HF-Signal-Tracer mit BF451 - Ersatztypen gesucht

OP #8102765
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Hallo zusammen,

Mir ist im "304 Schaltungen" von elektor Verlag (S. 121) diese Schaltung https://www.elektormagazine.de/news/schaltung-diy-breitband-hf-signal-tracer über den Weg gelaufen. Eigentlich ein nettes Projekt für Weihnachten in Manhattan Bauform, wäre da nicht der BF451 (T5). Ich vermute, dieser Transistor wird hier wegen der geringen Ccbo: 0,35pF verwendet. Leider gibt keine vernünftige Alternativen. (BF324, BF340, BF343, BF441, BF540, BF936). In SMD gäbe es noch den NTE2401. Gibt es noch andere Bezugsquellen oder sollte ich das besser knicken? Vielen Dank für Eure Antworten, ich bin neu hier und hoffentlich lernfähig. ;)

EDIT: Zahlerndreher korrigiert, Danke!

: Bearbeitet durch User
#8102822
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Wenn du so etwas tatsächlich häufiger brauchst, dann bau dir besser einen richtigen (Demodulator-)HF-Tastkopf.

https://www.mikrocontroller.net/attachment/706323/HF.jpg

Von Infineon gibt es passende winzige Schottky-Doppeldioden, mit denen man einen wesentlich weiteren Frequenzbereich abdecken kann.
Stört die Eingangskapazität, schaltet man einen Widerstand vor den Tastkopf.
Das Messwerk kann man "einsparen", und den Tastkopf auch an einen Oszi anschliessen.

Den 100 nF könnte man auf 1 nF verkleinern.

Das Testsignal sollte man dann auch amplitudenmodulieren.

(Firma: matzetronics) #8102825
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Cartman E. schrieb:

Von Infineon gibt es passende winzige Schottky-Doppeldioden

Wenn der TE schon die eine AA119 hat, die es im Projekt brauchen würde, hat er sicher noch eine zweite. Ansonsten ist das mal wieder typisch Elektor - warum einfach, wenns auch kompliziert geht. Allerhöchstens würde ich eine FET Eingangsstufe machen, aber dann gleich die HF Detektorschaltung aus dem Link, der ursprünglich von schorschm kammt. Die AA119 habe ich erfogreich bis weit über 1Ghz für sowas angewendet. Aber es geht sicher auch eine BAT14 o.ä.

Siehe auch: Beitrag "Funk-FB auf Grundfunktion testen"

#8102828
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Wastl schrieb:

Cartman E. schrieb:

Wenn du so etwas tatsächlich häufiger brauchst, dann bau dir besser einen richtigen (Demodulator-)HF-Tastkopf.

Themaverfehlung. Verstärkt halt a bisserl sehr wenig. Und hören tut man auch sehr schlecht da am Oszilloskop kein Lausprecher ist.

Was er dem Tastkopf nachschaltet, ist dem TO ja überlassen.

Der Vorteil des Oszis ist, dass man bei einem korrekt modulierten Testsignal
eben auch gleich die Linearität beurteilen kann.
Das gelingt mit einem Lautsprecher nur unzureichend.

Ein Multimeter statt des Oszis/Lautspechers ginge natürlich auch.

Hat der TO denn auch ein geeigneten Testsignalgenerator?

H. H. schrieb:

Wastl schrieb:

Lausprecher

Kost nix.

Ein Oszi kostet auch nichts extra, wenn Mann mindestens eins hat.

#8102847
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Mit einem Bonder könnte man auch einen (Transistor-)Chip auf die Pads einer Lochrasterkarte bonden. Manche (SMD-)Transistoren sind so winzig, dass das bei denen ebenfalls empfehlenswert ist.

Aber Drähte an SMD löten? Das ist doch kontraproduktiv. Einfach eine Prototypkarte mit den richtigen (passenden) Pads benutzen!

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