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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik AtMega32 zur Audioerkennung - mit Vorverstärker?


Autor: Mats Marcus (elektrofreak)
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Hallo

ich möchte den AtMega32 nutzen, um einen Verstärker bei Musik 
einzuschalten (und im Leerlauf strom zu sparen). Nun würde ich desshalb 
die ADC dafür verwenden und oberhalb eines Schwellenwertes den 
Verstärker einschalten.

Nun hab ich mich gefragt, ob die Eingägne des uC einen ausreichend hohen 
Eingangswiderstand haben oder ggf. Störungen auf dem uC die 
HiFi-Qualität vermindern könnten.

Wie würdet ihr es bei einem 7.1-Verstärker machen? (8 OpAmps zur 
vorverstärkung dazu schalten?)



Vielen Dank für Eure Hilfe ;-)

M.f.G. Mats Marcus

Autor: Xtension (Gast)
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Ich verstehe nicht ganz was du mit dem MC machen willst?! Recht doch 
wenn du das einfach mit einem Transistor machst?! Also einfach vom 
Center oder Front Kanal das signal nehmen und mit dem Transistor die 
Spannung schalten (sollten ja max 12V sein sonst halt noch ein Relais 
dazu).

Autor: Mats Marcus (elektrofreak)
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Ich wollt net nen Transistor nehmen, da der ggf. zu spät durchschaltet 
und die Audioqualität merklich runter ziehen würde (da je ncachdem 
einige mA fließen könnten). Nun war die frage, ob dies bei einem uC auch 
bemerkbar wäre bzw. ob störungen in den Verstärker gelangen können (da 
das ganze ja nicht oneway ist wie mit vorverstärker)

Edit: der uC soll kontrollieren, ob ein Audioignal anliegt und dann ein 
Relais schalten (bzw. hier in dem fall das Enable-Signal des 
Verstärker-ICs auf high setzen)

Autor: Ja mann (Gast)
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...na dann nimm doch nen FET, der hat einen ähnlich hohen 
Eingangswiderstand... Ein µC ist dafür trotzdem nicht nötig

Autor: Mats Marcus (elektrofreak)
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Da ich eh einen uC verwenden möchte, um Klangregelnde ICs via I2C-Bus 
anzusteuern und ein LCD anschließen möchte, ist es die einfachste 
Möglichkeit ohne externe ICs oder transistoren.

Autor: Tobi (Gast)
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Hi!

Der Eingangswiderstand der ADC-Eingänge ist 100Mega Ohm. Ich denke 
nicht, dass das dein Ausio Signal merklich beeinflusst.
Aber für eine Schwellwertbetrachtung könntest du auch den Komparator 
verwenden!

Tobi

Autor: Mats Marcus (elektrofreak)
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da ich nur recht wenig Platz auf der Platine habe, sollte wenn möglich 
das (de)aktivieren des Verstärkers mit dem Mikrocontroller passieren. 
Ich könnte auch 8 Analog-Komparatoren verwenden. Allerdings würde 
dadurch wieder mehr Platz verbraucht.

Wie sieht es aus, wenn ein Audiosignal eine negative Amplitude bekommt? 
Reichen dann die internen Schutzdioden (+ 100k Widerstand) aus?

Autor: Xtension (Gast)
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Also die "einfachste" möglichkeit ist das sicher nicht. Auch wenn du den 
µC noch für andere dinge nutzen willst. Ich wäre sowieso vorsichtig mit 
µC&Musik, die dinger stören saumässig. Es sein denn du hast da so einen 
einfachen Verstärker und es geht dir nicht um HiFi...  Naja ich würde 
nimm einen FET und gut is.

Autor: Xtension (Gast)
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Sorry, nochmal auf Deutsch(man ist das warm im Büro...):

Also die "einfachste" möglichkeit ist das sicher nicht. Auch wenn du den
µC noch für andere dinge nutzen willst. Ich wäre sowieso vorsichtig mit
µC&Musik, die dinger stören saumässig. Es sei denn du hast da so einen
einfachen Verstärker und es geht dir nicht um HiFi...  Naja ich würde
einen FET nehmen und gut is.

Autor: Michael D. (xaero80c51)
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Hallo!

Ich arbeite gerade an einem ähnlichen Projekt für meinen 2 Kanal 
Verstärker. Das Ding soll neben dem Schalten der Endstufe auch einen 
Lüfter regeln (PT100 Sensor - PWM Lüfter. hab auch Channel Selector usw 
drauf.. LCD VU Meter... Aber genug davon..

Zumindest greife ich den Linken und den Rechten Kanal ab, geh jeweils 
auf einen Bufferverstärker welcher mir das Signal nicht beeinflusst und 
dann auf einen Subtrahierer, welcher mir das jeweilige Audiosignal auf 0 
- 2.5 Volt aufbereitet.
Ist eigentlich wenig Aufwand, bin mit einem 4 fach OPV und einer 
Referenzspannungsquelle ausgekommen.

