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Forum: Offtopic Affenhitze: Bewerbung im Anzug


Autor: Momo (Gast)
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Hallo,

Wie haltet Ihr es denn bei +30 Grad Celsius im Schatten
und foermlichen Gelegenheiten?

Bei diesen Temperaturen is das Hemd unter dem zugeknoepftem
Sakko nach 20 Minuten Nass wie der sprichwoertliche Sack.

Vielleicht gibts ja sogar einen Trick?

bin mal gespannt
 Momo

Autor: The Devil (devil_86)
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Vor und während der Bewerbung das Sakko ausziehen.

Autor: Sonnenschein (Gast)
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Hab mich auch schon gefragt wie das die BWLer schaffen...

Autor: Momo (Gast)
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The Devill:

Interessesant. Ich dachte ja bisher das Sakko ausziehen
ein NoGo waere. Wie auch das oeffnen der oberen 2 Knoepfe.
(Der Unterste ist nur bei Beerdigungen geschlossen zu halten.)

Ist aber alles Sehr wages Halbwissen muss ich gestehen.

Momo

Autor: Jan (Gast)
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>Vor und während der Bewerbung das Sakko ausziehen.

herrlich, das klingt logisch... Warum schleppt man es dann überhaupt 
mit?
Damit man es danach anziehen kann?

Autor: Momo (Gast)
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Jan:

The Devil meinte damit wohl das es ja nicht Notwendig ist es
bei der Anreise anzuziehen.

Autor: Jan (Gast)
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Das habe ich schon verstanden. aber er schrieb auch
>während der Bewerbung

Autor: Momo (Gast)
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Jan:

OK, weiter hab ich das dann so verstanden:

Das Sakko wird bis spaetestens waehrend des Anklingelns angezogen.

Nach der Begruessung und vorm Niedersetzen an den
Tisch wird das Sakko abgelegt.

Autor: The Devil (devil_86)
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Leute, bevor ihr während der Bewerbung vor dem Personaler zusammenkippt, 
werdet ihr das Sakko sicher ausziehen dürfen!

Autor: Momo (Gast)
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The Devil:

Nunja, wenns mal soweit ist das Ich kurz vorm zusammenkippen bin
moechte ich mein durchnaesstes Hemd eben nicht praesentieren.

Werds wohl auf die von dir Vorgeschlagene "mal kurz Sakko zeigen"
Tour probieren.

Autor: Renate (Gast)
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Falls Du dich für einen technischen Job bewirbst, zieh ab 30 Grad das 
Sakko aus.
Sollte das denen nicht gefaallen, ist es ein
   Verkäufer-
   Mädchen für alles-
      Job.

Autor: The Devil (devil_86)
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Wenn nicht, kannst ja mit angezogenem Sakko aufkreuzen und freundlich 
fragen, ob du es während des Gespräches wohl ausziehen dürftest!

Autor: Momo (Gast)
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Renate :)

The Devill:

Wirkt doch ein wenig sehr Unterwuerfig meinste nicht?

Hast du so eine Situation schonmal erlebt?

Autor: höfflicher_Bewerber (Gast)
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@Momo

Es wirkt nicht Unterwürfig zu fragen, sondern hat etwas von 
höfflichkeit. Wenn du schon mit Sakko hingehst, weil du meinst es wird 
verlangt, solltest du auch fragen ob du es ablegen darfst.

In der Regel hat niemand etwas dagegen, falls doch hast du einen ersten 
Eindruck erhalten.

Autor: Momo (Gast)
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höfflicher_Bewerber:

Also so koennte ich mir das schon Vorstellen:
 Ich hoffe es stoert Sie nicht wenn ich mein Sakko Ausziehe. (Sakko aus)

In der Form hier wuerde ich mich ein wenig wie am Sklavenmarkt fuehlen:
 Ach ists heute wieder Heiss. Duerfte ich mein Sakko ablegen?

