Forum: Offtopic Blackout in Spanien: Abschlussbericht


von Udo S. (urschmitt)


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G. K. schrieb:
> Der Donald hat diesen Vertrag im Jahr 2018 gekündigt:
>
> 
https://www.deutschlandfunk.de/usa-und-der-iran-trump-kuendigt-atomabkommen-100.html

Das meinte Norbert mit

Norbert schrieb:
> bis zum mentalen Durchbrennen der orangen Ente

Wobei das halt alles auch ziemlich komplex ist.
Hat der Iran weiter angereichert oder nicht?
War er der Bombe näher?
Ist das was Israel macht noch "Selbstverteidigung". 1139 Tote und 250 
Verschleppte durch Terroristen. Aber als was soll der normale 
Palestinenser jetzt israelische Soldaten bezeichnen wenn in Gaza 
inzwischen über 20000 Kinder, 16000 Schüler und Studenten, 10000 Frauen, 
1700 medizinisches Fachpersonal ums Leben gekommen sind.

Rein nach den Zahlen ist die israelische Regierung keinen Deut besser 
als das iranische Regime.

Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Krieg_in_Israel_und_Gaza_seit_2023
: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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Norbert schrieb:
> Von welchen Parteien redest du?

1953: https://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Ajax. Das fanden die 
Iraner nicht nett, was zur islamischen Revolution 1979 betrug und darin 
den Amerikanern die Bezeichnung "Grosser Satan" eintrug.

1979: https://de.wikipedia.org/wiki/Geiselnahme_von_Teheran. Das 
wiederum fanden die Amerikaner nicht nett, und es spielt auch in der 
Argumentation der USA zum aktuellen Krieg eine Rolle (=> "47 Jahre").
: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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Norbert schrieb:
> aus Profitgier

Immerhin weisst du so ungefähr als Einziger genau, weshalb der Krieg 
überhaupt begonnen wurde. Auch Trump selbst scheint das nicht mehr zu 
wissen, sonst würde er nicht jedes Mal einen anderen Grund nennen. 
Andere nennen meist Netanjahus Einflüsterungen, und dem ging es vmtl 
nicht um Geld. :)
: Bearbeitet durch User
von Weingut P. (weinbauer)


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(prx) A. K. schrieb:
> Weingut P. schrieb:
>> nicht alle Länder sind so doof wie wir
>
> Es gibt auch strategische Lichtblicke. Siemens hatte seine
> Kernkraft-Anteile an Frankreich verkauft, was sich als langfristig
> sinnvoll erwies. Deren Staats-Konzern Électricité de France (EDF) ist
> nach wie vor extrem verschuldet.

Ach, ist das so?? Wie hoch ist denn die Fremdkapitalquote? Zur Info, 
Firmen investieren i.d.R. mit Fremdkapital und refinanzieren die 
Investition dann aus Produktivitätssteigerung / Gewinnsteigerung etc.. 
Das ist ganz normales Unternehmertum. 2025: Umsatz 113 Mrd, Operatives 
Ergebnis 29,3 Mrd, Nettogewinn 8,4 Mrd, Nettoschulden 51,5 Mrd (rund 3 
Mrd. weniger als 24). Der Kapitaldienst wird erbracht. Der Laden ist 
gesund.
: Bearbeitet durch User
von G. K. (zumsel)


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Weingut P. schrieb:

> Ach, ist das so?? Wie hoch ist denn die Fremdkapitalquote? Zur Info,
> Firmen investieren i.d.R. mit Fremdkapital und refinanzieren die
> Investition dann aus Produktivitätssteigerung / Gewinnsteigerung etc..
> Das ist ganz normales Unternehmertum. 2025: Umsatz 113 Mrd, Operatives
> Ergebnis 29,3 Mrd, Nettogewinn 8,4 Mrd, Nettoschulden 51,5 Mrd (rund 3
> Mrd. weniger als 24). Der Kapitaldienst wird erbracht. Der Laden ist
> gesund.

Allerdings besteht das Inventar von EDF aus antiken Meilern dessen 
Rückbau und Entsorgung aus welchen Rückstellungen bezahlt werden soll?

Die Atombutze von Südkorea ist ähnlich marode.
von H. H. (hhinz)


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Weingut P. schrieb:
> Der Laden ist gesund.

Und deshalb wurde er 2022 wieder verstaatlicht....
von Nick (b620ys)


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Udo S. schrieb:
> Radium 226 Halbwertszeit 1600 Jahre. Aktivität 3,7 * 10E13 Bq/kg

Eignet sich hervorragend für Schulversuche.

> Americium 241 Halbwertszeit 432 Jahre. Aktivität 1,3 * 10E14 Bq/kg

Hast du einen Rauchmelder? Der gehört dann in den Elektronik-Schrott und 
nicht ins Endlager.

Beide sind alpha-Strahler. Also nicht den Pinsel abschlecken oder oder 
als obskures Wässerchen trinken.
von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Weingut P. schrieb:
> Ach, ist das so?? Wie hoch ist denn die Fremdkapitalquote? Zur Info,
> Firmen investieren i.d.R. mit Fremdkapital und refinanzieren die
> Investition dann aus Produktivitätssteigerung / Gewinnsteigerung etc..
> Das ist ganz normales Unternehmertum. 2025: Umsatz 113 Mrd, Operatives
> Ergebnis 29,3 Mrd, Nettogewinn 8,4 Mrd, Nettoschulden 51,5 Mrd (rund 3
> Mrd. weniger als 24). Der Kapitaldienst wird erbracht. Der Laden ist
> gesund.

Und weil er gesund ist, erhält der mittlerweile verstaatlichte Konzern 
u.a. für seine Investitionsgüter massive staatliche Kredite mit 
niedrigen Zinsen deutlich unterhalb des Marktes und mit absurd langen 
Laufzeiten.

Und weil er gesund ist, gibt es staatlich garantierte 
Mindestabnahmepreise seiner Produkte.

Und weil er gesund ist, übernimmt der französische Staat sämtliche 
Ausfallgarantien.

So gepampert möchte ich mein Unternehmen auch mal sehen. Da ist es 
leicht, Gewinne zu machen.

H. H. schrieb:
> Und deshalb wurde er 2022 wieder verstaatlicht....

Jepp. Kurz vor der Pleite stand er ja auch noch, der kerngesunde Laden 
;-)
von G. K. (zumsel)


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Nick schrieb:

> Beide sind alpha-Strahler. Also nicht den Pinsel abschlecken oder oder
> als obskures Wässerchen trinken.

Und es ist ausgeschlossen das derartiges in die Nahrungskette gelangt?
Insbesondere wenn man dein Vorschlag umsetzt abgebrannte Brennstäbe 
einfach in einen Tagebau zu kippen?
von Norbert (der_norbert)


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(prx) A. K. schrieb:
> Immerhin weisst du so ungefähr als Einziger genau,

Das ist beileibe nicht so. Wenn man das Geschehen und verschiedene amer. 
Medien intensiv und genau verfolgt, wird man nicht umhin kommen die 
Tatsache gut aufgeschlüsselt nachverfolgen zu können. Insbesondere die 
Börsenbewegungen bzgl. des eigenen, exportierten LNG sowie der Kurs der 
Waffenhersteller.
Einige bemerkenswert substanzielle Transaktionen haben gerade kurz vor 
Beginn des Überfalls stattgefunden.
Da muss man kein VT sein, nur zuhören, hineinlesen, mitdenken und 
wundern (oder auch nicht). Das ist natürlich aufwendig, dient aber in 
nicht unerheblichem Maße der sachkundigen Bewertung.
von Falk B. (falk)


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Chris D. schrieb:
>> Und deshalb wurde er 2022 wieder verstaatlicht....
>
> Jepp. Kurz vor der Pleite stand er ja auch noch, der kerngesunde Laden
> ;-)

Too big to fail. Was ist denn die Alternative? Die AKWs in Frankreich 
dicht machen? Das geht nicht mal, wenn man es kontrolliert in den 
nächsten 5-10 Jahren machen würde. Ja, nicht schön, weder das 
Verstaatlichen noch das Abschalten. Billig wird es so oder so nicht.
von Udo S. (urschmitt)


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Nick schrieb:
> Also nicht den Pinsel abschlecken oder oder
> als obskures Wässerchen trinken.

Vor allem nicht das Zeug, mit dem du dir offensichtlich die Kante 
gegeben hast.
Es soll ja auch Rauschzustände geben, aus denen man gar nicht mehr 
herauskommt.
von Norbert (der_norbert)


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(prx) A. K. schrieb:
> Auch Trump selbst scheint das nicht mehr zu
> wissen, sonst würde er nicht jedes Mal einen anderen Grund nennen.

Auch das ist ziemlich uninteressant, wie man ja unschwer erkennen kann.
Er sagt eben das, was ihm gerade einfällt oder am meisten nützt.
Das darf der Wahrheit auch gerne diametral gegenüber stehen. Er muss es 
nur oft genug wiederholen und schon reicht es für knapp 100Mio. Wähler. 
Und es lenkt so herrlich von den eigenen Problemen ab.
von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Falk B. schrieb:
> Chris D. schrieb:
>>> Und deshalb wurde er 2022 wieder verstaatlicht....
>>
>> Jepp. Kurz vor der Pleite stand er ja auch noch, der kerngesunde Laden
>> ;-)
>
> Too big to fail. Was ist denn die Alternative? Die AKWs in Frankreich
> dicht machen? Das geht nicht mal, wenn man es kontrolliert in den
> nächsten 5-10 Jahren machen würde. Ja, nicht schön, weder das
> Verstaatlichen noch das Abschalten. Billig wird es so oder so nicht.

Jepp. Die Verstaatlichung war alternativlos, wenn nicht die 
Lichter/Heizungen ausgehen sollten. Die Franzosen stecken da in einer 
Falle, aus der sie so schnell nicht herauskommen.

Aber so ein Unternehmen ist halt eines nicht: gesund
von H. H. (hhinz)


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Falk B. schrieb:
> Was ist denn die Alternative?

Die Strompreise deutlich zu erhöhen.

Aber das hätte sogar noch mehr Unmut bei Bevölkerung und 
Gewerbe/Industrie gegeben, so wie man das aus Deutschland schon kannte.

Und die Tabaksteuer zur Gegenfinanzierung zu erhöhen geht hier auch 
nicht mehr, die liegt ja schon weit über deutschem Niveau.
Beitrag #8039201 wurde vom Autor gelöscht.
von (prx) A. K. (prx)


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Norbert schrieb:
> Wenn man das Geschehen und verschiedene amer.
> Medien intensiv und genau verfolgt, wird man nicht umhin kommen die
> Tatsache gut aufgeschlüsselt nachverfolgen zu können.

Klar doch. Aber nicht Hauptmotiv, sondern Mitnahmeeffekt.
: Bearbeitet durch User
von Falk B. (falk)


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H. H. schrieb:
>> Was ist denn die Alternative?
>
> Die Strompreise deutlich zu erhöhen.

Tja, ist das WIRKLICH die Lösung oder nur Symtombekämpfung? Warum sind 
die Kosten bei EDF so hoch? Weil es WIRKLICH so teuer ist, die AKWs zu 
betreiben oder weil der Laden zu ineffizient ist, wie viele große, allen 
voran STAATLICHE Vereine? Ich war mal auf Dienstreise in Reims bei EDF 
(Oder war es ein Ableger, weiß nicht mehr genau) War nett, aber ich 
hatte nicht den Eindruck, daß die Stress hätten ;-)

> Aber das hätte sogar noch mehr Unmut bei Bevölkerung und
> Gewerbe/Industrie gegeben, so wie man das aus Deutschland schon kannte.

Zu Recht, ganz besonders wenn es von einem Quasi-Monopolisten kommt.

> Und die Tabaksteuer zur Gegenfinanzierung zu erhöhen geht hier auch
> nicht mehr, die liegt ja schon weit über deutschem Niveau.

Das ist einfach nur irrsinnig. Solche Quersubventionen sind immer ein 
klares Zeichen, daß da MASSIV was faul ist und stark reformbedürftig.

Bis auf sehr wenige Ausnahmen kann man eigentlich ziemlich sicher sagen, 
daß Monopole, allen voran staatliche, zu Ineffizienz und hohen Preisen 
führen. Nur ein GESUNDER Wettbewerb verhindert das. Siehe die ehemalige 
Bundespost/Telekom/DHL. Und viele andere.
von Norbert (der_norbert)


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(prx) A. K. schrieb im Beitrag #8039201:
> nicht das Motiv für den
> Krieg, sondern einen Mitnahmeeffekt.

Denkbar.

Oder aber die sich unerwartet bietende Möglichkeit einen Krieg 
anzuzetteln und das eigentliche Motiv zu verschleiern.

Bzw. verschleiern zu lassen, die hilfreiche Theorie der 
›Einflüsterungen‹ hat ja ihren Ursprung eher bei den Medien.

In dem ganzen Clan sind zweifelsfrei genug geldgeile Leute die auch mal 
strategisch denken können. Das sollte man nicht unterschätzen. 
Machtpositionen und Taler. Am Besten beides.

Immerhin hat es in der 230jährigen Geschichte noch niemand zuvor 
geschafft, im Amt derart viel Vermögen innerhalb kürzester Zeit vom Volk 
in die eigenen Taschen zu verschieben. So etwas passiert nicht per 
Zufall.
von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Leute, bitte hier nicht über den Iran-Krieg und den wirklich großartigen 
US-Präsidenten diskutieren. Hier geht es ums Stromnetz und das 
drumherum.

Vielen Dank für Euer Verständnis.
von H. H. (hhinz)


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Falk B. schrieb:
> Nur ein GESUNDER Wettbewerb verhindert das.

Der neoliberale Traum, nur funktioniert das bei Infrastruktur eben 
nicht.
von Udo S. (urschmitt)


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Falk B. schrieb:
> Weil es WIRKLICH so teuer ist, die AKWs zu
> betreiben

Das solltest du doch schon bemerkt haben. Das Betreiben ist der Teil wo 
Geld reinkommt. Das wird privatisiert.
Das teure ist der Bau, die Kostenim Falle einer Havarie und der Rückbau.
Das wird dann verstaatlicht.

So wäre es ja auch fast mit der Bahn gekommen.
Die Sahnestücke privatisiert und den Staat dann die Gleise komplett 
sanieren lassen.
Und falls die Gewinne nicht so sprudeln, wird der Rest mit Gewinn 
rückabgewickelt, denn wie sagst du so schön

Falk B. schrieb:
> Too big to fail. Was ist denn die Alternative?

Hatten wir doch alles. Rückbau von AKWs, viele privatisierte 
Wasserversorgungen. Gabs das nicht auch schon bei Stromnetzen.

Privatisiert ist sooo viel besser, siehe das moderne Stromnetz und die 
tadellosen Straßen un USA.
: Bearbeitet durch User
von Falk B. (falk)


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Udo S. schrieb:
> Privatisiert ist sooo viel besser, siehe das moderne Stromnetz und die
> tadellosen Straßen un USA.

Dann schau dir mal die schöne Infrastruktur im sozialistischen Kuba oder 
Venezuela an.
von G. K. (zumsel)


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Falk B. schrieb:

> Dann schau dir mal die schöne Infrastruktur im sozialistischen Kuba oder
> Venezuela an.

In Venezuela war John Perkins aktiv.

Wer ist John Perkins:

https://de.wikipedia.org/wiki/Bekenntnisse_eines_Economic_Hit_Man
von Falk B. (falk)


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G. K. schrieb:
>> Dann schau dir mal die schöne Infrastruktur im sozialistischen Kuba oder
>> Venezuela an.
>
> In Venezuela war John Perkins aktiv.

Klar, DER allein hat das Land zu Grunde gerichtet! Der Sozialismus war 
das NATÜRLICH keine Sekunde! Traumtänzer!
von Udo S. (urschmitt)


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Falk B. schrieb:
> Dann schau dir mal die schöne Infrastruktur im sozialistischen Kuba oder
> Venezuela an.

Bei dir gibts nur schwarz oder weiß. Ich sehe Farben. Die sind zwar 
nicht immer leuchtend aber deutlich besser. In diesem Fall soziale 
Marktwirtschaft.

Falk B. schrieb:
> Der Sozialismus

übrigens: Nationalsozialismus ist auch Sozialismus.
: Bearbeitet durch User
von Ein T. (ein_typ)


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Udo S. schrieb:
> Sorry aber das ist falsch! Es ist sehr wohl ein Argument, dass jemand
> ohne mit der Wimper zu zucken 300€ pro Monat für Kippen ausgibt, aber
> jammert, dass er 30€ pro Monat mehr für Strom ausgeben muss als der
> Nachbar in Holland.

Du meinst, der Bezug von Strom sei eine Suchtkrankheit? Vermutlich 
hätten die Neanderthaler das ähnlich gesehen, die sind auch ohne Strom 
ausgekommen. :-)

Ich weiß, mit dem Nick ist es nicht immer ganz einfach, aber könntest Du 
Dich bitte um etwas mehr intellektuelle Ernsthaftigkeit bemühen? Danke.
von Ein T. (ein_typ)


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(prx) A. K. schrieb:
> Und damit wird es beim Fahrstrom kompliziert. Der Diesel ist wie er ist,
> so lange kein Frittenfett verbrannt wird.

Ah, darum haben die Niederländer einen so viel niedrigeren Strompreis: 
die erzeugen den Strom einfach aus altem Frittierfett. Wer mal dort war, 
weiß: dort wird sehr viel frittiert, an altem Fett herrscht also kein 
Mangel.

SCNR :-)
von Ein T. (ein_typ)


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Udo S. schrieb:
> Die Kosten hier in Deutschland wurden in den letzten 50 Jahren immer
> wieder massiv geschönt. Auf den Exigkeitskosten ist jetzt der deutsche
> Steuerzahler sitzen geblieben.

Bitte laß uns einfach davon ausgehen, daß ich bereits alle Argumente 
beider Seiten gehört oder gelesen habe, darunter auch jene mit den 
Ewigkeitskosten und der Transmutation.
von Weingut P. (weinbauer)


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Chris D. schrieb:
>
>
> Und weil er gesund ist, gibt es staatlich garantierte
> Mindestabnahmepreise seiner Produkte.
>
> Und weil er gesund ist, übernimmt der französische Staat sämtliche
> Ausfallgarantien.
>
> So gepampert möchte ich mein Unternehmen auch mal sehen. Da ist es
> leicht, Gewinne zu machen.
>
> H. H. schrieb:
>> Und deshalb wurde er 2022 wieder verstaatlicht....
>
> Jepp. Kurz vor der Pleite stand er ja auch noch, der kerngesunde Laden
> ;-)

Nope, Du denkst zu kurz … schlichten Gemütern passiert das öfter …
Jetzt denk mal an den angespannten französischen Haushalt, Frankreich 
steht für die Darlehen von EDF mit ein, das drückt den Zins … wer müsste 
denn einen höheren Kapitaldienst letztlich zahlen? Der Endkunde? Also 
besser letztlich für den Bürger. 2022 machte EDF 18 Mrd. Verlust, 
richtig, weil Reparaturen vorgenommen wurden … genialer Move, Frankreich 
gibt im Gegenzug Staatsanleihen aus, die letztlich bei der EZB landeten, 
das APP lief bis Mitte 2022.
von Nick (b620ys)


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Ein T. schrieb:
> Udo S. schrieb:
>> Auf den Exigkeitskosten ist jetzt der deutsche
>> Steuerzahler sitzen geblieben.
>
> darunter auch jene mit den
> Ewigkeitskosten und der Transmutation.

Udo meint die Ewigkeitskosten ... äh ... das Sondervermögen von 1 
Billion €.

Das Video ist aber vorher entstanden:
https://www.youtube.com/watch?v=6ML5VTFJMNU Prof. Rieck "Schulden 
belasten unsere Zukunft gar nicht"

So versteht man auch wieso das mit der Endlagerstättensuche so lange 
dauert. Man wollte das nie machen und man wird es nie machen.
Das von Rieck beworbene Buch ist übrigens sehr interessant und gut zu 
lesen.
: Bearbeitet durch User
von Rbx (rcx)


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Man kann zumindest den Unterschied machen, das staatliche Betriebe oft 
kostendeckend betrieben werden. Private Unternehmen arbeiten eher 
Gewinn-orientiert - und nicht nur das: Beschiss oder Piraterie muss man 
auch erwarten - nicht umsonst gibt es ja hier und da auch den fairen 
Handel - ist zwar nur ein Tropfen auf dem heißen Stein - aber immerhin.
Wir kennen ja durchaus noch staatliche Krankenhäuser, die kostendeckend 
geführt wurden. Und mit der Privatisierung kam den der Qualitätsverlust 
zustande - und dort kann man auch eine gewisse "Prostitution" beobachten 
- oder den immer höheren Werbedruck. Das ist echt eine Seuche geworden 
mit der vielen Werbung.
: Bearbeitet durch User
von Hippelhaxe (Gast)


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Udo S. schrieb:

> Falk B. schrieb:
>> Der Sozialismus
>
> übrigens: Nationalsozialismus ist auch Sozialismus.

