Danke für den Link: Schau dir mal das Inhaltsverzeichnis des 2025 Scripts an und vergleiche das mit deinem vermeintlichen Abstracts für die Tagung 2026.
Oha! Da ist wirklich etwas schief gelaufen. Das alte Inhaltsverzeichnis als Blindtext benutzt und als neu reingestellt. Tatsächlich "noch sehr instabil".
Überschrift war aber:
"Abstracts der Vorträge der 71. UKW-Tagung 2026
Vorläufige Liste – Änderungen möglich"
danke für Deine Erwähnung der 71. UKW-Tagung 2026. Aber leider hast du in Deinem Eintrag die Vortragsliste aus dem letzten Jahr eingestellt.
Die korrekte Liste findet sich, wie von Dir beschrieben unter:
https://ukw-tagung.org/abstracts-der-vortraege-der-71-ukw-tagung-2026/
73 Martin DG6MS, Schriftführer FACW e.V.
Martin, wunderbar, dass das Problem jetzt auch in Weinheim angekommen ist. Gestern war an derselben Stelle unter demselben Datum noch das Programm vom letzten Jahr zu sehen.
"Abstracts der Vorträge der 71. UKW-Tagung 2026
Vorläufige Liste – Änderungen möglich"
Daraus hatte ich die Überschriften zitiert.
Da war wohl jemand etwas voreilig. Zwei Vortagsthemen enthalten immer noch "E——E" als Kurzbeschreibung. Aber der Rest scheint wenigstens aktuell zu sein.
Ich freue ich wie immer auf die Fahrradtour von Mannheim nach Weinheim wie immer seit 1982.
die Liste ist aktuell. Zu den beiden unvollständigen Einträgen haben die Autoren noch keinen endgültigen Titel geliefert. Und damit die Interessierten nicht länger warten müssen, haben wir uns entschieden die Liste mit den zwei "Fehlstellen" ins Netz zu stellen. Sobald uns die exakten Texte vorliegen, wird natürlich nachgeliefert.
Stay tuned.
Wulf D. schrieb:
" Gibt’s auch einen Online-Zugang zu den Vorträgen? Nicht jeder wohnt im
Süden."
Al (almond) schrieb:
"Nein, das ist eine Präsenzveranstaltung. Aber es gibt einen gedruckten
Tagungsband, der über den Funkamateur Verlag erhältlich ist."
Dieser Umstand erzeugt bei mir leider kein positives Echo.
Angesichts der augenblicklichen Mobilitätspreise und andere Verhinderungsgründe, gegenüber den Möglichkeiten des Online zur Verfügung Stellens und der Themen über modernste Technik andererseits, hinterlässt mich ratlos. Ja, Tagungsorte und Dozenten kosten Geld, aber auch das Streamen kann man sich bezahlen lassen. Ich glaube sogar das damit mehr Geld einzusammeln wäre, als mit dem Verkauf der Tagungsbände allein. Erst recht, wenn es auch eine englische Übersetzung dazu geben würde. 10-20 Euro würde ich gerne dafür ausgeben. Das nur mal so als Anregung. Warum dieses festhalten an ausschließlicher Papierform?
Warum dieses festhalten an ausschließlicher Papierform?
Den Organisatoren hier Fortschrittsfeindlichkeit zu Unterstellen wäre falsch. Immerhin soll es in diesem Jahr zum ersten mal möglich sein auch in moderner D-Mark anstatt nur Reichsmark und Gulden zu bezahlen. Es geht was voran!
Al (almond) schrieb:
"Nein, das ist eine Präsenzveranstaltung. Aber es gibt einen gedruckten
Tagungsband, der über den Funkamateur Verlag erhältlich ist."
Dieser Umstand erzeugt bei mir leider kein positives Echo.
Angesichts der augenblicklichen Mobilitätspreise und andere
Verhinderungsgründe, gegenüber den Möglichkeiten des Online zur
Verfügung Stellens und der Themen über modernste Technik andererseits,
hinterlässt mich ratlos.
Die Formulierungen "leider kein positives Echo" und "hinterlässt mich ratlos" finde ich an dieser Stelle unangebracht.
Das ganze wird ehrenamtlich organisiert und ein sauberes Streaming-Setup, inkl. der Möglichkeit von Remote aus in der Fragerunde Fragen zu stellen, ist Aufwand. Es müsste sich jemand finden der Spaß daran hat soetwas aufzusetzen.
