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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Suche nach einem Temperatursensor


Autor: Juan (Gast)
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Hallo Euch an allen,

suche gerade ein analoger Temperatursensor. Die gemessene Temperatur 
(die Spannung) sollte in einen AD-Wandler (8 Bit) geht, deren 
Speisspannung in Höhe von 2,3 Volt beträgt, also die Auflösung des 
AD-Wandlers ist 2,3 / 256 =  9 mV/bit. D.h, die Temperatursänderung muss 
größer als 9 mV/Grad (oder noch größer), damit man eine präzisere 
Temperatur messen kann.
Für die Beratung oder Antwort wäre ich Euch dankbar.

Viele Grüße
Juan

Autor: Jürgen (Gast)
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Für welchen Temperaturbereich?

Jürgen

Autor: Micha (Gast)
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Wie wäre es mit einem passenden Verstärker zum Anschluss eines 
beliebegen Sensors bzw. Temperaturbereichs ????!!!!!

Autor: Juan (Gast)
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Temperaturbereich: -20°C ~ 50°C.

Autor: Pete K. (pete77)
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TMP35/36/37 von Analog Devices fangen erst bei 2,7V an.
ZMD Sensoren gehen ab 3,0V.
TMP102 von TI ist Digital, geht ab 1,4V
TMP300 von TI ist Analog, geht ab 1,8V; 10mV/K

Autor: Düsentrieb (Gast)
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nimm doch einfach ne diode + opamp

Autor: Juan (Gast)
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@Düsentrieb,

hi, mit dem OPamp ist schon klar. Aber wie kann man sich entscheiden, 
9°C oder 10°C es ist, weil die Spannung zwischen 9°C und 10°C nach der 
Verstärkung fast identisch ist, also die Differenz kleiner als die 
Auflösung.
Oder hast du etwas anders vor?

Viele Grüße
Juan

Autor: peter-neu-ulm (Gast)
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Warum nimmst Du nicht den 10-bit AD-Wandler des AVR ?
mit einer Diode als Tempfühler zusammen gibt es dann gut passende 
Spannungswerte.
Vor Allem, wenn als Fühler ein Transistor genommen wird, mit 
Spannungsteiler :
10kOhm zwischen Basis und Emitter, 30kOhm zwischen Basis und Kollektor
ergibt eine Spannung von 4 UBE mit 8mV je Grad Tempkoeffizient die prima 
zum Wandlungsbereich passt.

Wenn man einen PNP-Ts nimmt, kann man den Kollektor direkt auf ein auf 
Masse geschaltetes Messobjekt löten und so die Temperatur sehr genau und 
schnell messen.

Autor: Pete K. (pete77)
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Bei der Diodenlösung muss aber schon noch normieren, oder ?

Autor: Juan (Gast)
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@peter-neu-ulm,

der AD-Wandler ist in einem anderen Sensor integriert, nicht auswählbar.

Autor: Juan (Gast)
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Guten Abend,

kann jemand mir hier eine Temperaturmessschaltung mit Temperatursensor 
geben, so dass bei 1 °C Temperaturänderung die Ausgangsspannung 
zumindest 10 mV Unterschied gemessen werden kann. Die Linearität des 
Sensors ist hier nicht so wichtig und die Genauigkeit beträgt hier 1 °C.
Wenn jemand von Euch mir Beratung oder Link geben kann, wäre ich 
wirklich sehr dankbar.


Gruß
Juan

Autor: HildeK (Gast)
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LM35 von National Semiconductors.

Autor: Juan (Gast)
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@HildeK

LM35 braucht 4 V als Versorgungsspannung. Ich habe nur rund 2,3 Volt. 
Gibt's einige Sensor, der low Power aber große Spannungsänderung am 
Ausgang hat.

Gruß
Juan

Autor: Andreas K. (a-k)
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Vielleicht geht was mit dem LM134/234

Autor: Andreas K. (a-k)
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Schau mal beim LM19 vorbei. Der will zwar offiziell mindestens 2,4V, 
aber vielleicht tut er dir einen Gefallen und ist ausnahmsweise auch mit 
2,3V zufrieden.