Sicher. Und Putin ist ein lupenreiner Demokrat.



Irgendeine Idee, wie man das Niveau NOCH weiter senken
kann...?!


Mir fällt nur ein: "Aber im Grunde willst Du es doch
auch...!"
von Sheeva P. (sheevaplug)


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Udo S. schrieb:
> Privatisiert ist sooo viel besser, siehe das moderne Stromnetz und die
> tadellosen Straßen un USA.

"Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge und nimmst nicht 
wahr den Balken in deinem Auge?" (Matthäus 7,3)

Für unsere weniger bibelfesten Mitleser sei daran erinnert, wie 
großartig die Infrastruktur hierzulande aussieht und wie wunderbar das 
doch alles funktioniert, angefangen von der Deutschen Bahn über die 
Carolabrücke in Dresden, oder den Zustand von Autobahnen und 
Bundesstrassen... verglichen damit funktionieren unsere meines Wissens 
weitestgehend in privaten Händen befindlichen Stromnetze absolut 
großartig. Denn wenn die so marode und kaputtgespart wären wie die Bahn, 
dann würden dort jeden Tag Strommasten umkippen, und Stromausfälle wären 
nicht die Ausnahme, sondern die Regel, wie die Verspätungen bei der 
Bahn.

Ich bin in den letzten Monaten 12 Mal die Strecke von Aachen nach 
Dortmund und zurück gefahren, und von diesen 24 Fahrten war der Zug 
genau ein einziges Mal pünktlich, also nur fünf Minuten zu spät. Am 
vorgestrigen hingegen war er mehr als eine Stunde zu spät.
von Hippelhaxe (Gast)


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Ein T. schrieb:

> Bitte laß uns einfach davon ausgehen, daß ich bereits
> alle Argumente beider Seiten gehört oder gelesen habe,
> darunter auch jene mit den Ewigkeitskosten und der
> Transmutation.

Warum sollte man?

Für jemanden, der den totalen Durchblick hat, ist es
doch völlig sinnlos, sich an einer Diskussion in einem
beliebigen drittklassigen Forum zu beteiligen...?!
von Hippelhaxe (Gast)


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Sheeva P. schrieb:

> wie großartig die Infrastruktur hierzulande aussieht
> und wie wunderbar das doch alles funktioniert,
> angefangen von der Deutschen Bahn über die Carolabrücke
> in Dresden, oder den Zustand von Autobahnen und
> Bundesstrassen...

Stopp.

Wenn alle Deine Argumente so "valide" sind wie das
Beispiel "Carolabrücke", dann weiss ich, dass ich Deine
Beiträge zukünftig ignorieren kann, ohne etwas Wissens-
wertes zu verpassen...

Dir scheint die wesentliche Ironie beim Einsturz der
Carolabrücke entgangen zu sein.


Zur Erinnerung:

1.)
Der Brückenzug C (Straßenbahn) der Carolabrücke ist
am 11.9.2024 eingestürzt.

2.)
Im November 2019 (!!) begann planmäßig die Sanierung
des Brückenzuges A (Straße). Diese war im Juni 2021
abgeschlossen und kostete 5.7 Millionen Euro. (Das war
also VOR dem Einsturz.)

3.)
Von Oktober 2022 bis Juni 2024 wurde planmäßig
Brückenzug B (Straße, Gegenrichtung) saniert. Die
Kosten dafür betrugen 4.1 Millionen Euro. (Das war
also auch VOR dem Einsturz.)

4.)
Im Jahr 2023 wurde bei turnusmäßiger Inspektion
festgestellt, dass der Brückenzug C verkehrstauglich,
aber sanierungsbedürftig ist. Diese Sanierung wurde für
den Zeitraum Januar 2025 bis Q1/2026 eingeplant. (Das
war also -- Du errätst es bereits -- VOR dem Einsturz.)

5.)
Der -- unsanierte, aber zur Sanierung vorgesehene --
Brückenzug C ist, wie schon gesagt, eine Vierteljahr
vor Beginn der Sanierung eingestürzt, nämlich am
11. 9. 2024, und hat dabei die beiden bereits sanierten
Brückenzüge A und B mit in den Abgrund gerissen.

6.)
Ursächlich für den Einsturz war laut Gutachten die
Summe dreier Umstände:

a.
Der verwendete Spannstahl war anfällig für Spannungs-
risskorrosion.

b.
Diese Tatsache war zum Zeitpunkt der Errichtung der
Brücke NICHT BEKANNT .

c.
Der Spannstahl war, dem Stand der Technik der damaligen
Zeit entsprechend, auf eine Weise verbaut, die eine
direkte Inspektion der Spannelemente ausschließt. Die
schon seit Jahren prophylaktisch durchgeführte
Überwachung des Gesamtbauwerkes ließ keinen Rückschluss
auf die Größe des Korrosionsproblems zu.


Du magst mich naiv nennen, aber ich kann hier keinerlei
schuldhaftes Handeln der Verantwortlichen der Stadt
Dresden erkennen.

Ergebnis Stand heute: 10 Mio Euro weg, Brücke weg, keine
Idee, wie man das Problem hätte vermeiden können.


> verglichen damit funktionieren unsere meines Wissens
> weitestgehend in privaten Händen befindlichen Stromnetze
> absolut großartig.

Genau.

Es hat ja niemals einen großflächigen Stromausfall wegen
Blitzeis gegeben, und auch Stromausfälle wegen Missachtung
des (n-1)-Kriteriums aufgrund einer Schiffsdurchfahrt sind
nie passiert.

Demgegenüber stürzen im Minutentakt die völlig maroden
Brücken ein, und auch gebrochene Eisenbahnschienen, um-
stürzende Oberleitungen und entgleiste Züge gehören zum
Tagesbild... Nicht wahr?!


> Ich bin in den letzten Monaten 12 Mal die Strecke von
> Aachen nach Dortmund und zurück gefahren, und von diesen
> 24 Fahrten war der Zug genau ein einziges Mal pünktlich,

... und das war alles wegen maroder INFRASTRUKTUR , also
wegen maroder Technik... das weisst Du zuverlässig, nicht
wahr?!
Es kann nicht sein, dass die Bahn beim Hauptkostenfaktor
"Personal" spart, nicht wahr?
von Sheeva P. (sheevaplug)


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Norbert schrieb:
> Ein T. schrieb:
>> Zur Ehrlichkeit gehört nun aber auch die unangenehme Frage, was ein
>> Regime mit einer Atombombe und weitreichenden Trägersystemen anfangen
>> würde,
>
> Das Regime, welches sich vor über einem Jahrzehnt in internationalen
> Verhandlungen mit mehreren Ländern vertraglich verpflichtet hat, eben
> keine Anreicherung durchzuführen und keine A-Bomben zu bauen?

Ja, genau. Das Regime, das die von ihm geschlossenen Verträge noch nie 
eingehalten hat, und das nach dem von Dir genannten Jahrzehnt auf einmal 
mit drei vertragswidrig geheimgehaltenen Atomanalagen und über 400 Kilo 
vertragswidrig auf militärische 60% angereichertes Uranmaterial erwischt 
worden ist.

> Und seit dem über die Jahre
> wahrhaft unzähligen
> Beobachtern den Zutritt zur
> Überprüfung gestattet hat?

Sicherlich meinst Du nicht die Beobachter, die sich immer wieder 
öffentlich und offen darüber beschwert haben, daß das Regime sie 
wiederholt rausgeworfen, mehrere seine Anlagen vertragswidrig geheim 
gehalten (Natanz und Arak bis 2002, Fordo bis 2009, Lavisan-Shian, 
Varamin und Turquzabad bis 2025) und wiederholt seine Vereinbarungen mit 
der IAEO und seine internationalen Verträge gebrochen hat, oder?

Nein, diese Beobachter kannst Du ja gar nicht meinen. Aber welche meinst 
Du dann?

> Das Regime welches bis zum
> mentalen Durchbrennen der
> orangen Ente die Straße von
> Hormus eben nicht blockiert
> hat?

Es droht schon seit Jahrzehnten immer wieder damit. Aber Du stellst die 
falsche Frage. 2001 hat der im Westen als gemäßigt geltende Expräsident 
Rafsandschani gesagt:

"Sollte eines Tages auch die islamische Welt Waffen besitzen, die Israel 
bereits besitzt, dann würde die Strategie der Imperialisten zum 
Stillstand kommen, weil eine einzige Atombombe in Israel alles zerstören 
würde. Jedoch würde dies der islamischen Welt nur schaden. Es ist nicht 
irrational, solch eine Möglichkeit in Erwägung zu ziehen."

Zu deutsch: wir opfern zwar ein paar Millionen unserer Leute, aber 
Hauptsache Israel ist weg. Die richtige Frage ist also: was  macht so 
einer, wenn er eine Atombombe in die Finger bekommt?

> Da ist die Welt nun
> tatsächlich viel besser dran.
> Vertrag im Arsch, Vertrauen
> im Arsch, keine Beobachter
> mehr, Straße von Hormus
> gesperrt.

Sogar sehr dumme Leute sollten verstehen können, daß Verträge, die eine 
Partei nicht einhält, vollkommen zweck-, sinn- und wertlos sind. Und 
genau das hat Iran seit Jahrzehnten immer und immer gemacht, mit jedem, 
der dumm genug war, Verträge mit Iran zu schließen und sich von Iran 
übers Ohr hauen, über den Tisch ziehen, sich von Iran betrügen und 
verarschen zu lassen. Und da kann, ob es uns gefällt oder nicht, der 
orange Tünnes ausnahmsweise nix dafür.
von Sheeva P. (sheevaplug)


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Hippelhaxe schrieb:
> Wenn alle Deine Argumente so "valide" sind wie das
> Beispiel "Carolabrücke", dann weiss ich, dass ich Deine
> Beiträge zukünftig ignorieren kann,

Bitte tu das, wenn es mir Deine "klugen" Antworten erspart.

> Im Jahr 2023 wurde bei turnusmäßiger Inspektion
> festgestellt, dass der Brückenzug C verkehrstauglich,
> aber sanierungsbedürftig ist.

...

> 5.)
> Der -- unsanierte, aber zur Sanierung vorgesehene --

"verkehrstaugliche" (s.o.)

> Brückenzug C ist, wie schon gesagt, eine Vierteljahr
> vor Beginn der Sanierung eingestürzt,

Der "verkehrstaugliche"??!!

Na, merkst Du was?

>> Ich bin in den letzten Monaten 12 Mal die Strecke von
>> Aachen nach Dortmund und zurück gefahren, und von diesen
>> 24 Fahrten war der Zug genau ein einziges Mal pünktlich,
>
> ... und das war alles wegen maroder INFRASTRUKTUR ,

Meine Güte, das ist doch gar nicht der Punkt.
von Hippelhaxe (Gast)


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Falk B. schrieb:

> Udo S. schrieb:
>> Privatisiert ist sooo viel besser, siehe das moderne
>> Stromnetz und die tadellosen Straßen un USA.
>
> Dann schau dir mal die schöne Infrastruktur im
> sozialistischen Kuba oder Venezuela an.

Das erinnert mich an einen Witz (die Quelle teile ich
erst mit, wenn mein Beitrag aufgrund "antisemitischer
Hetze" gelöscht worden ist):

Fritz und Shmul treffen sich zufällig auf der Straße.

Fritz will Shmul ärgern: "Shmul, ich hatte letztens
einen seltsamen Traum. Ich war im Himmel -- aber im
jüdischen Himmel. Das war vielleicht furchtbar! Überall
ein Dreck, ein Geschrei, Geschiebe und Gemauschel...!"

Shmul lächelt kaum merklich. "Seltsam", sagt er, "ich
hatte fast denselben Traum -- nur war ich im christlichen
Himmel. Alles war akkurat, sauber und ordentlich... aber
weit und breit kein Mensch zu sehen..."

:)
von Sheeva P. (sheevaplug)


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Nick schrieb:
> Das Video ist aber vorher entstanden:
> https://www.youtube.com/watch?v=6ML5VTFJMNU Prof. Rieck "Schulden
> belasten unsere Zukunft gar nicht"
>
> So versteht man auch wieso das mit der Endlagerstättensuche so lange
> dauert.

Um das zu verstehen, brauchst Du ein Video? Dabei liegt das doch auf der 
Hand!
von Hippelhaxe (Gast)


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Sheeva P. schrieb:

> Hippelhaxe schrieb:
>> Wenn alle Deine Argumente so "valide" sind wie das
>> Beispiel "Carolabrücke", dann weiss ich, dass ich Deine
>> Beiträge zukünftig ignorieren kann,
>
> Bitte tu das, wenn es mir Deine "klugen" Antworten erspart.

Das hättest Du wohl gern?
Dass Dein Unsinn unwidersprochen stehenbleibt?


>> Im Jahr 2023 wurde bei turnusmäßiger Inspektion
>> festgestellt, dass der Brückenzug C verkehrstauglich,
>> aber sanierungsbedürftig ist.
>
> ...
>
>> 5.)
>> Der -- unsanierte, aber zur Sanierung vorgesehene --
>
> "verkehrstaugliche" (s.o.)

Nein:
"...nach dem aktuellen Stand des Wissens, der Technik
und der einzuhaltenden Vorschriften als verkehrstauglich
EINGESCHÄTZTE ..."


>> Brückenzug C ist, wie schon gesagt, eine Vierteljahr
>> vor Beginn der Sanierung eingestürzt,
>
> Der "verkehrstaugliche"??!!

Nein:
"...nach dem aktuellen Stand des Wissens, der Technik
und der einzuhaltenden Vorschriften als verkehrstauglich
EINGESCHÄTZTE ..."


> Na, merkst Du was?

Ja: Ich merke, dass Dich Fakten offenbar nicht interssieren.

Für den Einsturz der Carolabrücke war ein verdeckter
Konstruktionsmangel zum Zeitpunkt der Errichtung
ursächlich -- und nicht ein schuldhaftes Versagen eines
aktuell Verantwortlichen.

Ausgerechnet die Carolabrücke taugt NICHT als Beispiel
für vergammelte Infrastruktur, denn sie ist
a) vorschriftsgemäß inspiziert worden,
b) bauphysikalsch überwacht worden und
c) zu 2/3 saniert gewesen,
als der eine -- noch nicht sanierte -- Brückenzug
eingestürzt ist.

Hätte man sich zufällig entschieden, im Jahr 2019 am
Zug C mit der Sanierung zu beginnen, hätte alles ganz
anders kommen können...


>>> Ich bin in den letzten Monaten 12 Mal die Strecke von
>>> Aachen nach Dortmund und zurück gefahren, und von diesen
>>> 24 Fahrten war der Zug genau ein einziges Mal pünktlich,
>>
>> ... und das war alles wegen maroder INFRASTRUKTUR ,
>
> Meine Güte, das ist doch gar nicht der Punkt.

Ach so?!

Dein Argument lautete also nicht: "Staatliche Infrastruktur
vergammelt, während private Infrastruktur immer topfit ist"?

Dann bin ich ja beruhigt. Ich habe Dich GANZ SICHER falsch
verstanden.

Bestimmt.
von Hippelhaxe (Gast)


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Sheeva P. schrieb:

> Die richtige Frage ist also: was  macht so einer, wenn
> er eine Atombombe in die Finger bekommt?

EINE Atombombe?!

Die richtige Frage ist: Welchen Schwachsinn macht jemand,
der TAUSENDE Atombomben, Spionagesatelliten, Abfangjäger,
strategische Bomber, Panzer und dutzende Flugzeugträger
hat, als nächstes?

Welche Relevanz hat da eine Atombombe, die irgendjemand
vielleicht demnächst hat?


> Sogar sehr dumme Leute sollten verstehen können, daß
> Verträge, die eine Partei nicht einhält, vollkommen
> zweck-, sinn- und wertlos sind.

Das ist falsch.

Ein verletzter oder gekündigter Vertrag ist ein SACHBEWEIS
für aggressive Absicht.

Leider gilt das für beide Seiten...


> Und genau das hat Iran seit Jahrzehnten immer und immer
> gemacht, mit jedem, der dumm genug war, Verträge mit Iran
> zu schließen und sich von Iran übers Ohr hauen, über den
> Tisch ziehen, sich von Iran betrügen und verarschen zu
> lassen.

Bei allem Respekt:

Wenn mir Goliat unter Einsatz von Schwert und Speer das
Versprechen abpressen würde, dass ich niemals Schwert oder
Speer besitzen dürfte, dann würde ich diesem Verbrecher
auch ALLES erzählen...

(Nur für's Protokoll: Ich habe keinerlei Sympathie für
das politische System im Iran. -- Allerdings habe ich
auch keinerlei Sympathie für die Bigotterie der westlichen
Staaten...)
von Hippelhaxe (Gast)


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Falk B. schrieb:

> Chris D. schrieb:
>>> Und deshalb wurde er 2022 wieder verstaatlicht....
>>
>> Jepp. Kurz vor der Pleite stand er ja auch noch, der
>> kerngesunde Laden
>> ;-)
>
> Too big to fail. Was ist denn die Alternative? Die AKWs
> in Frankreich dicht machen?

Warum nicht?

Du bist doch wohl der Meinung, dass der Markt im Prinzip
alle regelt?!

Also wo siehst Du das Problem?

Was "der Markt" versaut hat, soll doch "der Markt" auch
wieder geradebiegen?!


> Das geht nicht mal, wenn man es kontrolliert in den
> nächsten 5-10 Jahren machen würde.

Wieso nicht?

Da müssen die Leute "eben den Gürtel mal enger schnallen".
Immerhin frieren sie in dem Bewusstsein, dass sie frei
marktwirtschaftlich frieren, und nicht zentralistisch-
dirigistisch-sozialistisch...
von G. K. (zumsel)


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Ein Loblied auf die AKWs in Frankreich:
1
Haben die werten Leser in Deutschland, der Schweiz, Österreich oder Luxemburg schon einmal von ihrem Energieversorger oder Netzbetreiber eine E-Mail oder SMS mit der Aufforderung erhalten, den Stromverbrauch zu bestimmten Zeiten zu begrenzen? Im Atomstromland Frankreich gehört seit 2008 zum Alltag, dass die Bürger dazu auch über Radio und Fernsehen aufgefordert werden, damit es nicht zu einem Blackout im ganzen Land kommt. Der wurde am 8. Januar nur knapp verhindert, als beim Nachbar wieder einmal zum Stromsparen aufgefordert worden war.

https://www.telepolis.de/article/Blackout-Bekaempfung-in-Frankreich-AKW-Laufzeitverlaengerung-auf-50-Jahre-5067238.html

Und die Jubelperser der Atomwirtschaft machen aus dem geplanten Neubau 
von ganzen 6 Reaktoren in einem Land wo 60 antike Reaktoren laufen eine 
Renaissance der Atomkraft.
von (prx) A. K. (prx)


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Waren es anno Telepolis noch 50 Jahre, sind es nun 60 Jahre Lebensdauer. 
Wenn nichts unvorhergesehenes dazwischen kommt, wird das eine 
Schiebewurst, immer wieder 10 Jahre draufsattelnd.
: Bearbeitet durch User
von Sheeva P. (sheevaplug)


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Hippelhaxe schrieb:
> Das hättest Du wohl gern?

Ach, mir persönlich ist Deine Ignoranz ziemlich wumpe, aber ich denke an 
die Mitleser

> Ausgerechnet die Carolabrücke taugt NICHT als Beispiel
> für vergammelte Infrastruktur, denn sie ist
> a) vorschriftsgemäß inspiziert worden,
> b) bauphysikalsch überwacht worden und
> c) zu 2/3 saniert gewesen,
> als der eine -- noch nicht sanierte -- Brückenzug
> eingestürzt ist.

