Hast Du eine Ahnung, wieviel Milliarden uns DCF77 jährlich kostet?
Jedenfalls weniger als eigentlich nötig wäre, um den Sender vernünftig instand zu halten. Sonst würde es nicht vermehrt zu teils stundenlangen Ausfällen kommen. Wird das Ergebnis jahrzehntelangen Kaputt-Sparens sein, ähnlich wie bei der Deutschen Bahn.
Jedenfalls weniger als eigentlich nötig wäre, um den Sender vernünftig
instand zu halten. Sonst würde es nicht vermehrt zu teils stundenlangen
Ausfällen kommen. Wird das Ergebnis jahrzehntelangen Kaputt-Sparens
sein, ähnlich wie bei der Deutschen Bahn.
Unsinn, der Sender fällt zunehmend seltener aus, und wenn dann kürzer.
Du willst ernsthaft Suchergebniszahlen irgendwelcher Amazon-Angebote als
Beleg heranziehen?
Bei dir wird das nicht helfen. Dazu müsstest du in der Lage sein zu erkennen, dass es kein Angebot ohne Nachfrage gibt. Schon gar nicht in dieser Größenordnung. Und Amazon war gerade der bequemste Zugriff.
Man darf aber auch gerne tausende von anderen Geschäften konsultieren, den Uhrenhändler seines Vertrauens besuchen oder lokalen Geschäften einen Besuch abstatten und dort mal schauen. Die haben das alles nur so zum Spaß rumliegen. Weil ja gerade im Handel – wie wir alle wissen – Platz für Waren keinerlei Kosten verursacht und in Hülle und Fülle vorhanden ist.
Kleiner Lese- und Verständnistipp: Nicht nur die Worte eines Satzes ansehen. Stattdessen lieber dessen Bedeutung zu erkennen versuchen.
Kleiner Lese- und Verständnistipp: Nicht nur die Worte eines Satzes
ansehen. Stattdessen lieber dessen Bedeutung zu erkennen versuchen.
Ich spare mir jetzt mal, auf dein vorher Geschriebenes einzugehen, weil es sowieso keinen Sinn hat.
Traurig finde ich, daß hier wieder zu persönlicher Beleidigung übergegangen wird, indem mangelnde Lesekompetenz unterstellt wird, wenn stichhaltige Argumente und Belege fehlen.
Ich kann dich aber beruhigen, meine Fähigkeiten bezüglich sinnerfassenden Lesens sind vollumfänglich zufriedenstellend.
So, und das war's nun von mir in dieser Sache. Möge allen hiesigen DCF77-Fans dieser Sender noch lange als essenzieller, unentbehrlicher Bestandteil ihres täglichen Lebens erhalten bleiben. :-)
Oder maschinenlesbar "erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit, und uns
erreichen mehr als 1300 Anrufe pro Tag."
Lese ich das richtig: die haben ein VoIP-Telefon-Zeitgerät, das die Zeit via Modem überträgt?
Warum bitte rufen da noch 1000 Leute (eher Maschinen) am Tag an, wo ist da die Anwendung?
Ja und niemand interessiert sich mehr für Funkuhren. Schau auf dein
Smartphone wenn du die Uhrzeit wissen willst.
Wenn nach spätestens drei Tagen der Akku von deinem verschissenen Schmierfone leer ist und weit und breit keine Steckdose in Sicht, dann lernst du eine Funk-Armbanduhr zu schätzen...
Überhaupt ist mir die deutlich lieber. Ehe ich das Handy aus der Tasche gefummelt habe, ist die Armbanduhr längst abgelesen.
Wenn nach spätestens drei Tagen der Akku von deinem verschissenen
Schmierfone leer ist und weit und breit keine Steckdose in Sicht, dann
lernst du eine Funk-Armbanduhr zu schätzen...
In der Zeit, als ich noch Armbanduhren ohne Smart getragen habe, konnten die über mindestens ein Jahr die Zeit ganz ohne DCF in mehr als ausreichender Genauigkeit anzeigen.
Auch wenn Leistungs-HF-Sender nie mein spezielles Interesse war, sind mir gewisse Berichte bekannt, wie findige Kleingärtner die Leistung naher Sendeanlagen ausgenutzt haben.
Meine, in diesem Fall Laienmeinung geht so weit, dass ich mir gut vorstellen kann, dass es da gute Gründe gibt, auch im Nahfeld bei Arbeiten an der Abspannung anderer Sendemasten etwas Vorsicht walten zu lassen.
wie findige Kleingärtner die Leistung naher Sendeanlagen ausgenutzt
Das ist nicht ungewöhnlich. Nimm eine Leuchtstoffröhre in der Nähe des leistungsfähigen Senders in die Hand. Sie kann leuchten. Deshalb ist es durchaus möglich, dass während der Wartungsarbeiten andere, nahe Sender vorsorglich mit abgeschaltet werden müssen. Was mich allerdings stark wundert, ist ein Metallzaun um das DCF-Gelände, der wahrscheinlich auch Sendeleistung verschlingt. Andere lustige Effekte mit Autos siehe Zeitung: https://www.op-online.de/region/mainhausen/sorgen-funkmasten-in-mainflingen-fuer-probleme-bei-autotechnik-94025303.html
Falls der Link oben weg ist, hier etwas Text davon:
Ihre Geräte werden bis auf Weiteres keine Wetterprognose-Daten anzeigen können. Zeit- und Datumsinformationen sowie gemessene Sensorwerte werden weiterhin angezeigt. Wir sind bemüht, die Fehlerursache zu lokalisieren und den Fehler zu beheben. Wir informieren Sie, sobald wir neue Aussagen treffen können.
DcfRxNet Service Version 23.4 (#054d000d) - LogFile
1 1 2 2 3 3 4 4 4 5
0 12345678901234 567890 12345678 9012345 678901 234 56789 0123456789
M Wetterdaten Info Minute P StundeP Tag WoT Monat Jahr PS Datum: Zeit: F Zusatzinformationen:
===========================================================================0 00000000000000 001001 11000000 0000000 101000 111 11100 011001001 So, 05.07.26 00:03:00, SZ
0 00000000000000 001001 00100001 0000000 101000 111 11100 011001001 So, 05.07.26 00:04:00, SZ
0 00000000000000 001001 10100000 0000000 101000 111 11100 011001001 So, 05.07.26 00:05:00, SZ
0 00000000000000 001001 01100000 0000000 101000 111 11100 011001001 So, 05.07.26 00:06:00, SZ
Die vielen Nullen sind das heutige Wetter (keins).
Meteotime: Über DCF77 versorgte Wetterstationen seit Tagen ohne >Prognosedaten
Über das offizielle deutsche Zeitsignal DCF77 werden auch Wetterstationen >mit Prognosedaten versorgt. Das klappt aber seit Anfang des Monats nicht >mehr.
Dieses Meteotime-System ist eine Riesenenttäuschung. Es wird bei Amazon mit Satelliten-Wetterdaten geworben, aber verschwiegen, dass mindestens 24 Stunden absolut fehlerfreier DCF77-Empfang gewährleistet sein muss, um überhaupt etwas an Wetterdaten angezeigt zu bekommen.
Für eine Akutwarnung, wie das Unwetter im Ahrtal wäre das System einfach zu langsam, schlichtweg unbrauchbar.
Mich würde nicht wundern, wenn das Meteotime-System ganz abgeschaltet und DCF77 in den ersten Sekunden wieder wie früher DUT übertragen würde.
Und die Erklärung, "...die Störung gehe auf den Ausfall an der Steuertechnik zurück...", ist einfach nur noch peinlich.
Was ist denn da großartig an Steuertechnik nötig. Man geht an das Rack, wo der Einschub für den Modulator ist, und steckt da die Fiber rein. Fertig.
Wenn Meteotime nur Nullen bereitstellt, ist das deren Problem. Kassiert wird trotzdem.
Zitat:
"...Ob die Ausstrahlung dauerhaft eingestellt wird oder ob die hohen Betriebskosten für die Datenübertragung eine Rolle spielen, ist unklar..."
/Zitat
WENN es ein echter Defekt wäre, würde es mich wundern, dass genau 18:00 Uhr die letzten Wetterdaten geliefert wurden. Entweder SW-Fehler oder Vertragsproblem?
Evt. werden die Daten kurz vor dem Sender nur jede Stunde aktualisiert. Dann sieht ein normaler Hardware-Ausfall bei Meteotime irgendwann am Nachmittag auch so aus.
Aber ich bin auch dafür, dass man die Bits sinnvoller nutzt. Selbst eine 14-Bit Minuten-Marke wäre schon nützlicher ;)
Mich würde nicht wundern, wenn das Meteotime-System ganz abgeschaltet
und DCF77 in den ersten Sekunden wieder wie früher DUT übertragen würde.
