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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Eigene Elektronik verkaufen - Was muss ich beachten?


Autor: Michael H. (Gast)
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Hallo zusammen,

ich wollte mich informieren, welche rechtlichen Schritte ich tun muss um 
Elektronik verkaufen zu können und welche Zertifizierungen ich für die 
Elektronik brauche. (Also sowas wie ROHS; Gewerbeschein)

Grüße

Michael H

Autor: Frank L. (hermastersvoice)
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Mach das! Viel Spass dabei!

Autor: Henne (Gast)
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Moin,

kommt drauf an, was Du genau vertreiben willst.

Einzelne Bauteile (Controller, Platinen,...) sollten RoHS-konform sein - 
allein damit es Abnehmer gibt.

Für Module und Geräte solltest Du Dir Gedanken über CE und das EAR 
machen.
Dazu gibt es hier aber schon entsprechende (ewig lange und umfassende) 
Threads.

Bei größeren Stückzahlen und kommerziellen Absichten, muss natürlich 
auch ein Gewerbe angemeldet werden. Das ist aber schnell und 
kostengünstig machbar.

Viel Glück,
Hendrik

Autor: Gast (Gast)
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Hallo Michael,

Als erstes benötigst du einen Gewerbeschein. Rechtliche Informationen 
kannst du dann bei deiner IHK nachfragen. Für Elektronik sind das die 
RoHS/WEEE-Richtlinien (EAR), seit neuestem die Verpackungsverordnung und 
zuletzt noch die Informationspflichten für den (Online-)Verkauf, wie 
Widerrufsrecht, Rückgaberecht usw.

Das wichtigste jedoch sind zahlungswillige Kunden, die den Wert eines 
Produktes nicht nach dem Preis der darauf befindlichen Bauteile bemaßen.

Bedenke, viele Deutsche nicht rechnen können (immer wieder schön hier zu 
sehen) und dir als Gewerbetreibenden den Preis ohne Mehrwertsteuer 
vorrechnen.

Beispiel:
So rechnest du (Liste mag unvollständig sein):
+ Bauteilkosten
+ Fertigungskosten
+ Gebühren (Entsorgungen aller Art)
+ Lagerkosten, Einstellkosten bei Onlineauktionen
+ Verpackungsmaterial
+ Porto
+ Abschreibungen an Equipment
+ deine persönliche Margin (Diese wird mit dem Einkommen nochmal versteuert)
+ 19% USt
= Endpreis

So rechnet der Kunde:
+ Bauteilkosten
= Endpreis

Hinderlich ist leider, dass die Verordnungen aller Art das Produkt 
teurer machen, ohne dass der Kunde etwas davon hat. Überlege dir also 
gut, was du herstellst. Und suche dir sorgfältig deine Zielgruppe aus. 
Schüler und Studenten zählen in der Regel nicht dazu.

Viel Glück dabei.

Autor: Gast (Gast)
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Gewerbeschein ist das Einfachste,

da gibt es wohl noch keine EU-Richtlinie für,

aber dies Lücke enddecken die auch noch.



Der Rest ist Arbeitsbehinderung. Man benötigt

heute meiner Meinung nach schon eine Rechtsabteilung.

Ich habe vor kurzem versucht, das durchzuspielen,

man wird irre.

Richtig lustig wird es wohl ab 2009, da muss man eine

Konformitätsbescheinigung ausstellen.

Autor: Frank B. (frankman)
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Michael H. wrote:
> Hallo zusammen,
>
> ich wollte mich informieren, welche rechtlichen Schritte ich tun muss um
> Elektronik verkaufen zu können und welche Zertifizierungen ich für die
> Elektronik brauche. (Also sowas wie ROHS; Gewerbeschein)
>
> Grüße
>
> Michael H


Um eine Elektronik verkaufen zu können, muß diese in Deutschland 
CE-konform sein. Das bedeutet, das Du bescheinigen mußt, das du dich an 
alle gültigen Normen gehalten hast.

Besonders gelten dabei die EMV-Normen (Störempfindlichkeit, 
Störaussendung ect. )
Um dabei auf der sicheren Seite zu sein, solltest Du zu einem EMV-Labor 
fahren und Deine Elektronick überprüfen lassen.

Das gleiche gilt für die elektrische Sicherheit. Wenn Du dein Produckt 
in die USA verkaufen willst, brauchst Du noch eine UL-Zulassung.

In Deutschland ggv. eine Prüfung durch den TÜV.

Autor: jack (Gast)
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Hehe Bsp ist falsch !!!!!