Okay, es ist na nicht schlimm, daß Du Dich intellektuell ein bisschen 
schwer tust, ich helf Dir gerne. So, jetzt mal ganz langsam für Dich:

Die Brücke ist EINGESTÜRZT. Allein das ist unentschuldbar, verstehst Du 
das? Wenn dieses Bauwerk noch kurz vorher nach den einschlägigen 
Vorschriften als verkehrstauglich eingestuft wurde, ist das ein totales 
und vollkommenes Versagen von allen Beteiligten, von den Machern der 
besagten Vorschriften bis hin zu den Fachleuten, die sie entweder nicht 
hinterfragt oder zumindest nicht auf deren Fehler hingewiwsen haben. So 
sieht staatliches Versagen aus, in seiner reinsten Form.
von Sheeva P. (sheevaplug)


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Hippelhaxe schrieb:
>> Sogar sehr dumme Leute sollten verstehen können, daß
>> Verträge, die eine Partei nicht einhält, vollkommen
>> zweck-, sinn- und wertlos sind.
>
> Das ist falsch.
>
> Ein verletzter oder gekündigter Vertrag ist ein *SACHBEWEIS*
> für aggressive Absicht.

Prima, dann ist der Beweis ja erbracht und Du kannst Dir die 
Krokodilstränen sparen.
von Udo S. (urschmitt)


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Sheeva P. schrieb:
> Die Brücke ist EINGESTÜRZT. Allein das ist unentschuldbar, verstehst Du
> das? Wenn dieses Bauwerk noch kurz vorher nach den einschlägigen
> Vorschriften als verkehrstauglich eingestuft wurde, ist das ein totales
> und vollkommenes Versagen von allen Beteiligten

Leider ist weder die Technik noch Kontrollen oder Prüfungen 100% 
zuverlässig und sicher. Das weiß jeder der sich auch nur ein bischen mit 
Technik befasst.
Wenn jetzt eine Brücke bei so vielen Brücken im Land über einem so 
langen Zeitraum versagt hat, dann stehen die Verantwortlichen 
statistisch gesehen verdammt gut da. Auch im internationalen Vergleich.

Aber genau aus dem Grund, dass es in der Technik keine 100% 
Zuverlässigbarkeit gibt, haben viele ein massives Problem mit 
Kernenergie, denn wenn da was kastastrophal versagt, dann ist die 
Karolabrücke ein Fliegenschiss dagegen.

Die
Weingut P. schrieb:
> schlichten Gemütern
blenden dieses Risiko mit extremen Folgen halt gerne aus.
von Sheeva P. (sheevaplug)


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Udo S. schrieb:
> Leider ist weder die Technik noch Kontrollen oder Prüfungen 100%
> zuverlässig und sicher. Das weiß jeder der sich auch nur ein bischen mit
> Technik befasst.
> Wenn jetzt eine Brücke bei so vielen Brücken im Land über einem so
> langen Zeitraum versagt hat, dann stehen die Verantwortlichen
> statistisch gesehen verdammt gut da. Auch im internationalen Vergleich.

Bisher scheinen wir allerdings vor allem großes Glück gehabt zu haben, 
wenn ich diesen Artikel [1] richtig verstehe.

[1] 
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/autobahn-bruecken-sanierung-wissing-verkehr-transport-infrastruktur-100.html

> Aber genau aus dem Grund, dass es in der Technik keine 100%
> Zuverlässigbarkeit gibt, haben viele ein massives Problem mit
> Kernenergie, denn wenn da was kastastrophal versagt, dann ist die
> Karolabrücke ein Fliegenschiss dagegen.

Das ist tatsächlich ein valides Argument, stimmt. Auch wenn ein 
technisches Versagen in einer Nuklearanlage natürlich nicht immer gleich 
ein Super-GAU ist, nicht umsonst gibt es ja eine Skala, mit der solche 
Unfälle eingeordnet werden können. Aber trotzdem hast Du natürlich 
vollkommen Recht.
von Weingut P. (weinbauer)


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Udo S. schrieb:
> Aber genau aus dem Grund, dass es in der Technik keine 100%
> Zuverlässigbarkeit gibt, haben viele ein massives Problem mit
> Kernenergie, denn wenn da was kastastrophal versagt, dann ist die
> Karolabrücke ein Fliegenschiss dagegen.
>
> Die
> Weingut P. schrieb:
>> schlichten Gemütern
> blenden dieses Risiko mit extremen Folgen halt gerne aus.

Es kann Dir auch ein Balkonkraftwerk oder ne Windkraftanlage aufs Hirn 
fallen oder n Staudamm brechen.
von Ein T. (ein_typ)


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Norbert schrieb:
> Ein T. schrieb:
>> Zur Ehrlichkeit gehört nun aber auch die unangenehme Frage, was ein
>> Regime mit einer Atombombe und weitreichenden Trägersystemen anfangen
>> würde,
>
> Das Regime, welches sich vor über einem Jahrzehnt in internationalen
> Verhandlungen mit mehreren Ländern vertraglich verpflichtet hat, eben
> keine Anreicherung durchzuführen und keine A-Bomben zu bauen?

Und doch waren da plötzlich über 400 Kilogramm Material, dem die IAEO 
eine Anreicherung auf "military grade" bescheinigt hat. Aber das wird 
wohl vom Himmel gefallen sein, sowas kennt man ja.

> Und seit dem über die Jahre wahrhaft unzähligen Beobachtern den Zutritt
> zur Überprüfung gestattet hat?

Diese Beobachter wurden allerdings nur in die bekannten Anlagen 
gelassen, und auch das nicht immer. Etliche Male wurde den Inspektoren 
der IAEO der Zugang verwehrt und diese sogar mehrfach des Landes 
verwiesen. Während gleichzeitig geheime Anlagen zwar betrieben, aber 
niemals beobachtet worden sind.

Und daß der Iran ein geheimes Atomprogramm namens AMAD betrieben hat, 
das er bis heute offiziell leugnet, wurde spätestens dann bewiesen, als 
der Mossad einen Teil des Archivs dieses Programms entwendet und außer 
Landes gebracht hat. Übrigens einer der Gründe für Trumpels Ausstieg aus 
einem Vertrag, den einzuhalten Iran nie beabsichtigt hat, und der von 
iranischer Seite nur dazu gedient hat, mehr Zeit für die Entwicklung von 
Atomwaffen (und Trägerraketen mit einer Reichweite mittlerweile bis nach 
Berlin) zu gewinnen.

> Das Regime welches bis zum mentalen Durchbrennen der orangen Ente die
> Straße von Hormus eben nicht blockiert hat?

Und das macht es jetzt irgendwie besser? Ehrlich, Norbert, Du bist doch 
sonst so ein pfiffiger Typ, was ist denn los mit Dir?

> Da ist die Welt nun tatsächlich viel besser dran. Vertrag im Arsch,
> Vertrauen im Arsch, keine Beobachter mehr, Straße von Hormus gesperrt.

Vertrauen? In den Iran? Der die internationale Gemeinschaft und die IAEO 
seit Jahrzehnten hinhält, betrügt, und verarscht? Während Teile seines 
politischen Establishment öffentlich davon träumen, Millionen Menschen 
auf dem Altar der Vernichtung Israels zu opfern? Dessen Regime gerade 
Zehntausende der eigenen Bürger massakriert hat? Diesem Iran vertraust 
Du? Ernsthaft? So sehr, daß Du Dein Leben darauf verwetten würdest? Denn 
genau darum geht es für Israel: um die totale Vernichtung, Leben oder 
Tod, um Sein oder Nichtsein. Daran lassen die Äußerungen von iranischen 
Offiziellen keine Zweifel zu.
von (prx) A. K. (prx)


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Weingut P. schrieb:
> Es kann Dir auch ein Balkonkraftwerk oder ne Windkraftanlage aufs Hirn
> fallen oder n Staudamm brechen.

Genau. Nur sind die Folgen räumlich und besonders zeitlich deutlich 
begrenzter als grosse Nuklearkatastrophen. Und damit geht es darum, 
welche Risikoklassen man akzeptiert, und welche nicht.

Verschärfend kommt hinzu, dass der Geschädigte beim Balkonkraftwerk 
wahrscheinlich der ohnehin ungeliebte Nachbar im Stock darunter ist, 
nicht man selbst. :)
: Bearbeitet durch User
von Le X. (lex_91)


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Ein T. schrieb:
>> Da ist die Welt nun tatsächlich viel besser dran. Vertrag im Arsch,
>> Vertrauen im Arsch, keine Beobachter mehr, Straße von Hormus gesperrt.
>
> Vertrauen? In den Iran?

Man könnte da jetzt noch seitenweise über Vertrauen, Verträge mit dem 
Iran und die Verlässlichkeit von IAEO-Beobachtern palavern.
Das der Iran ein Schurkenstaat™ ist denke ich bestreitet niemand.

Dennoch denke ich dass die Welt durch diese ziel- und planlose Invasion 
nicht besser geworden ist. Bei allem berechtigten "Der Iran hat 
aber...!!!": die aktuellen militärischen Maßnahmen haben keine Probleme 
gelöst, werden keine Probleme lösen, schaffen aber fleißig neue 
Probleme.

Es ist müßig, darüber zu streiten ob der Iran nun der Teufel ist oder 
nicht, wenn man den Teufel mit dem Belzebub austreibt hat niemand was 
gewonnen.
: Bearbeitet durch User
von Udo S. (urschmitt)


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Weingut P. schrieb:
> Es kann Dir auch ein Balkonkraftwerk oder ne Windkraftanlage aufs Hirn
> fallen oder n Staudamm brechen.

So dumm bist du nicht, dass du die Argumentation nicht verstehen kannst. 
Siehe Fukushima oder Tschernobyl. Also blendest du die Argumente 
vorsätzlich aus, weil sie nicht in deine Blase passen.

Wenn du unbedingt andere Ursachen für Unfälle suchst:
https://www.runtervomgas.de/ratgeber-und-service/unfallursachen/die-haeufigsten-unfallursachen/
Da könnte man alleine 800 Leben pro Jahr retten durch konsequente 
Ahndung von zu schnellem Fahren.
von G. K. (zumsel)


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Udo S. schrieb:

> Da könnte man alleine 800 Leben pro Jahr retten durch konsequente
> Ahndung von zu schnellem Fahren.

"könnte" -> "kann":

https://www.t-online.de/mobilitaet/recht-und-verkehr/id_75145528/schweden-hat-die-wenigsten-verkehrstoten-dank-vision-zero.html
von Ein T. (ein_typ)


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Udo S. schrieb:
> 
https://www.deutschlandfunk.de/usa-und-der-iran-trump-kuendigt-atomabkommen-100.html
>
> Das meinte Norbert mit
>
> Norbert schrieb:
>> bis zum mentalen Durchbrennen der orangen Ente

Ich weiß. Das war, als der israelische Auslandsgeheimdienst rund 100.000 
Dokumente über das AMAD-Projekt außer Landes gebracht hatte, die 
bewiesen haben, daß Iran ein geheimes Atomwaffenprogramm betrieben hat, 
obwohl das gegen den von Iran ratifizierten Atomwaffensperrvertrag 
verstoßen hat.

> Hat der Iran weiter angereichert oder nicht?

Ja, hat er. 2023 hat die IAEA berichtet, in Iran Material mit einem 
hohen Anreicherungsgrad von 84% entdeckt zu haben.

> War er der Bombe näher?

Ja. Die IAEA hat 2023 auf 84% angereicherte Material gefunden. 
Verschiedene Quellen sagen, ein Anreicherungsgrad von 85 bis 90% reiche 
bereits aus, um daraus Atomwaffen zu bauen.

Andere Quellen sagen, bei einem Anreicherungsgrad von 60% seien bereits 
99% der technischen Vorarbeiten zum Bau von Atomwaffen vollendet. Die 
IAEA hat 2025 erklärt, Iran verfüge bereits über 408 Kilogramm an 
Material, das auf diesen Grad angereichert worden sei.

Gleichzeitig sagt die IAEA, daß es für einen solch hohen 
Anreicherungsgrad keinerlei zivile Gründe gibt, und daß Iran der einzige 
Staat ohne Atomwaffen sei, der so hoch angereichertes Material besitzt.

"Sheeva P." hat oben bereits einen ehemaligen Präsidenten des Iran 
zitiert, der über seine Bereitschaft spricht, Millionen Menschen für die 
Vernichtung Israels zu opfern. Das beweist: Iran war der Bombe nicht nur 
näher, sondern will sie auch unbedingt haben, und zwar nicht nur gegen 
Angriffe von außen, sondern um Israel damit anzugreifen und zu 
vernichten. Der das sagt ist kein durchgeknallter Irrer oder irgendein 
politischer Hinterbänkler, sondern das ist ein ehemaliger Präsident des 
Iran!

> Ist das was Israel macht noch "Selbstverteidigung".

Das ist eine gute Frage. Die meisten Völkerrechtler scheinen Israel in 
der Pflicht zu sehen, mit einer Selbstverteidigung abzuwarten, bis Iran 
seine Atomraketen für den Angriff auf Israel betankt. Andere 
Völkerrechtler sehen jedoch aufgrund der umfassenden Existenzbedrohung 
durchaus Spielräume. Dann habe ich Aussagen gelesen, daß es als offene 
Kriegserklärung zu werten sei, als Iran die Vernichtung Israels in seine 
Verfassung aufgenommen hat, auch diese Perspektive erscheint mir 
insbesondere vor dem Hintergrund, daß Iran seit Jahrzehnten den Terror 
gegen Israel unterstützt, wohl bedenkenswert.

> 1139 Tote und 250
> Verschleppte durch Terroristen. Aber als was soll der normale
> Palestinenser jetzt israelische Soldaten bezeichnen wenn in Gaza
> inzwischen über 20000 Kinder, 16000 Schüler und Studenten, 10000 Frauen,
> 1700 medizinisches Fachpersonal ums Leben gekommen sind.

Möglicherweise als haargenau das, was es in der Realität ist: der 
Mißbrauch dieser Zivilisten als menschliche Schutzschilde.

> Rein nach den Zahlen ist die israelische Regierung keinen Deut besser
> als das iranische Regime.

Israel hat zehntausende seiner eigenen Bürger massakriert? Israel hat in 
seiner Verfassung einen Passus zu Vernichtung Irans implementiert? 
Israel unterstützt antiiranische Terrororganisationen, finanziert, 
bewaffnet und bildet sie militärisch zum Mord an iranischen Zivilisten 
aus?

Was Du schreibst, das machen wir Europäer gerne: bloß keine Partei 
ergreifen, wir halten uns lieber aus allem heraus, waschen unsere Hände 
in Unschuld und wischen sie dann an unserer blütenweißen Weste ab. Wir 
nennen das Moral, und zeigen vom hohen Roß herab auf jene, über denen 
stehend wir uns wähnen. Aber unter anderem diese Haltung -- oder 
genauer: unser Mangel an Haltung -- hat uns leider in genau jene Lage 
versetzt, in der wir uns befinden, und aus der wir uns gerade unter 
riesigen Anstrengungen zu befreien versuchen.

> Quelle:
> https://de.wikipedia.org/wiki/Krieg_in_Israel_und_Gaza_seit_2023

Du weißt schon, daß dieser Krieg die Folge eines brutalen Terrorangriffs 
auf israelische Zivilsten war, bei dem über 1100 israelische Bürger 
bestialisch abgeschlachtet und etwa 250 von ihnen als Geiseln genommen 
wurden, während die Angreifer sich daraufhin hinter der eigenen 
Zivilbevölkerung verschanzt und diese als menschliche Schutzschilde 
mißbraucht haben? Das weißt Du aber noch, oder? Ich meine, das hast Du 
selbst ja oben geschrieben. Wie Du unter diesem Umständen die gewählten 
Regierungen Israels mit dem iranischen Terrorregime gleichsetzen 
kannst... unterscheidest Du denn gar nicht zwischen Tätern und Opfern, 
zwischen Ursache und Wirkung?
von Ein T. (ein_typ)


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H. H. schrieb:
> Falk B. schrieb:
>> Nur ein GESUNDER Wettbewerb verhindert das.
>
> Der neoliberale Traum, nur funktioniert das bei Infrastruktur eben
> nicht.

Wenn man Telefon, Mobilfunk und Internet zur Infrastruktur zählt, dann 
funktioniert das zumindest in diesem Bereich IMHO ziemlich gut.
von (prx) A. K. (prx)


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Ein T. schrieb:
> Wenn man Telefon, Mobilfunk und Internet zur Infrastruktur zählt, dann
> funktioniert das zumindest in diesem Bereich IMHO ziemlich gut.

Wenn man die physikalische Leitung zu Telefon/Internet per Festnetz 
mitrechnet, funktioniert es bei mir eher schlecht. Leitungen haben eine 
leichte Ähnlichkeit zu strukturellen Monopolen wie Wasserversorgung, die 
sich einer Konkurrenz widersetzen.

Auch Mobilfunk ist bei mir zu Hause ziemlich alternativlos.
: Bearbeitet durch User
von Udo S. (urschmitt)


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Ein T. schrieb:
> Wenn man Telefon, Mobilfunk und Internet zur Infrastruktur zählt, dann
> funktioniert das zumindest in diesem Bereich IMHO ziemlich gut.

Punkt für dich, aber ohne massiven Druck durch den Staat und die EU gäbe 
es noch viel mehr weiße Flecke auf dem Land wo es sich "nicht rentiert".
Und wenn ich sehe was bei uns mit Glasfaser für leere Versprechen 
gemacht werden. Eigentlich sollte ich seit einem Jahr Glasfaser haben, 
realistisch ist vielleicht in 3-5 Jahren, ausser die Firma (Giganetz) 
ist dann bankrott.
von Udo S. (urschmitt)


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Ein T. schrieb:
> Das ist eine gute Frage. Die meisten Völkerrechtler scheinen Israel in
> der Pflicht zu sehen, mit einer Selbstverteidigung abzuwarten, bis Iran
> seine Atomraketen für den Angriff auf Israel betankt.

Sorry, aber die Art der Diskussion ist jetzt nicht dein sonstiges 
Niveau.
Israel hat über 70000 Palestinenser getötet, davon 20000 Kinder, 10000 
Frauen usw.
Amnesty international bezeichnet das übrigens inzwischen als Genozid
https://www.amnesty.de/israel-gaza-genozid-voelkermord-amnesty-bericht-informationen-hintergruende

Palestinenser haben keine Bombe!
Kinder haben keine Bombe!
Deine Argumente sind hier absurd, du mixt mehrfach den Krieg gegen die 
Palestinenser mit dem Krieg gegen Iran.

Ein T. schrieb:
> Möglicherweise als haargenau das, was es in der Realität ist: der
> Mißbrauch dieser Zivilisten als menschliche Schutzschilde.

Wenn sich ein Mörder hinter 5 Unschuldigen verschanzt, dann erschiesst 
du also alle 6? Sauber, hoffentlich bist nicht du mal einer dieser 5.

Ein T. schrieb:
> Das ist eine gute Frage. Die meisten Völkerrechtler scheinen Israel in
> der Pflicht zu sehen, mit einer Selbstverteidigung abzuwarten, bis Iran
> seine Atomraketen für den Angriff auf Israel betankt.

Nochmal, die Palestinenser haben keine Bombe!

Ein T. schrieb:
> Du weißt schon, daß dieser Krieg die Folge eines brutalen Terrorangriffs
> auf israelische Zivilsten war, bei dem über 1100 israelische Bürger
> bestialisch abgeschlachtet und etwa 250 von ihnen als Geiseln genommen
> wurden

Das habe ich selbst geschrieben, wie du sehr gut weisst. Aber ich würde 
jetzt eher von "Menschen" sprechen. Oder bist du der Meinung, dass für 
einen toten israelischen Bürger mindestens 18 Kinder, 2 Frauen usw. 
umgebracht werden müssen?
Oder um es schwächer zu formulieren. Dass der Tod von 10 Kindern und 
Frauen ein akzeptabler Kollateralschaden für einen toten Terroristen 
ist?

Was würdest du sagen wenn dein Kind unter diesen Toten wäre.

