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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Defekter Transistor am Out des At-Mega8


Autor: P. Imhof (pimi)
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Hallo liebe User
Ich habe eine Schaltung aufgebaut,
Im Pfad source - drain hängt eine Ventilspule mit Löschdiode ich 
Verstehe nicht warum der Transistor BSS98 kaputt geht.
(siehe Anhang)
Gruß pimi

Autor: spess53 (Gast)
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Hi

Datasheet S.5 SOAR-Diagramm.

MfG Spess

Autor: micha r. (Gast)
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Wieso nimmst du denn eig. für die 120mA nen FET???

Autor: crazy horse (Gast)
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jepp, BC337, fertig.
Die paar mA eingesparter Basisstrom - nicht wirklich relevant dabei.

Autor: spess53 (Gast)
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Hi

>Wieso nimmst du denn eig. für die 120mA nen FET???

Weil FETs stark in Mode sind. Mit einem trivialen Transistor läufst du 
Gefahr ausgelacht zu werden.

MfG Spess

Autor: Gast (Gast)
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kann es sein das deine Gate-Spannung durch die LED einbricht und der FET 
dadurch im linearen Bereich arbeitet - quasi nicht mehr als Schalter.
Dann raucht er wegen der Verlustleistung ab...

Autor: micha r. (Gast)
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Die 1kOhm gehören gegen Masse und nicht in Reihe in den 
Versorgungszweig.

Autor: JensG (Gast)
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Begründung? Eigentlich brauchste wohl gar keinen R. Weder seriel noch 
parallel.

Autor: Der Micha (steinadler)
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JensG wrote:
> Begründung? Eigentlich brauchste wohl gar keinen R. Weder seriel noch
> parallel.

Wenn die LED+R ausreicht, nicht.
Der R ist ja nur für die Entladung des Gate.

Autor: JensG (Gast)
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also wenn ich das Schaltbild richtig interpretiere, dann steht da ganz 
links "Controller Ausgang". Ich denke mal, ein µC. Und dessen Ausgänge 
sind üblicherweise Gegentakt-Ausgänge, was das Gate bei L-Pegel wohl mit 
Sicherheit ganz schnell entlädt (praktisch ziemlich genau bis auf 0V 
runter). Nur wenn der µC einen OpenCollector (pnp) bzw. OpenDrain 
(P-kanal) Ausgang hätte, könnten diesbezüglich Probleme in dieser 
Schaltung auftreten (also Gate bleibt undefiniert mit einer Restspannung 
hängen längere Zeit, was den Mosi in den linearen Bereich steuern kann 
-> Tod durch SOAR-Überschreitung). Aber von solchen Ausgängen bei µC 
habe ich eigentlich noch nie gehört (es sei denn, der untere Transistor 
des Ausgangs ist durchgefackelt). So betrachtet mal Eingang/Ausgang des 
Fets abhören mit nem Oszi.

Autor: P. Imhof (pimi)
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Danke allen für euer Engagement.
Am Anfang eine kurze Antwort warum ich einen FET nehmen wollte.
Ganz einfach: ich wollte den Controller-Ausgang nicht zusätzlich 
belasten.
Aber nach meiner jetzigen Erfahrung sehe ich, dass das Quatsch ist.
Lieber einen npn Transistor z.B. BC337, 1mA Strom in Kauf nehmen, dafür 
aber eine sichere und wenig störanfällige Schaltung haben.
Außerdem kann ich auch meine LED parallel zur Spule mit entsprechendem 
Vorwiderstand am Kollektor anschließen. Hoffentlich bereitet das keine 
böse Überraschungen mehr.
Was meint Ihr? (siehe Schaltung – ist der Ableitwiderstand in dem Fahl 
überhaupt notwendig?)
Oder bevorzugt Ihr lieber meine ursprüngliche Schaltung mit der LED an 
der Basis bzw. am Gate?
Danke
Gruß an Alle

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Peter I. wrote:
> Danke allen für euer Engagement.
> Am Anfang eine kurze Antwort warum ich einen FET nehmen wollte.
> Ganz einfach: ich wollte den Controller-Ausgang nicht zusätzlich
> belasten.

Die größte Belastung ist die Led mit 20mA.

Bipolartransistoren sind im Allgemeinen leichter zu dimensionieren und 
schwerer kaputtzukriegen.

> Außerdem kann ich auch meine LED parallel zur Spule mit entsprechendem
> Vorwiderstand am Kollektor anschließen. Hoffentlich bereitet das keine
> böse Überraschungen mehr.

20mA * 20V = 0,4W da brauchst du einen 1W Widerstand.

> Was meint Ihr? (siehe Schaltung – ist der Ableitwiderstand in dem Fahl
> überhaupt notwendig?)
Word Dokumente sehe ich mir ungern an. Schaltpläne bitte als GIF oder 
PNG.