Beispiel:
So rechnest du (Liste mag unvollständig sein):+ Bauteilkosten
+ Fertigungskosten
+ Gebühren (Entsorgungen aller Art)
+ Lagerkosten, Einstellkosten bei Onlineauktionen
+ Verpackungsmaterial
+ Porto
+ Abschreibungen an Equipment
+ deine persönliche Margin (Diese wird mit dem Einkommen nochmal 
versteuert)

= Endpreis Netto

+ 19% USt


= Endpreis Brutto


Zu zahlst letzlich aus dem "Mehrwert" der Ware Steuer

Bsp:  Du kaufst bei Reichelt für Brutto 119 Euro   -  und verkaufst für 
120 -  dann zahlst Du  ( (120/1,19)-(119/1,19)  = 0,84 Euro Steuern)

Les Dir da mal ein paar Sachen an:  Vorsteuer und Mehrwertsteuer

Autor: jack (Gast)
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Sorry  -  ich meinte natürlich Du hast nur 84 Cent verdient  -  16 Cent 
sind Steuern ....

Autor: gast (Gast)
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Willst Du selbstentwickelte bzw. selbstgebaute Elektroniken verkaufen 
oder nur als Zwischenhändler von z.B. Asien-Produkten werden ? Ich denke 
hier must Du zwischen Händler bzw. Hersteller unterscheiden und dich 
entsprechend informieren.

Autor: Matthias R. (Gast)
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Das hört sich super an, 85 Cent pro Einheit.

Autor: Gast (Gast)
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>Hehe Bsp ist falsch !!!!!

Nein Jack, das Beispiel ist nicht falsch, Es möchte nur verstanden 
werden, denn der Deutsche rechnet fast immer Brutto=Netto. Wer ein 
Gewerbe hat, kennt diese Geschichten. So vergleicht man z.B. Die Ware 
bei Digikey mit Reichelt oder fragt sich, warum etwas in Amerika 
umgerechnet wesentlich günstiger als in Deutschland ist.

Schau dir diese Diskussion an:
Beitrag "Warum ist der Shop so teuer?"

Autor: Michael H. (Gast)
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Ich habe geplant selbst ein Produkt zu entwickeln und zu vertreiben. Ich 
will mit der Idee keinen goldenen Blumentopf verdienen, sondern erst 
einmal Erfahrungen sammeln.

Autor: AC/DC (Gast)
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Privatverkauf oder Gewerblich und welche Stückzahlen?
Nicht jeder Verkauf unterliegt der Besteuerung oder des
Gewerbezwangs. Entscheidend ist die Nachhaltigkeit so
von ca 30-100 Stck p.A. (Länderabhängig) gleicher oder
ähnlicher Artikel (gleiche Warengruppe, z.B. Messgeräte
aller Art). Bestes Beispiel ist ebay wo einige Verkäufer
schon zig Sachen verkauft haben ohne das der Verkäufer
anscheinend je Schwierigkeiten hatte. Die Bewertungen
sind dabei ein nachvollziehbarer Anhaltspunkt. Weitere
Indizien für gewerbliches Handeln ist z.B. wenn mit
dem Wort "Neu" geworben wird. Wenn man sich auf die
Artikelbeschreibung beschränkt und Rechtliches per
Email abklärt dürfte es kaum Probleme geben. Wer auf
Nummer sicher gehen will konsultiert einen Anwalt und
läßt sich beraten, oder man macht ein paar Privatgeschäfte
und läßt es auf sich zukommen. Dann sollte man aber über
ausreichend Mittel zur Begleichung der Forderungen
(z.B. Steuer)verfügen.
Bitte meinen Post nicht als verbindlich oder als
Rechtsrat ansehen.

Autor: GERD (Gast)
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@Michael H.

Wenn Du "Erfahrungen" sammeln willst zieh es als privates Projekt auf 
und stell es der Öffentlichkeit vor bzw. lass die Öffentlichkeit dein 
Projekt verfolgen. Selbst ein Produkt fertig stellen und dann auch noch 
vermarkten ist eher die Holzhammer-Methode und kostet dich mindestens 
1-2 Mann-Jahre ! Wenn du damit nichts verdienen willst und nur Erfahrung 
sammeln willst sind es sehr teure Erfahrungen die du dir auch anlesen 
kannst ...

Autor: istnichtegal (Gast)
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Verkaufe etwas und melde es dem Finanzamt. Dann bekommst du Eefahrungen

Autor: tom (Gast)
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@ AC/DC  ....

Entscheidend ist die Nachhaltigkeit so
von ca 30-100 Stck p.A. (Länderabhängig) gleicher oder
ähnlicher Artikel (gleiche Warengruppe, z.B. Messgeräte
aller Art).


oh Gott red doch nicht so einen Blödsinn -  wenn Du nur einen einzigen 
Artikel mit Gewinnsabsicht verkaufst ist es gewerblich  -  les erst mal 
EStG bevor sowas schreibst....