Fakt ist, Israel löst damit kein Problem. Im Gegenteil. In den letzten 
beiden Jahren hat es den Grundstein für 100000 neue Terroristen gelegt.
: Bearbeitet durch User
von Rbx (rcx)


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Ein T. schrieb:
> der Iran

Klingt irgendwie falsch. Und wir wollen in diesem Zusammenhang auch 
nicht vergessen, welche politischen Hintergründe für Verwerfungen 
sorgen. Die Soziologie legt einen ziemlich klaren ÖL-Hintergrund nahe. 
Darüberhinaus steckt in den Vorgängen in Nahen Osten viel Idealismus 
drin. Es ist ein wenig so, wie wenn im tiefsten Bayern die schlimmste 
Ideologiekritik mit aller Gewalt auf den Tisch geworfen wird.
(https://www.youtube.com/watch?v=ZC9VLn7380Q)
(war keine einfache Zeit, zum Glück hatte ich damals kluge 
Zimmernachbarn, die ähnliche Probleme hatten und man sich über bestimmte 
Schwierigkeiten gut unterhalten konnte)
Und für besonders verlässliche Ehrlichkeit hat sich die amerikanische 
(oder die israelische) Politik in den letzten Jahren auch nicht gerade 
stark gemacht.
(https://de.wikipedia.org/wiki/USA_Patriot_Act)
Und gerade solche Hintergründe wirken sich auch denkbar schlecht auf 
Forendiskussionen aus - weswegen sie besser draußen gehalten werden.
von Falk B. (falk)


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Udo S. schrieb:

> Kinder haben keine Bombe!

Die Kinder SIND die bombe. Die Demographiebombe.

> Fakt ist, Israel löst damit kein Problem. Im Gegenteil. In den letzten
> beiden Jahren hat es den Grundstein für 100000 neue Terroristen gelegt.

Das stimmt wohl leider.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Falk B. schrieb:
> Die Kinder SIND die bombe. Die Demographiebombe.

Richtig. Die KI wird das Problem bald angehen.
von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Letzte Ermahnung:

Leute, es geht hier nicht um Israel, Iran, USA, auch keine Brücken usw.

Das dürften alle hier Beteiligten wissen.

Also bitte zurück zur elektrischen Energieversorgung.

Danke!
: Bearbeitet durch Moderator
von Falk B. (falk)


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Ist alles gesagt. EoD.
Beitrag #8039601 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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So wie es Leute gibt, die Stautourismus betreiben, gibt es vielleicht 
irgendwann den Blackouttourismus. Und was wird dieser im Interview 
sagen: Unser Land wird sich ändern, und zwar drastisch. Und ich freue 
mich darauf. Jetzt muss ich aber sofort los zum naechsten Blackout. Wenn 
ich mich nicht beile, komme ich zu spaet und das Netz steht wieder. ;)
von H. H. (hhinz)


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Dieter D. schrieb:
> So wie es Leute gibt, die Stautourismus betreiben, gibt es
> vielleicht
> irgendwann den Blackouttourismus. Und was wird dieser im Interview
> sagen: Unser Land wird sich ändern, und zwar drastisch. Und ich freue
> mich darauf. Jetzt muss ich aber sofort los zum naechsten Blackout. Wenn
> ich mich nicht beile, komme ich zu spaet und das Netz steht wieder. ;)

Ein Blackoutzimmer ist ja an deiner Klinik kein Problem. Der Pfleger 
muss nur die Sicherung ausschalten..
von Norbert (der_norbert)


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Bei Dieter fällt mir immer sofort der Satz ein:

›Er sagt nicht viel, aber wenn er etwas sagt, dann ist's Mist.‹

Das ist natürlich bei genauerer Betrachtung falsch, denn er redet ja 
ständig. Hält aber konsequenterweise zumindest den zweiten Teil des 
Satzes aufrecht.
von Peter M. (r2d3)


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Nein, Deinen Zappelstrom will ich nicht!

So oder so ähnlich könnten es sich unsere französischen Nachbarn gedacht 
haben, denn aus dem folgenden Link geht hervor, dass Interconnectoren 
zwischen Frankreich und Spanien gerade mal 2,5 GW übertragen können:

[...Die neue Leitung verdoppelt die Übertragungskapazität zwischen 
beiden Ländern auf 5.000 MW...]

https://www.theagilityeffect.com/de/article/hgue-beschleunigt-energiewende/

Das ist die Leistung von gerade mal zwei 2 Kernkraftwerken der 
Grohnde-Klasse! Ein Schelm, wer böses dabei denkt!

Die Interconnectoren von Deutschland zu unseren westlichen Nachbarn 
werden auch gerne mal mit 10 bis 15 GB ausgelastet.

Ich frage mich, ob die Interconnectoren zwischen Frankreich und Spanien 
bei einer Größenordnung von 5 GW oder besser 10 GW den Blackout in 
Spanien verhindert hätten...
von G. K. (zumsel)


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Peter M. schrieb:

> Die Interconnectoren von Deutschland zu unseren westlichen Nachbarn
> werden auch gerne mal mit 10 bis 15 GB ausgelastet.

Hüstel :-) (Wetten das Falk darauf anspringt?)

BTW: Ich denke du überschätzt das, oder liegt Dänemark neuerdings 
westlich von Deutschland?

https://energy-charts.info/charts/power/chart.htm?l=en&c=DE&stacking=stacked_absolute&interval=year&source=cbpf_saldo&year=2025&legendItems=3x13g

Unten auch die "Extreme Values" beachten.

> Ich frage mich, ob die Interconnectoren zwischen Frankreich und Spanien
> bei einer Größenordnung von 5 GW oder besser 10 GW den Blackout in
> Spanien verhindert hätten...

Spanien hat(te) ein Blindleistungsproblem da hätten fettere Leitungen 
nach Spanien nichts geändert.
: Bearbeitet durch User
von Falk B. (falk)


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G. K. schrieb:
>> Die Interconnectoren von Deutschland zu unseren westlichen Nachbarn
>> werden auch gerne mal mit 10 bis 15 GB ausgelastet.
>
> Hüstel :-) (Wetten das Falk darauf anspringt?)

Kann schon mal passieren, B und W liegen ja quasi nebeneinander auf der 
Tastatur ;-)

> Spanien hat(te) ein Blindleistungsproblem da hätten fettere Leitungen
> nach Spanien nichts geändert.

Blindleistung haben wir in Deutschland genug, vor allem in Berlin . . .
von G. K. (zumsel)


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Falk B. schrieb:

> Kann schon mal passieren, B und W liegen ja quasi nebeneinander auf der
> Tastatur ;-)

Na komm schon, oder schwächelst du?

https://www.youtube.com/watch?v=fhi4cvmmjBE
von Peter M. (r2d3)


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Hallo Falk B.,

Falk B. schrieb:
> G. K. schrieb:
>>> Die Interconnectoren von Deutschland zu unseren westlichen Nachbarn
>>> werden auch gerne mal mit 10 bis 15 GB ausgelastet.
>>
>> Hüstel :-) (Wetten das Falk darauf anspringt?)
>
> Kann schon mal passieren, B und W liegen ja quasi nebeneinander auf der
> Tastatur ;-)

vielen Dank für diese gesichtswahrende Ehrenrettung. :)
Wie konnte mir das passieren?

G. K. schrieb:
> Spanien hat(te) ein Blindleistungsproblem da hätten fettere Leitungen
> nach Spanien nichts geändert.

Kann der kontinentaleuropäische Kraftwerkspark keine Blindleistung 
gegenüber Spanien erbringen? Fällt die Fähigkeit mit der Entfernung ab?
: Bearbeitet durch User
von Peter M. (r2d3)


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Hallo G. K.,

G. K. schrieb:
> BTW: Ich denke du überschätzt das, oder liegt Dänemark neuerdings
> westlich von Deutschland?

Was soll das heißen?

> 
https://energy-charts.info/charts/power/chart.htm?l=en&c=DE&stacking=stacked_absolute&interval=year&source=cbpf_saldo&year=2025&legendItems=3x13g

Ich kenne die Datenbasis des Graphs nicht und auch nicht die Methodik 
zur Berechnung der gezeichneten Extrema. Auf meinem Monitor sind das 
vielleicht 1600 Punkte Auflösung horizontal.

Sind das die Energy-Charts, die jüngst hier im Forum kritisiert worden 
sind, mangels Fehlerkorrekturbereitschaft des Erstellers?

Ich halte an meiner Behauptung aus ziemlich guten Gründen fest, werde 
Dir aber keine Begründung dafür liefern (können).
: Bearbeitet durch User
von G. K. (zumsel)


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Peter M. schrieb:

> Kann der kontinentaleuropäische Kraftwerkspark keine Blindleistung
> gegenüber Spanien erbringen? Fällt die Fähigkeit mit der Entfernung ab?

Ja, Blindleistung "ist lokal", und per Gleichstrom ist das eh nicht 
"transportierbar".

Allerdings können die HGÜ-Konverter auch Blindleistung kompensieren.
von Ralf X. (ralf0815)


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Peter M. schrieb:
> ich kenne die Datenbasis des Graphs nicht und auch nicht die Methodik
> zur Berechnung der Extrema.
>
> Sind das die Energy-Charts, die jüngst hier im Forum kritisiert worden
> sind, mangels Fehlerkorrekturbereitschaft des Erstellers?

Für viele Daten, insb. grenzüberschreitende Ströme, bildet entso-e die 
Datengrundlage, der von diversen Seiten wie energy-charts, 
argora-energiewende, usw. genutzt wird.

https://de.wikipedia.org/wiki/Verband_Europ%C3%A4ischer_%C3%9Cbertragungsnetzbetreiber
von G. K. (zumsel)


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Peter M. schrieb:

> Ich kenne die Datenbasis des Graphs nicht und auch nicht die Methodik
> zur Berechnung der gezeichneten Extrema. Auf meinem Monitor sind das
> vielleicht 1600 Punkte Auflösung horizontal.

Sprichst du json?

https://api.energy-charts.info/

Und wer lesen kann ist wie immer klar im Vorteil, die Quellen kannst du 
rechts anklicken.

> Sind das die Energy-Charts, die jüngst hier im Forum kritisiert worden
> sind, mangels Fehlerkorrekturbereitschaft des Erstellers?

Ich warte immer noch auf die belastbare Quelle von demjenigen der dieses 
Posting verfasst hat.

BTW: Welche Quelle wurde den von dir bzgl. deiner Aussagen bzgl. des 
Imports/Exports von Strom mit den westlichen Nachbarn heran gezogen?
: Bearbeitet durch User
von Ralf X. (ralf0815)


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Ralf X. schrieb:
> argora-energiewende

Man streiche das erste "r".
von Peter M. (r2d3)


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G. K. schrieb:
> BTW: Welche Quelle wurde den von dir bzgl. deiner Aussagen bzgl. des
> Imports/Exports von Strom mit den westlichen Nachbarn heran gezogen?

Tennet.

G. K. schrieb:
> Ja, Blindleistung "ist lokal", und per Gleichstrom ist das eh nicht
> "transportierbar".
>
> Allerdings können die HGÜ-Konverter auch Blindleistung kompensieren.

Danke! Diese Information gibt meine vereinfachte Ohmsche Sicht auf das 
Netz nicht her. Ja, ich weiß, dass es auch kapazitive und induktive 
Effekte gibt.
: Bearbeitet durch User
von Weingut P. (weinbauer)


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(prx) A. K. schrieb:
> Genau. Nur sind die Folgen räumlich und besonders zeitlich deutlich
> begrenzter als grosse Nuklearkatastrophen. Und damit geht es darum,
> welche Risikoklassen man akzeptiert, und welche nicht.
>
> Verschärfend kommt hinzu, dass der Geschädigte beim Balkonkraftwerk
> wahrscheinlich der ohnehin ungeliebte Nachbar im Stock darunter ist,
> nicht man selbst. :)


Ist wie beim Flugzeugunfall ... wenn so ne Kiste zerschellt ist es immer 
sehr dramatisch, weil auf einen Schlag 150-200 Leute weg sind. Rechnet 
man es auf die Anzahl der Flugbewegungen und die zurückgelegten km um 
ist der Weg zum Flughafen um Dimensionen gefährlicher als der Flug.
Selbes Phänomen bei Kernkraft-GAU, sehr dramatisch, aber wie groß ist 
der Schaden denn tatsächlich? Wieviele sind denn bei Fukushima und 
Tschernobyl tatsächlich umgekommen?
von Le X. (lex_91)


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Weingut P. schrieb:
> Selbes Phänomen bei Kernkraft-GAU, sehr dramatisch, aber wie groß ist
> der Schaden denn tatsächlich?

Der Schaden ist sehr sehr gering, denn ein GAU ist per Definition 
beherrschbar, mein lieber Herr Kernkraftexperte.
: Bearbeitet durch User
von Johannes S. (demofreak)


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Weingut P. schrieb:
> Wieviele sind denn bei Fukushima und
> Tschernobyl tatsächlich umgekommen?

Ich lese ja hier nur so ein wenig diagonal mit, aber hier muss ich echt 
mal fragen: meinst Du das ernst?

Du kannst doch nicht ernsthaft einen Flugzeugunfall und einen Unfall mit 
Kernenergie direkt einfach hinsichtlich der menschlichen Verletzten bzw. 
Toten vergleichen?

Klar, vlt gibt es bei einem Kernkraftunfall (aus der Luft gegriffen) 
"nur" 2000 direkte und ein paar 10.000 indirekte Tote, gerechnet auf 50 
Jahre ist das nix, da kostet der normale Straßenverkehr mehr Leben.

Dass ein großes Gebiet hinterher aber auf Jahrzehnte oder gar 
Jahrhunderte unbewohnbar bleibt, blendest Du einfach weg?

So ein Schaden ist potentiell unbezifferbar, und damit ist das Risiko 
nicht berechenbar, ergo kann man es unmöglich eingehen.
von Johannes S. (demofreak)


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Ich hab den Thread leider (oder vlt besser) nicht von oben gelesen, 
daher möge man entschuldigen, falls diese Frage schon gestellt wurde:

Was bewegt Menschen dazu, nach Kernenergie zu rufen, obwohl die doch 
genau gar nicht unser eigentliches Problem löst, nämlich das der schnell 
verfügbaren Regelenergie? Wir haben mehr als ausreichend Potential für 
"erneuerbare" Energien, nur eben nicht regelmäßig genug, sprich über den 
Tag bzw. das Jahr verteilt.

Ergo muss man entweder schnell regelbare Kraftwerke als Ausgleich dazu 
stellen oder eben massiv Speicher bauen.

Warum rufen Leute nach völlig ungeeigneten Kernkraftwerken statt nach 
massiv Speicherkapazität? Und nach Netzertüchtigung hinsichtlich 
Smartmeter und V2G/V2X etc.?

Was verstehe ich grundlegend nicht?
von H. H. (hhinz)


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Johannes S. schrieb:
> Was verstehe ich grundlegend nicht?

Psychologie.
von Le X. (lex_91)


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Johannes S. schrieb:
> Warum rufen Leute nach völlig ungeeigneten Kernkraftwerken statt nach
> massiv Speicherkapazität? Und nach Netzertüchtigung hinsichtlich
> Smartmeter und V2G/V2X etc.?

Die Vorstellung, nichts würde sich ändern, jeder kann so weitermachen 
wie bisher ist halt bequem und verlockend.
Und dieses Mantra wird von interessierten Kanälen auch noch kräftig 
bedient.
von G. K. (zumsel)


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Peter M. schrieb:
> G. K. schrieb:
>> BTW: Welche Quelle wurde den von dir bzgl. deiner Aussagen bzgl. des
>> Imports/Exports von Strom mit den westlichen Nachbarn heran gezogen?
>
> Tennet.

URL?

Und nur ein Teil der deutschen Interkonnektoren mit dem westlichen 
Ausland wird von Tennet betrieben, da müsste man schon Daten von 3 
Netzbetreibern aggregieren.
: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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Weingut P. schrieb:
> Wieviele sind denn bei Fukushima und
> Tschernobyl tatsächlich umgekommen?

Ich erwähnte bewusst die zeitliche Dimension, d.h. Folgeprobleme, die in 
der Dimension der Endlagerprobleme liegen.
von (prx) A. K. (prx)


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Johannes S. schrieb:
> Was bewegt Menschen dazu, nach Kernenergie zu rufen, obwohl die doch
> genau gar nicht unser eigentliches Problem löst

- Man hat als hart Rechter ein Thema, mit dem man auf den anderen 
Parteien rumprügeln kann, besonders natürlich den abgrundtief verhassten 
Grünen. Folgen hat man keine zu befürchten, so lange man nichts zu sagen 
hat. Wenn es so weit ist, bleibt immer noch ein faktischer Kurswechsel 
möglich.

- Man kann sich als Wahlkämpfer Mitte/Rechts den ganz Rechten ein wenig 
nähern, ohne in medias res gehen zu müssen, weil vor frühestens 10 
Jahren sowieso nichts passiert. Und dann sind oft andere zuständig.

Ergo: Theater, fürs Publikum.
: Bearbeitet durch User
von Peter M. (r2d3)


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Hallo G. K.,

G. K. schrieb:
> Peter M. schrieb:
>> G. K. schrieb:
>>> BTW: Welche Quelle wurde den von dir bzgl. deiner Aussagen bzgl. des
>>> Imports/Exports von Strom mit den westlichen Nachbarn heran gezogen?
>>
>> Tennet.
>
> URL?
>
> Und nur ein Teil der deutschen Interkonnektoren mit dem westlichen
> Ausland wird von Tennet betrieben, da müsste man schon Daten von 3
> Netzbetreibern aggregieren.

Es gibt keine URL und die Information stammt nicht vom Pförtner, sondern 
von jemand anderen.
von Ein T. (ein_typ)


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Johannes S. schrieb:
> Klar, vlt gibt es bei einem Kernkraftunfall (aus der Luft gegriffen)
> "nur" 2000 direkte und ein paar 10.000 indirekte Tote, gerechnet auf 50
> Jahre ist das nix, da kostet der normale Straßenverkehr mehr Leben.
>
> Dass ein großes Gebiet hinterher aber auf Jahrzehnte oder gar
> Jahrhunderte unbewohnbar bleibt, blendest Du einfach weg?

Vor einigen Jahren habe ich eine Reportage über Menschen gesehen, die 
wenige Wochen nach der Atomkatastrophe in Tschernobyl wieder zurück in 
ihr Häuschen gezogen sind und seitdem dort leben -- obwohl das verboten 
ist, denn dieses Häuschen liegt mitten in der Sperrzone nur einen 
Kilometer vor Pripjat. In Hiroshima und Nagasaki lebten Anfang 2021 
zusammen  1.602.677 Menschen. Ich kann das nicht seriös beurteilen und 
möchte auch nicht, aber "unbewohnbar" scheint mir angesichts dieser 
Daten ein doch recht starkes Wort zu sein.
von G. K. (zumsel)


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Ein T. schrieb:

> Vor einigen Jahren habe ich eine Reportage über Menschen gesehen, die
> wenige Wochen nach der Atomkatastrophe in Tschernobyl wieder zurück in
> ihr Häuschen gezogen sind und seitdem dort leben -- obwohl das verboten
> ist, denn dieses Häuschen liegt mitten in der Sperrzone nur einen
> Kilometer vor Pripjat.

Helmut Schmidt ist 96 Jahre alt geworden.
von G. K. (zumsel)


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Peter M. schrieb:

> Es gibt keine URL und die Information stammt nicht vom Pförtner, sondern
> von jemand anderen.

Vom dem berühmten Hund vom Schwager des Postboten?
von Rbx (rcx)


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G. K. schrieb:
> Helmut Schmidt ist 96 Jahre alt geworden.
Es gibt auch Berichte über Tier- und Pflanzenwelterholung, die man sonst 
kaum noch sieht.
Das etwas bessere Argument wäre wohl:
https://en.wikipedia.org/wiki/Survivorship_bias

Darüberhinaus ist Radioaktivitätstourismus ja auch beliebt. Ein Argument 
bei Fukushima war mal, dass es den Robotereinsatz beflügelt.
von Rbx (rcx)


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(prx) A. K. schrieb:
> Ergo: Theater, fürs Publikum.

Als eierlegende Vollmilchsau hat sich bisher noch gar keine Partei 
entpuppt. Der Trick ist der Austausch und die Diskussion, welche den 
Fortschritt und die Wertmaßstäbe bringen.
von G. K. (zumsel)


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Rbx schrieb:

> Es gibt auch Berichte über Tier- und Pflanzenwelterholung, die man sonst
> kaum noch sieht.

