Ein T. schrieb: > also zu doof,... Das ganz sicher nicht. Ohne die Abgabe der Atomwaffen für eine Schutzgarantie wäre die Ukraine sehr wahrscheinlich nicht überfallen worden. Daher sind KKW dringend notwendig um an Atomwaffen zu kommen um wieder ein Abschreckungspotential aufzubauen. Wobei bald auch ein Abschreckungspotential aus Roboterarmeen denkbar wäre. Aber da wären auch wieder strategische Atombomben eine Gegenmaßnahme.
(prx) A. K. schrieb: > Dieter D. schrieb: >> Solange aber jeder, der Kritik äußert, in die rechte Ecke gestellt wird > > Oder in Bayern in die linke. 😀 Logisch, wer bereits alles ab der Mitte in die rechte Ecke stellt, muss ganz klar links sein. Und was richtig ist, darf immer gesagt werden. 😀 Heute hat sich der Bund selbst gelobt, wie lange es ein Bundensumweltministerium gibt. Dabei hatte Bayern schon viel früher sowas auf der Landesebene. Und was sagt Wiki dazu: Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV) wurde am 8. Dezember 1970 gegründet. Es war das weltweit erste Umweltministerium und ist somit seit über 55 Jahren aktiv (Stand Ende 2025). Gegründet als Ministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen, war es ein Vorreiter im Naturschutz.
Dieter D. schrieb: > Das ganz sicher nicht. Ohne die Abgabe der Atomwaffen für eine > Schutzgarantie wäre die Ukraine sehr wahrscheinlich nicht überfallen > worden. Daher sind KKW dringend notwendig um an Atomwaffen zu kommen um > wieder ein Abschreckungspotential aufzubauen. Wobei bald auch ein > Abschreckungspotential aus Roboterarmeen denkbar wäre. Aber da wären > auch wieder strategische Atombomben eine Gegenmaßnahme. Wenn die Entwicklung noch ein wenig weitergeht wird man bald den Gegner nur mit Drohnen und Robotern zurück in die Steinzeit drohnen und robotern können, was ja die zentrale Drohung bzw. Eigenschaft (MAD) von Nuklearwaffen ist.
Chris D. schrieb: > Nicht ganz. Der Reaktor war schon für eine Nachrüstung beim > Notfallabwurf vorgesehen, weil der problematisch war und schon vorher in > einem anderen Kraftwerk fast zu einer Katastrophe geführt hatte . > Offenbar war die Konstruktion nicht wirklich gut. Im Prinzip war die Konstruktion schon nicht schlecht, weil man im laufenden Betrieb Brennstäbe wechseln konnte, aber betreffs Sicherheitsaspekten bin ich bei dir. Der RBMK liess zu viel Freiraum für fatale Fehler zu. Da waren unsere AKWs sicherer, aber eben auch nicht unfehlbar. Ich habe ja Gundremmingen vor der Haustüre, ca 30 km, und da ging beim Block A auch gewaltig was schief, Totalschaden. B und C liefen aber zuverlässig bis auf kleinere Störfälle. Habe damals den Bau von Block B und C miterlebt, weil wir im Sommer immer am Baggersee in der Nähe waren. Irgendwie fehlt mir die Landmarke. Immer wenn ich heim kam waren die zwei Dampfwolken quasi ein Willkommensgruss, war auch schon öfters mal drin, weil ein Bekannter von mir dort als Reaktorfahrer arbeitet. Aber die Ideen einer Alternativen Partei oder von Von der Leyen, diese AKWs zu reaktivieren ist irrsinn, da viel zu aufwändig, zumal die Neuzulassung heute sehr viele deutlich höhere neue Sicherheitsvorschriften beinhaltet. Wo der Strom in Zukunft herkommt, ist noch offen. Bisher gab es noch keinen wirklichen Engpass, aber die Schweden beschweren sich schon, wenn es bei uns knapp wird, und wir über das Verbundnetz Strom von ihnen abrufen, was den Strom in Schweden verteuert. Windenergie ist in .de auch nicht unendlich abschöpfbar, denn die kinetische Energie des Windes, welche über Deutschland zieht, ist begrenzt. Wenn in BeNeLux und Frankreich auch überall Windkraftanlagen installiert würden, dann käme bei uns noch weniger an. Das ist auf den Wind durch die Erdrotation bezogen. Lokale Stürme meteorologische Einflüsse sind da ausgenommen. Wenn Wendelstein 7 oder Cadarache mal Serienreife erreicht, dann wäre das Energieproblem wohl gelöst, Bayern meint ja, dass in 15 Jahren der erste Fusionsreaktor in Gundremmingen ans Netz geht. Ein sehr ambitioniertes Ziel, wenn man den Entwicklungsverlauf der Fusionsforschung so beobachtet. Es ist schwierig, vorherzusagen, wie sich unsere Stromerzeugung vs Strombedarf entwickelt. BEVs und Wärmepumpen kommen immer mehr, aber auch der Solarausbau bei Hausbesitzern. Im Winter kann das aber eng werden. Im Prinzip können wir nur abwarten, wie es sich entwickelt.
Thomas S. schrieb: > Wenn Wendelstein 7 oder Cadarache mal Serienreife erreicht, dann wäre > das Energieproblem wohl gelöst, Bayern meint ja, dass in 15 Jahren der > erste Fusionsreaktor in Gundremmingen Das passiert wahrscheinlich zeitgleich mit dem Erscheinen des ersten nützlichen Quantencomputers.
Chris D. schrieb: > Allerdings findet sich im Artikel die Anmerkung, dass nicht klar ist, ob > ÜBERHAUPT weitere AKWs gebaut werden. Selbst das ist offenbar noch nicht > einmal sicher. Soviel zu "Schweden plant!". Naja, jede Planung kostet Zeit und Geld. Außerdem müssen meist einige Dinge zumindest halbwegs feststehen, bevor eine Investitionsentscheidung getroffen werden kann, allem voran natürlich die Kosten und die Kostenträger. Von daher finde ich es schon bemerkenswert, daß jemand überhaupt die Zeit und das Geld für entsprechende Planungen für etwas investiert, bei dem doch zumindest nach auch Deinen Aussagen klar sein müßte, daß es sich nicht rechnen kann. > Denn die Schweden hatten es ja marktwirtschaftlich versucht - mit dem > Ergebnis: keine Angebote. Jetzt sucht man einen Weg, das doch irgendwie > schmackhaft zu machen. Natürlich mit viel staatlichem Geld und > Garantien. Das ist mir durchaus aufgefallen, aber ich habe meine Zweifel daran, daß das ein wirklich stichhaltiges Argument ist. Einem erfolgreichen Unternehmer wie Dir muß sicherlich niemand erklären, das Unternehmen unkalkulierbare Risiken scheuen wie der berühmte Teufel das Weihwasser. Und diese Unkalkulierbarkeit betrifft ja beide Seiten, sowohl die Einnahmen- aus auch die Ausgabenseite. Wir alle wissen, daß Großprojekte während ihrer Realisierung eine sehr starke Neigung zu Kostensteigerungen haben. Und wenn zudem eine politische Entscheidung mit einer minimalen Stimmenmehrheit von gerade einmal 154 zu 151 Stimmen getroffen wird, stellt sich natürlich auch die Frage, wie langfristig diese Entscheidung hält. Auch in Schweden sollen Wahlen stattfinden und sich politische Mehrheiten und Entscheider ändern. Würdest Du eine neue, teure Maschine anschaffen, wenn Du einerseits nur weißt, daß die Kosten ohne Amortisation am Ende existenzbedrohlich sein werden, und Du andererseits ebenso nicht weißt, ob, in welcher Stückzahl und zu welchem Stückpreis Du die solcherart angefertigten Produkte verkaufen kannst? Das ist für Dich ja nur eine reine Abwägung ökonomischer Risiken, während es beim Errichten von Kernkraftwerken auch noch eine unkalkulierbare politische Komponente gibt. Der politische Rückhalt für die Kernenergie kann in kurzer, um nicht zu sagen kürzester Zeit wegbrechen. Und das sogar innerhalb von ein und derselben Partei, wie wir -- und sicherlich auch Vattenfall -- bei uns in Deutschland gesehen haben. Es reicht schon eine einzige Flutwelle am anderen Ende der Welt, damit eine Partei genau jenen Atomausstieg rückgängig gemacht hat, den sie selbst erst wenige Jahe zuvor kassiert hatte! Erweitern wir also die im vorvorherigen Absatz gestellten Frage nach Deiner Investitionsentscheidung um die zusätzliche Unwägbarkeit, daß die Produkte, welche mit der Maschine gefertigt werden sollen, vielleicht morgen verboten werden. Selbst wenn Du für die reine Investitionssumme entschädigt würdest, erhieltest Du ja dennoch keine Entschädigung für die Fehlallokation Deines Kapitals, mithin für das, was Du verdient hättest, wenn Du anstelle dieser Maschine in ein anderes Geschäftsfeld investiert hättest. Insofern kann ich auch unter Berücksichtigung der Tatsache, daß Unternehmertum natürlich immer auch das kalkulierte Eingehen von Risiken beinhaltet, sowohl die Entscheidungen als auch die der potentiellen Finanzierer und die Position von Vattenfall sehr gut nachvollziehen. Diese Risiken von den Kosten über den Nutzen bis hin zum politischen Klima würde sicher kein verantwortungsbewußter Unternehmer mit klarem Verstand eingehen. Die Feststellung, daß die Risiken unkalkulierbar sind, wie Frau Borg ja auch ausdrücklich gesagt hat, ist meines Erachtens noch kein Beleg dafür, daß die Kernenergie in jedem Fall unwirtschaftlich sei. Wenn das so eindeutig wäre, wie es hier auch von Dir dargestellt wird, dann würde doch niemand auch nur eine Sekunde seiner Zeit oder einen Cent seines Geldes in solche Planungen investieren und es gäbe gar keine Diskussion. Wenn es so offensichtlich wäre, würde Frau Borg das zweifellos sagen, statt sich auf Risiken zu berufen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit hätte sie das ihren politischen Entscheidern schon vorher klargemacht und die Diskussionen, Entscheidungen und Planungen damit ebenso augenblicklich wie endgültig beendet. Aber das ist nicht geschehen, Frau Borg hat nichts dergleichen gesagt, und aus dem, womit sie im verlinkten Artikel zitiert worden ist, kann ich beim besten Willen nicht die Schlüsse ziehen, die hier gezogen werden, und schon gar nicht in der definitiven Bestimmtheit, mit der sie hier postuliert werden. Schau, ich bin unschlüssig und hätte selbst gerne eine Antwort. Aber bisher ist das Schlüssigste, das ich sehe, das Argument von Udo in diesem Beitrag [1], verkürzt: wie kann man Atomkraft in einem Land wollen, in dem laut der eigenen Aussagen doch angeblich rein gar nichts funktioniert. Das ist eine schöne Polemik, vor allem wegen des Körnchen Wahrheit darin, aber leider irgendwie auch kein wirkliches Argument in der Sache. Anstelle solcher Argumente wird mir hingegen erklärt, daß das alles sowieso viel zu teuer sei -- wobei ich mich dann frage, warum dann so viele Staaten trotzdem ihre Zeit und ihr Geld in Planungen und Bauten davon investieren -- und dann wird argumentiert, die CEO von Vattenfall hätte das gesagt, obwohl sie tatsächlich über Risiken und Risikoaffinitäten gesprochen hat. Verstehst Du vielleicht, warum es mir so schwer fällt, das überzeugend zu finden? Daß ich oft das Gefühl habe, daß der Wunsch der Vater solcher Argumente ist? Es wird mir erklärt, es gebe ja kein Endlager und könne auch keines geben weil nirgendwo eine ausreichende geologische Stabilität über so lange Zeiträume garantiert werden könne, und auf den ersten Blick ist das auch alles nicht von der Hand zu weisen. Aber dann lese ich über Transmutation, die im Labor wohl schon funktionieren soll, und daß in Schweden so ein Endlager gebaut wird (schon wieder diese Schweden, verdammt!). Und das gilt für beide Seiten. Funktioniert das mit der Transmutation denn wirklich, kann man deren Laborergebnisse auf einen industriellen Maßstab skalieren -- und womöglich dabei sogar Energie gewinnen? Hm, das weiß ich wieder nicht und kann es nicht beurteilen. Spart die Kernenergie wirklich signifikante Mengen beim CO2-Ausstoß? Und das ist das größere Risiko, ein schwerer Nuklearunfall, die globale Erwärmung oder der politische Umsturz durch Bürger, die sich keinen Strom mehr leisten können? Fragen über Fragen, aber irgendwie... wenn ich ein ängstlicher Mensch wäre, dann hätte ich vielleicht eine Antwort. Bin ich aber nicht und hab ich aber nicht, so ein Mist. Und je mehr schwammige Argumente, merkwürdige Schlüsse, seltsame Argumentationsketten dabei kommen, desto klarer wird mir, daß es möglicherweise gar keine eindeutige, endgültige Wahrheit gibt. Verdammt! [1] Beitrag "Re: Blackout in Spanien: Abschlussbericht"
Ein T. schrieb: > Naja, jede Planung kostet Zeit und Geld. Außerdem müssen meist einige > Dinge zumindest halbwegs feststehen, bevor eine Investitionsentscheidung > getroffen werden kann, allem voran natürlich die Kosten und die > Kostenträger. Große und lange Projekte haben halt große Risiken, sowohl in der Privatwirtschaft als auch in staatlichen Projekten. (Kaputte private Projekte haben weniger Aufmerksamkeit) Daher sollte man derartiges nur in Betracht ziehen wenn diese alternativlos sind, und hohe Risiken ziehen auch höhere Kosten für Management dieser nach sich.
Thomas S. schrieb: > Windenergie ist in .de > auch nicht unendlich abschöpfbar, denn die kinetische Energie des > Windes, welche über Deutschland zieht, ist begrenzt. Und wenn zuviel abgeschöpft wird, dann haben wir eine kontinentale Klimaerwärmung produziert. Na dann, Prost, Mahlzeit, da haben wir die Bescherung.
Thomas S. schrieb: > denn die kinetische Energie des > Windes, welche über Deutschland zieht, ist begrenzt. Gibts eine Abschätzung, in welcher Grössenordnung das Limit liegt und wie nah man dem bereist ist? Nicht dass das eine panische Angst ist, die in der Realität keine Rolle spielt.
(prx) A. K. schrieb: > Thomas S. schrieb: >> denn die kinetische Energie des >> Windes, welche über Deutschland zieht, ist begrenzt. > > Gibts eine Abschätzung, in welcher Grössenordnung das Limit liegt und > wie nah man dem bereist ist? Nicht dass das eine panische Angst ist, die > in der Realität keine Rolle spielt. Meinst du wirklich das du Dieter von seiner Kirche der Panik-Propaganda abbringen kann? Wenn Dieter keine Angst mehr vor Eisbergen in Siedlungen mit Wärmepumpen hat sein Tag doch jegliche Struktur verloren.
(prx) A. K. schrieb: > Gibts eine Abschätzung, in welcher Grössenordnung das Limit liegt > und wie nah man dem bereist ist? Genau solche Studien kommen an den Hochschulen nicht durch auf Grund der Öko-Lobby. Ein sehr großes Land mit der 27-fachen Fläche Deutschlands und der 17-fachen Bevölkerungsanzahl geht davon aus, dass man über das Limit komme, plant und baut auch daher Kernkraftwerke. Bisher gibt es nur die einseitige Darstellung, dass der Klimawandel in Zukunft den Wind reduzieren könnte: https://www.topagrar.com/energie/news/dreht-der-klimawandel-den-windradern-die-luft-ab-20013625.html https://futurezone.at/science/windkraft-riesiges-problem-energie-wind-stilling-windgeschwindigkeiten-abnahme-rueckgang-studie/403015629 Wobei hier schon etwas wahres dran ist. Weil nach dem die Pole in der Temperatur nachgezogen haben, ist das Temperatur-Delta zwischen den Polen und dem Äquator ausgeglichen und damit werden Wind (und Stürme) wieder schwächer. Es gibt auch den Effekt, dass die Anlagen untereinander sich den Wind wegnehmen. D.h. ab einer bestimmten Dichte sind immer andere Anlagen im Windschatten eines andern Windparks. > Nicht dass das eine panische Angst ist, die in der Realität keine Rolle spielt. Eigentlich ist es umgekehrt. In dem Falle ist es eher eine panische Angst bei der Öko-Lobby, dass ihnen dadurch der Boden unter den Füßen weggezogen werden könnte.
