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Forum: PC Hard- und Software Lohnt sich ein 24 Zoller?


Autor: Stefan (Gast)
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Hallo,
da 24 Zoll Bildschirme immer erschwinglicher werden habe ich mir 
überlegt einen zuzulegen. Allerdings frage ich mich ob sich so einer 
überhaupt zum Arbeiten lohnt oder ob man nicht lieber einen 22 Zoll 
Widescreen holen soll und sich das restliche Geld sparen bzw. in mehr 
Qualität zu stecken. Bin mal über Meinungen gespannt.
Habt ihr emfehlungen für 22 Zoll Monitore?

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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lohnt sich denn da drüber groß zu filosofieren? (ja, ich bekomme auch 
Augenkrebs bei der Schreibweise, aber ist es nicht nach neuer 
Rechtschreibung so korrekt?). Ich würde an deiner Stelle durch die 
einschlägigen Mediamärkte gehen, und mal einen persönlichen eindruck 
sammeln.

Haben die denn nicht heute eh alle Widescreen Format?

Ein 24" LCD mit akzeptablen technischen Werten (Auflösung 1920 * 1200) 
liegt bei 400-450 EUR, und ist grad mal 50 EUR teurer als ein 22" 
Monitor.

Ich selbst bin eher für länger-größer-schöner ;-), also kann es ruhig 
24" anstelle 22" sein.

Da ich eher "Standbilder" habe, ist das Bildverhalten im statischen 
Betrieb für mich wichtig. Ein Spieler, welcher bewegte Bilder benötigt, 
wird wohl andere Anforderungen an Schliereneffekte etc. haben.

In einer der letzten ct war auch mal weider ein Vergleichstest aktueller 
größerer LCD Monitore.


PS: Ich hab hier vor mir einen alten 24" CRT Sony Trinitron Multiscan 
W900 stehen.  Der braucht zwar fast sein eigenes Kraftwerk zur 
Stromversorgung, macht aber ein klasse Bild (1920 * 1200). Manchmal 
scheint mir "Aus Erinnerung" beim Schlendern durch dei Mediamärkte das 
CRT-Bild noch ein bischen besser als entsprechende LCD, aber da hat sich 
in letzter Zeit bei den LCD enorm viel getan. Wenn mein CRT mal abraucht 
werd ich mir wohl auch was flaches zulegen.

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Najo, prinzipiell ist mir bisher aufgefallen, das bei CRTs bauartbedingt 
die Bildpunkte eher vermatschen und das Bild dadurch homogener wird (die 
einzelnen Pixel sind kaum noch zu erkennen). Den letzten Vergleich, den 
ich gemacht hab, hat die Röhre gewonnen, sowohl bildlich als auch 
energietechnisch.

Autor: H. P. (h-p)
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Sven Pauli wrote:
> Najo, prinzipiell ist mir bisher aufgefallen, das bei CRTs bauartbedingt
> die Bildpunkte eher vermatschen und das Bild dadurch homogener wird (die
> einzelnen Pixel sind kaum noch zu erkennen).

Dazu habe ich mal eine Frage...gehen wir mal von einem "alten" 4:3 CRT
mit 45,4 cm großer sichtbarer Bildschirmdiagonale aus:

Die sichtbare Breite müsste also 36,32 cm betragen. Die Höhe ergibt
sich bei 4:3 aus...

Weiterhin nehmen wir mal einen Dotpitch von 0.26 mm an, daraus ergibt
sich Horizontal...

sowie Vertikal...

Von dieser unglaublich hohen Auflösung profitiert man ja in erster
Linie, wenn man den Monitor mit verschiedenen Auflösungen betreibt,
da rächt sich dann der feste Pixelabstand bei TFTs...aber wieso
kommt es bei dieser hohen Auflösung dann überhaupt zum "Vermatschen"
von Pixeln? Oder ist das nur bei "billigen" CRTs der Fall?

Ich würde mir bei dem geringen Preisunterschied heute auch keinen 22"
mehr kaufen, sondern einen 24" mit der für 22" typischen Auflösung von
1680x1050 Pixeln, die Schriften in den Menüs der meisten Programme kann
man bei höheren Auflösungen unter Windows ja sonst kaum noch lesen und
beim Ändern der DPI-Zahl gibt es leider immer noch viele Programme, die
so eine Veränderung mit einer fehlerhaften Darstellung danken.

