Hmmm, was sehen wir hier? Was bedeutet es?
Dass der gemessene Wert für die Luftfeuchte sich mit der Zeit ändert (s. y-Achse).
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Datenlogger Pendeluhr
Dass der gemessene Wert für die Luftfeuchte sich mit der Zeit ändert (s. y-Achse). :
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Ja, natürlich. Nur sind diese Parameter nicht unabhängig kompensierbar. Parameter im Pendel Gehäuse: Medium Luft, die Dichte ist abhängig:
Das sind Baustellen... Die anderen Störquellen wurden bis auf die Erdrotation hier schon angemerkt. Aber so etwas willst aber nicht nachbauen: https://www.erwinsattler.com/ nach unten scrollen :
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Eine Luftdruckkompensation ist geplant. Dann aber eher nach diesem System: Grüße Bernd Zu deinem Projekt: siehe Wikipedia: Die Besonderheit der Shortt-Uhren besteht darin, dass sie von atmosphärischen Störungen sowie Störungen durch Reibung weitgehend befreit sind. Das wird durch eine Trennung in Haupt- und Nebenuhr erreicht. In der Hauptuhr schwingt ein fast freies Pendel in einem evakuierten Gehäuse. Eine zweite auf die Hauptuhr synchronisierte Pendeluhr enthält alle anderen beweglichen Teile, deren mechanische und sonstige Störungen die Hauptuhr beeinträchtigen könnten. Der Gangfehler dieser fast reibungsfreien Konstruktion liegt bei einigen Millisekunden pro Tag, was erst von temperaturstabilisierten Quarzuhren übertroffen wurde.[3]
Selbst die relative Feuchte sagt nicht sonderlich viel aus. Für die Dichte ist die absolute Feucht (zusammen mit der Temperatur) wichtig, weil das Sättigungsverhalten für die Dichte nicht relevant ist, sondern es nur auf die Verringerung der molaren Masse durch den Wasserdampfanteil an kommt. :
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Das sind aber zwei völlig unterschiedliche Konzepte. So ein Unterdruckbehälter im Wohnzimmer? Schon mal an den WAF gedacht? Eine Pendeluhr an der Luft (im Schutzgehäuse), hat deutlich mehr Baustellen, um genau zu werden. Ich melde mich jetzt erstmal ab. Erstmal werden erste Baustellen abgearbeitet:
Dann melde ich mich wieder. Grüße Bernd Was ist ein WAF? https://de.wikipedia.org/wiki/Woman_acceptance_factor#Quellen :
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Aber lesen tust du schon noch hier, oder? Ich würde als erstes die Amplitude des Pendels stark reduzieren, und zwar so das die drei Lichtschranken sicher durchfahren werden. Mehr nicht. Zweites, um es Wohnzimmer tauglich werden zu lassen das Pendel in einen luftdichten Käfig, oder stufig in einen zweiten, aus einem Metallrahmen mit darauf geklebten Glasscheiben unterzubringen und mit einer Vacuumpumpe den Druck zu reduzieren. Den Unterdruck messen und so justieren bis das gewünschte Ergebnis dabei herauskommt. Vorschlag: Stufe 1: 1/4 Normaldruck Stufe 2: noch einmal 1/4. Die Pumpe oder Pumpen mit den Ventilen passen auf jeden Fall unter das Gehäuse.
Das Pendel interessiert sich nicht für den Differenzdruck zum Raum. Beeinflusst wird es durch den absoluten Druck. Verstehst du nichts? Es wird ein geringes Vaccum erzeugt und das soll eingehalten werden. Dazu muß man messen.
Aber bestimmt nicht den Unterdruck (=Druck gegenüber der Umgebung), sondern den Absolutdruck (=Druck gegenüber Vakuum). Ist das umgangssprachlich nicht zu verstehen? Oder möchtest du Haare spalten?
Das ist der Unterschied zwischen einem Absolutdrucksensor (mit einem Port) zu einem Differenzdrucksensor (mit zwei Ports), d.h. zwei ziemlich verschiedene Sensoren. Wenn es um Messtechnik geht und nicht um Stammtischgespräche, sollte man so genau schon sein. :
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Du willst es absichtlich nicht verstehen, da der Arduino mit den Sensoren die Auswertung betrifft und eventuell auch die Pendelansteuerung. Keine Ahnung ob der TO es so macht oder es nur frei pendeln läßt. Mit der Erzeugung des minimalen Vacuums hat der Arduino prinzipiell erst einmal nichts zu tun. Nur wenn er ein echtes Vaccum hat, keine Ahnung ab wann es definiert ist, dann braucht er die Temperatur und die Dichte nicht mehr messen. Es ist dann einfach irrelevant. Das ist dann die vollkommen beste Umgebung eines freischwingenden Pendels. Aber es gibt verschiedene Stufen der Vacuum Benennung, das weis ich. Bin nur zu faul um nachzusehen. Der TO kann den optimalen Druck im Uhrenkasten durch ausprobieren selber herausfinden.
Es gibt kein "echtes Vaccum". Die Funktion des Pendels hängt ganz bestimmt nicht von einer Definition ab, sondern von der Physik.
... zu messen.
Was willst du da groß probieren? Wo kein Gas drin ist, kann auch kein Gas stören. :
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Nein, eben nicht. Im Vacuum gibt es per Definition keine Temperatur. Selbst im Weltall, quasi Vacuum beträgt die Temperatur so ca. 3,5 Kelvin.
Das Pendel besteht ja nicht aus Vakuum.
Nein, eben nicht. Im Vacuum gibt es per Definition keine Temperatur. Selbst im Weltall, quasi Vacuum beträgt die Temperatur so ca. 3,5 Kelvin.
Er kann ja nur ein Teilvacuum erzeugen, also ist da noch Gas drinne. Er könnte Ja die Luft herauslassen und durch ein leichteres Gas z.b. He ersetzen. Das gibt es für kleines Geld überall für die Kinderbelustigung...
Dazu müßte man den genauen Aufbau des Pendels oder besser die genaue Auslenkung kennen. Bei Auslenkungen >=5° kann man die Amplitude nicht einfach verringern, weil sie da merklichen Einfluß auf die Schwingungsdauer, sprich Frequenz, hat. Nur für Auslenkungen kleiner 5° ist der Einfluß der Amplitude auf die Schwingsdauer nahezu 0, nennt man auch Isochronie.
Im Vakuum muß so ein Pendel schon gar nicht laufen. Ein druckdichtes Gehäuse, welches Luftzug, Luftfeuchtigkeits- und Luftdruckschwankungen fern hält wäre ausreichend. Wie weit man da den Aufwand treiben muß, muß der TO selbst entscheiden. Vermutlich dürfte bei ihm ein Gehäuse, welches den Luftzug eliminiert ausreichend sein. Luftdruckschwankungen kann man konstruktiv ausgleichen (s. hier https://www.erwinsattler.com/kollektion/praezisionspendeluhren/) und Temperaturschwankungen gleicht man über passend gewähltes Material für das Pendel aus. Aber das müssen wir dem Bernd ganz bestimmt nicht erzählen, das weis der selbst und dieses Pendel wird wohl nicht sein erstes sein welches er fertigt. Ganz sicher kann der Bernd auf Hinweise aus der Knalltüte verzichten. Ich denke mal was den Bau von Uhren und Pendeln betrifft ist der Bernd uns hier allen weit voraus, da können wir eher von ihm lernen.
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Deine Tastatur klemmt. Was verstehst du daran nicht? :
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Vacuum hat keine Materie. Außerdem mißt er ja nicht die Temperatur des Pendels. :
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Nein da liegt die Knalltüte komplett falsch. Das betrifft nur das Vakuum selbst. Körper die sich im Vakuum befinden können durch Strahlungswärme sehr wohl aufgeheizt werden und eine deutlich höhere Tempratur als das Vakuum selbst haben. Um beim Beispiel Weltraum zu bleiben, von der Sonne angestrahlte Körper können durchaus auf 393K 120°C) oder mehr erwärmt werden.
Logisch weil er momentan davon ausgeht, daß das Pendel die Umgebungstemperatur annimmt, weil es ist ja nicht im Vakuum. Im Vakuum muß er halt zwingend ein Körperthermometer nehmen, um die Temperatur des Pendels zu messen. hmmm, du verstehst wohl rein gar nichts. Woher nimmst Du die Strahlungswärme? Und natürlich wenn die Sonne das Pendel erwärmt, dann kann er die Pendeltemperatur ja so nicht messen. Also purer Unfug was du schreibst.
Bist wohl Vakuumexperte, hast es zwischen den Ohren.
Bei Dir ist nichts, nicht einmal ein Vacuum! Ich bin ja nicht der Erste, der sich so einen Datenlogger baut. https://www.henschke-geraetebau.de/dr/Zeitwaage.html Weiter unten gibt es dann Auswertungen. Grüße Bernd
Natürlich nicht. Lass dich von den Spinnern hier nicht verwirren.
Danke😁😁😁
Dann erzähl mal, warum die Oberfläche des Mondes am Tag Temperaturen von über 120°C erreicht - und das im fast perfekten Vakuum. Eine Atmosphäre gibt es dort bekanntlich nicht. :
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Ab in die Box. So ein Holzbrett mit Steckbrett usw. kann ja kein Dauerzustand sein. Passt: Das Flachband ist am Umweltsensor angeschlossen und kommt noch in den Uhrkasten. Dieser Uhrkasten bekommt (später mal) unten ein Fach für Netzteil, Schaltelektronik und Datenlogger. Wichtig ist es, beim Wechsel der Speicherkarte nicht die Frontscheibe öffnen zu müssen. Grüße Bernd
Würde ich nicht machen, das Netzteil gehört abgesetzt, weil es Wärme produziert.
