LED-Lampen halten bei mir recht kurz (0,5 - 1 Jahr). Meist beginnen sie zunächst unregelmäßig zu flackern. Sowohl normale als auch FilamentLampen sind betroffen. Es gibt zwar die sog. Dubai-Lampen, die länger halten sollen, aber das grundsätzliche Problem lösen sie nicht, sondern reduzieren nur die thermische Belastung.
Offenbar liegt das Problem im Bond-Draht. Er löst sich vom LED-Chip. Wäre es da nicht sinnvoller eine andere Kontaktierung zu entwickeln? Z. B. Eine Art Feder-Klemm-Verbindung.
Gibt es LEDs (für Beleuchtung geeignet), die zuverlässiger sind und vielleicht einfach nicht verbaut werden, weil die zu teuer sind?
Also, meine an 100 Stk. Philips-12V-"Halogen" sowie alle (so ca. 30) Ikea und Philips E14 und E27-Lampen von 100 bis 1500 Lumen sind teilweise bestimmt schon über 10 Jahre alt und werden z.B. in Küche und Bad häufig und oder lange eingeschaltet und bislang habe ich keine Ausfälle zu verzeichnen.
Die 58W-"Leuchtstofflampen" von Aldi und Philips in der Garage und im Keller sind ebenso vollkommen problemlos, die Lampen sind alle umgestrickt auf "ohne Spule".
Speziell Garage geht immer für min. 3 Minuten am Stück, aber min. 10x pro Tag an, Keller ganz oft nur kurz.
Die Außenlampen die nur wenige Jahre gemacht haben (andauernd per Bewegungsmelder geschaltet) hatten aufgrund eines Konstruktionsmangels der Lampe Wasserprobleme, da kann die Birne nix für.
Also, nein, da gibt's keine Probleme. Und ich kenne auch niemanden der auffällig darüber meckert, höchstens "die hat nur 79 cent gekostet, da darf das passieren".
Aber die Demowände im Baumarkt sind in allen mir bekannten Märkten Epilepsiedetektoren, keine Ahnung warum der Laden da nix gegen macht, das soll doch Werbung sein wie geil die Lampen von $Eigenmarke sind, und es bewirkt genau das Gegenteil, und das wo dort die Lampen doch optimal selten starten und jedesmal lange an sind.
das grundsätzliche Problem lösen sie nicht, sondern reduzieren nur die
thermische Belastung.
Die thermische Belastung ist das grundsätzliche Problem.
Man sollte nicht versuchen, möglichst viel Watt für den Euro zu bekommen, sondern den Lumen für möglichst wenig Watt zu bekommen.
Man sollte nicht versuchen, möglichst viel Watt für den Euro zu
bekommen, sondern den Lumen für möglichst wenig Watt zu bekommen.
Ich suche aktuell E27-Birnen mit >800lm aber kurzem Körper.
Die heißen wohl "P45", was "45mm Birnendurchmesser" meint. Die normalen sind P60 und sind mit 105mm min. 10mm zu lang für die Lampe.
Keine Ahnung was den Designer zu Glühdrahtzeiten geritten hat, die Abdeckung der Lampe knappe 100mm über dem Fußkontakt zu setzen.
Nun frage ich mich: warum gibt es P45 nur mit 800lm? Der Kolben hätte den Platz für mehr Filamente...
Ist die Oberfläche zu klein für die Hitze?
Die Original-100W-Glüher passten rein, bei Ersatz musste man aufpassen weil nur manche Marken passten, aber man sah das andere Leuchtbild. P45 waren die Originale aber nicht.
Und: P45 in 800lm sind Einhörner. Prophezeist du denen auch ein kurzes Leben?
Habe genau die gleichen Ausfälle beim Ersatz von G9 hochvolt Halogenbirnen. Schon alle möglichen ausprobiert, halten ca ein Jahr. Sind in Badmöbeln verbaut, sonst hätte ich die längst ersetzt.
Der Aufdruck 15 Years* klingt wie Hohn. Ist auch gar nicht so gemeint, die die Erklärung im Kleingedruckten verrät.
Der Fairness halber muss man sagen, dass die Halogenlampen auch nicht länger hielten. Waren aber spottbillig.
Wenn jemand Qualitätsware kennt, nur her damit.
Osram ist jedenfalls nur noch ein chinesisches Label.
Wichtig ist, dass die Wärme weg kann. Bei der Glühlampe erhöht es die Effizienz (auch hier auf Kosten der Lebensdauer), wenn das Leuchtmittel etwas wärmer ist, so lange keine Brandgefahr besteht. Dafür waren damals auch die Lampen ausgelegt. Bei LED sollte man eher für gute Durchlüftung sorgen, und (wie gesagt), dass die 800lm mit möglichst wenig elektrischer Leistung erzeugt werden, da dann auch weniger Wärme anfällt.
