichtsrates der BGE Seit Juni 2025 ist das Rita Schwarzelühr-Sutter, SPD. Laut Selbstauskunft anno 2025 liegt die Fehlerwahrscheinlichkeit von Aussagen von ChatGPT in aktuellen Fragen bei etwa 50%. 😃
:
Bearbeitet durch User
(prx) A. K. schrieb: > Seit Juni 2025 ist das Rita Schwarzelühr-Sutter, SPD. > > Laut Selbstauskunft anno 2025 liegt die Fehlerwahrscheinlichkeit von > Aussagen von ChatGPT in aktuellen Fragen bei etwa 50%. 😃 Weder das Eine noch das Andere machen es besser. (prx) A. K. schrieb: > Die BGE gibt seit 2016. "Die BGE ist Nachfolger der Deutsche Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe (DBE), auf die Teile des Bundesamtes für Strahlenschutz und die Asse-GmbH verschmolzen wurden." > Das Atomgesetz gibt es seit 1960. Die DBE, der Vorgänger, wurde 1979 als 100 % mittelbares, bundeseigenes Unternehmen gegründet, Nicht, dass ich damit sagen will, dass das "nur" 19 Jahre gedauert hat.
Rbx schrieb: > Etwas mehr Pragmatismus und viel weniger Idealismus täte der Szene schon > ganz gut. So wie in Morsleben, der Asse und in Gorleben? Und wo bleibt der Pragmatismus in Bayern? Und wo bleibt die tolle Transmutationsmaschine die man einfach in die Asse werfen kann und es dann nur noch Rosenduft in der Asse gibt?
:
Bearbeitet durch User
G. K. schrieb: > Und wo bleibt der Pragmatismus in Bayern? Seit dem Ende von Wackersdorf orientiert sich Bayern an der zu berücksichtigenden Volksseele und wechselt entsprechend der die verkündeten Ansichten. Ohne sich indes in den Taten daran zu orientieren, denn die schwankt schneller als die potentielle Realisierungszeit irgendwelcher Lösungen, weshalb es zu leicht geschehen könnte, auf einmal auf der falschen Seite zu stehen. Also alles ganz pragmatisch, völlig unideologisch und auch unpraktisch.
:
Bearbeitet durch User
G. K. schrieb: > Und wo bleibt der Pragmatismus in Bayern? Freistaat Bayern. So viel Zeit muss sein.
Frank D. schrieb: > Die > Führungsetage ist "Grün" und will kein Endlager finden, da Sie > befürchten es würde die Akzeptanz zur Kernkraft erhöhen. Das ist sowas von absurd, es könnte von Trump stammen. Frank D. schrieb: > Ja Kernkraft ist toll billig und 24/7 verfügbar. Klar, siehe Frankreich letzten Sommer. Wie viele AKWs liefen da noch? Frank D. schrieb: > Faireweise muss ich sagen, "Ich bin nicht kompetent genug diese Frage zu > beantworten" und ich kenne auch keinen den ich genug Fachkompetenz dafür > zutraue. Das ist ehrlich von dir. Die Tatsache ist, niemand auf der Welt ist kompetent genug etwas für 100000 Jahre zu gewährleisten. Nicht mal für 100 Jahre. Und genau deshalb ist Kernenergie ein Verbrechen an den nächsten Generationen. Von dem Restrisiko abgesehen, bei einer Havarie mal kurz eine Million Menschen die Heimat und alles Hab und Gut zu rauben. Oder viele tausende zu verstrahlen.
Beitrag #8038755 wurde vom Autor gelöscht.
G. K. schrieb: > So wie in Morsleben, der Asse und in Gorleben? > Und wo bleibt der Pragmatismus in Bayern? > > Und wo bleibt die tolle Transmutationsmaschine die man einfach in die > Asse werfen kann und es dann nur noch Rosenduft in der Asse gibt? Drei Negativbewertungen. Den Befürwprtern gefällt die Wahrheit nicht. Wo bleiben denn konkrete Vorschläge für Lagerung des ganzen Mülls. Wer schreit denn hier, wenn neben ihm eine Deponie für Hundertatusende Tonnen schwach aktiven Mülls gebaut werden soll? Ganz zu schweigen von den Mittel und hochaktiven ABfällen. Nick, wo ist dein Vorschlag, da du ja alles besser weisst?
Nick schrieb: > Nicht, dass ich damit sagen will, dass das "nur" > 19 Jahre gedauert hat. Wo geht es denn schneller, ausser vielleicht Finnland. Und da weiss man auch erst in der Zukunft ob das funktioniert. Man hat ja mal vorsorglich so geplant, dass man es wieder rausholen kann. Nur was dann? Dann steht man wieder genauso dumm da! Wie gut das funktioniert wenn man es der Industrie überlässt sieht man an ASSE2. Man weiß nicht mal genau was da alles reingekippt wurde, weil die Papiere schlampig waren oder erst gar keine existierten. Man weiß nicht mal ob vieleicht hochaktiver Müll druntergemischt wurde. Und Asse2 ist inzwischen instabil. Es gibt Pläne um den Müll rauszuholen. Je länger es dauert, desto undurchführbarer werden die. Und die Müllmenge wird immer höher weil immer mehr Salzwasser eindringt und die Fässer zerfallen. DAS ist die Realität von Entsorgung radioaktiver Stoffe.
Nick schrieb: > Freistaat Bayern. So viel Zeit muss sein. Wer keine Argumente hat nimmt Beleidigungen oder dumme Witze. Dein Entsogungskonzept fehlt immer noch.
Udo S. schrieb: > Ganz zu schweigen von den Mittel und hochaktiven ABfällen. Geht das wieder los mit "hoch radioaktiv" und der Halbwertszeit? Das wurde schon weiter oben geklärt. Aber durch Wiederholung wird es irgendwann dann schon richtig, gelle. Oder ist deine intellektuelle Halbwertszeit in Tagen zu messen? Eigentlich ganz einfach: Da wo man das Uran abgebaut hat und wo es seit Millionen von Jahren war, kann man es wieder ablagern. Hat vorher schon funktioniert. Und wenn das im Tagebau war, dann halt in einem aufgelassenen Bergwerk. Oder im Bundesbunker. Der hat schon die ganze Infrastruktur gegen nukleare Angriffe. Den Vorzeichenwechsel sollten Naturwissenschaftler grad noch hinbekommen. > Nick, wo ist dein Vorschlag, da du ja alles besser weisst? Von mir aus bauen sie das Lager hier. Dann bleiben die Grünen weg. :-)
Udo S. schrieb: > Wo geht es denn schneller, ausser vielleicht Finnland. Und da weiss man > auch erst in der Zukunft ob das funktioniert. Ein Kraton aus Granit hat gewisse Vorteile, sowas gibt es jedoch nicht überall.