Moin Rainer!
Diese Person versucht in verschiedenen Beiträgen überall gegenzusprechen.
Ich bin auch bis zu einem Punkt darauf rein gefallen.
Schau dir nur mal die Namenskonstellation an.
Alleine das sieht schon extrem nach Verarsche aus.
Du hast recht. Eigentlich habe ich da ein Steckernetzteil. Das bleibt dann draußen. Was aber noch in das Fach kommt: Die Reguliergewichte. Da muss ich mal einen Satz bauen. Vorher brauche ich noch eine Feinwaage, um das Milligramm zu messen. Grüße Bernd :
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Moin, Ich habe mir vor Jahren ein paar Gedanken gemacht, ob man die Gangleichheit eines freischwingenden Pendel durch Hybrid-Methoden auf SW-Basis auch verbessern könnte. Die diversen Empfindlichkeiten des Pendels auf seine Schwingungsperiode sind ja bekannt. Deshalb möchte ich eine mögliche technische Alternative zur Diskussion präsentieren. Aber hier erst einmal einen Überblick auf die wichtigste Pendelproblematik. Temperaturabhängigkeit: Obwohl man schon seit langer Zeit erfolgreich versucht hat, die Temperaturabhängigkeit durch Invar- oder Quarzstäbe massgeblich zu verbessern, durch sinnvolle Temperaturkompensationsmethoden weitgehend auszugleichen, lässt der Einfluß der Gehäuse-Luftstratifizierung trotzdem nicht gut in den Griff zu bekommen, es sei denn, man würde durch Luftumwälzvorrichtungen die Stratifizierung unterbinden. Das ist natürlich keine Lösung, weil dadurch mit großer Wahrscheinlichkeit durch unkontrollierte Luftströmungen die Pendelbewegung beeinflusst werden würde. Besser wären mehrere vertikal angebrachte Temperatursensoren, um das Temperaturprofil des Gehäuseinneren erfassen zu können. Nur schwer lässt sich auch die Temperaturabhängigkeit der Pendelaufhängung quantifizieren. Ferner ist die Invarlegierung langzeitmässig nicht immer stabil und leidet manchmal unter nichtvoraussagbaren molekularen und metallurgigen Anomalien die nur mit hohem Aufwand und Testen quantifiziert bzw. eliminiert werden können und erhöhen die Herstellungskosten beträchtlich. Auch die erforderliche Temperatur kompensierte Befestigung des Pendelgewichts erfordert viel Berechnung und Sorgfalt und geeignete Materialien. Einfluß des Luftdrucks: Dieser lässt sich durch verschiedene mechanische Methoden wie Aneroid Schwerpunktverschiebung größtenteils und einigermassen erfolgreich kompensieren. Auch das ist nicht leicht zu beherrschen und benötigt viel Wissen, um es in den Griff zu bringen. Luftfeuchtigkeit: Der Einfluß der Luftfeuchtigkeit ist relativ klein, aber nicht übersehbar. Pendelausschlagsstabilität: Durch die bekannte isochrone Abhängigkeit der Pendelperiode auf seinen Pendelausschlag ist man auch hier gezwungen durch geeignete Konstruktionsmassnahmen die Pendelamplitude genau einzuhalten. Auch Gravitationsveränderungen, der Mond können einen geringen periodischen Einfluß haben, die bei sehr hochwertigen Systemen nachweisbar sind. Gibt es noch andere praktische Möglichkeiten? Vielleicht. Da die meisten Faktoren die zur Periodenunsicherheit führen mathematisch bestimmt werden können, müsste es theoretisch möglich sein durch geeignete Messwertaufnehmer jene Einflüsse zu quantifizieren und mathematisch zu modellieren und dann sinnvoll abzuziehen. Man lässt also das Pendel so wie es ist frei schwingen und erfasst nur seine Schwingung mit geeigneter berührungsfreier Methode mit der gegebenen natürlichen Abhängigkeiten und arbeitet dann nur noch mit diesem Messwert. Auch könnte man durch Erfassung der Zeitdauer zwischen zwei Punkten nahe dem vertikalen Mittelpunkt (Pendelgeschwindigkeit) die Pendelauslenkung in Realzeit berechnen, weil in diesen Bereich die Geschwindigkeit maximal ist und genau erfasst werden kann. Wie könnte man so ein Konzept realisieren? Die Pendelperiode wird also durch einen geeigneten optischen Sensor dem Capture Timer eines uC zugeführt und mit us Auflösung erfasst. Der errechnete Aggregat-Korrekturwert (Temperatur und alle anderen wichtigen Störeinflüsse) wird dann der erfassten Pendelzeitdauer beigefügt (subtrahiert oder addiert) und mit einem Counter/Timer sinnvoll ausgegeben, um ein Schrittschaltuhrwerk damit korrigiert zu betreiben. Somit sollte es möglich sein, die Einflüsse auf die Gangstabilität eines Pendels beträchtlich zu reduzieren. Somit existiert dann das stabile "Pendel" nur noch synthetisch im Inneren des verwendeten uC als in Realzeit korrigierter Zähler. Es wäre sicherlich ein faszinierendes Demonstrationsprojekt, herauszufinden ob die Aggregateinflüsse der Umwelt durch mathematische Erfassung der einzelnen Störungsquellen zusammenhängend kompensiert werden können, oder als Aggregat einfach nicht genügend erfassbar sind, weil die einzelnen Störeinflüsse einander möglicherweise die Ergebnisse gegeneinander "verschmutzen". Vor Jahren machte ich mir darüber spekulative Gedanken, ob man so ein Projekt versuchen könnte oder sollte, oder es totale Zeitverschwendung wäre. Es wäre schon faszinierend inwieweit man das Pendel als Zeitstandard auf diese Weise synthetisch stabilisieren und kalibriert werden könnte. Einstellung der Uhr auf Ganggenauigkeit wird dann rein in SW vollzogen und das Pendel schwingt einfach natürlich. Nur muss es stabil montiert und auf einem ruhigen Platz leben. Gerhard Gerhard, alles zu seiner Zeit. Im Moment geht es mir erstmal darum, mein selbstkonstruiertes Glaskeramikpendel zu vermessen. Also herauszufinden, wie das Teil auf Umwelteinflüsse reagiert. Ob das Pendel zu schnell oder zu langsam ist, ist völlig irrelevant. Grüße Bernd
Hallo Bernd, Ja. Das hat auf alle Fälle Sinn, zumal gleichzeitige Aufzeichnung aller in Frage kommenden Einflüsse bei der späterer Analyse sehr wichtig sein wird. Wünsche Dir jedenfalls viel Erfolg und Erfahrungen bei Deinem Projekt. Zur Zeit beschäftige ich mich hin und wieder mit früher Quarzuhr Technik (CFQ). Gruß, Gerhard
Damit kämest du noch nicht weit. Ein Fehler von 1µs für die Periode eines Sekundenpendels würde sich innerhalb eines Jahres auf fast 32 Sekunden aufsummieren. ;-) Die Krux liegt allerdings in dem leichtfertig hingeschriebenen "geeignet". Um zur Bestimmung der Pendelperiode den Pendeldurchgang auf 1µs genau zu erfassen, wirst du auf der Sensorseite einigen Aufwand treiben müssen. Spätestens bei der Auswertung bist du sowieso gezwungen, keine (jitterbehafteten) Einzelperioden mehr zu betrachten, zumal auch bei den Umweltparametern eine Messung mit Sekundenauflösung schon auf Grund von Sensorzeitkonstanten keinen Mehrwert bringt. Rainer, lies dir das mal das durch. https://www.henschke-geraetebau.de/dr/Zeitwaage.html Um die Tendenz der Fehler beim Pendel zu erkennen, braucht es Geduld. (Und einen Datenlogger, möglichst mit GPS-Zeit). Habe ich jetzt doch :-) Nach 100 Tagen Messdauer genügt die hunderstel Sekunde. Grüße Bernd :
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Ich sehe eine Mittelung als unbedingt notwendig. Wahrscheinlich dürfte wegen der Unstetigkeit der Pendelerfassung zur Datenreduzierung Filtermethoden wie das Verfahren von Frank Hampel (Ausreisser Elimination) mit darauf folgender Gleitender Mittelwertbildung notwendig sein. Auch das Kalmann Verfahren könnte möglich noch nützlich sein, habe aber keine Erfahrung damit. Aber all dies lässt sich im PC nach Aufzeichnung verfolgen. Experimente vor Jahren bezeugten beträchtlichen Jitter in ms Größenordnung herum. Abgesehen davon dürften Umwelt bedingte Einflüsse deutlich größer sein, als um in der 1us Auflösung unterzugehen. Abgesehen davon kann man je nach uC HW auch eine wesentlich höhere Auflösung erreichen. Sogar beim bescheidenen AVR kann man bei 20MHz auf eine Auflösung von 50ns rechnen. Da bin ich weniger besorgt. Wenn bei Mittelung Langzeit-Abweichungen von weniger als +/- 1us auftreten, kann man durchaus nützliche Folgerungen daraus ziehen. Ich rate erst mal abzuwarten, bis Bernds Testaufbau stabil läuft und alle Sensordaten gleichzeitig zur Verfügung stehen. Dann kann man weitersehen. Gerhard
Von einem Strahler Du Knalltüte! Da gibt es durchaus diverse Gerätschaften die Strahlungswärme abgeben. Kann natürlich sein das es so etwas nicht in der Knalltütenmanufaktur gibt.
