Datum: 24.05.2008 20:16
Hi, ich hab mal die Dateien zu einem Miniprojekt zusammengepackt. Vielleicht hat ja jemand Gefallen daran. Es ist eine Eieruhr mit einem ATtiny2313V oder ATtiny24V. Ursprünglich hab ich einen ATtiny2313 drauf, weil der ATtiny2313V nicht zu bekommen war. Daher hab ich eine zweite Version mit dem ATtiny24V gemacht (gibt's beim Reichelt) Dabei sind -- C-Quellen -- ihex-Files -- Schaltpläne und Layout (eagle) Die Uhr ist im "raw look", also erübrigt sich die Frage, ob sie selbstgebaut ist... Die Anzeige der Zeit geht mit 14 LEDs, 9 für die Minuten-Einer und 5 für die Minuten-Zehner. Damit sind Zeiten von 1 bis 59 Minuten einstellbar. Nach Ablauf der Zeit beept die Uhr und legt sich dann schlafen. Generiert hab ich mit avr-gcc 3.4.6. http://www.gjlay.de/pub/eiuhr/EiUhr.zip http://www.gjlay.de/pub/eiuhr
Datum: 24.05.2008 20:27
Krass find ich das Handbuch eieluhl.pdf :-)
Datum: 24.05.2008 20:31
Holger Krull wrote:
> Krass find ich das Handbuch eieluhl.pdf :-)
Das hat mich einige Mühe gekostet so hinzubekommen, ohne Witz.
Ich hatte die Uhr ursprünglich als Mitbringsel konzipiert, und da gehört
eben eine stilechte Bedienungsanleitung dazu...
Datum: 25.05.2008 12:00
Du hast dir das Handbuch aber schonmal durchgelesen ?! verwundert
Datum: 25.05.2008 12:18
ich denke das liegt wohl eher am pdf creator, oder? so schlecht kann man nicht sein...oder?
Datum: 25.05.2008 12:26
Das Handbuch ist absichtlich, im Stil einer schlechten, computerübersetzen Anleitung geschrieben. Hat Georg-johann doch gesagt...
Datum: 26.05.2008 11:33
Die Anleitung ist erste Sahne!!
Datum: 26.05.2008 11:52
Großartig. Schöne Arbeit, und gut dokumentiert.
Datum: 29.05.2008 20:24
Das Befestigungsproblem hab ich leider noch nicht wirklich gelöst, bei Gelegenheit werd ich mal Batterie-Halter vom Bürklin unter die Lupe nehmen, die scheinen deutlich bessere Qualität zu haben als das Reichelt-Zeug und auch gleichbleibende Hersteller. Was das Handbuch angeht, sind das olle Kamellen. Viel lustiger find ich echte Überstzungen wie "Atmel stellt AVR 8-bit Blitz MCUs für Automobilanwendungen vor" http://embedded-system.net/lang/de/microcontroller/avr/ Und der Brüller und Klassiker ist immer noch der schwanzlose Motor
Veranschlagen für 40° C umgebend. Fährt 130V Bodine schwanzlose DC-Motoren. |
http://www.directindustry.de/prod/bodine-electric/... http://www.datasheetcatalog.net/de/sanyo/42/
Datum: 04.06.2008 16:10
Gute Doku im Web! Gut finde ich auch die Lesbarkeit von links nach rechts: fünf...zehn! Die Schrauben zu kleben ist etwas umständlich (entweder, oder). Daher würde ich es mal mit Doppelklebeband / Klettband probieren.
Datum: 04.06.2008 16:59
Einen kleinen Schönheitsfehler hat die Uhr allerdings: Es fehlt ein Lagesensor, mit dem man das Teil so bedienen kann, wie eine klassische Sand-Eier-Uhr ;-)
Datum: 04.06.2008 17:14
Klebt doch die Platine mit Silikon fest. Hält prima und kann man auch wieder ablösen.