Tja, der Homo Sapiens ist eben ähnlich gefährlich oder gefährlicher wie 
ein AKW.
von G. K. (zumsel)


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Rbx schrieb:

> Ein Argument
> bei Fukushima war mal, dass es den Robotereinsatz beflügelt.

Die Bio-Roboter in Tschernobyl waren allerdings schneller im betonieren 
als die Roboter in Fukushima im Zelte bauen.

Weswegen AKWs, wenn überhaupt, nur in Diktaturen stehen sollten, den nur 
die verfügen über Bio-Roboter.
: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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Rbx schrieb:
> Darüberhinaus ist Radioaktivitätstourismus ja auch beliebt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Radonbalneologie

> Ein Argument bei Fukushima war mal, dass es den Robotereinsatz beflügelt.

In starker Strahlung sind nicht speziell dafür gebaute und gehärtete 
Roboter überhaupt nicht einsetzbar. Menschen sind jedoch für eine 
gewisse Zeit einsatzfähig, wenn auch mit erwartbaren Folgen.
von Christoph M. (mchris)


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Weingut P. schrieb:
> Selbes Phänomen bei Kernkraft-GAU, sehr dramatisch, aber wie groß ist
> der Schaden denn tatsächlich? Wieviele sind denn bei Fukushima und
> Tschernobyl tatsächlich umgekommen?

So dramatisch, dass es keine Versicherung gibt, die so was versichert.
Beitrag #8040511 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Hippelhaxe (Gast)


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G. K. schrieb:

> Helmut Schmidt ist 96 Jahre alt geworden.

In Pripjat???
Beitrag #8040516 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Christoph M. schrieb:
> So dramatisch, dass es keine Versicherung gibt, die so was versichert.

Typische deutsche Versicherungsmentalitaet.
von H. H. (hhinz)


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Hippelhaxe schrieb:
> G. K. schrieb:
>
>> Helmut Schmidt ist 96 Jahre alt geworden.
>
> In Pripjat???

Als Kettenraucher von *Menthol*-Zigaretten!

Radioaktivität ist dagegen Kinderkram.
Beitrag #8040524 wurde vom Autor gelöscht.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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G. K. schrieb:
> Tja, der Homo Sapiens ist eben ähnlich gefährlich oder gefährlicher wie
> ein AKW.

Es gibt auf lange Sicht nur einen Weg den negativen Impakt der 
Menschheit auf ein naturvertraegliches Mass zu bringen fuer Tier-, 
Insekten-, Pflanzenwelt und Regenerative - zurueck zu den Zahlen von 
1926, also runter auf 2Mrd.
von Falk B. (falk)


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Dieter D. schrieb:
> zurueck zu den Zahlen von
> 1926, also runter auf 2Mrd.

Daran arbeiten einige Leute ja schon, inc. Bill Gates. Und es gibt auch 
Ideen in Stein gemeißelt, daß es besser nur 0,5 Milliarden sein sollten.

https://de.wikipedia.org/wiki/Georgia_Guidestones#Inschriften

"Halte die Menschheit unter 500.000.000 in fortwährendem Gleichgewicht 
mit der Natur"
von Rbx (rcx)


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H. H. schrieb:
> Radioaktivität ist dagegen Kinderkram.

Ahem..Zigarettenrauchen ist Radioaktivität-Belastung. Das wissen viele 
gar nicht.
von Falk B. (falk)


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Rbx schrieb:
> Ahem..Zigarettenrauchen ist Radioaktivität-Belastung. Das wissen viele
> gar nicht.

Bananen essen auch!

https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_des_Strahlenschutzes#Bananen%C3%A4quivalentdosis

0,1uSv / Banane

https://de.wikipedia.org/wiki/Strahlenexposition#Tabak

ca. 50uSv / Zigarette
von Peter M. (r2d3)


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Hallo Falk B.,

Falk B. schrieb:
> 
https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_des_Strahlenschutzes#Bananen%C3%A4quivalentdosis
>
> 0,1uSv / Banane
>
> https://de.wikipedia.org/wiki/Strahlenexposition#Tabak
>
> ca. 50uSv / Zigarette

aus den Kohlekraftwerken kommt auch Radioaktivität, durfte ich lernen. 
Menge/Dosis ist mir nicht bekannt.

Die Ewigkeitslasten des Kohlebergbaus erfordern auch Energie.
Wasser muss dauernd abgepumpt werden.
Da frage ich mich, ob man die nicht mit Zappelstrom betreiben könnte?
Vielleicht kann man die Pumpen nachts ausschalten?
Zwei Wochen Dunkelflaute ohne Pumpen könnten allerdings für Missstimmung 
im Ruhrgebiet sorgen. :)
Theoretisch stellen die Pumpen ja eine Grundlast dar.
: Bearbeitet durch User
von Rbx (rcx)


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Peter M. schrieb:
> Wasser muss dauernd abgepumpt werden.

Wir hatten hier im Kreis auch noch Wasserprobleme, die beschränkten sich 
aber eher auf einen ziemlich alten Bergbauteil. Früher beim Bandrücken 
hieß Wasser oft 15 Stunden-Arbeitstag. Da hatte ich mich schon immer 
gleich nach dem Aufstehen morgens drauf gefreut ;)
von Udo S. (urschmitt)


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Peter M. schrieb:
> aus den Kohlekraftwerken kommt auch Radioaktivität, durfte ich lernen.
> Menge/Dosis ist mir nicht bekannt.

Das hatte ich auch im Hinterkopf. Ich habe deshalb vor kurzem mal 
recherchiert und bin auf dieses Dokument von 1982 gestoßen:
https://dserver.bundestag.de/btd/09/012/0901247.pdf
(Achtung, noch alte Einheiten in mRem/Jahr)

Was ich da rauslese (Werte in mRem/a):
Druckwasserreaktor 0,1
Siedewasserreaktor 0,4
Braunkohlekraftwerk 0,1
Steinkohlekraftwerk 0,7

Wobei das stark mit der Qualität der Abgasreinigung (Feinstaub) 
korreliert, also inzwischen deutlich besser sein dürfte.
von G. K. (zumsel)


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Peter M. schrieb:

> Die Ewigkeitslasten des Kohlebergbaus erfordern auch Energie.
> Wasser muss dauernd abgepumpt werden.
> Da frage ich mich, ob man die nicht mit Zappelstrom betreiben könnte?

Frag doch einfach den von dem du die Zahlen für den Import/Export von 
Strom hast
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Heute kam im Radio, dass die Schweden die Atomkraft ausbauen möchte.

Schweden betreibt derzeit sechs Kernreaktoren an drei Standorten 
(Forsmark, Oskarshamn, Ringhals), die etwa 30 % des Stroms erzeugen. Die 
Regierung plant einen massiven Ausbau der Kernkraft, um den Strombedarf 
durch Elektrifizierung zu decken, und strebt den Neubau von bis zu zehn 
Reaktoren bis 2045 an, einschließlich kleiner modularer Reaktoren (SMR).
Beitrag #8040900 wurde vom Autor gelöscht.
von G. K. (zumsel)


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Dieter D. schrieb:
> Heute kam im Radio, dass die Schweden die Atomkraft ausbauen möchte.

Die Schweden eiern da schon seit ein paar Jahren rum:

2023 sollten es 10 Stück für lächerliche 3,5 Milliarden insgesamt sein:

https://www.fr.de/wirtschaft/schweden-setzt-auf-atomkraft-und-baut-zehn-neue-reaktoren-92687143.html

2025 wurde der Sozialismus für AKWs eingeführt: (Und es waren weniger 
AKWs für mehr Geld)

https://polarkreisportal.de/schweden-finanzierungsmodell-fuer-neue-akw-beschlossen

So konzeptlos wie die Schweden da sind taugen diesen Meldungen nur für 
die verblendenden AKW-Bros die diese Propaganda kritiklos abfeiern.
: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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G. K. schrieb:
> 2023 sollten es 10 Stück für lächerliche 3,5 Milliarden insgesamt sein:

Das ist eine Risikogarantie, mit der der Staat privaten Investoren 
beispringt, kein Kaufpreis. Also eine Subvention unter anderem Namen, 
denn dass die fällig wird, ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

Voraussetzung ist also, dass sich Investoren finden, die bereit sind, 
mitsamt dieser 3,5 Mrd Stütze die Sache zu stemmen. Erst dann wird es 
interessant. Wenn sich niemand findet, kann die Regierung den AKW-Fans 
gegenüber behaupten, sie habe immerhin das ihre getan.

Man sollte ohnehin zwischen Willensbekundungen und Initiativen 
einerseits, und konkreten Verträgen und Baubeginn andererseits 
unterscheiden. Ist ein himmelweiter Unterschied.
: Bearbeitet durch User
von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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(prx) A. K. schrieb:
> G. K. schrieb:
>> 2023 sollten es 10 Stück für lächerliche 3,5 Milliarden insgesamt sein:
>
> Das ist eine Risikogarantie, mit der der Staat privaten Investoren
> beispringt, kein Kaufpreis. Also eine Subvention unter anderem Namen,
> denn dass die fällig wird, ist so sicher wie das Amen in der Kirche.
>
> Voraussetzung ist also, dass sich Investoren finden, die bereit sind,
> mitsamt dieser 3,5 Mrd Stütze die Sache zu stemmen. Erst dann wird es
> interessant.

Die werden mehr bieten müssen. Die Polen sind da deutlich "weiter": 30% 
finanziert der Staat komplett, sämtliche Kredite werden staatlich 
abgesichert und es gibt einen Mindestpreis für den abgenommenen Strom, 
d.h. der Staat wird später regelmäßig zuschießen. Und natürlich 
übernimmt der Staat auch die Versicherung im "Schadensfall".

Ah, in zumsels zweiten Link findet sich dann viel von dem, was die Polen 
auch bieten. Und folgendes:

"Das Konzept wurde erstellt, nachdem sich kein Unternehmen gefunden 
hatte, das in Schweden allein auf marktwirtschaftlicher Basis neue 
Atomkraftwerke bauen will – nicht einmal das staatliche Unternehmen 
Vattenfall. Ohne staatliche Unterstützung und eine Verteilung des 
Risikos werde es kein neue Atomkraft geben, hieß es von Vattenfall."

Also im Klartext: es lohnt sich marktwirtschaftlich schlicht nicht

Und ich dachte immer, Konservative würden die "freien Kräfte des 
Marktes" hochhalten ;-)

> Man sollte ohnehin zwischen Willensbekundungen und Initiativen
> einerseits, und konkreten Verträgen und Baubeginn andererseits
> unterscheiden.

Und Bauende und endgültige Kosten.

Ok, eigentlich könnte man schon bei "wir setzen auch auf SMRs" aufhören 
zu lesen.

> Ist ein himmelweiter Unterschied.

So ist es. Absichtserklärungen sind toll. Gab es in den USA auch. 
Ergebnis: Unternehmenspleite, Preise explodiert, weitere Bauten 
eingestellt.

Man muss nichts von der Technik dahinter verstehen - es reicht 
vollkommen, sich die Baukosten, Bauzeiten und Stromkosten sämtlicher 
Neubauten in Europa, den USA usw. anzuschauen, um zu dem Schluss zu 
kommen: zu teuer - viel zu teuer.

Währenddessen fallen die Gestehungskosten der Erneuerbaren Wind und PV 
weiter und weiter...
: Bearbeitet durch Moderator
von Christoph M. (mchris)


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In Russland ist die Nuklearindustrie ziemlich eng mit der 
Waffenindustrie gekoppelt.
Könnte es sein, dass Frankreich die AKWs gar nicht aus wirtschaftlichen, 
sondern verteidigungspolitischen Gründen finanziert?
von Peter M. (r2d3)


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Werter G.K.,

G. K. schrieb:
> Peter M. schrieb:
>
>> Die Ewigkeitslasten des Kohlebergbaus erfordern auch Energie.
>> Wasser muss dauernd abgepumpt werden.
>> Da frage ich mich, ob man die nicht mit Zappelstrom betreiben könnte?
>
> Frag doch einfach den von dem du die Zahlen für den Import/Export von
> Strom hast

Ich glaube, da überschätzt Du wohl das Wisssen meines Bekannten. Und 
auch Amprion würde Dir nicht sagen können, ob die RAG ihr Lastprofil 
netzdienlich verändern kann.


G. K. schrieb:
> Haben die werten Leser in Deutschland, der Schweiz, Österreich oder
> Luxemburg schon einmal von ihrem Energieversorger oder Netzbetreiber
> eine E-Mail oder SMS mit der Aufforderung erhalten, den Stromverbrauch
> zu bestimmten Zeiten zu begrenzen? Im Atomstromland Frankreich gehört
> seit 2008 zum Alltag, dass die Bürger dazu auch über Radio und Fernsehen
> aufgefordert werden, damit es nicht zu einem Blackout im ganzen Land
> kommt. Der wurde am 8. Januar nur knapp verhindert, als beim Nachbar
> wieder einmal zum Stromsparen aufgefordert worden war.

Das ist ja ein mieser Artikel! Der Passus wirft Fragen auf ohne sie zu 
beantworten. Dem französischen Netzbetreiber RTE nach steigt der 
Energieverbrauch um etwa 2,3 GW pro Kelvin Temperaturrückgang, natürlich 
nicht über die ganze Temperaturbandbreite.
Hier eine Sekundärquelle, die von 2400 MW unterhalb von 0° Celsius 
spricht:
https://entreprise.rexel.fr/courant-positif/tous-nos-articles/articles/la-consommation-electrique-en-france-selon-les-saisons/

Ich vermute, das liegt einfach daran, dass zu viele Franzosen mit Strom 
heizen.

Die Infos kann man auch als Deutscher über
https://www.monecowatt.fr/
einsehen. Des Weiteren gibt es noch eine App.


Hallo Udo S.!

Udo S. schrieb:
> Peter M. schrieb:
>> aus den Kohlekraftwerken kommt auch Radioaktivität, durfte ich lernen.
>> Menge/Dosis ist mir nicht bekannt.
>
> Das hatte ich auch im Hinterkopf. Ich habe deshalb vor kurzem mal
> recherchiert und bin auf dieses Dokument von 1982 gestoßen:
> https://dserver.bundestag.de/btd/09/012/0901247.pdf
> (Achtung, noch alte Einheiten in mRem/Jahr)

Danke, das finde ich interessant!
: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Christoph M. schrieb:
> Könnte es sein, dass Frankreich die AKWs gar nicht aus wirtschaftlichen,
> sondern verteidigungspolitischen Gründen finanziert?

Spielt schon eine Rolle, aber so viele AKWs wären für die paar Bomben 
nicht nötig.
von (prx) A. K. (prx)


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Christoph M. schrieb:
> Könnte es sein, dass Frankreich die AKWs gar nicht aus wirtschaftlichen,
> sondern verteidigungspolitischen Gründen finanziert?

Mit den üblichen Druckwasserreaktoren lässt sich nicht sinnvoll 
waffentaugliches Plutonium erbrüten. Dafür sind Reaktoren erforderlich, 
deren Brennstäbe schon nach kurzer Zeit wieder entnommen werden können, 
nicht nur 1x jährlich.

Aus diesem Grund hatte die Sowjetunion den "Bruderländern" nur die dafür 
untauglichen WWER verkauft, nicht die RBMK-Typen (Tschernobyl).
von G. K. (zumsel)


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Peter M. schrieb:

> G. K. schrieb:
>> Haben die werten Leser in Deutschland, der Schweiz, Österreich oder
>> Luxemburg schon einmal von ihrem Energieversorger oder Netzbetreiber
>> eine E-Mail oder SMS mit der Aufforderung erhalten, den Stromverbrauch
>> zu bestimmten Zeiten zu begrenzen? Im Atomstromland Frankreich gehört
>> seit 2008 zum Alltag, dass die Bürger dazu auch über Radio und Fernsehen
>> aufgefordert werden, damit es nicht zu einem Blackout im ganzen Land
>> kommt. Der wurde am 8. Januar nur knapp verhindert, als beim Nachbar
>> wieder einmal zum Stromsparen aufgefordert worden war.
>
> Das ist ja ein mieser Artikel! Der Passus wirft Fragen auf ohne sie zu
> beantworten. Dem französischen Netzbetreiber RTE nach steigt der
> Energieverbrauch um etwa 2,3 GW pro Kelvin Temperaturrückgang, natürlich
> nicht über die ganze Temperaturbandbreite.

Das Frankreich/EDF zu wenig Kapazität für real existierende Lasten und 
zu wenig Verträge für Lastabwürfe hat ist kein Problem des Artikels.
Das ist ein Problem der französischen Regulatorik bzw. von EDF.

Botschafter != Botschaft.

Und in dem Artikel ist ein Link der die Vorgänge erläutert, den braucht 
man einfach nur anklicken. (Neuland und so)

https://www.telepolis.de/article/Europa-ist-am-Blackout-vorbeigeschrammt-5028090.html

Hinter dem unverantwortlichen Weiterbetrieb von Fessenheim steckte genau 
dieses Problem. Final gelöst ist dieses Problem aber noch lange nicht.
: Bearbeitet durch User
Beitrag #8041110 wurde vom Autor gelöscht.
von G. K. (zumsel)


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H. H. schrieb:
> Christoph M. schrieb:
>> Könnte es sein, dass Frankreich die AKWs gar nicht aus wirtschaftlichen,
>> sondern verteidigungspolitischen Gründen finanziert?
>
> Spielt schon eine Rolle, aber so viele AKWs wären für die paar Bomben
> nicht nötig.

AKWs sind in Frankreich Staatsräson.
von G. K. (zumsel)


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Christoph M. schrieb:
> In Russland ist die Nuklearindustrie ziemlich eng mit der
> Waffenindustrie gekoppelt.
> Könnte es sein, dass Frankreich die AKWs gar nicht aus wirtschaftlichen,
> sondern verteidigungspolitischen Gründen finanziert?

Plutonium 240, was in AKWs entsteht soll wohl nicht für Bomben taugen.

Aber da gibt es bestimmt andere Foristen die uns mit mehr Details dazu 
hier versorgen können.
von (prx) A. K. (prx)


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G. K. schrieb:
> Plutonium 240, was in AKWs entsteht soll wohl nicht für Bomben taugen.

Ebendies. Uran 238 wird durch Neutroneneinfang erst zu Pu 239, dann 
später zu Pu 240, 241, 242. Und wenn zu viel 240 drin ist, taugt es 
nicht mehr für die Bombe. Also muss man die Brennstäbe sehr bald wieder 
rausnehmen, sowas in Richtung Wochen. Kann man in einem 
Druckröhrenreaktor wie in Tschernobyl mitten im Betrieb machen. Aber 
einen Reaktor mit Druckkessel muss man dazu runterfahren wie in der 
Jahresrevision. Geht nicht, wenn der auch noch halbwegs effizient Strom 
erzeugen soll.
: Bearbeitet durch User
von Oliver S. (oliverso)


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G. K. schrieb:
> Haben die werten Leser in Deutschland, der Schweiz, Österreich oder
> Luxemburg schon einmal von ihrem Energieversorger oder Netzbetreiber
> eine E-Mail oder SMS mit der Aufforderung erhalten, den Stromverbrauch
> zu bestimmten Zeiten zu begrenzen?

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/transnetbw-das-steckt-hinter-dem-aufruf-zum-stromsparen-freitagmorgen-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-250102-930-333302

Das passiert hier regelmäßig…

Oliver
von (prx) A. K. (prx)


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H. H. schrieb:
> aber so viele AKWs wären für die paar Bomben nicht nötig.