Viel nützlicher wäre es, in den 14Bits mehr Redundanz für den eigentlichen Payload unterzubringen.
Für eine FEC würde es wohl nicht reichen, aber für eine Fehlererkennung, die sehr viel zuverlässiger funktioniert als das gegenwärtige System (mit allen im Laufe der Jahrzehnte zusätzlich zur besseren Prüfung angeklatschten Software-Tricks) sicher.
Ablesen der Uhrzeit?
Grad mal vor meinem geistigen Auge durchs Haus gegangen: Küchenuhr, Wetterstation mit lokalen Sensoren, besonders wichtig wegen der Luftfeuchte (Wohnzimmer, Bad, Schlafzimmer, beide Arbeitszimmer).
Firmenschreibtisch und Klimaraum in der Firma. Natürlich vorschriftsmäßig mit rotem "Nicht Kalibriert"-Aufkleber gekennzeichnet.
Alle Drucksensoren sind in Übereinstimmung mit dem Flughafen auf +/- 1 hPa.
Wecken lassen tue ich mich tatsächlich per Smartphone. Ist halt praktischer, da man mehrere Alarme und für jeden Tag individuelle Zeiten einstellen kann.
Vorher hats auch jahrelang der Aldi-DCF-Wecker für 7 € getan.
Und die "Junghans Mega" hat mich als Wecker noch nie enttäuscht.
Und natürlich die Reihe von "Basteluhren".
Wenn die AtTiny-Uhr anfängt zu spinnen, ist spätestens nach einer halben Stunde das Sommergewitter mit kräftigem Geblitze und Gedonnere da.
Könnte man also als Gewitter-Frühwarngerät zweckentfremden.
Bei einem Einsatz für Nixie-Uhren muss man sich über einen DCF77-Ausfall
keine besonderen Gedanken machen.
Für diese Aussage hat man mir zwischenzeitlich 3 Minuspunkte verpasst, ohne dass jemand versucht hat, dies zu begründen bzw. zu beschreiben, warum diese Aussage falsch sein soll.
Mein Slogan „wenn man es richtig macht“, hatte ich hier weggelassen.
Für diese Aussage hat man mir zwischenzeitlich 3 Minuspunkte verpasst,
ohne dass jemand versucht hat, dies zu begründen bzw. zu beschreiben,
warum diese Aussage falsch sein soll.
Die Aussage ist vielleicht garnicht falsch, aber nur für Insider verständlich, so ganz ohne Begründung bzw. Beschreibung.
Für diese Aussage hat man mir zwischenzeitlich 3 Minuspunkte verpasst,
ohne dass jemand versucht hat, dies zu begründen bzw. zu beschreiben,
warum diese Aussage falsch sein soll.
Die Aussage ist vielleicht garnicht falsch, aber nur für Insider
verständlich, so ganz ohne Begründung bzw. Beschreibung.
Mein Slogan „wenn man es richtig macht“, hatte ich hier weggelassen.
Ist genauso unsinnig finde ich. Verrate nur niemanden, was denn deiner Meinung nach richtig wäre. Und selbst wenn das "Richtige" erklärt wird muss es für jemand anderen nicht richtig sein. Es ist halt nur eine Meinung.
Ich hab jetzt kein Minus vergeben aber verdient sind diese allemal.
Mal ne Frage: Wofür verwendet ihr die DCF 77–Zeit? Uhr usw.
MfG
Irgendwie ist diese Frage schon gerechtfertigt. Eigentlich bräuchte man sie nicht mehr unbedingt, aber ich bin froh, dass ich nicht alle paar zig Tage meine Armbanduhr, und auch andere Uhren nachstellen muss. Ist eine liebgewonnene Gewohnheit. Darüberhinaus sendet dieser Sender zuverlässig 24/12/365 mit wenigen Ausnahmen die exakte Uhrzeit, der auch meine Basteluhren befeuert. Hat wohl auch irgendwas mit Nostalgie zu tun.
Die Übertragungsart finde ich irgendwie immernoch genial, weil sie so einfach ist. Klar kostet der Sender Geld, aber das ist lächerlich gegenüber der sinnlosen Ausgaben für Fehlplanungen, die eine Masse an Milliarden kosten. Dagegen ist die Bereithaltung der Normzeit über DCF-77 ein Witz.
Dagegen verbrennt so mancher einzelner Politiker mehr Geld sinnlos und straffrei, als der Betrieb der Cäsiumuhren und des LW-Senders in Mainflingen kostet.
Karl B. seine AtTiny Uhr hat wahrscheinlich keine RTC und decodiert "on
the fly".
Das war das Programm von G. Schmidt.
Ohne "Gangreserve". Aber das Gewitter war auch durchaus ungewöhnlich. Es war der Pfingstdienstag 2014. Die Bahnstrecke war über eine Woche wegen umgefallener Bäume und Kabelbränden gesperrt.
Das Geprassel im Langwellenbereich hörte sich so wie im Audiobeispiel an.
Mein Slogan „wenn man es richtig macht“, hatte ich hier weggelassen.
Ist genauso unsinnig finde ich. Verrate nur niemanden, was denn deiner
Meinung nach richtig wäre.
unsinnig?
Es hatte schon einen Grund, dass hier („wenn man es richtig macht“) Gänsefüßchen verwendet wurden.
Es war etwas ironisch gemeint.
Natürlich gibt es verschiedene Möglichkeiten, um z.B. bei Empfangsstörungen eine Falschanzeige zu vermeiden.
Meine Ursprungsfrage nach Anwendungen von DCF77-Uhren wurde auch deshalb gestellt, um etwas über weitere Anwendungsmöglichkeiten zu erfahren und wo das Thema „DCF77 ausgefallen“ zu beachten wäre.
Irgendwie ist diese Frage schon gerechtfertigt. Eigentlich bräuchte man
sie nicht mehr unbedingt,
Nö,
also, die DCF77-synchronisierten Markenhersteller-Uhren möchte ich nicht missen.
Auf was sollten sie sich denn sonst synchronisieren.
Und extra an die Fensterbank stellen, nur damit mindestens 2 GPS-Satelliten empfangen werden können, spare ich mir.
Außer Batteriewechsel sind die Uhren völlig wartungsfrei.
Uhrzeit aus RDS oder DAB+ im Radio zu gewinnen, setzte ja erst einmal einen nicht überall total störungsfreien Indoor-Empfang voraus.
DCF77 ist bei mir besser als DAB+ oder UKW/FM zu empfangen.
DCF77-Empfang gehört bei mir jedenfalls zum Alltag dazu.
Ca. 3 Millionen ältere deutsche Autos haben NUR UKW-Empfang für Verkehrsfunk! Deswegen rudert die Schweiz wohl zurück. Außerdem ist die UKW-Reichweite begrenzt. DCF77 hat man noch in Afrika und Amerika empfangen. Kritisch ist nur, dass dort evtl. andere Zeitzonen sind, die Deine Uhr dann beherrschen sollte.
Übrigens sind heute die Wetterdaten 1-14 noch 00000000000000.
Ich habe die DCF-Uhren in unserem Haushalt mal gezählt:
1x Heizung mit abgesetztem Empfänger im Außenfühler
2x Wanduhr
8x kleine Tischuhren/Wecker
1x selbstgebaute Nixie-Uhr.
Was bin ich froh, dass ich nicht zweimal im Jahr herumlaufen muss, um zwischen Winter- und Sommerzeit umzustellen!
Ich gehe bei der allgemeinen Nutzung mit DCF-Uhren nicht davon aus, dass der Sender in naher Zukunft abgeschaltet wird. Das wäre ein viel zu großer wirtschaftlicher Schaden. Zumal ja ganz Europa, na ja, minus die Briten, an dieser Ausstrahlung hängt.
Aber ich behaupte hier mal, dass die Wetterinformationen per DCF Geschichte sind. So eine Aussendung plant/betreibt man nicht ohne Redundanz. Oder man sollte das in 1-2 Arbeitstagen wieder zum Laufen bringen.
Mir war nicht mehr bewusst, dass ich schon vor längere Zeit hier mitdiskutiert hatte.
Wie es bei es einem Eigenbau einer DCF77-Uhr laufen könnte (es gibt ja mehre Möglichkeiten), wurde hier bereits am 15.12.22 14U47 beschrieben.
Wenn ich das so lese, haben sie Nov. 2008 viel Wetter "geübt": nicht nur Nullen, sondern auch Einsen. Falls mal einer dort anruft, wissen wir mehr. Evtl. waren es auch Sonnenaktivitäten, die den Empfang damals beeinflusst haben könnten?
