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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Brauche eine Möglichkeit 50 Ampere fleißen zu lassen.


Autor: Michael Kirsten (onkel_michi)
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Guten Tag,

im Moment bin ich an meinem Datalogger-Projekt wieder dran und habe da 
ein kleines Problem mit der Sensorik.

Ich verwende Hall-Meßumformer von Alegro Micro (ACS750-SCA050), weil die 
wirklich eine 100%ige galvanische Trennung gewährleisten.

Leider lese ich immer wieder, das es in verschiedenen Strom-Bereichen 
Fehler von mehr als 5% geben soll.

Nun will ich die 0 - 5 Volt aus dem Stromwandler mit einem ADC am 
ATmega32 einlesen und dann die Werte auf Linearität prüfen. Ggf. soll 
dann eine Korrektur in der Software erfolgen.

Nun bräuchte ich aber dafür eine Möglichkeit 0 - 50 Ampere fließen zu 
lassen.

Eine Stromsenke besitze ich nicht. Einen Widerstand, der genau genug ist 
und lange genug 50 Ampere aushält, habe ich auch nicht.

Hat jemand sonst noch eine Idee, wie man mit Hausmitteln und für kleines 
Geld 50 Ampere fließen lassen kann, die genau sind um damit einen 
Stromwandler zu kalibrieren. Bzw. die Meßwerte auf Linearität zu prüfen 
???

Danke schon einmal für eure Hinweise.

Michael

Autor: fabs (Gast)
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Am einfachsten ist das Verheizen von Strom eigentlich immer mit Lampen. 
Also z.B. 12 parallel geschaltete 12V/50W Halogenstrahler. Genau ist 
allerdings anders ;-)

Gruß
Fabian

Autor: oszi40 (Gast)
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Idee: Autobatterie und statt einem Widerstand: eine Hand voll 
Widerstände + dicker Lötkolben für Kupferschiene?

Problem wird wohl eher "das Kabel", Temperatur und die Genauigkeit 
werden

Autor: yalu (Gast)
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Du wickelst die durchflossene Leitung als Ringspule mit 50 Windungen
und lässt 0-1A statt 0-50A durch fließen.

Autor: fabs (Gast)
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@yalu: das geht bei einem LEM-Wandler aber nicht bei denen von 
Allegro... die haben nur zwei Pins für den Strom.

Gruß
Fabian

Autor: Marcus W. (blizzi)
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oszi40 wrote:
> Problem wird wohl eher "das Kabel", Temperatur und die Genauigkeit
> werden

In den nächsten Auto-Hifi Markt gehen und 50mm² Kabel besorgen, das 
reicht :)
Ne mal im ernst, 50A sind doch nicht so wild.

Kabelquerschnitte:
http://www.helukabel.de/pdf/german/technik/T26__ST...

Problem ist bei 12 Volt eher der Lastwiderstand. Der verbrät bei 50 
Ampere 600 Watt.

Autor: yalu (Gast)
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Fabs schrieb:
> @yalu: das geht bei einem LEM-Wandler aber nicht bei denen von
> Allegro... die haben nur zwei Pins für den Strom.

Stimmt, ich habe mir das Ding bzw. dessen Bauform erst jetzt
angeschaut. Da müsste man ja fast ein Loch quer durchbohren, damit der
obige Trick funktioniert ;-)

Autor: bereits fort (Gast)
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hallo

Lege einen Draht öfter durch den Wandler,

z.B.10 mal, dann braucht es nur 5A oder

50 windungen und du kommst mit 1A hin. Das kanst du dann sogar mit nem 
StiNo_Vielfachmesser hinreichend genau (2,5 %) kalibriereren

Autor: bereits fort (Gast)
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sorry
der vorschlag kam wohl schon.




andere Variante:

NC(NiMh) Acckus paralelschalten und nur mit 1,2 V Treiben

Autor: Tipper (Gast)
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Ich würde eine Autobatterie mit entsprechend viel parallel geschalteten 
Lampen nehmen.
Den Strom würde ich mittels 4-Draht-Shunt bestimmen ( eventuell selbst 
wickeln mit Konstantandraht, gibt wohl wieder Parallelschaltung ? )
0,01 Ohm 50 A sind bereits 25 W !!!

Gruss

Autor: bereits fort (Gast)
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4 A Kurzschlussstrom bringen schon die AAA Zellen

Autor: Uwe ... (uwegw)
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Hast du nicht irgendwo ne Möglichkeit, dir ein fertiges (kalibriertes) 
Messgerät für diesen Strombereich auszuleihen?

