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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik [Suche] dgitales speicher Oszilloskope für Anfänger


Autor: Robert Hemmerle (jay2k2)
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Hi

ich suche eine Oszi für anfänger? Könnt ihr mir was empfehlen?

ich hab mal ein bischen bei google gesucht und hab dort ein USB-Ozsi 
gefunden. Technische Daten: http://www.tiepie.de/pages/ger/hscope3s.html
Kennt jemand dieses Gerät und kann mir vielleicht auch sagen, was es 
kostet?

Meine Bugdet liegt bei so 450€, billiger ist näturlich besser ;-)

gruß

robert

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Robert Hemmerle wrote:

> Meine Bugdet liegt bei so 450€, billiger ist näturlich besser ;-)

Bei ebäh werden seit geraumer Zeit preiswerte China-Teile angeboten.
Für 2 Kanäle mit je 25 MHz zahlst du da um die EUR 300, das geht
eigentlich.

Autor: Martin ... (xeox) Benutzerseite
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Jörg Wunsch wrote:
> Bei ebäh werden seit geraumer Zeit preiswerte China-Teile angeboten.
> Für 2 Kanäle mit je 25 MHz zahlst du da um die EUR 300, das geht
> eigentlich.

musst nur aufpassen. wenn das teil direkt versandt wird und die das beim 
zoll entdecken, musst du es noch nachversteuern (i.d.r. 10% zoll + 19% 
mwst) und das wars dann mit billig -.-

Autor: Christian T. (shuzz)
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Wäre das hier ein für Einsteiger ausreichendes Oszi?

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=...


Grüße,

Christian

Autor: Thomas Bremer (Firma: Druckerei Beste) (virtupic)
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Naja, da gab's doch schon ein paar Threads zum Thema PC-Audio-In als 
Osci nutzzen. Wenn die Bandbreite reicht, dann brauchst du nur ein paar 
Kabel und eventuell ein bisschen Elektronik zum Entkoppeln oder als 
Schutz für den PC.

virtuPIC
/ggadgets for tools & toys

Autor: Norbert (Gast)
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Hi,

@ Christian T.:
Das Ding ist für den Preis und so lange man mit HF nix am Hut hat 
allerbest.
Bandbreite vernünftig angegeben (25MHz bei 100MS/s) und das reicht 
praktisch für alles ausser HF.

Gruß,
Norbert

Autor: Andreas K. (a-k)
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Norbert wrote:

> Bandbreite vernünftig angegeben (25MHz bei 100MS/s) und das reicht
> praktisch für alles ausser HF.

Bischen einschränken würde ich das in dieser Allgemeinheit schon. Es ist 
für viele Fälle im Umgang mit den üblichen 8/16-Bit Microcontrollern 
ausreichend, insbesondere ist es für den Anfang meist ausreichend.

Wenn man allerdings beispielsweise einen SPI-Bus mit einigen MHz über 
mehr als Board-Distanz ziehen will, dann sind Bandbreite und Samplerate 
möglicherweise zu gering um die Signale hinreichend genau qualifizieren 
zu können.

Autor: egberto (Gast)
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Dem kann ich zustimmen, die OWON Teile funktionieren einwandfrei, der 
EBAY Preis in D ist inzwischen auch ok (ich musste meins noch aus UK 
besorgen).

Autor: Mike (Gast)
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Wenn Dir Monochrom, 20MHz und 20 Ms/S reichen, wäre ein gebarauchtes 
HAMEG 205 eine Alternative. Ein solches Ding steht in unserere Firma 
immer noch im Labor (für Praktkanten etc.), auch ohne Lesen der 
Anleitung zu bedienen und  praktisch unkaputtbar.
Ich habe so ein Ding mal bei E***  für knapp 200 € ersteigert. War fast 
wie neu und funktioniert tadellos.

Gruss Mike

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Norbert wrote:

> @ Christian T.:
> Das Ding ist für den Preis und so lange man mit HF nix am Hut hat
> allerbest.