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Wenn schon von dir nichts mit Substanz kommt, nur Verschwörungtheorie, dann muss ich halt die KI konsultieren: 😆 "Ja: Windräder verändern lokal die Luftströmung und minimal die Temperatur. Nein: Sie verändern weder das Wetter in Deutschland merklich noch das Klima im negativen Sinne. Im Gegenteil: Ihr größter Effekt ist positiv fürs Klima, weil sie Emissionen reduzieren." Wissenschaftliche Studien gibt es natürlich. "Die Literatur ist hier erstaunlich konsistent: Windenergie verändert lokal die Physik der Grenzschicht, aber nicht das Klima Deutschlands im relevanten Maßstab."
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Dieter könnte ja mal rechnerisch grob abschätzen: Diagonale südost-nordwest durch Deutschland in km, Höhe mit 5 km, 10 m/s Windgeschwindigkeit, daraus kann man die Gesamtenergie der bewegten Luftmasse ermitteln. Verbraucht werden kann die Rotorfläche mal die Anzahl der Windräder, mehr nicht.
Übrigens der Satz "Es gibt auch den Effekt, dass die Anlagen untereinander sich den Wind wegnehmen. D.h. ab einer bestimmten Dichte sind immer andere Anlagen im Windschatten eines andern Windparks." steht auch in Verbindung mit dem Blackout. Ein Windpark viele Kilometer hinter einem anderen Windpark wurde durch die leichten Winrichtungsschwankungen, mal in der Einflußzone, mal außerhalb, das Netz mit zusätzlichen Schwankungen belastet.
Die KIs sind offensichtlich Teil der Verschwörung, sind sie doch inhaltlich alle der gleichen Ansicht, bis hin zu Elon Musk's Grok, der linker Umtriebe als unverdächtig gilt: "Der Einfluss der Windenergie in Deutschland auf Wetter und Klima ist vernachlässigbar klein im Vergleich zu den Vorteilen: Sie reduziert die Treibhausgasemissionen massiv und dämpft damit die eigentliche Ursache von Klimaveränderungen (globale Erwärmung). Behauptungen über weitreichende negative Effekte (Dürre, Erwärmung, verändertes Wetter) halten wissenschaftlichen Überprüfungen nicht stand und beruhen oft auf Übertragungen von Studien aus ganz anderen Regionen oder Maßstäben. Forschungsinstitute wie Fraunhofer IWES, DWD, Helmholtz-Zentren und der Wissenschaftliche Dienst des Bundestags kommen zu diesem Konsens. Weitere Studien zu Wake-Effekten (besonders offshore) laufen, um den Ausbau effizienter zu gestalten, ändern aber nichts am Gesamtbild."
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(prx) A. K. schrieb: > dann muss ich halt die KI konsultieren: 😆 Die KI nimmt was am häufigsten im Netz steht und lernt daher vorwiegend die Darstellungen der Öko-Lobby. Das sind ganz normale heuristische Ergebnisse. Das ist übrigens auch eine Methode die KI zu beeinflussen. Abbremsung von Winden vermindern den Temperaturaustausch zwischen Boden und Luftschichten darüber. Der Einfluss ist nunmal da.
Dieter D. schrieb: > Die KI nimmt was am häufigsten im Netz steht Also die von Grok aufgeführten Studien.
Dieter D. schrieb: > Abbremsung von Winden vermindern den Temperaturaustausch zwischen Boden > und Luftschichten darüber. Der Einfluss ist nunmal da. "In stabil geschichteten Lagen (z. B. klaren Nächten) wird kalte Luft am Boden mit wärmerer Luft aus höheren Schichten vermischt. Das kann in unmittelbarer Nähe der Anlagen zu einer leichten nächtlichen Erwärmung der bodennahen Luft führen – typischerweise um 0,3–0,7 °C bei großen Parks (in Studien aus anderen Regionen wie Texas beobachtet)." Liming Zhou et al. (2013) „Diurnal and seasonal variations of wind farm impacts on land surface temperature over western Texas“ Climate Dynamics, Volume 41, pages 307–326 (2013). Grok.
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G. K. schrieb: > Eisbergen in Siedlungen Anscheinend hast Du noch nie die Eisberge eine richtig schön vereisten größeren Klimaanlage gesehen. Das ist wirklich verängstigend. Wenn dann manuell abgetaut wird, sind die herunterfallenden Eisbrocken nicht ungefährlich und entsprechende Sicherheitsmaßńahmen zu treffen. Es gibt durch die WP auch eine nicht unerhebliche Absenkung der Luftfeuchtigkeit. Das wirkt sich natürlich auch auf die Umgebung aus. Weniger Feuchte in der aufsteigenden Luft bewirkt auch weniger Niederschläge. Im Winter bedeutet das nochmal weniger Schnee auf dem Land und in den Bergen. Das sind auch Einflüsse, die betrachtet werden müssen. Auf der anderen Seite freue ich mich natürlich auch darüber, weil ich weniger Schnee schippen muss. Während des Schippens wünsche ich mir immer ein Maximum solcher Impakts.
(prx) A. K. schrieb: > "In stabil geschichteten Lagen .... Übrigens diese Literatur hatte ich vor einigen Jahren im Forum schon genannt. Als riesigen Vorteil hatte ich genannt, dass bei Halbierung der Menschheit in einem Jahr, wenn CoViD nicht so ein Blindgänger wäre, ein paralleler Rückbau, wenn 100% regenerativ erzeugt würde, die negativen Impakts im nächsten Jahr auch alle halbiert wären. Bei fossilen Energien wurde das Jahrzehnte dauern.
ChatGPT: "Auch bei nahezu vollständiger Nutzung von Wärmepumpen in Deutschland gilt: Der Feuchteentzug ist messbar auf Geräteebene aber verschwindend klein im atmosphärischen System 👉 Kurz gesagt: Die Atmosphäre „merkt“ das praktisch nicht."
G. K. schrieb: > Meinst du wirklich das du Dieter von seiner Kirche der Panik-Propaganda > abbringen kann? Nö, aber der Kampf Dieters gegen Windmühlen und Wärmepumpen und davon inspirierte künstliche Intelligenz kann unterhaltsam sein. 😀
(prx) A. K. schrieb: > Die Atmosphäre „merkt“ das praktisch nicht." Dieter ist halt viel sensibler...
Dieter D. schrieb: > Das ist übrigens auch eine Methode die KI zu beeinflussen. Und du hast dir als Lebensaufgabe vorgenommen, alleine das Geschäftsmodell der KI-Unternehmen zu untergraben. Oliver
Thomas S. schrieb: > Wenn Wendelstein 7 oder Cadarache mal Serienreife erreicht, dann wäre > das Energieproblem wohl gelöst, Was kostet eigentlich eine kWh Strom aus einem Fusionsreaktor? Ist das überhaupt konkurrenzfähig, oder gilt da keine Marktwirtschaft? Und dann ist da noch folgendes: https://www.scinexx.de/dossierartikel/das-problem-des-tritiums/
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G. K. schrieb: > Was kostet eigentlich eine kWh Strom aus einem Fusionsreaktor? ... unter Einrechnung der weltweiten Enwicklungskosten, die sich im Laufe der Jahrzehnte akkumulierten. Wie lange würde es dauern, bis sich das im Vergleich zu Wind und Sonne rechnet? Ich fürchte, vorher gibt die Sonne auf.
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G. K. schrieb: > Was kostet eigentlich eine kWh Strom aus einem Fusionsreaktor? „Insgesamt sind die Vorhersagen so genau, als würde man die theoretischen Kosten für einen Warp-Antrieb berechnen“ https://www.fr.de/politik/fusionsenergie-kraftwerk-bmbf-prognosen-kritik-strom-energie-preise-versorgung-tbl-zr-92376580.html
G. K. schrieb: > Was kostet eigentlich eine kWh Strom aus einem Fusionsreaktor? Einfach den kostenlosen Reaktor nehmen.
(prx) A. K. schrieb: > Der Feuchteentzug ist messbar auf Geräteebene > aber verschwindend klein im atmosphärischen System... Für die nullachtfünfzehn WP ist das so nicht richtig mit dem Einfluss auf die Umgebung. Das ist nur Selbstbelügung um sein Gewissen zu täuschen um die günstigste Anlage zu kaufen. Es gibt aber WP-System, die diese negativen Auswirkungen vermeiden und somit diesen negativen Impakt vermeiden. Das sind WP mit Kondensatverdunstung/-verdampfung. Bei diesen Geräten wird das Kondensat aufgefangen und über spezielle Systeme aktiv verdunstet und der Umgebung wieder zurück gegeben.
Heute ist der 40. Jahrestag des Reaktorunfalls von Tschernobyl. Die offizielle Opferzahl liegt bei 31. Abschätzungen gehen von 4000-93.000 Todesfällen infolge der Stahlung aus, welche über Staub aus dem brennenden Reaktor weiträumig verteilt wurde. Gedenken wir den mehr als 600.000 zwangsrekrutierten Arbeitern, die diesen Dreck unter Einsatz ihrer Gesundheit und teilweise ihres Lebens weggeräumt haben. https://de.wikipedia.org/wiki/Nuklearkatastrophe_von_Tschernobyl
Übrigens sowas entwickeln Techniker, die nicht bei Nennung von negativen Impakts gleich Verschwörung schreien, also abschalten sondern weiter nach Lösungen suchen. Viele hier in dem Thread zeigen ganz klar, dass ihr Gehirn ab dem Schlüsselwort "negiver Impakt" komplett abschaltet.
Dieter D. schrieb: > die nicht bei Nennung von negativen Impakts gleich Verschwörung schreien, Die Idee einer angeblichen Verschwörung der Öko-Lobby gegen ernsthafte Forschung kam von dir. :) Dieter D. schrieb: > Genau solche Studien kommen an den Hochschulen nicht durch auf Grund der > Öko-Lobby.
Dieter D. schrieb: > ab dem Schlüsselwort "negiver Impakt" Meine Abkehr von der Kernenergietechnik ergab sich vor Tschornobyl, als ich im Nebenfach Kernenergietechnik studierte.
Dieter D. schrieb: > dem Schlüsselwort "negiver Impakt" seines hat schon voor laaanger Zeit den Dienst quittiert. Seit diesem Zeitpunkt leidet es unter Sprechdurchfall mit hier gut achtzehntausend Beiträgen. Irgendwie negiv.
Nanu? Solches Lob verkündest du doch sonst mir gegenüber? Oder hast du dich bei der Anzahl verschrieben? 😆
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(prx) A. K. schrieb: > Wissenschaftliche Studien gibt es natürlich. Finde ich gut, dass du die KI dazu fragst. Allerdings gibt es aktuell auch Ärger mit umgehauenen Waldflächen - die dann schon das lokale Klima oder die Vielfalt da beeinflussen. Beim Ahrtal spielten ja auch Versiegelungen in das Drama hinein. Hinsichtlich VT ist mir aufgefallen, dass die KI schwierige Sachen lieber meidet. Ist auch OK - man muss es ja auch nicht übertreiben - nichtsdestotrotz weiß ich von der KI - warum Deutschland lieber Israel in den Hintern kriecht als die Geschäfte und die Verbindungen mit dem Iran zu verstärken. Es kommt bei schwierigen Themen mit VT auch darauf an, wie man diese Themen umgeht, oder was man noch in die Suppe hineinwerfen kann - wie auch immer - die KI kann gut antworten - sofern die Ausgangspunkte einigermaßen passen, und die Referenzen in Ordnung sind. Davon abgesehen ist der Begriff der VT totaler Nonsens - und dient eigentlich nur zum Framen und der Diskussionsunterdrückung.
Rbx schrieb: > Beim Ahrtal spielten ja auch Versiegelungen in das Drama hinein. Ich schrieb wohl schon, dass wir zurück auf die Bäume sollten. Dann brauchen wir keine Häuser, die so viel Boden versiegeln. 😆
H. H. schrieb: > G. K. schrieb: >> Was kostet eigentlich eine kWh Strom aus einem Fusionsreaktor? > > Einfach den kostenlosen Reaktor nehmen. Du meinst die sogenannte Fernfusion?
Rbx schrieb: > Finde ich gut, dass du die KI dazu fragst. Allerdings gibt es aktuell > auch Ärger mit umgehauenen Waldflächen - die dann schon das lokale Klima > oder die Vielfalt da beeinflussen. Wahrscheinlich wird da wieder mal Wald mit Forst verwechselt.
Rbx schrieb: > Hinsichtlich VT ist mir aufgefallen, dass die KI schwierige Sachen > lieber meidet. Sie meiden mittlerweile hauptsächlich den Umgang mit identifizierbaren Personen in Bildern und Karikaturen, sowie provokant religiöse Themen. Ausser Grok natürlich. Zumindest als Satire fahren manche KIs zu Hochform auf. Eine der von mir genutzten KIs mag sich aber tatsächlich nicht vor den Karren jener spannen lassen, die gezielt Fakes verbreiten wollen. Was bei manchen natürlich als gezielte Unterdrückung der einzigen Wahrheit verstanden wird. Das dürfte eine eher neue Entwicklung sein.
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G. K. schrieb: > Wahrscheinlich wird da wieder mal Wald mit Forst verwechselt. Naja, die Rekultivierung bei uns sieht - oder sah früher zumindest - relativ gut aus. Die Kreisstadt träumt sogar von einem neuen Nah-Erholungsgebiet. Das aktuelle Argument für die Platzschaffung ist u.a. tatsächlich der Käferbefall. Der Wald bei uns ist eher so ein Mischmasch aus Forst und Wildwuchs. Der Harz ist ja auch Touristen-abhängig, da ist es teilweise auch egal, ob man da einen Unterschied machen kann oder nicht.
Rbx schrieb: > Naja, die Rekultivierung bei uns sieht - oder sah früher zumindest - > relativ gut aus. Die Kreisstadt träumt sogar von einem neuen > Nah-Erholungsgebiet. Wald machen ist ziemlich einfach, einfach gar nix machen anstatt zu fummeln. Und für Moore reicht es im Regelfall aus wenn man die künstliche Entwässerung sabotiert. Die blöde Bibel hat uns mit "Machet euch die Erde untertan" einen ziemlichen Clusterfuck eingebrockt.
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Falk B. schrieb: > Gedenken wir den mehr als 600.000 zwangsrekrutierten Arbeitern, Ich bevorzuge den Begriff "Bio-Roboter". BTW: Wie willst du eigentlich in einer Nicht-Diktatur zwangsrekrutieren?
(prx) A. K. schrieb: > Die Idee einer angeblichen ... leider real, weil die weitergegebene Idee in dieser Richtung mal etwas zu forschen und genauer hinzusehen, schon Personen an einer Hochschule etwas Trouble einbrachte. Aber das führt zu weit weg vom Thema des Blackouts. Bei Falk triggert ein negativer Impakt von Regenerativen sicherlich keinen Ausschalter für das selbstständige Denken außerhalb den Vorgaben des Rudels, das den Mainstream vorgibt. "Whenever you find yourself on the side of the majority, it is time to pause and reflect." „Immer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, innezuhalten und sich zu besinnen.“ „Wenn du merkst, dass du zur Mehrheit gehörst, wird es Zeit, deine Einstellung zu revidieren.“ Hintergrund: Das Zitat stammt aus Mark Twains Notebook (postum veröffentlicht 1935) und ist eine humorvolle Ermahnung zur kritischen Selbstreflexion und gegen blinden Konformismus.
