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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik DFC77 Signal schwingt


Autor: Tim Vogel (timmee)
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Hallo,
ich wollte heute ein DCF77 Empfänger von Reichelt in betrieb nehmen. Die 
Anschlüsse habe ich wie im Datenblatt beschieben beschalten. PON auf 
GND, zwischen +5V und GND hab ich einen ELKO mit 100µF und einen 
Keramikkondensator mit 100nF. Der Signalpin geht auf die Basis eines NPN 
Transistors mit einem Basisvorwiderstand (1k Ohm).

Wenn ich jetzt ein Oszi anhänge, bekomme zu 80% ein "unsauberes" Signal. 
Es scheint so, als ob der Empfänger schwingt. Wie kann ich den Empfänger 
so stabilisieren, das ich ein "sauberes" Signal bekomme?

mfG Tim

Autor: Andreas K. (a-k)
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Antenne ausgerichtet?

Autor: Fred (Gast)
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haste ein Pc gleich neben an?

Mindestabstand Antenne - Pc -> 1m!

Autor: Alex Bürgel (Firma: Ucore Fotografie www.ucore.de) (alex22) Benutzerseite
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@Tim Vogel
>Die Anschlüsse habe ich wie im Datenblatt beschieben beschalten

SO, JETZT NUTZE ICH DIE GELEGENHEIT MAL SCHNELL:

Woher kommt dieses "beschalten"?! Das liest man hier so oft... Meines 
Wissens nach heißt es "beschaltet". Woher kommt diese Abwandlung?
(Es tut mir in den Augen weh das zu lesen!)

Nichts für ungut.
Schöne Grüße,
Alex

Autor: Tim Vogel (timmee)
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Danke für die schnelle Antwort,
die Antenne habe ich in alle Richtungen gedreht. Der PC der in der Nähe 
steht, war in dem Moment aus, so das er eigentlich nicht stören sollte.

Autor: Fred (Gast)
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Wenn Du die Möglichkeit hast, den Empfänger mit einer Bat.
zubetreiben, hänge mal ne LED an den Ausgang(mit entspechemdem R).
Wenn der Empfänger jetzt noch schwingt ist was Faul.

ich hoffe das war kein Fall für Augenwehtun

Autor: Alex Bürgel (Firma: Ucore Fotografie www.ucore.de) (alex22) Benutzerseite
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>ich hoffe das war kein Fall für Augenwehtun
Nein, das war/ist echt nicht böse gemeint. Man liest dieses "...ich... 
habe... beschalten..." hier so oft, dass da eine Systematik hinter 
stecken muss. Mich würde wirklich interessieren woher diese "Abwandlung" 
der Grammatik kommt. Bin eben sehr neugierig.

Schöne Grüße,
Alex

P.S. Entschuldigung für die Off-Topic-Beiträge.

Autor: Tim Vogel (timmee)
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Hiho, ich hab das Modul jetzt inc. µC an eine Batterie angeschlossen und 
bin in einen Raum, wo keine Technik steht ... dort bekomme ich 
allerdings nur ein "sauberes" Signal, wenn ich die Antenne in eine 
bestimmte Richtung drehe. Kann man da noch etwas machen, damit der 
Empfänger nicht so empfindlich ist?

Autor: Gast (Gast)
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Nein, die Antenne muss in eine bestimmte Richtung gedreht werden. 
Naemlich horizontal und und mit der Laengsseite nach Frankfurt.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Reichelt DCF-Module können (müssen) ohne Transistor direkt an den 
Controller geschaltet werden. Das gibt auf alle Fälle ein besseres 
Signal.

Autor: Thorsten Wahn (Gast)
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Möglicherweise hast Du ein zu ELV baugleiches DCF-Modul?
http://www.elv-downloads.de/Bilder/Artikel/35262.jpg

Bei den Mitte Juli 2008 erstandenen Modulen habe ich genau den gleichen 
Effekt feststellen können: Jede Menge Preller im Ausgangssignal.
Beim DCF-Modul von ELV liegt ein Schaltbild dabei, außerdem habe ich mir 
das Datenblatt des DCF-Empfänger-Chips angeschaut.
Offensichtlich hat das DCF-Empfänger-Modul eine Fehlbestückung. C5 ist 
laut beiliegendem Schaltbild 1nF und ist auch mit diesem Wert bestückt. 
Laut Datenblatt des verwendeten ICs MAS1016 muss da aber ein 0,47uF bis 
1uF-Kondensator rein.
Nach dem Tausch des 1nF-Kondensators durch 1uF waren diese "Preller" 
nicht mehr sichtbar.

Das Problem lässt sich allerdings auch rein softwaretechnisch lösen. Man 
darf die Auswertung dann nur nicht per Hardware-Interrupt machen sondern 
muss z.B. alle 5 oder 10ms das DCF-Signal einlesen und entprellen - 
beispielsweise wie im beigefügten Code-Schnipsel.