Zum einfachen Auswerten reicht doch bereits "grep", siehe Anhang. Im ZIP Archiv sind die Zeilen mit "00000000000000" bzw. "11111111111111" in den Wetterdaten, Dateiname der Datei steht am Anfang jeder Zeile. Das kann man mit wenig mehr Aufwand in eine Grafik verwandeln.
Danke für die Auswertungen!
Fassen wir zusammen: Es hat auch schon öfter Ausfälle (alle Wetterbits auf "0") der Wetterdaten gegeben, wenn auch nicht so langanhalted -- aktuell sind wir ja schon bei fast zwei Wochen.
Diese Ausfälle passierten oft -- aber nicht nur -- um 1600UTC.
Ich bin mir reichlich sicher, das die Wetterdaten aufgrund der Menge einen Block bilden, der evtl. (ein ganzzahliges Vielfaches von) einer Stunde dauert, und da ist evtl. was beim Update schiefgegangen, daher gilt der alte Block noch bis zum Stundenwechsel, dann kämen neue Daten, die fehlen aber -> Nulldaten.
Logisch wäre m.E. gewesen das ein Block von :00 bis :59 geht, aber die auffälligen Ausfälle um :01 deuten drauf hin das ein Datenblock von :01 bis :00 reicht.
Ich frage mich warum die zwei Wochen plus x brauchen um das System wieder anzustupsen.
"Das kann nur der Müller, der ist gerade auf Malle"?
Oder so exklusive Hardware, die man erst auf Ersatz ordern muss?
Oder ist da nach Jahren ein Zertifikat abgelaufen und für das neue weiß keiner mehr wo die PKs liegen?
Ich frage mich warum die zwei Wochen plus x brauchen um das System
wieder anzustupsen.
"Das kann nur der Müller, der ist gerade auf Malle"?
Oder so exklusive Hardware, die man erst auf Ersatz ordern muss?
Oder ist da nach Jahren ein Zertifikat abgelaufen und für das neue weiß
keiner mehr wo die PKs liegen?
Vermutlich noch trivialer:
A will mehr Geld, B will aber nicht mehr zahlen.
Anruf beim PTB ergab heute, dass die Daten von Meteotime fehlen.
Ja ach.
Die haben eine Kiste, die dem Sender die Bits passend anreicht, und da kommt nix mehr raus, alle Lampen sind aber grün.
Glaub mal das MT der PTB schon die Hölle angewärmt hätte, wenn's an der PTB's Internetleitung oder so läge.
So weiß die PTB: an uns liegt's nicht und das Gerät ist Kundeneigentum, da machen wir gar nix dran außer es anzuschauen.
Das der Spack irgendwo außerhalb der PTB liegt sieht man schon an der Pressemitteilung: die ist nicht von der PTB ;)
Peinlich isses trotzdem. Nicht das die Wetterdaten irgendwie sinnvoll wären, ich vermisse sie jedenfalls nicht und ich kenne auch niemanden der ein entsprechendes Gerät hat.
Bei der Anzahl reiner Funkuhren dagegen komme ich auf Anhieb in die oberen zweistelligen alleine an den von mir öfter aufgesuchten Orten.
Die PTB in Braunschweig trifft am wenisgten die Schuld!
Die kriegen aber wohl den meisten Unmut der Leute ab, sofern sich überhaupt welche beschweren -- wie viele mögen das wohl sein?
Ich bin mir reichlich sicher, das die Wetterdaten aufgrund der Menge
einen Block bilden, der evtl. (ein ganzzahliges Vielfaches von) einer
Stunde dauert,
Naja, das kann man ja nicht einfach so ändern, ebenso wie den DCF77 selbst: dann würden ja Milliarden verkaufte Empfänger von jetzt auf gleich nutzlos...
Aber wenn das stimmt, wäre der Abbruch "zur vollen Stunde" dennoch mitten in einem Datenblock???
Wenn man wissen will wie die Meteotime Daten über den Tag verteilt sind schaut man am einfachsten in eine Beispielimplementierung anstelle zu raten, z.B. in eines der Repositories hier:
aber ich bin froh, dass ich nicht alle paar
zig Tage meine Armbanduhr, und auch andere Uhren nachstellen muss.
LOL. Meine Nicht-DCF-Armbanduhr (Retro-Casio für 20 EUR) hat, wenn ich sie alle 6 Monate aufgrund der "Zeitumstellung" nachstelle, eine Abweichung von ca. 20 Sekunden. Wenn die Sommerzeit nicht wäre, würde einmal jährlich nachstellen also locker reichen.
Und auch alle meine anderen Uhren (einschl. einer Billig-Digital-Tischuhr, aus der ich den DCF-Rx rauspflückte, weil diese oft chaotisch falsche Zeiten anzeigte) gehen auf reinem Quarzbetrieb sehr genau mit weniger als einer Minute Abweichung pro Jahr.
Ich gehe bei der allgemeinen Nutzung mit DCF-Uhren nicht davon aus, dass
der Sender in naher Zukunft abgeschaltet wird. Das wäre ein viel zu
großer wirtschaftlicher Schaden.
Da ja bekanntlich Consumer-Uhren hauptsächlich in DE und EU hergestellt werden, wäre der wirtschaftliche Schaden für uns natürlich katastrophal. Ganze Industriezweige würden wegfallen.
Vielleicht ein bisschen über den Tellerrand der eigenen Armbanduhr hinausschauen.
An praktisch jeder Ampelanlage findet sich eine DCF77-Antenne.
Dazu unzählige Industriesteuerungen, SPS-en, Behörden-, Schul- und Bahnhofsuhren.
Windkraftanlagen synchronisieren z.B. ihre Flugsicherheitsbefeuerung per DCF, damit sie alle gleichzeitig blinken.
Auch (kabellose) Absicherungsleuchten von Polizei und Feuerwehr älterer Bauart synchronisieren sich so.
FunFact: Ich kann mich noch dran Erinnern, dass bis in die 2000-er hinein der Sender auch noch sein Rufzeichen in Morsecode ausgesendet hat. War ganz lustig, wenn man unter dem Empfänger so einer Bahnhofs-Uhr stand und das versucht hat, das Geblinke zu entschlüsseln.
Windkraftanlagen synchronisieren z.B. ihre Flugsicherheitsbefeuerung per
DCF, damit sie alle gleichzeitig blinken.
Auch (kabellose) Absicherungsleuchten von Polizei und Feuerwehr älterer
Bauart synchronisieren sich so.
Echt jetzt?
Die sind doch alle im Internet (also, die Windmühlen meine ich)...
Ich hab mich zwar schon gefragt, wie das gemacht wird, aber gleichzeitig angenommen das es per Internet geht.
Das mit den Lampen kann ich mir aber kaum vorstellen. Lokaler Funk wäre m.E. einfacher, wenn es überhaupt einer Erfordernis für Synchronizität gäbe/gibt.
Gibt es eine?
Bei den Windmühlen ist's m.W. damit der Horizont nicht "glitzert".
Nicht das ich dich als Lügner hinstellen will, aber: hast du da einen Link zu?
Und, da du dich mit sowas auszukennen scheinst: wann/woran unterscheidet eine Mühle, ob sie weiß oder rot blinken soll?
Hier im Ort steht eine, die ab und an weiß blinkt, aber ich bin noch nicht dahinter woran das liegt.
/edit: Ganz früher, so bis vor 25...20 Jahren waren diese Leuchten per Infrarot synchronisiert. Dann kam DCF77, dann GPS.
Heute würde man was LORA- oder ESP-basiertes nehmen.
Die Tageskennzeichnung von Windenergieanlagen erfolgt in der Regel durch
farbliche Markierungen, teilweise um weiß blitzendes Feuer ergänzt [...]
Die Nachtkennzeichnung der Windenergieanlagen erfolgt ab einer Gesamthöhe
von 100 m durch Gefahrenfeuer, Feuer W [...]
Die Umschaltung zwischen der Tag- und der Nachtbefeuerung wird über einen
Dämmerungssensor erreicht, der bei einer Schaltschwelle von 50 bis 150
Lux reagieren muss.
Um das Erscheinungsbild der Befeuerung von Windenergieanlagen für den
Menschen harmonischer zu gestalten, wird die Befeuerung eines Windparks
häufig synchronisiert. Dies geschieht über ein Zeitsignal, das z. B.
über GPS oder DCF77 empfangen wird.
Vielleicht ein bisschen über den Tellerrand der eigenen Armbanduhr
hinausschauen.
