Leuchten trockenlegen

OP #1703472
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Eine Frage an die Physiker unter euch:

Könnte das so funktionieren?

Problem: Wandeinbauleuchten mit LED's aus Plexiglas, Rauminhalt ca.
eine Streichholzschachtel.
( In einer sehr feuchten Außenwand einzementiert )

Im Zeitraum von ca 2,5 Jahren hat sich gezeigt, daß die Leuchten
feucht werden. ( Beschlagen )
( Evtl. diffundiert Wasser durch das Plexiglas, die Verklebungen
oder durch die Anschlußkabel ? )

Jetzt meine Idee:
Von Außen ein Loch ( ca. 6 mm ) bohren, und einen Microfilter
einkleben.
Funktion ähnlich Gore-tex Gewebe, Feuchtigkeit kann heraus,
Spritzwasser kann nicht herein.

Könnte das eine Lösung sein?
OP #1704096
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Das mit den Löchern, ( 1,5 mm Durchmesser, schräg nach oben
gebohrt) hab ich gerade im Test.
Das scheint schon zu reichen.

Ich hab nur Zweifel, ob dann nicht diese kleinen, schwarzen
Mücken, ( Die sich auch im Bilderrahmen zwischen Bild und
Glasscheibe ansiedeln ) die Leuchte bevölkern wollen.

Da könnte so ein Microfilter doch die Lösung sein?

Wenn dadurch aber der Luft- ( Gas ) Austausch zu stark behindert
wird, nehme ich lieber einige schwarze Punkte in Kauf.

Die Sache mit den Microfiltern ist ja nicht neu, da gibt
es ja auch Kabelverschraubungen mit Filter, um den
Schaltschrank trocken zu halten.
Gast #1704304
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Kann man mal die Lampe sehen? Ich würde in das Mauerwer eine 
Unterputzdose einbauen die Dir die Feuchtigkeit erst einmal abhält. 
Diese Dosen gibt es für fast jeden Einsatzzweck ( auch Metall)



PS: Falls der Dust Mike Hammerwieder Rechtschreibfehler findet ... 
behalte sie !!!
OP #1704311
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Thilo M. schrieb:
> Winfried J. schrieb:
>> Auf die Dauer hilft nur Power. ;-)
>
> Wie soll ich das verstehen? :-))

Na ja,Power hilft, Trockenheizen hilft.
( Die Abwärme der 10 Led's ist aber bescheiden.)

Leider sind diese Leuchten nur sporadisch an.
Wenn die jeden Tag einige Stunden leuchten,
würde das mit dem Trockenheizen funktionieren.
( Wenn ich die Löcher reinbohre )

So sollten die nur mit dem Temperaturunterschied zwischen
Tag- Nacht, Sonne- Schatten usw. austrocknen.

Ob das geht? ( Kopfkratz)  Versuch macht kluch!
OP #1704321
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Mario K. schrieb:
> Kann man mal die Lampe sehen? Ich würde in die Mauer eine
> Unterputzdose einbauen, die Dir die Feuchtigkeit erst einmal abhält.
> Diese Dosen gibt es für fast jeden Einsatzzweck ( auch Metall)
>
>
>
> PS: Falls der Dust Mike Hammer wieder Rechtschreibfehler findet ...
> behalte sie !!!

Ich hab leider kein Foto.

Die Leuchten sind nur 15x 20 x 150 mm groß, Einbaudosen gibt es
nicht.

Kabelverbindungen mit Crimpseal- Verbindern.
Alles versteckt sich in den Mauerfugen.
Gast #1704333
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Um Leuchten dicht und trocken zu kriegen kannst du das Gehäuse mit 
Silikon (sparsam!) dicht machen und vorher ein paar Kügelchen Silicagel 
'reintun. Dann sollte der Taupunkt nicht mehr so leicht unterschritten 
werden.
OP #1704345
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Mario K. schrieb:
> Um gottenswillen nimm eine Pooleinbaufassung und bau deine Lampe da ein.
> Mal ehrlich wie kann man den so ein Schmus drumm machen.

Hallo Mario,

du hast noch nie auf eine historischen Burg gearbeitet.
Sonst wüsstest du, das du da noch nicht mal ein 6 mm Loch
bohren darfst, ohne vorher den Denkmalpfleger ( Schlösser und
Burgenverwaltung ) zu fragen.

Das kann Wochen dauern, bis du eine Entscheidung kriegst, aber die
Jungs können das gar nicht leiden, das man so ein Heiligtum anbohrt.