Natürlich kann er die Temperatur des Pendels messen. Dafür wurden Körperthermometer erfunden, die mit dem Körper dessen Temperatur sie messen sollen thermisch gekoppelt werden. Heutzutage macht man das berührungslos über die Infrarotstrahlung, die ein jeder Körper aussendet. Bevor es berührungslose Thermometer gab mußte man halt das Thermometer mit dem zu messenden Körper thermisch koppeln.
Ja bei dem ist, im Gegensatz zu Dir, vermutlich graue Masse
Ich würde eher ein Auge auf die Trends haben. Absolute Werte sagen wenig aus. Wenn es um Zeitabläufe geht, sind die Trends wesentlich nützlicher. Man muß im Auge behalten, daß in der Praxis die Meßwerte extrem unstetig sind und erst statistisch behandelt werden müssen. So präzise sind die Lichtschranken nicht; kleinste mechanische Unstetigkeit verursachen ersichtliche Messfehler. Präzision der Erfassung ist kein Kinderspiel. Zumindest ich hatte damals da nur mässige Erfolge. :
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Welchen Sinn hätte es, das Pendel "frei" schwingen zu lassen und die durch einen LKW voll Sensoren erfassten Umweltbedingungen rauszurechnen um damit einen virtuellen exakten Pendelschlag aus der anderen Seite des Controllers herauszubekommen, der dann die weitere Uhr antreibt? Dann kann man es auch einfacher machen, so wie es heute viele Funkuhren mit Pendel machen: ein DCF-Uhrwerk mit den Zeigern, "100% genau" und dazu ein nur zufälligerweise im gleichen Gehäuse untergebrachtes Pendelwerk, Marke "Winkekatze", aber ansonsten keinerlei Verbindung zum Uhrwerk, nichtmal bei der Batterie: diese Uhren haben 2 Batterien! Die Zeitquelle für das Zeigerwerk kann dann beliebig genau gebaut werden, das Pendel baut man optisch geil und fertig. Das ist aber diametral anders als das was Bernd bauen will.... Ich bitte um Geduld. Eventuell bekomme ich morgen eine Plexiglasscheibe, um mein Pendel einzuhausen. Dann die erste Messung, mindestens 1 Woche. Das ist ein "Langzeitprojekt". Das dauert halt :-) Grüße Bernd
Lass dich nicht treiben!
Es geht schlichtweg um die Machbarkeit. Die Aufgabe ist einfach mal heraus zu finden, was man mit einem elektromechanischem System an Genauigkeit erreichen kann. Natürlich geht das mit DCF deutlich einfacher, ist aber eben keine Herausforderung.
Sinn haben diese Uhren Projekte in unserem Zeitalter kommerziell verpackter Zeit Daten wenig. Aber diese Experimente können trotzdem sehr interessant und lehrreich sein. Abgesehen davon geht es hier mehr um die Physik. Das Pendelprinzip ist von den Einflüssen der realen Welt in direktester Weise abhängig. Das macht die Beschäftigung damit so lehrreich, um die Einflüsse der Pendelschwingung im Detail zu verstehen und wie Theorie und Praxis und das Zusammenspiel im Einklang steht. Das ist der Crux. Im Übrigen, geht es ja in Wirklichkeit nicht um "bestmögliche genaue" Nachverfolgung der aktuellen Uhrzeit, sondern, wie bekomme ich Resonatoren (aller Art, von Pendel bis zur Atomuhr) stetig mit linearem nachvollziehbarem, zeitlichen Verhalten (Allan Variance). In der früheren Navigation mit Chronometern ging es hauptsächlich um voraussehbare Einhaltung der Ganggleichheit des Chronometers. Die Abweichung von der Normalzeit war relativ unwichtig solange sie vor der Abreise genau erfasst werden konnte und wurde bei der Navigationsberechnung akribisch beachtet. John Harrison und andere spezialisierten sich darauf möglichst stetig laufende Chronometer mit geringster Temperaturempfindlichkeit zu entwickeln. Bevor GPS, Loran und Quarzuhr war diese Methode Voraussetzung für die sichere Navigation auf den Weltmeeren. Deshalb wäre es auch für Bernd wichtig und interessant wie stetig der Gang seiner Pendeluhr eingerichtet werden kann. Wer wirklich aktuelle Zeit mit us Genauigkeit braucht kann ja auf die bekannten Methoden unserer Zeit zurückgreifen. Als technisch "infizierter" Mensch ist aber die Beschäftigung mit Aspekten der Naturwissenschaft auch reizvoll und kann zu einem tieferen Verständnis unserer Existenz führen. Die Zeitmessung ist ein wichtiger Aspekt davon, weil so viele diverse Fachbereiche miteingeschlossen sind. Man beschäftigt sich heutzutage, um immer höhere Genauigkeiten zu erzielen. Man übersieht aber möglicherweise, dass relativistische Beschränkungen seitens dem Verhalten der Gravität und anderer abhängigen Effekte solchen Unterfangen ein Ende setzt. Wenn erzielbare Genauigkeiten durch Eigenschaft von Gravitation und Raumzeit sich gleichsetzen, ergeben dann Messung darüber dann möglicherweise keinen Sinn mehr. Mit den hochgenauen Zeitnormalen im 10e-18 Bereich könnte man möglicherweise irgendwie die Geometrie der Raumkrümmung kartographisch erfassen. Das wäre ein faszinierender Aspekt solcher Exotischer Technik. Da Gravitation und Raumkrümmung untrennbar verbunden sind, ist auch das Zeitverhalten von Frequenz- oder Zeitnormalen untrennbar. Gerhard Die nächste Uhr, die ich mir baue, hat diese Probleme nicht. https://spie.org/news/photonics-focus/marapr-2023/inventing-precision-atomic-clocks Aber erstmal schaue ich mal, was so ein Pendel kann :-) Grüße Bernd
Du willst doch Umwelteinflüsse zuordnen. Um den Gang der Uhr damit zu korrelieren, muss die Auflösung zu den Änderungsgeschwindigkeiten passen. Bei einer kräftigen Wetteränderung liegt das eher im 1/4h-Bereich. Und wenn du die Pendellänge justierst, willst du auch nicht immer 100 Tage warten ;-) Nach 3 Stunden hat er ca 10¹⁰ Mikrosekunden, das dürfte für eine vorläufige Kurskorrektur reichen.
Erst mal einen Quarzofen mit selbst geschliffenem Quarz.
Viel Spaß bei der Korrelation, wenn die Datenpunkte 3h auseinander liegen. https://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Datei:Tagesgang-luftdruck.jpg So eine Pendelschwingung ist ein wunderbar periodisches Ereignis, und die Umweltbedingungen, deren Einfluss bestimmt werden soll (Temperatur, Luftdruck, Feuchte) ändern sich nicht sprunghaft. Perfekte Voraussetzungen, da einen Mittelwert zu bilden. Wenn die Zeitmessung mit dem Arduino einen 150µs-Jitter hat (andere ISRs blockieren, Lichtschranke erzeugt flache Flanke, Hysterese-Fehler des AVR-Pins usw.) bist du nach 5 Minuten Mittelwert-Bildung schon bei < 1ppm Fehler. Nach den 30 Minuten/1800 Schwingungen liegt der rechnerische Fehler im Bereich von 0.1ppm. Der Teil ist also unkritisch. Hauptfehlerquelle ist der Quarz/Resonator auf der Arduino-Platine. Auch der ändert sich nicht Sprunghaft. Durch Vergleich mit GPS oder NTP kriegt man die Abweichung auch leicht rausgerechnet. Fazit: Jede einzelne Pendelschwingung auf 1ppm genau zu vermessen kriegt der Arduino nicht hin. 1800 Pendelschwingungen auf 0.1ppm genau zu vermessen ist kein Problem.
p.s. :
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Wer mehr Details zur Theorie und zur Messung an Pendeluhren wissen will (und nicht nur darüber wild spekulieren will) sollte eventuell das Buch lesen: "Harrison Decoded: Towards A Perfect Pendulum Clock" Insbesondere dieses Kapitel ist interessant (der Autor kennt sich mit genauer Zeitmessung aus):
Gerhard O. schrieb im Beitrag #8097251: ...
... Nein Sinn macht es nicht wirklich, alles in ein Topf zu werfen und dann versuchen es zu kompensieren. Ne. Besser ist es diese Einflüsse erst gar nicht zuzulassen, bzw. zu minimieren soweit der Aufwand dafür nicht zu aufwendig wird. Das macht es einfacher und genauer. Es war ja jetzt das Ziel 1 Sekunde Abweichung in 100 Tagen, oder weniger, zu erreichen.
Bei welcher Uhr hattest du denn mit der Überlegung begonnen die Pendelschwingung elektronisch zu messen? Deine Würfeluhr kam ja erst danach so wie ich es mitbekommen habe? Wieso machst du Knalltüte eigentlich die Zitate kaputt und warum zitierst du den Gruß des anderen Posters als einzelne Zeile?
Och lass mal, der Gerhard weis, im Gegensatz zu Dir, was er tut und schreibt - der ist Dir um Lichtjahre voraus.
Wieder mal Knalltütenblödsinn! Auf die Umwelteinflüsse hat man nur bergrenzt Einfluß. Man kann sie so gut wie möglich minimieren, aber man kann sie nicht komplett eliminieren. Demzufolge bleibt immer ein geringer Einfluß auf das Pendel. Ob der signifikant ist oder vernachlässigt werden kann muß man prüfen. Genau das will der TO mit dem Datenlogger.
Du hast es Doch schon geschrieben, Knalltüte halt. Als Endlager für Atommüll ist die Asse ja nun nachgewiesenermaßen ungeeignet. Spricht etwas gegen die Nutzung als Endlager für verbalen Knalltüten Müll? Außer der begrenzten Größe natürlich. Wenn sowieso langfristig geloggt wird: Welche Umgebungsgröße hat sich bisher als wirklich sichtbar relevant erwiesen – Temperatur, Luftdruck oder Feuchte? Zu dünne und viel zu grobe Datenlage. Außerdem die Frage, ob die Feuchtemessung korrekt kompensiert ist.