Autor: höfflicher_Bewerber (Gast)
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Wie du es machst ist (mir) eigentlich egal, aber es sollte nicht 
"einfach" das Sakko ausgezogen werden, denn dies wäre unhöfflich und der 
erste Eindruck zählt ja immer ;)

Autor: Momo (Gast)
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leider wahr

Autor: Trohl (Gast)
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Was fürn Scheiß... Was soll daran unhöflich sein, sein eigenes Sakko 
auszuziehen?

Unhöflich wäre es, wenn ich jemanden anderen ungefragt Ausziehe ;)

Autor: TI-30x (Gast)
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Zieh unter das Hemd noch ein T-Hemd. Das ist zwar ein wenig heißer, aber 
dann bleibt das Hemd sauber und ohne Schweissflecken.

Autor: Gast (Gast)
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Fragen ob man das Sakko ausziehen darf? Das kann ja nicht dein Ernst 
sein. Wenn sich eine Firma an sowas stoert, dann will ich da gar nicht 
arbeiten.

Autor: höfflicher_Bewerber (Gast)
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Dann brauchst du es auch nicht anzuziehen, wenn dir egal ist was der 
andere von dir hält.

Autor: Bewunderer (Gast)
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Ich beginne immer mehr zu verstehen, wieso die Gehälter der Ings 
unterproportional steigen und Ings nicht in leitenden Positionen kommen 
- zumindest wenn man den ensprechende Threads im Forum glaubt.

Die können sich ja noch nicht einmal selbstständig anziehen! Was macht 
Ihr eigentlich wenn Eure Mama nicht da ist?

Autor: Momo (Gast)
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TI-30x:

Mit Unterhemd uebersteh' ich leider bei diesen
Temperaturen keine 5 minuten ohne das mir das
Wasser uebers Gesicht laeuft. Da brauchts dann
nichtmal ein Sakko. Ein Durchbruch vom ersten
zum zweiten Layer ist nur eine Sache von Minuten.

Fuer Hitzeresistentere aber sicher "The Way to go"

Autor: Paúl Baumann (Gast)
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>Ein Durchbruch vom ersten zum zweiten Layer ist nur eine Sache von >Minuten.

Du hast dann also Durchkontaktierungen hergestellt.

Brüll! Tränen lach...

MfG Paul

Autor: Personaler (Gast)
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Also ich habe bisher alle Bewerber ohne weitere Begründung abgelehnt, 
die bei sommerlichen Temperaturen offensichtlich unerträglich ins 
Schwitzen geraten sind, ohne daß sie auf die Idee kämen, ihr 
Möchtegern-Businessoutfit abzulegen.

Wer nicht genug in der Birne hat, um seine Körpertemperatur zu 
regulieren, kann unsere Ingenieurstätigkeiten bestimmt nicht ausüben. 
Wenn er sich zwar gerne sinnvoll kleiden möchte, sich aber nicht traut, 
beleidigt er in seiner Vorstellung unser Urteilsvermögen und hat bei uns 
auch nichts zu suchen.

Es steht jedem frei, zu leiden. Das zeugt aber bestimmt nicht von 
Intelligenz.

Autor: Rolf (Gast)
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>Wer nicht genug in der Birne hat
Einerseits redent so kein gebildeter Mensch ... daher nehme ich Dir den 
Personalchef nicht ab ...

andererseits spricht so einer genau so arrogant daher!

Ich würde einem jungen Bewerber veranlassen, das SAcko auszuziehen, 
damit er sieht, daß er sich bei uns normal benehmen kann und er in 
Problemsituationen eine Hilfe kriegt, wenn er mal unsicher ist.

Autor: Personaler (Gast)
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>Ich würde einem jungen Bewerber veranlassen, das SAcko auszuziehen,

Stand irgendwo etwas von jungen Bewerbern? Leider sind oft auch 22 
jährige noch nicht fähig, entschlossen aufzutreten, und die gelten 
definitiv nicht mehr als jung.

