Hallo,
hat jemand eine Idee, ich möchte einen AVR als Messeinheit an meiner
Solar(klein)anlage nutzen, der Strom soll gemessen, zum Akku und vom
Akku, also mit 2 Stromrichtungen, ich möchte aber nur positive Werte
haben, z.B. bei 0 A 1000 und bei Ladestrom mehr und bei Stromabnahme
weniger an Wert, gibts da einen Chip, wird sonst mit der Polung und
Mess-Masse schwierig...
Gruss
A. Arndt
zB Magnetische Messung: du wickelst mit den Zu- und Ableitungen je eine
kleine Spule, zwei Magnetfeldsensoren (zb KMZ10B soweit ich mich
erinnere) dazu, und schon brauchst du den Wert nur noch über einen
AD-Wandler einlesen.
Sonst vielleicht Hallsensoren...
Die tolle Schaltung Figure 16 habe nachgebaut und funktioniert erst ab 1
V Eingangsspannung, hätte ich mir denken können stand auch schon mal in
der Elektor.
Ja und?
Hier geht es ja nur darum eine lineare galvanische Trennung zu
realisieren. Das man die Eingangsspannung zunächst entsprechend
verstärken muss versteht sich von selbst. Dafür ist ja der
Messgleichrichter mit nachgeschaltetem OP da.
Das man dann natürlich eine separate Stromversorgung für die
Signalaufbereitung benötigt sollte auch klar sein aber eine galvanische
Trennung ist eben mit Aufwand und mit Kosten verbunden.
Grüße Timo
Hallo A.A.,
ich halte nichts von galvanischer Trennung, die nur Kosten und Meßfehler
verursacht. Auch 0,1V Spannungsabfall am Shunt sind nicht gravierend.
Dazu anbei ein Schaltbild. Falls doch galv. Trennung notwendig sein
sollte, dann am Datenausgang des Prozessors.
Da eine neg. Hilfsspannung für den OP gebraucht wird, wird diese aus dem
Rechtecksignal eines Prozessorports per Ladungspumpe abgeleitet. Die
Frequenz ist unkritisch. Da der OP ein bißchen mit seinem 0-Punkt
driften kann, wird ab und zu mit dem BS170 das Meßsignal kurzgeschlossen
und der 0-Punkt gemessen. Die 40-fach verstärkte Eingangsspannung wird
mit R4/R5 wieder halbiert und liegt am AD-Wandler mit +/- 2V um dessen
0-Punkt, der bei etwa 2,5V ist.
Viel Spaß ! Michael
Nachtrag:
Ich denke, daß bei einer Solaranlage der Ladestrom kleiner ist, als der
Entladestrom eines Akkus sein kann. Daher kann es sinnvoll sein, die
Bereiche für die Strommessung unsymmetrisch auszulegen, sodaß z.B. max.
1A Ladestrom und max. 5A Entladestrom gemessen werden.
Die gezeigte Schaltung könnte man wie folgt verändern: R-shunt = 20mOhm,
R4 = 2k, IMESS an Akku '-', GND zu den Solarzellen. Grob überschlagen
liegt an ADCx ein 0-Pegel von 0,83V; bei -1A (Laden) sind es 0,03V und
bei +5A(Entladen) 4,83V - wenn ich mich nicht verrechnet habe.
Auch wenn es jetzt vielleicht ein unqualifizierter Beitrag ist:
Ich kenne zwar deine Solaranlage nicht, aber ich kann mir vorstellen das
da auch einige Meter Kabel für notwendig sind. Ein Kabel hat immer
Wiederstand, sie sind nicht unendlich dick. Vielleicht reicht ja schon
"die Spannung des Kabels" zu messen. Dafür reicht ja der dünnste
Klingeldraht als Rückleitung.
Naja, guck halt mal wie lang das Kabel ist, wahrscheinlich wird der Akku
direkt neben dem Netzwandler stehen, dann geht es wahrscheinlich nicht
mehr.
Hallo,
dieses Thread scheint die Lösung meiner Problem, ich kann nicht
Berechnungen von Michael bzgl. Skizze nachvollziehen.
"Die gezeigte Schaltung könnte man wie folgt verändern: R-shunt =
20mOhm,
R4 = 2k, IMESS an Akku '-', GND zu den Solarzellen. Grob
überschlagen
liegt an ADCx ein 0-Pegel von 0,83V; bei -1A (Laden) sind es 0,03V und
bei +5A(Entladen) 4,83V - wenn ich mich nicht verrechnet habe."
Wie sind die 0,03V und 4,83 gekommen, welche Formel wurde hier
genommen, ich bin so doff um die Werte zu verstehen.
Danke und Gruß,
Thorsten