Autor: der Mutige (Gast)
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> oh Gott red doch nicht so einen Blödsinn -  wenn Du nur einen einzigen
> Artikel mit Gewinnsabsicht verkaufst ist es gewerblich  -  les erst mal
> EStG bevor sowas schreibst....

Das entspricht vielleicht der Interpretation der Rechtslage durch einige 
\"Spezialisten\", hat aber mit der gängigen Praxis rein gar nichts zu 
tun. Niemand unterstellt dir ein Gewerbe für so einen Kleckerverkauf. 
Dein Gewerbe wird noch nicht mal ernst genommen, wenn du 100 Euro im 
Monat umsetzt. Lies dazu mal das Interview in der c\'t zum Thema Kosten 
durch das ElektroG für Kleingewerbetreibende. Dich nimmt dort nämlich 
keiner ernst, wenn du derartig kleine Umsätze erzielst. Eine 
Rechtsmeinung ist letztlich auch nur eine Rechtsmeinung. Was gilt kann 
immer nur ein Gericht feststellen und Gerichte urteilen teilweise auch 
sehr unterschiedlich (sieht man sehr schön bei den Abmahnungen). Ihr 
(die ihr anderen immer gerne mit dem erhobenen Zeigefinger und der 
Rechtskeule kommt) müsst einfach mal bedenken, dass ein Recht selbst 
wenn es besteht nicht unbedingt zur Anwendung kommt. Denn wo kein 
Kläger, dort auch kein Richter. Wenn all die Verkäufe die mir immer 
wieder auffallen vor den Kadi gezerrt würden, dann wären die eh schon 
überlasteten Gerichte wahrscheinlich bald nicht mehr handlungsfähig. 
Außerdem welcher kleine Krauter hat schon wirklich Rechtssicherheit? Da 
kannst du dich noch so abstrampeln, wenn die Angst vor Konsequenzen dein 
Handeln bestimmt, dann vergiss es lieber gleich und beantrage Hartz-IV. 
Wer wenig Kohle hat muss abwägen und viele Risiken tragen oder sich 
gleich zu Beginn hoch verschulden, um sich die geforderten Bestimmungen 
leisten zu können. Das aber lohnt sich bei kleinen u erwartenden 
Umsätzen definitiv nicht. Da legst du höchstens noch drauf.

Autor: AC/DC (Gast)
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@ der mutige
Danke für deine unterstützende gut geschriebene Meinung

@tom
>oh Gott red doch nicht so einen Blödsinn -  wenn Du nur einen einzigen
>Artikel mit Gewinnsabsicht verkaufst ist es gewerblich  -  les erst mal
>EStG bevor sowas schreibst....

Wer etwas verkauft hat immer eine Gewinnerzielungsabsicht, ob das
aber auch passiert ist meist nicht nachweisbar. Wenn man sich beim
Verkauf nicht zu dämlich anstellt, kann ein Außenstehender kaum
beurteilen ob auch Gewinn erwirtschaftet wird. Für den Verkäufer
wird Selbständigkeit erst dann interessant wenn sich dadurch die
Geschäfte leichter abwickeln lassen. Das fängt schon bei der 
Bauteilbeschaffung (und andere Vorteilen)an und einige Kunden
würden nur bei gewerblichen Lieferanten bestellen. Bei Verkauf
von selbstgebauten Projekten sehe ich da keine Probleme. Wenn
ein brauchbares Produkt zu einem attraktiven Preis angeboten
wird, wird es schon seine Abnehmer finden. Und wenn man Glück
hat vielleicht sogar einen Investor anlocken der das in Serie
produzieren und vertreiben will. Viel Glück.

Autor: tom (Gast)
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@
Mutige
ja Du hast natürlich Recht  -  aber man muss es dann so wie Du auch 
schreiben !  Du kannst ja auch im Laden ne Büroklammer klauen  -  geht 
wahrscheinlich auch meistens gut  - und wenn wirst vielleicht auch nicht 
angeklagt


@AC/DC

"Wer etwas verkauft hat immer eine Gewinnerzielungsabsicht"   -  NEIN !

a) Ich kaufe bei Reichelt einen Widerstand, weil ich weiß, dass in Ebay 
ich einen Cent mehr bekomme --> Gewerblich

b)weil ich vor nem Jahr mal aus Eifer einen Widerstand zuviel gekauft 
habe, will ich ihn weghaben --> Privatverkauf

Gewinn ist klar definiert !  Auch wenn dein Privatverkauf ne Million 
bringt bleibt er privat !

war das verständlich ?

