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Forum: PC Hard- und Software Dateifreigabe unter Windows


Autor: Maxim S. (maxim) Benutzerseite
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Habe zwei Router, von denen einer am DSL-Modem hängt. An diesem sind 
zwei PCs angeschlossen und ein weiterer (Wireless-)Router, durch welchen 
ein Laptop ebenfalls Zugang zum Internet hat.

Muss ich irgendwelche Ports forwarden, damit die Dateifreigabe zwischen 
Laptop und anderen PCs funktioniert?

Autor: Teplotaxl X. (t3plot4x1)
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Am Router musst du keine Ports forwarden.

Autor: Maxim S. (maxim) Benutzerseite
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Sir alan Teplotaxl wrote:
> Am Router musst du keine Ports forwarden.

Geht überhaupt Dateifreigabe über mehrere Netze? Oder ist sie nur auf 
ein gemeinsames Netz beschränkt?

Autor: G. L. (glt)
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Natürlich geht das über mehrere Netze - zwischen den Netzen muss dann 
halt geroutet werden. Ist aber nicht die Frage der Freigabe sondern der 
Kommunikation allgemein.

Autor: L00 K. (l00k)
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1. Funktioniert Dateifreigabe der PC's untereinander?

2. Kannst Du die PC's vom Laptop anpingen?

Evtl. Firewall auf den PC's aktiv => deaktivieren oder Regel für 
Dateifreigabe zufügen.

>Geht überhaupt Dateifreigabe über mehrere Netze?

Worauf bezieht sich diese Frage? Sind die Subnetze für Internet- und 
WLAN-Router unterschiedliche?? Dann würde es routingtechnisch mit den 
Standard-DSL-WLAN-Routern sowieso nicht gehen.
Gib mal an, auf welche IP-Adressen die einzelnen Geräte konfiguriert 
sind.

Autor: Jorge (Gast)
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Ich habe etwas Erfahrung mit der Vernetzung über Samba. Leider ist es 
möglich, dass bei der Zusammenschaltung unterschiedlicher Netze der 
Transfer nicht klappt. Es ist sogar möglich, dass der eine Rechner den 
anderen sieht aber nicht umgekehrt.

Im Normalfall aber ist es zunächst erfoderlich, dass die "Accounts" 
übereinstimmen (Administrator). Mit dem alten Dateimanager von Windows 
NT kann man den Administratoraccount in "Administrator" umtaufen. Das 
ist eine Hürde.

Normalerweise wird SMB über Port 445 und 139 abgewickelt (Netbios over 
TCP). Manchmal werden auch Namensdienste gebraucht, d.h. man könnte es 
mal probieren nicht mit dem Rechnernamen sondern mit seiner IP-Adresse 
im LAN zu verbinden, was vorrausetzt, dass der Rechner mit seiner IP 
sich anpingen lässt (ping ip).

Das pingen setzt voraus, das beide Rechner zum gleichen Netz gehören 
also die gleiche netz-id haben (z.B. 192.168.1.x). Andernfalls muss man 
im Router eine Route legen.

Wie oben bereits erwähnt genügt es nicht immer nur den TCP-Betrieb 
sicherzustellen manchmal werden noch andere Protokollschichten verlangt
(ARP ?). Leider hat mir da noch niemand weiterhelfen können. Weil das 
Problem nur einmal bei der Zusammenschaltung von Subnetzen aufgetreten 
ist und seither nie wieder habe ich nichts dazu gelernt.

Autor: Jorge (Gast)
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Entschuldigung meine Infos sind veraltet:

http://support.microsoft.com/kb/204279

...trotzdem Anpingen muss funktionieren.

Autor: Maxim S. (maxim) Benutzerseite
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Im Detail sieht's bei mir so aus:

1. Netz: 192.168.0.0/24
    R-1: 192.168.0.1
   PC-1: 192.168.0.2
   PC-2: 192.168.0.3
    R-2: 192.168.0.9

2. Netz: 192.168.1.0/24
    R-2: 192.168.1.1
   PC-3: 192.168.1.2

R-1 hat auch eine Verbindung zum DSL-Modem.
R-1 ist ein Netgear RP614.
R-2 ist ein D-Link 5xx.

Ist es möglich, den HTTP-Server (für die Konfiguration) von R-2 aus dem 
1. Netz zu erreichen?