An praktisch jeder Ampelanlage findet sich eine DCF77-Antenne.
Dazu unzählige Industriesteuerungen, SPS-en, Behörden-, Schul- und
Bahnhofsuhren.
Windkraftanlagen synchronisieren z.B. ihre Flugsicherheitsbefeuerung per
DCF, damit sie alle gleichzeitig blinken.
Auch (kabellose) Absicherungsleuchten von Polizei und Feuerwehr älterer
Bauart synchronisieren sich so.
FunFact: Ich kann mich noch dran Erinnern, dass bis in die 2000-er
hinein der Sender auch noch sein Rufzeichen in Morsecode ausgesendet
hat. War ganz lustig, wenn man unter dem Empfänger so einer Bahnhofs-Uhr
stand und das versucht hat, das Geblinke zu entschlüsseln.
Danke! :D
Krasser scheiß, die Fernbedienung mit TV, SAT und Soundbar :D
Und: die geilere GPS-Version kann weniger und wird nur mit DIL-Schalter programmiert. "Neue Rezeptur" aber weniger Inhalt.
Billig-Digital-Tischuhr, aus der ich den DCF-Rx rauspflückte, weil diese
oft chaotisch falsche Zeiten anzeigte) gehen auf reinem Quarzbetrieb
sehr genau mit weniger als einer Minute Abweichung pro Jahr
Ich gehe bei der allgemeinen Nutzung mit DCF-Uhren nicht davon aus, dass
der Sender in naher Zukunft abgeschaltet wird. Das wäre ein viel zu
großer wirtschaftlicher Schaden.
Da ja bekanntlich Consumer-Uhren hauptsächlich in DE und EU hergestellt
werden, wäre der wirtschaftliche Schaden für uns natürlich katastrophal.
Ganze Industriezweige würden wegfallen.
Du kannst Orte für die Vorhersage auswählen an Deiner Funk-Wetterstation. Der DCF77 liefert die Zeit und die von Meteotime verschlüsselten Daten, die heute alle NULL sind. Mehr weiter oben lesen und unter https://www.meteotime.com/ Solche einfachen Fragen hätte auch die Wiki ohne KI beantwortet!
Tatsächlich könnte es doch die hiesige Wirtschaft ungemein ankurbeln, müßten die vielen Bahnhofs-, Schul- und Behördenuhren auf zeitgemäßeren Galileo-/GPS-Empfang oder NTP umgestellt werden (die Bahn hat doch wohl eh schon ein eigenes Fernmeldenetz für die Signale? Da könnte man sicher auch die Uhrzeit drüber verteilen).
Man müsste mal bei der PTB nachfragen, was für ein SLA (Service Level Agreement) sie mit Meteotime haben, um im Störfall Reparaturen durchzuführen.
Ich habe gerade im Netz gelesen, dass Meteotime zu HKW gehört und diese wiederum von EFR geschluckt wurde... Wird also niemand mehr da sein, der sich mit sowas auskennt...
https://de.wikipedia.org/wiki/MeteoTime:
MeteoTime wurde ab 2006 von HKW-Elektronik aus Wutha-Farnroda (Deutschland) und Meteotest aus Bern (Schweiz) gemeinsam betrieben. 2013 übernahm HKW-Elektronik den Betrieb allein, heute firmiert MeteoTime als Betriebsstätte der EFR GmbH, einer Tochtergesellschaft von Bayernwerk AG, N-ERGIE AG und Netze BW GmbH.
Welchen Rechtsanspruch hätte man eigentlich als Verbraucher, für eine
nun seit über zwei Wochen nicht erbrachte Dienstleistung?
Die Frage hätte ich mir auch gestellt, vor allem weil gerade bei Amazon für derartige "Wetterstationen" weitehin Reklame gemacht wird.
Die Bereitstellung des Dienstes ist praktisch nur eine Zugabe ohne Abonnement. Einen Rechtsanspruch darauf hat der Kunde nicht, soweit ich Amazon verstanden hatte.
EFR schickt die Wetterdaten in etwas anderer Form auch über die Funkrundsteuersender (DCF49, DCF39 und HGA22) als "Meteotime 2". Siehe z.B. Theben Meteodata 139.
Tatsächlich könnte es doch die hiesige Wirtschaft ungemein ankurbeln,
müßten die vielen Bahnhofs-, Schul- und Behördenuhren auf zeitgemäßeren
Galileo-/GPS-Empfang oder NTP umgestellt werden (die Bahn hat doch wohl
eh schon ein eigenes Fernmeldenetz für die Signale?
Tja... Die Bahn hat schon immer Kabel für ihre eigenen Minuten-Impulse. Hier hängt auch noch eine klassische Bahnhofsuhr dran. Als 2 weitere Uhren installiert wurden, bekamen die je einen eigenen DCF-Empfänger. Das war wohl billiger als das Kabel zu verlängern. Das beste Ferienerlebnis aller Zeiten: alle 3 Uhren zeigen eine andere Zeit an :)
Welchen Rechtsanspruch hätte man eigentlich als Verbraucher, für eine
nun seit über zwei Wochen nicht erbrachte Dienstleistung?
eher keine.
Hersteller haftet für Material- und Herstellungsfehler, die bereits bei Übergabe vorhanden waren.
Möglicherweise für die fehlende Dienstleistung, wenn nicht "Äußere Umstände, die nicht im Verantwortungsbereich des Herstellers oder Verkäufers liegen" dafür verantwortlich sind. Das wäre hier der Fall, es ist die Datenübertragung Meteotime->PTB/Mediabroadcast gestört, und keiner der beiden ist Hersteller oder Verkäufer der Funkuhr.
Anders ist das bei Geräten mit "Cloud-Funktion", wo die "Cloud" auch vom Hersteller betrieben wird. Da kannst du zwei Jahre lang versuchen, Nacherfüllung zu verlangen. (Aber auch nur, wenn der die Cloud abgeschaltet hat, ein "Mein Internet wurde gekündigt" oder "Ich hab mein WLan abgedreht" reicht nicht)
und es dann keine Pads oder Kapseln dafür zu kaufen gibt.
Deswegen wurde bestimmt die "Vorratsdatenspeicherung" erfunden???
Den Gründern werden die Haare zu Berge stehen, was aus ihrem Lebenswerk und der Wetter-Software geworden ist: Reiner Häcker, Klaus Katzmann und Friedhelm Wieg von ehemals HKW-Elektronik
Windkraftanlagen synchronisieren z.B. ihre Flugsicherheitsbefeuerung per
DCF, damit sie alle gleichzeitig blinken.
Die Synchronisierung kommt aus einer SPS/Monitoring Box, die unter anderem mit allen umliegenden Windrädern aus dem gleichen Gebiet per irgendeinem Industrie-Bus vernetzt sind, der eine zeitliche Synchronität und neben Ausfallsicherheit auch eine zuverlässige Ausfallerkennung gewährleisten. Die Box, die gerade Master im Verbund ist, kann DCF oder GPS als Referenz für ein Synchrones Blinken im Verbund mit anderen Anlagen / Gebieten nutzen.
Hintergrund ist die gesetzliche Verpflichtung, dass die Mühlen eines zusammen gehörenden Gebietes synchron blinken müssen. Luftfahrzeuge müssen sie als zusammen gehörenden Bereich klar erkennen können.
Ein- und Ausgeschaltet werden die Positionslichter per Helligkeits-Erkennung oder auch Sicht-Messstrecken. Letztere aktivieren die Lichter auch bei Regen und Nebel, wenn die Sicht geringer wird.
Aber die Bahn setzt DCF z.B. an Stellwerken ein um Protokolldrucker Zeitsynchron zu halten. Sicher nicht an allen Stellwerken, aber an einigen.
Auf Internet wird bei solchen Sicherheits-Systemen fast ausnahmslos verzichtet, da die Funktionalität nicht gewährleistet werden kann. Internet wird nur für den Remote-Zugriff und Überwachung genutzt.
Edit:
Es gibt eine Tendenz dazu, mehr und mehr dezentrale Zeitsynchronisation zu betreiben, damit auch Hindernisse unterschiedlicher Hersteller an einem Ort synchron blinken zu lassen. Außerdem gibt es dadurch eine Ausfallsicherheit, wenn jede Leuchte autark blinkt. Dazu wird aber GPS genutzt.
Außerdem gibt es dadurch eine Ausfallsicherheit,
wenn jede Leuchte autark blinkt. Dazu wird aber GPS genutzt.
Solange es Jammer und Spoofing gibt, ist kein Funk 100% SICHER. Im Keller funktioniert DCF77 noch einigermaßen, GPS üblicherweise nur bei Sicht zum Himmel. Hier gehts aber um plötzlich fehlende Meteotime-Wettervorhersagedaten für den DCF77. Die habe ich bei GPS auch noch nicht gefunden.