Die Aufzeichnung von Tperiod, Ta, Druck und deren Darstellung zusammen lässt auf zusammenhängende Phänomen schliessen. Das ist ja der Zweck bei der Analysis, die Effekte zum Gegenansatz eines Korrekturunterfangens quantifizieren zu können. Was den Gang betrifft, genügt sekündlich bis minütliche Aufzeichnung, das es ja nur um den Trend geht. Eine feinere Auflösung zeigt nur die üblichen Kurzzeitmängel auf und ist daher sinnlos, weil nur der Trend für den Gang wichtig ist. Meine Experimente vor Jahren mit Freiluft Pendelaufbau zeigten ziemliche Streungen auf. Abgesehen davon braucht ein Perpendikel relativ lange, um sich stabil einzuschwingen. Nach jeder Veränderung braucht es Stunden, um sich zu beruhigen.
Das ist m.M.n. ziemlich sportlich und lässt sich nur im stabilen Unterdruck und perfekter thermischen Kompensation erreichen. Stabiler Unterdruck ist auch nicht leicht dauerhaft zu erhalten. Hohes Vakuum ist übrigens eigentlich nicht wirklich notwendig, es würde lediglich durch Erniedrigung des Windwiderstands nur die Schwinggüte verbessern. Die Güte selber ist übrigens nicht unbedingt ein Maß für die Langzeit-Stabilität der Pendelschwingung (Riefler, Kerchenko)
Das muss ein anderer Gerhard sein, weil ich damit nichts zu tun habe;-) Wenn es nur um die Kompensation der thermischen- und Druckabhängigkeit geht, könnte man mittels uC diese Messwerte erfassen und entsprechende Korrekturwerte errechnen und dann mittels Schrittmotor bewegter feinen Kette auf einem Auflageteller den Schwerpunkt des Perpendikels fein verändern zu können. Die Längenausdehnung des Quarzstabs mag ja sehr klein sein, aber die Temperaturabhängigkeit der Stabaufhängung erfordert immer noch durch temperatur-berücksichtigende Befestigung des Gewichts mittels unterschiedlicher Materialien und Befestigungspunkt des Gewichts. Der Barometerdosenmechanism ist zwar sehr beeindruckend zum Ansehen, bedarf aber viel Aufwand damit der Zweck zielführend erreicht werden kann. Ich bin der Meinung, dass es nicht verkehrt ist das Pendel durch elektronische Mittel zu kompensieren, um Temperatur- und Druckeinflüsse gering halten zu können. Das Perpendikel verliert auch durch solche Massnahmen nicht die Autonomie seiner Resonanzfrequenz. Auch die Effekte des Isosynchronismus liessen sich mathematisch mitkompensieren, wenn man die Auslenkung durch Geschwindigkeitsmessung im Totpunktbereich in Realzeit erfasst. Gerhard
Den größten Einfluss hat die Temperatur. Obwohl ich bisher nur kurze Messungen gemacht habe, zeigt sich eine Überkompensation der Temperatur. Dies habe ich auch so erwartet. Das Kompensationselement ist noch bewusst zu lang ausgeführt. (Rechnerisch kam ich auf ca.52mm, jetzt ist es 62mm lang). Das Kürzen muss dann in mehreren Stufen erfolgen. Die rechnerische Länge des Elementes kann aber nicht genau sein. Das Datenblatt der Glaskeramik spricht von +- 0,5/K. Grüße Bernd
Die relative Feuchte hat für das Pendel wenig zu sagen. Das interessiert sich für die Dichte der verdrängten Luft, d.h. für Druck und absoluten Wassergehalt der Luft. Der Sättigungsdampfdruck, und der ist die Bezugsgröße für die relative Feuchte, ist dem Pendel eher egal. Bei Darstellung der relativen Feuchte hat man die Temperaturabhängigkeit über die Magnusformel mit drin, d.h. eine zusätzlich Scheinabhängigkeit von der Temperatur. :
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Da hätte ich ja eher eine lange "Schraube" hoch und runter gedreht. Oder eine Zahnstange. Die Kette samt Motor und Teller muss ja eh mitfahren, sonst hat man durch die wackelnde Kette Kraftverluste. Die Schwerpunktverschiebung durch eine verstellbare Gewichtsstange erscheint mir da sinnvoller und optisch schicker. Allerdings muss man so oder so Kabel zum Motor bringen, auch wieder Kraftverlust.
Gerade dieses Problem vermeidet die feine Kette, weil nur die Kette herunterhängt und sich unten am Teller dann je nach Längenvorschub sammelt. Der Motor kann ja ueber der Pendelaufhängung fest montiert sein. Bei dem geringen Ausschlagwinkel funktioniert das, wie ich gesehen habe, prächtig. Die Idee ist übrigens nicht auf meinem Mist gewachsen. Aber richtig umgesetzt durfte auch die Gewindestangenmethode verwirklichbar sein. Nur muss da mehr Masse mitschwingen und hat möglicherweise die von Dir erwähnten Nachteile. Alternativ könnte man den Motor auch fest anbringen und dann über ein Stift-Kegelradschneckengetriebe die Stange bewegen. Wenn man ein grobes Stiftrad verwendet, kann man es so einrichten, dass der Motor Stift in Ruhestellung genau auf den Pendelachsen Mittelpunkt geparkt wird. Bei genügend Spiel wird dann das bewegliche Stift-Antriebsrad am Pendelteil nicht berührt und dann macht das absichtliche Stiftspiel nichts mehr aus. Diese Konzept wäre durchaus machbar und vereinbar mit Deinem Vorschlag. Es gibt da viele Möglichkeiten ein Pendel fein-einstellbar zu machen. :
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Das mag durchaus sein. Also gar nicht messen. Wenn aber doch, dann kompensiert wie es Bosch beschreibt. Damit es kein Peilwert bleibt sondern Aussagekraft besitzt. :
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Hallo Gerhard, einen Schrittmotor und weitere Mechanik braucht es dazu wohl nicht. Temperatur und Druckeinflüsse lassden sich recht gut mit den klassischen Mitteln kompensieren. Hier https://www.henschke-geraetebau.de/dr/pendeluhr.html ist ein solches kompensiertes Pendel genau beschrieben. Ansonsten beweisen ja die Pendeluhren von Erwin Sattler (https://www.erwinsattler.com/kollektion/praezisionspendeluhren/), daß sich bei sorgfältigem Aufbau auch mit den klassischen Techniken des Uhrmacherhandwerks hohe Ganggenauigkeiten erzielen lassen. Natürlich muß das Pendel in einem Gehäuse eingehaust sein, um die Umwelteinflüsse zu minimieren. Ein Freund von mir hat sich so eine Sattleruhr gegönnt und die läuft sehr genau. Bei sorgfältiger Abstimmung kompensieren sich Gangababweichungen über einen langen Zeitraum.
Du meinst ernsthaft, das die Kette samt Motor an der Uhr fix ist und nur das untere Ende liegt auf dem Pendel? Damit bewegt man doch die Kette die ganze Zeit, ich bezweifle das diese Konstruktion nur wenig Energie entnimmt und das auch noch gleichmäßig über die Bewegung. Kann mir nicht vorstellen, das sich das realisieren lässt ohne das 1s/100d-Ziel um Längen zu reißen. Aber ich bin kein Mechaniker...
Von hier stammt mein Hinweis:
Jetzt habe ich begriffen, wie die Mimik funktionieren soll. Die Kette als variable Masse, darauf muß man erst mal kommen. Jau schicke Idee das. Aber er benutzt das ja als Trimmgewicht und gleicht die Pendelzeit mit einer Atomuhr/10MHz-Referenz ab. Da man da also eine hochgenaue Zeit zur Verfügung hat, kann der Pendeltrimmer natürlich seinen eigenen Fehler rausholen. Ob das auch mit Bernds System nur mit Wettersensoren geht? Gerhard, sehr interessantes Konzept. Mir widerstrebt es, ein mechanisches Pendel elektronisch zu regeln. Wenn ich die Genauigkeit einer Quarzuhr will, dann nehme ich eine Quarzuhr. Wenn ich es aber hinkriege, eine Pendeluhr in diesen Bereich zu bekommen, bin ich der Held. Du verstehst, wo ich hinmöchte? Grüße Bernd
Ob er den Fehler raus holen kann hängt halt von seiner Zeitreferenz ab. Wenn er die Pendelfrequenz genau bestimmen kann, dann würde bei ihm sicher auch die Kette funktionieren. Allerdings, wenn ich den TO richtig verstanden habe geht es ihm gar nicht um absolute Genauigkeit seines Pendels, sondern vielmehr um die Stabilität seiner Konstruktion bezüglich Umwelteinflüssen. Das ist eine ganz andere Baustelle.
Die Pendelperiode ist unabhängig von der Masse. :
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Riefler und Shortt übertreffen? Das wird schwierig...
Nur in Näherung. Die Abweichung kann man mit aktuellen Atomuhren messen.
Man darf doch noch Ziele haben :-) Grüße Bernd
Auf jeden Fall! Du wirst feststellen, dass der reduzierte Luftdruck eine wesentliche Idee war. Ich bin jedenfalls gespannt, wie weit du mit Glaskeramik statt Invar kommst. Bonne chance !
Das habe ich auch nicht behauptet. Dennoch ist das hier eine variable Masse. Was diese variable Masse im Endeffekt bewirkt/verändert, darüber habe ich kein Wort verloren.