Das war eines der Teile, die ich auch meinte.  Ist ein deutscher
Händler mit üblicher 2jähriger Garantie in diesem Lande, also kein
Kuddelmuddel mit Zoll und EUSt. etc. pp.

Ein Messgerät, das unabhängig vom PeeCee ist, noch dazu eins wie
hier, das noch ,,erträglich'' ist, falls man's mal woanders braucht,
würde ich allemal einer PC-basierten Lösung (egal welcher Art)
vorziehen, zumal es ja im Rahmen der genannten Preisvorstellung
locker möglich ist.

Alternativ kann man immer auch mal was Gutes bei den Gebrauchtgeräten
finden im Rahmen dieser Preisvorstellung.  Die sind dann älter und
ohne Garantie, dafür haben sie manchmal noch paar Gimmicks mehr, wie
bei mir einen zusätzlichen Modul für allerlei mathematische Operationen
(einschließlich Integration, Differentiation, FFT).  Pass aber auf,
ob Tastköpfe dabei sind, die kosten ansonsten auch ein paar EUR, muss
man einfach gedanklich beim Preis dazu rechnen.  Der wesentliche
Kostenfaktor bei Oszis ist die Bandbreite des Y-Verstärkers, je mehr
MHz, um so teurer.

p.s.: Ein Vorteil dieser OWON-Teile gegenüber älteren Gebrauchtgeräten
(insbesondere solchen, die noch eine richtige Bildröhre haben) ist,
dass sie wirklich angenehm flach sind.

p.p.s.: Falls Platzbedarf bei dir keine Rolle spielt, ist sowas wie
ebay-Artikelnummer 120262961869 eine Art Klassiker unter den Oszis.
Einstmals schweineteuer, durch die Einschübe sehr flexibel
konfigurierbar.  Bei mir reichte aber der Platz für so'n Teil einfach
nicht aus.

Autor: Norgan (Gast)
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> Bandbreite vernünftig angegeben (25MHz bei 100MS/s) und das reicht
> praktisch für alles ausser HF.

Wobei man, wie schon mehrfach angedeutet, klar sagen sollte, dass 
diverse Mikrocontroller-Signale im HF-Bereich liegen. Mit den obigen 
Daten ist so irgendwo bei 5 MMz bis 10 MHz Signalen Schluss - wenn man 
noch halbwegs das wirkliche Signal sehen möchte.

Wenn die "Hausbank" :-) etwas mehr hergibt sollte man vielleicht statt 
des genannten 25 MHz OWON PDS5022 an ein 60 MHz OWON PDS6062 denken.

Autor: Master Snowman (snowman)
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ich habe mir ein Rigol DS 1000CD gegönnt, und ich würde nie mehr auf den 
eingebauten LA verzichten wollen!!! v.a. bei digitalen signalen wie SPI 
und ggf. noch ein pin, der toggelt etc. was ja die meisten uC-signale 
sind ;) auch die verarbeitung gefällt mir gut. (das nur so als input, 
falls sowas ebenfalls in frage käme - ist halt etwas teurer als deine 
preisvorstellung, aber vielleicht liesst hier ja jemand mit, der mehr 
mittel hat).

Autor: Robert Hemmerle (jay2k2)
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Hi

Erstmal danke an alle für die schnelle antwort.

@Snowman
Was kost mich das Oszi?

Ich such halt relative kompaktes Oszi, dann ich zum ersten net viel 
platz hab  und zum zweiten ich es gern auch mal mitnehmen möchte.

Dach ich auch nach einen Frequezgenerator such. Hab ich mir gedacht, das 
ich eine USB-Oszi mit eingebauten Frequenzgenerator mir kauf. Kennt 
jemand so einne Gerät und wenn ja, wie teuer ist so eins. Des Weiteren 
sollt es schon eine digitales speicher oszi sein.

Oder könnt ihr mir andere Geräte empfehlen?

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
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> Ich such halt relative kompaktes Oszi, dann ich zum ersten net viel
> platz hab  und zum zweiten ich es gern auch mal mitnehmen möchte.

Die Owon sind ziemlich kompakt.