Wenn die LED anfangen zu flackern liegt es meist nicht an der LED selber sondern an der integrierten Stromversorgung. Ich habe schon einige flackernde Lampen retten können, indem ich den Elko ersetzt habe.
ich habe bei den Filamentlampen im Bad 330nF in Reihe, da liegt nur noch 210V an der Lampe. Prognosen sind schwierig, aber ich erwarte eine stark verlängerte Betriebsdauer.
Wie schon mehrfach gesagt: die Kühlung ist das Problem, 10 K (°C) mehr halbiert die Lebensdauer. Daher, wenn möglich, Lüftungslöcher bohren, damit die Wärme nicht staut, sondern abziehen kann. Dass kleine Lampen die Wärme schwerer wegbekommen, sollte klar sein.
Eine weitere Möglichkeit ist, mehrere Brennstellen mit weniger Watt zu installieren, das ergibt auch eine gleichmäßigere Beleuchtung mit weniger Schattenbildung.
Sicher dass die Lampe und nicht der Schalter schuld ist ? Der geringe
Strom mancher LED Lampen reicht nicht um oxidierte Kontakte
freizubrennen.
Ich kenne den Effekt eher von den Bonddrähten der LED. Die lösen sich, werden kalt, kriegen wieder Kontakt. Das geht wie ein gut abgestimmter Multivibrator! Zu Beginn geht sie mal nur ganz kurz aus und wieder an. Später kehrt sich das Tastverhältnis um.
Außerdem dürften die meisten (alle?) Lampen einen hohen kapazitiven Einschaltstrom fordern. Sollte das die Kontakte nicht genug anbrennen?
Weil es aus irgendeinem Grund keine Lampen mit mehr als 800lm in P45 gibt, und selbst die 800lm sind selten, es gibt quasi nur die die du verlinkt hast.
Da muss es doch einen Grund für geben, denn eine 1500lm-Lampe mit doppelt so vielen Filamenten ist innen kaum größer, würde also m.E. in eine P45 passen, gibt's aber nicht.
Lampen mit weniger Helligkeit dagegen von jeder Bude, die irgendwas mit LEDs machen kann.
Weil sie zu warm werden würden. Mehr Lumen erfordern (meist) mehr Watt,
das ergibt mehr Abwärme, das erfordert mehr Oberfläche.
Die von mir verlinkten Osramlampen haben bei gleicher Lumenzahl aber nur die Hälfte an Watt. Üblich sind etwas mehr als 100lm/W, die oben verlinkten aber 200lm/W. Man könnte da bei gleicher Abwärme eine deutlich hellere Lampe produzieren. Vielleicht fehlt einfach der Markt dafür.
Prinzipiell mache ich auch die Beobachtung, dass die vielgelobten LED-Lampen Lebensdauern von 10 Kilostunden nur in Ausnahmefällen erreichen. Hier laufen Haushaltsleuchtmittel in einer Außenbeleuchtung 4-8 Stunden jeden Tag. Gerade Filament sind besonders häufig betroffen, ich habe die auch regelmäßig seziert, es ist häufiger die Versorgungselektronik kaputt als die LEDs. Bei den Chipgräbern sind es eher die LED-Chips.
Kühlung, Kühlung, Kühlung. Am längsten gehalten von allen Leuchtmitteln hat ein LED-Grab mit ca 100 kleinen LEDs im Format "Maiskolben" und einem Lüfter obendrauf. Das Ding hat tatsächlich rechnerisch weit über 20 Kilostunden geschafft und dann war es wieder die Elektronik - der Lüfter hat, allen Erwartungen zum Trotz, gehalten. Draußen hat das Gesäusel auch keinen gestört.
Gerade gekauft: 12V 20 W Reflektor G5.3 Stiftsockel. Gab es als 3 Watt und als 5,5 Watt, habe letztere probiert, wurden zum Händeverbrennen heiß, danke, Ende Experiment.
Nachbar hat neulich ein Dutzend (kein Witz, wirklich) 50W G10 (230V) durch Philips WarmGlow erstetzt, 6x für 20 Euronen, laufen an einem (Abschnitts-)Dimmer: So gutes Licht hatte ich lange nicht bei LED gesehen, kein Flimmern, weiter Dim-Bereich, sehr angenehme Lichtfarbenanpassung beim Abdimmen. Geht also, wenn man richtig kauf.
Vor langer Zeit beute ich mir so etwas, stellte das so ein, dass die (antiparellelen) LED gerade sicher nicht leuchten, wo die LED-Lampen lange Lebensdauer haben und dort angeschlossen, wo diese nicht lange halten, blinkt und blitzt das lustig vor sich hin. Sowas sind Messungen, wenn auch nicht kalibriert, und alles andere sind wilde Spekulationen.
