Datum: 27.06.2008 14:53
Hallo zusammen, ich verusche gerade einen USB Virtual COM Port Gerät zu programmieren. Dazu habe ich mir von Atmel für den 90USB162 controller auf der atmel homepage eine fertiges projekt heruntergeladen. Jetzt waren da aber die Standard-ID's von Atmel dabei für die USB Geräteerkennung. Also
#define VENDOR_ID 0x03EB // Atmel vendor ID = 03EBh #define PRODUCT_ID 0x2018 |
Jetzt meine Frage, ob es von Microsoft standardmäßig Vendor und Product ID's gibt, die mit der Systemdatei "usber.sys" zusammenarbeiten um keine inf-Datei für die Treiberkonfiguration mehr zu benötgen. Man soll also einfach das USB-Gerät anstecken können und den Treiber automatisch von XP suchen lassen. fertig. PS: Die usber.sys wird standardmäßig für die Kommunikation von so einem Gerät verwendet. gruß anno Vielen Dank im Voraus.
Datum: 27.06.2008 16:11
Kannst ja mal die Registry/Die mitgelieferten .INFs durchsuchen, ob MS da bereits VID/PID Paare vorgegeben hat. Viel bringen wird dir das aber nicht, verkaufen/sonstwie vertreiben solltest du das Gerät mit geklautem VID/PID Paar eh nicht, und für den Eigenbedarf ist ein Doppelklick auf ein INF-File pro Rechner doch kein Aufwand...
Datum: 27.06.2008 20:10
Nimm doch die vom USBProg. http://www.embedded-projects.net/index.php?page_id=160 Einfach die Inf-Datei angucken
Datum: 27.06.2008 21:16
Timmo H. wrote:
> Nimm doch die vom USBProg.
Das bringt ihm doch auch nix. Dann müsste er ja die USBProg-INF-Datei
installieren.
Er will ja das bei einem jungfräulichen Windows ohne Installation sein
Gerät sofort dem usbser-Treiber zugewiesen wird.
Das wiederum geht nur, wenn das Windows bereits eine entsprechende
INF-Datei installiert hat.
Wenn es da wirklich was passendes gibt, hat er zwei Folgeprobleme:
1) Gehört der Treiber höchstwahrscheinlich zu einem USB-Modem, und sein
Gerät wird sofort nach dem Einstöpseln mit AT-Kommandos zugespammt.
2) Hat das Gerät, dessen VID/PID-Kennung er geklaut hat, wohl einen
gewissen Bekanntheits- und Verbreitungsgrad, sonst hätte Microsoft den
Treiber sicher nicht mit auf die Installations-CD gepackt. Konflikte
hier sind also recht wahrscheinlich.
Datum: 27.06.2008 21:25
Hm...war das bei Win nicht so, dass man keinen Treiber braucht, wenn man eine der Standard-USB-Klassen benutzt, wie z.B. Massenspeicher oder eben SerialPort? Bei Massenspeichern klappt das ja auch, und da sind nicht alle VID/PID im Windows.
Datum: 27.06.2008 23:07
Klar, bei Storage und HID geht das. Für Serial Port gibts leider keine eigene Klasse, nur CDC für "Communication Devices", z.B. Ethernet und Modems. Der "usbser" Treiber für Modem-CDC stellt zwar auf OS-Seite einen COM-Port zur Verfügung, aber halt keinen "Vollständigen", z.B. keine Baudrateneinstellung, Flow-Control etc, die ein USB-Modem ja auch nicht braucht. Aus dem Grund haben die FTD/Prolific/etc USB->RS232 Wandler auch alle eigene Treiber... Zur Frage zurück, Windows lädt aus unerfindlichen Gründen den usbser-Treiber nicht bei erkannter Geräteklasse, es braucht immer die INF-Datei. Und unter Vista gehen diese Selbstbau-CDC-Lösungen (obdev.at usw) garnicht mehr, wg. der Low-Speed-Device <=> Bulk Endpoint Falle...
Datum: 28.06.2008 09:32
Unter Vista gibts eigentlich eh keine Probleme, da wird online auf die Treiberdatenbank zurückgegriffen. Als ich mein FTDI USB->RS232 angeschlossen habe hat er innerhalb weniger Sekunden den Treiber runtergeladen und installiert.
Datum: 01.07.2008 07:56
Danke mal an alle für die Antworten. Diese haben mir doch schon weiter geholfen. Wäre es aber mit dem "usber" treiber möglich, dass der usb->rs232 wandler nicht neu installiert werden muss, wenn ich ihn in einen anderen USB-Slot rienstecke? gruß anno
Datum: 01.07.2008 14:44
Bei mir kann ich alle FTDIs an beliebigen Ports betreiben, ohne dass Windows (XP) nochmal den Treiber haben will. XP will nur beim allerersten Mal den Treiber.
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