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Forum: Platinen Wie Ausgangselkos verschalten?


Autor: Sperrwandler (Gast)
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Ich habe bei einem Sperr-Wandler am Ausgang mehrer Elkos parallel 
(spanungsmäßig), aber damit sie voll wirksam werden strommaßig schön in 
Reihe. Jetzt routed man ja normalerweise von 1 nach 2,3, dann 4.

Meine Frage jetzt:

Welchen Unterschied macht es, die Plus-Schiene 1-2-3-4 und die 
Minus-Schiene z.b. 1-3-2-4 (wie im Bild) oder gar 4-3-2-1 zu routen? 
Bringt das was?

Autor: Michael H* (Gast)
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je sterniger, desto besser.
allerdings bringen breitere leiterbahnen - geringerer widerstand - 
wesentlich mehr als extra sterngeführte - kürzeste leitungen, weniger 
störeinstrahlung, die hier sowieso nicht relevant ist - leiterbahnen.

Autor: Sperrwandler (Gast)
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@holli

>je sterniger, desto besser.

In diesem Fall ausnahmsweise nicht. Zwei Flächen, die ja am 
niederohmigsten sind bringens nicht so sehr wie "in Reihe". Man muß den 
Strom an den Elkos vorbei "zwingen".

Autor: ASM (Gast)
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Mach oben eine Flaeche mit Plus, unten eine mit GND. Die Elkos nahe 
zusammen.
Damit hast du den geringsetn Widerstand und die kleinste Induktivitaet 
der Anordnung. Darauf kommt es an.

Autor: Sperrwandler (Gast)
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Geht nicht, in Wirklichkei liegen beide Leitungen oben, unten 
Hühnerfutter.

Sorry, mir geht nicht nicht um Alternativen, sondern speziell um die 
Reihenfolge, ob das einen Unterschied macht. Unter last geht der Ripple 
hoch, obwohl die Elkos ausreichen müßten.

Das mit der niedrigen Impedanz ist schon klar, aber manchmal geht es 
halt so nicht.

Im Bild verhält sich z.B. 5-6  anders als 7-8, glaubt man kaum, war aber 
meßbar, wenn bot aber voll mit hühnern ist, geht das mit dem 
Layerwechsel halt auch nicht.

Autor: Michael H* (Gast)
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Sperrwandler wrote:
> @holli
>>je sterniger, desto besser.
>
> In diesem Fall ausnahmsweise nicht. Zwei Flächen, die ja am
? sternförmig ist sehr nah an den jeweils kürzesten leitungen, damit 
geringsten widerständen und induktivitäten. du willst aus jedem elko den 
gleichen strom ziehen, damit deine spannung so gleichmäßig wie möglich 
bleibt.

> niederohmigsten sind bringens nicht so sehr wie "in Reihe". Man muß den
> Strom an den Elkos vorbei "zwingen".
in reihe? an den elkos vorbei? ich versteh nicht, was du meinst.

nichtsdestotrotz sind dickere leitungen wesentlicher.

Autor: Michael H* (Gast)
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Sperrwandler wrote:
> Sorry, mir geht nicht nicht um Alternativen, sondern speziell um die
> Reihenfolge, ob das einen Unterschied macht. Unter last geht der Ripple
> hoch, obwohl die Elkos ausreichen müßten.
ein elko wird geleert, die spannung muss so weit runter, dass sie 
kleiner ist als: spannung nächster elko minus spannungsbfall auf der 
leitung.
und so weiter zu den nächsten elkos. das würde bei ordentlichen strömen 
den ripple erklären.
mein tipp wäre daher dicke leitungen im stern verdrahtet.

wenn ich da wirklich so falsch liege, korrigiert mich bitte, das 
interessiert mich.

Autor: Sperrwandler (Gast)
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>in reihe? an den elkos vorbei?

Strommäßig in reihe, d.h. das der strom vom eingang zum ausgang an allen 
elkos vorbei fließen MUSS,

bei 5-6 wird er sogar durch die anschlußdrähte "gezwungen", damit ist 
der strom praktisch schon im kondensator.

Bei 'nem Wandler müssen ja die Elkos durch den Takt den vollen 
Ausgangsstrom liefern können (ratede ripple current aller muß groß genug 
sein). Bei sternförmig funktioniert das halt nicht (immer, zuverlässig, 
unter Volllast).