Dieter D. schrieb: > „Wenn du merkst, dass du zur Mehrheit gehörst, wird es Zeit, deine > Einstellung zu revidieren.“ Klingt dumm und denkfaul.
(prx) A. K. schrieb: > Meine Abkehr von der Kernenergietechnik ... Wir waren zwei Monate nach dem Vorfall im GSF in Neuherberg. Gut war, dass der Termin nicht gecancelt wurde. Schon vorher hatte man viele Probleme im Blick. Einige davon sollten in der WAA mit gelöst werden. Da waren Trennungsprozesse vorgesehen, die bisher noch kein ausländicher Wiederaufbereiter als Service bietet. Daher wurden auch die Entwicklung angestoßen Behälter zu bauen, die eine spätere Weiterverarbeitung erlauben. Aber ein großes fernen Land im Osten arbeitet intensiv daran diese Trennungsprozesse zu realisieren und auch anzubieten. Bei diesem großen Geschäft mit einem erwarteten Umsatz von einigen Billionen wird Europa nicht dabei sein.
G. K. schrieb: > Dieter D. schrieb: > >> „Wenn du merkst, dass du zur Mehrheit gehörst, wird es Zeit, deine >> Einstellung zu revidieren.“ > > Klingt dumm und denkfaul. Stammt ja auch vom irren Dieter, nicht von Mark Twain.
H. H. schrieb: > Stammt ja auch vom irren Dieter, nicht von Mark Twain. Die Übersetzung ins Deutsche stammte von der irren politisch korrekten KI im Internet. 😆
https://www.youtube.com/watch?v=zCMr13Rf0ps Eine Diskussion zu Tschernobyl und dessen Wirkungen, u.a. die westdeutsche Massenhysterie.
Falk B. schrieb: > https://www.youtube.com/watch?v=zCMr13Rf0ps > > Eine Diskussion zu Tschernobyl und dessen Wirkungen, u.a. die > westdeutsche Massenhysterie. Was ist eigentlich aus der von Fritz Vahrenholt im Jahr 2012 vorhergesagten globalen Abkühlung geworden?
Dieter D. schrieb: > Die Übersetzung ins Deutsche stammte von der irren politisch korrekten > KI im Internet. 😆 Willst du uns deine Denkfaulheit weiter bestätigen?
G. K. schrieb: > Was ist eigentlich aus der von Fritz Vahrenholt im Jahr 2012 > vorhergesagten globalen Abkühlung geworden? Ist der durch immer mehr PV verschuldeten sinkenden Albedo zum Opfer gefallen.
(prx) A. K. schrieb: > Thomas S. schrieb: >> denn die kinetische Energie des >> Windes, welche über Deutschland zieht, ist begrenzt. > > Gibts eine Abschätzung, in welcher Grössenordnung das Limit liegt und > wie nah man dem bereist ist? Nicht dass das eine panische Angst ist, die > in der Realität keine Rolle spielt. Es hat mal jemand ausgerechnet, aber wie hoch der Wahrheitsgehalt ist, kann ich nicht beurteilen. Klingt aber irgendwie plausibel. https://www.youtube.com/watch?v=q0FIciSxu5M&t=632s&pp=ygUtV2lldmllbGUgd2luZGtyYWZ0d2Vya2UgdmVydHLDpGd0IGRldXRzY2hsYW5k
Dieter D. schrieb: > H. H. schrieb: >> Stammt ja auch vom irren Dieter, nicht von Mark Twain. > > Die Übersetzung ins Deutsche stammte von der irren politisch korrekten > KI im Internet. 😆 KI= Kranker Idiot, also von dir.
Rbx schrieb: > nichtsdestotrotz weiß ich von der KI - warum Deutschland lieber Israel > in den Hintern kriecht als die Geschäfte und die Verbindungen mit dem > Iran zu verstärken. Wow, ist das widerlich.
https://www.youtube.com/watch?v=Q5_fiUuo_mQ Ein Video des Mainstreams. Mit mehr als nur kleinen Fehlern. Finde drei Fehler! So geht mal wieder Schlamperei und Propaganda. Für 18,36/Monat frei Haus.
(prx) A. K. schrieb: > Rbx schrieb: >> Beim Ahrtal spielten ja auch Versiegelungen in das Drama hinein. > > Ich schrieb wohl schon, dass wir zurück auf die Bäume sollten. Dann > brauchen wir keine Häuser, die so viel Boden versiegeln. 😆 Müssen es denn unbedingt Bäume sein? Ich hab' doch im Laufe der Jahre so eine Höhenangst entwickelt... :-( Aber während meiner Schulzeit haben wir Höhlen in Belgien besucht, die zur Champignonzucht genutzt wurden. Darf ich nicht lieber dort Unterschlupf suchen? So wäre auch gleich für vegane Ernährung gesorgt.
Beitrag #8042148 wurde vom Autor gelöscht.
G. K. schrieb: > Und dann ist da noch folgendes: Man muss beim Fusionsreaktor ja nicht bei der Nutzung Lithiums stehen bleiben. Es gibt auch andere, etwa die CNO-Zyklen. In der richtigen Umgebung funktioniert das nachweislich sehr gut.
Dieter D. schrieb: > „Wenn du merkst, dass du zur Mehrheit gehörst, wird es Zeit, deine > Einstellung zu revidieren.“ Nun bin ich beileibe niemand, der seine Meinungen an Mehrheiten orientieren würde, aber nicht selten hat sie einfach Recht.
Dieter D. schrieb: > „Immer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, > innezuhalten und sich zu besinnen.“ Das ist ein sehr nützlicher Ansatz. Er sollte aber das Ergebnis nicht vorweg nehmen, wie bei ... > „Wenn du merkst, dass du zur Mehrheit gehörst, wird es Zeit, deine > Einstellung zu revidieren.“ ... diesem Ansatz. Denn obige Besinnung kann ja zum Ergebnis kommen, dass die Mehrheit richtig liegt. Ein Risiko bei diesem Ansatz liegt im Zwang zur Oszillation, sollte die Mehrheit dir folgen. Denn dann musst du wechseln. Und wieder und wieder.
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Bearbeitet durch User
(prx) A. K. schrieb: > Ein Risiko bei diesem Ansatz liegt im Zwang zur Oszillation, sollte die > Mehrheit dir folgen. Denn dann musst du wechseln. Und wieder und wieder. Bei Dieter ist das kein Risiko, sondern das Programm.
Moin, Gibt wieder einen >1.5h Podcast von Dr. Daniel Stelter zum Thema Atomgedoens. Gast diesmal Ulrich Graeber (Ex Technikvorstand EnBW). https://www.youtube.com/watch?v=BTH_xyNWggo Ob man ein Schleudertrauma vom Nicken oder Kopfschuetteln bekommt, oder keines, ist jedem selbst ueberlassen. Gruss WK
Hier die Geschichte des Molke-Zugs https://www.youtube.com/watch?v=t-5XeRRoX9w 5800 Bequerell sind hochbelastet. Juristisch mag das stimmen, praktisch naja . . . Und ein Verbrennen läßt das Cäsium ja nicht verschwinden. Naja schon, in die Luft . . . Physik und Chemie und so . . .
Dergute W. schrieb: > Ob man ein Schleudertrauma vom Nicken oder Kopfschuetteln bekommt, oder > keines, ist jedem selbst ueberlassen. Im Moment kommt ja ein wenig Bewegung in die politische Sachlage. Habt ihr das auch mitbekommen? Ich will jetzt nicht genauer drauf eingehen, nur: wenn man das Buch vom Dörner im Hinterkopf hat (Logik des Misslingens) - könnte man schon ein wenig lächeln. Warten wirs ab, wie es weitergeht.
(prx) A. K. schrieb: > Ein Risiko bei diesem Ansatz liegt im Zwang zur Oszillation, sollte die > Mehrheit dir folgen. Denn dann musst du wechseln. Und wieder und wieder. Wenn sich die Randbedingungen immer wieder ändern, dann kann das vielleicht passieren. Der Hintergrund ist aber, dass Gegenansichten ernst genommen werden und daher auch die Mehrheitsmeinung immer wieder auf den Prüfstand stellt. Leute, die das nicht machen, geben so etwas von sich: H. H. schrieb: > KI= Kranker Idiot, also von dir. G. K. schrieb: > Klingt dumm und denkfaul. Übrigens der negative Impakt auf die Niederschläge durch WP ist ein gutes Beispiel für geänderte Randbedingungen. Die heute meist üblichen WP verursachen dies durchaus, wenn solche WP einmal die Überzahl darstellen würden. Aber es gab Ingenieure, die hatten glücklicherweise nicht H. H. als Chef, der deren Anliegen als von kranken Idioden konmmend, abkanzelte und durften sich etwas einfallen lassen. Die bauten Geräte, die das Kondensat über spezielle Systeme aktiv verdunsten und der Umgebung wieder zurück gegeben. Wenn diese WP einmal die Überzahl darstellen, kann dieser Punkt als bestmöglich nach Stand der Technik gelöst, abgehakt werden.
Falk B. schrieb: > 5800 Bequerell sind hochbelastet. Juristisch mag das stimmen, praktisch > naja . . . Die gesetzlichen Grenzwerte für die Radioaktivität (insb. Cäsium-137) in Lebensmitteln liegen in der EU und Deutschland in der Regel bei 600 Becquerel pro Kilogramm (Bq/kg). Ab dieser Konzentration dürfen Lebensmittel nicht mehr verkauft werden. D.h. neunzig Jahre warten, dann liegt das unter dem Grenzwert.
G. K. schrieb: > BTW: Wie willst du eigentlich in einer Nicht-Diktatur zwangsrekrutieren? Wenn wir Dieter auf die Leute an, gehen sie freiwillig -- im Zweifel auch in den Tod.
Rbx schrieb: > Sheeva P. schrieb: >> Wow, ist das widerlich. > > Könnte man anderswo auch Prostitution nennen. Ebenso kann ich Sie hier einen antisemitischen Hetzer nennen.
Thomas S. schrieb: > Es hat mal jemand ausgerechnet, aber wie hoch der Wahrheitsgehalt ist, > kann ich nicht beurteilen. Klingt aber irgendwie plausibel. > > https://www.youtube.com/watch?v=q0FIciSxu5M&t=632s&pp=ygUtV2lldmllbGUgd2luZGtyYWZ0d2Vya2UgdmVydHLDpGd0IGRldXRzY2hsYW5k Diese Art der Abschätzung ist gut, die der Autor des Videos hier macht. Wenn man nur 1/7 der Bevölkerung hätte, also auch nur 1/7 der Wirtschaft, würde das aber locker reichen. Aus dem Grunde könnte es vielleicht auch Gruppierungen geben, die die Wirtschaft herunterfahren wollen. https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/michael-kretschmer-deutschland-faehrt-sich-gerade-runter-accg-200765457.html
Sheeva P. schrieb: > Wenn wir Dieter auf die Leute an, gehen sie freiwillig -- im Zweifel > auch in den Tod. Wenn man nur 1/7 der Bevölkerung hätte, also auch nur 1/7 der Wirtschaft, würde die Windkraft aber locker reichen. Also Dein Vorschlag würde ideal passen um das Klima zu retten. Wie gut, dass Du damit indirekt auch zugibst, mehr Dieters auf der Welt und das Weltklima würde gerettet werden.
Sheeva P. schrieb: > Ebenso kann ich Sie hier einen antisemitischen Hetzer nennen. Weil ich kritisiere, was die deutsche Regierung macht? Haben sie ein Problem mit der Zusschreibungslogik?
Rbx schrieb: > Weil ich kritisiere, was die deutsche Regierung macht? Nein. > Haben sie ein > Problem mit der Zusschreibungslogik? Nein.
Dieter D. schrieb: > Wobei hier schon etwas wahres dran ist. Weil nach dem die Pole in der > Temperatur nachgezogen haben, ist das Temperatur-Delta zwischen den > Polen und dem Äquator ausgeglichen und damit werden Wind (und Stürme) > wieder schwächer. Wenn der Golfstrom weiter schwächelt könnte das auf der Nordhalbkugel wieder ausgeglichen werden.