Nick schrieb: > Eigentlich ganz einfach: > Da wo man das Uran abgebaut hat und wo es seit Millionen von Jahren war, > kann man es wieder ablagern. Hat vorher schon funktioniert. Und wenn das > im Tagebau war, dann halt in einem aufgelassenen Bergwerk. Ach, also verändert sich nichts an den Brennstäben in einem AKW? Wer braucht schon Thermodynamik oder E=mc² wenn es ein Perpetuum mobile gibt.
Udo S. schrieb: > Wer keine Argumente hat nimmt Beleidigungen oder dumme Witze. Welche Beleidigungen? Egal, die Bayern sind sowieso dumm. Das ist aber dein eigenes Argument. G. K. schrieb: > Ach, also verändert sich nichts an den Brennstäben in einem AKW? Die radioaktiven Elemente zerfallen? G. K. schrieb: > Wer braucht schon Thermodynamik oder E=mc² Sie zerfallen!
Nick schrieb: > Chris D. schrieb: >> Wie gesagt: in meinem westlichen Nachbarland ist es im Schnitt teurer, >> einen Kuchen zu backen, als wenn ich das tue - und das trotz erheblicher >> staatlicher Subventionen. Ja, das gibt mir zu denken. > > Können die Franzosen denn den Tarif nicht auch wechseln, so wie du? Ich weiss nicht, wie das in anderen europäischen Ländern ist. Aber irgendwo muss der Durchschnittspreis ja herkommen. Deswegen weiter oben auch meine Anmerkung bzgl. der Zweifel an diesen Statistiken. Wie geschrieben: wenn 35% überhaupt noch nie ihren Tarif gewechselt haben, dann dürfte diese gruppe deutlich mehr zahlen als diejenigen, die regelmäßig prüfen und wechseln. Ich kenne niemanden außer jetzt meinen Eltern (egal in welcher Region - ich habe die am WE mal angeschreben), der mehr als 33ct zahlt (die hier aus dem Forum). Die achten aber auch alle auf ihren Anbieter. Irgendwo müssen also Leute sitzen, die deutlich mehr als 40ct zahlen oder es müssen sehr viele sein, die 40ct zahlen. > Und auch unser Strompreis ist erheblich subventioniert. Es ist allerdings ein erheblicher Unterschied, ob ich über den Strompreis subventioniere oder alle zusammen, egal, ob sie überhaupt elektrische Energie beziehen. Spare ich Strom, dann subventioniere ich nämlich deutlich weniger. Baue ich mir eine Inselanlage auf, dann subventioniere ich gar nicht mehr.
:
Bearbeitet durch Moderator
Chris D. schrieb: > Nein. Es ist eine Frage der Häufigkeit. [...] > > mchris hat da schon Recht: für den normalen Verbraucher sind die > Stromkosten Peanuts. Das ist sicherlich nicht ganz flashc, allerdings waren die Strompreise ja nur ein Beispiel für ein größeres Thema. Wenn es bloß der Strom wäre, dann würde vermutlich niemand ein Wort darüber verlieren. Aber es betrifft ja auch die Kraftstoffe und damit auch die Preise für alles, das zu den Verbrauchern / Verkaufsstellen transportiert werden muß. Aber auch das ist nur ein kleiner Teil eines unerfreulichen Gesamtbildes, aber da politische Diskussionen hier unerwünscht sind, mag ich dazu nicht weiter ausführen. > Ich zahle hier für das nächste Jahr 25ct/kWh, Das ist schön für Dich, aber in einem Staat, dessen Statistisches Bundesamt einen Durchschnitt von 38 ct/kWh angibt, aber wohl ein Glücksfall.
Ein T. schrieb: > Chris D. schrieb: >> Nein. Es ist eine Frage der Häufigkeit. [...] >> >> mchris hat da schon Recht: für den normalen Verbraucher sind die >> Stromkosten Peanuts. > > Das ist sicherlich nicht ganz flashc, allerdings waren die Strompreise > ja nur ein Beispiel für ein größeres Thema. Wenn es bloß der Strom wäre, > dann würde vermutlich niemand ein Wort darüber verlieren. Aber es > betrifft ja auch die Kraftstoffe und damit auch die Preise für alles, > das zu den Verbrauchern / Verkaufsstellen transportiert werden muß. Aber > auch das ist nur ein kleiner Teil eines unerfreulichen Gesamtbildes, > aber da politische Diskussionen hier unerwünscht sind, mag ich dazu > nicht weiter ausführen. Es ist mir schon klar, dass andere Dinge auch im Preis gestiegen sind. Aber wenn ich das mal ausrechne, dann habe ich von 14ct in 2000 bis zu meinen 25ct jetzt knapp 2,2% Inflation. Das ist also ganz real keine wirklich hohe Steigerung. Umso irritierender ist die Tatsache, dass nur sehr wenige Leute ihren Anbieter wechseln und offenbar ein Drittel überhaupt noch nie gewechselt hat. Am WE war ich bei meinen Eltern. Die haben bspw. auch noch nie gewechselt, weder Gas- noch Stromanbieter. Und wegen der Diskussion hier wollte ich es jetzt wissen: auf deren Stromrechnung fand ich jetzt 40ct. Ein kurzer Anbietervergleich ergab, dass sie auch für 27ct Strom beziehen könnten. Wollen sie aber nicht. Ich kann das in ihrem Alter verstehen (85 und 93, wenig internetaffin), aber wenn der Großteil der Rentner so denkt, dann wundern mich 38ct Durchschnitt nicht. >> Ich zahle hier für das nächste Jahr 25ct/kWh, > > Das ist schön für Dich, aber in einem Staat, dessen Statistisches > Bundesamt einen Durchschnitt von 38 ct/kWh angibt, aber wohl ein > Glücksfall. Das sind dann aber einige Glücksfälle, denn etwa die Hälfte meiner "Bekanntenstichprobe" vom WE (ich hab die einfach mal in einer WA-Gruppe angeschrieben) zahlt auch so viel. Die anderen immerhin noch unter 30ct. Und da ich in meinem Bekanntenkreis niemanden kenne, der auch nur diesen Durchschnitt bezahlt, frage ich mich: wo sitzen diese Leute mit >40ct? Kennst Du jemanden, der so viel bezahlt? Oder ist hier sonst jemand, der einen kennt? Und vergleichen diese Anbieter?