Wenn man an der Pendelstange von oben nach unten ein kleines Gewicht bewegt, und die Tp aufzeichnet, dann ergibt sich eine kreisförmige Kurve die sich im Mittelpunkt der Stange am stärksten auswirkt. An diesen Punkt ist der Schwerpunkt des Pendels am höchsten und schwingt dort am schnellsten. Bei Abweichung nach oben oder unten verlangsamt sich der Einfluss des Einstellgewichts auf die Schwingperiode. https://mb.nawcc.org/threads/regulating-a-pendulum-by-a-weight-on-the-rod.122353/ Das wird bei der barometrischen Luftdruck Kompensation vorteilhaft ausgenützt wenn man dort die Aneroid-Dose anbringt ist dort die Empfindlichkeit am größten. Deshalb funktioniert die Pendelregulierung mit der Kette so schön. Auch andere Methoden sind nützlich. Für eine sehr feinfühlige Einstellung der Pendelschwingung kann man z.B. an einem Gewinde oben eine Mutter anbringen. Das funktioniert wesentlich besser als am unteren Ende des Gewichts, wie man es meist vorfindet. Es wäre vorstellbar mittels Elektromagneten so eine Mutter zeitsynchron festzuhalten und dann dreht sich die Mutter bei jeder Schwingung um einen bestimmten Betrag weiter. Durch phasenrichtiges Engagement lässt sich die Mutter in beiden Richtungen kontrolliert bewegen.
Das Bild stammt von hier: https://mb.nawcc.org/threads/regulating-a-pendulum-by-a-weight-on-the-rod.122353/ Kreis ≠ Parabel :
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Erst Hirn einschalten, dann Denken und dann... Bernd hat kein mathematisches Pendel, sondern ein reales Pendel. Dann gilt dieses: Bei einem realen Pendel (in der Physik auch physikalisches Pendel genannt) spielen sowohl die Masse des Pendelgewichts als auch die Masse der Pendelstange eine entscheidende Rolle für das Schwingungsverhalten. Ich schrub ja das Pendel möglichst gar nicht schwingen lassen oder nur minimal. Nur die Lichtschranke muß sicher durchfahren werden.
Da wird m.W. aber nicht nur die Mutter sondern die ganze Gewichtslinse bewegt.
Hast recht. Es ist eine Parabel. Danke für die Berichtigung.
Das sind für dich zwei unüberwindbare Hindernisse. Schön, dass Bernd da eine funktionierende Art Zeitwaage/monitor realisiert hat, könnte ich nicht, die Erwägungen dazu sind auch lehrreich. Die Verwendung von Glaskeramik und Aluminium in veränderlichen Längenanteilen verstehe ich auch, aber bei der Kürzung von Längen, verändern sich doch auch die Massen. Müsste man nicht eher den Verbindungspunkt der Stäbe miteinander verschieben ? im Übrigen kann man doch die Längenkalibration in einer Wärmekammer durchführen, es geht ja nur um die Länge, es sei denn es geht um Masseverteilung mehr in der Mitte des Pendelstabes ? Verdampfendes Wasser ist leichter als Luft und steigt nach oben, es bildet Wolken. Vermindert es die Luftdichte am Boden (bei noch feuchtem Boden und Verdunstungsrate der Vegetation)? Oder treibt es die Luftsäule weiter in die Höhe und verursacht dadurch Lufthochdruck ? Wenn der Wasserdampf in den Wolken teilkondensiert, schrumpft, wiegt dieses Wolkenwasser durch die Luftsäule extra als höherer Luftdruck ? Verdrängt der Wasserdampf in der Luftsäule die richtige Luft und verursacht dadurch Tiefdruck ? (Verursacht die Wärmestrahlungsabsorption des Wasserdampfes und Temperatursteigerung wiederum eine Dichtesenkung und noch geringeren Luftdruck ?) ist der aufgestiegene Wasserdampf zwar Auslöser für Tiefdruck aber die Luftfeuchte am Boden eher ein indikator für die Dichte der Bodenluft ? :
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Auch beim physikalischen Pendel ist die Schwingungsdauer auf die Masse normierte und geht nicht ein, da im Trägheitsmoment die Masse ebenfalls enthalten ist, d.h. bei der Schwingungsdauer kürzt sie sich raus.
Hast du die vollständige Lösung der DGL? Keine Näherung bitte.
Das Verhalten hängt nicht von irgendwelchen vollständigen Lösungen irgendeiner DGL ab, sondern von der Physik - davon mal ab. Und schon gar nicht häng es davon, ob ICH die Lösung habe. Einen Link zu der Lösung für die Schwingungsgleichung des physikalischen Pedels darfst du dir mal selber suchen oder von eine KI suchen lassen. Das lernt man in der Anfangsvorlesung zur Mechanik. Setze in der Integration für das Trägheitsmoment einfach an Stelle von den infinitesimalen Massenelementen die auf die Gesamtmasse normierten ein. Schon bist du die absolute Masse los. Wenn die absolute Masse in der DGL nicht drin steht, taucht sie auch nicht plötzlich in der Lösung auf. :
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Bevor ich erste mechanische Änderungen vornehme, habe ich den Datenlogger 4 Tage laufen lassen. Das mit der graphischen Auswertung muss ich noch üben. Orange ist die Temperatur, blau das Gangverhalten. Dass das Pendel zu langsam ist, spielt noch keine Rolle. Grüße Bernd :
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Leider mittendrin wieder ein Überlauf. Norbert, Wenn ich wüsste, was ich der KI erzählen soll, könnte ich ja mal versuchen, die Unzulänglichkeiten in dem Programm auszubügeln. Grüße Bernd
Na ja, das hatte ich zuvor schon recht ausführlich beschrieben, bin aber von den üblichen Stimmen hier im Forum gleich mal nieder geschrien worden. Du wirst verstehen, dass ich nicht die geringste Lust verspüre das erneut zu machen. Bei meinen Log-Vorgängen schreibe ich (für die Zeitachse) den Sekundenwert seit ›epoch‹ (1.1.1970), dann alle Daten in die Log-Datei. Damit ist der Zeitstempel schon mal einmalig. Auch wenn die Messung unterbrochen und später neu aufgenommen wird. Dieser Wert beinhaltet Datum und Uhrzeit, diese muss man also nicht mehr loggen. Man kann aber, falls mal ein Mensch in die Log-Dateien schaut, einmal pro Stunde oder um Mitternacht einen Eintrag mit Klartext einfügen. Am Zeilenanfang ein '#', da weiß die Plotsoftware dass es ein Kommentar ist. In deinem speziellen Fall wäre noch ein Delta der Mikrosekunden (zum vorigen Eintrag) hilfreich und sehr bequem, aber nicht zwingend notwendig. CSV ist auch nur notwendig wenn man das Ganze tatsächlich in einer Tabellenkalkulation verwerten will. Halte ich persönlich für eine ziemliche Quälerei. Ist aber Geschmackssache wenn man genug Zeit und Muße hat um jedes mal alles neu zu erfinden. PS. Die Grafik wird mit der, hier im Forum in besonderem Maße verpönten, Sprache Python und matplotlib in ca. 100 Zeilen erstellt. :
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Was interessiert dich der verdammte Überlauf in der ersten Spalte für die Auswertung?
Das wird dich schon nicht umbringen.
Deine Daten gewinnen an Aussagekraft, wenn du den Gang gegenüber der Temperatur darstellst. :
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Kaum hebt man den Stein hoch, kommen sie hervorgekrochen…
Halten dich jetzt wirklich diese 48 Zeilen mit den Daten von der Justage der Schwingungsdauer davon ab, die eigentlichen Messdaten von den drei Tagen auszuwerten? p.s. :
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Dichte der Luft berechnen und dann Periodendauer als Linearen Fit aus Dichte und Temperatur? Die Temperatur hat momentan den größten Einfluss. Am Kompensationselement arbeite ich gerade. Das wird aber Dazu muss das Pendel abgenommen und zerlegt werden. Grüße Bernd Naja, ich staune und wundere mich.
... über die Skalentitel und -beschriftung der Zeitachse? :
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Ich bin da ziemlich frei was die Achsen betrifft. Wenn der To so weiter macht, dann ist die 3-D Kiste bald voll. :
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Dann nutze diese Freiheit SINNVOLL, insbesondere unter Berücksichtige vom dritten Punkt:
Dann taugt die Art der Darstellung wohl nichts zur Erhellung bei der Auswertung der Daten. :
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... Oh, eieiei Gut aufgepaßt.
Da stolpert man als Erstes drüber, wenn man guckt, was in der Graphik dargestellt ist. Insbesondere sollte an der Achse dran stehen, welcher Parameter dargestellt ist. Die Beschriftung "Mikrosekunden [µs]" ist jedenfalls ziemlich sinnbefreit. Aus welcher historischen Norm stammt eigentlich die Darstellung mit den eckigen Klammern um die Einheit? :
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Hier finde ich nichts.
Da hast du wohl an der falschen Stelle gesucht. Normen sind keine Gesetze. Und die aktuelle DIN verwendet die eckigen Klammer in ganz anderer Funktion. Dort steht die GRÖẞE in eckigen Klammern (z.B. [U] = V) und wird in dem Fall gelesen als: "Die Maßeinheit der Spannung ist das Volt". Eine eckige Klammer um die Einheit ist dort nicht vorgesehen. https://de.wikipedia.org/wiki/Einheitenzeichen Aber an Normen muss man sich ja nicht halten. Jeder kann das machen, wie er möchte. :
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Richtig. Normen machen heutzutage in einer Blase gar keinen Sinn mehr. Aber zur Statistik, was macht mehr Sinn, eine Messorgie über 365 Tage oder 365 Messungen im Jahr und die dann miteinander zu vergleichen?