Traditionelle Kernwaffenstaaten haben derart viel von dem Zeug, dass sie 
keines mehr brauchen. Es sind die Möchtergern-Kernwaffenstaaten, die 
welches brauchen. Oder eben Uran anreichern, weil das zwar ein grosser 
Aufwand ist, aber keinen geeigneten Reaktor benötigt.
: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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Chris D. schrieb:
> Konservative würden die "freien Kräfte des Marktes" hochhalten ;-)

Franz Josef Strauß, CSU Säulenheiliger: »Man muss als Politiker seine 
Prinzipien so hoch halten, dass man aufrecht darunter durchgehen kann.«
: Bearbeitet durch User
von Rbx (rcx)


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(prx) A. K. schrieb:
> Chris D. schrieb:
>> Konservative würden die "freien Kräfte des Marktes" hochhalten ;-)
>
> Franz Josef Strauß, CSU Säulenheiliger: »Man muss als Politiker seine
> Prinzipien so hoch halten, dass man aufrecht darunter durchgehen kann.«

Nach Keynes kann sich ein gewisser Staatsanteil sehr positiv auf die 
Wirtschaftsentwicklung auswirken.
https://de.wikipedia.org/wiki/John_Maynard_Keynes
Die Geldmengenorientierung kann auch sehr nützlich sein - ist aber 
teilweise wegen der lahmen Reaktionsgeschwindigkeit in den Hintergrund 
getreten.
Keine einfachen Zeiten auf jeden Fall nicht - momentan kriechen ja 
doppelmoral fingerzeigende Idealisten aus allem möglichen Löchern.
von G. K. (zumsel)


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Oliver S. schrieb:
> G. K. schrieb:
>> Haben die werten Leser in Deutschland, der Schweiz, Österreich oder
>> Luxemburg schon einmal von ihrem Energieversorger oder Netzbetreiber
>> eine E-Mail oder SMS mit der Aufforderung erhalten, den Stromverbrauch
>> zu bestimmten Zeiten zu begrenzen?
>
> 
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/transnetbw-das-steckt-hinter-dem-aufruf-zum-stromsparen-freitagmorgen-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-250102-930-333302
>
> Das passiert hier regelmäßig…
>
> Oliver

Was allerdings nicht durch einen technischen Strommangel begründet ist, 
sondern wirtschaftlich begründet ist, das Stichwort dazu ist Redispatch.

Eingebrockt hat uns das die bayrischen Landesregierung weil die sich 
unterschiedlichen Stromgebotszonen verweigert und den Netzausbau massiv 
verzögert hat.
von Ralf X. (ralf0815)


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G. K. schrieb:
> Und in dem Artikel ist ein Link der die Vorgänge erläutert, den braucht
> man einfach nur anklicken. (Neuland und so)
>
> 
https://www.telepolis.de/article/Europa-ist-am-Blackout-vorbeigeschrammt-5028090.html

Da hättest auch einen Artikel von Höcke im ND als Beweis verlinken 
können, dass die AfD eine soziale und ausländerfreundliche Partei 
darstellt.
von G. K. (zumsel)


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Ralf X. schrieb:
> G. K. schrieb:
>> Und in dem Artikel ist ein Link der die Vorgänge erläutert, den braucht
>> man einfach nur anklicken. (Neuland und so)
>>
>>
> 
https://www.telepolis.de/article/Europa-ist-am-Blackout-vorbeigeschrammt-5028090.html
>
> Da hättest auch einen Artikel von Höcke im ND als Beweis verlinken
> können, dass die AfD eine soziale und ausländerfreundliche Partei
> darstellt.

Sicherlich kannst du du deine These mit dem entsprechenden 
ENTSOE-Abschlussbericht untermauern.
Gerne kannst du uns hier eine entsprechende Zusammenfassung posten um 
deine These zu untermauern.

Oder gilt für dich Beweis durch Behauptung?
: Bearbeitet durch User
von Oliver S. (oliverso)


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G. K. schrieb:
> Eingebrockt hat uns das die bayrischen Landesregierung weil die sich
> unterschiedlichen Stromgebotszonen verweigert und den Netzausbau massiv
> verzögert hat.

Da der Laden TransnetBW heißt, und nicht TransnetBY, ist das ziemlich 
unwahrscheinlich.

Oliver
von H. H. (hhinz)


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Oliver S. schrieb:
> G. K. schrieb:
>> Eingebrockt hat uns das die bayrischen Landesregierung weil die sich
>> unterschiedlichen Stromgebotszonen verweigert und den Netzausbau massiv
>> verzögert hat.
>
> Da der Laden TransnetBW heißt, und nicht TransnetBY, ist das ziemlich
> unwahrscheinlich.

Eben wegen fehlender Leitungen muss der Strom den Umweg über BW machen.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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G. K. schrieb:
> den Netzausbau massiv verzögert hat.

Erstmal lehnte NRW, Hessen den Netzausbau (Strom und Schiene 
Kohlentransporte) in den 60/70ern ab. Ausweg boten die AKW. Eine der N-S 
Trassenreservierungen 380kV verbauten übrigens die Hessen.
von (prx) A. K. (prx)


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Es geht vielleicht um https://de.wikipedia.org/wiki/Suedlink, in dem 
Tennet (Bayern) und TransnetBW (B-W) agieren, und in dem allerlei 
Kommunen und auch Bayern dem Prinzip nach zustimmten, vorausgesetzt die 
Leitungen führen möglichst wenig bei ihnen durch, lieber beim Nachbarn.
: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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(prx) A. K. schrieb:
> Es geht vielleicht um https://de.wikipedia.org/wiki/Suedlink, in
> dem
> Tennet (Bayern) und TransnetBW (B-W) agieren, und in dem allerlei
> Kommunen und auch Bayern dem Prinzip nach zustimmten, vorausgesetzt die
> Leitungen führen nicht bei ihnen durch, sondern beim Nachbarn.

Heiliger St. Florian!
von Falk B. (falk)


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(prx) A. K. schrieb:
> Es geht vielleicht um https://de.wikipedia.org/wiki/Suedlink, in dem
> Tennet (Bayern) und TransnetBW (B-W) agieren, und in dem allerlei
> Kommunen und auch Bayern dem Prinzip nach zustimmten, vorausgesetzt die
> Leitungen führen möglichst wenig bei ihnen durch, lieber beim Nachbarn.

Tja.
AKW wollen wir nicht
Kohlekraftwerke wollen wir nicht
Windparks vor der Nase wollen wir nicht
Solarparks vor der Nase wollen wir nicht
Überlandleitungen vor der Nase wollen wir nicht

Wir wollen nur die Welt retten und überall Ökoenerige haben.
Na dann mal los!
von (prx) A. K. (prx)


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Falk B. schrieb:
> AKW wollen wir nicht
> Kohlekraftwerke wollen wir nicht
> Windparks vor der Nase wollen wir nicht
> Solarparks vor der Nase wollen wir nicht
> Überlandleitungen vor der Nase wollen wir nicht

... und Öl&Gas kriegen wir nicht. Schätze, wie müssen wieder rauf auf 
die Bäume, was war das Leben damals doch so bequem. :)
: Bearbeitet durch User
von Oliver S. (oliverso)


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Strom aus der Steckdose will natürlich auch jeder.

Oliver
von Le X. (lex_91)


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Falk B. schrieb:
> Wir wollen nur die Welt retten

Als Pragmatiker will ich zuvorderst meinen Geldbeutel retten, und den 
meiner Nachkommen. Das geht mit AKWs nicht.
Weiter rettenswert erscheint mir unsere Souveränität, das geht nicht mit 
Öl.

Wenn das nebenbei die Welt rettet, nehm ich gerne mit. Aber erstmal 
schaue ich auf mich bzw. die Meinigen.
: Bearbeitet durch User
von Falk B. (falk)


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(prx) A. K. schrieb:
> ... und Öl/Gas kriegen wir nicht. Schätze, wie müssen wieder rauf auf
> die Bäume, was war das Leben damals doch so bequem. :)

https://www.youtube.com/watch?v=-qDlhja7OTQ

"whos ape decendend life forms are so amazingly primitive, that they 
still think digital watches are e pretty neat idea."

;-)

So long . . .
von (prx) A. K. (prx)


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Oliver S. schrieb:
> Strom aus der Steckdose will natürlich auch jeder.

Aber schon beim Stromkabel von Steckdose zum Wecker, oder über Ladegerät 
zum Handy, scheiden sich die Geister. Strom erzeugt böse Felder. Sind 
ungesund oder stören den Schlaf.
: Bearbeitet durch User
von G. K. (zumsel)


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von (prx) A. K. (prx)


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Hatte jemand dem Aiwanger den Stecker gezogen, oder woher kam der 
Sinneswandel?
von G. K. (zumsel)


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H. H. schrieb:

> Eben wegen fehlender Leitungen muss der Strom den Umweg über BW machen.

Was keine ungewöhnliche Eigenschaft von einem Netz ist.
von G. K. (zumsel)


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(prx) A. K. schrieb:
> Hatte jemand dem Aiwanger den Stecker gezogen, oder woher kam der
> Sinneswandel?

Der Diplom-Agraringenieur (FH) hat wohl irgendwann festgestellt das ein 
Industrieland Eigenschaften hat die nicht Bestandteil seiner Ausbildung 
waren.

https://www.youtube.com/watch?v=QcUrELTfxtk
Beitrag #8041287 wurde vom Autor gelöscht.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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(prx) A. K. schrieb:
> oder woher kam der Sinneswandel?

Dafuer gibt es Freunde, die losgeschickt werden um Freunde auszufragen 
um noch andere Ideen zu bekommen ausserhalb der eigenen Blase.
von G. K. (zumsel)


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Neues von unserer Lobby^H^H^H^H^H^H Wirtschaftsministerien:
1
"Deutsche Städte und Landkreise können ihre Einnahmen aus erneuerbaren Energien mehr als verdoppeln, wenn sie die Ausbauziele für Wind- und Solaranlagen erreichen." Das ist die zentrale Botschaft einer neuen Studie des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW), des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung und des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln Consult (IW Consult).
2
Die Studie, die im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums erstellt wurde, zeigt, dass insbesondere in ländlichen Regionen Kommunen durch erneuerbare Energien mehr Steuereinnahmen, mehr Arbeitsplätze und mehr Unternehmensansiedlungen gewinnen können.

https://www.t-online.de/finanzen/energie/id_101226464/wirtschaftswachstum-durch-energiewende-reiche-laesst-studie-verschwinden.html
von Rbx (rcx)


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Falk B. schrieb:
> Wir wollen nur die Welt retten und überall Ökoenerige haben.
> Na dann mal los!

Immerhin haben bei uns ein paar Leute eine Wassermühle wieder in Gang 
gesetzt und aktiviert. Schöne Sache. Im Osten stehen auch noch tolle 
Windmühlen herum, die scheinen aber vor sich hin zu verrotten. Schade 
eigentlich.
von Ein T. (ein_typ)


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Chris D. schrieb:
> Also im Klartext: es lohnt sich marktwirtschaftlich schlicht nicht

Die Aussagen von Anna Borg, der CEO von Vattenfall, lesen sich IMHO aber 
ein winzig kleines bisschen anders:

"Laut Aftonbladet habe sie darauf hingewiesen, dass der schwedische 
Staatskonzern Vattenfall profitabel sein müsse, denn der schwedische 
Reichstag hat ein Rentabilitätsziel für den Energieversorger festgelegt. 
Anna Borg habe aber nicht vor zu investieren, wenn neue Atomkraft nicht 
kalkulierbar sei, heißt es in dem Bericht. Und wenn es etwas gebe, was 
schwer zu berechnen sei, dann sei es die Atomkraft." (Quelle: [1])

Nun kann ich die Seriosität der Quelle nicht beurteilen, die Betreiberin 
ist laut Impressum eine "Internationales Wirtschaftsforum Regenerative 
Energien (IWR) / IWR.de GmbH" und bei dem Namen würde ich jetzt keine 
übergroße Nähe zur AKW-Befürworterszene vermuten.

Allerdings scheinen wir, lieber Chris, hier wir wohl wieder vor einem 
jener Phänomene zu stehen, wo sich aus derselben Information ganz 
unterschiedliche Schlußfolgerungen ziehen lassen. Natürlich kannst Du 
jetzt sagen: "siehste, sogar Vattenfall als AKW-Betreiber hält das für 
unwirtschaftlich". Aber die Aussage von Frau Borg läßt sich IMHO auch so 
lesen, daß die Wirtschaftlichkeit von Kernenergie immer auch sehr vom 
politischen Klima und der Politik selbst abhängt (wer wüßte das besser 
als wir in Deutschland...) und sie sich darum nicht alleine, also ohne 
einen entsprechenden auch finanziellen Rückhalt der Politik nicht auf 
dieses schwer kalkulierbare Abenteuer einlassen mag.

Natürlich ist die Versuchung der Atomgegner jetzt groß, das so zu 
verstehen, wie Du das geschrieben hast. Aber das erscheint mir ehrlich 
gesagt auch nicht viel seriöser als die Argumente, mit denen die 
Kernkraftfreunde die Fragen zu Risiken und Endlagern wegzuwischen 
versuchen.

[1] 
https://www.energiefirmen.de/news/nachrichten/artikel-38699-vattenfall-plant-naechste-schritte-im-pruefungsprozess-fuer-neue-kernkraftwerke-in-schweden
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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G. K. schrieb:
> Neues von unserer Lobby

Wobei die studienerstellende Organisation übrigens Lobby hoch drei sind. 
Es hätte eigentlich jeden verwundert, wenn die was anderes geschrieben 
hätten.

Nachzusehen wäre, wann die Studie vergeben wurde. In der Regel laufen 
solche Studien über zwei Jahre. Vorher war dann übrigens noch die 
Ausschreibungsphase oder diese wurde von dem Ministerium freihändig 
vergeben. Das wären die interessanten Informationen zur Studie.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Ein T. schrieb:
> daß die Wirtschaftlichkeit von Kernenergie immer auch sehr vom
> politischen Klima und der Politik selbst abhängt

Genau so ist es. Wenn die Politik (auch auf Grund von NGO-Lobbies) der 
Kernkraft richtig teure Auflagen reindrückt, dann wird das 
unwirtschaftlich.

Und wer meint, das ginge bei den regenerativen nicht auch umgekehrt, der 
bekommt dann als Antwort um die Ohren gehauen, es wäre doch möglich eine 
70% Sonnensteuer auf den Ertrag vorzuschreiben als Übergewinnabgabe und 
Ausgleich denjenigen gegenüber, die kein Chance auf Solardach haben, 
weil diese in einem großen Mietsblock sitzen. Das ist übrigens die 
Mehrheit und mit einer gut geführten Neiddebatte würde das schon 
klappen.
von Ralf X. (ralf0815)


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G. K. schrieb:
> Sicherlich kannst du du deine These mit dem entsprechenden
> ENTSOE-Abschlussbericht untermauern.
> Gerne kannst du uns hier eine entsprechende Zusammenfassung posten um
> deine These zu untermauern.
>
> Oder gilt für dich Beweis durch Behauptung?

IdR. leisten sich beide (extreme) Seiten seit Jahr und Tag nur verlogene 
und sinnlose Dauergefechte, was zur Folge hat, dass ich mich in solchen 
Spielkreisen weniger/seltener blicken lasse.
Insb. da ich der "erneuerbaren" Seite bedeutend näher stehe, sehe ich 
auch deren Dauerlügen besonders kritisch.

Leider hat Fraunhofer/energy-charts ihre Seiten in den letzen Jahren um 
immer mehr einstmals sehr nützliche Tools und Seiten "erleichtert", ggf. 
hat es der Gegenseite zuviele Argumente frei Haus geliefert?

Telepolis, Spiegel und SZ sind Medien, die gerne jedes negative 
Ereignis bzgl. des französischen Strommarktes förmlich abfeiern, 
schaffen es damit (ohne TP) auch regelmässig in die Tagesschau/Heute, 
die den Schwachsinn nachplappern.

Typisch: Kältewelle in Europa sorgt für Engpass in FR, dortiger 
Spotpreis auf unbezahlbarer Höhe...
Verschwiegen wird nur, dass dort kaum ein Franzose einkauft, eher dann 
Nachschub aus den Märkten der direkten Nachbarn bedeutend billiger 
eingekauft wird und ausgerechnet DE ebenfalls notleidend ist und die 
französischen Hammerspotpreise bezahlen muss!
EdF und RTE darüber fürstliche Gewinne aus diesen Lieferungen an DE 
einfahren.

Nebenbei hat FR 2025 die 10fache Menge exportiert, als importiert.
Nach DE sogar die 27fache Menge.

Früher konnte man sich bei 
https://energy-charts.info/charts/import_export/chart.htm?l=de&c=DE u.a. 
Seiten noch easy die preislichen Daten abrufen.
Aber da konnte man noch sehen, dass DE idR. einiges mehr pro kWh an FR & 
Co für deutsche Importe zahlen musste, als DE für den Exportstrom (pro 
kWh) erzielt.

> ENTSOE-Abschlussbericht

Was ist und soll das?
Bei Entso-e kannst Du Dir die 15 min Strommengenwerte über 
Grenzkoppelstellen runterladen, bei der EPEX die Preise für den 
Spotmarkt, wobei man das nicht 1:1 verbinden kann.

Monats- und Jahresergebnisse bekommt man bei Destatis und eurostat.
: Bearbeitet durch User
von Ein T. (ein_typ)


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(prx) A. K. schrieb:
> ... und Öl&Gas kriegen wir nicht.

Wir haben in Deutschland und Europa zwar noch große unerschlossene 
Reserven, aber die wollen wir (zumindest jene in D) nicht abbauen. Aber 
ich befürchte, dieser kontroversen, aber dennoch erfreulich sachlichen 
Diskussion noch eine Dimension bezüglich des Frackings zuzuführen, 
könnte sie kippen lassen.

> Schätze, wie müssen wieder rauf auf
> die Bäume, was war das Leben damals doch so bequem. :)

Welche Bäume denn? Es gibt doch längst gar keine Bäume mehr! Hast Du 
denn das Waldsterben schon vergessen?
von Ein T. (ein_typ)


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Dieter D. schrieb:
> Ein T. schrieb:
>> daß die Wirtschaftlichkeit von Kernenergie immer auch sehr vom
>> politischen Klima und der Politik selbst abhängt
>
> Genau so ist es. Wenn die Politik (auch auf Grund von NGO-Lobbies) der
> Kernkraft richtig teure Auflagen reindrückt, dann wird das
> unwirtschaftlich.

Ähnliches gilt auch, wenn die Politik vor dem Ende der Laufzeit der 
Kraftwerke beschließt, aus der Kernenergie auszusteigen. Unser deutsches 
Beispiel ist mit Sicherheit auch in Schweden bemerkt worden, besonders 
bei Vattenfall.

> mit einer gut geführten Neiddebatte würde das schon klappen.

Och nö, bitte nicht schon wieder eine Neiddebatte.
von G. K. (zumsel)


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Falk B. schrieb:

> Wir wollen nur die Welt retten und überall Ökoenerige haben.
> Na dann mal los!

Wäre ich dein Kind würde ich dich enterben!
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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G. K. schrieb:
> Wäre ich dein Kind würde ich dich enterben!

Hoffen wir mal, dass Deine Eltern das umgekehrt genau so machen. :)
von G. K. (zumsel)


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Dieter D. schrieb:

> Genau so ist es. Wenn die Politik (auch auf Grund von NGO-Lobbies) der
> Kernkraft richtig teure Auflagen reindrückt, dann wird das
> unwirtschaftlich.

Meinst du Auflagen wäre geringer wenn man die Dinger privat für 
bezahlbare Policen versichern müsste?

> Und wer meint, das ginge bei den regenerativen nicht auch umgekehrt, der
> bekommt dann als Antwort um die Ohren gehauen, es wäre doch möglich eine
> 70% Sonnensteuer auf den Ertrag vorzuschreiben als Übergewinnabgabe und
> Ausgleich denjenigen gegenüber, die kein Chance auf Solardach haben,
> weil diese in einem großen Mietsblock sitzen. Das ist übrigens die
> Mehrheit und mit einer gut geführten Neiddebatte würde das schon
> klappen.

Diese Neiddebatte müsste den Argument widerstehen ob man die $€$€$€ 
lieber irgentwelchen Journalistenaufschlitzern aus Saudi-Arabien oder 
anderen Kleptokraten und Massenmördern geben möchte.

Ich denke dann ist deine Neiddebatte ganz schnell im Arsch und wird das 
Gegenteil erzeugen.

Lass mal lieber besser die Finger von PR und Spin Doctoring.
von G. K. (zumsel)


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von G. K. (zumsel)


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Ein T. schrieb:

> Natürlich ist die Versuchung der Atomgegner jetzt groß, das so zu
> verstehen, wie Du das geschrieben hast. Aber das erscheint mir ehrlich
> gesagt auch nicht viel seriöser als die Argumente, mit denen die
> Kernkraftfreunde die Fragen zu Risiken und Endlagern wegzuwischen
> versuchen.

