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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Gehaltserhöhung nach 1 Jahr?


Autor: Matthias .. (chillin)
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ich arbeite nun seit etwas über einem Jahr in einer neuen Firma.
zuvor habe ich meine Ausbildung zum Informationselektroniker gemacht und 
bin dann in diese Firma gewechselt.
mein Gehalt liegt bei 1700 brutto im monat.

denkt ihr es ist nach einem Jahr angemessen eine Gehaltserhöhung zu 
bekommen?
ich weiß dass ist je nach Firma und Leistung unterschiedlich, ich möchte 
auch nur eine allgemeine Einschätzung.
Die Firma in der ich Arbeite ist eine klassische 3-Mann Firma, ich habe 
keinen Kollegen in der gleichen Berufsgruppe mit dem ich vergleichen 
könnte.



mfg Matthias

Autor: Peter (Gast)
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Brutto bloss €1700? Das ist ja fast nix. Also wenn Du nicht mindestens 
€2000 kriegest, würde ich sofort eine neue Stelle suchen...

Falls Du fachlich/beruflich einigermassen was drauf hast, solltest Du 
auch etwas für €2500 kriegen.

MfG Peter

Autor: Matthias .. (chillin)
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wie gesagt, meine Gesellenprüfung liegt etwas über ein jahr zurück, das 
heißt ich bin Informationselektroniker Geselle, ich weiß nicht welche 
bezahlungen da am Anfang üblich sind.

Und wie gesagt, vergleich habe ich leider keinen...

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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bla bla bla und nochmals bla..... toll peter.

also ich (IT-Sys. Elektroniker) hab mit ca 1750 Brutto angefangen, 
zwischendrin ging der Tarif hoch, und jetzt bin ich nach einem Jahr auf 
ca 2000 Brutto gekommen.

Das ist normal "üblich" dass es nach dem ersten Jahr ca 200 Brutto 
hochgeht. Ich denke wenn du gut arbeitest dürfte das gerechtfertigt 
sein.

Autor: Heinz (Gast)
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Für 2k Brutto würde ich nicht mal aufstehen. Dann doch lieber Hartz 4.

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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Du bist auch so einer mit 70k einstiegsgehalt, richtig?

Leute, was glaubt ihr denn was im Moment so gezahlt wird?

Wenn der ganze Markt so aussieht fügt man sich halt irgendwann. Hat halt 
nich jeder Bock nach Tailand auf Montage zu fahren.

Autor: Gast (Gast)
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Wenn man einen Job hat, dann hat man doch alle Zeit der Welt, sich nach 
etwas umzuschauen. In der Zwischenzeit jede sich bietende Qualifikation 
mitnehmen, das steigert den Wert der Arbeitskraft. Und dann natürlich in 
die Gegenden ziehen, wo die Arbeitslosigkeit gering ist, also auch gute 
Gehälter gezahlt werden, z.B. Bayern.

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>z.B. Bayern.

Weißwurst?
Und für eine Einzelzimmer mit Etagenklo mehrere Hundert Euro Miete 
zahlen..?

Ne.. Lieber nicht..
Da bleib ich lieber im Osten. Da gibts auch gute Jobs und Gehälter...

duckundweg

Autor: David (Gast)
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Finde es doch sehr erstaulich, das hier Personen die übliche Gehaltshöhe 
bewerten können, ohne z.b. zu wissen in welcher region er arbeitet...
sonderbar sonderbar normalerweise brauchts für einen vernüftigen output, 
erstmal einen ensprechenden input...

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>brauchts für einen vernüftigen output, erstmal einen ensprechenden input

Nicht immer!

Es gibt ein System, das ist
zeitinvariant und nicht kausal :

Es verhält sich, trotz gleichem Eingangssignal, heute anders als 
Morgen..
Es reagiert, ohne einen Input...


Richtig: Die FRAU

;-)

Autor: Andrê (Gast)
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> 1700 brutto im monat
Das nach einer Ausbildung als Einstiegsgehalt ist doch ok. Gibt genug 
Ingenieure, die nach dem Studium bei 2,5k Brutto anfangen.

Autor: Gast123 (Gast)
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@Matthias:
Haha, der war gut. Ich hoffe, das war wirklich nur ein Scherz. Ansonsten 
wären solche Vorurteile natürlich nur ein Armutszeugnis...

Autor: Peter (Gast)
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>bla bla bla und nochmals bla..... toll peter.

Also ich habe bereits vor 18 Jahren mit umgerechnet €1800 angefangen 
(Berufausbildung als Elektro Mech. ohne Studium) Inzwischen verdiene ich 
mehr als das doppelte davon...