>damit er sieht, daß er sich bei uns normal benehmen kann

Das dürfte er schon an deiner Rechtschreibung erkennen. So wie du 
schlampst, wäre es verwunderlich, wenn dir gegenüber irgendjemand noch 
meint, nicht vorhandene Manieren vortäuschen zu müssen.

Autor: Matthias S. (da_user)
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Ein 22jähriger ist erst ein Jahr vollkommen Volljährig (bis 21 kann 
Jugendstrafrecht angewandt werden), also würde ich nen 22 jährigen doch 
noch als ziemlich jung bezeichnen....

Autor: Personaler (Gast)
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>Ein 22jähriger ist erst ein Jahr vollkommen Volljährig
Ja, und? Übrigens ist man mit 18 volljährig. Ob man erst mit 21 
vollkommen und meinetwegen mit 80 absolut volljährig ist, geht allen am 
Allerwertesten vorbei, die etwas besseres zu tun haben, als sich 
phantasievolle Altersgrenzen auszudenken.

>(bis 21 kann Jugendstrafrecht angewandt werden),
Das ist mir neu. Wahrscheinlich kann auch noch mit 30 Jugendstrafrecht 
angewendet werden, wenn ein passendes Gutachten vorliegt. Nebenbei, was 
hat Strafmündigkeit damit zu tun, ob sich ein Bewerber wie ein 
gegängeltes Kind aufführen sollte?

>also würde ich nen 22 jährigen doch noch als ziemlich jung bezeichnen....
Daran hindert dich keiner. Nur die Arbeitswelt sieht es anders zumal da 
mittlerweile mehr als die Hälfte unserer Belegschaft aus dem 
nichteuropäischen Ausland stammt und mit 22 bereits 4-5 Jahre 
berufstätig ist inkl. Ingenieursabschluß (oder Äquivalent).

Autor: Timbo (Gast)
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Sacko? Kauft euch doch ein Hemd was man auch ohne Sakko tragen kann. 
Schönes rotes kurzärmliches Hemd. Funktioniert prima bei allen Anlässen 
außer Beerdigungen.

Autor: Jochen Müller (taschenbuch)
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>>mittlerweile mehr als die Hälfte unserer Belegschaft aus dem
>>nichteuropäischen Ausland stammt und mit 22 bereits 4-5 Jahre
>>berufstätig ist inkl. Ingenieursabschluß (oder Äquivalent).

Also haben die mit 22 schon 4-5 Jahre das Studium hinter sich!
Also mit ca. 17 fertig studiert!
Also so mit 12-13 den Schulabschluss gemacht, Abitur oder etwas 
ausländisch vergleichbares?

Sorry, Du hast KEINE AHNUNG, und Du bist auch KEIN Personaler, auch wenn 
Du das mit Deinem Nick hier glauben machen willst.

Du laberst hier schichtweg DUMMSINN, nichts weiter.
Erspare uns das bitte einfach!

Jochen Müller

Autor: williwinzig (Gast)
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>>und mit 22 bereits 4-5 Jahre
>>berufstätig ist inkl. Ingenieursabschluß (oder Äquivalent).

Naja, auf jeden Fall muss das eine sehr, sehr dumme Firma sein.
Bzw. ein äußerst dämlicher Personalchef. Und damit auch ein selten 
dämlicher Chef/AUfsichtrat der so einen Personalchef einstellt bzw. 
behält.

Der lässt sich in der Tat einreden, dass die Hälfte der Bewerber mit 22 
Jahren 5 Jahre gearbeitet haben und noch einen Ingenieursabschluss 
haben. Der dauert in D auch bei Ausnahmetalenten 4-5 Jahre (eher mehr) 
und icm Ausland unwesentlich kürzer. Teils sogar länger. Erheblich 
länger. Bei gleicher Quialifikation natürlich.
Ich komme da auch auf ein Schulabschluss-Alter von etwa 12-13.
Da ändert sich auch im Ausland nichts daran. Auch nicht im 
nichteuropäischen.
Im Kongo vielleicht oder in Togo, ok. Niemals aber in Ländern mit 
vergleichbarem Bildungsstandard.

