Hallo,
ich habe versucht eine Platine zu ätzen. Ihr seht die Vorlage und das
Ergebnis im Anhang.
Wie auf dem Foto zu sehen ist, sind einige wenige Teile recht gut
gelungen, dass meiste allerdings nicht.
Für die Belichtung habe ich eine UV-A Lampe benutzt, als Entwickler
Natriumhydrockid.
Geätzt habe ich fast 15 Minuten lang, für Bewegung hat ein
Aquariumlüfter gedient.
Woran kann es liegen, dass am Rand das Kupfer weggeätzt wird und
besoinders in der Mitte gar nicht?
Vielen Dank,
Thomas
Thomas,
-Belichtung zu ungleichmässig
-zu kurz belichtet
-zu kurz entwickelt
oder eine Kombination aus allem.
Belichtungsreihe machen!
Ist die Folie wirklich soo unscharf, oder liegt das nur am Foto?
Jochen Müller
Jochen Müller wrote:
> @IGOR,>>>>Was ist denn ein Aquariumlüfter?> Das war jetzt aber nicht ernst gemeint?>> Jochen Müller
Doch. Kenn ich nicht. Pusten die aufs Wasser oder für was braucht man
das. Ich frag, weil ich auch noch ne automatisierte Methode für
Ätzmittel-Verwirbelungen brauche ;-)
Danke für die schnellen Antworten.
Ein Aquariumlüfter ist z.B. das:
http://www.aquaristik-kallenbach.de/images/luefter.jpg Aus dem gelber
Ding vorne kommt Luft raus.
Zwischen der Platine und der Lampe war eine Plexiglasscheibe, der
Abstand betrug vll. 20-30cm.
DIe FOlie ist nicht wirklich so unscharf.
Was heiße Belichtung zu ungleichmäßig? Ich habe die Lampe während der
Belichtung nicht ausgemacht, wenn du das meinst. :-)
Ich werde morgen mal eine Belichtungsreihe machen, dann werde ich weiter
sehen.
Thomas
Beim Entwickeln helfe ich mit vorsichtig-sanftem Fingerreiben, daß sich
der fast nicht sichtbare Lack-Schleier schneller und vor allen Dingen
vollständig löst. Dann gibt es solche Placken nicht. Nicht dauerhaft
anzuwenden, weil Haut angegriffen wird.
Igor,
Ok, dann nehme ich das zurück.
Das sind diese ganz normalen Pumpen die Du ab 5 Euro in jedem
Zoogeschäft bekommst. Die blasen eben Luft in das Wasser, Du kennst doch
bei Aquarien diese kleinen Bläschen, die da aufsteigen. Zur
Sauerstoffversorgung des Wassers, beim Ätzen allerdings eher zur
Umwälzung des Wassers genutzt.
Jochen Müller
Plexi-Glas ist nicht besonders geeigent, da dieses Material das UV-Licht
sehr stark dämpft. Eine normale Glasplatte (z.B. vom Bilderrahmen) ist
viel besser geeignet. Mit Plexi musst du die Beleuchtungsdauer
hochsetzen.
Mit ner Glasplatte reichen 120s bei deinem Abstand.
@Jochen Müller:
Danke - jetzt hat klick gemacht ;) . Ich glaube so etwas wäre genau das
richtige für mich. Werd mal durch die Tierhandlung laufen...
Thomas,
aber es kann ja gut sein, dass der Lichtkegel der Lampe eben nicht
gleichmäig ist. Das ist aber bei fast jeder Lampe unregelmäßig, es wird
eben lange genug belichtet dann fällt das nicht mehr so ins Gewicht.
Natürlich geht das dann wieder nur, wenn die Folie lichtdicht genug ist.
Manche Lampen erzeugen aber einen sehr, sehr unregelmäßig
ausgeleuchteten Lichtkegel.
Plexiglas ist als Abdeckplatte übrigens sehr schlecht. Fast völlig
ungeeignet. Es sperrt das wichtige UV sehr viel mehr als Glas.
Jochen Müller
du hast ja geschrieben das du 15 min lang geätzt hast. Sofern die
Temperatur vom NaPs ~50°C war ist das ein bisschen lang. Daher muss es
ja am Belichtungs/Etnwicklungs Vorgang liegen. Es kann sein das deine
Belichtungszeit schon ok war aber das entwicklen nicht so gut.
Welchen entwickler nimmst du? Und welches Basismaterial?
Nach dem Entwickeln wasch ich meine Platinen immer mit Wasser ab, dabei
reibe ich mit einem Finger über die Platine. Da geht dann noch Einiges
weg (sieht man daran das die stellen dann heller werden). Klingt jetzt
vielleicht etwas grob aber funktioniert Spitzenmäßig. Sofern es daran
liegt.
haves
Jörg wrote:
> Gibt's auch UV-geeignetes Plexigas/Kunststoffglass? Ich frage deshalb> weil Kunststoff einfacher zu bearbeiten ist.
Das gibt es natürlich - siehe Solarium.
Das Problem dürfte aber in der Beschaffung liegen. Für die meisten Fälle
ist die UV Undurchlässigkeit eher ein Vorteil.
Glas kann man übrigens auch vom Glaser bearbeiten lassen, wenn man es
sich selbst nicht zutraut.
Ein Glaser schneidet einem jede gewünschte Größe und Sorte zu. Gläser
von Bilderrahmen sind meist nicht geeignet weil sie eine extra
UV-undurchlässige Beschichtung erhalten, um vergilben usw. zu
verhindern.
Hmmm, interessante Information.
Habe eine kleine und eine großen Bilderrahmenscheibe verwendet. Bei
denen Funktioniert das Belichten mit UV-Lampe Pergament in 2 Minuten
wunderbar. Sind allerdings spottbillige Bilderrahmen gewesen - da wird
wohl nix mit extra Beschichtung sein ;-)
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