Bei mir haben wir im Sommer wegen den ganzen PV Anlagen >240V Netzspannung, ein paar Dörfer weiter schalten mittlerweile sogar die Wechselrichter ab, weil >253V.
Das finden einfache LED mit Serienwiderstand natürlich auch kacke.
Weil sie zu warm werden würden. Mehr Lumen erfordern (meist) mehr Watt,
das ergibt mehr Abwärme, das erfordert mehr Oberfläche.
Filamentlampen sind zur Wärmeabfuhr meist mit Helium gefüllt. Helium hat eine bessere Kühlwirkung, als Luft. Allerdings muß es die Wärme auch wieder loswerden und das geht entweder über Oberfläche, oder einen KK, der bei einer Glühbirne konstruktionsbedingt und aus Kostengründen, ausscheidet.
Helium verflüchtigt sich auch über die Zeit und damit ist auch
sichergestellt, dass die Lampen erneuert werden und nicht zu alt werden.
Klar müssen die ersetzt werden wenn das ganze Helium aus dem Glaskolben herausdiffundiert und dieser dann wegen des so entstandenen Vakuums implodiert.
Also ich habe hier im Haus zu ~80% IKEA Lampen verbaut - im Innen- sowie Außen-Bereich. Seit gut 10 Jahren, da ist noch nicht eine kaputt gegangen. Die anderen ~20 sind direkt in der Lampe verbaute LED Streifen, Röhren oder was auch immer da drinnen ist, die sind halt fest integriert. Auch davon ist in den letzten 10 Jahren, nach Einzug hier, noch keine Lampe kaputt gegangen. Ich beleuchte 240m² Wohnfläche und 800m² Außenfläche mit LED Lampen.
Also normalerweise gehen die LED Lampen kaputt weil sie an der Kotzgrenze betrieben und dann entsprechend heiß werden. Baut man sie dann noch in eine geschlossene Lampe ein, oder in eine Fassung wo die Wärme nicht gut abgeführt wird, sinkt die Lebensdauer mit jedem °C ein Stück ab.
Ich habe nur einen Russen-Luster an der Decke, recht große LED-Lampe drin (100W äquivalent, man will ja auch was sehen wenn man das Ding einschaltet), das Ding ist inzwischen 12 Jahre alt oder so. Scheint die beste Art zu sein, LED-Lampen zu betreiben.
Man könnte da bei gleicher Abwärme eine deutlich hellere Lampe
produzieren. Vielleicht fehlt einfach der Markt dafür.
Meine Vermutung war, dass da wieder eine EU-Verordnung, die ESPR, die Ursache wäre. Der Grund liegt aber woanders. Eine solches kleines Leuchtmittel mit höheren Lumenzahlen kommt der Leuchtdichte zu nahe, wo das Auge eventuell geschädigt werden könnte für die Modelle mit matten Glaskolben für eine gleichmäßige und blendfreie Lichtausschüttung.
Also normalerweise gehen die LED Lampen kaputt weil sie an der
Kotzgrenze betrieben und dann entsprechend heiß werden.
Am längsten halten LED-Lampen in einem Leuchter, wo diese senkrecht nach oben gegen die Decke strahlen und von unten ungehindert die Luft zur Kühlung nachströmen kann.
Eine solches kleines Leuchtmittel mit höheren Lumenzahlen kommt der
Leuchtdichte zu nahe, wo das Auge eventuell geschädigt werden könnte für
die Modelle mit matten Glaskolben für eine gleichmäßige und blendfreie
Lichtausschüttung.
Quelle? Oder hast du dir das gerade wieder selbst ausgedacht?
Eine solches kleines Leuchtmittel mit höheren Lumenzahlen kommt der
Leuchtdichte zu nahe, wo das Auge eventuell geschädigt werden könnte für
die Modelle mit matten Glaskolben für eine gleichmäßige und blendfreie
Lichtausschüttung.
Quelle? Oder hast du dir das gerade wieder selbst ausgedacht?
Da muss man doch gar nicht nachfragen, natürlich ist das der reinste Humbug.
Selbst wenn da drin 2000 lm aus 0,5 mm² kommen, was sollen die in einem mattierten Glasskolben jemand jucken?
Wenn lm/W verbessern möchte, was hat das mit Grösse der einzelnen LED zu tun?
Eine bleibende Netzhautschädigung droht dem menschlichen Auge ab einer Leuchtdichte von etwa 20.000 Candela pro Quadratmeter (cd/m² bzw. Nits).
Bei 800lm beträgt die Leuchtdichte an der Kugeloberfäche bereits über 30.000 Candela pro Quadratmeter (cd/m²).