Ein T. schrieb: > Chris D. schrieb: >> Allerdings findet sich im Artikel die Anmerkung, dass nicht klar ist, ob >> ÜBERHAUPT weitere AKWs gebaut werden. Selbst das ist offenbar noch nicht >> einmal sicher. Soviel zu "Schweden plant!". > > Naja, jede Planung kostet Zeit und Geld. Außerdem müssen meist einige > Dinge zumindest halbwegs feststehen, bevor eine Investitionsentscheidung > getroffen werden kann, allem voran natürlich die Kosten und die > Kostenträger. Von daher finde ich es schon bemerkenswert, daß jemand > überhaupt die Zeit und das Geld für entsprechende Planungen für etwas > investiert, bei dem doch zumindest nach auch Deinen Aussagen klar sein > müßte, daß es sich nicht rechnen kann. Da sehe ich keinen Widerspruch. Wenn ich ein neues Produkt auf den Markt bringen will, dann plane ich ja auch vorher: welchen Preis kann ich erzielen, welche Kosten habe ich usw. Alles andere wäre unvernünftig (nicht, dass ich das nicht auch schon gemacht hätte: also einfach auf gut Glück ein Produkt herstellen und anbieten ;-) Und dann kann es durchaus vorkommen, dass ich bei den Planungen feststelle: "Lohnt sich nicht!" - und das Projekt damit beende. Du siehst ja gerade live in Schweden, wie die hochtrabenden Pläne von 2023 immer weiter zusammengestrichen werden und man sich nun gar nicht mehr so sicher ist, ob ein Neubau überhaupt in Betracht gezogen wird. Und aus der Erfahrung ALLER anderen Neubauten heraus wirst Du mir zustimmen müssen: kein EINZIGER Bau ist auch nur ansatzweise in dem finanziellen und zeitlichen Rahmen geblieben, der geplant war. Nicht einer. Und wir sprechen hier nicht über 50% Mehrkosten - es geht um ein Vielfaches der ursprünglich veranschlagten Summen. Nehmen wir die Franzosen: ursprünglich waren 3,3 Mrd. Euro geplant bei 54 Monaten Bauzeit. Ein wunderbarer Plan, man verließ sich auf die Aussagen des EDF und seiner Experten. Stand heute geht der franz. Rechnungshof von 24 Mrd. Euro aus. Anstatt der angestrebten 5 Jahre Bauzeit ist man heute bei 13 Jahren. Also fast eine Veracht(!)fachung der Kosten bei einer fast dreifachen Bauzeit. Und das Ding ist immer noch nicht endgültig am Netz. Jetzt gibt es wieder Risse im Deckel. Und so ähnlich sieht es bei allen AKW-Neubauten in der westlichen Hemispäre aus. Keine einzige blieb/bleibt auch nur in der Nähe der Pläne. Man verzeiht mir sicherlich, wenn ich jeglichen Plänen diesbezüglich äußerst skeptisch gegenüberstehe. > Würdest Du eine neue, teure Maschine anschaffen, wenn Du einerseits nur > weißt, daß die Kosten ohne Amortisation am Ende existenzbedrohlich sein > werden, und Du andererseits ebenso nicht weißt, ob, in welcher Stückzahl > und zu welchem Stückpreis Du die solcherart angefertigten Produkte > verkaufen kannst? Nein. Aber das hatte ich ja zu erklären versucht: dieses politische Risiko könnte man mit einer entsprechenden Vertragsklausel problemlos ausschließen. Dazu benötige ich aber weder eine Kostenübernahme beim Bau noch Kreditgarantien. Eigentlich reicht dafür eine Mindesteinspeisevergütung und Abnahmegarantie (bzw. Kompensation) über die geplante Laufzeit - so wie bei PV und Windenergie schon lange üblich. Mehr bräuchte es nicht. Und dann finanziert man sich marktwirtschaftlich über Kredite. Ganz ohne Staat. Das passiert aber nicht: stattdessen gibt es Anschubfinanzierung, Kreditgarantien usw. - der Staat muss massiv in Vorlage/Haftung gehen (so wie er es bei anderen Erzeugungsformen nicht tut). Das muss einem doch sehr zu denken geben bzgl. der Tragfähigkeit solcher Bauvorhaben. Und heutzutage gibt es ein viel gravierenderes Problem: die Mindesteinspeisevergütung für einen wirtschaftlichen Betrieb liegt schon heute wesentlich höher als die von PV und Windenergie. So etwas macht sich aber schlecht in einem Plan. Daher rechnet man sich die Baukosten massiv schön und setzt die Laufzeiten so hoch an, bis die Kernkraft sehr günstig erscheint. Und ein weiteres Problem: die Erneuerbaren werden immer günstiger - im Gegensatz zu den Bau- und Betriebskosten der AKWs. > Wenn das > so eindeutig wäre, wie es hier auch von Dir dargestellt wird, dann würde > doch niemand auch nur eine Sekunde seiner Zeit oder einen Cent seines > Geldes in solche Planungen investieren und es gäbe gar keine Diskussion. > Wenn es so offensichtlich wäre, würde Frau Borg das zweifellos sagen, > statt sich auf Risiken zu berufen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit hätte > sie das ihren politischen Entscheidern schon vorher klargemacht und die > Diskussionen, Entscheidungen und Planungen damit ebenso augenblicklich > wie endgültig beendet. Ich halte diese Meinung für blauäugig angesichts sämtlicher bisheriger Pläne und Versprechen der Erbauer und Betreiber von AKWs. Man kann und soll Pläne machen (hatte ich ja weiter oben schon skizziert). Aber Pläne, die auch finanziell tragfähig sind. Das Problem ist eben: macht man die, dann kann man wirtschaftlich gesehen nur zu einer Entscheidung kommen. Und es gab/gibt offenbar bei den "Pläneerstellenden" Interessen, die gerne einen Neubau möchten. Nennt man Lobbyismus. Es ist wie so oft bei Großprojekten: man erarbeitet tolle Pläne, rechnet sich finanziell alles schön und die Entscheider nicken das ab, weil: ist ja so günstig. Und wenn man einmal am bauen ist, dann "kann man ja nicht einfach aufhören und das Geld abschreiben". Und wenn der Staat da nicht mehr hilft, ja dann bleibt für die Betreibergesellschaft leider nur noch die Insolvenz und das will ja keiner, denn dann hätte man gar nichts. Also hilft der Staat aus - wieder und wieder und wieder. So geschehen in Frankreich, Finnland, England, in den USA gab es tatsächlich eine Pleite und Baustopp usw. Alle Länder, die bisher von der "AKW-Neubau-Mauer" gesprungen sind, haben sich die Beine gebrochen. Und da sollen die Schweden sagen: "Vielleicht brechen wir uns die Beine ja beim fünften Versuch nicht"? > Schau, ich bin unschlüssig und hätte selbst gerne eine Antwort. Aber > bisher ist das Schlüssigste, das ich sehe, das Argument von Udo in > diesem Beitrag [1], verkürzt: wie kann man Atomkraft in einem Land > wollen, in dem laut der eigenen Aussagen doch angeblich rein gar nichts > funktioniert. Das ist eine schöne Polemik, vor allem wegen des Körnchen > Wahrheit darin, aber leider irgendwie auch kein wirkliches Argument in > der Sache. Die Zahlen, die Du Dir von sämtlichen staatlichen Stellen, die AKWs neu bauten oder bauen, ziehen kannst sind Dir nicht schlüssig genug? Die massiven Baukosten- und Bauzeitenüberschreitungen sämtlicher Neubauten im Westen, die extrem hohen Mindesteinspeisevergütungen weit oberhalb der Erneuerbaren? Alles nicht schlüssig? > Anstelle solcher Argumente wird mir hingegen erklärt, daß das alles > sowieso viel zu teuer sei Zahlen sind keine Argumente? > Verstehst Du vielleicht, warum es mir > so schwer fällt, das überzeugend zu finden? Eigentlich nicht. Denn man kann sämtliche Argumente bzgl. der Endlager, der Betriebsgefahren usw. ausblenden. Da kann man sich wunderbar drüber streiten, Argument hier, Argument da. Also lässt man das einfach alles mal weg und betrachtet das rein Wirtschaftliche und schaut sich die Neubauten von AKWs bei vergleichbaren Bedingungen an. Das sind einfach nur nüchterne Zahlen über die Bau- und Gestehungskosten. Ganz ohne irgendein subjektiv gefärbtes Argument. > Fragen über Fragen, aber irgendwie... wenn ich ein ängstlicher Mensch > wäre, dann hätte ich vielleicht eine Antwort. Bin ich aber nicht und hab > ich aber nicht, so ein Mist. Und je mehr schwammige Argumente, > merkwürdige Schlüsse, seltsame Argumentationsketten dabei kommen, desto > klarer wird mir, daß es möglicherweise gar keine eindeutige, endgültige > Wahrheit gibt. Verdammt! Daher: reale Kosten (nicht die aus den Plänen) betrachten, keine Meinungen. Danach bleibt mMn nur ein logischer Schluss. (Insbesondere bei der aktuellen preislichen Entwicklung im Bereich der Erneuerbaren. Das Ganze ist ja auch noch volatil zu Ungunsten der Kernkraft. Verdammt! ;-)
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Chris D. schrieb: > Und ein weiteres Problem: die Erneuerbaren werden immer günstiger - im > Gegensatz zu den Bau- und Betriebskosten der AKWs. Und seit Jahrzehnten verspricht uns die AKW-Industrie günstigen Strom aus AKWs, was nie Realität wurde. Warum sollte ich das ausgerechnet jetzt der AKW-Industrie glauben? Und ich sehe auch keinen realistischen Pfad wie dieses ewige Versprechen der AKW-Industrie jemals eingehalten werden könnte. AKWs sind halt sehr praktisch für die AKW-Vertreter, irgendwann hat man so viel Geld in ein Projekt gesteckt das man nicht mehr zurück kann ohne Unmengen an Kohle verbrannt zu haben.
G. K. schrieb: > Warum sollte ich das ausgerechnet jetzt der AKW-Industrie glauben? Na weil Dualfluid und SMR!! Diesesmal wirklich.
Ein interessanter Gedankengang: obwohl in Deutschland schon lange kein Strom mehr in Kernkraftwerken produziert wird, müssen wir immer noch dafür bezahlen (Rückbau, Entsorgung Ewigkeitskosten). Ob und das die junge Generation in 20 Jahren wohl danken wird, dass sie immer noch für Strom zahlen müssen, den ihre Eltern und Großeltern verbraucht haben?
Christoph M. schrieb: > Ein interessanter Gedankengang: obwohl in Deutschland schon lange kein > Strom mehr in Kernkraftwerken produziert wird, müssen wir immer noch > dafür bezahlen (Rückbau, Entsorgung Ewigkeitskosten). Ob und das die > junge Generation in 20 Jahren wohl danken wird, dass sie immer noch für > Strom zahlen müssen, den ihre Eltern und Großeltern verbraucht haben? Wie zahlen doch auch gern für viele andere Dinge in der Welt, die mit uns gar nichts zu tun haben bzw. für die wir ursächlich gar nicht verantwortlich sind. Incl. Dauerbesucher . . .
Wäre eine Welt vorteilhaft, in der man ausschliesslich für jenes zahlt, was man selbst persönlich beauftragt oder dem man persönlich explizit zugestimmt hat?
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Chris D. schrieb: > Da sehe ich keinen Widerspruch. Wenn ich ein neues Produkt auf den Markt > bringen will, dann plane ich ja auch vorher: welchen Preis kann ich > erzielen, welche Kosten habe ich usw. Genau. Aber was ist, wenn es keinerlei zuverlässige Daten zu den Kosten und dem erzielbaren Preis gibt, und die Kosten gleichzeitig eine Größenordnung erreichen, die mit exorbitant noch wohlwollend beschrieben ist? > Alles andere wäre unvernünftig (nicht, dass ich das nicht auch schon > gemacht hätte: also einfach auf gut Glück ein Produkt herstellen und > anbieten ;-) Letzten Endes ist das ja ein relativ übliches Vorgehen, das macht so ziemlich jedes Unternehmen, das nicht nur im Kundenauftrag arbeitet. Aber in solchen Fällen sind die Investitionen zumindest grob planbar. > Und aus der Erfahrung ALLER anderen Neubauten heraus wirst Du mir > zustimmen müssen: kein EINZIGER Bau ist auch nur ansatzweise in dem > finanziellen und zeitlichen Rahmen geblieben, der geplant war. Nicht > einer. Natürlich. Das bedeutet: es gibt schon mindestens keine zuverlässigen Zahlen bezüglich der zu erwartenden Kosten. > Und wir sprechen hier nicht über 50% Mehrkosten - es geht um ein > Vielfaches der ursprünglich veranschlagten Summen. > > Nehmen wir die Franzosen: ursprünglich waren 3,3 Mrd. Euro geplant bei > 54 Monaten Bauzeit. Ein wunderbarer Plan, man verließ sich auf die > Aussagen des EDF und seiner Experten. > Stand heute geht der franz. Rechnungshof von 24 Mrd. Euro aus. Anstatt > der angestrebten 5 Jahre Bauzeit ist man heute bei 13 Jahren. > Also fast eine Veracht(!)fachung der Kosten bei einer fast dreifachen > Bauzeit. Und das Ding ist immer noch nicht endgültig am Netz. Jetzt gibt > es wieder Risse im Deckel. > > Und so ähnlich sieht es bei allen AKW-Neubauten in der westlichen > Hemispäre aus. Keine einzige blieb/bleibt auch nur in der Nähe der > Pläne. Ich befürchte, die von Dir genannten Zahlen zu Flamanville 3 sind aber auch wieder... sagen wir, fragwürdig. Denn die 3,3 Mrd. Euro betrafen lediglich die Baukosten, während in den 24 Mrd. Euro auch Rückbau, Entsorgung weitere Posten enthalten sind. Die Baukosten betragen dem Vernehmen nach rund 13 Mrd. Euro, und liegen damit ungefähr in der Größenordnung der Baukosten des Blocks 3 im finnischen Kernkraftwerk Olkiluoto in Höhe von etwa 11 Mrd. Euro. Die Quelle der 24 Mrd. Euro, der französischen Rechnungshof, gibt als einen Grund für die Kostensteigerungen beim Bau von Flamanville 3 mit gestiegenen Sicherheitsanforderungen an. Da hat also der Gesetzgeber -- die Politik -- neue, schärfere Vorschriften erlassen, denen das Kraftwerk genügen muß. Das stellt neben einem potentiellen Atomausstieg ein weiteres hohes politisches Kostenrisiko für potentielle private Investoren dar. > Man verzeiht mir sicherlich, wenn ich jeglichen Plänen diesbezüglich > äußerst skeptisch gegenüberstehe. Das ist zweifellos auch vollkommen berechtigt. > Nein. Aber das hatte ich ja zu erklären versucht: dieses politische > Risiko könnte man mit einer entsprechenden Vertragsklausel problemlos > ausschließen. > > Dazu benötige ich aber weder eine Kostenübernahme beim Bau noch > Kreditgarantien. Aber haargenau das sind doch die "entsprechenden Vertragsklauseln", von denen Du sprichst. Und, wie gesagt, ist da ein erhebliches Kostenrisiko, technisch und politisch bedingt, das private Investoren abschreckt. > Eigentlich reicht dafür eine Mindesteinspeisevergütung und > Abnahmegarantie (bzw. Kompensation) über die geplante Laufzeit - so wie > bei PV und Windenergie schon lange üblich. Mehr bräuchte es nicht. Und > dann finanziert man sich marktwirtschaftlich über Kredite. Ganz ohne > Staat. Entschuldige bitte, aber wenn der Staat eine Mindesteinspeisevergütung und / oder eine Abnahmegarantie geben würde, dann würde eben das Argument benutzt. Ich höre es schon: "wie kann Kernenergie denn wirtschaftlich sein, wenn der Staat die Garantien für diese Dinge geben muß"? :-) > Das passiert aber nicht: stattdessen gibt es Anschubfinanzierung, > Kreditgarantien usw. - der Staat muss massiv in Vorlage/Haftung gehen > (so wie er es bei anderen Erzeugungsformen nicht tut). Das muss einem > doch sehr zu denken geben bzgl. der Tragfähigkeit solcher Bauvorhaben. Ja, natürlich. Das tut es auch bei mir, aber: ich kann das halt nicht seriös beurteilen. Wenn mir das nicht zu denken gäbe, hätte ich ja eine Meinung und würde sie vertreten. > Und heutzutage gibt es ein viel gravierenderes Problem: die > Mindesteinspeisevergütung für einen wirtschaftlichen Betrieb liegt schon > heute wesentlich höher als die von PV und Windenergie. So etwas macht > sich aber schlecht in einem Plan. Daher rechnet man sich die Baukosten > massiv schön und setzt die Laufzeiten so hoch an, bis die Kernkraft sehr > günstig erscheint. Klar, aber das können beide Seiten. Ein Offshore-Windrad zum Beispiel wird mit etwa 20 Jahren Laufzeit angegeben, aber das Dumme ist: ich bin Segler und habe deshalb meine ganz eigenen Erfahrungen mit der Korrosion der beim Bau solcher Windräder verwendeten Materialien und der Kräfte, die dort wirken können. Aus diesem Grund betrachte ich auch solche Aussagen mit einer gewissen Skepsis. > Und ein weiteres Problem: die Erneuerbaren werden immer günstiger - im > Gegensatz zu den Bau- und Betriebskosten der AKWs. Hmmm... aber es sind doch nicht nur die Gestehungskosten von Windkraft- oder Solaranlagen. Dazu kommen die Kosten für den Bau von Trassen, Speichern, und so weiter, und so fort, und ob die Materialien, die zum Bau solcher Anlagen benötigt werden, langfristig preisstabil bleiben, ist ebenso fraglich. > Ich halte diese Meinung für blauäugig angesichts sämtlicher bisheriger > Pläne und Versprechen der Erbauer und Betreiber von AKWs. Wir diskutieren jetzt nicht darüber, ob das lediglich Argumente sind oder schon eine Meinung, denn selbst wenn es eine Meinung wäre, dann wäre sie tatsächlich blauäugig. Ebenso blauäugig erscheinen mir allerdings auch die Position vieler EE-Befürworter: das wird alles preiswerter, die Rohstoffe für den Bau von Anlagen bleiben dauerhaft preiswert, die Anlagen halten soundso lange, natürlich können wir uns den gleichzeitigen Ausstieg aus Atom- und Kohleenergie und die notwendigen Ausbauten von Stromtrassen und -speichern, und obendrein auch noch den Ausstieg aus dem Erdgas leisten, alles überhaupt kein Problem, kein Bürger wird überfordert, ... äh, ja. > Man kann und soll Pläne machen (hatte ich ja weiter oben schon > skizziert). Aber Pläne, die auch finanziell tragfähig sind. Das Problem > ist eben: macht man die, dann kann man wirtschaftlich gesehen nur zu > einer Entscheidung kommen. Und es gab/gibt offenbar bei den > "Pläneerstellenden" Interessen, die gerne einen Neubau möchten. Nennt > man Lobbyismus. Das stimmt. Allerdings sollten wir dann bitte festhalten, daß Lobbyismus von allen Seiten betrieben wird, daß auch Natur- und Umweltschutzorganisationen Lobbyismus betreiben und mitunter die Öffentlichkeit in die Irre führen, um ihre Ziele zu erreichen. Genau das ist für mich einer der wichtigsten Gründe, darum ich mich nicht eindeutig auf eine Seite schlagen möchte. > Die Zahlen, die Du Dir von sämtlichen staatlichen Stellen, die AKWs neu > bauten oder bauen, ziehen kannst sind Dir nicht schlüssig genug? Nein, leider. Wenn sie konsistent wären, dann vielleicht, aber die Zahlen und Positionen verschiedener Ministerien und Institutionen tendieren zu nicht nur kleinen Unterschieden, und mitunter widersprechen sie sich sogar -- und oft reicht es, daß der zuständige Minister wechselt, um öffentlich vertretene Positionen eines Ministeriums zu ändern. Wie sollte ich mich auf so etwas Volatiles verlassen? > Die massiven Baukosten- und Bauzeitenüberschreitungen sämtlicher > Neubauten im Westen, die extrem hohen Mindesteinspeisevergütungen weit > oberhalb der Erneuerbaren? Alles nicht schlüssig? Ist es bei den Erneuerbaren denn anders? Die rechter Umtriebe zweifellos unverdächtige "Zeit" titelt: "Die Windparks sind zu teuer geworden" [1]. Beispielhaft möchte ich nur diesem Absatz aus diesem Artikel zitieren: "Doch die Lücke zwischen Plan und Realität ist riesig. Von geplanten 30 Gigawatt Offshore-Stromkapazität im Jahr 2030 sind gerade mal 8,4 Gigawatt vor den deutschen Küsten installiert. Die EU-Zahlen klaffen noch etwas weiter auseinander: Die neun EU-Staaten und Großbritannien wollen im gleichen Zeitraum 120 Gigawatt an Offshore-Windparks bauen. Nur 30 Gigawatt sind bisher geschafft." Gleichzeitig sagt das Bundesministerium für Wirtschaft in [2], die Kosten für Windparks, sowohl an Land (Onshore) als auch auf See (Offshore), seien in den letzten Jahren erheblich gestiegen. Nach einem Anstieg um etwa 4% von 2020 auf 2021, verteuerten sich die Projekte zwischen 2021 und 2022 um weitere 12% und zeigten Ende 2022 eine erneute Steigerung von 8%. Das sind mit "Zinseszins" über 25% in nur drei Jahren, während derer wir gerade mal ein Viertel dessen bauen konnten, was geplant war. [1] https://www.zeit.de/wirtschaft/2023-11/offshore-windpark-energie-stromversorgung-ostsee [2] https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Downloads/E/eeg-eb-wal-kostensituation-20231123.pdf?__blob=publicationFile&v=6 > Zahlen sind keine Argumente? Belastbare Zahlen sind Argumente, allein: ich sehe zwar Zahlen, habe aber erhebliche Zweifel an deren Belastbarkeit. > Daher: reale Kosten (nicht die aus den Plänen) betrachten, keine > Meinungen. Du hattest ja Zahlen genannt, eine Kostensteigerung von Flamanville von 3,3 Mrd. auf 24 Mrd. Euro, das wäre ein Faktor von ~ 7,3. Schade, daß schon ein oberflächlicher Blick darauf genügt, um zu sehen: da werden Äpfel mit Birnen verglichen, die reinen Baukosten einerseits dann die Gesamtkosten inklusive Rückbau und Lagerung des Atommülls auf der anderen Seite. Die Baukosten sind -- übrigens nicht zuletzt wegen gestiegener Sicherheitsanforderungen -- "nur" auf 13 Mrd. Euro gestiegen, das ist nicht einmal Faktor 4 und damit innerhalb eines Rahmens, der bei Großprojekten leider eher Regel als Ausnahme ist. Beim EP-Reaktor in finnischen Olkiluoto wurden die Baukosten anfangs mit 4,5 Mrd. Euro angegeben, und die Baukosten betrugen am Ende 11 Mrd. Euro. Das ist mit einem Faktor von knapp 2,5 für Großprojekte sogar ziemlich gut. Aber kommen wir zum Thema zurück: welche realen Kosten meinst Du? Die 11 Mrd. in Olkiluoto, die 13 Mrd. in Flamanville oder die 24 Mrd.? Das ist doch das ganze gottverdammte Problem: alle bieten Zahlen, die sie in ihrem Sinne für ihre gewünschten Ergebnisses fabrizieren, postulieren, und deuten. Ähnliches gilt auch für etliche andere Aspekte. Während die einen behaupten, die Transmutation könne vom Labor- auf einen Industriemaßstab skaliert, hoch gefährliche Abfälle in weniger gefährliche verwandeln und dabei noch Energie gewonnen werden, sagen die anderen, daß ein Störfall gravierende Folgen habe und verweisen dabei, nicht unberechtigt, auf Tschernobyl und Fukushima. Die einen sagen, jeder Strahl wäre eine tödliche Gefahr, andere verweisen auch nicht gänzlich unberechtigt darauf, daß auch hier das Prinzip des Paracelsus gelte und in Hiroshima, Nagasaki, Tschernobyl und Fukushima doch schließlich auch längst wieder Menschen leben. Und dann ist da ja noch diese Sache mit dem technologischen Fortschritt. Die Kernreaktoren in Fukushima und Tschernobyl wurden Anfang der Siebziger in Betrieb genommen. Also vor gut fünfzig Jahren, mithin ungefähr so lange, wie ich jetzt lebe. Wenn ich mir alleine überlege, wie sich die Technik nur in meiner Lebenszeit weiterentwickelt hat... von programmierbaren Computern wie dem HP-97, mit dem ich meine ersten "Programmier"schritte gemacht habe, bis hin zu Smartphones und aktuell womöglich der KI, die Einspritzanlage und der Turbolader ohne Turboloch in Fahrzeugen, um nur zwei Bereiche zu nennen... wären moderne Kernkraftwerke mit denselben Risiken behaftet wie die alten Museumsstücke in Tschernobyl und Fukushima? Wer hat Recht? Oder liegt die Objektive Wahre Wahrheit vielleicht irgendwo dazwischen, wie so oft, und natürlich gesetzt den Fall, daß es überhaupt so etwas wie eine Objektive Wahre Wahrheit geben könnte? Wenn mich mein Leben eines gelehrt hat, dann ist es ein tiefes Mißtrauen gegenüber Menschen, die immer Recht und die Einzig Wahre Wahrheit (tm) gepachtet zu haben behaupten, und bei der Kernenergie betrifft das beide Seiten gleichermaßen. Beide stehen vor mir wie der Sänger von Pur und singen "komm mit mir ins Abenteuerland"... aber ich muß dann irgendwie immer an Drogendealer denken. ;-) Aber am Ende sei unbesorgt, ich neige instinktiv eher Deiner als der anderen Seite zu, was die Kernenergie angeht. Aber ich bleibe trotzdem skeptisch, ob es gelingen kann, wenn eine der größten und reichsten Wirtschaften aus allen ihrer wichtigsten Energieträger gleichzeitig aussteigt. Ich bin gespannt.
G. K. schrieb: > Und seit Jahrzehnten verspricht uns die AKW-Industrie günstigen Strom > aus AKWs, was nie Realität wurde. Nicht ganz so lange, aber ebenfalls seit geraumer Zeit verspricht uns die EE-Industrie günstigen Strom aus Erneuerbaren Energien, aber trotzdem sind die Strompreise in den letzten zwanzig Jahren immer weiter gestiegen und zählen heute/ zu den höchsten in ganz Europa.
Ein T. schrieb: > Nicht ganz so lange, aber ebenfalls seit geraumer Zeit verspricht uns > die EE-Industrie günstigen Strom aus Erneuerbaren Energien, aber > trotzdem sind die Strompreise in den letzten zwanzig Jahren immer weiter > gestiegen und zählen heute/ zu den höchsten in ganz Europa. https://www.youtube.com/watch?v=vIsasXpk02c&t=80s
(prx) A. K. schrieb: > Wäre eine Welt vorteilhaft, in der man ausschließlich für jenes zahlt, > was man selbst persönlich beauftragt oder dem man persönlich explizit > zugestimmt hat? Soziales Verhalten hat sich während der Evolution als Vorteil herausgestellt, sonst gäbe es das nicht.
G. K. schrieb: > Soziales Verhalten hat sich während der Evolution als Vorteil > herausgestellt, sonst gäbe es das nicht. Das gilt leider auch für asoziales Verhalten, so lange es nicht überhand nimmt. Und wo man die Grenze zwischen eigener und fremden Gruppen zieht, ist recht verschieden. Dorfgrenze, Region, Bundesland, Sprache, Nation, Europa, ... Und so ist des Einen natürliches soziales Verhalten des Anderen Schwachsinn.
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(prx) A. K. schrieb: > Das gilt leider auch für asoziales Verhalten, so lange es nicht überhand > nimmt. Wer den Focus gelesen hat, weiss wir werden missioniert und dann fliessen wieder Öl und Gas im Überfluss. AKW bauen, ist dann auch kein Problem mehr. Alles wird gut.
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(prx) A. K. schrieb: > Und wo man die Grenze zwischen eigener und fremden Gruppen zieht, ist > recht verschieden. Dorfgrenze, Region, Bundesland, Sprache, Nation, > Europa, ... Und so ist des Einen natürliches soziales Verhalten des > Anderen Schwachsinn. Schauen wir mal ob der Homo Sapiens schlau genug ist um zu erkennen das momentan die Gruppe durch den Planeten definiert wird. Wäre ja ziemlich armselig wenn wir genauso dumm wie diese Alge sind die sich mit der Produktion von Sauerstoff selbst vom Planeten gefegt hat :-)
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Thomas S. schrieb: > Windenergie ist in .de > auch nicht unendlich abschöpfbar, denn die kinetische Energie des > Windes, welche über Deutschland zieht, ist begrenzt. Zuviel beim Nanopartikelprofessor Ganteför gelauscht? Sicher ist die Energie begrenzt. Und sicher wird ein Windpark hinter einem anderen Windpark weniger Leistung bringen. Aber wo hinter einem Windpark war es denn schonmal schlagartig windstill? Ich sehe es mal von der anderen Seite: Je nach Quelle trägt die Windenergie in Deutschland zwischen 20% bis ca. 30% zur Gesamtstromerzeugung bei. D.h. für mich im Umkehrschluß mit einer Verdrei- bis Verfünfachung der Windkraftleistung wäre der heutige Energiebedarf gedeckt. Ohne die Berücksichtigung von anderen Energiequellen... Im Jahr 2017 benötigten die 29.000 WKAs 0,5% der Landesfläche: https://de.wikipedia.org/wiki/Windenergie_in_Deutschland#Bundesweit_2 Da die Zahl der Anlagen nicht signifikant gestiegen ist [1], wird sich auch an der Fläche nicht signifikant was geändert haben... [1] https://de.statista.com/statistik/daten/studie/20116/umfrage/anzahl-der-windkraftanlagen-in-deutschland-seit-1993/
Falk B. schrieb: > Heute ist der 40. Jahrestag des Reaktorunfalls von Tschernobyl. Hat nur leider nix mit dem Blackout in Spanien zu tun...
Ein T. schrieb: > trotzdem sind die Strompreise in den letzten zwanzig Jahren immer weiter > gestiegen und zählen heute/ zu den höchsten in ganz Europa. Da ist mit den Preisen für ein Auto irgendwie genauso. Dabei wurde doch laufend die Fertigung optimiert um den Preis zu senken... Hat mal jemand untersucht, wie Strommix von 2000 mit heutigen Preisen aussehen würde?
Ein T. schrieb: > Das stellt neben einem potentiellen Atomausstieg > ein weiteres hohes politisches Kostenrisiko für potentielle private > Investoren dar. Dem stehen die privaten Investoren gegenüber welche sich gerade um Anschlüsse für Akku prügeln. Übrig bleibt der Invest für Gaskraftwerke (~1€/Watt) und Netze, welche lange halten und sowieso Renovierung und Invest benötigen und für eine weitere Elektrifizierung sowieso ausgebaut werden müssen. Und die 80G€ bis 120G€ p. a. für die wir fossiles Zeug importierten und eigentlich auch noch Risiken einpreisen müssten sollte man bei der ganzen Rechnung nicht vergessen. Und dazu geben wir auch noch Wertschöpfung ab, schau dir einfach unseren Dieter an welcher die Kohle lieber irgentwelchen komischen Gestalten geben will die ihre Nachbarn auf Ketten besuchen anstatt seinem Nachbarn. BTW: Der Kinderbuchautor hatte übrigens vorgeschlagen davon einiges über die KFW zu finanzieren. Oder man könnte auch einen Rentenfond damit bilden.
Rick schrieb: > Hat mal jemand untersucht, wie Strommix von 2000 mit heutigen Preisen > aussehen würde? In erster Näherung sollte es reichen die Inflation dort drüber zulegen.
Rick schrieb: > Im Jahr 2017 benötigten die 29.000 WKAs 0,5% der Landesfläche: > https://de.wikipedia.org/wiki/Windenergie_in_Deutschland#Bundesweit_2 > Da die Zahl der Anlagen nicht signifikant gestiegen ist [1], wird sich > auch an der Fläche nicht signifikant was geändert haben... Ein Bild sagt mehr als tausend Worte: Via: https://x.com/cvictordus/status/1791961219143766322
@Ein T: Frage 0: Wie viele AKWs bräuchte man für einen Elektrostaat Deutschland mit einem Verbrauch von 1500 TWh p. a.? Frage 1: Was würde uns der Bums nur für die AKWs kosten? Frage 2: Wenn man die MTBF von den Dingern durch die benötigte Anzahl teilt, wie lange dauert es durchschnittlich bis eins von den Dinger Puff macht und die Kühe daneben umfallen bzw. sich eins von den Dingern selbst zerstört ohne das die Kühe daneben umfallen? Frage 3: Warum soll man > 10 Jahre warten und die € verzinsen bis von dem Invest überhaupt mal was zurück fließt?
Ein T. schrieb: > Nicht ganz so lange, aber ebenfalls seit geraumer Zeit verspricht uns > die EE-Industrie günstigen Strom aus Erneuerbaren Energien, aber > trotzdem sind die Strompreise in den letzten zwanzig Jahren immer weiter > gestiegen und zählen heute/ zu den höchsten in ganz Europa. Gestern war ein schönes Beispiel für die Kostenprobleme der EE. Es gab massig PV-Strom der dringend weg muss, der Preis ging ins negative. Klingt ja erst mal toll, ist es aber nicht. Es hat sich leider zu einer unsozialen Umverteilung entwickelt. Der PV Betreiber bekommt 7,78ct/kWh, der Export kostete bis zu 48ct/kWh, späterer Import ca 8ct/kWh. Den PV Betreiber freuts, die anderen müssen zahlen. Also wird der Ruf nach Speichern laut, aber was wäre wenn es die gäbe? Wer z.B. eine große Akkuanlage betreibt würde nach möglichkeit auch versuchen beim kleinsten Preis zu laden und entladen wenn der Preis wieder steigt. Es würde also dadurch nicht billiger werden, im Gegenteil bei Akkus müsste sogar noch zusätzlich der Verschleiss mit eingepreist werden.
G. K. schrieb: > Ein T. schrieb: > >> Nicht ganz so lange, aber ebenfalls seit geraumer Zeit verspricht uns >> die EE-Industrie günstigen Strom aus Erneuerbaren Energien, aber >> trotzdem sind die Strompreise in den letzten zwanzig Jahren immer weiter >> gestiegen und zählen heute/ zu den höchsten in ganz Europa. > > https://www.youtube.com/watch?v=vIsasXpk02c&t=80s ?
