Datum: 22.06.2008 19:22
Ist mit zweitem VRAM auf 8 Bit Breite (2x4b) ausbaufähig, dann ist auch 640x480 monochrom möglich. Passendes VRAM gibt's bei Segor im Resteverkauf (64Kx4) oder Abverkauf (256Kx4).
Datum: 22.06.2008 19:23
Programm dazu, nur monochrom. Nicht 100% getestet. Ein Kommunikationsprotokoll über UART fehlt.
Datum: 22.06.2008 19:49
Ach ja: In der gezeigten Schaltung sind gegenüber der realisierten Version und somit dem Code die Ports A und C und 2 Pins an Port D vertauscht (=> config.h).
Datum: 22.06.2008 19:54
Deshalb hier die implementierte 8-Bit Version. Für 320x240 wird aber nur eines der VRAMs benötigt. Für die Spannungserzeugung vom LCD => Benedikt.
Datum: 22.06.2008 19:58
Oder so, wenn sowieso schon 12V zur Verfügung stehen, beispielsweise weil der Inverter die braucht. Denn dann vereinfacht sich der Schaltung etwas.
Datum: 22.06.2008 21:11
PS: Die 100nF Kerkos für VCC muss man sich dazudenken. Bei Schaltungen für Lochraster lasse ich die im Plan der Einfachheit halber meist weg.
Datum: 23.06.2008 15:36
Hi Andreas, auf die schnelle hab ich bei Segor nur VRams mit 60-70ns gefunden. Oder hast Du mehr Info. Wigbert
Datum: 23.06.2008 20:26
64Kx4: ArtikelNr 41264-ZIP120, steht aber MB81461 drauf. 256Kx4: ArtikelNr 524258AZ-10. Für letztere war nur ein japanisches Pinout und ein Datasheet vom TC524258B aufzutreiben, aber das dürfte sich nicht signifikant unterscheiden. Die ZIP-Gehäuse sind netterweise ziemlich lochraster- prototypenfreundlich, denn die Pins lassen sich problemlos so zurechtbiegen, dass sie in Präzisionssockelleisten passen. Und platzsparend sind sie zudem auch.
Datum: 24.06.2008 08:43
@Andreas Kaiser hab die Dinger bei Segor gefunden, Preis ist erst mal OK. Dank Dir. Wigbert
Datum: 28.06.2008 09:24
Man kann das Gatter-IC auch einsparen, indem der Shift/LCD-Takt per Software erzeugt wird. Dann allerdings, um Zeit zu sparen, vorzugsweise mit maximalem Takt (8-10MHz), was zwar weit über dem offiziellen Takt des Displays liegt, aber trotzdem problemlos funktioniert. Bei der Erzeugung der Displayspannung ist hier der Anschluss eines separaten Kontrastpotis vorgesehen. Ein Poti im Wandler ist dafür u.U. nicht sonderlich praktisch, denn das sollte sehr dicht am Wandler sitzen. Als Controller ist so ziemlich jeder AVR ab 40 Pins und 16KB ROM einsetzbar, also auch ATmega16/32 - insbesondere auch der ATmega162 mit seinen 3 zusätzlichen Portpins. Anzahl und Grösse der ins Programm integrierbaren Fonts ist natürlich von der ROM-Kapazität begrenzt. Mit grossem 48x32-Font sind 64KB erforderlich, für die 3 kleinen Fonts (8x6,10x8,12x8) reichen 16KB aus.
Datum: 28.06.2008 09:28
Dafür aktualisierte Programmversion. Pinbelegung in config.h anpassen!
Datum: 08.07.2008 19:39
@Andreas Kaiser , mir sind ein paar VRams IBM025161LG5D-6H (256Kx16 5V < 60ns) vor die Füsse gefallen. Würden die auch gehen? Die wären nun mal da. Dank Dir mal schon. Wigbert
Datum: 08.07.2008 20:00
Keine Ahnung. Hast du Daten gefunden? Ich nicht. Wäre natürlich optimal für SVGA und kleinere TFTs, dann aber ist der Pincount wegen schon ein Mega128 nötig.
