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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Problem mit Instrumentenverstärker ina122


Autor: Thony (Gast)
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Hallo zusammen

Ich will über einen Shunt den Strom messen.
Shunt = 0,1 Ohm
Messbereich = 0-5A

Wobei die Bereiche 0-0,5A und 4,5-5A weniger stark interessieren.

Um die anliegende Spannung besser zu verarbeiten wird die Spannung mit 
dem Faktor 10 verstärkt.

Dazu benutze ich den Instrumentenverstärker ina122 mit der angefügten 
beschaltung. Gespiesen wird der Verstärker mit +5V.

Eigentlich funktioniert das auch Prima, nur geht der Verstärker nach ca. 
20 sek in den Anschlag. Wird die Speisung dann ein und wieder 
angeschaltet funktioniert es wieder für 20 sek.

Hatte jemand von euch ähnliche Probleme und könnte mir einen Tipp geben?

Vielen Dank im Voraus.

Autor: Thony (Gast)
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Ich vergass zu erwähnen, der Widerstand RG = 40kOhm

Autor: Stephan (Gast)
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ich würde denken da schwingt vielleicht was.
UND ich würde den OP symetrisch betreiben.

Autor: JensG (Gast)
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vermutlich hängen die beiden Eingänge nicht galvanisch verbunden am 
Bezugspotential (Masse). Also ein (hochohmiger R) sollte noch irgendwie 
von den Eingängen nach Masse geschaltet werden, damit die Eingänge nicht 
floaten.
Grundsätzlich ist dein Aufbau aber etwas Overkill - oder? Denn für eine 
Strommessung über einem 100µOhm R brauchst Du doch keinen so hochohmigen 
Differential-Eingang - oder?

Autor: Stephan (Gast)
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ich nutze den INA118 auch bei 0,1 Ohm.
Das sind 100 mOhm nicht 100 µOhm.
Ich habe auch keine zusätzlichen Widerstände drin.

Autor: Stephan (Gast)
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so ungefähr

Autor: JensG (Gast)
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sorry, irgendwie hatte ich 0,1mOhm gelesen, und nicht 0,1Ohm. Egal.
Ich dachte, ein OPV mit ganz normaler Gegenkopplungsschaltung sollte für 
sowas doch genügen. Also R von Ausgang zum inv. Eingang, von dort ein 
weiterer nach Masse (zur Verstärkungseinstellung). Zw. nichtinv. Eingang 
und Masse dann der Shunt.
Aber egal, wie Du das letztendlich mit welcher Schaltung konkret machst, 
wenn Du es mit dem Instrumentenverstärker machst, musste dem Eingang 
irgendwie Massepotential als Bezug geben, sonst schwimmt dir das 
Eingangspotential davon, und der INA geht dann irgendwann in die Bande. 
Das ist vermutlich der Grund, warum er nach gewisser Zeit auf Anschlag 
geht.

Deine neue Schaltung dagegen versteh ich nicht so ganz (LM358 als 
Komparator?). Und wo ist die Verstärkungseinstellung (Gegenkoppplung)?

Autor: Thony (Gast)
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Danke für die Antworten. 1MOhm Widerstand als Pulldown an den Eingängen 
und das Problem war behoben. Mit "normalen" OpAmp schaltungen hatte ich 
meist etwas mühe, deshalb nahm ich gleich dieses Teil. Die Schaltung die 
du erklärst würde wahrscheinlich nicht funktionieren da ich eine 
variable eingangsspannung habe. oder täusche ich mich da?

Mit dem Pulldown Widerstand sind jedenfalls die probleme nicht mehr 
aufgetaucht.

Gruss Thony

Autor: JensG (Gast)
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na gut, wenn der Shunt nicht auf Masse bezogen ist, sondern immer auf 
unterschiedlichem Potential schwebt, dann ist deine erste Varianten 
natürlich besser (mit dem Pulldown-R ;-)

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