:
Bearbeitet durch Moderator
Udo S. schrieb: > Das ist sowas von absurd,... Das ist auch eine Strategie, die auch tatsaechlich so angewendet wurde und wird. Einfach die Pamphlete lesen, bildet. Die Deutschen KKW haetten aber sich wesentlich schwerer getan, solche Verseuchungen zu schaffen. Bei einer Fuehrung in Biblis wurde das verstaendlich. Das liegt auch an einer eingeschraenkten Souveraenitaet.
G. K. schrieb: > Und wo bleibt der Pragmatismus in Bayern? Der Pragmatismus in Bayern gestaltet sich derart dass Leute, die nicht irgendwo in der Mitte des 20. Jhds. stecken geblieben sind, PV aufs Dach, eine WP und einen Akku in den Keller und ein BEV in die Garage holen. Wenn politisch, egal ob auf Landes- oder Bundesebene, der Stillstand als Energiepolitik verklärt wird muss man sich halt selbst behelfen anstatt zu hoffen dass mir jemand das Manna vorbeiträgt. Irgendwelche Bremser im Amt, Ideologen in Foren und Heulsusen am Stammtisch können mir gepflegt den Buckel runterrutschen.
Ein T. schrieb: >> Ich zahle hier für das nächste Jahr 25ct/kWh, > > Das ist schön für Dich, aber in einem Staat, dessen Statistisches > Bundesamt einen Durchschnitt von 38 ct/kWh angibt, aber wohl ein > Glücksfall. Ich zahl auch irgendwas unter 0,25€. Mit Glück hat das wenig zu tun. Hab mich vor 2 Jahren mal hingesetzt, 10min auf check24 verbracht und den erstbesten Anbieter rausgepickt der zu meinem Nutzungsprofil passt. Der Anbieter trägt übrigens den durchaus peinlichen Namen "grüüün", aber das ist mir relativ wurscht. Gehören wohl irgendwie zur Münch Gruppe, keine Ahnung.
Heute morgen eine lustige Nachricht im DLF: Der brasilianische Präsident ist gerade bei Merz zu Besuch und hatte vorgeschlagen, dass Brasilien Deutschland bei den Erneuerbaren helfen könnten, weil sie schon 95% erneuerbaren Strom haben und sich auskennen. Außerdem seien sie Moment ziemlich unbeeindruckt von der Irankrise, weil sie kein Energieproblem haben :-) Tja .. so geht der Ratschlag eines aufstrebenden 200 Millionen Einwohnerlandes. Kleiner Tipp: wer schon mal in Brasilien in Sao Paulo der einer der größeren Städte war, wird sich vermutlich ein "Entwicklungsland" anders vorgestellt haben.
:
Bearbeitet durch User
(prx) A. K. schrieb: > Weshalb man Brasilien als Schwellenland bezeichnet. Mea Culpa :-) Es ist gerade Nacht: https://www.skylinewebcams.com/de/webcam/brasil/rio-de-janeiro/rio-de-janeiro/copacabana-beach.html
Es könnte auch stark davon abhängen, an welchem Ort von Brasilien man sich ein Bild von dem doch recht grossen Land macht.
Wir können gar nicht wechseln, wegen dem Nachtspeichertarif. Technisch gesehen hätte man auf Sonne+Wind-Speicher wechseln können. Funktioniert wohl auch ganz gut. Wurde aber nie gemacht, stattdessen eher erstmal Wärmepumpen installiert, die ja auch nicht billig sind in der Anschaffung.
Christoph M. schrieb: > Tja .. so geht der Ratschlag eines aufstrebenden 200 Millionen > Einwohnerlandes. Brasilien ist 24-mal so groß wie Deutschland. Die Loesung waere ganz einfach. Es muss nur die gleiche Bevoelkerungsdichte, wie in Brasilien hergestellt werden. Negative Impakts alternativer koennen so vernachlaessigt werden.
Christoph M. schrieb: > Der brasilianische Präsident > ist gerade bei Merz zu Besuch und hatte vorgeschlagen, dass Brasilien > Deutschland bei den Erneuerbaren helfen könnte Bei 63% Wasserkraft ist gut angeben. Man müsste Deutschland dafür nur passend terraformen und in eine regenreichere Klimazone verschieben. Die aufgrund der hohen Bevölkerungsdichte dabei störenden Menschen kann man ja nach Brasilien migrieren. https://www.gtai.de/de/trade/brasilien/specials/energie-brasilien-ist-vorreiter-bei-gruenem-strom-813188
Christoph M. schrieb: > Heute morgen eine lustige Nachricht im DLF: Der brasilianische Präsident > ist gerade bei Merz zu Besuch und hatte vorgeschlagen, dass Brasilien > Deutschland bei den Erneuerbaren helfen könnten, weil sie schon 95% > erneuerbaren Strom haben und sich auskennen. Außerdem seien sie Moment > ziemlich unbeeindruckt von der Irankrise, weil sie kein Energieproblem > haben :-) Soso, die nutzen also nur Strom und keinerlei andere fossile Energie. Das wage ich dezent zu bezweifeln. > Tja .. so geht der Ratschlag eines aufstrebenden 200 Millionen > Einwohnerlandes. Hmm, mit Favelas überall. > Kleiner Tipp: wer schon mal in Brasilien in Sao Paulo der einer der > größeren Städte war, wird sich vermutlich ein "Entwicklungsland" anders > vorgestellt haben. Du läßt dich auch gern und einfach von Oberflächlichkeiten blenden, was?
Falk B. schrieb: > Soso, die nutzen also nur Strom und keinerlei andere fossile Energie. 6,2% Erdgas in der Stromerzeugung und zunehmend Biosprit in Fahrzeugen
:
Bearbeitet durch User
Die Google-KI spruck das zu Brasilien aus. "Brasilien besitzt einen der saubersten Energiemixe weltweit, mit über 89 % erneuerbarem Strom im Jahr 2023, primär getragen durch Wasserkraft (ca. 60 %). Wind- und Solarenergie gewinnen massiv an Bedeutung (zusammen ca. 34 % der Erzeugung 2025), um die Abhängigkeit von wetterabhängiger Wasserkraft zu verringern. " Na dann mal los, bauen wir einfach ein paar Wasserkraftwerke, um von unseren aktuell 4,2% (laut google) auf 60% zu erhöhen. Wir stellen fest. Auch mit 100% korrekten Aussagen kann man 100% Unsinn erzählen. Klingt komisch, ist aber so. Zum Vergleich. Deutschland hat ca. 40GWh Pumpspeicher (die nur speichern, nicht direkt erzeugen). Das kleine Östereich hat über 3000 (ja, DREITAUSEND) GWh Pumpspeicher bei nur 10% der Bevölkerung! D.h. Deutschland hat ca. 0,48kWh/Nase und Östereich satte 357kWh/Nase, das ist Faktor 743! Also, wo kann man Bergseen kaufen? Vielleich mal bei Slartibartfast anrufen?