> Oder bevorzugt Ihr lieber meine ursprüngliche Schaltung mit der LED an
> der Basis bzw. am Gate?

Sicherlich besser.
Verrat uns doch den Controller bzw. wieviel Strom er treiben kann.

Autor: Der Micha (steinadler)
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Peter I. wrote:
> Was meint Ihr? (siehe Schaltung – ist der Ableitwiderstand in dem Fahl
> überhaupt notwendig?)
Kommt ganz drauf an, was du für nen Controller hast. Funktionieren wird 
es so und so. Es kann höchstens passieren, dass dein Ausgang nicht ganz 
auf Masse geht und damit den Transistor nicht korrekt sperrt.

> Oder bevorzugt Ihr lieber meine ursprüngliche Schaltung mit der LED an
> der Basis bzw. am Gate?
Wenn dein Controller das treiben kann, dann mach sie an den Controller. 
Da, wie schon geschrieben wurde, sonst nur eine unnötig große 
Verlustleistung entsteht.
Alternativ gibt es auch LowCurrent-LEDs. Die benötigen nicht zuviel 
Strom.

Kleiner Tipp:
Die 20mA sind kein MUSS. Weniger tuns auch.

Autor: P. Imhof (pimi)
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>Verrat uns doch den Controller bzw. wieviel Strom er treiben kann.
Hallo,
Das schreibe ich vom Anfang an nicht. Ich verwende AVR At-Mega8 
Controller. Mein Controller kann bloß bis 20 mA, darum der ganze Theater 
mit dem FET. Ich nehme wie empfohlen Lowcuurent LED oder Betreibe die 
mit 18 mA

Autor: spess53 (Gast)
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Hi

>Ich nehme wie empfohlen Lowcuurent LED oder Betreibe die
>mit 18 mA

Da reichen 5..10 mA locker aus.

MfG Spess

Autor: JensG (Gast)
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Kannst auch Superhelle LED's nehmen - die leuchten auch noch ordentlich 
bei nur ein paar mA (5mA reichen völlig, oder sind auch schon zu hell 
dabei;-).
Die strahlen aber vielleicht auch etwas zu gebündelt ab - naja, ist halt 
ein Kompromiss ...
Anschließen würde ich die aber auch grundsätzlich am µC -Ausgang.
Ableit-R brauchste eigentlich überhaupt nicht bei CMOS-Ausgängen, da die 
ja praktisch bis auf 0V runterschalten können, wenn keine Last nach + 
anliegt, wie in Deinem Fall (die ATMega's sind ja wohl CMOS wie fast 
alle µC überhaupt). Was Du aber brauchst, ist ein Serien-R, wenn Du 
biploare T's nimmst wie eben den npn (weil man muß ja den Basis-Strom 
begrenzen).
Aber Achtung: beim vorgeschlagenen BC337 beträgt die min. β gerade mal 
100 bei Ic=100mA. Mit 1mA Basisstrom kommst Du also u.U. nicht ganz hin, 
weil Du ja 120mA anvisierst. Also entweder  einen T mit höherer β nehmen 
(den BC337 gibt's auch in β-Gruppen mit höherem β - je nach Hersteller), 
oder einfach den Luxus von 2mA Ib leisten, was wohl kein Problem ist ;-) 
Dann kannste jeden x-beliebigen BC337 nehmen.

Autor: crazy horse (Gast)
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"Da, wie schon geschrieben wurde, sonst nur eine unnötig große
Verlustleistung entsteht."

naja, wahrscheinlich werden die 5V aus den 24 erzeugt. Falls 
Linearregler, wird das Problem nur dahin verlagert. Weniger 
Verlustleistung ist es dann nicht, wenn die LED aus den 5V betrieben 
wird.
20mA habe ich auch noch nie verwendet :-)

Autor: Andreas Lang (andi84)
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Moin,

der Widerstand vom Gate nach Masse ist mitnichten nötig, damit der FET 
sperrt, wenn der Controller ein Low auf den Port legt. Wichtiger ist, 
dass der WIderstand das Gate entlädt und den FET sperrt, wenn der 
Ausgang Tristate ist, also zB während dem Reset, beim Initialisieren des 
µC oder bei einem ansprechen von Watchdog oder BOD (also auch reset). 
Würde der Widerstand fehlen, würde das Gate rumfloaten und den FET im 
Linearen Bereich grillen.
Bei der LED würde ich vorsichtig sein, wenn ich wirklich einen FET 
nehme, sofern der nicht schon bei 2-3V sauber an ist. Durch die Last 
sackt der Ausgang des AVR nen ganz ordentliches Stück ab. Wenn der FET 
dann nicht gerade ein 3V Logiktyp ist, wird das recht schnell sehr warm

MfG
Andreas

Autor: Falk Brunner (falk)
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