Also ist jede Lösung, die den Stein nicht ankratzt, vorzuziehen.
(Firma: Nisch-Aufzüge) Persönliche Seite #1704369
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Hallo Bernd,

im Baumarkt gibt es allenthalben Messing und Kuperröhrli mit feinsten 
Durchmesser. Wenn du soetwas in die Bohrung einpasst und möglichst weit 
in die Leuchte schiebst, so tibbe ich mal, hält das auch Insekten und 
andere Biodiversitäten aus deinen Leuchten fern, während die Zirkulatin 
eine Chance bekommt?

MfG Winne
OP #1704378
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Winfried J. schrieb:
> Hallo Bernd,
>
> im Baumarkt gibt es allenthalben Messing und Kuperröhrli mit feinsten
> Durchmesser. Wenn du soetwas in die Bohrung einpasst und möglichst weit
> in die Leuchte schiebst, so tibbe ich mal, hält das auch Insekten und
> andere Biodiversitäten aus deinen Leuchten fern, während die Zirkulatin
> eine Chance bekommt?
>
> MfG Winne

Hallo Winne,

aber ab welchem Durchmesser krabbelt da nichts mehr rein?

Wie klein ist das kleinste mitteleuropäische Insekt?

Fragen über Fragen.

Was muß man studieren, um darauf eine Antwort zu haben?
(Firma: Nisch-Aufzüge) Persönliche Seite #1704384
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naja, der Trick ist sind eher die Kupferionen selbst Insekten werden 
Kupfer meiden, da es für sie giftig ist. Genauso für die meisten anderen 
Microorganismen.

Auf Cu siedelt sich so gut wie nichts an. Die Röhrli gibt es ab ca. 1mm
Innendurchmesser 2-3 cm tief denke ich dringt da nichts ein.

Du kannst es ja vorab testen, bevor du es am Corpus delikti einsetzt.
Gast #1705278
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Bernd Funk schrieb:
> Mario K. schrieb:
>> Um gottenswillen nimm eine Pooleinbaufassung und bau deine Lampe da ein.
>> Mal ehrlich wie kann man den so ein Schmus drumm machen.
>
> Hallo Mario,
>
> du hast noch nie auf eine historischen Burg gearbeitet.
> Sonst wüsstest du, das du da noch nicht mal ein 6 mm Loch
> bohren darfst, ohne vorher den Denkmalpfleger ( Schlösser und
> Burgenverwaltung ) zu fragen.
>
> Das kann Wochen dauern, bis du eine Entscheidung kriegst, aber die
> Jungs können das gar nicht leiden, das man so ein Heiligtum anbohrt.
>
> Also ist jede Lösung, die den Stein nicht ankratzt, vorzuziehen.

Du witzbold dann sag vorher genauer was du willst und was nicht geht
Gast #1705908
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sorry das ich das mit der burg nicht gelesen habe. warscheinlich wars 
mir zu dumm, wegen son mist, ein aufwand zu betreiben, dass ich das 
nicht gründlich gelesen habe.

ich hoffe, dass du für deine lampe eine lösung gefunden hast.
oller burggeist;-)

mfg mario
OP #1706402
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Na , eine grundsätzliche Lösung gibt es ja schon.

Ein Loch mit 0,8 mm Durchmesser in die Scheibe bohren.
4 Tage Dauerbetrieb und das Teil ist wieder trocken.

Jetzt geht es noch um die Perfektionierung.
( Evtl. größeres Loch mit Microfilter oder sonst was.)

Wenn ich eine Lösung habe, fahr ich auf die Burg und
bearbeite alle 20 Leuchten.

Teuer ist doch nur eine Sache die nicht 100% funktioniert.
OP #1719414
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Und das geht doch.

Ich habe von verschiedenen Firmen Muster von Mikrofiltern
bekommen.
Das lief sehr einfach. Danke an Rct, Durst und Porex.

Im Testaufbau habe ich eine Leuchte angebohrt, ( 3,2 mm )
mit Wasser geimpft, anschließend ein Stück Mikrofilter
von Rct ( 10 mikron ) eingedrückt.

Nach 2 Tagen Dauerbetrieb war die Leuchte ausgetrocknet.

Eintauchen im Eimer Wasser zeigte keine Reaktion.
Die Filter sind aus Hydrophoben Kunststoff.

Heute habe ich 2 beschlagene Leuchten am Einsatzort,
( Burg ) mal angebohrt und ebenfalls diese Filterelemente
eingesetzt.

Ich werde in einer Woche mal nachschauen ob das geholfen
hat.

Jetzt bleibt aber noch eine Frage, diese Filtermaterialien
gibt es in abgestuften Durchlassgrößen.

bis 10 Mikron
bis 40 Mikron
bis 100 Mikron

Was macht zum Austrocknen Sinn?
Wassermoleküle sollen raus, Wasser soll draußen bleiben.
Hat da jemand eine Antwort?

Grüße
Bernd

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