+ Schiene (rot) -sternförmig
- Schiene (blau)- in reihe (strommäßig), aber nat. klassisch parallel.

Wenn minus jetz vom eingang nach Ausgang fließt , muß der strom an allen 
Kondensatoren vorbei fließen,
Plus kann direkt zum Ausgang, die Impedanz zu den Elkos ist so groß, das 
sich nicht voll wirken.

das ist extra etwas übertrieben gezeichnet...

Mir fällt kein bessere Begriff ein als "strommäßig in reihe"

>nichtsdestotrotz sind dickere leitungen wesentlicher.

Richtig, absolut, aber irgendwann ist kein platz mehr, dann brauch man 
andere tricks.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Sperrwandler (Gast)

>Ich habe bei einem Sperr-Wandler am Ausgang mehrer Elkos parallel
>(spanungsmäßig),

Hää?

> aber damit sie voll wirksam werden strommaßig schön in
>Reihe.

Bitte? Nur weil die Leiterbahnen von einem zum anderen Elko gehen, wird 
noch lange nicht aus einer Parallelschaltung eine Reihenschaltung.

>Strommäßig in reihe, d.h. das der strom vom eingang zum ausgang an allen
>elkos vorbei fließen MUSS,

Kann es sein, dass einige Leute hier die Grössenordung der einzelnen 
Parameter übersehen?

Wieviel Induktivität/Widerstand hat die Leitung in der originalen 
Anordnung?
Wieviel ESR haben die Elkos?

Das krampfhafte sternförmige Routen ist hier glaub ich ziemlich sinnlos.
Dicke Leitungen reichen IMO.

>sein). Bei sternförmig funktioniert das halt nicht (immer, zuverlässig,
>unter Volllast).

???

>- Schiene (blau)- in reihe (strommäßig), aber nat. klassisch parallel.

Unsinn.

>Mir fällt kein bessere Begriff ein als "strommäßig in reihe"

Man könnte bestenfalls sagen "kaskadiert", aber auch das ist in dem 
Zusammenhang unüblich.

>Richtig, absolut, aber irgendwann ist kein platz mehr, dann brauch man
>andere tricks.

Ja, man muss einfacher denken. Siehe Anhang ;-)

MfG
Falk

Autor: Kai Eichhorn (kai20)
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Hi,

das Layout von jeder Art Schaltregler ist sehr wichtig, lese dir mal 
eine Application Note von National (AN-1229.pdf) durch, das hat mir 
einiges gebracht.
Tendenziell ist es sehr wichtig, die Verbindung zwischen L, D und 
Ausgangselko wirklich kurz zu halten (echte Schaltvorgänge), evtl. nur 
einen GUTEN Elko zu verwenden. Das Layout hat weniger Einfluss auf den 
Ausgangskreis, also Ausgangselko und Rlast, weil der Strom ja quasi DC 
ist.

Als Beispiel, ein Leiterbahnstueck von 25mm Länge und 5mm Breite hat 
eine Induktivität von ca. 20nH, wenn 1A innerhalb 30ns geschaltet wird, 
hast du schon durch die Induktivität einen Spannungsabfall von ca. 0.7V 
- da ist der resistive Spgabfall völlig vernachlässigbar.

Ich würde einen guten Elko verwenden, dessen Irms ausreicht, das erlaubt 
dann auch kurze Verbindungen.

Kai

Autor: gast (Gast)
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Über welche Kapatizäten und Ströme reden wir denn da?
Bewährt hat sich bei uns immer eine (noch gerade so bezahlbare) 
Keramikkapazität unmittelbar am Wandler, und dahinter dann ein Low-ESR 
Elko.

Autor: Sperrwandler (Gast)
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8A,
4X 680µF, 35V, 2,25 Irms je Elko

Ein großer Elko scheidet wegen Platzmangel aus, das war natürlich die 
erste Überlegung.

@gast

>unmittelbar am Wandler

????

@falk

>Ja, man muss einfacher denken.

Die einfachen Sachen fallen aus. Platz ist knapp, ein Elko geht nicht, 
Fläche aufspannen geht auch nicht wegen Hühnerfutter unter den Elkos...

Autor: Sperrwandler (Gast)
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Ich hatte das Problem schon mal, da gab mir jemand den Tipp, die Elkos 
"in reihe" zu verdrahten, und es hat funktioniert!

regt euch bloß nicht sinnlos über dieses "in reihe" auf ;-)

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