Autor: Jupp (Gast)
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>Den letzten Vergleich, den ich gemacht hab, hat die Röhre gewonnen,
>sowohl bildlich als auch energietechnisch.

Full ACK! War auch mal im Jupiter und habe mir die "tollen" 
Flachbildschirme angesehen...naja mein Eindruck war, dass 90% davon 
nichts anderes als Elektronikmüll waren.

Autor: yalu (Gast)
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36,32cm != 3632mm

Autor: H. P. (h-p)
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yalu wrote:
> 36,32cm != 3632mm

Oh nein! So ein peinlicher Fehler... ;) Danke für Deine Korrektur.
Dann ist die Auflösung natürlich gar nicht mehr so hoch. 36,32 cm
sind dann ja (hoffentlich! ;) ) 363,2 mm. Dann ergeben sich Horizontal
nur 1396 Pixel und Vertikal bei 27,24 cm nur 1047 Pixel. Jetzt
frage ich mich natürlich, warum das Bild eines CRT bei den 
unterschiedlichsten Auflösungen so viel besser bzw. "schärfer"
als bei einem TFT erscheint? Mein 22" Widescreen hat Horizontal
47,38 cm und 1680 Pixel. Vertikal sind es 29,61 cm bei 1050 Pixeln
und das ergibt einen Dotpitch von 0.282 mm. Es gab ja auch relativ
gute CRTs mit 0.28mm Dotpitch und ich kann mich ehrlich gesagt nicht
daran erinnern, dass ich bei einem guten CRT früher bei verschiedenen
Auflösungen ein derartig sichtbar interpoliertes Bild ertragen musste
wie bei bei den heutigen TFTs.

Autor: Buszaki (Gast)
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Kauf Dir lieber einen erschwinglichen Monitor der 8 bit pro Farbe und 
Pixel darstellen kann! Hast Du mehr davon.

Autor: Andreas B. (bitverdreher)
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> ich kann mich ehrlich gesagt nicht
> daran erinnern, dass ich bei einem guten CRT früher bei verschiedenen
> Auflösungen ein derartig sichtbar interpoliertes Bild ertragen musste
> wie bei bei den heutigen TFTs.

Das liegt einfach daran, daß ein CRT nichts interpolieren muß. Das Bild 
wird einfach Zeile für Zeile auf die Leuchtfläche geschrieben.

Meiner Meinung nach kommen (zumindest die bezahlbaren ) TFTs bei weitem 
nicht an einen guten CRT ran. Das hängt auch von der Grafikkarte, sowie 
vom verwendeteten Kabel (RGB Kabel macht sich hier gut) ab.
Wenn man z.B. CAD Anwendungen (Eagle ect) hat, sieht man feine Linien 
zwar verwaschen, wenn sie eine bestimmte Dicke unterschreiten. Beim TFT 
sieht man sie dagegen gar nicht. Und da ist mir ersteres doch 
lieber......
Für reine Textanwendung dagegen kann es auf eine TFT besser aussehen, 
aber auch hier muß ich ja nicht die einzelnen Bildpunkte sehen.

Gruß
Andy

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Andreas B. wrote:
> Wenn man z.B. CAD Anwendungen (Eagle ect) hat, sieht man feine Linien
> zwar verwaschen, wenn sie eine bestimmte Dicke unterschreiten. Beim TFT
> sieht man sie dagegen gar nicht. Und da ist mir ersteres doch
> lieber......

Dünner als ein Pixel geht nicht, weder mit CRT noch TFT.

Autor: H. P. (h-p)
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Andreas B. wrote:
> Das liegt einfach daran, daß ein CRT nichts interpolieren muß. Das Bild
> wird einfach Zeile für Zeile auf die Leuchtfläche geschrieben.

Aber man spricht doch bei CRTs immer von Lochmaske bzw. Streifenmaske?!?

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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@Stefan (der wer sonst noch CRT-Liebhaber ist):

Ich tausche auch gerne meinen 24" CRT gegen einen 24" LCD. Wer Interesse 
hat, kann sich gerne melden.

Autor: yalu (Gast)
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Zum Vergleich CRT und LCD: Ich würde nicht sagen, dass ein CRT bei
gleicher Größe und Auflösung generell besser aussieht als ein LCD, im
Gegenteil.