War der Personalchef betrunken? Oder was will der uns hier erzählen?
Hat er da gefälschten Zeugnissen von Bewerbern geglaubt, hat er 
17jahrige für erfahrene Leute gehalten? War er wirklich so dermassen 
blöde?
Weiss diese Firma, was für ein Depp ihr Personaler ist?

Willi

Autor: Maik (Gast)
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Im gewissen Sinne hat Personaler ja Recht, soviel Selbstbewusstsein wird 
ja wohl bei den Bewerbern vorhanden sein, einfach sein Sakko 
auszuziehen, ohne jemanden fragen zu müssen.

Wenn jemand etwas dagegen hat, entweder gleich wieder verschwinden, oder 
darauf bestehen, das der/die Gegenübersitzenden ebenfalls im Sakko zu 
erscheinen hat.......

Autor: axel (Gast)
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Übrigends ist ein kurzärmeliges Hemd unter einem leichten Sakko durchaus 
eine Weile auch bei 30 Grad zu ertragen. Vor allem, wenn man das Sakko 
erst kurz vorher angezogen hat.

Gruss
Axel

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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> soviel Selbstbewusstsein wird ja wohl bei den Bewerbern vorhanden sein,
> einfach sein Sakko auszuziehen, ohne jemanden fragen zu müssen.

Das hat doch alles nix mit Unterwürfigkein oder Selbstbewustsein zu tun, 
eher mit Unachtsamkeit bze. mit "sich-keinen Kopf-drum-machen" (wollen).

Ihr kennt anscheinend alle keine elementaren verbalen und nonverbalen 
Kommunikationsformen, wie z.B.
- die Frage "darf ich ihnen etwas zu trinken anbieten"
- jemand die Türe aufhalten
- jemand den Vortritt beim Durchschreiten einer Türe zu "gewähren"
- jemand den Kopf zuzuwenden und anzusehen wenn man mit demjenigen 
spricht
- zu fragen: darf ich mein Sakko ausziehen?

Natürlich wird keiner "erschossen" wenn solche Punkte nicht beachtet 
werden. Aber je nach Sensibilität des Gegenüber wird das mehr oder 
weniger entsprechende Bonus- oder Malus-Punkte geben.

Bei einem Vorstellungsgespräch geht es nun mal NICHT (nur) um die 
Abprüfung von irgendwelchen technischen Details. Dazu gibts ja die 
Ansprechpartner der Fachabteilungen, die bei Bedarf ausloten können, ob 
du die neueste Version von irgendeinem Tool beherrscht.

Der Programmiergeek wird Bonuspunkte beim Fach-Ansprechpartner machen 
können, wenn er sich mit diesem über qälende Bugs im Compiler xx 
unterhält. Der daneben sitzende Personaler kann aber mit solchem Gefasel 
gar nix anfangen. Der wird ganz beiläufig mitten im technischen 
Geblafahsel fragen: "mögen sie Mozart?" und sich über die Reaktion und 
Antwort des Kandidaten seine Meinung bilden.

Man schafft mit solchen (wie oben genannten) Kommunikationsritualen eine 
gewisse Verbundenheit und Kommunikation auf nicht-fachlicher Ebene, die 
aber manchen Geeks ziemlich abgeht.



PS: Falls jemand der anwesenden Geeks das nicht nachempfinden kann mit 
"Befindlichkeit" und Bonus/Malus-Punkte: Schaut mal die Reaktion mancher 
Mitschreiber auf Rechtschreib- oder Artikulationsschwächen an. Manch 
einer trötet es dann laut heraus "Deine Rechtschreibung ist xxxx, also 
bist du für mich kein seriöser Gesprächspartner", und mancher denkt sich 
halt nur sein Teil ...