Autor: Maxim S. (maxim) Benutzerseite
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Hab jetzt einiges ausprobiert, scheint nicht zu gehen.

Wie kann man sonst Daten zwischen zwei Netzen austauschen? FTP-Server 
auf allen Rechnern laufen lassen?

Autor: Maxim S. (maxim) Benutzerseite
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Update:

Mit PC-3 lässt sich R-1 anpingen und auch PC-2. Das ist schonmal ein 
gutes Zeichen.

Nun geht es aber nicht in die andere Richtung. R-2 (und somit auch PC-3) 
lässt sich nicht von PC-2 aus anpingen.

Autor: Roland Praml (pram)
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Du musst auf Router 1 folgende Routen einrichten:

192.168.1.0/24 -> 192.168.0.9
(alles was ins 1er Netz will an den R2 weiter schicken)

default->wan-interface,nat (dies ist standardmäßig normal eh gesetzt)


Auf Router 2 brauchst dann als Default-Route->192.168.0.1 und KEIN NAT!
Ggf. als DNS noch den 192.168.0.1er eintragen

dann solltest du von jeden Rechner jeden anderen anpingen können (auch 
die Router).

Gruß
Roland

Autor: Andreas K. (a-k)
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Das Problem liegt eher darin, wie sich die Rechner gegenseitig finden. 
Wenn man die Shares per IP-Adresse anspricht ist das kein Problem sobald 
sich die Rechner wie schon beschrieben pingen lassen. Wenn man sich 
gegenseitig im Hosts-File unterbringt auch nicht.

Aber wenn man sich darauf verlassen will, dass der Rechner mit dem Namen 
AAA den Rechner mit dem Namen BBB unter diesem Namen im anderen Netz 
automatisch finden soll, dann wird die Chose komplexer, denn dann ist 
irgend eine Form der zentralen Namensverwaltung hilfreich (WINS,DNS).

Autor: Andreas K. (a-k)
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Jorge wrote:

> Wie oben bereits erwähnt genügt es nicht immer nur den TCP-Betrieb
> sicherzustellen manchmal werden noch andere Protokollschichten verlangt
> (ARP ?).

ARP findet nur innerhalb eines IP-Netzes statt, zwischen 2 Netzen gibt 
es kein ARP.

Autor: Andreas K. (a-k)
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Im obigen Fall wäre wichtig, ob der WLAN-Router sich auch als Access 
Point konfigurieren lässt. Dann löst sich das Problem nämlich in Luft 
auf, weil keine getrennten IP-Netze mehr.

Autor: Jorge (Gast)
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Hallo Andreas

>(normalerweise, spezielle Router-Configs mal aussen vor
>gelassen).

sowas war hier am Werk und zwar spezielle switches also keine 
Konfektionsware sondern richtige kleine Siemens Rechner, kein Unix. Ich 
weiss auch nicht ob arp dahintergesteckt hat auf jeden Fall sehr 
gespenstisch. Also die Windows2000 Netze haben einwandfrei getan nur 
Samba hat komplette Segmente alle mit der gleichen Netz-ID ausgeblendet 
(???). Natürlich habe ich freigegeben was man konnte

@Maxim

- Was spricht dagegen alle in das gleiche Netz zu konfigurieren 
192.168.1.x

- Wenn du die Shares mit der IP anpingen kannst, dann kann man zur 
Laufzeit also ohne Neustart den Rechnernamen alternativ in hosts 
und/oder lmhosts eintragen:

%%WINDIR%%\system32\drivers\etc

Ich  mach das immer um Client/Server Software zu testen (also mit fake 
IP-Adressen)

- mit deinen speziellen Routern kann es sein, das du nicht zum Ziel 
kommst, diese Dinger sind für den soho Bereich gebaut. Dennoch Versuch 
macht kluch'. Obige Tipps würde ich mal versuchen was rauszuholen ist, 
mal mit NAT und mal ohne, wenn man überhaupt die Wahl hat.

Autor: Roland Praml (pram)
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Alles in einem Netz wär natürlich besser, bzw. löst sich das Problem 
dann wirklich in Luft auf.

R1 wird "ganz normal" konfiguriert.
IP: 192.168.0.1.
DHCP ein, Range ab 192.168.0.10

Bei R2 wird das meiste abgeschaltet, insb. WAN und DHCP.
Er bekommt eine feste IP: 192.168.0.2 (wichtig darf nicht im Range von 
R1 liegen) als Default Gateway und DNS wird hier die IP von R1 
eingegeben.

dann sollte das klappen.