(prx) A. K. schrieb: >> Soso, die nutzen also nur Strom und keinerlei andere fossile Energie. > > 6,2% Erdgas in der Stromerzeugung und zunehmend Biosprit in Fahrzeugen Und der Rest? Biosprit ist gigantischer Irrsinn und mehr oder minder nur eine fragwürdige Argarsubvention. Naja, die haben viel Fläche und Zuckerrohr und der Amazonas wird auch "schön" platt gemacht.
Falk B. schrieb: > Biosprit ist gigantischer Irrsinn Im Sinn von "öko" kann das fragwürdig sein, und natürlich unmöglich auf Deutschland übertragbar. Beim Strom liegt Deutschland mit 62% Erneuerbarer mittlerweile nicht so übel, Tendenz steigend. Da sind andere schlechter dran, etwa Südkorea, das derzeit sehr unter den persischen Klimaklebern leidet.
:
Bearbeitet durch User
(prx) A. K. schrieb: > Vergleich der Primärenergien. Da liegen wir doch gar nicht so weit auseinander ;-) Falk B. schrieb: > Und der Rest? Biosprit ist gigantischer Irrsinn und mehr oder minder nur > eine fragwürdige Argarsubvention. Naja, die haben viel Fläche und > Zuckerrohr und der Amazonas wird auch "schön" platt gemacht. In Brasilien wächst Zuckerrohr wie Unkraut (auch ohne Regenwald) mit einer extremen Geschwindigkeit (Tropen halt). Da muss man nicht viel subventionieren. Die haben einfach jährlich eine gigantische Biomasse zur Verfügung. Meines Wissens nach fahren dort viele zu 100% mit Ethanol. Wir haben hier halt nicht mehr so viel zum Plattmachen. Trotzdem wird leider munter weiterversiegelt.
:
Bearbeitet durch Moderator
(prx) A. K. schrieb: > Vergleich der Primärenergien. Öl ist fast gleich, D.h. die aktuelle Krise betrifft die sehr ähnlich. Gas ist bei uns deutlich mehr, vermutlich wegen dem (noch) hohen industriellen Verbrauch sowie für Heizungen, die in Brasilien kaum vorhanden sind. Und zu guter Letzt. Bruttoinlandprodukt Deutschland: ca. 4,47Billionen Euro, ca. 53.000/Nase Brasilien: 1,9 Billionen Euro bzw. , ca. ca. 8.9000/Nase Und die sind gerade in Brasilien alles andere als gleichmäßig verteilt! Die große Masse hat DEUTLICH weniger!
Falk B. schrieb: > die aktuelle Krise betrifft die sehr ähnlich Beachte, dass Brasilien Öl- und Gas-Exporteur ist. Ohne Blockade auf dem Weg zum Kunden. Konzerne wie Petrobras gehören nicht wirklich zu den Notleidern (Kurs +65% seit Januar). Bei der Kundschaft an den Tankstellen kommt das freilich nicht an, die zahlen auch mehr.
:
Bearbeitet durch User
(prx) A. K. schrieb: > das derzeit sehr unter den > persischen Klimaklebern leidet. Den Klebstoff haben jedoch die V. S. von A. nicht nur bereitgestellt, sondern ihn mit Waffengewalt aufgezwungen. Soviel Ehrlichkeit in der Darstellung sollte schon aufgebracht werden.
(prx) A. K. schrieb: > Vergleich der Primärenergien. Das mit der Primärenergie ist der Unsinn von Sinn. (Kapitän Ahab) Hier hat das jemand für dich zusammen geschrieben: https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/energiepolitik-primaerenergie-und-systemkosten-diese-woerter-sollten-sie-hellhoerig-machen-a-85384083-0339-4b1a-93ab-7d3669a95510
(prx) A. K. schrieb: > Falk B. schrieb: >> Soso, die nutzen also nur Strom und keinerlei andere fossile Energie. > > 6,2% Erdgas in der Stromerzeugung und zunehmend Biosprit in Fahrzeugen Und 15% des in D verbrauchten Erdgases werden verstromt.
Le X. schrieb: > G. K. schrieb: >> Und wo bleibt der Pragmatismus in Bayern? > > Der Pragmatismus in Bayern gestaltet sich derart dass Leute, die nicht > irgendwo in der Mitte des 20. Jhds. stecken geblieben sind, PV aufs > Dach, eine WP und einen Akku in den Keller und ein BEV in die Garage > holen. > > Wenn politisch, egal ob auf Landes- oder Bundesebene, der Stillstand als > Energiepolitik verklärt wird muss man sich halt selbst behelfen anstatt > zu hoffen dass mir jemand das Manna vorbeiträgt. > > Irgendwelche Bremser im Amt, Ideologen in Foren und Heulsusen am > Stammtisch können mir gepflegt den Buckel runterrutschen. Allerdings reicht dieser Pragmatismus nicht für Stromleitungen.
G. K. schrieb: > Hier hat das jemand für dich zusammen geschrieben Ich weiss zwar nicht, was du mir damit sagen willst, aber in der Hinsicht kann ich kontern. :) Beim Versuch, das Thema grafisch darzustellen, kam Cockpit auf ein wunderbares aber ebenso schwer verständliches Bild. Der Kommentar rechts unten ist übrigens von Cockpit selbst, auch wenn er von mir sein könnte.
:
Bearbeitet durch User
G. K. schrieb: > Allerdings reicht dieser Pragmatismus nicht für Stromleitungen. Notfalls optimiert man die Anlage auf möglichst weitgehende Autarkie. Es dauert wohl noch etwas, aber auch in Richtung Nachbarschaftshandel tut sich über die Jahre etwas. Dann baut man die Leitung halt selbst.