Bei DCF49, DCF39 und HGA22 kommen zumindest Wetterdaten die gültig aussehen und nicht durchgehend 0 oder 1 sind. Da es eine andere Verschlüsselung als bei DCF77 ist kann man den Inhalt nicht so ohne weiteres prüfen.
Gibt es eigentlich irgendwo eine Spezifikation, in der eine soundsoviel-prozentige Verfügbarkeit garantiert wird?
Ich meine, jetzt sind wir schon bei fast 5% Ausfalldauer übers Jahr gerechnet.
Die Beschreibung der Wetterdaten des Theben Meteodata 139 (der hat einen Empfänger für die EFR Wetterdaten) ist denen der DCF77 Wetterdaten sehr ähnlich.
Aber dann ist es schon sehr verdächtig, dass man gezielt DCF77 von der Versorgung abgeschnitten hat, während man die anderen Sender noch weiter versorgt.
Im Datenblatt des Theben Meteodata 139 steht ganz klar "Powered by HKW".
Das Gerät scheint aber tot, evtl. ist die Langwellenwetterprognoseverteilung ein aussterbendes Pferd und man testet ob es Protest gibt.
Im Datenblatt des Theben Meteodata 139 steht ganz klar "Powered by HKW".
Das Gerät scheint aber tot, evtl. ist die
Langwellenwetterprognoseverteilung ein aussterbendes Pferd und man
testet ob es Protest gibt.
Das scheint sich eventuell nicht mehr ganz zu rechnen und die oben geschriebene Vermutung ist nicht wirklich so weit hergeholt.
HKW wird für die kommerzielle Nutzung der Quelldaten bei den Wetterdiensten Lizenzgebühren zahlen müssen. Dann werden sie auch was dafür zahlen müssen, dass sie die Information über DCF verbreiten lassen. Refinanzieren wollten sie das über die Lizenzgebühren pro verbautem Chip.
Das scheint sich alles nicht mehr so die Waage zu halten?
Insgesamt kann das aber Folgen für die Wetterdienste haben, wenn kommerzielle Nutzer aussteigen und damit die Kosten der Bereitstellung bei den Diensten wegbrechen, dann werden private Nutzer irgendwann nicht mehr kostenfrei bedient oder die Anzahl der API Zugriffe im Free-Tarif werden reduziert.
Solange es Jammer und Spoofing gibt, ist kein Funk 100% SICHER. Im
Keller funktioniert DCF77 noch einigermaßen, GPS üblicherweise nur bei
Sicht zum Himmel. Hier gehts aber um plötzlich fehlende
Meteotime-Wettervorhersagedaten für den DCF77. Die habe ich bei GPS auch
noch nicht gefunden.
Bitte lies doch mal zurück, bevor Du antwortest. Es ging um Positionsleuchten für die Flugsicherung an Windkraftanlagen und anderen hohen Gebäuden. Die Positionsleuchten liegen nur dann im Keller wenn sie entweder bevorratet werden oder defekt sind.
Nun, die Endkunden wundern sich, dass sie keinen Wetterbericht mehr empfangen und sind allenfalls verärgert, wenn sie bei der Recherche auf einen der wenigen Forumsbeiträge oder Blogpostens stoßen.
Aber als Händler würde ich mich richtig verarscht vorkommen: Stell dir vor, du hast grad eine Palette von diesen Wetterstationen bestellt und wirst sie nicht mehr los!?
Bei der Abschaltung von Analog-TV, DVB-T1, DAB-alt etc. gabs ja wenigstens noch eine Vorlaufzeit.
Auf wetteronline.de
https://shop.wetteronline.de/pages/faq-haufig-gestellte-fragen
"Der tägliche Datenverbrauch lässt sich nicht exakt beziffern, da dieser sowohl von der Wetterlage als auch von der täglichen Betriebszeit abhängt. Er beträgt etwa 500 bis 1000 MB täglich unter der Annahme, dass das Gerät 17 Stunden aktiv ist. "
...statt DCF gibts ja auch diese 868MHz Stationen mit WetterDirect die ein Pager Netz nutzen. Nur mal so als "Einwurf". Ich denke in Zeiten von smartfons ist das mit den Wetterstationen nur noch was für 70+ und neue dürften kaum verkauft werden.
Die unter diesem Suchbegriff gezeigten Geräte listen Bluetooth, USB und WiFi als Verbindungstechnologien. Hier ist kein DCF beteiligt.
Es ist wichtig festzuhalten, dass es staatliche und private Einrichtungen gibt, die kostenfrei und kostenpflichtig Wetterdaten aufbereiten und zur Verfügung stellen. Diese sind nicht ausgefallen oder werden eingestellt.
Nur der Dienst von HKW / Meteotime, der diese Daten für DCF aufbereitet und dann zum Versenden an die DCF Anlage sendet, ist ausgefallen oder wurde abgeschaltet.
Openweathermap, DWD und andere sind weiter erreichbar und für WiFi basierte Anzeigen problemlos nutzbar.
Die zweite Suche von Dir zeigt einige Uhren mit Schwurbeltexten. Satellitengestützte Wetterprognose klingt fancy, sagt aber nur, dass irgendwann mal jemand auf ein Satellitenbild geschaut hat um zu sagen, wie das Wetter werden könnte. Die meisten Produkte nennen DCF77 oder GPS und Meteotime nicht beim Namen sondern faseln Werbemüll. Ich würde keines der Produkte kaufen.
Eventuell verkaufen die aber den Funksensor für die Außentemperatur und Luftfeuchte als "Satelliten" der Wetterstation?
Sie bringen sich auch gleich in Sicherehti mit "Aktualisierung mehrmals am Tag" und "kann bis zu 72h dauern".
Bei der Abschaltung von Analog-TV, DVB-T1, DAB-alt etc. gabs ja
wenigstens noch eine Vorlaufzeit.
Als das digitale Satellitenradio (DSR) am 16.Januar 1999 abgeschaltet wurde, zahlte die Telekom für nach 1996 gekaufte DSR-Tuner eine Entschädigung.
Vielleicht macht man es hier auch so.
Nein, seit fast einem Monat (30.06. = Jahresmitte, Ende des 2. Quartals) keine Wetterdaten.
Sollen wir ihnen anbieten, Hardware-Ersatz zu verschaffen?
Ich glaube ja auch eher, dass es ums Geld geht. Die Wetterdaten kosten was, und Einnahmen aus Lizenzen dürften gegen Null gehen.
Nein, seit fast einem Monat (30.06. = Jahresmitte, Ende des 2. Quartals)
keine Wetterdaten.
Sollen wir ihnen anbieten, Hardware-Ersatz zu verschaffen?
Ich glaube ja auch eher, dass es ums Geld geht.
Mich tangiert es nicht, aber auch mir kommt der Gedanke, dass es kein technisches Problem ist.
Wieso sollte man das in Zeiten von überall verfügbarem WLAN tun?
Es ging um die Gerätschaft, die damit umworben wurde, dass sie Wetterdaten zur Verfügung stellt. Und zwar explizit "satellitengestützt".
Und zudem völlig autonom. Ohne Netz und doppelten Boden. Allenfalls unter Auswertung der DCF77-Zusatzdaten.
Sozusagen redundant zu genannten Internetzugangsmöglichkeiten.
Worauf stützt Du Deine Behauptung, dass WiFi und WLAN stets überall zuverlässig verfügbar sind?
Zitat:
"...Nein, WLAN ist nicht überall verfügbar. Es ist ein lokales Funknetzwerk, das nur in der Reichweite eines Routers oder eines Hotspots funktioniert..."
/Zitat
Wieso sollte man das in Zeiten von überall verfügbarem WLAN tun?
Es ging um die Gerätschaft, die damit umworben wurde, dass sie
Wetterdaten zur Verfügung stellt. Und zwar explizit
"satellitengestützt".
Und zudem völlig autonom. Ohne Netz und doppelten Boden. Allenfalls
unter Auswertung der DCF77-Zusatzdaten.
Alles properitäre Verfahren, die halt jederzeit eingestellt werden können.
Nüchtern betrachtet holt man sich heute den Wetterbericht sinnvollerweise aus dem Internet per PC oder Smartphone, halt über Wlan oder Mobilfunk. Stellt da ein Betreiber den Dienst ein, bleiben genügend Alternativen.
Nüchtern betrachtet holt man sich heute den Wetterbericht
sinnvollerweise aus dem Internet per PC oder Smartphone, halt über Wlan
oder Mobilfunk.
