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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik BLMC - EMK Rückkopplung?


Autor: mateusz (Gast)
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Ich habe mir die Beschreibung eines BLDC motor reglers angeschaut:
http://www.torcman.de/peterslrk/SPEEDY-BL.html

Ist ziemlich oberflächlich, hab da noch was nicht ganz verstanden.

Die Fragen beziehen sich auf diesen Schaltplan, den find ich schon ganz 
ordentlich und bis auf die EMK Rückkopplung ist da auch nix besonderes 
dran denke ich :)
http://home.versanet.de/~b-konze/blmc_flea/fblmc01_sch.jpg

Wie funktioniert das mit der EMK Rückkopplung? Mir ist klar, dass ich 
durch die Motorbewegung eine Induktionsspannung erzeuge, aber habe ich 
nicht an den drei Phasen des Motors zu jeder Zeit meine dreiphasige 
"Wechselspannung"?

So lange, wie der Motor durch die Leistungstransistoren angesteuert wird 
kann ich doch an den drei Anschlüssen des Motors auch keine 
Induktionsspannung messen. Oder wird dazu der Motor für kurze Zeit in 
Leerlauf gesetzt?

Wo liegt die Spannung die ich am Mittelpunkt (in der Schaltung 
R12,R13,R14) messe?

Warum wird der Motor eigentlich mit einer PWM angesteuert? Könnte man 
die Bestromung der Windungen nicht auch verkürzen anstatt zu zerhacken 
(und zwischenzeitlich in Leerlauf gehen)?

Tja, eine ausführliche Beschreibung wäre wohl angebracht. Wenn ihr 
keinen Aufsatz schreiben wollt würde das auch erstmal reichen.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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mateusz wrote:
> Warum wird der Motor eigentlich mit einer PWM angesteuert? Könnte man
> die Bestromung der Windungen nicht auch verkürzen anstatt zu zerhacken
> (und zwischenzeitlich in Leerlauf gehen)?

Ich fang mal mit der PWM an, da das leichter zu erklären ist:
Durch den Motor soll ein bestimmter Strom fließen. In dem Moment wo ein 
Transistor abschaltet, zieht die Induktivität der Wicklung die Spannung 
bis an die Betriebsspannung hoch, wo sie durch eine Diode begrenzt wird. 
Dadurch entstehen bei hohen Strömen ordentliche Verluste in den Dioden. 
Von daher verwendet man quasi eine aktive Diode in Form eines weiteren 
Transistors. Daher schaltet man per PWM zwischen beiden Transistoren 
immer abwechselnd hin und her.

Es gibt aber auch Phasen in denen beide Transistoren komplett aus sind. 
Das ist dann der Übergangsbereich in dem auch der Nulldurchgang erfolgt: 
Es sind immer genau 2 Motoranschlüsse bestromt, und am dritten wird 
gemessen. Der Nulldurchgang ist dann meist dann, wenn die Spannung an 
dem 3. Anschluss den Mittelwert der anderen beiden Anschlüssen 
durchläuft. Aufgrund der PWM ist dieser Punkt etwas schwer zu finden. 
Man muss also entweder mit einem RC Tiefpass die PWM wegfiltern, oder 
besser: synchron zur PWM Frequenz an einem definierten Zeitpunkt der PWM 
messen.

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