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Forum: Analogelektronik und Schaltungstechnik Einfacher DAC selber bauen

Autor: Niklas Lindemann (zunzingen)
Datum: 29.06.2008 18:26

Hallo,
ich möchte gern einen DAC selber bauen um damit einen Laser-Projektor zu
betreiben.
Der DAC müsste über HE-Laserscan ansteuerbar sein, einen Parallelport
besitzen und mit 12Bit arbeiten,
ähnlich wie das:
http://www.lumax.de/
nur ohne USB, Speicher und DMX.
Vielleicht hat jemand einen Schaltplan oder Tips wie ich das schaffen
kann.
MfG Niklas
Autor: Falk Brunner (falk)
Datum: 29.06.2008 18:41

@  Niklas Lindemann (zunzingen)

>Der DAC müsste über HE-Laserscan ansteuerbar sein, einen Parallelport
>besitzen und mit 12Bit arbeiten,

Einen 12 Bit DAC baut man nicht selber. Nimm einen fertigen und steuer
den mit einem uC an.

MFG
Falk
Autor: Laser (Gast)
Datum: 29.06.2008 18:49

Hi,

wie wärs mit bILDA, hat zwar nur 8Bit pro Kanal, aber das langt für den
Anfang auch.
Autor: Gast (Gast)
Datum: 29.06.2008 19:51

Einen 8-Bit kannst du einfach mit einem Widerstandsnetzwerk und einem
Summierverstärker bauen.
Für mehr würde ich einen fertigen nehemen, das ist billiger.
Autor: I_ H. (i_h)
Datum: 29.06.2008 20:10

Gast wrote:
> Einen 8-Bit kannst du einfach mit einem Widerstandsnetzwerk und einem
> Summierverstärker bauen.
> Für mehr würde ich einen fertigen nehemen, das ist billiger.

Fragt sich dann nur, wieviele Bits wirklich rauskommen. Mal von den
Widerständen abgesehen (die auf 0.1% genau sein sollten) müssen auch die
Treiber alle gleich sein.

Also nimm einfach einen fertigen DAC, gibt genug davon.


Klar kann man das selber bauen, aber das tut man eher wenn man mal
selber einen DAC gebaut haben möchte.
Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
Datum: 30.06.2008 00:34

> Klar kann man das selber bauen, aber das tut man eher wenn man mal
> selber einen DAC gebaut haben möchte.

Wenn du den DAC mit in einer Regelschleife drin hast und eine gute
Referenz hat, kann man das schon mal für ein paar Bits mit Widerständen
machen.
Autor: Michael (Gast)
Datum: 30.06.2008 07:45

Ich würde da auch einen vorhandenen DAC wählen. Einen DAC selbst bauen
würde ich nur, wenn ich mal wissen will wie sowas geht, für eine
konkrete Anwendung halte ich das aber auch für overkill. Interessant ist
hier nun die Frage was gegen einen fertigen DAC spricht? Sind die alle
nicht schnell genug oder zu ungenau oder welche Gründe hat das?
Autor: Felix (Gast)
Datum: 30.06.2008 22:30

@ I_ H.

hab die Lösung mit 8-bit uC R2R schon in mancher renomierter Firma
angetroffen.. In Anwendungen von 1k .. 10M Stück pro Jahr.

Hat durchaus seine Berechtigung.

Cheers,
Felix
Autor: I_ H. (i_h)
Datum: 01.07.2008 00:35

Oben ist aber von 12 Bit die Rede. Nu mach das mal diskret ;)
Autor: Niklas Lindemann (zunzingen)
Datum: 01.07.2008 13:41

Naja,
ich suche einen Schaltplan dafür:
http://www.lumax.de/eigenbau/index.html,
das ist ein 12bit selbstbaudac, wie ich ihn mir vorgestellt habe.
MfG Niklas
Autor: Andreas Lang (andi84)
Datum: 01.07.2008 13:49

Quote aus der Seite:

Zwei MAX536 mit jeweils vier Ausgängen bieten zusammen acht DAC-Kanäle
mit einer Auflösung von je 12 Bit. Vier Operationsverstärker (z.B.
TL074) bilden die Ausgangsstufe zur Erzeugung des differentiellen
Signals.
Von den acht DAC-Kanälen nutzt die Karte derzeit also nur fünf Stück (X,
Y, R, G, B), aber ich spiele mit dem Gedanken, durch spätere
Firmware-Updates die Karte multiprojektor-tauglich zu machen. Es wäre
dann beispielsweise eine Konfiguration für zwei Projektoren mit jeweils
X, Y, R und G vorstellbar.
---

