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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Optokoppler für Dummies


Autor: He Gr (dare)
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Hi! Nach einiger Suche hab ich noch immer nicht so ganz begriffen, wie 
die Kennungen von Optokopplern funktionieren.
Meine AUfgabenstellung sieht so aus:

Ich will die Beleuchtung meines Displays über den Atmega ein- oder 
ausschalten können. Da der Mega ja ungern hohe Ströme direkt schaltet 
hab ich mir gedacht, dass ich nen Optokoppler brauche.
Schaltung dann so:

Atmega-Koppler-Widerstand-Masse. Oder internen Widerstand und externen 
weglassen?

Die andere Seite schaltet dann also die Beleuchtung auf Masse, wenn der 
Pin am Atmega high geschaltet wird.

Ist die Schaltung so sinnvoll oder quatsch?

Und wenns Sinn macht: ich benötige einen Optokoppler, welcher selbst 
einen möglichst geringen Strom zieht, bei 3-6V schaltet und auf der 
anderen Seite die gleiche Spannung mit einem ausreichend hohen Strom 
durchschleust.
Wie erkenne ich an den Kennungen von Optokopplern, ob sie geeignet sind?
Grüße!

Autor: Andreas K. (a-k)
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Für sowas nimmt man üblicherweise einen einfachen Transistor und 
schaltet die Stromversorgung der Beleuchtung damit gegen GND.

Autor: He Gr (dare)
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Okay, also anstelle des Optokopplers nen Transistor. Schaltung 
identisch.
Problem ebenso. Auch da kann ich aus den Kennungen nicht lesen. Kann mir 
jemand einen für meine Anwendung passenden empfehlen?
Danke & Grüße!

PS: Bei den Preisen, die ich für NPN´s bei Reichelt gefunden habe, 
machts ja eigentlich nichts aus ob nun Transistor oder Optokoppler...

Autor: Andreas K. (a-k)
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Dafür ist mehr Info nötig. Welche Spannung welchen Strom braucht das 
Display?

Autor: Andreas K. (a-k)
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Bloss dass du bei einem Display mit 300mA Strom für's Licht diesen nicht 
durch einen Optokoppler gezwängt kriegst.

Autor: Gast (Gast)
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Was für Kennungen eigentlich?

Lesen:

http://www.elektronik-kompendium.de/sites/bau/0201291.htm

Autor: JensG (Gast)
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Falls Du die Bezeichnung der Optokoppler meinst: eigentlich kannste fast 
nix aus der Bezeichnung bezüglich Verwendungszweck herauslesen. Auser 
die letzte Ziffer sagt bei vielen Herstellern aus, wieviele Koppler in 
einem Gehäuse stecken (also ...1 bedeutet ein Koppler, bei ...4 sind 
dann vier solche Einheiten drin). Muß aber nicht immer so sein.

Aber wie oben schon mehrfach gesagt: Optokoppler ist nix für deinen 
Anwendungsfall. Baue einen Schaltverstärker, der im einfachsten Fall aus 
einem Transistor (der für den zu erwartenden Strom ausgelegt ist) mit 
Basisvorwiderstand besteht.

Autor: Atmega8 Atmega8 (atmega8) Benutzerseite
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@ He Gr (dare)
Das hier sollte helfen:
http://www.mikrocontroller.net/articles/Transistor...

Für dein Hintergrundlicht sollte ein BC547C ausreichen.
(solange keine Ströme über 100mA fließen)

Schau dir mal das elektronik-kompendium an, bauelemente und 
Grundschaltungen. Erleichtert dir den Umgang mit der Elektronik.

Da ist wirklich das wichtigste zusammengefasst, die erste Anlaufstelle 
wenn einem etwas Hintergrundwissen fehlt.

Autor: He Gr (dare)
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Das Licht saugt schon ganz gut. Wie wärs mit nem 2n3705? Oder ist da die 
Schwelle zu hoch?
Danke & Grüße!

Autor: Andreas K. (a-k)
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Der geht. Nur müsste man für die Dimensionierung des Basiswiderstands 
wissen, ob "saugt schon ganz gut" mehr Richtung 400mA oder 100mA geht. 
Ohne diese Info: Basiswiderstand 330 Ohm.

Serienwiderstand für die Display-LEDs nicht vergessen.

Autor: He Gr (dare)
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Aaalso.. Das Ding soll für verschiedene Displays funktionieren. Folglich 
kann ich das nicht genau sagen. Eher richtung 100, können auch 200 
werden.
Basiswiderstand beschreibt den Widerstand, den ich zwischen Pin am uC 
und Transistor schalte?

Autor: Andreas K. (a-k)
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Bis etwas 200mA sind 470 Ohm ausreichend. Ja, der gehört zwischen 
Controller-Pin und Basis vom Transistor.

Autor: He Gr (dare)
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Danke, danke!

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