Vielleicht hilft dir das Ergodentheorem bei der Beantwortung deiner Frage. :
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Ich habe es auch noch so (in der Schule/Uni) gelernt, daß in Tabellen (Tabellenköpfen) und Diagrammen (Achsbeschriftungen) die Einheit in eckige Klammern kommt, obwohl diese Schreibweise nie normgerecht war. Im angelsächsischen Raum und im universitären Bereich wird es vielfach noch heute so gemacht. Ob die nach Norm erlaubte Quotientenschreibweise nun besser ist, darüber läßt sich vortrefflich streiten. Nicht alles was in Normen steht steht muß auch sinnvoll sein.
Ich habe mal in meinen alten hoch-offiziellen Papierwälzern nachgeschaut. Die haben es sich damals einfach gemacht und Tabellen nach Belieben in drei verschiedenen Geschmacksrichtungen angeboten. Ich habe mich aber dazu entschlossen in meinen Programmen ab jetzt auch die DIN461 anzuwenden. Die gibt ja mehrere Möglichkeiten vor, ich persönlich finde ›Zeit in ms‹ bzw. ›t in ms‹ und ›Spannung in mV‹ am Angenehmsten.
Besser oder nicht, es ist einfach korrekt, so dass alles mit den Einheiten wieder stimmt. Das Thema Pendeluhr scheint ja auf Interesse zu stoßen. Was mache ich im Moment? Die Pendelscheibe ist mit einem Stapel Bleiblechen recht optimal Ca. 60 Gramm Epoxykleber haben das Problem lösen. Nun muss ich das Pendel erstmal wieder nahe "Sollgeschwindigkeit" Zum Datenlogger: Das gefällt mir so noch nicht ganz. Ich habe das Programm nochmal angehangen. Lässt sich dieser Stopp Grüße Bernd
Ja klar, was denkst du denn? ;-)
Wenn das winzige Ding genügend RAM Speicher hätte, könnte man die zwischenzeitlich anfallenden Daten solange puffern, bis die SD Karte wieder drin und aktiviert wäre. Ich weiß, viel Konjunktiv, wenig Indikativ. Wenn ich das Programm richtig verstehe, wird der Datensatz Da ich von außen nicht erkennen kann, wann gerade geschrieben Eine kleine 4-stellige Anzeige, und ich hätte 30 Minuten, um die Karte auszulesen, oder zu wechseln? Das Problem scheint hier zu sein, dass die fehlende Karte automatisch Grüße Bernd
Ja wenn's immer noch derart grob granular aufzeichnet, dann könnte man einfach 'ne LED anmachen wenn es 'sicher' ist und diese LED fünf Minuten vor dem nächsten Schreiben wieder erlöschen lassen. Nicht besonders elegant, aber schön pragmatisch. ;-) :
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Sowas mag ich :-) Die Alternative wäre auch simpel: Ich starte zur vollen oder Aber das Programm sollte halt nicht stoppen, wenn die Karte fehlt. Grüße Bernd
Würde ich so machen. Keine Änderungen am Code nötig und sicher. Ich habe es mal getestet: Jedes Herausziehen der Karte stoppt das Programm, auch wenn ??? Grüße Bernd
So ein Arduino hat doch auch einen USB-Anschluß an Board, den man als serielle Schnittstelle nutzen kann. Damit sollte es doch möglich sein die Daten (von der SD) auf einen PC zu ziehen und danach die SD zu löschen um sie für neue Daten bereit zu machen.
Möglicherweise mag er das Herausreißen der Karte, nachdem ein SD.begin() ausgeführt wurde, so gar nicht. Müsste man in das Modul hinein schauen.
Vielleicht gibt's ja auch ein ein SD.end() oder SD.close(). Dann könnte man den Logvorgang jeweils zu Beginn in ein ›SD.begin()‹ und zum Schluss in ein ›SD.end()‹ klammern. Ist aber nur so ein Gedanke. Pure Spekulation.
Womit speicherst du denn Bernd-mäßig RS232 auf der Festplatte?
Vermutlich, weil die Karte und Datei beim Einschalten geöffnet/aktviert wird, aber niemals ausgeschaltet. Daher hast du auch Glück das es noch nicht zur Datenzerstörung gekommen ist, denn es gibt keinen sauberen Weg in dem Code die Karte freizugeben. Wollte noch Folgendes ergänzen, aber die Boardsoftware wollte es wohl nicht… Wichtig ist aber, dass die SD Karte mit wiederkehrenden kurzen Fragmenten gehämmert wird, bei fünfzig Zeichen langen Einträgen wird jeder Sektor ca. zehn mal beschrieben bis er schließlich voll ist.
Wer sd.open() sagt, muss auch sd.close() sagen.
Wenigsten könnte man mit einem sd.flush() dafür sorgen, dass der Puffer geleert und alles sicher auf die Karte geschrieben wird.
Das ist doch äußerst simpel. Er braucht in seiner Arduino-FW ein Stückchen Code, welches den Empfangspuffer der seriellen Schnittstelle ausliest. Sobald dort eine bestimmte Zeichenfolge erkannt wird, wird der Inhalt der SD-Karte ausgelesen und über die serielle Schnittstelle ausgegeben. Anschließend wird die SD-Karte initialisiert. Auf der PC-Seite benötigt man ein Terminal oder, unter Win11, ein kleines Powershellsript, um den Befehl an den Arduino zu senden und die daraufhin empfangenen Daten in eine Datei zu schreiben. Wie man das mit einem Powershellscript lösen kann habe ich mal als Anhang beigefügt. Das Beispielscript führt mittels Arduino in einem Röhrentester eine Schlußprüfung der Röhrenpins durch und schreibt das Ergebnis in eine Textdatei. Wo ist da jetzt genau das Problem?
Ein SD.Close() gibt es wohl nicht. Es soll wohl reichen wenn man das Filehandle schließt. Vermutlich hat Bernd ein SD.Open() in seiner loop() stehen. Bei einer fehlenden SD-Karte findet er das nicht so toll und stürzt einfach ab. Man muß also vor SD.Open() prüfen ob eine Karte gesteckt ist. Lt. Arduinoforum muß da wohl auf dem Kartenshield noch eine Lötverbindung zu einem freien Arduinopin hergestellt werden.
In der Schreibweise gibt es das ganz bestimmt nicht. Der Compiler reagiert empfindlich auf Groß-Klein-Schreibung. Es muss also heißen open() bzw. close(). Nach einem eventTriggered wird versucht, die Datei "datenlog.csv" zum Schreiben zu öffnen, bei Erfolg die Daten zu schreiben und dann den File mit dataFile.close() wieder zu schließen. Bevor man jetzt eine zweite Baustelle auf macht, könnte man doch vielleicht anhand der seriellen Ausgaben vom Arduino auf der Schnittstelle gucken, warum er neu startet. Zumindest das Programm in der Version vom 10.9. spuckt doch einiges an Informationen über sein Befinden aus. Ein Mitschnitt der seriellen Ausgabe dürfte verraten, was da passiert.
Oder bricht beim Entfernen oder Einstecken der SD-Karte einfach nur die Spannungsversorgung kurz ein, z.B. wegen wackeligem Stecker? :
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Das ist ja wohl jetzt Erbsenzählerei. Wie es genau geschrieben wird sollte man eh in der SD.h bzw. einer passenden Dokumentation für selbige nach schauen. Wenn man das tut (z.B. hier https://arduinogetstarted.com/reference/library/arduino-sd.open), dann stellt man sehr schnell fest, daß es weder SD.Close() noch SD.close() gibt. Du mußt hier nicht mit Halbwissen rum blubbern. Wenn man in der genannten Doku nach schaut, dann findet man die Funktion SD.exists() der man als Parameter ein File oder ein Verzeichnis auf der SD-Karte übergeben kann. Wenn ich mir den Code von Bernd anschaue, dann sollte eine kleine Ergänzung (vor Zeile 145) das Problem lösen. Bernd's Orgninal:
Erweiterung:
Damit sollte der Fehler abgefangen werden. Eine weitere Möglichkeit den Fehler abzufangen, wäre mit einem try-catch Block.
Völlig überflüssig, wenn man sich den Quellcode anschaut und versteht. Die Loop stürzt genau an dieser Stelle
ab. Die Folgezeile, die das vermutlich verhindern soll, wird also gar nicht erreicht. Was auch noch im Code fehlt, wäre eine Überprüfung auf genügend Speicherplatz auf der SD, sonst ist das die nächste Absturzstelle. Ergänzung: Falls bei fehlender SD Karte dennoch ein Filehandle zurückgegeben wird, was eigentlich nicht sein sollte, dann führt definitiv diese Zeile (147)
zum Absturz. Aber auch das würde mit der obigen Ergänzung abgefangen. :
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Noch besser als die von mir im vorhergehenden Post genannten Möglichkeiten der Überprüfung dürfte sein, wenn man das Vorhandensein der SD-Karte mittels SD.begin() abprüft. Hierzu ist der Befehl aus der setup() zu entfernen und in der loop() wie folgt einzubauen:
Da man nach Ziehen und Stecken der SD eh SD.begin() aufrufen muß ist das definitiv die bessere Lösung. Man darf lt. Doku und diversen Foren SD.begin() mehrfach hintereinander aufrufen. Bei dem Befehl SD.exists() ist halt auch nicht sicher, ob er im Fehlerfall korrekt funktioniert. SD.begin() scheint lt. verschiedener Quellen bezüglich nicht gesteckter SD fehlertolerant zu sein. Um ganz sicher zu gehen müßte man sich allerdings den Quellcode deer SD Bibliothek genau ansehen.
Warum guckst du dann nicht auch gleich, was in loop() steht, sondern orakelst rum?