Gruß

Autor: Topentwickler (Gast)
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Ich verkaufe auch ab und an Produkte, die ich selbst entwickelt habe.
Mir wird die Mehrwerststeuer abgezogen, ich muss alles als Gewinn 
verseuern und habe auch noch Abgaben an die IHK.

Von durchschnittlich knapp 2000,- im Jahr fallen über 300,- UST und 
weitere 200,- an Abgabgen weg. Die restliceh 1500 muss ich versteeurn, 
sodaß 1000,- bleiben.

Da ist es dann sicher klar, warum die Leute, die "privat" Platinen bei 
EBAY verticken die Hälfte nehmen können.

So wird jedes Gewerbe unterdrückt und Kaputtgemacht.

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>Auch wenn dein Privatverkauf ne Million bringt bleibt er privat !

Ist trotzdem ein Einkommen und muss versteuert werden..

Autor: Gast (Gast)
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>Ist trotzdem ein Einkommen und muss versteuert werden..

Das trifft nicht in jedem Fall zu.

Autor: AC/DC (Gast)
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@tom

Na, so ganz solide ist deine These aber nicht, daher habe ich mal ein
paar Privatverkäuferlinks rausgesucht die nach deiner Annahme eigentlich
schon Gewerbliche sein müssten. Einige haben schon ganz schön viele
Verkäufe getätigt. Wenn deine Annahme zuträfe müßte Ebay und die Justiz
ganz schön pennen. Bei Milliarden von Rechtsgeschäften  im Jahr in der
BRD kann das ohnehin keiner kontrollieren.

Ebay-Artikel Nr. 370066409704

Ebay-Artikel Nr. 360067402827

Ebay-Artikel Nr. 170236774944

@Topentwickler

Biste nun Gewerbetreibener oder nicht?
Ich vermisse in diesem Fall dann die absetzbaren Aufwendungen und
die Vorsteuererstattung. Gewerbetreibende können nämlich einiges
absetzen, das ist aber eine andere Geschichte.
Und wieso mußt du alles als Gewinn versteuern?
Wenn du dein Auto verkauft`s, machste das dann genauso?
Ach richtig, dein Auto hat ja an Wert verloren, aber trotzdem.
Gewinn ist gewöhnlich die Wertschöpfung zwischen Beschaffungskosten
(Ausgaben) und erziehlten Verkaufspreis (Einnahmen). Zumindestens
habe ich das noch so in Erinnerung. Ich glaube, irgendwas machste
falsch.

Autor: tom (Gast)
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@AC/DC

kannst ja jeweils ne Anzeige schreiben  -  dann merkst Du auch schnell, 
das man nicht allem nachgehen kann....


hat aber alles schon "der mutige" geschrieben

Autor: AC/DC (Gast)
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@tom

wieso ich denn?
Du bist doch der Idealist der alles schön nach den Buchstaben des
Gesetzes sehen möchte. Verwechselst du da nicht etwas?

Autor: WASWOLLENDIE? (Gast)
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Hier kam mal die IHK zur Sprache. Da habe ich mal ein paar Fragen:


Was will die IHK ?

Was tut die IHK ?

Was tut die IHK für einen ?

Warum sollte man die IHK kennen ?

Autor: Gast (Gast)
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Nach der Gewerbeanmedung ist man Zwangmitglied bei der IHK.

Was die wollen ???  Geld.

Autor: Gast (Gast)
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Was will die IHK ?

Die IHK tritt wie eine Innung auf. Nur das die Mitgliedschaft 
vorgeschrieben ist.

Was tut die IHK ?

Die IHK vertritt deine Interessen. Zwangsweise :-) Sie sichert den 
Wettbewerb.

Was tut die IHK für einen ?

Es gibt kostenlose Schulungen, Beratungen. Du weißt nicht, was alles bei 
einem Gewerbe zu beachten ist? Die IHK hilft dir, kostenlos.

Warum sollte man die IHK kennen ?

Aus obige Gründen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Industrie-_u...

Im Übrigen ist der IHK-Beitrag lächerlich.
http://www.nuernberg.ihk.de/ihk_nbg/IHK_NBG/Home/G...

Autor: der Mutige (Gast)
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> Da ist es dann sicher klar, warum die Leute, die \"privat\" Platinen bei
> EBAY verticken die Hälfte nehmen können.

> So wird jedes Gewerbe unterdrückt und Kaputtgemacht.