> Dach ich auch nach einen Frequezgenerator such. Hab ich mir gedacht, das
> ich eine USB-Oszi mit eingebauten Frequenzgenerator mir kauf.

Ich halte von PC-Oszilloskopen nicht viel. Mit der Maus und der Tastatur 
rumfummeln passt nicht dazu, wie ich ein Oszilloskop verwende. Ich will 
schnell an echten Knöpfen (ok, Drehgebern :-)) drehen und auf Knöpfe, 
nicht Tasten drücken. Bei einem LA lasse ich mir ein Bedienung über 
einen PC oder Laptop gefallen, bei einem Oszilloskop nicht.

> jemand so einne Gerät und wenn ja, wie teuer ist so eins.

Einen PC-Funktionsgenerator? Wenn es nur NF sein soll, dann gibt es 
kostenlose Hilfs-Software für die Soundkarte. Für alles andere wäre ich 
wieder für ein separates Gerät.

Falls es an Unterhaltung mangelt, es gibt einige 
Funktionsgenerator-Selbstbauprojekte mit µCs. Manche verwenden einen 
separaten DDS-Chip, andere sind komplett in Software mit einem einfachen 
DAC.

> Des Weiteren
> sollt es schon eine digitales speicher oszi sein.

Das sind die Owons.

> Oder könnt ihr mir andere Geräte empfehlen?

Du bist mit deinen 450,- schon in einer Region, in der man was für sein 
Geld bekommen kann, allerdings nichts aktuelles mit einem "Namen". 
Entweder ein Gebrauchtgerät, mit dem Risiko dass es bald den Geist 
aufgibt oder schon beim Kauf defekt ist und eine Reparatur nicht lohnt, 
oder etwas Made-in-China, wobei man die Qualität bekommt, die man 
bezahlt hat.

Autor: Robert Hemmerle (jay2k2)
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Hannes Jaeger wrote:
>> Oder könnt ihr mir andere Geräte empfehlen?
>
> Du bist mit deinen 450,- schon in einer Region, in der man was für sein
> Geld bekommen kann, allerdings nichts aktuelles mit einem "Namen".
> Entweder ein Gebrauchtgerät, mit dem Risiko dass es bald den Geist
> aufgibt oder schon beim Kauf defekt ist und eine Reparatur nicht lohnt,
> oder etwas Made-in-China, wobei man die Qualität bekommt, die man
> bezahlt hat.

Kannst du mir ein empfehlen. ich kenn bisher nur die vom conrad oder 
reichelt, wo bekomm ich sonst noch welche her außer ebay?

robert

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
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> Kannst du mir ein empfehlen. ich kenn bisher nur die vom conrad oder
> reichelt, wo bekomm ich sonst noch welche her außer ebay?

"Oszilloskop-Läden" die auch an Privat verkaufen sind in Deutschland die 
Ausnahme. Bis auf wenige Ausnahmen sind sich die Damen und Herren 
Distributoren zu fein von Privat Geld zu nehmen. Firmenkunden wird 
hingegen mit Vorort-Beratung und Leihgeräten in den Arsch gekrochen.

Bei den normalen Elektronik-Läden wie Conrad oder Reichelt, die an 
Privat verkaufen, gibt es nur wenige Marken, bei vielen hauptsächlich 
Hameg. Die sind ganz gut, aber außerhalb deiner Preisklasse. Conrad hat 
noch andere Hersteller und eine eigene Voltcraft-plus DSO-Serie, die 
GW-Instek DSOs erstaunlich ähnlich sehen :-) Allerdings sind die auch 
teurer als 450,-

Es bleibt für China-Oszilloskope fast nur eBay, oder Online-Shops, die 
häufig von eBay-Shopbetreibern noch zusätzlich außerhalb von eBay 
betrieben werden. Großen Service kannst du, auch wegen dem Preis, von 
keinem dieser Händler erwarten.

Such dir den billigsten Händler (der Link oben zu einem eBay-Angebot 
scheint auf ein sehr günstiges Angebot zu zeigen), beachte 
Versandtkosten, mach drei Kreuze und kauf.

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