Hängt in erster Line davon ob man Marktwirtschaftler oder Sozialist ist.
von G. K. (zumsel)


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Ein T. schrieb:

> Wir haben in Deutschland und Europa zwar noch große unerschlossene
> Reserven, aber die wollen wir (zumindest jene in D) nicht abbauen. Aber
> ich befürchte, dieser kontroversen, aber dennoch erfreulich sachlichen
> Diskussion noch eine Dimension bezüglich des Frackings zuzuführen,
> könnte sie kippen lassen.

Welche Reichweite sollen den diese Reserven haben?
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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G. K. schrieb:
> irgentwelchen Journalistenaufschlitzern aus Saudi-Arabien

Hmmm, den Spiegel hats erwischt. Das Inföchen hatte noch gefehlt.
von G. K. (zumsel)



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Ralf X. schrieb:

> IdR. leisten sich beide (extreme) Seiten seit Jahr und Tag nur verlogene
> und sinnlose Dauergefechte, was zur Folge hat, dass ich mich in solchen
> Spielkreisen weniger/seltener blicken lasse.

Umso mehr wundert es mich das du keine Fakten und keine Quellen bringst 
die deine Thesen untermauern.

> Insb. da ich der "erneuerbaren" Seite bedeutend näher stehe, sehe ich
> auch deren Dauerlügen besonders kritisch.

Ja der liebe Gott hat die Kirschen auf den Torten nicht gleichmäßig 
verteilt, isso.

> Leider hat Fraunhofer/energy-charts ihre Seiten in den letzen Jahren um
> immer mehr einstmals sehr nützliche Tools und Seiten "erleichtert", ggf.
> hat es der Gegenseite zuviele Argumente frei Haus geliefert?

Ganz oben gibt es ein Klappmenü "Preise".

> Telepolis, Spiegel und SZ sind Medien, die gerne jedes *negative*
> Ereignis bzgl. des französischen Strommarktes förmlich abfeiern,
> schaffen es damit (ohne TP) auch regelmässig in die Tagesschau/Heute,
> die den Schwachsinn nachplappern.

Schnapp dir den Abschlussbericht von ENTSOE, einer dieser 
Abschlussberichte ist ja das offizielle Thema dieses Threads und ist 
gleich im Startpost verlinkt, dann kannst du dir ein fundiertes Urteil 
darüber bilden wo Scheiße drin steht. So bleibt deine These nur Geraune.

> Typisch: Kältewelle in Europa sorgt für Engpass in FR, dortiger
> Spotpreis auf unbezahlbarer Höhe...
> Verschwiegen wird nur, dass dort kaum ein Franzose einkauft, eher dann
> Nachschub aus den Märkten der direkten Nachbarn bedeutend billiger
> eingekauft wird und ausgerechnet DE ebenfalls notleidend ist und die
> französischen Hammerspotpreise bezahlen muss!
> EdF und RTE darüber fürstliche Gewinne aus diesen Lieferungen an DE
> einfahren.

Angebot und Nachfrage und die Auswirkungen auf die Preise sind dir ein 
Begriff?

> Nebenbei hat FR 2025 die 10fache Menge exportiert, als importiert.
> Nach DE sogar die 27fache Menge.
>
> Früher konnte man sich bei
> https://energy-charts.info/charts/import_export/chart.htm?l=de&c=DE u.a.
> Seiten noch easy die preislichen Daten abrufen.
> Aber da konnte man noch sehen, dass DE idR. einiges mehr pro kWh an FR &
> Co für deutsche Importe zahlen musste, als DE für den Exportstrom (pro
> kWh) erzielt.

Ich habe mir seinerzeit das entsprechende Diagramm exportiert und siehe 
da die Preise für den Import und Export unterscheiden sich nur 
unwesentlich.

Der entsprechende Export liegt im Anhang von diesem Post.

Und dein Link zeigt übrigens das D bisher in diesem Jahr mehr Strom 
exportiert  als importiert hat.

Hier gibt ein lustiges Diagramm über den Import/Export der Jahre seit 
2002:

https://energy-charts.info/charts/energy/chart.htm?l=en&c=DE&legendItems=my1&interval=year&year=-1

Zusätzlich, und das verbuche ich als irreführenden rhetorischen Trick 
von dir, war der Aufhänger deines Post der übliche Strommangel in F wenn 
es kalt ist.
Jetzt mal so einfach daraus einen Strommangel in D zu schließen ist mehr 
als fragwürdig.

>> ENTSOE-Abschlussbericht
>
> Was ist und soll das?

Schnapp dir den Abschlussbericht von ENTSOE, einer dieser 
Abschlussberichte ist ja das offizielle Thema dieses Threads und ist 
gleich im Startpost verlinkt.
von Ein T. (ein_typ)


Lesenswert?

G. K. schrieb:
> Ein T. schrieb:
>
>> Welche Bäume denn? Es gibt doch längst gar keine Bäume mehr! Hast Du
>> denn das Waldsterben schon vergessen?
>
> Wann warst du das letzte mal im Harz?
>
> 
https://www.google.com/maps/@51.7813446,10.5509217,3a,90y,287.8h,88.55t/data=!3m7!1e1!3m5!1sOT3Rt7NEDDHtB3H1Mgxmtg!2e0!6shttps:%2F%2Fstreetviewpixels-pa.googleapis.com%2Fv1%2Fthumbnail%3Fcb_client%3Dmaps_sv.tactile%26w%3D900%26h%3D600%26pitch%3D1.4524656371671654%26panoid%3DOT3Rt7NEDDHtB3H1Mgxmtg%26yaw%3D287.8048688404436!7i16384!8i8192?entry=ttu&g_ep=EgoyMDI2MDQyMS4wIKXMDSoASAFQAw%3D%3D

Mit ein wenig Recherche wäre auch Dir mit Sicherheit aufgefallen, was 
der Harzer Tourismusverband dazu unter [1] sagt:

"Der Borkenkäfer gilt als Auslöser des Fichtensterbens im Harz."

Die deutschsprachige Wikipedia [2] ergänzt dazu:

"Eine Gruppe pensionierter Forstbeamter sieht in der Ursache 
ausschließlich die Nichtbekämpfung des Borkenkäfers im Bereich des 
Nationalpark Harz, dessen riesige Käferpopulation auf den übrigen Harz 
übergesprungen sei. [27]"

An anderer Stelle [3] ist über die Quelle Nr. 27 der Wikipedia zu lesen:

"In den Augen der Autoren, darunter mit Dr. Wolf-Eberhardt Barth auch 
der ehemalige Leiter des niedersächsischen Nationalparks Harz, der 2006 
mit dem Nationalpark Hochharz (Sachsen-Anhalt) vereinigt wurde, ist das 
große Baumsterben in der Region ein „ideologisch motiviertes 
Versäumnis“. Die Bekämpfung des Borkenkäfers sei „sehr wohl möglich 
gewesen“. "

Also halten wir mal fest: den Harz haben die Trockenheit und der 
Borkenkäfer arg gebeutelt. Eine Reihe ehemaliger Forstbeamter behauptet 
obendrein, diese Borkenkäferplage sei aus ideologischen Gründen nicht 
verhindert worden. Dort scheinen die Bemühungen zum Umweltschutz also 
nicht das gewünschte Ergebnis erzielt zu haben. Und jetzt hälst Du mir 
ausgerechnet das als Begründung für eine Ausweitung ebendieses 
Umweltschutzes vor?

Es wäre schön, wenn auch Du Dich um ein bisschen Sachlichkeit und 
Seriosität bemühen könntest. Bisher habe ich leider eher das Gefühl, daß 
Du die Debatte stören möchtest und Dir dazu jedes Mittel Recht ist.


[1] 
https://www.harzinfo.de/naturlandschaft-harz/initiative-der-wald-ruft/hintergruende

[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Harz_(Mittelgebirge)

[3] 
https://www.tn-deutschland.com/harzinfarkt-eine-streitschrift-ueber-das-baumsterben-im-harz/
von G. K. (zumsel)


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Ein T. schrieb:

> Es wäre schön, wenn auch Du Dich um ein bisschen Sachlichkeit und
> Seriosität bemühen könntest. Bisher habe ich leider eher das Gefühl, daß
> Du die Debatte stören möchtest und Dir dazu jedes Mittel Recht ist.

Das Bäume bei Trockenheit weniger Harz bilden können welches der Baum 
u.a. zur Abwehr von Borkenkäfern nutzt ist dir bekannt? Und insbesondere 
Fichten sind als Flachwurzler besonders von Trockenheit betroffen.

Und wenn es dem Baum generell beschissen geht ist auch die Abwehr von 
Feinden schwieriger, das solltest du auch von deinem eigenen Körper 
kenne.

So viel zum Thema Seriosität, deine unvollständige Fakten und das 
weglassen von Informationen trägt zur Störung von Debatten bei.

BTW: Du weist wie die von dir zitierte Borkenkäferbekämpfung aussieht 
bzw. was da passiert?

Borkenkäfer fallen nicht einfach so vom Himmel.
: Bearbeitet durch User
von Ein T. (ein_typ)


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G. K. schrieb:
> Ein T. schrieb:
>
>> Wir haben in Deutschland und Europa zwar noch große unerschlossene
>> Reserven, aber die wollen wir (zumindest jene in D) nicht abbauen. Aber
>> ich befürchte, dieser kontroversen, aber dennoch erfreulich sachlichen
>> Diskussion noch eine Dimension bezüglich des Frackings zuzuführen,
>> könnte sie kippen lassen.
>
> Welche Reichweite sollen den diese Reserven haben?

Schätzungen der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) 
gehen von technisch förderbaren Schiefergasressourcen zwischen 800 
Milliarden und 2,3 Billionen Kubikmetern aus. Es wird ein technisch 
erschließbares Potenzial von rund 450 Milliarden Kubikmetern Erdgas aus 
Kohleflözen vermutet, und die sicheren und wahrscheinlichen 
konventionellen Erdgasreserven lagen Ende 2024 bei ungefähr 32 
Milliarden Kubikmetern.

Wenn ich bei den Schätzungen die Mittelwerte nehme, könnten wir mit 
diesen Mengen 20 Jahre ohne jeden Gasimport auskommen, gerechnet auf die 
etwa 102 Milliarden Kubikmeter die wir 2021 verbraucht haben, oder 24 
Jahre, auf den Verbrauch von etwa 83 Milliarden Kubikmetern im Jahr 2025 
gerechnet.

Hast Du sonst noch Fragen, die Dir eine Internetsuchmaschine binnen 
weniger Sekunden beantworten könnte?
von Ein T. (ein_typ)


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G. K. schrieb:
> Das Bäume bei Trockenheit weniger Harz bilden können welches der Baum
> u.a. zur Abwehr von Borkenkäfern nutzt ist dir bekannt?

Und daran ist der Saure Regen schuld?
von Ein T. (ein_typ)


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G. K. schrieb:
> Borkenkäfer fallen nicht einfach so vom Himmel.

Stimmt, nach maximal 3 Kilometern Flugstrecke landen sie.
von G. K. (zumsel)


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Ein T. schrieb:

> Schätzungen der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR)
> gehen von technisch förderbaren Schiefergasressourcen

"Technisch förderbar" sind auch Vorkommen in Schutzgebieten wie z.b. 
Wasserschutzgebieten, Wäldern, etc. oder auch direkt neben Wohngebieten.
Und "technisch förderbar" trifft auch keinerlei Aussagen über die 
Wirtschaftlichkeit einer möglichen Förderung.

Da fehlen schon wieder Informationen von dir welche die Interpretation 
deiner Quellen für den unbedarften Leser verzerren.

Und das BGR hat schon merkwürdige Aktionen durchgeführt welche durchaus 
ein gewisses Geschmäckle haben:

https://scilogs.spektrum.de/klimalounge/wie-die-bgr-einmal-versuchte-die-waermende-treibhauswirkung-von-co2-zu-widerlegen/
von G. K. (zumsel)


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Ein T. schrieb:
> G. K. schrieb:
>> Das Bäume bei Trockenheit weniger Harz bilden können welches der Baum
>> u.a. zur Abwehr von Borkenkäfern nutzt ist dir bekannt?
>
> Und daran ist der Saure Regen schuld?

Dir ist bekannt das die Wälder in Deutschland immer noch gekalkt werden?

Ein unpassender PH-wert des Bodens trägt nicht zur Fitness von Bäumen 
bei welche ein Baum zur besseren Abwehr von z.b. Borkenkäfern braucht.
von G. K. (zumsel)


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Ein T. schrieb:
> G. K. schrieb:
>> Borkenkäfer fallen nicht einfach so vom Himmel.
>
> Stimmt, nach maximal 3 Kilometern Flugstrecke landen sie.

Wow, was für ein seriöser Kommentar von dir!

Geh doch einfach mal mit guten Beispiel voran wenn du von anderen 
Seriosität einforderst.
von G. K. (zumsel)


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Dieter D. schrieb:

> Nachzusehen wäre, wann die Studie vergeben wurde. In der Regel laufen
> solche Studien über zwei Jahre. Vorher war dann übrigens noch die
> Ausschreibungsphase oder diese wurde von dem Ministerium freihändig
> vergeben. Das wären die interessanten Informationen zur Studie.

Warum recherchierst du nicht selbst?
von Rbx (rcx)


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Bei uns gibt es auch Käferfraß im Wald. Ist in meinem ganzen Leben nicht 
aufgefallen, erst in letzter Zeit (seit 2-3 Jahren). Teilweise spielt 
die Umweltvernichtung ja auch mit rein - beispielsweise haben vor 
einigen Jahren ganz viele MinierMotten unsere Kastanien überall (im 100 
km Umkreis) total überfallen. Vorangegangen waren zwei superkalte Winter 
(2012 und 2013) welche einen stillen Frühling (kein Vogelgezwitscher) 
beschert hatten.
von H. H. (hhinz)


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G. K. schrieb:
> Dieter D. schrieb:
>
>> Nachzusehen wäre, wann die Studie vergeben wurde. In der Regel laufen
>> solche Studien über zwei Jahre. Vorher war dann übrigens noch die
>> Ausschreibungsphase oder diese wurde von dem Ministerium freihändig
>> vergeben. Das wären die interessanten Informationen zur Studie.
>
> Warum recherchierst du nicht selbst?

Er kann halt viel besser phantasieren.
von G. K. (zumsel)


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Ein T. schrieb:
> Chris D. schrieb:
>> Also im Klartext: es lohnt sich marktwirtschaftlich schlicht nicht
>
> Die Aussagen von Anna Borg, der CEO von Vattenfall, lesen sich IMHO aber
> ein winzig kleines bisschen anders:
>
> "Laut Aftonbladet habe sie darauf hingewiesen, dass der schwedische
> Staatskonzern Vattenfall profitabel sein müsse, denn der schwedische
> Reichstag hat ein Rentabilitätsziel für den Energieversorger festgelegt.
> Anna Borg habe aber nicht vor zu investieren, wenn neue Atomkraft nicht
> kalkulierbar sei, heißt es in dem Bericht. Und wenn es etwas gebe, was
> schwer zu berechnen sei, dann sei es die Atomkraft." (Quelle: [1])

Hmm, klingt als würde die CEO von Vattenfall gerne die Risiken 
sozialisieren.
von Michael B. (alter_mann)


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G. K. schrieb:
> "Technisch förderbar" sind auch Vorkommen in Schutzgebieten wie z.b.
> Wasserschutzgebieten, Wäldern, etc. oder auch direkt neben Wohngebieten.

Ist also genauso wie bei den sog. erneuerbaren Energien.
von G. K. (zumsel)


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Michael B. schrieb:
> G. K. schrieb:
>> "Technisch förderbar" sind auch Vorkommen in Schutzgebieten wie z.b.
>> Wasserschutzgebieten, Wäldern, etc. oder auch direkt neben Wohngebieten.
>
> Ist also genauso wie bei den sog. erneuerbaren Energien.

Und die Auswirkungen, Risiken und möglichen Schäden sind vergleichbar?
von Michael B. (alter_mann)


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G. K. schrieb:
> Michael B. schrieb:
>> G. K. schrieb:
>>> "Technisch förderbar" sind auch Vorkommen in Schutzgebieten wie z.b.
>>> Wasserschutzgebieten, Wäldern, etc. oder auch direkt neben Wohngebieten.
>>
>> Ist also genauso wie bei den sog. erneuerbaren Energien.
>
> Und die Auswirkungen, Risiken und möglichen Schäden sind vergleichbar?

Wenn man die berichteten Beeinträchtigungen durch z.B. Windparks als 
Schwurbelei, alternative Fakten und sowieso rechts verunglimpft und 
abtut, ja dann nicht.
Dem gegenüber stünde eine planbare und sichere Energieversorgung.
von Ralf X. (ralf0815)


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G. K. schrieb:
> Ralf X. schrieb:
>
>> IdR. leisten sich beide (extreme) Seiten seit Jahr und Tag nur verlogene
>> und sinnlose Dauergefechte, was zur Folge hat, dass ich mich in solchen
>> Spielkreisen weniger/seltener blicken lasse.
>
> Umso mehr wundert es mich das du keine Fakten und keine Quellen bringst
> die deine Thesen untermauern.

Ich brauche selten andere Unterstützer, die offiziellen Datenquellen 
sollten Dir bekannt sein.

>> Insb. da ich der "erneuerbaren" Seite bedeutend näher stehe, sehe ich
>> auch deren Dauerlügen besonders kritisch.
>
> Ja der liebe Gott hat die Kirschen auf den Torten nicht gleichmäßig
> verteilt, isso.

Hohle Sprüche helfen nicht.

>> Leider hat Fraunhofer/energy-charts ihre Seiten in den letzen Jahren um
>> immer mehr einstmals sehr nützliche Tools und Seiten "erleichtert", ggf.
>> hat es der Gegenseite zuviele Argumente frei Haus geliefert?
>
> Ganz oben gibt es ein Klappmenü "Preise".

Und da findest Du irgendetwas zu aktuellen und vergangenen Preisen, etc. 
zum Stromhandel zwischen DE und FR`?

>> Telepolis, Spiegel und SZ sind Medien, die gerne jedes *negative*
>> Ereignis bzgl. des französischen Strommarktes förmlich abfeiern,
>> schaffen es damit (ohne TP) auch regelmässig in die Tagesschau/Heute,
>> die den Schwachsinn nachplappern.
>
> Schnapp dir den Abschlussbericht von ENTSOE, einer dieser
> Abschlussberichte ist ja das offizielle Thema dieses Threads und ist
> gleich im Startpost verlinkt, dann kannst du dir ein fundiertes Urteil
> darüber bilden wo Scheiße drin steht. So bleibt deine These nur Geraune.

Bei Dir ist das Thema schon wieder mal ganz woanders gelandet, und 
darauf habe ich Dir geantwortet.
Passt das Dir nicht und Du möchstes ablenken?

>> Typisch: Kältewelle in Europa sorgt für Engpass in FR, dortiger
>> Spotpreis auf unbezahlbarer Höhe...
>> Verschwiegen wird nur, dass dort kaum ein Franzose einkauft, eher dann
>> Nachschub aus den Märkten der direkten Nachbarn bedeutend billiger
>> eingekauft wird und ausgerechnet DE ebenfalls notleidend ist und die
>> französischen Hammerspotpreise bezahlen muss!
>> EdF und RTE darüber fürstliche Gewinne aus diesen Lieferungen an DE
>> einfahren.
>
> Angebot und Nachfrage und die Auswirkungen auf die Preise sind dir ein
> Begriff?

Natürlich, ich habe lebendslang gehandelt, leider hat darunter mein 
Fachwissen Elektronik/SW gelitten, konnte nicht aktuell gehalten werden.
Also noch einmal für Dich:
Wenn in einer grossflächigen Engpassphase DE mehr für Strom bezahlt als 
FR, hat DE das grössere Problem.
An sich ganz einfach.

>> Nebenbei hat FR 2025 die 10fache Menge exportiert, als importiert.
>> Nach DE sogar die 27fache Menge.
>>
>> Früher konnte man sich bei
>> https://energy-charts.info/charts/import_export/chart.htm?l=de&c=DE u.a.
>> Seiten noch easy die preislichen Daten abrufen.
>> Aber da konnte man noch sehen, dass DE idR. einiges mehr pro kWh an FR &
>> Co für deutsche Importe zahlen musste, als DE für den Exportstrom (pro
>> kWh) erzielt.
>
> Ich habe mir seinerzeit das entsprechende Diagramm exportiert und siehe
> da die Preise für den Import und Export unterscheiden sich nur
> unwesentlich.
>
> Der entsprechende Export liegt im Anhang von diesem Post.
>
> Und dein Link zeigt übrigens das D bisher in diesem Jahr mehr Strom
> exportiert  als importiert hat.
>
> Hier gibt ein lustiges Diagramm über den Import/Export der Jahre seit
> 2002:
>
> 
https://energy-charts.info/charts/energy/chart.htm?l=en&c=DE&legendItems=my1&interval=year&year=-1

Das Thema ist seit hunderten Kommentaren in Richtung FR und 
Atom-/Kernkraftwerke entglitten.
Was also sollen Deine allgemeinen Schwurbeleien, ohne dabei auf FR 
speziell einzugehen?

