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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik L293E nimmt zu viel strom auf


Autor: Daniel B. (Firma: MR) (sm4ck)
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Hallo,

ich versuche hier einen Schrittmotor (0,7A/ph) 12V anzusteuern. Das 
funktioniert auch soweit ganz klasse. Nun hab ich ein Problem. Es geht 
um den Strom, der von dem L293E bzw vom Motor aufgenommen wird. Ich habe 
auf den Sens-Eingängen jeweils einen 2,7Ohm/5W widerstand auf masse 
geschalten, das sollten lt. Datenblatt ca 740mA entsprechen. Nun nimmt 
er insgesamt ca 2,3A auf. Woran könnte das liegen? habe ich einen 
Fehler?

wäre um jede hilfe dankbar! Ich hoffe es kennt sich jemand mit dem 
schaltplan aus. Ist nicht gerade sauber gezeichnet.

Danke schonmal!

Anbei der Schaltplan

gruß

Autor: David (Gast)
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mit einem inexestenten schaltplan wird sich wohl niemand auskennen :-)

Autor: Daniel B. (Firma: MR) (sm4ck)
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UPS sorry.. jetzt aber

Autor: michael (Gast)
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Hi,

ich würde sagen, dass nennt man kurzschluss was du mit D1 bis D8 
gebastelt hast.

Grüße,

Michael

Autor: Daniel B. (Firma: MR) (sm4ck)
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biste dir da ganz sicher? hab die dioden nach diesem plan aufgebaut!

http://www.roboternetz.de/wissen/images/7/77/L298s...

gruß

Autor: michael (Gast)
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hi,

hast recht. Die Spulen sind wahrscheinlich am Anschluss 5/6 und 7/8 
angeschlossen und die Dioden sind in Sperrrichtung geschalten.

HAbe ich so früh am morgen übersehen.

Grüße,

Michael

Autor: Daniel B. (Firma: MR) (sm4ck)
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puh.. ich dachte schon ich bin jetzt ganz bekloppt :-)

Autor: Johannes M. (johnny-m)
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Kannst Du mal verraten, warum Du die Sense-Widerstände überhaupt 
eingebaut hast? Ohne Abgriff für eine Strombegrenzung (die bei Dir 
fehlt) machen die nämlich überhaupt keinen Sinn, außer dass sie 
Verlustleistung verursachen... Ich vermute fast, Dir ist der Zweck von 
Sense-Widerständen nicht ganz klar.

Autor: Daniel B. (Firma: MR) (sm4ck)
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achso. ich dachte ich leg durch diese widerstände den strom fest, der 
dann fließen soll. Wusste nicht das ich die weglassen kann...

Autor: Daniel B. (Firma: MR) (sm4ck)
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wie leg ich dem ding denn fest das nur 700mA fließen dürfen?

Autor: Alex Bürgel (Firma: Ucore Fotografie www.ucore.de) (alex22) Benutzerseite
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>auf masse geschalten
>>Dioden sind in Sperrrichtung geschalten

Meine Güte, woher kommt dieses "geschalten" ?!?! Das liest man hier im 
Forum so oft, dass ich mal davon ausgehe liegt nicht an Inkompetenz beim 
Tippen, sondern wohl eher daran, dass es vielen Leuten einfach falsch 
beigebracht wurde... Also: es heißt "geschaltet" !!! Bitte... Das tut 
doch in den Augen weh!
Das musste mal gesagt werden.

Zum L293: Die Dioden sind natürlich richtig rum, die Sense-Widerstände 
machen so (ohne die Spannung mit einem AD-Wandler o.ä. zu messen) keinen 
Sinn, wann nimmt denn der L293 diesen hohen Strom auf? Auch wenn du alle 
Ausgänge auf low schaltest? Oder nur bei Betrieb in eine Richtung??


Schöne Grüße,
Alex

Autor: Alex Bürgel (Firma: Ucore Fotografie www.ucore.de) (alex22) Benutzerseite
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>wie leg ich dem ding denn fest das nur 700mA fließen dürfen?
Der Chip bietet da von sich aus keine Möglichkeit.
Du kannst die Spannung, die an den Sense-Widerständen abfällt mit einem 
AD-Wandler oder Komparator messen (700mA die durch 2,7Ohm fließen wären 
dann 1,89V) und kannst dann dem ansteuernden Prozessor sagen er soll die 
Motorausgänge ausschalten o.ä.
Abgesehen davon könntest du in die Zuleitung des L293 eine 
Strombegrenzung irgend einer Art einbauen...

Schöne Grüße,
Alex

Autor: Daniel B. (Firma: MR) (sm4ck)
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Ausgangssituation ist folgende. Der Motor muss sich ca 270° Drehen. 
Dieser betätigt einen Schieber, der einer Feder entgegenwirkt. Das heißt 
nach diesen 270° soll er stehenbleiben und dieser Feder mit seinem 
vollen Drehmoment halten. Und hier nimmt er auch so viel Strom auf. Auf 
diesem Motor steht eben nur 0,7A/ph drauf. Gemessen hab ich 6,3Ohm an 
jeder wicklung. Und ich denke mal das dieser dann auch nur 700mA 
aushält!

gruß

Autor: Johannes M. (johnny-m)
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Daniel B. wrote:
> Ausgangssituation ist folgende. Der Motor muss sich ca 270° Drehen.
> Dieser betätigt einen Schieber, der einer Feder entgegenwirkt. Das heißt
> nach diesen 270° soll er stehenbleiben und dieser Feder mit seinem
> vollen Drehmoment halten. Und hier nimmt er auch so viel Strom auf. Auf
> diesem Motor steht eben nur 0,7A/ph drauf. Gemessen hab ich 6,3Ohm an
> jeder wicklung. Und ich denke mal das dieser dann auch nur 700mA
> aushält!
Was für ein Motor ist das überhaupt (unipolar oder bipolar) und wie hast 
Du den Wicklungswiderstand genau gemessen? Wie betreibst Du den Motor 
(Schrittfolge...)? 2,3 A klingt mir auch ein bisschen nach Kurzschluss. 
Und wenn die Drehung des Motors mit einer einigermaßen brauchbaren 
Geschwindigkeit erfolgen soll, dann wirst Du mit 5 V und ohne 
Strombegrenzungsschaltung (Chopper) nicht weit kommen. Und eine 
Strombegrenzung macht man nicht über Widerstände.

Autor: Johannes M. (johnny-m)
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Anbei mal ein Geschreibsel, das auf die Grundlagen ein bisschen eingeht 
(Auszug aus einer Laborversuchsanleitung). Vielleicht hilft es Dir ja. 
Steht auch drin, was es mit der Strombegrenzung auf sich hat.

Autor: Johannes M. (johnny-m)
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Und hier noch ein konkreter Schaltplan für einen 
Strombegrenzungs-Chopper mit Standard-Bauteilen, der in dem Laborversuch 
bei uns zum Einsatz kommt und tadellos funktioniert.

Autor: Daniel B. (Firma: MR) (sm4ck)
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Der Motor ist ein bipolarer Schrittmotor im Vollschritt-Betrieb.
Die Geschwindigkeit des Motors ist eher nicht so wichtig.

Da werd ich mich jetzt mal bischen durchwühlen. Vielleicht bekomm ich 
das ja noch gebacken!

trotzdem danke für eure hilfe!

gruß

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