Zumindest hast Du dann halbwegs vernünftige Werte im uC (signed) und 
kannst gegebenenfalls eine FFT nachrüsten.

Zwecks Signalerkennung: Meine Idee.. Im Standby Zustand ganze Zeit das 
Signal auswerten. Wenn mehr als eine Sekunde was anliegt die Endstufe 
einschalten. Liegt mehr als 30 sekunden nichts an (oder die Standby 
Taste gedrückt wird) wieder alles aus.

Beste grüße, Mike

Autor: Mats Marcus (elektrofreak)
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Hallo

du machst mich ganz neidisch :D

Gibt es einen Link, der auf dein Projekt verweist oder eine Homepage, wo 
ich ähnliches Nachlesen kann? Ich würde dir auch gerne meine ICQ geben, 
wenn du möchtest.

Bei mir kommt "leider" nur ein TDA 7560 mit 4x45 Watt zum einsatz, 
welcher aber im gegensatz zu anderen Kollegen im bereich der HiFi-ICs 
recht gute Werte liefert und sich auch dementsprechend anhört. 
Eigendlich soll dabei nur ein alter Verstärker ersetzt werden und die 
Möglichkeit des Betriebs mit Akku gegeben werden. D.h. es ist nicht 
wirklich alles auf High-End getrimmt aber auf mobilität und 
Stromverbrauch.

Welche ICs verwendest du zur Soundaufbereitung etc?


M.f.G. Mats Marcus

ICQ: 343841430

Autor: Michael D. (xaero80c51)
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Hy Marcus!

Endstufe: Habe in der Werkstätte in der Schule einen uralt Verstärker 
aus einer Elektor Zeitschrift aufgebaut. Der Aufbau ist diskret ohne 
jede vedrwendung von IC's usw. Hab den später dann immer weiter getuned, 
stärkere Halbleiter, eine höhere Versorgungsspannung, Transistor Arrays 
anstelle der Darlingtons...

Von den Werten her ist der Verstärker zwar nicht das was ein HIFI 
Enthusiast sich vorstellen würde, aber ich finde den Klang dennoch sehr 
gut.

Leistung: Orginal 2 x 120 Watt Sin.

Zwecks Klangregelung: Ich hab das Glück gehabt aus einer Konkursmasse 
einen sehr guten Equalizer günstig zu ersteigern. Von daher hat sich 
eine zusätzliche Klangregelung erübrigt.

Ich hab übrigens 3 Betriebsmodi integriert:

* Endstufe aus: Die Lautsprecher werden direkt auf den Dolby Receiver 
geschalten.

* Endstufe ein: Die Lautsprecher werden auf die Endstufe geschalten. 
Eine eingebaute Frequenzweiche splittet dann die Kanäle (L+R) auf Front, 
Rear und Sub. Signal kommt von Ch1 = CD Player + Equalizer.

* Endstufe ein, LSP direkt: die Lautsprecher hängen am Dolby Receiver. 
Das Signal kommt vom Ch2 an welchen der Sub ausgang vom Receiver 
angschlossen ist. Die Verstärkten Signale werden direkt an die Subwoofer 
geliefert.

Features vom Syscontrol:

* Spannungsüberwachung Netzteil (+50/-50Volt)
* Sicherungsüberwachung der beiden Kanäle
* 5 Taster für Menüführung
* LCD Display: 4 x 20, Blau-Weiß
* Lüfterregelung über PWM
* Temperaturüberwachung über PT100
* DIL Relais für Channel Selector
* Relais für Lautsprecherumschaltungen
* Relais für LSP Softstart + wegschaltung bei Error
* Dimmbare LCD Hintergrundbeleuchtung über PWM
* VU Meter fürs LCD, wobei ich aber bedenken hab, da dieses ziemlich 
Träge ist.

Bin aber erst am Anfang der Entwicklung, bin jetzt beim Layouten wo es 
aber noch ein wenig chaotisch aussieht da ich auch im Plan immer wieder 
umbaue.

Verwende übrigens einen 8051 Abkömmling und habe noch keine Zeile Code 
für dieses Projekt.

Internetauftritt gibts leider auch keinen.

Mfg, Mike

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Der Mega32 hat interne Verstärker bis 200fach für den ADC, die man bei 
Bedarf zuschalten kann, damit ist er sicher empfindlich genug. Lege 
einen oder zwei ADC-Eingänge mittels Spannungsteiler auf Vcc/2, packe 
zwischen Spannungsteiler und ADC-Eingang einen Widerstandd von 100kOhm. 
Schließe an den ADC-Eingang in Serie 10kOhm und einen 100nF Kondensator 
an und schon kannst Du noch so kleine Audiosignale mit +-9 Bit (10Bit 
signed) auflösen.

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