Autor: 900ss D. (900ss)
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Vielleicht einen One-Wire Sensor von Maxim/Dallas: DS18B20.
Geht von -55°C bis 125°C und hat +-0,5° Genauigkeit im Bereich
von -10°C - 85°C. Auflösung (nicht Genauigkeit) ist 0,1°C.
Versorgung 3V bis 5V.

Du brauchst nichts abgleichen, kommst mit einem Draht + Masse aus. 
Versorgung geht über die Datenleitung.
Datenblatt hängt hier an.

Software für One-Wire gibt es hier im Forum von Peter Dannegger.

Die Sensoren funktionieren klasse und gibt es bei R.

Autor: Rene (Gast)
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Hm, andere Idee. Wie wärs mit einem KTY-Sensor + Widerstand als 
Spannungsteiler. Das geht schon mal an ede Versorgungsspannung. Dazu 
einen einen einstellbaren Spannungsteiler aus Widerstand und Poti. D.h. 
du baust eine einfache Brückenmessschaltung auf und gleichst diese auf 
Null ab. Mit nem OPV als Differenzverstärker aufgebaut, verstärkst du 
deine gemessene Differenz und fertig. Hat natürlich den Nachteil das du 
deine Schaltung bei -20 Grad kalibrieren musst, was ja geht wenn der 
Sensor heraus geführt wird.

Du kannst natürlich die Kalibirung auch mit dem AVR achen in dem du die 
Normale Umgbungstemperatur mist und das dann mathematisch machst oder 
über ne Tabellle.

Oder die teure Variante mit PT1000. Messbereich pack der locker und ist 
in deinenem Bereich noch nahezu linear, kein Fit nötig denk ich. Diesen 
einfach mit 1mA Konstantstrom beliefern und die Differenzspannug mit 10 
verstärken und du hast mit einmal 39mV pro Grad. Kalibrierung auch 
wieder im AVR dann oder mit Referenz Sensor, ist vieleicht einfacher.

Grüße Rene

Autor: Juan (Gast)
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Morgen,

habe einen Temperatursensor LM94022 gefunden. Kann dieser von mir 
benutzt werden? GS0 und GS1 würde ich als 10 einstellen, also habe ich 
eine relativ größere Ausgangsspannungssprung von ca. -12 mV.


Gruß
Juan

Autor: A. F. (artur-f) Benutzerseite
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Muss es unbedingt so umständlich sein mit AD-Wandler etc.?
Gibt doch genug I2C Sensoren, die nix kosten. Verbrauchst nur 2 Atmega 
Leitungen (reicht ein Software Master) und nicht den Port zum AD 
wandeln.
Der z.B. ist sehr einfach anzusteuern: DS75LV

Gibt aber auch welche mit einem kleineren Messbereich aber dafür 
präziser.

Autor: Juan (Gast)
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@Artur F*****,

ja, es muss mit ADC sein. ADC ist im anderen Sensor integriet, so dass 
die gemessene Temperatur weitergeleitet kann.

Gruß
Juan

Autor: Juan (Gast)
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Morgen,

der Temperatursensor muss von einem Referenzspannung rund 2,3 V(ein 
Ausgang eines anderen Sensor) versorgt werden. Der Ausgangsstrom am 
Referenzpin beträgt max. 1 mA, aber der Eingangssstrom des 
Temperatursensors darf max. 5,4 uA sein. Hier ist die Frage, kann man 
mit LEDs ein bisschen Strom wegziehen?

Gruß
Juan

Autor: Arc Net (arc)
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MAX6607/6608 von Maxim würden auch noch gehen

> Der Ausgangsstrom am Referenzpin beträgt max. 1 mA, aber der
> Eingangssstrom des Temperatursensors darf max. 5,4 uA sein.

Der LM94022 "verbraucht" typ. 5.4 uA, da muss nichts "weggezogen" 
werden.

