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DDS

Direkte Digitale Synthese (engl. Direct Digital Synthesis) ist ein Verfahren zur Erzeugung einer Wechselspannung mittels Addierer, ROM und DA-Wandler.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Funktionsweise

Der Takt für eine DDS wird meist mit einem Quarzoszillator generiert, manchal auch zusätzlich mit einer PLL für sehr hohe Takte (100MHz++). Die Ausgangsfrequenz ist immer kleiner als die Hälfte der Taktfrequenz, hier greift auch das Abtasttheorem von Nyquist/Shannon. Eine sehr gute Beschreibung der Theorie und aller Vor-und Nachteile (PhasenRauschen, Oberwellen) gibt es in einem Tutorial bei Analog Devices. Die LookUpTable kann fest (meist Sinus), programmierbar (RAM, Arbitrary Waveform Generator) oder ein Algorithmus sein. Verwendung findet das DDS-Prinzip in vielen Bereichen von Niederfrequenz(NF)/Audio- bis Hochfrequenz(HF)/Funk-Bereich (Taktfrequenzen bis 1 GHz und mehr).

bild:dds_basic.png

[Bearbeiten] Eigenschaften

  • vollständig digitaler Aufbau, damit keine Probleme mit analogen Parametertoleranzen und Temperaturdrift
  • Extrem grosse Frequenzauflösung, theoretisch unbegrenzt, praktisch bis in den Bereich von Milli- un MikroHertz
  • phasenkontinuierliche Phasen- und Frequenzmodulation mit praktisch Null Einschwingzeit möglich
  • mehrere DDS-ICs lassen sich mit digitaler Genauigkeit und Reproduzierbarkeit synchronisieren

[Bearbeiten] Bauteile und Hersteller

Bekanntester Hersteller ist Analog Devices.

Bekannte ICs:

  • Fairchild ML2037
  • AD9833 (25MHz)
  • AD9835
  • AD9851
  • AD9854 (300MHz)
  • AD9951 (400MHz)

Die moderneren ICs beinhalten weitere Funktionen wie digitale Amplitudenmodulation (AM), Phasenmodulation (PM), Frequency Shift Keying (FSK).

[Bearbeiten] Projekte:

Eine Implementierung im NF-Bereich ist auch durch einen µC möglich, z.B. für Wähltöne im Telephon (DTMF):

[Bearbeiten] Lesestoff

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