Nicht unbedingt.
Wer gerne die aktuelle Wetterkarte erhalten möchte, kann unter anderem die auch über Kurzwelle per Fax empfangen.
Nur die Sendezeiten von Pinneberg sind festgenagelt. Da muss man schon die richtige Zeit kennen.
http://www.wetterstation-hamburg.de/bandplan-wetter.html
DDH/K Signal sieht zum Beispiel so aus im Bild. 3853,1 kHz USB.
Wer gerne die aktuelle Wetterkarte erhalten möchte, kann unter anderem
die auch über Kurzwelle per Fax empfangen.
Nur die Sendezeiten von Pinneberg sind festgenagelt. Da muss man schon
die richtige Zeit kennen.
http://www.wetterstation-hamburg.de/bandplan-wetter.html
DDH/K Signal sieht zum Beispiel so aus im Bild. 3853,1 kHz USB.
Warum machst Du Dir dann die ganzen Sorgen?
Bist doch voll versorgt.
PC, Smartphone oder auch Tablet sind aber kein Ersatz für eine Wetterstation, auch wenn die nur ein Display eines Fremdanbieters ist. Ganz anderes Anwendungsgebiet.
Und gerade da ist das Problem, das die Geräte genau so proprietär sind wie DCF- oder 466MHz-Satellitenwetterstationen.
PC, Smartphone oder auch Tablet sind aber kein Ersatz für eine
Wetterstation, auch wenn die nur ein Display eines Fremdanbieters ist.
Ganz anderes Anwendungsgebiet.
Doch, die Geräte sind ein sehr guter Ersatz für eine durchschnittliche Wetterstation. Weit mehr Daten als unsere Wetterstation (außer Innentemperatur/-luftfeuchte) liefert mir die nächste Umweltmeßstation des Landesamtes für Umwelt auf's Smartphone und die Wettervorhersage der Wetterstation ist, da der Vorhersagebereich zu groß ist, recht ungenau. Da will man schon ein Regenradar. Zumindest ich, weil ich danach meine Outdooraktivitäten (Joggen, Radfahren usw.) ausrichte.
Meine DCF77-Wetterstation braucht keinen 230V-Netzanschluss, ich kann sie hinhängen, wo es am praktischsten ist, ohne mich nach Steckdosen richten zu müssen. Mit zwei AA-Batterien läuft sie viele Jahre, mit NiMH min. 2 Jahre, ohne Nachladen.
Für grobe Wetterinfos reicht ein Blick im Vorbeigehen, will ich mehr wissen, schaue ich auf Wetteronline, zB bei den "Profikarten".
Meine DCF77-Wetterstation braucht keinen 230V-Netzanschluss, ich kann
sie hinhängen, wo es am praktischsten ist, ohne mich nach Steckdosen
richten zu müssen.
Mimimi... Man kann halt nicht alles haben. Gilt für eigentlich alles im Leben.
Dabei fallen mir zwei Dinge ein, die das sein könnten - beide haben mit DCF nix am Hut.
Ein Kästchen mit einer F-Buchse, welche Du mit Deiner Astra-Empfangsanlage verbindest und damit nur einen einzigen, verschlüsselten Kanal empfangen kannst, dessen Inhalt auf dem Display angezeigt wird. Über eine SCART-Buchse(!) kannst Du auch einen alternativen Bildschirm anschließen.
Es klingelt früh morgens an der Tür, und ein Typ in Latzhose fragt Dich, wo er das Ding abstellen soll. Das Ding ist eine holzverschalte Palette in Würfelform mit einer Kantenlänge von 2m. Die durch Schablonen aufgesprühten Texte und Zeichen lassen erkennen, dass der Inhalt wohl zerbrechlich ist, der Rest ist chinesisch.
Nachdem die Palette in der Einfahrt zu Deiner Garage steht, fordert Dich der Typ auf auch zu unterschreiben, dass Du zur Kenntnis genommen hast, dass vor dem Start ein Splint gezogen werden muss. Dann drückt er Dir noch einen Karton in die Hände und verabschiedet sich mit den Worten: "Da ist der Empfänger drin!". Auf Rückfrage macht Dir der Versender klar, dass es Dein Bier sei, wie das Ding ins All kommt.
Schon aus dem Handel rausgenommen, (um keinen Ärger mit den potenziellen Kunden zu bekommen.)
Die Schlussfolgerung, dass Meteotime in absehbarer Zeit nicht wieder aktiviert wird, könnte eine logische sein.
Stellt da ein Betreiber den Dienst ein, bleiben genügend
Alternativen.
Ach so, so wie bei den ganzen Internetradios, die Containerweise im Müll
landen, weil der Server nicht ehr da ist?
Falls du die BOSE Soundtouch meinst: Dafür gibt es inzwischen reichlich Alternativen.
Man kann einerseits (verführerisch für Dumme und Faule) mit zwei, drei Klicks einfach in die Abhängigkeit zu einem anderen Cloud-Anbieter wechseln, der dann allerdings regelmäßig einen Obulus abruft.
Oder man kann alternativ einen "Cloudserver" im eigenen Netz bereitstellen, was allerdings dann zusätzliche Kosten verursacht. Zumindest, wenn man nicht ohnehin bereits einen Server im eigenen Netz betreibt. Dann bleibt diese Variante nahezu kostenlos. Allerdings ist der Aufwand zur Einrichtung der Sache nicht ganz ohne.
Nee, ich meine die ganzen Billigradios von etlichen Herstellern und Marken, die auf verschiedenen chinesischen Zukaufboards basieren, die amerikanische Server nutzen um Radiosender zu katalogisieren.
So Dinge wie Sonos oder Bose, da sollte man Leute für einsperren.
Internet-Radio-Verzeichnisdienst in der Cloud fällt aus -> du bastelst einen eigenen und kannst deine Hardware weiterverwenden.
DCF77-Sender der PTB fällt aus -> du bastelst dir deinen eigenen und kannst deine Hardware weiterverwenden.
War hier im Thread vor hunderten Beiträgen schon mal Thema.
Wenn dein eigener Sender auch noch Meteotime-Wetterdaten des Wetterdienstes deines geringsten Misstrauens senden soll, musst du die Verschlüsselung kennen. Der Thread hier im Forum damit wurde m.W. restlos gelöscht, aber irgendwo im Internet findet sich die Info dazu bestimmt noch.
Mir kommt grad ne geniale/verrückte Idee: Man könnte sich mit einem Raspberry (pico W sollte reichen) einen eigenen DCF77-Emulator basteln, der per Pingewackel das Signal für in unmittelbarer Nähe befindliche Funkuhren bereitstellt.
Uhrzeit kommt per NTP, die Wetterdaten per Internet oder Lokal vom BME/SHT-Sensor.
Mir kommt grad ne geniale/verrückte Idee: Man könnte sich mit einem
Raspberry (pico W sollte reichen) einen eigenen DCF77-Emulator basteln,
der per Pingewackel das Signal für in unmittelbarer Nähe befindliche
Funkuhren bereitstellt.
Diese Idee hatten andere (einschließlich mir) vor Monaten schon. Wurde in ebendiesem Thread schon mehrmals unter verschiedenen Aspekten diskutiert.
Viel nützlicher wäre es, in den 14Bits mehr Redundanz für den
eigentlichen Payload unterzubringen.
Wieviel Redundanz willst du denn noch haben?
Die Uhrzeit ändert sich nun wirklich nicht sooh erratisch, d.h. mit 24/7-Betrieb hast du Redundanz ohne Ende.
Mir kommt grad ne geniale/verrückte Idee: Man könnte sich mit einem
Raspberry (pico W sollte reichen) einen eigenen DCF77-Emulator basteln,
der per Pingewackel das Signal für in unmittelbarer Nähe befindliche
Funkuhren bereitstellt.
Uhrzeit kommt per NTP,
Verrückt passt schon, genial ist daran nichts. Es geht offenbar auch auch Dir nicht in den Kopf, dass der Charme von DCF gerade die Unabhängigkeit ist - Batterie rein, hinstellen und nach ein paar Minuten die genaue Uhrzeit.
Ein Uhrensammler außerhalb Europas hatte mal ein Projekt GPS nach DCF per Raspberry veröffentlicht, will ich aber hier nicht weiter auskauen.
Den ganzen Kaspern, die ständig von NTP und Streaming lallen, sollte man mal 4 Wochen das Internet komplett abklemmen. Das würde vielleicht noch ein paar Reste deren Denkapparates anlocken.
Den ganzen Kaspern, die ständig von NTP und Streaming lallen, sollte man
mal 4 Wochen das Internet komplett abklemmen. Das würde vielleicht noch
ein paar Reste deren Denkapparates anlocken.