Chris D. schrieb: > Wenn man in die Niederlande schaut, dann sieht man, dass auch die massiv > in Erneuerbare investieren und der Rest aus Gaskraftwerken kommt. Ja, das stimmt, und auch in den Niederlanden weht der Wind vornehmlich an der Küste. Wenn ich auf der friesischen Seenplatte, dem IJsselmeer oder auf der Waddenzee unterwegs bin, wird mein Boot nicht nur vom Wind angetrieben, auch rundherum reiht sich dort ein Windrad ans nächste. Und obwohl ich dort zum Segeln, also zur Entspannung in der puren Natur bin, stören sie nicht. Aber auch in den Niederlanden ist es ja so, daß der Wind vornehmlich an der Küste weht und häufig an ganz anderen Orten benötigt wird. Unsere Nachbarn mußten also, ähnlich wie wir, nicht nur Windräder, sondern auch Leitungen zur Verteilung des damit erzeugten Stromes bauen. Im Prinzip stehen sie also vor ziemlich genau denselben Herausforderungen wie wir -- und erschwerend kommt eine etwa eineinhalbfache Bevölkerungsdiche noch hinzu. Trotz ähnlicher Voraussetzungen und Herausforderungen beträgt der Strompreis in den Niederlanden jedoch nur etwa 61% des unseren. Wie kann das sein? Wie machen die das -- zumal sie als EU-Mitglied an genau dieselben europäischen Vorgaben gebunden sind wie wir? Wie machen die das? Okay, ein Teil sind mit Sicherheit die höheren Kraftstoffpreise, die wohl deswegen unproblematisch sind, weil der ÖPNV in den Niederlanden richtig gut funktioniert. (Was, ok, wiederum die Frage aufwirft, wie die das... aber lassen wir das.) > 3% sind noch aus AKWs, also vernachlässigbar. Glaub' mir, daß ich es hasse, das zu sagen, aber: die AKWs mögen zwar nur 3% des Stromes liefern, aber sie liefern ihn zuverlässig und konstant. > Geplant sind AKWs, allerdings > ist die Frage, ob die überhaupt gebaut werden. Und beim jetzigen Preis > spielen die ja noch keine Rolle. Nun kenne ich meine niederländischen Nachbarn recht gut, schließlich lebe ich in Aachen nur wenige Kilometer von der Grenze zu den Niederlanden entfernt, außerdem bin ich seit etwa 25 Jahren jedes Jahr mindestens vier Wochen zum Segeln dort. Deswegen habe ich viele freundschaftliche Kontakte, und sogar Verwandtschaft. Die Niederländer haben eine lange Geschichte und waren nicht nur erfolgreiche Seeleute und Händler, sondern auch Ingenieure, Finanzexperten und Logistiker, das merkt man bis heute. Diese Tätigkeiten setzen nun allesamt eines voraus, nämlich: sie können rechnen. Zudem sind Niederländer nach meinen Erfahrungen nicht nur offen, locker, freundlich und direkt, sondern vor allem sind sie eines, nämlich: sehr, sehr pragmatisch. Jetzt lese ich hier die häufig wiederholten Aussagen, Kernenergie sei die mit Abstand teuerste Form der Energiegewinnung. Wenn das stimmt, was ich nicht beurteilen kann, dann wundere ich mich doch, daß ausgerechnet die Niederländer über AKWs nachdenken. Denn wenn Kernenergie wirklich so teuer wäre, wie hier gesagt wird, dann würde niemand in den Niederlanden auch nur eine Sekunde lang darüber nachdenken, da bin ich so sicher wie selten bei diesem Thema.
Ein T. schrieb: > Wie kann > das sein? Wie machen die das -- zumal sie als EU-Mitglied an genau > dieselben europäischen Vorgaben gebunden sind wie wir? Strompreise sind nicht so leicht vergleichbar, weil mancherorts die über die reinen Kosten hinaus gehenden Steuern und Abgaben auf die Verbrauchskosten aufgeschlagen werden, und andernorts auf allgemeine Steuern, Schulden usw. Auch das Verhältnis von Stromkosten für Endverbraucher und Industriegrossverbraucher spielt eine Rolle. Sowas artet schnell in eine Forschungsarbeit aus.
:
Bearbeitet durch User
Ein T. schrieb: > dann wundere ich mich doch, daß ausgerechnet > die Niederländer über AKWs nachdenken Gerade bei Kernenergie ist der Unterschied zwischen Prospektpreis und Realität erheblich. Wenn du etwas bestellst, und im Laufe der Lieferung zur ersten Hälfte des vereinbarten Kaufpreises im Laufe der Herstellung noch weitere 5 Hälften hinzu kommen, dann wirst du normalerweise dem Lieferanten etwas husten. Ausser bei Kernenergie.
:
Bearbeitet durch User
Ein T. schrieb: > Trotz ähnlicher Voraussetzungen und Herausforderungen beträgt der > Strompreis in den Niederlanden jedoch nur etwa 61% des unseren. Wie kann > das sein? Wie machen die das [...]? Naja, vielleicht indem sie vernachlässigbar wenig Strom aus Atomkraft beziehen?
Norbert schrieb: > Udo S. schrieb: >> Es ist irgendwie schon seltsam dass so viele Leute jammern wenn sie 100€ >> pro Monat an Strom zahlen müssen, aber kein Problem damit haben sich für >> 200 - 300€ pro Monat Sargnägel zu kaufen. >> Und das rauchen tödlich ist steht da sehr sichtbar drauf. > > Und das wirkt sich wie genau auf den Strompreis aus? Wer keine Argumente für Erwachsene hat, nimmt eben die anderen. :-)
G. K. schrieb: > (prx) A. K. schrieb: >> Vergleich der Primärenergien. > > Das mit der Primärenergie ist der Unsinn von Sinn. (Kapitän Ahab) > > Hier hat das jemand für dich zusammen geschrieben: > > https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/energiepolitik-primaerenergie-und-systemkosten-diese-woerter-sollten-sie-hellhoerig-machen-a-85384083-0339-4b1a-93ab-7d3669a95510 Zusammengefasst sagt der Artikel die Umrechnung von Primärenergiebedarf in Ökoenergiebedarf ist Bullshit, weil E-Autos mit 5x weniger Energie als Verbrenner laufen und man deshalb bei der Umstellung in allen Bereichen viel weniger Primärenergie braucht. Diese Argumentation kannte ich noch nicht. Wie ist der Vergleich eigentlich für die Wärmepumpe? Mittlerweile sollen die ja bei Arbeitsfaktor 4 sein, also 1kW rein 4kW raus.