Datum: 09.06.2008 11:15
Jupp schrieb: > Klebt doch die Platine mit Silikon fest. Hält prima und kann man auch > wieder ablösen. Habs mal mit neutralvernetzendem Silikon zusammengepappt und durchtrockenn lassen. Scheint ganz gut zu halten... werd mal schauen ob ich mich damit anfreunden kann, weil ichs immer besser finde, wenn man die Dinge wieder problemlos auseinanderbauen kann. Wo findet man denn selbstklebendes Klettband? An der Platine müsst ich das dann auch mit Silikon ankleben wegen der Unebenheiten, bekäm ich dann auch nur schlecht auseinander. Hab zwar noch nie an die Unterseite ran müssen, aber an dem Kauf-Zeug nerven mich immer irreversible Papp-Lösungen. Früher war eben auch das besser... ;-)
Datum: 09.06.2008 15:50
> Mit einem "guten" ISP-Adapter, der die Signale aktiv treibt, besteht > Beschädgungsgefahr, weil dann Strom von den Ports über deren Clamp-Dioden > zur Versorgung – also in die Akkus – fliesst. Wieso sollte das so sein? "gute" Programmiergeräte (also bspw. alle von der Fa. Atmel) haben einen Levelshifter und benutzen den VTarget Pin am Programmierstecker um auf diese Spannung zu shiften.
Datum: 09.06.2008 17:27
Simon K. wrote: >> Mit einem "guten" ISP-Adapter, der die Signale aktiv treibt, besteht >> Beschädgungsgefahr, weil dann Strom von den Ports über deren Clamp-Dioden >> zur Versorgung – also in die Akkus – fliesst. > > Wieso sollte das so sein? "gute" Programmiergeräte (also bspw. alle von > der Fa. Atmel) haben einen Levelshifter und benutzen den VTarget Pin am > Programmierstecker um auf diese Spannung zu shiften. Es gibt targetseitig keinen VTarget-Pin. Die Standard-Programmierstecker wie ISP-Wanne sind mir zu groß, daher hab ich auf der Uhr nur GND, RESET, MOSI, MISO und SCK über eine Pin-Reihe nach aussen geführt. Oder wird VTarget über RESET (bzw dessen PullUp und fehlender Clamp-D nach VCC) erkannt? Man kann natürlich auch extern flashen und sich den Connector sparen. Ich fands mit Connector aber praktischer, weil ich ja die Software in der Entwicklungsphase öfter neu aufgespielt habe. Nen Satz zur Vorsicht und dass man sich überlegt, was man tut, find ich besser als unüberlegt was wo reinzustecken. Mit Kauf-Adaptern hab ich mich nie auseinandergesetzt, sind mir ehrlich gesagt viel zu teuer für mich als Bastler. Meinen erster Prog-Adapter (RS232 Port-Banging + R und Z-Dioden für 2 Euronen) hatte ich einige Jahre ohne Probleme im Einsatz, bevor ich mir nen USBasp zusammenstöpselte wo das teuerste das Gehäuse vom Goldenen C ist. Und das ein Nicht-Bastler sowas nachbaut, kann ich mit schlecht vorstellen. Immerhin gibt's sowas für weniger als 1€ aus Fernost am Krabbeltisch. Möglicherweise ist ein aktives Treiben von 5V aus gar kein Problem je nach Innenwiderstend der Akkus, hab ich aber nie ausprobiert. Mein USBasp hat an den Ausgängen 1kΩ Entkopplungs-Widerstände.