Autor: Moschder (Gast)
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hi beschäftige mich auch gerade mit Temperaturmessung
unter
Beitrag "Temperaturmessschaltung möglichst genau?"
findest Du alles zu Auslegung eines PT100 Messverstärkers.
Gruß

Autor: Juan (Gast)
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@ Arc Net

Max6607 ist schon gut. Laut dem Datenblatt ist der Supply Strom max. 15 
uA, für 1 mA des Referenzpin ist zuwenig.

Gruß
Juan

Autor: Manni (Gast)
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Ich habe auch mal damit angefangen, eine Temperaturmessung in analoger 
Weise umzusetzen (siehe attached file). Habe aber dann sehr schnell 
aufgegeben, weil zu aufwendig --> negative Spannung notwendig, 
aufwendiger Aufbau der dann auch wieder temperaturabhängig ist, 
umfangreiche Kalibration, usw, usw.

Ich kann also nur davon abraten.

Habe mir dann einen einfachen LM75 (+/- 0.5 Celsius und koster ein paar 
Cent) besorgt und über TWI angesteuert und das war's dann auch schon.

Einfacher geht's nicht !!

Gruß
Manni

Autor: Arc Net (arc)
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Juan wrote:
> @ Arc Net
>
> Max6607 ist schon gut. Laut dem Datenblatt ist der Supply Strom max. 15
> uA, für 1 mA des Referenzpin ist zuwenig.
>
> Gruß
> Juan

Was ist denn das für ein IC, das die Referenzspannung erzeugt?

Autor: Juan (Gast)
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@ Manni,

hi, vielen Dank für deine beratung! Ich weiss auch, so einfach geht's 
nicht.
Mein Ziel ist, nur eine grobe Temperatur zu messen, dann nach der 
AD-Wandlung die gemessnen Werte über Funk ausgesendet werden sollte.

hier noch eine Frage, hast du schon  mit RTC4513 gearbeitet?
Ich habe einen Beitrag von "Manni" in Codesammlung gesehen, wenn du 
dieser Autor bist, kannst du mal hier oder in Codesammlung mal sagen, 
wie man die RTC-Zeit einen Stunde einmal durch DCF77 synchronisieren 
kann.

Gruß
Juan

Autor: Juan (Gast)
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@ Arc Net,

hi, diese sog. Refenrenzspannung ist von einem Ausgang eines Funkchips 
erzeugt und beträgt rund 2,3 Volt. Der entsprenden Strom beträgt runf 20 
uA, max. 1mA.

Nun möchte ich den Sensor durch diese Spannung versorgen. Für die 
Spannung reicht 2,3 Volt schon, aber der Strom in Höhe von 20 uA gegen 
15 uA (supply current des Sensors) ist zuviel.

Gruß
Juan

Autor: Pete K. (pete77)
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Besteht keine Möglichkeit, die Vcc des Funkchips zu nutzen ?

1mA ist auch nicht gerade üppig.

Autor: Juan (Gast)
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@ Pete K.

ja, ich habe das auch gedacht. Aaaaaaaaber..
Dieser Chip kann man selbst kofiguieren, z.B. alle 10 sekunden einmal 
aufwachen, und bei jedem Aufwachen werden alle Werte an den AD-Eingängen 
eingelesen und die eingelesene Daten werden in einen Datenrahmen 
eingepackt und dann per Funk ausgesendet. Toll! Und bei jedem Aufwachen 
werden am Referenzausgang eine Refenrenzspannung erzeugt, um die externe 
Schaltung zu betreiben. Super!
Laut dem Datenblatt des Funkchips dürfen solche AD-Eingangsspannungen 
bei dem sleep mode nicht über 0,7 V und bei dem Betriebszustand des MCUs 
nicht über Vcc überschreiten, d.h. ich kann vielleicht nur diesen 
Referenzausgang benutzen, weil der mit dem MCU "synchronisiert" ist.


Ich habe nun den Sensor LM19 gefunden, der wahrscheinlich der richtige 
ist.

Gruss
Juan

Autor: Manni (Gast)
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@ Juan

Schau mal in die Codesammlung zum Thema RTC4513!

Gruß
Manni

Autor: Pete K. (pete77)
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Cool, der LM19 wird als precision sensor mit 2,5C Error angegeben :-)

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