Wie bitte? Mach doch mal nicht den sog. kleinen Krauter für den Wust an 
deutschen Bestimmungen und Handelshemmnissen verantwortlich!! Wenn die 
die uns regieren uns ständig neue Steine in den Weg legen und uns damit 
zwingen in die Halbillegalität abzutauchen, dann ist es nicht unsere 
Schuld, wenn wir uns dem Bestimmungswahn verweigern oder aber gar nicht 
an diesem Irrsinn mitmachen können (weil uns dazu einfach die liquiden 
Barmittel fehlen und wir einen Teufel tun werden, uns deswegen auch noch 
zu verschulden). Alleine die Auflagen der EAR bedeuten ein faktisches 
Verkaufsverbot für Gelegenheitsverkäufer mit niedrigen Umsätzen.

Dein Fazit müsste genau umgekehrt sein. Du müsstest fordern, dass sich 
ALLE Kleingewerbetreibende kollektiv weigern sollten, diesen 
Bürokratischen Irrsinn mitzumachen. Nur ziviler Ungehorsam hilft 
anscheinend gegen die ausufernde Bürokratie. Im Fernsehen werden 
andauernd Reden geschwungen vom Wunsch nach \"Bürokratieabbau\", während 
gleichzeitig ständig neue Handelshemmnisse aufgebaut werden. Die treffen 
aber natürlich nicht die Großen, denn die stecken Kosten für die 
diversen Registrierungen locker weg und haben eigene Rechtsabteilungen, 
während der Kleine Krauter auf immer höhere Markteintrittsbarrieren 
trifft. Anscheinend ist man in diesem Land nur noch an \"Supertalenten\" 
mit Nobelpreis verdächtigen, marktreifen Ideen im Hochtechnologiesektor 
interessiert, also Leuten, die als Uni-Student aus einer Idee spontan 
erfolgreiche Firmen gründen, die binnen kurzer Zeit 6 bis 7-stellige 
Umsätze generieren. Dagegen wäre nichts einzuwenden, wenn man 
gelegentlich auch mal diejenigen unterstützen würde, die mit fast immer 
sehr viel Engagement einen Teil ihres Lebensunterhalts durch einfachen 
Handel zu erwirtschaften gezwungen sind. \"Unterstützung\" hieße in 
diesen Fällen meist schon sie einfach in Ruhe wirtschaften zu lassen. 
Dann spart der Staat u.U. auch Geld für Hartz-IV ein (das vielleicht 
ansonsten beantragt werden müsste) und hat zudem die Chance, dass sich 
aus dem kleinen halb-legalen Handel mal ein richtiges Geschäft 
entwickelt, dass dann auch Steuereinnahmen generiert.

Autor: Gast (Gast)
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Es geht um fairen Wettbewerb. Gleiches Rechte und Pflichten für alle.

>Alleine die Auflagen der EAR bedeuten ein faktisches
>Verkaufsverbot für Gelegenheitsverkäufer mit niedrigen Umsätzen.

Gelegenheitsverkäufer leben aber nicht davon. Es sind Zutrittsbarrieren 
und die werden immer höher, leider. Aber sie werden für alle höher 
gleich höher. Wen sowas das Geschäft vermiest, der hätte sowieso keine 
Überlebenschance.

Das die EAR-Auflagen falsch angefasst wurden, ist bekannt aber daran 
wird gearbeitet. Man kann sich auch freistellen lassen.

Autor: AC/DC (Gast)
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@Gast

>>Es geht um fairen Wettbewerb...

Fairness im Geschäftsverkehr ist eine Illusion.
Jeder Unternehmer missgönnt den Umsatz und Gewinn
des Konkurrenten. Jeder Selbständige will den Markt
beherrschen, auch wenn das nur ein frommer Wunsch ist.

Bin ja mal gespannt was für ein Gelaber jetzt von dir
als Antwort kommt.

Autor: ..... (Gast)
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AC/DC (Gast)
>Bin ja mal gespannt was für ein Gelaber jetzt von dir
>als Antwort kommt.

Diese Ausdrucksweise ist nicht nötig

Autor: Bernd (Gast)
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Moin,
Wenn man unter nem gewissen Umsatz bleibt, muss man zwar Gewerbe 
anmelden und hat dem Kunden gegenüber auch die Pflichten eines 
gewerblichen Verkäufers, allerdings muss man keine 19% abführen und 
keine komplizierte Steuererklärung machen.
Achja, IHK Beitrag muss man auch nicht zahlen wenn man kaum Umsätze 
einfährt.

Autor: .... (Gast)
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>Achja, IHK Beitrag muss man auch nicht zahlen wenn man kaum Umsätze
>einfährt.

Wenn man keine Ahnung hat: Klappe Halten!

Autor: AC/DC (Gast)
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Bernd hat nur teilweise recht.
Wenn man in der Gründungspfase die ersten Jahre noch keine Gewinne
macht kann man sich von der Zahlungspflicht befreien lassen.
Aber ewig schaut sich die IHK das nicht an und hakt nach.
Wenn man dann erst mal Beiträge zahlt und später wieder u.U. keine
Gewinne macht muß man trotzdem blechen weil man dann ja nicht
mehr in der Gründungsphase ist.