Mit "DAC"maint der wohl eher das gesamte Gerät. Nimm dir die Chips und
gut ist.
Autor: Felix (Gast)
Datum: 01.07.2008 21:45

@ I_ H.

ist schon klar. Ob du ein 4bit oder 16bit R2R-DAC aufbaust ist egal.. Du
brauchst nur merh Pins am uC oder Register, das sind dann deine
Datenbits.

Je mehr bits je feiner die Auflösung, auch im Selbstbau. Falls du eine
gute Stabilität brauchst nimmst du eine Refernezspannung die nicht
driftet. Falls du eine gute Skalierung brauchst nimmst du genaue
Widerstände. Falls du eine genaue Ausgangsspannung brauchst nimmst due
eine genaue Referenz.
Wenn du alles zusammen nimmst sind 10+ bits möglich.

Das ganze steht und fällt natürlich mit den Layout.

Cheers,
Felix
Autor: I_ H. (i_h)
Datum: 02.07.2008 00:04

Die absolute Genauigkeit kannst du dann allerdings in die Tonne treten,
ebenso die relative.

Nur mal zum Nachdenken: Wenn der kleinste Widerstand 50 Ohm haben soll,
muss der größte bei 10 Bit bei ~50 kOhm liegen, bei 16 Bit schon bei 3.2
MOhm.
Dabei müssen die Widerstände eine Genauigkeit bei 10Bit von etwa 0.1%,
bei 16Bit von etwa 15ppm(!) haben. Letztere gibt es nicht.
Und zu guter letzt muss der Treiber auch in der Genauigkeitsklasse
liegen. Wenn du mit 5V arbeitest, müssen die Treiber an den Widerständen
bei 10Bit 5V +/- 5mV, bei 16Bit 5V +/- 80µV abliefern.
Und dann brauchst du, wenn du diese Spannung irgendwie verstärken willst
(und bei 3MOhm willst du das) einen OpAmp mit etwa 80µV Offset, einem
Innenwiderstand >>1MOhm, und idealerweise noch mehreren 100MHz
Bandbreite, weil sonst könnte man ja auch die ganzen fertigen DACs im
Bereich 10..16 Bit nehmen.

Rate mal, wieso R2R DACs inzwischen durch Delta-Sigma Kollegen verdrängt
werden. Aktuelle Audio-DACs die meistens 24Bit bei Sampleraten bis
immerhin ~200kSps liefern sind alle Delta-Sigma.
Irgendwie mit der Spannung wackeln bekommst du auch über ein R2R
Netzwerk hin. Aber die Kunst ist ja, das auf halbwegs definierte Art und
Weise zu machen.
Autor: Niklas Lindemann (zunzingen)
Datum: 03.07.2008 17:52

Hi,
Hab nochmal gelesen und bin darauf gestoßen:
http://www.die4laser.com/die4dac/index.htm
weiß jemand wo ich davür einen Schaltplan bekomme?????
Was mich interesiert ist was pasiert wenn ich in eine 8 bit Schaltung
(solte He-Laserscan kompatibel sein) anstatt einen 8 bitdac (z.B.
dac0832) einen Vergleichbaren 12Bit Dac einbaue, würde das
funktionieren?????????????
MfG Niklas

PS: Ich will einen DAC (12BIT) für einen Laserscanner selber bauen, der
mit HE-Laserscan kompatibel ist, um die Materie  DAC zu verstehen,
jegliche Tipps (z.B. Links) die mir Helfen dies zu verstehen neheme ich
gerne auf.
Autor: Stephan (Gast)
Datum: 03.07.2008 19:20

Schaltplan ist doch verlinkt:
http://www.die4laser.com/die4dac/Die4DACsch.pdf

Ob Du es schaffst den CPLD zu programmieren mußt Du selbst entscheiden.
Autor: Andreas Lang (andi84)
Datum: 04.07.2008 11:53

Das mit dem Einbauen des 12bit DACs in die Schaltung für den 8bit wird
nicht klappen, da ja die vier zusätzlichen bits irgendwo herkommen
müssen.

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