Quarz am CPLD

Gast #203488
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Hallo,

ich möchte einen Quarz (keinen Oszillator) an einen CPLD Xilinx 9572XL
anschließen. Die eine Seite an einen Eingang,
die andere an einen entsprechend invertierten Ausgang. Dazu noch 2 33pF
Kondensatoren nach Masse und einen 10K Widerstand parallel zum
Quarz.
Der klassische 1-Inverter Oszillator soll das werden.

Ich habe das auch schon in der Praxis ausprobiert (mit einem 8 Mhz
Quarz) und siehe da, es funktioniert.

Bisher habe ich aber noch nie diese direkte Anbindung gesehen, sondern
immer nur externe Takgeber, und dies macht mich unsicher.

Wie ist eure Meinung dazu, ist das eine zuverlässige Schaltung?


Gruß Volker
Gast #203489
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Man sollte sich i.d.R. schon an die Vorgaben des Herstellers halten.
Bei vielen(allen?) CPLDs ist es eine Forderung an die Eingangssignale,
dass sie eine gewisse Anstiegszeit eingehalten. Die wirst du damit wohl
nicht erreichen.
Solltest du die Schaltung für kommerzielle oder sonstige kritische
Anwendungen benutzen, dann überlege es dir gut und probiere es ggf. mit
einigen baugleichen Bausteinen aus. Wenn es nur für dich selber ist und
ab und an ein Fehler tolerabel ist, warum nicht?
Ich hatte einmal das gleiche Problem mit einem CPLD. Da ein Ausfall der
(vergleichsweise simplen) Logik aber fatale Folgen gehabt hätte, habe
ich mich für den Rechteck-Oszillator entschieden.
Hoffe das hilft dir etwas weiter.


Gruss Henrik

P.S.: Soweit ich weiß stand es bei den Coolrunnern in den FAQs explizit
drin, dass man sie nicht so mit einem Quarz betreiben soll. Schau mal,
ob das bei dir auch der Fall ist.

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