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Projekt: Labornetzteil
Diese Wiki-Seite soll als Entwicklungsmedium f�r ein Labornetzteil fungieren. Es wird ein modulares Labornetzteil entworfen und die Ergebnisse hier pr�sentiert.
[bearbeiten] Aufbau (Zusammenfassung)Das Netzteil soll modular aufgebaut werden, so dass zusaetzliche Erweiterungen einfach anzubinden sind. Dafuer werden eine Kontrolleinheit und eine oder mehrere Regeleinheit(en) benoetigt. Die Verbindung wird duch eine (noch zu definierende) Schnittstelle hergestellt. [bearbeiten] Kontrolleinheit (Zusammenfassung)Die Kontrolleinheit (spaeter auch "Master" oder "Mastereinheit" genannt) ist fuer die Interaktion mit dem Benutzer zustaendig. Nebenbei soll sie noch mit anderer digitaler Hardware (z.B. PC) interagieren koennen. Dazu werden folgende Schnittstellen benoetigt:
[bearbeiten] Regeleinheit(en) (Zusammenfassung)Die Regeleinheiten (spaeter auch "Slaves" oder "Slaveeinheiten" genannt) sind fuer das Regeln der Ausgaenge zustaendig. Sie brauchen eine Schnittstelle zur Kontrolleinheit, die ihnen die Sollwerte liefert und ueber die sie auch die Ist-Werte zurueckgeben koennen. Weiterhin muss es eine Moeglichkeit geben, die Kontrolleinheit ueber Statusaenderungen zu informieren (z.B. kurzgeschlossener Ausgang, Ueberhitzung, etc.). Die Slaves sollen im Grunde auch alleine Arbeiten und von der Kontrolleinheit NUR Sollwerte bekommen bzw IST Werte zu dieser senden. Regeleinheiten muessen aus folgenden Bloecken bestehen:
[bearbeiten] Schnittstelle (Zusammenfassung)Die Schnittstelle zwischen Kontroll- und Regeleinheiten muss folgendes Leisten:
Zur Auswahl standen unterschiedliche Schnittstellen wie CAN, SPI, UART, I2C. Ausgewaehlt wurde eine etwas modifizierte UART-Schnittstelle. Diese wird von den meisten �Controllern in Hardware unterstuetzt und kann somit besonders einfach und Rechenleistungsarm verwendet werden. Der Master muss seinen Empfaenger mit Hilfe eines Multiplexers auf mehrere Slaves schalten koennen. Das Protokoll bestimmt den Slave, fuer den das Signal ist und auf den gehoert werden soll. Eine andere (und unter umstaenden einfachere) Methode ist ein I2C Bus. Hier waeren keine Multiplexer notwendig und die Verwendung von 0815 Optokopplern waere auch moeglich... Mehr zur Schnittstelle unter Schnittstelle. [bearbeiten] Schnittstelle[bearbeiten] Elektrischer AufbauElektrischer Aufbau der Schnittstelle: Die elektrische Seite der Schnittstelle zwischen Master und Slave ist sehr einfach. Es werden nur zwei Optokoppler verwendet, einer davon braucht einen Tri-State-Ausgang. [bearbeiten] ProtokollDie Datenkommunikation geschieht paketorientiert. Ein Paket besteht immer aus 8 Byte. Aufbau des Pakets:
Das Feld "Slave Addresse" muss immer mit der Addresse des Slaves gefuellt sein, der an der Uebertragung beteiligt ist (er ist entweder Sender oder Empfaenger). Fuer den Befehl sind folgende Werte vorgesehen:
[bearbeiten] Reservierte BefehleBereich: 0x0000 bis 0x00FF (Befehl high = 0x00) Dieser Befehlsbereich wird reserviert und darf nicht genutzt werden. [bearbeiten] Informative BefehleBereich: 0x0100 bis 0x01FF (Befehl high = 0x01) Informative Befehle vermitteln dem Master, welche Geraetespezifischen Befehle der Slave unterstuetzt. [bearbeiten] Geraete BefehleBereich: 0x1000 - 0xFFFF Dieser Befehlsbereich wird vom System genutzt, um dem Slave mitzuteilen, welche Ausgangskonditionen anliegen sollen, und vom Slave zu erfahren, welche wirklich anliegen. [bearbeiten] RegeleinheitenDas Netzteil ist absichtlich modular aufgebaut. Dadurch kann sich der gewillte Nachbauer genau die Einheiten nachbauen, die er braucht. Die Modularit�t soll in erster Linie aber nicht dazu verwendet werden, aus dem Netzteil eine eierlegende Wollmilchsau zu machen. Sattdessen sollen dadurch sinnvolle Vereinfachungen getroffen werden. [bearbeiten] LaengsreglerLaengsregler haben viele gute Eigenschaften. Am deutlichsten hervorzuheben ist die gerine Ausgangswelligkeit (z.B. gegenueber Schaltnetzteilen) und das schnelle Regelverhalten. Dem gegenueber stehen hohe Verlustleistugen. Das (chronologisch) erste Netzteilmodul ist ein Laengsregler fuer Ausgangsspannungen bis 40V und Ausgangsstroemen von 1A. Zugegebener Maßen ist das nicht viel, doch fuer den Anfang soll es reichen (immerhin schon 40W!) Wer mit den Eckdaten (Ausgangsspannung/Ausgangsstrom) der folgenden Regeleinheiten nicht einverstanden ist, sollte eine neue Regeleinheit anlegen und nicht willkuerlich die Werte aendern! [bearbeiten] Laengsregler 40V 1ADiese Laengsregeleinheit ist fuer eine Ausgangsleistung von 40W bei 40V ausgelegt. Berechnung der Eingangsglieder:
Damit haetten wir schonmal den ersten Teil (hier nur das, was nicht auf die Platine geloetet wird):
Warum nicht?
Noch ein paar Anmerkungen zum Eingangsteil (vor dem Linearregler):
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