Frank D. schrieb: > Gestern war ein schönes Beispiel für die Kostenprobleme der EE. Es gab > massig PV-Strom der dringend weg muss, der Preis ging ins negative. > Klingt ja erst mal toll, ist es aber nicht. Es hat sich leider zu einer > unsozialen Umverteilung entwickelt. > Der PV Betreiber bekommt 7,78ct/kWh, der Export kostete bis zu 48ct/kWh, > späterer Import ca 8ct/kWh. Den PV Betreiber freuts, die anderen müssen > zahlen. Siehe den Anhang: https://www.mikrocontroller.net/attachment/695642/energy-charts_Jaehrliche_Aussenhandelsstatistik_elektrischer_Strom.png
Ein T. schrieb: > G. K. schrieb: >> Ein T. schrieb: >> >>> Nicht ganz so lange, aber ebenfalls seit geraumer Zeit verspricht uns >>> die EE-Industrie günstigen Strom aus Erneuerbaren Energien, aber >>> trotzdem sind die Strompreise in den letzten zwanzig Jahren immer weiter >>> gestiegen und zählen heute/ zu den höchsten in ganz Europa. >> >> https://www.youtube.com/watch?v=vIsasXpk02c&t=80s > > ? Hast du neulich nicht gesagt das Markt und Wirtschaft Teil deiner DNA sind? Hier das ganze noch mal als Sekundärquelle: https://www.focus.de/earth/iran-krieg-treibt-oel-und-gas-in-die-hoehe-deutscher-strom-wird-trotzdem-guenstiger_ec932739-ac54-46aa-95ec-45d7751becc2.html
G. K. schrieb: > Ein Bild sagt mehr als tausend Worte: Da fehlen aber noch die Bedarfe zur Ersetzung der Kohlenstoffe durch E-Kohlenstoffverbindungen für die Industrie. Wir haben einen Primärenergiebedarf von 3500 TWh und davon sind derzeit nur 800 TWh Strom. Bei einem Wirkungsgrad von 50% für die E-Kohlenstoffverbindungen brauchen wir 5000 TWh.
G. K. schrieb: > Ein T. schrieb: >> G. K. schrieb: >>> Ein T. schrieb: >>> >>>> Nicht ganz so lange, aber ebenfalls seit geraumer Zeit verspricht uns >>>> die EE-Industrie günstigen Strom aus Erneuerbaren Energien, aber >>>> trotzdem sind die Strompreise in den letzten zwanzig Jahren immer weiter >>>> gestiegen und zählen heute/ zu den höchsten in ganz Europa. >>> >>> https://www.youtube.com/watch?v=vIsasXpk02c&t=80s >> >> ? > > Hast du neulich nicht gesagt das Markt und Wirtschaft Teil deiner DNA > sind? > > Hier das ganze noch mal als Sekundärquelle: > > https://www.focus.de/earth/iran-krieg-treibt-oel-und-gas-in-die-hoehe-deutscher-strom-wird-trotzdem-guenstiger_ec932739-ac54-46aa-95ec-45d7751becc2.html Alles schön bunt dargestellt und rechnerisch vermutlich richtig. Aber was nutzt das Lieschen Müller, Otto Normalverbraucher oder mir? Antwort: GARNICHTS! Oder wie es im der Focus im verlinkten Artikel verschwurbelt schreibt: "Private Haushalte merken die Effekte indirekt über langfristige Verträge und die Absicherung der Versorger am Terminmarkt." Zu gut Deutsch: Beim Bürger kommt von der ganzen Milchmädchenrechnungs-Preissenkung nichts an. Da fehlt nämlich der Hinweis darauf, wer sich da alles die Taschen füllt, incl. Stiefvater Staat.
Dieter D. schrieb: > Da fehlen aber noch die Bedarfe zur Ersetzung der Kohlenstoffe durch > E-Kohlenstoffverbindungen für die Industrie. Wir haben einen > Primärenergiebedarf von 3500 TWh und davon sind derzeit nur 800 TWh > Strom. Bei einem Wirkungsgrad von 50% für die E-Kohlenstoffverbindungen > brauchen wir 5000 TWh. Da wurde in einem der weiter vorne in diesem Thread aufgeführten Artikel schon relativ klar dargelegt, dass die Betrachtung des Primärenergieverbrauchs als konstant irreführend ist, weil elektrische Antriebe und Wäremepumpen viel effizienter als Verbrenner sind und bei einer Umstellung auf eben diese der Primärenergieverbrauch massiv reduziert wird. Beispiel: Benziner: 7 Liter = 62kWh Elektroauto: 18 kWh
Michael B. schrieb: > Oder wie es im der Focus im verlinkten Artikel verschwurbelt schreibt: > "Private Haushalte merken die Effekte indirekt über langfristige > Verträge und die Absicherung der Versorger am Terminmarkt." > Zu gut Deutsch: Beim Bürger kommt von der ganzen > Milchmädchenrechnungs-Preissenkung nichts an. Da fehlt nämlich der > Hinweis darauf, wer sich da alles die Taschen füllt, incl. Stiefvater > Staat. Du kannst dir auch einen dynamischen Stromtarif zulegen, dann bist du in Realtime dabei und dann hättest du gestern Mittag für verbrauchten Strom Geld bekommen. Aber Hauptsache unqualifiziert rum mockern.
Christoph M. schrieb: > Da wurde in einem der weiter vorne in diesem Thread aufgeführten Artikel > schon relativ klar dargelegt, dass die Betrachtung des > Primärenergieverbrauchs als konstant irreführend ist, weil elektrische > Antriebe und Wäremepumpen viel effizienter als Verbrenner sind und bei > einer Umstellung auf eben diese der Primärenergieverbrauch massiv > reduziert wird. > > Beispiel: > Benziner: 7 Liter = 62kWh > Elektroauto: 18 kWh Brumm Brumm Brumm ist noch schlechter:
1 | Neben dem Netzstrombedarf und den CO2-Emissionen haben wir auch den gesamten Energiebedarf (inkl. Gas, Treibstoff, usw.) quantifiziert und analysiert. Um 1 Liter Diesel oder Benzin (deren Energiegehalt entspricht ca. 10 kWh bzw. 9 kWh in den Autotank zu bringen, müssen auf dem Weg vom «well-to-tank» zusätzlich etwa 3 bzw. 3,5 kWh Energie eingesetzt werden. Bei dieser Bereitstellungs-Energie handelt es sich u.a. um Gas, Treibstoff sowie Netzstrom, die es für für den See- und Strassentransport, den Betrieb der Pipelines, die Raffinerien, Tankstellen usw. braucht. Die oben erwähnten 0,175 respektive 0,12 kWh Netzstrom pro Liter machen also nur einen Bruchteil der Bereitstellungsenergie aus. |
https://energeiaplus.com/2025/03/31/wieviel-strom-brauchts-fuer-die-bereitstellung-von-benzin-und-diesel/ Und die Kraftwerke mit Wasserkochern (z.b. AKWs) haben 1/3 Wirkungsgrad.
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Rick schrieb: > Ein T. schrieb: >> trotzdem sind die Strompreise in den letzten zwanzig Jahren immer weiter >> gestiegen und zählen heute/ zu den höchsten in ganz Europa. > > Da ist mit den Preisen für ein Auto irgendwie genauso. Dabei wurde doch > laufend die Fertigung optimiert um den Preis zu senken... Nein, irgendwie nicht. Denn die Autos von vor zwanzig Jahren werden heute nicht mehr gebaut und könnten auch gar nicht mehr verkauft werden, weil der Gesetzgeber heute wesentlich höhere Anforderungen stellt, und die Effekte von Optimierungen wurden deswegen und wegen der gestiegenen Ansprüche der Kunden wieder zunichte gemacht. Kutz gesagt: ein neuer VW Golf war vor zwanzig Jahren ein vollkommen anderes Auto als einer von heute und deswegen nicht vergleichbar. Die Kilowattstunde Strom war aber vor zwanzig Jahren dieselbe wie heute.
Christoph M. schrieb: > weil elektrische > Antriebe und Wäremepumpen viel effizienter als Verbrenner sind und bei > einer Umstellung auf eben diese der Primärenergieverbrauch massiv > reduziert wird. Bis jemand auf die Idee kommt, bei Photovoltaik und Windenergie mit der Sonne als Lieferant der Primärenergie zu rechnen. Dann fallen die Anteile aufgrund des miserablen Wirkungsgrades der Umwandlung sehr viel höher aus. 😀
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Die neuesten Halluzinationen der AKW-Bros: "Der Chef des Autozulieferers ZF, Mathias Miedreich wirbt dafür, dass Deutschland zur Atomkraft zurückkehrt & verweist auf viele Beispiele von Mini-Atomkraftwerken (SMR) in den USA. Das ist falsch: In den USA ist kein einziger SMR in Betrieb." https://x.com/IWR_News/status/2048661356434338029
(prx) A. K. schrieb: > Bis jemand auf die Idee kommt, bei Photovoltaik und Windenergie mit der > Sonne als Lieferant der Primärenergie zu rechnen. Dann fallen die > Anteile aufgrund des miserablen Wirkungsgrades der Umwandlung sehr viel > höher aus. 😀 Meinst du wirklich das diese Physik-Nulpen die immer mit der Primärenergie winken auf solche Ideen kommen?
Michael B. schrieb: > Zu gut Deutsch: Beim Bürger kommt von der ganzen > Milchmädchenrechnungs-Preissenkung nichts an. Da fehlt nämlich der > Hinweis darauf, wer sich da alles die Taschen füllt, incl. Stiefvater > Staat. Hm, ich sehe nicht dass da irgendwelche Taschen gefühlt werden, zumindest nicht die vom pösen gierigen Staat. Bereitstellung von Infrastruktur ist für den Staat eigentlich immer ein (notwendiges) Minusgeschäft. Die Mineralölsteuer reicht bei Weitem nicht aus um das Straßennetz zu erhalten => Geld aus Bundes- und Landesmitteln. Trotzdem geistert grade der Spin durch die "alternativen" "Medien", der Staat würde sich die Taschen aufgrund der hohen Spritpreise stopfen. Beim Energienetz das gleiche. Ohne Zuschüsse und Garantien vom Staat hätten wir US-amerikanische Verhältnisse. Und von den Ewigkeitskosten der Atomkraft wollen wir nicht schon wieder reden. Wenn irgendwo Geld akkumuliert wird dann eher bei den üblichen Verdächtigen aus der Privatwirtschaft, die es regelmäßig schaffen, deinen gierigen Stiefvater über den Tisch zu ziehen (Stichwort: Verluste sozialiseren). Ein weiterer Grund sich unabhängig von internationen Akteuren zu machen.
Und währenddessen in China: https://www.t-online.de/finanzen/aktuelles/wirtschaft/id_101231538/iran-krieg-setzt-oelmarkt-unter-druck-china-profitiert-von-solar-boom.html
Le X. schrieb: > Wenn irgendwo Geld akkumuliert wird dann eher bei den üblichen > Verdächtigen aus der Privatwirtschaft, die es regelmäßig schaffen, > deinen gierigen Stiefvater über den Tisch zu ziehen (Stichwort: Verluste > sozialiseren). > Ein weiterer Grund sich unabhängig von internationen Akteuren zu machen. "Alleine die Öl- und Gasindustrie (ohne Kohle) machte zwischen 1970 und 2020 inflationsbereinigt pro Jahr im Durchschnitt etwa eine Billion US-Dollar Gewinn, umgerechnet etwa 3 Mrd. Dollar pro Tag. Insgesamt lag der Profit der Branche über diesen Zeitraum bei 51 Billionen US-Dollar, von denen etwa 86 auf Erdöl entfielen.[22]" https://de.wikipedia.org/wiki/Fossile_Energie#Gewinne Auch lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Fossile_Energie#Subventionen Und wie bereits gesagt: Denen gibt der Dieter die Kohle lieber als seinen Nachbarn.
G. K. schrieb: > Und währenddessen in China: > > https://www.t-online.de/finanzen/aktuelles/wirtschaft/id_101231538/iran-krieg-setzt-oelmarkt-unter-druck-china-profitiert-von-solar-boom.html Und währenddessen in USA: https://www.spiegel.de/wirtschaft/donald-trump-lockt-weitere-energiekonzerne-weg-von-windkraft-a-8c992b1d-5dab-4ea2-9c36-cf61911db4ee Muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Hier muss man Firmen Geld nachwerfen um sie zum Verzicht auf lukrative Geschäftsfelder zu bewegen. Und das von einer Regierung, die sich Freie Märkte auf die Fahne geschrieben hat.
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Christoph M. schrieb: > Da wurde in einem der weiter vorne... Eine Menge an Öl und Gas steckt in den Rohstoffen, weil die Industrie diese ins Ausland verlagert hat. Es wird auch die thermische Endverwertung der Produkte bei dem niedrigen Wert, was als Eingangsstoffe die Industrie benoetigt, angesetzt. Laut NABU werden 20% bereits von Oel und Gas als Eingangsstoff fuer die Herstelluug von Kunststoffverpackungen von der Industrie verbraucht.
Dieter D. schrieb: > Christoph M. schrieb: >> Da wurde in einem der weiter vorne... > > Eine Menge an Öl und Gas steckt in den Rohstoffen, weil die Industrie > diese ins Ausland verlagert hat. Es wird auch die thermische > Endverwertung der Produkte bei dem niedrigen Wert, was als > Eingangsstoffe die Industrie benoetigt, angesetzt. > > Laut NABU werden 20% bereits von Oel und Gas als Eingangsstoff fuer die > Herstelluug von Kunststoffverpackungen von der Industrie verbraucht. Ist das ein Grund nichts zu tun?
G. K. schrieb: > Die neuesten Halluzinationen der AKW-Bros: > > "Der Chef des Autozulieferers ZF, Mathias Miedreich wirbt dafür, dass > Deutschland zur Atomkraft zurückkehrt & verweist auf viele Beispiele von > Mini-Atomkraftwerken (SMR) in den USA. Das ist falsch: In den USA ist > kein einziger SMR in Betrieb." > > https://x.com/IWR_News/status/2048661356434338029 Naja, daß Atomreaktoren auch sehr klein sein können, ist durch hunderte Schiffe mit nuklearen Antrieben belegt -- und die meisten davon fallen zweifellos in einen Rahmen, der heute als SMR bezeichnet wird. Wie der Herr Miedreich allerdings darauf kommt, solche Reaktoren seien in den USA bereits an Land im Einsatz, bleibt schleierhaft. Vielleicht verwechselt er das mit Radionuklidbatterien, aber die gewinnen ihre Energie aus radioaktivem Zerfall und nicht aus der Kernspaltung.
Ein T. schrieb: > Wie der Herr Miedreich allerdings darauf kommt, solche Reaktoren seien > in den USA bereits an Land im Einsatz, bleibt schleierhaft Das ist genau die Art von Nebelkerze die das widerspiegelt was ich der deutschen Industrie hier schon mehrmals unterstellt habe: hohe Energiepreise als Ausrede bzw. Ablenkung für hausgemachtes Versagen. Hat ZF wirtschaftliche Problem? Ohja. Hätte ZF auch wirtschaftliche Probleme, wenn die Stromkosten in Deutschland nur halb so hoch wären? Mit Sicherheit. Die Produktion ist ohnehin schon lange in Osteuropa. Hier ums Eck macht ZF ein Entwicklungszentrum dicht. Kernkompetenz: Autonomes Fahren. Frage: können die sich das Licht in den Büros nicht mehr leisten oder hat man eher technisch den Anschluss verpasst? Aber gut dass Herr Miedreich uns sagt an was es momentan hakt.