> Zusätzlich, und das verbuche ich als irreführenden rhetorischen Trick
> von dir, war der Aufhänger deines Post der übliche Strommangel in F wenn
> es kalt ist.
> Jetzt mal so einfach daraus einen Strommangel in D zu schließen ist mehr
> als fragwürdig.

Was daran ist unschlüssig?
Ok, Du gehörst zu den Spezialisten, die bei einem Jahresbedarf von 3.500 
kWh darauf schliessen, dass ihnen eine Zuleitung mit einer Belasbarkeit 
von aufgerundet 0,5 kW ausreicht.
Sorry, das ist anders.

>>> ENTSOE-Abschlussbericht
>>
>> Was ist und soll das?
>
> Schnapp dir den Abschlussbericht von ENTSOE, einer dieser
> Abschlussberichte ist ja das offizielle Thema dieses Threads und ist
> gleich im Startpost verlinkt.

Soso, und da steht etwas drin, worüber Du seit Beginn am stänkern bist?
von Ralf X. (ralf0815)


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G. K. schrieb:
> Hmm, klingt als würde die CEO von Vattenfall gerne die Risiken
> sozialisieren.

Du bist lediglich ein Massenschwätzer mit ADHS, dem verdammt vieles 
fehlt.
Die meisten skandinavischen Staatsunternehmen agieren mit harter Hand, 
aber in der Art rigoröser Gewinnoptimierung zugunsten des Staates.
Oft auch mittels gerichtlicher Klärung zwischen unterschiedlicher 
Staatsbetriebe.

Was denkst Du kleines Dummerchen, wer bei einem Staatsbetrieb die 
Risiken trägt?
von (prx) A. K. (prx)


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Ergibt euer zunehmend aggressiver Streit Sinn?
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Ralf X. schrieb:
> Passt das Dir nicht und Du möchstes ablenken?

Wenn es Gegenwind gibt, dürfte Letzteres zutreffen.

Ralf X. schrieb:
> Was also sollen Deine allgemeinen Schwurbeleien, ohne dabei auf FR
> speziell einzugehen?

Die Nebenkriegsschauplätze sollen nur von den Klarstellungen der
Ursachen des Blackouts abzulenken.

Der Blackout wurde eindeutig durch die Einspeisungen der regenerativen
Energieerzeuger verursacht. Es ist schön zu sehen, wie dort das Framing 
genutzt wurde. Aber der nächste Blackout kommt bestimmt, wenn es die 
Ökolobby weiterhin
schafft die Einwendungen der Netzbetreiber niederzureden und daher die
Maßnahmen, die natürlich auch Geld kosten, weiterhin nicht realisiert
werden.

Dazu gehören zum Beispiel verschieden Speicher, wie Akkubänke,
E-Kohlenstoffeprodukte, neue & weiche 
Netzstabilisierungsregelungsvorgaben
für Wechselrichter, Fernsteuerungen - auch Internetunabhängig, usw.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Ralf X. schrieb:
> Was also sollen Deine allgemeinen Schwurbeleien, ohne dabei auf FR
> speziell einzugehen?

Das soll Dich provozieren, damit Dir dann auch ein paar unschöne Worte 
rausrutschen. Und dann wird sich nur noch auf das eingeschossen.
von Ralf X. (ralf0815)


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(prx) A. K. schrieb:
> Ergibt euer zunehmend aggressiver Streit Sinn?

Bei knapp 600 Beiträgen kann es sich nur noch um Unterhaltung handeln.
Oder Uhren.
von Ein T. (ein_typ)


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Michael B. schrieb:
> Dem gegenüber stünde eine planbare und sichere Energieversorgung.

Hast Du eventuell "wirtschaftlich darstellbare" vergessen, oder ist das 
bei Dir in "planbare" integriert?
von Christoph M. (mchris)


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Dieter D. schrieb:
> Der Blackout wurde eindeutig durch die Einspeisungen der regenerativen
> Energieerzeuger verursacht.

Eher durch deren ungünstige Regelungsstrategie die sich technisch 
beheben lässt.
von (prx) A. K. (prx)


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Durch Fehler lernt man. Manchmal sogar auch durch Fehler Anderer.

Dass die Umstellung auf andere Strukturen in der Stromerzeugung 
Konsequenzen hat, liegt auf der Hand. Es führt auch zu veränderter 
Netzsteuerung. Mit Glück erwischt man alle pathologischen Fälle 
rechtzeitig in Simulationen. Aber wie heisst Murphy auf Spanisch?
: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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(prx) A. K. schrieb:
> Aber wie heisst Murphy auf Spanisch?

Auch Edward.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Michael B. schrieb:
> Wenn man die berichteten Beeinträchtigungen durch ...

Die negativen Impakts gibt es nunmal. Die Vertreter der alternativen 
Physik fordern, wenn sie das Lesen, in der Regel zum 
Medikamentenmissbrauch auf oder wollen die Personen in den Geschlossenen 
wissen.

Aber die Nachteile wären problemlos zu handhaben, wenn hier nur die 
Bevölkerungsdichte wie in Norwegen, Brasilien oder die USA vorhanden 
wäre. Die USA wäre auch hier im Vorteil. Das sollte man nicht vergessen.
: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Christoph M. schrieb:
> Eher durch deren ungünstige Regelungsstrategie die sich technisch
> beheben lässt.

Solange aber jeder, der Kritik äußert, in die rechte Ecke gestellt wird, 
wird es nicht richtig angepackt, sondern nur nach jedem Blackout ein 
bißchen was gemacht.

Anfang diese Woche war auch der Strom wieder mal knapp. Es wurden per 
Fernsteuerung viele Wärmepumpen außerhalb Münchens abgeschaltet. Bei 
einem Fall gibg dann diese nicht wieder an und schaltete wegen 
flatterhaften Strom mit Störungsmeldungen ab. Der Fehlerspeicher hatte 
interessante Infos gesammelt.
von (prx) A. K. (prx)


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Dieter D. schrieb:
> Solange aber jeder, der Kritik äußert, in die rechte Ecke gestellt wird

Oder in Bayern in die linke. 😀
von Dergute W. (derguteweka)


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Moin,

Es bleibt spannend:
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Ukraine-plant-massiven-Atom-Ausbau-Erzeugung-soll-sich-verdoppeln-id30752612.html

Wie machen die das - also das Berechnen der nicht gegebenen 
Wirtschaftlichkeit von Atomkraftwerken? Verzichten die dann auf teure 
Notkuehlsysteme? Rechnen die damit, sich spaeter bei Dunkelflauten mit 
dem Verkauf von Energie in'n Westen eine goldene Nase zu verdienen?
Die Hoffnung, dass Flintenuschi sagt: "Oh bitte keine AKWs mehr bauen, 
wir kacken euch ersatzweise mit EU-Geldern zu" kanns ja nicht sein, wenn 
Uschi schon letzthin gemeint hatte, hmmm, jaa, also das mit dem Ausstieg 
in D war im Nachhinein jetzt vielleicht nicht die allertollste Idee...
Oder foerdert die EU dann vielleich auch noch den Neubau?
Questions over Questions...

scnr,
WK
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Dergute W. schrieb:
> Rechnen die damit, sich spaeter bei Dunkelflauten mit
> dem Verkauf von Energie in'n Westen eine goldene Nase zu verdienen?

Deutschland und Osterreich zum Beispiel.
von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Dergute W. schrieb:
> Moin,
>
> Es bleibt spannend:
> 
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Ukraine-plant-massiven-Atom-Ausbau-Erzeugung-soll-sich-verdoppeln-id30752612.html
>
> Wie machen die das - also das Berechnen der nicht gegebenen
> Wirtschaftlichkeit von Atomkraftwerken?

Die Ukraine hat schlicht keine Erneuerbaren. Worauf sollten sie also 
sonst setzen? Und im Moment wird da eh nichts gebaut werden.

> Verzichten die dann auf teure
> Notkuehlsysteme? Rechnen die damit, sich spaeter bei Dunkelflauten mit
> dem Verkauf von Energie in'n Westen eine goldene Nase zu verdienen?

Eher nicht. Diese Flauten sind zu selten, hier gibt es Gaskraftwerke, 
die dann einspringen - und außerdem sind die Wege aus der Ukraine lang.

Im übrigen gilt: geplant wird viel, gebaut deutlich weniger - siehe die 
Planungen in Schweden, Polen, Niederlande usw.
von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Ein T. schrieb:
> Chris D. schrieb:
>> Also im Klartext: es lohnt sich marktwirtschaftlich schlicht nicht
>
> Die Aussagen von Anna Borg, der CEO von Vattenfall, lesen sich IMHO aber
> ein winzig kleines bisschen anders:
>
> "Laut Aftonbladet habe sie darauf hingewiesen, dass der schwedische
> Staatskonzern Vattenfall profitabel sein müsse, denn der schwedische
> Reichstag hat ein Rentabilitätsziel für den Energieversorger festgelegt.
> Anna Borg habe aber nicht vor zu investieren, wenn neue Atomkraft nicht
> kalkulierbar sei, heißt es in dem Bericht. Und wenn es etwas gebe, was
> schwer zu berechnen sei, dann sei es die Atomkraft." (Quelle: [1])

> Aber die Aussage von Frau Borg läßt sich IMHO auch so
> lesen, daß die Wirtschaftlichkeit von Kernenergie immer auch sehr vom
> politischen Klima und der Politik selbst abhängt (wer wüßte das besser
> als wir in Deutschland...) und sie sich darum nicht alleine, also ohne
> einen entsprechenden auch finanziellen Rückhalt der Politik nicht auf
> dieses schwer kalkulierbare Abenteuer einlassen mag.

Wo liest Du das heraus? Ich kann dazu keinen Satz finden.

Es sind wohl eher die enormen Risiken der Preissteigerungen bei solchen 
Bauvorhaben - und dazu muss man sich nur die letzten Neubauten und deren 
Kostenexplosionen ansehen. Und auch die Konzerne, die das in die 
Beinahepleite trieb (Westinghouse, EDF)

Allerdings findet sich im Artikel die Anmerkung, dass nicht klar ist, ob 
ÜBERHAUPT weitere AKWs gebaut werden. Selbst das ist offenbar noch nicht 
einmal sicher. Soviel zu "Schweden plant!".

> Natürlich ist die Versuchung der Atomgegner jetzt groß, das so zu
> verstehen, wie Du das geschrieben hast.

Ich schrieb allerdings auch nichts von wirtschaftlich sondern von 
marktwirtschaftlich. Das ist schon ein Unterschied.

Denn die Schweden hatten es ja marktwirtschaftlich versucht - mit dem 
Ergebnis: keine Angebote. Jetzt sucht man einen Weg, das doch irgendwie 
schmackhaft zu machen. Natürlich mit viel staatlichem Geld und 
Garantien.

Wenn man sich sämtliche Neubauten und auch Planungen ansieht, dann fällt 
auf: offenbar sind Konzerne nur dann bereit, überhaupt so etwas bauen, 
wenn:

1.) Der Staat selbst ordentlich Geld mit hineinsteckt
2.) Der Staat sämtliche Kredite absichert und diese direkt selbst 
vergibt
3.) Hohe Mindestabnahmepreise über extrem lange Zeiträume garantiert

Mit diesen Bedingungen baue ich Dir auch mit Kusshand jede Maschine ;-)

Aber betrachten wir das mal mit Deiner Interpretation: es geht rein um 
den politischen Eiertanz, den der Konzern befürchtet (und in dem Punkt 
stimme ich Vattenfall zu).

Dann wäre es ein Leichtes, das vertraglich so festzuzurren, dass VF 
nicht auf seinen Kosten sitzen bleibt: sollte politisch bedingt das AKW 
vorzeitig vom Netz gehen müssen, dann wird für die Restlaufzeit zum 
aktuellen Stromtarif entschädigt.

Dazu benötigt man aber keine Anschubfinanzierung und auch keine 
Kreditausfallversicherung vom Staat. Und auch keine hohe 
Mindestvergütung, die schon jetzt weit über dem mittleren Marktpreis 
liegt.

Wenn sich das denn alles rechnen würde.

Dass die Konzerne auf diesen massiven staatlichen Subventionen 
unterschiedlichster Art bestehen, zeigt mir nur eines: es rechnet sich 
marktwirtschaftlich eben nicht.

Die Preise für Erneuerbare sind mittlerweile SO weit von jeglichen 
AKW-Naubau-Strompreisen entfernt, dass weitere Planungen ohne massive 
staatliche Hilfe schlicht tot sind.

Für die jetzigen Groschengräber kann man ja noch Verständnis haben, da 
zu der Planungsphase Erneuerbare teuer waren. Aber JETZT AKW-Neubauten 
zu planen, bei den weiter steigenden AKW-Baukosten und den weiter 
fallenden Preisen der Erneuerbaren (die Schere geht ja immer weiter 
auf)?
Das halte ich für echten wirtschaftlichen Unsinn.

> Aber das erscheint mir ehrlich
> gesagt auch nicht viel seriöser als die Argumente, mit denen die
> Kernkraftfreunde die Fragen zu Risiken und Endlagern wegzuwischen
> versuchen.

Ich hatte ja weiter oben schon die Kosten der meisten Neubauten hier in 
Europa und den USA recht detailliert angegeben. Diese Zahlen kann man 
mMn nicht einfach ignorieren. Die Baukosten und Mindestvergütungspreise 
sind ja keine Stammtischzahlen - die stammen aus den offiziellen 
staatlichen Quellen.

Die Risiken kann man meinetwegen alle beiseite schieben, Endlagerung 
usw.

Trotzdem ist die Lage doch sehr deutlich: die Energie aus AKW-Neubauten 
ist nicht (mehr) konkurrenzfähig - nicht einmal ansatzweise. Teilweise 
sind sie irrwitzig hoch (Hinkley Point C, Fertigstellung eventuell 2031, 
jetzige garantierte Vergütung: 15,7ct/kWh - weiter steigend, da 
inflationsbasierend). In Polen ist noch nicht einmal der erste 
Spatenstich erfolgt und man ist schon bei 13ct. Dasselbe in Frankreich.

Bei Freiflächen-PV liegen in DE die Vergütungen bei Neuprojekten jetzt 
um die 5,5ct, WKA irgendwo bei 6,5ct.
Tendenz: weiter fallend!

Die Erneuerbaren machen die KK einfach monetär platt. Selbst mit 
Mindestvergütungen liegen die schon jetzt weit drunter.
: Bearbeitet durch Moderator
von Ein T. (ein_typ)


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Chris D. schrieb:
> Dergute W. schrieb:
> 
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Ukraine-plant-massiven-Atom-Ausbau-Erzeugung-soll-sich-verdoppeln-id30752612.html
>>
>> Wie machen die das - also das Berechnen der nicht gegebenen
>> Wirtschaftlichkeit von Atomkraftwerken?
>
> Die Ukraine hat schlicht keine Erneuerbaren. Worauf sollten sie also
> sonst setzen? Und im Moment wird da eh nichts gebaut werden.

Bitte verzeih', aber sprechen wir von derselben Ukraine? Sonnensystem, 
Planet Erde, Osteuropa?

Wenn diese Ukraine gemeint ist, so deckt sie bereits heute etwas mehr 
als 20% ihres Strombedarfs aus Erneuerbaren Energien, zudem hat in den 
letzten Jahren trotz des russischen Angriffskrieges ein starker Ausbau 
stattgefunden. Und er soll weitergehen, nicht zuletzt gerade wegen des 
russischen Angriffskrieges, denn eine dezentralisierte Stromerzeugung 
ist für den Aggressor natürlich viel schwerer und teurer zu (zer)stören 
als wenige große zentrale Kraftwerke.

Die Ukraine, von der ich gerade spreche, hat darüber hinaus allerdings 
große Mengen an Bodenschätzen, unter anderem Erdöl und Erdgas, und diese 
auch noch in Regionen, die der russische Aggressor aktuell gar nicht 
akut bedroht [1]. Besagte Ukraine kann problemlos Energie aus fossilen 
Brennstoffen erzeugen, wenn sie das wollen würde, und ihr Uran [2] 
gewinnbringend vermarkten oder einfach dort lassen, wo es ist.

Gleichzeitig ist jene Ukraine, die ich meine, tatsächlich sogar der 
Standort der bis dato schwerwiegendsten Nuklearkatastrophen der Welt 
gewesen, nämlich des G~ttseibeiuns deutscher Atomkraftgegner: der 
Katastrophe von Tschernobyl. Bis heute ist ein Gebiet von 6700 
Quadradkilometern in der nördlichen Ukraine und dem benachbarten Belarus 
so belastet, daß es als unbewohnbar gilt (1). Da müßte mir mal jemand 
plausibel erklären, warum ausgerechnet diese Ukraine mit ihrer im 
wahrsten Sinne des Wortes verheerenden Erfahrung mit Kernenergie, warum 
also ausgerechnet diese Ukraine den Bau neuer Atomkraftwerke plant? Und 
warum es in dieser Ukraine anscheinend keinen starken 
zivilgesellschaftlichen Widerstand gegen solche Pläne gibt?

Sind die Ukrainer also zu doof, um trotz ihrer jahrzehntelangen 
Erfahrung mit der Kernenergie deren Unwirtschaftlichkeit zu erkennen, 
und dann gleichzeitig auch noch zu dumm, um sich an die Katastrophe in 
ihrem Land zu erinnern? Aus unerfindlichen Gründen bin ich nicht 
religiös genug, um das zu glauben.

Ich verstehe das nicht. Wie zum Teufel kann das sein, wie paßt das 
zusammen? Ausgerechnet diese Ukraine denkt über neue Kernkraftwerke 
nach? Ausgerechnet DIESE Ukraine? Die ökonomisch gebeutelte, vom 
russischen Angriffskrieg stark zerstörte, von einer verheerenden 
Nuklearkatastrophe schwerwiegenden, mit bis heute anhaltenden Folgen 
betroffene, stellenweise immer noch enorm korrupte Ukraine, ausgerechnet 
die plant neue Atomkraftwerke? WTF? Keine Ahnung, warum mir das so wenig 
überzeugend erscheint, liegt aber sicher nur an mir.

Bitte entschuldige, Chris, aber "die Ukraine hat schlicht keine 
Erneuerbaren" ist abgesehen vom faktischen Unwahrheitsgehalt der Aussage 
keine befriedigende Antwort auf die Frage, warum gerade, insbesondere, 
ausgerechnet diese Ukraine gerade neue Atomkraftwerke plant. Klar: eine 
Planung bedeutet nicht, daß auch etwas gebaut wird. Aber verzeih, 
empfindest Du das nicht als unbefriedigende, um nicht zu sagen: lahme 
Ausrede? Die nicht einmal ansatzweise erklärt, oder das auch nur 
versucht, warum Energie für solche Pläne verschwendet wird (2)?

Tja, Fragen über Fragen, ein Widerspruch jagt den nächsten. Dabei hätte 
ich doch, ausnahmsweise, so gerne einmal vernünftige Antworten. Aber bei 
einem Thema, das so sehr von Angst, Abneigungen und anderen Emotionen 
beherrscht wird, ist es vielleicht gar nicht möglich, Antworten zu 
finden, geschweige denn so etwas wie eine Wahrheit©™.


(1) Daß da trotz des Verbotes und der Belastung immer noch Menschen 
leben und das einen gewissen Widerspruch zu dem Wort "unbewohnbar" 
darstellt, vergessen wir an dieser Stelle einfach mal.

(2) ... zumal es sich gerade die Ukraine aktuell sicherlich nicht 
besonders gut leisten kann, Ressourcen zu verschwenden ...

[1] https://www.zdfheute.de/assets/karte-rohstoffe-ukraine-100~1920x1080
[2] https://www.dpa-shop.com/shop/bodenschaetze-der-ukraine/
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