Autor: Alex W. (a20q90)
Datum:

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Michael H. wrote:
> Ich
> will mit der Idee keinen goldenen Blumentopf verdienen, sondern erst
> einmal Erfahrungen sammeln.

Wenn Du aus Nächstenliebe arbeiten möchtest, so bist Du als 
Selbstständiger bzw Gewerbetreibender fehl am Platz! Arbeite lieber für 
mich auf Basis des 1-Euro-Jobs, dann haben wir beide etwas davon ;-)

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

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.... wrote:
>>Achja, IHK Beitrag muss man auch nicht zahlen wenn man kaum Umsätze
>>einfährt.
>
> Wenn man keine Ahnung hat: Klappe Halten!

Das könnte man durchaus zurückgeben.

Ich kenne bisher keine IHK, die keine Freigrenze hätte, unter der man 
exakt 0,00 Euro zahlt - und zwar dauerhaft.

Die Freigrenze liegt hier mWn bei 5600 Euro, die ersten drei Jahre sind 
sowieso frei.

Bis 10000 Euro zahlt man hier 54 Euro Jahresbeitrag - das ist nicht 
wirklich viel.

Dafür habe ich direkt einen Ansprechpartner, wenn es um WEEE, REACH, 
Verpackungsverordnung etc. geht.

Wer natürlich die Angebote (kostenlose Steuerberater/Patentanwalttage, 
viele gute Vorträge, Lotsendienst, Unternehmenbesichtigungen, 
Arbeitskreise) nicht nutzt, ist selbst Schuld.
Insbesondere kann man so gut Kontakte pflegen :-)

Chris

Autor: .... (Gast)
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>>Das könnte man durchaus zurückgeben.

>Ich kenne bisher keine IHK, die keine Freigrenze hätte, unter der man
>exakt 0,00 Euro zahlt - und zwar dauerhaft.

>Die Freigrenze liegt hier mWn bei 5600 Euro, die ersten drei Jahre sind
>sowieso frei.

>Bis 10000 Euro zahlt man hier 54 Euro Jahresbeitrag - das ist nicht
>wirklich viel.

>Dafür habe ich direkt einen Ansprechpartner, wenn es um WEEE, REACH,
>Verpackungsverordnung etc. geht.

>Wer natürlich die Angebote (kostenlose Steuerberater/Patentanwalttage,
>viele gute Vorträge, Lotsendienst, Unternehmenbesichtigungen,
>Arbeitskreise) nicht nutzt, ist selbst Schuld.
>Insbesondere kann man so gut Kontakte pflegen :-)

>Chris

Auch hier wieder: Einfach....
Wobei die Aussagen teilweise zutreffen.
ABER:Zu den Zahlen: Können bei deiner IHK ganz anders sein. Das regelt 
jede selber. Ruf deine IHK an und du weißt es. Oder lad dir die Satzung 
runter.
Also ist meine ne Niete oder Du hast ne tolle: Die kostenlose Angebote 
(die bei uns wieder nicht kostenlos sind) sind vergeudete Zeit.
Und rechtsverbindliche Aussagen bekommst Du auch nicht. Bringt also 
NICHTS

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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> Auch hier wieder: Einfach....

Aha.

> Wobei die Aussagen teilweise zutreffen.

Ja wie jetzt?

> ABER:Zu den Zahlen: Können bei deiner IHK ganz anders sein. Das regelt
> jede selber. Ruf deine IHK an und du weißt es. Oder lad dir die Satzung
> runter.

> Also ist meine ne Niete oder Du hast ne tolle: Die kostenlose Angebote
> (die bei uns wieder nicht kostenlos sind) sind vergeudete Zeit.

Scheint so zu sein :-)
Welche Angebote hast Du denn genutzt?

Aber ich kenne das von anderen IHKs ähnlich, zumindest die Freigrenze 
war bisher immer vorhanden.

> Und rechtsverbindliche Aussagen bekommst Du auch nicht. Bringt also
> NICHTS

Nun, die sind so rechtsverbindlich, wie ein Steuerberater oder ein 
Patentanwalt eben sein kann.
Als Beratung für Einsteiger ist das schon eine ganze Menge - zumal die 
dort die Fallstricke gut kennen.

Außerdem sind wir selbstständig - da sollten die Tipps und Hinweise dort 
ausreichen, den Rest selbst in die Hand zu nehmen. Wer es gerne 
vorgekaut haben will, muss eben mehr zahlen.

Meine ist die IHK Koblenz, welche ist denn Deine?