Ein LCD sieht vor allem dann schlecht aus, wenn es mit einer falschen
Bildauflösung vergewaltigt wird. Dadurch wird das Bild zweimal
geschädigt: Erst wird es im PC auf die Grafikartenauflösung gerastert,
dann im Bildschirm auf die LCD-Auflösung. Der Bildschirm versucht
seine Rasterung durch Antialiasing etwas zu vertuschen, der PC - je
nach Software - ebenfalls. Diese zweifache Rasterung und Glättung
sieht besonders schlimm aus, wenn die Grafikkarten- und die
LCD-Auflösung nahe beieinander liegen, bspw. 1024 und 1280
Pixel/Zeile. Das führt dann zu einem Schwebungseffekt, der die durch
das Bildschirm-Antialiasing enstehende Unschärfe moduliert erscheinen
lässt (im obigen Beispiel mit einer Periode von 5 LCD-Pixeln).

Ein LCD sollte man deswegen immer in seiner physikalischen Auflösung
betreiben, dann wird nur einmal gerastert und antialiaset, nämlich
im PC. Ist Die Schriftgröße zu klein, kann man sie ja PC-seitig
vergrößern. Dies nachträglich den Bildschirm machen zu lassen, ist
Unfug. Die auf PC-Seite vergrößerten Zeichen sehen auch glatter aus,
da sie aus mehr Einzelpixeln zusammengesetzt sind. Diesen Vorteil
bietet die Vergößerung im Bildschirm nicht.

Und warum macht die Rasterung durch die Maske eines CRTs, die ja
ebenfalls eine andere Auflösung als der PC hat, das Bild nicht genauso
schlecht? Ich weiß es nicht, könnte mir aber vorstellen, dass folgende
Aspekte eine Rolle spielen:

- Die Maske liegt (außer vielleicht in der Bildmitte) nicht parallel
  zum Pixelraster. Dadurch verschleiern sich die beiden Rastereffekte
  gegenseitig etwas.

- Der CRT-Bildschirm hat - bedingt durch die begrenzte Strahlfokussie-
  rung - immer eine inhärente Unschärfe, die meist in der Größenord-
  nung der Maskenauflösung liegt. Diese Unschärfe ist im Gegensatz zu
  der durch das Antialiasing des LCD-Bildschirms enstehenden Unschärfe
  über die gesamte Bildschirmfläche etwa gleich. Es enstehen nicht die
  o.g. Schwebungseffekte, so dass die Unschärfe weniger wahrgenommen
  wird.

- Evtl. ist das durch die Strahlunschärfe entstehende "physikalische"
  Antialiasing im CRT-Bildschirm besser als das digitale Antialiasing
  im LCD-Bildschirm.

Aber wie gesagt, ein richtig betriebes LCD ist für meinen Geschmack
besser als ein CRT, sowieso dann, wenn letzterer auf Grund billiger
Qualität oder hohen Alters etwas "verstimmt" ist und Konvergenz-,
Fokus- und Verzerrungsfehler aufweist.

Die Voraussetzungen für ungetrübten LCD-Genuss sind

- wie schon geschrieben, die richtige Auslösungseinstellung und

- ein gutes Antialiasing von Seiten der Grafikoberfläche des PCs.

Ein Beispiel für nahezu perfektes und durchgängiges Antialiasing ist
die Mac-Oberfläche. Man sieht den Unterschied besonders auf Beamern,
deren Auflösung meist recht grob ist. Linux bzw. X11 ist prinzipiell
auch ok, allerdings muss man bei einigen Anwendungen die Nutzung des
Antialiasing explizit aktivieren. Windows ist auf dem besten Weg zu
einer guten Darstellung, allerdings gibt es hier noch viele
Anwendungen, die Antialiasing entweder gar nicht unterstützen oder
aber nur für Schriften und nicht für Grafiken.

Damit das Antialiasing seine volle Wirkung entfalten kann, muss es
richtig an den Bildschirm angepasst werden:

- Das Gamma (also die Nichtlinearität der Pixelhelligkeit) muss
  richtig eingestellt werden, so dass ein Pixel mit dem Wert (127, 127
  127) auch tatsächlich etwa halb so hell leuchtet wie eines mit (255,
  255, 255). Insbesondere bei LCDs ist das Gamma meist deutlich
  größer als der Idealwert von 1,0, meist so zwischen 1,6 und 2,2.