Datum: 14.06.2008 17:25
Johann L. wrote: > Simon K. wrote: >>> Mit einem "guten" ISP-Adapter, der die Signale aktiv treibt, besteht >>> Beschädgungsgefahr, weil dann Strom von den Ports über deren Clamp-Dioden >>> zur Versorgung – also in die Akkus – fliesst. >> >> Wieso sollte das so sein? "gute" Programmiergeräte (also bspw. alle von >> der Fa. Atmel) haben einen Levelshifter und benutzen den VTarget Pin am >> Programmierstecker um auf diese Spannung zu shiften. > > Es gibt targetseitig keinen VTarget-Pin. Die Standard-Programmierstecker > wie ISP-Wanne sind mir zu groß, daher hab ich auf der Uhr nur GND, > RESET, MOSI, MISO und SCK über eine Pin-Reihe nach aussen geführt. Oder > wird VTarget über RESET (bzw dessen PullUp und fehlender Clamp-D nach > VCC) erkannt? Du weißt aber, dass man so das Target überhaupt nicht mehr mit "guten" Programmiergeräten programmieren kann? Die Melden dann, dass das Target keine Spannung hat und brechen ab. > Man kann natürlich auch extern flashen und sich den > Connector sparen. Wird man in dem Falle sogar müssen. > Nen Satz zur Vorsicht und dass man sich überlegt, was man tut, find ich > besser als unüberlegt was wo reinzustecken. Das' wohl wahr. > Mit Kauf-Adaptern hab ich mich nie auseinandergesetzt, sind mir ehrlich > gesagt viel zu teuer für mich als Bastler. Meinen erster Prog-Adapter > (RS232 Port-Banging + R und Z-Dioden für 2 Euronen) hatte ich einige > Jahre ohne Probleme im Einsatz, bevor ich mir nen USBasp > zusammenstöpselte wo das teuerste das Gehäuse vom Goldenen C ist. Ich habe mir mal einen JTag Ice MKII für AVR32 zugelegt (bzw zulegen müssen). Für 150€ mit dem STK500 im Spezialangebot. Außerdem habe ich noch ein AVRISP MKII und kann mich über beide keinen Deut beschweren, während ich mit Parallelportprogrammierern nur Ärger hatte (Da bin ich ja nachweislich nicht der Einzige). Wie auch immer..
Datum: 16.06.2008 09:29
Simon K. wrote: > Johann L. wrote: >> Es gibt targetseitig keinen VTarget-Pin. Die Standard-Programmierstecker >> wie ISP-Wanne sind mir zu groß, daher hab ich auf der Uhr nur GND, >> RESET, MOSI, MISO und SCK über eine Pin-Reihe nach aussen geführt. Oder >> wird VTarget über RESET (bzw dessen PullUp und fehlender Clamp-D nach >> VCC) erkannt? > Du weißt aber, dass man so das Target überhaupt nicht mehr mit "guten" > Programmiergeräten programmieren kann? Die Melden dann, dass das Target > keine Spannung hat und brechen ab. Ok, noch ein Grund für mich, mir keinen von den Professionellen anzschaffen. Hunderte von Euronen, um eine Schaltung zu flashen, die nichma 10€ kostet? Und wenn man nichtmal softwareseitig das Verhalten anpassen kann? ...naja >> Mit Kauf-Adaptern hab ich mich nie auseinandergesetzt, sind mir ehrlich >> gesagt viel zu teuer für mich als Bastler. Meinen erster Prog-Adapter >> (RS232 Port-Banging + R und Z-Dioden für 2 Euronen) hatte ich einige >> Jahre ohne Probleme im Einsatz, bevor ich mir nen USBasp >> zusammenstöpselte wo das teuerste das Gehäuse vom Goldenen C ist. > Ich habe mir mal einen JTag Ice MKII für AVR32 zugelegt (bzw zulegen > müssen). Für 150€ mit dem STK500 im Spezialangebot. Außerdem habe ich > noch ein AVRISP MKII und kann mich über beide keinen Deut beschweren Das sollte man bei dem Preis auch erwarten dürfen. Und AVR32 und AVR sind ein bissjen 'ne andere Liga.
Datum: 16.06.2008 10:08
Simon K. wrote: > Du weißt aber, dass man so das Target überhaupt nicht mehr mit "guten" > Programmiergeräten programmieren kann? Die Melden dann, dass das Target > keine Spannung hat und brechen ab. Man kann auch einfach VTarget über eine Krokokleme/Adapter/... anlegen wenns nur ums Programmieren geht.
Datum: 25.06.2008 12:23
>Viel lustiger find ich echte Überstzungen wie "Atmel stellt AVR 8-bit >Blitz MCUs für Automobilanwendungen vor" Oder im aktuellen Digikey-Katalog: "EMI - Bodenabprall" (earth reflection) Gruß, Christian
Datum: 28.06.2008 20:22
Hier ein ähnliches Eieruhr-Projekt. Es ist etwas simpler und in Assembler geschrieben: http://www.avr-asm-tutorial.net/avr_de/eieruhr/eieruhr.html
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