Chris

Autor: .... (Gast)
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Limburg, also nicht weit.....

Rechtsverbindlich: Nur der Steuerberater, Anwalt, usw. haftet mit seinen 
Aussagen für seine Mandanten. Die IHK nicht. Kleiner, aber feiner 
Unterschied.

Bei GMBH macht die IHK Limburg ein Angebot von der ersten Minute an: 
Zwangsmitgliedschaft! Macht z. Zt. 2xx€ plus x% von der Gewerbesteuer.

Bei Gewerbe gab es früher auch kein entkommen. Aber wie ich oben 
ausgeführt hatte: Kann sich von IHK zu IHK unterscheiden!

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

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.... wrote:
> Limburg, also nicht weit.....
>
> Rechtsverbindlich: Nur der Steuerberater, Anwalt, usw. haftet mit seinen
> Aussagen für seine Mandanten. Die IHK nicht. Kleiner, aber feiner
> Unterschied.

Das ist klar. Aber die beiden haften eben. Die IHK bietet dabei 
sozusagen nur die Räumlichkeiten und die Logistik.

> Bei GMBH macht die IHK Limburg ein Angebot von der ersten Minute an:
> Zwangsmitgliedschaft! Macht z. Zt. 2xx€ plus x% von der Gewerbesteuer.

Jo, bei Kapitalgesellschaften ist das wohl überall so.
Der OP hörte sich aber nicht so an, als wolle er direkt eine GmbH 
gründen.

> Bei Gewerbe gab es früher auch kein entkommen. Aber wie ich oben
> ausgeführt hatte: Kann sich von IHK zu IHK unterscheiden!

In Eurer Beitragssatzung steht zumindest die 5200€-Gewinngrenze drin, 
bis zu der nichts gezahlt werden muss. Wie gesagt: ich kenne bisher auch 
keine IHK, die das nicht hat.

Ansonsten: wenn Eure Leute dort nicht aus dem Quark kommen, dann solltet 
Ihr Leistungen in Anspruch nehmen und auch neue einfordern. Man kann 
sich dort durchaus einbringen. Von alleine passiert nie etwas.

Chris

Autor: Ups... (Gast)
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>Rechtsverbindlich: Nur der Steuerberater, Anwalt, usw. haftet mit seinen
>Aussagen für seine Mandanten. Die IHK nicht. Kleiner, aber feiner
>Unterschied.

Träum weiter, ist ja nicht das erste mal das Anwälte Ihre Mandanten
vor Gericht treiben auf Grund falscher Behauptungen.
Anderes ausgedrückt, wenn zwei Parteien vor Gericht ziehen
kann nur einer obsiegen. Also war mindestens eine Rechtsmeinung
falsch und dafür braucht ein Anwalt nicht haften. Der kriegt
trotzdem seine Gebühren, egal ob erfolgreich oder nicht.

Autor: seadoo (Gast)
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Hallo, habe auch noch eine Frage dazu, wie sieht es mit der Haftung aus? 
Kann mán sich davon einfach Freisprechen? Ich meine wenn nach langer 
Zeit irgendein Schaden durch die Elektronik entsteht?

MFG

Autor: ups.... (Gast)
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Informier dich mal über Betriebshaftpflichtversicherungen.

Autor: Take it easy (Gast)
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>Ich habe geplant selbst ein Produkt zu entwickeln und zu vertreiben. Ich
>will mit der Idee keinen goldenen Blumentopf verdienen, sondern erst
>einmal Erfahrungen sammeln.
Die Erfahrungen kannst Du Dir auch schenken, aber mach ruhig ...
In diesem Land wird Kleinselbstständigkeit im Keim zerstört.

Autor: china (Gast)
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Ware auf ebay aus China oder Japan haben selten CE oder gar WEEE. Was 
ist eigentlich, wenn ich den Spieß umdrehe und Ware von DE auf ebay nur 
nach China verkaufe? Muss ich dann auch CE und WEEE Richtlinien 
einhalten? In China leben viele Menschen ... ein großer Markt? Klar-die 
Preise müssen stimmen, damit die sich das auch leisten können ... aber 
nur so eine Idee

Autor: Kinese (Gast)
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Die meisten Menschen in China haben kein Internet.

Viele wissen nichtmal was das ist!
(nein das ist kein Witz - ist Ernst gemeint)

Aber klar, die die Internetzugang haben sind immer noch mehr als wo in 
Deutschland wohnen tun ;)

Autor: Karl-heinz Strunk (cletus)
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jack wrote:
> Sorry  -  ich meinte natürlich Du hast nur 84 Cent verdient  -  16 Cent
> sind Steuern ....

Nein.