Autor: Gast (Gast)
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Mein vorschlag
2 x HAWKER D-2,5 AH (bei Reichelt) ist halt zimlich schnell leer ;) 
vielleicht auch eine größere Variante

25 x 2W DRAHT 1,0 Dann lannst du immer einen Mehr zuschalten in ca. 2 A 
Schritten. Billiger wirds wohl nicht gehen.

Autor: Marco B. (avr-knecht)
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Kannst Du nicht einen alten Trafo mit ausreichender Leistung (z.B. 80VA) 
für deine Zwecke modifizieren?

Irgendwo gab es mal so ein Bastelprojekt für eine selbstbau-Lötpistole, 
dir braucht auch ordentlich Strom.

Vom Trafo die alte Sekundärwicklung runter und einige wenige Windungen 
mit hohem Querschnitt wieder aufwickeln.

--> wenig Spannung, viel Strom

Vielleicht wäre es ein Versuch wert.

Gruß

Marco

Autor: Michael Kirsten (onkel_michi)
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Schaut mal hier: 
http://www.allegromicro.com/en/Products/Part_Numbe... da 
ist der Sensor beschrieben, den ich verwende.

Ich habe freundlicherweise 5 Muster bekommen und will die verbauen.

Wenn das in den Anwendungen, die ich dafür vorgesehen habe, klappt dann 
werde ich wohl den Nachfolgetyp kaufen und den müsste ich aber dann 
genau so behandeln.

Ein Meßgerät mit 1% Fehler habe ich schon hier. Da ist dann ein Shunt 
dabei für die Messung.

Das mit den 12 Volt H1 Birnen habe ich schon versucht. Das gibt jede 
Menge Hitze und wenn die Glühfäden langsam richtig heiß werden, dann 
eiert der Strom ganz schön.

Für alle, die mir die Idee mit dem 1:50 Übersetzen durch Drahtwickel 
empfohlen haben. Sorry, die Idee ist gut, nur mein Stromwandler ist 
keine Spule sondern ein Halbleiter wie im Link dargestellt.

Ich werde dann mal weitersuchen. Bis 30 Ampere komme ich mit einem HP 
Labornetzteil, das ich hier habe. (Typ weiß ich nicht, kann aber 0 - 60 
Volt mit 0 - 31 Ampere)

Damit habe ich nun schon 2 kleine Knicke bei 5 bis 8 Ampere und einen 
größeren bei ca. 19 Ampere gefunden. Das dann reproduzierbar bei 3 von 5 
getesteten Mustern. Die letzten 2 Muster sind schon in der endgültigen 
Anwendung drin. da kann ich aber nicht nach der Kurzschlußmethode 
testen.

Michael

Autor: oszi40 (Gast)
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Hallo Micha,

Glühlampen haben nun mal einen gigantischen Kaltwiderstand...

Auch Kabel verändern ihre Temperatur und damit den Widerstand... Deshalb 
ganz oben meine Kabelbedenken bei der Messung.

Plan B: Hat schon mal jemand über dicke MOSFET mit Riesen-Kühlkörper als 
Konstanstromquelle nachgedacht?

Autor: Erik D. (dareal)
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vllt. eine ELEKTRONISCHE LAST?

eine Hand voll Mosfets, einen dicken Kühlkörper + Lüfter, Elektronik und 
ab gehts :D

Dazu dann als Stromquelle entweder Akkus (1,2V RC-Zellen, 6V Bleiakkus) 
oder halt ein Netzgerät.

Autor: HildeK (Gast)
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>Ich werde dann mal weitersuchen. Bis 30 Ampere komme ich mit einem HP
>Labornetzteil, das ich hier habe. (Typ weiß ich nicht, kann aber 0 - 60
>Volt mit 0 - 31 Ampere)

Kannst du keine zwei davon auftreiben? IMHO müsste es möglich sein, die 
parallel zu schalten.

Autor: Jonny Obivan (-geo-)
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Hallo,

So wenig Spannung wie möglich nutzen, dann hält sich auch die Leistung 
in Grenzen.

Die Idee von weiter oben einen Trafo sekundärseitig mit wenigen 
Windungen zu versehen ist gut - so funktionieren auch Schweißgeräte ;)

Der Draht wird vermutlich kaum sonderlich warm, da der Widerstand sehr 
klein ist.

Autor: AC/DC (Gast)
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Hallo  Michael Kirsten,
was hälst du von folgender Idee.
Nimm ein kleines Schweißgerät AC/AC und schließe sek.die Schweißleitung
kurz. Wenn du Ströme von 0-50 A genau einstellen willst, schalte einen 
Regeltransformator mit ausreichend Leistung primär an den Schweißtrafo.
Dann müßte sich das ganze eigentlich wunschgemäß bewerkstelligen lassen.
Billig (auch über Ebay) wirds leider nicht, weil Regeltrafos auch dort
heiß begehrt sind.

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