Ich fände es auch besser wenn es die Möglichkeit zur Live-Teilnahme per Streaming, als auch zur Aufzeichnung und späterem Ansehen gäbe. Ich schlage den Organisatoren vor, diesbezüglich mit dem Chaos Computer Club (CCC) Kontakt aufzunehmen. Die haben für ihre eigenen Kongresse eine sehr professionelle Streaming- und Aufzeichungsinfrastruktur aufgebaut ( https://media.ccc.de/ ). Die bieten meines Wissens auch anderen, thematisch nicht allzu fremden, Organisationen an deren Infrastruktur mit zu nutzen. Evtl. wäre das ja eine Möglichkeit.
Und nicht vergessen die Referenten, die die Rechte haben, dazu auffordern ihre Vorträge streamen zu lassen und ihre Folien zu hosten und ins Netz zu stellen.
Es ist immer einfach, etwas zu fordern, das Andere machen und organisieren sollen. Und bitte umsonst.
Am besten sind die Vorschläge, die darauf hinweisen was "man" machen kann. Macht doch mal!
Es ist immer einfach, etwas zu fordern, das Andere machen und
organisieren sollen. Und bitte umsonst.
Weiß ja nicht was ihr so beruflich macht, aber seit ca sechs Jahren kenne ich kein Meeting mehr ohne Online Beteiligung. Die meisten ausschließlich Online, auch wenn sich da gerade was ändert. Jeder kann heute MS-Teams oder gleichwertige SW bedienen, egal ob als Vortragender oder stiller Zuhörer.
Der Vergleich hinkt ein wenig, immerhin hat man in der Firma die IT im Rücken. Aber auch privat schon oft genutzt.
Egal, wollte mit meiner Frage keine Grundsatzdiskussion anzetteln, es ist wie es ist. Halt alles ein wenig retro, hat auch seinen Charme. Und mit fortgeschrittenem Alter hat man auch wieder mehr Zeit.
Jeder kann
heute MS-Teams oder gleichwertige SW bedienen, egal ob als Vortragender
oder stiller Zuhörer.
Das ist aber bei so einer Veranstaltung in einem Saal etwas komplett anderes. Da reicht es nicht einfach nur die Webcam zu aktivieren die sowieso schon auf deinem Rechner sitzt.
Du brauchst eine einigermaßen taugliche Kamera mit Zoom, einen Kameramann, Video-Mischpult (Wechsel zwischen Vortragendem und Folie) und die zugehörige Verkabelung um das aus einem Saal brauchbar zu übertragen. Und natürlich ausreichenden Internetanschluss vor Ort, was bei einem gemieteten Saal evtl. ein Problem sein könnte, bzw. mit extra Kosten verbunden ist.
Und dann natürlich die Streaming-Plattform um das an alle Teilnehmer zu verteilen.
Man sieht ja an den grottenschlechten Übertragungen der Vintage Computing Festivals, dass es offensichtlich nicht so trivial ist. Da versteht man kein Wort, und es wird eigentlich immer zur falschen Zeit zwischen Sprecher und Whiteboard umgeschaltet.
Ein positives Beispiel ist der Chaos Computer Club. Die Videoübertragungen der Vorträge sind qualitativ einwandfrei. Da arbeitet aber auch ein Technik-Team ("angels") im Hintergrund, von dem so ein DARC-Ortsverband nur träumen kann.
Da
versteht man kein Wort, und es wird eigentlich immer zur falschen Zeit
zwischen Sprecher und Whiteboard umgeschaltet.
Wirklich noch Tafel bzw Whiteboard?
Ein gutes Mikro braucht man tatsächlich. Das gilt aber auch schon in viel kleineren Rahmen.
Das meiste oben kommentierte ist lange nicht mehr Stand der letzten Jahre. Vielleicht noch in Behörden oder kleinen Firmen.
Man kann bei aktuellen Systemen als Teilnehmer frei zwischen Doku und Kameras wechseln. Der Vortragende / Organisator kann mehrere Kameras einsetzen.
Wenn nicht, auch egal: wenn der Referent aus dem Bild läuft störts meist nicht. Es sei denn, es wird wirklich noch an der Tafel gearbeitet und da ist keine Kamera verfügbar.
Sicher, zum Freischalten der Kameras oder Durchschalten von Meldungen ferner Teilnehmer braucht man jemanden.
Und nicht vergessen die Referenten, die die Rechte haben, dazu
auffordern ihre Vorträge streamen zu lassen und ihre Folien zu hosten
und ins Netz zu stellen.
Durch (sicher teils interessante) Voträge vor ein paar Dutzend Leuten werden sich auch eifrige Referenten kaum einen Namen machen. Das kann nicht im Sinne der Vortragenden sein.