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Le X. schrieb: > Hm, ich sehe nicht dass da irgendwelche Taschen gefühlt werden, > zumindest nicht die vom pösen gierigen Staat. > > Bereitstellung von Infrastruktur ist für den Staat eigentlich immer ein > (notwendiges) Minusgeschäft. > Die Mineralölsteuer reicht bei Weitem nicht aus um das Straßennetz zu > erhalten => Geld aus Bundes- und Landesmitteln. Nicht ganz. Laut Internet geben Bund, Länder und Gemeinden etwa 38 Mrd. Euro pro Jahr für den Bau und die Instandhaltung des Straßennetzes aus, denen ca. 35 Mrd. Euro an Einnahmen aus der Kraftstoffsteuern gegenüberstehen. Jedoch kommen zu diesen Einnahmen noch die aus der Mehrwertsteuer in mir unbekannter Höhe, knapp 10 Mrd. Euro aus der KFZ-Steuer und ungefähr 13 Mrd. Euro aus der LKW-Maut hinzu, so daß das Ganze unter dem Strich wohl kein Verlustgeschäft für Väterchen Staat sein dürfte. Andererseits benötigt so ein Staat natürlich auch Einnahmen zur Bestreitung seiner Aufgaben, und in einer Zeit, in der er hohe Schulden aufnimmt, kann auch dann sicherlich niemand davon sprechen, daß er sich "die Taschen voll" machen würde -- auch dann nicht, wenn er die Schulden als "Sondervermögen" bezeichnet und vermarktet. Wenn der Staat sich "die Taschen voll" machen würde, dann würde er natürlich Überschüsse erzielen. In der Realität fließt das Geld in den Taschen des Staates schneller ab als zu, so daß von vollen, gefüllten oder sich füllenden Taschen des Staates keine Rede sein kann.
Dieter D. schrieb: > Christoph M. schrieb: >> Da wurde in einem der weiter vorne... > > Eine Menge an Öl und Gas steckt in den Rohstoffen, weil die Industrie > diese ins Ausland verlagert hat. Die Industrie hat die Rohstoffe ins Ausland verlagert? Ja nee, is klaa. Erinnert mich an einen Comic aus den Siebzigern, dessen Protagonist geklagt hat, daß der liebe G~tt unser Öl bei den Arabern verbuddelt hat.
Ein T. schrieb: > Wie der Herr Miedreich allerdings darauf kommt, solche Reaktoren seien > in den USA bereits an Land im Einsatz, bleibt schleierhaft. Vielleicht > verwechselt er das mit Radionuklidbatterien, aber die gewinnen ihre > Energie aus radioaktivem Zerfall und nicht aus der Kernspaltung. Radioaktiver Zerfall IST natürliche Kernspaltung. Die Kernspaltung in Reaktoren ist halt künstlich verstärkt durch Neutronennachnutzung.
Ein T. schrieb: > Nicht ganz. Laut Internet geben Bund, Länder und Gemeinden etwa 38 Mrd. > Euro pro Jahr für den Bau und die Instandhaltung des Straßennetzes aus, > denen ca. 35 Mrd. Euro an Einnahmen aus der Kraftstoffsteuern > gegenüberstehen. Jedoch kommen zu diesen Einnahmen noch die aus der > Mehrwertsteuer in mir unbekannter Höhe, knapp 10 Mrd. Euro aus der > KFZ-Steuer und ungefähr 13 Mrd. Euro aus der LKW-Maut hinzu, so daß das > Ganze unter dem Strich wohl kein Verlustgeschäft für Väterchen Staat > sein dürfte. Der Bund baut und betreibt nur einen Teil der Straßen in D.
Falk B. schrieb: > Radioaktiver Zerfall IST natürliche Kernspaltung. Einzig die bei Transuranen vorkommende Spontanspaltung fällt darunter. Alpha/Beta/Gamma-Strahlung ist keine Kernspaltung.
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G. K. schrieb: > Ein T. schrieb: >> Nicht ganz. Laut Internet geben Bund, Länder und Gemeinden etwa 38 Mrd. >> Euro pro Jahr für den Bau und die Instandhaltung des Straßennetzes aus, > > Der Bund baut und betreibt nur einen Teil der Straßen in D. Dieser Umstand ist diesseits tatsächlich bekannt, der Bund ist auch nur mit etwa 11 Mrd. Euro an jenen genannten 38 Mrd. beteiligt. Vielen Dank für die Gelegenheit, das noch einmal explizit herauszustellen.
Ein T. schrieb: > G. K. schrieb: >> Ein T. schrieb: >>> Nicht ganz. Laut Internet geben Bund, Länder und Gemeinden etwa 38 Mrd. >>> Euro pro Jahr für den Bau und die Instandhaltung des Straßennetzes aus, >> >> Der Bund baut und betreibt nur einen Teil der Straßen in D. > > Dieser Umstand ist diesseits tatsächlich bekannt, der Bund ist auch nur > mit etwa 11 Mrd. Euro an jenen genannten 38 Mrd. beteiligt. Vielen Dank > für die Gelegenheit, das noch einmal explizit herauszustellen. Nicht so ganz:
1 | Berlin: (hib/HAU) Der Einzelplan 12 im Entwurf des Haushaltsgesetzes 2026 (21/600(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) sieht Ausgaben in Höhe von 28,22 Milliarden Euro vor - gut 10 Milliarden Euro weniger als für 2025. Im Etatplan für das Bundesministerium für Verkehr wird von Investitionen in Höhe von 13,73 Milliarden Euro ausgegangen (2025: 23,72 Milliarden Euro). Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) kann gleichwohl mit zusätzlichen 21,25 Milliarden Euro (2025: 11,72 Milliarden Euro) für Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur aus dem Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“ rechnen. |
https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-1105652
(prx) A. K. schrieb: > Falk B. schrieb: >> Radioaktiver Zerfall IST natürliche Kernspaltung. > > Einzig die bei Transuranen vorkommende Spontanspaltung fällt darunter. > Alpha/Beta/Gamma-Strahlung ist keine Kernspaltung. Alpha-Strahlung ist selbst eng gesehen Kernspaltung, Beta-Strahlung ist zumindest untrennbar damit verbunden. Oliver
Oliver S. schrieb: > Alpha-Strahlung ist selbst eng gesehen Kernspaltung Wird in der Physik nicht als Kernspaltung bezeichnet. > Beta-Strahlung ist zumindest untrennbar damit verbunden. Das ist lediglich eine Änderung der Kernkonfiguration.
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G. K. schrieb: > Ist das ein Grund nichts zu tun? Da interpretierst Du etwas zu einseitig. Es besteht aber die Gefahr Leute zu frustrieren, wenn die Latte hoeher haengt, als angenommen.
"Though solar was initially incorrectly blamed for crisis, renewables have helped insulate Spain from gas price rises caused by war in Middle East" "Spain installed 13.8 gigawatts of solar capacity in 2025" https://www.theguardian.com/world/2026/apr/28/blackout-spain-renewable-energy-grid-solar-wind
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G. K. schrieb: > Ein T. schrieb: >> Dieser Umstand ist diesseits tatsächlich bekannt, der Bund ist auch nur >> mit etwa 11 Mrd. Euro an jenen genannten 38 Mrd. beteiligt. Vielen Dank >> für die Gelegenheit, das noch einmal explizit herauszustellen. > > Nicht so ganz: > >
1 | > Berlin: (hib/HAU) Der Einzelplan 12 im Entwurf des Haushaltsgesetzes |
2 | > 2026 (21/600(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) sieht Ausgaben in Höhe |
3 | > von 28,22 Milliarden Euro vor - gut 10 Milliarden Euro weniger als für |
4 | > |
Tja, das ist zwar nicht ganz flashc, aber leider auch nicht ganz richtig. Wenn Du die von Dir verlinkte Website nur ein bisschen weiter gelesen hättest, dann wäre Dir aufgefallen, daß in jenen 28,22 Milliarden Euro auch Aufwendungen für Bundesschienenwege, Bundeswasserstraßen sowie Gelder enthalten sind, mit denen Bau und Erhaltung von Verkehrsinfrastrukturen in Gemeinden gefördert werden. Zudem sind das die Vorhaben für 2025, während meine Aussagen auf frühere Jahre bezogen waren, also noch ohne das Doppelwumms-Zeitenwende-Sonder"vermögen" zur Befriedung des orangenen Trampeltiers. 2026 sind es dann auch wieder nurmehr 13,73 Mrd. Euro. PS: Vertipper korrigiert.
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G. K. schrieb: > Ein T. schrieb: > >> Nicht ganz. Laut Internet geben Bund .... > > "Laut Internet", soso. Ja, haargenau, da haben wir ja einen richtigen kleinen Blitzmerker... Darum hatte ich das geschrieben: um darauf hinzuweisen, daß ich zu faul war, die Daten zu verifizieren -- zumal es hier ja um ein ganz anderes Thema geht. Jedoch: trotz Deiner oberflächlichen "Recherche" hast Du es nicht geschafft, die Zahlen zu widerlegen, weil Deine "Recherche" zu schlampig war, und Du es nicht einmal geschafft hast, Deinen eigenen blöden Link zu lesen. Ich hoffe nur, daß Deine Recherchen und Argumentationen zur Atomkraft besser sind. Ansonsten würdest Du nämlich nicht nur Deiner eigenen, sondern auch der Sache ihrer seriösen, ernsthaften und vernünftigen Gegner schaden. Das fände ich nach der bisher so sachlichen, zivilisierten Diskussion wirklich schade.
G. K. schrieb: > Mini-Atomkraftwerken Wenn Du wüßtest, wie viele Mini-Atomkraftwerke bereits laufen, würdest Du kreidebleich werden und am ganzen Körper zu zittern anfangen.
Ein T. schrieb: > Ich hoffe nur, daß Deine Recherchen und Argumentationen zur Atomkraft > besser sind. Ansonsten würdest Du nämlich nicht nur Deiner eigenen, > sondern auch der Sache ihrer seriösen, ernsthaften und vernünftigen > Gegner schaden. Das fände ich nach der bisher so sachlichen, > zivilisierten Diskussion wirklich schade. Wenn du es seriös willst kannst du die Subventionen durch die Zersiedlungspauschale, steuerliche Geltungsmachen (o.ä.) weitere Subventionen und die volkswirtschaftlichen Schäden da gegen halten.
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Dieter D. schrieb: > Wenn Du wüßtest, wie viele Mini-Atomkraftwerke bereits laufen, würdest > Du kreidebleich werden und am ganzen Körper zu zittern anfangen. Was bleibt, wenn du dich auf aktuelle stationäre Kraftwerke beschränkst, die primär für das Stromnetz arbeiten.
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(prx) A. K. schrieb: >> Wenn Du wüßtest, wie viele Mini-Atomkraftwerke bereits laufen, würdest >> Du kreidebleich werden und am ganzen Körper zu zittern anfangen. > > Was bleibt, wenn du dich auf aktuelle stationäre Kraftwerke beschränkst, > die primär für das Stromnetz arbeiten. Nahe Null. Hier wurde das mal angerissen. https://youtu.be/Oa-sm4p9VFg?si=Nfq1RNku20HV7yjO Das ist von ~200, meist mobilen in Schiffen die Rede. SMRs sind auch so ein Hype. Im Moment hat keine Firma einen vollständig getesteten und zertifizierten Prototypen. Wann der da sein wird, weiß auch keiner. Fast wie Kernfusion. :-0
Falk B. schrieb: > SMRs sind auch so ein Hype. Im Moment hat keine Firma einen vollständig > getesteten und zertifizierten Prototypen. Wann der da sein wird, weiß > auch keiner. Fast wie Kernfusion. :-0 Aber die Propaganda dafür scheint so intensiv zu sein das die AKW-Bros auf ihre eigene Propaganda reinfallen.
G. K. schrieb: > Aber die Propaganda dafür scheint so intensiv zu sein das die AKW-Bros > auf ihre eigene Propaganda reinfallen. Es reicht, auf beiden Seiten der Finanzierungsfrage Zustimmung zu erhalten. Die darin Involvierten verprassen doch nicht ihr eigenes Geld.
G. K. schrieb: > Aber die Propaganda dafür scheint so intensiv zu sein das die AKW-Bros > auf ihre eigene Propaganda reinfallen. SMR: Smart Marketing Reactor. Habe ich vorgestern im Radio gelernt: https://www.deutschlandfunk.de/kleine-wundersame-reaktoren-die-versprechen-der-neuen-kernenergie-100.html
Klassische Umgebungen mit permanent auf Nennlast arbeitenden Kraftwerken erfordern weder komplexe Denkvorgänge, noch sind sie schwer zu erklären. Komplexe Umgebungen mit vielerlei nicht permanent verfügbaren Stromerzeugern, fossilen Resevekraftwerken, allerlei Speichern, usw sind weit schwerer verständlich und sind einem Teil des Volks auch schwer vermittelbar. Dies ist leider nicht einmal einem "Kinderbuchautor" gelungen :). (Rechtsaussen-Jargon zu Habeck)
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(prx) A. K. schrieb: > Dies ist leider nicht einmal einem "Kinderbuchautor" gelungen :). > (Rechtsaussen-Jargon zu Habeck) Welche formalen und REALEN Qualifikationen sowie REALEN Leistungen hat der ehemalige "Wirtschaftsminister" vorzuweisen? Außer seiner Rethorik, die zugegebenermaßen für einen Politiker sehr wichtig ist.
Falk B. schrieb: > Welche formalen und REALEN Qualifikationen sowie REALEN Leistungen hat > der ehemalige "Wirtschaftsminister" vorzuweisen? Außer seiner Rethorik, > die zugegebenermaßen für einen Politiker sehr wichtig ist. Typisch Kartoffel, frag nicht was man kann sondern was man "gelernt" hat.
G. K. schrieb: >> Welche formalen und REALEN Qualifikationen sowie REALEN Leistungen hat >> der ehemalige "Wirtschaftsminister" vorzuweisen? Außer seiner Rethorik, >> die zugegebenermaßen für einen Politiker sehr wichtig ist. > > Typisch Kartoffel, frag nicht was man kann sondern was man "gelernt" > hat. Ja was kann er denn, außer träumen und Märchen erzählen?
Falk B. schrieb: > Ja was kann er denn, außer träumen und Märchen erzählen? Es dir zu erklären ist ihm offensichtlich nicht gelungen. :) Wobei ich natürlich nicht weiss, ob du überhaupt jemals zugehört hast.
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Falk B. schrieb: > Ja was kann er denn, außer träumen und Märchen erzählen? Dir scheint entgangegen zu sein, dass seit Verhinderung seiner Pläne unter der Ampel, durch Schwarz-Rot eine seiner Ideen nach der anderen jetzt als eigene und neue Konzepte vorgestellt werden.
Und dir scheint entgangen zu sein, dass Frau Reiche als Diplom-Chemikerin dafür qualifiziert ist. Die darf das. :)
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Ralf X. schrieb: > Dir scheint entgangegen zu sein, dass seit Verhinderung seiner Pläne > unter der Ampel, durch Schwarz-Rot eine seiner Ideen nach der anderen > jetzt als eigene und neue Konzepte vorgestellt werden. Die Tante aus der Wirtschaft hat doch viel bessere Ideen: https://www.t-online.de/finanzen/energie/id_101232592/neues-heizungsgesetz-milliarden-kosten-fuer-den-steuerzahler.html https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/katherina-reiche-wirtschaftsministerium-weiss-nicht-was-gruengasquote-kostet-a-ec46d539-cabb-4532-9739-13bbb1318f5f BTW: Was ist eigentlich aus dem "grünen" Heizöl von Jans Spahn geworden?
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G. K. schrieb: > BTW: Was ist eigentlich aus dem "grünen" Heizöl von Jans Spahn geworden? "Spritpreiskrise gelöst: Jens Spahn kauft Øl aus Dänemark für 10 Milliarden Euro" https://www.der-postillon.com/2026/03/oel-spahn.html
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G. K. schrieb: > Was ist eigentlich aus dem "grünen" Heizöl von Jans Spahn geworden? Die Suche nach einem Co-Unternehmen aus seinem Wahlkreis ist noch nicht abgeschlossen. Der Maskenhändler wollte bisher nicht.