Autor: Schweißgerd (Gast)
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Hatte auch zu sehr sommerlichen Temperaturen ein Vorstellungsgespräch. 
Direkt nach der Begrüßung wurde gesagt, ich könne gerne bei diesen 
Temperaturen das Sakko ausziehen. Wird aber nicht von der Gegenseite 
darauf hingewiesen, dass abgelegt werden kann, würde ich bei 
einsetzendem SAchweißdrang höflich fragen, ob ein Ablegen möglich ist. 
Die Gegenseite leidet ja schließlich auch unter hohen Temperaturen. 
Sollte das Verschweißen aber nur einseitig sein, stellt sich die Frage 
nach dem Warum. Ist er überaus nervös oder leidet er unter körperlicher 
Fitness ? Beides sind dann keine positiven Merkmale.

Gruß

Der Schweißgerd

Autor: Einhart (Gast)
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Ich denke, das Outfit hängt vom angestebten Job ab. Als 
Vertriebsingenieur ist wohl Schlips und Sakko angesagt. Als angehender 
Entwicklungsingenieur würde ich zweckmäßige Kleidung vorziehen.

Ich habe mich ohne Schlips und mit Lederjacke beworben - bin bis heute 
noch in dem Laden ;-)

Autor: Max (Gast)
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Dann sollten sie doch nur noch BWler einstellen, auch auf 
Ingenieurstellen.
Die haben gelernt wie man effektvolle Powerpointfolien erstellt und 
welche Krawatte zum Hemd passt und wer wen zuerst begrüßen muss und den 
ganzen Schnulli.
Nur die Ingenieuraufgaben das die müssen dann die.... ja wer, wer macht 
die Arbeit?

Autor: Interessent (Gast)
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wäre das nicht noch eine Marktlücke: eine Kühlfolie, gespeist durch ein 
kleines Stück Trockeneis, das ungefähr so lange reicht wie das Gespräch 
dauert, zu tragen zwischen Hemd und Unterhemd.... ?

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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> eine Kühlfolie, gespeist durch ein
> kleines Stück Trockeneis, das ungefähr so lange reicht wie das Gespräch
> dauert, zu tragen zwischen Hemd und Unterhemd.... ?


lass dir vom Schneider deiner Wahl aus flexiblen Peltier-Elementen eine 
hübsche Kühlweste schneidern ... Die Moped-Batterie müßte dann noch 
irgendwo verstaut werden ;-)

Autor: Interessent (Gast)
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deswegen ja Trockeneis. Solange der Raum nicht zu klein ist, wär das 
doch was..

Autor: Sonnenschein (Gast)
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Was ihr immer für Probleme mit der Kleidung habt...

Ich hatte schon ein Vorstellungsgespräch, da sass der Abteilungsleiter 
im T-Shirt. Es war zwar nicht lumpig oder dreckig, sein Neuestes aber 
sicher auch nicht mehr.

Ich hatte mal ein Gespräch mit einem Praktikanten, der kam im Anzug mit 
Krawatte. Mein Kollege und ich fanden das schon etwas overdressed, haben 
ihm aber trotzdem eine Chance gegeben.

Autor: Gast (Gast)
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> Ihr kennt anscheinend alle keine elementaren verbalen und nonverbalen
> Kommunikationsformen, wie z.B.
> - die Frage "darf ich ihnen etwas zu trinken anbieten"
> - jemand die Türe aufhalten
> - jemand den Vortritt beim Durchschreiten einer Türe zu "gewähren"
> - jemand den Kopf zuzuwenden und anzusehen wenn man mit demjenigen
> spricht
> - zu fragen: darf ich mein Sakko ausziehen?