Ach Gottchen wie originell. Jeder 2. Boomer hier fängt immer wieder mit dem gleichen Quatsch an: "Na was machst du wenn dein Internet ausfällt, dann guckst du aber doof. hähä".
Dann stellen wir auch gleich Wasser und Strom ab. Dann guckt jeder doof. Was ist das für eine Theorie? Ohne Internet gehts heute nicht mehr. Nirgendwo. Das ist kein Luxus mehr. Das ist inzwischen eine Notwendigkeit. Wie Strom. Gewöhn dich dran.
Mir gings eher darum, wie man wieder Wetterdaten in die Uhr reinkippt.
Die Uhrzeit kann ja ruhig auch per GPS reinkommen. Doch was ist, wenn Trump das auch abschalten? Dann lieber doch auf Druckluft setzen: https://epilog.de/pneumatische-uhren.das-neue-universum.1880
Wenn dein eigener Sender auch noch Meteotime-Wetterdaten des
Wetterdienstes deines geringsten Misstrauens senden soll, musst du die
Verschlüsselung kennen.
Mich wundert dabei nur warum man dann schreibt wenn es einen nicht
interessiert...
Wenn DU lesen könntest, wäre dir nicht entgangen, daß ich lediglich einem anderen User antwortete, daß seine Idee der DCF-Emulation incl. Meteotime bereits kurz zuvor Thema war. Mehr nicht.
Was MICH wundert, ist, daß inzwischen die primäre Motivation einiger User hier scheinbar ist, andere als dumm hinzustellen und sich selbst als Besserwisser zu inszenieren.
Das ist eine symetrische Verschlüsselung, die im Prinzip auf DES basiert. Der Source Code des Decoders lässt sich also bei Bedarf in einen Encoder umbauen, man sollte sich dazu aber ein wenig mit der Materie auskennen (man muss dazu kein Kryptologe sein).
Man kann nur etwas es entschlüsseln, wenn es da ist. Heute zeigt das
DCF77_log z.B.: viele Nullen beim Wetter.
Es ging im Post von Dieter S. nicht um die Dekodierung der nicht mehr vorhandenen Wetterinformationen, sondern um einen DCF-Encoder, der Zeit- und Wetterinformationen in geeigneter Weise erzeugt, dass man damit die Funkuhren in unmittelbarer Nähe damit füttern kann.
Das DCF77-Signal wird schon seit über einem Monat ohne Wetterinformationen ausgestrahlt!
Wundert mich jetzt auch, warum man ganz offensichtlich einfach nur stumpf Nullen sendet?
Wenn man das System heimlich still und leise abschalten wollte dann könnte man einfach nur irgendeinen Datenmüll senden und es würde so gut wie niemandem auffallen.
Im einfachsten Falle würde es doch schon reichen, die Rohbits zu invertieren, damit Millionen Funkuhren im Land unbrauchbar würden (selbst das Parity-Bit würde ja immer noch stimmen!).
Wenn man richtig gemein ist, scrambelt man die Datenbits mit /dev/random und keiner Kann die Daten mehr entschlüsseln.
Wenn das System wirklich gestört ist oder es einen technischen Defekt gibt, dann könnte man eine eindeutige Fehlermeldung in Form einer Magic Number ausgeben z.B 0xDEADBEEF oder so...
Wenn das System wirklich gestört ist oder es einen technischen Defekt
gibt, dann könnte man eine eindeutige Fehlermeldung in Form einer Magic
Number ausgeben z.B 0xDEADBEEF oder so...
Dein Post ist so überflüssig wie ein Loch im Kopf. Wurde hier schon alles diskutiert. Und Meteotime hat vor einer Woche eine Mitteilung herausgegeben, dass sie immer noch an der Behebung des Problems arbeiten. Dein Link zeigt auf einen Thread mit dem jüngsten Beitrag von 2023.
Wahrscheinlich müssen Sie wegen fehlender/fehlerhafter Doku erst einmal alles reverse-engineeren und dann neue Hardware aufsetzen. Sonst würde das nicht so lange dauern. Just my two cents.
Wenn das System einfach "nur so" ausgefallen wäre, dann schaltet es sich eben (automatisch!) auf den Reserve-Sender um (es gibt sogar dafür extra ein Bit im Datenstrom) oder es fährt eben einer hin und steckt ne neue Karte ins Rack oder tauscht das Rack halt eben komplett aus.
Wenn es wirklich ein "technischer Fehler" ist, dann könnte man einfach eine Klartext-Message als ASCII auf die Datenbits modulieren, damit die Leute auch sehen können, wo die Ursache ist.
Wenn man aber stumpf am letzen Tag des Quartals um Punkt 1600UTC den Großen Schalter umlegt und alle Datenbits auf "0" setzen und damit Millionen Funkuhren im Lande unbrauchbar werden, dann hat es schon einen gewissen Beigeschmack, dass es von langer Hand geplant war und "DIE da oben uns was verheimlichen wollen".
Z.B. liest man in den gleichgeschalteten Systemmedien absolut nichts zu dem Thema. Außer in ein paar Nerd-Foren wird das Thema absolut totgeschwiegen!
Selbst hier in der Firma, wo überwiegend Ingenieure, Informatiker, Physiker, Doktoren rumlaufen, zucken die meisten Leute nur mit den Schultern, als ich sie fragte, ob sie schon bemerkt hätten, dass DCF abgeschaltet wurde.
Selbst hier in der Firma, wo überwiegend Ingenieure, Informatiker,
Physiker, Doktoren rumlaufen, zucken die meisten Leute nur mit den
Schultern, als ich sie fragte, ob sie schon bemerkt hätten, dass DCF
abgeschaltet wurde.
Zumindest meine Uhr zeigt an, die Daten innerhalb der letzten 24h empfangen zu haben. Hier ging’s auch eher um Wetterdaten, soweit ich mitbekommen habe. Die nutzen nunmal die Wenigsten aktiv, weil’s heutzutage bessere Quellen gibt, und deswegen liest man in „gleichgeschalteten Systemmedien“ nix darüber – gibt derzeit genug Dinge in der Welt, die um Größenordnungen bedeutsamer sind, als fehlende Wetterdaten über einen Weg, dessen Nutzer sich an drei Händen abzählen lassen.
dann hat es schon einen gewissen Beigeschmack, dass es von langer Hand
geplant war und "DIE da oben uns was verheimlichen wollen".
Z.B. liest man in den gleichgeschalteten Systemmedien absolut nichts zu
dem Thema.
Jetzt nimmt der Thread endlich Fahrt auf, pünktlich zum Wochenende :-)
Wahrscheinlich müssen Sie wegen fehlender/fehlerhafter Doku erst einmal
alles reverse-engineeren und dann neue Hardware aufsetzen.
Wahrscheinlich :) Wenn das EPROM mit dem private key ein paar Bits vergessen hat, müssen jetzt alle ihre Büro-PCs ein passenden neuen Schlüssel finden ;)
In der letzten Zeit ja. Allerdings scheint das jetzt nicht jeder mitbekommen zu haben und fängt dann mit Resevesender an :( Obwohl der Sender ja arbeitet. Alle Uhren die hier per DCF77 synchronisiert werden, funktionieren und empfangen die Daten. Oder wird gar geglaubt mit dem Reservesender wären die Wetterdaten wieder da? Wäre eine merkwürdige Architektur.
Oder gar eine ASCII-Message aufmodulieren. Womöglich noch mit farbigen Text. Ich möchte die Uhr sehen, die das darstellt. Auch nur in schwarz weiß ;)
Und das Wetter fehlt dann immer noch. Wie kommt man auf so eine Idee?
Aber irgendwie ist das wohl zu komplex zum Verstehen.
Mein persönlicher Verdacht ist auch, da ist aus irgendeinem Grund eine Neuentwicklung (Nachentwicklung) am laufen und die bekommen es nicht hin. Warum auch immer. Fehlende Doku wäre der Klassiker ;)
dann hat es schon einen gewissen Beigeschmack, dass es von langer Hand
geplant war und "DIE da oben uns was verheimlichen wollen".
Z.B. liest man in den gleichgeschalteten Systemmedien absolut nichts zu
dem Thema.
Jetzt nimmt der Thread endlich Fahrt auf, pünktlich zum Wochenende :-)
Die ganze Zeit habe ich mitgelesen und die Entwicklung hier beobachtet.
Bei mir sind alle (bis auf meine Automatik) Funk gesteuert.
Natürlich will ich auch eine Uhr die ziemlich genau geht, aber dass hier viele so viel schlimmer sind, als ich, das hätte ich nicht gedacht.