Hallo A.K., (prx) A. K. schrieb: > Klassische Umgebungen mit permanent auf Nennlast arbeitenden Kraftwerken > erfordern weder komplexe Denkvorgänge, noch sind sie schwer zu erklären. > Komplexe Umgebungen mit vielerlei nicht permanent verfügbaren > Stromerzeugern, fossilen Resevekraftwerken, allerlei Speichern, usw sind > weit schwerer verständlich und sind einem Teil des Volks auch schwer > vermittelbar. Die Komplexität steigt dadurch auch. Und wenn Tennet die Ampers um maximal mögliche optionale 80% zusätzlich hochskillt, dann birgt die Sensorik der Leitung eine dankbare Spielweise für üble Schurken.
In Belgien wird der Kommunismus eingeführt, Freundschaft! https://www.spiegel.de/wirtschaft/belgien-stoppt-den-rueckbau-seiner-atomreaktoren-a-5f927522-9a10-4677-8c83-e2cb3e199cfa
G. K. schrieb: > In Belgien wird der Kommunismus eingeführt, Freundschaft! Zuerst in Bayern. Da wird die Wiese ausgeschrieben und das kumunistische Regime macht das günstigste Angebot. Es gibt dann überall Wok, Chicken, Reis, usw. auf dem Oktoberfest.
Was bei zuviel Windrädern passieren kann ist folgendes: https://www.mdr.de/wissen/umwelt-klima/wenn-sich-windraeder-den-wind-klauen-einfluss-wake-effekt100.html Das kann auch zu Schwingungen im Netz führen. Große Bremswiderstände (auch Chopper-Widerstände oder Dumping Loads genannt) sind essenzielle Komponenten in Windkraftanlagen, insbesondere bei Anlagen mit variabler Drehzahl, um überschüssige elektrische Energie sicher abzuleiten. Sie schützen die Anlage bei starkem Wind, Stromausfällen oder wenn der Strom nicht ins Netz eingespeist werden kann und soll das Netz helfen zu stabilisieren. Eine Methode ist zum Beispiel 5% zu verbremsen um bei kurzen Einbrüche durch Lasten auch regelnd beizutragen.
Dieter D. schrieb: > Große Bremswiderstände (auch Chopper-Widerstände oder Dumping Loads > genannt) sind essenzielle Komponenten in Windkraftanlagen Könnte man dazu benachbarte Rotoren nicht funktional umkehren und sich gegenseitig anpusten lassen? 😆 Reversible Rotoren könnten ohnehin eines Tages nützlich werden (KI). 😈
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(prx) A. K. schrieb: > Könnte man dazu benachbarte Rotoren nicht funktional umkehren und sich > gegenseitig anpusten lassen? 😆 Das ist nichts neues, weil Stromgeneratoren erzeugen Strom und Windgeneratoren erzeugen Wind. Und weil das so ist, können diese die Luft auch gar nicht abbremsen, wie die Kritiker immer so behaupten. 😆
G. K. schrieb: > Und die Jubelperser der Atomwirtschaft machen aus dem geplanten Neubau > von ganzen 6 Reaktoren in einem Land wo 60 antike Reaktoren laufen eine > Renaissance der Atomkraft. Zumal Frankreich Atombomben hat, und dann braucht man einfach Reaktoren, fertig. Wenn aufgrund dieser strategischen Überlegung neue Atomkraftwerke gebaut werden, kann man daraus keine validen Rückschlüsse ziehen, ob und wie das mit der Stromerzeugung zusammenhängt. (Die man dann natürlich beim Design mitnimmt, nehme ich mal an.)
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Wollvieh W. schrieb: > dann braucht man einfach Reaktoren Nicht, wenn man Uran für die Waffen verwendet. Und fürs erbrüten von waffentauglichem Plutonium sind die normalen und in Betrieb befindlichen französischen Kernkraftwerke nicht geeignet. Auch nicht die neuen EPR. Beitrag "Re: Blackout in Spanien: Abschlussbericht"
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Wollvieh W. schrieb: > dann braucht man einfach Reaktoren, So ein AKW hat meistens drei bis vier Reaktorblöcke. Wenn im ganzen Land ein oder zwei Reaktoren eine kleine Erweiterung haben, reicht das für den Nachschub aus. Die wichtigste Komponente ist aber die Wiederaufbereitungsanlage um die benötigten Isotope herauszufischen. Frankreich setzt weiterhin stark auf die Wiederaufarbeitung, um Uranressourcen zu schonen und die Menge des hochradioaktiven Abfalls zu reduzieren.
Dieter D. schrieb: > Die wichtigste Komponente ist aber die > Wiederaufbereitungsanlage um die benötigten Isotope herauszufischen. Plutonium 239 aus dem abgebrannten Brennelement eines Druckwasserreaktors abzutrennen, ohne dabei zu viel andere Isotrope wie Pu 240 mitzunehmen, ist eine Aufgabe, die man gerne deiner Fantasie überlässt. Uran 235 anzureichern, wie es der Iran macht, ist vergleichweise einfach. Eine Wiederaufbereitungsanlage trennt chemische Stoffe, keine Isotope. Das tun Anreicherungsanlagen.
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Dieter D. schrieb: > Frankreich setzt weiterhin stark auf die Wiederaufarbeitung, um > Uranressourcen zu schonen und die Menge des hochradioaktiven Abfalls zu > reduzieren. Aber nicht des Bombenbaus wegen. Deren in Reaktoren erbrütetes Plutonium lässt sich ohne Isotopentrennung in MOX Brennelementen verfeuern, aber nicht in Bomben nutzen.
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Wen der technische Hintergrund interessiert: Die relevanten Isotope des Plutoniums neigen mehr oder weniger stark zur spontaner Spaltung, mit Neutronenemission (*). Bei Pu 240 ist das weit mehr als bei Pu 239. Zu hohe Neutronenstrahlung führt zu Frühzündung der Bombe mit nur schwacher Wirkung. *: Im Isotopendiagramm unter "SF" zu finden: https://de.wikipedia.org/wiki/Plutonium
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Peter M. schrieb: > Schöne neue Batteriewelt: > > https://www.youtube.com/watch?v=OIYkFzOXzYk Schöne neue Öl-Rafineriewelt: https://www.youtube.com/watch?v=iP3NpzbsW0g
(prx) A. K. schrieb: > Eine Wiederaufbereitungsanlage trennt chemische Stoffe, keine Isotope. Es gibt über 20 künstlich erzeugte Plutonium-Isotope, die alle radioaktiv sind. Das wichtigste ist Plutonium-239, gefolgt von Plutonium-240, Plutonium-241 und Plutonium-238. Das einzige in Spuren natürlich vorkommende und zugleich langlebigste Isotop ist Plutonium-244. Daraus folgt, dass es viele unterschiedliche chemische Elemente gibt mit gleichem Atomgewicht. Die erste Stufe ist daher logischerweise die chemische Trennung. Danach kommen die Zentrifugen. Es ist aber so, wie bei den Kläranlagen in Deutschland. Nicht jede hat eine vierte Reinigungsstufe (Spurenstoffelimination).
Dieter D. schrieb: > Daraus folgt, dass es viele unterschiedliche chemische Elemente gibt mit > gleichem Atomgewicht. Das folgt daraus zwar nicht, ist aber unbestreitbar richtig. Bringt nur nichts. > Danach kommen die Zentrifugen. Das eben nennt man eine Anreicherungsanlage. Ist verteufelt aufwändig. Aber auf die Idee, Plutonium aus abgebrannten Brennelementen damit nach Isotopen zu sortieren, ist m.W. ausser dir noch niemand gekommen. Es gibt aber eine weit einfachere und schnellere Methode: Reaktoren, die dafür gebaut sind, gezielt Pu 239 zu erbrüten, indem man den Brennstoff schon nach sehr kurzer Zeit wieder rausholt, bevor zu viel Pu 240 entsteht. In der Hanford Site erbrüteten die USA das Plutonium für die Nagasaki-Bombe. Auch Frankreich hatte Reaktoren, die sich dafür eignen. Mittlerweile hat man aber keinen Bedarf mehr.
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Nach 766 Beiträgen immer noch kein Link zum 472-seitigen Bericht: https://eepublicdownloads.blob.core.windows.net/public-cdn-container/clean-documents/Publications/2025/iberian-blackout/Final%20Report%20on%20the%20Grid%20Incident%20in%20Spain%20and%20Portugal%20on%2028%20April%202025.pdf Wie ich schon sagte, das manuelle Umschalten der HVDC INELFE-1 Sta.Llogaia-Baixas auf konstante Leistung nach Frankreich hat dem Ganzen den Rest gegeben. Als die Generatoren nacheinander abschalteten und Spanien dringend Strom aus Frankreich gebraucht hätte, haben sie weiter 1050 MW nach Frankreich exportiert. Bis zum bitteren Ende. Auf der fast parallel liegenden AC-Leitung VIC400_BAI ist ein Teil wieder zurückgeflossen (siehe Seite 71 Figure 2-55: Power flows in the Spain — France interconnection (sign criterion: positive = exported from Spain to France, blau ist die DC-, rot die AC-Leistung und Seite 136: Figure 3-15: Active power through France — Spain interconnections (positive indicates power flow from Spain to France)). Welch eine Fehlentscheidung: sie wollten die 0,63Hz-Oszillationen unterbinden, zum Zeitpunkt der Entscheidung (12:09) waren sie jedoch gar nicht mehr vorhanden (seit 12:08, erst wieder um 12:18). Seite 16: Finally, at 12:33:23.960, the electrical separation of the Iberian system was completed by tripping the HVDC lines that were still transmitting power from Spain to France (due to the constant power mode setting at the time). All system parameters of the Spanish and Portuguese electricity systems collapsed. Seite 21: Furthermore, analysis shows that the rapid intervention on the HVDC interconnection between France and Spain aimed at restoring the Iberian Peninsula’s system balance could have worsened system behaviour due to fast transient phenomena. Das Wort "unknown" kommt 18 mal im Text vor. Unknown reasons ...
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Torsten B. schrieb: > Das Wort "unknown" kommt 18 mal im Text vor. Unknown reasons ... Vllt. gelten auch hier die Worte des deutschen Denkers Ludwig Wittgenstein: „Was sich überhaupt sagen lässt, lässt sich klar sagen; und worüber man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen.“
Falk B. schrieb: > Nicht, wenn man sich an die Vorschriften hält. Wenn man aber, wie in > Tschernobly, MEHRERE Stufen von Sicherheitsmaßnahmen und Vorschiften > mißachtet oder umgeht, kriegt man jedes System und damit auch jeden > Raektor zum Abfackeln. Einzel- oder Doppelfehler führen nicht dazu, denn > es gibt mehr als nur 2 Sicherheitsstufen. Das "sich nicht an Vorschriften halten" kommt erfahrungsgemäß zu häufig vor, um es nicht als grundsätzliche universelle Fehlerquelle zu betrachten. ;O) Ließ dir mal die Unfallanalysen von z.B. der "Bundestelle für Eisenbahnunfalluntersuchung" oder der "Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung" durch. Auch dort sind die Vorkehrungen mittlerweile so, dass normalerweise kein einzelnes Versagen zu einem Unfall führt. Und doch passieren immer noch Unfälle. Diese Verkettungen von Umständen existieren eben zur Genüge, und allermeistens ist "menschliches Versagen" ein Teil davon. Abgesehen von den Fällen wo jemand wirklich unabsichtlich oder fahrlässig einen Fehler macht, kommen ja noch die Fälle hinzu, wo absichtlich sabotiert wird. Sei es aus kriminellen Gründen oder weil jemand Wahnvorstellungen hat, oder ein erweiterter Selbstmord, oder zum Ruhme irgendeiner Nation.... Sabotage kann gerade darauf angelegt sein, Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen oder ausser Kraft zu setzten. Damit müssen wir Leben, das nichts perfekt ist. Aber wir sollten zusehen, das solche Gefährdungen nichts betreffen können, was solche weiten Konsequenzen haben kann wie ein Unfall in einem Kernkraftwerk. Eigentlich haben Chemieanlagen ein vergleichbares Potential, aber die lassen sich deutlich besser herunterskalieren als Atomkraftwerke, die schnell unterhalb einer bestimmten Größe physikalisch und wirtschaftlich sinnlos werden. Eigentlich lassen sich die meisten technischen Fehlerpunkte besser fassen als gerade die möglichen menschlichen Fehler. Und darum ist das, was Du da angeführt hast, ein dickes Argument gegen Kernenergie. ;O) Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic http://www.dl0dg.de
Hallo Cha-woma M. Cha-woma M. schrieb: >> Das Wort "unknown" kommt 18 mal im Text vor. Unknown reasons ... > > Vllt. gelten auch hier die Worte des deutschen Denkers Ludwig > Wittgenstein: > > „Was sich überhaupt sagen lässt, lässt sich klar sagen; und worüber man > nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen.“ Nein, weil "Unknown reasons" ein klares Indiz dafür ist, das man es mit etwas zu tun hat, dass man nicht richtig versteht oder wo man sich zusehr darauf verlassen hat, "dass schon alles gut gehen wird" oder was nicht gut genug überwacht wurde. Es zeigt Handlungsbedarf. Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic http://www.dl0dg.de
Bernd W. schrieb: > Falk B. schrieb: > >> Nicht, wenn man sich an die Vorschriften hält. Wenn man aber, wie in >> Tschernobly, MEHRERE Stufen von Sicherheitsmaßnahmen und Vorschiften >> mißachtet oder umgeht, kriegt man jedes System und damit auch jeden >> Raektor zum Abfackeln. Einzel- oder Doppelfehler führen nicht dazu, denn >> es gibt mehr als nur 2 Sicherheitsstufen. > > Das "sich nicht an Vorschriften halten" kommt erfahrungsgemäß zu häufig > vor, um es nicht als grundsätzliche universelle Fehlerquelle zu > betrachten. ;O) Menschen wie Falk reicht es wenn sie einen Schuldigen benennen können.
(prx) A. K. schrieb: > ist m.W. ausser dir noch niemand gekommen. Die Idee nach Isotopen zu sortieren ist übrigens schon sehr alt und reicht bis in den zweiten Weltkrieg zurück. Wenn es kleiner, leichter und handlicher werden soll, kommst Du daran generell nicht vorbei.
Dieter D. schrieb: > Die Idee nach Isotopen zu sortieren ist übrigens schon sehr alt Plutonium 239 von 240 zu trennen ist noch aufwendiger als bei Uran 235 von 238. Weshalb das bei Pu niemand macht. Heute nicht und früher nicht. > reicht bis in den zweiten Weltkrieg zurück Bereits die erste atomare Explosion basierte auf passend erbrütetem Plutonium.
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Dabei geht es nicht nur darum von einem bestimmtem Isotop die Konzentration zu erhöhen, sondern auch darum die Reaktion vergiftende Isotope zu veringern. https://www.studysmarter.de/studium/physik-studium/nuklearphysik/isotopentrennung/
Beitrag #8052578 wurde vom Autor gelöscht.
Dieter D. schrieb: > sondern auch darum die Reaktion vergiftende > Isotope zu veringern. Das geht einfacher. Das Gift nicht erst entstehen lassen.
(prx) A. K. schrieb: > Das geht einfacher. Nee, das ist nicht ausreichend zuverlaessig. Ausreichend ist nur die triviale Loesung und die packt das Problem an der Wurzel an: Get rid of all humans.
Bernd W. schrieb: > Es zeigt Handlungsbedarf. So gesehen hilft ja wie so oft schon eine gute Beschreibung des Problems.
Akara in D2: "Es ist klar, dass wir es mit einem Bösen zu tun haben, das schwer zu verstehen und noch schwerer zu bekämpfen ist." ;)
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