  Ein falscher Gamma-Wert führt dazu, dass Schriften unregelmäßig
  aussehen, schräge Kanten in Grafiken zwar unscharf, aber trotzdem
  stufig aussehen und die Breite von dünnen, schrägen Linien scheinbar
  periodisch über ihre Länge variiert.

  Die Gammas von CRTs liegen meist deutlich näher bei 1, was ein
  weiterer Grund für die "harmonischere" Darstellungsqualität sein
  könnte.

- Viele Antialiasing-Algorithmen unterstützen so genanntes Subpixel-
  Rendering, bei dem die Anordnung der 3 Farbbalken innerhalb eines
  Pixels berücksichtigt wird. Subpixel-Rendering funktioniert aber nur
  dann, wenn es mit der richtigen Farbreihenfolge (meist RGB, seltener
  BGR) und -orientierung (horizontal oder vertikal) konfiguriert wird,
  sonst wird die Darstellungsqualität verschlechtert.

Autor: Turbogast (Gast)
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Hi,
also ich kann mit der Blickwinkelabhängigkeit von LCDs
nicht leben. Oben andere Farben wie unten und wenn man den
Kopf ein bißchen bewegt ändert sich alles. Filme schauen im
Dunkeln ist auch schlecht wegen Kontrastverhältnis.

Mein Fazit: Entweder EIZO (richtig teuer) oder auf OLEDs warten...

Autor: yalu (Gast)
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> also ich kann mit der Blickwinkelabhängigkeit von LCDs nicht leben.
> Oben andere Farben wie unten und wenn man den Kopf ein bißchen
> bewegt ändert sich alles.

Eine wirklich störende Blickwinkelabhängigkeit haben heute nur noch
Laptop-Monitore (die sind mit Abstand am schlechtesten), Billigheimer
und auf ultrakurze Reaktionszeiten getrimmte Gamer-Monitore.

Leider gehören mindestens 9 von 10 Monitoren, die bei Schwein und Co
im Regal stehen, zu einer dieser drei Kategorien, weil damit der
Umsatz gemacht wird. Man wird sich also etwas umsehen müssen, bis man
ein wirklich gutes Gerät gefunden hat.

Man sollte sich die Monitore auch wirklich anschauen und sich nicht
durch die realitätsfernen Blickwinkelangaben im Prospekt verwirren
lassen. Diese werden teilweise nach unterschiedlichen Verfahren
gemessen und sagen meist nur etwas über den die Winkelabhängigkeit des
Kontrasts, nicht aber der Farbwerte aus.

Wer trotzdem gerne in Prospekten schmökert: Wichtiger als die
Winkelangaben ist der Panel-Typ. Die billigen und schnellen Monitore
haben meist TN-Panels, die teureren für den Arbeitsplatzeinsatz häufig
IPS-, MVA oder PVA-Panels. Die drei letztgenannten Kürzel stellen ein
Indiz (wenn auch keine 100%ige Garantie) für gute Blickwinkelunab-
hängigkeit dar. Steht nichts davon im Prospekt, kann von einem
TN-Panel, und damit von einem nur mäßigen Blickwinkel ausgegangen
werden.

> Filme schauen im Dunkeln ist auch schlecht wegen Kontrastverhältnis.

Das stimmt. Richtig schwarz kann kein LCD-Monitor. Das fällt
allerdings erst dann auf, wenn man wirklich im Dunkeln davor sitzt.
Bei normaler Raumhelligkeit ist der Kontrast bei LCDs eher besser als
bei CRTs, weil die besseren LCDs meist mehr Umgebungslicht absorbieren
als CRTs. Die Leuchtschicht einer CRT ist in inaktivem Zustand immer
mehr oder weniger grau, aber nie schwarz. Deswegen ist wie der
Blickwinkel auch die Kontrastangabe im Prospekt beim Einsatz als
Schreibtischmonitor maximal irreführend.

> Mein Fazit: Entweder EIZO (richtig teuer) oder auf OLEDs warten...