Dass das Thema tatsächlich noch mehr Fahrt aufnimmt, finde ich beachtenswert.
Für mich selbst spielt die Zeit, jetzt als Rentner, nur noch eine untergeordnete Rolle. Außer zu Terminen brauche ich keine Pünktlichkeit mehr.
Weil Du, was auch Dein Post bestätigt, es sonst wohl nicht kapierst.
Wenn es wirklich ein "technischer Fehler" ist, dann könnte man einfach
eine Klartext-Message als ASCII auf die Datenbits modulieren, damit die
Leute auch sehen können, wo die Ursache ist.
Würde bestimmt interessant werden, was die Uhren, die die gelieferten Signale, dekodiert als Wettersymbole, dann anzeigen.
Wenn man aber stumpf am letzen Tag des Quartals um Punkt 1600UTC den
Großen Schalter umlegt und alle Datenbits auf "0" setzen und damit
Millionen Funkuhren im Lande unbrauchbar werden, dann hat es schon einen
gewissen Beigeschmack, dass es von langer Hand geplant war und "DIE da
oben uns was verheimlichen wollen".
Ich kennen keine einzige unbrauchbar gewordene Funkuhr.
Z.B. liest man in den gleichgeschalteten Systemmedien absolut nichts zu
dem Thema. Außer in ein paar Nerd-Foren wird das Thema absolut
totgeschwiegen!
Kauf Dir einen Aluhut, wird Zeit. Scheinbar sind die für die Wettervorhersage via Meteotime verbreiteten Daten nicht so bedeutend, als das deren Fehlen groß auffällt. Kann ich auch verstehen, da deren Wettervorhersage viel zu ungenau ist, als das man damit viel anfangen könnte. Heute zieht man sich den aktuellen Wetterbericht aus dem Internet oder wie meine Eltern, ähem, aus dem Videotext.
Selbst hier in der Firma, wo überwiegend Ingenieure, Informatiker,
Physiker, Doktoren rumlaufen, zucken die meisten Leute nur mit den
Schultern, als ich sie fragte, ob sie schon bemerkt hätten, dass DCF
abgeschaltet wurde.
Tja, die halten Dich jetzt im schlimmsten Fall für durchgeknallt. Da täte vielleicht ein Gang nach Canossa gut, 3 mal barfuss im Schnee um die Firma rumgehen.
Kann es sein, dass Du gar keine Funkuhr hast? Oder wie kommt's zu so Verschwörungszeugs?
/Ironie an
Du kannst ja mal die Rechtsnachfolger von HKW anschreiben und um eine detaillierte Fehlerbeschreibung bitten. Die werden sie Dir bestimmt sofort auf dem Silbertablett liefern.
/Ironie aus
Ja eben, und das glaube ich eben nicht!
Wenn es wirklich eine technische Störung oder kaputte Baugruppe wäre, dann würde man das in allen Medien publizieren, um die Bevölkerung zu informieren und zu beruhigen.
Hier hat man aber klammheimlich von einem Moment auf den anderen (30.06.2026 1600UTC!) das System abgeschaltet und die Datenbits stumpf mit Nullen überschrieben, so als wolle man etwas vertuschen!
Wenn man die Daten einfach nur einem Rauschen gescrambelt hätte, würde
kein Hahn danach krähen.
Es scheint mir, es gibt nur einen einzigen der kräht. Allen anderen ist es egal oder sie warten einfach, bis es wieder funktioniert. Probier mal, ist garnicht so schwer.
Was könnte man deiner Meinung nach denn da vertuschen wollen, was die Bevölkerung so beunruhigen würde, dass es nicht als Eilmeldung in den Mainstream-Medien aufgetaucht ist?
Dass Null ausgegeben wird, wenn Eingangsdaten für die Stelle, aus welchem Grund auch immer, nicht verfügbar sind, ist in meinen Augen nun kein ungeheuerlicher Vorgang, der auf eine riesige Verschwörung bei den Reptiloiden der Hohlerde hinweisen würde.
Wenn es wirklich eine technische Störung oder kaputte Baugruppe wäre,
dann würde man das in allen Medien publizieren, um die Bevölkerung zu
informieren und zu beruhigen.
Der allergrößte Teil der Bevölkerung wüsste nicht einmal, worum es überhaupt geht, und es interessiert ihn auch nicht. So ziemlich der Einzige, der darüber beunruhigt ist, bist vermutlich du selbst.
Wenn es wirklich eine technische Störung oder kaputte Baugruppe wäre,
dann würde man das in allen Medien publizieren, um die Bevölkerung zu
informieren und zu beruhigen.
Am Aufschrei in der Bevölkerung und in den Foren, ähm, wo isser, läßt sich wohl eher ablesen, das den Dienst nicht allzu viele Stationen nutzen. Deckt sich auch mit meiner Beobachtung. Bei uns, wir haben 3 Teile mit Wettervorhersage, und im Freundeskreis funktioniert alles, da WETTERdirekt statt Meteotime genutzt wird.
Das sind doch keine Verschwörungstheorien, das ist…
… Übel!
Nun kann "Der mit der Wettermaschine" beliebig den Luftdruck von 1013mbar auf 1009mbar oder sogar noch tiefer setzen. Und niemand sieht's kommen (und wieder gehen). Ein wahrlich untragbarer Zustand.
Die fünfzehn '0' Bits sind eine geheime Nachricht aus dem kämpfenden Untergrund, dass die Normalbevölkerung NULL Wetterinformationen bekommt.
Da fragt man sich, wie das alles noch weiter gehen soll? Was planen DIE?
Die fünfzehn '0' Bits sind eine geheime Nachricht aus dem kämpfenden
Untergrund...
brauchte man früher, um den Beginn der Decodierung bei Sekunde 20 mit einer logischen "Eins" nicht aus dem Takt zu bringen.
Mit Einführung der Sommerzeit funktionierten die alten Funkuhren nicht mehr. Denn das Sommerzeitbit wurde mit den alten Decodern als Startbit interpretiert. Modernere Decoder erkennen das. Insofern wäre es irrelevant, welchen logischen Zustand diese Bits hätten Nullen oder Einsen.
So senden sie eben vorerst noch Nullen.
Eigentlich müssten wir sofort einen neuen Thread "Fehlende Wetterdaten-DCF77" aufmachen, statt hier alles sinnlos vollzumüllen! Die DCF77 läuft ja normal.
Das Foto der Armbanduhr habe ich nur für alle Optimisten angehängt, die behaupten, dass man im Keller lieber GPS-Zeit od. NTP benutzen soll. :-)
Zu der erwähnten Zeit liefen Decoder noch mit Monoflops auf TTL Basis. Passé. Aber es darf auch so keine "Leerstelle" entstehen, indem überhaupt keine Impulse gesendet werden. Nur Leerträger. Könnte ja auch passieren, wenn die Modulationsleitung gestört ist.
Deswegen eben Nullen. Oder 0,1 Sekunden-Absenkungen.
Auch wenn die zunächst keinen Sinn ergeben. Weil sie keine Info tragen.
Systembedingt sind 59 Trägerabsenkungen eben nötig. Damit zumindest die Zeitinfo noch sauber rüberkommt. Das hat mit Ironie rein garnichts zu tun.
Ja eben, und das glaube ich eben nicht!
Wenn es wirklich eine technische Störung oder kaputte Baugruppe wäre,
dann würde man das in allen Medien publizieren [...]
Vermutlich hat dort niemand daran gedacht, die Ursache zu benennen. Die Pressemitteilung schreibt eher nicht ein Techniker, sondern irgendwer aus dem Büro.
Wenn es wirklich eine technische Störung oder kaputte Baugruppe wäre,
dann würde man das in allen Medien publizieren, um die Bevölkerung zu
informieren und zu beruhigen.
LOL. Wenn noch jemand einen Hinweis brauchte, wie weit weg manche Menschen hier von Realität sind, da isser.
Vermutlich hat dort niemand daran gedacht, die Ursache zu benennen. Die
Pressemitteilung schreibt eher nicht ein Techniker, sondern irgendwer
aus dem Büro.
Presseinfos schreibt jemand, der auf Ausweichen, Abwiegeln und Halbwahrheiten trainiert wurde.
Wenn es wirklich eine technische Störung oder kaputte Baugruppe wäre,
dann würde man das in allen Medien publizieren, um die Bevölkerung zu
informieren und zu beruhigen.
LOL. Wenn noch jemand einen Hinweis brauchte, wie weit weg manche
Menschen hier von Realität sind, da isser.
Vergiss es: So dämlich kann niemand sein, der Marek will nur provozieren.