Datum: 08.07.2008 20:20
hab das DBL da her: http://www.datasheetarchive.com/I-5.htm hab noch nie was mit V-Rams gemacht, deshalb meine Frage. Wigbert
Datum: 08.07.2008 20:30
Spricht nichts dagegen, die sehen im Prinzip genauso aus wie die schon erwähnten Typen, nur breiter. Zwar sind ein paar Pinbezeichnungen anders, aber die üblichen Modi sind alle dabei und gleich gesteuert wie bei den 64Kx4 und 256Kx4. Ist zwar EDO statt FPM, aber das ist egal. Da Byte-Enables vorhanden sind, könnten die sogar mit pinsparendem 8bit-Bus seitens des Controllers arbeiten. Wenn man die 16bit Breite für SVGA/TFT braucht. Wenn du die gesamte Kapazität brauchst, also auch A8, dann musst du halt den Code etwas umstricken, denn in dem hier gezeigten Code sind nur 8 Adressbits drin und das macht den Zyklus etwas einfacher und schneller.
Datum: 08.07.2008 20:35
und die <60ns , wie klein auch immer.. wären schnell genug? Wigbert
Datum: 08.07.2008 20:38
Keine Panik. Die von mir verwendeten Genossen sind -120er. ;-) Bei diesen hier kannst du die einen oder anderen Brems-NOPs rauswerfen, beispielsweise die im Refresh.
Datum: 08.07.2008 20:49
Dank Dir erst mal, wird aus Zeitgründen mit dem Nachbau eine Weile dauern, aber irgendwie wollen die Dinger auch eingebaut werden. Wigbert
Datum: 08.07.2008 21:46
Jetzt mal ne Frage beim Benedikt GLCD Schaltung sollte der Speicher 15ns sein also recht schnell, wieso schafft dann deiner der nur 120 ns hat den Bildaufbau? ich glaube da habe ich was nicht verstanden :(
Datum: 08.07.2008 22:00
Bei Benedikt wird der Speicher als externes SRAM vom AVR selbst angesteuert, daher gilt das Zeitverhalten eines externen SRAMs aus dem AVR Datasheet. Ich weiss aber nicht, ob man da wirklich 15ns benötigt, oder ob er einfach nur so ein Ding rumliegen hatte. Bei mir wird das VRAM fast (SC per Timer) bis ganz (SC per Software) vom AVR zu Fuss gesteuert, d.h. mit Pingewackel in Software. Was kein Problem ist, weil man pro Zeile nur einen einzigen VRAM Transfer-Zyklus (plus Refresh) benötigt, den Rest macht das VRAM per SC ja selber. Lies dir mal durch was ein VRAM ist, dann wird's evtl. klarer.
Datum: 08.07.2008 22:14
Andreas Kaiser wrote: > Bei Benedikt wird der Speicher als externes SRAM vom AVR selbst > angesteuert, daher gilt das Zeitverhalten eines externen SRAMs aus dem > AVR Datasheet. Ich weiss aber nicht, ob man da wirklich 15ns benötigt, > oder ob er einfach nur so ein Ding rumliegen hatte. Das Datenblatt schreibt eigentlich ein noch strengeres Timing vor. Es gehen aber bis etwa 35ns, darüber gibt es Problem. Dies liegt daran, dass bei 16MHz ein Takt nur 62,5ns lang sind und in dieser Zeit die Daten auch noch eingelesen werden müssen.
Datum: 08.07.2008 22:18
Kann man dem AVR-Zyklus keine Waitstates angedeihen lassen? Oder wird dann das Timing zu knapp?
Datum: 08.07.2008 22:24
Das kann man, allerdings wird das Timing dann von 3 Takten auf 4 Takte pro Zugriff verlängert. Das reicht noch, aber man spürt es schon deutlich.
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