Das stimmt insofern, dass es kaum billige LCDs mit gutem Blickwinkel
gibt. Ein richtig teurer Eizo muss es aber trotzdem nicht sein. Eizo
hatte einen sehr guten Ruf als Hersteller von Röhrenmonitoren, für die
die hohen Preise halbwegs gerechtfertigt waren. Die Eizo-LCDs sind
aber schlichtweg überteuert. Man bekommt vergleichbare Qualität von
anderen Herstellern meist 20% bis 30% günstiger.

Die OLED-Bildschirme werden, wenn es sie dann irgendwann zu kaufen
gibt, tatsächlich die Vorteile von CRT und LCD vereinen. Bis sie zu
bezahlbaren Preisen verfügbar sind, wird es aber wohl noch ein paar
Jahre dauern.

Autor: Andreas B. (bitverdreher)
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> Dünner als ein Pixel geht nicht, weder mit CRT noch TFT.
Doch, beim CRT sind die Pixel dann eben etwas dunkler.

> Aber man spricht doch bei CRTs immer von Lochmaske bzw.
> Streifenmaske?!?
Trotzdem wird das Bild zeilenweise geschrieben. Die Ansteuerung der 
Bildpunkte erfolgt auch nicht synchron zur Maske (wie sollte dies auch 
gehen).

CRTs sind eben nicht digital. Dadurch wird das Bild zwar etwas 
verwaschen gegenüber einen gleichauflösenden TFT (man zeige mir übrigens 
welche mit 2048x15236 Pixel ;-) ). Aber ich erhalte dadurch noch 
Einzelheiten im Bild, die beim TFT eben nicht mehr dargestellt werden 
können.

Gruß
Andy

Von Farbtreue und Blickwinkelunabhängigkeit will ich gar nicht erst 
reden.

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Andreas B. wrote:
>> Dünner als ein Pixel geht nicht, weder mit CRT noch TFT.
> Doch, beim CRT sind die Pixel dann eben etwas dunkler.

Ach so, du willst die Grafikkarte auf eine höhere Auflösung einstellen 
als die Maske hergibt? Kann man natürlich auch machen... kann mir 
trotzdem nicht vorstellen dass CAD so mehr Spaß macht als an einem 
ordentlichen LCD.

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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yalu wrote:
> Eizo
> hatte einen sehr guten Ruf als Hersteller von Röhrenmonitoren, für die
> die hohen Preise halbwegs gerechtfertigt waren. Die Eizo-LCDs sind
> aber schlichtweg überteuert. Man bekommt vergleichbare Qualität von
> anderen Herstellern meist 20% bis 30% günstiger.

Bei anderen Herstellern bekommst du allerdings keine 5 Jahre Garantie. 
Das ist schon einen kleinen Aufpreis wert finde ich.

Autor: Andreas B. (bitverdreher)
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> Ach so, du willst die Grafikkarte auf eine höhere Auflösung einstellen
> als die Maske hergibt? Kann man natürlich auch machen... kann mir
> trotzdem nicht vorstellen dass CAD so mehr Spaß macht als an einem
> ordentlichen LCD.

Zeig mir mal einen ordentlichen LCD mit 2048x15236 Pixel Auflösung. Bei 
CRTs gibt es einige davon und diese sind auch bezahlbar (ca. 100€ für 
einen  gebrauchten).
Also brauche ich das nicht so einzustellen, da es einfach keine TFTs mit 
dieser Auflösung gibt. So einfach ist das.
Was ich damit sagen möchte ist einfach, daß bei gleicher Auflösung TFTs 
naturbedingt schärfer sind (pixelgenaue Ansteuerung vorausgesetzt). 
Durch die analoge Übertragung verliert man halt etwas von der 
theoretischen Auflösung. Mir ging es nicht darum den Monitor mit einer 
höheren Auflösung einzustellen, als der Monitor hergibt.
Aber die Betonung des Vergleiches liegt eben bei gleicher Auflösung. Und 
solange die TFTs da eben nicht rankommen, sind sie für mich keine 
Alternative.

Aber das kann bei reiner Textverarbeitung schon wieder anders aussehen.

Gruß
Andy

Autor: derWarze (Gast)
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Hallo Wegstaben Verbuchsler,

Wenn ich in ein paar Monaten Geld für einen Monitor übrig hab und nicht 
irgendwo sehr günstig einen 24er CRT bekomme nehm ich das Angebot gern 
an.
Voraussetzug Dein Teil ist OK un das Geld wert.