Autor: AC/DC (Gast)
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Im Netz gibt`s Gehaltsrechner mit Gehaltslisten zum vergleichen.
1700 Euronen finde ich ein bischen wenig.
100 mehr sollten schon drin sein (wegen der Verteuerung)
Problem wird sein, das fragen allein, nicht reicht.
Man muß das BEGRÜNDEN können und auch zusehen das man einen
Fürsprecher hat (z.B. den Vorgesetzten).
Ansonsten würde ich frech mal ein Zwischenzeugniss verlangen.
Das läßt bestimmte Leute aufheuchen. Dann könnte es klappen.
Keinesfalls solltest du mit Kündigung drohen. Der Schuß könnte
sonst nach hinten losgehen.Viel Glück.

Autor: Wiesel (Gast)
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>Für 2k Brutto würde ich nicht mal aufstehen. Dann doch lieber Hartz 4.

und genau das ist das Problem was wir in Deutschland haben!

Autor: Paul (Gast)
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Das Problem ist aber nicht, daß Hartz 4 zu hoch ist, sondern die Löhne 
zu niedrig.

Autor: Wiesel (Gast)
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ne die Abgaben auf den Löhnen sind zu hoch

Autor: AC/DC (Gast)
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>>und genau das ist das Problem was wir in Deutschland haben!

Nonsens, die AG wollen weder anständige Löhne/Gehälter bezahlen,
noch sich von Bewerbern Beschäftigungsbedingungen bieten lassen
(verquertes Besitzstandsdenken) weil viele AG sich für omnipotente
Dogmatiker nach Gutsherrenart halten. Und wenn tatsächlich mal
auf Grund der Marktlage keine Dummköpfe für Lau zu finden sind
laufen die AG über die Lobbyisten gleich zu Mamma Merkel & Co.
und erzählen Märchen. Angebot und Nachfrage sollen auch im
Arbeitsmarkt den AN nutzen und nicht nur dem AG. Dieses
Instrument ist von der Wirtschaft längst nachhaltig abgetötet
und begraben worden. Beweisbar ist das an Hand des allseits
bekannten einseitigen Bewerbungszwang ohne sachliches Feedback
im Ablehnungsfall. Ist doch klar das eine Gesellschaft dann auch
Aussätzige produziert (typische Wegwerfgesellschaft).

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>ne die Abgaben auf den Löhnen sind zu hoch

Das ist das ganze Übel!

Autor: AC/DC (Gast)
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>Das ist das ganze Übel!

Was glaubst du wer diese Volkslüge verbreitet?
Und haben die oder der AG das je bewiesen?

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>>Das ist das ganze Übel!
>Was glaubst du wer diese Volkslüge verbreitet?

Ob das eine Lüge ist, ist wohl Ansichtssache. Es ist auf jeden Fall 
meine Meinung, dass

 netto
-------- < 58%     ZU WENIG ist!
 brutto

Autor: Noch'n Gast (Gast)
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Dir mag der Faktor nicht gefallen. Er enthält aber nicht nur Abgaben für 
den Staat, sondern erheblich solche, die dir selbst zu Gute kommen 
(Arbeitslosen-, Renten- und Krankenversicherung). Und beim 
Threadersteller dürfte dieser Faktor höher sein, du kannst dich bei 
deinem Einkommensniveau also durchaus glücklich schätzen.

Autor: Gast (Gast)
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>Nonsens, die AG wollen weder anständige Löhne/Gehälter bezahlen

Schließe nicht immer von dir auf andere. Es kann durchaus sein, dass das 
bei Unqualifizierten so ist. Qualifizierte Mitarbeiter versucht man zu 
halten und zahlt auch entsprechend. Dein Gehalt spiegelt eben ur deinen 
Wert wider. Mach dich unersetzbar, dann steigt auch der Wert.

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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Und jetzt noch bitte das gleiche gequake für den ÖD. Wie soll das da 
gehen?

Autor: AC/DC (Gast)
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>Schließe nicht immer von dir auf andere. Es kann durchaus sein, dass das
>bei Unqualifizierten so ist. Qualifizierte Mitarbeiter versucht man zu
>halten und zahlt auch entsprechend. Dein Gehalt spiegelt eben ur deinen
>Wert wider. Mach dich unersetzbar, dann steigt auch der Wert.

Niemand ist unersetzbar. Qualifizierte sind davon genauso betroffen.

Autor: Colonel Cool (Gast)
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>Die Firma in der ich Arbeite ist eine klassische 3-Mann Firma, ich habe
>keinen Kollegen in der gleichen Berufsgruppe mit dem ich vergleichen

In so einer kleinen Bude legt man Wert darauf, nur Leute einzustellen 
die sich gut anpassen bzw. fügen. Das gilt ganz sicher auch für dein 
Gehalt.

Autor: Gast (Gast)
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>Niemand ist unersetzbar. Qualifizierte sind davon genauso betroffen.

Wenn du meinst, dann wird es wohl so sein. Die Realität sieht jedenfalls 
anders aus.

Autor: Reale Löhne (Gast)
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@Mathias

" netto
-------- < 58%     ZU WENIG ist!
 brutto"

58%? Man, da hast du es aber noch gut getroffen.

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