Nick schrieb: > Oder ist deine intellektuelle > Halbwertszeit in Tagen zu messen? Deine scheint so langsam ins negative zu gehen. Deine alternative Fakten sind echt Trump Niveau. Natürlich wird die Strahlung stärker je schneller ein Element zerfällt. Aber das bedeutet nicht dass alles mit einer Halbwertsazeit > 1 Jahr kein hochaktiver Abfall ist. WIe wäre es wenn du dir mal Fakten anschaust statt hier Unwahrheiten zu verbreiten. Beispiel: Radium 226 Halbwertszeit 1600 Jahre. Aktivität 3,7 * 10E13 Bq/kg Americium 241 Halbwertszeit 432 Jahre. Aktivität 1,3 * 10E14 Bq/kg ... Radioaktiver Abfall gilt dann als hochakiv, wenn er mehr als 10E14 Bq/t hat. Also den Zahlen in den Beispielen noch mal 10E3 dazu. Zusätzlich ist das Ergebnis ja nicht harmlos wenn es einmal zerfallen ist. Denn die Zerfallsprodukte der meisten Abfälle zerfallen weiter, damit summieren sich die Halbwertszeiten und die Aktivitäten. Die Aussage das Zeug in aufgelassene Bergwerksschächte zu schmeissen ist an Dummdeistigkeit nicht zu überbieten. Du scheinst keine Kinder zu haben, oder sie sind dir scheißegal, wie anscheinend auch alle Mitmenschen
Christoph M. schrieb: > Wie ist der Vergleich eigentlich für die Wärmepumpe? Mittlerweile sollen > die ja bei Arbeitsfaktor 4 sein, also 1kW rein 4kW raus. Ausgehend von einer neuen 7kW L/W Bosch WP die ich seit Dezember im Einsatz habe, ist meine Erfahrung dass du bei halbwegs niedrigen Vorlauftemperaturen (42 -45°C bei 0°C Aussentemp.), herkömmlicher Heizung, halbwegs gut gedämmtem Altbau und gemäßigtem Klima (Rheinebene) auf ca. 3,5 kommst. Bei Sohlewärmepumpen und/oder Fussbodenheizung sieht es besser aus.
Ein T. schrieb: > Wer keine Argumente für Erwachsene hat, nimmt eben die anderen. :-) Sorry aber das ist falsch! Es ist sehr wohl ein Argument, dass jemand ohne mit der Wimper zu zucken 300€ pro Monat für Kippen ausgibt, aber jammert, dass er 30€ pro Monat mehr für Strom ausgeben muss als der Nachbar in Holland. Das war nicht auf dich bezogen, keine Ahnung ob du Raucher bist. Aber ich kenne einige die auf hohe Preise schimpfen aber NULL darüber nachdenken, dass sie für die Ruinierung ihrer Gesundheit genauso viel ausgeben wie für Strom und Heizung einer Wohnung zusammen.
So weit kam ich auch, nur ist der Vergleich zwischen Diesel und Strom im Artikel auch wieder Bullshit, wenn man den Diesel aus Rohöl herstellt und den Strom aus Erdgas. Und dann ist man wieder bei der Primärenergie. Und damit wird es beim Fahrstrom kompliziert. Der Diesel ist wie er ist, so lange kein Frittenfett verbrannt wird. Am Wirkungsgrad ändert sich nur nurmehr wenig. Der Fahrstrom indes kommt vom Dach, dem Propeller oder dem Gas- oder Kohlekraftwerk, ggf mit allerlei Zwischenspeicher. Das Problem bei der summarischen Darstellung als Primärenergie ist nun, dass besonders bei Solar- und Windenergie - aber auch bei Kernkraft - die Kosten des Energieträgers irrelevant sind, während sie bei fossilen Brennstoffen des Hauptanteil ausmachen. Ich kenne keine einfache Metrik, die das sinnvoller darstellt. Dank Donald Trump, dem man einen narrengoldfarbenen Preis als Klimakleber ehrenhalber überreichen sollte, wurde man nun daran erinnert, dass die Sonne auch in Deutschland scheint, der Wind auch in der Nordsee weht, aber hierzulande kaum Öl aus dem Boden schiesst. Das macht die Sache aber nur noch komplizierter.
Christoph M. schrieb: > Zusammengefasst sagt der Artikel die Umrechnung von Primärenergiebedarf > in Ökoenergiebedarf ist Bullshit, weil E-Autos mit 5x weniger Energie > als Verbrenner laufen und man deshalb bei der Umstellung in allen > Bereichen viel weniger Primärenergie braucht. > Diese Argumentation kannte ich noch nicht. Und in der Realität ist ein Verbrenner noch schlechter weil:
1 | Neben dem Netzstrombedarf und den CO2-Emissionen haben wir auch den gesamten Energiebedarf (inkl. Gas, Treibstoff, usw.) quantifiziert und analysiert. Um 1 Liter Diesel oder Benzin (deren Energiegehalt entspricht ca. 10 kWh bzw. 9 kWh in den Autotank zu bringen, müssen auf dem Weg vom «well-to-tank» zusätzlich etwa 3 bzw. 3,5 kWh Energie eingesetzt werden. |
https://energeiaplus.com/2025/03/31/wieviel-strom-brauchts-fuer-die-bereitstellung-von-benzin-und-diesel/
Udo S. schrieb: > Es ist sehr wohl ein Argument, dass jemand > ohne mit der Wimper zu zucken 300€ pro Monat für Kippen ausgibt, aber > jammert, dass er 30€ pro Monat mehr für Strom ausgeben muss als der > Nachbar in Holland. Man könnte ja Raucher, Trinker, etc. kennzeichnen und denen ein Protestrecht gegen hohe Energiepreise verweigern.