Kurz noch zu ARP etc.

ARP ist noch unterhalb TCP notwendig. Es speichert die Zuordnung IP/MAC
Das was ihr meint (damit sich die Windowsrechner finden) heißt Broadcast 
und zwar werden dazu Broadcast-Pakete verschickt, welche alle Rechner 
empfangen können (das hat nur indirekt was mit ARP zu tun)
Richtig ist aber, dass ein Broadcast nur innerhalb eines Subnetz 
durchkommt und nicht geroutet wird.
Dann hat man nämlich das Problem dass man die Shares nur mit der IP und 
nicht mit den Namen (hier wäre wieder Broadcast nötig) ansprechen kann.

Falls du wirklich getrennte Subnetze haben willst und die Shares per 
Name ansprechen willst dann musst entweder
-> Eintrag in die LMhosts machen
-> Aufsetzen eines WINS-Servers (für soho wohl ungeeignet)
-> Eintrag der IP/Namen im DNS-Server des ersten Routers
letztere dürfte wohl die einfachste und wartbarste Lösung sein, da man 
nicht zu jeden Rechner laufen muss, leider unterstützen dies nicht viele 
Router.

Gruß
Roland

p.S. Bevor du die Rechner aber nicht alle gegenseitig anpingen kannst 
(firewall muss ggf. aus sein), brauchst dir auch noch keine Gedanken 
über die Namensauflösung machen

Autor: Andreas K. (a-k)
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R1 muss noch eine Route ins Netz von R2 konfiguriert kriegen, sonst 
Einbahnstrasse.

Autor: Roland Praml (pram)
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Wie meinst das jetzt?
Wenn R1 und R2 im gleichen Subnetz hängen, dann sollte sich ja R2 völlig 
passiv (also wie ein Switch) verhalten
Die Geräte bekommen ihre IP's vom DHCP von R1 und haben somit R1 als 
Gateway (auch wenn sie an R2 hängen)

oder bezog sich das auf ein Post weiter oben?
da hab ich die Route übrigens erwähnt ;-)

Gruß
Roland

Autor: Andreas K. (a-k)
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Sorry, hatte ich falsch verstanden, denn als Access Point braucht R2 
auch kein DNS und keinen Default Gateway (ausser man will den über DSL 
konfigurieren können), weil er ja nur als Bridge operiert.

Wenn du dich mit der Beispielkonfiguration auf das 1-Netz-Modell 
beziehst, dann sind Routen natürlich überflüssig.

Autor: Maxim S. (maxim) Benutzerseite
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Habe jetzt alle Rechner in ein Netz geschmissen. Der W-LAN-Router 
funktioniert jetzt als "W-LAN-Hub". Anders geht es nicht. Die Router 
bieten zu wenig Möglichkeiten und die Einstellungen sind oft unter 
komischen Namen versteckt, sodass man da schnell die Übersicht verliert.

Autor: Andreas K. (a-k)
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Na also, das ist die mit Abstand einfachste Lösung.

Autor: Roland Praml (pram)
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> denn als Access Point braucht R2
> auch kein DNS und keinen Default Gateway

da hast im Prinzip recht, wenn aber auf R2 ein Zeitserver o.ä. 
angesprochen werden soll, ist es nützlich :-)

@Maxim
ich hätts nicht anders gemacht. Die meisten Router bieten hier wirkloch 
oft zu wenig Einstellmöglichkeiten. Hab bei mir ein ähnliches Setup mit 
2 Fritzboxen am laufen.
Die Router haben beide die selbe SSID + WPA-Key (aber unterschiedliche 
Kanäle)

So kann ich mich (meist) von einem Router zum anderen bewegen ohne dass 
die Verbindung abreißt.

Autor: Maxim S. (maxim) Benutzerseite
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Roland Praml wrote:
> So kann ich mich (meist) von einem Router zum anderen bewegen ohne dass
> die Verbindung abreißt.

Und dass sich die MAC ändert, stört das Betriebsystem nicht?

Autor: Andreas K. (a-k)
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Welche MAC sollte sich da ändern? Das einzige was sich ändert sind die 
MAC-Routing-Tabellen in den Switches und WLAN-Access-Points.

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