Höflichkeit ist etwas nettes, übertriebene Höflichkeit bzw. 
Unterwürfigkeit ist für beide Seiten einfach nur lästig. "Darf ich mein 
Sakko ausziehen" zählt zu Letzterem, da es absolut keinen Grund gibt 
wieso sich jemand anders durch das Ausziehen MEINES Sakkos gestört 
fühlen sollte. Wenn er es doch tut, dann gibt das mir als Bewerber 
wichtige Informationen über das Arbeitsklima in der Firma.

> Man schafft mit solchen (wie oben genannten) Kommunikationsritualen eine
> gewisse Verbundenheit und Kommunikation auf nicht-fachlicher Ebene, die
> aber manchen Geeks ziemlich abgeht.

Na gut dass wir hier einen sozialen Überflieger wie dich haben, der uns 
Geeks sagen kann wo's lang geht. Danke!

Autor: Gast 2 (Gast)
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Ich rate, sich so zu geben, wie man ist. Mit Sacko oder ohne, mit 
Manieren oder ohne. Wenn es passt, dann passt es und wenn nicht, dann 
hat man sich in der Vorstellung vergeblich bemüht, einen gutren Eindruck 
zu machen, der dann hinterher nicht mehr passt. Dann sind alle 
enttäuscht.

Autor: Bernd T. (bastelmensch)
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Hatte ich bisher nur Glück?

Entweder hat die Gegenseite schon mit Ablegen (des Sackos ;) ) 
angefangen, oder die Klimaanlage hat für eine erträgliche Temperatur 
gesorgt.

Die meisten Personaler sind auch keine Monster. Die haben es auch lieber 
mit Menschen zu tun die keine Übermenschen mit Superheldengenen sind. 
;-)

Meiner Erfahrung nach kann man mit einem kurzen Satz so einiges im 
Vorstellungsgespräch ausbügeln. :-)

Wenn ich an mein letztes erstes Gespräch denke, da hat man auf der 
Gegenseite  bestimmt deutlich gemerkt das ich die ersten 5 Minuten total 
durch den Wind war. Den Job habe ich jetzt trotzdem. :-)

Autor: Personaler (Gast)
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>>>mittlerweile mehr als die Hälfte unserer Belegschaft aus dem
>>>nichteuropäischen Ausland stammt und mit 22 bereits 4-5 Jahre
>>>berufstätig ist inkl. Ingenieursabschluß (oder Äquivalent).
>
>Also haben die mit 22 schon 4-5 Jahre das Studium hinter sich!
>Also mit ca. 17 fertig studiert!
>Also so mit 12-13 den Schulabschluss gemacht, Abitur oder etwas
>ausländisch vergleichbares?
>
>Sorry, Du hast KEINE AHNUNG, und Du bist auch KEIN Personaler, auch wenn
>Du das mit Deinem Nick hier glauben machen willst.
>
>Du laberst hier schichtweg DUMMSINN, nichts weiter.
>Erspare uns das bitte einfach!
>
>Jochen Müller

Mich wundert, daß du zu deiner Ignoranz der Realität stehst und sie mit 
deinem Pseudonym unterzeichnest.

Falls du es noch nicht mitbekommen hast, wir leben zur Zeit der 
Globalisierung. Wenn man in deinem Dorf mit 25 seinen Hauptschulabschluß 
macht und mit 35 die Lehre beendet, ist dies nicht das Maß der Dinge.

Mit Ausnahme der USA und des alten Europas ist ein dem Abitur 
entsprechender Abschluß im Alter von 17 Jahren, zum Teil 16 Jahre 
weltweiter Standard. Du kannst dich jetzt mit deiner deutschen 
Überheblichkeit über die Qualität dieses Abschlusses auslassen, aber in 
der Praxis interessiert mich nicht, ob ein junger Mensch 4 Jahre seines 
Lebens im Religionsunterricht, Biologieunterricht nach Kenntnisstand des 
frühen 20. Jahrhunderts, Sportunterricht und Kunstunterricht 
verschwendet hat. Diese Leute werden fürs Leben ausgebildet. Sie 
beginnen mit spätestens 17 ihr Studium und entgehen aufgrund Ihrer 
Fähigkeiten der Wehrpflicht, sie sammeln parallel zum Studium umfassende 
Berufserfahrung - was euch hier gänzlich unvorstellbar erscheint.