Ein T. schrieb: > etzt lese ich hier die häufig wiederholten Aussagen, Kernenergie sei > die mit Abstand teuerste Form der Energiegewinnung. Wenn das stimmt, was > ich nicht beurteilen kann, dann wundere ich mich doch, daß ausgerechnet > die Niederländer über AKWs nachdenken. Denn wenn Kernenergie wirklich so > teuer wäre, wie hier gesagt wird, dann würde niemand in den Niederlanden > auch nur eine Sekunde lang darüber nachdenken, da bin ich so sicher wie > selten bei diesem Thema. Die Kosten hier in Deutschland wurden in den letzten 50 Jahren immer wieder massiv geschönt. Auf den Exigkeitskosten ist jetzt der deutsche Steuerzahler sitzen geblieben. Die Niederlande planen damit. 2028 soll es konkret entschieden werden. Eine Endlagerung der Abfälle gibt es bei ihnen auch noch nicht. Statt dessen immer mehr Zwischenlager. Der geplante Termin zur Inbetriebnahme und die Kosten dürften deutlich überschritten werden. Interessant. Es wurde m.W. ein staatliches Unternehmen für den Bau gegründet, die privaten Versorger halten sich hübsch raus oder beteiligen sich nur dann, wenn die Risiken für sie überschaubar bleiben und der Staat die Haftung übernimmt. Ob der Strom aus den neuen AKWs wirklich preiswerter kommt wird erst die Zukunft zeigen. Frankreich zeigt m.E. keinen Vorteil. Und die haben die größten Kosten erst noch vor sich, nämlich den Abriss und Entsorgung so vieler alter AKWs. Ein T. schrieb: > Aber auch in den Niederlanden ist es ja so, daß der Wind vornehmlich an > der Küste weht und häufig an ganz anderen Orten benötigt wird. Unsere > Nachbarn mußten also, ähnlich wie wir, nicht nur Windräder, sondern auch > Leitungen zur Verteilung des damit erzeugten Stromes bauen. Im Prinzip > stehen sie also vor ziemlich genau denselben Herausforderungen wie wir > -- und erschwerend kommt eine etwa eineinhalbfache Bevölkerungsdiche > noch hinzu. Ich denke die Leitungslängen sind in den Niederlanden eher weniger ein Problem, Die neuen AKWs sollen ja auch an der Küste stehen.
Ralf X. schrieb: > Man könnte ja Raucher, Trinker, etc. kennzeichnen und denen ein > Protestrecht gegen hohe Energiepreise verweigern. Jeder darf jammern über was er will. Und darf sich auch mit Kippen oder Akohol oder 3 Liter Cola pro Tag langsam umbringen. Aber keiner kann mich zwingen so jemanden noch ernst zu nehmen.
Beitrag #8038976 wurde vom Autor gelöscht.
Udo S. schrieb: > Die neuen AKWs sollen ja auch an der Küste stehen. Irgendwie spukt mir im Kopf herum, dass weite Teile der küstennahen Niederlande unter dem Meeresspiegel liegen.
(prx) A. K. schrieb: > Udo S. schrieb: >> Die neuen AKWs sollen ja auch an der Küste stehen. > > Irgendwie spukt mir im Kopf herum, dass weite Teile der küstennahen > Niederlande unter dem Meeresspiegel liegen. In das Untergeschoss kommen ja nur die Dieseltanks und Generatoren.
(prx) A. K. schrieb: > Udo S. schrieb: >> Die neuen AKWs sollen ja auch an der Küste stehen. > > Irgendwie spukt mir im Kopf herum, dass weite Teile der küstennahen > Niederlande unter dem Meeresspiegel liegen. Das vereinfacht die Notkühlung im Störfall.
G. K. schrieb: > https://energeiaplus.com/2025/03/31/wieviel-strom-brauchts-fuer-die-bereitstellung-von-benzin-und-diesel/ Richtig - das kommt samt Transportkosten noch dazu: wir importieren Rohöl, kein Benzin. Ähnliches bei den Kuchenanteilen für (hauptsächliche) Stromgewinnung aus Braun- und Steinkohle: mindestens 50% der Primärenergie gehen als Wärme verloren. Bei Ersatz durch Erneuerbare müsste man diese Stücke also mindestens halbieren. Der überwiegende Teil des Kuchens besteht aus Umwandlungsverlusten.
Norbert schrieb: > Den Klebstoff haben jedoch die V. S. von A. nicht nur bereitgestellt, > sondern ihn mit Waffengewalt aufgezwungen. > > Soviel Ehrlichkeit in der Darstellung sollte schon aufgebracht werden. Zur Ehrlichkeit gehört nun aber auch die unangenehme Frage, was ein Regime mit einer Atombombe und weitreichenden Trägersystemen anfangen würde, das sich die Vernichtung eines anderen Staates in die Verfassung geschrieben, und dazu seit Jahrzehnten große Summen in Terrororganisationen mit demselben Ziel investiert hat, das aktuell eine wichtige Wasserstraße zur Erpressung der restlichen Welt mißbraucht, das seine eigenen Bürger seit Jahrzehnten terrorisiert und das vor wenigen Monaten mehrere zehntausend dieser Bürger abschlachten ließ. Da das Eruieren solcher Fragen allerdings hier im Forum nicht erwünscht ist, möchte ich darum bitten, daß sich Betroffene die Frage im stillen Kämmerlein stellen und mir schlimmstenfalls eine PN schreiben, wenn sie keine Antworten auf diese Fragen finden können oder wollen. Vielen Dank.
Dummerweise ist abschlachten von Bürgern zu Rettung noch nicht abgeschlachteter Bürger auch nicht immer eine gangbare Lösung.
Ein T. schrieb: > Zur Ehrlichkeit gehört nun aber auch die unangenehme Frage, was ein > Regime mit einer Atombombe und weitreichenden Trägersystemen anfangen > würde, das sich die Vernichtung eines anderen Staates in die Verfassung > geschrieben, und dazu seit Jahrzehnten große Summen in > Terrororganisationen mit demselben Ziel investiert hat, das aktuell eine > wichtige Wasserstraße zur Erpressung der restlichen Welt mißbraucht, das > seine eigenen Bürger seit Jahrzehnten terrorisiert und das vor wenigen > Monaten mehrere zehntausend dieser Bürger abschlachten ließ. Und der Blick auf die andere Seite sollte dann aber nicht fehlen: https://www.arte.tv/de/videos/115065-000-A/israel-extremisten-an-der-macht/ Mich erinnern diese Heinis an eine Zeit in Deutschland die mal Tausend Jahre dauern sollte.
