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Forum: HF, Funk und Felder Rinkernspule H, B und Fluss Phi

Autor: Spy (Gast)
Datum: 16.05.2008 15:08

Hallo Leute, ich weiss nicht genau, ob die Frage hier passt, aber
vielleicht kann mir jemand eine kleine kompetente Hilfestellung geben.

Die Aufgabe lautet: Ein Eisenring mit einem Querschnitt von A=5cm2 und
einer millteren Länge von l=120cm ist mit N=1000Windungen Kupferdraht
bewickelt. Durch die Wicklungen fliesst ein Strom von 0,48A.

Gefragt ist nach der milleren magnetischen Feldstärke H, der mittleren
magnatischen Flussdichte und nach dem magnetischen Fluss (alles im Kern)

Mein Ansatz:

1.) N*I = INT(H*ds) = H*l   --> H= (N*I) / l  ---> H = 4A/cm oder 400A/m

2./3.) Fluss Phi = INT(B*dA) = B*A = (mü0 + müFE)* H * A

       B = (mü0 + müFE) * H

       Wie komme ich an das müFE dran? ich versuche mit der
       Querschnittsfläche zu arbeiten, gibt aber leider kein erfolg.

       Durchflutung thetta = 1000 * 0,48A = 480A

       mir fehlt der Ansatz... B ist 1.15T und Fluss = 0,575mVs laut
       musterlösung aber warum?

wäre für jede Hilfestellung sehr dankbar#

Schönen Nachmittag
Spy
Autor: Martin (Gast)
Datum: 16.05.2008 15:35

B ist ja u0  ur  H

du müsstest ur gegeben haben, nach dem Ergebnis müsste es so 228 sein.
Dann kommste auf B = 1.15T

phi = B * A passt dann wieder.

Martin
Autor: Martin (Gast)
Datum: 16.05.2008 15:36

 B = u0 * uFE * H

das forum hat den stern als fett genommen :D
Autor: Spy (Gast)
Datum: 16.05.2008 15:44

Danke für die Beiträge....

müFE ist nicht gegeben, (die Lösung eigentlich auch nicht :-)) das ist
ja das problem. Ich denke, dass ich da eventuell mit der länge und dem
Querschnitt hantieren muss, aber irgendwie klappt das nicht so ganz.

nach müFE aufgelöst, sollte das meiner Meinung nach eine Grössenordnung
von ca 2,28K sein?!
aber tut ja nichts zur sache, ich denke, dass mir eine Formel fehlt, wo
ich auch ohne müFE ans ziel kommen könnte?

Vielen Dank nochmal
Autor: Martin (Gast)
Datum: 16.05.2008 15:53

ist vieleicht das material gegeben? sonst kann man das nicht berechnen
Autor: Spy (Gast)
Datum: 16.05.2008 15:57

Material = EisenRing
Autor: SpyBot (Gast)
Datum: 16.05.2008 19:55

hat denn keiner eine Idee ?
Autor: Falk Brunner (falk)
Datum: 16.05.2008 19:58

Ohne myFE kann man das nicht lösen.

MFG
Falk
Autor: Klaus (Gast)
Datum: 17.05.2008 09:18

Nur so als Hinweis. Die Forensoftware kann das auch richtig darstellen:

\mu_{FE}
[math]
\mu_{FE}
[/math]
Autor: Nicht_neuer_Hase (Gast)
Datum: 17.05.2008 12:05

Phi ist das Integral der Flussdichte B.
B ist gleich µ mal H.
µ ist das Produkt aus der magnetischen Feldkonstante µ(0) mal der
relativen Feld"konstante" µ(r).
µ(r) ist bei ferromagnetischen Werkstoffen, wie z.B. Eisen, leider keine
Konstante; lässt sich für den jeweils vorliegenden Werkstoff nur aus
dessen Magnetisierungskurve B=f(H) bestimmen, es gibt kein mathematisch
geschlossenes Lösungsverfahren ( wg. Nichtlinearität, Sättigung ).

Ohne µ(r) lässt sich weder die Flussdichte B noch der Fluss Phi
bestimmen.

Gruss
Autor: SpyBot (Gast)
Datum: 17.05.2008 12:20

vielen dank für eure antworten. Ich werd da mal nachfragen, ob da in der
aufgabenstellung einfach das
\mu_{FE}
fälschlicherweise fehlt.
Autor: Tim (Gast)
Datum: 17.05.2008 23:06

ich weiss ja nicht wofuer das sein soll und wie genau, aber wenn in der
Aufgabe "Eisenring" steht, dann nimm doch die Permeabilitaet von Eisen?
Einmal das internet angeschaltet und fertig. Da wird man wohl in
verschiedenen Quellen verschiedene Angaben finden, aber so drastisch
koennen die Unterschiede nicht sein.
Aber eins ist sicher: ohne mur keine Flussdichte :(
Autor: Nicht_neuer_Hase (Gast)
Datum: 21.05.2008 11:33

Tim schrieb bezüglich µ(r) für Eisen:

"Da wird man wohl in
verschiedenen Quellen verschiedene Angaben finden, aber so drastisch
koennen die Unterschiede nicht sein."

Kommt nur darauf an, was "drastisch" ist ... ( s.o).

Viele Grüsse

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