Was in den 80ern ging, wird heute nichts mehr.
Diese Veranstaltung zum Thema Kommunikation(!) hat leider den Zeitgeist verpasst und wird mit der anwesenden Generation verschwinden. Finde ich schade, aber das ist die Konsequenz.
Niemand hat hier irgendetwas gefordert, oder erwartet gar etwas.
Angesichts moderner Technik, darf man doch darüber nachdenken, ob es nicht mehr als ein interessanter Gedanke sein könnte, das Ganze auf eine "Next Level Präsentations Ebene" zu hieven. Die Funktechnik entwickelt sich weiter, warum nicht auch die Vortragstechnik. Und wenn einfache You Tuber das können, dann gehe ich davon aus, das Weinheim das erst recht kann. An der Technik kann das nicht liegen, eher am Wollen.
Das war auch lediglich ein spontaner Gedanke von mir, als ich die Kurzfassung der von Christoph geposteten Vorträge gelesen hatte.
Und jetzt nochmal was ganz übermütiges: Gibt es die Vorträge nur in gedruckter Papierform, oder auch schon als PDF?
Für die alten Vortragsskripten sehe ich vor allem ein Copyright-Problem.
Früher war die Dateigröße ein Hindernis, so ein Skript hätte man höchstens auf einer gebrannten CD oder später DVD untergebracht.
Eine durchsuchbare Datei wäre heute auch kein Problem, die alten Skripten müsste man aber noch durch eine Schrifterkennung schicken.
Mein Vortrag auf der UKW-Tagung 1983 hatte im Skript nur vier Seiten, aber das Thema habe ich im selben Jahr noch in Karl Weiners "UHF-Unterlage IV" auf 43 Seiten ausführlich veröffentlicht. Karl hatte es von einem "Ghostwriter" noch schreiben lassen, der hat im Prinzip auch noch Rechte daran. Da es meine Diplomarbeit war, habe ich auch das mit der Universität Karlsruhe vorher abgeklärt. Ich habe sogar eine französische Version der "UHF-Unterlage IV" vorliegen.
Youtube-Videos sind mir ein Graus, kostet im Vergleich zu gedrucktem zu viel Zeit zum Anschauen. Schnell mal durchblättern ist nicht möglich.
Für die alten Unterlagen passt das.
Aber heute wird doch keiner mehr Folien malen und die auf einem Overheadprojektor präsentieren.
Und den Text auf Papier mittels Schreibmaschine tippen.
Außerdem kennen hier manche nicht den Unterschied zwischen einem aufwändig produzierten Videostream (=> CCC) und einem collaboration tool. Ersteres nutzt man wie Fernsehen, halt nur im Browser. Letzteres muss man halt installieren, dafür braucht es nur geringen Aufwand zur Bereitstellung und erlaubt aktive Teilnahme.
Falls es der Organisator zulässt.
Und jetzt nochmal was ganz übermütiges: Gibt es die Vorträge nur in
gedruckter Papierform, oder auch schon als PDF?
Oft veröffentlichen die Autoren den Inhalt und Material zu ihren Vorträgen ohnehin downloadbar im Internet, da muss man nur mit der Titelbeschreibung google bemnühen, wenn nicht ohnehin 'ne passende URL auf dem ersten slide zu finden ist. Zumindest passt es so auf die Amateurfunktagung München 2025, die "Schwesterveranstaltung" zu Weinheim.
Die Video-Aufzeichnung in München 2025 war zuweilen ein Drama, die Voraussetzungen war gegeben, da das Ganze in einer Hochschule mit entsprechenden Equipment stattfand, aber dann viel mal die Saalbeschallung aus, oder irgendwer verweigerte seine Zustimmung zur Aufzeichnung.
(siehe Anhang).
Womöglich war es in Weinheim anders und es galt "Freies Rohr" für alle Kameraobjektive ;-)
https://ukw-tagung.org/vortraege_alt/
Eine Liste der Vorträge von 1982 - 2024. Darin fehlt 1983 mein Vortrag.
"Leider nicht mehr wahr-wahr-wahr" (Nina Hagen "Du hast den Farbfilm vergessen")
Die neuen UKW-Berichte 2/2026 sind da. Mal kurz durchgeblättert, Schwerpunktthema sind Sendeverstärker-Zusammenschaltungen über Zirkulatoren. Die üblichen Autoren.
Die ICOM Fanboys wird es freuen: direkt von der HAM-Fair in Japan wird ICOM auf der UKW-Tagung erstmals in Europa seinen neuen IC7110 HF-VHF-UHF TRX präsentieren.