Für dich mag das Utopie sein. Dann paß besser auf, daß du keine 
Webseiten außerhalb deines Dorfes aufrufst. Du könntest mit einer 
unangenehmen Realität konfrontiert werden.

Autor: Gast (Gast)
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Kann ich nur bestätigen, hier wimmelt es auch von 17-jährigen 
Ingenieuren aus Afrika und Asien die uns die Jobs wegnehmen!

Autor: Jochen Müller (taschenbuch)
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>>Mich wundert, daß du zu deiner Ignoranz der Realität stehst und sie mit
>>deinem Pseudonym unterzeichnest.

Das ist kein Pseudonym, und es bleibt auch dabei, dass niemand mit 22 
Jahren ein abgeschlossenes Ingenieurstudium UND 5 Berufsjahre hat.
Auch nicht in der globalisierten Welt, die übrigens mit Deiner Rechnung 
garnichts zu tun hat.

In Deinem ersten Posting (und auf DAS bezog sich mein Kommentar) war 
auch nicht die Rede von berufsbegleitender Erfahrung, Du wolltest schon 
eindeutig GENAU DAS sagen, worauf ich reagiert hatte. Also verdreh das 
nun nicht ins glatte Gegenteil!

Alleine daran, dass Du nun so ziemlich ALLES von Deiner ersten Ausage 
relativierst, zeigt ja ganz deutlich wie sehr das Erstere über das Ziel 
hinausgeschossen war. Ich habe übrigesn beruflich ausgesprochen viel mit 
internationalen Akademikern zu tun, keine Sorge. Seit weit über 20 
Jahren.
Und gerade deshalb sage ich Dir, dass das was Du da schilderst zwar 
MÖGLICH ist, aber KEINESFALLS der allgemeine Standard ist. Mach Dir da 
mal nicht vor!

Du hast allerdings völlig recht damit, das in Deutschland eine Neigung 
zum Trödeln besteht, da stimme ich absolut zu. DU beachtest aber einen 
ganz wichtigen Punkt nicht, nämlich das die trendigen Master und 
Bachelor-Abschlüsse NICHT ANNÄHERND das Niveau eines deutschen 
Ingenieurabschlusses (UNI) haben. Nicht annähernd. Das Halbwissen der 
Erstgenannten ist teilweise geradezu gefährlich und von mehr und mehr 
Arbeitgebern auch mittlerweile als ein echtes Hemmnis erkannt.
Übrigens hält sich die Begeisterung darüber, dass echte Ingenieure 
mehr und mehr durch Bachelors und Masters ersetzt werden, in der 
Wirtschaft sehr in Grenzen. Mit der Betonung auf SEHR. Auch das müsstest 
Du eigentlich wissen! Also bitte nicht Äpfel und Birnen vergleichen.

Trotzdem hast Du recht damit, dass auch bei einem deutschen 
Ingenieurstudium allerhand abgespeckt werden kann.
Also kein Stress, im Prinzip sind wir der gleichen Meinung!

Jochen Müller

Autor: Jochen Müller (taschenbuch)
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>>Du kannst mir gerne weiterhin erklären, daß ich das Gegenteil von dem
>>geschrieben habe, was oben steht. Ich werde dich ab sofort mit Freude
>>ignorieren, da ich im Gebrabbel eines 2-Jährigen mehr Zusammenhang
>>erkenne als in deinen realitätsfernen Phantasien.

Widerlege es einfach sachlich.
Du bringst hier EIN EINZIGES Argument/Beleg, nur Polemik auf dümmstem 
Niveau.
Bis dahin bleibt es dabei, dass Du KEINERLEI Ahnung hast.
Lesen kannst Du offenbar auch nicht.
Ganz arm!

Jochen Müller

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