Mich stört bei LCD die pixelige Darstellung, die immernoch mangelnde 
präzise Farbwiedergabe und eben die Blickwinkeleinschränkung (die gibt 
es durchaus auch bei guten LCDs die Farbveränderungen sind besonders in 
der Vertikalen sichtbar). Wer wie ich viel Bildbearbeitung macht weis 
was ich meine. Entsprechende Grafikkarte mit guter Bildwiedergabe 
natürlich vorausgesetzt

Hab eine Zeitlang auf der Arbeit einen 24 Zöller LCD im 
Dualmonitorbetrieb mit einem Röhrenmonitor stehen das Ganze angesteuert 
mit ner Parhelia. Der LCD ist nicht schlecht keine Frage, 
Leiterplattendesign uns Schreibkram lassen sich recht gut darauf machen, 
CAD Zeichnungen na ja geht so. Sobald es aber um Bilder und Grafiken 
ging hab ich schnell zur Röhre gewechselt.

Bleibt zu hoffen das die OLED Technologie es bald schafft das Problem 
der Alterung zu lösen. Die Displays die ich auf der Embedded gesehen 
habe waren schon sehr beeindruckend, dagegen sieht LCD in punkto 
Bildqualität keinen Stich.

Im Zweifelsfalle besser 24er als 22er nehmen der Preisunterschied ist 
sehr gering.

Autor: T. H. (pumpkin) Benutzerseite
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Nie wieder CRT an einem Rechner für mich! Ob sich der Aufpreis für einen 
24" lohnt - gut Frage. Hab mir vor einem Jahr einen 22" 16:10 spendiert 
- ich möchte nicht mehr darauf verzichten. Vor allem coden ist 
wesentlich übersichtlicher, man bekommt alles gleichzeitig auf den 
Schirm.

Autor: Anfänger (Gast)
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Ich arbeite an einem 22" CRT, bin sehr zufrieden. Meine Überlegung war, 
2 CRTs nebeneinander anzuschließen. Das mach ich vielleicht auch 
irgendwann...

Autor: jeehaa (Gast)
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http://www.prad.de/

DIE Testseite für TFTs - da findet man dann auch die etwas besseren 
Modelle
:)

Gibt da auch ein gutes Forum mit vielen (sehr vielen) 
Erfahrungsberichten von Anwendern - ist besser als jedes Prospekt und 
gut für ne Vorauswahl.

Autor: Andreas K. (a-k)
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Meiner Erfahrung nach ist auf einem einzigen Bildschirm immer das 
Vordergrundfenster im Weg, egal wie gross er ist. 2 Monitore sind 
eindeutig praktischer, mag der einzelne davon auch "kleiner" sein.

Autor: HildeK (Gast)
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>Meiner Erfahrung nach ist auf einem einzigen Bildschirm immer das
>Vordergrundfenster im Weg, egal wie gross er ist. 2 Monitore sind
>eindeutig praktischer, mag der einzelne davon auch "kleiner" sein.
Full Ack!
Leider habe ich nur im Büro zwei Monitore.

Autor: yalu (Gast)
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> 2 Monitore sind eindeutig praktischer, mag der einzelne davon auch
> "kleiner" sein.

Man kann auch softwaremäßig aus einem Monitor mehrere machen, dann
braucht man nicht so viele Steckdosen ;-)

Im Screenshot sind vier Fenster zu sehen, von denen jedes einen
vollwertigen virtuellen Bildschirm (mit eigenem Window-Manager usw.)
darstellt, der seinerseits ein oder mehrere Anwendungsfenster enthält,
die den Fenstern in den anderen virtuellen Bildschirmen nicht in die
Quere kommen.

Natürlich kann man zusätzlich Anwendungen auch auf dem großen, realen
Bildschirm laufen lassen, wenn mehr Bildschirmfläche gefordert wird.

Autor: jeehaa (Gast)
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ja ich nutze auch Linux, aber für viele Sachen brauch in noch WinXP.

Daher die Frage: Kennt wer sowas wie xnest für WinXP?
Virtuelle Desktops sind ja kein Problem, aber alles gleichzeitig wäre 
schon besser ;)

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