Ich fahre jedenfalls morgen wieder hin, Fahrradtour etwa 1 h von MA bis Weinheim.
Mal sehen, ob die alten Bekannten mich noch kennen, und was sie so erzählen. War lange nicht mehr auf dem OV-Abend, bekomme aber noch die Mails von A10.
Irgendein neuer ICOM-Controller samt Mikrofon interessiert mich überhaupt nicht. Mein gutes altes IC-245 funktioniert hoffentlich noch, habs lange nicht mehr eingeschaltet. Die Handfunke hätte ich noch aufladen sollen. Meine letzte Aktivität war die Aufstellung einer Schüssel für QO-100, was ich hier irgendwo dokumentiert habe.
https://www.mikrocontroller.net/articles/QO-100_der_erste_geostation%C3%A4re_Amateurfunkumsetzer
Heddesheim-Muckensturm-Weinheim-Süd ist meine Fahrtroute, habs extra auf meinen alten ADFC-Karten 1:50000 nachgeschaut, die sind noch von 1991. Heute schaut man aufs Handy und hat GPS dabei. Ohne Satellitennavigation gehts auch noch auf die gute alte Tour.
Ich bin schon wieder zuhause. Gegenwind auf der Heimfahrt. Ein paar alte Bekannte habe ich getroffen, manchmal fehlt mir sogar die Erinnerung an den Namen.
Nur den Vortrag von Pieter-Tjek De Boer PA3FWM habe ich angehört, hat sich wie immer rentiert.
Tiefpass-Filtertechnik mit Berechnungsverfahren von Darlington (der mit der Doppeltransistorschaltung) veröffentlicht 1939.
LC-Filterkreise für den Kurzwellenbereich auf 3D-gedruckte Wickelkörper. Er gab allerdings zu, dass es öfters auf den Zehntelmillimeter ankommt. Seine Fotos der Entwicklungsmuster zeigen, wieviel Mühe das bereitet hat.
Leider war der gedruckte Tagungsband nicht rechtzeitig fertiggeworden, man konnte ihn im Voraus bezahlen (15 Euro) und bekommt ihn zugeschickt, nochmal ein größerer Aufwand für die Veranstalter. Hoffentlich ist meine handschriftliche Sauklaue lesbar genug. Computer haben die Handschrift ziemlich überflüssig gemacht.
Auch das AATIS-Praxisheft Nr.36 habe ich gekauft, ebenfalls 15 Euro. Leider steht kein Erscheinungsdatum drin, mir wurde aber versichert, dass es aus diesem Jahr stammt. Wie das Foto zeigt habe ich Band 35 bereits vorliegen, 36 fehlte mir noch.
Der alte Schrott auf dem Flohmarkt lockt keinen mehr nach Weinheím, aber wenn die Tagung in 200 Jahren noch stattfinden sollte wird sicher noch ein Stand für Industriekleber da sein, den gibt es schon seit Urzeiten.
Für die Verpflegung konkurrierten heute gleich zwei Anbieter, die Schulkantine und draußen eine "Feldküche", die hatte mehr Auswahl. Eine Dampfnudel mit Vanillesauce war für mich das einzige vegetarische Angebot.
Nur den Vortrag von Pieter-Tjek De Boer PA3FWM habe ich angehört, Hat sich wie immer rentiert, der ist immer klasse, meist abseitig - interessantes, den Darlington kannte ich nur im Zusammenhang mit dem Sziklai Derivat :-)
Leider war der gedruckte Tagungsband nicht rechtzeitig fertiggeworden
Fertiggeworden schon, nur beim Versand mit Dauert Halt Länger im Zustellzentrum verschollen, hängt wohl seit einer Woche fest.
Der alte Schrott auf dem Flohmarkt lockt keinen mehr nach Weinheím,
Der Flohmarkt implodiert zum Neutronenstern, ich kenne den noch aus Ende der 80er...
Dank an die Vortragenden und alle die zur Organisation beigetragen haben!
Ich bin schon wieder zuhause. Gegenwind auf der Heimfahrt. Ein
paar alte Bekannte habe ich getroffen, ...
Bei mir war weniger Gegenwind (mit dem Rad über Viernheim nach Mannheim), allerdings erst nach 18 Uhr.
"Junge" Bekannte wird man dort selten treffen, fast nur ältere Männer.
Vier Vorträge angehört, selbstverständlich auch den von Pieter-Tjerk de Boer, und ein Mal durch die Schule und über den Flohmarkt. Wird immer übersichtlicher. Nicht mal der DARC hatte einen Stand, sondern nur eine Plauderecke.