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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Frequenzumrichter


Autor: Basti (Gast)
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Hallo!
Ich will für meine Facharbeit einen Linearmotor bauen. Diesen werde ich 
mit Drehstrom betreiben. Da aber dieser Strom zu gefährlich ist würde 
ich gern einen Frequenzumrichter dazwischenschalten. Z.B :SEW Movitrac 
31C005-503-4-00 mit 0,55 kw. Wär das der richtige für mein Vorhaben oder 
gibt es noch andere Möglichkeiten diesen Strom zu entschärfen?
Liebe Grüße Basti

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Ein Frequenzumrichter ändert dir nur die Frequenz deiner Spannung bietet 
dir aber keinen Schutz für zu hohe Spannung. Die Spanungen hinter am 
Ausgang des FUs sind so hoch wie der Spitzenwert deiner 
Eingangsspannung. Also Uo = Uein * 1.414.

Du kannst nur deinen Linearmotor entweder besser isolieren oder die 
Wicklung so auslegen das sie mit niederiger Spannung versorgt werden.

Bei der niederigen Spannung kannst du allerdings keinen komerziell 
erhältlichen Fu nehmen.

Gruss Helmi

Autor: dummy (Gast)
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>niederiger

kleinerer

>niederigen

kleineren

Autor: morph (Gast)
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ich mag mich irren, aber auf meinen danfoss-geräten kann ich problemlos 
die spannung reduzieren

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Aber trotzdem haben die Dinger keine galvanische Trennung!

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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>ich mag mich irren, aber auf meinen danfoss-geräten kann ich problemlos
>die spannung reduzieren

Den Mittelwert ja die Spitzenspannungen nicht. Die Transistoren schalten 
immer zwischen +UZK und -UZK.

Autor: Patrick Weinberger (seennoob)
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Ich bin vielleicht nicht der Elektrotechnikexperte aber ich würd mich 
mal fragen ob ein FU gebraucht wird. Wenn keiner gebraucht würde einfach 
eine Galvanischetrennung durch Trafos.

Fallst einen brauchst sieh einfach mal diesen Artikel 
http://www.mikrocontroller.net/articles/Frequenzum...
den könntest ja gegenbfalls nachbauen und Anpassen usw .

MFG Patrick

Autor: Weingut Pfalz (weinbauer)
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Trenntrafo ist die Antwort ...
für Drehstrom wird das aber recht
kostspielig. ausserdem haste da nur die Trennung
zum Erdpotential die sekundären Phasen
gegen den Sternmittelpunkt natürlich
nicht. N FU währe sinnvoll, wenn Du halt
z.B. den Bewegungsablauf des Antriebs
in "Zeitlupe" betrachten möchtest.

Autor: Harry Up (harryup)
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hi,
spricht etwas dagagen, einen dcbl motor zu verwenden? im bereich 0,5 kw 
ist das noch gut machbar, 'drehstrom' hast du auch und einen 
rotor-lagegeber dazu, das sollte doch das controlling vereinfachen.
grüssens, harry

Autor: Axel Düsendieb (axel_jeromin) Benutzerseite
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Hallo Basti,
um einen FU wirst Du wegen der Hoch- und Rücklauframpen beim Anfahren 
nicht herum kommen.

Daher 2 Phasen Trenntrafo und 3 Phasen FU.

Bei Kaufgeräten ist die Ausgangsspannung in der Regel nicht frei 
einstellbar.

Welche Motorspannung soll der Linearmotor haben?


Axel

Autor: Sebastian Jarosch (bastiii)
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hey axel .. also vergleichbare motoren sind mit ca 100 watt scho gut 
ausgekommen .. des problem is halt nur des ich nicht mit diesen 
starkstrom experimentieren will .. jetzt is in dem fu den ich kaufn will 
laut angabe ein potentiometer drinnen .. so würd ja schon mal spannung 
abfallen ..
was is den ein trenntrafo genau?
mfg basti

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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>jetzt is in dem fu den ich kaufn will
>laut angabe ein potentiometer drinnen .. so würd ja schon mal spannung
>abfallen ..

Das stellt lediglich den Sollwert fuer den eingebauten Controller 
bereit.
Da faellt keine Ausgangsspannung ab. Die Ausgangsspannung des FUs ist 
immer die gleichgerichtete Netzspannung und dafuer muss die Isolation am 
Ausgangs ausgelegt sein.

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Autor: Axel Düsendieb (axel_jeromin) Benutzerseite
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Ähm Basti,
Dein E-Technik Wissen scheint nicht so groß zu sein, wenn Du auf eine 
Frage nach der Spannung mit der Motorleistung antwortest. Investiere 
Dein Geld erst in den Umrichter wenn der Motor fertig ist!!

Bei einem Linearmotor wirst Du wohl Lackdraht um irgend welche Pole 
wickeln. Aus Windungszahl und Drahtquerschnitt ergibt sich die 
Motorspannung.