Gruß
Thorsten

Autor: Klugscheisser (Gast)
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Zum Thema "beschalten":
Das ist eine Sprechweise, die mir in Baden-Württemberg 
(Schwarzwald-Baar-Kreis) als "Reigschmeckter" ziemlich früh aufgefallen 
ist. Möglicherweise kommt sie aber woanders auch vor.
Es scheint, das harte "tet" am Wortende wird vermieden. Das ist aber nur 
meine persönliche Formulierung. Wie das linguistisch korrekt beschrieben 
wird, weiss ich auch nicht.

Autor: Ralli (Gast)
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'Geschalten' wird mindestens in BaWü, Österreich, Südtirol und Sachsen.
Von Sachsen aus hat es sich weit in der alten DDR ausgebreitet.
Oder ausgebreiten?

Witzig ist, dass Sachsen auch manchmal angeruft wurden!
In BaWü sind Leute auch mal nicht an's Telefon gegegangen,
weil sie gerade gebaden haben (in der Wanne saßen).

Ist das DCF-Problem eigentlich schon gelöst?

Gruß Ralli

Autor: Dieter Werner (dds5)
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> In BaWü sind Leute auch mal nicht an's Telefon gegegangen,
> weil sie gerade gebaden haben (in der Wanne saßen).

Ein Bekannter aus Süd-BaWü erklärte mir vor kurzem, dass in einigen 
Gegenden sogar die Glocken gelitten statt geläutet würden.

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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>Es scheint, das harte "tet" am Wortende wird vermieden.
Offenbar stellen wir Süddeutschen (BaWü, Österreich, Südtirol und 
Sachsen) die ursprünglichere Wesensform dar.
Ein Blick über den elektronischen Tellerrand offenbart:
http://www.korrekturen.de/forum/index.cgi/read/3476

Autor: Falk Brunner (falk)
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@Tim Vogel (timmee)

>ich wollte heute ein DCF77 Empfänger von Reichelt in betrieb nehmen.

Ist der immer der gleiche oder haben die immer mal andere im Sortiment?

>Anschlüsse habe ich wie im Datenblatt beschieben beschalten. PON auf
>GND, zwischen +5V und GND hab ich einen ELKO mit 100µF

Braucht kein Mensch!

> und einen
>Keramikkondensator mit 100nF.

Das schon eher.

> Der Signalpin geht auf die Basis eines NPN
>Transistors mit einem Basisvorwiderstand (1k Ohm).

AUA! Das DCF-Modul ist doch ein Leistungsschütz. Lies mal das 
Datenblatt!

http://www.reichelt.de/?;ACTION=7;LA=6;OPEN=0;INDE...

Das Ding brint offiziell nur 5uA (MIKRO Ampere) Ausgangsstrom. Das ist 
sogar zuwenig, um die Pull-Ups im AVR runterzuziehen. Been there, done 
that. Die DCF-Module schliesst man direkt an einen CMOS IC (AVR) an, 
OHNE Pull-Ups.

>Wenn ich jetzt ein Oszi anhänge, bekomme zu 80% ein "unsauberes" Signal.
>Es scheint so, als ob der Empfänger schwingt.

Logisch, auf 77,5 kHz ;-)

> Wie kann ich den Empfänger
>so stabilisieren, das ich ein "sauberes" Signal bekomme?

Siehe oben. und dann kopier mal in einer Endlosschleife das Eingangspin 
auf eine anderes Ausgangspin, wo eine LED mit Vorwiderstand dranhängt. 
Nach ein paar Sekunden sollte dort ein sauberes DCF-Signal rauskommen. 
Wie gesagt, Abstand zu PCs und Laptopnetzteilen 1m++.


MFG
Falk

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Dieter Werner (dds5)

>Gegenden sogar die Glocken gelitten statt geläutet würden.

Wenn die Glocken gelitten haben, hat das Schicksla mal wieder hart und 
tief zugeschlagen . . .

duckundwech
Falk

Autor: Andreas K. (a-k)
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Dieter Werner wrote:

> Ein Bekannter aus Süd-BaWü erklärte mir vor kurzem, dass in einigen
> Gegenden sogar die Glocken gelitten statt geläutet würden.

Auch norddeutsche Touristen werden das mancherorts in Süd-BaWü sofort 
unterschreiben. Man gewöhnt sich zwar dran, aber das dauert halt etwas. 
;-)

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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>Gegenden sogar die Glocken gelitten statt geläutet würden.
Ja wie sonst:
Sollten Glocken geglockt werden?
Oder Leute geleutet?
;-)

Autor: Falk Brunner (falk)
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Autor: Arno H. (arno_h)
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Die Leute sollen davon eher geläutert werden. ;-)

Arno

Autor: Florian (Gast)
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Hallo Falk,

woher hast du denn diese schicken blauen 7-Segment Anzeigen?

Gruss
Florian

Autor: Falk Brunner (falk)
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@Florian (Gast)

>woher hast du denn diese schicken blauen 7-Segment Anzeigen?

Das ist nicht mein Projekt, ich hab nur den kleinen Abschnitt über das 
Reichelt DCF77 Modul eingefügt.

MFG
Falk

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