Wenn Du meine letzten 2 Posts gelesen hättest, dann hättest Du mitbekommen das ich die getan habe. Hier eiert nur einer rum, nämlich Du. Schau Dir Deinen Post an Rainer W. schrieb im Beitrag #8101224:
Ausschließlich nur Mutmaßungen. Hans, ich lese sehr interessiert mit. Es wird aber ein paar Tage dauern, Änderungen zu machen. Grüße Bernd
Und das, obwohl ein wichtiges Projekt wartet. Da muss sie ja gehörige Druckmittel zur Verfügung haben… ;)
Alles gut, waren ja nur mal so ein paar Ideen was man machen könnte. Ich favorisiere da ja eher die serielle Variante, da muß man halt nicht mit SD hin und her laufen. Der Aufwand das zu programmieren ist überschaubar und ich würde da auch helfen. Schreib mich einfach an wenn Du Hilfe brauchst.
Nach vielen Ehejahren weiß man, daß man der Frau nicht widerspricht, sondern tut was sie sagt. Man lebt so viel ruhiger.😉 Wenn man fast 50 Jahre verheiratet ist, lacht die Frau mit. https://www.mikrocontroller.net/attachment/preview/706243.jpg Grüße Bernd :
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Hast du auch nur ganz grob einmal überschlagen, wie lange du im Halbstundenabstand die paar Bytes auf die Karte schreiben kannst, ohne dass bei heute üblichen SD-Kartengrößen der Speicherplatz knapp wird?
Dafür wäre es sicher sinnvoll, die Daten auf der SD-Karte auf seriell handhabbare Filegrößen zu beschränken, d.h. regelmäßig einen neuen File zu benutzen. Sonst ufert irgendwann die Dauer für die serielle Übertragung aus. :
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Wenn viele Daten auf der Karte sind, dann steigt das Risiko, dass bei einem Kartenfehler Daten verloren gehen. Mir wäre wohler, wenn die Daten seriell auf einen PC ausgegeben würden, da ist das Risiko deutlich geringer.
Eine parallele Aufzeichnung auf eine SD ist aber sicher sinnvoll, weil sonst der PC über Monate angebunden ist und 24/7 laufen muss, nur um alle halbe Stunde ein paar Bytes in Empfang zu nehmen. :
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Viele von uns haben doch einen Heimserver der 24/7 durchläuft, ggf. einen gebrauchten alten Raspi oder einen billigen Thin Client mit einem kleinen Linux. Das hat doch auch den Vorteil, dass man jederzeit auf die Daten zugreifen kann und nicht nur wenn der Kartenwechsel ansteht. :
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Und du meinst, dass ausgerechnet Bernd einer von diese ist?
Deshalb loggen auf SD-Karte und Abruf von aufgezeichneten Daten über die serielle Verbindung, aber nicht primäres loggen auf dem PC. Dann kann man sich mit dem PC irgendwann ran stöpseln, Datenfile bei Bedarf über die serielle Verbindung von der SD abrufen und gut is'. :
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Ich schätze Bernd aber so ein, dass er sehr lernfähig ist. Linux ist nicht die Frickelware, als die sie oft hingestellt wird.
Es spielt überhaupt keine Rolle wie groß die Speicherkarte ist. Es gehört einfach zum guten (Programmier) Stil, zu prüfen ob man eine bestimmte Aktion durchführen kann. Das ist wenig Programmieraufwand, aber schützt vor bösen Überraschungen.
Ich habe mir mal ein File vom Bernd angeschaut, ein Datensatz hat da ca. 50 Byte. Rechnen wir mal zur Sicherheit mit 60 Byte. Pro Tag fallen 48 Datensätze an, macht 2880 Byte/Tag. Das bei 9600 Baud zu übertragen macht genau 3s. Die Daten für einen Monat zu übertragen dauert demzufolge 90s. Die Variante mit dem Hin- und Hertragen der SD-Karte ist da nicht schneller. Die Daten für ein ganzes Jahr zu übertragen würde 18 Minuten dauern. Selbst das schafft man locker zwischen 2 Datenaufzeichnungen. Am Ende spricht ja auch nix dagegen die Übertragung mit einer höheren Datenrate zu machen.
Jetzt biste wohl selber auf den Trichter gekommen. Es dauert 3s.
👍 Allerdings wäre ich mir da beim Bernd nicht so sicher, der hat andere Prioritäten.
Das bedeutet im Klartext, das es noch viel schlimmer ist derjenige meint.
Stimmt. Ich bin der Schrauber und Mechaniker. Im Moment liegt der Gewichtsatz für die Feinregulierung an. Testweise habe ich mal eine Madenschraube M2x3 (winzig) auf Aber, für die Gewichte brauche ich eine Waage. Die gibt es eigentlich Rausgeworfenes Geld? Soll ich lieber eine Apotheke überfallen? Grüße Bernd
Ringlochverstärker aus hauchdünnem Kunststoff.
Auf jeden Fall!
Dort findet man auch keine Analysenwaage mehr.
Der Klebstoff nimmt je nach Temperatur und Luftfeuchtigkeit unterschiedlich Wasserdampf auf, deutlich messbar mit geeigneter Waage.
Na dann, Lupe, Isoprop und Q-Tips…
Das kann man halt schlecht sagen, ob sie hält was sie verspricht. Ob sie wirklich absolut auf 1mg genau misst, wage ich mal zu bezweifeln, aber das ist für Deine Zwecke wahrscheinlich auch nicht nötig. Massedifferenzen, also ob man 5mg oder 7mg Masse dazugepackt/weggenommen hat, wird schon funktionieren. Über die Genauigkeit der Waage schweigt man sich halt aus. Dennoch bei 13€ würde ich nicht lange überlegen und das Ding einfach kaufen, schlimmstenfalls hat man halt 13€ versenkt. :
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Das Produktphoto ist übrigens erste Klasse und erinnert an die allseits bekannte Lötkolben-Halterin. (Autsch! Vorne!)
Und auf dem Bild ist ein 50g Gewicht dargestellt. Das mit den Gewichten ist auch noch ein Thema. Grüße Bernd
Nicht mal das.
Ich würde das als ausgesprochen lästig bezeichnen, wenn man für jedes Wochenupdate der Log-Daten auf dem PC mit der Übertragungszeit in den Bereich von etlichen Minuten kommt. Beim Schreibvorgang bezeichnest du es als schlechten Stil, wenn das Programm nicht mit einer vollen Karte zurecht kommt, beim Download willst du aber jedes mal den kompletten Datensatz seit Anbeginn der Messung herunterladen.
Hast du einmal daran gedacht, dass eine kleine SD-Karte bereits eine Kapazität von 1GB besitzt und du dann, auch bei 115.2kBd, die Zeit für den Download eines Datensatzes, der in den Bereich der Kartenkapazität kommt, sinnvollerweise in Stunden ausdrücken müsstest. Da scheinen doch handliche Häppchen praktikabler, evtl z.B. als Download ab einem bestimmten Datum. Nur, um die Vorgehensweise mal zu erläutern: Die jetzigen Messungen dienen dazu, die Mechanik (Kompensation) Hierzu reichen erstmal Messungen über 24 Stunden. Dann Messungen über 3 Tage bis 6 Tage. Da hier Anpassungen am Pendel vorgenommen werden, ist diese Messung beendet. (Karte entnehmen, auslesen, neu starten). Sollte ich in den Bereich 1 Sek./ Monat kommen (Sattler), werden Ab dann sind Messintervalle über mehrere Monate sinnvoll. Soweit bin ich leider noch nicht. Die Baustelle ist die Gleichmäßigkeit des Pendels, ob das Pendel Grüße Bernd :
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Kommt drauf an welche Genauigkeit du brauchst. Zum Abschätzen reichts: Ich habe eine chinesische Billig-Feinwaage vom Ali, allerdings ein Modell mit 0,01g Auflösung. Meine Erfahrung damit: Die Angabe von z.B. "Genauigkeit 0,01g" ist nur die Display Auflösung. Man muss erst mal 0,05g draufpacken damit sie überhaupt reagiert. Weitere Änderungen müssen auch 20-30mg betragen sonst ändert sich der Messwert nicht. Absolute Genauigkeit habe ich aus Mangel an Referenzen nicht getestet. Fazit: Wenn man wirklich genau messen will muss man mehr Geld ausgeben. Man kann sich kleine Gewichte recht genau aus einem Blatt SM-Papier machen. 1 Packen SM-Papier 80 g/qm mit 500 Blatt wiegt ohne Verpackung recht genau 2500 g (+- 10 g), also wiegt ein Bogen DIN A4 5,0 g. DIN A0 ist 1,0 qm, also wiegt 1 Bogen DIN A4 5 g. Ich bin mir ziemlich sicher, dass man kein Waage benötigt. Der TO hat alles was er braucht, er muß es nur richtig benutzen. :
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Reagiert Papier nicht auf die Luftfeuchtigkeit???
Ja, ca 0,5 % Änderung des Gewichtes je 10% Änderung der rH. Kann man ggf. leicht selbst nachprüfen. :
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Es wäre schon gut, wenn Du vor dem Schreiben mal überlegen würdest. Der Unterschied zwischen einem Jahr und einer Woche ist Dir schon klar? Die Daten einer Woche zu übertragen ist in 21s erledigt. Selbst das dürfte schneller sein als die Karte raus zu fummeln, Selbige zum PC zu tragen und dort einzustecken, die Daten zu übertragen und das Ganze dann wieder zurück.