Bei 50 Hz wird das magnetische Wanderfeld über drei Pole in ziemlich 
genau 20ms (Milli Sekunden) gewandert sein. Daher ergibt sich aus der 
Länge der Pole die Geschwindigkeit des Schlitten. Viele kurze Pole 
lassen den Motor langsam und somit beherrschbar laufen. Ist das Feld zu 
schnell, ist die erzeugte Kraft natürlich auch klein (man kann im Leben 
leider nicht alles haben) Stichwort bei Wikipedia/ Google: Kippen eines 
Drehstrommotors

Am Besten schaltest Du nun jede dritte Spule in Reihe. Die 
Reihenschaltungen kannst Du im Stern schalten und mit den drei Phasen 
verbinden.

Am Anfang aller Bemühungen steht ein Plan. Eingescannt und hochgeladen. 
Zeig uns doch mal, wie weit die Planung ist.


Viel Erfolg
Axel

Autor: Axel Düsendieb (axel_jeromin) Benutzerseite
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Hallo Basti nochmal,
hat der Lehrer der die Facharbeit betreut, Vorstellungen von der 
Realisierung des Linearmotors? Hast Du das Thema selbst gewählt?

Wie soll der Eisenkern ausgeführt werden?


Grüße
Axel

Autor: Sebastian Jarosch (bastiii)
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hey axel.. ja ok du hast recht das mein wissn nicht so hoch ist .. aber 
das ich dir mit leistung geantwortet hab war schon bewusst weil ich 
nicht die spannung kannte ..

mein plan war:
drei spulen zu bastln .. mit draht selber wikeln .. diese auf eine 
eisenstange zu fixieren und mit sternschaltung dann verbinden .. des 
ganze halt schön im holzkastn fixieren mit schalter für alle 3 phasen 
und zur umstellung der fahrtrichtung noch einen schalter der 2 phasen 
vertauscht ..
andere pläne hab ich noch nicht .. klar die facharbeit wird von einem 
lehrer betreut aber der kennt keine linearmotoren und somit ist er bis 
jetzt noch keine große hilfe gewesn .. jetzt grad sind ferien bei uns in 
denen ich grad schicht arbeite somit ist auch nicth viel zeit übrig ..
ich wollte mich nur schon mal ums gröbste bemühen ..

vielen dank für deine hilfe
basti

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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>drei spulen zu bastln .. mit draht selber wikeln .. diese auf eine
>eisenstange zu fixieren und mit sternschaltung dann verbinden ..

Massive Eisenstange nuetz dir nichts , was du brauchst ist ein 
geblaetterter Kern aus Trafoblech. Du wuerdes sonst einen Trafo bauen 
mit kurzgeschlossener Sekundaerwicklung. Die folge du haettest eine sehr 
hohe Stromaufnahme und dein Eisenkern wuerde sehr heiss werden. 
Stichwort: Wirbelstroeme.

Vielleicht koenntes du aus alten Trafos die Kerne verwenden.


>des ganze halt schön im holzkastn fixieren mit schalter für alle 3 phasen
>und zur umstellung der fahrtrichtung noch einen schalter der 2 phasen
>vertauscht ..

Die letzen beiden Schalter brauchst du nicht. Du must nur die 3 
Phasenschalter in einer anderen Reihenfolge schalten.

Gruss Helmi

Autor: Axel (Gast)
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Hallo Basti,
soll es so etwas werden?


http://www.photonensauger.com/Facharbeit1.htm

http://vorsam-server.physik.uni-ulm.de/Versuche/EM...


Dann schlage ich zur Speisung drei einzelne Trafos 220V/24V    50VA vor. 
Die Trafos in ein großes Gehäuse bauen. Ein Anschluss der 
Primärwicklungen jeweils an den Nulleiter anschließen. Die anderen 
Anschlüsse an die drei Phasen  des Drehstromnetz. Dieser Anschluss muss 
von einem Fachmann durchgeführt werden!
Dann von den Primärwicklungen jeweils ein Bein verbinden(Sternschaltung) 
und die anderen Anschlüsse an die Spulen die Motors.
Drei einzelne Trafos sind bestimmt kostengünstiger als ein 
Drehstromtrafo zu beschaffen, da es Standart Teile sind.



Wenn es so etwas werden soll:

http://www.iem.ing.tu-bs.de/paper/2004/camos_04.htm

müssen die Wicklungen wie in Bild zu sehen  nach oben zeigen

Dann brauchst Du am besten Trafobleche. Z.B. könntest Du alte Trafos mit 
EI Kern aufsägen und die Kerne nebeneinander auf ein Flacheisen kleben.


http://www.magnetbahnen.de/linearmotor/grundlagen.htm

Axel

Autor: Sebastian Jarosch (bastiii)
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ok danke für die hilfe :)
jetzt will ich zunächst einmal den motor wie vorgeschlagen bauen ..
gruß basti

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