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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Widerstand vor oder nach der LED?


Autor: Spike (Gast)
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Hallo lieben Mitleser,

ich würde mich gerne mal erkundigen, ob es bei einer LED egal ist, ob 
der Widerstand vor oder nach der led sitzt.
Ich habe immer gedacht, dass an Vcc ein Widerstand drankommt, dann die 
anode der led und die kathode an masse.
Nun habe ich eine schaltung gesehen, wo an Vcc eine LED und dann ein 
Widerstand und noch eine LED angeschlossen war. Das hat mich ein wenig 
verwirrt, kann mir da jemand helfen, und mich aufklären???

MFG Spike

Autor: Michael H* (Gast)
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völlig egal.
dein google-stichwort lautet kirchhoff-regeln oder kirchhoffsche masche

Autor: Holger Krull (krulli) Benutzerseite
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Wo der Widerstand sitzt ist doch Wurscht. Hauptsache er begrenzt den 
Strom für die LED.

Autor: Thomas B. (yahp) Benutzerseite
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Hmm. Die LED leuchtet, weil ein Strom fliesst und das wiederum passiert, 
weil es ein Stromkreis ist. Solange der Strom in Reihe durch LED und 
Widerstand geht, ist es Schnuppe, was "zuerst" kommt.

Autor: Sven Stefan (stepp64) Benutzerseite
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Das ist doch eine Reihenschaltung. Da fließt überall der gleiche Strom 
und deshalb ist es völlig egal, ob du den Widerstand davor oder danach 
machst. Du könntest auch 2 mit dem halben Wert nehmen und dazwischen die 
LED :-)

Sven

Autor: Chapmy (Gast)
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Man sollte den Widerstand unbedingt in Elektronenflussrichtung hinter 
der Diode platzieren, damit verhindert wird, dass die Elektronen nach 
der Diode zu sehr beschleunigen und so unter Umständen ein Quantenvakuum 
entsteht.



Und ernsthaft: ist scheißegal, wo der Widerstand sitzt, hautsache er ist 
da.

Autor: Wolf (Gast)
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Wenn da 2 Widerstände sind, kann das eine Bedeutung haben. Ist die 
Betriebsspannung zu hoch und will man nur eine Sorte von Widerständen 
einsetzen, so teilt man den Spannungsabfall auf mehrere auf, dann werden 
sie nicht so heiß und sie halten auch die anliegende Spannung aus.

Autor: Sven Stefan (stepp64) Benutzerseite
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Stimmt eigentlich. In einen Stau gerät man ja auch nur, weil vor einem 
der Widerstand ist. Ist der Widerstand (Stau) hinter einem, gibt man ja 
wieder Gas und kann mit Vmax weiterdüsen. Muss ja bei den Stromtierchen 
auch so sein :-)

Autor: Spike (Gast)
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Danke an alle

Autor: Winne Z. (rugbywinne)
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elektrisch ist es wurscht wo der Widerstand sitzt.

Jedoch kann die Lesbarkeit von Schaltbildern und spätere Fehlersuche 
erleichtert werden, wenn man alle LEDs und Rs immer gleich "einbaut". 
Das gilt auch für andere Schaltungsteile.

Schaut man sich andere Schaltbilder an, wird man gewisse 
Regelmäßigkeiten finden, die sich wiederholen, egal um welche Art von 
Gerät es sich handelt.

Autor: Karl B. (gustav)
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Hallo, es gibt Diodenmatrices, bei denen die Beschaltung der Widerstände 
nicht egal ist.
Zum Beispiel realisiere durch Umpolen eine Anzeige mit Plus und 
Minuszeichen per LEDs. Das ist ganz interessant. Scanne die Buchseite am 
Wochenende mal ein. Dann kann man sich ein Bild davon machen. Denn: Eine 
Leuchtdiode kommt selten alleine, eventuell rot und grün in Reihe und 
matriziert? Ein Widerstand an Masse einer an Plus und durch Logik 
jeweils ein definiertes Potenzial und so weiter und so weiter.

Autor: Winne Z. (rugbywinne)
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@ Karl B.
solange Du zwischen LED und Widerstand keinen Abzweig hast ist es nach 
Kirchhoff egal.

Aber lass mal Deine Schaltung sehen.

Autor: Blackbird (Gast)
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Beim Festeinbau auf einer Leiterplatte oder in einem Gerät ist die 
Reihenfolge egal.
Sollte aber die LED wechselbar sein, so kann es schon sinnvoll sein, an 
Vcc erst den R und dann die LED zu schalten. Es könnte ja jemand auf den 
Gedanken kommen, einen einzelnen Kontakt der Steckfassung "aus Versehen" 
mit Gerätemasse zu verbinden. Oder man rutscht beim Messen mit der 
Meßspitze ab.
Dann begrenzt der R den Strom.

Wenn man für den Industrieeinsatz entwickeln muß, dann sind solche 
"Szenarien" durchaus möglich. Und dem Erfindungsreichtum der DAUs sind 
keine Grenzen gesetzt!

Blackbird

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