Wenn ich 100 Euro im Geschäft ausgebe, sind da 15,97 EUR Mehrwertsteuer 
drinne. Nicht 19 Euro.

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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hö?

Autor: xenusion (Gast)
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100-100/119*100

Autor: Karl-heinz Strunk (cletus)
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Die Mehrwertsteuer wird auf den Netto-Preis aufgerechnet.

Der Endpreis entspricht also 119%

Wenn du also 119,- EUR ausgegeben hast, hast du 19 EUR an den Staat 
gezahlt.

Autor: xenusion (Gast)
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Sag ich doch!

Autor: Alex W. (a20q90)
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Bei 100 Euro sind es dann 15,97...

Ihr meint das selbe, redet aber aneinander vorbei..^^

Autor: Gast (Gast)
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@china:

ja... da gibts viele Menschen. Da gibts auch einen großen Markt. Da gibt 
es sogar einen Markt für hochpreisige Produkte aus Deutschland...

Aber Eines gibt es in China ganz bestimmt nicht: einen Markt für 
deutsche Elektronik-Produkte (nicht mal günstige). Wenn, dann mußt Du in 
China fertigen lassen und einen deutschen Namen draufschreiben...

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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Jetzt macht es klick, oh mann :-) peinlich.

Autor: china (Gast)
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Falls China nicht funktioniert, dann halt Russland?
Wie siehts denn mit der Schweiz aus? ElektroG scheint dort besser 
umgesetzt zu sein. Welche anderen Richtlinien gibts denn noch so in der 
Schweiz? An welchen Kriterien wird dort z.B. die EMV von Geräten 
geprüft? Selbst in Russland oder China wird es doch Gesetze für solche 
Sachen geben, oder läuft das dort alles unbürokratischer ab?

Autor: Hauptschul-Ing. (Gast)
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Die Frage ist immer wie die Umsetzung von Richtlinien verfolgt wird.

In Deutschland ist jeder ein kleiner Polizist, in China interessiert man 
sich fuer das gemeinsame Vorankommen.

Wobei ich mal behaupte dass viele Produkte die in D verkauft werden nie 
eine Erprobung in irgendeiner Weise gesehen haben. Da wird halt eben CE, 
FCC, etc.  draufgeklebt und gut ists. Hauptsache alle Aufkleber sind auf 
dem neuesten Stand. Fragt sich jetzt nur warum das Hersteller in D mit 
ihren Produkten nicht auch so machen...

Der Trick wird wahrscheinlich sein dass die Hersteller im Ausland nicht 
greifbar sind. Da wird fuer jeden Import eben kurz eine Firma gegruendet 
und nach Abschluss des Geschaefts wieder aufgeloest. Kann der Importer 
in D genau so machen und schwups gibts 10 Container mit Rasierern die 
jeden Herzschrittmacher huepfen lassen ;-)

Autor: fast so (Gast)
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Die EMV Richtlinien in der Schweiz entsprechen den Europaeischen. Ja, 
den CE Kleber koennen wir auch selbst draufmachen.

Autor: fast so (Gast)
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Zurueck zu den zu verkloppenden Produkten... Lass die Finger von Netz-*. 
Also wenn was mit 5, 12, 24V laeuft, so soll der Kunde ein 
Steckernetzteil nehmen. Das erspart die Normen, die bei 
Netzspannungsgeraeten hinzukommt.

Autor: yaq (Gast)
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> Der Trick wird wahrscheinlich sein dass die Hersteller im Ausland nicht
> greifbar sind.

Die Firmen im Ausland sind auch nicht greifbar ;-) In China machen sie 
aber grundsätzlich ein CE Zeichen drauf, auch wenn die EMV-Richtlinien 
nicht eingehalten werden.
Deswegen ist auch der Importeur haftbar und muss das CE Zeichen 
überprüfen.
Die Firma im Ausland ist nicht haftbar, die können draufmachen, was sie 
wollen. Deswegen bist du als Importeur auch gut beraten, die 
EMV-Prüfungen selbst durchzuführen.

Das CE Zeichen kannst du auch selber draufmachen. Die Vermutung der 
Einhaltung der Richtlinien gilt bis zum Gegenbeweis. Deswegen solltest 
du halt eine Dokumentation der Überprüfung bereithalten. Ist auch nicht 
soo schwer, musst halt schauen unter welche Fachgrundnormen bzw. 
Produkt- oder Produktfamiliennormen das jeweilige Gerät fällt. Die 
geforderten Test- und Messmethoden sind in der jeweiligen Norm 
festgelegt.
Das Problem ist, dass die das EMV-Labor einige Tausend Euro kosten wird, 
je nachdem, wie lange du für die Tests brauchst.

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