Eine Programmiersprache, die 1965 mit der Zielsetzung "Anfängern den Einstieg in das Programmieren zu erleichtern" erfunden wurde.
Das ursprüngliche BASIC war aus heutiger Sicht unglaublich primitiv:
- Jeder einzelnen Anweisung musste eine Zeilennummer vorangestellt werden - beim Schreiben eines Programms war es ratsam z. B. Zehnerschritte zu verwenden, um später noch weitere Anweisungen einfügen zu können. Mit etwas Glück hatte man eine RENUM-Anweisung zur Verfügung mit der man vor großen Programmänderungen alles neu durchnummerieren konnte.
- Die Namen von Variablen konnten ein oder zwei Zeichen lang sein, wobei das erste ein Buchstabe und das zweite eine Ziffer sein musste - m.a.W.: A, A0, A1, A2, ... B, B0, B1, ... , Z, Z0, ... Z7, Z8, Z9
- Die Namen von Array-Variablen konnten nur ein Zeichen lang sein - d.h. mehr als 26 Arrays waren nicht möglich
- Es gab zwar Unterprogramme, aber keine Parameter und keine lokalen Variablen - genaueste manuelle(!) Buchführung war nötig, wo man welche Variable zu welchem Zweck verwendet hat
- Darüberhinaus erfolgte die Ablaufsteuerung allein durch "goto"-Anweisungen - Spaghetti-Code, good bye strukturierte Programmierung
Spätere BASIC-Dialekte haben die genannten Beschränkungen nicht mehr.
- BASICA.COM / GW-BASIC wurde mit DOS mitgeliefert, Clone: bwbasic für Linux
- QBasic / Quickbasic in späteren DOS-Versionen enthalten
- Omicron-Basic auf dem Atari ST, ähnlich QBasic
- GfA-Basic für Amiga/Atari/Windows heute kostenlos in der letzten 16Bit-Version, Erweiterungen siehe http://www.rowalt.de
- Visual BASIC von Microsoft
- OpenOffice enthält eine BASIC-artige Programmiersprache
- GAMBAS für Linux kostenlos
- Powerbasic Linux/Windows u.a. nicht kostenlos