Natürlich ist es schlechter Stil eine Programmaktion ins Blaue zu machen. Wenn man eine Software für eine Firma, die dort weltweit eingesetzt wird, geschrieben hat, dann weiß man so etwas und setzt das auch um. Meist stürzt dann dass Programm ab und das finden nicht alle so toll, insbesondere dann wenn dabei noch Daten kaputt gehen. Offenbar hast Du bisher nur für Dich programmiert, da ist dann so was völlig wurscht, weil dann mußt Du Dich nur über Dich ärgern weil Du einen Bedienschritt zum falschen Zeitpunkt ausgeführt hast oder weil der Depp der es programmiert hat, in dem Fall Du, das Programm nicht fehlertolerant gemacht hat, obwohl er es gekonnt hätte.
Wenn man nach jedem Auslesen die SD-Karte initialisiert, wie von mir hier Hans schrieb im Beitrag #8101196:
vorgeschlagen, dann sind das vermutlich Wochendatensätze oder Monatsdatensätze, also 20160Byte bzw. 86400Byte. Das macht bei 9600Baud ganze 90s, wobei es ja auch nicht zwingend nötig die Übertragung mit 9600Baud zu machen, man darf auch eine höhere Baudrate wählen.
KLar! Du vorallem Hirn Kleiner Nachtrag:
Die Kart muß nicht voll sein, das ist nur eine Variante. Eine nicht gesteckte Karte, eine defekte Karte etc. reichen völlig um die FW zum Absturz zu bringen. Genau aus diesen Gründen prüft man ob ein Zugriff auf die Karte möglich ist. Kann denn der Arduino try/catch wie in C++ oder try/except in python?
Soll wohl funktionieren. Dazu muß man in der platform.txt in der Zeile
den Eintrag -fno-exceptions durch -fexceptions ersetzen. Mit try catch kann das dann natürlich alles elegant umschiffen
Beitrag #8101952 wurde vom Autor gelöscht.
die SD-Library wirft aber keine Exceptions. Warum nicht einfach die SD-Karte "auswerfen"/"unmounten" wenn nicht gebraucht? Gibt extra SD.end() als Gegenstück zu SD.begin(). Und der Rückgabewert von SD.begin() gibt an, ob die Karte gerade gesteckt ist...
Lt. Arduino Doku (https://docs.arduino.cc/libraries/sd/#SD%20class) gibt es eben kein SD.end(). Ich habe deshalb jetzt noch einmal auf Github (https://github.com/arduino-libraries/SD/tree/master/src) im Quelltext der SD.h und SD.cpp nachgeschaut dort ist die SD.end() vorhanden. Ich habe es jetzt auch noch mal mit einem kleinen Sketch verifiziert und es scheint SD.end() entgegen der Doku zu geben, zumindest gibt es keinen Compilerfehler, wenn man die Methode verwendet. Zumindest erscheint es logisch, dass Das alles ist nach der Entnahme natürlich weg und muss zwingend erneut durchgeführt werden.
Hörst du mir überhaupt zu? :
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Alles richtig, nur der TO hat erst einmal Probleme die täglichen Gangschwankungen des Pendels im Gewächshaus zu minimieren. Das interessiert euer Problem momentan überhaupt nicht.
Du begreifst es einfach nicht. Wenn nach dem wöchentlichen Auslesen der Daten jedesmal die Datei, wie von mir vorgeschlagen gelöscht wird, gibt es keine Datei mit Jahresdaten. Die Dateigröße hängt schlicht und ergreifend von den Ausleseintervallen ab. Wenn Du mal richtig lesen würdest was der Bernd überhaupt will, dann wäre Dir aufgefallen, daß er vorerst Tageswerte haben möchte und dann Wochenwerte. Kannst Du alles in seinem Post (Beitrag "Datenlogger Pendeluhr") nachlesen. Das scheint was zu werden.
Um die Sekunde in 100 Tagen zu erreichen, sollte pro Tag max. Das ist zwar nur ein kurzer Log über Nacht. Eine gewisse Temperatur- Grüße Bernd 1 Sekunde in 100 Tagen entspricht 115,74 ppb, also 0,11574 ppm. Da ist noch ein Stückchen Weg zu gehen. ;-)
Beitrag #8103122 wurde vom Autor gelöscht.
Die Mikrosekunden scheinen nicht nur von der Temperatur abhängig zu sein. Allerdings sieht die Abgängigkeit von der rel.Feuchte genauso aus. Lass das bitte ein paar Tage so laufen, evtl war da gestern Abend irgend eine Störung. Der BM 280 ist kein Genauigkeitswunder. Zur groben Einschätzung Natürlich bin ich noch lange nicht am Ziel, aber die Richtung stimmt. Ausreißer habe ich insofern, dass ich mal die Heizung angemacht hatte. Mein "Gewächshaus" ist was anderes, als ein normales Zimmer.
Das hat natürlich auch Vorteile. Diese Temperaturschwankungen Das sich die relative Feuchte synchron mit der Temperatur ändert, Grüße Bernd :
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Ein bisschen verwunderlich ist das schon. Da muss jemand bei relativ moderatem Temperaturanstieg verhältnismäßig viel Feuchtigkeit in die Luft eintragen und bei Abkühlung auch wieder heraus nehmen. Relative Feuchte ist halt keine absolute Feuchte. Grüße Bernd Zur Zeit ist die Luftdichte,(die sich aus Temperatur, Feuchte und Druck) Das sind 10-15 % der Pendelgenauigkeit. Grüße Bernd
Beitrag #8103183 wurde vom Autor gelöscht.
Bei deiner Diagrammdarstellung auch ;-) Wegen der besseren Lesbarkeit wählt man bei Diagrammen mit mehreren Y-Achsen die Skalierungen besser so, dass primäre und sekundäre Achse die selben Gitternetzlinien nutzen. :
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Aber das er einmal einen Fehler von X hat und ein andermal einen Fehler von 2X oder 3X ist eher nicht in diesem Umfang zu erwarten.
Dazu kann ich nichts sagen. Diese Genauigkeit (Ungenauigkeit) hat keinen Einfluss auf mein Pendel. Durchaus sichtbar ist ein zeitverzögernder Einfluss der Temperatur Grüße Bernd Ich habe ja noch ein Leben ohne Uhren. Der Erste, der mir sagt womit ich mich da beschäftige, soll sich Grüße Bernd Sieht nach Raffaels Sixtinischer Madonna aus https://de.wikipedia.org/wiki/Sixtinische_Madonna ist es aber nicht genau. Hängt auch in Dresden und nicht in Offenbach :
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100 Punkte. Das ist natürlich nicht das Orginal. Aber eine fantastische Das Teil braucht einen würdigen Rahmen, deswegen steht es bei mir in Offenbach. Grüße Bernd :
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Da hast du Recht. Mangelte etwas an Sorgfalt.
Hab's mal in eine bessere Richtung geschubst. PS. Zwischen 18.75°C und 19.25°C passt's ja schon. :
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Norbert, ich arbeite an der Temperaturkompensation. Eine einstellbare Lösung ist aber auch möglich. Da plane ich gerade dran. Viele Grüße Bernd :
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Tolles Hobby!
Das wäre viel deutlicher zu erkennen (auch der Offset), wenn die Granularität des Messvorgangs nicht mit dem eines Abreiß-Kalenders zu vergleichen wäre. Man könnte dann sogar tatsächlich von einer Kurve reden. ;-)
Schon klar. So sieht man schon einmal, dass die Kurve später zwischen die Linien passen muss.
Um so eine Beziehung vernünftig zu quantifizieren, ist es sinnvoll, die Kreuzkorrelationsfunktion zwischen den Größen darzustellen. Die Granularität spielt dann auf Grund von Mittelungseffekten eine untergeordnete Rolle. :
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Bisschen was raus holen kann man, aber im Grunde genommen ist's die gleiche Geschichte wie mit den Pixeln. Aus einem 128×128 Icon macht man auch kein hochauflösendes Wallpaper. (Außer die amerikanischen Krimihelden…) Und was zwischen zwei, eine halbe Stunde auseinander liegenden Messungen alles passiert, ist pure Spekulation. Sicherlich was die drei Umweltmessungen und deren Beeinflussungen angeht.
Wenn man an schnelleren Effekten interessiert ist, muss man eben häufiger messen.
Hängst du dich jetzt tatsächlich am Titel der Grafik auf? Die Tatsache bleibt bestehen, fehlende Daten bei solch großen Intervallen kann man bestenfalls erraten. Was angesichts der Tatsache, dass man auch bei deutlich mehr Messungen nicht jedes mal etwas von seinen wertvollen Golddukaten abfeilen muss, schon sehr seltsam anmutet. Und wenn man feststellen möchte mit welcher Verzögerung ein thermischer Effekt eintritt, dann ist es doch wohl hoffentlich klar, dass mehr Messungen in einem kürzeren Raster zu mehr Einsicht verhelfen. Und warum sollte man etwas, dass man ohne Aufpreis messen kann, mit KKF schätzen? Hier wird derart sparsam gearbeitet, als wenn wir uns noch in den Siebzigern mit 8 Stück 1K×1Bit Speicherbausteinen bewegen. Sind wir nicht, müssen wir nicht. Wenn wir uns darauf nicht einigen können, dann lohnt sich die Diskussion nicht wirklich.
Du hast die KKF anscheinend nicht verstanden. Das ist eine statistische Methode, die dir den zeitlichen Zusammenhang zwischen zwei Zeitserien liefert, also z.B. auch die Art des zeitlichen Zusammenhangs (Unterscheidung zwischen Zeitkonstante und Verzögerung). :
Bearbeitet durch User
Zur allgemeinen Beruhigung: Ab jetzt logge ich alle 300 Sekunden. Grüße Bernd Bin sehr gespannt wann du selber auf den Trichter kommst, dass jeden Pendelausschlag zu loggen die bessere Methode ist. Antwort schreiben |
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