(prx) A. K. schrieb: > Strompreise sind nicht so leicht vergleichbar, (prx) A. K. schrieb: > Gerade bei Kernenergie ist der Unterschied zwischen Prospektpreis und > Realität erheblich. Ach, weißt Du... ebenso wie wahrscheinlich die Meisten kann ich das nicht beurteilen, denn ich selbst bin diesbezüglich kein Fachmann, und was ich von den ausgewiesenen Fachleuten lese und höre, ist mit "widersprüchlich" noch euphemistisch beschrieben. Und dazu kommen dann auch noch die Paniker, denen das böse Atom und seine gräßliche Strahlung so eine furchtbare Angst machen, daß man in ihrer Gegenwart gar nicht darüber sprechen darf, dazu noch die Totalverweigerer, die Lobbyisten und wer nicht alles sonst noch. Jeder hat eine, manche sogar mehrere Meinungen dazu, und die werden dann mit einer gewaltigen Inbrunst vertreten werden. Deswegen leiste ich mir den Luxus und bilde mir keine Meinung. Ich schaue mir an, wie die Welt, die Menschen und meine Mitbürger damit umgehen, und in der (höchstwahrscheinlich naiven) Hoffnung, in diese hochemotionale Debatte ein bisschen Sachlichkeit und Besonnenheit hinein bringen zu können, rede ich hie und da über meine Beobachtungen versuche so. Es hilft wahrscheinlich nichts, aber der Versuch ist hoffentlich noch nicht strafbar. :-)
Udo S. schrieb: > Die Kosten hier in Deutschland wurden in den letzten 50 Jahren immer > wieder massiv geschönt. Auf den Exigkeitskosten ist jetzt der deutsche > Steuerzahler sitzen geblieben. Ach ... eher das Gegenteil ist der Fall, gerne wird die Forschung und die Asse in die Kosten mit eingerechnet, Forschung diente aber auch beispielsweise der Medizin und in der Asse liegt praktisch kein Müll aus dem Leistungsbetrieb von AKW. Dann das Endlager, ok, gehen wir mal davon aus, dass wir weiter Kernbrennstoff der zu 95% unverbraucht ist endlagern, 1. Gibt es einige Endlagerstätten in D für Chemiemüll aller Art, worin unterscheidet sich der grundlegend? 2. verursachen Endlager als Konzept keine Ewigkeitskosten, wenn sie voll sind werden sie verschlossen und vergessen, das ist das zugrundeliegende Konzept. > Interessant. Es wurde m.W. ein staatliches Unternehmen für den Bau > gegründet, die privaten Versorger halten sich hübsch raus oder > beteiligen sich nur dann, wenn die Risiken für sie überschaubar bleiben > und der Staat die Haftung übernimmt. Was ein cleverer Move ist, nicht alle Länder sind so doof wie wir und verkloppen ihre gewinnbringenden Staatsbetriebe (Telekom) und behalten den unrentablen Müll (DB). EDF schüttet seit der Übernahme durch den französischen Staat regelmäßig Gewinne an diesen aus. Und ja, durch den Einstieg des Staates können die sogar günstiger produzieren, da dadurch die Zinsen für Darlehen sinken und, der Staat hat Mitsprache an der Preisentwicklung, kann so über die Energie eben auch Wirtschaftspolitik betreiben. > Frankreich zeigt m.E. keinen Vorteil. Und die haben die größten Kosten > erst noch vor sich, nämlich den Abriss und Entsorgung so vieler alter > AKWs. Dafür gibts bei uns beispielsweise den KENFO
Ein T. schrieb: > ich selbst bin diesbezüglich kein Fachmann Ich auch nicht, stecke aber seit über 4 Jahrzehnten immer mal im Kernenergie-Thema drin, im Studium beginnend. Schon damals fielen mir Eigenheiten von darin genutzten Broschüren auf, die man in Englisch "Spin" nennt.
Weingut P. schrieb: > dem Leistungsbetrieb von AKW. Dann das Endlager, ok, gehen wir mal davon > aus, dass wir weiter Kernbrennstoff der zu 95% unverbraucht ist > endlagern, Den gibt es nicht. Das verwertbare U235 und die Spuren an PU239 sind soweit verbraucht, daß sie nicht weiter sinnvoll genutzt werden können. JA, in den Brennstäben steckt dann neben den problematischen Spaltprodukten zu 95% U238. Damit kann aber keiner was anfangen, nicht mit den verfügbaren Technologien.
Ein T. schrieb: > Zur Ehrlichkeit gehört nun aber auch die unangenehme Frage, was ein > Regime mit einer Atombombe und weitreichenden Trägersystemen anfangen > würde, Das Regime, welches sich vor über einem Jahrzehnt in internationalen Verhandlungen mit mehreren Ländern vertraglich verpflichtet hat, eben keine Anreicherung durchzuführen und keine A-Bomben zu bauen? Und seit dem über die Jahre wahrhaft unzähligen Beobachtern den Zutritt zur Überprüfung gestattet hat? Das Regime welches bis zum mentalen Durchbrennen der orangen Ente die Straße von Hormus eben nicht blockiert hat? Da ist die Welt nun tatsächlich viel besser dran. Vertrag im Arsch, Vertrauen im Arsch, keine Beobachter mehr, Straße von Hormus gesperrt.
Weingut P. schrieb: > nicht alle Länder sind so doof wie wir Es gibt auch strategische Lichtblicke. Siemens hatte seine Kernkraft-Anteile an Frankreich verkauft, was sich als langfristig sinnvoll erwies. Deren Staats-Konzern Électricité de France (EDF) ist nach wie vor extrem verschuldet.
:
Bearbeitet durch User
Norbert schrieb: > Das Regime, welches sich vor über einem Jahrzehnt in internationalen > Verhandlungen mit mehreren Ländern vertraglich verpflichtet hat, eben > keine Anreicherung durchzuführen und keine A-Bomben zu bauen? Der Donald hat diesen Vertrag im Jahr 2018 gekündigt: https://www.deutschlandfunk.de/usa-und-der-iran-trump-kuendigt-atomabkommen-100.html
Ja, er war schon damals klüger als alle anderen zusammen. Freilich hatte er damit einiges Vertrauen verspielt. Der Vertrag war sicherlich nicht der Stein der Weisen, aber es wäre ein Anfang gewesen.
:
Bearbeitet durch User
G. K. schrieb: > Der Donald hat diesen Vertrag im Jahr 2018 gekündigt: Dann war der Krieg ja sozusagen von langer Hand vorbereitet. Aber gut verdient hat man ja, bei den ›interessanten‹ Finanzbewegungen z.T. nur wenige Stunden vor dem Start.
Norbert schrieb: > Dann war der Krieg ja sozusagen von langer Hand vorbereitet. Je nach Seite fing er bereits 1979 (USA) oder 1953 (Iran) an.
:
Bearbeitet durch User
(prx) A. K. schrieb: > Je nach Seite fing er bereits 1979 oder 1953 an. Von welchen Parteien redest du? Ich rede davon, dass die V. S. von A. aus Profitgier einen souveränen Staat überfallen haben.
Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.