Für noch höhere Werte ist kein Hersteller darauf erpicht einen Beipackzettel mit einem entsprechenden Warnhinweis für Mindestabstände dem Leuchtmittel hinzuzufügen. Das gleiche gilt für den Fall eines Kunden, der von der helleren Lampe geblendet vom Stuhl fällt und sich durchklagt. Da will auch kein Hersteller freiwillig als erster erleben.
Bei 800lm beträgt die Leuchtdichte an der Kugeloberfäche bereits über
30.000 Candela pro Quadratmeter (cd/m²).
Ohmeingottwirwerdeallestöööörben!
Warum gibt es dann Lampen mit deutlich über 1500lm in Standard-Birnenform und leicht größere Birnen mit noch deutlich mehr?
Völlig ohne Laserhinweis und Schweißerbrille in der Packung?
Vor langer Zeit beute ich mir so etwas, stellte das so ein, dass die
(antiparellelen) LED gerade sicher nicht leuchten, wo die LED-Lampen
lange Lebensdauer haben und dort angeschlossen, wo diese nicht lange
halten, blinkt und blitzt das lustig vor sich hin. Sowas sind Messungen,
wenn auch nicht kalibriert, und alles andere sind wilde Spekulationen.
Super Beitrag von Dieter!
Die anderen Beiträge von ihm kommentiere ich nicht, ohne Worte...
Bei Punktleuchtmitteln (Leuchtpunkte von LED, Glühlampendraht, usw.) können und dürfen es 10.000.000 bis 100.000.000 cd/m² sein. Noch höher liegen Spezialleuchtmittel, aber die waren sowieso nicht für den gewöhnlichen Mainstreamnutzer.
Was ich schon beim letzten Aufpoppen dieses Themas mal vorschlagen wollte:
These, warum die Erfahrungen derart unterschiedlich sind: Der eine hat 80, der andere 50, der nächste nur 5 Jahre alte Wandschalter mit entsprechend unterschiedlich ausgeprägtem Schalterprellen, was die einen Lampen frühzeitig zu Tode stresst und die anderen eben nicht...
Ich hab, seit Jahren, Lampen von aliexpress, IKEA, Baugeschäft usw. Kein einziges Markenprodukt dabei aber so gut wie alle smart geschalten. Und keine Ausfälle. Das würde für die Theorie: „Tod durch prellenden Schalter“ sprechen.
Bei Punktleuchtmitteln (Leuchtpunkte von LED, Glühlampendraht, usw.)
können und dürfen es 10.000.000 bis 100.000.000 cd/m² sein.
Ich frage nochmal nach der Quelle. Wo kann man das nachlesen? Wer hat das fest gelegt, für wen und unter welchen Bedingungen gilt das? Die Antworten möchte nachlesen können.
In der Regel reicht oft ein Hinweis, dass es Normen gibt, um diese zu finden. Die Schutzklasse wird durch Messung im Abstand von 20cm bestimmt. Solange die Leuchtdichte nicht zu hoch wird, sind die Leuchtmittel noch der Klasse "freie Gruppe / Risikogruppe 0" zugeordnet. Wenn diese höher wird, dann fallen diese unter die Risikogruppe 1 oder höher.
In der Regel reicht oft ein Hinweis, dass es Normen gibt, um diese zu
finden. Die Schutzklasse wird durch Messung im Abstand von 20cm
bestimmt. Solange die Leuchtdichte nicht zu hoch wird, sind die
Leuchtmittel noch der Klasse "freie Gruppe / Risikogruppe 0" zugeordnet.
Wenn diese höher wird, dann fallen diese unter die Risikogruppe 1 oder
höher.
Du fällst in die Risikogruppe 10, maximale Hirnwixerei!
In der Regel reicht oft ein Hinweis, dass es Normen gibt, um diese zu
finden.
Wo findet man deine Normen, von denen du hier so gerne schreibst? Ich habe oft gesucht und nichts gefunden. Also reich der blanke Hinweis auf Existenz eben nicht.
Hab welche von Pollin (!) seit min 15 Jahren im Einsatz. DAYLITE G-E27-810 46mA/10W
Edith meint, ich soll noch dabei schreiben: massiver Alu-Kühlkörper
Hab welche von Pollin (!) seit min 15 Jahren im Einsatz. DAYLITE
G-E27-810 46mA/10W
Edith meint, ich soll noch dabei schreiben: massiver Alu-Kühlkörper
Die 15 Jahre beinhalten keine Aussage zu Betriebsstunden und/oder Schalthäufigkeit.
Auch ich habe Pollin-E27 mit Alu-Kühlkörper in Betrieb, alle paar Tage wenige Minuten, da genügt die thermische Trägkeit des Alu für unkritische Temperaturen.
Nach wie vor traue ich dem LED-Kram nicht, einzig mein Eigenbau in der Küche unter den Hängeschränken ist thermisch im total unkritischen Bereich.